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KurzfilmeTranskript
00:30Ach, Sie kennen mich?
00:32Opa?
00:35Metropol.
00:37Meine Art Liebe zu sagen.
00:41Ich bin Mack.
00:43Aha.
00:49Nicht schlechter, Opa ist besser.
00:51Füßig.
00:53Wanderweiter, Opa.
00:57Sie?
00:58Ich bin ja drüben.
01:01Von daher kenne ich mir auch aus.
01:03Man fängt so mit das alles.
01:06Was nehmen Sie?
01:09Hier.
01:12Fitschi.
01:13Ich brauche Paris.
01:14Kostet 85 Marks.
01:18Das ist derselbe Duft wie meine Frau Kettcher drüber.
01:21Oh, meine Ränge nicht mehr so.
01:23Aber ich habe trotzdem lieber Kettcher drüber gemacht.
01:25Wissen Sie, wie im Trinkgeld?
01:27Na ja, ist doch immer dasselbe.
01:29Kleen jenen, die Osten, die duften mal los.
01:33Was soll denn das?
01:37Schleuder.
01:38Klimpafel hier.
01:40Das stinkt mal an.
01:45Ich brauche es nicht so doll.
01:47Das ist doch jetzt kein Wasserfall.
01:53Sie, geben Sie mal die Hand vom Drücker.
01:56Doch, ziehen Sie sich das an.
01:58Nass, kütz nass, die ganze Bluse.
02:00Ja, überhaupt.
02:01Ich bin ja bloß nicht getrauscht.
02:03Na ja, dann haben Sie sich ja auch kaputt gemacht.
02:05Ach, Sie sind vielleicht gut.
02:08Hier, total ruiniert.
02:09Hier eine defekte Wasserspülung.
02:11Aber Sie, statt sich zu entschuldigen.
02:13Mach dich mal nicht so.
02:14Dann drehe ich den Fernse hoch.
02:17Fernse war der gemacht.
02:1830 Pfennig mit Waschen.
02:32Ja, das ist so fertig.
02:35Manche Leute aber auch,
02:36dass die Geld rumarsen.
02:39Das kann doch alles mal verdient sein.
02:41Ihr könnt aber bloß auf den Sprung noten gehen.
02:44Weil die gerade keine Kundschaft anliegt.
02:46Bei mir wird das Klimpern gewährt.
02:49Ihr könnt nicht.
02:50Nee, ich kann ja auch nicht mehr klimpern.
02:53Der Typ, wer lässt den nach?
02:54Das ist nicht der Typ, Herr Männer.
02:56Das ist der Tuch.
02:58Was denn für ein Tuch?
02:59Das ist mal von doof verkaufen, was?
03:02Das war früher im Mai.
03:03Ich weiß ganz genau,
03:04dass du auf den Teller legst,
03:06damit ich nicht klimpern wäre bei dem.
03:09Aber Leute können.
03:13So.
03:14Wer kriegt denn heute ja nichts?
03:15Nee, weil ich meine, dass ich ist.
03:22Ich schaffte und schaffte,
03:23verdiene mir noch was nebenbei.
03:26Und du?
03:27Du schmeißt das jetzt mal bloß raus.
03:30Ich muss jetzt so lange sparen,
03:32bis ich die 20 Mark haben,
03:33die du aus der Wirtschaftskasse entwendet hast.
03:36Danke, die Dame.
03:37Das ist entwendet.
03:39Ich hab sie mir bloß gepumpt.
03:43Gepumpt?
03:44Wo gibt's denn sowas ohne mir zu fragen?
03:46Könnte ich ja eine erste Bank ausreißen.
03:49Das ist ja wohl was anderes.
03:50So ist das was anderes.
03:52Mit der Bank ist man ja nicht verheiratet.
03:54Guck mal, das ist deine Philosophie.
03:56Mir kannst du bejaunern, ich bin bloß deine Frau.
03:59Bejaunern?
04:00Das geht aber zu weit.
04:02Wo ich mir nur ab und zu zu meinem Recht verhelfen tun.
04:04Zu deinem Wolle.
04:06Hast mir ja nie was gehört.
04:09Hast mir nie was gut mitgebracht.
04:12Was gut ist.
04:12Der fehlt oben und noch.
04:17Ohne Kaffee geht's nicht runter.
04:20Alles das.
04:22Mann, hast du einen schlechten Tag heute.
04:24Ich hab das jetzt aber nicht.
