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  • vor 5 Stunden

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Spaß
Transkript
00:25Was willst du?
00:30Es gibt nichts zu reden. Ich habe mich entschieden.
00:32Hast du echt gedacht, ich werde Manfred verlassen?
00:35Was? Was tust du mir nicht an, hörst du?
00:37Lass mich los!
00:38Riech mit mir! Riech mit mir!
00:39Lass mich los!
00:58Herrschaftszeiten!
00:58Schon wieder abgestürzt!
01:01Ich habe ja gleich gesagt, kauf was Gescheites.
01:04Du wirst ja nie auf mich.
01:05Soll ich einmal?
01:06Korbinian, du kannst nicht einmal ein Radio weggestellen.
01:09Freilich kann ich das.
01:10Sag ich, was ist.
01:12Hab ich dieses neue Grafikprogramm draufgeladen habe, stürzt er ständig ab.
01:15Nein, mit der Zeit deinstallieren, dann Neustart, dass alle anderen Programme deaktiviert sind.
01:23Max, wenn du es hinkriegst, sehr gerne hart.
01:29Ich weiß was Besseres.
01:31Wenn ich es hinkrieg, dann musst du sagen, ich bin ein ungerechtes Mischstück und habe meinen armen Bruder immer unterschätzt.
01:40Okay.
01:42Good job.
01:53Gute!
01:57Gute!
02:17Ich sage es halt immer wieder, das ist einfach nicht gesund, diese Jockerei am frühen Morgen.
02:23Interessante Diagnose.
02:24Sagen Sie, diese Wunde da am Hinterkopf, ist das die Todesursache?
02:28Wahrscheinlich.
02:29Die Schläge auf den Hinterkopf wurden mit ziemlicher Wucht ausgeübt.
02:33Können Sie schon was über die Tatwaffe sagen?
02:35Holz. Das Tatwerkzeug war aus Holz.
02:39Ich habe einige Holzspitter am Rande von der Wunde gefunden.
02:44Aber genaueres nach der Laboruntersuchung.
02:46In der Zwischenzeit könnten Sie doch nach Ästen oder anderen Dingen aus Holz Ausschau halten, woran Blutreste kleben.
02:53Was aus Holz? Hier im Wald. Na klar.
02:57Kabine und Herr Lindh, wir hätten einen Zeugen.
02:59Einen Zeugen? Für den Markt?
03:00Ja, also nicht direkt. Der Herr Bankhofer, das ist der Herr Bankhofer.
03:04Was ist für den Bankhofer?
03:06Er sagt, er hätte einen Streit gehört. Und zwar hat eine Frau ganz laut geschrien, lass mich los. Und später
03:13hat sie noch einmal so etwas geschrien.
03:14Ja.
03:15Nein, das war eben bei der Bahnunterführung, gell?
03:18Also, kurze Stunde.
03:20Das kommt vom Todeszeitpunkt grob hin. Also, das muss knapp vorher gewesen sein. Sobald ich genau was weiß, melde ich
03:27mich. Tschüss.
03:27Danke, Frau Doktor.
03:28Tschüss.
03:29Servus.
03:29Danke, Frau Doktor. Wiederschauen. Und, was weißt du über die Leiche?
03:33Ja, das war schwierig. Verstehst du, die Leute gehen einfach ohne Ausweis aus dem Haus. Nix dabei, aber ein Handy.
03:41Verstehe ich ja nicht, die Menschen.
03:43Und?
03:44Ich bin doch dabei.
03:45Mach zu.
03:46Also, bei der Toten handelt es sich um Waltraud Aichner, wohnhaft in Rosenheim. Das ist die Frau von dem Rechtsanwalt,
03:53von dem Dr. Manfred Aichner.
03:54Kenn ich gar nicht. Ist das eine von unserer Wichtigtur?
03:57Nein, der hat doch seine Kanzlei in München. Der lebt nur hier.
04:01Freiwillig.
04:02Warum nicht? Ist doch schön hier.
04:09Michi sagt der Spurnsicherung Bescheid. Sie sollen auch schon heute nach einem Ast oder einem Brügel irgendwas als Holz.
04:14Tatwaffe über Waschelinger-Solz.
04:16Das ist recht.
04:17Ah ja, eins noch.
04:18Ja?
04:19Der Weg zwischen hier und da, wo sie den Streit gemeldet haben. Ist der schon abgesucht worden?
04:25Nein, ich glaube noch nicht.
04:27Könntest du das persönlich in die Hand nehmen?
04:30Sicher? Klar, gerne.
04:32Einmal?
04:33Ja.
04:36Also von hier zu der...
04:49Hier, mir Herrschaftszeiten. Scheißklub verreckt's. Was fluchen Sie denn?
04:52Ein Scheißcomputer.
04:56Mahlzeit.
04:57Hast du was gefunden?
04:58Ja, den Schlüsselbund habe ich gefunden.
05:00Super, Michi. Lass einmal sehen.
05:01Und zwar war der direkt nebenan weggelegen. Zwischen der Stelle, wo der Zeuge, der Bankhofer, den Streit gehört hat und
05:06am Dator hat.
05:09War das schon im Labor?
05:10Ja.
05:12Das ist ja das Mahlopfer.
