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00:00This is a production of the U.S. Department of State.
00:30A new challenge is behind the drivers of the Rally Dakar on the 6th of January of the 4th Etappe.
00:35Because from Iacovaci to Norden, to Neuquen,
00:38there is mainly through the water through the road and also through many, many felsic cuts.
00:47We are live in Biwak, um the first two voices to get started.
00:50And you see it, the drivers are now in these minutes.
00:53We are also currently at the end of the Rally Dakar,
00:57um in the result of the day and the first two voices to bring back home.
01:03The last motorbike is coming from a Etappe,
01:08which has been reduced in the early days due to organizational problems
01:12or environmental problems,
01:14on a long time, 459 km through Patagonia,
01:19in the Norden in Richtung Neuquen.
01:24In a 450.000-year-old-year-old-year-old-year-old,
01:26a large city,
01:27a small salt-seed,
01:28and vegetables,
01:29and a higelous terrain.
01:34The first one we got in front of the camera,
01:36is VW-Pilot Mark Miller,
01:38who has become 4th today.
01:41In the overall rating,
01:42the US-American with his VW-Touarek
01:44on the 6th position.
01:46Mark Miller, today's stage was a little bit tricky.
01:54It was like the real first African stage,
01:56but you had some problems today. What was that?
01:58Well, the main problem was,
02:00every time we were catching the Mitsu,
02:02the bike dust was really amazing.
02:06Every time we were on the Mitsu,
02:08a little bit more than we were coming,
02:09it was a big problem.
02:10We had to go on to the last one,
02:11we had to go on to the last one,
02:12and we had to go on to the right.
02:13And it was a little bit of a race.
02:15They deserve a good race.
02:16And it took, at least for me,
02:17a time,
02:18after the race,
02:19and as I was going on to the right,
02:20the race was a little bit difficult.
02:21I thought it was a little bit difficult.
02:22I think that was the situation I think,
02:25that was a big impact today.
02:27There was a potential,
02:29where we were catching the bikes.
02:31And some of the precautions were two precautions,
02:34and maybe they should be three precautions.
02:36So you have to be fully focused.
02:39And I think,
02:40you know,
02:41I think that you were really very curious,
02:42at what I think,
02:43you know,
02:44that I don't know that that was so hard.
02:45Any result for me today
02:46was time.
02:47waren angegeben worden waren wie sie tatsächlich gewesen sind da hätte man
02:50statt der gefahren stufe 2 ruhig auch mal gefahren stufe 3 ins roadbook hineinschreiben
02:54dürfen es war schwer den streckenverlauf wirklich richtig einzuschätzen
03:17in der autowertung war es ein gigantischer zweikampf den ganzen tag über zwischen
03:22carlos seins im vw und nasa al atia im bmw der bmw pilot hat die rallye eröffnet aber
03:29carlos seins ist schon relativ schnell eingefangen
03:36danach tobte dann das duell zwischen den beiden die sich hier zusammenfahren sehen
03:40al atia fährt sich kurz fest carlos seins überholt ihn hier auf diesen tiefen und
03:47mit einem graben gefurchten streckenabschnitt 120 kilometer fuhren die beiden so hintereinander
03:54her wie bei einer rundstreckenveranstaltung hier tina törner und nasa al atia in der
03:58onboard perspektive in ihrem bmw x3 dann allerdings konnte sich carlos seins ein
04:02bisschen absetzen vom bmw piloten er dann kurz vor schluss ein schleichender plattfuß seins
04:07noch einmal zum anhalten zwang seins noch einmal luft rein so viel wie er meinte es reicht bis zur
04:15zielernfahrt dadurch überholte nasa al atia ihn zwar auf der strecke aber in sachen zeichen
04:19zeitenreich ist nicht ganz aber seins gewinnt die etappe vor nasa an hat ja luke al fond im
04:25mitsubishi lancer dritter auf der heutigen etappe damit verbessert er sich auf die achte stelle
04:31nachdem er als zehntag in den tag hinein gegangen war aufgrund der probleme vom gestrigen tag genau
04:38hinter ihm hohen roma der langsam aber sicher seinen rhythmus findet die mitsubishi sind auf
04:45diesen etwas verwinkelten technischeren strecken mehr zu hause fühlen sich da deutlich wohler als
04:50bei den schnelleren passagen hohen roma macht das beste aus der situation fünfter in der prüfung
04:55fünfter in der gesamtwert diese etappe führt in weiten teilen über terrain dass die teilnehmer
05:11schon kennen von der polas pampas rally im jahr 2007 hat orlando terranova für x-ray bmw diese
05:19polas pampas in dieser region gewonnen und auch heute ist der junge lokal matador orli wie sie ihn im
05:25team liebevoll nennen ganz vorne mit dabei gewesen lange zeit war terranova vergleichbar schnell wie
05:32nasser alatia gegen ende ist ein bisschen zurückgefallen und war siebter robbie gordon
05:36beendet die prüfung auf seinem hammer auf der zehnten position in der gesamtwertung liegt der
05:41us amerikaner auf rang 9 und auch er hofft dass das terror jetzt seinem auto mehr entgegenkommt die
05:48quotes von robbie gordon im hammerlager ähnelt ziemlich jenen bei mitsubishi nämlich die
05:54hoffnung auf einen aufwärts rennchen länger die rally dauert carlos heinz mit dem zweiten
05:58etappen sieg landet er den ausgleichstreffer gegen das herr alatia luca von mark miller und
06:03juan romer auf den plätzen dahinter
06:09das resultat schlägt sich in der tageswertung nieder dass carlos seins vor nasser alatia knapp
06:15führt dann geniel de villiers der heute sich einmal bei einer flussquerung ein bisschen verfranz
06:20hat und die einfahrt verpasst hat deswegen zeit verloren hat nur sechster wurde des tages
06:25stephan peter randl auf der vierten position dann nanni roma mark miller die tade pink verlor heute
06:31wegen zweier reifenscheiden etwas zeit nachdem er steine ungünstig traf er liegt auf rang 13 und
06:36matthias kahle und dr thomas schünemann setzen ihre aufholjagd fort die baggie besatzung auf der 21 position
06:43in der gesamtwertung nach dieser statistik schalten wir flugs wieder zurück live hinein in den
06:53biwak wo unsere interview crew rund um gernot bauer auf den nächsten ansprechpartner wartet
06:58er spricht nicht mehr allzu viel aber man kann sie mal versuchen
07:07die ausweglosigkeit des unterfangens eingesehen stattdessen lieber nanni roma zum interview gebeten
07:17der zufällig gerade daneben steht heute braucht man viel erfahrung auf den prüfungen
07:23eine sehr schnelle prüfung einmal mehr aber auch technischer als an den vortagen
07:31werden wir sonst ein bisschen härter vorgestellt sogar und auch ein bisschen technischer erhofft