04:26Ach nee, aber hier für immer, wa?
04:30Weil da hast du auch schon wieder.
04:31Also wenn du das von mir denkst.
04:33Das denk ich nicht.
04:33Das riech ich.
04:35Na und?
04:37Ich werd mir wohl doch eine Molle leisten können.
04:40Was kann ich mir denn leisten?
04:43Hier, riech mal.
04:45Gut, wa?
04:46So was Feines.
04:48Das hab ich mir in meinem ganzen Leben noch nicht leisten können.
04:50Na, Oma.
04:52Mach deinen Jans.
04:53Fass mir doch nicht an.
04:55Na, denn eben nicht.
04:57Das kommt alles von deiner verdammten Knickerigkeit.
04:59Na, Inna.
05:00Muss ja das jetzt zusammenhalten.
05:01Du, ich hab eine defekte Spülung.
05:11Inna, Bange.
05:12Das werden wir euch gleich haben, bitte hier vergessen.
05:18Ich will ja nicht mehr.
05:21Ich will ja nicht mehr.
05:22So viel ich jetzt.
05:25Nur ein Jans.
05:39Ich mache das erste, auf dem Wein kann keiner stehen, na ja.
05:59Was willst du denn schon wieder?
06:05Hier, verteile ich mir von meiner Tarseinnahmen abgezwackt, damit du meinen guten Willen siehst, ne?
06:11Papier, wie kannst du dir an den Hut stecken?
06:13Warte, vor allem mal.
06:15Entweder alles will ich haben oder ja, nicht.
06:17Da bin ich aber waff. Eben hast du mir noch angemahnt.
06:21Na, da fände sich jeder aus.
06:23Das ist mir ja bloß von der Arbeit ab.
06:25Mein sachte Mädchen, ja?
06:27Ich hab hier was vergessen.
06:28Was vergessen? Hier ist nichts vergessen worden.
06:32Na, das werden wir ja sehen.
06:36Na?
06:36Ach so, na ja, hast du ja.
06:41Was ist denn nun schon wieder los?
06:45Nach der defekte Spülung kicken.
06:48Na, nun ist ja abgerillt.
06:49Plastert, Männer.
06:51Apiril, das sind ja ganz neu im Moden.
06:53Das ist mal ein Spinn.
06:54Aber ich hab mein Weichzeug drin, der Menschenskind.
06:57Und ich mein, ja, das ist mir bloß am Portemain, ne?
06:59Leute, Kim, was bist du bloß von Drachen?
07:02Du warst mal so ein liebes Mädchen.
07:04Na, ja, wenn ich den nicht genommen hätte, weggedeutelte Ruf noch.
07:06Na, machst du den Ruf oder nicht?
07:10Geht mir über die Hutschnur.
07:12Nee, auch.
07:38Du siehst du, du kannst dir auch mal was schönes gucken.
07:42Und jetzt ruf mal dran.
07:43Ist er doch noch gekommen, jetzt aus, ich leck.
07:46Aber das kuff ich mir nur.
07:48Na, wenn du drauf ankommst, da fällt mir nicht ein.
07:51Du wartet schon in der Schule.
07:54Sahnetorte.
07:56Na, ich wollte immer mal ne Sahnetorte haben, die uns von mich alleine.
07:59Aber das geht ja nun nicht mehr weh, nicht alle.
08:03Was anzuziehen.
08:06Na, oder Parfum, aber als ich mag, das ist Wurr.
08:10Guck mal.
08:14Nenne.
08:16Soll doch mal in den Ofensalon.
08:18Gib mal schnell einen Jan.
08:28Herr Jott, noch mal.
08:31Auch das noch.
08:34Ach.
08:36Was denn herz.
08:44Was der Töne,
08:46ich glaube ich Spinner.
08:50Deshalb hat sie abgeriert.
08:54Mensch, Lottekin.
08:59Tag, die Dame.
09:01Kabine rechts.
09:05Wo ist erster?
09:07Ich muss mich nicht mehr machen.
09:21Ich muss mich nicht mehr machen.
09:30Du hast dich erstellt.
09:33Aber Lottekin.
09:34Was ist denn?
09:35Ich meine, die hat ja jemand stehen gelassen, meine ich denke.
09:40Da denkst du immer richtig.
09:42Hat gefunden.
09:44Hat sie denn noch keinen Arzt vermisst?
09:46Nee, sie hat noch keinen an mir.
09:50Irgendwann kommt.
