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  • vor 5 Stunden

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Spaß
Transkript
00:04Musik
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00:25Ahhhh!
00:27Herr Lind!
00:30Herr Krandauer, Sie wieder.
00:31Ich habe nichts gemacht.
00:35Da.
00:36Was ist das?
00:37Das ist eine Eisschraube.
00:38Eisenschraube, ja.
00:40Eisschraube, nichts Eisen. Eisschraube.
00:42Zum Klettern im Eisen. Im Eis.
00:46Da ist jemand erstochen worden.
00:47Ja, Frau Stockel, lassen Sie den anderen auch noch was übrig.
00:50Es ist Menschenblut.
00:51Eine der Gewebeproben stammt von einer Leber.
00:56Aber die Eisschraube muss mit so einer Wucht in den Körper des Opfers gerammt worden sein.
01:00So was überlebt man nicht.
01:02Also wenn Sie mir die Leiche dazu bringen, könnte ich mehr dazu sagen.
01:06Ja, ich gebe mir Mühe.
01:09Nein? Nein, Herr Lind.
01:11Es war nett, dass Sie mir gute Besserung wünschen wollen.
01:13Herr Mohr hat mir erzählt, dass Sie was mit der Pumpe haben.
01:16Der redet nur viel, wenn der Tag lang ist.
01:18Was haben Sie auf dem Herzen? Gibt es was im Büro?
01:20Wir haben eine Tatwaffe, aber kein Opfer. Also keine Leiche.
01:23Dann müssen Sie jetzt suchen.
01:25Der Bayern ist groß.
01:26Jetzt werde ich wohl zu Dr. Hepp müssen, weil ich für die Suche den ganzen Apparaten mobilisieren muss.
01:30Ja, ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.
01:32Sie sollten ja besonders gern. So ein Aufwand.
01:34Es wird bestimmt nicht leicht, Ihnen davon zu überzeugen.
01:37Wissen Sie was?
01:38Fühlen Sie doch ganz einfach schick zum Essen aus.
01:41Vielleicht geht da mal ein bisschen was.
01:42Herr Hofer, das ist doch Bestechung.
01:45Herr Lind, wir sind in Bayern.
01:48Da haben Sie recht.
01:50Also, ich wünsche Ihnen gute Besserung.
01:52Ja, kommen Sie bald wieder.
01:53Ich melde mich.
01:53Ist gut.
01:55Also, vielen Dank.
01:56Auf Wiederhören, Amigo.
02:00Herr Hofer, so geht das nicht.
02:02Na, wieso denn was?
02:03Und warum?
02:04Ihr habt doch gar nichts gemacht.
02:05Also, erstens.
02:06Haben Sie eine Riesensauerei mit Ihren Brüseln gemacht,
02:08die Sie garantiert nicht wegputzen werden?
02:11Und zweitens.
02:12Wie sollen wir einen Check machen, wenn Sie nicht vernünftig sind?
02:16Ich bin nur vernünftig, Schwester, Lisi.
02:18Rosi.
02:28Warum haben Sie eigentlich hier gehalten?
02:30Ja, weil der Schäferlärchel da immer seine Post deponiert und auch abholt.
02:33Und wenn ich vorbeifahre, dann schaue ich halt immer.
02:35Der Schäferlärchel, wer ist das?
02:37Ja, der Lärchel, der Anton.
02:38Der ist da, der Schäfer, seit einer Ewigkeit.
02:40Und manchmal legt die Luzi auch die Post ab.
02:43Seine Tochter?
02:45Nein, das ist eine Hündin.
02:47Das ist eine ganz ausgefuchst.
02:53Ja, schauen wir doch einmal nach.
03:09Herr Grandauer, warten Sie da, bitte.
03:24Kümmern Sie sich um den Hund?
03:26Ja, Sie sind gut.
03:27So gut kennen wir uns auch nicht.
03:28Ist eine Hunde, setzen Sie einen Charme ein.
03:30Oh, mein Gott.
03:34Na, Luzi.
03:35Was ist denn mit dir?
03:37Ja, keine Angst.
03:39Offenbar hat der Täter ausgesucht.
03:41So geht, kann es keines sein.
03:43Der Schäfer hat nur weniger wie uns als uns.
03:45Informieren Sie die Spurensicherheit und rufen Sie vor Dr. Kern an.
03:48Ja, ist richtig.
03:51Luzi, du machst jetzt keinen Aufstand.
03:53Das ist nur ein Telefon.
03:54Platz.
04:01Wo ist der Schäferlärchel?
04:03Ja, erstochen, mit einer Eisschraube.
04:04Moment.
04:05Tatsache zwischen zwölf und dreizehn Uhr?
04:08Danke.
04:10Herrschaft, ich liege hier rum und kann nichts tun.
04:12Katzen Sie den Lärchel näher?
04:14Der Vater war mit dem Gott befreundet.
04:16Ich war oft bei den Lärchels.
04:18Die Marie und ich haben viel mit seiner Tochter gespielt.
04:20Aha.
04:21Und wo ist die Tochter jetzt?
04:22In Amerika.
04:23In Boston, glaube ich, studiert.
04:24Kann man beim besten Willen nicht vorstellen,
04:27dass dem Lärchel etwas Böses will.
04:28Also, das Haus ist ziemlich auf den Kopf gestellt worden.
