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  • vor 20 Stunden
Sepp Sonnleitner, der Besitzer des gleichnamigen Almhofes, wird inmitten seiner Kuhherde erstochen aufgefunden. Der erste Verdächtige ist Gerhard Sonnleitner, sein Bruder, denn die Geschwister waren über die Zukunft des Hofes heillos zerstritten. Sepp wollte – im Gegensatz zu seinem Bruder – die mühevolle und unrentable Landwirtschaft schon lange aufgeben und den Hof an eine Hotelkette verkaufen.
Der Ermordete hinterlässt seine thailändische Lebensgefährtin Amy. Ihre Herkunft bringt die Cops auf eine interessante Spur: Sie war vorher mit dem Rosenheimer Metzger Ludwig Feller liiert, der Amy über eine Vermittlungsagentur kennen gelernt hatte. Als er der Thailänderin überdrüssig wurde, überließ er sie dem Sonnleitner Sepp. Die Vermittlungsgebühr für Amy blieb Sepp allerdings schuldig. Wollte der Metzger die Summe mit Gewalt eintreiben? Und welche Rolle spielt die geheimnisvolle Asiatin? Verbirgt sich hinter ihrem Lächeln gar das Herz einer Tigerin?
Auf dem Hof hat Korbinian Ärger wegen seiner Kuh Resi. Marie hat die Kuh ihrem Freund Leo Bernrieder verkauft. Korbinian aber ist mit dem Preis nicht einverstanden und versucht die Kuh anderweitig zu veräußern. Doch auf einmal ist die Kuh verschwunden. (Text: ZDF)

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Transkript
00:21Da schlägt's euch!
00:24Weg!
00:26Hau's ab!
00:27Jetzt kommt der Schlacht da!
00:47Was ist los?
00:49Vincent!
00:53Vincent!
00:54Wo bist du denn schon wieder?
01:04Ich schreie da schon die ganze Zeit.
01:05Wo warst du denn schon wieder?
01:07Mit der Resi-Sportion.
01:08Die Resi ist doch kein Hund.
01:10Der Hund, die braucht auch rein, auslaufen.
01:12Du bringst die Kuh jetzt sofort in den Stall zu den anderen und dann ab in die Schule,
01:15ja?
01:19Verstehst du jetzt, was ich meine?
01:22Aber wenn ich 18 bin, dann kennen sie mich alle mal ja...
01:26Ja, du kennst mich, gell.
01:28Du verstehst mich.
01:38Fünf Euro, Herr Hofer!
01:41Wenn Sie von Zeit zu Zeit einkaufen gehen würden, diese profanen Dinge, die meist von Frauen erledigt
01:45werden, dann würden Sie wissen, dass vier Euro Kaffeekassenbeitrag nicht mehr kostendeckend
01:49sind!
01:49Guten Morgen!
01:50Guten Morgen!
01:51Da muss man nicht überlegen, wann und wo man wie was helfen kann.
01:54Zu was gibt's Sonderangebote, Restposten, Ausverkäufe, Discountläden, Internet?
01:57Äh, das Telefon klingelt.
01:59Dann gehen Sie halt ran!
02:01An Ihrer Stelle wäre ich vorsichtig.
02:03Ihr Horoskop für diese Woche war für übermäßige Fixiertheit auf materielle Dinge.
02:06Es empfiehlt Großzügigkeit in kleinen Dingen!
02:09Aber ich kann doch nicht Ihren übersteigern.
02:10Guter Sinn auf dem Weg.
02:11Finanzieren, aber jetzt wäre gespart!
02:12Tschau.
02:13Sie werden sie nur umschauen.
02:14Dann gibt's ab heute einen sehr, sehr, sehr dünnen Kaffee!
02:19Und für uns eine Leiche.
02:21Auf geht's!
02:25So, was tun wir denn das?
02:28Geizgang!
02:39Grüß, Herr Sch.
02:40Guten Morgen, Herr Mann!
02:41Ah, Verzeihung!
02:43Also, der Tote heißt Sepp Sonnleitner.
02:46Er ist nämlich vom Sonnleitenhof.
02:48Da wäre ich jetzt gar nicht draufgekommen, Herr Mann.
02:50Das liegt doch auf der Hand.
02:52Wer hat ihn gefunden?
02:53Gefunden hat ihn einen Waldarbeiter.
02:55Die Personalien von Zeugen sind schon notiert.
02:57Weiß man schon wie, der Sonnleitner?
02:59Messerstiche, viele Messerstiche.
03:01Aber definitiv ...
03:02Das wissen wir erst morgen von der Gerichtsmedizin.
03:05Ja, halt jetzt! Bleiben Sie da!
03:07Sie zertrampeln noch die Spuren,
03:09die die anderen Rindfücher noch übelgelassen haben.
03:11Und bitte?
03:12Ja, nix. Ich war ja auch schon da.
03:15Ja, ich glaub, wir lassen jetzt die Kollegen von der ...
03:19Spurensicherung.
03:20... ihre Arbeit weitermachen.
03:21So, und das natürlich ich. Wir schauen wohin.
03:24Oh, runter zum Hof.
03:25Richtig. Und?
03:26Ja, wenn du siehst, du bist jederzeit am Handy erreichbar.
03:29Genau.
03:30Alles klar.
03:31Haben wir's, Herr Kollege.
03:36Jedes Mal.
03:39Traum auf die Lage.
03:41Ja, schon schön da herum.
03:43Kein Wunder, dass Hotelle im Restaurant scharf auf den Hof sind.
03:45Woher wissen Sie das schon wieder?
03:47Aus dem Mobilienteil der Rosenheimer Nachrichten, woher sonst.
03:50Rosenheimer Nachrichten?
03:51Ich hab gedacht, Sie lesen nur Lifestyle-Magazine.
03:53Sollten Sie auch mal machen.
03:55Wieso?
03:55So wie Sie rumlaufen mit dem Jute-Sack?
03:58Nein.
03:59Jute statt Plastik, oder?
04:01Immer noch besser als hier mit Schammerhosen.
04:03Oder?
04:08Ja, da ist's.
04:13Ja, da ist's.
04:27Xwang.
04:27Xwang.
04:28Amy, Xwang.
04:28Meine Papiere sind in Ordnung.
04:30Wenn Sie sie bitte überprüfen wollen.
04:31Ja, ja.
04:32Da haben wir überhaupt keine Bedenken, Frau Xwang.
04:34Sagen Sie, in welcher Beziehung standen Sie denn zum Toten?
04:36Ähm, war mein Mann.
04:40Das tut mir leid.
04:42Wie lange waren Sie denn verheiratet?
04:44Verheiratet?
04:45Wir waren nicht verheiratet.
04:47Wir haben uns hier geliebt.
04:49Ich lebe seit fast einem Jahr hier.