09:52Dann mach doch mal keinen Kopf.
09:54Denn hier hör zu uns.
09:56Uns?
09:58Na klar.
10:00Du hast ja keinen Bächern genommen.
10:02Du hast ja mal bloß Bächern gefunden.
10:04Die hab ich auch mal weggefunden.
10:06Hätte ich dir mal lieber wieder abschiehen.
10:08Sag doch sowas nicht, Lottekin.
10:10Und dann merke dir.
10:11Uns gehört sie ja nicht.
10:13Wenn sie eben gehört, dann hört sie ja nie.
10:16Sehr gut.
10:18Einverstanden.
10:19Dir gehört sie.
10:20Dir.
10:22Hast ja immer die Hosen angehabt bei uns.
10:24Sonst wären wir ja auch zu nichts gekommen.
10:26So ist es.
10:27Und nun können wir uns auch was leisten.
10:30Warte.
10:31Zum Beispiel eine schöne Jaststatt übernehmen.
10:33Ach, das wär was.
10:35Du hast jetzt vielleicht nie einen dicker Arzt.
10:37Ja, dann eben nicht.
10:39Dann bleibst du eben weiter hier.
10:41Ist vielleicht auch besser, wenn ich bloß Aline hochführe.
10:44Was wirst du?
10:45Mir zur Ruhe sitzen.
10:46Um Haushalt kümmern.
10:48Auf der faule Haut liegen wirst du dir.
10:50Kann man sehen, du hast verdoppten Charakter.
10:52Das geht ja schon los bei dir.
10:54Hä?
10:58Ja, man hat mal auf den Tisch.
11:05Und nun, ich rate nicht.
11:07Du kriegst das Geld nicht.
11:08Du nicht.
11:09Nun bring ich sie weg.
11:10Ein Schuss von dir.
11:11Ein Schuss von dir.
11:13Ein Schuss von dir nach oben.
11:14Der steht bei mir noch in der Kreide.
11:16Das ist etwa 40 Jahre.
11:19Wer ist mir so viel schuldig geblieben,
11:21dass das ganz, ganz gerecht ist,
11:23wenn der nun mal eine Uhr zudrückt.
11:25Na siehste.
11:26Du aber wirst du, wenn du zu ihm isst wie ich,
11:29ist er verletzen.
11:31Mach da mal keinen Kopf.
11:33Jemand wie du verierst kein Geld.
11:35Nee, nee.
11:36Ja, aber das könnte eine Rentnerin hier werden.
11:39Oder vielleicht auch ein Student.
11:41Dann lässt die Lose noch auch mit das alle Zeug jetzt so rum.
11:45Aber nicht mit so viele Geld.
11:50Komm, gib schon her.
11:52Ich schließe sie wieder weg.
11:53Na, das fehlte noch.
11:55Ach ja, der du dir dran, falls ich reifst.
11:5840 Jahre kenn ich dir, warst immer eine ehrliche Haut.
12:01Da bin ich ja auch bei dir geblieben.
12:03Voll Mann, gut und Mann.
12:05Wenn du nicht wärst, ist er meine Beste.
12:08Aber wo willst du die Tasche hinbringen?
12:10Ist ja kein Name drin.
12:13Ich kann mir nicht denken, dass er vergessen hat.
12:15Der du immer denken musst.
12:17Ich geh jetzt bei Atmen.
12:20Ich muss die Vollartbroschen umwechseln.
12:22Ich brauch einen großen Schein.
12:27Der wirft ein Ohr auf den Salon.
12:30Die Bär.
12:35Die Bär ist schon, ich bin.
12:44Hier ist es nicht.
12:48Hier ist es richtig.
12:49Müller, Mack.
13:03Das ist auch ein Name.
13:10Es hat geklingelt.
13:13Augenblick, ich telefoniere doch gerade.
13:21Sie?
13:23Ja, das gibt es doch mal nicht.
13:25Wer ist denn da?
13:26Meine Tasche.
13:27Stell dir vor, meine Tasche ist wieder da.
13:31Wie?
13:33Auf einmal?
13:34Ich denke, der Taxichauffeur da ist abgestritten.
13:37Im Taxi war sie auch nicht.
13:38Und ich hätte schwirren können, wo ich schon überall rumtelefoniert habe.
13:42Aber darauf wäre ich nicht gekommen.
13:43Ja, wo war sie denn?
13:44Darauf trinken wir jetzt erst mal ein.
