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  • vor 2 Tagen
Heiner Bauer wird aus der Haft entlassen. Er hat die besten Vorsätze für den Start ins neue Leben und scheint auch Glück zu haben. Die Liebe zu Kerstin, die vom Dasein enttäuscht ist und deren Vertrauen sich Heiner erst nach und nach erringen muss, hilft ihm bei seinem Neuanfang. Aber ganz so glatt läuft es dann doch nicht: Ehemalige Kumpel machen Heiner ausfindig, erpressen ihn und wollen ihn zu einer neuen Straftat verführen. Ob Heiner wieder rückfällig wird, ob er Kerstins Vertrauen behält oder verliert, steht auf Messers Schneide. Hauptmann Fuchs, der sich auch privat um den Vorbestraften kümmert, bemerkt dessen Nöte und greift ein. (Text: 3sat)

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Transkript
00:00:08Vielen Dank.
00:00:40Vielen Dank.
00:01:05Vielen Dank.
00:01:31Vielen Dank.
00:02:05Vielen Dank.
00:02:31Ja, ich komme vom Bestattungsunternehmen.
00:02:35Ist denn nicht alles geregelt?
00:02:38Eben nicht. Eine Vorauszahlung von 463,80 Mark ist erforderlich.
00:02:44Aber mein Sohn wollte sich doch um alles kümmern.
00:02:48Die fehlende Summe von 463,80 Mark könnte die Bestattung des zu früh Verstorbenen verzögern.
00:02:57Komplizieren, verstehen Sie?
00:02:59Ja, bitte, kommen Sie rein.
00:03:03Danke.
00:03:08463,80 Mark.
00:03:09Ich fülle schon die Quittung aus.
00:03:12Ich verstehe ja, der übergroße Schmerz, aber Sie müssen es mir nachsehen, bei allem gebotenem Takt.
00:03:17Vielleicht könnte ich irgendwo Platz nehmen, wenn...
00:03:20Äh, ja, im Wohnzimmer bitte.
00:03:21Ich hole schon das Geld.
00:03:49Ich hole schon das Geld.
00:03:51Auf Ihnen mein tief empfundenes Beileid.
00:03:55Ganz meinerseits.
00:03:57Kriminalpolizei.
00:03:59Sie sind festgenommen.
00:04:04Mein erster Impuls war, zu fliehen, aber sicher ist das Haus umstellt.
00:04:13Sie sagen es.
00:04:21Konsol 1 an Konsol 2 bis 5. Einsatz abgeschlossen. Mit Erfolg übrigens. Ende.
00:04:32Wir haben uns viel Arbeit gemacht, mein Lieber.
00:04:37Alles ablassen, Chef?
00:04:38Aber klar.
00:04:39Habe ich das schwarze Zeug nicht endlich ausziehen, Genosse Hauptmann? Das schlägt mir ja aufs Gemüt.
00:04:44Hat auch ganz schön lange auf sich warten lassen, der Strolch.
00:04:49Ach, Sie sind gar keine Witwe.
00:04:50Doch, doch.
00:04:51Aber es ist schon eine Weile her.
00:04:54Das ist ja makarbar.
00:04:57Ein Bikini würde ich anziehen, um solchen Strolch wie dich zu schnappen.
00:05:00Jawohl.
00:05:01Ein Bikini.
00:05:02So ein Schuft.
00:05:03Hier ist meines Bleibens nicht, Lena.
00:05:05Ich wollte auch gerade gehen.
00:05:07Kommen Sie.
00:05:11Wiedersehen, Tante Gerda.
00:05:12Wiedersehen.
00:05:13Komm mal mit den Jungs vorbei.
00:05:15Na, immer.
00:05:15Tante Gerda.
00:05:17Immer verjubeln Sie das Kopfgeld.
00:05:19Klappe zu, Affe tot.
00:05:21Gut.
00:05:22Wenn du wieder mal was hast.
