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00:00This is a production of WGBH.
00:30The end of the 7th evaluation, from a Rally Dakar, in Valparaiso, in Chile and we are first of all the journalists and the service employees.
00:43On the autos, we are waiting for a long relationship at the end of the evaluation.
00:51419,31 km from Mendoza were set from Argentinian out to Chile.
01:05They were shorted on only 243 km.
01:08The Zielanfahrt is now already there, where the first control point was before,
01:14so that the Höhenkreuzung of over 3.000 m not more than found,
01:19but only through the Wüstensand.
01:21So are Tom and Tim Cornell, the two twin brothers.
01:25Tom Cornell is from the Tour and Wagen-Weltmeisterschaft,
01:27as Okayama Sensations-Laufsieger.
01:30The two Niederländer are just as the first in the service park,
01:34in Biwak angekommen mit ihrem Bowler Nemesis.
01:39Tom Cornell kühlt zunächst einmal den Motor runter.
01:42Sie wechselt sich am Steuer ab in diesem Jahr.
01:44Mal fährt Tim, mal fährt Tom.
01:46Tim Cornell verfügt bereits über Dakar-Erfahrung.
01:49Mehrere Jahre unter anderem mit seiner Lebensgefährtin Gabi Ullier gefahren.
01:53Tom Cornell dagegen, der Tourenwagen-WM-Pilot,
01:56ist zum ersten Mal mit dabei bei der Dakar in diesem Jahr.
02:00Er rechnet aber damit, dass er ähnlich angefixt heimkommt wie sein Bruder.
02:04Hallo.
02:05Bei VW warten Sie noch auf Ihre Race to AREC.
02:08So auch Sportchef Chris Nissen,
02:11mit dem wir das erste Interview live aus dem Biwak führen werden.
02:15Chris Nissen, eine Stallregie gibt es bei Volkswagen anscheinend nicht,
02:19wenn man sich zumindest anschaut, wie die Jungs heute sich duelliert haben auf der Etappe.
02:23Nein, das kann man nicht machen.
02:24Wir sind Sportler und der Beste soll gewinnen, wenn das so kommt.
02:28Ich habe die Jungs gesagt, wie am ersten Tag und auch noch gestern,
02:32ihr müsst jeden Tag ruhig, vernünftig, schnell fahren und versuchen nicht zu treffen.
02:36Wir wollen die Race to AREC am Ziel sehen.
02:38Das haben die heute wieder gemacht. Ich bin echt stolz auf den.
02:41Wir haben gestern Dieter Depping mit Problemen gesehen.
02:43Heute gab es aber keine weiteren Zwischenfälle, soweit wir wissen, oder?
02:47Der hatte leider gestern ein kleines Problem mit dem Ladedruck und konnte zum Schluss dann nicht mehr fahren.
02:53Das haben wir aber locker reparieren können.
02:55Und heute ist das Auto wieder gut gelaufen.
02:57Wir haben den morgen oder übermorgen wieder im Rennen.
02:59Alles klar, vielen Dank dafür.
03:03Schon zu seiner aktiven Zeit als Rennfahrer war Chris Nissen kein großer Freund von Team Order,
03:08um es mal vornehm auszudrücken.
03:11Und bei VW als Sportchef behält er diese Politik offensichtlich bei.
03:16Und das resultiert daraus, dass es heute bei den Autos wiederum einen Führungswechsel gegeben hat.
03:28Zunächst einmal die Hoffnung von Nasser Al-Attiyah und seiner X-Rate BMW-Mannschaft,
03:33die Strafe doch noch zu reduzieren, hat sich nicht erfüllt.
03:36Nasser Al-Attiyah ist in der Tat, wie ich Ihnen gestern Abend gesagt habe,
03:39aus der Wertung geflogen wegen Abschneidens gleich mehrerer Wegpunkte auf dem Weg nach Mendoza.
03:45Damit hat nun VW das Zepter momentan eindeutig in der Hand.
03:49Geniel de Villiers, der Südafrikaner, war der Führende, als es in den heutigen Tag hinein ging.
03:55Aber nach 140 Kilometern im tiefen Sand tauchten die Akteure irgendwann einmal in eine extrem matschige Passage ein.
04:03Und genau dort stieg zunächst die Scheibenwischwaschanlage von de Villiers VW Touareg aus.
04:11Und infolgedessen, als er ohne Scheibenwischwaschwasser versuchte, trotzdem den Matsch von der Scheibe zu kriegen, ging auch der Scheibenwischer noch kaputt.
04:19Im Blindflug hatte Geniel de Villiers keine Chance, das hohe Tempo von Carlos Sainz und Michel Perrin, ihren Teamkollegen, mitzugehen.
04:29Auf einer Strecke, die von Schlaglöchern übersät und äußerst knifflig war, setzt sich Carlos Sainz mit der Tagesbestzeit auch wieder in der Führung der Gesamtwertung fest.
04:38Mark Miller fühlte sich im matschigen, festgeregneten Schlamm als Führer auf Eis.
04:46Der US-Amerikaner trotzdem ebenfalls in der Spitzengruppe mit dabei.
04:54Nicht so gut allerdings wie Robbie Gordon, der nämlich hat sich heute die drittbeste Zeit des Tages gutschreiben lassen können.
05:02Er führt damit in der sogenannten Open Category in der Gesamtwertung an.
05:06Ein erstes Lebenszeichen vom Hammer-Piloten aus den Vereinigten Staaten, der bislang hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben ist.
05:16Heute hat der Hammer zum ersten Mal zugeschlagen, Robbie Gordon auf 3.
05:20Stefan Peter Hansel dagegen muss sogar mitten auf der Etappe ein kleines Feuer in seinem Motorraum ausmachen, löschen.
05:27Das gelingt ihm zwar, aber der Motor seines Mitsubishi trotzdem überhitzt.
05:31Heute Abend muss Stefan Peter Hansel in den Biwak hineingeschleppt werden.
05:35Aller Voraussicht nach hat Mitsubishi damit schon wieder ein weiteres Auto verloren und VW einen weiteren ganz, ganz großen Gegner nicht mehr auf der Liste zu haben.
05:44Das Ergebnis Carlos Sainz mit dem Tagessieg vor Mark Miller, Robbie Gordon, Juan Roma.
06:14In Mitsubishi und Guerlain Chicharit.
