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00:00Today is actually the day of the Rally Dakar in Antofagasta, but in Biwak there was not
00:23so much to feel, because it is today about hard work, hard politics and hard researches,
00:30in case Mark Coma, of the motorbike.
00:33Today was enough time for the second half.
00:38Today was enough time for the second half.
00:41And now welcome to Antofagasta, an old fishing and mining town in the Pacific,
00:55from more than 1000 kilometers north of the chileny Hauptstadt Santiago de Chile.
01:00The industry, the Bergbau-Industrie boomt here,
01:04she stands but at this week eindeutig in the Schatten of the Rally Dakar.
01:12The first marathon of the motorsports year has in the malarischen Stadt
01:16the ex-Inka-Königreichs-Metropole
01:19his Biwak and even the rank-höchst politician of the country, Michelle Bachelet,
01:25die Präsidentin von Chile, ließe sich nicht nehmen,
01:28heute im Service Park einen Besuch abzustatten.
01:32Hintjen Lawin, der Chef der Rally Dakar, wird ebenso herzlich begrüßt
01:37von der chilenischen Staatschefin wie Francisco Lopez,
01:41natürlich der Motorradfahrer, das Nationalidol Chiles.
01:45Seine Aprilia-Werksmannschaft mit hohem Besuch,
01:51ebenso wie die Spitzenreiter der Autowertung, VW-Sportchef Chris Nissen sahen sie,
01:55Carlos Sainz, den Gesamtführenden der Rally Dakar,
01:58und Nasser Al-Attiyah.
02:00Sie alle kriegten einen präsidialen Händedruck ab heute.
02:12Die Prüfung des heutigen Tages, nun, es gab keine Prüfung.
02:16Zum ersten Mal seit einer Woche konnten die Teilnehmer wieder ausschlafen
02:19und konnten die Mechaniker sich am Ruhetag in aller Ruhe dem Maschinenmaterial widmen.
02:29Nur einer hatte ordentlich Stress, Mark Koma,
02:32der gestern Abend nach unserer Live-Sendung noch lange mit den Sportkommissaren zusammengesessen hat
02:36und alle Vorwürfe eines illegalen Hinterradwechsels komplett bestritten hat.
02:41Die Fernsehbilder sollten beweisen, dass sein Reifen, mit dem er ins Ziel gekommen ist,
02:45eben nicht ein neuer war, sondern dass die Profilblöcke abgenutzt waren,
02:49wie man das erwarten darf nach einer harten, vorgetragenen Tagesetappe.
02:54Koma plädierte auf unschuldig, doch der Indizienprozess brachte letztlich ein anderes Resultat zutage.
03:01Die Entscheidung der Jury hat eine Strafe von sechs Stunden für Mark Koma ausgesprochen.
03:11Koma am Boden zerstört nach dieser Zeitstrafe auch das spanische Team,
03:16denn Tränen nahe, denn die wirtschaftliche Zukunft hängt daran,
03:19dass man den Sponsoren beweisen kann, dass man nicht betrogen hat.
03:22Ich denke, dass es eine Ungerechtigkeit ist, also von nun an muss ich sagen,
03:29dass ich also überhaupt nicht in der mentalen Verfassung bin, weiter Rennen zu fahren.
03:33Also ich würde mir morgen erstmal einen Tag Ruhe gönnen und das alles zu reflektieren
03:37und dann werde ich entscheiden, ob ich bei der Rallye morgen wieder an den Start gehe.
03:42Es kommt darauf an, wie ich mich mental letztendlich fühle.
03:45Die Reflexionsphase, liebe Zuschauer, ist mittlerweile abgeschlossen.
03:48Das Team von Mark Koma hat Protest eingelegt gegen die sechsstündige Zeitstrafe.
03:54Matthias Fels aus Wetter im Hessischen ist der Anwalt, der Koma bei dem Verfahren vertritt.
03:59Früher war er beim Mitsubishi, jetzt Fels beim X-Ray Team von Sven Quandt.
04:03Dominic Serrier, der Mitsubishi Teamchef, hat ebenfalls mitgeholfen
04:06und der Chef der Spanischen Föderation, der ist der Vater von Komas Wasserträger Jordi Vigardoms.
04:13Und er hat den ganzen Eklat angezettelt, der führende in der Gesamtwertung Cyril de Prey,
04:18pikanterweise KTM-Markenkollege von Marc Koma.
