- vor 8 Stunden
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:41Frau Hofer, Frau Hofer, Sie können mich doch nicht einfach so zupacken.
00:47Herr Polizeidirektor, können Sie jetzt zur anderen Tür raus?
00:50Nein, jetzt schauen Sie mal bitte in den Kofferraum.
00:53Was?
00:54Gehen Sie mal bitte zum Kofferraum.
00:59Ach, schön.
01:02Letzter Gruß, Polizeipräsidium Rosenheim.
01:06Ja, sehr gut.
01:07Jetzt nehmen Sie doch bitte raus den Kranz, bitte.
01:11Also.
01:17Herr Schatzseiten.
01:20Werden Sie denn nachher auch eine Rede halten?
01:23Leider nicht. Ich muss gleich weiter. Drängende Sache. Ich habe keine Zeit.
01:27Ja, Sie sind gut. Und ich schleppe dich hier allein, oder wie?
01:31Ja, wo ist denn Ihr Herr Bruder? Der kommt doch auch, das war so abgesprochen.
01:34Aber nicht mit mir.
01:35Dann richten Sie ihn bitte aus, er soll mich vertreten. Kranz niederlegen und ein paar nette Worte, gell?
01:42So, dann, ja.
01:45Marie, was gibt's?
01:48Ja, Schwester jetzt?
01:50Ja, wieso ich?
01:51Ich habe gedacht, der Heppbelang kann es niederlegen.
01:54Du, ich bin auch dienstlich verhindert.
01:57Dann legst du halt zwei Grenzen nieder.
02:08Oh Gott.
02:09Statt, Frau Hofer. Warten Sie. Ich helfe Ihnen.
02:13Mein Dank, Herr Schwabach.
02:15Ich habe schon gesehen.
02:16Grüß Sie, Marie.
02:17Grüß Sie.
02:18Geh her.
02:19Der Papa ist schon wieder so nervös.
02:21Ich bin vier in der Prüse aufgestanden.
02:2430 Jahre Bestatter und immer noch Lampenfieber.
02:27Ich weiß nicht, ob ich das noch wegbringe.
02:29Schon recht, Papa.
02:31Fahrer, warte schon.
02:54Hier ist es.
03:03Das steckt er in seiner Brust.
03:09Schaut aus wie die Todesursache, wenn Sie mich fragen.
03:14Haben Sie seine Hände gesehen?
03:17Was kann das sein? Blut?
03:19Nein. Nur Farbe.
03:22Ich kann mich irren, aber es sieht aus wie das Zeug, mit dem die Banken ihre Geldbomben sichern.
03:28Aha. Sie meinen ein schwerer Junge?
03:32Ach, Frau Doktor. Was würde ich nur ohne Sie machen?
03:43Sind Sie, Herr Schwabach?
03:45Ja.
03:46Der Bestatter.
03:46Ja.
03:47Mein Name ist Lind, Kripo Rosenheim.
03:49Grüß Gott.
03:50Grüß Gott.
03:51Den, wen er erwischt, der mir so einen Streich gefüllt hat.
03:54Na ja, wenn Sie Mord als einen Streich bezeichnen wollen.
03:59Wie kommt denn der Tote in den Sarg von Herrn Weisgirch?
04:02Was fragst du denn das mich?
04:04Ich habe den Sarg nicht bewacht.
04:07Und wer rechnet denn auch mit sowas?
04:09Können Sie meinen Vater nicht in Ruhe lassen?
04:11Sie sehen doch, wie es ihn aufregt.
04:14Kennen Sie den Mann?
04:16Das könnte der Marek sein.
04:18Marek?
04:20Marek Witowski, mein ehemaliger Verlobter.
04:24Zwölf Jahre habe ich nichts gehört von ihm.
04:26Aber das, das hat er nicht verdient.
04:31Können Sie mich einen Moment entschuldigen würden?
04:38Herr Hofer?
04:39Lind hier.
04:41Wer ist der Tote?
04:43Der Marek Witowski.
04:45Das ist freilich ein Filou.
04:47Sie passen es auf.
04:48Ich würde sagen, ich komme so schnell ich kann.
04:50Treffen wir uns doch beim Schwabach, oder?
04:52Gut, also bis gleich. Servus.
04:55Wir würden uns gerne mal Ihre Werkstatt anschauen.
04:58Bitte.
04:59Bitte.
05:21Herr Moor?
05:23Schauen Sie mal.
05:27Na ja.
05:28Einmal scharf hinschauen, das Ding geht von selber auf.
05:32Gut.
05:33Dann werden wir die Werkstatt mal versiegeln und Sie informieren die Spurensicherung.
05:36Ja, ist recht.
05:37Und Sie fassen hier bitte nichts mehr an, ja?
05:40Und der Sarg für den Marek?
05:41Wo soll ich ihn den machen?
05:44Einen Sarg willst du machen?
05:45Für den?
05:46Hast du vergessen, dass er dich sitzen lassen hat, der Lump?
05:49Nur weil du ihn fortgejagt hast.
05:50Ja, ist ja wahr.
05:52Ja, grüße Dirk noch einmal rein.
05:56Fortgejagt, stimmt das?
05:57Ja.
05:59Er hat ja nie was gearbeitet.
06:02Im Sommer war er Skilehrer und im Winter Bademeister.
06:07Ich hab's ja immer gesagt, dass mir der Marek noch ins Grab bringt.
06:10Na, hoffentlich war es nicht umgekehrt, Herr Schwabach.
06:18Danke.
06:22Hey, immer besetzt.
06:27Einen Bankkorb gab's ja nicht in letzter Zeit, oder?
06:30Wieso hab ich jetzt einen Bankraub?
06:32Na ja, weil der Tote so eine Art Markierungsfarbe an den Händen hatte.
06:36Die muss ja irgendwo hergekommen sein.
06:38Nein, gar nicht.
06:45Ach, der Herr Hofer.
06:47Herr Hofer, wie nett.
06:50Ihr Auto wieder mal.
06:51Mhm, ich verstehe.
06:52Nein, selbstverständlich hol ich Sie ab.
06:54Ist mir ein Vergnügen.
