- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:37Marie und du, ihr bleibt auf jeden Fall so lange, bis die Zwillinge aus der Klinik entlassen werden.
00:42Total lieb, Mama. Was sagt denn Luisa dazu?
00:45Die freut sich, wenn sie bei Christos bleiben darf.
00:47Der bekommt vor lauter Praxis nämlich gar nicht mit, dass sie den ganzen Tag mit Tobias chattet.
00:52Und wenn sie mal Heimweh bekommt, für die Familie ist immer Platz.
00:56Wie soll das gehen?
00:57Wir schlafen in Schichten. Und wer duschen will, zieht eine Wartemarke.
01:03So einfach ist das nicht. Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen, weil ich nicht weiß, wie ich das alles
01:08hinkriegen soll.
01:10Hey, du bist jetzt Papa. Und Papas kriegen immer alles hin.
01:15Also, fahr jetzt los, hol Marie aus der Klinik und heute Abend sprechen wir in aller Ruhe, okay?
01:21Danke, Mama.
01:50Guten Morgen.
01:52Morgen.
01:55Füttern Sie den Erdmännchen-Papageienfutter, Caroline? Ist das eine neue Idee?
02:01Nein, natürlich nicht. Ich bin so doof.
02:04Was ist denn los?
02:05Ich mache mir Sorgen wegen Conny. Der ist schon seit zwei Tagen nicht im Zoo.
02:09Haben Sie ihn angerufen? Vielleicht ist er krank?
02:11Ja, dreimal. Aber er geht nicht ran. Deswegen mache ich mir Sorgen.
02:14Kann mich gar nicht erinnern, dass er jemals krank gewesen wäre. Hoffentlich ist es nichts Ernstes.
02:18Frau Dr. Mertens?
02:19Ja?
02:19Sie müssen was für Conny tun.
02:21Was ist denn mit ihm?
02:23Rausgeworfen hat sie ihn.
02:24Wer hat wen rausgeworfen?
02:25Na, die Bekele, den Conny.
02:29Wieso sollte sie das tun?
02:30Keine Ahnung, wie das gelaufen ist. Aber Conny ist viel zu lange im Zoo. Dem kann sie doch nicht einfach
02:35so kündigen.
02:36Wussten Sie davon?
02:37Nein, ich hatte keine Ahnung.
02:39Wir müssen zu den Tigern.
02:42Ich werde mit Frau Dr. Bekele sprechen.
02:49Wer hat Ihnen gesagt, dass ich Herrn Weidner gekündigt habe?
02:52Das ist doch nicht wichtig.
02:54Ich würde gerne wissen, warum Sie mich nicht informieren, wenn Sie so gravierende Entscheidungen treffen.
02:58Weil ich keine Entscheidung getroffen habe.
03:01Herr Weidner hat selbst gekündigt. Fristlos.
03:04Er hat gekündigt? Das kann ich nicht glauben.
03:07Ja, ich war auch völlig überrascht.
03:09Wir müssen nun zusehen, wie wir in der Übergangsphase klarkommen.
03:13Übergangsphase?
03:14Heißt das, Sie haben bereits einen Nachfolger?
03:16Ich bin in Gesprächen. Die Stelle wird nächste Woche neu besetzt werden.
03:20Tja.
03:22Wenn das so ist,
03:24ich muss dann wieder.
03:29Robert?
03:30Ja?
03:31Haben wir schon einen Anwärter auf Weidners Thron?
03:34Bis heute Mittag sollte ich die Akten der Pfleger durchhaben.
03:37Dann kann ich dir eine Liste mit den potenziellen Kandidaten vorlegen.
03:40Gut.
03:41Steht alles für den Termin morgen mit Dr. Ludwig.
03:43Ich rufe gleich mein Ministerium an.
03:45Ich bin gespannt, wie schnell der OB einknickt, wenn der Staatssekretär hier auftaucht.
03:50Dann hat sich der Verkauf, der brach an das Hotelkonsortium nämlich erledigt.
03:53Und zwar blitzschnell.
03:55Genau.
04:02Ja, zwischendurch sieht es tatsächlich immer wieder so aus, als würde sie hinken.
04:06Seit wann hat sie denn diese Schmerzen?
04:08Das steht hier leider nicht.
04:10Es könnte eine eingewachsene Kralle sein.
04:12Ich frage die Pfleger.
04:14Sind ja weit und breit keine zu sehen.
04:16Die Kralle können wir nur unter Narkose kürzen und dafür brauchen wir die Pfleger.
04:21Sagen Sie mal, Caroline, wie alt ist unser neuer Zugang?
04:24Juno?
04:24Mhm.
04:25Knapp zwei Jahre.
04:26Er ist aus Privathaltung, richtig?
04:28Mhm.
04:28Er sieht merkwürdig matt aus.
04:30Ja, stimmt.
04:31Als er zu uns kam, war er gesund.
04:33Der Vorbesitzer hat alle erforderlichen Untersuchungen vorgelegt.
04:36Juno macht mir mehr Sorgen als Kivana.
04:39Herr Schmidt, was ist los?
04:40Was machen Sie bei den Tigern?
04:42Vertretung, Tore ist krank, Pär ist im Urlaub.
04:44Was liegt an?
04:45Wir müssten Juno umsperren.
04:47Würden Sie das hinkriegen?
04:48Das wird nicht einfach.
04:49Kivana ist gerade rollig und er wird sie nicht verlassen wollen.
04:54Ich sehe, was ich machen kann.
05:05Juno, komm.
05:06Juno, komm hier.
05:08Komm.
05:09Juno, komm.
05:11Komm hier.
05:13Juno reagiert nicht.
05:14Wahrscheinlich kennt er die Stimme nicht gut genug.
05:16Wie lange ist Pär im Urlaub?
05:17Zwei Wochen.
05:19Zu lange können wir nicht warten.
05:22Ich kann Tore fragen, ob er reinkommt, aber er hat eine Knie-OP.
05:25Nein, das können wir ihm nicht zumuten.
05:28Wir müssen eine andere Lösung finden.
05:35Conny geht nicht ran.
05:36Das ist wirklich seltsam.
05:38Das ist so gar nicht seine Art.
05:39Hätte ich das gewusst, dann hätte ich einfach...
05:41Ach, Sie hätten gar nichts tun können.
05:43Er hat niemandem was gesagt, also konnte auch niemand reagieren.
05:46Tag zusammen.
05:48Wenn Sie jetzt auch wegen der Kündigung von Conny da sind.
05:50Ich bin wegen Karlchen hier.
05:51Entschuldigung.
05:53Lassen Sie mal sehen.
05:56Gekotzt hat er wie ein Reier.
