- vor 1 Tag
Der Fischer Werner Barner wird eines Morgens in seinem Boot erschossen. Der erste Verdacht fällt auf seine Frau Monika, die schwer unter dem prügelnden Ehemann zu leiden hatte. Doch dann finden Korbinian Hofer und Ulrich Satori heraus, dass Barner in eine Serie von Villen-Einbrüchen verstrickt war. Einen Tag später wird der reiche Spediteur Franz Pichl in seiner Villa ermordet. Auch bei Pichl gerät dessen Frau Elena in Verdacht, als sich herausstellt, dass ihr Mann sie seit einiger Zeit schamlos betrogen hatte. Doch Elena war zur Tatzeit bei einem Fototermin in München. Zum Erstaunen der Kommissare führt aber auch bei Pichl – der keineswegs so wohlhabend ist, wie es scheint – eine Spur zu der Einbruchserie. Beide Mordopfer hatten mit einem Kleinkriminellen namens Martin Stanjek Kontakt. Sollte es sich hier um einen Mord unter Einbrecher-Komplizen handeln? Gab es Streit um die Beute?
Ausnahmsweise hat die Unpünktlichkeit von Frau Stockl ihre gute Seite und führt die Cops zur überraschenden Lösung des Falles.
Turbulent geht es auch auf dem Bauernhof der Hofers zu, als Korbinian Vincent zuliebe sich an einem Preisausschreiben beteiligt. (Text: ZDF)
Ausnahmsweise hat die Unpünktlichkeit von Frau Stockl ihre gute Seite und führt die Cops zur überraschenden Lösung des Falles.
Turbulent geht es auch auf dem Bauernhof der Hofers zu, als Korbinian Vincent zuliebe sich an einem Preisausschreiben beteiligt. (Text: ZDF)
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TVTranskript
00:25Untertitelung des ZDF, 2020
00:34ZDF, 2020
00:58Das ist so unfair, alle haben sie uns, nur ich wieder nicht
01:01Morgen, Vincent, was ist denn los?
01:05Die sind so rückständig
01:06Geht's an deinen Onkel, der lebt noch in einer Steinzeit
01:09Guten Morgen und danke für die Steinzeit, da geht's nämlich um mich
01:12Achso, was hat er denn?
01:15Der Vincent möchte unbedingt dein Handy
01:16Und?
01:17Jeder Depp aus der Schule hat eins, bloß ich nicht
01:20Erstens brauchst du keinen, zweitens kriegst du keinen
01:23Und drittens, weißt du, was das kost?
01:25Ich hab da eine Idee
01:28Hast dein Pausenbrot eingepackt?
01:30Wozu brauche ich ein Pausenbrot?
01:32Ich brauche mich doch in der Schule ohne Handy
01:33Eher nicht mal blicken lassen!
01:35Mei, der arme Bauernbub!
01:37Zeigen Sie mit dem Finger auf dich!
01:39Lass ja her, Vincent
01:41Preis ausschreiben, kann man Handy gewinnen
01:43Das Porto kannst du sparen, da kommt mir eh nicht was
01:45Haben Sie es überhaupt schon mal ausprobiert?
01:47Bin ich blöd
01:47Dann kann man auch nichts gewinnen
01:49Wenn du es dann probierst, einfach mal aus
01:51Und wenn es fertig ist mit dem Preisrätsel
01:52Dann gibst du mir das Heft wieder, okay?
01:54Klar
01:55Also viel Glück
01:55Für was brauchen Sie denn das Hefterl?
01:58Steht da die neue Wintermode drin, ne?
02:00Genau
02:01Der Schlafanzug ist übrigens super schick
02:03So?
02:04Dann hat die Marie ausgesucht
02:05Oh, you're so beautiful
02:08Puh
02:10Spinnergans
02:19Spinnergans
02:21Spinnergans
02:23Spinnerganscom
02:50Guten Morgen, Frau Stockl.
02:51Guten Morgen.
02:52Einen wunderschönen guten Morgen.
02:54Frau Stockl, ist was passiert?
02:55Von innen lasse ich mir bestimmt nicht meine gute Laune verderben.
02:58Ich habe nämlich schon fast das Lösungswort
02:59von meinem Kreuzworträtsel.
03:01Super, was gibt es denn zu gewinnen?
03:03Ein Wellnesswochenende auf einer Schönheitsfarm.
03:05Frau Stockl, was wollen Sie denn auf einer Schönheitsfarm?
03:08Ja, so Tore, das geht doch nur um die Erholung.
03:11Ach so.
03:11Ja, Frau Stockl, von was brauchen Sie denn eine Erholung?
03:18Außerdem rüben wir da eh meistens nichts.
03:19Das stimmt nicht.
03:20Die Simon aus dem Zweiten hat letztes Jahr eine Reise nach Ibiza gewonnen.
03:23Echt?
03:24Ich zum Beispiel bräuchte Handy.
03:26Handys kann man da auch gewinnen.
03:28Dann däht's ja.
03:29Nix da.
03:29Sie kaufen sich ihre Zeitschriften gefälligst selber.
03:32Sag, ja, wo seid ihr denn?
03:34Da, hier.
03:35Ich stelle ja nur ungern, aber es wird etwas zum Arbeiten geben.
03:38Sag's ja gleich.
03:38Ja, die haben schon mehrfach angerufen.
03:40Niemand hebt ab.
03:41Frau Stockl?
03:43Es hat geklingelt.
03:45Es war aber vor acht.
03:46Nein.
04:03Servus.
04:05Servus.
04:06Wo seid ihr denn?
04:07Wir sind doch gleichzeitig los.
04:09Ein Kollege hat Hunger gehabt, siehst du.
04:11Trotzdem gibt's noch Beamte mit einer anderen Dienstaufassung.
04:14Können Sie mal beißen?
04:15Ja, gerne.
04:16So weit kommt's noch.
04:18Warst du nur da oder hast du da was gearbeitet?