06:55Mhm.
06:56Wenn der Sohn ein Krimineller ist, kommt man dann leichter über seinen Tod hinweg?
07:01Ich weiß bloß, wenn der Fuchs mir eine Hände stiehlt, dann soll es nicht gut die Beste sein.
07:07Tja, so ist das mit Kindern.
07:11Man weiß nie, was aus ihnen wird.
07:13Naja, die Iren, die wären ja bestimmt total brav, wenn sie welche hätten.
07:19Kann ja noch kommen.
07:20So verlockend ist es auch nicht immer, allein zu leben.
07:22Oder wie sehen Sie das?
07:24Ich?
07:24Na, ich lebe ja nicht allein.
07:26Ich habe ja meine Viecher.
07:27Die sind immer für mich da.
07:29Und die Marie ist ja auch noch da.
07:31Beneidenswert, Ihrer Schwester.
07:32Bist du meine Schwester?
07:34Den ganzen Tag mit Ihnen und den Viechern?
07:36Welche Frau könnte Sie Schöneres wünschen?
07:40Wann haben Sie Ihren Sohn zum letzten Mal gesehen?
07:43Zwölf Jahre etwa.
07:45Zwölf Jahre, zwei Monate und 27 Tage.
07:50Ihr Sohn war damals mit der Schwabach-Rosie verlobt, gell, Herr Witowski?
07:54Verlobt, richtig.
07:56Bis sie über Nacht weg ist.
07:59Den Schwabach hat er auch bestohlen.
08:02Aber er wollte es wieder gut machen.
08:04Zeig nur den Herrn seinen Brief.
08:08Er wollte uns besuchen.
08:10Darf ich?
08:12Absender ist nicht drauf.
08:16Für Euch von Eurem Sohn.
08:19Das ist aber nicht gerade viel nach so langer Zeit.
08:22Geld war auch drin.
08:24Zwei 500-Euro-Scheine.
08:27Sind ja auch gestohlen.
08:28Äh, die Geldscheine, die müssten wir dann mal anschauen.
08:31Wir haben nur noch einen.
08:34Den anderen hat der Bartelt vom Bistro.
08:36500 Euro?
08:37Darf man fragen wofür?
08:39Als Einzahlung fürs Buffet.
08:42Wir haben Hochzeitstag.
08:46Das müssen wir doch feiern.
08:49Nicht wahr?
08:52Bei der Beerdigung hat sich keiner vermisst.
08:55Dann können Sie ganz beruhigt sein.
08:57Ach ja?
08:59Ich war schon ein bisschen besorgt.
09:02Wissen Sie, bei der unerwarteten Anwesenheit einer zweiten Leiche ist die ihrige Abwesenheit gar nicht aufgefallen.
09:11Sagen Sie, haben Sie einen Sonnenbrand.
09:13Ach, woher?
09:15Man kommt vor Arbeit gar nicht an die Luft.
09:18Sagen Sie, Ihr Bruder war doch dabei, wie dieser Witkowski aus dem Sarg gefallen ist.
09:24Hat er eine Vermutung, wie der da reingekommen ist?
09:26Ach so, ja, äh, der, der hat mir gar nichts gesagt.
09:30Komm ihn hier an.
09:31Geh mal her.
09:33Ich habe mich gar nicht gesehen.
09:35Das war doch der Hebt.
09:37Frau Hofer, ist Ihnen nicht wohl?
09:39Ähm, doch, mal ein bisschen fönig ist heute.
09:41Ich bräuchte Ihren Bericht von den Vorgängen bei der Beerdigung.
09:45Sie waren doch vor Ort.
09:46Ja.
09:49Weil ich natürlich kam.
09:51Ich war leider dienstlich verhindert.
09:53Sonst hätte ich natürlich...
09:54Sicher.
09:54Also, ich bräuchte dann Ihren Bericht.
09:57Sicherlich, ja.
09:59Bitte schön.
10:00Bitte schön.
10:01Dass sowas nicht einmal sein Cappuccino hat er trunken.
10:05Stimmt.
10:06Der ist sogar noch heiß.
10:08Der war ganz ruhig im Gesicht.
10:09Krank ist der aber nicht, oder?
10:10Nicht, dass ihr wüsst.
10:11Na gut, bevor er schlecht wird.
10:15Ronald.
10:17Sie in Ihrer Kasse müsste ein 500-Euro-Schein liegen von der Familie Witowski.
10:22Der muss kontrolliert werden.
10:23Den habe ich dem Max geliehen.
10:26Soll ich ihn anrufen?
10:27Das wäre gut, ja.
10:28Und sagen Sie, der Schein ist heiß.
10:29Wenn er ihn ausgibt, macht er sich strafbar.
10:31Ja, logisch.
10:32Wenn ich schon mal einen großen Schein bekomme.
10:34Ja, ein 500er.
10:35Mhm.
10:36Eine Seriennummer ist...
10:37Moment.
10:42Die X00738519275.
10:43Habt ihr da was?
10:46Ach was.
10:48Ja, das hilft uns.
10:49Ja, vielen Dank erst mal.
10:50Ja, tschüss.
10:51Also, unser lieber Marek war offenbar ein Bankräuber.
10:55Zumindest stammt der Schein aus dem Banküberfall in Hamburg letzte Woche.
10:57Oh mein, das ist bitter für die Eltern.
11:00Jetzt kommt das auch noch dazu.
11:06Den zweiten Schein haben Sie aber sichergestellt, oder?
11:09So gut wie.
11:10Was heißt so gut wie?
11:11Der Bartl hat ihn ausgeliehen.
11:13Aber er bringt ihn wieder.
11:14Wie soll ich das denn jetzt verstehen?
11:16Ja.
11:17Herr Hufer, schön, dass ich Sie auch mal bei der Arbeit überrasche.
11:21Was ist jetzt mit dem Bericht?
11:23Welcher Bericht?
11:24Vom Friedhof.
11:26Ah, so, der Bericht vom Friedhof.
11:29Der Bericht vom Friedhof.
11:34Der liegt doch längst in Ihrem Fach, Herr Polizeidirektor.
11:36Ich war so frei.