07:36für unser auto ein plattfuß hat mich einige zeit gekostet nachdem ich einen stein getroffen habe
07:45der normal mit guter kursa ohne launet und e-tran kills an cori lé beaucoup des
07:50choses a passer beaucoup de jose aveca pour l'infin sa va
07:53bon chance pour demain alors merci beaucoup
07:55trotzdem sind wir noch zuversichtlich wir liegen noch gut in der fachanstaltung und haben noch
07:59einige tage vor uns gesamtplatz fünf vor juan roma trotz des reifenschadens
08:05und damit steigen wir ein in die motorrad berichterstattung des heutigen tages
08:15die reifensager findet ihre fortsetzung und es wird immer kurioser liebe zuschauer heute hat
08:25sich mark koma der spitzenreiter für einen muss einsatz in seinem schlauch in seinem mann
08:32genauer gesagt entschieden der mann aus spanien was jürgen de bray gestern nicht zu glück gereicht
08:38hat hat bei ihm heute perfekt funktioniert nämlich das letztjährige muss von michelin in seinen
08:46mantel hinein zu injizieren er kennt diese prüfung ebenfalls aus der poor las pampas aus dem jahre 07 da
08:53er sie gewonnen das hat ihn dazu bewogen aufgrund der vielen steine die er erwartete es mit muss zu
08:58riskieren es hat sich ausgezahlt mark koma gewinnt die etappe und baut seinen vorsprung in der
09:02gesamtwertung weiter aus syrie de bray geht den gegenteiligen weg ganz bewusst als sein teamkollege
09:08bei ktm der franzose mit einem schlauch dieses mal so wie koma es gestern versucht hat und heute
09:14bleibt ihm die pechhexe nicht treu syrie de bray ist zweitplatzierter verbessert sich damit auch in der
09:22gesamtwertung erklecklich jona street hat sich drei minuten strafzeiten eingefangen wegen
09:28geschwindigkeitsübertretungen man muss ja auf der verbindungsetappe fahren das ist der
09:34straßenverkehrsordnung genüge tut das kann per gps überwachung genau nachvollzogen werden jona street
09:39deswegen drei strafminuten trotzdem ist er heute mit platz drei in der gesamtwertung auf die zweite
09:45position hinter spitzenreiter mark koma nach vorne gefahren david frettin je hat erwartungsgemäß zeit
09:54eingebüßt auf dieser prüfung er fällt von rang zwei in der gesamtwertung hinter jonas street auf die
10:00dritte stelle zurück aber hält sich mit seiner kleineren yamaha immer noch wacker im konzert der großen
10:06wuchtigen ktm
10:08rolle via doms verfängt sich kurz an einem dieser gatter die man öffnen muss um durchzufahren das
10:17hat bei rolle via doms im k auf der ktm nicht optimal funktioniert nicht weiter tragisch sechs
10:23schnellster des tages vierter hinter david frettin je in der gesamtwertung
10:31helder rodriguez ein weiterer ktm fahrer ein weiterer der privathelden die hier unterwegs sind
10:37liegt auf platz 8 in der gesamtwertung zeit verloren haben heute vor allen dingen paul anders
10:42ueval setter der auf platz 5 zurückgefallen ist und ebenfalls strafzeiten kassiert hat wie auch
10:50franz verhöfen mark koma gewinnt knapp knapp knapp vor syrl de près der ihm gefolgt ist wie ein
10:56schatten syrl de près hat eine riesen aufholjagd hingelegt heute gut dass er sich gestern haben
11:00hat überreden lassen in der rallye zu bleiben eine starke vorstellung des franzosen nach den
11:04vielen rückschlägen mark koma jetzt mit 42 minuten vor jona street david frettin je und hordi via doms
11:19die provisorische kantine im bivak sie alle stöhnen hier im bivak probiert wieder live zu
11:25gast sind oder der immensen staubentwicklung es werden sogar wasserwagen eingesetzt um den staub
11:29zu binden dass man hier einigermaßen heil durchkommen kann jona street steht parat zum interview der
11:35neue zweitplatzierte aus dem pan am ktm team also der amerikanischen ktm importe ist nevada we wrote a
11:42lot of races just like today it was a lot of fun just had a good time and nailed my navigation you know
11:49yesterday i had a little problem with navigation so it kind of cost me today
11:53die strecken beschaffenheit kam mir von meinen amerikanischen rallye ist teilweise sehr sehr bekannt
11:58vor und im gegensatz zum vortag habe ich heute auch geschafft meine navigation auf den punkt zu
12:02bringen das war der schlüssel dazu dass ich heute viel besser über die distanz kam als noch am vortag
12:07und to work with the mechanics and to make it a ducker well i actually have a really good crew my mechanic and truck driver take care of me really good
12:16probably just as well as a factory guy and i don't know you know i just try not to make mistakes
12:24hinter mir steht eine mannschaft die mit mechaniker und auch lkw fahrer wahrscheinlich
12:29dem können und der kompetenz der werksmannschaft nichts nachsteht es liegt jetzt an mir keine fehler
12:34zu machen dann kann ich mich auch hier weiter an der spitze festbeißen und schau mal was noch dabei
12:38geht auf jeden fall peile ich eine top position an die mannschaft die mit mir zusammenarbeitet die sollte mir das
12:43normalerweise ist unmöglich jona street der neue zweitplatzierte aus den vereinigten staaten aus dem
12:51us-bundesstaat washington ganz genau liegt auf rang zwei zwar schon weit weit hinter marktkoma aber
12:57fährt trotzdem eine bemerkenswerte veranstaltung um 23 uhr geht es weiter mit der analyse des tages
13:02bis gleich tschüss vielen dank fürs gucken ihr norbert ok
13:07b
13:09d
13:13da
13:14d
13:18b
13:48Auf geht's in nördlicher Richtung bei der Rallye Dakar von Jacobacci, der Kleinstadt nach Neuquen, einer Großstadt zwischen der Provinz Rio Negro und der gleichnamigen Provinz Neuquen.
14:08Live schalten im Biwak und die Zusammenfassung des Tages wie üblich in der nächsten Dreiviertelstunde.
14:18Die Fragen des Tages, kann Cyril Dupré endlich seine Pechsträhne bei den Motorrädern beenden?
14:31Und wie geht's weiter im Duell zwischen VW und BMW in der Automobilwertung, das uns bislang so dramatisch in Atem gehalten hat?
14:42Nasser Alatia 2, Carlos Sainz 1, das der Stand um die Etappensiegel vor der heutigen Wertung von Jacobacci nach Neuquen.
14:50Zunächst aber wie üblich der Rückblick auf das, was gestern noch so wichtig gewesen ist und sich nach Redaktionsschluss erst zugetragen hat.
15:04Jaki Dar aus Puerto Madryn. Jaki Dar ist walisisch und heißt herzlich willkommen, denn Madryn ist eine auf walisischen Wurzeln gegründete Stadt.
15:141865 landete genau an diesem Strand das erste Boot walisischer Einwanderer mit 150 Leuten.
15:21Die meisten davon sind geblieben und ihre Nachfahre bevölkern jetzt Puerto Madryn.
15:25Der Staub wird mehr und mehr zu einem Thema bei der Rallye Dakar. Längst gibt es die ersten Rückzüge, die ersten Aufgaben aufgrund des Staubs.