05:14Was?
05:17Wird's wohl kaum Ihr Schlüssel sein, was?
05:20Sie meinen, der Schlüssel gehört dem Täter?
05:22Ja, das ist zumindest wahrscheinlicher, als dass Sie sich Ihr eigenes Foto an den Schlüssel macht.
05:25Normalerweise hat sowas der Freund oder der Ehemann.
05:29Frau Stockl, wir wollten doch den alten bayerischen Brauch des Anklopfes pflegen. Haben Sie das vergessen?
05:39Herein.
05:39Ja, Hofer, ein Fax war gekommen. Wollen Sie es gleich oder soll ich es wieder mitnehmen?
05:43Nein, das dürfen Sie bitte da lassen.
05:50Ah, schau an, das ist von der Telefongesellschaft wegen des Handys.
05:54Eine Nummer hat die ziemlich oft angerufen und das ist nicht Ihr Ehemann. Das ist ein Miguel Schneider, Rosenheim.
06:00Ich würde sagen, dann schauen Sie mal bei dem Herrn Eichner vorbei und ich besuche den Herrn Miguel Schneider.
06:08Aus geht's.
06:17Herr Hofer, Herr Lind, prominenten Anwaltsgattin, Herr Schlagen, das wird hektisch. Haben Sie schon was?
06:23Im Augenblick gar nichts. Aber sagen Sie, mir war der bisher nicht bekannte Eichner. Ist der beruflich?
06:29Herr Hofer, Sie sollten sich ab und zu die Zeitschriften von Frau Stockl ausleihen oder den Herrn Lind fragen. Sie
06:34kennen den Eichner natürlich.
06:37Das ist der Anwalt, der die Schauspielerin verteidigt hat, die ihren Mann in die Luft gesprengt hat.
06:43Was? Sag ich es nicht. Unsere Frau Stockl weiß immer Bescheid.
06:47Kennen Sie den Eichner persönlich?
06:49Oberfläch. Hat einmal einen Vortrag gehalten, bei dem ich war. Ein guter Vortrag. Er ist wirklich ein Numismatiker von Rang.
06:55Schön.
06:56Münzsammler. Münzsammler.
07:28Mein Beinheit, Herr Rechner.
07:32Danke. Fühlen Sie sich trotzdem in der Lage, mir ein paar Fragen zu beantworten?
07:37Ja, ja, natürlich. Nehmen Sie doch bitte Platz.
07:44Ich habe hier einen Schlüsselanhänger. Kennen Sie den?
07:51Das ist ja Waltraud auf dem Foto. Wo haben Sie den her?
07:56Ist nicht Ihrer.
07:57Nein.
07:59Wir haben den Schlüssel in der Nähe Ihrer Frau gefunden.
08:03Ich dachte mir, Sie wissen, wie man gehört. Kinder, Verwandten.
08:06Wir haben keine Kinder.
08:07Naja, ich meine, der Besitzer des Schlüssels muss Ihre Frau ja in irgendeiner Weise nahe gestanden haben.
08:13Was wollen Sie damit andeuten?
08:17Sagt Ihnen der Name Miguel Schneider etwas?
08:20Ja, das ist ein Fitnesstrainer. Er ist seit mehr als einem Jahr der Personaltrainer meiner Frau. Wieso?
08:27Ihre Frau hat häufig mit ihm telefoniert.
08:30Nun ja, sie hat in der letzten Zeit ihre Sportaktivitäten gesteigert.
08:35Oder was meinen Sie?
08:37Ich meine, wie häufig haben Sie miteinander telefoniert?
08:41Sehr häufig.
08:53Das kann ich mir nicht vorstellen.
08:56Herr Eichner, wo waren Sie denn heute Morgen um 8.30 Uhr?
09:00Tut mir leid, ich muss Ihnen die Frage stellen.
09:02Nein, nein, das ist schon in Ordnung.
09:06Ich war auf dem Weg zu einem Mandanten in München.
09:10Meine Kanzlei kann Ihnen gerne den Namen und die Telefonnummer geben.
09:15Gut.
09:40Du sollst dich doch schonen.
09:49Hatte Ihre Frau mit jemandem Streit?
09:52Streit?
09:53Nein, eigentlich nicht.
09:56Möchten Sie auch was trinken?
09:59Nein, danke.
10:01Was heißt eigentlich?
10:03Ja.
10:04Mit wem hatte Sie Streit?
10:06Mit Herrn Knott, er und seine Frau sind unsere Hausmeister.
10:10Sie wohnen da drüben in der Remise.
10:12Das waren so die üblichen Querelen.
10:15Vergessen Sie es am besten gleich wieder.
10:16Ich hätte das gar nicht erwähnen sollen.
10:18Nein, nein, warum ging es dabei?
10:22Um nichts.
10:24Was jetzt noch von Bedeutung wäre.
10:27Die Polizei ist immer noch da.
10:30Ja, schreckliche Gefichte.
10:41Erwin.
10:42Ja?
10:43Du hast doch gestern mit dir gestritten.
10:45Um was ist denn da gegangen?
10:48Nichts Wichtiges.
11:08Sie, Sie wohnen aber nicht da.
11:10Nein, ich habe einen Schlüssel.
