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  • vor 2 Tagen
Nicht immer dasselbe
Hans Neumanns Eindruck, dass das Leben ziemlich gleichförmig verläuft, wird durch die Ereignisse des folgenden Morgen widerlegt. Hausmitbewohner Sommerlatte bekommt statt einer Schrankwand ein Schlafzimmer, der „Trabant“ ist plötzlich verschwunden und dann kommt auch noch ein unangemeldeter Kühlschrank-Reparateur. Dabei müsste er doch schon längst im Werk sein. Hans Neumann weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. (Text: MDR)

Kampf um Titus
Merkwürdige Dinge tun sich im Hause Neumann: Wurst fehlt im Kühlschrank, eine Wolldecke aus Biggis Zimmer und ein Fahrradgepäckträger aus dem Keller. Des Rätsels Lösung weiß allein Jan. Er und sein Freund Andi haben einen Hund gefunden. Derjenige soll Titus behalten dürfen, dessen Vater zum Haussportfest die meisten Liegestütze schafft. Deshalb treibt Jan seinen Vater zu ehrgeizigen sportlichen Leistungen an. (Text: MDR)

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Transkript
00:06Drei Wochen ist der Kühlschrank kaputt.
00:08Warmes Bier.
00:11So, fertig.
00:16So, na, da wollen wir mal.
00:18Was?
00:19Wie, was?
00:20Na, du sagtest doch, na, da wollen wir mal.
00:22Was wollen wir denn?
00:23Na, Fernsehen, wie?
00:24Jeden Abend.
00:25Na, jeden Abend, das stimmt ja nun wirklich nicht.
00:27Aber wenn du keine Lust hast, in die Euro zu gucken.
00:29Geh mal ruhig an.
00:48Beat.
00:56Eine Unterhaltungssendung.
00:59So ist es.
01:11Warum machst du denn aus?
01:13Weil ich das nicht mag.
01:17Es ist doch immer das, äh, ich jedenfalls finde es langsam.
01:20Zum Mäuse melken, oder?
01:24Ich meine, sonst findest du sowas immer zum Mäuse melken.
01:27Ach.
01:29Ich wiederhole mich also.
01:31Wer täte das nicht?
01:35Hast du auch einen Schluck Bier für mich?
01:37Hm.
01:40Soll ich dir mal was sagen?
01:41Hm?
01:43Es ist überhaupt immer alles dasselbe.
01:46Jeden Tag.
01:48Findest du?
01:49Du etwa nicht?
01:50Nö.
01:52Ach.
01:55Und was tust du?
01:57Du stehst auf.
01:59Immer zur selben Zeit.
02:01Gehst an die Haltestelle, wie immer.
02:03Fährst mit dem selben Bus in dieselbe Schule.
02:06Unterrichtest dieselben Kinder.
02:08Schwätzt mit denselben Kollegen.
02:11Gehst in dieselbe Kaufhalle.
02:13Und dann find ich abends in der Wohnung
02:15auch immer noch denselben Mann vor.
02:19Entsetzlich.
02:24Sag mal, ist dir nun nie der Gedanke gekommen,
02:26dass sich eigentlich im Leben immer alles wiederholt?
02:31In der Familie und auch im Betrieb wiederholt sich doch alles.
02:36So seh ich das ganz und gar nicht.
02:39Jeden Tag, jede Stunde ist im Grunde ganz was anderes.
02:46Manchmal vielleicht nur in Nuancen.
02:48Aber der Unterschied ist da.
02:53Meinst du?
02:57Mein ich.
03:00Marianne, weißt du,
03:02entschuldige bitte, wenn ich wieder davon anfange,
03:04aber es beschäftigt mich eben.
03:07Ich bin fest davon überzeugt,
03:09dass jeder Mensch mal an eine Ecke kommt,
03:12wo ihm ganz besonders deutlich wird,
03:14dass er immer dasselbe macht.
03:16Jeden Tag.
03:19Ja, da kann ich nicht sagen,
03:20du redest immer dasselbe,
03:21denn es scheint ein neues Thema für dich.
03:24Und die Erkenntnis,
03:26immer dasselbe,
03:28ist doch für viele Menschen
03:29schon ein Wendepunkt
03:30in seinem Leben gewesen.
03:33Ja.
03:39Da wechselt jemand urplötzlich seinen Beruf
03:42oder seinen Wohnort
03:43und er beginnt einen völlig neuen Lebensaufschnitt.
03:48Und so betrachtet...
03:49Und so betrachtet
03:50begreife ich endlich den tieferen Grund
03:53für die einschneidenden Vorgänge
03:55zwischen dem vierten und sechsten Jahrhundert.
03:57Wieso?
04:00Ganz einfach.
04:02Die Alemannen, Sachsen, Gruden und so weiter
04:04wachten eines Morgens auf
04:06und stellten ernüchtert fest,
04:08es ist doch tatsächlich immer dasselbe hier
04:10in unseren Wäldern.
04:11Und schon brachen sie auf.
04:13Die Völkerwanderung hatte begonnen.
04:18So, liebe Güte,
04:20wenn ich auch nur
04:21ein etwas ernsthafteres Weib geheiratet hätte.
04:27Sei froh, dass du mich hast.
04:31Außerdem ist es noch so schön früh heute.
04:33Wir liegen schon in der Haie.
04:39Das heißt,
04:41wenn du meinst, ist auch das?
04:43Keineswegs.
04:45Ich erkenne an,
04:47dass es auch vertraute Dinge gibt,
04:48die durchaus sind.
04:52Na dann ist es ja gut.
04:54Guten Morgen, Hans.