06:17Matthias Kahle auf Platz 15.
06:19Davor noch Dieter Depping in einem weiteren Race Touareg, der heute 12. wurde und 8. in der Gesamtwertung ist.
06:26Der tat sich schwer zu überholen, nachdem er gestern von weit, weit hinten losfahren musste.
06:30Er hat trotzdem einen guten Dresdeltag gefahren.
06:32Und der Abstand zwischen Carlos Sainz und Genial de Villiers gerade mal 9 Sekunden am Tag vor dem Ruhetag.
06:39Denn am Samstag passiert ja erst einmal nichts, da können sich alle wieder erholen.
06:42Im chilenischen Urlaubsort Valparaiso.
06:47Zurück live in den Biwak in Chile.
07:05Im Mitsubishi-Camp hat Luc Alfond nicht mehr allzu viel zu tun, nachdem er gestern ausgeschieden ist, aufgrund des Spezialanfalls seines Beifahrers Gilles Picard.
07:16Luc Alfond ist deswegen schon da, während die Mannschaft noch auf den Mitsubishi-Lanz erwartet.
07:20Wir haben ein bisschen Angst mit Gilles. Was hat genau passiert?
07:50Als ich zuerst sah, wie Gilles Picard da lag und war förmlich zusammenbrach, da habe ich mir wirklich Sorgen gemacht.
07:55Ich war richtig schockiert, als ich ihn da sah.
08:01Ich kam nur sehr viel später aus der Prüfung als er.
08:04Und ich habe mir den ganzen Weg durch den Kopf zerbrochen, wie es ihm geht.
08:07Umso erleichterter war ich gestern Abend, als er nach allen Versuchungen als geheilt entlassen worden ist.
08:16Heute gab es wieder Probleme.
08:17Wir haben ein ganz neues Auto, ein gutes Auto zwar, aber irgendwas ist heute beim Motor schiefgelaufen, bei Stefan Peter Hansel.
08:26Es gibt immer noch sehr viel Entwicklungsarbeit bei einem neuen Auto.
08:30Gegen solche Kinderkrankheiten muss man in der Anfangsphase halt ankämpfen, wenn man das Wagnis einer Neukonstruktion sorgt.
08:36Wir werden auf jeden Fall in der Zukunft weiterarbeiten und nächstes Jahr mit einem deutlich überarbeiteten, mit einem deutlich verbesserten Auto wiederkommen.
08:44Es ist schade für das Team, dass jetzt nur noch ein Auto wirklich ernsthaft im Wettbewerb sich befindet.
08:51Denn die Mannschaft hat nach all dem Einsatz, den sie gezeigt hat, durchaus mehr verdient.
08:56Trotzdem werden wir das Rennen noch nicht verloren geben, denn wir haben noch mehr als eine ganze Woche Fahrzeit vor uns.
09:02Und das wird auch noch eine sehr harte Woche werden.
09:03Vor allem die Motorradfahrer sehnen sich den einen Ruhetag am Samstag förmlich herbei.
09:26Selbst die Werksfahrer, nun wirklich durchtrainiert und im Falle von Marc Koma, auch ein Kerl wie ein Baum, gaben im Ziel heute Abend zu.
09:35Sie wären völlig erschöpft, völlig platt und bräuchten dringend mal einen Tag für sich, um sich wieder zu erholen.
09:43Marc Koma, heute ebenso wie Cyril de Prey, sein Werksteamkollege mit Pirelli-Reifen, mit dem Michelin Serien-Mousse unterwegs.
09:50Nach der erneuten Verkürzung der Prüfung war das kein Thema, das Moos sollte halten und es tat es auch bei beiden klaglos.
09:57Marc Koma, heute in der Tageswertung zweiter, kann sich in der Gesamtwertung weiter absetzen, auf jetzt schon 50 Minuten.
10:09Begeisterte Zuschauer empfangen Francisco Lopez.
10:12Da sind noch argentinische Fans.
10:13Lopez auf dem Weg in seine chilenische Heimat.
10:16Und standesgemäß holt der Chilene sich auf dem Weg in sein Heimatland seinen ersten Tagessieg, seit er bei der Rallye Dakar überhaupt mit dabei ist.
10:29In der Gesamtwertung Lopez auf Platz 10, schon wieder nach vorn gefahren, trotz des immensen Zeitverlusts wegen Reifenschäden in der Anfangsphase.
10:37Und auch Cyril de Prey meldet sich dort wieder zurück, wo er etatmäßig hingehört.
10:41Dritter, heute Sechster in der Gesamtwertung.
10:46So langsam ist Cyril de Prey auch mental wieder auf der Höhe des Geschehens.
10:49Wittert Morgenluft und peilt schon sehr offensiv die zweite Stelle in der Gesamtwertung an, um gegebenenfalls wieder wie vor zwei Jahren zu langen zu können, falls Marc Koma doch noch was passiert.
10:58Genau diese zweite Stelle hat aber auch David Frétinier auf der kleinen Yamaha ins Visier genommen.
11:06Heute vierter, dritter in der Gesamtwertung.
11:09Hat der Boden gut gemacht auf den bisher zweitplatzierten.
11:12Der Platz des ersten Abstaubers momentan der begehrteste hinter dem überlegenden Marc Koma.
11:19Genau wie de Prey findet auch David Castell zu alter Form wieder zurück.
11:24Heute fünfter und auch der KTM Privatfahrer aus Frankreich mit seinem rumänischen Team auf dem Vormarsch.
11:30Neunter in der Gesamtwertung.
11:32David Castell hat die Anfangsprobleme mit den Reifen ebenso abgeschüttelt wie de Prey und auch wie der heutige Tagessieger Lopez.
11:39Jonah Street hingegen scheint sein Feuerwerk ein bisschen abgebrannt zu haben mit seinem Eintagessieg.
11:46Heute nur auf Platz 8.
11:48Hat deswegen wiederum sehr viel Zeit verloren auf Marc Koma.
11:52Insgesamt circa 10 Minuten.
11:54Jonah Street ist zwar noch Zweiter.
11:56David Frétinier kommt aber schon ran und Marc Koma kann sich auf leisen Reifen davon stehlen.
12:00Lopez gewinnt auf dem Weg seine chilenische Heimat vor Marc Koma, Cyril de Prey, David Frétinier und David Castell.
12:13Jonah Street nur auf Platz 8.