04:51Wann haben Sie ihn zum nächsten Mix hin?
04:56Nein.
04:57Frühstück.
04:59Das war so schrecklich.
05:02Vielleicht ruhen Sie sich erst mal ein bisschen aus und wir melden uns dann morgen wieder.
05:07Wiederschauen.
05:08Wiederschauen.
05:09Was macht zum asiatische Schönheit auf dem bayerischen Bauernhof?
05:12Was macht der deutsche Dressen-Kriminal auf dem bayerischen Bauernhof?
05:15Na ja, vielleicht hat er's aus dem Urlaub mitgebracht.
05:17Oder hat's aus dem Katalog?
05:19Ah, da ist er ja.
05:20Wer ist denn das?
05:21Der Bruder vom Sonnenleitner.
05:24Grüß Gott.
05:25Grüß Gott, Herr Sonnenleitner.
05:27Das ist mein Kollege Sattori.
05:29Grüß Gott.
05:30Mein Beileid.
05:31Dankeschön.
05:33Sie werden verstehen, dass wir Ihnen ein paar Fragen stellen müssen.
05:37Ja.
05:37Fragen Sie halt.
05:40Ja.
05:43Einen schönen Hof haben Sie hier.
05:46Ja.
05:47Macht einen Haufen Arbeit, he?
05:49Ja.
05:51Was haben Sie denn heute so den ganzen Tag gemacht?
05:55Am Vormittag war ich in der Molkerei.
05:58Und seitdem bin ich hier beim Käse machen.
06:00Ah ja.
06:01Der biodynamische Romisch-Käse, gell?
06:04Kann das jemand bezeugen?
06:06Also, in der Molkerei haben wir bestimmt ein paar Leute gesehen.
06:09Und hier oben war die Amy.
06:11Gut.
06:11Wir werden das überprüfen.
06:13Machen Sie das.
06:14Ja.
06:15Das müssen wir so ein Leitner.
06:17Ach, eins noch.
06:18Wie verstehen Sie sich eigentlich mit der Freundin Ihres Bruders?
06:22Gut.
06:25Wie gut.
06:29Wie gut.
06:35Herrschaftszeiten, das ist so ein Klump, ein Mist.
06:37Vergiss es halt.
06:38Da muss eine professionelle Reparatur her.
06:4365 Euro pro Stunde plus Mehrwertsteuer.
06:46Bist du narrisch.
06:46Wer soll denn das zahlen?
06:48Verkauf mal eine Kuh.
06:49Geht's um die Zeit.
06:50Wo die Preise total im Keller sind.
06:53Onkel Kapinian, wie schaut's aus?
06:55Muss ich heute noch was arbeiten oder geht's ausnahmsweise mal ohne?
06:58Ausnahmsweise.
06:58Weil du am Hof jemals viel tun hast müssen.
07:02Schleich dich, du scheitere heiliger Uhu.
07:04Ich hab aber schon eine verkauft.
07:06Was?
07:07Welche?
07:08Die Resi.
07:09Mei Resi.
07:10Mei Resi?
07:11Du, das geht zwar nicht.
07:12Die Resi, das ist einfach meine Lieblingskuh.
07:15Das ist sowas wie Schwester für mich.
07:17Geh, Vincent, rekt kein Schmarrn.
07:18Es muss sein.
07:19Das wird doch nie was mit dem Onkel seiner Repariererei.
07:21Was?
07:22Mei Resi, bloß weil du nicht reparieren kannst.
07:25Vincent, dein Lieblingsessen, das sind doch Rindsroulade, oder nicht?
07:28Ja, aber die Rinder von den Rouladen kennt ich doch nicht persönlich.
07:33Wisst's was?
07:34Mir launt.
07:35Ich lass mich scheiden.
07:39Siehst du, was du angerichtet hast?
07:41Er muss durch, wie er jetzt bauen kann.
07:43Wir haben ihn auch durchgemessen.
07:45Ja, du hast schon recht.
07:47Und an wen hast du gekauft?
07:49An den Leo.
07:50Das steht schon drüben bei ihm.
07:51Für wie viel?
07:52Für den marktüblichen Preis.
07:55Marktüblich?
07:55Für eine Kuh von der Qualität einer Resi?
07:57Das ist ja fast geschenkt.
07:59Marktüblich ist nur fair.
08:00Außerdem war da ein Transportarmer sonst.
08:02Aber was?
08:03Über den Tisch hat er dich gezogen, der Leo.
08:06Die Resi ist nicht marktüblich.
08:07Das ist eine Kuh der Luxusklasse.
08:09Du spinnst schon sauber.
08:10Ja, schau nicht dazu.
08:11Du hörst ja selber nicht reden.
08:13Luxuskuh.
08:15Ja.
08:16Die Resi hat mich selber auf die Welt gebracht, die Resi.
08:21Marktüblich ist der Preis, der am Verkaufstag im Schlachthof bezahlt wird.
08:25Können wir jederzeit abrufen, den Preis?
08:26Das weiß ich auch.
08:29Ja, aber der Preis ist allgemein üblich.
08:32Warum musst du nur 15% draufhauen?
08:33Gut, Leo, weil du gar so stur bist, kommen nur 10% auf den marktüblichen Preis.
08:40Wieso denn?
08:41Leo, die Resi ist keine gewöhnliche Kuh.
08:44Die war jeden Tag auf der Weide, biologisch.
08:46Und die hat jeden Tag ihre persönlichen Streicheleinheiten gekriegt.
08:49Und du weißt genau, dass sich das ganz immens auf die Fleischqualität auswirkt.
08:53Du kriegst jetzt von mir eine brandheiße Information.
08:57Und dafür einigen wir uns auf 5% Aufschlag.
09:005%?
09:01Ja, die muss aber schon sehr brandheiß sein, deine Information.
09:05Da bin ich gespannt.
09:06Der Sonnenleitner ist ja ein bisschen stochen worden, gell?
09:08Ja.
09:09Aber du wirst noch nicht später.
09:10Das weiß ich, weil ich das weiß.
09:13Schließlich bin ich hier der Wirt und du der Kriminaler, oder?
09:15Ja, das weiß ich auch.
09:17Gestern ist er hier gesessen, der Sonnenleitner Sepp,
09:20mit einem Großkopferten aus der Stadt.
09:22Es ging wohl um den Verkauf von seinem Hof.
09:25Sein Bruder hat irgendwie Wind von der Sache gekriegt
09:28und ist hier reingerauscht.
09:30Es hat einen Wahnsinnsstreit gegeben.
09:33Am Schluss hat der Gerhard zu seinem Bruder gesagt,
09:36dass er notfalls auch über Leichen geht,
09:39um den Verkauf vom Hof zu verhindern.
09:41Ja.
09:42Na ja, das ist nicht ganz uninteressant.