04:57Aufwachen.
04:59Guten Morgen.
05:01Du Schlafnitze.
05:06Häusen doch gerade erschlafen.
05:08Ja, denkst du.
05:10Morgen, mein Schatz.
05:11Und denk dran,
05:12in 10 Minuten musst du aufstehen.
05:14In 50 Minuten fährt dein Bus.
05:16Na, dasselbe.
05:18Das heißt,
05:18wieso bist du eigentlich
05:19schon so früh im Gange?
05:21Weil ich vor dem Unterricht
05:22noch eine Besprechung habe.
05:23Ich habe dir übrigens davon erzählt.
05:25Aber du hast nicht zugehört.
05:27Wie immer.
05:27Also, mach's gut
05:29und nicht wieder einschlafen.
05:30Ach, wo werde ich denn?
05:31Nachdem du mich so liebevoll geweckt hast?
05:33Nein.
05:35Oh, oh.
05:36Oh.
05:37Oh, oh.
05:40Oh.
05:41Oh.
05:45Oh.
05:54Oh.
05:56Oh.
05:58Oh.
05:59Oh.
06:19Wie will ich Straße 10?
06:21Der Papa hätte ruhig ein Stück weiterparken können.
06:24Dann brauchen wir nicht so weit zu schleppen.
06:43Der Sommerleiter ist hier.
06:58Das ist ein Ding.
07:01Ich klingle mal nebenan.
07:14Was jetzt?
07:31Neumann, fragen wir mal hier.
07:33Ich klingle gleich zweimal.
07:35Normalerweise.
07:57Guten Morgen.
07:58Was Sie wünschen?
07:59Wir bringen das Schlafzimmer.
08:01Ach so.
08:03Das heißt, wie?
08:04Ich meine, was denn für ein Schlafzimmer?
08:07Na, das Schlafzimmer.
08:08Für Sommerlatte.
08:10Sommer.
08:11Das bin ich ja gar nicht.
08:13Richtig.
08:13Aber da Sommerlatte nicht da ist, da dachten wir, dass Sie vielleicht...
08:16Haben Sie schon mal was von Nachbarschaftshilfe gehört?
08:19Ja.
08:22Wie spät haben wir es denn eigentlich?
08:24Acht Uhr zwei.
08:25Himmel.
08:26Da habe ich ja verschlafen.
08:27Ich muss ganz schnell in meinen Betrieb.
08:29Wollen Sie uns nicht erst mal die Möbel abnehmen?
08:31Und quittieren dafür.
08:32Das ist ja immer dasselbe.
08:33Dabei stellen sich die Leute Möbel und wenn man sie da bringt, dann sind sie nicht da.
08:36Wir können ja die Dinger nicht sechsmal durch die Botanik fahren, bloß bei Sommerlatte
08:39nicht da ist.
08:40Also was ist?
08:41Sollen wir die Klamotten wieder mitnehmen?
08:42Also meinetwegen fangen Sie an.
08:44Ich zieh mir nur schnell was über.
09:12Oh, Vorsicht mit meiner Hand.
09:18Sie haben da eben an den Schein in der Ecke abgestoßen.
09:21Na und an sowas stößt sich heute kein Mensch mehr.
09:23Also wenn Sie hier mal ein bisschen mit anfassen würden, wären Sie gleich nochmal so schnell
09:26in Ihrem Betrieb.
09:28Vorsicht.
09:29So.
09:31Wasser.
09:32So.
09:33So.
09:35Wir nehmen in solchen Fällen immer guter Brast.
09:37Ja, vielen Dank für den Kreischlag.
09:39Wasser runter.
09:40Anziehen.
09:42So.
09:46So.
09:49So.
09:50Das wär's.
09:51Wenn Sie hier mal bitte unterschreiben wollen, alles was jetzt hier im Flur rumsteht,
09:55steht auch auf dieser Liste.
09:57Ja.
10:01Mit zwei Metten, ne, zwei Federböden und diverse Schwankteile.
10:08Ach ...
10:09Ach.
10:14Ja.
10:14Na, ne.
10:18Ach ...
10:19Danke.
10:22Äh.
10:23Äh-ähä-äh-ähem.
10:24Ähm ...
10:25Äh-äh-ähm ...
10:27Ich weiß noch.
10:28Na ja, also wenn jetzt der Sommerlatte hier wär, also wer würde uns ... bestimmt ...
10:34Also, Willi meint, dass wir auf Trinkgeld nicht angewiesen sind.
10:38Ach so, Moment mal, ich bin falsch wieder da.
10:43Na also.
10:47Upsi.
11:11Guten Morgen.
11:12Morgen.
11:13Sind Sie zufälliger Sommerlatte?
11:14Ja, ja, das bin ich.
11:16Ich bin auch nicht zufällig.
11:18Das hier ist Ihr neues Schlafzimmer.
11:20Herzlichen Glückwunsch.
11:22Schlapp.
11:23Das darf doch wohl nicht wahr sein.
11:25Ja, das übermannt einen, wenn das Möbelhaus so unerwartet zuschlägt, was?
11:29Ich habe eine vierteilige Schrankwand bestellt und kein Schlafzimmer.
11:32Tja, und die Lieferung des Schlafzimmers ist bereits quittiert.
11:37Von Herrn Neumann.
11:39So.
11:40Das hier ist ein Trinkgeld.
11:44Herr Sommerlatte, gut, dass Sie da sind.
11:46Dann können Sie gleich mal überprüfen, ob er das stellt.
11:48Ja, aber Herr Neumann, Sie nicht gerade sagen, hier an diesem Teil, da ist eine Ecke abgestoßen.