04:31Der Täter muss irgendwas gesucht haben.
04:33War er vermögend?
04:34Das Einzige, was der besessen hat, war Zeit.
04:38Ich bin gleich fertig.
04:40Der Kollege braucht mich.
04:42Sagen Sie gut und halten mich auf dem Laufenden, gell?
04:45Ja, mach ich.
04:46Gut.
04:47Moment mal.
04:48Die Tochter von Lärchel, ja?
04:50Ist die blond?
04:51Gut aussehend?
04:52Blond, ja.
04:54Sehr gut aussehend.
04:57Wie die allerdings jetzt ausschaut, keine Ahnung.
05:00Ich muss Schluss machen.
05:02Ist recht.
05:03Sehr gut.
05:04Herr Hofer.
05:05Ja?
05:05Mir persönlich ist es total wurscht, ob sich jetzt jemand braucht.
05:09Sie sind zu uns gekommen und hier sagen mir, was gemacht wird.
05:11Und telefonieren mit einem Handy wird im Krankenhaus nicht gemacht.
05:14Sonst.
05:15Was sonst?
05:16Sonst wird es konfisziert.
05:18Was ist hier los?
05:22Haben Sie eine Lärchel?
05:24Ja.
05:25Wo ist mein Vater?
05:26Mein Name ist Christian Lindh.
05:28Ich bin Kriminalbeamter von der Mordkommission.
05:32Ist das mit meinem Vater?
05:34Er ist erstochen worden.
05:37Hä?
05:54Was ist?
05:55Servus, Häuslinger.
05:56Servus.
05:56Weißt du, wem der Eisschram gehört, die ich gestern gefunden habe?
05:59Gleich wirst du mir sagen.
06:00Schäfer-Lärchel haben Sie da mitgestochen.
06:02Ah.
06:04Ah.
06:05Wer?
06:06Das ist noch nicht heraussend.
06:08Wer mit dem Haus ist passiert.
06:09Polizei ist schon dort.
06:11So.
06:12Ja.
06:13Jetzt kann der Sauter ja seine Hütten bauen.
06:15Auf was willst du da jetzt rausgegangen dauern?
06:18Oh.
06:18Ich muss wieder weiter ab.
06:19Post hast keine Häuslinger.
06:21Servus.
06:32Jäckle, da muss mehr drin sein.
06:35Tut mir leid, Herrmann.
06:36Das ist das Maximum, das ich vertreten kann.
06:39Deine Beine kannst du vertreten, und zwar zum Chef.
06:41Und pass auf, dass ich dir nicht draufsteige,
06:43wenn du mir noch einmal so ein Angebot machst.
06:44Das ist ein schlechter Scherz.
06:45Ja, Sauter?
06:46Oh, Dalli, Dalli.
06:49Harslinger.
06:50Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.
06:52Welche möchtest du erst hören?
06:53Komm, Kasperltheaterspiele mit meinen Näfen.
06:56Der Schäferlöchle ist tot.
06:58Ah.
07:00Er ist doch mit einer Eisschraube.
07:03Na.
07:04Sehen wir uns heute im Rosenbrei?
07:07Ja, kurz um acht.
07:19Tut mir leid, ich habe wirklich alles versucht, aber der Chef.
07:25Ja, der Schäferlöchle ist tot.
07:29Was?
07:31Das Herz?
07:32Na, Eisschraube.
07:34Wie?
07:35Mord?
07:38Mei, das ist erschrecklich.
07:40Ja.
07:43Ja, ja, jetzt gehst du noch einmal zu deinem Chef und erzählst ihm das.
07:48Wieso?
07:49Weil jetzt mein Hüttenprojekt klappen wird.
07:53Ach so.
07:56Stimmt.
07:57Verstehe.
08:03Du, Martin, ich habe gehört, dass hier bei euch gekündigt wird.
08:08Ach ja?
08:09Bist du auch drunter?
08:13Na ja, auf jeden Fall beendet dich, damit wir das noch hinkriegen, ja.
08:21Das war sein Lieblingsplatz.
08:22Kann ich verstehen.
08:24Darf ich fragen, was Sie in Amerika machen?
08:27Ich lehre an der University of Maine.
08:30Verhaltensforschung.
08:33Und was machen Sie hier?
08:34Ich wollte meinen Vater überraschen, bevor ich nach Wien weiterfliege.
08:39Ich werde dort auf einem Kongress mein neues Buch vorstellen.
08:43Strategien der Liebe.
08:44Ach, wirklich?
08:44Die evolutionären Partnerschaftsstrategien zwischen Mann und Frau sind mein Schwerpunkt.
08:52Partnerschaftsstrategien.
08:56Sehr spannend.
08:58Ironie?
08:59Nein, mein Ernst.
09:03Haben Sie auch in Amerika studiert?
09:05Ja.
09:06War sicher teuer.
09:09Klar.
09:11War hart, aber ich habe gejobbt.
09:14Aber es hat gereicht.
09:16Mein Vater hat mich unterstützt.
09:19Woher hatte er das Geld?
09:26Immer wenn ich ihn gefragt habe, hat er gesagt, Annal, frag nicht, liebe.
09:36Heidi und der Hirtenbub.
09:38Nein, nein, Frau Doktor.