00:05:23Ich immer.
00:05:29War das wirklich Ihre Tante?
00:05:33Na, sagen wir eine Nenntante.
00:05:36Wir haben uns erst durch Ihren Fall kennengelernt.
00:05:38Merkwürdiger Umgang.
00:05:44Vorsicht.
00:05:54Kannst du ganz ruhig liegen.
00:05:56So.
00:05:58So, jetzt versuchen wir mal auf der Seite zu gehen.
00:06:06Ja.
00:06:07Ja.
00:06:07Ja, ja.
00:06:11V.U. mit Personenschaden in 845-6 benötige FSTW und VUB.
00:06:17Verständigung Ludwig Konrad erforderlich.
00:06:20Da reden Sie doch nicht so ein Quatsch.
00:06:21Die Frau ist einfach vom Bäuersteig auf die Straße gefahren,
00:06:23ohne zu gucken.
00:06:24Nein, nein.
00:06:50Ich wollte Hilfe holen.
00:06:52Einer muss ja in dem Durcheinander die Ruhe bewahren.
00:06:56Außerdem bin ich perfekt in erster Hilfe.
00:06:59Wir auch.
00:07:05Ich wiederhole.
00:07:07Konrad 23 an Leitstelle.
00:07:08Mal ein bisschen auf den Ort.
00:07:09Ja.
00:07:10Konrad 23 an Leitstelle.
00:07:12V.U. mit Personenschaden.
00:07:13Kraftfahrer gibt es bei der Polizei.
00:07:16Früher wurde man sicherer transportiert.
00:07:19Verständigung Ludwig Konrad erforderlich.
00:07:33Ich muss mit den Armen sprechen.
00:07:36Sie können doch hier vorne einziehen.
00:07:38Ihr fahrt hier rüber.
00:07:39Verzeihung, die Patientin will Sie sprechen.
00:07:41Was?
00:07:42Gerald, komm, mach mal hier weiter.
00:07:43Genau.
00:07:44Bitte.
00:07:46Bitte.
00:07:47Ich muss Ihnen einen Gefallen bitten.
00:07:50Wir müssen die Patientin jetzt abtransportieren.
00:07:52Sie können ja mitkommen, wenn das der dringende Wunsch der Patientin ist.
00:07:55Bitte.
00:07:56Bitte.
00:07:57Ja, Moment.
00:07:58Und in welchem Gang sind Sie gefahren?
00:07:59In dem dritten Gang mit 50 kmh.
00:08:01Kommt der klar, Genossen?
00:08:02Ja, genau.
00:08:03Ja, gut.
00:08:03Ich fahr jetzt mal kurz mit, dass irgendwas dringendes ist.
00:08:05Hol mich dann vom Krankenhaus ab.
00:08:19Steigen Sie bitte da ein.
00:08:20Wir müssen uns kurzzeitig finden.
00:08:21Ich will meinen Richtern zugeführt werden und nicht spazieren gefahren werden.
00:08:26Ich werde mich der Radfahrerin als Zeuge zur Verfügung stellen.
00:08:29Sie haben die Vorfahrt erzwungen.
00:08:31Sie wollen mich als Zeuge abschieben.
00:08:33Ja, ich glaube, Sie haben doppelseitig Ihren Schock erlitten.
00:08:36Kommen Sie, sparen Sie sich Ihre Rede.
00:08:37Wir haben da ein paar Fragen an Sie.
00:08:38Bitte.
00:08:56Ich weiß, ich war ja schuld.
00:09:00Mein Name ist Kerstin May, falls Sie das brauchen.
00:09:03Ich wollte schnell nach Hause.
00:09:06Da habe ich nicht aufgepasst.
00:09:09Ich bin verabredet.
00:09:10Ich habe auf eine Annonce geschrieben.
00:09:13Briefwechsel.
00:09:14Und der war sehr nett.
00:09:16Und heute wollen wir uns das erste Mal treffen.