11:53Nein, nein, nein, ich habe eine Schrankwand bestellt und kein Schlafzimmer.
11:58Konnte ich ja nicht wissen.
12:00Quittiert ist aber quittiert.
12:01Also, Kollegen, so geht das nicht.
12:04Hast du gehört, Willi, Kollegen, hat er gesagt.
12:06Ist doch das Ärger.
12:07Immer dasselbe mit dem Kunden.
12:08Die Uhr geht auf halb neun und wir stehen immer noch hier rum.
12:10Halb neun, um Gottes Willen, da muss ich mich ja beeilen.
12:13Ich bin ja sonst furchtbarer Ärger.
12:14Aber da geht es Ihnen genauso wie uns.
12:15Da schriegen wir es ja dann lieber Schein.
12:17Bitte, Herr Neumann, bitte lasst Sie mich nicht im Stich.
12:19Sie haben es doch unterschrieben.
12:21Also, Kollegen, wir müssen uns mal konkret unterhalten.
12:25Ja, das ist gut.
12:26Sagen Sie den Leuten mal richtig Bescheid, Herr Neumann.
12:28Der Übrige ist, ich habe einen Bestellschein.
12:29Da steht alles drauf.
12:30Das ist doch gut.
12:31Das zeigen Sie den Kollegen.
12:32Ja, bitte.
12:33Hat Ihnen einen Bestellschein?
12:34Ach, na, natürlich.
12:38Ja, den würden wir gerne mal sehen.
12:40Ja, ja, bitte, bitte, bitte.
12:41Das können Sie sofort...
12:44Na, können Sie sofort haben, können Sie das.
12:47Ich, den können Sie sofort sehen.
12:50Na, geht's.
12:54Sofort, den Schein, den kann ich Ihnen ja gleich zeigen.
12:58So, Moment, das werden wir gleich haben.
13:02Hier.
13:04Ja.
13:09Na, wieso?
13:10Wieso denn?
13:12Ich habe das doch...
13:21Na, Herr Sommerlatte, was ist?
13:24Was?
13:24Äh, ja, ich hatte den Schein hier...
13:28Ich verstehe das nicht.
13:29Den Schein habe ich hier hergelegt, aber das begreife, wer will.
13:32Vielleicht hat sie ihn ihre Frau.
13:34Nein, nein, das ist unmöglich.
13:35Also, meine Frau darf an sowas überhaupt nicht ran.
13:37Da gibt es nämlich bloß Unordnung, verstehen Sie?
13:39Nein, nein, das kann...
13:42Warten wir mal.
13:43Hier drüben, Herr Neumann.
13:47Ach, sind Sie mal so nett.
13:50Und suchen Sie hier weiter, ja?
13:51Ich kann doch nicht einfach an Ihre...
13:53Nein, nein, nein, wir haben da gar keine Geheimnisse drin.
13:56Suchen Sie nur, suchen Sie nur weiter, ja?
14:02Na, schon gefunden.
14:05Vielleicht hätten Sie inzwischen mal ein Bier?
14:08Bier war ich...
14:09Ein...
14:09Ja, ein Moment sofort.
14:11Ein Bier, das...
14:12Ja, ja, geht's, ja?
14:13Ja, ja, ja.
14:14Aber machen Sie keine Umstände, suchen Sie ruhig weiter.
14:16Wir bedienen uns schon selber.
14:17Ich gehe mal in Ihren Kühlschrank.
14:18Ja, natürlich, das ist sehr freundlich.
14:20Vielen Dank, ja?
14:20Bier finden wir immer.
14:21Wir finden...
14:22Ja, das ist gut.
14:22Ja, für mich eine Brause.
14:29Ach so.
14:43Hübsche Wohnung.
14:45Ja, Herr Sommernatte ist Musiker.
14:48Stadttheater.
14:58Mozart.
14:59Wahnsinn, das...
15:00Können Sie auch Pop?
15:01Was, was?
15:01Wie, Pop?
15:03Moment.
15:03Quatsch, hast du doch gehört.
15:04Mozart.
15:05Klassik.
15:09Operette spielen Sie doch auch, was?
15:11Was?
15:11Ja, ja.
15:12Da war ich neulich mit meiner Frau, Battle-Student.
15:15Hä?
15:15Spielen Sie da auch mit?
15:16Ja, ja, da...
15:18Natürlich, ja, da spiele ich auch mit.
15:20Ja, Moment.
15:22Was ist denn, Herr Neumann?
15:24Echt?
15:27Können Sie nicht mal was davon spielen?
15:29Bitte, was?
15:30Und vorsichtig, mein Instrument, nein.
15:33Also, das werden wir doch dann lieber beiseite lassen.
15:38Da ist er doch.
15:43Ja.
15:45Bestellschein.
15:47Eine Schrankwand.
15:49Nichts für ungut, Herr Sommern.
15:50Auch ein Computer kann sich mal hören.
15:52Dann nehmen wir das Schlagzeichen also wieder mit.
15:55Vielen Dank, Herr Neumann.
15:57Das war sehr freundlich.
15:58Was ist das?
15:58Ich muss schnell mal meinen Betrieb anrufen,
16:00in einem Verspekt auch mitteilen.
16:02Sagen Sie, Herr Neumann,
16:03wollen Sie sich ein bisschen helfen,
16:04das Zeug wieder runterzubringen?
16:05Dann kämen wir alle schneller weg.
16:07Andere Kunden warten ja auch.
16:08Kein bisschen hilfsbereit.
16:27Ja, hier ist Neumann.
