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  • vor 11 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:34Ich kann nicht mehr. Stopp.
00:37Was?
00:37Stopp, ich kann nicht mehr.
00:39Den Satz habe ich ja noch nie von dir gehört.
00:40Du gibst auch?
00:41Nee, im Gegenteil.
00:43Das müssen wir unbedingt öfter machen.
00:45Mom, du kannst mir echt nichts vormachen.
00:48Luisa hat dich echt krass angelogen.
00:49Ist doch klar, dass dich das fertig macht.
00:51Ja.
00:52Das hat schon wehgetan.
00:55Warum sie das gemacht hat, ich kapiere es einfach nicht.
00:59Vielleicht mal reden?
01:00Weißt du, wie oft ich das schon probiert habe?
01:02Sie blockt ja alles ab.
01:03Dann musst du wohl einen anderen Weg finden.
01:06So, Pause vorbei, komm.
01:09Nein, Sport, komm.
01:10Oh, nein.
01:20Reißt du mir mal bitte die Butter?
01:28Luisa, was hältst du davon, wenn wir zusammen was unternehmen? Nur du und ich.
01:32Könnte früher Schluss machen und wir fahren baden.
01:34Oder wir könnten auch ein Picknick machen.
01:36Habt schon was vor.
01:39Ins Elbsland-Strenggebirge könnten wir wieder mal fahren.
01:42Das wäre doch eine Idee.
01:43Ich muss los, wann los kommt.
01:44Luisa, jetzt warte doch mal.
01:47Dann sag du mir doch, was du willst.
01:49Ich kann doch keine Gedanken lesen.
01:50Hey!
01:53Ich will zurück zu meinen Eltern.
01:55Was?
01:58Shit.
02:03Damit habe ich jetzt gar nicht gerechnet.
02:06Es war doch immer klar, dass sowas mal passieren kann.
02:09Es tut trotzdem weh.
02:16Guten Morgen, Betty.
02:17Guten Morgen, Bert.
02:23Mensch, Betty, du frisst doch Bert alles weg.
02:27Bert, lässt du dir das gefallen?
02:30Was ist denn los mit dir, Bert?
02:33Da stimmt doch irgendwas nicht.
02:35Herr Professor Brehm, ich brauche den Termin unbedingt heute noch.
02:38Es ist wirklich dringend.
02:42Ja, wirklich?
02:4315 Uhr CT?
02:45Okay.
02:46Dankeschön.
02:47Danke.
02:47Bis später.
02:49Ein CT?
02:50Für wen?
02:52Für Lenny, für unser Känguru.
02:54Aber Sie haben Lenny doch operiert und es geht ihm gut.
02:56Der Krebs ist doch besiegt.
02:58Ja, schon.
02:59Bis gestern Abend.
03:00Dann ist er zusammengeklappt.
03:02Kommen Sie mal.
03:05Oh Gott, der Arme.
03:07Hat er Schmerzen?
03:08Er muss ganz furchtbare Schmerzen haben.
03:11Sie werden von Minute zu Minute stärker.
03:13Steffi, Annette, würden Sie Lenny bitte fixieren?
03:18Komm.
03:19Jetzt, jetzt, jetzt.
03:20Gleich vorbei, gleich vorbei.
03:21Okay, ich hab ja...
03:21Okay, alles gut.
03:23Sehr gut.
03:25Halt still, Lenny.
03:26Komm.
03:26Halt still.
03:31Vielleicht arbeitet die verbliebene Niere ja auch nicht mehr so, wie sie soll.
03:34Ich hab sie gestern Abend noch mal getestet.
03:37Und heute Morgen zur Sicherheit auch noch mal.
03:39Die Niere ist nicht der Grund für seine Beschwerden.
03:44Na, danke.
03:45Wenn es nicht die Niere ist, bedeutet das dann, dass...
03:48Der Krebs ist zurück.
03:50Das wird das City heute zeigen.
03:53Ich dachte, das Kingero wäre über dem Berg.
03:56Ja.
03:57Das hatte ich auch gehofft.
04:00Mhm.
04:01Was hatten Sie also gehofft?
04:04Was soll denn dieser Unterton?
04:06Nicht jede Operation ist erfolgreich.
04:08Vor allem dann nicht, wenn es sich um einen derartig aggressiven Krebs handelt.
04:11Ja.
04:12Die Frage ist doch, warum die Operation nicht erfolgreich war.
04:15Lachs am Krebs?
04:16Oder vielleicht an was anderem.
04:18Wollen Sie ein Wasser?
04:19Was wollen Sie denn damit sagen?
04:21Dass ich es hasse, ein Tier zu verlieren?
04:24Was das schlechte Presse bedeutet?
04:27Vor allem, wenn es ein Publikumsmagnet ist.
04:29Und das Patentier der Nichte unseres Bürgermeisters.
04:31Verstehe.
04:32Das ist Ihr Problem.
04:33Die schlechte Außenwirkung.
04:34Ich kämpfe hier um das Leben eines Tieres.
04:36Also, haben Sie jetzt bei dieser Operation Ihr Bestes gegeben?
04:39Ist doch eine ganz einfache Frage.
04:42Das ist eine unverschämte Unterstellung.
04:45Ich habe Ihnen ganz genau erklärt, dass ich die betroffene Niere entfernen musste.
04:49Natürlich ist das keine Garantie dafür, dass sich nicht weitere Metastasen bilden.
04:52Was soll denn dieser Vorwurf?
04:54Jetzt geben Sie es doch zu.
04:56Stellen Sie sich doch die gleiche Frage.
04:59War ich gut genug?
05:01Oder hat es nicht gereicht?
05:02Sie werden es nicht glauben, aber diese Frage stelle ich mir ziemlich regelmäßig.
05:07Das letzte Mal heute Morgen.
05:10Wenn Sie mich jetzt entschuldigen würden.
05:17Entschuldigen Sie, ich suche einen Dr. Blum.
05:19Immer der schlechten Laune nach.
05:36Entschuldigung, was ist denn passiert?
05:39Er war riesig.
05:41Wer?
05:43Und schwarz wie die Nacht.
05:46Wovon reden Sie?
05:47Na, dieser Vogel ist mir mitten ins Gesicht geflogen.
05:56Geht es Ihnen denn gut?
