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  • vor 9 Stunden
Die Sommelière Tatjana Rollmann wird im Weinkeller des Hotels „Paradies“ tot aufgefunden. Die Cops ermitteln, dass Ferdinand Buxner, charmanter Besitzers des Wellnesshotels, jahrelang ein Verhältnis mit der Toten hatte – das bestätigt auch Eva, die Schwester der Toten. Erfuhr seine Ehefrau Carla vielleicht davon und brachte die Nebenbuhlerin um? Als die Tatwaffe, eine Armbrust aus der Waffensammlung des Hoteliers, sichergestellt wird, scheint Ferdinand Buxner als Täter überführt. Doch der Hotelier präsentiert den Cops einen an ihn gerichteten Drohbrief.
Ist Buxner vielleicht das nächste Opfer? Oder ist es nur eine raffinierte Finte, um von seiner Tat abzulenken? Ulrich übernimmmt den Personenschutz des Hoteliers. Schnell fällt ihm auf, dass Buxner im bizarren Dauerstreit mit seinem Nachbarn Ludwig Leidmeyer liegt, und dass sich der einfältige Gärtner Harald Aitlhofer auffällig oft in der Nähe seines Chefs herumtreibt. Korbinian hingegen recherchiert in Buxners Vergangenheit und stößt auf eine interessante Spur. (Text: ZDF)

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Transkript
00:25Der Gesamtimpuls P.
00:28D vor dem Stoß gleich den Gesamtimpuls P-Strich nach dem Stoß.
00:32Verstanden?
00:35Nicht wirklich.
00:36Du?
00:37Ich hab's dir schon gelernt, die musst du nicht mehr verstehen.
00:40Morgen.
00:40Morgen.
00:42Und?
00:43Seid ihr für den Nobelpreis nominiert?
00:45Nominiert?
00:45Den haben wir so gut wie in der Tasche, wenn sie sind.
00:48Ich wäre froh, wenn ihr nicht durchgefahren würdet.
00:50Ich fand Physik auch mal voll die Hölle.
00:53Aber dann habe ich meine Tante Monika so einen Physikbaukasten geschenkt.
00:57Von da hat es Spaß gemacht.
00:58Wer Spaß macht, nutzt hat es nicht viel, oder?
01:00Im Gegensatz zu Ihnen kann ich meinen Videorekorder selber programmieren.
01:03Das hab ich jetzt auch gelernt.
01:04Morgen, Ulrich. Schau mal.
01:06Dein neuer Anzug ist da.
01:10Schön.
01:11So.
01:13Das ist mal nix für dich, Korbinian.
01:15Schwarz macht schlank und die Streifen?
01:17Schwarz und Streifen. Ich glaub, das ist mir zu schlank.
01:22Erster.
01:24Und das, obwohl sie wieder den Umweg gefahren sind.
01:26Tja, mein.
01:28Aber nur knapp.
01:30Seien Sie wieder mit Blaulicht gefahren, ne?
01:33Die Zugspitze, genau. Das war super, Miriam.
01:36Immer noch nervös?
01:37Ja, schon ein bisserl.
01:39Dann kommen wir jetzt zur letzten Frage in unserem Superbayern-Quiz.
01:43Guten Morgen.
01:44Morgen.
01:45Immer noch aufmerksam.
01:47Schatzfrage, Miriam.
01:48Welche Glocke läutet nie?
01:51Ach, Moment.
01:53Also, mir liegt's grad auf der Zunge.
01:55Noch fünf Sekunden, Miriam.
01:57Wie schaut's aus?
01:58Ja, ich hab's gleich.
01:59Moment.
02:00Äh, welche Glocke läutet nie?
02:02Es ist die...
02:05Es ist die Käseglocke.
02:10Richtig.
02:11Super, Miriam.
02:12Wir melden uns dann bei mir.
02:13Ja, vielen Dank.
02:14Wiederhören.
02:16Ja, Sartori, Sie sind ja ein richtiger Ratefuchs.
02:18Nein.
02:18Ja, Herrschaft, noch mal, was ist da eigentlich los?
02:21Seit einer halben Stunde versucht, die Spurensicherung hier anzurufen.
02:24Ist das Telefon kaputt, oder was?
02:26Also, gerade ist es noch gegangen.
02:27Ja, das spinnt ein bisschen in letzter Zeit.
02:29Genau.
02:29Also, ran an die Arbeit, meine Herren.
02:32Wir haben einen Mord im Paradies.
02:40Wie sollt man mir Urlaub machen?
02:42Wir zwei?
02:43Ich hab gesagt Urlaub.
02:44Na, sag ich doch.
02:46Ja, sag's einmal, wo bleibt ihr denn?
02:48Nein, wir mussten noch ein wichtiges Rätsel lösen.
02:50Die Stockl.
02:51Das ist ja super.
02:52Wie ist der auch ausgewandelt?
02:54Ich schätze, gar nicht so bravgefahren.
02:55Echt?
02:56Hier ist das nicht.
02:58So, Herrmann, jetzt sagen Sie mal ein Sprüchlein auf.
03:00Also, bei der Toten handelt es sich um Tatjana Rollmann.
03:03Sie arbeitete hier im Hotel als Sommeliere.
03:06Das heißt Sommelier, Herrmann.
03:07Ja, genau.
03:08Wo sind Sie?
03:09Die Weidenfachfrau.
03:10Genau.
03:11Das wäre eine gute Quizfrage.
03:12Was ist eine Sommeliere?
03:14Todeszeitpunkt.
03:15Anhand der Leichenstarre zu urteilen zwischen 23 und 24 Uhr abends?
03:18Bei der Tat Waffe handelt es sich wahrscheinlich um eine Armbrust.
03:21Sonst gibt es keinerlei Spuren von Gewalteinwirkung.
03:24Und wenn ihr mich fragt, ich glaub ja, sie hat den Täter gekannt.
03:27Oder der Mörder hat sich überrascht.
03:29Gibt's sonst noch irgendwas?
03:31Nein.
03:33Und was ist das?
03:34Das ist ein Glas.
03:36Das ist noch feucht.
03:37Wahrscheinlich abgespült.
03:38Vom Täter wollte seine Spuren verwischen.
03:41Im Mönz-Labor.
03:42Vielleicht finden die ja noch was.
03:43Ja, was ist das?
03:43Werden die Leiche gefunden?
03:44Der Besitzer vom Hotel.
03:46Ferdinand Bruxner.
03:48Wo ist der?
03:49Toll.
03:51Ach, Herr Bruxner.
03:53Mein Name ist der Tore Kriminalpolizei.
03:55Das ist mein Kollege Hofer.
03:56Grüß Sie, Götz.
03:57Guten Tag.
03:58Wann haben Sie die Leiche gefunden?
04:00Heute Morgen gegen 9 Uhr.
04:02Als Sie nicht zur Arbeit erschienen, haben wir uns Sorgen gemacht und nach ihr gesucht.