15:38Denn im Gegensatz zu Afrika fährt man hier durch viel längere Staubwolken hindurch, viel länger in diesem entsprechenden sehr, sehr dünnen Sand,
15:45der in die Lungen hineinkriecht und dort Atembeschwerden und Unwohlsein auslöst.
15:51Vor allen Dingen die Quad- und Motorradfahrer, aber auch die Baggy-Piloten sind davon nachhaltig betreffend.
15:58Josef Machacek, Platz 3 in der Gesamtwertung auf seiner Yamaha.
16:05Und Ivo Kastan mit seinem Minibike, der Honda XR125, einer der Publikumslieblinge bislang bei der Rallye Dakar.
16:13Noch läuft alles nach Plan vom Weg nach Puerto Madryn.
16:21Mit dem werden wir uns nachher aber noch unterhalten müssen, denn heute ging bei Ivo Kastan eine ganze Menge schief.
16:28Wir haben ihn live im Interview nachher im Biwak.
16:31Jacques Blakenburg mit seinem Mercedes.
16:36Kein reinrassiger Racetrack, der im Wettbewerb mitfährt, sondern nur einer der Service-Vehikel, von denen auch Volkswagen, deren drei hier am Laufen hat.
16:43Blakenburg, Schwierigkeiten mit dem Motor, seines Mercedes steht nicht mehr im Wettbewerb mittlerweile.
16:54Auch andere Ausfälle und sogar noch Schlimmeres haben wir zu beklagen.
17:04Sarunas Poliakos nach einem Crash nicht mehr mit dabei.
17:10Und um Sarunas Poliakos, dem man mit der Nummer 175, gab es zunächst einmal ein ziemliches Bangen, weil er nämlich verletzt am Boden liegen blieb.
17:23Letztlich allerdings wurde er von der Organisation aus der misslichen Lage befreit und Poliakos wird zurückgebracht ins Krankenhaus, hat aber nur kleine Verletzungen.
17:41Weiterfahren kann er nicht mehr, aber es ist nichts Schnipps.
17:51Sarunas Poliakos längst nicht das einzige Unfallopfer des letzten Tages.
17:59Auch Ivan Jakes hat erwischt, der am Wegesrand stehen geblieben ist.
18:03Und anhalten bei ihm tut ausgerechnet Juan Manuel González, der kämpft selbst um die Führung in der Quadwertung mit der 254.
18:11Und trotz seines Kampfes um den Sieg, hat Juan Manuel González, der Ex-Sieger, noch die Zeit und den Nerv, Hilfe anzubieten.
18:20Das zeigt, welche Kameradschaft herrscht zwischen den Amateuren bei der Dakar.
18:25Kann ich dir irgendwie helfen, fragt diese Zuschauerin.
18:27Nein, mir kann niemand mehr helfen.
18:31Der Trost von der argentinischen Schönheit.
18:35Auch er kann die 165 Ivan Jakes aus England nicht mehr ausrichten.
18:39Noch schlimmer hat es allerdings zwei Autofahrer erwischt.
18:42Paul Green und Matthew Harrison, die sich bereits am ersten Tag mit ihrem Desert Warrior überschlagen haben.
18:48Sie liegen im Krankenhaus.
18:50Harrison im künstlichen Koma wegen Kopfverletzungen.
18:54Und Green mit einer Wirbelsäulenverletzung.
18:56Der muss sogar künstlich beatmet werden und kann deswegen momentan nicht transportiert werden nach Buenos Aires ins Krankenhaus, wo er normalerweise hinmüßt.
19:03Zu den Hauptdarstellern des gestrigen Tages zählten Matthias Kahle und Thomas Schünemann, die sich um 40 Plätze nach vorn haben arbeiten können, auf Platz 28 nach vorne.
19:16Die Route des heutigen Tages von Jakobaci nach Neuquen in nördliche Richtung.
19:20Nicht alle sind glücklich damit, dass der Rallye Trost hier vorbeifährt.
19:25Es ist die Gegend eines großen Dinosauriererbes und auch der geheiligten Städten der Ureinwohner vom Stamm der Mapuche.
19:31Sowohl die Paläontologen als auch die Archäologen meldeten im Vorfeld Bedenken an.
19:36Aber die Bedenken wurden nicht erhört.
19:43Man versuchte eine Route zu finden, die die wichtigen kulturhistorischen Städten und naturwissenschaftlichen Städten möglichst unberührt ließ.
19:50Und das schaffte man weitestgehend.
19:52Jetzt sind wir wieder live im Biwak bei der VW-Mannschaft.
19:55Geniel de Villiers, der Südafrikaner, heute Sechster in der Tageswertung geworden.
20:01Unter Wert geschlagen, nachdem er lange Zeit ganz vorne mitgefahren ist.
20:04Geniel de Villiers, unser deutscher Beifahrer Dirk von Sitzewitz.
20:07Frans Platz 6 heute immer noch auf Rang 3 in der Gesamtwertung.
20:14Heute war die erste wirklich härtere Prüfung.
20:23Mit vielen Offroad-Passagen.
20:27Vor allem hinten raus war noch eine sehr schwierige Geländepassage drin.
20:34Aber die Prüfung hat Spaß gemacht, weil das wirklich mal eine Prüfung von Alten, Schrot und Korn für eine Marathon-Rallye gewesen ist.
20:42Morgen wird es noch einmal schwieriger werden, wenn ich mir das Load-Programm schaue.
20:47Das ist natürlich für uns gute Medizin, denn solche Prüfungen gefallen.
20:54Carlos Sainz und Nasser Alatia sind an der Spitze unglaublich schnell unterwegs.
20:58Vor mir fuhr Dieter Depping, den habe ich eingeholt, als er einen Plattfuß hatte.
21:07Und ich sah die Staubfahne von Carlos Sainz und von Nasser Alatia vor mir.
21:11Aber ich sah auch, wie die sich immer weiter von mir absetzten.
21:14Das zeigt, was die für ein hohes Tempo angeschlagen heute.
21:16Es wird schwer werden für die beiden, diese Tempo über die komplette Rallye so gehen zu können.
21:23Wir sind immer noch in der ersten Woche, ganz am Anfang der ersten Woche.
21:27Das war der erste schwierige Tag.
21:28Noch können die beiden da vorne fahren.
21:30Nach Herzenslust.
21:32Aber ob das über die Distanz so gehen wird, das werden wir sehen.
21:34Raus aus dem Biwak in die Zusammenfassung des Tages vom besagten heißen Zweikampf zwischen Sainz und Alatia.
21:51Der BMW-Fahrer startete als erster, doch Carlos Sainz im VW Race Touareg war vom Fleck weg schneller,
22:05holte Nasser Alatia zunächst einmal ein, ging dann sogar an ihm vorbei.
22:13Aber zwischen den beiden lag bestenfalls ein Wimpernschlag.
22:16Immer wieder gab es auf der Strecke haarige Momente, weil die beiden sich bekriegten wie auf einem Rundstreckenrennen.