04:23Er hat Koma angeschwärzt wegen des vermeintlich illegalen Radwechsels.
04:28Ja, manche Etappen, die sind sehr schwierig, weniger lang, aber weniger anspruchsvoll.
04:42Also ich werde die einfach nicht ignorieren.
04:44Also ich werde weder mein Bike noch von der Konzentration her das ignorieren.
04:49Es gibt eine Menge Sachen, die wir tun müssen.
04:51Wir haben das gut gemacht während der ersten Woche und ich möchte einfach so weitermachen.
04:55Bei KTM ist allerdings mittlerweile ordentlich Zunder am Dach.
04:58Die Werksleitung, die Sportleitung in Mattighofen in Österreich.
05:01Alles andere als begeistert davon, dass sich ausgerechnet die beiden Teamkollegen,
05:05die beiden Markenkollegen hier dermaßen auf sportpolitischer Ebene in die Haare bekommen haben.
05:10Helder Rodríguez mit seiner Yamaha der Nutzen dieser der Strafe.
05:13Der Portugiese liegt jetzt auf der zweiten Position des neu gewürfelten Klasmos.
05:19Meine Strategie für die verbleibenden Etappen ist einfach zu attackieren.
05:24Lopez, der ist knapp dahinter, aber ich denke an den dritten Platz.
05:30Jetzt im Augenblick bin ich zweiter.
05:33Und es geht einfach darum, dass ich einen Platz weiter verbessere.
05:37Mal schauen, vielleicht geht's auf eins.
05:39Ein Blick ins Biwak von Francisco Lopez von Chaleco mit sehr interessanten technischen Einblicken.
05:47An seiner April, ja, diesem Twin-Motorrad, dem Zweizilinder also, muss nämlich der Rahmen geschweißt werden.
05:52Das ist die große, fragile Stelle dieser Neukonstruktion aus Italien.
05:57Gerald Fares, sein Teamkollege, ist schon mit Rahmenbruch draußen und auch bei Lopez muss Hand angelegt werden.
06:03Meine Strategie, die gibt von Tag zu Tag.
06:07Also, da hat sich vieles verändert.
06:09Ich wollte attackieren und eine gute Rallye fahren.
06:11Aber jetzt im Augenblick habe ich Probleme, die ich, ja, Gott sei Dank einigermaßen auf meine Art in den Griff gekriegt habe.
06:18Ich fokussiere mich mehr auf Antofagasta nach Copiapo und ich möchte zurück nach Argentinien, wenn es geht, in den Top 5.
06:26Und es ist sehr eng zwischen dem zweiten und dem siebten Platz.
06:29Und ich möchte einfach keine Fehler machen, wie ich das im letzten Jahr gemacht habe.
06:34Auf Platz 5, da liegt Chaleco Lopez derzeit auch in der Gesamtwertung.
06:39Aber wir haben ja gerade mal Halbzeit.
06:41Der Blick zurück auf das, was bis jetzt gewesen ist mit ein paar weiteren Hintergründen, die wir inzwischen bei der Recherche herausfinden durften heute.
06:49Die Anfangsphase stand, das wissen Sie wahrscheinlich noch, im Zeichen von David Castel, dem Sensationsmann mit der neuen Cherko.
06:56Der kleinen 450er, mit der der französische Privatfahrer aus Nizza, der 34-Jährige, sich überraschend in Führung schieben konnte.
07:04Auf dem Weg von Buenos Aires in die Mitte des südamerikanischen Kontinents hinein, in Richtung der Anden.
07:12Die kleine 450er für die ersten engen, verwinkelten Wertungsprüfungen besser geeignet als die großen 730er von KTM.
07:21Und deswegen David Castel, der Mann der ersten Stunde.
07:25Allerdings hat er dafür einen hohen Preis bezahlt.
07:27Man darf auch bei den 450ern nur noch drei Motoren verwenden über die Rallye hinweg.
07:34Und die Motoren von Cherko, relativ anfällig.
07:36Jeden Abend musste der Motor komplett zerlegt, komplett revidiert werden.
07:40Über Del Triu, das erste Hopfer, ein Spitzenfahrer aus der Quad-Kategorie.
07:45Und Jordi Wehrdoms, den ersten Wasserträger von Marc Comer, erwischt es relativ früh mit einer schweren Gehirnerschütterung nach einem bösen, bösen Sturz.
07:52Er ist nicht mehr mit dabei.