09:39Unser Herr Lind, der lässt sich nicht so leicht einfachen.
09:43Lind ist auch nur ein Mann.
09:48Wie gehen Sie jetzt vor?
09:52Ich glaube, ich habe auch alle Ihre Fragen beantwortet.
09:55Ich finde, jetzt sind Sie dran.
09:56Ich erzähle Ihnen gern was aus meinem Leben, aber nicht über meine Arbeit.
09:59Ah, Mann mit Prinzipien.
10:02Dann überlege ich, wie Sie jetzt vorgehen.
10:03Nein, nein, nein.
10:04Wie Sie vorgehen würden.
10:06Als erstes werden Sie die Vermögensgerätnisse meines Vaters überprüfen.
10:09Erzern konnte übrigens bei der Genossenschaftsbank.
10:11Dann werden Sie der Spur der Eisschraube folgen.
10:13Kletterer benutzen Eisschrauben.
10:16Dabei würde ich beim Alpenverein anfangen.
10:18Der Vorsitzende heißt übrigens...
10:20...Harmann Sauter.
10:23Da ist der Vorstand aufgrund der schlichten Ertragslage gezwungen, die Kosten erheblich zu sinken.
10:27Leider ist damit auch ein Personalabbau verbunden.
10:32So.
10:33Das sind sämtliche Kontounterlagen von Herrn Lärchel über die letzten Jahre.
10:36Oh, zählt.
11:02Herr Lärchels Tod traten Sie in ein fortgeschrittenes Stadium.
11:06Könnten Sie mir das nicht erklären, Herr...
11:09...Hickel?
11:16Wie jetzt jeden Tag, die Speisekarte.
11:19Moment dann.
11:20Grüß Gott erst einmal.
11:22Und eines sage ich Ihnen.
11:23Sie können nicht einfach Schnitzel schreiben und dann so etwas Asiatisches liefern.
11:27Wo Schnitzel draufsteht, muss auch Schnitzel drin sein.
11:30Sie müssen das schon kochen, was da steht.
11:31Und Frau Stockel, ich bin ein Künstler, keine Maschine.
11:35Wie kann ich am Morgen wissen, was ich am Mittag kochen werde?
11:38Ich lasse mich beim Einkauf inspirieren.
11:41Inspirieren, ja.
11:44Hallo.
11:47Ah, hallo, junge Dame.
11:50Grüß Gott.
11:51Grüß Gott.
11:52Also ich habe einen Termin bei Herrn Lind.
11:54Der Herr Lind ist nicht da.
11:57Na gut, dann warte ich heute in seinem Büro.
11:59Nein, das machen Sie nicht.
12:01Ach so.
12:02Hast du vielleicht Angst, ich könnte was ausspüren hier?
12:05Ja, hab ich.
12:08Na gut, dann spüren ich eben bei Ihnen.
12:12Was suchen Sie denn?
12:16Vielleicht was Süßes.
12:18Zum Vernaschen.
12:21Was sonst?
12:23Saure Drops hätte ich.
12:26Ja, auch nicht schlecht.
12:33Herr Herr Sauter?
12:34Ah, ja.
12:36Schau.
12:36Schön.
12:36Lind, gehen wir doch gleich in mein Büro.
12:38Frau Koppel, hier sind die Bankunterlagen von Herrn Lärchel.
12:42Wenn Sie mir die bitte sichten könnten.
12:43Danke.
12:45Na, nehmen Sie doch Platz.
12:49Hm.
12:50Ja.
12:51Sie wissen wahrscheinlich, warum Sie hier sind.
12:54Ja, ja.
12:56Mord am Schieferlärchel.
12:58Er wurde mit einer Eisschraube erstochen.
13:00Ja, Eisklettern gehört zu unserem Programm, aber Eisschrauben stechen noch nicht.
13:07Machen Sie mir doch bitte eine Liste aller Eiskletterer aus Ihrem Verein, ja?
13:11Gut, kein Problem.
13:16Hatten Sie ein Lärchel näher?
13:20Na ja, wir hatten miteinander zu tun.
13:22Ich meine, dass Sie den Schafskäse, den Sie bei ihm gekauft haben.
13:29Also, die Wiese vor seinem Haus gehört eigentlich dem Haslinger.
13:32Das ist einer der reichsten Bauern da in der Gegend.
13:34Und er hat es eben dem Lärchel verpachtet.
13:36Jetzt geht aber von der Wiese auf die Preißelspitte ein Weg.
13:39Also, wunderbare Wanderroute.
13:42Und da wollte ich eben, also, wir, der Alpenverein, wollten dort eine Hütte bauen, wo man einkommen kann und so.
13:47Das wäre eine richtige Bereicherung für den Fremdenverkehr gewesen.
13:51Aber der Lärchel wollte nicht.
13:55Warum nicht?
13:58Weiß ich nicht. Das müssen Sie ihn fragen.
14:02Ja, wahrscheinlich wollte er seine Ruhe haben.
14:05Und die hat er jetzt.
14:07Und Sie, Ihre Hütte?
14:08Und wir dachten, wir blasen dem Lärchel das Licht raus,
14:11machen es gleich mit einer Eisschraube, damit die Polizei es nicht so schwer hat.
14:16Wer hat sich denn über den Tod von Herrn Lärchel informiert?
