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  • vor 7 Stunden
Es sollte ein unbeschwerter Nachmittag im Tierpark werden, doch es kam anders. Zunächst hielten sich Liane und Udo im Reptilienhaus auf, anschließend gingen beide ins Freie. Ihr Freund, berichtet Liane Rieken Hauptkommissar Siska, hätte sie dann nur mal kurz allein lassen wollen, währenddessen sollte sie auf ihn warten. Erst als einige Zoobesucher aufgeregt zusammenliefen, hätte sie begriffen, dass etwas passiert war. Noch ahnte Liane nichts von dem schrecklichen Vorfall, der sich nicht weit entfernt von der Bank, auf der sie saß, ereignet hatte: Udo Jenisch war soeben erschossen worden. Dass Karolin Jenisch die Nachricht vom Tod ihres untreuen Mannes nicht sonderlich erschüttert, kann eigentlich nicht verwundern.
Dessen ungeachtet zählt sie zum engsten Kreis der Mordverdächtigen. Wie auch Klaus Rieken, ein Kunsthistoriker und Lianes Ehemann. Doch dieser hat, wie er gegenüber der Kripo beteuert, gegen die Freundschaft seiner Frau zu Udo Jenisch keine Einwände gehabt. Kann Siska dies Rieken glauben, hat er das Verhältnis wirklich toleriert? Inzwischen kennt der Hauptkommissar den Grund, weshalb sich Udo Jenisch für kurze Zeit von Liane abgesondert hat. Auf seinem Handy hatte er mit Matilda Rehberg, seiner Ex-Freundin, zu telefonieren versucht. Was war ihm so wichtig, dass er sie dringend hatte sprechen wollen? (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Schau, man sieht genau, wie sie weht hat.
00:05Ich warte lieber draußen.
00:09Schon gut. Ich komme gleich.
00:20An dir lernt man ja immer neue Seiten kennen.
00:24Ja, du kennst noch längst nicht alle.
00:45Und? Wo bist du?
00:47Ich weiß nicht. Vielleicht so ein Eisbär.
00:51Bitte?
01:04Eisbären magst du wohl nicht.
01:06Herr, legen Sie sich einfach bloß voll ans Wasserloch, warten auf eine dumme Robbe,
01:12Schlangen zu und fressen.
01:17Bären sind langweilig. Schlangen sind anders.
01:21Wie anders?
01:22So zeigen einen, wie es wirklich zuget auf der Welt, wie in einer Schlangenkommel.
01:33Kann ich dich mal kurz allein lassen?
01:36Ich bin gleich wieder bei dir, ja?
01:58Ja, ich bin's. Bist du da?
02:01Wenn du da bist, nimm mal. Es ist wichtig.
02:03Es ist wirklich wichtig.
02:05Gut, ich wirst noch später nochmal.
02:10Ja, das finde ich aber...
02:27Ich habe immer geglaubt, der Schreibtisch heißt Schreibtisch, weil er zum Schreiben da ist.
02:32Meine Bäumchen fühlen sich richtig wohl hier.
02:35Es muss an Ihnen liegen.
02:36An mir?
02:37Ja, noch gar nicht gemerkt.
02:39Nur, wo Sie sind, da blüht immer alles auf.
02:41Na, sehen Sie mal, Kollege. Da können Sie was lernen.
02:4514.30 Uhr.
02:48Äh, muss man sich das merken?
02:49Ja, als ungefähre Tatzeit.
02:51Hab gerade einen Anruf bekommen. Mord im Tierpark.
02:53Das ist wohl gerade mal zehn Minuten her. Und ihr beiden, ihr habt jetzt gerade mal zehn Sekunden.
02:58Neun, acht, sieben, sechs, fünf.
03:06Für uns gab es nichts mehr zu tun.
03:08Okay.
03:11Doc?
03:12Wieso sind Sie schon da?
03:14Ich wohne um die Ecke. Friedliche Gegend. Ab und zu brüllen die Löwen.
03:18Kleines Kaliber, große Wirkung. Der Mann war auf der Stelle tot.
03:21Wie viele Einschüsse?
03:23Fünf. Nicht genau gezielt. Einer davon ging ins Harz. Das hier fanden wir beim Toten.
03:28Ausweis, Brieftasche, Handy, Schlüsselbund, alles noch da.
03:31Also kein Raubmord.
03:32Vielleicht wurde der Täter gestört.
03:35Na, Hanna.
03:35Die Eingänge sind abgeriegelt. Die Personalien der Besucher werden gerade festgestellt.
03:40Gut, also. Der Tote heißt?
03:43Udo Jenisch.
03:45Wie können Sie das denn so lesen?
03:47Das weiß ich von der Frau, die mit ihm hier im Tierpark war.
03:50Ja. Sie sitzt da draußen.
03:52Wie geht's dir? Ist die ansprechbar?
03:54Denke ich schon.
03:56Florian! Holst du mal bitte die Zeugin rein?
03:59Danke.
04:00Und die Kinder, die ihn gefunden haben, warten da drüben.
04:04Ich weiß Bescheid.
04:05Genau, Lesmann.
04:07Hanna, überprüfen Sie das Ganze mal bitte. Vor allen Dingen die Nummern am Handy.
04:11Danke.
04:16Sie kamen gerade von den Elefanten und wollten zu dem gerufen.
04:19Ja, und die drei hier dachten, sie nehmen eine Abkürzung.
04:22Ihr seid also hier langgelaufen und da lag der Mann am Boden?
04:26Und dann?
04:27Sie kamen zurück und ich habe dem nächsten Angestellten Bescheid gesagt.
04:31Seid ihr sonst noch jemandem begegnet?
04:34Und ihr seid sofort zurückgelaufen?
04:39Also nicht.
04:41Was habt ihr gemacht?
04:42Habt ihr irgendwas verändert?
04:44Habt ihr den Mann angefasst?
04:48Wer von euch hat ihn angefasst?
04:52Jeder?
04:53Wir haben nicht geglaubt, dass er echt ist.
04:57Ich bräuchte dann noch die Namen.
04:59Natürlich.
05:14Das ist Udo, ich...
05:18Ich möchte nicht näher rangehen.
05:20Natürlich.
05:23Wie heißen Sie denn?
05:26Liane, Rieken.
05:29In welcher Beziehung standen Sie zu Udo Jenisch?
05:32Sie waren befreundet.
05:35Gab es für Sie beide denn einen speziellen Grund, heute hier in den Tierpark zu gehen?
05:40Ein Ausflug.
05:42Udo mochte Tiere und...
05:45Ich mochte Udo.
05:47Und wo waren Sie, als die Tat geschah?
05:51Ich saß bei den Flamingos auf einer Bank.
05:54Udo wollte zur Toilette.
05:56Ich habe von all dem nichts mitbekommen.
05:58Ich habe Musik gehört mit meinem Walkman.
06:00Plötzlich merkte ich, dass die Leute alle durcheinanderrennten.
06:03Und da wurde mir klar, dass...
06:10Wenn Sie möchten, es ist ein Café hier, um die Ecke.
06:14Danke.
06:18Wir müssen seiner Frau Bescheid sagen.
06:22Seiner Frau?
06:23Ich glaube nicht, dass er ihr gesagt hat, wo er hingeht.
