- vor 2 Tagen
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:03Helena, Sie haben gepackt?
00:06Sagen Sie bloß, Sie wollen jetzt verlassen.
00:10Haben Sie nicht immer von diesem Tag geträumt?
00:13Naja, wenn Sie mich so fragen...
00:15Ich gehe freiwillig.
00:17Sie brauchen also keinen weiteren Mordversuch unternehmen.
00:20Sind Sie sich sicher, am Ende kommen Sie noch zurück?
00:22Keine Angst.
00:24Nicht so lange Sie in diesem Hause leben.
00:27Dann hätte ich mir ja die ganze Mühe sparen können.
00:30Der arme Hagen.
00:31Er hatte so viel Angst vor Ihnen.
00:33Er hätte Sie beinahe umgebracht.
00:35Es war ein leichtes, ihm einzureden, dass Sie Victorias Mörderin sind.
00:39Und dass Sie ihn umbringen würden, wenn er Ihnen nicht zuvorkommt.
00:43Was du nicht sagst.
00:45Richard!
00:48Dann hat Hagen also doch nicht gelogen.
00:51Habe ich es Ihnen nicht gesagt?
00:53Irgendwann machen Sie einen Fehler.
01:02Dann hat Hagen.
01:32Dann ist es also wahr.
01:33Ja, du wolltest Helena mit Hagens Hilfe umbringen.
01:37Unsinn, das glaubst du doch nicht im Ernst.
01:39Du hast eben eingestanden, dass du Hagen eingeredet hast.
01:41Helena hätte Viktoria umgebracht.
01:43Und dass er sie töten muss, wenn er sein eigenes Leben retten will.
01:45Ich habe ihm gar nichts eingeredet.
01:47Dreh mir doch nicht das Wort im Mund herum.
01:50Wie kannst du mir nur so etwas zutrauen?
01:53Ich will, dass du mein Haus verlässt.
01:55Richard, jetzt sei doch vernünftig.
01:57Ich weiß, dass du das Recht hast zu bleiben.
01:59Dass unsere Scheidung rechtskräftig ist.
02:02Aber ich rate dir nicht, von diesem Recht Gebrauch zu machen.
02:05Das Maß ist voll.
02:20Hey, Lissi.
02:21Hi.
02:23Wie siehst du denn aus?
02:25Ach, wir haben doch heute die Beckerit-Präsentation in der Manufaktur.
02:28Wow, steht dir gut.
02:30Danke.
02:31Ich würde dir glatt eine Lebensversicherung abkaufen.
02:36Wie geht es Sebastians Vater?
02:39Ich glaube, die OP läuft noch.
02:41Das heißt, du hast heute noch nicht mit Sebastian gesprochen.
02:43Du siehst doch, was hier los ist.
02:45Entschuldigung.
02:47Becker's Boten, Lissi von Weiden.
02:48Guten Tag.
02:50Ach, Herr Schwarzschneider.
02:53Ja, natürlich gibt es uns noch.
02:54Was denken Sie denn?
02:56In zwei Stunden.
02:58Ja.
02:59Vielen Dank.
02:59Tschüss.
03:02Ruf Sebastian doch mal an.
03:03Vielleicht ist die Operation ja schon vorbei.
03:05Das glaube ich nicht.
03:07Dann hat er sich schon gemeldet.
03:12Bist du noch?
03:13Nein, danke.
03:14Ich gehe erst mal ein paar Schritte.
03:17Danke.
03:19Hast du eigentlich schon mit Lissi gesprochen?
03:21Nee, die hat zu tun.
03:22Ich dachte, ihr seid zusammen.
03:25Ja, das sehen wir auch.
03:32Aber deshalb muss ich sie ja nicht ständig mit meinen Problemen belasten, oder?
03:35Ich mache das doch nicht deinen Ernst.
03:37Glaubst du etwa, du belastest sie?
03:39Was soll ich denn sagen?
03:40Komm her, hilf mir, mir geht so schlecht.
03:43Und manchmal hilft es schon einfach nur, die vertraute Stimme von jemandem zu hören,
03:46den man liebt.
03:49Sie wird schon anrufen.
03:51Komisch, dass Sebastian noch nicht angerufen hat.
03:54Wahrscheinlich gibt es einfach nichts Neues.
03:56Ja, aber man redet doch nicht nur miteinander, wenn man Neuigkeiten austauscht.
04:02Ich muss jetzt auch los.
04:06Also, ruf mich an, wenn es was Neues gibt.
04:09Aber wirklich nur dann, ja?
04:11Sehr witzig.
04:13Viel Glück.
04:14Tschüss.
04:36Lissi, hi.
04:38Hi.
04:39Na, wie geht's?
04:41Ja, wird wohl noch eine Weile dauern, aber...
04:45Ich...
04:46Wir sagen uns nichts.
04:47Aber ich denke, in so einer Situation ist keine Nachricht wohl eine gute Nachricht.
04:50Ja, das glaube ich auch.
04:52Läuft's bei dir?
04:53Du meinst bei uns?
04:54Ja, super.
04:55Es ist ganz viel los.
04:57Zum Glück haben wir diesen Aushilfsfahrer bekommen.
04:59Ja, keine Angst, ich kann ja auch bald wieder fahren.
05:02Ach, das war jetzt kein Vorwurf gegen dich.
05:04Ich weiß, das mit deinem Vater ist jetzt einfach wichtiger.
05:07Wie geht's denn dir?
05:10Ja, ich steh halt hier so rum, kann nichts machen.