04:05Wie gut kannten Sie, Frau Reumann?
04:07Gut.
04:07So wie man gute Angestellte kennt.
04:09Sie war freundlich, fleißig, hilfsbereit und alle mochten sie.
04:15Bis auf den Mörder.
04:17Gibt es denn Waffen im Hotel?
04:19Waffen?
04:19Nein.
04:20So was haben wir hier nicht.
04:21Wo führt denn die Treppe hin?
04:23Das ist der Lieferanteneingang.
04:24Da ist normalerweise zugesperrt.
04:26Das werden wir uns gleich mal anschauen.
04:30So, von wegen abgesperrt.
04:33So ist der Täter wahrscheinlich unbemerkt ins Hotel reingekommen.
04:36Er hat noch einen Schlüssel für die Tür.
04:38Der eine hatte Frau Rollmann und der andere liegt normalerweise an der Rezeption.
04:43Was heißt normalerweise?
04:44Seit dem Feueralarm gestern Nachmittag ist er verschwunden.
04:47Ist er hier gebrannt?
04:48Es hat nicht gebrannt, aber irgendein Witzbold hat die Feuerwehr angerufen.
04:52Wir mussten das gesamte Hotel evakuieren.
04:54Stellen Sie uns doch bitte eine Gäste und Personaliste zusammen.
04:57Sie meinen, der Mörder könnte aus dem Hotel sein?
04:59Wir müssen jede Möglichkeit überprüfen.
05:01Schiff!
05:04Äh, äh, äh, äh.
05:06Leitmeier!
05:07Ja, Herr?
05:10Kein Herz für Raubritter.
05:12Herr Leitmeier.
05:13Entschuldigen Sie, brauchen Sie mich noch?
05:14Nicht im Moment.
05:18Herr Leitmeier, wieder sein Mist aufgebaut.
05:20Verschwinde hier!
05:21Wollt ihr vielleicht nicht?
05:22Wollt ihr von meinem Brunten?
05:24Hey, Grundstück!
05:25Lass sie nicht los!
05:27Ja, nimm deinen Scheiß mit!
05:29Hau ab!
05:30Zeig dich an!
05:31Die Polizei ist eh schon da!
05:32Der Irgner, hör!
05:33Drüge so!
05:35Schleich er sie ja nicht!
05:36Hau ab!
05:37Lass dich hier nicht wieder blicken!
05:40Mann, Hälfte!
05:41Du kannst mir gar nicht schocken!
05:42Mach es drüber auf!
05:56Mann, der hat auch ein schwieriges Verhältnis zu seinem Nachbarn!
05:59Äh!
06:00Ja!
06:01Aber Sie stellen keine Protestschilde auf!
06:03Noch nicht!
06:03Wehe!
06:04Bedenfalls muss ich mir das Leitmeier mal anschauen!
06:06Frau Stockl!
06:08Das ist ja hier!
06:09Hotel Paradies!
06:10So fleißig bei den Ermittlungen!
06:12Ich informiere mich gerade über meinen Hauptgewinn!
06:14Ein Wellness-Weekend für zwei Personen!
06:17Mit allem Drum und Dran!
06:18Fünf-Gänge-Menü!
06:19Fürstensuite!
06:21Und eine Leiche zum Dessert!
06:23Wollen Sie mir vielleicht meinen Gewinn madig machen?
06:25Na, auf keinen Fall!
06:26Das würde ich auch überhaupt nicht zulassen!
06:28Weil sowas kann man sich nicht entgehen lassen!
06:31Frau Stockl, wer darf Sie denn begleiten?
06:33Das weiß ich noch nicht!
06:35Das ist übrigens die Personalakte von der Tatjana Rollmann!
06:38Die Post ist verteilt und der Hibiskus müsste noch gegossen werden!
06:42Sie machen schon feierabend?
06:43Was hast du denn da schon?
06:45Es ist halbe zwei!
06:47Ich muss noch packen!
06:48Entschuldigung!
06:52In meinem nächsten Leben wäre die Sekretärin bei uns!
06:55Was sagt die Personalakte?
06:57Hotelfachschule Praktikum in München!
06:59Seit sechs Jahren beim Buchsner tätig!
07:00Teilt sie mit ihrer Schwester zusammen eine Wohnung in der Innenstadt!
07:03Die Dame sollte man besuchen!
07:05Mhm, auf geht's!
07:16Na, Herr Hofer!
07:17Geht's noch?
07:18Logisch!
07:19Autofahren ist ja verboten in der Fußgängerzone, gell!
07:21Sie können mich ja anzeigen!
07:23Reizen Sie mich nicht, gell!
07:25Da sind wir!
07:29Also Aufzug gibt's da wahrscheinlich keinen!
07:32Treppensteigen tut Ihnen auch nicht schlecht!
07:34Das sagt der Richtige!
07:35Feierlich!
07:36Das sieht aufgebrochen aus!
07:38Vielleicht ist der Einbräer noch drin!
07:40Vorsicht!
07:41Schauen wir mal rein!
07:43Eins, zwei, drei!
07:48Ja, das ist wie eine Ausdurchsuchung!
07:50Ohne Durchsuchungsbeschluss!
07:54Ja, Sattori!
07:56Mordkommission!
07:57Wir bräuchten die Spurensicherung, Max-Josef-Platz!
07:59Das ist wie eine Ausdurchsuchung!
08:01Danke!
08:02Schauen Sie mal her!
08:09Tatjana Rollmann, gestorben am 11. Mai!
08:12Das war gestern!
08:13Mhm!
08:14Was machen Sie hier?
08:15Sofort raus!
08:16Oder ich rufe die Polizei!
08:17Das wird nicht nötig sein!
08:17Die ist schon da!
08:19Sind Sie die Frau Rollmann?
08:22Ja?
08:23Was ist hier los?
08:24Warum schaut's hier so aus?
08:25Vermutlich in Einbruch!
08:26Oh Gott!
08:28Frau Rollmann, wir haben leider noch eine schlechte Nachricht!
08:30Ihre Schwester ist gestern ermordet worden!
08:34Was?
08:36Mein Beileid!
08:46Haben Sie eine Vermutung, wer das Foto geschickt haben könnte?
08:49Im Urlaub haben wir mal miteinander telefoniert, aber davon hat's mir nix erzählt!
08:54Das ist ein komischer Einbruch!
08:56Bargeld, Schmuck, alles noch da!
08:58Aber schaut mal her!
08:59Diese Schatulle ist aufgebrochen worden!
09:01Und wie's ausschaut?
09:02Mit einem Schraubenzieher!
09:05Na ja, ist Arsène Lippin war das gar nix!
09:08Arsène?
09:09Das hat nichts mit Gift zu tun, Michi, das war ein französischer Meistertipp!
09:13Frau Rollmann, wissen Sie, was in der Schatulle war?