09:47Also 5% und ich lade dich noch auf einen Schnaps rein.
09:51Du schnappst gleich zu mir.
09:53Danke.
09:57So wahnsinnig neu ist das jetzt auch nicht,
10:00was du mir gerade erzählt hast.
10:01Aber weißt du, dass du bist?
10:03Ich will großzügig sein.
10:04Ich geh runter, sag mal, um 1%.
10:08Also Schlachtaufpreis und nur noch 9% aufschlagen.
10:12So kommen wir nicht zusammen.
10:14Und meinen Schnaps trinke ich selber.
10:19Die letzte Mahlzeit des Opfers waren Schweinebraten.
10:24Schweinefleisch ist eh ungesund.
10:25Am Schweinsbrun stirbt man nicht.
10:27Die Klinge des Messers war etwa 12 cm lang.
10:30Todeszeitpunkt war der frühe Nachmittag.
10:33Also, Kevin.
10:33Der Anhänger vom Schau steht unten vorm Kommissariat.
10:37Alles super, bis aufs Birnbaum vom rechten Bremslecht.
10:40Das wackelt ein bisschen.
10:41Du musst halt aufpassen.
10:41Super, mein Gedanke.
10:43Gerne.
10:46Ist noch was?
10:47Na ja, schon.
10:49Der wird 50 Euro brauchen.
10:51Als Leihgebühr sozusagen.
10:5350 Euro?
10:54Spinnt der?
10:54Der ist mir noch 100 schuldig.
10:56Dann machst du solche Dinge in Zukunft immer selber aus.
11:01Vielleicht sonst noch etwas für die Herrschaften tun.
11:03Schuhe, Pups, Leberkäse mit Schmieren.
11:05Sie könnten uns die Tatwaffe im Fall Sonnenleitner besorgen.
11:08Das ist sehr einfach.
11:10Man stellt einen Suchtrupp zusammen und der Laden passt.
11:13Einen Suchtrupp?
11:13Wer hast du dir das vorgestellt, Michi?
11:15Also, bevor du die Bereitschaftspolizei mobilisierst,
11:18schaust dich erst selber um.
11:19Logisch.
11:24Herr Hofer, mit Erna wird's noch mal ein schlimmes Ende nehmen.
11:29Denken Sie an Ihr Horoskop.
11:31Tag und Nacht, Frau Stockl. Tag und Nacht.
11:37Also?
11:39Ja, das stimmt.
11:40Ich hab gesagt, dass ich notfalls über Leichen gehe,
11:42um zu verhindern, dass unser Hof verkauft wird.
11:45Aber das hab ich halt einfach so gesagt.
11:47Einfach so?
11:50Herr Sonnenleitner, wir haben Ihr Aliebe überprüft.
11:53Stimmt zwar, dass Sie in der Molkerei waren,
11:54aber danach hätten Sie genug Zeit gehabt, auf die Hochheim zu fahren.
11:59Das ist richtig, aber trotzdem hab ich meinen Bruder nicht umgebracht.
12:02Sie sind der Einzige, der ein Motiv gehabt hat.
12:05Da gibt's schon einen anderen, der einen Grund gehabt hätte.
12:07Meinen Sie den Metzgerfeller?
12:10Genau.
12:11Was soll dieser Grund gewesen sein?
12:13Die Emi.
12:15Dazu muss man wissen, dass die Emi erst seit einem Jahr bei uns lebt.
12:19Vorher war's beim Feller.
12:20Dann war der Feller eifersüchtig,
12:22weil die Emi ihn wegen ihrem Bruder verlassen hat.
12:30Nein, nein, ganz einfach ist es nicht.
12:33Versteh ich nicht.
12:34Der Feller hat die Emi über seine Agentur im Internet kennengelernt.
12:39Dann ist er runtergeflogen nach Bangkok,
12:40hat die Vermittlungsgebühr bezahlt
12:41und sie ist mit ihm, mit dem Touristenvisum, wieder zurückgeflogen.
12:45Das heißt, sie ist illegal hier?
12:49Nein, nein, er hat sich dann hier sofort geheiratet,
12:51damit es keine Probleme gibt mit der Aufenthaltserlaubnis.
12:55Aber irgendwie hat er eine falsche Vorstellung gehabt,
12:58wie das so ist mit der Asiatin.
13:00Er wollte es wieder loswerden.
13:02Und da ist ihm der Sepp gerade rechtgekommen.
13:04Dem hat die Emi gefallen.
13:06Das Problem war nur ...
13:07Ja.
13:08Das Problem war, dass der Sepp dem Feller
13:11einfach die Vermittlungsgebühr nicht gezahlt hat.
13:13So wie es ausgemacht war.
13:15Seitdem ist der Feller stinksauer.
13:16Und wenn der sauer ist, dann wird's brandgefährlich.
13:19Warum haben Sie uns das beim letzten Mal nicht erzählt?
13:29Na, wie geht's Ihnen heute?
13:31Ein bisschen besser.
13:32Aber es ist immer noch alles sehr schlimm.
13:35Ja, verständlich.
13:38Ich wollte Sie trotzdem fragen, ob Sie irgendeine Ahnung haben,
13:40was da gestern auf der Hochhahn passiert sein könnte.
13:43Ich weiß nicht.
13:44Ich habe nichts gesehen.
13:46Wenn Sie Hilfe brauchen, und wir Ihnen irgendwie helfen können,
13:48dann rufen Sie uns an.
13:52Danke.
13:53Hast du schon mal Zeitung gelesen, Leo?
13:55Aber ich?
13:57Der Rindfleischpreis steigt rapide.
14:00Ich sag dir, so günstig wie bei mir,
14:01wirst du in nächster Zeit keine Kummer kriegen.
14:04Lägt das der Feller eine heiße Spur?
14:06Sag mal, ich komm dir vorbei, ja.
14:08Kannst uns ja dabei überlegen, gell.
14:09Servus.
14:11Oder der Sonnenleitner will bloß von sich ablehnen.
14:14Auf jeden Fall sollten wir uns die Metzger mal vornehmen.
14:17Gut.
14:17Dann holen wir zuerst den Anhänger,
14:19fahren zum Leo und dann zum Metzgerfeller.
14:22Das ist ein Problem, wenn ich Ihrer Logik nicht folgen kann.
14:24Für mich nicht.
14:25Na dann.
14:36Marktüblich.
14:37Plus zehn Prozent.
14:38Neun Prozent, haben wir gesagt.
14:40Neun.
14:41Das ist mir immer noch zu teuer, Korbinian.
14:43Damit sich das für mich rechnet,
14:46müsste ich den Preis für jedes Rindfleischgewicht erhöhen.
14:49Jetzt warte halt einmal, Leo.
14:50Was denn?
14:52Warte bitte.
14:53Was hast du denn?