05:13Ich geh zum Automaten, hol mein Kaffee.
05:15Ich geh in Gang rauf, geh wieder runter.
05:19Ich werde mal in den Park gehen.
05:21Blöd, dass ich jetzt hier nicht weg kann.
05:24Ja, blöd.
05:26Das Geschäft geht vor.
05:28Sonst war's das mit unserem Kurierdienst, oder?
05:30Ja, genau.
05:34Du, da klopft jemand an.
05:36Ich muss Schluss machen.
05:37Ja, danke, dass du angerufen hast.
05:39Kein Problem.
05:40Bis bald.
05:45Beckers Boten, Lissi von Weiden.
05:46Guten Tag.
05:57Und?
05:59Kommt sie?
06:01Nee, zu viel Stress.
06:05Vielleicht kannst du ja Mittagspause machen.
06:08Dann könnt ihr zusammen im Park spazieren gehen.
06:17Die PR-Abteilung hat ganze Arbeit geleistet.
06:21Haben Sie die Presseliste schon gelesen?
06:26Frau von Weiden?
06:30Die Presseliste.
06:32Ja, ja, hab ich gelesen.
06:33Es ist alles da, was Rang und Namen hat.
06:36Ihre Präsentation unserer neuen, unzerstörbaren Glasur wird eine enorme Multiplikatorenwirkung haben.
06:41Welche Präsentation, ich hab immer noch keine Unterlagen.
06:44Sie haben sie noch nicht bekommen?
06:47Herr Becker hat es vorgezogen, die Nacht im Krankenhaus zu verbringen.
06:51Na ja, kann man ja verstehen. Sein Vater wird gerade operiert.
06:54Und zu einem wichtigen Tag wie heute, kaum vorstellbar, dass ich hinter meinem Chefdesigner...
07:01Herr Becker, da sind Sie ja. Wo sind die Unterlagen für die Pressekonferenz?
07:05So gut wie fertig.
07:06So gut wie fertig? Ich trete in zwei Stunden vor die Presse.
07:09Das schaffe ich schon.
07:10Ich mach mir keine Sorgen um Sie, sondern um die Präsentation.
07:13In einer Stunde haben Sie sie.
07:15Jetzt reicht's mir aber.
07:16Ihr Vater hat ein paar Probleme und Sie halten hier den ganzen Betrieb auf.
07:20Was sagen Sie da?
07:22Probleme?
07:23Mein Vater kämpft um sein Leben und Sie reden von Problemen?
07:26Sie, herzlose und skrupellose...
07:27Simon, bitte!
07:28Frau von Weiden, wir haben in zwei Stunden eine wichtige Präsentation.
07:31Seien wir professionell.
07:33Jeder versucht ihr sein Bestes zu geben.
07:35In einer halben Stunde, nicht länger.
07:51Mein Gott, bin ich froh, dass das geklappt hat.
07:56Es tut mir leid.
07:59Was tut dir leid?
08:01Dass wir Annabelle erst in eine Falle stellen mussten, damit ich dir glaube.
08:04Tja, manchmal bist du eben blind, was diese Frau betrifft.
08:09Ja.
08:10Aber das ist jetzt endgültig vorbei.
08:14Glaubst du, sie wird gehen?
08:18Sie muss.
08:20Was, wenn nicht? Du kannst sie nicht zwingen.
08:23Helena, sie hat versucht, dich umzubringen.
08:26Ich kann dir nicht zumuten, noch weiter mit ihr unter einem Dach zu leben.
08:30Du hast es schon so oft versucht.
08:32Ich weiß.
08:34Aber haben wir eine Wahl?
08:40Was ist, wenn ich ihr meine Anteile an der Manufaktur gegen ihren Anteil am Gutshaus anbiete?
08:47Sie will nicht das Haus, Richard.
08:49Sie will dich.
08:53Ja.
09:02Ja?
09:04Luisa?
09:06Na, wie geht's dir?
09:08Ein bisschen gestresst.
09:09In meinen paar Minuten muss die Präsentation fertig sein.
09:12Sag mal, kann es niemand anders machen?
09:14Nein.
09:14Ich will sicher gehen, dass die Leistung meines Vaters angemessen gewürdigt wird.
09:18Wie geht es ihm?
09:19Gibt's schon was Neues?
09:20Nein, wir warten auch noch.
09:22Das wird wohl noch eine Weile dauern.
09:25Ich wünschte, ich wäre jetzt bei euch.
09:29Wann ist denn die Pressekonferenz?
09:32Gut, anderthalb Stunden.
09:34Also, dann musst du die Präsentation jetzt schon fertig haben?
09:37Bloß auf, ich wäre ja von Weidenbeiner an die Gurke gegangen.
09:39Deswegen, wenn Henning nicht dazwischen gegangen wäre, dann...
09:42Naja, egal. Halb so schlimm.
09:44Also, ich kann gerne kommen.
09:45Ich komme schon klar.
09:46Ich muss jetzt weitermachen.
09:48Na gut, dann...
09:50Ja.
09:50Viel Glück.
09:51Danke, dass du im Krankenhaus bist.
09:53Ich werde nachher bei euch sein. Bis dann.
09:58Henning, was ist los?
09:59Ach, nichts.
10:01Ich hatte nur das Gefühl, du könntest etwas Unterstützung gebrauchen.
10:04Danke, aber im Moment habe ich etwas Termindruck.
10:08Ach.
10:10Beckett.
10:12Eine Entwicklung von Harald Becker für Falkendal-Purzellan.
10:14Ja, das sieht doch schon ganz gut aus.