12:15Geschlagen von den beiden Privatiers, den altenhautigen Franz Verhöfen und Paul-Anders Ulle-Walsetter.
12:20Marc Koma jetzt schon mit 51, 22 in Führung.
12:23Stiehlt sich, wie gesagt, auf leisen Reifen an der Spitze davon.
12:27Fesh-Fesh-Sand
12:35Zurück live in den Biwak.
12:37Guadal heißt der Fesh-Fesh-Sand, auf den wir uns so gerne noch beziehen in der Sprache der Einheimischen hier.
12:45Fesh-Fesh ist Geschichte, seitdem die Rallye Dakar in Südamerika ausgetragen wird an den Guadal.
12:51Das war der tiefe Sand, der heute schlammig oder auch trocken war und die Fahrer hart rangenommen hat.
12:57Alles, was sich sonst noch zugetragen hat, sehen Sie in unserer Analyse ab 23 Uhr.
13:02Bis gleich. Tschüss. Vielen Dank fürs Zugucken.
13:04Hier in Norbert Orkenka.
13:05Hier in Norbert Orkenka.
13:35Heute werden die Herbstmeister gekürt bei der Rallye Dakar.
13:53Es ist Halbzeit und der Tross ist mittlerweile von Argentinien in Chile angekommen, in Valparaiso, wo wir jetzt live im Biwak sind.
14:02Allerdings, allzu viele Fahrzeuge sind noch nicht angekommen an ihrem Serviceplatz.
14:07Nur die VW-Mannschaft und einige Privatfahrer.
14:09Wir warten noch auf das Eintreffen von Mitsubishi und auch auf den Hammer von Robbie Gordon.
14:15Denn es hat sich erneut eine sehr lange Verbindungsetappe angeschlossen an die verkürzte heutige gewertete Prüfung.
14:21Das ging von Mendoza über die Anden hinweg nach Valparaiso.
14:33Verkürzt auf von 400 auf 270 Kilometer insgesamt.
14:38Heimspiel für Francesco Lopez auf der privaten KTM.
14:43Er fährt in seine Heimat hinein nach Chile.
14:45Und Mitsubishi hofft darauf, dass sich das Blatt wendet, je sandiger das Terrain wird.
14:53Aber heute tritt das genaue Gegenteil ein.
14:55Zunächst nochmal der Blick zurück auf den gestrigen Tag.
15:03Dieter Depping hat es erwischt in seinem VW Touareg.
15:07Der kleinere der beiden Turbolader seines 2,5 Liter Turbodiesels hat den Geist aufgegeben.
15:14Zwischenzeitlich auf Platz 9 gewesen, muss Dieter Depping warten auf den Servicetruck, um sich rausschleppen zu lassen.
15:19Wir können das selbst nicht reparieren. Irgendein Problem mit dem Motor, es wird ein Weilchen dauern.
15:27Und Nasser Alatia hat es noch schlimmer erwischt.
15:30Betretende Minen beim ehemaligen Spitzenreiter.
15:33Disqualifiziert, nachdem er gestern 9 Wegpunkte ausgelassen hat.
15:38Aus der Not heraus mit einem überhitzenden Motor wollte er die schlimmste Dünenpassage abkürzen.
15:43Das Resultat eine Disqualifikation. Teamchef Sven Quandt muss tröstend und tadelnd eingreifen.
15:50Alatia aus der Wertung.
15:59Die Prüfung auf dem Weg nach Mendoza.
16:03Geleg phasenweise mehr einem Bergrennen mit extrem steilen Anstiegen.
16:08Sowohl noch in der Vegetation als auch später in den Dünen.
16:11Und selbst die 70 PS oder 69,5 Newtonmeter der Motorräder von KTM reichen nicht, um solche Anstiege wirklich heil zu überstehen.
16:22162 Kilo wiegt so eine Maschine.
16:25Wenn die einmal fällt, dann geht's bergab.
16:27Und auch die Autofahrer hatten Schwierigkeiten.
16:29Beispielsweise Gabriel Pozzo mit seinem Mitsubishi.
16:32Der ehemalige Gruppe N-Rallye-Weltmeister kommt so gerade eben den Berg rauf gekraxelt.
16:37Was sollen dann erst die LKW-Fahrer sagen?
16:40Beispielsweise hier Alex Lopreis, der Neffe von Karel Lopreis.
16:4512 Tonnen bringen diese Monster auf die Waage.
16:49Und den fahren wir nach oben und graben ihn wieder aus, wenn er eingegraben ist.
16:52Hans Stacey im MAN gestern ausgefallen oder zumindest lange stehen geblieben.
16:57Weil sein Eerie-Track ausgefallen ist und der einen Plattfuß hatte.
17:00Er ist nur Zehnter geworden.
17:01Franz Echter bei der LKW-Wertung dagegen Fünfter.
17:05Michael de Gros und Gabi Ollier müssen ebenfalls Luftdruck ablassen an ihrem McRae Enduro.
17:11Ein ganz neues Auto von Alistair McRae auf Kiel gelegt.
17:15Auf einem Gitterrohrrahmen aufgebaut.
17:16Eine Zwischenklasse zwischen den großen Werksprototypen und den T2 Produktionswagen.
17:22Gepowert von einem Ford V6 Diesel.
17:24Und so schaukelt man sich auf, wenn man durch eine bereits ausgefahrene Spur fahren muss.
17:31Andere haben ebenfalls mit ihren Fairnessen zu kämpfen.
17:33Beispielsweise ein zurückgelassener russischer Beifahrer, der seine private Bergtour anbrechen muss.
17:40Es war gestern, zumindest bei den Privaten, der Tag des Matthias Kahle.
17:45Dank einer glänzenden Navigation von Thomas Schünemann fuhr er in seinem Buggy, seiner eigenen Wege, mit spektakulären Sprungeinlagen.
17:54Matthias Kahle tankt mächtig Selbstvertrauen in den Dünen.
17:59Ist nach vorne gefahren bis auf die 21. Stelle.
18:03Zwölfter in der Tageswertung.
18:06Und das nach einer Generalüberholung.
18:09Die gesamte Frontpartie des Buggy musste neu gemacht werden.
18:13Die Mechaniker rund um Einsatzleiter Frank Ferber.
18:16Eine schlaflose Nacht.
18:17Stefan Schott gestern 56. in seinem Mitsubishi 80. insgesamt.