14:55Machst du halt ganz einfach die Portionen ein bissel kleiner?
14:58Außer der meine.
14:59Das kann ich nicht machen, Korbinian.
15:01Dann kann ich die Resi nicht da lassen, Leo.
15:03Pirti.
15:04Als Beins.
15:07Stuhl.
15:16Ich hab mit der ganzen Sache nichts zu tun.
15:18Herr Feller, wo ist denn das Messer da?
15:22Welches?
15:23Was ist da?
15:25Das frage ich mich auch.
15:27Das ist seit ein paar Tagen spurlos verschwunden.
15:29Sowas aber auch, hm?
15:31Komm dir schon einmal vor, dass man so ein Messer verlegt, gell?
15:34Ja, eben.
15:35Aber wohin?
15:36Mit einem Messer dieser Größe ist der Herr Sonnleuten erstochen.
15:40Ich hab den Sepp nicht erstochen.
15:42Ich kann's gar nicht gewesen sein.
15:43Ich war an dem Tag, wo es passiert ist, die ganze Zeit im Schlachthof.
15:46Der Fritz ist mein Zeuge.
15:48Dann fragen wir den doch gleich mal.
15:50Fritz?
15:51Ja?
15:51Jetzt ein paar Fragen.
15:52Schöne, lieber.
15:55Wissen Sie, das sind reine Routinefragen, die müssen wir erstellen.
15:58Das dürfen wir nicht persönlich nehmen.
16:00Was anderes, ich hätt eine Kuh zu verkaufen.
16:03Haben Sie Interesse?
16:04Ja.
16:05Im Prinzip immer.
16:14Herrschaftszeiten.
16:15So.
16:17Wie schaut's aus?
16:18Was täten Sie zahlen für mehr Riese?
16:20Tja, das kann ich aus dem Stand so nicht sagen.
16:22Dazu müsste ich die Kuh erst mal wiegen.
16:24Dann wiegen Sie's halt.
16:26Wissen Sie was?
16:27Lassen Sie den hängen mit der Kuh einfach da.
16:29Ich kümmere mich später drum, ja.
16:31Genau so machen wir's.
16:34Ja, so ist Adresse mein Tagespreis pro 10% ungefähr, gell?
16:37Ja.
16:43Der Lehrling hat das Alibi bestätigt.
16:46Das, was mir denkt.
16:48Die Frage ist bloß, ob er die Wahrheit sagt.
16:50Wenn er nämlich seinen Chefin hängt, ist er seinen Job los.
16:53Stimmt.
16:54Hey!
16:55Was macht's denn ihr da mit der Riese?
16:57Servus, Vincent.
17:01Wollt sie die jetzt schlachten?
17:03Ja, schau, das ist manchmal im Leben so, dass jetzt hier geschlachtet wird.
17:07Weißt, da müssen wir durch, das ist Bauernschicksal.
17:10Ja, aber doch nicht die Räsi.
17:13Hm?
17:14Mein Räsi.
17:18Hey, kommt's mal her.
17:21Passt's mal auf.
17:22Ich hab eine Idee.
17:24Wenn er unsere Kopie hat.
17:28Vicky!
17:29Entschuldigung.
17:31Und, wie schaut's aus?
17:32Fahrt ist mir halt.
17:33Aber was soll's, Geld muss in die Kasse.
17:35Gibt's was Neues?
17:35Ja, schon.
17:36Aber du gehst ja nur zum Telefon.
17:37Nur, weil's wichtig ist.
17:39Also, was gibt's?
17:40Jetzt passt's mal auf.
17:42Zwei Wanderer, die auf dem Weg zum Geigelstein waren, sind gestern um die Mittagszeit an der Hochalm vorbeikamen.
17:48Ja, mal, jetzt kommen Sie bitte mal auf den Punkt, ja.
17:50Ja, und wissen Sie, wen Sie da gesehen haben?
17:51Die Leiche!
17:52Was, eine Leiche?
17:53Hat die da oben einen Spaziergang gemacht, oder was?
17:55Nein!
17:56Zu diesem Zeitpunkt war die Leiche noch nicht tot und der Metzger Feller war dabei und eine
18:00asiatische Frau.
18:01So.
18:02Na, also, ich hab's ja gleich gesagt, dass das Alibi vom Feller stinkt.
18:04Na, Moment einmal.
18:05Die Fraktion hat bei dem ersten Gespräch gesagt, dass sie ein Mann zum letzten Mal beim Frühstück
18:09auf dem Hof gesehen hat.
18:10Das hatte ich doch nicht vergessen, da.
18:11Ja, jetzt fahren wir erstmal zum Feller und dann hören wir uns nochmal seine Geschichte an,
18:13und zwar richtig.
18:14Ja, aber dann fahren wir zur Fraktion.
18:15Führte mich hin.
18:16Führte mich hin.
18:18Führte mich hin.
18:19Jetzt fass es auch.
18:23Da, Vincent!
18:25Da.
18:25Schnee, halt's ab!
18:47Ihr bleibt da!
18:52So, Herr Feller, ich höre.
18:56Also gut, ich war an dem Tag auf der Hochhalte.
18:59Achtung!
19:01Und der Sepp und ich haben einen Streit gehabt.
19:04Wegen der Amy nämlich.
19:07Weil es ein Streit ist und nicht so umgesetzt, wie es ist.
19:10Wegen so Wurst.
19:11Ah, danke.
19:13Maxi, nehm mir die Würste ab.
19:18Er hat einfach nicht gezahlt, der Hund.
19:21Und es war seinerzeit ausdrücklich ausgemacht,
19:24dass er die Vermittlungsgebühr für die Amy übernimmt,
19:27wenn sie zu ihm auf den Hof zieht.
19:30Weiter.
19:32An dem Tag hat er es auf die Spitze getrieben.
19:35Dann hat sie mir gesagt, dass ich die Amy zurückholen kann,
19:38wenn ich mag.
19:40Und hat es Ihnen gereicht, oder?
19:42Ja, aber nicht so, wie Sie meinen.
19:44Ich habe meinen Zorn einfach runtergeschluckt.
19:47Und dann bin ich weg.
19:49Warum haben Sie uns das nicht gleich gesagt?
19:51Weil ich schon geahnt habe, dass Sie mich verdächtigen.
19:54So.
19:55Na ja.
19:58Na ja, gut.
20:00Das war's dann erstmal.
20:02Sie haben sicher noch was zu besprechen.
20:04Wiederschauen.
20:06Gut, das ist ein Sackbein, hätte ich vergessen.
20:07Was ist mit der Kuh?
20:14Ich muss aufpassen, gell?
20:16Ja.
20:17Tschau.
20:17Servus.
20:25Bei den Tagesspreis vom Schlachthof kann ich ihm für diese Kuh nicht zahlen.