06:04Machen Sie die Tür zu.
06:06Mist, ich dachte, ich hätte ihn.
06:08Wir werden ihn schon wieder einfangen und dann sehen wir, warum er nichts bei sich behält.
06:12Vielleicht hat er hier noch einen Fremdkörper am Rachen.
06:14Ja, und wenn nicht?
06:15Das könnte auch eine bakterielle Infektion sein.
06:17Ja, aber wie soll er die denn herhaben?
06:20Die können Ratten eingeschleppt haben oder...
06:22Das Wasser im Becken ist verseucht?
06:25Na, verseuchtes Wasser wäre eine Katastrophe.
06:27Stimmt.
06:28Sonst haben wir bald noch mehr Patienten, mit denen wir fangen spielen müssen.
06:31Na komm.
06:31Na komm.
06:34Achtung, jetzt haben wir ihn.
06:37Oh, Pisse.
06:38Ich dich.
06:41Na?
06:41Na, schauen wir uns dich mal gleich genauer an, dann wissen wir, wo es zwickt.
06:49Sag mal.
06:52Komm.
06:54Lass du mich mal in deinen Maul schauen?
06:56Ja.
06:58Sehr schön.
07:00Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, warte, alles gut.
07:03Ja, ich.
07:04Ja, ja, ja, nein, Karlchen.
07:07Im Rachen steckt auf jeden Fall nichts.
07:10Und die Schleimhaut sieht auch unauffällig aus.
07:12Was machst du denn da?
07:14Wir nehmen auf jeden Fall Wasserproben und behalten ihn erstmal hier.
07:19Na, das kriegen wir schon hin.
07:21Ich bin echt froh, wenn das alles vorbei ist.
07:24Was soll denn vorbei sein?
07:25Na, das Sportabzeichen.
07:27Ah, setze ich dich mit meiner Sportlichkeit mental unter Druck, ja?
07:32Eher ästhetisch.
07:33Am Morgen steigst du in deine Sportflamotten und wenn du abends nach Hause kommst, direkt ins Nachthemd.
07:37Georg, so schlimm ist das doch nicht.
07:40Schlimmer.
07:41Also, wie lange geht das noch?
07:43Nach dem Sportabzeichen ist vor dem Sportabzeichen.
07:52Seine Augen sind ja mega blau.
07:54Das ist der Hammer.
07:55Miras Augen sind auch blau.
07:57Das ist was bei allen Babys so.
07:59Hi.
08:00Hey.
08:00Seit wann braucht dein Mia keine Sauerstoff-Sonder mehr?
08:02Seit heute Morgen.
08:03Und wenn die beiden weiter Sofortschutte machen, dann könnt ihr sie sicher in einer Woche mit nach Hause nehmen.
08:08Das schaffen die beiden bestimmt, ha?
08:09Wenn sie deine Kämpfer-Gene haben, auf jeden Fall.
08:12Wieso?
08:13Ich weiß auch, da hast du dich mit dem Skateboard hingelegt.
08:16Du warst grün und blau, du hattest solche Schmerzen.
08:18Aber er wollte sich dazu nicht krank schreiben lassen.
08:20Das ist doch was ganz anderes.
08:22Ja.
08:23Aber du bist ihr Vater.
08:24Und du gibst denen ja was weiter.
08:25Und die beiden haben eine Menge Energie.
08:29So könnte ich ihn ewig halten.
08:31Kurz vorm Abitur solltest du aber loslassen.
08:33Willst du nicht mal die Kleine nehmen?
08:35Nee, ich muss noch Milch erpumpen, bevor wir gehen.
08:37Hast ja selber gesagt, die beiden sind immer hungrig.
08:45Ich denke manchmal, es freut sich gar nicht, dass die beiden da sind.
08:48Nein.
08:49Das ist normal.
08:50Die Hormone ändern sich und sie hat Schmerzen vom Kaiserschnitt.
08:54Das wird schon wieder okay.
08:55Okay.
08:59Wir schaffen das schon.
09:00Passt die beiden.
09:23Jetzt haben wir noch eine Probe vom Wassereinlauf.
09:26Wenn da Bakterien drin sind, müssen wir die Ursache in der Zuleitung suchen.
09:30Das wäre fatal.
09:32Ich habe ein Pantamist gebaut.
09:34Deswegen ist Conny zu Dr. Bekele gegangen.
09:36Er wollte ein gutes Wort für mich einlegen.
09:38Ich konnte doch nicht an, dass er kündigt.
09:40Wir wissen nicht, ob das zusammenhängt.
09:42Aber wenn ich alles richtig gemacht hätte, dann hätte er sich gar nicht für mich einsetzen müssen.
09:46Er hätte einen anderen Grund gefunden.
09:48Sie sind in der Weiterbildung.
09:50Da können Fehler passieren.
09:51Außerdem war ich nicht da.
09:52Wenn überhaupt, dann müsste Frau Dr. Bekele mich zur Verantwortung ziehen.
09:55Aber auf gar keinen Fall, Conny.
09:59Machen Sie sich keine Vorwürfe.
10:09An wen denkst du?
10:11Ich hoffe an mich.
10:13Hannes, was machst du denn hier?
10:16Ich folge meiner Sehnsucht.
10:18Oh, wie schön.
10:21Ich habe mich sofort nach dem Termin in der Hochschule ins Auto gesetzt.
10:24Und, wie ist es gelaufen?
10:26Großartig.
10:26Was wird was?
10:28Mein Vorgänger hat mir sogar seine Wohnung angeboten.
10:30Das ist ja super.
10:31Und das ist nicht irgendeine Wohnung.
10:33Altbau, groß.
10:35Wobei, groß trifft es nicht ganz.
10:37Riesig.
10:37Die Wohnung ist riesig.
10:38Ist genug Platz für dich, für mich, für...
10:40Und für Luisa?
10:42Ich hatte jetzt eher an meinen Flügel gedacht, aber...
10:46Ja, kriegen wir hin.
10:47Versprochen.
10:48Und ich meine, Berlin ist ja voller kleiner Hotels an jeder Ecke.
10:51Falls deine Eltern kommen wollen.
10:53Was mache ich zwischen den Besuchen von meinen Eltern?
10:56Du findest doch sofort einen Job.
10:58Und wenn nicht, dann legst du einfach ein Sabbatical ein und erholst dich ein bisschen.
11:02Du kannst mich auch auf meine Konzertreise durch die USA begleiten.
11:05Ist das dein Ernst?
11:06Absolut.
11:07Wo ist das Problem?
11:11Ich kann doch nicht von jetzt auf gleich von A nach B ziehen.
11:14Ja, aber das ist doch Berlin.