10:17Für deinen Vater ist das ein großer Tag.
10:19Ich wünsche, er könnte dabei sein.
10:23Wie geht es ihm?
10:24Er wird noch operiert.
10:26Luisa ist im Krankenhaus.
10:27Bei meinem Bruder und meiner Mutter.
10:31Ich kann im Moment leider nichts für euch tun.
10:34Aber du weißt, dass ich diesen Vertrag immer für unfair gehalten habe.
10:38Es ist mir ein Rätsel, wie er zustande gekommen ist.
10:41Wenn es nach mir ginge, würde die Manufaktur ganz anders mit deinem Vater umgehen.
10:45Danke.
10:46Das ist schon in Ordnung.
10:47Das weiß ich sehr zu schätzen.
10:49Bis dann.
10:50Bis dann.
10:52Bis dann.
11:10Und, wie geht es Ihnen?
11:13Ich glaube, er steht ziemlich unter Druck.
11:15Auch wenn er es nicht zugibt.
11:18Ja, ich wünschte, ich könnte ihm klar machen, dass er das nicht tun muss.
11:21Sicher, wir brauchen das Geld, aber doch nicht zu diesem Preis.
11:26Er tut das doch für Harald.
11:28Er will seine Arbeit würdigen.
11:30Harald hat Beckerit erfunden.
11:31Niemand sonst.
11:32Ja, ich weiß.
11:35Ich gehe doch zu ihm.
11:36Auch wenn ich nicht helfen kann.
11:37Doch, du hilfst ihm.
11:39Es hilft ihm schon, wenn du bei ihm bist.
11:47Dankeschön.
11:48Herr von beiden.
11:49Frau Nowak.
11:51Ich grüße Sie.
11:52Guten Tag.
11:53Danke.
11:54Haben Sie inzwischen mit Hagen gesprochen?
11:56Keine zwei Worte.
11:57Er war heute Morgen...
12:00Ich...
12:00Ich weiß auch nicht.
12:01Ich finde im Moment keinen Zugang zu ihm.
12:04Ich habe ihm Unrecht getan.
12:06Annabelle hat heute gestanden, dass sie...
12:08Hagen gegen Helena aufgehetzt hat.
12:10Freiwillig?
12:11Nein, nicht ganz.
12:12Wir mussten eine kleine List anwenden.
12:16Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll, das zu hören.
12:19Ich verstehe, was Sie meinen.
12:21Das wird Hagens Hass auf Annabelle noch verstärken.
12:24Es tut mir so leid für Sie.
12:26Es muss furchtbar sein, mit der Frau unter einem Dach zu leben,
12:29die versucht hat, sie umbringen zu lassen.
12:32Könnten Sie als Anwältin denn gar nichts dagegen tun?
12:36Na ja.
12:39Das Gutshaus ist ein wichtiger Bestandteil meiner Biografie.
12:42Ich kann es Annabelle nicht einfach überlassen.
12:45Ich habe mir überlegt, meine Anteile an der Manufaktur
12:48ihr als Gegenleistung anzubieten, wenn sie auszieht.
12:51Na ja, so wie ich Frau von Weiden einschätze,
12:53glaube ich kaum, dass sie sich darauf...
12:54Ja, wir arbeiten.
12:55Und was ist mit ihrem Geständnis von heute Morgen?
12:58Schließlich hat sie zugegeben,
12:59dass sie Hagen zum Mord an mir angestiftet hat.
13:01Ja, aber wenn nur Sie und Herr von Weiden das Geständnis gehört haben,
13:04dann sehe ich keine Chance, das vor Gericht zu verwenden.
13:07Gibt es denn nicht eine Möglichkeit,
13:09eine verrückt gewordene Ehefrau aus dem Haus zu bekommen?
13:13Normalerweise sind es immer die Ehemänner,
13:14die solche Probleme machen.
13:16Ja, und wie reagieren die Ehefrauen dann?
13:19Sie wechseln die Türschlösser aus.
13:47Sie wollen zu Victoria?
13:49Ja, bitte, Sir.
13:51Das hier ist Ihr Ticket des Jenseits.
13:56Gute Reise.
13:59Hagen!
14:03Konrad, was machst du denn hier?
14:05Das sieht aber nicht gesund aus, ha?
14:07Das ist das Einzige, was hilft.
14:09Wogegen?
14:10Gegen Kater.
14:11Dann bin ich aber ruhig.
14:12Ich dachte schon, ich müsste einen Krankenwagen rufen.
14:15Die erlaube ich noch auf einem Bein davon.
14:17Na ja, du kannst ruhig beide nehmen.
14:19Ich gebe dir einen Kilometer-Vorsprung.
14:20Ja, aber vorher mache ich eine kleine Pause.
14:24Sag mal, was machst du denn als nächstes?
14:27Was meinst du?
14:29Na ja, hast jetzt deine Schwester beunruhigt,
14:32deine Freundin unglücklich gemacht,
14:34mit einem deiner besten Freunde gebrochen.
14:35Damit meine ich nicht mich,
14:36ich meine Richard van Weiden.
14:38Du hast getrunken, du hast rumgepöbelt,
14:40ich nehme an, du hast ein bisschen randaliert.
14:42Ja, ein bisschen zu Hause.
14:43Super.
14:44Und was machst du als nächstes?
14:46Ich glaube, ich werde langsam verrückt.
14:49Ja, super Idee.
14:50Ich meine es ernst.
14:52Darüber macht man keine Witze.
14:55Sag mal,
14:57glaubst du an Visionen?