00:09:19Das ist doch schicksalsentscheidend.
00:09:21Ich bin noch so ramponiert.
00:09:23Und der Herr Doktor hat gesagt, ich muss gründlich untersucht werden.
00:09:27Wie lange wird es denn dauern, Herr Doktor?
00:09:29Tja, ein paar Tage werden wir Sie schon da behalten müssen.
00:09:34Ein paar Tage?
00:09:36Aber man muss ihm doch Bescheid geben.
00:09:39Hier.
00:09:41Heiner Bauer heißt er.
00:09:44Er wartet im Café Edelweiß.
00:09:49Bitte.
00:09:50Das kann doch alles kaputt machen.
00:09:53Den werde ich mir mal ansehen.
00:09:55Den Heiner Bauer.
00:10:20Ich bin jetzt hier zu sehen.
00:10:27Geht mal gut, wie Sie sehen.
00:10:29Alles in Ordnung.
00:10:31Aber entschuldigen Sie, ich bin verabredet.
00:10:34Darf ich?
00:10:37Ich komme im Auftrag von Frau Kerstin rein.
00:10:41Ich komme bemischt und richtet vor.
00:10:47Herr Jutig.
00:10:49Ich habe nicht geschrieben, dass ich gesessen habe.
00:10:52Irgendwas von Auslandsmontage gesponnen habe.
00:10:55Aber die Kette, die war jetzt schon noch gesagt.
00:10:58Sie hatte einen Unfall.
00:11:00Die kann die Verabredung nicht einhalten.
00:11:03Ach so.
00:11:06Schlimm?
00:11:08Sie ist im Krankenhaus.
00:11:10In welchem?
00:11:13Da auch mal.
00:11:16Wir haben uns brieflich prima verstanden.
00:11:20Ja, warum soll ich nicht das Recht haben, eine nette Frau kennenzulernen und neues Leben anzufangen?
00:11:33Das ist so hübsch wie auf dem Vordergrund.
00:11:40Herr Hauptmann, Sie haben im Prozess selbst gesagt, dass ich kein schlechter Kerl bin.
00:12:08Hallo.
00:12:10Hallo.
00:12:15Ich bin, äh, DEWAG, 1304417.
00:12:22Hallo, ich auch DEWAG, 1304417.
00:12:29Ich muss ja schrecklich aussehen, so zerschunden und fleckig.
00:12:32Ach wohl. Sieht doch gut aus, hm?
00:12:38So hilfsbedürftig und lieb.
00:12:44Ich geb Ihnen meinen Wohnungsschlüssel.
00:12:46Sie müssen mir ein paar Sachen aus der Wohnung holen. Bitte, ja?
00:12:50Na klar, Marek.
00:12:55Sind ja bisher nur Umstände. Ist ja Nothilfe, ne?
00:12:59Ich werde Herrn Bauer begleiten.
00:13:01Er war längere Zeit auf Auslandsmontage und weiß sicher nicht,
00:13:05was seine Frau im Krankenhaus braucht.
00:13:08Ach ja.
00:13:11Übrigens, wenn Herr Bauer so lange bei mir wohnen möchte,
00:13:14da ist ja nichts dabei. Ich bin ja hier im Krankenhaus.
00:13:19Und jemand müsste sich um meine kleine Tochter kümmern.
00:13:22Die ist nur bis morgen bei meiner Freundin in der Kahnstraße 14.
00:13:26Wir finden schon eine Lösung.
00:13:33Waren Sie sehr enttäuscht bei der Nachricht?
00:13:36Nee.
00:13:40Erschrocken.
00:13:44Aber...
00:13:45... mir wird ja alles gut.
00:13:51Ich hab doch schon im Bau die Annonce aufgegeben.
00:13:54Durch den Mittelsmann.
00:13:57So, hier.
00:13:59Diese Kerstin May ist ein Glücksfall.
00:14:02So absolut wie die hier wohnen.