20:29Sie ist ja nicht mehr die jüngste und arg senig ist sie auch, nicht?
20:32Dann nehme ich sie wieder mit. Die steht voll im Futter.
20:35Das ist eine handgestreichelte Bio-Kuh.
20:40Eben war sie noch da.
20:42Und wo ist sie jetzt?
20:44Keine Ahnung.
20:46Wo ist meine Kuh? Klacht und verkauft, oder wie?
20:49Ich weiß nicht, wo ihre Kuh ist.
20:51Sie haben die Kuh da gehabt. Das war ihr eine Verantwortung.
20:54Wenn die nicht wieder auftaucht, das gibt Ärger.
20:56Vielleicht suchen Sie die Kuh.
20:57Wenn Sie es gefunden haben, kommen Sie aufs Kommissariat.
21:02Muss das sein.
21:03Wenn Sie nicht freiwillig kommen, lassen Sie sie vorführen.
21:06Genau so schaut's aus.
21:08Meine Herren.
21:10Wiederschauen.
21:13Jetzt möchte ich mal hören, was Amy dazu sagt.
21:16Vorausgesetzt, ihr Nebenberuf als Viehändler lässt es zu.
21:19Weil Kuh ist frügt.
21:23Warum hat die Frau Gsuh an uns bei der ersten Vernehmung verschwiegen,
21:27dass sie umhaft allen war?
21:28Die war doch total durch den Wind, die Arme.
21:30Ja, die Seele der Frauen ist eh ein Spezialgebiet.
21:32Eben.
21:41Ja, Moin?
21:42Michi, ich bin's.
21:43Pass auf, wenn sich irgendwo eine Kuh rumtreibt, ja, gibst du mir sofort Bescheid, ist das klar?
21:48Ja, sag einmal, willst du mich jetzt verscheißen?
21:51Zuerst bringe ich eure Ermittlungen auf Vordermann und jetzt redest du mich schwach an.
21:55Du Michi, verscheißen schaut bei mir ganz anders aus, ja?
21:58Das ist meine Kuh, die ist ein Haufen Geld wert.
22:00Ist das in deinem Schädel angekommen?
22:02Jawohl!
22:04Ich bin's.
22:04Eine Kuh in Rosenheim, so ein Schwachsinn.
22:12Ist das in deinem Schädel angekommen?
22:13Du auch sie, oder ihr Schwachsinn.
22:45Das ist so eine Art heiligen Beschwerung.
22:48Das hält die bösen Geister von den Seelen der Toten fern.
22:51Ja, das ist immer schön.
22:53Aber jetzt einmal zurück zu den Lebenden.
22:57Wir haben erfahren, dass Sie zur Mittagszeit mit Ihrem Mann oben auf der Hocher waren.
23:01Ja, das mache ich immer so. Ich habe ihm sein Essen gebracht.
23:05War der Feller auch da, der Metzger?
23:08Ja.
23:09Warum haben Sie uns davon nichts erzählt?
23:12Mein Ex-Mann ist ein brutaler Mensch. Er hat mich früher oft verprügelt.
23:17Ich hatte Angst, dass er sich an mir rächt, wenn ich etwas über ihn sage.
23:20Keine Angst. Wir passen schon auf Sie auf.
23:26Der Herr Feller hatte Streit mit Ihrem Mann. Wissen Sie vielleicht, warum?
23:31Es war wegen mir.
23:34Aber ich habe Sie nicht so ganz verstanden.
23:36Sie haben sehr schnell gesprochen.
23:39Und Sie haben so, wie Sie sprechen.
23:44Und dann haben Sie wahrscheinlich Bayerisch gesprochen.
23:47Ja.
23:48Und das verstehe ich manchmal immer noch nicht.
23:51Genau so geht es mir auch.
23:52Bei ihm ist das aber mutwillig.
24:16Und wie ging es dann weiter?
24:18Der Feller war wütend. Er ist runtergefahren.
24:21Und Sie?
24:22Ich bin wieder hinunter zum Hof gegangen.
24:25Sagen Sie, ist der Gerhard im Haus?
24:27Der ist auf der Alm oben.
24:29Ah ja. Gut, dann war es das für den Augenblick. Vielen Dank. Es war Ihnen. Wiedersehen.
24:33Wiedersehen.
24:47Wiedersehen.
24:47Das Morgen wird für das Morgen sorgen.
24:50Sagt man bei uns.
24:52Das merke ich mir.
24:54Wiederschauen.
25:00Haben Sie noch was erfahren bei ihr?
25:02Nicht wirklich.
25:04Einen Haufen Messer hat es.
25:06Und ein schönes Lächeln.
25:07Ja, das Lächeln einer Tigerin.
25:09Aber Sie glauben doch nicht, dass Sie was damit zu tun hat.
25:11Na ja, eine Müdigkeit wäre es.
25:13Wir haben es gesehen, wie brutal die mit der Messer umgegangen ist.
25:17Im Prinzip könnte ich es ja sogar verstehen, wenn Sie einen Mann erstochen hat.
25:20Ihre Situation verschachert wie ein Stück Vieh.
25:23Grüß Gott, der Sonnleitner.
25:24Grüß Gott.
25:25Warum bauen Sie die Elektrik ab?
25:28Das Klump hat meinen Bruder angeschafft.
25:30Ich finde, das ist überflüssige Tierquälerei.
25:32Na, da haben Sie recht.
25:33Wer ist schon kleiner Experte, noch zu elektrisch.
25:36Wie war eigentlich das Verhältnis zwischen der Fraktur und dem Bruder?
25:39Das Verhältnis?
25:43Ich weiß schon, worauf Sie raus wollen.
25:44Nein, aber der links völlig falsch.
25:47Mein Bruder kann mir ja viel nachsagen, aber die Amy hat er immer gut behandelt.
25:52Die lebt gern hier und die hat den Sepp geliebt.
25:57Ja, ja.
25:59Er hat überhaupt keinen Grund, ihren Mann zu töten.
26:01Wenn sie ihn geliebt hat.
26:03Was hast du doch erzählt.
26:05Ui, wir machen das Gatt auf.
26:09Da schau her, was ist denn das?
26:12Fähnlein, Fieslschweifel, oder wie?
26:13Ja, was meine ich?
26:14Grüß Gott, die Herren.
26:15Was macht ihr denn da?
26:16Ich habe einen Auftrag der Polizei aus Geländedurchsucht.
26:19Aha, das trifft sich ja.
26:20Wir sind auch vor der Polizei.
26:23Kriminalpolizei.
26:24Und, was sucht ihr da?
26:26Gegenstände aus Metall, insbesondere Spitze.
26:28Aha.
26:29Habt ihr auch was gefunden?
26:30Logisch.
26:31Super, lasst uns mal sehen.
26:33Da, schau her.