06:27Okay, in Ordnung. Kannst du so machen.
06:29Luisi, zeig mir mal den Platten.
06:32Eko, das ist so Luisi.
06:34Die Kappern sind ja verschimmelt.
06:36Die ganzen Kappern sind verschimmelt.
06:38Das glaube ich nicht.
06:39Du hast zwei volle Platten belegt mit verschimmelten Kappern.
06:42Ich sehe, aber die Glas sagt, dann riechst du nichts.
06:44Oh, das Glas sagt.
06:46Das sieht man doch und riecht es auch,
06:48wenn man nicht ein kompletter Idiot ist.
06:50Oh, jetzt kann ich die ganzen Platten wegschmeißen.
06:52Mach neue, aber schnell.
06:57Regazzi!
06:59Ja, schön.
07:01Und, machst du neue?
07:02Na, die Regazzi.
07:03Ja, ich weiß, ich werde nur noch wegschmeißen.
07:06Hallo.
07:17Heiner, lass das!
07:19Ich hatte heute noch keine Zeit, was zu essen.
07:21Die kriegen das alle mit.
07:22Ich bin hier nicht mehr der Chef.
07:25Können sich ändern.
07:27Können sich alles wieder ändern.
07:28Raub mir bitte nicht den letzten Nerv.
07:31Na, ist schon gut, ist schon gut.
07:35Sag mal, hat dein Mann eigentlich eine Lebensversicherung?
07:38Ja.
07:40Und was soll die Frage?
07:42Anteilnahme.
07:43Weißt du, ich nehme bei euch immer so gerne Anteil.
07:46Ich nehme noch zwei.
07:51Okay.
07:52Guten Abend, bitte.
07:55Wie lange kannten Sie an jenisch denn schon?
07:58Vier Wochen ungefähr.
07:59Wie haben Sie sich kennengelernt?
08:02Das werden Sie kaum glauben.
08:03Sie glauben nicht, was ich auf glauben muss.
08:08Wir haben uns auf einer Party kennengelernt.
08:10Eine dieser üblichen gesellschaftlichen Verpflichtungen.
08:13Was sollte ich daran nicht glauben?
08:16Unser Kennenlernen war eigentlich eher ein Versehen.
08:20Ich dachte, er wäre ein Gast.
08:21Da war keiner?
08:24Er gehörte zum Personal vom Partyservice.
08:28Aber das stellte sich erst heraus, als wir uns näher gekommen sind.
08:31Es ging also recht schnell mit ihm näher kommen.
08:34Ja.
08:35Ich bin gleich am ersten Abend mit zu ihm nach Hause gegangen.
08:39War Ihnen zu dem Zeitpunkt klar, dass er verheiratet ist?
08:42Und es wurde mir klar, als ich seine Wohnung gesehen habe.
08:45Udo hat mir allerdings auch gleich erzählt, dass er mit seiner Frau noch zusammenlebt.
08:49Er sagte, Sie hätten sich entfremdet.
08:52Dann trafen Sie sich regelmäßig.
08:53Ja.
08:54Bei ihm in der Wohnung.
08:55Ja.
08:55Haben Sie seine Frau mal kennengelernt?
08:58Ich habe sie nur einmal gesehen.
08:59Bei dieser Party.
09:01Sie hat hinterm Tresen bedient.
09:03Und die ganze Zeit sah sie immer wieder zu mir herüber.
09:06Aber ich hatte das Gefühl, dass Sie mich hasst.
09:11Damals wusste ich ja nicht warum.
09:14Weibliche Intuition.
09:16Vermutlich wusste die die ganze Zeit Bescheid.
09:18Davon kann man ausgehen.
09:20Sie wirkte nicht dumm.
09:24Und Ihr Freund oder Mann, oder?
09:27Wusste der Bescheid?
09:30Warum glauben Sie, dass ich einen habe?
09:32Weil diese Treffen sonst bei Ihnen in der Wohnung stattgefunden hätten.
09:38Ja.
09:39Ich habe einen Mann.
09:42Er hat Verständnis.
09:45Tatsächlich.
09:48Ich lasse Sie dann nach Hause bringen, ja?
09:50Danke.
09:50Danke.
09:57Von den gewählten Nummern habe ich bis morgen Verbindungsnachweise.
10:00Hier, diese Visitenkarte war in seiner Brieftasche.
10:03Caroline und Udo Jenisch Party Service.
10:05Caroline Jenisch, das ist wohl seine Frau.
10:07Okay, das mache ich dann.
10:09Und Sie, Hane, bringen Frau Ricken nach Hause.
10:11Und die ist verheiratet.
10:13Sehen Sie zu, dass Sie Ihren Mann kennenlernen, Hane.
10:17Und, was hast du rausgefunden, Lesmar?
10:19Nicht wirklich.
10:20Hier, da fahren wir jetzt hin.
10:41Ich hatte schon ewig.
10:43Ja, ja, das sagen Sie alle.
10:45Hast du was?
10:46Kommt drauf an, was du für mich hast.
10:56So, Mathilda, du weißt schon, dass das viel zu wenig ist, ne?
10:59Oder?
11:00Nee, habe ich nicht.
11:01Ich dachte doch, da sind ja ein paar Leute, die würden mich verspringen lassen.
11:04Ich bin ein bisschen nett, bis zu ihm.
11:06Heiner, ich kann sowas nicht.
11:08Dann kann man alles lernen.
11:11Halte ich an mich.
11:12Die hilft das uns keinem.
11:14Du weißt doch genauso gut wie ich.
11:16Hm?
11:18Hm.
11:18Ich bin immerhin.
11:21Ich bin, ich bin.
11:27Ich bin, ich bin, ich bin.
11:34Ich bin, ich bin.
11:57Musik
12:27Eine Nachricht?
12:28Ja, ich bin's. Bist du da?
12:30Wenn du da bist, nimm ab. Es ist wichtig.
12:33Es ist wirklich wichtig.
12:36Gut, ich versuch's später nochmal.
12:39Ende der Nachrichten.
12:42Und fahr langsam!
12:43Und ihr, es helft euch selbst und wir sind ja nicht im Schlafwahnverein.
12:49Frau Jenisch?
12:51Frau Carolin Jenisch, die Inhaberin?
12:54Das bin ich nicht mehr.
12:55Ich bin hier nur noch angestellt.
12:57Weitere Auskünfte.
12:58Bekommen Sie im Büro da drin.
13:00Wo haben Sie die überhaupt her?
13:02Wir hatten die von Ihrem Mann.
13:05Wer sind Sie?
13:06Viktor Siska. Kriminalpolizei.
13:09Mordkommission.
13:10Das ist mein Kollege Herr Lessmann.
13:13Was ist mit meinem Mann?
13:14Ihm ist was zugestoßen.
13:18Er ist tot?
13:21Es tut uns leid, Frau Jenisch, ja.
13:28Was ist passiert?
13:30Er wurde erschossen.
13:33Von wem?
13:35Das wissen wir noch nicht.
13:36Aber wenn wir nicht irgendwo hingehen, wo es leise ist, ist sehr laut hier.
13:46Wann haben Sie Ihren Mann denn zum letzten Mal gesehen?
13:49Wir haben zusammen Mittag gegessen.
13:51Bei uns in der Wohnung.
13:54Danach ist er noch mal weg.