11:12Und warum haben Sie den?
11:15Ich hole jetzt die Polizei.
11:16Sie sind ja ein Bandit.
11:18Ganz ruhig, gute Frau, ich bin die Polizei.
11:20Schauen Sie, Hofer, Kripo Rosenheim.
11:23Warum brechen Sie dann ein?
11:25Ich breche doch nicht ein, ich habe einen Schlüssel.
11:28Was machen Sie denn da?
11:30Schauen, ob er passt, das sehen Sie doch.
11:33Und jetzt wieder schauen.
11:35Sehr gut.
11:37Wiederschauen.
11:57Gab es manchmal Streit?
12:02Streit?
12:04Na.
12:06Na ja, es hat schon hin und wieder Auseinandersetzungen gegeben, aber...
12:10Ja, richtigen Streit?
12:13Na.
12:17Kennen Sie einen Miguel Schneider?
12:20Ja, das ist der Sportleger von der Frau Reichner.
12:23Wissen.
12:26Vielleicht auch noch mehr?
12:28Na ja.
12:30Was meinen Sie?
12:32Zum Beispiel, Frau Reichners Liebhaber?
12:37Na, das kann ich mir nicht vorstellen.
12:41Und Sie?
12:42Na.
12:45Wollten Sie noch was sagen?
12:48Na.
12:56Jetzt erst steigen.
12:58Stürze, ich lübsche wieder.
12:59Mein Gott, Herr Hofer, lassen Sie es doch einfach, das kennen Sie eh nicht.
13:03Vielen herzlichen Dank für den Tipp.
13:04Frag es doch einfach an Herrn Lind, der kennt Sie aus mit den Computern.
13:08Warum machen Sie nicht ganz einfach die Tür zu?
13:09Gleich, aber der Herr Schneider warte drüben im Verhörraum, der ist nämlich gerade gekommen.
13:13Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?
13:16So, Herr Schneider.
13:20Sagen Sie mal, wie war denn Ihr Verhältnis zur Frau Reichner?
13:24Außer, dass Sie miteinander beim Joggen waren.
13:27Ganz normal halt.
13:29Normal.
13:31Warum ruft Sie Sie dann fünfmal am Tag an?
13:37Kennen Sie den.
13:42Guten Tag, Herr Schneider.
13:46Hauptkommissar Lind.
13:47Moment, ich komme gerade von Herrn Eichner und der fragt sich, warum seine Frau fünfmal am Tag mit ihrem Fitnesstrainer
13:54telefoniert hat.
13:55Das haben wir schon gehabt.
13:58Wir sind beim Schlüssel.
13:59Ach so.
14:00Ja, dann kennen Sie den.
14:08Der Anhänger gehört zu dem Schlüssel und der passt zu Ihrer Wohnung.
14:10Sie waren in meiner Wohnung.
14:12Haben Sie ein Verhältnis gehabt mit der Frau Eichner?
14:18Ja.
14:19Frau Eichner und ich, wir haben uns geliebt.
14:22Und wie kommt der Schlüsselbund auf den Weg bei der Bahnlinie?
14:28Ja, ich war da heute joggen, da muss ich den wohl verloren haben.
14:31Frau Eichner war da heute Morgen auch joggen.
14:33Haben Sie Sie da getroffen?
14:35Ja, ich habe kurz mit ihr gesprochen.
14:38Ich habe sie gesehen.
14:39Wir sind uns über den Weg gelaufen, ja.
14:41Sie haben mit ihr gesprochen?
14:44Ja, so.
14:45Wir haben uns begrüßt und dann ist jeder weitergelaufen.
14:48Wir trainieren ja nicht jeden Tag zusammen.
14:53Ein Zeuge hat kurz vor dem wahrscheinlichen Tatzeitpunkt einen Streit mit anknöpft.
14:58Nachdem Sie beide dort waren, könnte man doch glatt auf die Idee kommen.
15:03Also mit mir hätte sie sich jedenfalls nicht gestritten.
15:06Nicht.
15:07Wissen Sie vielleicht, ob Frau Eichner bei dem Hausmeister Herrn Knotten in letzter Zeit Streit hatte?
15:11Nein.
15:13Warum?
15:15Wann kann ich jetzt gehen eigentlich?
15:17Voller Fehler.
15:19Aber halten Sie sich bitte zu unserer Verfügung, falls Sie noch weitere Fragen haben.
15:37Ich habe mir etwas überlegt.
15:39Was hast du dir überlegt?
15:40Der Mikvel Schneider.
15:42Das ist doch ein Fitnesstrainer.
15:44Und jetzt habe ich mir mal nachgeschaut, was der überhaupt zu anbietet.
15:46Und?
15:47Aber ich sage nur zwei Worte.
15:49Typo.
15:50Was ist das?
15:53Das ist so etwas wie ein Kampfsport.
15:56Weißt du, mit Hauen, Boxen, mit den Füßen.
15:59Also schon ein bisschen auf Fitness gemacht.
16:02Aber im Wesentlichen...
16:03Du meinst?
16:05Ich bin mir sicher, er war's.
16:07Der Mann ist eine menschliche Kampfmaschine.
16:11Frau Stockl, was meinen Sie?
16:12Ja, was soll ich meinen?