04:20Logisch.
04:20Der Tote heißt Werner Bahner, ist 33 Jahre alt und von Beruf Fischer.
04:25Ja, gewohnt hat er da drüben in der Hütte.
04:27Er ist sozusagen während seiner Dienstaufsübung erschossen worden.
04:30Und zwar vom Ufer aus.
04:32Und wer sagt das?
04:33Ja, das sagt uns der Weichsel Franz, 62 Jahre alt und Rentner.
04:37Er kommt immer zum Schwimmen her.
04:39Er sagt, er hat das Boot mit dem späteren Toten am See draußen gesehen.
04:44Und kurz danach hat er seinen Schuss gegeben.
04:46Und das war so, wo muss ich mich?
04:48Na, dann reden wir mal mit ihm.
04:52Herr Mord, bitte.
04:54Dem Weichsel Franz.
05:02Bitte lassen Sie mich durch.
05:04Sie können hier nicht durch.
05:05Das ist mein Mann.
05:15Ich mach das.
05:16Sie kümmern sich um den Rentner.
05:18Jawohl, Chef.
05:19Jawohl.
05:21Gordon.
05:31Frau Bahner?
05:34Kriminalpolizei, mein Name ist Sartori.
05:38Kommen Sie, ich bring Sie ins Haus.
05:58Haben Sie eine Idee, wer das getan haben könnte?
06:01Nein.
06:05Irgendwie habe ich das Gefühl, Sie wissen mehr, als Sie zugeben.
06:13Werner konnte ziemlich aufbraunend sein.
06:16Manchmal.
06:17Ab und zu hat es schon Streit gegeben.
06:20Denken Sie da an jemand Bestimmten?
06:23Nein.
06:24Das heißt,
06:26als ich einmal nach Hause gekommen bin,
06:28da hat er mit jemand gestritten.
06:32Das ist um Geld gegangen, glaube ich.
06:34Wer war das?
06:34Ein Mann.
06:37Großbrauch.
06:38Braune Haare.
06:40Ich habe eine Narbe gehabt, ja.
06:43Haben Sie Ihren Mann nicht gefragt, wer das war?
06:45Gesagt, es geht mir nichts an.
06:50Frau Bahner, wo waren Sie heute Morgen zwischen sechs und acht?
06:54Ich habe bei meiner Freundin Silvia geschlafen.
06:56Silvia Koch in Traunstein.
06:59Sie ist schwanger und der Mann ist weggelaufen.
07:05Und der sonst noch jemand?
07:08Sie bleiben hier.
07:16Das war ja klar.
07:19Frau Bahner, alles in Ordnung, es war nur die Müllabfuhr.
07:21Die Müllabfuhr hat aber schon eine Gefälle gelöst.
07:31Ich habe auch noch eine Frage, wie war Ihr Verhältnis zu Ihrem Mann?
07:39Wir hatten eine glückliche Ehe.
07:42Ich habe dann Zeugen, der behauptet, es hätte Spannungen gegeben.
08:03Servus, Steinjöck.
08:05Bahner ist tot.
08:07Das habe ich auch schon mitgekriegt.
08:08Aha.
08:09Und sonst wissen Sie nichts darüber?
08:11Was sonst?
08:12Was soll ich denn da drüber wissen?
08:15Was meinen Sie denn damit?
08:17Es tut mir ja auch leid.
08:18Aber das Leben geht halt weiter.
08:21Welche gibt es denn übrigens das Geld?
08:22Ich treffe den Kunden morgen.
08:24In einer Woche ist das Geld da.
08:26Gut.
08:30Und hier wird dann die Ware.
08:43Welchen tut es noch Fisch?
08:45Der Mann war Fische.
08:52Es ist ein handgezeichneter Plan von einem Haus.
08:55Das war von einem großen Haus. Erdgeschoss und erster Stock.
08:58Und?
08:59Ein bisschen groß für die Fischerhütte, oder?
09:00Vielleicht hat er im Lotto gewonnen und wollte sich eine Villa bauen.
09:03Schauen Sie sich mal den Plan an.
09:08Für eine Fischhütte vielleicht doch ein bisschen zu groß.
09:10Das ist das Zellwangerhaus.
09:12Das erkenne ich jetzt an der achteckigen Küche.
09:15Und da, bei dem Fenster, bin ich damals vor 20 Jahren eingesteckt,
09:18beim Fensterl ins Zimmer von der Margit.
09:21Margit, erzähl uns doch mal.
09:22Ein einschneidendes Erlebnis.
09:25Nein, ihr Vater hat uns erwischt
09:27und mich zur Hintertür rausgeprügelt.
09:30Sagen Sie mal,
09:31Zellwangerhaus,
09:32der ist da vor ein paar Wochen eingebrochen worden, oder?
09:34Na ja,
09:35vielleicht hat der Barna was mit der Einbruchsserie zu tun.
09:37Und der hängt dann mit dem Mord zusammen.
09:42Vorsicht.
09:45Das heißt, Sie können es bestätigen?
09:48Ja gut, dann danke ich Ihnen.
09:50Wiederhören.
09:53Das Alibi von der Witwe ist in Ordnung.
09:55Haben Sie die auf der Rechnung gehabt?
09:56Sie sind doch mit diesem komischen Zeugen von wegen Ehestreit gekommen.
09:59Das war der Schwätzer.
10:00Man muss seine Aussage zu Gewichten wissen.
10:03Was machen Sie denn da eigentlich?
10:05Ich versuche, was zu lesen.
10:07Sie nehmen sich heute aber große Dinge vor, Herr Hofer.
10:09Gar bitte.
10:11Da drüben ist es nicht besser.
10:12Ah ja, super.
10:15Würden Sie es bitte abtippen?
10:17Ja, gern.
10:18Sie, der Barna, gell?
10:19Das darf mich nicht wundern, wenn das seine Frau gewesen wäre.
10:22Frau Barna hat ein Alibi.