11:15Das ist nicht Sydney.
11:16Und in zwei Stunden bist du in Leipzig und kannst Babys schaukeln und mit deinen Eltern Tee trinken.
11:21Nein, im Ernst.
11:22Ich finde, es ist an der Zeit, dass du auch mal an dich denkst.
11:25An uns.
11:26Wir sind frei.
11:30Entschuldige, wir sind im Moment total unterbesetzt.
11:33Ich muss los.
11:34Ich muss auch los.
11:36In drei Stunden ist Probe in Berlin.
11:39Wir sehen uns beim Konzert.
11:46Sie sehen gut aus.
11:48Die Auszeit scheint Ihnen zu bekommen.
11:51Danke sehr.
11:53Ich hätte Sie normalerweise auch gar nicht für einen Termin in die Klinik gebeten, aber wir müssen wissen, wie Sie
11:58sich entschieden haben.
12:00Es ist natürlich sehr schmeichelhaft für mich, dass Sie mir die Leitung der Klinik anvertrauen.
12:05Aber ich muss ablehnen.
12:06Sie lehnen die Klinikleitung wirklich ab?
12:08Sehen Sie, Karriere ist für mich nicht das Wichtigste.
12:12Ich brauche einfach den direkten Kontakt zu meinem Patienten.
12:16Und was haben Sie jetzt vor?
12:18Ich übernehme die Praxis eines Kollegen, der in Rente geht.
12:20Ich habe ihn die letzten Wochen schon vertreten.
12:24Vielleicht hätte ich mich vor fünf Jahren auch so entscheiden sollen.
12:28Dann wäre ich wahrscheinlich jetzt nicht geschieden.
12:31Naja, man weiß vorher nie, wie es ausgeht.
12:38So, Theo.
12:39Schön war's.
12:40Bleiben Sie gesund.
12:41Wiedersehen.
13:09Du siehst so fit aus.
13:10Ich weiß, ich sollte auch ein bisschen mehr Sport machen.
13:13Ich komme nur leider nicht dazu.
13:14Du, das verstehe ich sehr gut.
13:16Der Zoo, die Familie, die Liebe.
13:21So schwierig, ne?
13:24Hannes war gerade da.
13:25So wie es aussieht, bekommt er die Professur in Berlin.
13:28Wunderbar.
13:28Wo ist das Problem?
13:30Er hat sogar schon eine Wohnung in Aussicht.
13:34Ja?
13:35Es sieht aber nicht danach aus, dass du dich darüber freuen würdest.
13:40Weil er nach Berlin zieht, geht er davon aus, dass ich auch nach Berlin gehe.
13:43Ganz selbstverständlich.
13:45Ja, er kommt dir so verdammt weit entgegen.
13:48Und das nicht nur im übertragenen Sinn.
13:52Also...
13:52In Gedanken hat er die Wohnung schon komplett eingerichtet.
13:55Für ihn ist das vollkommen klar.
13:58Und anstatt mich darüber zu freuen, dass jemand das alles für mich tut,
14:04fühle ich mich einfach nur überfahren.
14:07Tja.
14:08Erst ist er dir zu viel unterwegs, um sich wirklich auf ihn einzulassen.
14:12Und jetzt will er sesshaft werden.
14:13Und das ist dir auch wieder nicht recht.
14:17Vielleicht...
14:18...habe ich mich gerade deswegen auf ihn eingelassen,
14:21weil alles so unverbindlich war.
14:24Unbeschwert irgendwie.
14:26Und natürlich auch leidenschaftlich.
14:30Ja, okay.
14:31Leidenschaft.
14:33Aber was ist mit der Liebe?
14:35Ja.
14:36Es ist schön, wenn wir zusammen sind.
14:41Aber wenn er weg ist,
14:44vermisse ich ihn eigentlich gar nicht.
14:47Ach, ich weiß es nicht.
14:48Es ist irgendwie...
14:51Susanne, hör einfach auf dein Herz.
14:58Das Wasser ist sauber.
15:01Das wundert mich eigentlich nicht.
15:02Es passt zur unauffälligen Mundleimhaut.
15:05Und wie machen wir weiter?
15:06Blutabnahme?
15:08Blutprobe, Urinprobe, Kotprobe.
15:10Und dann bekommt er noch eine Infusion, damit er nicht dehydriert.
15:14Das mache ich.
15:153-3.
15:16Er ist ganz schön leicht geworden.
15:18In der Infusion ist auch Glucose.
15:20Das wird schon wieder.
15:22Und dann sehen wir mal, wie wir das mit Juno hinkriegen.
15:24Und then geht es auch noch ein bisschen, mit comia.
15:31Und dann geht es da in die Infusion.
15:32Und dann sehen wir mal, wie wir das ist.
15:32Und dannว'o
15:35und Plugbobl für den Fool.
15:35Und dann vieille ich dir auf Smith markette影ist.
15:41Und dann sehen wir mal, wie wir das mitnehmen.
15:41Und dann sehen wir mal, wie wir das mitnehmen,
15:42und dann sehen wir uns gut.
15:42Und dann sehen wir uns auch noch ein bisschen.
15:42Und dann treffen wir mal.
15:48Und dann sehen wir mal, wie wir das mitnehmen.
15:50Und dann sehen wir uns noch ein bisschen,
15:50ob das klappt.
15:52Wir müssen es zumindest probieren.
15:57Hi, Tore. Ja, alles klar bei dir?
16:00Ich probiere jetzt mal, den Lautsprecher zu verbinden, ja?
16:04Okay, mach mal Test.
16:05Test, Test, Test.
16:08Ja, alles gut. Dann versuchen wir es mal, bitte.
16:10Juno, komm, Juno, rein.
16:14Juno, komm, Juno, rein.
16:17Das war eine Idee, aber es funktioniert leider nicht.
16:19Tore, rufen Sie Juno so, wie Sie es immer machen?
16:22Ja, nicht ganz. Wir haben da so ein Spiel.
16:25Ja, dann machen Sie doch bitte das Spiel,
16:27wie Sie es sonst auch immer machen.
16:28Alles klar.
16:30Juno, komm, Juno, rein.
16:35Juno.
16:42Das ist ja unglaublich.
16:45Improvisation ist alles.
16:46Es hat funktioniert, vielen Dank.
16:48Vielen Dank. Gute Besserung.
16:50Danke, Frau Doktor. Viel Erfolg.
16:52Danke.
16:53Na gut, dann schnappen wir uns unser Sorgenkind.
17:05Na, ist das eine Maschine?
17:07Oder ist das eine Maschine?
17:08Ja, das ist eine. Eindeutig Wahnsinn.