05:58Sicher.
05:59Bleiben Sie sitzen.
06:00Ich rufe sicherheitshalber den Notarzt.
06:02Ich bin fit wie ein Turnschuh.
06:06Sind Sie sicher?
06:09Es war ein Rabe.
06:12Ein aggressiver Rabe.
06:20Ich habe die beiden schon mal getrennt und Bert in den Zwangsstand gebracht, damit Sie ihn besser untersuchen können.
06:25Sehr gut, Conny.
06:26Danke.
06:27Der Durchfall ist schlimmer geworden.
06:28Und er atmet zu komisch.
06:30Was könnte das sein?
06:32Da gibt es diverse Möglichkeiten.
06:34Wir nehmen erst mal eine Blutprobe fürs Labor und geben ihm eine Kochsalzlösung zur Stabilisierung.
06:39Na, Bert?
06:41Was hast du denn angestellt, dass du so wackelig bist auf deinen kurzen Beinchen?
06:45Der Parasitenbefall ist eher unwahrscheinlich.
06:48Vielleicht eine bakterielle Infektion?
06:50Rhymonellen?
06:50Zum Beispiel.
06:51Oder Pastorella.
06:53Beides kann im Extremfall zum Tod führen.
06:56Ein Agro-Rabe?
06:58Das hat der alte Herr jedenfalls gesagt.
07:00Wahrscheinlich hat er auch Hexen auf fliegenden Besen gesehen.
07:04Wieso gucken Sie mich dabei an?
07:05Ich fliege schon lange nicht mehr Besen.
07:10Für mich klingt das alles ziemlich nach Hitchcock.
07:15Irgendjemand muss hier dringend den Telefondienst übernehmen.
07:18Jetzt gucken Sie mich schon wieder an.
07:20Ist das ein Ja?
07:21Nö.
07:21Ich bin Ihre Pressereferentin und nicht Ihre Sekretärin.
07:24Für den Telefondienst steht nichts in meiner Jobbeschreibung.
07:28Es sei denn...
07:29Reden Sie nicht mit mir über Geld.
07:30Unser Budget ist wirklich klein.
07:31Ja, und weil ich das weiß, hätte ich als Gegenleistung gern ein paar mehr Urlaubstage.
07:35Zwei.
07:36Sechs.
07:36Drei.
07:37Mehr sind wirklich nicht drin.
07:38Fünf.
07:38Drunter Mais auf keinen Fall.
07:40Vier.
07:40Und wir sind im Geschäft.
07:43Gemacht.
07:45Was ist das denn eigentlich?
07:47Eine Angel.
07:48Ich angel für mein Leben gerne.
07:51Telefon.
07:58Nichts.
07:59Kein Befund.
08:00Es gibt keinen einzigen Hinweis auf eine Infektion oder Sepsis.
08:03Zumindest soweit ich das von hier aus beurteilen kann.
08:06Aber was kann es dann sein?
08:09Eine Vergiftung?
08:22Ach, nee.
08:23Was ist denn?
08:24Ich habe an die Rosen Tomatendünger getan.
08:28So ein Mist.
08:29Die Rosen werden es überleben.
08:31Vielleicht treiben sie ja essbare Blüten.
08:34Typisch, dass du das witzig findest.
08:36Charlotte, du bist seit einigen Tagen ausgesprochen unausgeglichen.
08:40Findest du.
08:40Und gereizt.
08:42Ich bin überhaupt nicht gereizt.
08:44Ich ahne auch warum.
08:45Könntest du das bitte klären?
08:47Was?
08:48Das mit Susanne.
08:50Wann willst du ja endlich sagen, dass du Jonas den Führerschein bezahlen willst?
08:53Die ruft ja nicht mal mehr an.
08:55Die Kinder übrigens auch nicht.
08:57Ich muss heute noch in den Zoo wegen der Tiger.
09:00Da treffe ich sie.
09:01Schön für dich.
09:02Dann grüß unsere Tochter von mir und wir können uns ja mal mailen.
09:07Unsere Tochter hat eine Menge um die Ohren.
09:09Also ergreif du die Initiative.
09:11Geh zu ihr.
09:12Ich denke nicht daran.
09:17Hier.
09:19Kollegen, wir müssen uns wehren.
09:21Wir haben nichts zu verlieren außer dieses scheiß Sojabällchen.
09:24Die sie jetzt in unserer Kantine verkaufen.
09:26Wollt ihr das?
09:27Nicht mit mir.
09:28Genau.
09:29Oder wollt ihr?
09:32Wer hat mein Würstchen?
09:34Das musst du schon gegessen haben.
09:47Wo ist der Kescher?
09:49Aber wer würde denn ein Wasserschwein vergiften wollen?
09:52Nicht absichtlich, Annett.
09:55Solange wir den Giftstoff nicht gefunden haben, ist eine gezielte Behandlung nicht möglich.
10:00Geht das im Labor?
10:02Kaum.
10:04Eine toxikologische Untersuchung ohne Anhaltspunkte ist sehr langwierig und dadurch natürlich auch sehr teuer.
10:11Vielleicht war etwas im Futter.
10:14Ja, ist möglich.
10:15Aber dem Weibchen geht es ja gut.
10:17Ja, stimmt.
10:18Da müsste es Betty natürlich auch schlecht gehen.
10:21Um ganz sicher zu gehen, müssen wir das Futter natürlich überprüfen.
10:25Hallo.
10:26Hallo.
10:28Ach was.
10:30Den gibt es also wirklich?
10:31Oh ja.
10:32Setzen Sie den Käfig da vorne auf den Tisch.
10:34Ich habe ihn gerade dabei errichtet, wie er überstehen wollte.
10:38Aus der Handtasche einer Besucherin.
10:40Ach, der Rabe, der klaut sich ein...
10:42Wie ein Rabe?
10:43Genau.
10:44Du, Flaschen!
10:47Das macht doch schon die ganze Zeit.
10:49Aha.
10:50Wo kommst du denn her?
10:53Gerhard, holen Sie ihn doch bitte mal aus dem Käfig raus.
10:55Ich würde ihn gern genauer untersuchen wollen.
10:57Ah, Conny.
10:59Überprüfen Sie das Futter bei den Wasserschweinen.
11:01Schauen Sie nach Verunreinigungen oder ähnlichen.