13:55So gegen eins.
13:56Hat er gesagt, wohin er geht?
13:58Nur das Übliche.
14:00Er sagte, ich gehe Arbeit suchen.
14:03Aber das sagte er immer.
14:05Und was hatte Ihr Mann denn für ein Umfeld?
14:07Na, das hier war sein Umfeld.
14:09Ich war sein Umfeld.
14:11Wir haben diesen Betrieb zusammengeführt.
14:14Bis vor kurzem.
14:15Aber er hatte doch sicher auch mal Freizeit.
14:17Wie verbrachte er die denn?
14:18Naja, manchmal zog er abends durch die Kneipen mit einem alten Kumpel.
14:22Aber ich denke, das ist schon seit Monaten vorbei.
14:25Wer heißt dieser Kumpel?
14:27Sigmar Hansen.
14:28Wo wohnt er?
14:29Das weiß ich nicht.
14:30Aber irgendwo zu Hause muss ja unserer Wohnung um die Adresse rumgehen.
14:35Wir bringen Sie nach Dienstschluss ohnehin nach Hause.
14:39Mit wem verkehrte Ihr Mann denn sonst was?
14:43Das hat er mir nicht gesagt.
14:45Was haben Sie denn heute Nachmittag gemacht?
14:47Sind Sie ebenfalls weggegangen?
14:49Das ist ja wohl das Letzte.
14:51Er stellt nur eine Frage.
14:53Nur eine Frage?
14:54Glauben Sie, ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat?
14:56Das ist keine Frage. Das ist eine Frechheit.
14:58Dann bitte ich um eine Antwort auf diese Frechheit.
15:00Ich bin in der Wohnung geblieben, weil ich nämlich erst um 15 Uhr hier anfangen musste.
15:04Und bis dahin waren Sie allein?
15:06Ja, und ich habe niemanden, der das bestätigen kann.
15:09Das ist es doch, was Sie wissen wollen, oder?
15:11Danke.
15:12Und jetzt beantworten Sie mir mal eine Frage.
15:15War er am Nachmittag allein?
15:19Nein.
15:22Seine Frau bei Ihnen?
15:25Ja.
15:26Und die heißt Liane Rieken, nicht wahr?
15:28Ach, Sie wissen Bescheid?
15:29Tja, ich habe mitbekommen, wie er sich an Sie rangemacht hat.
15:33Udo wollte immer ganz hoch hinaus.
15:36Und ich hatte ihm ja nichts mehr weiterführendes zu bieten.
15:40Tja.
15:43Gut.
15:44Ich muss wieder an die Arbeit.
15:46Sie entschuldigen mich bitte.
16:09Ihr Mann scheint ja zu Hause zu sein.
16:12Was ist sein Arbeitszeug?
16:13Was macht er denn beruflich?
16:15Mein Mann ist Kunsthistoriker.
16:19Danke.
16:20Ich möchte sicher gehen, dass Sie gut ins Haus kommen.
16:22Sie möchten sicher mit meinem Mann sprechen.
16:25Ich habe dafür Verständnis, aber muss das jetzt sein?
16:28Ja.
16:37Klaus?
16:40Klaus?
16:42Klaus?
16:43Wo warst du denn so lange?
16:44Es ist spät geworden.
16:45Ich weiß, Schatz, ich weiß.
16:47Herr Rieken, mein Name ist Hane, Kriminalpolizei.
16:51Kriminalpolizei?
16:51Liebling.
16:52Es ist was ganz Schreckliches passiert.
16:55Im Tierpark.
16:56Ich war da mit diesem Freund.
16:57Du weißt schon, von dem ich dir erzählt habe.
17:00Irgendjemand hat ihn erschossen.
17:03Ach du lieber Himmel.
17:05Und ich habe mich schon gewundert.
17:08Was heißt das, irgendjemand?
17:10Ja, Sie wissen nicht, wer.
17:12Noch nicht.
17:15Entschuldigung.
17:16Ich will mich Himmelchen.
17:17Ja, dann komm doch.
17:19Danke für Ihre Mühe.
17:20Willst du ein Cognac oder so?
17:22Herr Rieken, ich hätte gerne ein paar Worte mit Ihnen gesprochen.
17:25Ach so.
17:26Ja, sicher.
17:28Ich bin gleich bei Ihnen.
17:33Habe ich das richtig verstanden?
17:34Sie wussten, dass Ihre Frau einen Freund hat?
17:37Natürlich, sie hat ihn ein paar Mal erwähnt.
17:38Sie sagen das sehr gelassen.
17:42Ich bin gelassen aus Erfahrung.
17:45Meine Frau hat hin und wieder einen Hang zu unkomplizierten Männern.
17:48Das dauert nie länger als vier, fünf Wochen.
17:49Sie weiß, wo sie da ein ist.
17:52Sie waren gerade bei der Arbeit?
17:54Ja, ein Gutachten zu diesem Bild hier.
17:57Ein ziemlich zweitklassiges Stück.
17:58Dann schon die Pinselführung.
18:00Aber das muss ich natürlich sehr vorsichtig formulieren.
18:04Sie haben den ganzen Nachmittag gearbeitet.
18:05Gutachten sind zeitraubend.
18:08Eifersucht, Herr Rieken, ist Ihnen fremd.
18:13Ach wissen Sie, Liane und ich verstehen uns auf eine Art, die über so kleine Affären weit hinausgeht.
18:18Und ob Sie es glauben oder nicht, wir sind seit 20 Jahren glücklich damit.
18:24Wie lange waren Sie denn verheiratet, Frau Jenich?
18:26Ein Jahr und zwei Monate.
18:28Ach so kurz.
18:30Dann war das sicher sehr schmerzlich für Sie.
18:32Ich meine, dass Ihr Mann Sie...
18:33Sie haben mir noch gar nicht gesagt, wo das passiert ist.
18:35Im Tierpark.
18:37Im Tierpark, also.
18:38Das passt.
18:40Was passt?
18:41Ja, er sah sich liebend gerne Tiere an.
18:43Vor allen Dingen Schlangen.
18:44Das passte zu ihm.
18:47Das passt.
18:55Das passt.
19:02Das passt.
19:04Das passt.
19:10Das passt.
19:24Tolle Wohnung.
19:27Ja, Udo hat sie ausgesucht. Sparen war seine Sache nicht.
19:31Können Sie auf den ersten Blick sagen, ob irgendetwas fehlt? Wertsachen oder so?
19:36Also, Schmuck hatte ich schon lange keinen mehr.
19:38Und Geld habe ich hier nicht aufbewahrt.
19:41Die Geräte sind alle noch da.
19:44Und kaputt gemacht haben sie auch nichts.
19:47Trotzdem wurde hier nach irgendetwas gesucht.
19:50Lesmann!
19:50Ja?
19:51Rufst du mal die Streife? Die sollen den Einbruch hier aufnehmen.
19:55Um wie viel Uhr sind Sie denn von hier weggegangen?
19:5820 vor 3, so wie immer. Aber da war nichts Besonderes.
20:02Da hat niemand vor dem Haus rumgelungert.
20:05Ach, hier. Das Adressbuch, das wollten Sie doch haben.
20:09Danke.
20:18Ja?
20:20Ja, ich bin hier fertig. Ich komme gerade aus dem Haus.