17:10Hätte ich nicht gerade eine Praxis übernommen,
17:12würde ich die sofort mitnehmen.
17:13Ach, das kriegen wir hin.
17:14Ich mache Ihnen einen...
17:16Was sind Sie von Beruf?
17:17Kinderarzt.
17:18Ich mache Ihnen einen Kinderarzt-Sondertarif.
17:20Machen Sie mir den in einem Jahr,
17:22dann kommen wir ins Geschäft.
17:23Alles klar, Doc.
17:27Na, die Narkose hat er auf jeden Fall gut überstanden.
17:30Aber er hat eine Bindehautentzündung.
17:32Eindeutig.
17:33Wenn wir Pech haben, bekommt Kivana die auch.
17:36Wir müssen klären, ob die Bindehautentzündung bakteriell oder viral ist.
17:40Und das Fieber ist ganz schön angestiegen.
17:4239,8.
17:43Machen Sie die Blutprobe und den Abstrich der Bindehaut fürs Labor fertig.
17:46Ja, mache ich.
17:49Ruhst du Tobias vom Bahnhof ab?
17:51Auf jeden.
17:52Ich weiß nur immer noch nicht, was ich anziehen soll.
17:54Die rote Jacke, die ist mega.
17:56Nein, die ist viel zu dick.
17:57Egal.
17:58Hauptsache, es sieht gut aus.
17:59Und lange anbieten wüsste sie eh nicht.
18:02Und, was schreibt er?
18:04Ist er schon im Zug?
18:06Nein.
18:07Was ist denn?
18:10Es ist aus.
18:11Ich bin voll verliebt in Tabea aus meiner Klasse.
18:14Sorry.
18:15So ein Arsch.
18:17Luisa, das ist doch das Allerletzte.
18:19Da kannst du froh sein, dass du den los bist, bevor irgendwas passiert ist.
18:24Komm.
18:24Komm her.
18:41Charlotte, bist du es oder bist du es nicht?
18:43Nein.
18:44Dietrich.
18:45Nein.
18:48Wahnsinn.
18:49Es gibt es doch nicht.
18:50Was machst du denn hier?
18:53Per Zufall laufe ich heute hier durch diesen Park.
18:55Ja, und sonst?
18:56Was hat dich wieder nach Leipzig verschlagen?
18:59Das ist eine lange Geschichte.
19:00Ja, die möchte ich doch mal gerne hören.
19:01Sollst du auch.
19:03Nur jetzt kann ich leider nicht.
19:03Ich habe wirklich einen wichtigen Termin.
19:05Wir sießen heute Abend bei dir aus.
19:07Ein Schluck Wein bei Enzo.
19:09Auf die alten Zeiten.
19:12Sehr gerne.
19:14Sagen wir um acht?
19:15So machen wir es.
19:17Gut.
19:18Okay, bis nachher.
19:19Bis nachher.
19:20War gut.
19:20Ja, wache ich.
19:37Ah, Frau Merkens.
19:40Wie geht es dem Tigern?
19:42Das Jungtier macht uns im Moment große Sorgen.
19:45Warum?
19:46Er hat eine Bindehautentzündung und hohes Fieber.
19:49Das klingt nicht gut.
19:50Aber immerhin können Sie arbeiten.
19:52Es geht also auch ohne Herrn Weidner.
19:55Sagen wir mal so, wir können erfolgreich improvisieren.
19:58Sehen Sie, genau das habe ich von Ihnen erwartet.
20:01Ja, aber das kostet uns Zeit, die wir nicht haben.
20:04Und ich befürchte, es wird noch schlimmer.
20:06Selbst wenn Sie in den nächsten Tagen einen neuen Schäftierpfleger finden sollten.
20:09Es dauert Wochen, bis der eingearbeitet ist.
20:11Dann wird Robert ihn dabei unterstützen.
20:13Herr Janssen?
20:14Mhm.
20:15Wie soll das gehen?
20:16Es ist doch nicht der erste, zu dem Herr Janssen arbeitet.
20:19Es wird sehr gut laufen.
20:20Sie werden gar nicht merken, dass neue Kräfte am Werk sind.
20:22Stellen Sie einfach Conny wieder ein.
20:24Dann kann ich mich auf die Bewährten verlassen.
20:27Sie vergessen, dass Herr Weidner gekündigt hat.
20:29Na, dann bitten Sie ihn, die Kündigung wieder zurückzuziehen.
20:33Das werde ich ganz sicher nicht tun.
20:44Hallo, hier ist der Conny.
20:45Leider bin ich nicht da.
20:47Falls ich mir eine Nachricht hinterleite...
21:09Frau Dr. Mertens, was machen Sie denn hier?
21:13Conny, was glauben Sie?
21:17Was ist denn passiert?
21:19Warum haben Sie gekündigt?
21:22Die Bikkele hat gesagt, dass sie nicht will, dass ich weiter für den Zoo arbeite.
21:28Dass sie mir nicht mehr vertraut und so.
21:29Warum denn nicht?
21:31Ich weiß es nicht.
21:33Ich wäre doch nie einfach so gegangen, Frau Dr. Mertens.
21:36Na so gut.
21:37Ich werde mich darum kümmern, dass Sie wieder zurückkommen können.
21:40Einverstanden?
21:40Das ist ja nett von Ihnen.
21:42Aber ich kann das nicht.
21:44Die Bikkele wird mir das Leben schwer machen.
21:46Ich weiß das.
21:48Nein, ich muss mal eine neue Stelle suchen.
21:50Neu anfangen.
21:53Wissen Sie eigentlich, dass unsere Pfleger kurz vor dem Aufstand sind?
21:57Ja, die wollen, dass Sie zurückkommen.
22:01Aber gut.
22:03Wenn Sie bei Ihrer Entscheidung bleiben, dann sprechen Sie zumindest mit den Kollegen, um Sie zu beruhigen.
22:09Die Kollegen kämpfen für mich?
22:11Ja, das tun Sie.
22:14Das hätte ich jetzt nicht erwartet.
22:15Der Zoo ohne Sie, Conny.
22:17Das geht doch nicht.
22:19Wir vermissen Sie.
22:33So, Juno, jetzt gibt's was Feines.
22:38Ja, ich bin gleich da.
22:44Conny sagt, er will nicht mehr zurück, innennst du.
22:46Was?
22:49Na, Juno, kannst du dir ein Leben ohne Conny vorstellen?
22:52Ich möchte es mir nicht vorstellen.
22:54Ich auch nicht.
22:56Und, wie stehen wir hier mit ihm?
22:57Juno kriegt jetzt erst mal ein paar Vitamine und dazu ein Breitbandantibiotikum.