07:55Die KTM haben einen Luftmengenbegrenzer verpasst bekommen, aber Marc Comer hatte ganz andere Probleme.
08:00Nämlich mit Benzin, das in der Höhe der dritten Etappe viel zu heiß geworden ist, Blasen geworfen hat.
08:07Deswegen musste Marc Comer seinen Vergaser künstlich beatmen.
08:12Er bekam unterwegs Hilfestellung von David Castel.
08:15Castel hat damit seine Führungsposition freiwillig geopfert, um Marc Comer zu helfen und die Maschine wieder gangbar zu machen.
08:21Comer verliert allerdings gleich in der Anfangsphase enorm viel Zeit auf seinen internen Rivalen.
08:26Auf Cyril de Pré.
08:29Der Franzose konnte sich einmal im offenen Gelände der Wüste mit der 730er KTM optimal in Szene setzen und sich die Führung schnappen.
08:37Die Restriktoren allerdings ein großes Thema, vor allen Dingen im tiefen Sand.
08:45Die Gasannahmen nicht mehr so gut wie mit einem unrestriktierten Motor durch die Zwangsbeatmung.
08:51Wenn man da den Gashahn aufdrehen muss, um sich beispielsweise das Vorderrad anzuheben, um durch eine Sandkuhle zu kommen,
08:58dann reagiert der Motor nicht so prompt, wie man sich das wünschen würde.
09:01Das ist auch der Grund für den Sturz von Viadoms.
09:04Nach den Problemen lässt Marc Comer es ordentlich krachen auf der Folgeetappe, riskiert viel zu viel für die Mußeinlage in seinem Hinterrad.
09:14Die geht kaputt, danach auch ein Reifenschaden.
09:16Ist einfach nicht mein Ja.
09:20Luca Manka, der Privatfahrer aus Italien bei seiner ersten Dakar.
09:25Er hat in Maurus Sainz einen ehemaligen KTM-Werksmechaniker in seiner Mannschaft.
09:30Er opfert seine gute vierte Position, um Comer ein Hinterrad zu geben.
09:35Das nächste Opfer, David Castell, eine schwere Oberschenkelverletzung nach diesem Sturz.
09:39Ich bin stumpf über den Lenker gegangen, also ein typischer Rallye-Ride-Crash, also damit endet die Dakar.
09:48Helder Rodriguez auf seiner Yamaha gut mit dabei.
09:53Und dann auf der nächsten Etappe die Ironie des Schicksals, wie sie härter nicht mehr hätte kommen können.
09:58Luca Manka, der selbstlose Helfer von Marc Comer.
10:03Verunglückt schwer, stürzt zweimal beim zweiten Sturz in Bewusstlosigkeit gefallen.
10:10Rippenbrüche, Schulterbruch.
10:12Er liegt immer noch im Koma.
10:14Die letzte Information, die ich jetzt unmittelbar vor der Sendung erhalten habe.
10:17Er wird in Santiago im Krankenhaus weiter künstlich beatmet.
10:20Allerdings hat sich sein Gesundheitszustand gegenüber gestern, laut Auskunft der Ärzte, wieder ein bisschen verbessert.
10:26Aber es gibt noch immer keine Prognose, ob und inwieweit Luca Manka sich wirklich ganz wieder erholen wird können.
10:33De Brey kann sich derweil an der Spitze der Gesamtwertung festsetzen.
10:41Marc Comer fährt nur noch auf Einzelresultate, nachdem er so viel Zeit verloren hat.
10:47Als nächstes erwischt ist Helder Rodriguez.
10:49Ein Schlüsselbeinbruch.
10:53Ich bin so traurig. Nach 6. Dakar ist das erste Mal, dass ich nicht ins Ziel komme.
10:57Ein wahrer Horrorunfall, bei dem er mit 120 kmh über den Lenker geflogen ist.
11:02Und Salvez hat Glück gehabt, dass er sich nicht auch schwer verletzt hat.
11:06Cyril de Brey holt sich auf der siebten Prüfung seinen zweiten Gesamtsieg.
11:13Paul-Anders Oelewalzetter, der KTM Privatfahrer auf einer Kundensport in 690 Kubikzentimeter Version,
11:20verfranst sich am letzten Tag gemeinsam mit Chaleco Lopez irgendwo in den Turmhohen Dünen.
11:26Das kostet beide sehr, sehr viel Zeit, nachdem Oelewalzetter gerade angefangen hatte, sich wieder ein bisschen besser in Szene zu setzen.