10:25Aber wie kommen Sie denn da drauf?
10:26Der Barna war bekannt als Schläger.
10:29Der hat seine Frau jedes Wochenende geschlagen, wenn er besuffer war.
10:32Tja, das ist jetzt vorbei.
10:35Was macht denn er da eigentlich?
10:36Er versucht, was zu lesen.
10:42Das ist ein Plan.
10:43Wo ist das Problem?
10:45Ja, da steht noch irgendwas.
10:59Da steht, Steinjek, morgen 9 Uhr.
11:03Kompliment.
11:04So, ich wäre wieder verfügbar.
11:06Was gibt's zum Ermitteln?
11:08Ja, Mann sagt Ihnen der Name Steinjek was?
11:10Steinjek?
11:10Ja klar, den hab ich doch damals durchgecheckt.
11:13Wegen der Diebstahl-Serie.
11:14Verstehe.
11:15Ja, ist aber nix schreit dabei rausgekommen.
11:18Herr Hofer, wo haben Sie denn den Plan her?
11:20Frau Stockl, fragen Sie lieber nicht.
11:23Ja, voll teufel, aber mir in die Hand drücken.
11:26Entschuldigung.
11:27Sagen Sie mir, Herr Steinjek ist da so 1,75 groß, braune Haare,
11:31kleinen Bauch und so eine Nabel auf der linken Seite am Hals.
11:34Ja, genau, da gehen Sie weg.
11:35Woher haben Sie die Beschreibung?
11:37Von der Frau Bahner.
11:39Sie hat mir erzählt, ihr Mann hat bestreit mit dem anderen Mann wegen Geld.
11:42Den Namen wollten sie mir nicht sagen.
11:43Vielleicht haben Sie die Einwirrchen ja gemeinsam gegangen
11:46und haben sich dann über die Beutel geschritten.
11:48Wirklich.
11:49Herr Mohr, laden Sie den Herrn Steinjek bitte vor.
11:51Gerne.
11:53Gerne.
11:54Gerne.
11:55Gerne.
12:22Ich weiß, Monika, das ist alles sehr schwer für Sie.
12:26Ich glaube, ich schaffe das nicht.
12:28Doch, doch.
12:29Ich bin ja auch noch da.
12:32Frau Bahner.
12:33Ich bin überrascht, Sie hier zu sehen.
12:36Ihr Mann ist heute.
12:38Ja, ich weiß.
12:40Deswegen bin ich überrascht.
12:41Ja, Frau Bahner ist nicht zum Arbeiten hier.
12:43Ich habe ihr angeboten, herzukommen, wenn sie mit jemandem reden möchte.
12:48Du wolltest doch schon gestern kommen.
12:50Ich wurde aufgehalten.
12:52Da bin ich noch eine Nacht im Mönchchen geblieben.
12:55Ja?
12:56Ach, Sie sind's, ja.
12:58Ähm.
12:59Ja, ich wollte den Termin morgen bestätigen.
13:01Da wurde er aufgehalten.
13:06Das ist Schwein.
13:14Herrschaft.
13:16Software-Nutzer, Englisch, vier Buchstaben.
13:25Depp ist bayerisch.
13:27Fool vielleicht.
13:31Michi, was gibt's?
13:33Karwinian?
13:34Ja, servus.
13:35Ich bin's, der Michi.
13:36Karwinian, ganz schlechte Neuigkeiten.
13:38Der Steinjagg ist verschwunden.
13:40Vollkommen abgetaucht.
13:41Ja, dann gib mir in die Fahndung.
13:42Hab ich doch schon gemacht.
13:44Also, ich meine, vorbehaltlich deiner Zustimmung natürlich, gell?
13:48Natürlich.
13:50Weißt du, was ich grad gedacht hab?
13:52Nein.
13:52Ein schönes Weißbier.
13:54Schmarrer.
13:55Mir fällt grad ums Verreck nicht ein, wie das Wort heißt.
13:58Also, wie man die Leute nennt, die Software benutzen.
14:01Ui.
14:02Da hast du mich jetzt aber erwischt.
14:05Ja, Sacklzement, wie heißt man das?
14:08Na, kannst du das Wort für Buchstaben?
14:10Du hast doch mal so eine Fortbildung gemacht, Michi.
14:13Ja, ich weiß eh, es liegt mir auf der Zunge.
14:15Ist ein kurzes Wort.
14:16Und wenn du einen Kollegen anrufst, der auch mit einer Fortbildung war?
14:19Den kannst du vergessen.
14:21In der Hinsicht sind die alle miteinander Loser.
14:24User!
14:25Michi, du bist ein Genie.
14:26User.
14:27Ich dank dir.
14:28Für dich.
14:31User.
14:36Richtig.
14:37aus.
14:44Red colum manipuliert.
14:46Musik.
14:46Kauend ist trên Ságem.
14:48Da wird sagen sie, ich fühle dich zu sein!
14:49Ja hinweg sicher Sohleiteritalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalitalit und oder
15:14Achtung!
15:40Guten Morgen, Frau Stockel.
15:41Morgen.
15:43Also entweder nichts arbeiten oder zu spät kommen.
15:46Jetzt reiß ich langsam ein bei dir.
15:47Morgen, die Herren.
15:48Guten Morgen.
15:49Grüßt, Frau Stockel.
15:50Ist die schon wieder zu spät?
15:52Ja, die ist, äh...
15:53Die haben wir schon losgeschickt.
15:55Aha.
15:56Und wohin?
15:58Zum...
15:59Zum Zeitschriftenholen.
16:00Genau.
16:01Zeitschriften?
16:04Ähm...
16:05Fischerei-Journal.
16:07Fischerei-Journal?
16:08Ja, vielleicht ist der Mörder ja in Fischereikreisen zu suchen.
16:11Na, Mord unter Kollegen.
16:12Das soll ja vorkommen.
16:13Ah ja.