16:14Ein Sport ist halt, der gesund ist.
16:16Habe ich auch schon gemacht.
16:18Ja, eine riesige Dimmliche.
16:21Behalte ihn im Auge.
16:23Aber ohne, fällig, gell?
16:25Ja.
16:28Füße.
16:29Füße.
16:54Und Sie kümmern sich dann um alles.
16:56Und bitte, machen Sie die Bestattungszeremonie so würdevoll, wie es nur irgendwie möglich ist.
17:03Ja, danke.
17:07Was wollen Sie denn hier?
17:08Ich will Ihnen mein Beileid ausdrücken.
17:10Verschwinden Sie von meinem Grundstück.
17:12Wieso?
17:13Vor ein paar Tagen bin ich hier noch ein- und ausgegangen.
17:15Raus!
17:16Oh, denn die Polizei etwa erzählt, ich hätte mit ihrer Frau ein Verhältnis gehabt.
17:20Wollen Sie das etwa abstreiten?
17:24Überhaupt nicht.
17:28Edler Tropfen.
17:30Ich hatte ein Verhältnis mit Waltraud.
17:33Wissen Sie, was die Polizei glaubt?
17:36Die glauben, ich hätte Waltraud umgebracht, weil ich an der gleichen Strecke joggen war.
17:40Beweisen können die natürlich gar nicht.
17:42Was wollen Sie?
17:44Mit ihnen ins Geschäft kommen.
18:05Ich wollte es nicht.
18:07Es war ein Unfall.
18:10Ich war so wütend.
18:12Mein Gott, Erwin.
18:14Sie...
18:15Sie wollten mich anzeigen.
18:17Und dass wir beide von heute auf morgen hier raus müssen, das konnte ich doch nicht...
18:22Aber warum hast du denn das Geld überhaupt gestohlen?
18:26Hat die Bank nochmal angerufen?
18:28Mit der hätten wir doch reden können.
18:29Nein.
18:30Ich wollte hier das Geld zurückzahlen.
18:33Ich wollte gar nicht mehr mit mir reden.
18:36Da bin ich durchgedreht.
18:39Ich gehe zur Polizei.
18:41Nein, das tust du nicht.
18:42Nein, das tust du nicht.
18:42Nein, das tust du nicht.
18:47Nein, das tust du nicht.
18:47Nein, das tust du nicht.
18:47Nein, das tust du nicht.
18:48Nehmen Sie doch dasselbe wie der Herr Lindh.
18:50Sandwich in den Ocean.
18:53Mit Curry-Schaum.
18:54Den kann ich ja weglassen.
18:55Und Bambelsprossen.
18:57Lassen wir auch weg.
18:58Das ist ja vegetarisch.
18:59Ich kann einen Schinken drauf machen.
19:02Lass ich auch weg.
19:02Das lasse ich alles weg.
19:04Also ein Sandwich in den Ocean ohne Indien und ohne Ocean.
19:07Das wird Ihnen schmecken.
19:08Ganz sicher.
19:08Gott, nehme ich mit.
19:10Schinken-Tust halt.
19:12Einen entkoffinierten Kaffee, bitte.
19:15Dass Sie hier Ihre Mittagspause verbringen, verstehe ich ja.
19:19Aber Sie?
19:20Ja, reine Solidarität mit dem Kollegen.
19:22Sehr lobenswert.
19:24Also, was haben wir bis jetzt?
19:26Was haben wir?
19:26Ja, die Frau Eichner hatte was, und zwar einen Geliebten.
19:30Schön.
19:31Hat der Eichner davon gewusst?
19:33Wenn man danach geht, wie er reagiert hat, würde ich sagen, nein.
19:36Außerdem hat er ein Alibi.
19:38Er hatte am Morgen, also zur Tatzeit, einen Termin in München mit einem Klienten und da ist er pünktlich angekommen.
19:43Was ein Wunder ist.
19:45Seitdem es diese Baustelle gibt, stehen wir jeden Morgen von Bayern bis zum Südkreuz und zurück.
19:50Da wäre noch etwas.
19:51Wollen Sie noch was weglassen?
19:52Nein, aber mein Sandwichbrot ist alle.
19:54Kann ich da auch eine Semmel nehmen?
19:56Ja, freilich geht das.
19:57Wir sind ja in Bayern.
19:58Da wäre noch was.
20:00Da gibt es einen Hausmeister, und der hat sich anscheinend mit der Frau Eichner gestritten.
20:04Worum ging es dabei?
20:05Tja, das wissen wir nicht, weil der Herr Eichner behauptet, er hat es vergessen, und der Hausmeister und seine Frau,
20:09die spielen das Ganze runter.
20:10Und der Herr Eichner.
20:11Okay.
20:14Yes.
20:15Das ist beide.
20:17Michi.
20:18Michi.
20:19Ah, Frau Dr. Kern.
20:20Das hast du gut gemacht, Michi.
20:22Aha.
20:22Ja, verstehe.
20:24Das ist eine Riesenidee.
20:26Gut, alles klar.
20:27Wir müssen den Fall aber nichts mehr unternehmen jetzt, ja?
20:29Ja, bis dann.
20:31Gut.
20:31Tschüss.
20:31Tschüss.