11:03Wird erledigt, Frau Doktor.
11:06Und er darf nur frei fressen.
11:08Kein Obst, kein Gemüse, kein Grünfutter.
11:11Und meinen Sie, Sie bekommen ihn dazu, Aktivkohle zu schlucken?
11:13Das ist schwierig, aber ich werde es versuchen.
11:15Erdnähen!
11:16Na, du kleiner Freifdachs.
11:18Komm mal her.
11:20Lass dich mal anziehen.
11:22Na, du Bistian.
11:24Ein munteres kleines Kerlchen, hm?
11:26Sag ich mal.
11:28Wer hat dir denn das Sprechen beigebracht?
11:33Herr Direktor.
11:35Was kann ich für Sie tun?
11:36Ich suche Ihren Vater.
11:38Ist das der Agro-Rager?
11:41Sieht doch ganz friedlich aus.
11:43Der alte Herr hat sich wahrscheinlich einfach nur erschrocken.
11:46Das sieht eigentlich ganz gesund aus.
11:48Dann brauchen wir noch eine parasitologische Untersuchung.
11:51Ja, genau.
12:02Das geht's doch nicht.
12:04Der kann apportieren.
12:05Das ist ja faszinierend.
12:07So, Kasper!
12:09Und sprachbegabt ist er auch.
12:11Geben Sie ihm Liebe zurück in den Käfig.
12:13Da muss jemandem gehören.
12:15Die Baldin soll eine Mitteilung an die Presse rausgeben,
12:17damit der Besitzer sich hier bei uns melden kann.
12:19Ich würde lieber behalten.
12:21Das ist doch eine großartige Attraktion für unseren Zoo.
12:27Setzen Sie sich.
12:30Brauchen Sie Ihre Medikamente?
12:32Ach, geht schon.
12:33Kein Grund zur Panik.
12:34Ich muss einfach nur in Augenblick sitzen.
12:36Sind Sie sicher?
12:37Ja, verdammt!
12:38Ja, verdammt!
12:40Vergessen Sie das mit der Attraktion.
12:44Hallo, Susanne!
12:45Hallo, Papa!
12:46Guten Tag, Herr Dr. Blum!
12:48Schön, dass Sie schon da sind.
12:51Alles in Ordnung?
12:53Haben Sie einen geeigneten Tiger für die Zucht gefunden?
12:56Ja, ich habe einen im Auge.
12:58Der wäre ideal.
12:59Ja?
13:00Worauf warten Sie dann noch?
13:02Ob wir den Tiger auch bekommen, entscheidet sich heute.
13:04Ich gebe Ihnen sofort Bescheid.
13:06Sofort?
13:07Das klingt doch gut für mich.
13:14Hat er wieder mal in Stinkstüche gefrühstückt?
13:16Ach, du kennst ihn doch.
13:19Wie leitest du mich zu den Wasserscheinen?
13:21Ich würde dir gern was erzählen.
13:24Jetzt mach du dir mal keine Vorwürfe.
13:26Vielleicht ist das auch nur so eine Laune von Luisa.
13:29Das Gefühl habe ich nicht.
13:31Was hast du jetzt vor?
13:32Ich weiß es nicht.
13:34Sie ist ein Pflegekind.
13:36Ich muss sie ziehen lassen, wenn sie das möchte.
13:39Das ist wirklich nicht, was ich tun soll.
13:41Es tut schon weh.
13:43Sie kann doch noch gar nicht richtig begreifen, was das für sie bedeutet.
13:48Vielleicht solltest du das alles mal mit deiner Mutter besprechen.
13:52Ja, vielleicht.
13:54Wie geht's dir?
13:55Bestens.
13:57Du kennst sie ja.
13:58Geht's der Familie gut, geht's ihr auch gut.
14:04Papa, gibt es irgendetwas, was du mir damit sagen möchtest?
14:08Ich nein.
14:10Mama wird's schon richten, hm?
14:12Genau so, Sanne.
14:13Tschüss.
14:18Bert will immer noch nicht fressen.
14:20Und sein Durchfall wird schlimmer.
14:22Hat das mit der Aktivkohle geklappt?
14:23Nein.
14:24Probieren Sie es weiter.
14:26Und das Futter, haben Sie das überprüft?
14:28Ja, alles in Ordnung.
14:29Man muss irgendwas gefressen haben.
14:31Es fragt sich nur was.
14:33Vielleicht hat einer der Besucher ihm etwas scheinbar Harmloses gegeben, was für Bert aber giftig ist.
14:37Also noch mehr Schild damit bitte nicht füttern, können wir wirklich nicht aufstellen.
14:40Das war doch kein Vorwurf, Conny.
14:42Wir wissen doch, dass unsere Besucher es mit unseren Tieren allzu oft einfach zu gut meinen.
14:46Ich hab gelesen, dass Kreuzkraut sich ausbreitet.
14:49Das ist hochtoxisch.
14:51Das Gehege muss gründlichst untersucht werden.
14:56Ja, Annett?
14:57Danke.
15:00Lenni ist bereit für den Transport in die Klinik.
15:11Herein!
15:15Sie wollten mir sprechen, Herr Dr. Blum.
15:17Gut, dass du gekommen bist, Jonas.
15:18Setz dich.
15:19Ich muss was mit dir bereden.
15:21Heute Nacht geht's los und ich will, dass du dabei bist.
15:24Wieso dann ich?
15:25Weil ein Pfleger mich Nachtzuschlag kosten würde.
15:28Und ich meine, freu dich doch.
15:29Für dich sind das wieder ein paar Sozialstunden weniger.
15:31Oder gibt's irgendwie ein Problem damit?
15:32Nee, nee, alles cool.
15:34Gut.
15:34Dann treffen wir uns um 10 Uhr am Haupteingang.
15:37Klar?
15:37Klar.
15:38Und wieso glauben Sie, dass die Sprayer gerade heute Nacht wiederkommen?
15:41Das sagt mir mein Gefühl.
15:43Außerdem ist heute das angekommen, worauf ich die ganze Zeit gewartet hab.
15:45Und damit werde ich diesen Typen also einen richtig herzlichen Empfang bereiten.
15:50Gut.
15:50Also.
15:52Bis später.
15:53Ich freu mich.