00:14:05Und sieht gut aus.
00:14:07Was?
00:14:08Selbst im Krankenbett.
00:14:10Die Tochter hat's auch.
00:14:11Hast du gleich Familie?
00:14:13Warum soll ich nicht Oma Glück haben im Leben?
00:14:18Ob ich hier...
00:14:20Ob ich hier wohnen bleiben kann?
00:14:24Meine Bude hielt mir auf den Keks, ehrlich.
00:14:27Die Kerstin hat einem Auslandsmonteur den Schlüssel überlassen.
00:14:32Ich hab meine Strafe verbüßt.
00:14:35Wird schon noch alles erfahren.
00:14:37So, halt so.
00:14:39Bademann, Waschzeug, Leitwäsche, Bücher, Pullover, das hat's ja alles.
00:14:44Was braucht eine Frau noch im Krankenhaus?
00:14:48Naja, Kosmetik.
00:14:49Naja.
00:14:51Sie können eine auch ganz schöne juristische Bedrängnis bringen.
00:14:57Natürlich kann ich nichts dagegen haben, wenn eine junge Frau Ihnen den Schlüssel überlässt.
00:15:01Das hier.
00:15:03Aber irgendwie ist es doch wohl meine Pflicht, ihr zu sagen,
00:15:07wem Sie da den Schlüssel übergibt.
00:15:09Das bringt Sie übers Herz, ja.
00:15:11Eine Frau, die im Krankenhaus liegt.
00:15:13Wehmen Sie Ihren Schlüssel hier.
00:15:16Pass auf, sicher.
00:15:17Von mir setzt das Altkleid.
00:15:19Ich kriege hier eine Bude, Arbeitsstelle, Geld.
00:15:21Jetzt steh mir doch den Satz zu.
00:15:22Vielleicht eine dufte Brigade.
00:15:24Kann ich eine Brigade in den Arm nehmen?
00:15:27Sagen Sie mal einer Frau, dass Sie vor kurzem im Knast waren.
00:15:31Da kriegen Sie höchstens ein Flickchen rum.
00:15:34Ich will raus aus der Pampe.
00:15:36Das ist ein guter Vorsatz.
00:15:37Aber nicht mit Tricks.
00:15:40Auslandsmontage und so.
00:15:41Soll ich an Ihren Kranken betreten?
00:15:42Häftling Bauer nach zwei Jahren im Knast meldet sich zu Ihrer Verführung.
00:15:48Vielleicht hat sich was ausgerechnet mit meinen Briefen.
00:15:50Die kriegt doch einen Knacks.
00:15:53Und ich hab nicht die jeringste Chance, nicht die jeringste.
00:15:58Was riskieren Sie denn?
00:16:00Wenn hier was in der Wohnung passiert, haben Sie mich doch gleich am Kontakt.
00:16:03Diese Arbeit will ich doch gar nicht erst anfangen.
00:16:04Großes Ehrenwort.
00:16:06Mensch, geben Sie mir eine Chance.
00:16:10Sag mal.
00:16:12Habe ich im Prozess wirklich gesagt, dass du kein schlechter Kerl bist?
00:16:16Na ja, das sind niemals.
00:16:21So, also du bringst erst mal den Koffer zu ihr hin.
00:16:24Schließlich habe ich ja noch einen Nebenberuf.
00:16:27Acht Fälle habe ich doch schon bekannt.
00:16:30Kooperativer kann man doch überhaupt nicht sein.
00:16:32Das können Sie bitte alles aus meinem Taschenkalender da ersehen.
00:16:35Alles errichtet, bitte.
00:16:37Das ist natürlich verschlüsselt.
00:16:39Ich meine, Namenstag.
00:16:40Namenstag Rita zum Beispiel, das ist deine Kunde.
00:16:43Namenstag Richard, das ist dein Kunde.
00:16:46Beispielsweise.
00:16:48Rita, 513 Mark 80 minus 23.