20:32Also, die Frau Dr. hat was für uns.
20:34Der Michi auch.
20:35Der Miguel Schneider ist beim Eichner.
20:39Wer ist jetzt nochmal Miguel Schneider?
20:41Der Liebhaber.
20:42Oh.
20:42Tja, dann ist die Mittagspause ja wohl beendet.
20:45Beide essen.
20:47So, einmal das Indian Ocean Sandwich.
20:50Und, ähm, Herr Hofer, das ist mir jetzt wirklich sehr peinlich, aber der Schinken war auch aus.
20:55Und dann musste ich den Leberkäse holen von drüben.
20:58Ist doch super, dann gibt's ja eh immer was gescheites zu essen.
21:01Ich hab selbst ausgelegt.
21:03Ich schreib's an.
21:04Bayerische Vitamine.
21:05Oder hätten Sie wollen?
21:06Nein, danke.
21:07Ihres ist doch das, von dem Sie mir berichtet haben.
21:10Mit Curry-Schaupe.
21:11Ja, wollen Sie?
21:11Nee, nehm ich gerne.
21:14Guter Beschied.
21:17Ist das?
21:19Kann ich ein Besteck haben?
21:21Und eine Serviette.
21:23Bier, ja.
21:33Danke.
21:34Herr Schneider.
21:36Wir sind ein wenig überrascht, die so schnell wiederzusehen.
21:40Ja.
21:42Ich hab nachgedacht.
21:44Und?
21:46Mit Erfolg?
21:49Sie haben doch über diesen Streit gesprochen, zwischen Waltraud und diesem Hausmeister.
21:54Mhm.
21:55Mir ist jetzt doch eingefallen, warum es dabei gegangen ist.
21:59Geld.
21:59Und Geld.
22:01Herr Waltraud hatte den Knott im Verdacht, ihr Geld gestohlen zu haben.
22:065000 Euro.
22:06Das ist aber jetzt schon interessant, dass Ihnen auf einmal wieder einfällt, warum es bei dem Streit gegangen ist.
22:13Gestern haben Sie gesagt, Sie wissen gar nichts von einem Streit.
22:15Schock.
22:18Schock.
22:19Ich glaube, ich stand nur unter Schock.
22:20Ich hatte das einfach verdrängt.
22:22Und?
22:23Hat er Knott das Geld gestohlen?
22:24Er hat es abgestritten, aber vielleicht war es ja doch.
22:27Sie wollten ihn deswegen jedenfalls rausschmeißen.
22:31Herr Schneider, was haben Sie beim Herrn Aichner gewollt?
22:36Woher wissen Sie, dass ich...
22:41Ich wollte Herrn Aichner sagen, dass ich nichts mit dem Tod seiner Frau zu tun habe.
23:11Ah, Servus.
23:12Hallo.
23:14Hallo.
23:14Hallo, Frau Doktor.
23:15Hallo.
23:16Und, haben Sie schon was?
23:17In der Wunde am Kopf, das waren tatsächlich kleine Holzsplitter.
23:22Aha.
23:23Das heißt, dass Frau Aichner mit einem Ast erschlagen wurde?
23:26Glaube ich eher nicht.
23:28An den Holzsplittern waren nämlich kleine Farbreste.
23:32Farbreste.
23:33Also was bearbeitetes Holz, sprich Stuhlbein oder Baseballschläger, sowas.
23:38Nein, sowas nicht viel verwitterter und etwas Erde daran.
23:43Verstehe.
23:44Also, verstehe ich eigentlich nicht, Erde? Warum Erde?
23:47Na ja, das Holzstück muss in der Erde gesteckt haben.
23:50Sowas wie ein Zaunfall.
23:54Zaunfall.
23:56Was ist das?
24:24Ja.
24:25Die Bahn steht ewig.
24:26Ja, die Bahn steht ewig.
24:26Ich bin gespannt, ob die jemals fertig wird.
24:28Also die Autobahnmeister hat den Stau zwar bestätigt, aber...
24:32Was ist, wenn der Aichner nun gar nicht mit dem Auto gefahren ist?
24:38Sehen Sie, hier war sein Termin mit dem Mandanten, ja?
24:42Hier ist ein Bahnhof und da hält sogar der Schnellzug nach Rosenheim.
24:49Sie meinen, er ist mit dem Auto von Rosenheim nach München gefahren, da hat er einen Termin, Bahnhof, Zug nach
24:57Rosenheim zurück, bringt da seine Frau um, fährt wieder mit dem Zug nach München, steigt ins Auto und fährt trotz
25:04Stau nach Rosenheim.
25:13Ja, hier ist Lind, Kripo Rosenheim, ich hätte gerne eine Auskunft bezüglich Dienstzeiten und Namen am Fahrkartenschalter.
25:22Achso.
25:24Nein, dann hat sie es erledigt, ja? Danke, wiederhören.
25:27Die haben nur Automaten.
25:30Tja, moderne Zeiten.
25:33Trotzdem sollten wir uns den Aichner mal vorknöpfen.
25:36Irgendwas ist faul mit dem.
25:39Gefühls, sag ich was.
25:42Meine Schule.
25:47Herr Knurk, ich schaue später noch mal vorbei.
26:07Wiederschauen.