14:18Der Haslinger.
14:44Der Haslinger.
14:46Der Haslinger.
14:48Der Haslinger.
14:49Der Haslinger.
14:49Also die Spurensicherung ist jetzt weg und gerade wollte ich auch gehen und hab den Typ versiegelt.
14:54Und dann kommt auf einmal einer mit einem Minibagger daher und fängt an die Wiese zum Aufbaggern.
14:59Was weiß ich jetzt? Soll ich einschreiten?
15:02Nein, Herr Mauer, ich bin gleich da. Ich bin in der Nähe.
15:17Minibagger.
15:25Ich weiß nicht, ob es der das macht.
15:38Lind, Tripo Rosenheim. Das ist mein Kollege von der Teilhabeweister Mauer und Sie sagen uns jetzt wer Sie sind und
15:44was das hier soll.
15:46Haslinger. Und was ich auf meiner Wiese mache, geht nicht wo so.
15:49Bei Mord geht mich alles was an. Schalten Sie bitte den Motor aus.
15:52Wollen wir wirklich so anfangen?
16:02Die ganze Aktion hat mein Lärchel seit Tod überhaupt nichts zu tun.
16:06Außer dass ich jetzt endlich das machen kann, was ich schon überhaupt machen will.
16:09Wie lange haben Sie denn schon dem Herrn Lärchel die Wiese verpachtet?
16:1230 Jahre.
16:15Und zu welcher Pacht?
16:18150 Euro.
16:20Ja, aber die Samariter schauen Sie nicht aus.
16:22Und Sie nicht, wie ein Polizist.
16:24Bitte.
16:28Warum haben Sie die Pachte nie erhöht?
16:30Weil der Lärchel ein Freund von meinem Vater war.
16:33Da was kramst du denn an die Wiese auf?
16:35Weil da eine hintenher kämer sollt.
16:38Die vom Alpenverein.
16:39Die vom Alpenverein.
16:40Sie, die Leiche ist heute entdeckt worden und jetzt graben sie schon.
16:44Was haben Sie es denn so eilig?
16:45Damit ich früh fertig bin.
16:48Sie baggeln hier erst mal nicht mehr weiter.
16:51Sagt wer?
16:52Sag ich.
16:56Da werde ich wohl ein Wörterl mit Maximilian Hepp treten müssen.
17:01Tun Sie das.
17:14Reißen, Arsch.
17:16Was habe ich gehört?
17:17Reißen Sie doch nicht auf.
17:20Ufer, bis gut.
17:23Haben Sie dem Lärchel sein Testament schon einsehen können?
17:26Ja, ich komme gerade daher.
17:28Und?
17:29Seine Tochter erbt alles.
17:31Na, wer sonst?
17:33Was ist alles?
17:34Steht nicht drin.
17:35Dafür ein seltsamer Passus.
17:37Im Falle, dass der Lärchel eines gewaltsamen Todes stirbt,
17:40soll seiner Tochter ein Brief ausgehändigt werden.
17:43Na und?
17:44Was steht in dem Brief?
17:45Ach, da steht nur ein Satz.
17:48Und welcher bitte?
17:50Ja, Moment.
17:51Der Satz heißt...
17:52Die Schwester kann in jedem Moment kommen
17:54und ich will mein Handy nicht verlieren.
17:56Die sind hier verboten.
17:59Der wird dann alle preisen so langsam.
18:00Nicht Sie.
18:01Liebes Anna, du weißt sicher, wo du als Kind deinen persönlichen Schatz versteckt hast.
18:07Sonst nix?
18:08Ja, das ist alles.
18:09Sie waren doch Annas Kinderfreund.
18:11Ja, sie weiß, dass sie Anna ein Versteck gehabt hat.
18:14Aber das war ihr großes Geheimnis.
18:16Sie hat das niemandem erzählt.
18:18Ihrer Schwester vielleicht?
18:19Nein, die kann er nicht für sich behalten.
18:21Da ist ich als erster gewusst.
18:22Na, am besten ist, Sie fragen die Anna selber.
18:24Ah, will ich nicht.
18:25Vorerst.
18:25Warum?
18:28Na ja.
18:30Sie ist ziemlich eigenwillig
18:32und traut uns nicht viel zu.
18:34Ich bezweifle, dass sie uns zu ihrem Versteck führt.
18:36Wahrscheinlich wird sie es erst mal alleine aussuchen.
18:38Passen Sie mal auf.
18:39Der Onkel Anton, der hat einen Lieblingsplatz gehabt
18:41und soll die Fichtenbanken auf der Leere wiesen.
18:44Aha.
18:46Gut, danke.
18:46Ich melde mich wieder, ja?
18:47Ist gut.
18:48Servus.
18:49Herr Hofer, jetzt habe ich Sie.
18:52Ja, mit dem Handy.
19:05Herr Moor, ja, Entschuldigung,
19:07dass ich Ihren wohlverdienten Feierabend störe,
19:09aber eine Frage, können Sie baggern?
19:17Schon beim Ermitteln?
19:20Herr Saut ist nur ein alter Bekannter.
19:23Und Sie, was schleichen Sie uns hinterher?
19:25Keine Sorge, ich bin nicht auf Beutezug.
19:29Aber hungrig schon.
19:30Ja, das Übliche.