00:16:53Minus. Das sind die Unkosten.
00:16:56Taxi, Blumen etc.
00:16:59Und Richard, 845 Mark.
00:17:03Minus 0, eine Achtung.
00:17:06Warum der Unterschied in den Summen?
00:17:10Das mache ich intuitiv.
00:17:13Nach Persönlichkeit, nach Lebensumständen, Tiefe der Trauer,
00:17:18Gebrochenheit, glauben Sie mir.
00:17:20Für einen so schmerzlichen, persönlichen Verlust.
00:17:23Da ist diese kleine materielle Einbuße, sie ist unwesentlich, wirklich.
00:17:28Sie ist kaum spürbar.
00:17:31Na, das sehe ich anders.
00:17:33Wie haben Sie das mit Ihrer Zeit gemacht?
00:17:36Sie stehen doch im festen Arbeitsverhältnis.
00:17:38Ja.
00:17:39Ich bin in meinem Amt als kränklicher Mensch bekannt.
00:17:42So benötige ich wegen meiner Spontillose schottische Dusche.
00:17:50Ah, da haben Sie diese oder jene schottische Dusche übersprungen.
00:17:53Was in meinem Wandscheibenleiden nicht bekommen ist.
00:17:57Gibt es in der Haftanstalt schottische Dusche?
00:18:00Na, eins nach dem anderen.
00:18:02Jetzt kommen wir erstmal zu den Begräbnissen.
00:18:05Begräbnisse?
00:18:07Ich meide Begräbnisse.
00:18:10Sie rühren mich zu sehr an.
00:18:13Herr Kummanus, Frank Dietrich, wir haben uns so gut verstanden.
00:18:17Doch, doch, doch. Ich weiß Ihre joviale Art zu würzen.
00:18:19Na bitte.
00:18:20Sie haben sich unter Trauergemeinden gemischt,
00:18:23hier und da in Handtaschen gegriffen,
00:18:25hier und da Handtaschen abgeknipst mit einer Zange,
00:18:28nur in Autos von Trauergästen nachgesehen.
00:18:30Wir wissen es.
00:18:31Und bei Gegenüberstellungen werden sich Zeugen finden.
00:18:34Warum nicht gestehen bei Ihrer kooperativen Art?
00:18:42Handtaschen abgeknipst.
00:18:45Ich bin schuldig geworden, gewiss, aber für mich spricht.
00:18:48Ich habe die Betäubung durch den Schmerz ausgenutzt bei meinen Kunden.
00:18:54Aber die hehre Zeremonie des Heimganges entweihen durch ein kriminelles Delikt.
00:19:00Sie müssen wissen, ich habe einstmals weltliche Begängnisse als Gradredner,
00:19:06also Trost für die Hinterbliebenen und Nachruf und Würdigung für den Verblichenen in ehrlich engagierter Weise bedient.
00:19:16Leider hat ein unseliger Hang zum Alkohol dazu geführt, dass ich einige Begängnisse verwechselte,
00:19:25was schließlich zu meiner Suspendierung führte.
00:19:30Sie waren Gradredner, Frank Dietrich? Sie schneiden auf.
00:19:34Ich war es kurzzeitig.
00:19:36Darin können Sie ja sehen, wie unsinnig Ihre Verdächtigung ist.
00:19:38Ich meide Friedhöfe.
00:19:42Sehen Sie, ich habe am Grabe eines gereisen Hagestolzes die Trauerrede für eine Uroma gehörten.
00:19:52Diese Schande.
00:19:54Es grämt mich noch heute.
00:19:58Der Teufel Alkohol.
00:20:01Dieser Teufel.
00:20:15Das ist ein Liter der Teufel.
00:20:16Der Teufel Alkohol.
00:20:17Der Teufel Alkohol.
00:20:18Schläger Alkohol.
00:20:19Die Begange sind in die Strauch.
00:20:22Der Teufel Alkohol.