16:19Kriminalpolizei Rosenheim.
16:20Hofer, grüß Gott.
16:21Grüß Gott, Frau Barner.
16:26Wo ist das?
16:29Frau Barner, wir kommen gleich.
16:31Warten Sie da, aber sind Sie gut darin, Sie nix an, gell?
16:33Bis gleich.
16:34Wiedersehen.
16:36Das war die Frau Barner.
16:37Der Speditär Pichl ist ermordet in seinem Swimmingpool aufgefunden worden.
16:40Oh, mei, oh, mei.
16:42Dabei haben Sie den Fall Barner noch gar nicht geklärt.
16:45Vielleicht hat der Mörder das ja nicht gewusst.
16:58Und michi, gibt's was Neues vom Steinjagg?
17:00Was ist der Spur?
17:00Nein, nicht direkt.
17:02Aber ich hab schon eine Idee, wo er sein könnte.
17:05Es ist nämlich so.
17:06Ihr kennt doch den Gruber Schorsch.
17:08Und dem seine Nichte ist die Ex vom Steinjagg.
17:11Jetzt hat mir aber der Gruber Schorsch erzählt,
17:13dass seine Ex mit der Ex vom Steinjagg und ihrem Onkel in Ismarie...
17:16Michi, bringen einfach und alles ist gut, gell?
17:19Wer bitte?
17:19Danke, Herr Mauer.
17:20Schöne Geschehen.
17:21Ja, zuerst fragen und dann nicht ausreden lassen.
17:24Ja, geht's noch?
17:42Servus, wo liegt der denn?
17:43Unten am Pool.
17:44Am Pool?
17:46Vielleicht noch mal eine Rechtsstreifenverwaltung ab.
17:51Guten Morgen, Peter, alles klar?
17:53Morgen.
17:59Morgen.
18:00Grüß Gott, servus, guten Morgen.
18:01Wie ist das aus?
18:03Morgen.
18:04Morgen.
18:06Morgen, Frau Bahner.
18:08Morgen.
18:11Arbeiten Sie hier?
18:12Ja.
18:13Ich arbeite hier schon seit ein paar Jahren als Haushälterin.
18:17Mein Mann hat ja auch hin und wieder gearbeitet.
18:21Rasenmähen und so.
18:23Hausmeisterarbeiten eben.
18:23Und Sie haben den Toten gefunden?
18:26Ja.
18:27War jemand im Haus, als Sie gekommen sind?
18:29Nein.
18:30Frau Pichl ist heute nicht da.
18:32Sie hat einen Termin in München.
18:34Wie sind Sie denn reingekommen?
18:35Schlüssel.
18:35Na ja, klar.
18:37Äh, wann haben Sie den Herrn Pichl gefunden?
18:40Ich bin so gegen acht gekommen und da hat er da gelegen und dann hab ich sofort angerufen.
18:45Mhm.
18:47Frau Bahner, entschuldigen Sie die Frage, aber gestern ist Ihr Mann erschossen worden und heute gehen Sie wieder in die
18:53Arbeit?
18:55Ich hab's nicht ausgehalten.
18:57Ich hab's nicht ausgehalten.
18:58Alleine, zu Hause.
18:59Herr Kollege, der Arzt meint Todeszeitpunkt war heute Morgen so zwischen sechs und sieben.
19:08Gut, danke.
19:10Guten Morgen, Frau Bahner.
19:19100 Pro ist der Stanieck bei seiner Ex.
19:26Jetzt sag ich mal, warum bist du eigentlich angeschnallt?
19:30Du, wir haben einen Zugriff.
19:32Was machst du, wenn der Zugriff stattfindet?
19:34Dann hängst du einen Gurt.
19:41Geht schon los.
19:44Da gibt's überhaupt nichts zu lachen.
19:47Das ist der älteste Trick der Welt.
19:49Flucht in Frauenkleidern.
19:50Für den Blöd hätten wir das überhaupt.
19:53Genau.
19:54Hm.
19:58Halt!
19:59Stehenbleiben!
20:01Hände hoch!
20:03Superschön.
20:04Und jetzt langsam umdrehen.
20:07Ganz langsam.
20:12Oje.
20:13Das war jetzt ein falsches Missverständnis.
20:22Da ist er!
20:23Jetzt haben wir ihn!
20:24Oh, verstand!
20:25Ah!
20:26Scheiße, putz!
20:27Ah!
20:28Ja, holf mir!
20:29Ah!
20:30Ach, der!
20:31Ah, jetzt!
20:32Spitze, oder was?
20:33Ah!
20:34Frau Bahner?
20:36Gehört ja der Herrn Pieter?
20:38Ja.
20:39Können Sie den Doktor springen gehen?
20:51Sie haben ihn gefunden?
20:53Ja.
20:56Das ist so furchtbar.
20:58Frau Pichl?
20:59Ja?
21:01Kriminalpolizei, mein Name ist der Tori.
21:02Ein Beileid.
21:03Können Sie mir trotzdem ein paar Fragen beantworten?
21:05Ja.
21:07Frau Bahner, das war es dann erst mal.
21:09Danke.
21:18Wo kommen Sie gerade her, Frau Pichl?
21:19Ich bin heute bereits gegen halb sechs Uhr aus dem Haus.
21:25Ich musste nach München zu einem Fototermin für eine Sportzeitschrift.
21:29Ah ja, stimmt.
21:30Sie war mal eine erfolgreiche Skilangläuferin.
21:33Goldmedaille in...
21:34Silber, Silber.
21:35Aber die Leute kennen mich noch.
21:37Ist das...
21:38Ist das wichtig?
21:39Nicht wirklich.
21:42Haben Sie eine Idee, wer einen Mann umgebracht haben könnte?
21:46Nein, ich...
21:47Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er Feinde hatte.
21:50Wer profitiert von seinem Tod?
21:54Profitieren, also...
21:55Ich bin seine Ehefrau.