19:32Aber Times Square Salate.
19:36So, ich nehme doch ein Cappuccino dazu, ja?
19:39Sie brauchen sich gar nicht beobachtet zu fühlen.
19:41Ich bin nicht da.
19:41Ich bin nicht da.
20:11Lint?
20:13Herr Lint, ich glaube, ich habe etwas gefunden.
20:16Wackern Sie schon.
20:17Was heißt schon? Noch.
20:19Wo ist Herr Lint?
20:21Der telefoniert gerade.
20:23Ist das eine Leichels Versteck?
20:26Das hoffe ich nicht, Herr Lint.
20:28Da liegt nämlich ein Toter.
20:30Was, eine Leiche?
20:31Ja, schon. Aber nur mit den Knochen.
20:40Wieso haben Sie die Testamentsöffnung verschieben lassen?
20:42Ich telefoniere gerade.
20:42Das habe ich auch gerade gesagt.
20:44Wie kommen Sie dazu?
20:45Moment, Herr Mohr. Bitte warten Sie draußen, bis ich Zeit für Sie habe.
20:48Es ist ein Zeichen von Schwäche, sich hinter seiner Position zu verschanzen.
20:51Und es ist unhöflich, in ein Telefonat reinzuplatzen.
20:53Gut, ich warte draußen auf Ihre Antwort.
20:55Nein, Sie warten draußen, bis Frau Stottl Sie auf meinen Wunsch wieder reinlässt.
21:01Kleines Machtspiel.
21:02Sie haben mich durchschaut.
21:04Schade, dass Sie sowas nötig haben.
21:05Schade, dass Sie mich dazu bringen.
21:07Da ist mir bloß nichts gefallen von der da.
21:11Hallo?
21:11Ja, Herr Mohr, ich bin wieder da.
21:13Äh, Herr Lieb, die Frau Dr. Kern und die Spuse, es kommen auch gerade.
21:17Aha, gut. Dann komme ich auch gleich.
21:19Ja, ist recht.
21:20Uwe.
21:24So.
21:28Kommen Sie.
21:30Wenn Sie mir sagen, wohin?
21:31Vielleicht.
21:33Auf der Wiese Ihres Vaters wurde eine Leiche gefunden.
21:36Interessiert.
21:53Warum haben Sie die Testamentsöffnung verschieben lassen?
21:58Wie eng war Ihr Verhältnis zu Herrn Sauter?
22:02Da vorn kommt eine scharfe Kurve.
22:05Ich kann mich schon gut aussehen.
22:07Nein, ich bin hier aufgewachsen.
22:18Beherzigen Sie eigentlich die Sachen, die Sie schreiben?
22:22Kommt drauf an.
22:23Zum Beispiel den Aufsatz über das Gesprächsverhalten von Mann und Frau.
22:28Haben Sie den gelesen?
22:30Im Internet.
22:32Da stehen eine ganze Menge schlauer Sachen drin, aber die Sie offenbar selbst nicht einlösen.
22:36Ja, ich bin ja auch nur eine Frau.
22:42Eine, bei der man kaum wagt, sie effektiv zu nennen, wenn man sie sonst in eine kalte Dusche einhandelt.
22:49Wie heißt es so schön?
22:51Nur wer wagt gewinnt?
22:55Sprache verschlagen.
22:57Nein, nur eine Pause.
23:12Guten Morgen.
23:14Morgen.
23:16Unterbrezen.
23:17Morgen.
23:18Hallo, Frau Kern.
23:19Hallo.
23:20Und?
23:22Sicher ist, dass das Opfer erschlagen wurde, aber wann?
23:25Zehn, zwanzig Jahre her?
23:28Nach der Radiokarbonuntersuchung werden wir mehr wissen.
23:31Kann ich das Ergebnis noch heute haben?
23:33Ich tue mein Bestes.
23:34Super, danke.
23:36Haben Sie vielleicht eine Ahnung, wer das sein kann?
23:44Ach, übrigens, schönen Gruß von Herrn Hofer, soll ich sagen.
23:48Von welchem Herrn Hofer?
23:51Korbin Jan Hofer.
23:53Korbi, wie geht's ihm denn?
23:55Oh, ganz gut.
23:58Er hat mir viel erzählt über seine Kindheit und dass er oft hier war.
24:01Ja.
24:02Und dass sie ein Versteck hatten für ihre Schätze.
24:04Ach ja?
24:05Ja.
24:07War es vielleicht hier?
24:08Warum wollen Sie das wissen?
24:10Nur so.
24:11Kann es sein, dass Ihre Frage etwas mit der Verschiebung der Testamentseröffnung zu tun hat?
24:15Wie kommen Sie darauf?
24:16Nur so.
24:18Also war es nicht hier.
24:20Wissen Sie, das ist schon so wahnsinnig lange her und ich hätte als Kind so viele Verstecke.
24:26Ich kann mich einfach nicht mehr dran erinnern.
24:32Entschuldigen Sie mich.
24:35Herr Moor.
24:39Ich möchte, dass Sie Frau Lächel beobachten, rund um die Uhr, ja?
24:41Da ist recht.
24:43Also die ersten Kontobewegungen, die waren vor 15 Jahren.
24:47Da hat er jeden Monat 1500 Mark bar eingezahlt und die dann seiner Tochter nach Amerika auf die South Union
24:54Bank in Boston überwiesen.