00:20:23Du, »Diese, Sie, Mutter, Sie, Frau, ich.«
00:20:24»Frage, Frau, ich, Frau, ich, Frau, du, Frau, ich.«
00:20:25Donnerstag ist Besuchszeit.
00:20:34Ich gewähre Ihnen einen Blick in mein buntes Leben.
00:20:38Ich war bei der Wismuth in den wilden Zeiten.
00:20:42Ich war Binnenschiffer. Ich habe zwei Ehen geführt.
00:20:46Heute gescheitert.
00:20:48Ich habe sechs Kinder gezeugt.
00:20:50Ich habe in einem Frustbetrieb die Abteilung W.A.O.
00:20:53Wissenschaftliche Arbeitsorganisation habe ich initiiert.
00:20:57Ich habe nicht Schriftstellere, ich male.
00:21:00Ich habe Arbeitertheater geleitet.
00:21:02Ich kenne die Tiefen des menschlichen Lebens nicht.
00:21:08Aber Friedhofs, Marderei, nie, nie, nie, nie.
00:21:11Nein, so tief werde ich nie sind.
00:21:17Genosse Hauptmann.
00:21:22Ja?
00:21:23Bei einem Begräbnis auf dem Christopherus Friedhof hat der Marder wieder zugeschlagen.
00:21:28Nein.
00:21:33Ach, so ein Mist.
00:21:38So ein verdammter Mist.
00:21:43Ich dachte, das war Kummernuss.
00:21:45Bitte?
00:21:48Ja, das ist Frank-Dietrich Kummernuss mit Namen.
00:21:52Er muss mindestens 120 Jahre alt sein nach allem, was er erlebt hat.
00:21:59Und ich dachte, wir hätten ihn.
00:22:04Ich kann Trauerannonsen und Friedhöfe nicht mehr sehen.
00:22:08Und jetzt geht alles wieder von vorne los.
00:22:14Er hat übrigens einen Heiner Bauer angerufen.
00:22:16Den bin ich bekannt.
00:22:31Er wird nicht mehr sehen.
00:22:33Da kann ich mich nicht mehr sehen.
00:22:46Wir probieren.
00:23:09Mal sehen, was andere Leute so in ihrer Brieftasche haben.
00:23:13Ich denke, jetzt ist Feierabend.
00:23:15Ach Gott, ist doch mehr was Pädagogisches.
00:23:17Siehst du, was da steht auf der Garderobe?
00:23:19Ach, na und?
00:23:20Tun Sie es?
00:23:22Chromleder.
00:23:25Außerdem sollte man nicht so viel Bargeld bei sich haben, siehst du?
00:23:33Aktfoto für dich.
00:23:37Recht hast du.
00:23:39Immer halt dich sauber.
00:23:41Ja.
00:23:42Und du da?
00:23:43Und du hast die Mache.
00:23:45Guck dich mal vorsichtig, Oma.
00:23:47Vorsichtig.
00:23:48Das ist doch dieser Ding, das ist dieser...
00:23:50Der Heiner.
00:23:52Mensch, der Heiner.
00:23:53Seit wann ist denn da draußen?
00:23:55Der Heiner.
00:23:56Da muss ich gleich...
00:23:57Bleib sitzen.
00:24:00Du, den schickt uns der Himmel.
00:24:03Komm, verschwinde.
00:24:04Geh nach Hause.
00:24:07Warum denn?
00:24:08Den greif ich mir.
00:24:09Der ist doch Spezialist für unsere dicke Sache.
00:24:12Komm.
00:24:13Ich helfe dir den Mantel.
00:24:19Dingelow, bitte.
00:24:21Weinst du wieder?
00:24:22Ist doch noch nicht sicher, dass ich ihn verführe.
00:24:25Und falls er frisch aus dem Knast kommt, ist es doch mehr Solidarität als Hingabe.
00:24:30Nicht wahr, mein Bärchen?