11:46Die Orientierung wurde immer schwerer an den letzten Tagen, der Sand immer tiefer.
11:51Körperlich extrem anstrengend, bei großer Hitze im tiefen Sand zu fahren.
11:56Jonas Street aus den USA liegt auf der siebten Position.
12:01Ganz vorne hat Cyril de Brey das Geschehen mittlerweile locker im Griff.
12:06Und er hat sich mit seinem politischen Winkelzug seines ersten Verfolgers entledigt.
12:09Bei den Quads führt Marcos Patronelli vor seinem jüngeren Bruder Alejandro Patronelli beide mit Yamaha unterwegs.
12:21So geht's rein in die zweite Halbzeit mit dem bereinigsten Classement Cyril de Brey vor Helder Rodriguez und Paul-Anders Oelewalzetter.
12:28Der Protest von Koma allerdings hat aufschiebende Wirkung auf alles, inklusive möglicherweise der Siegerehrung in Buenos Aires.
12:36Im Fokus bei unserem Blick hinter die Kulissen dieses Mal der gemeinnützige Aspekt der Rallye Dakar.
12:50Es gibt eine Hilfsorganisation namens Ein Dach für mein Land, mit der die Obdachlosigkeit in Chile und in Südamerika generell bekämpft werden soll.
13:00Und für diese Organisation spendet die Organisation der Rallye Dakar.
13:04Vielen Dank an die Dakar und alle Teilnehmer und auch die einheimischen Behörden und alle Leute, die da involviert sind.
13:17Im letzten Jahr hat die ASO 112.000 Dollar gespendet, das es uns ermöglicht hat, 40 Häuser in Argentinien und 13 Häuser für die Ausbildung in Chile zu bauen.
13:25Schon als die Dakar noch in Afrika war, gab es diese gemeinnützigen Zwecke, diese Wohltätigkeitsspenden.
13:38Und das hat man mitgenommen an den neuen Austragungsort Südamerika.
13:41Bei den Autos hat die Rallye einen etwas anderen Verlauf genommen, als viele Experten das erwartet hatten.
13:53VW hat zwar mittlerweile mit den Race Touareg alles im Griff, auf den Plätzen 1 bis 3 sind nur Wolfsburger Werkswagen unterwegs.
14:02Aber es ist längst nicht so dominant, wie das beim Blick auf die Ergebnisliste den Anschein hat.
14:07Carlos Sainz, der ehemalige Rallye-Weltmeister aus Madrid, liegt in Führung. Standes gewesen, möchte man sagen.
14:13Genil de Villiers dagegen hat schon Grund zum Sinieren.
14:18Wir sind die ersten im Augenblick mit einem Vorsprung von knapp 11 Minuten, aber halt nur halb durch durch die Rallye.
14:29Nasser und Marc, die machen richtig viel Druck und ja, wir wissen die Dakar, da geht es sehr schnell vom Helden zum Loser.
14:38Und ich muss einfach vorsichtig sein und die Sachen ruhig angehen und dann denke ich mal, funktioniert das.
14:44Nasser Alatia, hier im Gespräch mit dem ehemaligen Dakar-Sieger auf Porsche mit Jacqui X, liegt mit gerade mal 11 Minuten Rückstand auf der zweiten Position.
14:54Und sein bevorzugtes Jagdrevier, das kommt ja noch, die richtig aggressive Dünenlandschaft, in der der Wüstensohn aus Katar so richtig aufblüht.
15:03Er hat die Hoffnung auf den Gesamtsieg jedenfalls noch längst nicht fahren lassen.
15:07Also das wird jetzt der Startschuss sein, um richtig Druck zu machen.
15:15Also nichts Verrücktes, aber auf jeden Fall Druck zu machen.
15:17Wir sind in einer guten Position und ja, wie ich das gestern auch schon in den Sanddünen gemacht habe, also von Anfang an Druck gemacht.
15:25Und da haben wir die ersten 45 Kilometer dann auch sofort geführt und ja, ich bin ziemlich glücklich mit dem, wie es im Augenblick läuft und was ich tue.
15:35Allerdings hat VW sich länger als erwartet gegen die aufmüpfigen X-Rate BMW X3 zur Wehr setzen müssen.
15:42Stefan Peter Hansl führte sogar lange, bis technische Gebrechen seinen BMW lahmlegten.