15:01In ein paar Minuten,
15:02dann ist deine Spüle wieder in Ordnung.
15:05Ich wüsste sonst auch nicht,
15:06wie ich das Essen heute noch hinkriegen sollte.
15:11Herr van Weiden bat,
15:12mich diesen Brief an Sie weiterzugeben,
15:13zur Kenntnisnahme.
15:17Kein Wort, Herr Adam.
15:18Ich weiß, wie man Handtücher faltet.
15:21Noch schöner.
15:22Ah, vom Polizeipräsidenten.
15:25Der ist sicher für dich.
15:26Wieso?
15:30Zeig mal.
15:34Ich kann mich gar nicht erinnern,
15:35dass ich in letzter Zeit
15:36mal geblitzt worden bin.
15:38Die zulässige Geschwindigkeit
15:40in einer verkehrsberuhigten Zone
15:41um fünf Stundenkilometer überschritten.
15:43Kann gar nicht sein.
15:45Das sagen Sie alle.
15:46Moment, wann war denn das?
15:48Ja, das war an dem Tag,
15:49an dem Luise Lissi angefahren hat.
15:52Da war ich doch mit euch im Krankenhaus.
15:55Wer hat der denn den Wagen da?
15:57Herr Adam.
15:59Herr Adam kann nicht sein.
16:01Der war in der Küche und hat...
16:02Was war's?
16:03Likör in das Tiramisor geschüttet?
16:06Ja, wohl kaum.
16:08Das hier ist ein hieb- und stichfestes Alibi.
16:11Ich glaube, das ist jetzt
16:12eine Entschuldigung fällig, ne?
16:23Danke, das stimmt so.
16:25Dankeschön.
16:25Siehst du ja schon wieder.
16:26Ich dachte, du musst zur Präsentation.
16:27Ja, ich hab vergessen,
16:28meinen Milchkaffee zu bezahlen.
16:30Ach, und deshalb kommst du noch mal wieder.
16:31Ja, morgen hab ich's vergessen.
16:33Ich hab übrigens mit Sebastian telefoniert.
16:35Also, wie ich gesagt hab,
16:36die OP läuft noch.
16:37Und wann sind Sie fertig?
16:39Keine Ahnung.
16:40Aber willst du nicht dabei sein,
16:41wenn's soweit ist?
16:42Ich hab doch keine Zeit.
16:44Lissi, ich versteh dich ja.
16:45Und vor allem, wenn du dabei sein musst,
16:49wenn Sebastian schlimme Nachrichten bekommt.
16:51Die Operation wird nicht schief gehen.
16:52Und was ist, wenn doch?
16:58Es ist wegen deiner Mutter, oder?
17:05Als ich damals die Nachricht gekriegt hab,
17:07dass sie tot ist, äh...
17:11Ich...
17:11Ich ertrag das nicht noch mal.
17:12Ich will da nicht noch mal dabei sein.
17:15Aber ihr seid doch diesmal zu zweit
17:18und ihr könnt euch gegenseitig beistehen.
17:24Du musst auf die Präsentation, oder?
17:26Ja, ja, klar.
17:29Viel Glück noch mal.
17:31Danke dir auch.
17:44Das hier ist der Originalvertrag.
17:46Mit Herrn Becker.
17:48Ich brauche jede Menge Kopien davon.
17:50Die Vorgespräche mit den Einkäufern
17:51und den potenziellen Lizenzen nehmen,
17:53lassen sich viel versprechen dann.
17:54Gibt es schon definitive Kaufentscheidungen?
17:57Sie wissen doch, das ist wie beim kalten Buffet.
17:59Erst zieren sich alle,
18:00aber sobald der Erste zugeschlagen hat,
18:02gibt es kein Halten mehr.
18:09Die Präsentation.
18:10Na, das wurde aber auch Zeit.
18:11Bleiben Sie bitte,
18:12falls Herr Reichenbach und ich noch Vorschläge haben,
18:15können Sie sie gleich einarbeiten.
18:17Ich glaube nicht,
18:18dass man an dieser Präsentation
18:19noch was verbessern kann.
18:20Sie ist perfekt.
18:21Ist das der Originalvertrag meines Vaters?
18:24Danke, Herr Becker.
18:26Sie können jetzt gehen.
18:28Die Präsentation ist sehr gut.
18:31Gut.
18:41Ich brauche dir wohl nicht zu erzählen,
18:43was diese Vision zu bedeuten hat.
18:45Lass mich raten.
18:46Mein Hass auf Annabelle bringt mich um.
18:49Ja, oder siehst du das anders?
18:52Konrad, ich bin nicht blöd.
18:53Ich weiß, wie gut es mir ging,
18:55als ich mich an nichts erinnern konnte.
18:56Ich hatte keine Ahnung,
18:57wer Annabelle van Weiden war.
18:59Der Schmerz und die Trauer in Viktoria
19:00waren einfach nicht da.
19:02Ich hatte ein einfaches Leben.
19:04Aber das Ganze hat nur so lange funktioniert,
19:06bis meine Erinnerung wiederkam.
19:09Mein Problem ist nicht mein Kopf.
19:12Mein Problem ist mein Hass
19:12und den werde ich einfach nicht mehr los.
19:14Hagen, ich möchte dir was erzählen.
19:18Es gibt ein altes indianisches Ritual.
19:20Oh, bitte, Konrad.
19:21Jetzt fange ich mit sowas an.
19:21Lass mich mal ausreden.