23:01Allein schon wegen dem Fieber.
23:03Na, hier.
23:04Machen wir noch mal einen Snap-Test.
23:05Ich möchte wissen, welche Antikörper in seinem Blut herumschwirren.
23:08Aber als Juno zu uns gekommen ist, war er gesund.
23:11Meinen Sie, dass das Testergebnis vom Vorbesitzer falsch negativ war?
23:16Möglich.
23:17Für ein hohes Fieber macht mir Sorgen.
23:20Ich fürchte, dass hinter den sichtbaren Infektionssymptomen noch mehr steckt.
23:24Denken Sie jetzt an Katzen-Aids oder so?
23:28Testen Sie das Blut auf alles, was Ihnen einfällt.
23:30Ja, mache ich.
23:33Die gängigen Nieren können wir zumindest durch Schnellteste ausschließen.
23:36Na, Karlchen.
23:38Getrunken hast du, aber Urin kann ich keinen sehen.
23:41Stimmt, kein Tropfen.
23:42Das ist nicht gut.
23:44Da scheint mit den Nieren was nicht zu stimmen.
23:46Wir brauchen eine Urinprobe.
23:48Notfalls müssen wir den Urin direkt aus der Blase nehmen.
23:51Nicht, dass der Harnstoff dazu führt, dass die Bakterien in die Nieren aufsteigen.
23:55Ja, und wenn die Nieren versagen?
23:56Versagt erst mal gar nichts.
24:01Was ist denn jetzt mit Conny?
24:03Hat er echt gekündigt?
24:05Hier geht es schon lange nicht mehr nur um Conny.
24:08Heute ist es Conny, der gegangen wird.
24:10Und morgen sind es wir.
24:11Und dagegen müssen wir was machen.
24:13Und wer weiß, wen die Bekehle als Ersatz holt?
24:15Einen von auswärts?
24:16Der weiß doch überhaupt nicht, wie das hier abläuft.
24:18Sie will uns gegeneinander ausspielen.
24:21Aber das lassen wir nicht mehr mit uns machen.
24:23Kommt schon, Leute.
24:24Alle für einen, einer für alle.
24:26Wir müssen dafür kämpfen, dass wir hier weiter arbeiten können.
24:29Und wollen.
24:32Die Bluttests von Juno laufen.
24:35In 10 Minuten wissen wir, ob es Katzen-Aids oder Leukose ist.
24:38Im Medialfall keines von beiden.
24:40Aber wenn er Katzen-Aids hat, dann kann er wenigstens viele Jahre symptomfrei weiterleben.
24:44Katzenleukämie wäre ein Todesurteil.
24:45Haben Sie auch noch Blut ins Labor geschickt?
24:47Ja, habe ich gemacht.
24:49Allerdings könnte es auch eine Bauchfellentzündung sein.
24:51Das würde die Mattigkeit erklären.
24:52Bevor wir noch weitere Möglichkeiten in Betracht ziehen, warten wir erst mal die Bluttests ab.
24:59Na, Karlchen, hast du uns mit ein bisschen Urin beschenkt?
25:02Leider immer noch nicht.
25:04Jetzt müssen wir ihn doch direkt aus der Blase holen.
25:06Das möchte ich ihm eigentlich ersparen.
25:08Wir versuchen es erst noch mit einem hantreibenden Mittel.
25:11Der Leukose-Test ist negativ.
25:13Der Katzen-Aids-Test dagegen ist positiv.
25:16Das heißt, Juno hat Antikörper gegen Katzen-Aids im Blut.
25:18Das Unilabor wird zum gleichen Ergebnis kommen.
25:21Die Frage bleibt, ob er das Virus tatsächlich in sich trägt.
25:25Und wir prüfen, ob Kiwana auch Antikörper entwickelt hat?
25:27Mhm.
25:32Herr Schmidt, wo sind Sie denn?
25:33Können Sie mich bitte so schnell wie möglich zurückrufen?
25:36Wir brauchen eine Blutprobe von Kiwana.
25:38Danke.
25:39Heute wird das nichts mehr.
25:41Wir machen morgen weiter.
25:58Christoph, was machst du denn hier?
25:59Ist deine Praxis schon geschlossen?
26:01Ich habe die Klinikleitung abgesagt.
26:03Du hast es tatsächlich durchgezogen?
26:06Herzlichen Glückwunsch.
26:07Ja, schon gut.
26:08Ich war noch mal bei Marie und den Zwillingen.
26:11Danke.
26:12Wieso danke?
26:13Ja, ich meine ja nur, also genau genommen...
26:15Genau genommen ist Jonas nicht mein Sohn,
26:17Marie nicht meine Schwiegertochter
26:18und die Zwillinge sind deine Enkelkinder.
26:21Meinst du das?
26:22Was ist denn los?
26:23Bist du gereist?
26:24Nein, nein, schon gut.
26:28Tobias hat mit Luisa Schluss gemacht.
26:30Was wirklich?
26:31Die arme Maus.
26:33Und, wie geht's ihr?
26:35Ich gehe heute Abend mit ihr ins Kino.
26:36Ich habe ihr versprochen,
26:37sie kann sich jeden Film aussuchen,
26:38auch wenn er nicht jugendfrei ist.
26:40Na, dann komme ich mit.
26:42Ich würde den Abend gerne alleine mit Luisa verbringen.
26:45Oh.
26:46Ja, okay, wenn du meinst.
26:49Aber ist alles in Ordnung?
26:51Ja, ja, natürlich.
26:53Na, dann drück sie mal ganz fest von mir.
26:55Mach ich.
27:01Luisa, mein Schatz.
27:03Ich bin's, ja.
27:04Christoph hat mir erzählt, was passiert ist.
27:13Oh, es geschehen noch Zeichen und Wunder.
27:16Das sieht gut aus.
27:17Danke.
27:19Was wird das?
27:20Ich gehe aus.
27:21Ach, und ich dachte in meiner jugendlichen Naivität,
27:23du hast dich für mich so schick gemacht.
27:25Mach ich morgen versprochen.
27:26Nur für dich.
27:27Mit wem triffst du dich eigentlich?
27:29Habe ich dir doch erzählt.
27:31Und wenn du zugehört hättest,
27:32wüsstest du,
27:33dass ich mich mit meinem alten Schulkameraden Dietrich treffe.
27:38Tschüss.
27:45Ja, und so kam eins zum anderen.
27:49Zuerst hatte ich eine kleine Galerie in Arlington.
27:52Wunderbarer Altbau, bezahlbar und vor allem gute Kunden.
27:56Dieser Bezirk soll ja ganz toll sein.
27:58Ist es auch.