15:54Zieh dir lange Hosen an.
15:55Wir gehen ins Dickicht.
15:56Okay.
16:15Leon, ich bin's.
16:16Leg dich gleich wieder auf.
16:17Ich hab dir nichts mehr zu sagen, du Feigling.
16:19Jetzt hör mir mal zu, Mann.
16:21Wenn du immer noch vorst, in den Zoo einzubrechen, um dich bei Blumen zu rächen.
16:23Lass es sein.
16:24Ich hab dir gesagt, der Typ hat mich voll bloßgestellt.
16:26Und sein scheiß Zoo wird jetzt dafür bezahlen, Alter.
16:29Ich zieh das jetzt durch, Mann.
16:30Junge, der wird dich erwischen.
16:32Willst du mich etwa verraten, oder was?
16:34Ich bin grad dabei, dich zu warnen.
16:36Ich scheiß auf deine Warnung, Mann.
16:38Mann, Leon.
16:39Jonas.
16:39Du hast dich einfach mal für die falsche Seite entschieden.
16:44Fuck.
16:58Und was sagt die Klinik?
17:00Das CT ist eindeutig.
17:03Der Krebs ist zurück.
17:05Aber Sie werden doch noch einmal operieren.
17:08Oder?
17:10Frau Dr. Mertens?
17:13Soll ich die OP vorbereiten?
17:16Leider nicht.
17:20Bereiten Sie alles für die Narkose vor, ja?
17:39Das ist wirklich Pech.
17:41Der Krebs ist äußerst aggressiv.
17:43Die Metastasen fressen sich unaufhaltsam durch den ganzen Körper.
17:47Vor allem wird das für die Kleine nicht leicht.
17:49Für wen?
17:50Für die Nichte vom Oberbürgermeister.
17:53Ach so.
17:54Und so schnell kriegen wir kein neues Patentier für Daria.
17:57Ja, aber deshalb können wir Lane ja auch nicht unnötig leiden lassen.
18:00Die Schmerzen werden ja nicht weniger.
18:04Sie sind bei uns die Ärztin.
18:07Das ist Ihre Entscheidung.
18:09Ihre Verantwortung.
18:12Gut.
18:15Frau Baldin, geben Sie eine Pressemitteilung raus?
18:17Mhm.
18:18Und ich muss mit dem Oberbürgermeister reden.
18:20Ja, alles klar.
18:21Ja, alles klar.
18:23Alles klar.
18:48Ja, alles klar.
18:55Amen.
19:26Ah! Ah! Ah! Ah! Ah!
19:41Ah! Ah!
19:52Ah!
20:20Liebe Besucher, Sie haben uns sehr gefreut, dass Sie heute in unserem Zoo zu Gast gewesen sind
20:25und hoffen, dass Sie eine erlebnisreiche Zeit verbringen konnten.
20:30Es wäre schön, wenn wir Sie schon bald wieder einmal bei uns begrüßen dürften,
20:34wenn unser Zoo und mein Kind seine Tore schließt.
20:37Sie sehen, sich nun in der Hauptbahnhof zu berühren.
20:51Luisa, ich wollte mit dir noch mal über unser Picnick im Wochenende reden.
20:56Ich bin schon wieder.
21:08Okay.
21:15Ah, wir müssen reden.
21:18Komm rein.
21:23Das tut mir so leid. Soll ich mal mit Luisa reden?
21:27Nein, das ist lieb gemeint, aber das würde ich lieber alleine machen.
21:33Ausgerechnet jetzt ist Christoph weg, wo du ihn brauchst.
21:36Muss das sein?
21:37Oh, ja.
21:37Ich weiß, du hast deinen Stolz.
21:40Mama, das hat mit Stolz nichts zu tun. Ich brauche Christoph nicht.
21:44Ich habe mit ihm abgeschlossen.
21:46Aber trotzdem seid ihr noch beide zusammen für Luisa verantwortlich.
21:50Komm doch alleine klar.
21:52Komm, jetzt sei nicht so stur.
21:53Na?
21:59Prost.
22:02Wieso bist du eigentlich gekommen?
22:07Ich muss hier was beichten.
22:11Ich habe Jonas versprochen, ihm den Führerschein zu bezahlen.
22:16Dir ist schon klar, dass du vor vier Wochen ein illegales Straßenrennen gefahren bist.
22:20Als Belohnung dafür zahlst du ihm den Führerschein.
22:22Ja.
22:23Und das entscheidest du einfach so.
22:25Ohne das mit mir vorher abzusprechen.
22:27Ach, jetzt hör doch auf, Susanne.
22:30Jonas ist volljährig.
22:31Er ist mein Enkelkind.
22:32Da muss ich doch wohl nicht jedes Mal dich um Erlaubnis bitten.
22:35Musst du eigentlich immer die Superoma spielen?
22:37Was mache ich?
22:39Ich will doch nur helfen.
22:40Ja, klar.
22:42Das ist genau die Hilfe, die ich brauche.
22:45Dann bin ich jetzt also unerwünscht.
22:48Jetzt wird bitte nicht theatralisch, ja?
22:50Es tut mir leid, wenn du dich nicht mehr gebraucht fühlst.
22:52Aber das gibt dir nicht das Recht, meine Entscheidungen zu treffen.
22:56Susanne, ich sage dir jetzt mal, warum du nicht bemerkt hast, was mit Luisa los ist.
23:00Du kriegst überhaupt gar nichts mehr mit.
23:02Bist nur noch gestresst.
23:03Kann sein.
23:05Ich versuche, meine Familie zusammenzuhalten.
23:08Du bist total überfordert, Susanne.
23:10Immer willst du alles alleine machen.
23:12Nie nimmst du irgendeine Hilfe an.
23:14Das habe ich doch von dir gelernt.
23:15Du bist doch genauso.
23:17Dann bin ich daran also auch noch schuld.
23:19Nein, keine Angst, du bist dann gar nicht schuld.
23:22An allem bin immer, einzig und allein nur ich schuld.
23:25Ach, Susanne.
23:28Du hast einmal eine Familie gehabt, von dir ist bald nichts mehr übrig.
23:32Christoph ist weg, seine Tochter Rebecca bleibt in Amerika, Jonas wird auch bald ausziehen.
23:37Luisa geht zu ihren Eltern zurück.