24:58Wissen Sie, woher das Geld kam?
25:00Nein.
25:01Und Sie haben sich auch nie die Frage gestellt.
25:04Als Schäferwärter ein bisschen was verdient haben.
25:06Aber doch nie so viel, dass er sich monatlich 1500 Mark abzwacken kann.
25:11Laut Finanzamt ist er unterhalb der Bemessungsgrenze gelegen.
25:16Wie soll denn das gehen?
25:17Ja, es kommt noch besser.
25:18Ende 2000 sind von verschiedenen Banken Überweisungen eingetroffen und zwar in Höhe von 10.000 Mark, 15.000 Mark, 20
25:26.000 Mark.
25:27Von wem?
25:27Ja, von ihm.
25:28Von ihm selbst?
25:29Ja.
25:31Hat Sie das nicht schutzig gemacht?
25:32Mei, ich habe ihm ein paar Anlagestrategien angeboten, aber er wollte sein Geld immer wieder haben.
25:38Am Ende waren es 300.000 Mark, die er im Januar 2001, also nach der Euro-Umstellung, abkommen hat.
25:46Tja, tut mir leid.
25:48Auch da hat er mir nicht gesagt, warum.
25:52Tja, dann vielen Dank erst einmal. Sie können gehen. Danke für die Hilfe.
25:56Gerne.
26:03Es ist gewaltig, was faul im Staat, Herr Stenemark.
26:34Untertitelung des ZDF, 2020
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28:58Ach, Ofer, Sie sind das.
29:00Stell ich.
29:02Sie doch nicht. Kommen Sie rein.
29:07Da.
29:08Was ist das?
29:09Für Sie und Ihren Kühlschrank. Wurst, Käse, ein bisschen Marmelade schon angebrochen, aber sonst gut.
29:14Wissen Sie, seit mein Bruder weg ist, geht nichts mehr weg. Ich komme einfach nicht nach.
29:17Ja, und bevor die Sachen verderben, habe ich mir gedacht, Sie könnten sowas brauchen. Sie kommen noch nie zum Einkaufen,
29:21oder?
29:22Ach, das finde ich aber nett.
29:24Finde ich auch.
29:26Nehmen Sie doch Platz.
29:27Danke.
29:34Und sogar mit Wein.
29:36Oh, Most. Selbst gemacht. Und hat so gut, wie gar keinen Alkohol.
29:45Wurst, Sie sind.
29:46Ich muss sagen, Frau Hofer, Sie sind, Sie sind wie eine Mutter zu mir.
29:53Ich nehme das voll gleich wieder mit, gell.
29:56Und?
29:57Dann schweizt er mit Ihrem Fall.
30:00Äh, nicht wirklich.
30:03Prost.
30:03Prost.
30:05Wir haben noch eine Leiche gefunden.
30:08Auf der Lärchelwiese.
30:10Noch eine Leiche.
30:11Das wird ja immer bunter.
30:13Ja, Sie sagen's.
30:39Ja, Sie sagen's.
30:42Ein Mann.
30:43Warten Sie, Sie haben, Sie haben, Sie haben einen kalten Brat probiert, dann sind Sie komplett im siebten Himmel.
30:49Der Korbinian hat ihn vergöttert.
30:50Also unser Knecht, meine ich, weil er so irrsinnig stark war,
30:53hat Muskeln gehabt wie der Schwarzenegger.
30:55Aber jetzt sehen wir besser ausgeschaut.
30:56Alle haben ihn bloß den schönen Hannes genannt.
30:58Und plötzlich war er verschwunden.
31:01Wie verschwunden?
31:02Einfach weg.
31:03Alle haben gedacht, er hat sich mit einem reichen, weiblichen Churgast aus dem Stab gemacht.
31:07Andere haben gemeint, dass er vielleicht nach Italien oder Amerika gegangen ist,
31:10um dort eine Schauspielerkarriere zu machen.
31:11So als Actionheld für so Sandalenfilme.
31:14Weil Gret hat er nämlich immer davon gekannt.
31:17Lind?
31:18Ach, Herr Mohr, Sie sind's.
31:19Was gibt's?
31:21In Ihrem Hotel.
31:24Und, hat Sie jemanden getroffen?
31:27Niemand.
31:27Gut.
31:29Nein, am besten Sie bleiben vor Ort und ich löse Sie dann morgen früh ab, ja?
31:32Ja, ich bin noch im Büro.
31:34Ich höre Sie, ja.
31:35Ja, ja, gut, bis dann.
31:36Tschüss.
31:38Upsi.
31:39Gut, gell?
32:04Schade, der Kuh zu Angeln.
32:05Nein, tu das mit deinem Vater, das tut mir echt leid.
32:08Wisch dir deine Krokodilsträhnen aus dem Gesicht, Haslinger.
32:11Damit du das auch gut lesen kannst.
32:16Ich bin am 8. September 1975 Zeugin des Mordes geworden.
32:21Irwin Haslinger hat Hannes Griesl mit einem Fäustelhammer erschlagen.
32:26Das ist doch eine elende Verleumdung.
32:28Ach ja?
32:28Was hat denn dein Vater doch geredet?