09:16Das sind so Krimskrams, Postkarten, die Liebesbriefe von Ihrem Ex-Lover!
09:20Und wer war das?
09:20Ihr Chef, der Boxner!
09:22Vier Jahre haben die was am Köcheln gehabt!
09:24Vor einem Monat hat er dann die rote Karte gezeigt!
09:26Wissen Sie, warum?
09:27Schiss hat er gehabt, dass seine Frau dahinter kommt!
09:30Dann wär's ausgewiesen mit dem Paradies!
09:32Mhm!
09:33Hat der Herr Burgsen einen Schlüssel gehabt für die Wohnung?
09:36Ich glaub, den hat er immer noch!
09:38Warum hat Ihre Schwester die Briefe eigentlich aufgehoben?
09:41Sie hat mir nur mal gesagt, die sind mehr wert als jeder Ehering!
09:44Verstehe!
09:45So!
09:47Wir werden fertig, der Bericht kommt in Alcouril!
09:49Ich weiß!
09:51Nimm's mit!
09:53Ach, Herr Mohr!
09:54Ja!
09:55Ins Labor!
09:56Genau!
09:57Kann ich jetzt allein sein?
09:59Selbstverständlich!
09:59Natürlich!
10:00Wenn wir noch was wissen wollen, dann melden wir uns!
10:03Bitteschön!
10:04Bitteschön!
10:18Herr Preston, der Buchstatt dreht sich von der Rollmann und Sie erpresst ihn mit den Liebesbriefen!
10:23Herr Brinczium schnappt sich die Briefe!
10:25Super Tatmotiv!
10:28Ja!
10:29Ja, Saturi?
10:31Ja, ausgezeichnet, danke.
10:33Die haben die Tatwaffe sichergestellt.
10:35So, aber was denn da?
10:36Wenn ich hellsehe.
10:37Offensichtlich nicht.
10:38Hey, mein Wagen!
10:40Hey!
10:43Hey!
10:44Moment mal!
10:47Hey!
10:49Das ist mein Radl.
10:57Ich wollte gerade den L-L-L-L-L-Laufauf weg.
11:00Da hab ich's gefunden.
11:02Nicht angefasst.
11:04Gut gemacht, Herr Eitelhofer.
11:07Schaut aus wie ein Sammlerstück.
11:12Funktioniert aber noch.
11:13Vielleicht vom Chef.
11:17Vom Buchsner?
11:18Sammelt der sowas?
11:19Ja.
11:23Bring sie bitte in die Spurensicherung.
11:25Die Waffe ist mir vor sechs Monaten gestohlen worden.
11:27Zusammen mit einer anderen Armbrust.
11:30Warum haben Sie den Diebstahl nicht angezeigt?
11:33Weil ich die Waffen schwarz auf dem Schwarzmarkt gekauft habe.
11:36Herr Buchsner, wo waren Sie denn, als der Markt passiert ist?
11:39In meinem Büro. Ich hab Buchungen gemacht.
11:41Gibt's dafür Zeugen?
11:43Leider nicht. Aber ich hab die Frau nicht umgebracht.
11:45Ich schwöre das. Ich hab auch die Briefe nicht geklaut.
11:46Ich hab überhaupt nichts gemacht.
11:48Herr Buchsner, vorhin haben Sie uns erzählt,
11:49dass die Frau Reumann Sie erpresst hat.
11:5150.000 Euro dafür, dass sie ihrer Frau nichts von ihrem Verhältnis erzählt.
11:55Na und? Das ist doch kein Grund, jemanden umzubringen.
11:58Also wenn das kein lupenreines Motiv ist, dann weiß ich nicht mehr.
12:01Sie haben doch noch einen Schlüssel für die Wohnung, oder?
12:04Da war ich schon seit Monaten nicht mehr.
12:05Und was mit dem Drohbrief?
12:07Drohbrief?
12:08Der mit dem Foto von dem Grabstein.
12:10Grabstein?
12:11Was ist denn hier los?
12:13Liebling, das sind die Herren von der Kriminalpolizei.
12:15Das ist Carla, meine Frau.
12:16Grüß Gott.
12:17Grüß Gott.
12:18Lieblings, Sie verdächtigen mich.
12:19Ich soll diese Tatjana Rollmann...
12:21Ach, du meinst das Flittchen?
12:24Frau Buchsner, Sie wussten also von dem Verhältnis Ihres Mannes.
12:26Mein Mann hat es mir freundlicherweise gestern gestanden.
12:31Na ja.
12:32Ähm...
12:33...weder spät als nie.
12:35Herr Buchsner?
12:36Was ansieht's?
12:37So ein Foto hab ich gestern weggeschmissen.
12:40Hier.
12:43Wie ist das?
12:44So ein Foto?
12:46Ja.
12:47Nur, dass die Ihr Name draufsteht.
12:49Ja.
12:51Gestorben am 14. Mai.
12:53Das ist morgen.
12:54Wann haben Sie das gekriegt?
12:57Vorgestern, in der Post.
12:59Das hast du mir ja gar nicht erzählt.
13:01Ich seh das nicht für wichtig.
13:04Heißt das, dass ich vielleicht das nächste Opfer bin?
13:06Zumindest ist es nicht ausgeschlossen.
13:08Herr Kollege.
13:10Ja.
13:15Damit scheidet er als Täter eigentlich aus.
13:17Und vielleicht ist er wirklich das nächste Opfer.
13:20Oder er hat sich das Foto selber geschickt.
13:22Und wir sollen glauben, dass der Täter noch frei rumbleibt.
13:24Der Buchsner, sich sowas ausdenken.
13:26Das glaub ich nicht.
13:27Also einer, der Waffen sammelt, ist mir Suspekt.
13:29Dem treue ich alles zu.
13:30Und wenn er morgen bei der Pathologie auf dem Tisch liegt, übernehmen Sie die Verantwortung?
13:34Natürlich nicht.
13:35Also.
13:36Herr Buchsner.
13:37Polizeischutz, meine Herren, das wäre eine Katastrophe.
13:39Das ist schlimmer für das Geschäft, als ein ganzer verregneter Sommer.
13:43Herr Buchsner, glauben Sie, ein zweiter Markt wäre besser für das Geschäft?
13:45Zweiter Markt?
13:47Grüß Gott.
13:48Es ist Hauptsaison.
13:50Wir wissen gar nicht, wo wir Sie unterbringen sollen.
13:52Ich hab da schon eine Idee.
13:53Stockel.
13:56Servus.
13:59Grüß Gott, die Herrschaften.
14:01So sieht man sich wieder.
14:03Und?
14:04Habt ihr den Mörder schon?
14:05Da wollten wir gerade mit euch drüber reden.
14:07Ja?
14:07Wir haben nämlich das Problem ...
14:09Nein.
14:10Frau Stockel, Sie wissen noch gar nicht, was wir wollen.
14:12Nein!