21:57Ich werde ihn beerben.
22:00Die Spedition Ihres Mannes lief gut, hm?
22:02Ja.
22:02Sehen Sie sich um.
22:09Was soll das eigentlich?
22:11Was ist hier los?
22:12Bin ich verdächtig?
22:13Reine Routine.
22:14Außerdem, Sie waren doch heute Morgen in München, oder, Frau Pichl?
22:17Ja, eben.
22:19Sie können das überprüfen.
22:21Ich kann Ihnen die Telefonnummer...
22:23... von dem Fotografen geben, bei dem ich heute Morgen war.
22:26... von dem Fotografen...
22:57Tschüss.
23:0040.000.
23:01Das ist ein Kreditraum, wenn ich der mir haben.
23:07Wie war denn das Verhältnis zu Ihrem Mann?
23:10Wie meinen Sie das?
23:11Na, haben Sie sich gut verstanden.
23:15Danke.
23:16Im Gegensatz zu anderen Paaren sind wir ohne Skandale ausgekommen.
23:21Ja, wir haben noch eine dieser altmodischen Ehen geführt, in denen man sich gegenseitig achtet und vertraut.
23:35Ich bin fertig mit Ihrer Hausbesüchtigung.
23:37Ja.
23:38Die Frau Pichl, mein Kollege Hofer.
23:40Grüß Gott, Frau Pichl.
23:43Mein Beileid.
23:44Danke.
23:45Ich muss Sie gleich fragen, wie ist Ihre finanzielle Lage?
23:50Wieso? Wie kommen Sie da rauf?
23:52Na, das Haus gehört der Bank.
23:53Das Konto Ihres Mannes ist seit zwei Jahren ständig mit 30.000 bis 40.000 Euro überzogen.
23:58Das sind doch keine Summen.
24:00Mein Mann verdient.
24:04Er hat es ja gut verdient.
24:06Fragt sich nur wo?
24:08Ja, ich habe ein paar Erkundigungen eingezogen.
24:10Die Firma ist am Rand der Insolvenz.
24:13Ihr Mann hat sich seit über zwei Jahren kein Geschäftsführergehalt mehr ausgezahlt.
24:16Was?
24:17Von Gewinnentnahmen wollen wir gar nicht reden.
24:20Das kann nicht sein.
24:22Sie haben den Porsche vor der Tür gesehen.
24:25Mein Mann hat ihn vor drei Wochen gekauft und bezahlt.
24:28Bar.
24:2980.000 Euro.
24:34Das kann nicht sein, dass wir kein Geld haben.
24:36Die Frage ist nur, woher kommt das Geld?
24:38Ich habe mich nie darum gekümmert.
24:40Ihr Mann muss eine Bargeldquelle gehabt haben.
24:42Na ja, er hat auch das Konto mit ständigen Bargeldeinzahlungen am Dispo-Limit gehalten.
24:47Aha.
24:50Danke, Frau Pichl. Das war's erstmal.
24:53Ich bin aber noch nicht fertig.
24:56Wir haben einen wichtigen Termin im Rosenbräu.
24:57Im Rosenbräu?
24:58Ja, im Rosenbräu.
24:59Ach so, ja.
25:00Wiederschauen.
25:01Wiederschauen.
25:03Jetzt schon ein Eisbier.
25:08Wiedersehen.
25:18Wie finden wir den jetzt?
25:19Am besten fragen wir den Leo.
25:21Weil der alle seine Gäste beim Namen kennt, oder was?
25:23Ja, selbstverständlich.
25:24Das ist ja nicht so analytisch in München.
25:27Servus.
25:27Servus, Leo.
25:28Servus, Leo.
25:28Ah, servus, ihr zwei.
25:30Mögt ihr Bier?
25:31Oder vielleicht ein Kesselfleisch?
25:33Danke, Leo, halt nicht.
25:34Sag einmal, du kennst doch bestimmt den Dr. Sprüngli.
25:37Wo sitzt denn der?
25:37Der Dr. Sprüngli.
25:40Ja, logisch.
25:41Den Dr. Sprüngli, den kennt natürlich jeder.
25:44Und, wo sitzt er?
25:46Also, sag einmal, Corbinian, glaubst du ernsthaft?
25:48Ich kenne alle meine Gäste mit Namen.
25:51Also, ein gescheiter wird kennst, ja, die Gäste.
25:54Dr. Sprüngli, vielleicht hat er eine schwarze Fahne vor sich stehen.
25:56Ja.
26:03Jetzt ist ja langsam, wenn es mir unheimlich ist.
26:09Entschuldigung, sind Sie der Dr. Sprüngli?
26:12Ja.
26:13Kriminalpolizei, mein Name ist Sartorys, mein Kollege Hofer.
26:16Haben Sie in der Bedienung gesagt, dass Sie Schweizer sind?
26:19Ich bin Elsässer.
26:20Der Eisbecher heißt Eisbecher Matterhorn.
26:23Vielleicht deswegen stecken Sie ein Schweizer Fändchen drauf.
26:26Können wir uns kurz setzen?
26:27Nun, ich erwarte noch jemanden.
26:29Ja, ich, äh, ich fürchte, der wird nicht kommen.
26:34Der Pichl ist heute Morgen in seinem Haus ermordet worden.
26:37Was haben Sie mit dem Herrn Pichl zu tun gehabt?
26:40Er hat Antiquitäten und Kunstgegenstände verkauft.
26:42An Sie?
26:43Ja, ich bin Kunsthändler.
26:45Herr Pichl und ich haben uns etwa alle zwei Monate getroffen.
26:48Sie reisen für Antiquitäten vom Elsass bis hier runter nach Rosenheim?
26:51Nun, Herr Pichl hat sehr günstig verkauft.
26:53Ich kenne Herrn Pichl als absolut integeren Geschäftsmann.
26:57Seine Spedition hat sehr viel für mich gearbeitet.