18:23Michael de Grot und Gabi Ullier im McRae Enduro Boliden fahren zunächst einmal durch den dichtenden Kuwadel-Sand.
18:30Das hier ist ihr Gegenstück zum afrikanischen Fesh-Fesh.
18:33Also sehr feiner, staubiger Pieselsand.
18:35Und ganz unvermittelt fängt es dann an zu regnen.
18:38Von der Staubwolke hinein in den dicksten Niederschlag.
18:41Auch das Gesichter der heutigen Dakar.
18:43Der Weg vor dem großen Ruhetag führt von Mendoza nach Valparaiso.
18:58Verkürzt worden von den ursprünglich geplanten 419 Kilometer auf 273.
19:04Das Ziel jetzt beim ersten Kontrollpunkt, weil es zu viel geregnet hatte.
19:09Und hinten raus das Gelände zu schlammig war.
19:11Zurück live im Biwak.
19:18Die LKW haben heute nur die Service-Route gefahren.
19:21Das heißt, das Terrain nicht ganz so ausgewaschen.
19:23Carlos Sainz ist angekommen im Biwak.
19:26Er ist seit heute wieder der neue Spitzenreiter.
19:29Alatia nicht mehr mit dabei.
19:31Und Genil de Villiers von der Spitze verdrängt.
19:34Von Carlos Sainz, dem 48-jährigen Madrilenen.
19:36Wie war es heute?
19:39Wie war es heute?
19:41Es war ein sehr guter Tag heute.
19:44Die Prüfung war schwierig zu fahren.
19:46Aber wir haben einiges an Zeit gut gemacht.
19:48Im ersten Teil war die Prüfung sehr schnell.
19:56Aber nicht einfach zu fahren.
20:01Im zweiten Teilstück war es fast so wie in Mali, in Afrika.
20:06Allerdings hat es in den Tagen vorher geregnet, sodass wir Schwierigkeiten hatten, durch den tiefen Schlamm durchzukommen.
20:15Es war nicht einfach, das Auto dadurch zu manövrieren und auf Kurs zu halten.
20:22Meine Strategie werde ich nicht ändern für die restliche Woche.
20:27Die Tage, die uns jetzt bevorstehen, werden noch einmal unglaublich anspruchsvoll worden.
20:32Der Tag nach dem Ruhetag, den haben wir intern als den härtesten überhaupt ausgemacht bei der Rallye.
20:37Die Herausforderungen werden auf jeden Fall noch einmal steigen.
20:44Und die Entscheidung fällt wahrscheinlich unmittelbar nach dem Ruhetag.
20:50Die Mechaniker der Wolfsburger bzw. Hannoveraner Mannschaft checken den Touareg durch.
20:56Dafür haben sie morgen den ganzen Tag Zeit.
20:58Denn für die Mechaniker ist morgen kein Ruhetag.
20:59Nur die Piloten und Beifahrer kommen ein bisschen dazu, sich zu entspannen und die Last der letzten Tage abzuschütteln.
21:08Last der letzten Tage gab es eine ganze Menge.
21:11Und heute hat es Genil de Villiers erwischt, den ehemaligen Spitzenreiter, der seine Führungsposition,
21:15gestern ererbt aufgrund der Disqualifikation von Nasser Al-Athia,
21:19heute gleich wieder an Carlos Sainz, hat abtreten müssen.
21:22Und auch de Villiers.
21:23Mein Auto fehlt nicht, es steht nur einfach bei der technischen Nachkontrolle zur Zeit.
21:30Kein Grund zur Alarmstimmung also.
21:34Das ist eine Routineuntersuchung.
21:39Mein Auto ist jetzt bereits zum zweiten Mal unter die Lupe genommen worden.
21:43Aber ein absolutes Standardvorgehen bei solchen Veranstaltungen.
21:47Scoutineering, also technische Abnahme, gehört mit dazu zu dieser Veranstaltung.
21:53An sich war die Prüfung gar nicht so schwer, aber an den Stellen, an denen sich der feine Sand durch den Regen in Matsch verwandelt hatte,
22:07war es unglaublich anspruchsvoll.
22:14Ich hatte ein Problem mit dem Getriebe, hatte nur noch den ersten bis dritten Gang zur Verfügung
22:18und zwischendurch hatte ich auch Angst, dass noch weitere Fahrstufen aussteigen würden.
22:24Die Hauptsache ist, dass wir im Ziel angekommen sind.
22:27Etwas Zeit haben wir liegen lassen unterwegs, aber es war nicht allzu viel.
22:31Wir sind nach wie vor noch auf Schlagdistanz zur Spitze.
22:33Das Minimalziel ist erreicht.
22:39Wir müssen jetzt denselben Rhythmus, denselben Schwung durch die zweite Woche hindurch retten.
22:44Das wird nicht einfach, weil da eine ganze Menge Herausforderungen auf uns wartet.
22:47Und jetzt, wenn wir nachher noch mal darauf eingehen können, hat noch weitere Probleme gehabt heute,
22:58kleinerer Natur, die allerdings haben dafür gesorgt, dass er die Spitze verloren hat an Carlos Sainz,
23:06seinen Markenkollegen im VW-Werksteam.