14:12Arbeit ist Arbeit und Urlaub ist Urlaub.
14:14Stimmt's?
14:15Oder hab ich recht?
14:16Selbstverständlich hast du recht.
14:17Ganz klar.
14:18Urlaub ...
14:19Michi ...
14:21... ist Urlaub.
14:24Echt klasse, das ist nicht Pflichtbewusstsein.
14:26Du, das mit dem Beförderungsbonus ist mal kein Schmarrn, oder?
14:29Nein, niemals nicht.
14:30Sag mal, du musst mich doch kennen, hab ich die schon mal ausgeschmiert.
14:33Du, jetzt sagst du mal ganz schnell die Akte von Herrn Buchsner.
14:37Ja?
14:37Ja, was ist jetzt mit der Gäste und Personalliste?
14:39Ja, die überprüfst auch.
14:41Und dann schaust du nach dem Grab von dem Foto.
14:43Wie bitte?
14:44Ja.
14:45Weißt du, wie viele Friedhöfe es hier gibt?
14:47Also was machen wir?
14:48Wird nicht gar nicht, dass es der Gegend war?
14:49Michael Mohr.
14:50Pass mal gut auf.
14:51Schau auf das Foto und sag mal, was du siehst.
14:53Grabstein.
14:53Ferdinand Buchsner.
14:54Sehr gut.
14:55Und links davon?
14:57Wir großen haben eine Fahne.
14:58100 Punkte.
15:00Respekt.
15:01Das hätte ich jetzt nicht gesehen.
15:03Tja, irgendeinen Grund muss es ja geben, warum ich Kommissar bin und du nicht.
15:08Du, glaubst du, ist mir die Stockl jetzt böse?
15:10Aber nein, wieso?
15:12Die kann stolz auf dich sein.
15:13Ich kann das gar nicht glauben, das ist ja unfasslich.
15:15Kaum wedelt einer mit der Beförderung, knickt der Moor ein wie ein Strohhalm.
15:19Frau Stockl, sind Sie ja nicht so streng.
15:20Ist doch wahr.
15:22Welche Seite?
15:24Beide.
15:25Wenn ich im Urlaub bin, dann möchte ich es bequem haben.
15:28Wo soll ich schlafen?
15:29Drüben auf dem Sofa.
15:33Herr Sattori, glauben Sie, dass der Mörder noch im Hotel ist?
15:39Ja, da bin ich sogar ganz sicher.
15:40Aber ich bin ja drüben auf dem Sofa.
15:44Jetzt gehen Kreuzbichl und dann noch am Pfingst.
15:47Muss ich Gas geben.
15:49Sandlusti.
15:52Und hier gibt es wirklich so eines, Hochwürden?
15:55Oder so ein ähnliches?
15:56Ibize.
15:57Es gibt nichts, was wir uns nicht gibt.
15:59Sogar ein original Wandnischengrab aus dem 14. Jahrhundert haben wir da.
16:03Damit das schon reichen, gell?
16:05Kommen Sie?
16:06Ja.
16:06Wir sind der älteste Friedhof im Landkreis.
16:08Ah ja.
16:09Die Ampfinger behaupten zwar, der Ehre sei noch um ein Jahr älter.
16:13Aber das ist heiße Luft.
16:14Die Ampfinger?
16:15Von Ampfing drüben?
16:16Ja.
16:17Nur weil sie einen Stein haben, wo 1133 draufsteht.
16:21Da könnte ja jeder kommen.
16:23Aber so eine urkundliche Erwähnung.
16:25Das ist schon was anderes.
16:29Was sind wir?
16:30Das ist?
16:30Ja.
16:31Ah ja.
16:37Moment mal.
16:39Das schaut aber schon anders aus.
16:41Anders?
16:42Nein.
16:44Finden Sie?
16:44Ja, schon.
16:47Vielleicht ein bisserl anders.
16:49Ein bisserl ganz anders.
16:51Schauen Sie mal her.
16:52Die Steinbommeln.
16:53Die muss man sich wegdenken.
16:55Aber sonst?
16:57Nein, Hochwürden.
16:58Es tut mir jetzt sehr leid.
16:59Aber ich glaube, ich muss doch nach Ampfing drüberschauen.
17:02Okay.
17:02Wenn Sie hier nix finden, finden Sie bei denen erst recht nix.
17:05Ist nur zur Vorsicht.
17:07Also, vergeht's gut.
17:08Ich begleit's immer.
17:10Danke.
17:19Schau mal.
17:20Ich muss da was zeigen.
17:21Was hast du da?
17:22Das schaut super aus.
17:23Gell?
17:24Vincent, wann?
17:25Super.
17:27Brennstoffkammer mit Treibsatz.
17:29Antriebsdüsen, die die Reaktionsprodukte in Strömungsenergie umwandelt.
17:33Da schaut's, gell?
17:34Na, also.
17:35Ich sag's ja.
17:36Super.
17:37Lassen wir's fliegen?
17:38Freilich.
17:39Aber ich zieh uns an und du gehst in die Deckung.
17:41Oh Mensch.
17:42Ja.
17:44Hm.
17:49Guck.
17:51Guck.
17:52Guck.
17:53Guck.
17:54Guck.
17:55Guck.
17:56Und Armzug.
18:00Scheiße.
18:01Guck.
18:05Guck.
18:11Guck.
18:12Guck.
18:12Guck.
18:13Guck.
18:13Guck.
18:14Guck.
18:15Guck.
18:15Guck.
18:16Guck.
18:16Guck.
18:17Guck.
18:18Guck.
18:19Guck.
18:20Guck.
18:20Guck.
18:21Guck.
18:21Du weißt ja zufällig, was einem Saturi sein Anzug kostet.
18:28Wollst du jetzt doch einkaufen?
18:30Nein, kommt auf an, was der Spaß kostet.
18:33Ein billiges italienischer Designeranzug bestimmt nicht.
18:36Ein italienischer Designeranzug war das.
18:39Ist das.
18:40Danke.
18:411000 Euro musst du schon hinblättern.
18:431000 Euro?
18:44Dafür schaust du gut aus.
18:46Bei der Eros Ramazzotti.
18:48Einen guten.
18:50Einen guten.
18:51Einen guten.
18:59Mörder!
19:00Ich bin kein Mörder.
19:02Du spinnst ja.
19:04Ich schreib mir doch nicht meine eigene Morddrohung.
19:07Warum denn nicht?
19:08Du hast es schon immer verstanden, die Leute zu belügen und zu betrügen.
19:13Bitte, Carla, glaub mir.
19:14Nachdem du mich jahrelang mit diesem Flinchen betrogen hast.
19:18Du bist lustig.
19:19Ah!
19:23Verzeihung, Frau Buxner.
19:25Ich glaube, ich habe mich verlaufen.
19:26Aber ich wollte Sie etwas fragen.
19:28Wo waren Sie denn, als der Mann passiert ist?