27:00Herr Dr. Sprüngli, können Sie uns vielleicht ein paar von diesen Kunstgegenständen beschreiben,
27:04die Sie ihm abgekauft haben?
27:06Ich kann Ihnen eine Liste zufaxeln lassen.
27:09Das wäre sehr nett.
27:17Ja, Frau Stockl, Sie sind ja auch schon da.
27:21Danke für die mitfühlende Nachfrage und nein, mir ist nichts passiert.
27:25Die Straße war nur gesperrt, eine Stunde lang wegen Baumfellarbeiten.
27:29Eine prima Ausrede.
27:30Und ich dachte schon, Sie haben einen Verkehrsstoff verursacht,
27:33so wie Sie heute wieder aussehen, Frau Stockl.
27:35Oh, ja, Satori.
27:38Aber weil Sie schon mal da sind,
27:40ähm, antike römische Hundertschaft mit acht Buchstaben?
27:45Äh, ja.
27:47Ah, Herr Hofer?
27:48Sitzen Sie immer noch über demselben Preisrätsel?
27:51Nein, das ist schon das sechste.
27:52Fünf habe ich schon gerätselt.
27:53Da schau her.
27:54Frau Stockl, ist ein Fax von einem Dr. Sprüngli gekommen?
27:57Ja, da ist eine Liste gekommen, und zwar mit Antiquitäten.
28:00Aber wissen Sie, was komisch ist?
28:03Nein.
28:04Ich habe ein bisschen nachgeschaut.
28:06Die Sachen, die auf dieser Liste stehen,
28:08stehen auch auf der Liste von den gestohlenen Antiquitäten aus den Villeneinbrüchen.
28:12Der Pichl, ich habe es ja gleich gesagt.
28:14Übrigens, der Moor hat den Steine geschnappt.
28:17Wieso soll ich die denn den Pichl und den Bauner umgebracht haben?
28:21Vielleicht, weil sie nicht mit ihm teilen wollten?
28:23Was denn teilen?
28:24Das Geld aus den Einbrüchen.
28:26Der Pichl hat die Häuser ausgekundschaftet.
28:28War ja für ihn kein Problem.
28:30Immerhin hat er in diesen reichen Kreisen verkehrt.
28:31Sie und der Bauner haben die Einbrüche dann ausgeführt,
28:34und der Pichl hat das Zeug verkauft.
28:36Ich weiß gar nicht, wovon Sie reden.
28:41Die Frau Bahn hat sie doch genau beschrieben.
28:43Und die Einbrüche, die können wir ihn auch nachweisen.
28:45So oder so.
28:47Ja, aber mit den Moor, da habe ich nichts am Hut.
28:49So.
28:50Der Pichl hat mir doch immer erst hinterher das Geld gegeben.
28:52Wie blöd muss ich denn sein, wenn ich den Pfeuer umbringe?
28:55Diese Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten,
28:57aber nur Sie kommen als Täter in Frage.
29:00Ach so.
29:01Was ist mit der Frau von Pichl?
29:03Die hat noch Kast wie die Pest.
29:05Soweit wir wissen, haben die beiden eine Muster-Ehe gefüllt.
29:07Muster-Ehe ist ein Schmarrn.
29:10Die hat ja nichts ausgelassen, was nicht bei drei auf dem Baum war.
29:12Die ganzen Chennys, Susis und Biggys, wie es alle heißen.
29:15Ich kenne doch alle.
29:16Ich habe ihm schließlich vermittelt.
29:18Wollen Sie damit andeuten,
29:19dass er seine Blumen auch in anderen Gärten gepflückt hat?
29:21Ja, Freile, beschissen hat er es, dass sie gerade so schön hat.
29:25Und außen hat natürlich keiner was merken dürfen.
29:27Pico, Bello und so weiter.
29:28Frau Pichl hat davon gewusst?
29:30Weiber, die Rühr hat doch sowas.
29:32Freile hat sie es gewusst.
29:34Guter Sanne.
29:35Dann hätte ich jetzt gerne die Telefonnummern von dieser Rosi, Biggi und Jenny.
29:39Wieso?
29:40Wollen Sie es auch kennenlernen?
29:55Alles wird gut gehen.
29:58Die Polizei hat angerufen.
30:00Ich soll ins Kommissariat.
30:07Monika, wussten Sie, dass unsere Männer zusammen Geschäfte gemacht haben?
30:13Was für Geschäfte?
30:14Illegale Geschäfte.
30:16Gestohlene Antiquitäten.
30:21Hier.
30:23Das sind 10.000 Euro.
30:25Ich möchte, dass Sie das nehmen.
30:29Sie können es doch brauchen.
30:35Ja, dann gehe ich jetzt.
30:47Das haben Sie doch gewusst, dass Ihr Mann Sie da und betrogen hat, oder?
30:57Ja.
31:00Ich habe das gewusst.
31:03Warum haben Sie uns dann das Märchen mit der Musterehe aufgetischt?
31:08Weil ich öffentlich nicht allzu gerne darüber spreche.
31:12Das werden Sie doch verstehen.
31:14Die bedrohene Ehefrau, die alles erbt.
31:17Ein klassisches Mordmotiv.
31:23Hören Sie, mein Mann war seit Jahren immer wieder mit anderen Frauen zusammen.
31:26Ich wusste das.
31:28Wir hatten uns arrangiert.
31:30Nach außen die Musterehe und ansonsten...
31:34Ansonsten hat jeder gemacht, wozu er gerade Lust hat.
31:36Wenn Sie uns das früher erzählt hätten, wäre das richtig glaubhaft gewesen.
31:44Was soll die ganze Diskussion eigentlich?
31:46Ich war zur Tatzeit in München.
31:49Das haben Sie doch sicher nachgeprüft.
31:54Danke, Frau Peter.
32:00Wiederschauen.
32:00Wiederschauen.
32:01Herr von Stockl, ist der Bericht von der Spurensicherung noch nicht da?