16:29Oh, Entschuldigen Sie, falsch verbunden.
16:39Also gut, ich komme dann heute Abend noch vorbei.
16:42Ich nehme Sie beim Wort.
16:43Also, bis dann.
16:45Entschuldigen Sie bitte, meine Herren.
16:46Hallo, wie kommen Sie denn in unser Gespräch?
16:49Mein Name ist Neumann.
16:52Krafke.
16:53Entschuldige.
16:54Ja, angenehm.
16:55Ja, ich bin da in Ihre Leitung gekommen.
16:56Ich habe immer eine andere Nummer gewählt,
16:58die Nummer von meinem Betrieb.
16:59Aber ich habe eine ganz große Bitte an Sie.
17:01Ich laufe immer falsch auf.
17:02Ich erreiche meinen Betrieb nicht.
17:04Immer einen falschen Anschluss.
17:05Ich möchte Sie bitten,
17:06dass Sie vielleicht die Nummer 4637 anrufen
17:09und Bescheid sagen,
17:10dass ich Hans Neumann aufgehalten werde
17:13und dass ich sofort kommen werde.
17:174637?
17:184637 wird gemacht.
17:19Machen wir.
17:19Ja, danke.
17:21Verbindlich.
17:21Das ist wirklich sehr freundlich von Ihnen.
17:23Danke viel.
17:25Machen wir.
17:25Jetzt muss ich in den Autoschüssel.
17:27Ich fahre mich hin.
17:29Trabant.
17:43Na, Meister, was suchen wir denn nun?
17:46Mein Wagen.
17:47Mein Trabant ist weg.
17:48Weg?
17:48Ja, verkunden.
17:50Die Dinger werden heutzutage geklaut wie dich.
17:52Hier, genau hier hat der gestanden.
17:55Ach, der PVC-Jaguar mit dem braunen Lenkstreifen.
17:58Das war ihr.
17:58Ja, das war er.
17:59Ich sage doch, geklaut.
18:01Wieso?
18:01Da glauben Sie, der fährt von alleine weg?
18:04Wir sehen Sie nicht wieder.
18:06Warum denn nicht?
18:07Die Polizei, die wird schon...
18:08Ach, bis Sie da Bescheid gesagt haben.
18:10Da ist der doch längst ausgeflachtet.
18:14Ersatzteilspender.
18:14Doch, ich hatte da mal einen Kunden, dem ist folgendes Problem.
18:16Und das war ich nicht.
18:42Ja, ich mache das.
18:44Ja.
18:44Ja, bis vor kurzem stand er doch vorm Haus und jetzt ist er weg.
18:47Na weg!
18:49Nicht mehr da!
18:50Das kann er auch gar nicht.
18:52Weil er hier ist.
18:54Hier bei mir in der Schule.
18:57Ja, ich hab ihn mir in der Freistunde geholt.
19:00Ich will doch nach Schulschluss gleich in die Reinigung fahren,
19:03Wäsche holen und den anderen Kram.
19:06Aber sag mal, warum bist du denn noch zu Hause?
19:09Weil Sommerlatte ein Schlafzimmer bekommen hat,
19:12statt einer Schrankwand.
19:14Also ruf bitte sofort in meiner Bude an
19:16und sag dort Bescheid, dass ich mich in eine Taxe werfen werde und anrolle.
19:20Ich kann nämlich nicht anrufen, weil das Telefon nicht funktioniert.
19:23Unser Telefon.
19:26Ja, Marianne, dich hab ich plötzlich erreicht.
19:30Ruf bitte sofort im Büro an.
19:33Die müssen ja mittlerweile denken, dass ich verschützt gegangen bin.
19:45Ich bin gar nicht mehr da.
19:47Na, wenn die Sache so ist, dann kann ich ja wieder gehen.
19:49Küsst ihr einen?
19:50Moment, Moment mal, wer sind Sie denn überhaupt?
19:52Ich bin Herr Eisbär.
19:54Wie bitte?
19:56Kühlschrank-Reparatursavize.
19:58PGH Eisbär.
19:59Oh nein.
20:00Oh ja.
20:01Ja, ja, ja, ich verstehe schon, dass ihr die Freude übermannt.
20:04Denn wie ich sehe, ist ja Reparaturauftragmann gerade drei Wochen alt.
20:08Ja.
20:09Manchmal schlagen wir schnell zu.
20:14Na, Meester, wo geht's nur lang?
20:16Ach so, ja.
20:17Hier ist die Küche.
20:18Aha.
20:23Ja, es ist ja nur, ich meine, eigentlich müsste ich ja längst im Betrieb sein, auf Arbeit.
20:26Wissen Sie was?
20:27Rufen Sie da an, dass Sie später kommen.
20:29Also, ich ruf bei sowas auch immer an.
20:31So.
20:32Und nun stellen wir schnell das Täschchen weg.
20:34Und dann fangen wir gleich an.
20:36Und wenn Sie dann noch ein bisschen zupacken,
20:38da ist die Sache ratzbatz in einer Stunde vergessen.
20:40Eine Stunde, du lieber Himmel.
20:41Dann haben Sie was zu trinken da?
20:42Ja, selbstverständlich.
20:45Aber nichts Kaltes.
20:47Kühlschrank ist ja kaputt.
20:49Soll ich Ihnen mal was sagen?
20:51Das ist überall der Zähre,
20:54wo wir vom Kühlschrank-Service hinkommen.
20:57Immer gibt's warme Getränke.
21:00Na ja.
21:02Danke.
21:05Kollege Oma,
21:07da hat eben ein Herr Schult angerufen.
21:10Meister Neumann kommt heute später.