23:09it's a really fun
23:19and the bilder has man sich zwar mittlerweile gewöhnt aber man kann
23:27gar nicht genug davon kriegen die gigantische begeisterung der
23:31einheimischen gauchos bei dieser rallye schlägt alles was der takar tross bis
23:36mitsubishi hofft darauf dass jetzt in der zweiten halbzeit die stunde für ihre wüstenfuchse anbricht
23:44traditionell sind die japaner im tiefen sand besser als auf felsigem gestein aber stefan peter
23:53ronzel die speerspitze von mitsubishi kommt wahrscheinlich erst gar nicht dazu überhaupt
23:58in den tiefen sand der atakama wüste einzutauchen denn heute überhitzt sein motor beifahrer jean
24:04paul kotré versucht einem brand im motorraum zunächst mit dem feuerlöscher zu leibe zu reiten
24:09dem allerdings ist kein erfolg beschieden so dass auch stefan peter ronzel alarmiert aus dem cockpit
24:17aussteigt und schließlich bewährt man sich besinnt man sich rustikaler methoden schaufelweise sand um so
24:28den brand im motorraum zu löschen in den griff zu kriegen das hat matthias kröger der bahnfahrer
24:33in diesem jahr bei dem langbahn wm rennen ganz ähnlich gemacht das hat auch gefruchtet zunächst einmal
24:38sind die flammen wieder erstickt stefan peter ronzel kann sein mitsubishi lancer wieder in fahrt bringen
24:45aber das ganze geht gerade mal 80 kilometer zunächst einmal macht der nissan fahrer erschrocken
24:53platz als peter ronzel von hinten herangetobt kommt wie nichts gutes
24:56vorwärts rang endet nach 80 kilometern erneut ein überhitzendes turbo diesel triebwerk im mitsubishi
25:07peter ronzel muss wieder anhalten wir sind heute morgen schon gleich mit einer extrem hohen motortemperatur
25:15hochgefahren und mussten dann zwischendurch einen brand löschen wahrscheinlich hat der motor ein knacks
25:20weg bekommen jedenfalls steht er jetzt schon wieder und wir haben erneut sämtliche lampen wenn man
25:24im armaturenbrett an die auf alarm bei den wassertemperaturen hinweisen wie es weitergehen
25:30soll weiß ich noch nicht ein weiteres mal bringt stefan peter ronzel seinen mitsubishi in fahrt nur
25:37wenige meter allerdings und dann ist endgültig feierabend für den franzosen den rekordsieger bei
25:42der rallye dakar peter ronzel draußen ein weiterer mitsubishi hat ins gras gebissen
25:47carlos sainz zwischenzeitlich mal in führung gelegen hat die spitze abgegeben an nasser alatia und
26:01dann an genial de villiers heute allerdings eine problem und fehlerlose fahrt des madrilenen
26:07er wird hier verehrt in argentinien aufgrund seiner herkunft als latino und aufgrund seiner
26:17vergangenheit in der rallye weltmeisterschaft mit entsprechenden auftritten hier sowohl durch
26:22den wüstensand als auch durch den tiefen morast hindurch kann er dass den touareg problemlos
26:29navigieren und fahren der politisch schaut aus als habe er eine fanggruppe packung abbekommen
26:34hallo sainz gewinnt die heutige etappe neuer spitzenreiter mark miller im zweiten touareg auf
26:39platz zwei dritter insgesamt vor robbie gordon der heute endlich mal sein potenzial hat aufscheinen
26:47lassen robbie gordon nach einem eher verhaltenen start konnte er den hammer mit seinem sieben liter
26:52chevrolet v8 heckmotor als dritter aber die prüfung hermann robbie gordon liegt auf platz fünf in der
27:00gesamtwertung und schnappt bereits nach den hacken von juan roma nani roma der spanier ist
27:07der einzige mit zu bischie der jetzt noch im wettbewerb verblieben ist auf ihm ruhen sämtliche
27:12hoffnungen der marke mit dem diamanten im logo schauen sie sich an das soll eine wüste sein es
27:18ist eher eine schlammwüste die der heute zu bewältigen anstand die scheibenwischer haben hochkonjunktur
27:24bei juan roma der muss jetzt hoffen dass in der zweiten woche die stunde von mitsubishi anbricht
27:30und dass er dann noch problemlos über die distanz kommt die serie ist zweitbester der bmw x-ray
27:38mannschaft nach dem drama gestern und lasse anathia sicheriert das auto gestern vor einen baum gesetzt
27:48musste auf den service lkw warten hat viel viel zeit verloren genie de villiers verliert seine führung
27:54heute vor allem weil er im schlammigen bereich versucht die fango packung an seinem tuareg abzuwaschen
28:00unter massiven einsatz der scheibenwisch waschanlage dabei geht er zu großzügig mit dem wasservorrat im
28:08tank um spritzt ihn vollkommen leer versucht dann trotzdem noch den match mit dem scheibenwischer
28:15wegzufahren das führt dazu dass der wischermotor überhitzt empfiehlt der rechte durchblick nur
28:21sechster auf platz zwei in der gesamtwertung zurückgefallen eric wiko er kam wie die jungfrau
28:27zum kinde zum platz an der seite von robbie gordon der ehemalige pro truck pilot hatte eigentlich kein
28:33etat für dieses jahr und dann musste sich ron bailey wegen rückenproblem zurückziehen eric wiko wurde beim
28:39skifahren in den usa vom anruf des robbie gordon überrascht dieses cockpit übernehmen zu können
28:44christoph hollovcic in seinem mitsubishi in seinem nissan weiterhin prima unterwegs in der
28:50gesamtwertung liegt der pole auf der sechsten position jannis asis und sein bei farah in das prinz ist
28:57das ist der böse sand in sinafrika fesch fesch nennen da hier war dann heißt in reinkultur
29:07dieter depping kommt so gerade eben durch und das obwohl gar keine lkw durch die prüfung gefahren
29:14sind heute aber wenn so ein hammer da einmal hingelangt hat dann wächst wahrscheinlich kein
29:18gras mehr die pflügen das ganz schön um diese dick schiffe aus den usa auf bacher technik aufgebaut
29:23entsprechend hat dieter depping der heute aufgrund des laderschadens von gestern weit hinten
29:28starten muss alle hände voll zu tun das drehmoment seines vw auf den boden zu bringen er kommt aber an
29:36in vernünftiger position matthias kahle wird heute fünfzehnter in der gesamtwertung einundzwanzigster
29:42tom und tim coronel sind 44 respektive 63 stefan schorte 47 und 66 der in der gesamtwertung
29:49carlos sainz und michael perra gewinnen im vw vor marken miller und dann robbie gordon mit dem hammer