27:59Aber mir nix dir nichts, wurde die Miete verdoppelt
28:02und da musste ich mir was Neues suchen.
28:04Oh nein.
28:05Aber es kam ja noch viel schlimmer.
28:06Also kurz und gut,
28:07diese ewige Umzieherei,
28:09dafür bin ich nicht geschaffen.
28:12Aber jetzt bin ich hier.
28:13Und ich habe das erste Mal seit Jahren
28:15das Gefühl, wieder richtig zu Hause zu sein.
28:18Na ja, aber von London nach Leipzig,
28:21das ist schon eine Umstellung.
28:23Wieso denn?
28:24Leipzig hat doch eine ganz lebendige Kunstszene.
28:27Und bezahlbar ist ja auch alles.
28:28Ja, das stimmt.
28:29Und dann die kurzen Wege.
28:31Also wenn die nicht wären,
28:32würde ich nie alles unter einen Hut kriegen.
28:34Was hast du nur eigentlich mit deiner Hand gemacht?
28:36Ah, Bagatelle, kleiner Haushaltsunfall.
28:39Sag mal,
28:40du malst doch hoffentlich noch?
28:43Zwischen Selbsthilfegruppe und Sportabzeichen
28:45komme ich leider kaum noch dazu.
28:47Aber hoffentlich wird bald wieder alles besser.
28:49Was würde ich dir wünschen?
28:51Kann ich denn deine Arbeiten mal sehen?
28:55Also,
28:56das dilettantische Gepinsel
28:58will ich einem internationalen Galeristen
29:00wie du einer bist
29:01lieber nicht zeigen.
29:03Ich mochte deine Bilder.
29:05Sie sind besonders.
29:07Wie du.
29:09Alter Schmeichler.
29:11Das Alt nimmst du aber jetzt zurück, ja?
29:13Auf die Kunst.
29:18Ich mach mal noch einen Kaffee.
29:20Wollt ihr auch ein?
29:21Nein, danke.
29:23Ich schnapp mir die letzte Weintraube.
29:25Oder magst du Marie?
29:28Marie?
29:30Machst du dir Sorgen?
29:33Ich weiß, dass sie im Krankenhaus
29:35in den besten Händen sind.
29:36Alles okay.
29:37Was bedrückt dich dann?
29:41Im letzten Jahr, da
29:43da hab ich einfach nur gejobbt.
29:46Studiert.
29:47War mit meiner Freundin in Indien.
29:50Und jetzt?
29:54Ich weiß nicht, ob ich das schaffe,
29:55Mutter zu sein.
29:57Es ist einfach alles so viel.
30:00Das kann ich gut verstehen.
30:03Wahrscheinlich kommt dir alles
30:04wie ein riesiger, unbezwingbarer Berg vor.
30:09Aber du wirst sehen.
30:10Irgendwie findest du schon deinen Weg.
30:13Ja, aber Jonas und ich,
30:16wir haben doch keine Ahnung von nichts.
30:19Ja, da geht's euch wie allen anderen
30:22jungen Eltern auf der Welt.
30:25Der Trick ist, man darf nicht zu viel wollen.
30:27Ein Schritt nach dem anderen.
30:29Dann findet sich irgendwie der Weg.
30:32Komm mal hier.
30:38Ich verspreche dir, es wird besser.
30:44Nutzt die Gelegenheit
30:46und schlaft ein bisschen vor.
30:50Gute Nacht.
30:51Gute Nacht.
30:54Gute Nacht.
30:55Gute Nacht.
30:56Gute Nacht.
31:04ARD Text im Auftrag von Funk
31:55ARD Text im Auftrag von Funk
32:05ARD Text im Auftrag von Funk
32:36ARD Text im Auftrag von Funk
32:50ARD Text im Auftrag von Funk
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34:21Na ja, was soll das heißen?
34:24Wir haben eigentlich niemanden, der Conny wirklich ersetzen kann.
34:29Merede.
34:33Guten Morgen.
34:35Karchin hat gepinkelt.
34:37Juhu.
34:38Ich habe Kristalle in seinem Urin gefunden. Ich habe schon alles vorbereitet für den Ultraschall.
34:42Dann wissen wir ja gleich, was mit dir los ist.
34:46Ich habe auch eine gute Nachricht.
34:47Bei Juno wurde kein Katzen-Aids-Virus nachgewiesen.
34:51Das heißt, er war mit einem infizierten Tier in Kontakt, hat Antikörper entwickelt, aber sich selber nicht angesteckt.
34:58Genau so ist es. Aber wir brauchen trotzdem eine Blutprobe von Kiwana.
35:03Ich möchte ganz sicher gehen, dass sie sich keine bakterielle Infektion von Juno zugezogen hat.
35:08Aber das machen wir erst am Nachmittag nach der Pediküre. Jetzt ist erstmal dieser kleine Spatz da dran.
35:14Na?
35:16Oh.
35:18Das sind Blasensteine.
35:20Das sollten wir heute noch operieren.
35:23Sonst werden die Nieren irreparabel geschädigt.
35:28Tja, mein Schatz.
35:29Wie kommt deine Operation auf dich zu?
35:31Tut mir leid.
35:32Mama.
35:33Also hier planen wir die Darwin-Nandos unterzubringen. Große Ameisenbärmähnenwölfe hier.
35:39Ja, da holen Sie ja die ganze Pampa nach Leipzig.
35:41Ja. So können diejenigen, die nicht die finanziellen Mittel haben, um den Globus zu fliegen, ein Stück Südamerika bei uns
35:48erleben.
35:51Und welchen zeitlichen Rahmen haben Sie, um das Projekt zu realisieren?
35:55Ja?
35:55Wir versuchen natürlich möglichst schnell voranzukommen, aber leider gab es bei der Planung einige Unarbeit...
36:00Der Oberbürgermeister ist am Apparat.
36:03Entschuldigen Sie bitte, Dr. Ludwig, aber da muss ich rangehen.
36:06Mein Assistent führt Sie gerne schon mal durch den Zund. Ich bin in einer Minute wieder bei Ihnen.
36:10Ja?
36:10Gut. Herr Dr. Ludwig.
36:17Herr Herrenbrück, Sie sagen mir jetzt aber nicht ab, oder?
36:20Ganz im Gegenteil. Unser Treffen ist dringender als erwartet.
36:23Sagen Sie, wissen Sie eigentlich, wo Ihre Angestellten im Moment sind?
36:26Könnte sein, dass Frau Dr. Mertens neben Ihnen steht.
36:29Nein. Aber dafür hatte ich gerade Besuch einer Pflegeabordnung.