11:38So, danke.
11:40Welche Chancen haben wir, den Täter zu ermitteln?
11:42Ja, schon.
11:47Maximilian?
11:48Schorsch.
11:48Das geht gerade nicht.
11:49Bleib bitte dran.
11:50Entschuldigen Sie, der hat bei mir, es hat gerade viel los.
11:52Dienstlich?
11:53Ja, ja, ja.
11:54Entschuldigen Sie mich.
12:01Das war jetzt nett.
12:02Vielen Dank nochmal, gell?
12:03Jetzt haben Sie es gut bei mir.
12:05Sie wissen doch, ich bin bescheiden.
12:07Ein Bier nach Dienstschluss.
12:09Gerne.
12:09Natürlich ist das blöd.
12:11Aber wie schaut denn das aus?
12:14Ausgerechnet ich als Polizeipräsident bin beim Golfspielen
12:16und für die Beerdigung von Weißkirch habe ich keine Zeit.
12:19Dein, die Siegespfeier wird verschoben.
12:21Da geht halt gar nichts.
12:23Entschuldigen Sie mal.
12:25Ja, entschuldigen Sie, Herr Dr. Hebt,
12:26aber eigentlich sind jetzt Sie in mich, also quasi.
12:30Ja, tut mir leid.
12:31Und, sind Sie schon am Fall Witowski?
12:32Ja, logisch.
12:33Schauen Sie mal her,
12:34ich beschäftige mich gerade mit der Herkunft der Mordwaffe.
12:38Ja, ist schon gut.
12:39Dann kommen Sie mal in mein Büro und bringen Sie mich auf den neuesten Stand.
12:41Ja, gerne.
12:52Rein.
12:53Nein.
13:07Und?
13:08Ja, also ich spüre,
13:09ich habe beim Schwab auch nichts gefunden.
13:11Folglich ist der Witowski nicht in der Tischlerei erstochen worden.
13:15Oh, nein.
13:17Wenn man das sieht,
13:19kann man ihm die eigenen Sorgen richtig klein vor.
13:21Klar, wie man sie nimmt.
13:23Wir haben dafür die Sorge mit dem Täter.
13:26Tja.
13:27Die Fingerabdrücke auf dem Messer sind vom Toten.
13:30Sonst sind keine drauf.
13:31Ja, wie jetzt.
13:31Wolltest du ja selbst mörder.
13:33Warum wurde er dann heimlich zu Weißkirchen den Sarg gelegt?
13:36Nein.
13:37Bei den heutigen Berebniskosten
13:39bleibt den Leuten gar nichts anderes übrig,
13:41als ihre toten Parkeis einzulagern.
13:44Also Selbstmord war das nicht.
13:45Der Witowski hat an Händen und Unterarmen überall Hämatome.
13:48Der hat noch gekämpft vor seinem Tod.
13:50Dann muss man sich eigentlich fragen, mit wem?
13:52Stimmt nicht.
13:54Also das war in seiner Tasche.
13:55Hamburg-Rosenheim, einfacher Fahrt, abgestampelt vor fünf Tagen.
13:58Da stellt sich die Frage,
14:00wo hat er hier gewohnt, bevor er gestorben ist?
14:02Ah, das habe ich schon ermittelt.
14:04In Rosenheim und Umgebung kennen Marek,
14:06wie dufske, abgestiegen.
14:07Hast du auch daran gedacht,
14:08dass er unter falschem Namen abgestiegen sein könnte?
14:11Nein.
14:12Nicht?
14:13Schaut.
14:13Gut, Herr Kollege,
14:14dann nehmen Sie am besten das Foto,
14:16dann klappern Sie alle Hotels und Pensionen ab
14:18und vielleicht haben wir ja Glück
14:19und irgendjemand erinnert sich an ihn.
14:20Ja, schon.
14:23Du Dummer.
14:25Jetzt bist du einfach weggeblieben.
14:29Ich bin jetzt Schreinerin geworden,
14:30damit ich dir deine Kisten baue.
14:40Grüß dich, Rosi.
14:43Geh mal her.
14:51Marek, bei dir, bevor er...
14:54Na, ich habe ihn immer gesehen.
15:01Wäre er nur nie weg von dir.
15:03Mit dir wäre es ihm besser gegangen.
15:19Ist Ihnen eigentlich klar,
15:22dass Sie mich regelrecht hintergangen haben?
15:26Alle beide?
15:27Okay.
15:29Tun Sie nicht so, Herr Hofer.
15:30Ich sage nur,
15:31der Bericht Ihres Kollegen Lindt.
15:36Was ist mit dem?
15:37Das frage ich Sie.
15:39Zum Beispiel,
15:41warum muss der Herr Lindt
15:42mit dem Herr Mohr fahren,
15:43um den Bestatter Schwabach
15:45und seine Tochter zu vernehmen?
15:46Wieso nicht mit Ihnen?
15:47Wo waren Sie da?
15:49Schauen Sie, Dr. Hebt.
15:50Der Michi will doch auch weiterkommen.
15:53Und da braucht er halt ab und zu
15:54ein bisschen ein Einblick
15:56in die kriminalistische Praxis, gell?
15:58Gell?
15:59Also wirklich?
16:00Da bin ich anders informiert.
16:02Bei dieser Beerdigung haben Sie gefehlt.
16:04Sie waren nicht da.
16:06Da standen Sie, gell?
16:09So was spricht sich oft schneller um,
16:10als man denkt.
16:13Herr Lindt hat Sie gedeckt, wie immer.
16:16Ich weiß das von einem Journalisten.
16:19Also der Herr Hofer hat
16:20von Anfang an telefonisch
16:22an den Ermittlungen teilgenommen.
16:23So, so.
16:24Telefonisch.
16:25Schön.
16:27Meine Herren, so geht das nicht.
16:28Ein bisschen mehr Offenheit
16:30und weniger Kungelei.
16:32Sonst wird irgendwann mal
16:32jemand darunter leiden.
16:33Und das werde nicht ich sein.
16:34Und noch eins, Herr Hofer,
16:36zum Thema Hofarbeit
16:38während der Dienstzeit.