13:46Kommen Sie, von dem Wohl zum Spendier doch mal.
13:48Nee, ich trinke ich ja nicht.
13:49Aber jetzt haben Sie sich einen verdient.
13:51Du hörst doch, sie trinkt nicht.
13:52Ich bin trocken.
13:53Ja, oder der sei.
13:54Vielleicht einen Kaffee?
13:56Ich muss doch gleich wieder los.
13:57Nun erzähl uns doch erst mal, wo haben Sie sie gefunden.
14:00Auf ein paar Meter.
14:01Ach, sieh mal an.
14:03Und ich hatte dir ausdrücklich Gesang, die mit so viel Bargeld in der Tasche in Hirren sind.
14:08Geh gleich zu den Leuten.
14:09Ich wollte mir nämlich eine Truhe kaufen, das ist nicht so was Antikes.
14:13Hoffentlich kriege ich den Baum.
14:14Aber nicht mit meinem Geld.
14:15Doch, das mache ich nicht nochmal mit.
14:17Behaupte, eine Truhe steht schon genug von dem Plunder bei uns rum.
14:20Und die Reise kannst du auch vergessen.
14:21Dann sei doch nicht so.
14:22Nein, ein für alle Mal.
14:26Zählen Sie ruhig, naja.
14:27Aber nicht doch.
14:28Moment mal.
14:29Ich finde, der Lund steht Ihnen ja auch zu.
14:31Oder haben Sie den schon abgezogen?
14:33Also, hören Sie mal.
14:36Aufestelle.
14:37Ja, zählen Sie das.
14:38Aufestelle, zählen Sie das nach.
14:40Na gut.
14:57Na sowas.
14:58Da fehlt ja ein Schein.
14:59Kann ja ja nicht sein.
15:01Zählen Sie es mal nochmal.
15:03Ach Quatsch.
15:04Wir sollten froh sein, dass wir das Geld überhaupt wiederbekommen haben.
15:06Klaus, doch deck nicht auf mir sitzen.
15:29Das stimmt.
15:31Das wird nicht stimmen.
15:33Na bitte.
15:42Aber was ist denn?
15:43So beruhigen Sie sich doch.
15:45Meine Güte, wegen eines einzigen Scheines.
15:47Vielleicht habe ich Ihnen sogar selbst was genommen.
15:50Ja, ganz bestimmt sogar.
15:51Ich habe doch das Taxi bezahlt.
15:54Passen Sie mal.
15:56Ich bin ein bisschen da.
15:57Oder Scheine blieb das.
15:59Nun nehmen Sie schon den Finder los.
16:01Der ist ja schon abgezogen.
16:05Aber warten Sie doch mal.
16:08Hier.
16:09Nehmen Sie.
16:10Wenigstens das.
16:11Ich weiß doch, dass Sie so etwas mögen.
16:13Und es steht Ihnen noch zu.
16:14Nee, es steht ja auch nicht mehr zu.
16:19Menge!
16:21Verpasst das mit den Scheinen gemacht.
16:23Ihr habt das hier jetzt raus oder wir sind hier schierende Leute.
16:25Den habe ich umgesetzt.
16:26Ich habe das umgesetzt daraus.
16:27Dann nehme ich doch.
16:30Das soll von mich sein.
16:33Das ist mir so eingefallen.
16:44Das soll für mich sein.
16:46Das ist mir so eingefallen.
17:12Das ist mir so eingefallen.
17:27Ist ja immer noch da.
17:29Der Türgriff, wer bringt ihn denn in Ordnung, wenn nicht ich?
17:37Ach, wie das duftet.
17:42Die Lene, die macht ja da immer Majoran dran.
17:44Ja, die Lene.
17:48Hast du dir das überlegt?
17:51Erst muss ich es überschlafen.
17:54Ja, wieso?
17:56Morgen geht es nicht mehr.
17:57Da muss ich ja schon ins Krankenhaus.
18:09Ich meine, nur die jungen Leute, die kommen ja sonst am Wochenende raus.
18:13Thorsten ist ja auch dabei, der ist schon so in die Schule.
18:16Da habe ich mir gedacht, gleich das Fahrrad rausgelegt.
18:19Vorhin im Sommer hat er noch so schön auf seinem Rad gesungen, jetzt ist er älter.
18:23Naja, nur singt er nicht mehr.
18:26Na ja, als Erwachsener, da singt man ja auch nicht laut auf dem Fahrrad vor sich hin.