36:33Man hat Probleme mit Ihrem, ich zitiere, Führungsstil, der mangelhaften Dienstplangestaltung,
36:39einer als willkürlich empfundenen Personalpolitik...
36:41Moment. Diese Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage.
36:45Will ich hoffen. Wir sehen uns ja gleich.
36:47Hoffentlich passiert bis dahin kein größerer Aufstand.
36:59Was ist denn hier schon wieder los?
37:01Wir waren gerade beim Bürgermeister, um ihm mitzuteilen, wie man hier mit langjährigen, erfahrenen Arbeitskräften umgeht.
37:07Und das machen Sie hinter Frau Dr. Bekeles Rücken?
37:10Vorher um Erlaubnis fragen geht ja wohl auch nicht.
37:12Also mit dieser Aktion haben Sie Conny bestimmt keine Gefallen getan.
37:15Wir haben wenigstens etwas unternommen, während Sie, Frau Doktor...
37:18Ich war gestern bei Herrn Weidner.
37:20Ich habe gestern mit Conny gesprochen und ich hoffe sehr, er wird heute kommen, um Ihnen seine Entscheidung zu erklären.
37:24Also gehen Sie bitte zurück an Ihre Arbeit. Es wäre schade, wenn Sie durch diesen Ausflug alles nur noch schlimmer
37:29machen würden.
37:29Herr Schmidt!
37:34Genau Sie habe ich gesucht. Haben Sie einen Moment?
37:37Um was geht es?
37:38Das würde ich ungern hier besprechen.
37:40Meine Kollegen würden sicher auch gerne wissen, was Sie zu sagen haben.
37:44Wie Sie wollen? Ich habe mich entschieden, in die Leitung des Pflegerteams zu übertragen.
37:51Denken Sie drüber nach? Sie wissen, wo Sie mich finden?
37:59Keine Ahnung, wie das kommt. Das kann man Conny machen.
38:02Ausgerechnet heute proben die Pfleger den Aufstand.
38:05Ich habe den Staatssekretär im Zoo.
38:07Der Aufstand ist selbst verschuldet.
38:10Durch vernünftige Personalentscheidungen ließe sich das vermeiden.
38:14Ich muss weiter.
38:34Conny! Was machen Sie denn hier?
38:37Sie kennen mich doch, Frau Dr. Mertens.
38:39Hier ist so viel liegen geblieben, da konnte ich nicht einfach vorbeigehen.
38:43Genau das ist es, was Sie so besonders macht, Conny.
38:46Genau das.
38:47Tja, wenn sich alle um mich kümmern, muss sich jemand um die Tiere kümmern.
38:50Sie sind doch sicher gekommen, um Ihren Kollegen Ihre Entscheidung zu erklären, richtig?
38:54Ja, das mache ich dann gleich noch. Aber erstmal muss ich noch Max versorgen.
38:58Ja, klar.
39:01Komm her, mein Guter. Hier gibt es noch was Feines. So ist es gut.
39:05Ja.
39:07Komm her.
39:12Dr. Ludwig, entschuldigen Sie bitte. Ein Notfall bei den Tigern.
39:15Ich habe mich nicht gelangweilt. Herr Jansen hat mir gerade erzählt, wie gut er Job und Studium unter einen Hut
39:19bekommt.
39:20Und wir haben natürlich den Zoo besichtigt. Wunderschön haben Sie es hier.
39:24Ja, und er wird noch schöner, wenn erst die neue Südamerika-Anlage steht.
39:28Davon bin ich überzeugt.
39:30Darf ich Ihnen den Oberbürgermeister vorstellen?
39:32Der Leipziger Oberbürgermeister Günther Herrenbrück, Dr. Manfred Ludwig,
39:37Staatssekretär im Bundesinnenministerium Abteilung Bau
39:40und sehr an den Fortschritten unserer Südamerika-Anlage interessiert.
39:44Freut mich. Ich wäre gern früher gekommen, aber unerwartete Ereignisse haben mich länger im Rathaus gehalten als geplant.
39:51Das kennen wir doch alle.
39:52Für Leipzig ist der Zoo natürlich ein großer Imagefaktor.
39:55Ja, und die Anlage, so wie wir sie planen, wird eine Strahlkraft weit über die Grenzen hinaus haben.
40:01Meine Rede, Frau Bekehle. Meine Rede.
40:03Ich werde dem Umweltminister gerne berichten, wie gut hier Stadt und Zoo Hand in Hand arbeiten.
40:08Das würde mich sehr freuen.
40:09Wiedersehen.
40:10Ich begleite Sie zu Ihrem Wagen.
40:14Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Sie mit einem solchen Manöver ins Ziel kommen.
40:18Ob Zoo-Erweiterung oder Hotel-Neubau, darüber wird in Leipzig entschieden, nicht in Berlin.
40:24Egal, wen Sie hier antanzen lassen.
40:26Das werden wir ja sehen.
40:27Warum wollen Sie überhaupt die Erweiterung? Sie haben ja nicht mit den Zoo in seiner jetzigen Größe im Griff.
40:33Ich denke, da sind Sie falsch informiert.
40:35Mike Schmidt übernimmt die Stelle als Cheftierpfleger.
40:38Damit sind unsere Probleme gelöst.
40:40Die heutigen vielleicht.
40:42Aber es werden neue kommen.
40:43Um die kümmere ich mich dann, wenn Sie da sind.
40:47Herr Oberbürgermeister, einen schönen Tag noch.
40:51Ich habe mir die Akten der anderen Zwergrotter angeschaut.
40:55Karlchens Mutter wurde letztes Jahr operiert wegen Blasensteinen.
40:58Sowas ist ja vererbbar.
40:59Ja.
41:00Also, wenn die Mutter schon Blasensteine hatte, dann hätte man bei ihm noch vorsorgen können.
41:05Ja, das stimmt.
41:07Fragen Sie mal seine Pflegerin, warum das nicht passiert ist.
41:10Mhm.
41:11So, das ist der letzte Blasenstein.
41:15So.
41:17Wollen Sie zumachen?
41:21Übung macht den Meister.
41:25Na gut.
41:28Na dann kann ich ja.
41:39Arbeitest du heute den ganzen Tag zu Hause?
41:42Zwangsweise.
41:43In meiner Besenkammer im Zoo ist der Schreibtisch ja schon voll, wenn ich mein Handy drauflege.
41:47Naja, die Bekehle wird ja wohl irgendwann zur Vernunft kommen.
41:51Ja, da kannst du lange drauf warten.
41:53Schönes Kleid übrigens.
41:55Ah ja?
41:55Gehst du heute mit mir aus?
41:56Heute geht's nicht.
41:58Weißt du, Dietrich kommt gleich vorbei und will sich meine Arbeiten ansehen.