26:21Grüß Gott.
26:22Ist jemand krank?
26:23Ja, mein Mann, er hat einen Zusammenbruch gehabt, der Dr.
26:27Warkeiter.
26:27Hoffentlich nichts allzu ernstes.
26:30Ja, es geht ihm wirklich sehr schlecht.
26:32Es tut uns leid.
26:34Meine Sieb, sind so gut, wenn es ihm besser geht.
26:36Rufen Sie uns an.
26:37Wir müssten mit ihm sprechen.
26:39Mhm.
26:39Wiederschauen.
26:47Ja, das stimmt.
26:49Da ist Geld weggekommen.
26:50Waltraud hat sich ziemlich aufgeregt.
26:52Und das hatten Sie vergessen?
26:55Ich wollte Herrn Knurk nicht verdächtigen.
26:58Der war das auch nicht.
26:59Das kann ich mir bei ihm überhaupt nicht vorstellen.
27:02Bei wem dann?
27:03Wissen Sie, Waltraud hat hin und wieder was verlegt.
27:08Sie war da etwas schusselig.
27:10Verlegt.
27:115.000 Euro.
27:14Zuzutrauen wäre es ihr.
27:15Sagen Sie mal, Herr Dr. Eichner, was ist eigentlich mit dem Herrn Knott?
27:20Ist der Ernst nicht krank?
27:23Ja.
27:24Gehirnthumor.
27:26Inapparabel.
27:27Die Ärzte geben ihm noch sechs Monate.
27:335.000 Euro verlegen.
27:36Nur weil der Herr Eichner den Knott nicht verdächtigen will.
27:40Der übrigens Schulden hat.
27:43Und nicht so knapp.
27:45Herr Knott hatte früher mal eine eigene Reinigungsfirma, aber die lief wohl eher, naja, nicht so üppig.
27:51Hier ist ein Sperrvermerk für sein Konto.
27:54Die Bank wollte ihm schon vor Jahren den Geldhahn zudrehen.
27:56Der hat sein Limit so derartig überzogen.
27:58Na ja.
27:59Michi!
28:00Ja?
28:03Was ist denn?
28:04Morgen früh bist du es gleich als allererstes den Herrn Knott, wenn er sich wieder erholt hat.
28:09Was hat er denn?
28:10Schwächeanfall.
28:11Ah ja.
28:11Und dann hätte ich nachher einen Spezialauftrag für dich.
28:14Schon wieder?
28:15Du stehst doch drauf.
28:17Am Fundort erwart ein Zaun, erinnerst du dich?
28:19Ja.
28:20Dann schnappst du morgen früh jemanden von der Spurensicherung und dann schaut sich jeden
28:23Pfosten an, ob da nicht zufällig unser Tatwerkzeug dabei ist.
28:26Da ist recht.
28:26Ich frage mich, ob der Lucci Zeit hat.
28:28Kann auch mal Lucci.
28:28Ja klar.
28:29Von mir raus.
28:37Lind?
28:38Oh, hallo.
28:39Er ist aufs Zeit.
28:40Er schützt das Scheißding schon wieder ab.
28:42Moment.
28:42Moment.
28:42Herr Hofer, bitte.
28:44Jetzt bringen Sie Ihre Schwester am Telefon.
28:46Sagen Sie vielleicht ja nicht, dass ich das Ding noch immer nicht zum Laufen gebracht habe.
28:50Ich habe das hoch und heilig versprochen.
28:52Können Sie sich das einmal anschauen, weil Sie haben doch ein Faible für den Computer.
28:58Da bin ich wieder.
29:01Was mit Ihrem Computer ist, äh, Moment.
29:07Was bieten Sie an?
29:09Ja, was wollen Sie denn?
29:13Ihre Schwester kann doch so hervorragend kochen.
29:16Wo?
29:16Auch nicht bayerisch.
29:18Tessa?
29:19Sagen wir doch mal zur Abwechslung.
29:21Thailändisch?
29:22Das kocht meine Schwester immer mit Kokosmilch.
29:24Und Kokosmilch widet mich an.
29:26Tja, schade.
29:28So war das nicht geworden.
29:30Ich könnte meinen Widerwillen überwinden.
29:34Abgemacht?
29:36Ja.
29:40Das läuft ganz fabelhaft.
29:42Ich habe gar nicht gewusst, dass ich so gut mit Computern auskenne.
29:56Oh mein, tausend Pfosten und keine Ufer.
30:00Gehen wir es okay.
30:00Packen wir es.
30:14Maria, ich habe früher mal, wie es uns noch besser ging.
30:16Herr Knott, bitte.
30:17Ja, sofort.
30:18Aktien zurückgemacht.
30:19Äh, die Papiere, die sind jetzt teilweise sehr viel wert.
30:22Es ist für dich, das Geld.
30:24Für die Heidi.
30:25Tut mir leid, aber wir müssen wirklich.
30:26Ja.
30:28Bitte.
30:30Widerschauen.
30:455.000 Euro, so ein Haufen Geld.
30:49Das ist schon klar.
30:52Und dann wollte ich die Frau Eichner rausschmeißen.
30:55Ich konnte es ja verstehen.
30:56Sie waren in einer schwierigen Lage.