21:11Na ja, gut, dann geben Sie es der Abteilung weiter.
21:14Ja, mach ich's eben.
21:21Frau Ebi-Schwimmer, BGL-Sekretariat Ome.
21:25Ja.
21:27Ja.
21:28Ja.
21:30Danke.
21:35Und jetzt hat ein Herr Krafke angerufen.
21:40Ein Meister Neumann habe sich in sein Telefongespräch gemischt
21:43und er soll sagen,
21:45dass Meister Neumann sich demnächst auf den Weg macht.
21:48Was geht das mich an?
21:49Sagen Sie das auch der Abteilung?
21:51Ja.
22:02Ome.
22:04Ach ja.
22:06Ja, Marianne Neumann.
22:08Ja.
22:09Ach, Sie sollen bestellen,
22:10er kommt sofort mit einem Taxi.
22:12Ach, das ist aber schön.
22:13Ja, da freuen wir uns aber alle sehr.
22:15Mhm.
22:17Ja, vielen Dank.
22:22Kollegin Frisch.
22:25Bestellen Sie der Abteilung.
22:27Frau Neumann hat auch angerufen.
22:29Sie lässt bestellen.
22:30Meister Neumann kommt sofort.
22:31Sogar mit einem Taxi.
22:46Verflucht.
22:47Aber später.
22:48Also, ehe Sie hier in der Gegend eine Taxi kriegen,
22:51sind Sie so im Betrieb gelaufen.
22:53Könnten Sie vielleicht...
22:54Nee, nee, nee, kann ich nicht.
22:56Da liegt ja schon meine Werkzeugtasche.
22:58Haben Sie denn hier ein Fahrrad?
23:00Natürlich habe ich ein Fahrrad.
23:01Also, das heißt nicht ich, sondern mein Sohn.
23:04Ach, äh, tun Sie mir einen Gefallen,
23:06rufen Sie 4637 an.
23:08Das ist mein Betrieb.
23:09Und sagen Sie dort Bescheid,
23:10dass ich noch etwas später komme.
23:12Aber ganz bestimmt noch vor Schichtsschloss.
23:144637?
23:15Gut, kann ich machen.
23:33Ich brauche ja die Kellerschlüsse.
23:53Herr Neumann, sind Sie das?
23:55Ja, ich bin es, aber ich muss ganz dringend in den Betrieb.
23:57Ich bin eingeschlossen, mein Mann ist weg und ich bin eingeschlossen und ich finde meinen Schlüssel nicht.
24:03Ja, können Sie nicht warten, bis er wiederkommt, Ihr Mann?
24:06Ich weiß nicht recht, der ist weggefahren, nach Bischofswerder zu seinem Bruder.
24:11Drei Tage.
24:12Meine Güte.
24:14Ich habe ja einen Termin bei der Fußpflege.
24:17Wissen Sie, mein Zehennagel, der ist eingewachsen und es tut so leh.
24:20Ja, Frau Scholz, ich habe eigentlich gar keine Zeit.
24:23Ich muss in den Keller ein Werkzeug holen, damit ich Ihre Tür aufmachen kann.
24:32Herr Neumann!
24:33Ja, was ist denn?
24:34Vorhin bei Sommerland, das haben die neue Möbel gekriegt?
24:38Ja.
24:38Was denn für welche?
24:40Na, ein Schlafzimmer.
24:41Da brauchen die dann schon wieder neue Schlafzimmer, die haben doch erst vor zwei Jahren.
24:45Sie haben sie auch gar nicht genommen.
24:48Herr Neumann!
24:49Ja, was ist denn schon, bitte?
24:51Herr Neumann, war das vorhin der Kühlschrankmann bei Ihnen?
24:55Ja, wir hatten ihn vor drei Wochen bestellt.
24:58Frau Scholz, ich muss jetzt das Werkzeug holen.
25:01Wissen Sie, wie du jetzt sagst, Herr Scholz?
25:02Der hat mich bescheuert, Herr Pollenbezüge.
25:05Danke.
25:08Und jetzt hat jemand von der PGH Eisbär angerufen und richtet aus,
25:13ein gewisser Meister Neumann nehme sich nach Schichtende ein Taxi oder ein Fahrrad.
25:17genug.
25:21Jetzt kümmere ich mich selber.
25:24Das hätte ich der Abteilung auch noch sagen können.
25:45Ja, stimmt doch was nicht.
25:47Und du, Heli, du müsstest das als erster wissen.
25:51Wieso ausgerechnet ich?
25:53Schließlich wohne doch im selben Haus, oder?
25:55Na und?
25:56Das will ja mich fragen.
25:58Ich hatte schon eine ganze Weile den Eindruck, dass Hans sich in letzter Zeit irgendwie verändert hat.
26:03Ist doch Unsinn.
26:04Davon habe ich überhaupt nichts bemerkt.
26:05Das ist ja eben das Schlimme.
26:07Wie oft merken wir viel zu spät, dass mit unserem Nachbarn oder Kumpel etwas nicht in Ordnung ist.
26:12Genau das ist nicht in Ordnung.
26:16Spekulationen bringen uns nicht weiter.
26:18Ich möchte nur noch Folgendes sagen.
26:20Hans Neumann war immer für uns da, wenn wir ihn brauchten.
26:24Jetzt sind wir für ihn da, wenn er uns braucht.
26:36Sind wir für uns da?
26:43Der Fertigenn November
26:44von
26:44Auf
26:44Auf
26:44Auf
26:44Fertigenn
26:45Auf
26:45Auf
26:46Auf
26:57Musik
27:26Guten Abend, da ist alles drunter und drüber.