30:03h3 in der gesamtwertung ist carlos sainz damit der neue spitzenreiter weil geniel de villiers heute
30:08nur auf platz sechs eingelaufen ist miller roma und gordon dahinter die prüfung war schön aber sehr
30:17anspruchsvoll zu fahren es gab ein teilstück mit unglaublich viel schlamm da war es tierisch
30:21rutschig mit dem auto und da schlossen sich außerdem noch einige stecken passagen an die
30:26mit schlaglöchern förmlich übersät war man mag kaum glauben dass die prüfung heute gekürzt worden ist
30:34sie war unglaublich anspruchsvoll der feine sand hatte sich phasenweise in echtes schlamm verwandelt und in
30:41diesem schlamm da hatte man überhaupt keine kontrolle mehr über das auto man fuhr wie auf einer eisfläche
30:46carlos sainz und ich sind einige male im kreis herumgerutscht so wenig grip hatten wir es war
30:53verrückt für mich ist das wichtigste jetzt einfach weiter zu kämpfen hinter mir steht eine große
30:59mannschaft die unglaublich hart arbeitet sie haben jetzt schon sehr gut an dem auto gearbeitet aber es
31:05ist halt ein ganz neues modell wir müssen kämpfen jeden tag weiter kämpfen und dürfen die vw nicht aus
31:11den augen lassen wir werden das auto im lauf der rallye sicher noch weiter verbessern das wichtigste ist
31:16den druck auf vw aufrecht zu halten und damit steigen wir wieder ein in die live schalte in den
31:24biwak der blick ins mitsubishi camp noch kein mitsubishi pajero zu sehen darum machen wir gleich weiter
31:33mit einem blick ins lager von robbie gordon und dessen hammer
31:51zurück live im biwak in wald paraiso an der pazifik küste der diesel vorrat bei mitsubishi der einzig
32:00verbleiben der hauptdarsteller aus dem lager der japaner ist inzwischen doch aufgetaugt juan
32:05roma gerade frisch aus seinem auto geschält und zum interview parat bei gernot bauer
32:11die ausgangslage ist für uns nicht einfach weil meine ganzen teamkollegen mittlerweile nicht mehr in der
32:30veranstaltung dabei sind aber so ist nun mal die ausgangslage die müssen wir annehmen und das beste
32:35daraus machen jetzt lassen alle erwartungen auf mir und ich versuche das möglichst umzusetzen
32:40wir müssen uns jetzt mit dominik serie unseren teamchef sehr genau ins vernehmen setzen wie wir
32:52weitermachen wollen die taktik wird sich natürlich etwas ändern müssen weil nur noch einem verbleibenden
32:57auto klar ist wir fahren bei dieser limit um zu gewinnen und mein auto läuft bis jetzt perfekt und
33:02klaglos die mannschaft arbeitet wirklich rund um die uhr extrem hart wir müssen so weitermachen aber
33:09es liegen noch viele viele kilometer vor uns schwer einzuschätzen wie sich das noch entwickeln wird
33:16der seriensieger steht vor der ersten niederlage und rohan roma ist der einzige der das noch abwenden
33:23kann drei mit zu bischie draußen hiroshi masuoka schon am ersten tag wegen defekter riemenscheibe seines
33:28turbomotors lucafond gestern nachdem sein beifahrer gils pikar kollabiert ist bei den belastungen beim versuch das auto
33:36auszugraben und heute jetzt stefan peter ronsell in folge der latenten motor überhitzung
33:43das lager von robbie gordon der exot der veranstaltung
33:46dreimal hat der us amerikaner schon die bacher 1000 gewonnen und auf diesen erfolgen begründet sich die
34:00entwicklung dieses monströsen gefährt der hammer h3 sieben liter chevrode v8 motor unter der heckhaube
34:08robbie gordon der wahrscheinlich versatilste fahrer im feld bacher 1000 indica und auch nesca rennen hat er schon gewonnen
34:16er lässt den hammer jetzt zum ersten mal so richtig sausen
34:21das ist unsere zweite ausbaustufe dieses boliden wir haben jetzt einen zweiten kühler in der front montiert
34:27so dass wir theoretisch in der lage sind wenn ein kühler ausfällt den einfach abzuklemmen und es nur noch auf den zweiten kühler zu verlassen
34:34das war im jahr 2006 bei der urversion des hammer unser größtes problem da hatten wir genug kühlwasser
34:40dabei konnten aber den damals einzigen kühler nicht wieder reparieren wenn wir jetzt zwei haben dass
34:45beide ausfallen kann ich mir nicht vorstellen wir haben im gegensatz zu den werksteams nur
34:50einen hecktriebler das heißt wir haben deutlich mehr bodenfreiheit einen viel viel längeren federweg
34:56auffällig wird sein wenn sie sich mein auto angucken die riesigen stoßdämpfer wir haben
35:02versucht die wartungsarbeiten möglichst einfach zu gestalten wenn was schief läuft muss man nur
35:07einen stoßdämpfer statt deren zwei ausbauen das hier ist unser chevrolet motor im heck eingebaut
35:12general motors hat uns einen eigenen motoren mann einen eigenen motoren tuner zur seite gestellt für
35:17dieses projekt wir kriegen wirklich sehr viel unterstützung von hammer und von general motors
35:22die regeln sagen natürlich dass wir mit einem luftmengenbegrenzer fahren müssen und das ist fast so
35:28als ob man einen marathon laufen müsste und einen dünnen nur durch einen strohhalm atmen darf
35:32roby gordon eine der schillerndsten persönlichkeiten ganz sicher im biwak und dieses auto hat logischerweise
35:43das zeug zum publikumsliebling wie auch der amerikaner überhaupt als flamboyante
35:50persönlichkeit aufgeschlossen typisch amerikanisch wie man es halt im nesca sport so gelernt hat
36:03schnell der wechsel auf zwei räder auch hier steht die herbstmeisterschaft an ktm hat das geschehen
36:09sicher im griff schauen wir doch gleich mal rein wie es heute gelaufen ist
36:17im biwak in valparaiso auf dem weg dorthin haben wir zum ersten mal richtig höhenluft erlebt in diesem
36:25jahr wenn auch nicht über 3000 meter hinweg aber zum ersten mal ging es rauf in die höhe auf der
36:31verbindungsetappe hinten raus
36:41in mendoza der letzte argentinische sonnenaufgang zumindest vorläufig bevor die rallye danach wieder
36:47kehrt macht und für die letzten tage zurück nach argentinien geht aber zunächst einmal steht jetzt
36:53chile auf dem programm mit der hochgelegenen akatama wüste nach der anden querung des heutigen tages