16:39Ja, Mann, Michi,
16:40der kann ich da jetzt auch nicht helfen.
16:41Der muss halt dann durch, gell?
16:42Gut, pütti.
16:46Hallo.
16:47Das nächste Mal besorgen Sie
16:48einen Babysitter für Ihre Hühner.
16:49Der spinnt ganz schön, der Hebt.
16:51Ja?
16:52Ah, dicke Werkschaft.
16:53Ich brauche noch eine Unterschrift.
16:55Die Frau Kabelsberger.
16:57Alles gut.
16:57Alles gut.
16:59War der jetzt so rot im Gesicht,
17:00weil er sich geärgert hat,
17:01oder ist das ein Sonnenbrand?
17:03Kann ich mal vielleicht sagen.
17:04Weil, wenn das ein Sonnenbrand ist,
17:07dann ist er entweder
17:07im Solarium eingeschlafen
17:08oder muss er in der frischen Luft gewesen sein.
17:11Vielleicht auch auf dem Golfplatz oder so.
17:12Auf jeden Fall von wegen
17:14dienstlich unterwegs.
17:16Dann lacht ich ja.
17:17Schauen wir mal,
17:18wo der Marek Witowski
17:19abgestiegen sein könnte.
17:21Wahrscheinlich im 1. Nutzerlandplatz.
17:23Oh, da kommt gerade eine Mail
17:24vom BKA rein.
17:25Die schicken uns die Bilder
17:27vom Banküberfall.
17:28Super.
17:31Grüß Gott.
17:33Und Sie sind sich absolut sicher,
17:35der hat nicht hier gewohnt.
17:36Bei uns wohnen keine Bankröber.
17:38Sie, da geht's um einen Mordfall.
17:40Der Marek Witowski,
17:42das ist der Tote.
17:43Also in erster Linie
17:44das Opfer.
17:45Verstehen Sie mich?
17:46Gerade hast du gesagt,
17:47das ist ein Bankröber.
17:48Ja, solange er gelebt hat.
17:50Aber irgendjemand hat ihn umgebracht
17:52und zum Herrn Weißkirch
17:53in Sagnein gelegt.
17:55Und jetzt will ich von Ihnen wissen...
17:56Geleg mich doch am Marsch!
17:58Raus, woher du kommst?
17:59Guten Tag, Siegel.
18:02Mein Kollege Möller.
18:04Grüß Gott.
18:05Grüß Gott.
18:05Wir machen hier eine Artikelserie.
18:07Serie?
18:08Was für eine Serie?
18:09Ähm, Berge und Abgründe im Chiemgau.
18:13Aha.
18:13Arbeitstitel.
18:14Dieser Mordfall, Herr...
18:18Polizeikommissar Moor.
18:19Aber von mir erfahren Sie nichts.
18:22Laufende Ermittlungen, Sie verstehen.
18:24Servus.
18:30Ja, vielen Dank.
18:31Auf Wiederhören.
18:33Na also, wer sagt's denn?
18:35Im Hotel Edelweiß ist abgestiegen.
18:37Hat sich dort Markus Rose genannt.
18:39Servinell.
18:40Was macht Sie so sicher,
18:40dass er der ist, den wir suchen?
18:42Naja, von Markus zu Marek
18:45ist es nicht weit.
18:46Und von Rosi zu Rose auch nicht.
18:47Das kann aber auch Zufall sein.
18:49Zufall.
18:50Genau wie der 500er,
18:52mit dem er sein Zimmer im Voraus bezahlt hat.
18:54Und dass er dort seit vier Tagen genau aufgetaucht ist.
18:56Sein Gepäck aber immer noch dort ist.
18:57Ja, ist gut.
18:58Sie haben mich überzeugt.
18:59Nice.
19:01Bis auf eine Sporttasche
19:03mit dem Aufdruck FC St. Pauli.
19:06St. Pauli?
19:07Der Weltpokalsieger besieger.
19:10Der Partier hat gesehen,
19:11dass er mit einer solchen Tasche
19:12das Hotel verlassen hat.
19:14Die anderen Sachen lassen wir abholen.
19:16Damit hätten wir alles, was wir brauchen.
19:18Ich bin ein Moor, was?
19:19Am besten, ich ruf ihn mal zurück.
19:21Lassen Sie es gut sein.
19:23Wer weiß,
19:24vielleicht stolpert der Michi
19:25ja noch über die Bankräuber.
19:26Bei dem Duselbruder
19:27weiß man nie, was passiert.
19:30Ich bin's, der Michi.
19:33Ja, also es war bis jetzt eher nix, gell?
19:36Ich fahr halt zum Nächsten.
19:38Servus.
19:40Herr Polizeikommissar,
19:42ein Foto für den Artikel.
19:44Jetzt auf, ich muss ja weiter.
19:46Ich hab's doch gleich.
19:54Sagen Sie mal,
19:55dieser Tode im Sarg,
19:56wer hat denn eigentlich gefunden?
19:57Der Bestatter?
19:59Ich sag nix.
20:00So viele Leichenhainis
20:01wird's wohl hier in dem Kuhkafen
20:02nicht geben, Alter.
20:03Nein, ich nicht.
20:04Außer im Schwabbach
20:05gibt's nur noch zwei.
20:09Den Namen habt ihr jetzt
20:10aber nicht gehört, gell?
20:12Ich?
20:13Nö.
20:15Du?
20:15Nö.
20:18Warte mal.
20:20Für was für eine Zeitung
20:21schreibst du da?
20:23Tageblatt.
20:24Tschüss.
20:30Ist Ihnen was aufgefallen?
20:33Freilich.
20:34Die ist ein Pauli-Tasche.
20:36Der Marik.
20:37Reden nach dem Überfall
20:38die ganze Zeit
20:39mit der selben Tasche rum.
20:40Dümmer wie eine Dose Rollmops.
20:42Das bestimmt.
20:43Aber eigentlich meine ich
20:44das hier im Moment.
20:46Da.
20:47Schauen Sie.
20:48Fahrradklammern.
20:49Zu was braucht ihr denn?
20:51Sagen Sie nix.