26:34Da könnt ihr eine Eisenbahnhandlung aufmachen.
26:36Allerdings.
26:37Zeig mal, das ist der Herr.
26:40Ich glaube, das hat sie sehr gut gemacht.
26:42Super, ausgezeichnet.
26:44Kommt zu meinem Kommissariat vorbei, holt euch eine Belohnung ab.
26:47Ja?
26:47Also, Servus, Männer.
26:49Abmarsch.
26:49Backbinder in Reihe und Glied.
26:52Abmarsch.
26:56Ja, manchmal sogar der Moor gute Ideen.
26:58Ja, demnächst wird auch noch mit dem Trachtenverein auf Haustzug suchen gehen.
27:02Kommt Ihnen das Messer bekannt vor?
27:04Ja, die Amy benutzt solche Küchenmesse.
27:07Da sind eine Menge Blutspuren drauf.
27:09Auch vom Ganinchen.
27:10Und wer macht das, das Gatter davon auf?
27:12Ähm, sie.
27:13Also gut, mach's halt ich.
27:22Seit wann fehlt dir das Messer da?
27:24Ich weiß nicht, ich habe nicht gemerkt, dass eins fehlt.
27:26Halt, den nehmen wir mit.
27:27Das ist der Kug vom Gerhard?
27:28Eben deswegen.
27:30Sie kriegen ihn ganz sicher zurück.
27:31Wir müssen nur die Fingerabdrücke von dem Kug mit dem auf dem Messer vergleichen.
27:34Das ist reine Routine.
27:36An dem Tag, an dem der Mord passiert ist, war da der Gerhard mit oben auf der Alm?
27:39Nein.
27:40Woher wissen Sie das so genau?
27:42Ich habe den Gerhard da oben nicht gesehen.
27:43Ist das nicht eher so, dass Sie den Gerhard decken, weil Sie denken, wenn der ins Gefängnis
27:47muss, stehen Sie allein da?
27:49Ich habe gesagt, ich habe den Gerhard da oben nicht gesehen.
28:10Ja, sag einmal, Michi, bist du deppert?
28:14Wieso denn?
28:16Eine Pfadfindergruppe als Suchtrupp, das ist doch Kinderarbeit.
28:21Mei, du redest ja oft einen Schmarrn daher.
28:24Was hätte ich denn machen sollen?
28:26Ja, was weiß denn ich?
28:30Michi, super.
28:32Ich gratuliere dir.
28:33Die Sachen mit den Pfadfinder, echt kreativ.
28:34Danke.
28:36Wie bist du auf die Schnaps-Idee gekommen?
28:38Mei, man, ich muss eine Schnaps-Idee besser als gar keine.
28:40Geh einmal.
28:43Wie geht's an meiner Kuh?
28:45Hat die Schema gesehen?
28:46Es tut mir sehr leid, aber die Fahndung nach deiner Kuh war bis jetzt vollkommen ergebnislos.
28:50Dann lässt du da auch was Kreatives einfallen?
28:52Ja.
28:52So eine Kuh kann sie ja nicht in die Luft auflösen.
28:54Nein.
28:55Frau Stockl, die Tatwaffe soll im Labor auf Fingerabdrückung untersucht werden, eben für
29:00dieser Krug.
29:02Herr Hofer, sie hat eine Tatwaffe ganz schlechte Schwingungen.
29:06Die übertragen sich auf jeden, der es in die Hand nimmt.
29:08Dann ziehen Sie halt Handschuhe an.
29:10Und jetzt versetzen Sie Ihren hübschen Hintern in Schwingung und gehen ins Labor.
29:17Grüß Gott.
29:18Grüß Gott.
29:18Ich bin jetzt wegen dem Protokoll da.
29:21Ja.
29:22Doch ist doch, Herr Feller.
29:23Herr Welt, spazieren.
29:25Danke.
29:28So.
29:28Und jetzt liegt das ganze Zeigel auf meinem Schreibtisch und verpestet meine Aura.
29:32Du.
29:36Was sollen diese bösartigen Unterstellungen?
29:38Ich bin doch kein Verbrecher, nicht?
29:40Hinsetzen und schön brav sein, sonst wird's ungemütlich.
29:42Also, waren Sie es auf dem Sonnenleitnerhof, ja oder nein?
29:45Ja, sicher war ich.
29:46Woher hätte ich denn sonst wissen können, wer auf der Alm ist?
29:51Aber das heißt immer noch lange nicht, dass ich ihn umgebracht hab.
29:55Dann mach ich Ihre Arbeit und wäre behandelt wie ein Schwerverbrecher.
29:58Was soll das wieder heißen?
29:59Na, Ihre Kuh.
30:01Mein Nachbar hat gesehen, wer sich an ihrem Hänger zu schaffen gemacht hat.
30:05Drei Schulbuben waren's.
30:07Hat der Mann die Kinder erkannt?
30:08Nein.
30:09Aber er kann sich erinnern, dass einer von denen ein Schulranzen mit einem Tigerkopf getragen hat.
30:15Einem Tigerkopf?
30:17Ja.
30:19Gut.
30:20Herr Hofer, dann kümmern Sie sich jetzt vielleicht um Ihre Kuh und ich mach hier weiter, okay?
30:23Jawohl, Chief.
30:24Gut, danke.
30:25So, Herr Feller, dann fangen wir nochmal von vorne an, gell?
30:29Wollen Sie einen Kaffee?
30:30Na.
30:39Gabin, Jan, fass doch einmal mit an.
30:42Kann das nicht der Filmzeit machen?
30:43Nein, der ist noch nicht da.
30:45Also lass dich nicht so bitten.
30:47Komm.
30:48Ja.
30:50Die warst mir noch schön, die Hände, gell?
30:51Das geht schon so.
30:52Jetzt komm.
30:57So.
31:03Was ist jetzt mit der Resi?
31:05Hast du dich schon verkauft?
31:06Fast.
31:07Also praktisch weg.
31:09Kannst du das noch einmal wiederholen, bitte?
31:11Ja.
31:13Das Telefon läutet.
31:15Na ja, dann lauf halt hin.
31:16Hauptsache, du kommst wieder.
31:18Ist gut.
31:18Da.
31:20Ich warte so lang.
31:21Ich trete.
31:26Hofer.
31:28Meine Resi.
31:30Und warte, sie sehen.
31:32Ich bin sofort da.
31:34Du brauchst keine Angst haben, Lesu.
31:36Da kommt schon keine Wurstfabrik.
31:38Da haben sie mit dir eh keiner.
31:39Und mal keine Farbe.
31:41Da mal ein paar Flecken ausfällt.
31:43Nein, Kind, ich kann wirklich keine mehr.
31:49Na, es ist aber leid.
31:51Ich muss noch einmal weggehen.
31:52Also bis später.