19:24Wenn ein Krieger von einem Dämon besessen war,
19:27der ihn rachsüchtig machte.
19:30Wenn er es zu Hause nicht mehr aushielt
19:31und die Seinen gegen sich aufbrachte.
19:34Wenn sein Stamm ihm gleichgültig wurde
19:37und er Tag für Tag, Nacht für Nacht
19:40ruhelos über die Prärie trieb.
19:43Dann wusste er,
19:44er muss diesen Dämon einfangen
19:46und im Feuer verbrennen.
19:49Entschuldige.
19:50Ich soll den Dämon verbrennen?
19:52Ja.
19:53Den Dämon, den Annabelle auf dich gehetzt hat.
19:56Ah ja, klar, den.
19:57Äh, wie fängt man den gleich?
20:00Das ist das Knifflige an dem Ritual.
20:02Mhm.
20:17Ja?
20:19Luisa, was machst du denn hier?
20:21Ich kann dich doch nicht alleine
20:22in der Höhle des Löwen lassen.
20:25Ich war gerade in der Höhle.
20:26Und rate mal, was er auf dem Schreibtisch lag.
20:29Vaters Originalvertrag.
20:30In dem er Annabelle die Formel verkauft.
20:32Ich habe einen kurzen Blick
20:34auf die Unterschrift werfen können.
20:35Sie war blau.
20:36Kugelschreiber, würde ich sagen.
20:38Und?
20:42Vaters Füllfederhalter.
20:43Ich habe ihn gestern ins Krankenhaus mitgebracht,
20:45damit meine Mutter
20:46die OP-Einwilligung damit unterschreibt.
20:48Ich weiß.
20:56Er schreibt grün.
20:58Viele Leute haben einen Glücksbringer.
21:00Für meinen Vater ist es dieser Füllfederhalter.
21:03Er hat alle wichtigen Dokumente damit unterschrieben.
21:06Du glaubst, der Vertrag ist gefälscht.
21:08Ich bin mir sicher.
21:11Was ist los?
21:11Warum freust du dich nicht?
21:13Jetzt wissen wir, warum die Summe in dem Vertrag so niedrig ist.
21:15Annabelle hat ihn gefälscht.
21:16Simon, das ist eine Möglichkeit.
21:18Nein, so ist es.
21:19Vielleicht war dein Vater unter Zeitdruck
21:21oder hat er den Füllfederhalter vergessen?
21:23Oder hat er den Füller mit einer anderen Tinte befüllt?
21:25Dieser Füllfederhalter ist immer mit grüner Tinte gefüllt.
21:27Sonst bringt er kein Glück.
21:28Außerdem könnte ich wetten,
21:29dass das Kugelschreiber auf dem Vertrag war.
21:31Siehst du, du wettest.
21:33Du hast den Vertrag nur kurz gesehen.
21:34Na und, ich bin mir sicher.
21:36Ich will einfach nicht, dass du zu schnell vorprescht.
21:39Simon, das ist nur ein Verdacht.
21:41Wir haben keine Beweise.
21:52Guten Tag, Herr Becker.
21:53Ja, dann.
21:55Ist der Ausguss wieder in Ordnung?
21:57Einwandfrei.
21:58Sie verstehen Ihren Job.
22:00Ja, so wie Sie ihren.
22:01Danke.
22:03Machen Sie sich nichts draus.
22:05Eva hält alle Männer,
22:06die ihren Job mit dem Metermaß machen, für Pedanten.
22:09Sie macht ihre Arbeit lieber aus dem Bauch heraus.
22:11Dann wüsste ich nur gern,
22:13wie man aus dem Bauch heraus Raketen zum Mond schießt.
22:18Hier, das ist für Sie.
22:20Was ist das?
22:21Ihr Alibi.
22:22Also, Sie können den Likör unmöglich in das Tiramisu getan haben.
22:26Das ist doch unmöglich.
22:27Na, sag ich doch.
22:28Ich bin noch nie in meinem Leben zu schnell gefahren.
22:30Was, das passiert doch jedem mal.
22:31Mir nicht.
22:32Also, das glaube ich Ihnen nicht.
22:3435 Stundenkilometer, 30.
22:36Ich meine, so genau ist der Tag im Auto doch gar nicht.
22:39Das sind doch Ausreden.
22:39Die deutsche Straßenverkehrsordnung erstreckt sich auch
22:44auf Normierung der Tachometer in Personenkraftwagen.
22:49Ich dachte, Sie freuen sich.
22:51Der Zittel da beweist, dass Eva sich geirrt hat.
22:54Ich weiß, dass sie sich geirrt hat.
22:55Dafür brauche ich keinen Beweis.
22:57Eva schon.
22:59Aber ich weiß, was jetzt passieren muss.
23:02Tja, Eva muss sich entschuldigen.
23:04Nein.
23:05Ich werde diesen Bescheid anfechten.
23:11Aber ich will Sie nicht mit Zahlen und Fakten langweilen
23:14und schon gar nicht mit einem langen Vortrag.
23:16Sehen Sie selbst, was eine unzerstörbare Glasur
23:20für hochwertiges Porzellan bedeutet.
23:31Würden Sie die Vase bitte herumreichen?
23:37Wie Sie sehen, hat die Oberfläche der Vase
23:40nicht den geringsten Schaden genommen.
23:42Selbst unter einem Mikroskop
23:44würden Sie keinen Kratzer entdecken.
23:48Ja, ja, versuchen Sie es ruhig.
23:51Versuchen Sie es doch auch mit einer Gabel
23:53oder einem Taschenmesser.