15:47Also ich gebe auf keinen Fall auf, also vor zwei Tagen waren wir Zehter, jetzt sind wir Fünfter und wir versuchen einfach so schnell zu fahren, wie es irgendwie geht.
15:57Das beste Resultat des jeweiligen Tages rauszufahren und wenn wir ein oder zwei Plätze gut machen können und wenn die VWs sich da beim gegenseitigen Behaken irgendwo einen Fehler machen,
16:06also dann sind wir vielleicht auch schnell auf dem Podium zurück.
16:09Also ich möchte die Rallye nicht zu Ende fahren und es einfach nur zu Ende rollen lassen.
16:13Also ich werde jeden Tag richtig Attacke machen.
16:16Auch vor den Mitsubishi zurückgerüstet von Diesel auf Benzinerstand.
16:22Gerade VW im Vorfeld Respekt, aber die Mannschaft rund um Sousa ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
16:28Wir müssen jetzt auf jeden Fall auch richtig Druck machen und auch Risiken eingehen.
16:34Die Dieselautos, die sind absolut unkaputtbar und unser Ziel ist einfach die schnellsten hinter denen zu sein.
16:42Und wir müssen uns weitermachen.
16:46Christoph Vorlovczyk aus Polen mit seinem aus Südafrika stammenden Nissan, bester Privater.
16:52Ich denke unsere Strategie für das Ende ist klar, schnell zu sein und auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein.
16:58Je weniger technische Probleme umso besser und das Ergebnis vom letzten Jahr auch verbessern.
17:06Sowohl VW als auch BMW haben ihre Autos für dieses Jahr ausgiebig erneuert und verbessert.
17:20Die ersten beiden Etappen sollten normalerweise das ideale Geläuf sein für Abkömmlinge aus der Rallye-Weltmeisterschaft wie den ehemaligen Gruppe N-Weltmeister Nasser Alatia oder wie den Ex-Gesamtweltmeister Carlos Sainz.
17:46Allerdings waren die VW-Race-Tour-Rack dort nicht so überlegen wie gedacht.
17:50Alatia hat bis jetzt zwei Prüfungen gewonnen.
17:53Robbie Gordon hatte all seine Hoffnungen nach diesem frühen Ausbild gleich am ersten Tag auf die Zeit in der Wüste geknüpft, wo sein mächtiger Hecktriebler eigentlich besser zur Rande kommen sollte als auf den engen ersten Etappen.
18:07Allerdings hat er die Rechnung ohne den Luftmengenbegrenzer gemacht, der die Leistung von 600 auf 400 PS zusammenstaucht.
18:13Deswegen hat Gordon keine Chance beispielsweise gegen Genille de Villiers und gegen andere, aber auch nicht gegen die X-Rate BMW.
18:20Deren Auto viel härter abgestimmt.
18:22Es ist nicht mehr das Weichste wie es bei der letzten Dakar noch gewesen ist.
18:25Die Differenziale sind anders gesperrt.
18:27Roma damit in Führung.
18:30Dann allerdings am zweiten Tag diese Rolle bergab als Spitzenreiter.
18:33Damit vergebt Juan Roma zunächst einmal die Führungsposition und das gute Potenzial der sehr konsequent weiterentwickelten BMW X3.
18:41Die Folge des anderen Differenzials.
18:43Weniger Untersteuern, dazu noch weniger Rollbewegungen in der Karosserie.
18:47Das Auto einfach präziser zu fahren.
18:49Aber es gibt immer wieder technische Probleme, wie hier bei Gilles Schicherit.
18:52Ein Sensorproblem bereits am ersten Tag.
18:55Das kostet mehrere Stunden.
18:57Und Roma macht am zweiten Tag das, was er auch am dritten Tag gemacht hat.
19:01Er kugelt sich einen Abhang hinunter.
19:03Diesmal allerdings irreparabel.
19:05Stefan Peter Hanse kann zunächst die Führung übernehmen.
19:08Der Teamkollege bis zu einem Kurbelwellenschaden, der ihn von Platz 1 reißt.
19:12Zuverlässigkeit, die Achillesferse der BMW X3 aus dem X-Rate Team in der ersten Rallye Woche.
19:19Ganz anders dagegen die VW Race Touareg.
19:23Die Qualitätskontrolle bei den Niedersachsen 1A.
19:27Seit zwei Motorschäden im Jahr 2007, wo Vorstandschef Martin Winterkorn alle Verantwortlichen an einen Schadenstisch gerufen hat,
19:36wie das im VW-Jargon heißt, hat die Zuverlässigkeit höchste Priorität.