27:30Entschuldigt, aber so etwas ist mir noch nie passiert.
27:34Und das alles nur, weil der Sommerrat in meinem Haus
27:38ein Schlafzimmer bekommen hat, statt einer Schrankwand.
27:41Versteht ihr?
27:43Und der hat das noch gar nicht mal gemerkt.
27:46Weil er gar nicht da war.
27:48Moment mal, was hast du da eben gesagt?
27:51Was ist mit Sommerlatte?
27:52Gerade als ich weg wollte, da kamen die Möbelleute
27:55und brachten für Sommerlatte ein Schlafzimmer.
27:58Der hatte aber eine Schrankwand bestellt.
28:01Ein Schlafzimmer hatte ich bestellt.
28:04Heute war Liefertermin.
28:06Wie dann war es also dein Schlafzimmer?
28:10Hatten Sie bewusst gehört?
28:11Ja, wo ist das jetzt?
28:12Ja, wieder ein Möbellager, vermutlich.
28:18Wenn das so ist, ihr werdet hier wohl ein Vierteljahr warten können,
28:21bis die wieder mal vorbeikommen.
28:23Und dann kriegst du eine Schrankwand, statt einen Schlafzimmer.
28:26Das ist ja jedes Mal dasselbe.
28:27Na Hans, ob das klug war, in deinen Zustand noch zu kommen?
28:32Was für ein Zustand denn?
28:50Kühlschrank funktioniert wieder.
28:52Kaltes Bier.
28:59Na, dann wollen wir mal wieder.
29:01Was?
29:01Na, fernsehen.
29:02Jeden Abend?
29:03Ja, jeden Abend ist ja wohl übertrieben.
29:05Aber wenn du keine Lust hast, in die Uhr rückzukommen.
29:08Nee, mach nur an.
29:16So, fertig.
29:37Beat.
29:37Hm, ich sehe es.
29:41Immer das selber.
29:57Wenn ich so auf den heutigen Tag zurückblicke.
30:03Ich glaube, Marjana, du hast wie so oft auch diesmal recht.
30:08Keine Stunden mehr gleich der Abend.
30:12Und jeder Tag hat es eine ganz besondere Anmute.
30:40Du Jan, kommst du noch ein bisschen in unsere Laube?
30:42Ja, da können wir auch Schularbeiten machen.
31:06Ihr habt Besuch.
31:07Was haben wir hier?
31:09Was macht der denn in unserem Garten?
31:12Vielleicht wildern.
31:13Was gibt es denn da zu wildern?
31:15Wir haben keine Kaninchen.
31:16Vielleicht wilde.
31:17Nicht mal die.
31:18Der Garten ist so klein.
31:19Da haben gerade wir Platz, sagt mein Papa immer.
31:28Aber niedlich ist er.
31:30Der gehört nicht her.
31:31Nicht in die Kolonie.
31:33Den habe ich hier noch nie gesehen.
31:37Kein Mensch zu sehen.
31:39Vielleicht hat er sich verlaufen.
31:41Wer weiß, woher.
31:42Na komm, na komm.
31:44Was ist denn das für eine Sorte?
31:46Trater Hund?
31:47Sieht mehr in der Promenade-Mischung aus.
31:50Aber niedlich ist er trotzdem.
31:52Weit und breit, keinen Besitzer zu sehen.
31:54Was machen wir nun mit ihm?
31:56Wenn sich niemand meldet, behalten.
31:59Ich nehme ihn mit nach Hause.
32:01Nee, nee.
32:02Kommt gar nicht in Frage.
32:03Ich habe ihn ja zuerst entdeckt.
32:05Aber in unserem Garten ist er.
32:06Zu mir ist er gleich gekommen.
32:08Ich habe ihn zuerst gefüttert.
32:13Na gut.
32:14Nimmst du ihn eben.
32:16Die eine war zu euch.
32:17Und die andere kommt er zu uns.
32:18Abgemacht?
32:23Aber ich weiß nicht, was meine Eltern dazu sagen.
32:26Wieso?
32:27Na, als wir noch in Kelling gewohnt haben,
32:29da wollten wir uns auch mal einen Hund anschaffen.
32:31Na ja.
32:32Ja, da hatten wir eine Parterre-Wohnung mit Garten.
32:35Jetzt wohnen wir in der dritten Etage.
32:37Musst du ihn immer Gassi führen?
32:38Ja, die Hausgemeinschaft hat mal abgesprochen,
32:40dass sie keine Tiere in der Wohnung wollen.
32:42Dann gehört er eben mir.
32:44Nee, nee, kommt gar nicht in Frage.
32:51Weißt du, wir lassen ihn erst mal in der Laube hier.
32:54Irgendwo muss er ja bleiben.
32:56Das ist gut.
32:57Na, wie heißt du denn?
32:59Na, Titus.
33:00Wie heißt er?
33:01Na, Titus.
33:02Ab jetzt.
33:03Titus?
33:03Wie kommst du denn auf Titus?
33:05Finde ich eben gut.
33:07Titus.
33:08Bei irgendein alter Kaiser oder König oder sowas.
33:13Du sollst ein König sein.
33:20Das verstehe ich nicht.
33:22Hier war doch noch ein Rest.
33:24Wurst.
33:25Hier war doch noch ein Rest Wurst, Schnittgäse.
33:28Zwei Bockwürste auch.
33:30Brigitta, hast du das gegessen?
33:32Ich doch nicht.
33:35Von meiner Couch fehlt übrigens die Wolldecke.
33:37Hast du die?
33:38Ich doch nicht.
33:39Das wird ja immer verrückter.