19:30Wieso?
19:31Bin ich jetzt etwa verdächtig?
19:33Im Moment noch nicht, aber...
19:34Ich war bei der Jahresversammlung des Hotelverbands.
19:36Wir werden das sogar prüfen.
19:38Das können Sie gern tun.
19:46Also, es gibt nicht viel über den Buxner, aber doch zwei kleine Verkehrsdelikte und ein
19:51Verfahren wegen Brandstiftung.
19:53Brandstiftung?
19:55Ja, richtig.
19:55Die hat man das Hotel Weißen gehört, gell?
19:57Das Hotel, das vor drei Jahren abgebrannt ist.
19:58Um genau zu sein, vor vier Jahren.
20:00Vier Jahren?
20:01Ich meine, wie die Zeit vergeht.
20:02Ja, mein.
20:03Also, er ist unter Verdacht geraten wegen Versicherungsbetruges.
20:06Fünf Millionen, aber man konnte ihm nichts nachweisen.
20:09Was ist mit der Kaffeemaschine?
20:12Das ist er kalbt.
20:14Einmal ist die Stockel fort und schon stehen die Räder still.
20:17So geht's.
20:18Schau mal her.
20:19Und das ist der vorläufige Bericht von der Spurensicherung.
20:22Wie du siehst, zweimal dasselbe Foto, allerdings mit einer Bildbearbeitungssoftware modifiziert.
20:29Das heißt, der Zetter kennt sich mit Computern aus?
20:31Ja.
20:31Und was ist mit den Gräbern?
20:33Ja, also die evangelischen Frithöfe bin ich schon durch.
20:36Und jetzt kommen dann die katholischen Frithöfe und dann kommen die altkatholischen.
20:40Ist schon gut, Michi.
20:40Was ist mit der Gäste und Personalliste?
20:42Entschuldigung, ich bin nicht der Schieber.
20:44Ja?
20:44Der Schieber, der in der mit den vielen Händen.
20:46Ach, du meinst den Gott?
20:48Michi, ein guter Polizist muss nicht viele Hände haben, sondern ein schlaues Klöpfchen.
20:53Ich werd's mir merken.
20:54Dann ist gut.
20:55Du sagst mir, Karbinian, kannst du mir einen Gefallen tun?
20:59Im Prinzip schon, solange du keinen Kredit brauchst.
21:03Nein, nur dein Handy.
21:05Mein Handy? Du hast doch selber eins.
21:06Schon.
21:07Aber die Sache ist nämlich die, wenn ich bei der Stockel anrufe, dann erscheint meine Telefonnummer auf ihrem Display.
21:14Wenn sie meine Telefonnummer liest, dann weiß sie, dass ich es bin und da geht sie nicht ran.
21:19Also da denkst du, wenn du mein Handy nimmst, dann denkt sie...
21:23Genau, dass ich du bin und dann geht sie ran.
21:25Ja, und was hätte ich für einen Grund, dich anzurufen?
21:27Ja, was weiß ich. Was Dienstliches oder so.
21:30Was Dienstliches oder so, gell? Da geht's doch erst recht nicht ran.
21:34Da kannst du ja wieder recht haben.
21:37Wann war das?
21:40Und danach?
21:42Gut, danke.
21:44Frau Buxner?
21:45Ja?
21:46Ich hab gerade erfahren, dass die Sitzung an dem Abend bei ihm nur bis 22 Uhr ging.
21:50Was haben Sie danach gemacht?
21:52Ich war in der Stadt.
21:53Bummeln.
21:54Bummeln.
21:56Und, äh, kann sie sich mal bezeugen?
21:58Nein.
21:59Mein Mann war ja beschäftigt.
22:02Noch was?
22:03Im Moment nicht, danke.
22:06Dann entschuldigen Sie mich.
22:10Ja, seid hoch hier.
22:11Ja, seid hoch hier.
22:12Was kann Sie hier sagen?
22:14Setzen Sie einen, bitte.
22:16Ich war gerade in der Ayurveda-Massage.
22:18Und wissen Sie was?
22:20Nein.
22:21Ich weiß jetzt, wer es war.
22:23Wer was war?
22:24Ja, der Mörder.
22:25Ach so.
22:27Na dann, schießen Sie mal los.
22:29Die Masseuse.
22:30Ich hab nicht ein Gespräch zwischen ihr und ihrer Kollegin belauscht.
22:33Die haben nämlich gedacht, ich bin eingeschlafen.
22:36Sie sind an den ganzen Ausgeschlafen.
22:38Ja, und dabei stellte sich heraus, dass die Tote der Masseuse 300 Euro geschuldet hat.
22:43Na und?
22:44Was und?
22:45Sie haben doch immer gesagt, man braucht ein Tatmotiv.
22:48Also wenn das keins ist.
22:49Frau Stockl, verdammt, jetzt ist er weg.
22:54Herr Buchsner?
22:56Haben Sie den Buchsner gesehen?
22:58Ja.
22:59Der ist da, da, da, da, da, da, da, da, drüben beim Leitmeier.
23:06Du verschwind, du hast da überhaupt nichts zum Suchen.
23:09Ich kann auch noch niemals wieder nachher.
23:11So fragen Sie mehr zu zahlen.
23:12Wir haben einen Vertrag miteinander und an den hast du dich gefälligst zu halten.
23:15Verschwind von meinem Hof.
23:16Ich lasse mir das nicht länger bieten, du!
23:19Bauern-Depp, du!
23:19Du furcht ab, sonst stieg ich dir ab!
23:21Du Blutsauger!
23:22Das würde ich an Ihrer Stelle nicht tun, Herr Leitmeier.
23:25Kriminalpolizei, sonst die Missgabe weg.
23:38Ist der immer so drauf?
23:42Warum streiten Sie eigentlich dauernd?
23:43Ich habe einen Parkplatz von ihm gepachtet
23:45und seit er weiß, dass das Hotel gut läuft,
23:47will er plötzlich 100% Nachschlag.
23:49Herr Schäfzeiten!
23:56Hallo!
23:57Ja, hier ist der Tori.
23:58Das trifft sich gut, dass Sie anrufen.
23:59Ich wollte Sie nämlich auch anrufen,
24:01weil mir und dem Vincent ist nämlich einmal leerbasiert.
24:04Peter, die Buchsner hat kein Alibi.
24:06Wieso hat die Frau Buchsner kein Alibi?
24:08Sie hat keine Zeugen.
24:09Und woher wissen Sie das?
24:10Von ihr?
24:12Na, ich glaube ja nach wie vor, dass unser Atelier der Teig aufstecken hat.
24:16Sie können sich doch sicher an das Hotel weiß und gar erinnern,
24:19was den Buchsner vorher gehört hat.
24:21Na, kriegen wir das?
24:23Ach, Sie meinen den Brand?
24:25Genau.
24:26Da gab es doch sogar eine Tote, oder?