20:52Zum Fahrradfahren vielleicht?
20:54Ja.
20:54Das meine ich auch.
20:55Wobei Zeugen gesagt haben,
20:57dass zwei der Täter
20:57in einem alten Kombi
20:58weggefahren sind.
20:59Da schau.
21:00Das heißt,
21:01die Herren Bankräuber
21:02haben sich nach der Tat getrennt.
21:05Der Marik radelt mit der Beute weg.
21:08Die anderen beiden
21:10fahren ohne Beute im Auto.
21:11Und wenn sie kontrollieren,
21:12dann haben sie nix dabei.
21:14Und ein Radfahrer
21:14kontrolliert eh keiner.
21:15Genau.
21:16Und meine nächste Vermutung ist,
21:18der gute Marik hat nicht geteilt.
21:19Der ist gleich nach dem Überfall
21:20in den Zug nach Rosenheim gestiegen,
21:22ist als reicher Mann
21:23nach Hause gekommen
21:24und hat seine Komplizen
21:25quasi übers Ohr gehauen.
21:26Genutzt hat ihm das aber nicht viel.
21:28Weil groß angeben
21:29hat er nicht können mit dem Geld.
21:31So schlau war er sogar.
21:32Cherchez-La-Famme.
21:34Haben Sie selbst erwähnt,
21:35sein Pseudonym.
21:36Der wollte die Rosi
21:37und die Beute
21:37war seine Mitgift.
21:38Dachte, die Braut
21:39bringt die Mitgift
21:40mit in die Ehe.
21:41Und das ist in Hamburg anders.
21:43Herr Hofer, Herr Wind,
21:46das haben die Kollegen
21:47gerade abgegeben.
21:48Das ist aus dem Hotel Edelweiß.
21:50Ach so, danke.
21:52Wollen Sie nicht gleich nachschauen,
21:53was drinnen ist?
21:54Ich meine,
21:55ob das Geld da noch drinnen ist,
21:56die 100.000 Euro.
21:57Frau Stockl,
21:58wenn es drin ist,
21:58erfahren Sie es als Erste.
21:59Aber nicht,
22:00dass Sie durchbrennen
22:01und mir nicht Bescheid geben, gell?
22:02Keine Angst, Frau Stockl.
22:03Da beiß ich schon auf.
22:05Haben Sie einen Kaffee?
22:06Der Kaffee ist gemacht.
22:07Heute Selbstbedienung.
22:08Ich hab zu tun.
22:13Was hat denn Sie zu tun?
22:14War ich mir auch.
22:17Schauen wir den?
22:17Ja.
22:30Da ist er hier.
22:31Ach, was ist das?
22:32Flugzeug jetzt.
22:34Rio de Janeiro für Marek Witowski.
22:36Und der Rosi Schwab auch.
22:38Ach.
22:39Von wegen,
22:40zwölf hat kein Kontakt mehr.
22:41Ob Ihr Vater das gewusst hat?
22:43Das brauchen wir ihn selber.
22:45Haben Sie was?
22:46Nein.
22:47Also doch,
22:47ja, ich hab was.
22:48Moment.
22:49Hier, wollen Sie einen?
22:50Nein, danke.
22:53Herr Kollege,
22:54wenn das Geld da drin wäre,
22:54hätte ich es gefunden.
22:55Schau ja bloß.
23:03Das ist das Schlimme.
23:05Ihnen geht es immer nur ums Geld.
23:08An Marek Witowski.
23:10Das nächste Bier geht auf Sie.
23:13Was sagen wir denn?
23:13Lieber Marek,
23:14was denkst du dir eigentlich,
23:15nach so langer Zeit
23:16soll ich einfach mit dir nach Rio gehen?
23:18Du bist wirklich ein...
23:19Die ist aber sauer.
23:21Die ist verliebt.
23:23Die hat den nie vergessen können.
23:24Für mich ist das eine klare Absage.
23:25Wegen dir bin ich gestorben.
23:28Als Leidenschaft.
23:29Dies ist Liebe.
23:30Pure Liebe.
23:34Wollt ihr sagen, Herr Kollege?
23:36Äh, nein, danke.
23:42Ja, Herr Lind?
23:43Herr Mohr?
23:44Ja, ich bin's.
23:44Ich hab einen Spezialauftrag für Sie.
23:46Fahren Sie bitte raus
23:47zur Tischlerei Schwabach
23:48und bringen Sie uns
23:49Vater und Tochter her.
23:50Soll ich Sie verhaften?
23:51Nein, Sie sollen niemanden verhaften.
23:52Das ist nur eine Befragung.
23:53Das können Sie den beiden sagen.
24:04Jetzt nennst du mal
24:05im Samenband,
24:06die Verrückte!
24:09Sie sind drin, hier.
24:12Sie sind drin, hier.
24:13Herr Schwabach,
24:14ich brauche einen Stift.
24:15Ich hab die Rose mitgenommen.
24:16Ja, und wir haben es
24:17aus Samen gefahren.
24:19Was haben Sie gesagt?
24:20Der hat mein Kind entführt!
24:27So, wenn der alte Schwabach erfährt,
24:29dass seine Rose mit dem Marit
24:31nach Rio abhauen wollte.
24:32Ja, da rastet der doch aus, oder?
24:35Wollen Sie doch gar nicht.
24:36In dem Brief stand eindeutig
24:37Nein.
24:38Dreimal unterstrichen
24:39mit Ausrufezeichen.
24:40Das ist eben drum,
24:41aber das verstehen Sie nicht.
24:43Entschuldigung,
24:44aber der Michi hat gerade angerufen.
24:46Ich weiß gar nicht,
24:47wo ich anfangen soll.
24:48Also, eine Fahndung muss raus.
24:49Die Rose Schwabach
24:50ist entführt worden.
24:51Und die Kidnapper,
24:52das sind die Journalisten
24:53aus der Pension Kleeblatt.
24:55Frau Stöckl,
24:56ganz langsam.
24:57Es kommt ja keiner mit.
24:58Bitte unterbrechen Sie mich nicht,
25:00sonst verliere ich den Faden.