23:55Vielleicht hat der eine oder andere ja
23:57ein Gläschen Salzsäure dabei.
24:01Zieh dir das mal an.
24:03Beckeriet, eine Entwicklung von Falkenthal-Porzellan.
24:06Ich fass es nicht.
24:07Sinde schlägt den Namen deines Vaters.
24:09Sie schreckt wirklich vor nichts zurück.
24:12Wenn Sie noch Fragen haben,
24:14dann bitte stellen Sie sie jetzt.
24:17Keine Fragen.
24:18Gut.
24:18Doch, ich hätte eine Frage, Frau von Weiden.
24:24Warum heißt Ihre neue, unzerstörbare Glasur
24:27eigentlich Beckeriet?
24:29Nun, Sie wissen ja selbst,
24:31wie schwer es ist,
24:32einen international vermarktbaren Namen zu finden.
24:35Ja, Beckeriet gab es noch nicht
24:37und ich finde, der Name klingt gut.
24:39Das ist doch Unsinn.
24:40Sie lügen.
24:41Die Formel heißt Beckeriet,
24:43weil der Erfinder Harald Becker heißt.
24:44Harald Becker ist mein Vater
24:45und er hatte niemals vor,
24:46Annabelle von Weiden diese Formel zu verkaufen.
24:49Sie haben sie ihm gestohlen.
24:50Sie sind eine Diebindrauch an Weiden.
25:05Hast du alles?
25:07Zum Dämonenfangen.
25:08Ich weiß nicht, ich bin ja noch Anfänger.
25:11Na ja, das müsste reichen.
25:14Konrad, das ist Unsinn.
25:15Du weißt, dass ich nicht an diesen Quatsch glaube.
25:17Es kommt nicht drauf an,
25:17ob du dran glaubst oder nicht.
25:21Ja, und jetzt?
25:22Jetzt musst du deinen Dämon anlocken.
25:26Und das ist der Artikel,
25:27den Annabelle mir zugespielt hat.
25:28Okay, wir finden's Feuer.
25:41Noch was?
25:43Verlass dich ganz auf dein Gefühl.
26:03Okay, das reicht.
26:08Jetzt lass ich dich allein.
26:10Und denk dran,
26:12nur wenn du meinst, was du sagst,
26:13wird's funktionieren.
26:16Und das muss ich nicht irgendwie anfangen.
26:24Wenn du das drittst,
26:24bist du gut.
26:24Und das ist,
26:32Ich bin da.
26:34Ich bin da.
26:40Du kommst nicht.
26:40Du kommst nicht.
26:40Ich bin da.
26:42Dann kommst du jetzt.
26:49Ich werde dir nie verzeihen, aber ich räume dir auch keine Macht mehr über mich ein.
26:56Du hast Viktoria getötet. Das Schicksal soll dich richten.
27:04Dafür gebe ich mein Blut.
27:24Ich übergebe dich der blinden Macht des Schicksals.
27:29Mein Gott, ich kann nicht glauben, dass ich das tue.
27:40Was mache ich hier eigentlich?
27:57Ein letztes Mal. Wir geben keine Interviews.
28:00Das war eine spontane Äußerung von Herrn Becker, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
28:07Idiot! Wie konnte ich mich nur dazu hinreißen lassen?
28:10Jetzt mach dir keine Vorwürfe. Sie hat dich provoziert. Jeder andere hätte auch die Nerven verloren.
28:15Ich kann es mir aber nicht leisten, die Nerven zu verlieren. Dieser Job ist wichtig für uns.
28:19Meine Familie braucht das Geld, was ich hier verdiene.
28:21Ich weiß.
28:24Abgesehen davon war es dumm, Annabelle in aller Öffentlichkeit anzuklagen, ohne hieb- und stichfeste Beweise zu haben.
28:29Dann müssen wir die Beweise eben jetzt suchen.
28:34Mein Vater kam doch an dem Tag des Unfalls direkt von Annabelle von Weiden, richtig?
28:40Ja.
28:47Ich bin's, Mutter. Gibt's was Neues?
28:52Gut.
28:53Hör mal, Vaters Füllfederhalter, war der bei den Unfallsachen, die die Polizei zurückgeschickt hat?
28:59War dabei.
29:01Das hab ich mir gedacht.
29:03Nein, ich muss jetzt Schluss machen.
29:05Ja, bei mir läuft alles wunderbar.
29:06Ja, Luisa ist bei mir.
29:08Wir kommen nachher zu euch, ja? Bis dann.
29:10Mein Vater hat ihn dabei gehabt, also muss er auch damit unterschrieben haben.
29:14Ja?
29:17Ja.
29:18Ich komm gleich.
29:26Ich muss den Chef beruhen.
29:32Dann drück ich dir die Daumen.
29:34Das bekomm ich schon wieder hin.
29:36Schließlich brauchst du ja einen Chefdesigner.
29:52Vielleicht war es doch keine so gute Idee, den Namen seines Vaters aus der Präsentation zu streichen.
29:57Warum?
29:57Der Name hat dann nichts zu suchen.
29:59Die Formel gehört mir.
30:04Es tut mir leid, Frau von Weiden, ich habe einen Fehler gemacht.
30:08Einen Fehler gemacht?
30:10Sie haben der Firma einen nicht wieder gut zu machenden Schaden zugefügt.
30:14Ich habe den Presseleuten gesagt, dass sie mich nicht zitieren dürfen.
30:16Und ich werde meine Aussage auch nicht wiederholen.
30:18Und jetzt soll ich Ihnen wohl dankbar sein.