19:41Das einzige Opfer Genil de Villiers.
19:43Und der hat es selbst verschuldet, weil er sein Auto auf die Seite gelegt hat.
19:46Dabei einen Kabelbaum ramponierte.
19:48Die VW mit anderen Turbinen der Turbolader für ein besseres Ansprechverhalten.
19:55Vor allen Dingen allerdings für die Wüste verfeinert.
19:57Dort können die Autos höher gelegt werden, als das noch im letzten Jahr der Fall gewesen ist.
20:01Weil die Antriebswellen mit einem steileren Winkel aus dem Differenzial rauskommen.
20:05Mitsubishi, Orlando Terranova kugelt sich einen Abhang hinunter.
20:12Das ist einer jener, die keinen Luftmengenbegrenzer verordnet bekommen haben und 6 statt 5 Länge fahren dürfen.
20:17Geholfen hat es ihm ebenso wenig wie Gilead Spinelli.
20:21Einen weiteren, der als Amateur klassifizierten Fahrer, der fährt gerade mal seine zweite Dakar, der Mann aus Brasilien.
20:27Für ihn ist das hier alles noch leer, ja der Umgang im Maratonsport.
20:30Christian Lavier aus Frankreich dagegen, ein alter Hase.
20:33Aber auch er hat Probleme, genau wie Alfie Cox und sein Beifahrer aus Sieke, Jürgen Schröder.
20:40Am Geburtstag von Alfie Cox fährt man in eine Schlucht hinein und kommt nicht wieder raus.
20:44Enttäuschte Hoffnungen bei Robbie Gordon.
20:47So zackig wie hier ging es nur ganz ganz selten im tiefen Sand.
20:50Wegen des erwähnten Luftmengenbegrenzers.
20:52Je tiefer der Sand wurde, desto schwieriger für den wuchtigen Hammer.
20:55Basenweise kam er ja nicht aus dem ersten Gang raus.
20:57Dazu noch technische Probleme, beispielsweise mit den Reifen oder der Lichtmaschine.
21:01Weit weit zurück mittlerweile.
21:03Christoph Rolovcic und Jean-Marc Fortin auf Rang 6.
21:07Leonid Nowitzki mit seinem aus Dubai stammenden, aber eigentlich bayerischen Beifahrer Andreas Schulz.
21:12Hat gestern zwar Zeit verloren, aber die beiden liegen im BMW X3 auf der 10. Position.
21:20Carlos Sainz ist der Spitzenreiter.
21:22Hat sich allerdings einige Male verfahren mit seinem neuen Beifahrer Lukas Cruz.
21:26Hat viel vom Vorsprung eingebüßt.
21:29Nasser Alatia wird in der zweiten Woche richtig angreifen, um Carlos Sainz nochmal von der Spitze zu verdrängen.
21:36Alatia hat mir im Vorfeld gesagt, er fühlt sich hier im Touareg viel viel wohler als in jenem BMW X3,
21:42der er zuletzt gefahren hat vom reinen Fahrkomfort her.
21:45Das nutzt der Araber mit Timo Gottschalk auf dem Beifahrersitz.
21:49Perfekt aus auf Platz 2 auf Schlagdistanz.
21:52Auf Rang 3 allerdings auf Schlagdistanz auch Mark Miller, der dritte Touareg.
21:55Stefan Peter Hansel, der war hinter dem Umbau des BMW X3, der auch eine andere Bremskühlung verlangt hat,
22:02weil er nicht nur links bremst wie alle, sondern sehr viel härter mit den Bremsen umgeht als die meisten anderen.
22:08Er versucht noch mit einzelnen Resultaten möglichst weit nach vorne zu kommen.
22:12Thomas Kahle, Matthias Kahle und Thomas Schülemann liegen auf Platz 2 in der Baggi-Wertung auf Platz 22 insgesamt.
22:21Stefan Schott und Holmschmidt auf Rang 33.
22:24Ganz vorne Carlos Sainz knapp vor Nasser Alatia und dann Mark Miller.
22:29Bei den LKW fehlen in diesem Jahr gleich zwei Hauptdarsteller.
22:48Das MAN-Werksteam ist nicht mit dabei.
22:51Und auch Gerard de Roy hat seine Teilnahme absagen müssen nach einem schweren Unfall bei der Seidenstraßenrallye.