18:29Ist schade.
18:32Du, da rutscht du gleich was an.
18:36Mag ich das selber.
18:38Und vergiss nicht zu bützen, Christine.
18:40Majoran gehört nicht dran.
18:42Wie?
18:43Majoran gehört nicht dran.
18:46Ja, ja, ich gebe dir ja recht.
18:48Das richtige Rezept hat die Lene überhaupt nicht gekannt.
18:51Das hat unsere Mutter nur mir vermacht.
18:53Was hat sie vermacht?
18:55Du hörst wohl ein bisschen schwer.
18:57In letzter Zeit schon öfter.
18:58Musst du deshalb rein?
19:00Ach, sind nicht die Ohren.
19:02Ich muss legen was ganz anderem rein.
19:05Ein kleiner Eingriff.
19:06Ist nicht weiter schlimm, haben Sie gesagt.
19:17Ach übrigens, die Griffe sind wieder fest.
19:25Ich würde ihn ja nehmen, weil wenn er wegläuft.
19:28Kann ich ihn daher.
19:29Er, das weißt du doch, meine Beine.
19:34Du bist meine einzige Hoffnung, Tine.
19:36Was glaubst du, wo ich überall schon war?
19:38Bei einer geht's nicht wegen der Katze.
19:41Und der Bernhard, der fährt ja nächste Woche schon in Urlaub mit der Grete.
19:45FDGB.
19:46Und dein Jüngster?
19:47Ach, nicht nur Zingster.
19:49Schmiedeberg.
19:50Christoph, meine ich.
19:52Ach, der, nee.
19:54Die haben ja das Enkelkind, da geht's nicht wegen der Hygiene.
19:56Sagen Sie.
19:59Ach.
20:04Wenn mir nur die Lene nicht so früh weggestorben wäre.
20:09Ja, noch nicht mal, noch nicht mal 70.
20:13Das ist auch schon wieder ein Jahr her jetzt.
20:18Dass du nicht so im Begräbnis warst.
20:21Ich kann doch mit meinem Bein nicht eine Stunde auf dem Kirchhof stehen.
20:24Das weißt du doch.
20:27Das weißt du seit mehr als 40 Jahren, weißt du das.
20:31Das war doch immerhin deine einzige Schwester, Tienchen.
20:35Trägst du ja also immer noch nach.
20:37Stimmt's?
20:41Mein Stolz.
20:42Stolz?
20:43Ja, den hast du.
20:44Den hast du, weißt Gott.
20:46Und wenn du den nicht hättest, da wirst du jetzt nicht so allein.
20:48Ich bin doch nicht allein, wer sagt denn sowas?
20:52Was meinst du, wie viele von meinen Schülern mich immer noch besuchen und mir schreiben?
20:58Ah, wie das riecht.
21:00Wer kocht schon sowas heute noch?
21:02Hab ich schon lange nicht mehr gegessen.
21:04Und die jungen Leute fanden nebenan.
21:07Ach, die da vorhin gekommen sind?
21:08Ja, die Frau ist Lehrerin.
21:10Die besuchen mich jedes Mal, wenn sie hier draußen sind.
21:12Und die Jungs auch.
21:13Das ist der Älteste.
21:14Der ist jetzt bei der Ami.
21:16Na ja, tatsächlich.
21:17Da kommt sie ja.
21:17Ja, ja.
21:19Wie im Kochtopf.
21:20Macht die das immer so?
21:22Wer kommt im Kochtopf?
21:24Na, die Ehren.
21:25Kann doch nicht sein.
21:27Die kommt doch nicht zu mir.
21:28Die kommt doch nicht nur im Kochtopf.
21:31Die war da noch nie.
21:32Ich meine, war noch nie mit dem Kochtopf bei mir.
21:48Geh jetzt.
21:48Los, schnell.
21:49Schickt sich nicht.
21:50Ich kann doch jetzt nicht so ohne weiteres gehen.
21:52Wer nimmt denn nun den Hund?
21:54Nimmst du ihn denn nun, oder?
21:55Na ja, den Gehner.
21:56Wenn du mich hörst, Tine.
21:58Wenn du mich hörst.
21:59Ja, ich geh erst.
22:01Ich geh erst.
22:04Guten Tag.
22:05Und auf Wiedersehen.
22:06Aber doch nicht etwa meinetwegen.
22:08Aber nein, ich gehe jetzt für ihn.