20:23Ein Einbruch? Aha.
20:26Ja, nein, hier lief alles normal. Ich habe den Ehemann kennengelernt.
20:30Ein Versuch schließe ich aus.
20:31Trotzdem, hat der Mann ein Alibi?
20:33Nein, das nicht. Aber ich habe meinen Instinkt.
20:36Und der sagt nein?
20:38Ja, klar und deutlich. Es besteht hier kein Verdacht.
20:41Hane, dann ist die Frage für mich erledigt.
20:43Wenn Ihr Instinkt nein sagt, dann heißt das auch nein.
20:45Also, danke.
20:47Gute Nacht.
20:48Bis morgen im Büro.
20:49Bis morgen, gute Nacht.
20:50Gute Nacht.
20:53Gute Nacht.
21:01Gute Nacht.
21:06Gute Nacht.
21:08Gute Nacht.
21:11Gute Nacht.
21:26Gute Nacht.
21:29Gute Nacht.
21:32Gute Nacht.
21:41Gute Nacht.
21:50Gute Nacht.
21:53Gute Nacht.
21:54Gute Nacht.
21:57Gute Nacht.
22:15Gute Nacht.
22:16Gute Nacht.
22:21Gute Nacht.
22:30Gute Nacht.
22:44Gute Nacht.
22:48Gute Nacht.
22:48Gute Nacht.
22:49Aber das trifft es sicher gut, Hane.
22:50Gute Nacht.
22:50Wir reden gerade über Leute, die fremdgehen.
22:51Ja, es tut mir leid. Aber das Blatt ging schief.
22:55Ich konnte mich einfach nicht mehr konzentrieren.
22:57Moment mal, welches Blatt hing da schief?
22:58Na ja, das da. Übrigens Neues vom Fall.
23:02Die Spuren am Tatort.
23:04Damit sieht es schlecht aus.
23:05Ja. Kann ich mir denken.
23:06Und wer weiß, was diese lieben Kinderchen alles verwischt haben.
23:09Dagegen, mit dem hier sieht es gut aus.
23:11Was ist das? Gewählte Rufnummer vom Handy?
23:13Die Anrufe gingen alle zu ihm nach Hause oder auf das Handy seiner Frau oder auf das Handy von Frau
23:18Rieken.
23:18Daneben gab es eine einzige andere Nummer, aber die hat er auch nur ein einziges Mal angerufen.
23:23Die hier? Die am Festnetz?
23:24Ja. Es ist der Anschluss einer Frau namens Mathilda Rehberg, Echerdinger Straße 4.
23:29Noch eine Frau? Und dieser Mann kannte ja mehr Frauen als ich.
23:32Ja, ist auch nicht sonderlich schwer. Trotzdem, du hast einen Riesenvorteil. Du lebst noch, eher nicht.
23:37Könnte ich kurz noch zum Wesentlichen kommen?
23:39Nämlich?
23:40Den Anruf zu Mathilda Rehberg tätigte er gestern Nachmittag um 14.23 Uhr.
23:47Das ist ja ungefähr die Tatzeit.
23:48Kein langer Anruf. Zehn Sekunden.
23:51Und dann wurde er erschossen.
23:53Ich gehe recht in der Annahme, dass wir jetzt gleich losgehen.
23:57Ja.
24:18Lieber, guten Tag. Victor Siska, Kriminalpolizei. Das ist mein Kollege Herr Hane.
24:22Das ist wegen Udo.
24:23Sie wissen das, Breit?
24:26Seine Frau hat vorhin angerufen.
24:30So lange er gelebt hat, hat sie nur so getan, als gäbe es mich nicht.
24:34In welcher Beziehung standen Sie denn zu Herrn Jenisch?
24:38Ich war mit ihm zusammen, bevor er geheiratet hat.
24:41Oh, wir müssen leise sein.
24:44Nein, müssen Sie nicht.
24:48Warum kommen Sie zu mir?
24:50Aber das ist ja eine Puppe.
24:52Denken Sie, das weiß ich nicht?
24:55Frau Rehberg,
24:57Sie haben ein Kind?
25:01Melanie.
25:03Wir hatten Melanie, Udo und ich.
25:06Sie hatten?
25:07Wir haben sie begraben.
25:10Letztes Jahr, Lungenzündung.
25:13Es tut mir leid, dass...
25:16So...
25:20Ich bin verrückt.
25:23Aber nur ein kleines bisschen.
25:26Manchmal fahre ich mit ihrer Lieblingsbuppe spazieren.
25:30Die Leute lachen, aber...
25:32Aber das ist mir egal.
25:36Wissen Sie was?
25:37Da haben Sie recht.
25:40Darf ich mir die mal angucken?
25:46Ist ja süß.
25:53Haben Sie ja...
25:54richtig dick eingepackt.
25:57Damit Sie sich nicht erkältet.
25:59Frau Rehberg,
26:01wir wissen, dass Udo Jenisch
26:02am Nachmittag, kurz vor seinem Tod,
26:04hier angerufen hat.
26:06Ich war nicht da.
26:09Er hat mir nur was aufs Band gesprochen.
26:11Dürfen wir es uns mal anhören?
26:21Eine Nachricht?
26:23Ja, ich bin's.
26:23Bist du da?
26:25Wenn du da bist, nimm ab,
26:26es ist wichtig.
26:28Es ist wirklich wichtig.
26:31Gut, ich versuch's später nochmal.
26:33Das war seine Stimme?
26:34Ende der Nachricht.
26:35Wissen Sie was so wichtig war für ihn?
26:38Nein.
26:41Was immer es war,
26:42jetzt ist es sowieso zu spät.
26:44Und Sie haben nicht die geringste Ahnung?
26:48Der Udo hatte ich von nie was in der Ahnung.
26:52Ah.
26:53Das ist ja ein schönes Foto.
26:56Sie
26:57und er.
26:59Ja.
27:00In Uniform.
27:02Damals war er noch beim Sicherheitsdienst heim.
27:05Kann ich das mitnehmen?
27:08Es ist mein einziges.
27:10Sie bekommen's wieder.
27:11Fest versprochen.
27:15Wann haben Sie ihn zum letzten Mal gesehen?
27:20Vorgestern.
27:22Da stand er auf einmal draußen vor der Tür.
27:26Und ich dachte schon,
27:27er kommt überhaupt nicht wieder.
27:29Was wollte er?
27:31Seine Sachen holen.
27:34Er hatte noch einen ganzen Karton voll da.
27:37Bücher, Kleider, Kleinzeug.
27:40Hat er gesagt, warum er es holte?
27:42Nein.
27:43Vielleicht war das der Grund für seinen Anruf.
27:45Vielleicht hat er was vergessen.
27:47Könnte das sein?
27:48Nein, das wüsste ich.
27:50Er hat alles mitgenommen.
27:55Nur mich hat er vergessen.
28:00Dankeschön.
28:02Auf Wiedersehen.
28:09Siska, weil wir schon mal in dieser Gegend sind,
28:11hier gleich um die Ecke,
28:12gibt es einen Bäcker,
28:13der hat ganz vorzügliche Nussherrnchen.
28:15Ja?
28:15Ja, danke.
28:16Nein, das ist Lessmann.
28:18Ich hab versucht,
28:18den alten Bekannten von Jenisch anzurufen,
28:20diesen Sigmar Hansen.