37:01geht es dort am sonntag spektakulär weiter das ist christoph de klerk der lange zeit in führung
37:08gelegen war in der quad wertung also quasi auf den vierräderigen motorrädern wenn es denn sowas
37:14gibt zeige ihnen jetzt mal sagte wie man so ein quartier schnell bewegt sie sehen wie vielen vibrationen
37:22wir ausgesetzt sind das größte problem sind die kleinen steine die unsere reifen maltretieren da muss
37:28man wirklich vorsichtig sein sich keinen plattfuß einzufahren das überholen der motorradfahrer alles
37:34andere als einfach sie hassen mich manchmal dafür um haaresbreite hätte hier nämlich einen vom motorrad
37:39gefegt sogar und wenn sowas nicht passiert sagte dann staub ich sie meistens zumindest ziemlich ein wenn
37:44ich an ihnen vorbei bin
37:45konzentration ist das a und o auffüll und squat fahrer wenn die armen abreißt dann ist schnell mal ein
37:55zwischenfall passiert zum beispiel so einer hier erhoppelt über ziemlich renitentes buschwerk hinweg und das
38:02wird für christoph de klerk nicht folgenlos bleiben der yamaha raptor pilot ramponiert sich heute eine
38:09vorderrad aufhängung muss auf sein service vehicle warten und ist damit draußen neue spitzenreiter bei
38:15den courts josef machanek aus tschechien vor marcos patronelli aus argentinien und rafael sonik aus polen
38:23fans warteten auf telando oranova wie sie am plakat gesehen haben sie warten aber auch auf
38:37francisco lopez auf chaleco der sich auf den weg macht von argentinien in seine heimat nach chile
38:44chaleco wird er genannt weil er von seinen eltern jede menge poncho ähnlicher umhänge geschenkt bekommen
38:51hat und bei jeder gelegenheit damit rumläuft chaleco ist das chilenische wort für eben solche ponchos
38:58liegt nur auf platz 10 in der gesamtwertung aber chaleco francesco lopez hat heute seine erste
39:06prüfungsbestzeit einheim sind können drei minuten 57 sekunden sein vorsprung in rückstand hat er sich
39:16ganz früh eingehandelt aufgrund von reifenschäden weil das muss den belastungen der ersten steinigen
39:23etappen nicht stand gehalten hat jetzt allerdings lopez auf dem weg nach vorne er ist auch ein flüsterer
39:30für die ktm werksmannschaft und damit auch für mark coma den alten und neuen spitzenreiter der
39:36katalane verteidigt heute seine führende position sobald er wusste dass die prüfung heute wieder verkürzt
39:43werden wird hat er sich erneut entschieden ein michelin muss in seine felge auf seine felge rein
39:49zu legen in seinen mantel rein zu legen das sollte halten hat er gedacht auf der verkürzten etappe und
39:56genau das hat's getan der pirelli reifen liefert mehr grip und hat bessere langlaufeigenschaften aber
40:02das muss vom pirelli was man zur verfügung stellt geht wirklich nur für ultra kurze etappen deswegen
40:07setzen er und auch syruel de près mit der startnummer eins auf michelin serien muss wann immer ihnen das
40:13vertretbar erscheint der pre hat das heute sowieso gemacht beide haben alle hände voll zu tun mit
40:20diesen maschinen im schlamm und auch bei de près ist der plan mit der schaumstoff galert artigen masse
40:28aufgegangen die reifenschäden verhindern soll beispielsweise auf bahn schwellen wie diesen
40:32hier syruel de près heute dritt schnellster ohne nennenswerte probleme in ihm lodert das alte feuer
40:39wieder auf das bereits verloren schien nach den vielen rückschlägen peilt jetzt platz zwei an hinter
40:44mark koma das tut aber auch der mann in blau david frettinger auf der viel kleineren agileren aber auch
40:51schwächeren yamaha 450 david frettinger heute dritter und auch in der gesamtwertung dritter ein
40:58kleines technisches problem mit dem getriebe auf dem weg dorthin sonst wäre vielleicht sogar noch mehr
41:03drin gewesen für den französischen enduro spezialisten und mehrfachen enduro meister seines
41:09landes platz zwei ist das wo sie erst einmal alle hinwollen frettin je genauso wie syruel de près
41:15denn das ist die erste abstauber position in der zweiten spielzeit der rallye dakar sollte mark koma
41:22wieder etwas zustoßen und auch david castell darf sich mittlerweile wieder zumindest kleine hoffnungen
41:31auf diesen zweiten platz machen unvergessen werden uns alle bleiben die bilder vom verzweifelten davis
41:37castell am ersten tag vom mückenstich geplanten david castell kurz drauf jetzt liegt er schon wieder auf
41:44platz neun eine position vor seinem team kollegen lopez castell auf dem vormarsch der mann der mit so viel
41:50herzblut hier dabei ist und so hart um seinen start gekämpft hat franz werhöfen in einem weiteren auf
41:58einer weiteren ktm vom vectra team ist auf der achten position paul andes ulle valsetter der norweger
42:04aus dem skandinavischen ktm team liegt in der gesamtwertung gar auf rang vier bei ihm zahlt sich
42:11vor allem die konstanz aus die er an den tag gelegt hat kaum nennenswerte probleme weder technischer noch
42:18navigatorischer natur bis jetzt ulle valsetter vierter in schlag distanz jona street hat heute viel
42:28zeit verloren wie schon am vortag nur auf platz acht der army und damit hat er jetzt schon mehr als 50
42:35minuten rückstand jona street ist zwar noch zweiter aber mark koma stiehlt sich auf sieben meilen reifen
42:43langsam aber sicher von jonah street davon ein deutscher motorradfahrer ist ebenfalls noch mit
42:49dabei in norman kronzeder ein 45 jähriger landwirt er hat bis jetzt noch nie dies das ziel bei einer
42:56dakar gesehen derzeit läuft noch alles plangemäß keine schwierigkeiten auch bei norman kronzeder
43:03aber er taucht jetzt in unbekanntes terrain die ersten fünf prüfungen die hat er noch sehr gut
43:08gekannt weil er mit seinem bruder mal einen abenteuer urlaub von brunos aires nach uschaya
43:12gemacht hat jetzt aber geht es nach chile und da kennt er sich nur mäßig aus
43:24es kehrt wieder ein bisschen ordnung ein in der motorrad wertung zumindest wenn man nach den
43:30vorhergehenden prognosen geht franzisco lopez gewinnt auf dem weg in seiner heimat seine erste
43:35etappe mark koma vor jona street david frettin je war das und über setter und heute via doms