22:23Beispielsweise hier, wo Nasser Alatia den Weg formt.
22:27Carlos Sainz etwas mehr riskiert und dann vorbeigeht,
22:30nachdem Alatia und Christina Törner, seine Beifahrerinnen im BMW, sich ein bisschen verschätzt haben.
22:35Dieser Kampf tobt so vor sich hin, bis Carlos Sainz kurz vor dem Ziel einmal anhalten muss,
22:41aufgrund eines schleichenden Plattfußes.
22:43Den pumpt er nur notdürftig wieder auf, mit genau so viel, wie es braucht,
22:48dass er damit ins Ziel kommt, ohne wieder einen Platten zu haben.
22:51Am Ende, dem Ziel hat er nur noch 0,8 Bar Reifendruck.
22:55Das erlaubt es Nasser Alatia zwar auf der Strecke, auf der Piste, wieder an Carlos Sainz vorbeizugehen,
23:00aber es reicht, um die Winzigkeit von sechs Sekunden nicht für den Qatari den Tagessieg einzuheimsen.
23:06Den sichert sich Carlos Sainz mit der gewagten Luftnummer in seinem VW Touareg,
23:14mit dem punktgenauen Aufpumpen des schleichenden Plattfußes.
23:18Und damit gleicht Carlos Sainz nicht nur im Duell um die Tagessiege aus, 2 zu 2,
23:23er bleibt auch in der Gesamtwertung in Führung.
23:25Luc Alfon, der einzige Mitsubishi, der heute ohne Reifenschaden über die Distanz kam,
23:32Dritter des Tages, Achter in der Gesamtwertung nach seinem Diesel-Lag und Plattfuß am gestrigen Tag.
23:39Ihn Klagen mittlerweile bedenken, eine halbe Stunde Rückstand, die er hat.
23:42Früher sei das nichts gewesen bei der Original-Dakar.
23:45Hier aber würde so hart gekämpft, dass die Abstände vielleicht in den Top Ten bis zum Ende ziemlich eng blieben.
23:50Und dann wäre er draußen, aus der Hoffnung, um einen Podestplatz.
23:57Mark Miller, der US-Amerikaner im VW Touareg,
24:03fühlte sich immer wieder von den Motorrädern aus dem richtigen Tritt, aus dem richtigen Rhythmus gebracht,
24:08wenn er die überholen musste.
24:10Vierter heute, vier Minuten zurück auf Carlos Sainz.
24:12Juan Roma, ein Plattfuß hinten rechts, 20 Kilometer vorm Ziel, kostet ihn wertvolle Zeit.
24:23Er läuft um 20 Minuten hinter dem Spitzenreiter Carlos Sainz ein.
24:28Trotz äußerst rücksichtsloser Fahrweise,
24:31hier nietet er ein Motorrad förmlich um,
24:33fährt über das Hinterrad des gerade gestürzten Motorradfahrers.
24:36Geniel de Villiers, der Südafrikaner, den Sie gerade sahen,
24:40in einem der ausgetrockneten Flussbette, die in Afrika Wadi und hier Rio heißen,
24:46verschätzt er sich einmal noch mehr als hier nach diesem kleinen Verbremser,
24:50bog in eine Route ein in diesem Rio, in diesem ausgetrockneten steinigen Flussbett,
24:55die irgendwann in eine Sackgasse mündete.
24:58Daraufhin mussten Geniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz seinen Beifahrer wieder umdrehen.
25:03Das kostete etwa drei Minuten und damit eine gute Positionierung.
25:09Orlando Terranova, der war einer der Helden des heutigen Tages.
25:14Er hat die Porlas Pampas hier gewonnen im Jahr 2007.
25:17Das argentinische Top-Talent im X3-BMW.
25:21Und auch hier fährt er lange Zeit ganz an der Spitze mit,
25:24kann den Speed von Alatia und Carlos Sainz über weite Strecken der Prüfung halten.
25:28Am Ende schaut für ihn nach einem kleinen Problem die siebte Position heraus.
25:33Und dort liegt er auch in der Gesamtwertung auf besagtem Rang 7.
25:39Stefan Schott in seinem Mercedes G-Modell gestern in einen Auffahrunfall unschuldig verwickelt.
25:44Das Team von Philipp Tiefenbach musste die ganze Nacht über an dem Mercedes schrauben.
25:49Stefan Schott konnte allerdings weiterfahren.
25:52Er liegt auf der 85. Position in der Gesamtwertung.
25:54Und Stefan Peteronsell, zweimal von einem Plattfuß heimgesucht,
26:00musste er anhalten, um den Reifen zu wechseln.
26:03Deswegen nur Achter in der Etappe, Vierter in der Gesamtwertung,
26:06Bester der Mitsubishi-Piloten.
26:08Staub heute, Sie sehen es kein so großes Thema mehr wie in den letzten Tagen.
26:18Aufgrund der Fahrt- und Windrichtung.
26:20Der Wind kam von schräg hinten und pustete den Staub über weite Strecken aus dem Gesichtsfeld der Fahrer hinaus.
26:26Es läuft noch nicht rund genug bei Mitsubishi.
26:36Da muss man nochmal eine Schippe nachlegen, um VW und auch den BMW von Nasser Alatia gefährden zu können.
26:43Aber das Terrain, das den Mitsubishi Rally-Lahn zerliegen sollte, das kommt noch erst.
26:48So hofft zumindest die Marke mit dem Diamanten im Logo aus Japan.
26:51Salzseen, Sedimentgestein und viel mehr Gelände als in den letzten Tagen.
27:01Die Rallye zeigt so langsam ihre Reize.
27:09Matthias Kahle und Thomas Schünemann machen weiter Boden gut, liegen am Ziel bereits auf Platz 25.
27:15Während Robbie Gordon mit seinem Hammer einige Schwierigkeiten hatte.
27:18Ein bisschen zu eng, teilweise die Pfade für den gigantischen amerikanischen Boliden.
27:26Einige Male in bedrohliche Schräglage geraten.
27:30Robbie Gordon zehnt er auf der Prüfung, neunter in der Gesamtwertung.
27:33Peter von Merckstein, eine der Offenbarungen der jüngsten Motorsportgeschichte.
27:42Ein Unternehmer aus den Niederlanden, der sein Vermögen gemacht hat mit dem Bau von Stahlabsperrgittern.
27:49Beispielsweise für Baustellen, aber auch für Fußballstadien und diese kleinen stragbaren Gatterzäune an Baustellen.
27:55Er fährt den zweiten neuen BMW X3, genauso wie Nasser Alatiyah.
28:00Er ist zwölfter bei seinem Debüt im Marathonrallye-Sport.
28:04Christian Lavier im Proto des Bessoud-Teams, der Mannschaft von André Bessoud, alten Fahrensmännern im Marathonsport.
28:13Auf Rang 14 in der Gesamtwertung.
28:16Weitere Nachrichten im Schweinsgalopp.
28:17Stéphane Auron nicht mehr mit dabei in seinem Buggy.