32:30Es gibt noch ein zweites Blatt mit einer ganz genauen Beschreibung, wo er die Tatsache versteckt hat.
32:34Mit deinen Fingerabdrücken drauf.
32:36Du hast ihn umgebracht.
32:37Du was?
32:38Klären wir dann auf dem Kommissar hier.
32:44Herr Liebens.
32:45Ja, bringen Sie Herrn Haslinger bitte in meinem Büro und Frau Stockel soll mit der Verbindung mit Herrn Luffer machen.
32:50Ich komme gleich.
32:50Kosti.
32:55Kosti.
33:02Tja, geht's jetzt nach Wien.
33:08Kommen Sie nach dem Kongress nochmal hier?
33:10Ja, sofort danach.
33:12Ich muss die Beerdigung meines Vaters organisieren.
33:15Wieso fragen Sie?
33:16Ach so.
33:19Schade.
33:21Warum?
33:22Ich dachte, Sie wagen was.
33:27Man hat mir geraten, die Finger von Ihnen zu lassen.
33:30Hatten Sie Ihre Finger denn schon ausgestreckt?
33:38Ich rufe Sie an, wenn ich wieder da bin.
33:41Gut.
33:56Ja, Herr Hofer, sobald der Lind kommt, werde ich...
33:59Ach, Moment.
34:00So, jetzt sagen Sie mal was.
34:02Jetzt machen Sie zu, Frau Stockel.
34:03Ich habe gleich ein Belastungs-EKG.
34:05Ja, das reicht schon.
34:07Hofer, ich bin jetzt da.
34:08Hören Sie mich?
34:09Laut und deutlich.
34:09Also, was steht in dem Brief?
34:11Der Brief, ja.
34:14Da steht, dass Lärchel beobachtet hat,
34:18wie Hasslinger den Hannes Griesler erschlagen hat.
34:22Am 8. September 1975 in der Nähe des Sägewerks.
34:26Aha, und weshalb?
34:28Nun, der Griesler hatte was mit einer gewissen...
34:32Carla Strobl.
34:33Ach, die Tochter von Waldenstrobl, der Sägewerksbesitzer.
34:37Ja, ganz genau.
34:38Aber die war dem Hasslinger versprochen.
34:40Also bot Hasslinger dem schönen Hannes Geld,
34:42damit der von der Bildfläche verschwendet.
34:43Aber er hat abgelehnt.
34:45Klar, der hat sich gedacht.
34:47Der heiratete das Sägewerk ein.
34:49Es kam also zum Streit.
34:51Hasslinger erschlug ihn mit einem Fäustelhammer
34:53und lief dann in Panik nach Hause.
34:56Also, Lärchel schleppte die Leiche zum Findling,
35:00wo er sie auch vergraben hat.
35:02Mhm.
35:02Und dann hat er den Hasslinger gepriesst.
35:04Richtig.
35:06Hasslinger sollte ihm monatlich 1500 Mark zahlen.
35:09Jetzt wissen wir auch, warum er das nicht graben wollte.
35:12Ja, die Leiche wollte er finden.
35:151500 DM.
35:17Über 30 Jahre ergibt 540.000 Mark.
35:22Super, Frau Stockel.
35:23Tja.
35:24Ein Teil des Geldes hat Lärchel
35:25in die Ausbildung seiner Tochter investiert.
35:28Und den Rest, also ungefähr 300.000 Mark,
35:30zu Hause gebunkert.
35:32Nur für die Euro-Umstellung muss er es nochmal rausholen.
35:34Hm.
35:35Dann hat sich der Hasslinger das Geld wieder gut.
35:37Ja.
35:38Können wir die Fächer mithören?
35:39Ja, sicher.
35:41Frau Stockel, können Sie...
35:41Ja, klar.
35:42Wir legen ja einer rüber.
35:43Eins macht mich ja stutzig.
35:45Ja, was denn?
35:47Warum bringt der Hasslinger den Lärchel dann um,
35:50wenn er nichts mehr von ihm zu befürchten hat?
35:53Da kann ich Ihnen jetzt leider nicht folgen.
35:55Aber rechnen Sie.
35:57Also, die Tat war eindeutig Totschlag.
36:00Und, was folgt daraus?
36:01Ah, wenn es Totschlag war,
36:02dann verjährt er nach 30 Jahren.
36:04Exakt.
36:05Warum also halst sich der Hasslinger einen Mord auf,
36:08wenn er für die alte Zeit gar nicht mehr büßen muss?
36:11Das Geld?
36:13150.000 Euro.
36:15Das ist doch für den ein Klacks.
36:16Der Pflegeschiss ist das.
36:18Ja, da haben Sie recht.
36:20Hm.
36:22Vielleicht weiß Hasslinger ja nichts von dieser Verjährungsfrist.
36:25Genau deshalb will ich mithören.
36:27Ich will dabei sein,
36:28wenn Sie das mit Ihren exquisiten Verhörmethoden aus ihm rauskitzeln.
36:33Danke.
36:34Gut, Frau Stockel legt Sie jetzt freundlicherweise rüber, ja?
36:37Ja, aber schicken Sie nicht ein bisschen mit Ihrem Verheer.
36:39Das ist ja ganz schön teuer, da Herr Rütt.
36:41Sauber.
36:42Danke.
36:45So, Herr Hasslinger.
36:52Ich höre.