33:41Will mein Rad aus dem Keller holen?
33:42Der Gepäckträger ist verschwunden.
33:45Aus dem Kühlschrank fehlt Wurst und Käse.
33:47Von Gittis Couch die Wolldecke.
33:49Aus dem Keller dein Gepäckträger.
33:51Also ich war es nicht.
33:55Ich auch nicht.
33:56Ich doch schon gar nicht.
33:58Aber wir haben doch noch einen Sohn.
34:04Wo steckt denn der eigentlich?
34:06Warum raut der nur so?
34:07Von Käse wird der eben nicht satt.
34:08Gleich braucht es ja ein Tier.
34:10Kannst du nicht irgendwo noch ein paar Würste besorgen?
34:12Dann zieht sich Räumen unseren ganzen Kühlschrank leer.
34:14Hält doch auf.
34:16Na gut.
34:17Guck ich nachher mal bei uns nach.
34:19Vielleicht kann ich irgendwo noch ein paar Knochen auftreiben.
34:23Vielleicht muss er mal.
34:27Na komm, Titus.
34:32Aber erst wird die Hütte fertig gemacht.
34:49Wenn sich der Besitzer nun nicht meldet,
34:51wem gehört Titus dann?
34:53Na mir.
34:54Wieso dir?
34:55Na ich habe doch die warme Wolldecke mitgebracht.
34:57Na und?
34:59Na was glaubst du denn,
35:00was ich noch für Schähereien kriege?
35:01Mit meiner Schwester und mit meinen Eltern.
35:04Und wem gehört die Laube?
35:06Hm.
35:13Hier.
35:15Du brauchst doch schon lange einen Gepäckträger.
35:17Gepäckträger gegen Titus.
35:21Nö.
35:22Nö, nö.
35:22Da mache ich nicht mit.
35:27Hast du deinen Vater eigentlich schon gefragt,
35:28ob du Titus mit nach Hause nehmen darfst?
35:30Doch, es ist Sonntag.
35:31Da hat er meistens gute Laune.
35:32Kannst du auch bis Mittwoch warten.
35:34Wieso bis Mittwoch?
35:36Weil ich da Geburtstag habe.
35:38Und bis dahin schaffe ich 15 Liegestütze.
35:39Das schaffe ich bis dahin.
35:41Wieso denn das?
35:43Das habe ich meinem Vater versprochen.
35:45Wegen meiner Virensport.
35:46Und dann darf ich mir was wünschen.
35:48Was Schönes.
35:49Und was wünschst du dir?
35:52Na Titus natürlich.
35:54Ach so ist das.
35:56Deine Eltern wollen den Hund auch nicht in der Wohnung haben.
35:59Na, 15 schaffst du nie.
36:06Wetten?
36:0814,5, ja.
36:09Wetten?
36:10Gut, wetten.
36:12Wer mehr schafft, kriegt Titus.
36:13Abgemacht?
36:14Abgemacht.
36:21Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs.
36:28Schiebung.
36:29Du hast beim letzten Mal nicht richtig nachgedrückt.
36:31Ist ja nicht wahr.
36:31Im Training mit meinem Vater habe ich sogar schon mal 17 geschafft.
36:34Mein Vater hat sogar schon mal 25 gemacht.
36:36Glaubst du?
36:37Na klar, in der BSG.
36:39Na und?
36:40Mein Vater wirst du ja 30 Liegestütze schaffen.
36:43Pah, Angabe.
36:45Glaubst du nicht?
36:46Da wette ich glatt um Titus.
36:5130?
36:5230.
36:54Gut, wetten wir.
36:56Dass mein Papa mehr Liegestütze kann als deiner.
36:58Wetten wir, dass mein Vater mehr Liegestütze kann als deiner.
37:01Die Wette gilt.
37:09Haussportfest.
37:11Liebigstraße 10 gegen Liebigstraße 11.
37:15Du erwartest doch nicht hoffentlich von mir, dass ich den Unfug dieser Bengels auch noch gut heiße.
37:19Warum denn nicht?
37:24Sag mal, was habt ihr euch denn eigentlich dabei gedacht?
37:29Du erzählst den Mietern hier im Haus, die Liebigstraße 11 habe uns herausgefordert.
37:32Und Andi erzählt den Mietern der 11, die Liebigstraße 10 habe sie herausgefordert.
37:39Na ja, Schulz hat ja alles noch rechtzeitig herausbekommen.
37:42Und macht mit.
37:44Und warum willst du nicht?
37:46Ich weiß schon, was jetzt kommt.
37:49Meine Trägheit.
37:51Setz den Bauch an, ich werde alt, ich muss Sport treiben.
37:54Nicht wahr?
37:55Du kannst den Jungen doch nur nicht hängen lassen.
37:59Du kannst doch unmöglich zu den Leuten gehen und sagen, mein Vater lehnt das Sportfest ab.
38:07Vati, du musst unbedingt dabei sein.
38:09Halt den Mund!
38:10Das kannst du schon deinetwegen nicht verlangen.
38:13Wieso denn meinetwegen?
38:16Erstens, nun wo beinahe alle Leute im Haus dafür gewonnen sind.
38:20Und zweitens, weil die Leute denken müssten, dass du dich vor so einem Wettkampf drücken willst.
38:25Ach, hier geht es allein um die Autorität, die väterliche.
38:30Hier bestimmt nicht einfach mein Sohn über mich.
38:32Stell dir mal vor, die Decke ist wieder da.
38:35Setzt euch hin, jetzt wird gegessen.
38:37Ja, an die Getränke.
38:52Danke.