32:04Äh, doch, doch.
32:06Da ist er.
32:07Der ist gerade reingekommen.
32:08Und die Fingerabdrücke vom Steinheck haben Sie auch gefunden.
32:10Sie werden da doch nicht unerlaubterweise reingeschaut haben.
32:13Nein, nein, nein.
32:14Das hat mir der Maier von der Spurensicherung gesagt,
32:16der, wie er die Akte gebracht hat.
32:18Die Fingerabdrücke stammen wahrscheinlich von einem früheren Besuch.
32:20Wahrscheinlich.
32:23Haben Sie Hundertschaft immer noch nicht?
32:24Nein.
32:25Und wenn Sie mich noch einmal so blöd fragen,
32:27dann werde ich zur Furie!
32:29Versuchen Sie es mal mit Centur.
32:33So, und die Herren.
32:35Wie schaut's aus?
32:36Hat der Steinheck die beiden Morde gestanden?
32:39Nein.
32:40Na, geht's.
32:41Ist doch ein Profi.
32:43Reicht es für eine Anklage aus?
32:46Äh, eher nicht.
32:48Schauen Sie, Herr Balthasar.
32:49Zwei so geplante Morde.
32:51Das passt nicht zum Steinheck.
32:53Dafür hat er ein nettes Format.
32:54Tja, wenn Sie einen anderen Verdächtigen haben,
32:58dann ließ ich Ihre Arbeit nicht aufhalten.
33:06Apropos aufhalten.
33:07Äh, Sie haben mir doch heute Morgen erzählt,
33:10die Frau Stockel, die war in Ihrem Auftrag unterwegs.
33:13Ja, das ist komisch.
33:16Ich habe mir jetzt eine ganz andere Geschichte erzählt.
33:19Die Flinsbacher Straße wäre wegen Baumfellarbeiten gesperrt gewesen.
33:25Ja, diese Baumfellarbeiten sind quasi erschwerend dazugekommen.
33:28Äußerst erschwerend.
33:30Vielleicht sprechen Sie sich das nächste Mal ein bisschen besser ab.
33:37Das habt ihr dem erzählt.
33:39Das finde ich aber nett von euch.
33:40Jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll.
33:42Woher sagen Sie mal, Flinsbacher Straße?
33:44Das habe ich dort schon mal irgendwo gesehen.
33:47Auf dem Weg zum Tatort.
33:49Die Straße, die zu den Pichels führt, geht von der Flinsbacher Straße ab.
33:52Genau.
33:53Frau Stockel, von wann bis wann war die Straße gesperrt?
33:56Ja, zwischen 7 und 8 Uhr.
33:57Können Sie versuchen rauszufinden,
33:59von wann bis wann genau die Straße zu war?
34:01Herr Sartori, dieses Misstrauen habe ich nicht verdient.
34:05Frau Stockel, es geht nicht immer um Sie.
34:09Aha.
34:20Die Zeitdienststelle Rosenheim, grüß Gott.
34:22Hallo.
34:23Ich möchte gerne eine Aussage machen.
34:26Wegen dem Mord an Herrn Bahner und Herrn Pichel.
34:29Moment, ich verbinde Sie.
34:31Ja.
34:33Was soll das?
34:41Na, der einzigste Weg zur Villa Pichel führt über die Flinsbacher Straße.
34:46Na, die war von 7 bis 9 gesperrt.
34:48Was?
34:49Die war von 7 bis 9 gesperrt.
34:52Angerufen hat es ihm kurz vor 8.
34:53Na, also konnte es nicht gerade erst angekommen sein.
34:55Die muss mindestens seit 7 in dieser Villa gewesen sein.
34:58Na, warum lügt die uns an?
35:00Was?
35:01Warum lügt sie uns an?
35:02Schreien Sie so.
35:03Gleich will sie jemand beschützen.
35:05Na, das sind wir auch selber.
35:07Warum sollte eine kleine Hausangestellte ihren Chef umbringen wollen?
35:10Na, komisch.
35:12Komisch ist schon.
35:14Gestern stirbt der Mann von der Bahner, heute von der Pichel.
35:19Servus, Sepp.
35:20Hofer, Kabinian.
35:22Der Sepp, ich bin's.
35:25Ich weiß nicht mehr, wie ich im Skilager damals das Dach
35:27von der Kreuzberg-Hütte, der Sprungschanze,
35:29mit der Schiefer raus in der Odelgrube gelandet bin.
35:32Aber ich schweif, warte, pass auf, ich hätt eine Frage an dich.
35:34Und zwar wegen der Elena Pichel.
35:36Ja, die Langweilferin.
35:3825 years.
35:40Ja, du, super, danke.
35:41Du, ich bin gerade ein bisschen eilig.
35:43Viert die, mach's gut.
35:44Servus.
35:46Gehen wir.
35:4725 years.
35:5225 years.
35:57Was ist denn?
35:58Geh mal.
36:00Ja.
36:03Wohin eigentlich?
36:04Das sag ich unterwegs.
36:08Ja, Hofer, jetzt ein Tor.
36:09Ich hab gewonnen.
36:10Ja, super.
36:11Ja, was?
36:12Beim Schienenzwertbewerb, oder wie?
36:14Pah, kann man schon vorstellen, was Sie denken.
36:16Ich wollt Sie an meinem Gewinn teilhaben lassen, aber jetzt?
36:18Was wär's denn gewesen?
36:20Ich wollt ja eigentlich ein Wellnesswochenende gewinnen, aber jetzt ist ein Handy geworden.
36:23Sie haben doch schon zwei grüne Sehne gebraucht.
36:25Na und?
36:26Aber vielleicht mein Neffe?
36:28Gehen wir.
36:30Ja.
36:31Hier ist der Tori.
36:32Ach so.
36:43Ich halte das nicht durch.
36:46Irgendwann kommt's raus.
36:47Unsinn.
36:49Aber Sie dürfen jetzt die Nerven nicht verlieren, Monika.