36:54Ja, also, ich sag's klar, wie es ist.
36:58Es ist alles wahr, was der Lehrchen in der Brief geschrieben hat.
37:01Aber ich bin direkt froh, dass es auf diese Art und Weise ans Licht kommt.
37:04Weil so ist auch nicht jedem Arsch klar, dass das kein Mord war,
37:07sondern ein Totschlag.
37:08Und der verjährt noch 30 Jahre.
37:10Also warum soll die den Lehrchen umbringen?
37:12Das macht doch überhaupt keinen Sinn.
37:15Aber klar.
37:16Hut ab, Herr Lint.
37:17Das haben Sie aber sackgeschneuert.
37:18Sie sind mir herausgeküsselt.
37:19Sie sind ja entweder Hörkünstler, Par excellence.
37:26Das ist aber jetzt wirklich vertraxt.
37:28Ja, Sie sagen es.
37:31Wer käme denn da noch in Frage?
37:32Vielleicht doch, Herr Sauter.
37:34Ich weiß nicht, ein Mord wegen einer Hütte.
37:37Vergessen Sie die 150.000 Euro nicht.
37:39Aber woher wusste er denn von dem Geld?
37:44Moment mal, Dr. Hett.
37:45Ist bei Ihnen noch die Liste vom Altenverein?
37:47Ja.
37:48Mit den Eisklattern.
37:50Ah ja.
37:50Kann ich die mal sehen?
37:56Tag.
37:58Ah ja.
38:03Genau.
38:05Das wird es sein.
38:07Ja, was?
38:08Wer wusste mit Sicherheit von dem Geld?
38:10Die Tochter?
38:11Nein.
38:13Der Lächel musste wegen der Euro-Umstellung
38:14das Geld ja irgendwo umtauschen lassen.
38:22Die Bank?
38:25Herr Rufer, bleiben Sie dran.
38:28Ich bin ja gespannt.
38:32Herr Rhein.
38:34Herr Jäger.
38:36Ich grüße Sie.
38:38Nehmen Sie doch bitte Platz.
38:39Danke.
38:45Wieso wird meine Wohnung durchsucht?
38:49Sie haben 2001 die Euro-Umstellung geleitet.
38:53Korrekt.
38:55Sie sind Mitglied im Altenverein.
38:58Eiskletter.
39:00Auch das.
39:03Sie sind ein Entlassungskandidat in Ihrer Bank.
39:08Sie sind ein Entlassungskandidat in Ihrer Bank.
39:11Und?
39:12Sie haben kein Alibi.
39:14Sie stehen im Verdacht, Herrn Lerchle getötet zu haben.
39:20Da haben Sie sich ja schön was zusammengereimt.
39:24Ja.
39:26Herr Lent, warst schon, danke.
39:28Das Geld?
39:29Nein, das Geld haben wir leider nicht gefunden.
39:32Dafür dies doch.
39:34Was ist?
39:34Fussspuren auf der rechten Seite.
39:36Eine Hose?
39:37Genau.
39:39Danke.
39:46450.000 Euro haben wir bei Ihnen nicht gefunden.
39:49Noch nicht.
39:51Wie auch?
39:52Wenn ich sie nicht habe?
39:53Aber das hier.
39:59Diese Hose lag in Ihrem Mülleimer.
40:05Sehen Sie das?
40:08Ein paar Löcher.
40:10Und?
40:13Ziehen Sie doch bitte mal die rechten Hosenbeine hoch.
40:16Oder soll es Herr Mohr für Sie machen?
40:32Die Lucy hat Sie gebissen, als Sie Ihren Lerchel erstochen haben.
40:35Quatsch.
40:36Was beim Klettern passiert?
40:37Beim Klettern?
40:38Ja.
40:39Ich bin so sicher, wie das Abend in der Kirche,
40:41dass unser Labor Speichelreste von Lerchels Hündin auf der Hose finden wird.
40:45Geben Sie auf, ich erkläre.
40:53Ich wollte nur das Geld stillen.
40:55Als ich den Koffer gefunden hatte, kam Lerchel dazwischen.
41:00Lucy, er hatte ihn wohl von der Wiese geholt.
41:03Und dann ist es passiert.
41:06Ich wollte wirklich nur das Geld.
41:08Ich hatte nie vor, ihn zu töten.
41:11Doch, hatten Sie ihn.
41:13Dann hätten Sie die Eisschraube zu Hause gelassen.
41:18Gut gemacht, Herr Kollege.
41:23Danke.
41:24Ja, nur in der Grammatik müssen Sie noch ein bisschen arbeiten.
41:27Was? In der Grammatik?
41:28Ja, das heißt nicht, ich bin mir so sicher, wie das Abend in der Kirche.
41:32Das Abend in der Kirche bezieht sich immer auf eine Sache.
41:36Aha.
41:38Wenn ich also sage, dass Sie quietschgesund und ein Hypochonder sind,
41:42bist du sicher, wie das Abend in der Kirche, dann wäre das korrekt?
41:45Dramatikalisch schon, ja.
41:47Dass Sie immer das letzte Wort haben müssen.
41:49Sie können ja auflegen.
41:50Ja.
41:53Das hat er kapiert.
41:59Sodala.
42:00Äh.
42:00Äh.
42:00Vielen Dank.
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