22:12Guten Tag.
22:13Das ist aber eine Überraschung, dass Sie mal zu mir rüberkommen.
22:19Bitte setzen Sie sich.
22:20Ach, ich will mich gar nicht ersetzen.
22:22Ob Sie uns mal aushelfen können, uns reichen die Kartoffeln nicht.
22:25Ach so.
22:26Aber gerne.
22:28Na ja, und hier draußen sind ja die Geschäfte über Mittag geschlossen.
22:33Mh, was kochen Sie denn feines?
22:37Ach, altes Rezept von meiner Urgroßmütte.
22:40Das muss ich mir unbedingt mal aufschreiben.
22:42Ich sammle nämlich sowas.
22:44Aber erst müssen Sie mal kosten.
22:46Ach, ich habe eigentlich gar keine Zeit.
22:49Ach, wir wollen morgen Ostsee, wissen Sie?
22:52Ein Glück, dass endlich Ferien sind.
22:55Schulferien?
22:56Ach, besser.
22:57Und ich wundere mich schon, dass man aber auch alles vergessen kann.
23:03Dabei war ich auch mal Lehrerin, genau wie Sie.
23:06Woher wissen Sie denn das?
23:07Habe ich gesehen.
23:09Das sieht man?
23:10Na, wenn Sie immer unter der Birke Hefte korrigieren.
23:13Ach so.
23:14Aufsätze, ja?
23:15Ja, meistens.
23:16Habe ich mir gedacht, weil das immer sehr lange dauert.
23:19Warten Sie mal einen Augenblick.
23:21Ja.
23:39Hier sehen Sie.
23:41Einen schönen Ausblick haben Sie hier.
23:43Hier sitze ich auch alle Tage.
23:45Ich könnte auch drüben im Wohnzimmer sitzen.
23:48Aber da sehe ich nur auf dem Friedhof.
23:49Und ich sehe mich gerne in die Zukunft.
23:53Hier.
23:54Meine letzte Schulklasse.
23:56Ich könnte Ihnen heute nicht mehr sagen, wie die hießen.
23:59Darf ich mal?
24:00Ja, bitte sehen Sie sich's ruhig mal an.
24:03Danke.
24:08Ach, wer sind das?
24:10Sieht aus wie eine Künstlerin im Abendkleid an Flügel.
24:14Wirklich, eine sehr schöne Frau.
24:16Also, bin ich mit 25.
24:18Mein erstes Konzert.
24:20Konzert?
24:22Ich wollte ja Pianistin werden.
24:24Ach, und dann sind Sie Lehrer mitgekommen.
24:26Nach 45.
24:28Für Musik und Deutsch.
24:35Ach, und hier sind Sie ja auch.
24:38Ja, mit meinem Bräutigam.
24:40Ein stattlicher Mann.
24:42Wirklich.
24:43Sehr stattlich.
24:44Ist er heute auch noch.
24:46Der hat noch alle seine Zähne.
24:48Mit dem Gehör ist es nicht mehr ganz so gut.
24:51Ach, er lebt noch.
24:52Und ich dachte immer, Sie wären allein.
24:54Bin ich doch auch.
24:55Immer schon.
24:56Das heißt, seit meiner Krankheit damals.
24:58Pulio.
24:59Mit 25.
25:01Na ja, da war es aus mit dem Klavier.
25:02Brigitte, wo bleibst du denn?
25:04Ja, ich komme gleich.
25:08Sagen Sie.
25:09Und darum hat er Sie einfach im Stich gelassen.
25:12Aber der wollte Kinder haben.
25:14Ach, deswegen?
25:15Ich habe gesagt, hat er es nicht.
25:17Aber habe ich doch gespürt.
25:18Hat mich ja immer im Sanatorium besucht.
25:21Und manchmal hat er meine Schwester mitgebracht.
25:26Und eines Tages habe ich ihm den Ring zurückgegeben.
25:29Ich.
25:30Er wollte nicht.
25:31Aber war doch besser so.
25:33Drei Söhne.
25:34Die hat er ja nur auch gekriegt.
25:35Und jetzt ist er seit fast einem Jahr Witwer.
25:39Und wenn ich da drüben aus meinem Fenster gucke,
25:47kann ich direkt auf ihr Krabb sehen.
25:50War denn das eine gute Ehe?
25:51Weiß ich nicht.
25:52Vielleicht kann ja sein.
25:53Ich habe mich doch nicht drum gekümmert.