36:53Ich kann das nicht.
36:56Hätten Sie sich weiterhin von Ihrem Mann schlagen lassen wollen?
36:59Nacht für Nacht.
37:01Hm?
37:02Nein.
37:04Es ist doch jetzt vorbei.
37:07Mein Mann hat's nicht anders verdient.
37:09Sie wissen das.
37:11So, jetzt reißen Sie sich zusammen, ja?
37:15Wir stehen das gemeinsam durch.
37:17Wir haben lange genug darauf hingearbeitet.
37:19Sie wissen das.
37:21Wir schaffen das.
37:23Ich geh lieber zur Polizei.
37:25Zu jemandem wie Ihnen glaubt doch keiner.
37:29Sie werden schon sehen, die werden mir glauben.
37:30Wie viel Geld wollen Sie?
37:3350.000.
37:35Ich will kein Geld.
37:37Ich will, dass es aufhört.
37:41Bleiben Sie hier.
37:42Lassen Sie mich durch.
37:43Sie bleiben!
37:48Habana?
37:58Monika?
38:26Es ist gut, Frau Pickner.
38:27Grüß Gott.
38:28Grüß Gott.
38:29Entschuldigen Sie, ich war gerade im Keller.
38:31Kein Problem, wir hätten nur noch ein paar Fragen.
38:34Ja?
38:35Können wir vielleicht reinkommen?
38:37Ach so, bitte.
38:39Danke.
38:51Es wird nicht lang dauern, Frau Pichl.
38:54Wo waren Sie eigentlich gestern Morgen zwischen 6 und 8?
38:57Ich war im Bett.
39:00Ich schlafe gewöhnlich bis halb neun.
39:02Kann es jemand bezeugen?
39:05Mein Mann hätte das tun können.
39:09Wieso wollen Sie das wissen?
39:10Es geht um den Mord an Herrn Bahner.
39:13Und was habe ich damit zu tun?
39:15Glauben Sie, ich habe Herrn Bahner ermordet?
39:18Wo ist denn die Frau Bahner eigentlich?
39:21Ja, ich nehme an, sie ist zu Hause.
39:23Ich habe ihr natürlich freigegeben.
39:26Ja, ich glaube, wir haben Sie es dann.
39:28Ein kurzer Besuch, entschuldigen Sie die Störung.
39:30Ich war noch nicht fertig.
39:31Wir haben aber jetzt einen wichtigen Termin.
39:33Was für ein Termin?
39:34Ein Termin.
39:35Schon wieder?
39:35Ja, schon wieder.
39:37Wir haben noch einen Termin.
39:38Wiederschauen.
39:57So, jetzt ist Schluss.
40:00Verklechterplan.
40:01Bloß blöd, dass die Frau Bahner nicht gewusst hat, dass die Straße zu Villa gesperrt ist.
40:05Und zwar ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem sie angeblich hergefahren ist.
40:09Die Frau Bahner hat ihn also ihren Mann vom Hals geschafft.
40:11Und Sie haben dafür den Mann von der Frau Bahner erschossen.
40:14Mit einem Gewehr können Sie umgehen, als ehemalige Biathletin.
40:17Das hatte jede für den Mord am eigenen Mann ein Alibi.
40:20Und für den Mord am anderen Mann kein Motiv.
40:23Frau Pichl, jetzt sagen Sie mal, was hat gegen eine Scheidung gesprochen?
40:27Scheidung?
40:28Der Bahner hätte seine Frau erschlagen.
40:30Und bei Ihnen?
40:33Mein Ehevertrag war...
40:35Sie wären bei einer Scheidung leer ausgegangen, Frau Pichl.
40:37Habe ich recht?
40:39Leider konnten Sie ja nicht wissen, dass Ihr Mann gar nichts mehr zu vererben hat.
40:45Glück laufen.
40:51Da.
40:52Schau mal.
40:52Hast du bei einem Preis ein Schraub mitgemacht?
40:55Ja.
40:56Und du bist gegen sowas.
40:57Bin ich auch.
40:59Normalerweise.
41:00Und?
41:01Hast du das ohne?
41:02Ja.
41:04Guten Abend.
41:04Guten Abend.
41:06Guten Abend.
41:06Hey.
41:07Ein Wellnesswochenende auf einer Schönheitsfarm.
41:11Schönheitsfarm?
41:12Das ist noch was Nütz bei ihm.
41:14Dass der immer so boshaft sein muss.
41:16Schade.
41:17Schade auch für die Stockel.
41:18Für die Stockel?
41:19Eher für mich.
41:21Na, weißt du was?
41:22Da tauschen wir einfach den Preis.
41:24Die Stockel hat nämlich ein Handy gewonnen.
41:26Ein ganz neues, mit allen gekleinen.
41:27Ein Handy?
41:28Mal schauen.
41:29Vielleicht kann ich bei der Frau Stockel ein gutes Wort für Sie einlegen.
41:31Das ist es aber nicht.
41:32Aber vielleicht gar nicht nötig.
41:33Mit einem Wellnesswochenende als Tauschobjekt.
41:37Geil.
41:37Ich krieg wirklich ein Handy.
41:38So, mit allen Schikanen.
41:40Das macht's erst einmal ab.
41:41Erst muss ich mit der Stockel reden.
41:43Aber dann krieg ich das Handy.
41:44Logisch.
41:46Ich krieg ein Handy.
41:48Ich krieg ein Handy.
41:48Ja, so toll.
41:50Olga.
41:51Das ist eine Überraschung.
41:52Ja.
41:54Olga, das ist wieder neu.
41:58Wasautенный Schritt und anschauen.
41:58스�renched fluor.
41:58Olga, das ist gerade schon neu.
41:58ich Peru. Aber das
41:59ist wieder sehr schwierig. Du kannst
41:59linha, wirst
41:59geht schon nicht. Überraschung.
41:59du kannst.prochen?. Du bist