31:02Ich hätte mir das ganz genau so überlegt.
31:04Was wird aus meiner Familie?
31:06Nicht wahr?
31:08Dann haben sie versucht, noch einmal mit der Frau Eichner zu sprechen.
31:11Es kommt zum Streit.
31:13Und schon ist es passiert.
31:16Wollen Sie was zum Trinken?
31:18Bitte.
31:20Ich rede nur ein bisschen das Recht.
31:22Ein Mineralwasser.
31:27Nein.
31:28Hören Sie.
31:31Ich habe das Geld gestohlen.
31:34Ich wollte meiner Familie nicht nur Schulden hinterlassen.
31:38Und weiter?
31:39Mit dem Mord habe ich nichts zu tun.
31:49Herr Lindh, also jetzt, wo ich den Knott abgeliefert habe.
31:53Der Herr Knott ist jetzt da.
31:54Ja, logisch.
31:55Aber was ich eigentlich sagen wollte.
31:57Ich war noch einmal im Labor wegen dem Pfosten.
32:01Ah ja, schön.
32:09Herr Lindh, die Tatwaffe.
32:15Oje.
32:20Fingerdrücke haben wir auch.
32:21Schaut mal her.
32:22Da, wo die Fortreste sind.
32:25Da gibt es Spuren.
32:31Gute Arbeit, Herr Moor.
32:33Danke.
32:36Wann haben Sie das alles gemacht?
32:37Frühe, Vogel, ich bin es gewünscht.
32:42Ich bin es bewegt.
32:43Da bin ich selbst.
32:46Oh!
32:46Oh!
33:14Ich habe das Geld.
33:15Kommen Sie her.
33:17Und wo sind Sie dann gewesen?
33:19Gestern Morgen war ich im Haus von Herrn Eichner und habe einen Spülkasten repariert.
33:25Gibt es da Zeugen?
33:29Glauben Sie, ich könnte jemanden umbringen?
33:32Man kann in einen Menschen nicht reinschauen.
33:41Herr Knott, in der Nähe des Tatorts haben wir die Tatwaffe gefunden.
33:51Ein Zaunfall.
33:53Sauber wieder in die Erde kamt.
33:56Daran sind Blutspuren von Frau Eichner und ihre Fingerabdrücke.
34:01Erklären Sie uns das.
34:03Sie können es nicht verstehen, wenn Sie nicht in meiner Lage sind.
34:08Sie war so grausam, so unerbittlich.
34:19Irgendwie ein armer Hund.
34:21Aber was soll man machen?
34:23Er hat kein Alibi.
34:24Seine Fingerabdrücke sind auf der Tatwaffe und wir haben sie ein Geständnis.
34:27Grüß Gott, Frau Grabelsberger.
34:29Trotzdem gefällt mir das irgendwie noch nicht.
34:31Vielleicht waren die 5000 Euro ja auch ein Auftrag für Eichner.
34:35Ich werde den Mo noch mal auf die Sache mit der Bahn entsetzen.
34:37Vielleicht findet er irgendwas.
34:40So, schauen wir mal.
34:44Wissen Sie, was mich stutzig macht?
34:46Nein.
34:48Punkt 5.
34:49Die auf dem Zaunpfahl gefundenen Textilfasern konnten einem Baumwollhandschuh zugeordnet werden.
34:54Baumwollhandschuh?
34:56Außerdem Spuren von oxidiertem Silber.
34:59Wenn man es herkommt, schreiben Sie nicht.
35:02Ich verstehe das nicht.
35:04Warum soll der Knott das auf sich nehmen, wenn er es nicht war?
35:06Was hat er davon?
35:07Tja, was sollten wir rausfinden?
35:10Das Silber da drauf.
35:12Der Dr. Hebt hat euch erzählt, dass der Eichner ein Nomismatiker ist.
35:17Das ist eine gute Idee.
35:25Meine Herren, Eichner ist ja Numismatiker.
35:31Numismatik kommt von dem lateinischen Wort Numisma.
35:36Oder aus dem griechischen Nomisma.
35:40Die Numismatik behandelt die Geschichte des Geldes.
35:45Dr. Hebt, eine Frage.
35:47Kann es sein, dass Numismatiker gern Baumwollhandschuhe tragen?
35:50Ja, natürlich.
35:51Um die Oberfläche nicht zu beschädigen.
35:54Wo war ich jetzt stehen geblieben?
35:56Ah ja, die Geschichte des Geldes.
35:57Aber auch alle Arten von Münzen.
36:00Silbermünzen.
36:01Goldmünzen.
36:02Bronzemünzen.
36:03Silbermünzen.
36:04Danke.
36:05Und Scheine.
36:06Ja.
36:08Ja, haben wir denn in dem Fall nichts Neues?
36:11Noch nicht wirklich.
36:12Wiederschauen.
36:14Das darf nicht wahr sein.
36:18Das darf nicht wahr sein.
36:21Also es könnte doch sein, dass an diesen Baumwollhandschuhen ein bisschen Silber hängen bleibt.
36:27In winzigen Spuren, ja sicher.
36:28Vom Handbrück, von den Münzen.