30:20Ich wüsste nicht, was Herr Becker im Augenblick mehr tun könnte.
30:22Sie halten sich da raus. Und Sie sind entlassen.
30:25Wie bitte?
30:26Nehmen Sie Ihren Resturlaub, ich will Sie hier nicht mehr sehen.
30:29Das können Sie nicht machen.
30:30Sie haben mir gerade noch gefehlt.
30:31Herr Becker liegt im Koma.
30:33Und Sie wollen seinem Sohn die Möglichkeit nehmen, ihm zu helfen.
30:36Das wäre ein Image-Schaden für Ihre Firma.
30:38Wollen Sie mir drohen?
30:39Nein, ich will Sie nur daran erinnern, dass Sie Herrn Becker etwas schulden.
30:42Ich schulde ihm etwas? Na, das sagt die Richtige.
30:44Waren Sie es nicht, die Herr Becker über den Haufen gefahren hat?
30:47Sie sind doch wirklich das Allerletzte.
30:48Simon, lass bitte. Das lohnt sich doch überhaupt nicht.
30:51Kein Wunder, dass es Richard van Weiden mit ihm nicht mehr aushält.
30:54Raus.
30:55Lass gut sein. Es hat keinen Zweck.
31:10Herr von Weiden?
31:12Ja.
31:12Danke.
31:13Hagen.
31:15Hallo, Richard.
31:22Ich muss mich bei dir entschuldigen.
31:24Du hattest recht.
31:26Annabelle hat heute Morgen gestanden, dass sie dich gegen Helena aufgehetzt hat.
31:31Schön.
31:33Sag mal, hast du vielleicht was zu trinken für mich?
31:37Ach.
31:38Sophie hat mir gesagt, dass du gestern...
31:40Dass ich zu viel getrunken habe, ja.
31:41Ich war wütend.
31:43Ja, zu Recht.
31:45Ich hätte dir glauben müssen, das tut mir leid.
31:47Schon in Ordnung.
31:48Äh, du wolltest einen Drink.
31:50Cognac?
31:51Ich denke, Mineralwasser ist besser.
31:53Oh, oh.
31:54So schlimm.
31:56Weißt du, heute ist ein komischer Tag.
32:00Zuerst habe ich diesen Albtraum von Annabelle und dann überredet mich Conrad zu einem Ritual.
32:06Was für ein Ritual?
32:09Naja.
32:10Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt besser.
32:12Und ich habe keine Ahnung, warum.
32:18Äh.
32:19Ich bring dir noch eins.
32:21Ja, gern.
32:23Weißt du, Richard, dieser Hass auf Annabelle.
32:28Allein schon, wenn ich nur ihren Namen gehört habe.
32:30Er ist weg.
32:31Ich fühle mich jetzt frei.
32:33Keine Angst, ich werde nicht verrückt.
32:34Es ist nur so, dass ich mich...
32:36Dass ich mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt habe.
32:40Es freut mich zu hören.
32:58Das gibt's doch nicht.
33:12Das Schloss ist kaputt.
33:14Das Schloss ist nicht kaputt.
33:16Ich habe es auswechseln lassen.
33:18Und ich hoffe, sie nehmen jetzt endlich zur Kenntnis, dass Richard und ich es ernst meinen.
33:22Was?
33:22Ich werde aus meinem eigenen Haus ausgesperrt?
33:29Das werden wir doch mal sehen.
33:37Was ist?
33:38Tust du mir einen Gefallen?
33:40Hm?
33:41Wenn wir jetzt ins Krankenhaus gehen, erzähl niemandem, was passiert ist.
33:45Meine Mutter hat schon genug mit der OP zu tun.
33:46Dann muss sie sich nicht auch noch Sorgen ums Geld machen.
33:48Natürlich.
33:49Aber du kannst es ihnen nicht ewig verschweigen.
33:51Ich weiß.
33:52Aber ich sage es ihnen lieber erst, wenn es keine Rolle mehr spielt.
33:55Wenn ihr Wiesen ist, dass die Unterschrift gefälscht ist.
33:58Alles, was ich dazu brauche, ist der Originalvertrag von Annabelle.
34:02Aber so einfach ist das nicht.
34:05Das soll daran schwer sein.
34:06Ich werde schon irgendwie an diesen Vertrag rankommen.
34:08Und dann kann uns jeder Graphologe bestätigen, dass er gefälscht ist.
34:13Gut.
34:16Das ist deine Entscheidung.
34:18Danke.
34:23Was ist?
34:24Ich habe den Autoschlüssel vergessen.
34:26Ich bin gleich wieder da.
34:31Er stellt sich das so einfach vor.
34:34Den Vertrag besorgen.
34:37Annabelle von Weiden ist eine gefährliche Gegnerin.
34:40Ich fürchte, Simon unterschätzt sie.
34:42Hoffentlich geht das gut.
34:45Und was tue ich, um ihm zu helfen?
34:48Er lädt sich die ganze Sorge um das Geld auf seine Schultern.
34:51Dabei bin ich genauso verantwortlich.
34:54Schließlich habe ich seinen Vater angefahren.
34:58Ich kann ihn die Last nicht alleine tragen lassen.
35:03Das ist eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel.
35:13Ich bin aus dem Projekt, wie ich immer wiederzulegen.
35:14Ich bin aus dem Projekt, wie ich immer wiederzulegen.
35:16Pyth Stefan Sorge.
35:17Ich bin aus dem Projekt.
35:18Und ich bin aus dem Projekt.