31:52Servus.
31:53Danke für deine Hilfe.
31:55So gern geschehen.
31:57Dass du immer das letzte Wort haben musst.
32:09Entschuldigung, fahren Sie ruhig weiter.
32:11Ich will gar nicht zu Ihnen.
32:12Ach so.
32:13Verreisen Sie?
32:14Na, ich sowieso nicht.
32:15Die Amy wollte für ein paar Tage nach Bad Tölz.
32:18Freunde besuchen.
32:20Sie möchte sich einfach mal wieder in ihrer Landessprache unterhalten.
32:23Das wäre sehr freundlich von Ihnen, wenn das möglich wäre.
32:26Dagegen ist ja nichts zu sagen, oder?
32:27Eigentlich nicht.
32:28Aber es wäre gut, wenn Sie telefonisch erreichbar wären.
32:33Hier, unter der Nummer.
32:36Garantiere ich dafür.
32:38Ist in Ordnung.
32:40Danke.
32:40Wenn Sie mal thailändisch essen gehen wollen.
32:43Danke.
32:44Sie bleiben auf jeden Fall erreichbar.
32:45Kann sein, dass wir uns einmal ausführlich unterhalten müssen.
32:48Also, gute Fahrt.
32:49Auf Wiedersehen.
32:58Na, du brauchst gar Angst am Räsen.
33:00Wir schaffen das schon.
33:02Heute auf die Nacht
33:02bringt der Onkel Karbinin wieder ein Bier.
33:05Dann mobst ich ihm ein bisschen Geld.
33:07Weil er wieder einschlauft.
33:09Und morgen
33:10schwein sie dann die Schule.
33:11Dann hol ich eine Fahrt für dich.
33:13Geil.
33:14Weißt, wenn der Onkel Karbinin nicht so geizig wäre,
33:17wären wir jetzt nicht da herum.
33:20Über 3000 Euro
33:21hat er im Dealboden versteckt.
33:23Aber er meint, das weiß keiner.
33:25Aber von wegen.
33:27Ich weiß das.
33:29Ich hab eigentlich dich gehalten.
33:31Weil er hat's mit der Mama nicht leicht.
33:33Und mit mir erst recht nicht.
33:36So, so.
33:36Die Schule schwänzen willst du?
33:38Onkel Karbinin.
33:39Wo kommst denn du da auf?
33:41Herr Vincent, ich glaub, wir müssen mal reden miteinander.
33:44Was denn?
33:45Weißt du, ich find das sehr fein,
33:47dass du mich nicht verraten hast.
33:49Aber das Geld im Dielenboden,
33:50das ist ein Notgroschen.
33:51Wenn einmal was passiert,
33:53weißt du, ich bin nicht geizig,
33:54ich bin sparsam.
33:55Aber wenn ich mir das so anschaue mit dir und Therese,
33:58dann hab ich das Gefühl,
33:59ich hab's ein bisschen übertrieben mit der Sparsamkeit.
34:01Ich jetzt auch nicht übers Herz gebracht,
34:03die zum Schlachten.
34:04Da schlachte ich lieber mein Sparschwein.
34:06Was ist was, Onkel Karbinin?
34:07Ich schlachte alle über mein Sparschwein,
34:09als würde ich dir was mopsen.
34:11Alter, Schleminen.
34:21Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Frau Stockl.
34:24Das duftet mit einem wunderbaren Kaffee.
34:26Ihre ist ja doch der Beste.
34:28Wie viel haben Sie gesagt,
34:29braten Sie für die Kaffeekasse?
34:31Fünf Euro.
34:32Fünf, wie wissen Sie was?
34:33Da haben Sie sechs.
34:36Sechs Euro?
34:37Da steckt doch was dahinter.
34:38Welcher Gefallen darf es denn sein?
34:40Da steckt nix dahinter.
34:42Aber rein gar nix, liebe Frau Stockl.
34:43Sie sollten nicht immer gar so schlecht
34:45von Ihren Mitmenschen denken.
34:46Es steht übrigens in Ihrem Horoskop
34:48von dieser Woche.
34:48Bitte sehr für Sie.
34:51Dankeschön.
34:51Morgen, der Laborbericht.
34:54Vom Feller sind keine Fingerabdrücke
34:56auf dem Messer.
34:57Das entlastet ihn leider.
34:59Aber vom Gerhard Sonnleitner.
35:00Der kommt als Täter nicht in Frage.
35:02Die Stellung vom Uranus
35:03passt weder zum Sonnleitner
35:04noch zum Feller.
35:06Und bei wem wird dann
35:07die Stellung vom Uranus passen?
35:09Bei Erna vielleicht.
35:11Aber wie sagten Sie vorher so schön,
35:13man soll nicht immer nur das Schlechte
35:14von seinen Mitmenschen denken?
35:16Genau.
35:18Genau.
35:30Das ist gut, der Sonnleitner.
35:32Ja.
35:33Wie soll's denn hingehen?
35:34Käse ausliefern.
35:36Schau.
35:37Da wird nix draus.
35:38Wir haben die Tatwaffe gefunden.
35:40Da sind Ihre Fingerabdrücke drauf.
35:43Aha.
35:44Wenn es so ist,
35:45dann ist ja alles klar.
35:46Dann hol ich noch schnell
35:47meine Zahnbürste.
35:49Dann holen wir's gern.
35:51Wollen Sie mitkommen?
35:52Allerdings.
35:55Ihr bleibt aber beim Auto, gell?
36:06Herr Sonnleitner,
36:07jetzt lassen Sie es halt einfach raus.
36:09Bring mal es hinter uns.
36:12Ich sag nix.
36:13Ohne Anwalt sag ich nix.
36:15Sollten Sie aber,
36:15Herr Sonnleitner.
36:16Schauen Sie,
36:17nachdem Sie das Messer von zu Hause
36:19mit auf die Hochheim genommen haben,
36:20geht's ja nicht nur um die Tat im Affekt,
36:22sondern um vorsätzlichen Mord.
36:24Wenn Sie jetzt aber reden würden,
36:25dann kann Sie das eventuell
36:26straflich nicht auswirken.
36:35Ja,
36:35Herr Mohr,
36:36der Herr Sonnleitner
36:37möchte gerne auf seine Zelle.
36:38Ja,
36:39alles recht.
36:43Das wird.
36:47Wird sein Fall gelöst?
36:48Noch haben wir kein Geständnis.
36:51Ein Indizienprozess.
36:52Herrschaft,
36:53ich muss noch mal weg.
36:54Hätte ich fast vergessen.
36:55In einer Stunde bin ich wieder da.
36:57Lassen Sie sich ruhig Zeit.
37:06Servus, Franz.
37:07Frau Benja,
37:08Servus.
37:08Wie schaut's aus?
37:09Können wir's hin?