24:27Ja, und ein Verfahren wegen Brandstiftung,
24:29was dann wieder eingestellt worden ist.
24:31Und wissen Sie, wie man das zu verdanken hat?
24:33Einen gewissen Tatjana Rollmann,
24:35die hat ihm nämlich damals ein Alibi gegeben.
24:36Das ist ja interessant.
24:40Übrigens, könnten Sie mal die Frau Stockl fragen,
24:42wo die den Entkalker für die Kaffeemaschine hingekommen hat?
24:45Frau Stockl, wo ist denn der Entkalker?
24:47Im Stahlschrank neben der Tür.
24:49Im Stahlschrank neben der Tür, wo sonst?
24:51Super.
24:53Moment.
24:54Meier.
24:57Äh, der, der, der, der, der, der Moer möchte Ihnen noch was sagen.
24:59Servus.
25:00Von mir aus.
25:01Ja, grüß Gott, Herr Moer.
25:03Ich hätte eine Bitte.
25:04Könnten Sie mir kurz die Frau Stockl geben, bitte?
25:06Natürlich.
25:07Frau Stockl, ihr Schäler kam's.
25:15Ja, Herr Moer, die ist gerade auf die Toilette, sich die Nase pudern.
25:19Arschmann.
25:20Na, ehrlich.
25:21Ja, ist recht.
25:22Dann sagen Sie ja bitte einen schönen Gruß von mir.
25:24Ich sag's ja.
25:25Ja?
25:26Also, wie der Herr,
25:27Frau Stockl, das hat aber nicht verdient.
25:28Der soll genauso leiden wie ich.
25:31Ach, übrigens, haben Sie schon die Masseurin gefragt?
25:33Nein.
25:34Gott sei Dank.
25:35Ich weiß nämlich jetzt, wer es wirklich war.
25:38Das können Sie mir dann gleich erzählen, Frau Stockl.
25:45Herr Buxner, könnte ich Sie kurz sprechen?
25:47Ja, gerne.
25:49Kommen Sie.
25:50Gerne.
25:54Wiedersehen.
25:56Was ist denn damals genau passiert?
25:58Das Hotel Weißengau ist bis auf die Grundmauern abgebrannt.
26:02Ich war während des Unglücks in Verona zur Weinmesse mit Tatjana.
26:06Tatjana Rollmann.
26:08Ja.
26:09Die hat Ihnen also ein Alibi gegeben.
26:10Der hat es bestätigt, ja.
26:12Herr Buxner.
26:12Das war doch ein Gefälligkeitsalibi, oder?
26:15Das ist eine Unverschämtheit.
26:17Eine Unterstellung.
26:18Gucken Sie in den Akten nach.
26:20Fragen Sie Ihre Kollegen.
26:21Rufe Sie bei der Versicherung.
26:23Das mache ich.
26:24Es ist ungeheuer.
26:27Hier läuft der Mörder frei rum und Sie,
26:29Sie wärmen diese alten Geschichten ab.
26:31Ja, Saturi?
26:32Ja, Saturi.
26:34Aha.
26:37Danke.
26:39Herr Buxner,
26:40wissen Sie, von welchem Anschluss aus
26:42vorgestern die Feuerwehr alarmiert wurde?
26:44Nein, sind wir hier beim Bayern-Quiz?
26:45Von Ihrem Büro aus.
26:59Oh, meiste Schie.
27:02Sie machen das ganz wunderbar.
27:06Dann hole ich Ihnen jetzt noch das neue Ayurveda-Öl.
27:11Ach, ganz super.
27:18Wer hat denn Zugang zu Ihrem Büro?
27:20Jeder.
27:21Die Tür steht den ganzen Tag lang auf.
27:22Jeder kann von der anrufen.
27:23Ich weiß jedenfalls nicht.
27:30Ah!
27:42Stocke!
27:44Ist alles in Ordnung?
27:45Was ist denn passiert?
27:46Ich habe ihn gesehen.
27:47Wen?
27:48Ja, den Mörder.
27:49Ah, das heißt,
27:49ein Schatten.
27:50Ja, aber wir wissen,
27:51dass es der Mörder ist.
27:52Er hat einen Anbrust dabei.
27:53Wo ist er hin?
27:55Draußen, da lang.
28:04Eidlofer!
28:07Hallo!
28:09Eidlofer, Vorsicht!
28:12Mann!
28:13Genau, ein Mann.
28:15Was ist los?
28:17Hat sich erledigt, danke.
28:19Wie lange war der in psychiatrischer Behandlung?
28:21Drei Jahre!
28:22Das ist ein dicker Hund.
28:25Ja, danke. Vielen Dank. Ende.
28:28Stell dir vor, ich untersuche gerade die Gäste- und Personalliste.
28:33Das ist fein, Michi. Darf ich trotzdem an meinen Platz?
28:36Ja.
28:37Danke.
28:46Bis jetzt.
28:48Da und hinten ist er zu dem Telefon.
28:55Was sind denn das für Fotos, Michi?
28:58Das sind Fotos von den Gräbern, die in Frage kommen.
29:01Schauen aber anders aus, wie das von Buxner.
29:04Das habe ich mir auch schon gedacht.
29:05Den tust du.
29:06Ja, aber ich gebe es zu. Nur mit mäßigem Erfolg.
29:10Kopf hoch, Michi.
29:11Du hast ja noch ein paar Gräber vor dir.
29:18So, Herr Hofer.
29:19Jetzt ist es schon so weit, dass ich Ihnen die Akte von der Spülensicherung nachtragen darf.
29:23Danke.
29:24Wo ist denn die Stock?
29:25Die macht Urlaub im Paradies.
29:27Wer hat das genehmigt?
29:29Die Stocker braucht eine Genehmigung, die hat gleich eine Arbeitszeit.
29:32Na, schmarrn, war ein Spaß.
29:34Das Autorin und ich haben es genehmigt.
29:35Also wenn Sie so spaßig aufgelegt sind, haben Sie bestimmt schon ein Verdächtiger.
29:38Ja, bis gerade eben hat man noch einen.
29:41Warum jetzt nicht mehr?
29:43Weil ich nicht glaube, dass der Bux den Lippenstift verwendet.
29:47Mein Gott, das ist der absolute Albtraum.
29:49Buxner, beruhigen Sie sich bitte.
29:51Der Mörder geht hier ein und aus wie in ein Bierzelt während des Oktoberfestes.
29:55Sehr mündlich.
29:59Herr Buxner, wo wollen Sie ihn hin?
30:01Ich muss mal, wenn ich darf.
30:06Von mir aus.
30:08Ja, so, Tori.
30:10Aha.
30:12Lippenstift am Weinglas.
30:14Und der stammt definitiv nicht von der Toten.
30:16Was ist denn das für eine Marke?
30:19Kiss me.
30:20Na ja, gut.
30:21Danke, ciao.