35:30Können Sie nicht mehr.
35:30Ich bin aus dem Projekt, wie ich meine Adsee überraschte war.
35:42Wie kommst du hier rein?
35:44Es ist doch keine Lösung, die Schlösser auszutauschen.
35:48Ich hoffe, du hast deine Koffer schon gepackt.
35:51Nicht, bevor wir uns ausgesprochen haben.
35:55Richard, es tut mir leid. Ich war heute Morgen zu emotional.
36:02Annabelle, was muss ich machen, damit du endlich aus diesem Haus verschwindest?
36:06Gehst du Geld?
36:08Ich zahle dir mehr als den Marktpreis deiner Haushälfte und gebe dir meine Anteile an der Manufaktur noch dazu.
36:14Komm, das ist ein fairer Preis.
36:17Du solltest zugreifen. Zu einer Chance bekommst du nicht mehr.
36:23Es geht nicht.
36:25Das hier ist mein Zuhause, genauso wie deins.
36:29Ich kann es nie verlassen.
36:31Bitte, Richard, zwing mich nicht dazu.
36:35Also gut, wie du wirst.
36:38Helena kann hier nicht wohnen, also gibt es nur eine Lösung.
36:42Jetzt hinaus.
36:43Aber das ist doch Unsinn!
36:45Nein, nein, nein, nein, nein.
36:46Es ist die beste Lösung.
36:48Entweder du gehst,
36:50oder wir.
37:02Sebastian, du bist gekommen.
37:17Danke, dass du doch gekommen bist.
37:18Ist doch klar.
37:22Was ist los?
37:24Er hat die Operation schon hinter sich.
37:26Die Ärzte müssen gleich kommen.
37:33Da kommen Sie.
37:47Kann ich einen Moment mit Ihnen sprechen?
37:49Bitte?
37:49Ja.
38:13Was ist los?
38:14Die Operation ist gut verlaufen.
38:17Sie halten ihn allerdings nach einem künstlichen Koma.
38:19Entschuldigt, ich...
38:20Ich habe gedacht, er würde uns sagen, dass...
38:24Ich...
38:50Ich...
38:50Du weißt nicht, ob du Hunger hast?
38:53Wie fühlt sich denn das an?
38:55Ja, wie fühlt sich das an?
38:56Wie ein Kater.
38:59Konrad hat schon so etwas Ähnliches angedeutet.
39:02Du hast mit Konrad gesprochen?
39:03Ja, kurz, er war vorhin im Bahnnis.
39:06Und?
39:07Was hast du so den ganzen Tag gemacht?
39:10Ich war bei Richard.
39:11Bei Richard?
39:13Ich dachte, ihr habt euch zerstritten.
39:15Ja.
39:16Ein absolut blödsinniger Streit.
39:19Wir haben uns vertragen.
39:21Dann hat Konrad also recht mit dem, was er gesagt hat?
39:24Ich weiß es nicht.
39:26Was hat er denn gesagt?
39:28Naja, dass du einen Schlussstrich unter dein altes Leben ziehen willst.
39:32Also, entschuldige, ich...
39:33Nein, nein, nein, er hat ja recht.
39:37Ich habe diesen Hass schon viel zu lange in mir getragen.
39:40Aber das ist jetzt vorbei.
39:43Gott sei Dank.
39:45Die letzten Tage waren fürchterlich.
39:48Komm, lass uns über was Schönes reden, hm?
39:52Wie wäre es mit Rom?
39:55Unsere erste gemeinsame Kanzlei.
39:57Was hältst du davon?
40:01Sophie, ich...
40:03Ich weiß nicht, ob ich mit dir nach Rom gehen kann.
40:10Mein altes Leben ist vorbei.
40:14So viel ist sicher.
40:17Aber wenn du mich jetzt fragst, was ich mit meinem neuen Leben mache,
40:20ich habe nicht die leiseste Ahnung.
40:38Ich bin so froh, dass alles gut gegangen ist.
40:46Das war ein warm und lieber Druck für dich in den letzten Tagen.
40:50Schon in Ordnung.
40:53Nein, das ist nicht in Ordnung.
40:57Vaters Operation ist gut verlaufen.
40:59Das ist alles, was zählt.
41:08Warum würdest du eigentlich überhaupt mit mir alleine sprechen?
41:16Ich wollte mit dir über das Geld reden,
41:18das deine Familie in der nächsten Zeit benötigen wird.
41:21Lass uns später darüber nachdenken.
41:26Die Reha deines Vaters wird sehr teuer.
41:29Wir müssen Richard van Weyden das Geld für die Operation zurückzahlen
41:32und du hast keinen Job mehr.
41:34Ich werde das Geld schon irgendwie auftreiben.
41:36Mach dir keine Gedanken.
41:37Habe ich aber schon.
41:42Ich habe eine Entscheidung getroffen.
41:44Ich werde unser Hotel zum Kauf anbieten.
41:47Ich treffe morgen den Makler.
41:56Bitte, nehmen Sie die Kündigung zurück.
41:59Sie zerstören damit die Existenz einer Familie.
42:01Das können Sie nicht wollen.
42:02Ich kann noch sogar viel mehr.
42:04Ich erteile Ihnen und Herrn Becker
42:06mit sofortiger Wirkung Hausverbot.
42:09Ich brauche den Originalvertrag
42:11zwischen Annabelle und meinem Vater.
42:12Wie stellst du dir das vor?
42:14Ich kann doch den Vertrag nicht einfach entwenden.
42:17Kann ich Ihnen helfen?
Kommentare