23:39Hör auf!
23:40Susanne, wenn Luisa jetzt auch weggeht,
23:43dann wirst du bald ganz alleine sein.
23:46Ja, du hältst es natürlich für Stärke,
23:49alles alleine durchziehen zu wollen.
23:51Ich sehe das ein bisschen anders.
23:52Nein, gut.
23:59Das war's.
24:42Komm hier, Jonas, komm.
24:44Schau mal, komm hier.
24:47Da vorne.
24:48Da sind sie letztes Mal reingekommen.
24:52Ich bin gespannt, ob wir Glück haben.
24:55Das Ganze erinnert mich so ein bisschen an eine Nacht im Atavi-Nationalpark.
24:59So im Westen Tansanias.
25:01Da war ich mal mit einem Ranger unterwegs.
25:03Da lagen nachts am Wasserloch.
25:09Da kommen auf einmal drei nackte Blondinen aus dem Urwald.
25:16Ah, cool.
25:17Sag mal, was ist los mit dir?
25:19Du schaust wirklich überall hin, nur nicht auf den Zaun.
25:22Echt?
25:24Glaubst du, die kommen woanders rein?
25:26Keine Ahnung, kann noch sein, oder?
25:28Gibt es irgendwas, was du mir erzählen willst?
25:31Nee, wieso?
25:32Ich glaube, ich habe da hinten eben was gesehen.
25:34Ich gehe das mal checken und sie bleiben hier, falls sie doch hier einkommen.
25:37Hey, hey, hey, hör zu.
25:39Wenn du sie siehst, dann rufst du mich an.
25:42Keine Alleingänge.
25:43Alles klar.
26:05Hey, stopp!
26:08Alter, was machst du denn hier, Mann?
26:10Das fragst du mich?
26:12Was hast du vor, Mann?
26:13Jonas, hau ab!
26:14Nee, du haust jetzt ab.
26:16Alter, du hast ja nicht mehr alle, Mann.
26:18Ich warne dich nicht nochmal.
26:37Du mieser Verräter!
26:39Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
26:40Dein Freund ist kein Verräter.
26:42Der hat Klasse.
26:43Ist alles okay bei dir?
26:44Das ist in Ordnung.
26:45Komm hoch, komm.
26:47Ich habe mir die ganze Zeit gedacht, dass du der Spreer bist.
26:49Die ganze Zeit!
26:50Sie haben auf mich geschossen, Mann!
26:51Auge um Auge.
26:52Steht schon im Alten Testament.
26:54Das Gleiche hattest du doch mit meinen Erdmännchen vor.
26:55Ich werde sie wegen Körperverletzung verklagen.
26:59Ich habe noch sechs Kugeln.
27:01Willst du die alle abkriegen?
27:02Du blödes Arschloch!
27:07Und jetzt raus aus meinem Zoo!
27:11Das haben wir doch gut hingekriegt.
27:13Klasse!
27:39Luisa!
27:40Luisa!
27:41Ich muss doch, dass der Boss kommt.
27:42Hey!
27:44Ich kann dich doch auch mit dem Auto in die Schule fahren.
27:47Setz dich doch nochmal hin.
27:55Ich würde gerne verstehen, was in dir vorgeht.
27:58Na, wir sind hier keine Familie mehr.
28:01Christoph heiratet eine andere Frau.
28:03Und er dachte, ich habe ja eigentlich richtige Eltern.
28:05Eine Mama und einen Papa.
28:08Aber da sind wir eine richtige Familie.
28:16Na, das kann ich dir nicht mehr bieten.
28:23Und das konntest du mir nicht sagen?
28:26Ich hatte Angst.
28:28Du hättest Angst.
28:29Wovor denn?
28:30Na, dass du mich nicht gehen lässt.
28:42Ich denke, ich habe den richtigen Kandidaten für die Zucht gefunden.
28:45Na, das sind doch gute Nachrichten.
28:46Ich werde sofort alles Nötige veranlassen, mit welchen so schnell wie möglich wir bei uns haben.
28:50Aber ob Sie und er sich da noch so vertragen, wie wir uns das wünschen, das kann ich Ihnen nicht
28:53garantieren.
28:54Unser Zuchtprogramm tritt auf der Stelle, Professor Baumgart.
28:57Hippozucht hat überhaupt nicht funktioniert.
28:59So einen Reinfall können wir uns wirklich nicht leisten.
29:01Lieber Dr. Blum, bitte.
29:03Entspannen Sie sich.
29:05Lassen Sie der Natur ihren Lauf.
29:07Schönen Tag noch.
29:09Ja.
29:11Der hat gut reden.
29:12Professor Baumgart.
29:14Herr Dr. Blum, wir suchen Sie schon überall.
29:17Leider, was gibt's denn?
29:18Wir müssen reden.
29:19Aha.
29:21Und dann kommen Sie gleich hier zu viert an?
29:22Betrifft das gesamte Team.
29:23Stimmt's?
29:24Wir hätten gern mal gewusst, warum es in unserer Kantine noch vegetarische Köst gibt.
29:28Also was sich da, die Baldin hat einfallen lassen.
29:30Das interessiert mich nicht.
29:31Klären Sie das bitte wirklich mit dir selber, ja?
29:33Herr Dr. Blum, Sie sind unser Direktor und Sie können ein Machtwort sprechen.
29:38Stimmt.
29:39Sie haben mich überzeugt.
29:42Ab heute gibt es wieder Fleisch in der Kantine.
29:44Aber nur unter einer Bedingung.
29:46Ja?
29:47Dass Sie die Tiere, die Sie da essen, noch selber schlachten.
29:49Also fangen wir mit Hühnern an.
29:51Dann geht's zu den Säugetieren.
29:52Und ganz zum Schluss, dann nehmen Sie die mit den großen Rehaugen.
29:56Ja?
29:57Guten Appetit.
30:03Wie ist denn der drauf?
30:06Du?
30:07Hm?
30:08Reden tut echt gut.
30:11Du bist eine Nuss.
30:12Natürlich tut reden gut.
30:14Und du bist echt nicht sauer?
30:16Nein, natürlich nicht.
30:18Ich will, dass du glücklich bist.
30:19Das ist alles, was ich will.
30:20Hörst du?