36:31Also das würde ja heißen, dass der Eichner sich die Baumwollhandschuhe anzieht, mit dem Pfosten zum Knott läuft, der Knott
36:39da irgendwie seine Fingerabdrücke hinterlässt, warum auch immer, und Eichner dann mit dem Pfosten seine Frau erschlägt.
36:45Das ist ein bisschen kompliziert, aber für mich funktioniert das.
37:11Ach, Frau Stocker, fragen Sie doch bitte im Labor mal nach den Silberspuren an den Fasern.
37:16Silber.
37:17Ja, fragen Sie bitte nach, ob die rausfinden können, wie alt das Silber ist, ja?
37:21Und dann rufen Sie dem Zufall an, gell?
37:23Jawoll.
37:24Ach, und hat sich der Herr Mohr schon gemeldet?
37:25Der wollte bei der Bahn was rausfinden.
37:27Wenn der was rausgefunden hat, dann wird er sich umgehend bei Ihnen melden.
37:33Danke.
37:34Sehr nett.
37:35Ich werde es investieren.
37:37Ein Freund von mir hat eine Surfschule auf den Philippinen.
37:39Da lässt sich es aushalten.
37:42Wären Sie mit ihr da hingegangen?
37:48Ne, Waltraud wäre hier geblieben.
38:00Gut, dass ich euch treffe.
38:01Der Eichner ist Zug gefahren.
38:03Wie haben Sie das rausgefunden, wenn es da nur Automaten gibt?
38:06Naja, dieses Ding, der Schlitz, wo die Geldscheine hineinkommen, der war kaputt.
38:09Und deswegen hat er...
38:10Er hat seine Karte genommen.
38:12Ja, genau.
38:12Und ich habe das überprüft, aber bei mir ist dieser Schlitz auch immer kaputt.
38:16Herr Mohr, gute Arbeit.
38:18Dann werden wir den Bürschern mal jetzt auf den Zaun füllen.
38:30Der Eichner will seine Frau bringen.
38:32Warum eigentlich?
38:33Ein Versucht vielleicht?
38:34Fragen wir ihn.
38:36Er weiß jedenfalls, dass Knott nicht mehr lange zu leben hat.
38:39Er schlägt dem armen Mann ein Geschäft vor.
38:47Er sagt ihm, Sie nehmen die Tat auf sich und ich sorge nach Ihrem Tod für Ihre Familie.
38:53Drückt ihm den Pfosten in die Hand für die Fingerabdrücke.
38:56Und da noch die Sache mit dem gestohlenen Geld.
38:59Sehr raffiniert.
39:01Auch, dass der Knott nicht gleich zu uns kommt und gesteht, sondern dass wir erst auf seine Spur kommen müssen.
39:05Gut nur, dass die falschen Automaten nicht so laufen, wie sich das wäre.
39:13Damit wir uns richtig verstehen, Waltraud hätte gar nicht mitgewollt.
39:17Also eigentlich wollte ich es Ihnen ja gar nicht sagen, aber es ist wirklich zu komisch.
39:21Am Abend zuvor hat sie mit mir Schluss gemacht.
39:34Also ich habe Ihre Frau ja nicht verstanden.
39:37Aber offenbar hat sie sie wirklich geliebt.
39:40Sie haben Ihre Frau ganz umsonst.
39:43Nur weil sie eifersüchtig war.
39:47Danke nochmal.
39:49Wenn ich wieder was brauche, rufe ich an.
39:51Sie wollen ja wohl kaum, dass ich der Polizei erzähle, was ich mitbekommen habe.
40:05Bleib stehen!
40:08Grüß Gott.
40:10Grüß Gott.
40:14Gut.
40:16Selbstbereitigung ist kurz.
40:17Schufe.
40:17Scheißgefahr.
40:21Miggi, Zugriff!
40:24Da ist sie!
40:27Puh!
40:29Schauber.
40:30Jetzt brauchen Sie einen guten Anwalt und dann machen Sie auch Selbstverteidigung.
40:37Ich gehe mal rüber zur Frau Knott und gebe Bescheid, dass ich Mann zwar in Dummkopf, aber kein Mörer ist.
40:53Wirklich lecker.
40:57Dann bedanke ich mich für die Einladung.
40:59Und natürlich bei der unübertrefflichen Köchin.
41:07Ich bin ein ungerechtes Mischstück und habe meinen armen Bruder immer unterschätzt.
41:15Tatech.
41:17Abo, Schmarrn.
41:18Nein, nein.
41:19Er hat mir heute mein Laptop präpariert und ich habe gesagt, das kriegt er nie hin.
41:22Und wenn doch, dann muss ich mich eben Mischstück nennen und das andere.
41:27Ach, das haben Sie mit Ihrer Schwester ausgemacht?
41:29Jetzt einmal Schluss damit.
41:31Und das thailändische Essen ist gar nicht so schlecht.
41:34Das ist sogar hervorragend, vor allem wenn es meine Schwester kommt.
41:40Du?
41:41Hm?
41:43Bei einer Kollegin von mir spinnt der Computer übrigens auch.
41:48Meinst du nicht, du kannst da mal ein Gag drauf werden?
41:50Du?
41:53Du?
41:54Du?
41:54Du?
41:54Du?
41:55Du?
41:55Du?
41:56Du?
41:56Du?
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