28:20Und auch Takuma Aoki, der ehemalige 500 Kubikzentimeter Motorradfahrer draußen.
28:30Das Ergebnis der hart umkämpften vierten Etappe.
28:34Carlos Sainz und Michel Perreur für VW um sechs Sekündchen, um eine Winzigkeit nur, vor Nasser Alatiyah und Christina Törner.
28:43Auch in der Gesamtwertung geht es zwischen den beiden momentan um die Führung.
28:46Der Willi ist dahinter. Dieter Depping heute zwei Plattfüße, 13er insgesamt.
28:52Wir mussten viele Autos überholen und ich muss mich bei vielen Fahrern noch bedanken gehen, dass die mir so bereitwillig Platz gemacht haben.
28:58Ich bin froh, dass wir heute keine Probleme hatten. Alles lief nach Wunsch.
29:01In den letzten 80 Kilometern konnte er mich in einem Flussbett überholen, nachdem ich in ein großes Loch hineingefahren war und dort nicht gleich wieder rauskam.
29:16Danach blieb ich die ganze Zeit hinter Carlos Sainz, bis wir eine Gelegenheit hatten, ihn doch noch wieder passieren zu können.
29:23Er musste anhalten. Ich weiß nicht genau warum, aber ich kam vorbei und versuchte dann so schnell wie möglich wegzufahren.
29:28Ganz hat es nicht gereicht für Nasser Alatiyah. Carlos Sainz kann den Tagessieg und die Führung in der Gesamtwertung verteidigen.
29:39Entsprechend erwarten wir jetzt zum Live-Interview im Biwak einen entspannten VW-Piloten, Carlos Sainz, den Spitzenreiter.
29:47Carlos Sainz ist immer noch in Argentinien in seinem bevorzugten Jagdrevier aus alten Rally-Weltmeisterschaftszeiten.
30:02Der Kampf gegen Nasser Alatiyah war wirklich mit harten Bandagen ausgefochten.
30:12Letztlich ist aber alles gut gelaufen für uns.
30:17Einmal sah ich, dass er wirklich ganz nah an mich rangefahren kam.
30:20Dann mussten wir einmal kurz anhalten, weil ich fünf Kilometer vorher ein bisschen vom richtigen Weg abgekommen war.
30:34Infolgedessen hatte ich einen schleichenden Plattfuß, musste das Rad wieder aufpumpen, das Betreffende.
30:42Das hat natürlich einige Sekunden gekostet und das hat dafür gesorgt, dass das ein so hart und krämpfter Tag wurde.
30:47Das war heute der härteste Tag der Veranstaltung bis jetzt, aber es werden noch einige gleicher Prägung folgen, fürchte ich.
31:02Es hat Spaß gemacht heute zu fahren, vor allem in diesem Fight.
31:05Es war eine gute Prüfung, eine prima Etappe mit einem versöhnlichen Ausklang.
31:09Gleich nehmen wir aus dem Biwach und in einem Hintergrundbericht das Team von Nasser Alatiyah.
31:20Ein bisschen näher unter die Lupe die X-Rate-Mannschaft von Sven Quandt.
31:24Die großen Herausforderer ganz plötzlich für die Werksmannschaften von VW und auch von Mitsubishi.
31:29Was für eine Technik, was für ein Auto.
31:43Der Hammer von Robbie Gordon, dieser General Motors Riesengeländewagen, das Dickschiff.
31:51Allerdings ist Robbie Gordon bislang hinter den selbstgesteckten Erwartungen deutlich zurückgeblieben.
31:56Er kann das Tempo von VW, von Mitsubishi und auch von X-Rate-BMW nicht mitgehen.
32:02Da bleiben natürlich einige Fragen offen.
32:05Fragen, die Robbie Gordon jetzt im Live-Interview im Biwach hoffentlich beantworten kann im Gespräch mit Gernot.
32:11Robbie Gordon, we see your crew working hard on the Hammer. What happened today?
32:14Um, today I was, uh, in the dust and, um, I was trying to pass, uh, uh, uh, Ditch?
32:24Huh? Ditch? Gidovich? A Ditch?
32:27A Ditch? No, I was trying to pass a car, the BMW, uh, of Gerland.
32:31And, um, he turned right and I couldn't see with the dust.
32:34I was buzzing the Sentinel, Sentinel, Sentinel, and he didn't move.
32:38But, um, Hummer's tough. I did a little rollover.
32:41Beim Versuch, Guillaume Chicharit zu überholen, im dichten Staub,
32:46habe der plötzlich in die Bahn von Robbie Gordon gelenkt.
32:48Und obwohl der den Sentinel betätigt hat, also Guillaume Chicharit permanent angetrötet hat,
32:54ins Cockpit, um uns zu signalisieren, bitte Platz machen, lenkt er da trotzdem ein.
32:58Gordon habe sich dann überschlagen, aber der Hammer sei stabil genug, das wegzustecken.
33:02Wir lagen schon auf Platz vier in der Tageswertung, bei Halbzeit dieser Etappe.
33:14Nach der Rolle habe ich dann aber gleich einmal zehn Minuten liegen lassen,
33:17deswegen war am Ende nicht mehr drin.
33:18Ich hing permanent hinter den Autos rund um Platz zehn fest, kam an denen einfach nicht vorbei.
33:35Und vorne gibt es fünf Autos, die ein unheimlich hohes Tempo vorlegen.
33:38Deswegen ist der Abriss immer und immer größer geworden in den letzten Tagen.
33:41Und durch den Überschlag hat sich das heute natürlich noch einmal multipliziert.
33:44Er hat die Hammermannschaft von Robbie Gordon, also jede Menge Arbeit vor sich.
33:50Aber robust ist dieser Wagen nun, weiß Gott.
33:54Die Karosserie ist ein Hammer, die Technik darunter typisch amerikanisch grobschlechtig.
34:01Denen bringt so schnell nichts um.
34:03Selbst ein doppelter Überschlag nicht nach dem kleinen Tätertät mit Guillaume Chicharit.
34:09Nach dem Missverständnis und dem Ignorieren des Sentinel-Signals.
34:14Guillaume Chicharit seinerseits fährt für jenes Team, wo auch Nasser Alatia und Peter von Merckstein unterwegs sind.
34:20Insgesamt sechs BMW X3 setzt die X-Rate-Mannschaft von Sven Quandt ein.
34:27Das Team, das hier zum großen Favoritenschreck avanciert.
34:31Sven Quandt hat als Teamchef selbst schon öfter die Rallye Dakar bestritten, früher noch als Fahrer.
34:45Jetzt ist er als Teamchef mit dabei, mit seinen BMW X3 Dieselaggregaten.
34:50Insgesamt sechs Autos setzt er ein, darunter auch den Weltcup-Gesamtsieger 2008, Nasser Alatia.
34:55Das hier am Start zu haben ist für uns auch immer noch eine große Herausforderung.
34:58Wir haben insgesamt acht Servicetrucks, zwei Renntrucks und die sechs Fahrzeuge und nochmal Servicefahrzeuge, sieben Stück.