28:21Aber ich krieg nur die Ansage,
28:23keinen Anschluss unter dieser Nummer.
28:24Ja, vielleicht weggezogen?
28:25Nee, nee, der ist da noch gemeldet.
28:27Das hab ich überprüft.
28:28Vielleicht hat er nur seine Telefonrechnung
28:30nicht bezahlt.
28:31Also, ich will mich ja nicht
28:32vor der Arbeit drücken,
28:33aber ihr seid auf halber Strecke dorthin.
28:35Am Fischerwinkel 9.
28:37Okay, übernehmen wir.
28:39Hanne, einsteigen.
28:40Dürft dich noch an die Nussherrnchen erinnern.
28:42Auf dem Rückweg, okay?
28:44Ja, wenn der da noch auf hat.
28:58Ich hab' ihm doch alles ge...
29:00Was hat er nie gewollt?
29:02Wissen, wann ich ihn das letzte Mal gesehen hab.
29:04Sonst nichts?
29:06Ja.
29:08Na gut, komm.
29:09So.
29:11Du machst dich ja schön
29:12und dann fahren wir rein.
29:14Wohin denn?
29:15Ja, du weißt schon, wohin.
29:16Ja, dann mal los, komm.
29:34Ist das die richtige Adresse?
29:36Darf'n geh' ich aus.
29:37Lessmann kann lesen.
29:39Ah, Hansen.
29:41Lauter Werbung und wahrscheinlich Rechnungen.
29:48Das Schloss gezogen, aber nicht abgesperrt.
29:51Sollten wir?
29:54Wir sollten.
30:04Oh, Hanne.
30:05Hier riecht's ja grauenhaft.
30:06Allerdings.
30:10Hanne!
30:13Die Uniform kennen wir doch irgendwoher nicht, wa?
30:15Der Wachdienst.
30:17Daher waren die beiden Kumpel.
30:18Genau.
30:19Genau.
30:20Na, dann mal hoch.
30:23Nur, das riecht ja immer schlimmer.
30:26Verdammt streng.
30:27Gepackte Kofferhahne.
30:40Hane!
30:43Hane!
30:44Rufen Sie einen Arzt.
30:46Ich mein, müssen wir ja, aber...
30:48Aber in dem Fall, glaub' ich, kommt er ungefähr ein Vierteljahr zu spät.
30:50Ich bin unterwegs.
31:02Lessmann?
31:04Ja, ich bin zuständig für den Mord im Tierpark.
31:07Zeugen?
31:08Ja klar, rauf mit Ihnen.
31:11Wieso ist es besser, dass ich runterkomme?
31:15Na gut.
31:19Schon gut, ich kann's mir denken.
31:21Euch ist zu gestern noch was eingefallen?
31:23Wir haben was gesehen.
31:24Einen Mann.
31:25Aber genau das hab' ich euch doch gestern schon gefragt.
31:27Ich hab' gefragt, seid ihr da jemandem begegnet?
31:30Aber es war doch nicht im Raubtierhaus.
31:32Es war auf dem Weg davor.
31:33Ihr meint, es war auf dem Hauptweg?
31:35Genau.
31:36Da habt ihr also einen Mann gesehen.
31:37Und was hat er gemacht?
31:39Nichts?
31:39Ja, wie nichts?
31:40Er ist einfach bloß da gestanden.
31:42Und hat geschaut.
31:43Ein Mann und er hat geschaut.
31:45Er hat so geschaut, wie jemand schaut, wenn er grad was gesehen hat.
31:50Heute früh ist es mir wieder eingefallen.
31:52Und dann ist den anderen auch wieder eingefallen.
31:54Und dann seid ihr alle zusammen hierher gekommen, weil das Schöne ist, als in der Schule zu sitzen?
31:58Wenn's doch vielleicht wichtig ist.
32:00Könnt ihr den Mann beschreiben?
32:02Ich dachte, bei sowas macht man immer ein Bild am Computer.
32:05Na schön, wir machen ein Bild am Computer.
32:08Andererseits hab ich ja nichts dagegen, Sie beide täglich zu sehen.
32:10Andererseits hätte ich auch gut drauf verzichten können.
32:13Lässt sich schon was sagen, wie er starb?
32:15Nach vier Monaten?
32:16Sie sind Optimist.
32:18Gewaltanwirkungen sehe ich jedenfalls keine.
32:20Sie denken also an einen natürlichen Tod, ja?
32:22Ich weiß nicht, was er für eine Krankengeschichte hatte.
32:27Vom Typus her wirkte er gesund.
32:30Einen Herzversagen würde ich nicht ausschließen.
32:33Was vermuten Sie denn?
32:34Ach, ich vermute gar nicht.
32:36Solange es keinen Grund gibt, was anderes zu denken, vermute ich immer erstmal gar nichts, Doc.
32:40Hier, dieses Ticket steht jetzt in seiner Jacke.
32:44Flugticket nach Sydney.
32:46Ist ja ausgestellt auf seinen Namen.
32:48Vor vier Monaten.
32:49Das dürfte hinkommen.
32:51Ach, deshalb konnte er hier so lange unbemerkt herumliegen.
32:52Er galt als verreist.
32:54Vielleicht hat der Reisefieber ein schwaches Herz.
32:57Lachen Sie nicht.
32:58So was geht's.
32:59Ich bin ja nur in einer Pathologie.
33:01Danke, Doc.
33:03Hane, wir müssen mehr über diesen Toten erfahren.
33:06Gehen Sie mal zu den Nachbarn, kringeln Sie und fragen Sie, was das für ein Mensch war.
33:10Ich fahre so lange zu diesem Sicherheitsdienst, wo die beiden Ermordeten gearbeitet haben, ja?
33:14Hm?
33:15Alles klar.
33:28Herr Heim, ein Herr von der Kriminalpolizei.
33:30Kripo.
33:31Ja, Kriminalpolizei.
33:32Viktor Siska, guten Tag.
33:34Sie waren nicht angemeldet.
33:35Ich gebe Ihnen zehn Minuten, dann muss ich zum Arzt.
33:38Der Magen.
33:40Woher wissen Sie?
33:41Ja, Sie wirken so hektisch.
33:42Es kommt oft vor bei Leuten, die ständig auf die Uhr schauen.
33:45Das waren schon mal 20 Sekunden.
33:49So.
33:51Also, warum geht's denn?
33:53Um zwei Ihrer Mitarbeiter.
33:54So was mache ich aber umgarn.
33:56Sehr, sehr umgarn.
33:57Ehemalige Mitarbeiter.
33:58Trotzdem, ich will nicht, dass jemand, der bei mir war, später mal Schwierigkeiten kriegt.
34:01Naja, die beiden, um die es geht, die werden sicher später keine Schwierigkeiten mehr bekommen können.
34:05Wo genau sind Sie bei der Kripo?
34:08Mordkommission.
34:11Schwarzkümmelöl trinken.
34:13Ja, die zwei Namen bitte.
34:15Sigmar Hansen ist verstorben.
34:18Hansen.
34:19Der Name begeistert Sie nicht allzu sehr?
34:21Lassen Sie mich klarstellen, der Mann war nicht typisch für meine Leute hier.
34:25Und Udo Jenisch war der typisch?