25:55Ich bin ja auch nicht hingegangen.
25:56Ja, das verstehe ich.
25:59Na, da hätte ich auch meinen Stolz.
26:01Ach, wissen Sie, Stolz.
26:04Ich hatte mal einen Schüler, der konnte nie um etwas bitten.
26:07Sein Stolz will es nicht so wirklich erlangen.
26:10Ich bin stolz.
26:12Dabei war das vielleicht bloß eine andere Art von Beleidigtsein.
26:17Das habe ich immer weggenommen.
26:19Und er hat es nie zurückverlangt.
26:24Mutti, du bist endlich gekommen.
26:26Oh, fettig.
26:28Kann ich ja mal haben.
26:29Natürlich, mein Junge.
26:31Bitter ist das, ja?
26:33Mann, du sollst kommen.
26:34Ja, ich komme.
26:36Na, die bringe ich Ihnen heute Abend noch zurück.
26:37Das eilt doch nicht.
26:39Sie haben doch mich gekostet.
26:40Ich muss jetzt aber wirklich rüber.
26:42Ein andermal vielleicht.
26:42Ein andermal?
26:44Na ja, vielleicht komme ich heute Abend noch mal vorbei.
26:46Ja, und dann bringen Sie Ihren Mann doch mit.
26:47Und den Torsten.
26:49Na ja, vielleicht mal sehen.
26:50Und dann können Sie alle mal kosten.
26:51Ich mache es auch frisch.
26:52Frisch schmeckt es am allerbesten.
26:54Machen Sie sich bloß keine Umstände, Frau Kleber.
26:56Ich mache es gerne.
26:57Ich freue mich.
26:59Wirklich.
27:15Hey, ich habe keiner vergessen.
27:44Das sieht dann so schön.
27:48So ist besser.
28:01Jetzt können Sie aber kommen.
28:04Ist auch schade, um den Weinen, der wird nur warm.
28:10Die Tür ist offen.
28:16Herr Säser.
28:19Auch du wüsst es.
28:21Ja, hast du dir das anders überlegt?
28:23Nein, nein.
28:25Keine Bange.
28:26Schlafen tut er draußen.
28:28Ich habe auch extra zwei Tüten Trockenfutter mitgebracht.
28:31Ja, ja.
28:35Na komm, geh.
28:41Ja, was denn?
28:42Erwartestell bei Besuch?
28:44Die von nebenan?
28:46Na, auf die brauchst du nicht mehr zu warten.
28:48Die sind eben an mir vorbeigefahren.
28:50Voll bepackt.
28:51Weiß ich ja.
28:57Aber vorher haben wir noch schönen Kaffee getrunken.
28:59Und hat er wirklich.
29:03Ja, auf jeden war das denn?
29:05Etwa auf mich?
29:09Wieso denn?
29:10Wirklich auf mich?
29:12Warte mal, was es für einiges gibt.
29:15Das ist ja mein Leibgericht.
29:17Weil ich doch morgen ins Krankenhaus muss.
29:20Errat.
29:21Und mit Majoran.
29:23Genau wie es die Lene immer gemacht hat.
29:25Majoran ist gar nicht dran.
29:27Was?
29:29Majoran ist überhaupt nicht dran.
29:31Ja, man riecht's.
29:38Ja, was denn, Queen?
29:40Kommst du sofort da runter?
29:42Na, lass ihn doch.
29:43Nein, nein, das geht nicht.
29:45Runter da.
29:48So was.
29:52Ja, was denn?
29:53Und auch Wein?
29:54Ja.
29:59Und die vielen Teller, wozu brauchst du denn die?
30:02Gibt ja noch einen Nachtisch.
30:04Eierplänzen.
30:06Aha.
30:07Tine, Tine, du hast aber auch an alles gedacht.
30:10Mach doch den Wein auf, ja?
30:12Wir wollen mal anstoßen.
30:15Aber natürlich gerne.
30:40Tine, nun komm ich noch mal so gerne heim.
30:44Aus dem Krankenhaus.
30:46Tschüss.
31:04Sie hat einen liebenswerten Fimmel, einen Tierfimmel.
31:07Kaum ein Film mit Agnes Kraus ohne Tierszene.
31:10Männliche Partner waren ihr oft zu eitel.
31:13Aber wissen Sie, dann spiele ich am liebsten mit dem Tier oder mit dem Telefon.
31:19Da passiert mir nichts.