35:06Das ist schon eine ganze Menge.
35:08Das muss man jeden Morgen auch koordinieren oder abends koordinieren.
35:11Besser gesagt, dass die am nächsten Tag an der richtigen Zeit auch hier sind im Camp.
35:16Das ist nicht so ganz einfach.
35:17Knapp 80 Mitarbeiter hat X-Raid in Lohn und Brot in der Wüste.
35:25Und damit ist die Truppe so gut aufgestellt wie die Werksmannschaft von VW, wenn auch für mehr Autos.
35:31Das ist unser Service-Lkw, in dem wir das ein oder andere technische Kabinettstückchen abliefern können.
35:37Auf diesen Computern können wir sämtliche technischen Daten auslesen.
35:40Gleichzeitig können wir hier drüben am Differenzial oder auch am Getriebe arbeiten.
35:44Und entsprechend, die Autos perfekt vorbereiten.
35:52X-Raid hat für jedes eingesetzte Auto einen solchen Service-Truck unterwegs.
35:57Ein komplettes Ersatzteil-Lager mit an Bord.
36:00Außer der Rohkarosse und dem Motor kann man hier alles runterneuern.
36:04Sobald wir aus der Prüfung rausfahren, erstellen wir Fahrer und Beifahrer eine Checkliste mit Sachen, die uns aufgefallen sind.
36:10Wenn es irgendwo komisch geklungen hat, wenn irgendwas nicht mehr funktioniert hat.
36:13Und diese Checkliste geben wir dann unserer Crew, wie die daraus resultierenden Fragezeichen abarbeitet.
36:21Daneben werden die Autos ohnehin noch einmal komplett durchgecheckt.
36:25Unsere Liste ist also nochmal eine Zusatzarbeit für die Routinearbeit.
36:31Mindestens fünf Mechaniker stecken fünf Arbeitsstunden an jedem Tag in die Generalüberholung der Wüstenschiffe hinein.
36:39Nasser Al-Atiyah, der zwei Platzierte, gibt uns ein Beispiel.
36:45Bei solchen Veranstaltungen darf man mit den Teilen überhaupt nichts riskieren.
36:49Selbst die Schrauben werden jeden Tag gewechselt.
36:52Und größere Teile, wie beispielsweise die Antriebswellen, je nach Kilometerleistung, werden sie jeden zweiten oder dritten Tag rausgenommen und gewechselt.
36:59Das Team von Sven Kvant arbeitet damit wie ein Werksteam.
37:05Und das schlägt sich durch in den Gesamtresultaten.
37:12Denn Nasser Al-Atiyah, der ehemalige Produktionswagenweltmeister und Olympia-Tontaubenschütze aus Doha in Katar, ist hier in der Lage, das Tempo von Carlos Sainz mitzugehen.
37:24Und auch Orlando Terranova hat heute gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist.
37:27Ihm fliegen natürlich die Sympathien der argentinischen Fans förmlich zu.
37:31Er ist der große Lokalmatador, Sieger davor Las Pampas von vor zwei Jahren, wird heute eine ganz, ganz starke Prüfung gefahren.
37:38Lange Zeit ganz vorne mit dabei am Ende Platz sieben.
37:51Die Etappe war sehr lang, aber wir kamen sehr schnell in einen guten Rhythmus hinein.
37:56Am Ende hatten wir etwas Schwierigkeiten mit den Reifen, deswegen konnten wir das Tempo nicht durchziehen.
38:01Sondern haben ein bisschen Zeit und auch ein paar Positionen verloren.
38:04Trotzdem bin ich zufrieden damit, wie die Prüfung gelaufen ist.
38:07Morgen wartet jetzt noch einmal eine ganz, ganz lange Etappe auf uns.
38:11Und wenn wir es da schaffen, wieder in solchen Rhythmus reinzukommen wie heute, dann ist auch da wieder einiges drin.
38:15Schon von Buenos Aires weg, aber auch in der Pampa sind unglaublich viele Fans, die uns verfolgen und anfeuern.
38:31Abends möchte man sich eigentlich ausruhen, aber ich kann es gar nicht lassen, mich mit meinen Fans zu beschäftigen und deren Autogrammwünsche zu erfüllen.
38:38Es ist einzigartig, wie viel Unterstützung ich bei dieser Veranstaltung habe.
38:41Und ich bin froh, dass es für mich auch sportlich so gut läuft, wie es bis jetzt geht.
38:51Orlando Terranova fährt noch einen X3 auf dem letztjährigen Stand mit höherem Schwerpunkt und etwas weniger Topspeed.
38:57Trotzdem ist er extrem gut mit dabei.
39:01Der Lokalmatador auf Rang 7 in der Gesamtwertung für Nextrade BMW.
39:05Dieses Wochenende.
39:08Von vier auf zwei Rädern live im Biwak.
39:13Bevor wir die Zusammenfassung des Tages schauen.
39:17Nach wie vor das Rätselraten über die richtige Bereifung angesagt bei den Motorrädern.
39:22Und das auch heute wieder Gesprächsthema Nummer 1 im Biwak in Argentinien.
39:27Okay.
39:47Die Strecke der heutigen Speziale musste verkürzt werden um 79 Kilometer.
39:51Aufgrund des Antrages eines lokalen Großlandwirts, der es nämlich nicht geschafft hatte, sein Vieh rechtzeitig einzugattern und einzuzäunen.
40:02Und das sollte noch beim Thema der richtigen Reifenwahl eine maßgebliche Rolle spielen.
40:07Das Thema wie üblich, wer fährt mit Muß, wer fährt nur mit verstärkten Schläuchen.
40:15Das gilt vor allen Dingen natürlich für die KTM-Werksmannen.
40:17Die Prüfung führt über weite Gelände, über weite Strecken der ehemaligen Porlas Pampas aus dem Jahre 2005.
40:31Einige kennen sich schon, die meisten Motorradfahrer waren schon mal da.
40:37Franz Werhöfen hat sich 38 Strafminuten eingefangen.
40:40Hätte fünfter sein können, jetzt auf Platz 9 in der Gesamtwertung.
40:54Die Strafzeit zustande gekommen aufgrund von Geschwindigkeitsübertretung auf der Verbindungsetappe und aufgrund vom Verpassen eines Wegpunktes gleichzeitig.
41:03Und durch die Strafe ist Henk Kneumann jetzt der beste Niederländer im Wettbewerb.
41:14Riethoffplatz 6 in der Gesamtwertung.
41:16Henk Kneumanns Vater übrigens war der allererste Holländer in der Geschichte der Dakar, der diese Rallye überhaupt hat beenden können.
41:23David Castell, der Mann, der schon so viel hat durchleiden müssen, ist bester Privatfahrer.
41:38Platz 7 heute in der Gesamtwertung, 12. in der Gesamtwertung, 1 Stunde 38 Minuten.
41:44Hat heute aber eine unglaublich beherzte Fahrt hingelegt.
41:47Hat viel, viel Herzblut in die Dakar gelegt in diesem Jahr.