34:28Ah ja, der war also auch nicht typisch.
34:30Jenisch hat Abhörgeräte gestohlen.
34:33Warum fragen Sie?
34:34Er wurde erschossen.
34:35Ja, das wundert mich nicht.
34:37Warum nicht?
34:38Der Mann war ein Musterbeispiel an Selbstüberschätzung.
34:42Sagen Sie mir, die Leute, die hier bei Ihnen im Sicherheitsdienst arbeiten, die tragen ja Waffen.
34:46Udo Jenisch, was ist mit seinen Waffen?
34:47Die hat er nicht zurückgegeben, sondern als gestohlen gemeldet.
34:52Das ist nicht die Hektik.
34:54Das ist der Kaffee.
34:58Ist der Mund jetzt richtig?
35:01Na ja.
35:02Der Mund selber schon, aber...
35:05Aber was?
35:06Irgendwie war er weiter weg von der Nase.
35:09Mhm.
35:14So?
35:15Genau.
35:17Das war's dann.
35:19Irgendwas stimmte immer noch nicht.
35:21Welche Stunde verpasst ihr jetzt?
35:24Musik.
35:24Musik.
35:25Aber singen können wir ja eh schon.
35:28Ich glaube, es sind die Ohren.
35:30Zu groß, oder was?
35:31Nein, da hat er was dran.
35:33Genau.
35:34Mhm.
35:34Ein Ring?
35:35Nee, so ein Ansteckteil.
35:38Rechtes Ohr oder linkes Ohr?
35:40Da oder da?
35:42Da.
35:43Rechtes Ohr.
35:50Ja.
35:51Das ist er.
36:12Ja, ich hab dir Verstärkung mitgebracht.
36:23Ja, hab ich gesehen.
36:24Ja, ein guter Tee, du.
36:25Ja.
36:25Was sagen?
36:26Da kann man was draus machen.
36:29Schön.
36:33Guter Tee.
36:36Ja, ist ja.
36:41Mathilda!
36:41Hey, bleib doch da.
36:42Mach dich mal in der Abgeherr.
36:44Komm.
36:44Trink mal ein Glässe.
36:45Trink mal ein Glässe.
36:45Trink mal ein Glässe.
36:46Komm.
36:54Ich bin.
37:03Ja, es geht gut.
37:09Ich bin.
37:11Das ist ja.
37:17Ich bin.
37:18Tee.
37:22Ich bin.
37:52Polizei, bei mir ist dein Eindruck.
37:53Oh!
37:59Damit habe ich fast den ganzen Tag zugebracht. Vorausgesetzt, er existiert wirklich.
38:03Dann ist er wohl nicht der Täter, sondern allenfalls ein Zeuge.
38:06Aha. Ja, dann gibt das Foto raus und die Presse. Kann nie schaden. Ansonsten machen wir weiter wie vorher.
38:13Äh, was ist weiter und was ist vorher?
38:15Na ja, vorher. Bevor wir die Leiche gefunden haben, da wolltest du zum Beispiel zu diesem Partydienst gehen
38:18und klären, ob Frau Jenisch eine Waffe besitzt.
38:21Ach, das hätte ich jetzt fast schon wieder vergessen.
38:23Lestmann, du warst bei mir in der Ausbildung. Was bitte schön habe ich dir beigebracht?
38:26Das habe ich vergessen.
38:30Nusshörnchen, Kollege? Nein, danke.
38:31Schade, da versäumen Sie was.
38:33Hane, was hat sich draußen ergeben bei Hansen? Was sagen die Nachbarn?
38:37Nichts von Belang, er hatte zwischendurch Damenbesuch, aber das ist ja nicht so ungewöhnlich für die Mehrheit der männlichen Bevölkerung.
38:43Oh, dann bin ich die Minderheit.
38:46Ah, ja? Tut mir leid. Nehmen Sie doch zum Trost ein Hörnchen.
38:52Wie können Sie schon wieder Appetit haben nach dem, was wir da heute draußen im Haus gesehen haben?
38:55Seit 20 Jahren arbeite ich daran, dass ich ihr nicht verliere.
39:03Das sieht schon lecker aus.
39:06Ob sie hat eine Waffe? Sie meinen so richtig zum Schlagen?
39:10Oder zum Schießen?
39:12Nein. Sie hat ihre Zunge. Das ist schlimm genug, glauben Sie mir.
39:17Alles klar. Danke.
39:20Kommissario, er hatte eine.
39:23Und du, Jenisch hatte eine Waffe?
39:25Ja. Immer hier weiß ich. Er hat damit angegeben. Dabei war das nur so ein kleines silbernes Ding.
39:32Kleines Kaliber.
39:35Als Frau Jenisch zur Arbeit kam, benahm sie sich da irgendwie ungewöhnlich?
39:38Nein. Sie war wie sonst.
39:41Ich will immer alles bestimmen, weiß immer alles besser.
39:46Aber er kriegt den Mund nicht auf, wenn Ihr Bruder ihr die Sachen mitgehen lässt.
39:51Der Mann da ist Ihr Bruder?
39:53Ja.
39:57Ich habe gerade noch mal nachgefragt.
39:59Hansen hat das letzte Jahr von der Arbeitslosenhilfe gelebt.
40:02Trotzdem kann der sich einen Flug nach Australien leisten.
40:05Sogar First Class.
40:06Passt was nicht zusammen.
40:07Victor Sie... Ah, Lessmann.
40:09Ich habe ihn.
40:10Du hast weh.
40:11Den Bruder der Witwe.
40:13Das Phantombild.
40:14Den Schwager des Toten.
40:17Den sehen wir uns mal in Natur an.
40:19Den da.
40:25Hey.
40:26Kein Wort ohne Anwalt hier.
40:27Ja, das kann ich verstehen. Mord ist eine ernste Sache.
40:30Vier Zeugen haben Sie am Tatort gesehen.
40:32Daran ändert auch der beste Anwalt nichts.
40:34Jetzt...
40:35Jetzt seid Sie nicht dumm.
40:37Wenn Sie eine Erklärung haben für Ihre Anwesenheit am Tatort, im Tierpark, dann sagen Sie es.
40:42Sie könnten sich vor allem sich und uns eine Menge Ärger ersparen.
40:55Ich bin da gewesen.
40:57Ich habe Udo überwacht. Im Auftrag.
41:00Im Auftrag. Von wem?
41:03Na, was war das von Ihrem Mann?
41:04Sie haben Udo jenisch überwacht im Auftrag vor dem Klaus Rieken?
41:08Sag ich doch!
41:09Jetzt, jetzt mal langsam.
41:11Der läuft immer weg.
41:13Wie kam es überhaupt zu diesem Auftrag und...
41:16Woher kennen Sie Klaus Rieken?
41:19Durch mich.
41:22Na ja.
41:25Ich habe natürlich mitbekommen, dass Udo ein Verhältnis mit dieser Rieken hat.
41:30Und da dachte ich mir, es erledigt sich von selbst, wenn man Ihrem Mann Bescheid gibt.
41:35Und da habe ich Heiner zu ihm geschickt.
41:38Wann war das?
41:39Vor zwei Tagen.
41:44Na ja, da habe ich den Rieken voll aufgeklärt über Udo jenisch.