30:21Heißt das, ich darf zu meinen Eltern?
30:24Ja.
30:25Yes!
30:27Aber apropos reden.
30:29Findest du nicht, wir sollten sie vorher fragen?
30:33Stimmt.
30:34Machst du das?
30:36Mach ich.
30:37Ja.
30:40Betty auch?
30:41Und sie hat die gleichen Symptome wie Bert?
30:43Ja, leider.
30:48Warum setzt es bei ihr verspätet ein?
30:52Nehmen Sie zur Sicherheit noch eine Kotprobe, aber ich vermute, wir werden auch hier keine
30:56Infektion finden.
30:57Also auch vergiftet.
30:59Sie haben hier wirklich im gesamten Gehege keine Giftpflanzen gefunden.
31:02Wir haben alles abgesucht, nix.
31:05Wenn ich nur wüsste, was die beiden gefressen haben.
31:08Sie müssen das Gehege noch einmal untersuchen, da muss irgendwas sein.
31:11Wird erledigt.
31:12Und bringen Sie die beiden in die Praxis, das wird mir hier draußen zu riskant.
31:16Ich möchte sie unter dauernder Beobachtung haben.
31:18Geht klar.
31:23Frau Baldin, hallo?
31:25Ich habe Besuch.
31:27Okay.
31:29Okay.
31:35Hallo, Darian.
31:38Hallo, Frau Zierenstein.
31:39Hallo.
31:41Ich freue mich, dich zu sehen.
31:43Ich darf mir ein neues Patentier aussuchen.
31:47Ja, das ist doch toll.
31:52Du bist traurig wegen Lenny, nicht wahr?
31:58Weißt du, Lenny ging es wirklich sehr schlecht.
32:01Er hatte ganz, ganz schlimme Schmerzen.
32:04Und wir wollten ihn nicht unnötig leiden lassen.
32:06Das wäre sonst Tierquälerei.
32:08Hat mein Onkel auch gesagt.
32:12Komm, ich zeig dir was.
32:17Ist das süß.
32:19Ja, siehst du.
32:20Das Leben geht immer weiter.
32:23Der Tod gehört einfach zum Leben.
32:25Ich hoffe.
32:26Aber das ist doof, dass Tiere und Menschen sterben.
32:29Alles muss irgendwann mal sterben, damit neues Leben geboren werden kann.
32:32Wie das Baby da?
32:34Hm.
32:35Wie dieses Baby da.
32:37Weißt du, dass dieses Baby noch gar keine Patin hat?
32:40Ja?
32:42Du hast eine Patin gefunden.
32:45Uh.
32:52Hast du schon was gefunden?
32:54Nee, noch nicht.
32:55Nicht locker lassen.
32:56Wir müssen den Boden genauestens untersuchen.
32:59Es muss irgendwas sein, was unseren Schwein nicht bekommt.
33:05Den beiden geht es immer schlechter.
33:07Ich kann ihnen noch eine Infusion geben, aber die hilft auch nicht mehr lange.
33:12Wo ist denn das Desinfektionsmittel?
33:15Das stand auch hier auf dem Tisch.
33:17Ja, aber jetzt ist es weg.
33:18Das kann doch nicht sein.
33:22Annett, schauen Sie sich das mal an.
33:25Das geht doch gar nicht.
33:28Du diebische kleine Elster, du.
33:33Ah, da ist ja unser Desinfektionsspray.
33:36Die Tür ist ja offen.
33:38Oh.
33:43Wie hat er das denn gemacht?
33:48Was wäre, wenn...
33:50Was?
33:52Genau, das muss es sein.
33:54Frau Dr. Mertens, ich habe mit meinen beiden Kollegen den Boden mehrmals genauestens abgesucht.
34:01Zentimeter für Zentimeter.
34:03Ja, Conny, den Boden.
34:04Ja, was denn sonst?
34:07Sagen Sie mal, hat Bert einen eigenen Futterdruck oder fressen beide aus demselben?
34:11Jeder hat seinen eigenen.
34:13Der von Betty.
34:14Also ist das Berts Futterdruck?
34:16Richtig.
34:17Alles passt.
34:18Helfen Sie mir mal kurz mit der Leiter.
34:20Ja, was haben Sie denn vor?
34:23Wir haben doch bisher angenommen, dass Betty und Bert etwas Giftiges aus der Wiese gefressen haben, richtig?
34:27Richtig.
34:33Was ist, wenn das Gift nicht von unten, sondern von oben gekommen ist?
34:39Oh.
34:41Ha.
34:47Sehen Sie sich das an?
34:50War das der Rabe?
34:51Raben lieben alles, was glänzt und glitzert.
34:57Da ist es.
35:00Unkrautvernichtungsmittel.
35:01Die Flasche ist leer.
35:02Der Rabe hat sie geklaut und sie in sein Versteck gebracht.
35:05Der Verschluss ist nicht ganz zu.
35:07Also hat sich die Flüssigkeit von hier oben, hier nach unten, genau in Berts Futterdruck ergossen.
35:14Und das hat Bert gefressen?
35:16Ja, und da das Berts Futterdruck ist, hat nur er alleine sich an dem Zeug vergiftet.
35:20Zuerst.
35:21Und nachdem sie ihn ins Einzelgehege gebracht haben, hat der Betty freie Bahn und prompt hat auch sie sich vergiftet.
35:27Und Schuld an allem war der Rabe.
35:30Ja.
35:31Jetzt können wir nur hoffen, dass die beiden wieder auf die Beine kommen.
35:57Wir kommen jetzt zu einem der Lieblingsplätze des Leipziger Tours.
36:08Okay, eyes of Globuli.
36:10Jetzt wo wir wissen, was sie haben, können wir wenigstens was tun.
36:14Warum eigentlich kein Atropin?
36:17Atropin wäre bei einer sofortigen Medikation das Richtige gewesen.
36:21Aber Belladonna beinhaltet zumindest die Information von Atropin.
36:24Belladonna alleine wird aber nicht reichen.
36:26Sie geben schon noch weiter Paraffinöl, oder?
36:27Naja, unbedingt.
36:29Die beiden sind noch nicht über den Berg.
36:34Ja, komm her.
36:38Ja, hallo, Merknis.
36:40Hallo, Dr. Blum?
36:41Sind Sie da?