41:52Hat bis auf die letzte Sekunde arbeiten müssen, um mit kleinen Sponsoren seinen Einsatz überhaupt zusammenkratzen zu können.
41:58Das erklärt auch die großen Emotionen und den riesen Kampfgeist, den die der KTM-Pilot an den Tag legt bei dieser Veranstaltung.
42:06KTM hat seinen Werkseinsatz reduziert, konzentriert sich mehr auf Kundensport.
42:10Es gibt nur noch vier Werksmaschinen.
42:11Eine davon ist Rodivija Doms, der heute Sechster wurde, der Schattenmann für den Spitzenreiter Marc Koma.
42:20Und auch heute gab es wieder die ein oder andere Geschichte am Rande von den Helden auf zwei Rädern.
42:26Stanley Watts, der ehemalige britische Superstockmeister, steht dieses Mal im Zentrum.
42:31Er fährt hier für eine Stiftung namens Riding for Health und sammelt dafür Geld ein.
42:36In einem ausgetrockneten Flussbett hat Stanley Watts, der 37-Jährige, heute einen chilenischen Fahrer aufgespürt, der nach einem schweren Sturz ohnmächtig am Boden lag.
42:47Stanley Watts hat angehalten, erste Hilfe geleistet und deswegen sehr, sehr viel Zeit verloren.
42:53Das ließ sich aber nachvollziehen auf dem Eritrack-System seiner Maschine.
42:57Und deswegen erstattete die Rallyeleitung ihm im Nachhinein wieder 45 Minuten.
43:01Und dank dieser Gutschrift hat sich die Samariter-Tat von Stanley Watts ausgezahlt.
43:06Er liegt jetzt wieder auf der 18. Stelle.
43:08Francisco Lopez, der frühere Rally-Rate-Weltmeister auf Platz 5, ergibt dem KTM-Werk die Tipps für die Teil-Etappe in China.
43:17David Frittinier mit der Nummer 12 hatte heute einen beinahe Crash zu überstehen.
43:21Trotzdem noch vierter auf der kleinen Yamaha 450.
43:24Hat den zweiten Platz verloren heute an Jonah Street, den Mann aus dem US-Bundesstaat Washington,
43:35der sich als bester KTM-Privat hier auf Platz 2 nach vorne gehangelt hat.
43:39Cyril de Pré, der Unglücksrabe der letzten Tage.
43:50Immer wieder daneben gelegen bei der Reifenwahl.
43:52Ein Reifenschaden jagte den anderen.
43:54Dann noch ein Sturz.
43:55Jetzt heute hat er sich entschieden, das Moos wieder in die Ecke zu stellen, respektive dort liegen zu lassen.
44:00Er fährt mit einem verstärkten Schlauch.
44:02Und das zahlt sich aus.
44:03Heute kommt Cyril de Pré zum ersten Mal seit Beginn der Veranstaltung.
44:07Problemlos über die Distanz.
44:08Er muss über 40 Fahrer überholen.
44:13Kämpft sich da durch.
44:19Eine ganz starke Leistung, mit der er die Tageswertung auf Platz 2 beendet.
44:27Von Platz 48 kommend.
44:32In der Region starten die Motorräder im Abstand von 30 Sekunden.
44:35Das heißt, permanent lief er auf einen auf.
44:37Und Marc Koma, der Spitzenreiter, auch er hatte einen ereignisreichen Tag.
44:42Gleich fünfmal musste er anhalten, um irgendwelche Pforten in den Weidezäunen der vielen, vielen landwirtschaftlichen Großbetriebe aufzumachen.
44:51Sportlicherweise ließ er dann die Pforten, die Gatter gleich einmal auf für die Nachfahrenden.
44:55Und Koma kam immer wieder aus dem Rhythmus raus und trotzdem holt er sich die Bestzeit.
45:01Er hat heute auf jenes Moos gesetzt, das Cyril de Pré gestern so frustriert hat.
45:06Denn er kennt diese Rallye sehr, sehr gut, die Porlas Pampas.
45:10Hier sehen Sie ihn, wie er ein Tor aufmachen muss.
45:12Er kennt diese Etappe sehr gut aus der alten Porlas Pampas.
45:16Und sobald er hörte, dass verkürzt werden muss, war ihm klar, er setzt auf das Moos.
45:20Damit ist er hier besser bedient bei dem sehr, sehr steinigen Untergrund.
45:23Und nur aufgrund der Verkürzung ging er davon aus, dass das Moos halten würde.
45:28Das hat sich genau bewahrheitet.
45:30Ein Hin und Her mit fast schon stänkelfeldartigen Zügen bei der Reifenwahl bei den KTM-Piloten.
45:37Diesmal haben wir es beide richtig gemacht für ihre Anforderungen.
45:41Mark Koma gewinnt die Etappe, bleibt in Führung.
45:44Und Christoph de Klerk auf seiner Yamaha ebenfalls bei den Quads unantastbar.
45:4931 Minuten sein Vorsprung auf Juan Manuel González.
45:53Der Instinkt von Mark Koma zahlt sich aus.
46:04Ebenso wie das Draufgängertum von Cyril de Pré, der heute sämtliche Vorsicht über Bord geworfen hat,
46:09um endlich mal einen vernünftigen Tag hinkriegen zu können.
46:12Jonah Street schiebt sich mit Rang 3 vorbei an David Frétinier in der Gesamtwertung.
46:16Ganz vorne allerdings nach wie vor Mark Koma.
46:19Norman Kronz ist auf Platz 65.
46:23Bis zum ersten Tankstopp war das eine der schönsten Etappen, die ich jemals gefahren bin in meiner Karriere.
46:33Manchmal sehr eng und kompakt, manchmal weiß und offen.
46:38Das hat wirklich unglaublich viel Spaß gemacht.
46:39Ich musste 20 Kilometer lang im Staub von Pont an das Uleval-Setter herfahren.
46:47Da hat mir der Wind und die Windrichtung sehr geholfen.
46:50Aber gerade als ich ihn überholen wollte, hat er plötzlich die Bahn gewechselt und ich war wieder mitten im Staub von 90 Grad Kurve.
46:57Ich bin da über einen Busch rüber gehoppelt, ganz hart gelandet, mitten im Gras und konnte nur um Haaresbreite einen Sturz vermeiden.
47:03Das war eng, aber irgendwie im Nachhinein auch wieder eine super Erfahrung und fast schon witzig.
47:12Das war ein Joker.
47:13Der Blick ins KTM-Werkslager. Spitzenreiter Marc Comer und sein neuer Verfolger am heutigen Tage, Cyril Desprez.
47:33Desprez hat endlich mal einen Fehler und problemlosen Tag hinlegen können und die Erleichterung steht ihm ins Gesicht geschrieben.
47:39Endlich mal ein guter Tag. Ich habe gleich wieder den Spaß gefunden, der mir in den letzten Tagen flöten gegangen war bei dieser Veranstaltung.
47:52Keine Probleme auf dem Bike, keine Probleme mit dem Fahren.