25:02Der Michi,
25:03der kommt jetzt dann
25:03mit dem alten Schwabach
25:04hierher,
25:05weil er nämlich denkt,
25:06dass die Bankröber
25:07auch die Entführer sind.
25:08Und die wollen nämlich
25:09von dem Schwabach Geld.
25:10Was der Schwabach aber nicht hat,
25:13sagt der Michi.
25:14Ich sag's ja.
25:15Der Michi stolpert
25:16meistens irgendwann
25:17über irgendwas.
25:18Wie meinen Sie jetzt das?
25:20Wie ich es gesagt hab.
25:27Was sagst du?
25:28Was sagen Sie?
25:31Könnte sein,
25:32könnte nicht sein.
25:33Mir ist schon ganz
25:34schwindelig vor den Augen.
25:36Die Halterabfrage war negativ,
25:38weil das Auto ist geklaut.
25:39Na gut,
25:40das war ja nicht anders
25:40zu erwarten.
25:42Was mit dem?
25:44Moment mal.
25:46Der kann's aber sein.
25:48Das ist der Edwin Zach 27,
25:51vorbestraft wegen Diebstahl
25:52und Raub.
25:53Letzter ist gemeinsam
25:54begangen mit dem damals
25:55nach Jugendlichen
25:56Hennen Findeisen,
25:57heute 25.
25:58Das ist ein älteres
26:00Foto von Zach.
26:01Vielleicht gibt's
26:02auch ein Findeisen aktuell.
26:10Jawohl.
26:12Das ist er.
26:13Die zwei geben sich
26:13als Journalisten aus.
26:14Wir haben schon fotografiert.
26:16Umfänglich passiert
26:17der Rose nix.
26:18Darüber würden wir
26:19ganz gern mit Ihnen sprechen,
26:21Herr Schauer,
26:21auch am besten.
26:21Wir setzen uns da rüber.
26:23Herr Mohr,
26:23lassen Sie uns kurz allein?
26:24Ja, kann ich.
26:27Dings, was ist denn
26:28jetzt mit der Fahndung
26:29nach dem Auto?
26:30Leucht.
26:31Obwohl Sie kaum so dumm
26:32sein werden,
26:32den Wagen zu behalten.
26:34Wo will ich den Franz am Baum
26:35damit?
26:36Ja, Michi.
26:40Herr Schwabach,
26:42wenn wir die Rose finden
26:43sollen, dann müssen Sie uns
26:44auch helfen.
26:45Wie denn?
26:46Sie haben gesagt,
26:47ich soll 100.000 Euro zahlen,
26:49sonst sehe ich sie nimmer.
26:51100.000?
26:53Das wäre ja ziemlich genau
26:55die Summe aus dem Banküberfall.
26:57Da weiß ich nix.
26:59Jetzt passen Sie mal auf.
27:01Der Marik hat seine Komplizen
27:03um die Beute betrogen.
27:04Offenbar glauben dir,
27:05Sie oder Ihre Tochter
27:06haben das Geld.
27:07Ach, hör denn.
27:08Mein Betrieb ist fast pleite.
27:09Wir halten uns gerade
27:10so über Wasser,
27:11meine Tochter und ich.
27:13Geben deinem Mann
27:14mit einer Tasche voll Geld
27:15nicht genau richtig?
27:17Überlegen Sie gut.
27:18An der Tasche
27:19mit dem Aufdruck
27:19St. Pauli.
27:20Es geht um das Leben
27:21meiner Tochter.
27:22Wenn ich das Geld hätte,
27:23dann würde ich es doch hergeben.
27:25Herr Schwabach,
27:25an dem Geld klebt Blut.
27:26Wer es hat,
27:27ist der Mörder von
27:27Marek Witowski?
27:28Ist Ihnen das klar?
27:31Ich bin kein Mörder
27:33und das Geld
27:33habe ich auch nicht.
27:35Ich muss heim.
27:37Wenn die anrufen,
27:38die Bursche,
27:39dann muss ich da sein.
27:40Ja, dann gehen wir besser mit.
27:41Nein, nein, nein.
27:42Sie müssen zurückbleiben,
27:43sonst passiert weiß Gott was.
27:46Was wollen Sie denn allein?
27:47Können Sie mir das sagen?
27:48Was wollen Sie allein ausrichten?
27:50Ich sage Ihnen halt,
27:51dass ich das Geld nicht habe
27:53und dass ich es ausleihen muss,
27:55wenn er alles zampelt.
27:56Sie haben recht,
27:58Herr Schwabach.
27:58Das ist gut,
27:59genauso machen wir das.
28:00Sie gehen jetzt heim.
28:03Bitte.
28:05Auf Wiederschauen.
28:08Und wenn Sie was Neues wissen,
28:09dann rufen Sie an, gell?
28:11Was soll denn das?
28:12Beschattung.
28:15Beschattung.
28:15Beschattung.
28:16Und in so einer Situation
28:17kann es ja gar keinen Schuss abgeben.
28:19Am Ende triffst du noch die Geißel.
28:23Du hast doch auch nicht gesehen,
28:25wer in dem Auto gesessen ist, gell?
28:27Ja, wir, denn was glaubst du,
28:27wie schnell die vorbei sind?
28:30Oh, mei.
28:31Wenn mit der Schwabach-Rose was wäre,
28:32das wäre schon arg.
28:37Du hast getan,
28:39was du konntest.
28:40Glaubst du wirklich?
28:42Servus.
28:45Michi,
28:45heute wird's nichts mit dem Schluss.
28:47Wieso?
28:47Der Schwabach geht heim
28:49und wartet dort auf Nachricht
28:50von den Entführern.
28:51Aha.
28:52Und dann lassen wir ihn ganz alleine.
28:53Er meint,
28:53wir sind eine Gefahr für seine Tochter.
28:55Ach so.
28:56Vielleicht hat er aber auch
28:57ganz einfach nur die Beute.
28:59Und wir sollen nichts merken.
29:00Ja, das wäre doch der Beweis,
29:01dass er den Marik umgebracht hat.
29:03Eben drum bleiben wir
29:04ein bisschen im Hintergrund.
29:06Besser gesagt,
29:06dumm der Herr Lind.