36:42Ich muss mir helfen.
36:43Hallo.
36:44Ich muss mir helfen.
36:45Ich kann Sie nicht verstehen.
36:46Kommen Sie schnell.
36:47Sie müssen mir helfen.
36:48Wo sind Sie denn?
37:00So, meine Damen und Herren, wir kommen jetzt zu unserer ersten kleinen Forchterstation.
37:05Das ist die Grotte.
37:07Das ist die Grotte.
37:07Die grönt sich um die Tiere.
37:09Tiere wunderschön.
37:12Oh!
37:13Oh!
37:13Oh!
37:17Oh!
37:19Oh!
37:19Oh!
37:20Oh!
37:21Oh!
37:23Oh!
37:24Oh!
37:28Oh!
37:30Oh!
37:30So, wir kommen jetzt hier in die Besuchergrotte.
37:32Kommen Sie ruhig rein.
37:34Wir haben einen wunderbaren Blick aufs ganze Areal.
37:36Es hat circa 3200 Quadratmetern, 3200 Quadratmetern.
37:41Ähm, die Tiere können sich hier furchtfrei bewegen.
37:43Das ist ja nicht so.
37:44Ja, das ist ja nicht so.
37:44Ja, das ist ja nicht so.
37:45Also normalerweise sind die Schimpansen der absoluten Bauer.
37:49Wir haben ja gerade einen Nachflug bekommen.
37:50Kleiner Schimpanse und ich sage Ihnen, die ganze Bande, die spielt total verrückt.
38:01Ähm, ja dann starten wir unseren Test.
38:05Ah, unser Herr Direkter ist ja immer mit vollem Körperansatz dabei.
38:09Wir prüfen die Rollstuhltauglichkeit der Zuwege.
38:13Wenn ich mal vielleicht bitte vorbeitüfte?
38:15Danke.
38:16Dankeschön.
38:18Ja.
38:20Gut.
38:24Was guckst du so?
38:29Geht's Ihnen besser?
38:31Ja.
38:34Sind Sie sicher, dass ich Ihnen keinen Arzt rufen soll?
38:36Ja, verdammt!
38:37Ja.
38:39Ganz ruhig, ganz ruhig ist ja gut.
38:42Und reden Sie vor allem nicht mit mir wie mit einem Kleinkind.
38:44So weit bin ich noch nicht.
38:46Ich habe das noch ganz gut im Griff.
38:48Wenn Sie meinen.
38:53Was ist das hier?
38:53Musste das hier sein?
38:56Wie hätte ich Sie denn sonst dort rauskriegen sollen?
38:59Hätte ich Sie in eine Schubkarre setzen sollen?
39:04Vorsicht!
39:05Was machen Sie denn da?
39:06Ach, meinen Sie, meinen Sie, es wäre vielleicht einfacher, offen mit dieser Krankheit umzugehen?
39:14Diese ganze Heimlich-Tour reißt doch nur noch eine zusätzliche Belastung.
39:20Vielleicht sagen Sie zumindest Herrenbrück Bescheid.
39:23Den Typen wie Herrenbrück Schwäche wittern.
39:27Dann beißen Sie zu.
39:32Sie sind krank, Dr. Blum, Sie sind nicht schwach.
39:37Ich bin bestimmt kein großer Fan von Herrenbrück, aber in dem Fall tun Sie ihm bestimmt Unrecht.
39:43Ich bin vor allem realistisch.
39:46Und in unserer Gesellschaft wird meine Krankheit vor allem so wahrgenommen.
39:50Und Schwäche.
39:52Und das ist eine Wahrheit, die kann ich mir nicht leisten.
39:58Sie oder Ihr Stolz?
40:00Ich kann mich nur wiederholen.
40:02Gehen Sie offen mit Ihrer Krankheit um.
40:04Das ist bestimmt eine Erleichterung.
40:06Was soll das hier eigentlich alles?
40:09Das geht Sie überhaupt nichts an!
40:12Entschuldigung.
40:13Das geht mich sehr wohl was an.
40:15Ich bin die Einzige hier im Zoo, die von Ihrer Krankheit weiß.
40:17Und damit bürgen Sie mir eine ziemliche Verantwortung auf.
40:20Ich bin nicht Ihre persönliche Krankenschwester.
40:33Sie haben Ihren Standpunkt sehr deutlich gemacht.
40:35Frau Dr. Mertens.
40:37Danke.
40:42Nein.
40:44Sie sind nicht meine persönliche Krankenschwester.
40:47Und was ist, wenn Sie beim nächsten Schub in ein Krokodilbecken landen?
40:50Was wird denn dann aus dem Zoo?
40:52Hat der Zoo zum Schluss eine ziemlich starke Schlagzeile.
41:05Frau Dr. Mertens, das ist Herr Weber.
41:09Ja, was kann ich für Sie tun?
41:10Hallo, Frau Dr. Mertens.
41:11Hallo, guten Tag.
41:12Guten Tag.
41:12Ich bin Straßenkünstler und ich habe aber leider meinen Raben verloren.
41:19Er ist mir entflogen.
41:20Und jetzt habe ich aber in der Zeitung gelesen, dass Sie...
41:28Roman?
41:31Er heißt tatsächlich Roman?
41:33Ja, Roman!
41:36Hat er vielleicht auch einen blumigen Nachnamen?
41:38Nein, das ist Roman.
41:40Das ist mein Rabe.
41:42Also gut, manchmal ist er ein bisschen grob, aber...
41:45Ja, das passt ja dann.
41:46Dann nehme ich ihn gleich mit.
41:48Eigentlich hätten wir ihn gerne behalten.
42:12Ich glaube es ja wohl nicht.
42:14Also Herr Dr. Blum in dem Speiseklasse wäre nicht einverstanden.
42:16Nee, das machen wir nicht mit.
42:18Moment, Moment, Moment, Moment, Moment.
42:19Kein Fleisch und nicht.
42:22Wie kriegt die Pfleger das eigentlich im Kopf zusammen?
42:26Ihr kümmert euch den ganzen Tag liebevoll um die Tiere hier im Zoo?
42:30Und dann haut ihr euch mittags das Fleisch von misshandelten Tieren aus dem Zuchtknast rein?
42:34Ja, Sie haben ja recht, ne?