30:30Ich schaue her.
30:31Kiss me.
30:35Kiss me.
30:42Oh, Frau Buxner.
30:44Die gehören aber nicht Ihnen, oder?
30:47Also, Frau Buxner, dann frage ich halt noch mal.
30:49Sie waren also an dem Abend mit der Frau Rollmann im Weinkeller, ja?
30:52Und was haben Sie da gemacht?
30:54Ich wollte dem Flittchen Geld anbieten, damit sie meinen Mann in Frieden lässt.
31:00Und mir die Briefe gibt.
31:02Liebling, dann hast du damals schon alles gewusst.
31:05Natürlich.
31:07Männer sind so ungeschickte Lügner.
31:09Ich habe ihr 20.000 angeboten, aber dem Luder war es zu wenig.
31:14Und dann haben Sie den Weinkeller wieder verlassen.
31:16Ja, aber da war sie noch quicklebendig.
31:21Und woher haben Sie die Briefe?
31:23Woher?
31:23Ja.
31:25Als ich von dem Mord erfahren habe, da bin ich in die Wohnung von dieser Tatjana Rollmann und
31:30habe mir die Briefe geholt.
31:33Warum?
31:34Das verstehe ich nicht.
31:35Warum, Frau Buxner?
31:37Ich meine, wenn Sie eh schon alles wussten.
31:39Ich hatte Angst, dass etwas über das falsche Alibi drinsteht.
31:42Jetzt verstehe ich.
31:43Die Frau Rollmann hat sie gar nicht wegen der Fähre pressen, sondern wegen dem Alibi.
31:47Dann hatte ich ja doch recht.
31:48Sie hatte mich bedroht.
31:49Sie würde zur Polizei gehen und das Alibi als Lüge entlarven.
31:53Das wäre ein Skandal gewesen.
31:55Ein Skandal.
31:56Und das gerade jetzt, wo das Geschäft so gut läuft.
31:58Ein Grund mehr, sie umzubringen.
31:59Schauen Sie mich das so an.
32:02Ich weiß nicht.
32:03Das würden wir sehen.
32:13Hallo, Herr Mohr.
32:14Hallo, Herr Mohr.
32:15Haben wir Sehnsucht nach der Herzensdame?
32:17Ach, ich meine.
32:19Überprüfung der Gäste und Personalliste.
32:22Fleißig, fleißig.
32:23Und?
32:24Was ist im Grab?
32:26Jetzt fehlt mir noch der katholische Friedhof in Rabling und der in Bad Eibling.
32:30Super.
32:31Dann haben Sie noch Zeit für den Personenschutz.
32:33Wie bitte?
32:33Nein, nur bis die Ablösung kommt.
32:35Wenn sie kommt.
32:39Herr Edlhofer!
32:40Einen Augenblick, bitte.
32:43Ja.
32:44Sie, Herr Edlhofer.
32:45Ich habe in Ihrer Personalakte gelesen, dass Sie drei Jahre in einer psychiatrischen Klinik verbracht haben.
32:53Darf ich Sie fragen, warum?
32:55M-m-m-mei.
32:57So?
32:58M-m-so?
32:59Ist das eine Krankheit?
33:03Depression.
33:04Ah ja.
33:09Danke, Herr Edlhofer.
33:10Vielen Dank.
33:11Gerne.
33:12Und, Michi, jetzt haben wir schon Polizeipräsident.
33:15Ja, sag mal, bist du böse mit mir?
33:17Ich könnte auch böse sein mit dir.
33:19Du!
33:19Wer wollte denn unbedingt Karriere machen?
33:21Und wer geht nicht mehr ans Telefon und lässt nichts mehr von sich hören?
33:24Hab ich Telefondienst oder Urlaub?
33:27Aber es ist ohne dich im Büro genauso leer wie in der Kirche am Faschigendienstag.
33:31Meinst du das ernst oder sagst du das jetzt nur so?
33:33Nee.
33:35Mein Michi, ich sag's dir bei dieser Ayurveda-Massage.
33:39Da hast du was verpasst.
33:42Tschüssi.
33:48Ich kann mich noch gut erinnern.
33:49Meine Schwester hat mir erzählt, dass sie der Buchsner wegen dem Alibi förmlich angefleht hat.
33:53Konnte seine Frau nicht entlasten.
33:55Die war doch damals bei ihrer Mutter in Australien.
33:56Was?
34:00Moment, darf ich?
34:02Ein richtiger Kavalier sind sie.
34:06Wohin?
34:07In den Keller, bitteschön.
34:08Das sind bloß drei Stockwerke.
34:10Moment, da fehlt noch was.
34:13Danke.
34:17Einen netten Kollegen haben sie.
34:18Bei der Kripo sind wir doch eigentlich alle recht nett.
34:23Das ist gut.
34:26Ich hab nämlich noch ein paar Kartons.
34:28Ach so?
34:29Ja, ich glaub, wir machen doch zuerst nochmal die Fragen fertig.
34:32Zeig's einmal, wieso ist Ihre Schwester auf den Vorschlag eingegangen?
34:37Die Liebe?
34:39Die hat damals alles getan für ein Pferde.
34:41Ich hab's gewarnt.
34:43Und der Gag war, ein paar Wochen später hat sich rausgestellt, dass es tatsächlich ein Unfall war.
34:51Und?
34:52Ihre Brandpolizei und Versicherung bestätigen die Aussage der Schwester.
34:56Ein Defekt in einem Lüfter hat den Brand verursacht.
34:59Also ich glaub, dass es die Bruxner war.
35:02Ich glaub das nicht, ich hab da Zweifel.
35:04Ruf überlegen es doch mal selbst.
35:06Die Bruxner profitiert am meisten von dem Mord.
35:09Ihre Ehe ist gerettet, der Ruf des Hotels, die Nebenbuhlerin ausgeschaltet.
35:12Außerdem hat er sich Zugang zur Tatwaffe.
35:16Hallo, äh, störe ich?
35:17Ach, Marie, du störst nie.
35:19Komm rein.
35:21Ich brauch dich ganz kurz.
35:24Was denn?
35:25Was ist da drin?
35:26Schau selber rein.
35:29Den hast du doch gewünscht, oder?
35:31Ich mir gewünscht?
35:32Nein, dir hat doch der Anzug vom Ulrich so gut gefallen.
35:35Und beim Dolce Vita haben sie gerade ein paar Sonderangebote, da hab ich gedacht.
35:38Da hast du dir gedacht, äh, ja.
35:41Aber das wollen wir doch draußen besprechen, oder?
35:43Wieso?
35:43Der Ulrich hat doch einen guten Geschmack, der kann gleich sagen, wie er bei dir ausschaut.
35:47Außerdem musst du den Lärm probieren, den kann man nur bis 18 Uhr zurückgeben.
35:50Auf geht's.
35:52Ja, aber wir wollen doch die Kollegen, die von der Arbeit abhalten.