43:40dahinter kommen dann bereits zürich und auch kaste heute war es eine sehr wechselhafte prüfung sand am
43:51anfang da ist wirklich freude gemacht zu fahren wir waren sehr schnell unterwegs aber dann kam ein
43:55flussbett mit sehr viel wasser darin und danach wurde der schlamm extrem hart ich musste vor allem
44:01auf meine bremsen aufpassen es war wichtig am tag vor dem ruhetag noch mal eine gute prüfung
44:08hinzulegen am wichtigsten bleibt es nach wie vor möglichst alle probleme zu umschiffen aber
44:13jetzt wird die rallye ein ganz neues gesicht bekommen wir tauchen ein in die atacama wüste
44:18und da wird es mit sicherheit noch mal härter als auf den bisherigen prüfungen
44:22die organisatoren lagen genau richtig damit die prüfung zu kürzen denn hinten raus wurde es eben
44:32bei den vielen schlammlöchern schon extrem schwierig die maschinen sind fast 200 kilo schwer und die
44:37muss man im schlamm erstmal beherrschen können da hast du alle hände voll zu tun
44:41zurück live im service park franzisco lopez natürlich der volksheld was orlando terranova bei
44:56den autos in argentinien war das ist chaleco hier bei seinen chilenischen fans franzisco lopez nach dem
45:04heutigen etappensieg gefeiert wie ein popstar die atmosphäre kocht erneut über im hexenkessel von
45:12valparaiso franzisco lopez jetzt bei unserem live interview natürlich sehr zufrieden mit meinem tag aber ich freue
45:25mich auch wie sehr sich die fans hier mit mir mitfreuen können es ist wichtig dass die leute mir so viel
45:32unterstützung angedeihen lassen und ich freue mich darüber wie offenherzig die dakar hier empfangen
45:39worden ist es ist für die fans hier eine ganz neue sportart ist nicht sehr bekannt aber sie sind jetzt
45:45schon begeistert davon die mischung aus autos und motorrädern die ist natürlich fremd für die fans
45:54hier aber sie finden es unglaublich aufregend und stehen uns aufgeschlossen gegenüber sie sehen
46:00selbst welche atmosphäre hier herrscht
46:01so soll es sein fan nähe auch von den größten stars mark coma der mann der der liebes jetzt eindeutig
46:18seinen stempel aufgedrückt hat bereits 51 minuten vorsprung hat der ktm werksfahrer der katalane aus
46:28barcelona durch trainiert bis zum äußersten aber auch er hat direkt nach der zieldurchfahrt vor
46:34die zugegeben mein gott es ist gut dass jetzt ruhe tag ist wir sind alle völlig am ende unserer kräfte
46:39die heutige prüfung war körperlich wiederum sehr sehr anspruchsvoll mit den schweren maschinen ist es nicht
46:55einfach durch das wasser durch den schlamm durchzufahren ich bin zufrieden wie es gelaufen ist
47:00für start und fahrten und ähnliche touristische aktivitäten habe ich keine zeit an meinem ruhetag ich
47:10muss mich zunächst ein bisschen ausruhen wie es der name schon sagt und dann das roadbook wieder
47:13vorbereiten wichtig ist eine perfekte vorbereitung für den jetzt anbrechen den zweiten extrem
47:19hartem teil der veranstaltung mark homer und auch rodivia daum schon gerhard fahrer es machen sich
47:29bereit für eine weitere nacht im zelt im biwak morgen können sie wenigstens mal ein bisschen ausschlafen
47:34zurück live im biwak in valparaiso alles geht ein bisschen betulicher zu heute denn die mechaniker
47:57wissen sie haben morgen den ganzen tag zeit an die maschinen zu schrauben zumindest da wo es mechaniker
48:02gibt bei den vielen privaten motorradfahrern erledigen ja die biker selbst die schraubarbeiten
48:08die haben also morgen obwohl sie wahrscheinlich am härtesten herangenommen worden sind von allen als
48:13privatfahrer nur wenig zeit zu rasten aber man sagt ja auch wer rastet der rostet und das wollen wir
48:19überhaupt nicht unbedingt
48:32valparaiso ein urlaubsparadies an der pazifikküste
48:39nur die bergsfahrer haben es gut die autofahrer die haben sich richtig schicke hotels beziehen können
48:45heute abend und vielleicht auch mal ein bisschen gelegenheit in den strand zu gehen beifahrer werden
48:49arbeiten müssen das roadbook vorbereiten mechaniker sowieso und die privatiers bei denen vielleicht auch nicht
48:53viel zum lachen
48:59zurück live im biwak die herbstmeister sind gekürt vw führt mit carlos sainz bei den autos ktm mit mark
49:06kroma bei den motorrädern und viel aus kabirow nach dem heute neutralisierten tag in der lkw wertung
49:13dort ist franz echter der fünf platziert am ruhetag hat man wirklich ruhe aber ich glaube das stimmt für
49:19einen rennfahrer nicht so ganz ja nicht so ganz aber man braucht zum einen die zeit um das ganze
49:22auslust nochmal wieder in ordnung zu bringen die autos müssen in ordnung gebracht werden aber zum
49:29anderen hat man eben auch wenn man gut im rennen liegt andere termine sprich viel presse hier
49:32interviews und so weiter und im lau laufe des nachmittags bekomme ich mein rotbuch für den nächsten
49:37tag dann geht es wieder los wie wie sonst auch an jedem tag was erwartet uns in der zweiten woche da
49:42kommen ja einige harte tage auf euch zu ja ich denke die zweite woche startet etwas ruhiger mit dem mit der
49:47achten etappe die nicht so schlimm sein wird aber danach geht es in die vollen dann fahren wir nach
49:51kupiapo hoch in die atacama wüste und da wird die rallye entschieden denke ich da werden die schwersten
49:57etappen des renns haben und da liegt noch einiges vor uns da freuen wir uns dann schon drauf vielen dank
50:11für uns journalisten ist es ebenfalls kein ruhetag wir haben natürlich auch an diesem vermeintlich
50:16beschaulichen tag was für sie in petto um 23 uhr gibt es alle nachrichten des tages und dazu noch
50:23eine kleine zwischenbilanz mit allem wichtigen von der ersten halbzeit der rallye dakar wir sehen uns
50:30also am samstagabend um 23 uhr wieder mit den letzten eindrücken des gewaltigen vw race touareg von
50:35spitzenreiter carlos seins verabschieden wir uns von der live schalte aus dem biwak tschüss vielen dank
50:40fürs zugucken und bis morgen um 11 hier norbert orkenka
50:44wahnsinn
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