42:36Aber wenn der Hunger kommt, was kriegen wir dann?
42:39Schneckenfutter, Salat und Joghurt.
42:41Und das die ganze Woche lang.
42:42Das machen wir nicht mit, stimmt's, Kollegen?
42:44Wir arbeiten täglich hart.
42:46Wie wäre es mit einem Kompromiss?
42:48Wir kaufen nur noch Bio-Fleisch.
42:50Das sind ungefähr dreimal so viel.
42:53Dann gibt es eben nur noch zweimal die Woche Fleisch.
42:56Wednesday und Donnerstag zum Beispiel.
42:58Naja, also, es wäre eine Überlegung wert.
43:05Ja, wenn Sie versprechen, nämlich in Zukunft mit solchen Geschichten zu verschonen, versprochen.
43:15Na, kommt, Kollegen.
43:16Conny.
43:18Dr. Merz, was wollten Sie eigentlich von mir?
43:21Ah.
43:22Ich wollte Sie wissen lassen, dass der Rabe abgeholt wurde.
43:25Er heißt übrigens Roman.
43:26Aber das hat Ihnen wahrscheinlich Conny schon erzählt.
43:28Nein, hat er nicht.
43:30Eigentlich schade.
43:31War mir wirklich sympathisch, der kleine Kerl.
43:35Tja.
43:38Hey, Mom.
43:39Hi.
43:40Willst du mich mit nach Hause?
43:41Ich fahr noch nicht direkt nach Hause.
43:42Ich muss vorher noch was erledigen.
43:44Gehst du zu Luisas Eltern?
43:46Ja.
43:46Aber vorher muss ich noch zu den Wasserschweilen.
43:49Ich komm mit.
43:50Ich will dir noch was erzählen.
43:52Leon wollte wirklich auf unsere Erdmännchen schießen?
43:54Sag mal, spinnt der?
43:55Ich hab alles versucht, ihn davon abzuhalten.
43:58Wie kann man nur so eine Scheiße machen?
44:01Du hast absolut richtig gehandelt.
44:03Ist ja unglaublich.
44:05Fühlt sich trotzdem mies an.
44:07Ich bin auf jeden Fall heilfroh, dass du unsere Erdmännchen beschützt hast.
44:12Ich hab mir übrigens überlegt, was ich später machen will.
44:15Willst du Pfleger bei uns im Zoo werden?
44:18Na, fast.
44:19Ich will zur Polizei.
44:21Was?
44:23Wo kommst du denn da rauf?
44:24Ich hab mir das genau überlegt.
44:26Das ist genau das Richtige für mich.
44:27Das SEK sucht immer Leute.
44:28Geht's nicht eine Nummer kleiner?
44:30Warum?
44:32Ich will dahin, wo wirklich was abgeht.
44:34Wo ich gefordert werde.
44:37Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, analytisches Denken.
44:39Ich will nicht am Schreibtisch.
44:40Ich will raus.
44:46Ich pass schon auf mich auf, hm?
44:48Versprochen.
44:50Dauert das nicht ewig, bis man in so eine Spezialeinheit kommt?
44:52Na und? Ich hab doch Zeit.
44:54Und wenn die mich genommen haben, dann kann ich auch endlich ausziehen.
44:57Das wär aber was, oder?
44:59Na, wenn du's so eilig hast.
45:01Gehen wir heute Abend joggen?
45:03Okay.
45:04Ich geb dir auch Vorsprung.
45:11Komm, komm doch mal raus.
45:15Na, fein.
45:16So ist gut.
45:17Na, das ist ja wunderbar.
45:18Die beiden sind ja wieder putzmunter.
45:21Und wie.
45:23Betty hat Bert vorher gar nicht so gemocht.
45:25Ja, sie sind froh, dass sie wieder gesund sind.
45:27Na, Gott sei Dank.
45:42Danke.
45:47Setzen Sie sich bitte vor Dr. Mervens.
45:48Danke.
45:49Ach, ich hätte nicht gedacht, dass wir uns so schnell wiedersehen.
45:53Ja, Entschuldigung.
45:54Bei unserem letzten Treffen, da war ich ein bisschen überrumpelt.
45:57Ja, das kann ich verstehen.
46:00Luisa hat gestern gesagt, dass sie gerne wieder zu Ihnen zurück möchte.
46:04Echt?
46:04Oh, das ist ja toll.
46:07Jetzt bin ich ein bisschen überrascht.
46:10Das Jugendamt hat mir gesagt, dass sie...
46:12Also ich...
46:13Ich dachte, dass das für sie völlig in Ordnung wäre, wenn sie bei mir bleiben würde.
46:18Ja, aber da wusste ich ja nicht, dass sie zurück nach Hause will.
46:21Sie müssen wissen, Frau Dr. Mervens.
46:23Wir haben unser Leben wieder im Griff.
46:27Wir haben gelernt.
46:29Das hier, das ist jetzt ein gutes Zuhause.
46:33Das wäre also...
46:34Also Sie wären dazu tatsächlich bereit, wenn Luisa wirklich will.
46:39Ja, klar.
46:40Natürlich.
46:42Mhm.
46:43Okay.
46:45Hallo Luisa, ich komme gerade von deinen Eltern.
46:48Sie haben Ja gesagt.
46:49Sie haben Ja gesagt?
46:50Echt?
46:51Ja, wir haben uns vorher gerne das überlegt.
46:53Du bleibst mal ein paar Tage bei deinen Eltern,
46:55schaust, wie du zurechtkommst, ob du dich wohlfühlst.
46:57Einfach, um das mal auszuprobieren.
46:59Und dann siehst du ja, wie es läuft.
47:01Na, was sagst du dazu?
47:04Danke.
47:07Und, bereit für die nächste Runde?
47:10Komm.
47:12Gib mir nur zwei Minuten, ja?
47:14Einer.
47:16Komm, Endspurt.
47:25Wer als erstes zu Hause ist?
47:27Wir haben doch sicher eine Chance.
47:28Da seid ihr doch nicht so sicher.
47:29Du hast meine Gene.
47:32Wenn du mal nicht verlieren willst, los!
47:33Ja, die ist so sicherlich.
47:36Ja, ich bin...
47:37Dann.
47:55Ja, ich bin...
47:57Untertitelung des ZDF, 2020
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