29:08Ja, ist recht.
29:09Was machst du?
29:10Ich habe einen anderen Auftrag,
29:11als der recht ist.
29:13Ja, ist mir recht.
29:15Wie siehst du das?
29:21Lass das doch.
29:24Das bringt ihn nicht zurück.
29:27Alles würde ich geben,
29:29um ihn wieder lebendig zu machen.
29:33Ich auch.
29:51Grüß Gott,
29:52Frau Witowski.
29:53An den glaube ich nicht mehr.
29:55Simona.
29:56Was wollen Sie denn noch?
29:59Ich sag's gerade raus.
30:00Es tut mir leid für Sie,
30:01aber Ihr Sohn hat eine Bank überfallen
30:04und die Komplizen
30:05um die Beute betrogen.
30:08Jetzt haben die Komplizen
30:10die Russi Schwaber entführt
30:11und wollen das Geld.
30:13Na los.
30:15Stellen Sie alles auf den Kopf.
30:17Uns ist ja sowieso
30:17alles zuzutrauen
30:19bei so einem Sohn.
30:22Kommen Sie.
30:27Meine Frau
30:28meint das nicht so,
30:29Herr Kommissar.
30:33Sie hatten immer viel Kummer
30:34mit dir, Marek.
30:37Jetzt will Sie das alles vergessen.
30:40Und Sie haben wirklich
30:41nichts von ihm gehört?
30:42Außer dem Brief?
30:45Ich wäre ihm gern
30:46ein guter Vater gewesen.
30:49Aber er hat mir kaum
30:50meine Chance gegeben.
30:53Und seine Komplizen?
30:55Haben Sie eine Ahnung,
30:57wo die sich hier
30:57versteckt haben könnten?
30:58Damit habe ich nichts zu tun.
31:03Es war Alleinsache
31:04von Marek.
31:07Arme Rosi.
31:10Dass sie nur noch
31:11dafür büßen soll.
31:18das Geld muss her.
31:20Sonst wird's eng.
31:22Vor allem für die Rosi.
31:26Wiederschauen, Herr Witowski.
31:38Gut, dass du kommst.
31:40Das Essen steht schon warm.
31:42Ja.
31:42Was denn los?
31:43Was drückt ich denn?
31:44Die Rosi.
31:45Die Schwabach-Rosi,
31:47die haben sie entführt.
31:47Die Rosi entführt,
31:49um Gottes Willen.
31:49Die müssen wir finden.
31:51Ja.
31:52Wenn sie einer findet,
31:53dann du.
31:54Dein Wort in Gottes Ohr.
31:57Korbini war es anders
31:58wegen dem Hebt,
31:59weil er doch gesagt hat,
32:00er war dienstlich verhindert
32:01bei der Beerdigung.
32:02Also ich glaube nicht,
32:03dass das stimmt.
32:03Weißt du was?
32:04Der Hebt,
32:04der kann mir die Buckle runterrutschen.
32:06Wir legen jetzt drei Stunden
32:07das Ohr,
32:07dann lasse ich die Linde ab.
32:08Ja, und das Essen?
32:09Nee, ist halt nichts mehr.
32:12Ui,
32:12dann ist es wirklich ernst.
32:35Ist da wer?
32:36Ich glaube nicht,
33:16Das war's.
33:48Heilige Motocultus.
33:52Es ist so wunderschön.
34:04Herr Mohr, wachen Sie auf, es geht los.
34:09Ja?
34:10Rufen Sie Ihren Rufe an und die Kollegen vom Dienst, ja?
34:14Wo fahren wir denn überhaupt hin?
34:16Wenn der Strahler von uns hinführt.
34:22Ja, ich bin's, wir fahren jetzt den Schwabach hinterher.
34:27Ja, mei, dann kommst du halt nach.
34:30Nein, frühstücken kannst du später auch noch.
34:32Aus, Ende.
34:38Ach, da kann ich sagen, wir haben alles im Griff.
34:40Ja, genau.
34:53Servus.
34:54Servus.
34:57Und, sind die da drüben?
34:58Jedenfalls der Schwabach mit einer St. Pauli-Tasche.
35:01Tja, und hat doch das Geld.
35:03Jeder kann das mal lernen.
35:05Was meinen Sie, brauchen wir das SEK?
35:08Schmarrn.
35:08Bis die da sind, sind die zwei wieder weg.
35:10Die haben beim Bankraub Wasserpistole benutzt.
35:12Die schaffen wir allein, auf geht's.
35:17Na, dann.
35:22Das ganze Mist.
35:23Mach, versuch's nochmal, Alter.
35:25Mann, ich probier's schon die ganze Zeit.
35:26Ja, es tut sich aber nix.
35:27Ja, seh ich auch, dass sie nichts tut, Mann.
35:30Und du doch die Karre das nächste Mal.
35:32Ja, das werd ich, kann's dann lassen drauf.
35:34Jetzt guck doch mal.
35:35Ja, Mann, das ist ein Motor, na super, und?
35:37Ja, klar ist das ein Motor, seh ich auch.
35:38Bin ich Mechaniker, oder was?
35:39Bin ich Mechaniker, oder wie?
35:41Ach komm, wir müssen schieben.
35:42Schieben, na klar, bei ein Acker, oder was?
35:45Ja, hallo.
35:47Wir haben es denn.
35:49Elloch!
35:55Also.
36:01Super, wegen deiner Schrottkarre.
36:10Frau Schwerbach, geht's Ihnen gut?
36:12Brauchen Sie einen Arzt?
36:14Die haben ja nix getan.
36:17Gehen wir heim, Papa?
36:19Nein, heim gehen wir jetzt nicht.
36:21Da gibt's nur ein paar Fragen zu klären.
36:23Und das Tascherl nehmen wir auch mit, gell?
36:25Zwei Hübschen.
36:26Was haben wir da drin?
36:29Die Beute vom Banküberfall in Hamburg.
36:32So.
36:33Einer von euch beiden hat die Tasche gehabt.
36:36Du, oder du, oder beide miteinander.
36:39Das heißt auf jeden Fall, dass einer von euch beiden
36:41den Marek Witowski getötet hat.