22:57Er hat sein Auto an Joe Adwa übereignet.
22:59Alic Lopreis im Tatra hat versucht die Stirn zu bieten gegen die überlegenen Kamas.
23:07Allerdings diese Ausrutscher bereits früh in der Rallye hat dem ein P vorgesetzt.
23:11Lopreis nicht mehr mit dabei aus Czechien.
23:13Und danach begannen die großen Kamas-Festspiele.
23:16Wladimir Chagine und Firdaus Kabirov machen den Kampf um den Sieg unter sich aus.
23:22Andre de Azevedo mit seinem Tatra hatte schon früh technische Schwierigkeiten.
23:29Die Tatra perfekt vorbereitet.
23:31Firdaus Kabirov auf der zweiten Position.
23:34Kann das Tempo vom sogenannten Zaren nicht mitgehen.
23:38In Führung liegt bei den...
23:50In Führung liegt bei den LKW Wladimir Chagine.
23:54Nachdem wir bei unserer Live-Einspielung per Satellit von Chine hierauf offensichtlich ein technisches Problem aufgelesen haben.
24:07Es gibt uns die Zeit ein bisschen über die Deutschen zu reflektieren, während wir eine Wiederholung der Truck-Szenen von gerade eben sahen.
24:13Thomas Behringer, der Helfer Truck von Kahle und Schünemann, ist seit vorgestern nicht mehr mit dabei ausgefallen wegen Motorschadens.
24:22Und auch Thomas Wallenwein mit seinem Unimog hat die Rallye mittlerweile aufgeben müssen.
24:27Der Schwabe ebenfalls wegen Motorschadens draußen.
24:30In der Motorradwertung der Martin Freynademetz, der Tiroler auf 37.
24:36Jan Wesely aus Deutschland auf der 68. Position.
24:39Und Tina Mayer auf der 93. Position.
24:42Bei den Autos, die privaten, ich sagte, ist Karl Schünemann, 22. Dritte der Wagi-Wertung.
24:46Schott Schmidt, 33.
24:49Und damit zurück zu den Lkw.
24:52Pferdhaus Kapirov auf 2.
24:54Wladimir Chagin auf der ersten Position mit dem mächtigen Lkw aus Tatarstan aus Russland.
25:06Marcel van Vliet mit dem Prina aus Holland ist der Drittplatzierte, hat aber schon einen erklecklichen Rückstand von mehr als 5 Stunden auf die beiden Lkw.
25:18Auf die beiden russischen Dickschiffe.
25:29Jan Lammers bestreitet seine erste Dakar in einem Prinaf.
25:32Er hat allerdings einige Schwierigkeiten gehabt.
25:35Eine Rolle seitwärts einmal festgefahren.
25:38Der ehemalige Gesamtsieger der 24 Stunden von Le Mans beklagt größere Umgewöhnungsschwierigkeiten an dieses andere Sportmobil.
25:48Wladimir Chagin auf einer langen, langen Abfahrt.
25:52Der Spitzenreiter der Lkw-Wertung.
25:54Morgen wird's wieder ernst. Es kommt gleich mal die zweitlängste Etappe der zweiten Woche.
26:07Ein Mix aus Sand, Schotter und festem Lehmboden.
26:10Es geht gen Süden durch die Atacama-Wüste.
26:13Vorbei auch an der Szenerie, in der der James-Bond-Film ein Quantum-Trost gedreht worden ist.
26:19David Castera, der Chef der Rallye, erklärt, was Sie, liebe Zuschauer, in der zweiten Woche noch so erwartet.
26:28Wir werden also zwei große und wichtige Etappen haben.
26:35Also morgen haben wir sehr viele Dünen zum Ende der Etappe Richtung Copiapo.
26:41Und dann die große Dünen-Etappe, dann von Copiapo nach La Serena.
26:45Diese zwei Etappen werden sehr hart werden und nachdem Sie dann ein bisschen ausruhen können bis zum Finish,
26:51da wird's sicherlich nicht zu einfach, aber dann geht's dann wahrscheinlich ohne gröbere Probleme bis nach Buenos Aires.
26:57Sieben Prüfungen haben wir hinter uns, sieben stehen noch auf dem Programm.
27:01Morgen um 20.50 Uhr geht's weiter in der Halbzeitpause des Fußballspiels.
27:05Bis dahin, tschüss, besten Dank fürs Zugucken von einem Ruhetag, der reichlich unruhig gewesen ist.
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