42:02Und wenn sie ihm gefallen, organisiert er meine Ausstellung.
42:05Ach, tut er das?
42:06Ja.
42:07Reicht dir die Ausstellung in der Salmergalerie nicht?
42:09Je größer, desto besser.
42:11Mhm.
42:21Frau Tjermak, beim Otter ist alles gut gelaufen. Aber so weit hätte es gar nicht kommen müssen.
42:27Wie meinen Sie das?
42:28Die Mutter hatte Blasenstein und war auf Diät.
42:31Karlchen hätte einfach nur dasselbe Futter bekommen müssen.
42:33Das wusste ich nicht.
42:34Ich betreue die Otter erst seit einem halben Jahr.
42:36Ich mache Ihnen auch keinen Vorwurf.
42:38Aber in Zukunft bekommt Karlchen bitte genau dasselbe Futter wie die Mutter.
42:41Dann kommt's wahrscheinlich nie wieder zu einer Blasensteinbildung.
42:44Okay. Mitgemacht.
42:47Wenn sie schon in Narkose ist, dann machen wir gleich das komplette Programm.
42:51Ja.
42:52Frau Dr. Mertens?
42:56Wäre es nicht einfacher, ein paar mehr Pflege einzustellen?
43:00Einfacher schon, aber wo bleibt da der Spaß?
43:04Na gut.
43:05Dann legen wir los.
43:07Steht Ihnen.
43:08Sollten Sie öfter tragen.
43:13Guter Schuss.
43:17Jetzt hat sie es gleich überstanden.
43:20Die Pediküre wäre erledigt.
43:22Es war tatsächlich eine eingewachsene Kralle.
43:25Jetzt fehlt uns nur noch die Blutentnahme.
43:28Staunen Sie bitte, Karoline.
43:29Ja.
43:30Wie wird Katzen jetzt eigentlich übertragen?
43:32Über Menschen?
43:33Auch.
43:34Die häufigste Ursache sind Bisse.
43:37Auch Liebesbisse.
43:38Und anders als bei HIV, der gemeinsam genutzte Wassertrug.
43:42Aha.
43:43Sind Menschen gefährdet?
43:45Ich meine, ist so eine Übertragung Mensch-Tier möglich?
43:49Die Krankheit heißt zwar ähnlich, aber es sind keine Übertragungen dokumentiert.
43:57Das kann nur eingehen.
43:58Das kann nur kommen.
44:00Herr Schmidt?
44:01Wir hätten Sie bei den Tigern gebraucht.
44:03Sie mussten noch was besprechen.
44:06Ich will nicht nur einen guten Job für mich.
44:08Ich will, dass hier alle gerne und zu fairen Bedingungen arbeiten.
44:13Frau Dr. Bekele, ich nehme den Job nicht an.
44:16Ich will.
44:17Ich will.
44:20Ihre Entscheidung bestätigt meine Einschätzung.
44:28Gute Leute wie Sie brauchen wir hier.
44:36Ich habe nicht vergessen, was mein erster Job im Zoo war.
44:39Ich weiß, wie hart Sie arbeiten.
44:40Und ich schätze, was Sie jeden einzelnen Tag für den Zoo und seine Tiere tun.
44:44Und dafür haben Sie alle, alle, meine volle Anerkennung.
44:48Ich will, dass Sie das wissen.
44:50Denn ich werde hin und wieder Entscheidungen treffen müssen, die Ihnen nicht passen werden.
44:55Aber wenn wir alle an einem Strang ziehen, kriegen wir das hin.
45:04Hallo.
45:05Herr Zoller.
45:06Hatten Sie einen schönen Tag?
45:08Was kann ich für Sie tun?
45:10Darf ich Ihnen eine Massage buchen?
45:11Nein, danke.
45:12Hat Frau Dr. Mertens eingecheckt?
45:14Einen Moment.
45:17Nein, sie ist nicht im Hotel angekommen.
45:19Aber es wurde etwas für Sie abgegeben.
45:26Danke.
45:30Das Ergebnis ist da.
45:32Kiwanas Werte sind einwandfrei.
45:33Sie hat keinerlei bakterielle Infektionen.
45:35Na wunderbar.
45:37Und so fit wie er ist, kann er gleich wieder zurück zu ihr.
45:40Dann steht der Liebe ja nichts mehr im Wege.
45:44Genau so ist es.
45:48Dein überraschender Besuch und dein großzügiges Angebot haben mich zum Nachdenken gebracht.
45:54Mir ist klar geworden, dass es für mich nicht richtig wäre, in Berlin zu leben.
45:58Ich liebe mein Leben so wie es ist.
46:00Meine Familie, meine Arbeit, meine Tiere.
46:04Deine Welt könnte mich nicht glücklich machen.
46:07Und somit könnte ich auch dich nicht glücklich machen.
46:10Bitte verzeih meine Direktheit.
46:12Vielleicht empfindest du dies als grob.
46:14Aber so ist es nicht gemeint.
46:16Ich werde nicht zu deinem Konzert kommen und sage dir auf diesem Weg
46:20Danke für eine unvergessliche, wunderbare Zeit.
46:25Alles Gute, Susanne.
46:47Das ist alles, was er geschrieben hat?
46:50So ein Mistkerl.
46:52Komm.
46:53Wir gehen zum Metalliener.
46:56Magst du mir dein Herz ausschütten?
46:57Nein.
46:58Eigentlich nicht.
46:59Kriegst trotzdem die Pippe.
47:01Ich hoffe, Sie waren zufrieden mit mir heute.
47:05Ähm.
47:07Nein.
47:09Geh doch schon mal vor.
47:11Ich bin gleich bei dir.
47:15Frau Bekele, ich verstehe Sie nicht.
47:17Was wollen Sie?
47:18Wer ist der Nächste auf Ihrer Liste?
47:20Sie bitte?
47:21Naja.
47:23Mein Vater hat sein Büro verloren.
47:24Caroline wollten Sie nicht einstellen.
47:26Conny haben Sie erfolgreich vertrieben.
47:28Ich weiß nicht, was Sie damit sagen wollen.
47:29Ich will damit sagen, dass Sie sich die Umwege sparen können.
47:32Wenn Sie ein Problem mit mir haben, dann sagen Sie es einfach.
47:35Das ist doch absurd.
47:36Wir arbeiten doch hervorragend zusammen.
47:38Also wenn das hervorragend ist, dann will ich nicht wissen, wie mittelmäßig aussieht.
47:42Schönen Abend noch.
47:45Vagino oder Capri?
47:47Capri.
47:48Was war denn los?
47:49Ach.
47:49Nichts.
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