47:56Jetzt beginnt die Dakar für mich von neuem, auch wenn ich schon einen riesigen Rückstand mehr eingehandelt habe.
48:00Ich hoffe, ich habe jetzt alle Probleme hinter mir gelassen und kann von jetzt an befreit auffahren und hoffe, dass ich noch möglichst viel Bodenblut machen kann in der Gesamtwertung.
48:17Heute hat es endlich mal wieder richtig Spaß gemacht. Die Prüfung war schön. Es hat alles zusammengepasst, fahrerisch, technisch und von den Herausforderungen her.
48:25In den letzten Tagen habe ich vielleicht einen Schiff von 120 oder 30 gefahren, weil ich so viele Probleme hatte. Das war mir nicht schnell genug.
48:35Jetzt konnte ich richtig mal hinlangen, so wie man es haben wollte.
48:39Es hat viel Spaß gemacht. Es war kurvig und trotzdem schnell. Ein Glück, dass es endlich aufwärts geht.
48:47Er hätte am liebsten alles hingeschmissen gestern Abend. Jetzt ist Cyril Desprez wie ausgewechselt.
48:55Auch in der Winter...
48:57Ivo Kastan, seine Mini-Honda. Ein 125 Kubikzentimeter Maschinchen gegen die ganzen Dickschiffe von KTM und Yamaha.
49:17Natürlich krasse Außenseiter. Trotzdem zum Publikumsliebling avanciert oder wahrscheinlich sogar gerade deswegen.
49:23Heute allerdings haben ihn Probleme befallen. Ivo Kastan.
49:35Die Zylinderkopfdichtung ist kaputt gegangen.
49:37Ich konnte nur noch sehr langsam bis zur Assistance Road fahren und dann irgendwie mich in den Biwak schleppen oder mich schleppen lassen sogar.
49:51Damit ist die Rallye für mich zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat.
49:56Ich war achtmal jetzt mit ganz normalen Offroad-Maschinen bei der Dakar mit dabei. Jetzt suchte ich mal eine neue Herausforderung und habe mich deswegen für den ungewohnten Weg von dieser kleinen Mini-Maschine entschieden.
50:11Diese kleine Maschine symbolisiert eine Art Rückkehr zu den Wurzeln der Dakar, denn früher ist man nur mit solchen Motorrädern gefahren, als es die extra gebauten, schweren Maschinen noch nicht gab.
50:26Das war das erste Motorrad, mit der die Geschichte bei der Rallye Dakar geschrieben wurde.
50:34Hat mehr als Spaß gemacht.
50:35Allerdings ist es für den Tschechen, für Ivo Kastan jetzt vorbei, aufgrund der defekten Zylinderkopfdichtung.
50:41Schnell noch der Blick in die Lkw-Wertung, wo Dauerpechvogel Hans Stacey mit seinem MAN TGS 18 480, so heißt er mit vollem Namen, auch heute wieder Schwierigkeiten gehabt hat.
51:10Der Sieger der Rallye Dakar 2007 und einer der großen Favoriten von einem Plattfuß heimgesucht und der ist natürlich bei diesen Dickschiffen der Wüste, die immerhin 9500 Kilogramm auf die Waage bringen, alles andere als einfach zu wechseln.
51:29Jeden Tag hatten wir bis jetzt Probleme.
51:32Jetzt ist nicht nur der Reifen geplatzt, auch das Iritrack ist ausgefallen.
51:37Nichts läuft.
51:38Gut, vorbeikommende Teamkollegen, Detlef Ruf, Arthur Klein und Franz Enster, die sind bereits ihrerseits auf Platz 6 nach vorne gefahren.
51:50Im zweiten MAN.
51:51An der Spitze liegt nach wie vor der Holländer Gerardus de Roi in seinem Kinaf, der auch die heutige Etappe für sich entscheiden kann, vor Wladimir Cagin und wieder aus Kapirov.
52:03Drei Mann an Bord dieser LKW jeweils, spektakuläre Boliden.
52:13Der MAN beispielsweise generiert aus 12,5 Litern Hubraum in seinem Common Rail Diesel 500 PS und, Achtung, jetzt kommt's, 2350 Newtonmeter maximalen Drehmoments.
52:29Einen der VW Service Trucks hat's erwischt auf dem Weg in Richtung Norden.
52:35Auch solche Zwischenfälle gehören mit dazu.
52:42In der Chuck-Wertung führt De Roi, Fotschagin, Kabirov und Mardeev.
52:46Und aus dem Biwak schauen wir auf die Landkarte, auf den morgigen Tag.
53:02Dann geht's von Neukin nach San Rafael in die Hochplateaus der Provinz Mendoza hinein.
53:0920 dünige Kilometer stehen auf dem Programm, jede Menge ausgetrocknete Flussbetten und am Horizont nahen schon die ersten Ausläufer der mächtigen Anden, die dann überquert werden, ab übermorgen.
53:22Zunächst aber von Neukin nach San Rafael, 506 gezeitete Kilometer, die es wieder in die Stadt.
53:39Dirk von Zitzelitz, morgige Etappe, wird nochmal richtig taff. Ich glaube, ab morgen sind wir mal so richtig wieder im alten Dakar-Fieber.
53:46Ja, auch heute war's schon nicht schlecht, aber morgen wird's richtig heftig werden.
53:49Wir haben sehr viele Offroad-Passagen dabei, da müssen unsere Rees-Tour-Rex und auch alle anderen Autos zeigen, was sie drauf haben.
53:55Das wird ein sehr langer Tag, auch geringe Durchschnittsgeschwindigkeit.
53:58Ich denke, der härteste Tag der ersten Woche erwartet uns morgen.
54:01Jetzt hattest du mit deinem Piloten bei der CRL in Ungarn schon einen guten Abflug.
54:05Heute hat's auch Robby Gordon kurz erwischt.
54:06Wie ist es denn als Co-Pilot, dann Passagier spielen zu müssen?
54:10Also während des Abflugs kannst du ja eh nichts mehr machen, da kannst du ja versuchen, es zu genießen.
54:14Zum Glück ist unser Rees-Tour-Rex unheimlich sicher gebaut und wir sind ja jedes Mal ausgestiegen, ohne dass uns was passiert war.
54:19Aber wir wollen es definitiv nicht wiederholen.
54:21Dann wünsche ich mir trotzdem alles Gute für morgen und toi toi toi.
54:24Danke.
54:29Die letzten Impressionen vom Biwak in Neukin, bevor es dann nach San Rafael geht am nächsten Tage.
54:36Wir sind in gewohnter Form wieder für Sie da, 19.15 Uhr, live, unmittelbar nach dem Zieleinlauf.
54:42Und dann um 23 Uhr mit der Analyse, wie gerade gesehen.
54:45Bis dann, bis später.
54:47Tschüss, vielen Dank fürs Zugucken.
54:48Ihr Norbert Aukenka.
54:49Tschüss, vielen Dank fürs Heyrone, ich schweigen dich alleine.
55:06honour von Hause Nachzinerли.
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