36:44Oder beide miteinander.
36:49Das war nicht so.
36:51Das mit dem Geld, das war ein Wunder.
36:54Na klar, ein Wunder.
36:56Hören Sie nur zu, das war ein Wunder.
37:00Wie die zwei Gauner in meiner Rose abgekaut sind,
37:04haben sie mich gefragt, ob ich das Geld hab.
37:07Und ich hab gesagt, nein.
37:10Herr Schwerbach.
37:11Herr Lind, warten Sie mal.
37:12Geht Sie weiter.
37:14Ja, und dann haben sie mich weitergeschickt.
37:17Aber ich hab schon gewusst, dass sie mir nicht glauben.
37:21Dann hab ich gebetet.
37:24Das schadet nie.
37:25Und dann?
37:29Finde ich in meiner Werkstatt diese Tasche.
37:34Wie vom Himmel runtergefallen.
37:35Oh ja, ein Wunder.
37:37Jetzt brauchen wir nur noch den Engel,
37:38der die Geschichte bestätigt.
37:39Um wie viel Uhr hast du die Taschen gefunden?
37:43Gegen eine Szene auf Nacht.
37:45Warum?
37:46Ja, wenn die Tasche nicht vom Himmel gefallen ist,
37:50dann muss dir ja irgendwer dort hingeliegt haben.
37:52Und der hat das dann bestimmt Liebe im Schutz der Dunkelheit gemacht,
37:55weil er da nicht gesehen wird.
37:57Herr Hofer, kann ich Sie mal ganz kurz sprechen?
37:59Na, freilich.
38:05Sie wollen Ihnen das dann nicht wirklich abkaufen, oder?
38:07Die Geschichte mit dem Himmelsgeschenk sicher nicht.
38:10Da bin ich aber beruhigt.
38:10Das sah fast ganz so aus.
38:12Aber dass ihm jemand das Geld, die Tasche, die Werkstatt gebracht hat,
38:15das könnte schon sein.
38:17Wer?
38:17Der Weihnachtsmann?
38:18Oder der Osterhäuser?
38:19Na, Schmarrn.
38:20Es haben eine ganze Reihe von Leuten gewusst,
38:22dass die Rose entführt worden ist und möglichen Lösegeld freikommt.
38:25Ja, wir und die Schwabers.
38:27Oder haben Sie es sonst noch jemandem erzählt?
38:28Freilich.
38:29Und da fahren wir jetzt einmal hin.
38:31Vielleicht wohnt dort der Engel, nachdem Sie gesucht haben.
38:43Grüß Gott zusammen.
38:45Herr Witowski, wir würden Sie gerne alleine sprechen.
38:48Verzeihen Sie bitte.
38:51Simona, schau doch mal nach dem Essen.
38:53Der Braten wird jetzt fertig sein.
39:04Heute Nacht hat es bei den Schwabachs ein Wunder gegeben.
39:07Ja, eine Tasche mit sehr viel Geld wurde in seiner Werkstatt abgestellt.
39:11Geht mich nicht dran.
39:12Sie haben noch mal bei Schwabach gearbeitet als Sagträger.
39:15Sie kennen sich da gut aus, nicht wahr?
39:17Sie haben gewusst, dass der Schwabach das Geld dringend braucht.
39:20100.000 Euro für seine Tochter.
39:22Ich müsste doch verrückt sein,
39:25weil ich so viel Geld hätte und würde es verschenken.
39:28Mit verrückt hat es nichts zu tun.
39:29Eher schon was mit Gewissen.
39:31Herr Witowski, glaubst du nicht,
39:33dass Ihre Frau leicht über die Sache bekommt,
39:36wenn Sie freiwillig gestehen?
39:40Und vor Gericht würde sich das auch besser machen.
39:44Herr Witowski, mach uns rein in den Tisch.
39:49Meine Frau nicht gerade beim Einkaufen gewesen wäre.
39:53So war ich mit ihm allein, als er zu uns kam.
39:56Und dann?
39:58Angegeben hat er wie immer,
39:59wie weit er es jetzt gebracht hätte.
40:02Stand da
40:02und machte sich mit seinem halbstarken Messer
40:06die Fingernägel sauber.
40:08Und Sie haben ihm gehörig die Debiten gelesen,
40:10nehme ich an.
40:11Oh ja.
40:13Gelutzt hat es nichts.
40:17Im Gegenteil.
40:19Er hat schon uns ein Alibi wollen
40:20für seinen Bankraub.
40:23Nichts, habe ich gesagt.
40:25Vergiss es.
40:30Entweder gehst du zur Polizei
40:33oder ich tue es.
40:35Und er?
40:36Hütt mir das Messer an den Hals.
40:38Der eigene Sohn.
40:40Ja.
40:41Schon sehr lebenslange Arbeit.
40:44Aber da ist noch Kraft drin.
40:47Mehr Kraft hat es in seinen Langfehlern.
40:52Und dann?
40:54Was passiert?
41:04Nimm den Pokal wieder mit.
41:05Den einer hier sieht heizt gleich wieder.
41:06Ich habe nichts im Kopf außer Golf.
41:10Herr Hofer.
41:11Ich störe mich bei der Siegerjahrung.
41:14Herr Hofer, sind Sie schon weiter im Fall Witowski?
41:16Aber freilich.
41:17Ich habe mir das verhaftet und geständig.
41:19Ja, wir schreiben dann einen Bericht, ja.
41:23Schön.
41:24Gut.
41:28Ich habe ja ein Turnier gewonnen.
41:30Gestern früh.
41:32Glückwunsch.
41:33Ja, ja, schon gut.
41:34Man kann ja auch mal verhindert sein,
41:36ohne winstlichen Anlass.
41:38Sie beide werden es ja wohl verstehen.
41:40Ja, freilich.
41:48Für Ihre gute Arbeit
41:50zu öffnen bei Dienstschluss.
41:52Danke sehr.
41:53Gerd.
41:53Wie spät haben wir mich?
41:55Äh, ja, Dienstschluss.
41:56Na, ist so.
41:57Ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin,
41:58ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin,
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