39:00Das muss mich gar nicht so anzusehen.
39:03Meinetwegen macht euer Sport fest, aber ohne mich.
39:05Wenn du nicht mitmachst, dann brauchst du gar nicht zu sein.
39:09Hör mal zu, mein Junge.
39:10Nur weil du es dir in den Kopf gesetzt hast, mache ich nicht den Hampelmann.
39:15Ich torne den Leuten da unten etwas vor.
39:17Auf der Grünfläche.
39:19Hier schieße ich kein Athlet.
39:21Aber Andi hat gesagt, dein Vater...
39:22Lass mich mit deinem Andi zufrieden.
39:26Hoffentlich zieht ihm sein Vater mal die Hosen stramm.
39:31Schlimm genug, dass Herr Hildebrandt sich das gefangen lässt.
39:41Aber Herr Hildebrandt will dich in die Tasche stecken, Vati, hat Andi jedenfalls gesagt.
39:50In die Tasche stecken? Wie hat er denn das gemeint?
39:55Na, beim Liegestütz. Und wenn du jetzt nicht mitmachst.
40:03Der schmale Buchhalter aus dem Betriebsbüro? Der will mich in die Tasche stecken?
40:17Sag mal, habe ich da richtig gehört?
40:19Hat Andi gesagt.
40:23Sehr lächerlich.
40:27Und da habe ich mit ihm gewettet, dass du bestimmt mehr Liegestütze kannst als dein Papa.
40:40Sag mal, du glaubst doch nicht im Ernst, dass das stimmt, was Andi da von seinem Vater erzählt?
40:45Nein, ganz bestimmt nicht. Ich weiß, du bist viel stärker.
40:51Na, aber wenn du nicht mitmachst, würde ja Herr Hildebrandt denken, du hättest Angst vor ihm.
41:00Das wird ja immer schöner.
41:02Ich sollte Angst vor Herrn Hildebrandt haben?
41:08Angeblich schafft der Hildebrandt 25 Liegestütze. Aber das glaube ich nie.
41:16Vati, du vielleicht. Wenn du ein bisschen trainierst.
41:34Wo ist eigentlich mein Trainingsanzug, Majane?
41:55Das ist schon Schattenfahrt.
42:07Die Herrn Neumann, Liebigstraße 10 und Hildebrandt, Liebigstraße 11, zum Wettbewerb Liegestütz. Bitte antreten.
42:17Vati, wenn du gewinnst, hast du einen Sonnenkreis.
42:202, 10, Lasse!
42:31Also, Liegestütz mit durchgedrückten Armen.
42:39Wenn ich bitten darf.
42:45Auf die Plätze. Fertig. Los!
42:511, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,
43:2110, 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10, 11, 10, 11, 7, 10, 11, 14, 15, 11, 13, 14, 15,
43:4415, 15, 16, 15, 15,ushalte renovieren.
43:4717, 18, 19, 20!
44:1821 ...
44:21Hildebrandt, Hildebrandt!
44:22Neu-Mail!
44:24Denk an den Fenderpreis!
44:30Nicht nachhersen, Papa! Nicht nachhersen!
44:32Nicht nachhersen!
44:34Du machst ...
44:36Du musst nach oben!
44:37Du schaffst es!
44:4122 ...
44:42Neu-Mail!
44:43Und so, weiter!
44:448 ...
44:461 ...
44:492,...
44:50Los!
44:582 ....
45:026
45:05sie setzen! 2
45:07sie lassen! 2
45:10sie legen ... 1
45:12sie hacen! 3
45:18Sieger, Herr Neumann-Liebig-Straße 10.
45:22So war das doch nicht gemeint. Ihr sollt euch doch nicht kaputt machen.
45:29Mich in die Tasche stecken.
45:36Eigentlich hat keiner gewonnen.
45:38Na hör mal, mein Vater hat doch...
45:39Moment mal, ich meine von uns beiden.
45:41Wieso?
45:42Na, 30 waren ausgemacht.
45:45Na, wenn die nicht mehr schaffen...
45:47Na gut.
45:49Das ist nur.
45:52Hattest du dem Sieger nicht einen Sonderpreis versprochen?
45:55Gleichfahrt, wir müssen bloß noch mal an Hildebrands Laube.
46:00Guck mal, ist das nicht Titus?
46:02Und meine Mutter.
46:04Was will denn der Mann mit unserem Titus?
46:08Na komm, Titus.
46:10Na komm, Titus.
46:23Ja, ja.
46:24Jan.
46:25Ja, das möchte ich ganz herzlich.
46:27Dass ihr mir meinen Maxl so lieb gepflegt und gefüttert habt.
46:32Ist ja reine Zufall, dass ich den Hund in Hildebrands Laube bellen gehört habe.
46:35Ich bin hier erst neu in der Kolonie.
46:38Na ja, da dachte ich schon, mein Maxl hätte sich verlaufen oder sowas.
46:42Also nochmals vielen herzlichen Dank.
46:46Komm und einen schönen Tag noch.
46:52Na, was ist denn nun mit meinem Sonderpreis?
46:55Das war er.
46:56Titus.
46:58Titus?
46:59Wieso ein Titus?
47:01Na, ist doch Maxl.
47:06Titus?
47:06Das ist doch noch Gehalte.
47:08pretend the persons dir sind.
47:09Nacht ist endlich 18,02?
47:09Bis dann bin ich auch schon beiimo,
47:09wie sie.
47:09Alles schön.
47:09Ich war tief und gern verbewusstast,
47:10bis dann jud Safe undcole Busnw anxiety wird.
47:10Bis dann Islam sommt

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