31:28Ihr Tick war in der Branche bekannt.
31:30Als ihr 1983 Fernsehgeschichten auf den Leib geschneidert wurden, bekamen natürlich auch die Tiere ihre Auftritte.
31:39In den Schauspielereien sind zwei Stücke jeweils um und mit einem Hund.
31:47Das ist der Autorin, ja, vielleicht unbewusst, glaube ich nicht, sondern schon mit auf den Weg gegeben worden, dass da
31:55mit Agnes eine Freude gemacht werden kann, wenn wir Geschichten um Tiere haben.
32:02Eine Szene aus dem Film Schwester Agnes.
32:05Es ist doch fest in Krummbach.
32:07Laut Drehbuch soll reichlich Torte auf den Tischen stehen.
32:10Die Requisite tut ihr Bestes.
32:12Doch plötzlich fehlt das üppige Gebäck.
32:15Agnes Kraus hatte wieder einmal Dienst am Tier getan.
32:18Sie hat die Torte eingepackt, ist in den Kuhlstall gegangen und hat die Kühe und die Schweine damit gefüttert.
32:24Und hat gesagt, die brauchen auch was.
32:26Und die sollen auch was Gutes kriegen.
32:28Und die, die da draußen sitzen, kriegen schon immer genug.
32:30Sie wusste nämlich, wo die Kühe stehen, weil in einer Szene sich diese Tanzgruppe ziehen sich da um.
32:36Und in der Nähe sind die Kühe mit und so.
32:38Und Tierlieb war sie ungeheuer und hat gesagt, nicht die Leute kriegen das, das kriegen meine Tiere.
32:43Agnes Kraus kümmerte sich um Katzen und um Möwen.
32:47Stets sah man sie mit einer mit Essensresten gefüllten Perlonbeute.
32:51Und höchst selbst hatte sie sich, wie ihre Kollegin Annemona Hasebeis, beim Direktor des Tierparkes Friedrichsfelde, Professor Date, um eine
32:59Patenschaft für einen Affen bemüht.
33:01Sie kamen immerhin und redete mit dem Affen und war todtraurig, dass dieser Affe nicht auf sie reagiert hat.
33:10Sondern zum Schluss war es sogar so, dass der Affe ihr den Rücken zugekehrt hat.
33:16Also ostentativ hat sich der Affe, wenn Agnes kam, mit dem Rücken hingesetzt.
33:21Und sie war todtraurig darüber.
33:22Und wo sie doch nun so den Affen mochte und ihr Pate war das.
33:28Und da sagte dann der Date damals, der sagte, das ist der größte Liebesbeweis, wenn der Affe nämlich meint, dass
33:37aus der Richtung kein Angriff erfolgt.
33:40Das ist ein großer Vertrauensbeweis. Und da war sie dann beruhigt.
33:46Ihre Futtersucht wurde oft freundlich bespöttelt.
33:49Die Fotografin Vera Tentschert kann sich an eine leicht gereizte Helene Weigler erinnern.
33:53Denn die Tauben am Berliner Ensemble hatten es Agnes Kraus besonders angetan.
33:58Hier zum Beispiel waren die Tauben.
34:01Die Weigl hat sie gehasst, weil es war alles schmutzig auf dem Balkon.
34:05Und sie hatte immer Taschen, weil sie Futter für diese Tauben da drin hatte.
34:09Und sie ging immer dahin und fütterte vor der Probe und nach der Probe diese Vögel.
34:14Und die Weigl war darüber schon ein bisschen wütend, weil sie wollte nicht diesen Schmutz haben auf dem Balkon da
34:20oben.
34:20Ein Auftritt, der Agnes Kraus sichtlich Freude bereitete.
34:25Dompteurin in der Nacht der Prominenten.
34:28Gern hätte sie es eine Nummer größer gehabt.
34:30Nun ja, trotzdem tierisch gut, Agnes Kraus.
34:42Sie wollte aber eigentlich Elefanten haben.
34:45Sie wollte mit Elefanten eine Nummer machen, was ja sehr schön ist.
34:50Diese Tiere sind ja wunderbar.
34:52Ich habe die auch sehr gerne.
34:53Aber da hat ihr der Doktor gesagt, verehrte Frau Kraus, aber sie sind zu langsam für meine Elefanten.
35:05Die Elefanten haben einen besonderen Rhythmus und sind also in ihr, ich wusste das auch nicht, Agnes war zu langsam
35:14für die Elefanten.
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