41:49Dass er aus dem Wachdienst rausgeflogen ist, dass er seine eigene Firma ruiniert hat.
41:53Und dass er sich dann in seiner Frau gesund stoßen wollte.
41:57Und wie hat er reagiert?
42:00Ja, es hätte ihn ja Schlag getroffen.
42:03Eifersucht, das ist eine echte Krankheit.
42:05Das ist wahr.
42:07Ja, wie?
42:09Der war eifersüchtig?
42:10Na klar, hat er doch selber zugegeben.
42:12Und dann wollte er, dass ich Udo ihn nicht mehr aus den Augen lasse, ja?
42:14Und täglich Bericht erstatte.
42:17Sie haben ihn also überwacht?
42:20Ja.
42:20Beschattet?
42:21Ja.
42:22Was hat er denn so die ganze Zeit gemacht?
42:24Die meiste Zeit ist er zu Hause geblieben, ne?
42:27Also, ähm, Montag.
42:28Da hing eine halbe Stunde bei der Villa von Rieken rum.
42:31Wollte sich wohl mit ihr treffen, aber es ging nicht.
42:33Die hatten Besuch.
42:35Und am Dienstag?
42:38Dienstag.
42:39Ach so.
42:40Ja, ähm, da ist er zu mal kurz zu Mathilda gefahren und ein paar Sachen abrunden.
42:45Wie?
42:45Mathilda Rehberg.
42:46Kennen Sie also auch?
42:47Ja, klar.
42:48Ist doch schließlich die Ex von meinem Schwager, ne?
42:53Meine Schwester hat ja damals Udo ausgespannt, weil sie dachte, er wäre der Mann fürs Leben, ne?
42:57Ach, ich habe Heiner gebeten, ein bisschen sich um Mathilda zu kümmern.
43:03Man hat ja schließlich seinen Anstand.
43:05Ja, seitdem versuche ich die Kleine zu trösten.
43:08Aber er will sich ja nicht trösten lassen.
43:11Schade.
43:12Und was tat Udo Jenisch gestern? Mittwoch?
43:15Ja, da, äh, hat er sich wieder mit der Rieken getroffen und, äh, dann sind sie in den Tierpark gegangen
43:21und der Rest ist bekannt.
43:23Nicht ganz.
43:27Haben Sie den Mord gesehen?
43:31Ich habe gesehen, wie er um die Ecke geht.
43:34Und das sollen wir Ihnen glauben, oder was?
43:37Ja, das müssen Sie glauben.
43:43Ach nein, ich kann es einfach nicht fassen. Mein Instinkt völlig daneben.
43:48Nein, Hane, ich traue Ihrem Instinkt.
43:50Ja, aber das würde ja heißen, der Mann hat uns gerade angelogen.
43:53Nein, so wie der gelacht hat und so, ich, das ist ein Mensch, ich glaube, wirklich, der sagt die Wahrheit.
43:57Na bitte, entweder oder.
43:59Na, es gibt eine dritte Möglichkeit, jetzt denken Sie mal nach.
44:02Ah, Zentrale, ja?
44:03Nein.
44:07Ja.
44:09Okay, ich fahre dahin, ja.
44:12Eine junge Frau wurde gerade überfallen.
44:14Sie hat meinen Namen erwähnt, weil wir heute morgen bei ihr waren.
44:17Mathilda Rehberg.
44:18Genau.
44:18Nein, Hane, nicht einsteigen.
44:20Zurück ins Büro finden Sie mir über diesen Rieken raus.
44:22Lässt man kommen.
44:23Einsteigen.
44:28Es waren gleich zwei.
44:31Ich verstehe das nicht.
44:34Da muss ein Mensch auf dieser Welt denken, bei mir gibt es was zu holen.
44:39Fehlt denn irgendwas?
44:40Ersparnisse oder so?
44:43Ich räume dreimal in der Woche im Supermarktregale ein. Davon wird man nicht reich.
44:51Sie glauben mir nicht.
44:54Doch.
44:55Ich glaube Ihnen.
44:58Und es macht sogar sehr viel Sinn.
45:01Sie sagen, es waren zwei, ja.
45:03Der eine suchte hier in der Wohnküche, der andere so lange drüben im Schlafzimmer.
45:07Und dann?
45:08Dann kommen Sie nach Hause.
45:09Sie sperren die Tür auf.
45:11Die beiden werden überrascht und haben nicht mehr genug Zeit,
45:13zu...
45:15zu Ende zu suchen.
45:19In der Ecke haben Sie nicht gesucht.
45:25Bitte tun Sie ihr nichts.
45:27Keine Angst.
45:29Das ist Melanys Puppe.
45:33Ich weiß doch, was Ihnen diese Puppe bedeutet.
45:37Und das wusste auch Udo Jenisch.
45:39Er wusste, was Ihnen diese Puppe bedeutet.
45:43Und wie sehr Sie darauf Acht geben.
45:49Ja.
45:52Da steckt was drin.
45:56Sie haben nicht zufällig ein Abspielgerät.
45:58Nein.
46:00Ich...
46:01Ich verstehe das alles nicht.
46:02Wieso?
46:03Das ist doch alles sehr einfach.
46:05Udo Jenisch wollte diese Kassette bei Ihnen verstecken.
46:07Bei ihm zu Hause in der Wohnung ging das nicht.
46:09Wegen seiner neugierigen Ehefrau.
46:10Also...
46:12versteckte er sie hier.
46:13Und zwar an dem Tag,
46:15als er seine letzten Sachen holte.
46:17Es war nur ein Vorwand.
46:18In Wirklichkeit wollte er nichts holen.
46:21Er wollte etwas bringen.
46:23Diese...
46:24Kassette.
46:26Und das war's auch,
46:27wonach die beiden Einbrecher gesucht haben.
46:39Ja.
46:40Das habe ich.
46:41Danke, Kollege.
46:43Der Obditionsbericht von Hansen.
46:45Der Mann starb durch Gift.
46:46Dann hatte ich noch einen Anruf vom Tierpark.
46:49Die haben eine Waffe gefunden im Flamingo-Gehege.
46:52Lag wohl erst seit gestern da.
46:54Der Täter warf sie fort, als er Richtung Ausgang rannte.
46:56Welches Kaliber?
46:57Das sind keine Experten.
46:59Die konnten mir nur sagen,
47:00Klein- und Silberfarben.
47:01Na, dann war's vermutlich seine eigene.
47:03Das hat Zeit.
47:04Das hier ist wichtiger.
47:06Jenisch hatte das bei Mathilda Rehberg versteckt,
47:08in einer Puppe.
47:10Ja, die ist leer.
47:12Psst.
47:13Lassen Sie sich Zeit.
47:14Wir haben den ganzen Abend.
47:16Die Stimme von Liane Rieken.
47:18Ich weiß, wie schwer man den Blick davon losreißen kann.
47:21Das ist Ihr Mann, Klaus Rieken.
47:22Ein echter Klassiker.
47:25Holländische Landschaften sind einfach unvergänglich.
47:28Holländische Landschaften?
47:29Da war wirklich einer von den Großen.
47:30Das hier stammt aus seiner mittleren Periode.
47:33Da war er auf dem Gipfel seiner Kunst.
47:35An wie viel hatten Sie denn gedacht?
47:38Nun, in Anbetracht der Umstände.