35:54Ach, gegen eine private Modenschau hab ich nichts einzuwenden, Herr Hofer.
35:58Da mach ich gerne mal eine Pause.
35:59Also, probieren Sie doch an.
36:02Auf geht's.
36:07Vom Landwirt zum Dressman.
36:08Hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut.
36:10Fisch.
36:11Mein Gott sei Dank, passt super.
36:15Bis wann hast du gesagt, kann man den wieder zurückgeben?
36:17Äh, bis 18 Uhr.
36:18Aber wieso fragst du?
36:19Man könnte fast meinen, du willst den Anzug nicht.
36:21Ja, ich kann das jetzt ja nicht zu entscheiden, so zwischen Tür und Angel.
36:23Außerdem ist da kein Spiegel rum.
36:29Das war das letzte Mal, dass ich dir was Gutes tun wollte.
36:32Ich jedenfalls, geht's auf.
36:34Das nächste Mal geht's selber los.
36:36Pfiat's euch.
36:37Ciao.
36:40Also besonders nett war das nicht.
36:42Die nötig schafftelei.
36:44Servus.
36:45Und in Amor.
36:46Ich sag euch nur eines.
36:48Mein Bedarf in Friedhöfen ist für die nächsten 100 Jahre gedeckt.
36:5250 Stück in zwei Tagen.
36:5430 katholische, 12 evangelische.
36:57Und habt ihr gewusst, dass wir sogar einen griechischen Orthodoxen Friedhof haben?
37:00Herr Mord, ist ja wirklich hochinteressant.
37:01Haben Sie es wenigstens gefunden?
37:03Was?
37:04Das Grab.
37:05Achso.
37:06Das Grab, klar.
37:08Am Friedhof in Burgdorf war es.
37:09Register Nummer 43 64.
37:12Bitte schön.
37:14Veronika Fischbach, Hotelfachfrau.
37:17Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
37:20Moment.
37:23Sehr genau.
37:24So hat die Rezeptionistin geheißen, die bei den Feuern im alten Hotel von Buxner ums Leben gekommen ist.
37:30In dem Hotel Weißengau.
37:31Vielleicht will sich ja jemanden an Buxner rächen.
37:34Wieso jetzt rächen?
37:35Weil er denkt, dass er den Brand gelegt hat.
37:37Ja, warum bringt er dann die Rollmann um?
37:39Die Rollmann hat dem Buxner damals das Alibi gegeben.
37:42Die Frage ist nur, warum wartet er so lange mit seiner Rache?
37:45Wir brauchen sofort eine Liste mit den nächsten Verwandten von der Frau Fischbach.
37:56Das dauert wieder. Das braucht man ja nicht, wenn man ein neues.
38:00So.
38:01Die Kaffeemaschine funktioniert wieder.
38:03Weder Eltern, nach Geschwistern, noch ein Ehemann.
38:06War wohl die falsche Fährte.
38:07Das glaube ich nicht.
38:09Da.
38:10Schauen Sie mal auf das Foto.
38:12Frische Blumen, die muss ja jemand hingebracht haben.
38:15Aber wer?
38:16Wissen wir gleich.
38:21So.
38:23Das Gott, mein Name ist Sartore Kippo-Rosenheim.
38:26Ich bräuchte eine Auskunft wegen einer Grabstelle.
38:28Burgdorf, Register Nummer 43-64.
38:31Wer zahlt denn die Gebühren?
38:35Harald Eitelhofer, der Gärtner.
38:37Der hat die Waffe gefunden hat.
38:38Danke, wiederhören.
38:40Der war drei Jahre in einer psychiatrischen Klinik.
38:43Das erklärt er, warum er jetzt erst zugeschlagen hat.
38:45Fahren wir.
38:51Das ist ja so viel, was er zahlt.
38:52Ja, ich weiß nicht.
38:54Ja, ich weiß nicht.
38:55Oh.
38:59Das kommt.
39:01Ja, den muss ich noch mal.
39:03So.
39:04Danke.
39:07Und, ähm, hängen Sie alle an Bremshausen?
39:10Buxner, nicht da hinten!
39:16Buxner?
39:18Ja, Judith?
39:19Ja, im September geht's nicht. Wir sind voll auf...
39:24...75.
39:25Gut, ich sage dir sofort Bescheid, falls wir frei werden.
39:29Aber es gibt noch eine Chance, eine japanische Gruppe zu sprechen.
39:33Der Eidlofer! Waffe runter!
39:36Hau ab! Waffe runter!
39:39Hau ab!
39:40Na los jetzt! Ich sag's nicht nochmal.
39:43Runter damit! Bleib stehen!
39:47Bleib stehen!
39:49Lass die Waffe weg! Seien Sie gescheit, das bringt doch nichts.
39:52Runter mit der Waffe! Auf geht's!
39:55Kein Schritt weiter!
39:58Der Eidlofer!
39:59Geht bald!
40:02Was jetzt?
40:04Eidlofer!
40:07Also, geht doch. Wir sind vorläufig festgenommen.
40:13So, auf geht's!
40:16Geht's!
40:17Wir wollten heiraten. Buxner hat mein Leben verpfuscht.
40:21Ich wollte nur Gerechtigkeit für die Vroni.
40:23Bei einem Unfall gibt's keine Gerechtigkeit.
40:25Zwar Brandstiftung. Und Buxner ist der Mörder.
40:27Der Buxner ist nicht der Mörder, aber Sie, Herr Eidlofer, abführen.
40:41Wir werden sauber verarscht. Stottern tut er auch nicht.
40:46Dabei hätten wir's wissen müssen.
40:47Du Mörder!
40:49Hey, zu, komm!
40:50Was?
40:52Ach, der Mörder ist immer der Gärtner.
40:55Gehen wir!
40:56Fangen wir!
41:04Servus, Vincent!
41:07Und?
41:08Was macht die Physik?
41:11Ähm, ja...
41:12Ja, da geht's gut.
41:13Ich muss einmal reden mit Ihnen.
41:16Herr Eidlofer, jetzt ist es gerade schlecht.
41:17Ich habe nachher noch eine wichtige Verabredung.
41:19Ich muss meinen neuen Anzug testen.
41:21Hast du es ihm noch nicht gesagt?
41:22Das kriegen wir schon.
41:27Das müssen wir jetzt erklären.
41:29Was ist denn Tester?
41:30Ja, schauen Sie, haben da zum Vincent gesagt,
41:32mit Experimenten macht Physik mehr Spaß.
41:34Und man versteht's besser.
41:35Das hat er sich zu Herzen genommen.
41:37Und bei dem Experiment hab ich ihm dann geholfen.
41:39Und dann ist es schiefgegangen, leider.
41:41Gut.
41:42Dann bring ich ihn in den Katalog.
41:44Und dann bestellen Sie mal einen neuen.
41:45Den können Sie anziehen, wenn er einpasst.

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