37:10Will nicht,
37:10hab doch ich schon.
37:12Und?
37:13Du, lass doch mal runter.
37:25Saubere Arbeit.
37:26Befrieden?
37:27Absolut,
37:27was macht's?
37:28Ja.
37:30Spanns.
37:32Ja.
37:33Nicht gerade wenigstens untertagen.
37:35Gute Arbeit,
37:36guter Lohn.
37:37Du bist ja sicher,
37:38dass du mich nicht gerade
37:38in den neuen Heil,
37:39wenn du das verkauft hast.
37:40Na komm.
37:41Also,
37:41Merci, Servus.
37:43Servus.
37:44Das wollen wir uns sagen.
37:51Sag mal,
37:52was ist denn bei dir los?
37:53Hat dich über Nacht
37:54der Reich zum Überfallen?
37:55Schön wär's.
37:57Ja, zuerst die Reparatur,
37:58dann bringst du die Resi zurück
37:59und tust du so,
38:00als wäre das völlig normal.
38:01Nein,
38:02ich bin halt ein Finanzgenie.
38:03Schön wär's.
38:05Nein,
38:06ich hab da noch
38:07ein heimliches Sparschwein
38:08versteckt gehabt,
38:09in Notgrosten,
38:10für ganz schlimme Zeiten.
38:11Und das Sparschwein
38:12ist halt jetzt geschlachtet.
38:14guter Herzen,
38:15wir sind uns halt
38:16doch ähnlicher,
38:16als man manchmal so meint.
38:18Bist du schon?
38:19Warte mal.
38:24Ich hab auch
38:25einen heimlichen
38:26Notgroschen
38:27versteckt gehabt.
38:29Und das,
38:30nein,
38:32das ist
38:33mein Anteil
38:34für die Reparatur.
38:36Marie.
38:39Was wollen wir jetzt
38:40bei sich,
38:40dass er so ein Leitner
38:40ist ihm langweilig
38:42oder sind ihm
38:42unsere Betten zu hart?
38:43Keine Ahnung.
38:44Vielleicht schmeckt
38:44ihn der Kaffee nicht.
38:46Ja,
38:46ich weiß auch nicht,
38:46der Beschuldigte
38:47möchte auf einmal
38:48eine Aussage machen.
38:49Und du bist jetzt
38:50ein Anwalt?
38:51Ich brauch keinen Anwalt.
38:53Gut,
38:53gehen wir.
38:54Danke dir.
38:55Bitte.
38:56Das hat sich aber
38:56vorher noch ganz anders
38:57angehört.
39:00Ja,
39:01aber
39:02jetzt sitzt die Amy
39:03sicher
39:03im Flugzeug nach Bangkok.
39:06Was?
39:09Die Amy hat den Sepp
39:10erstochen.
39:12Aber es war keine Absicht.
39:13Es war
39:14ein tragischer Zufall.
39:18Jetzt sind wir
39:18ganz langsam.
39:20Nur mal von vorn
39:20und da rein.
39:23Die Amy ist
39:24an dem Tag
39:24rauf zum Sepp
39:25auf der Alm.
39:26Und da war der Feller da.
39:28Und mein Bruder
39:29hat sich über den Feller
39:29lustig gemacht.
39:30Hat zu ihm gesagt,
39:31ja,
39:31du nimmst halt die Amy
39:32wieder zurück,
39:32wenn du magst.
39:34Die Amy hat das
39:35mitgekriegt.
39:36Jetzt ist die Amy
39:37Asiatin.
39:38Die kann nicht so gut
39:39bayerisch.
39:40Und die hat natürlich
39:41überhaupt nicht verstanden,
39:42dass der Sepp
39:42das nicht ernst meint.
39:45Verstehe.
39:47Die Amy hat den Sepp
39:48geliebt
39:48und sie ist davon ausgegangen,
39:50dass der Sepp
39:50sie auch liebt.
39:51Und so war es
39:51er auch.
39:53Aber als der Sepp
39:54gesagt hat
39:56zum Feller,
39:57weil dann nimmst du halt
39:57die Amy wieder.
39:58Da ist für sie
39:59eine Welt zusammengebrochen.
40:01Die war außer sich
40:02vor Zorn und Enttäuschung.
40:04Und dann hat sie
40:05auf ihn eingestochen.
40:06Und für was
40:06hat die da ein Messer
40:07dabei gehabt?
40:08Um den Schweinsbraten
40:09zu schneiden.
40:10Was für den Schweinsbraten?
40:11Den sie ihm mit
40:12auf die Arm gebracht hat.
40:13Achso.
40:15Ja gut,
40:16wer sagt mir,
40:17dass das nicht eine Geschichte
40:18ist, die Sie sich
40:18ausgedacht haben?
40:20Vielleicht sind ja doch
40:20sie der Mörder.
40:21Es gibt ein
40:22schriftliches
40:22Geständnis von der Amy.
40:23Das liegt bei mir
40:24oben auf dem Hof.
40:25Da steht genau das
40:26drin, was ich jetzt
40:26gesagt habe.
40:29Dann fahren wir da
40:30jetzt hin.
40:43Jetzt bin ich ja
40:44gespannt.
40:45Da steht es.
40:47Schwarz auf weiß.
40:50Das können ja keine
40:50Sau lesen.
40:51Das ist ja
40:51thailändisch.
40:52Auf der anderen
40:52Seite ist es
40:53deutsch.
40:59Es ist genauso,
41:00wie ich gesagt habe.
41:01Wer sagt uns,
41:02dass die Amy das
41:02Ganze nicht unter
41:03Zwang geschrieben hat?
41:04Das hat sie
41:05freiwillig geschrieben.
41:06Das dürfen Sie
41:06mir glauben.
41:09Wir werden das
41:09überprüfen.
41:11Wie?
41:15Das werdet ihr
41:16dann schon sehen.
41:19Und Sie halten
41:19sich zu unserer
41:20Verfügung, bis diese
41:20ganze Angelegenheit
41:22geklärt ist.
41:23Verstanden?
41:24Ja, brav ist das
41:25nicht.
41:30Jetzt stehen wir da
41:31wie so Depp.
41:32Ist doch da eins.
41:33Bravo, Herr Kollege.
41:34Ach, jetzt bin ich
41:34schuld, oder was?
41:35Sie sind doch die
41:36ganze Zeit um diese
41:37schöne Asiatin
41:38herumschewitzelt und
41:39haben Ihnen
41:39Scheiß geglaubt.
41:40Wer hat die ganze Zeit
41:41nur versucht, seine
41:41blöde Kuh zu verkaufen,
41:42statt sich um den Fall
41:43zu kümmern?
41:44Sie, die
41:46Nebenerwerbskriminaler
41:46Sie.
41:47Ersatz, James Bond.
41:48weitergelegend.
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