47:41500.000.
47:42Das scheint mir ein bisschen hochgegriffen.
47:44Aber bitte.
47:45Bedenken Sie doch, wie viel Freude Sie daran haben werden.
47:47Ja, genau.
47:49Was war denn das eben?
47:51Das ist eine heimlich mitgeschnittene Aufnahme.
47:53Deswegen war Udo Jenisch zwei Tage vor seinem Tod da.
47:55Vor dem Haus der Riekens.
47:57Bei einem seiner Treffen mit Liane Rieken
47:59hat er wohl ein Abhörgerät installiert.
48:00Und auf diese Weise konnte er die Gespräche im Haus
48:03mit anhören und mitschneiden.
48:05Aber worum ging es denn da gerade?
48:07Das ist ein Verkaufsgespräch.
48:09Und der Beweis dafür, was die Riekens wirklich treiben.
48:11Illegalen Bilderhandel.
48:13Mit dieser Kassette hatte Udo Jenisch die Riekens in der Hand.
48:17Annen.
48:33Annen.
48:35Sieh, Scott.
48:36Sind Sie?
48:47Sieh, Scott.
48:51SIEH, SIEH, SIEH, SIEH, SIEH, SIEH, SIEH.
48:55Das war's.
49:27Das war's.
49:55Das war's.
50:25Darf ich fragen, was das soll?
50:27Herr Rieken, wir kennen uns noch nicht. Frau Rieken, aussteigen.
50:30Sie wollen verreisen?
50:32Ein Ausflug?
50:33Ein Ausflug, mit dem Autozug nach Rom.
50:35Öffnen Sie den Kofferraum.
50:38Ja, raus.
50:41Na, na, na, Sie waren doch sonst immer so erstaunlich schnell im Denken, Herr Rieken.
50:44Sollten Sie auch jetzt sein und aufgeben.
50:47Sie auch, Frau Rieken, aussteigen.
50:48Sauber.
50:51Machen Sie bitte das Licht an.
50:54Na los!
51:00Na also.
51:02Holländische Landschaften.
51:04Als Hehler verdient man mehr, als mit Gutachten.
51:09Soll ich bitten?
51:11Achtung, Kopf.
51:20Ah, Ihr Mann hat gerade ausgepackt.
51:23Drüben bei meinen Kollegen.
51:24Diese Bilder hier stammen sämtlich aus Museumsdiebstählen.
51:29Sie müssen ja ganz gute Lieferanten haben.
51:31Das ist nicht Ihre Sache.
51:33Der Mord an Udo Jenisch aber schon.
51:35Versuchen Sie nicht, uns das anzuhängen.
51:36Ihr Mann war ja tatsächlich überhaupt nicht eifersüchtig.
51:39Er hatte gar nichts einzuwenden gegen Ihre kleinen Geschichtchen.
51:42Er war ja mehr so eine Art Geschäftspartner.
51:45Mit Ihren beiden letzten Liebhabern, da hatten Sie aber ein bisschen Pech, was?
51:48Der erste von beiden war Sigmar Hansen.
51:50Der kam hinter Ihre Geschäfte und wollte profitieren.
51:55Ich habe keine Ahnung, von wem Sie reden.
51:57Nein?
51:58Aber Sie waren doch öfter bei ihm draußen zu Besuch.
52:00Das lässt sich nachweisen.
52:03Also ich nehme mal an, dass Sigmar Hansen seinem alten Kumpel vom Wachdienst Udo Jenisch
52:07von Ihren Geschäften hier mit diesen Bildern erzählt hat.
52:11Daraufhin machte der sich an Sie heran und Sie, Sie fielen prompt auf ihn herein.
52:16Bei dieser Gelegenheit installierte er bei Ihnen zu Hause ein Abhörgerät,
52:20sammelte so Material für eine spätere Erpressung.
52:23Aber dank der Überwachung durch einer Schramm kamen Sie dahinter.
52:26Genau.
52:27Von ihm wussten Sie, dass es eine solche Aufnahme gibt.
52:31Kurz nach dem Mord im Tierpark, da riefen Sie Ihren Mann an.
52:33Und der, der brach bei Udo Jenisch in der Wohnung ein, suchte nach der Kassette.
52:38Gestern dasselbe noch einmal.
52:40Sie beide brachen bei Mathilda Rehberg ein, suchten nach der Kassette.
52:43Danke.
52:44Wieso?
52:46Ich danke Ihnen dafür, dass Sie uns entlasten.
52:49Ich meine, nach diesen Ausführungen muss Ihnen doch klar sein, dass wir nichts weniger gebrauchen konnten als einen Mord.
52:54Das ist richtig.
52:55Aber wenn es nach Ihnen gegangen wäre, dann wäre Udo Jenisch ja ganz anders gestorben.
53:01Nämlich genauso wie Sigmar Hansen.
53:03Ganz plötzlich einfach so.
53:06Herzversagen.
53:07Hier dieses Gift haben wir in Ihrer Hausapotheke gefunden.
53:11Dasselbe Gift, an dem Hansen starb.
53:13Frau Rieken, ich nehme Sie vorläufig fest wegen Verdacht des Mordes an Sigmar Hansen.
53:29Aber wer Udo umgebracht hat, wissen Sie immer noch nicht.
53:31Doch.
53:34Ich weiß es.
53:57Ich weiß es.
54:28Ich weiß es.
54:56Das Leben ist furchtbar.
54:58Das Sterben ist furchtbar.
55:02Was anderes gibt es nicht.
55:05Finden Sie?
55:07Frau Rehberg, Sie waren im Tierpark.
55:10Wir haben Ihr Foto herumgezeigt.
55:18Er ist gekommen und hat seine Sachen abgeholt.
55:22Seine allerletzten Sachen.
55:26Sie wussten, dass er seine Waffe immer bei sich trägt und nahmen sie ihm heimlich aus der Tasche.
55:32Deshalb sein dringender Anruf bei Ihnen.
55:35Er vermutete ganz richtig, dass Sie seine Waffe haben.
55:38Ich habe ihm nichts tun wollen.
55:41Ich habe mir was tun wollen.
55:44Ich habe sie die ganze Nacht in der Hand gehalten.
55:48Dann habe ich gedacht, ich bringe sie ihm zurück.
55:52Woher wussten Sie denn, dass er in den Tierpark gehen wollte?
55:57Er hat gesagt, er grüßt mir morgen die Flamingos.
56:02Ich war oft mit ihm bei den Flamingos.
56:05Und dann sahen Sie ihn da mit dieser anderen Frau.
56:10Sie haben so viel gelacht.
56:13Und ich war so allein.
56:16Sie sind ihm gefolgt und...
56:18Ich habe ihn nicht reden lassen.
56:20Ich habe gedacht, wenn er redet, dann lügt er nur.
56:24Ich habe einfach gleich geschossen.
56:27Dabei wurden Sie gesehen.
56:29Von seinem Schwager.
56:30Der denkt jetzt, er kann alles mit mir machen.
56:36Aber was ist daran noch wichtig?
56:41Nichts ist mehr wichtig.
56:54Kommen Sie bitte.
57:03Auch einen von Greenwinstern.
57:04oder auch mit dem
57:04Oram.
57:042
57:04MIT'.
57:05Untertitelung des ZDF, 2020

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