00:24:31Komm.
00:24:32Nimm den Mantel über den Arm.
00:24:34Was soll ich denn mit dem Pelz?
00:24:35Der Kleinvieh macht auch Mist.
00:24:37Der sticht mir schon ganz in den Arm in die Nase.
00:24:39Tschüss.
00:24:40Ich häng meine Jacke über in dem Lokal.
00:24:41Ich bin gestohlen.
00:24:47Mensch, Heiner.
00:24:51Stimmt das auch?
00:24:53Ist einfach ein bisschen hier draußen.
00:24:56Das ist ja eine Überraschung.
00:25:01Ich freue mich.
00:25:05Da oben wohnen wir.
00:25:06Ja, ich weiß ja.
00:25:08Also wir ziehen dir neue Sachen an.
00:25:09Und dann bringe ich dich in den Kindergarten.
00:25:11Mensch, ich kann mich doch schon alleine anziehen.
00:25:14Ach so, ja.
00:25:17So.
00:25:20Willst du meinen Mutti heiraten?
00:25:22Na, ich glaube, die wirst mich nicht nehmen.
00:25:23Machst du eben meinen Opi.
00:25:25Ich hab noch einen Opi.
00:25:26Gut, mach ich das.
00:25:30Wer ist denn da drin?
00:25:32Ich hoffe, ein anderer Onkel.
00:25:33Ich meine, so viele Onkel, da wird man ja mit Schucke.
00:25:36Du, mit Schucke sagt man nicht.
00:25:37Mit Schucke sagt man, weißt du, was man nicht sagt?
00:25:39Ja, ja, gut, gut.
00:25:45Ist das die Tochter?
00:25:48Ja, ich bin die Tochter.
00:25:50Können Sie mal gleich die Kinderzimmer losen?
00:25:53Ich...
00:25:53Ich hab nämlich...
00:26:03Tag, mein lieber Fufi.
00:26:06Du kannst dich doch schon alleine umziehen, nicht?
00:26:08Such dir raus, was du am liebsten trägst.
00:26:12Ich komm nicht ran.
00:26:14Wo denn?
00:26:16Meine Rote Rollkartenkollower und mein Hosenrock sind ja oben im Fach.
00:26:20Ja.
00:26:21Und Strumpfhosen sind im Bad.
00:26:22Gut.
00:26:24Mach das hier.
00:26:25Ja.
00:26:28So.
00:26:29Ja, zieh dich weiter aus.
00:26:35Frau Schönenzimmer.
00:26:37Hören Sie mich mal.
00:26:37Hier sind Kinder.
00:26:40Na, schaffst du es?
00:26:41Wo bleiben denn die Strumpfhosen?
00:26:43Alles muss man zweimal sagen.
00:26:49Ich hätte gerne Ihre Bekanntschaft gemacht.
00:26:52Wer ist die Dame?
00:26:53Ingeborg.
00:26:54Ingelore.
00:26:56Schönen Sie sagten, wer ist denn der Zausel?
00:27:00Dein Schwiegervater?
00:27:01Meine Güte, Sie müssen ja ja keinen Skandal machen, Onkelchen.
00:27:04Wir wollen flotten Abend ausklingen lassen.
00:27:06In eine sturmfreie Bude, hat der Kumpel hier gesagt.
00:27:11Ja, es ist auch zu Intimitäten gekommen, falls Sie sich was darunter vorstellen können.
00:27:18Keine Angst, nehmen die Pille.
00:27:23Ah ja, hier ist meine Handtasche.
00:27:27Falls was vom Familienschmuck fehlt, hat der einen Versoffen, ich hab ihn nicht.
00:27:34Strümpfe, Unterwäsche, alles meine.
00:27:38Nur, dass mir keine Klagen kommen, man kennt das ja.
00:27:40Tschüss.
00:27:41Auf Wiedersehen, Frau Ingeborg.
00:27:42Wiedersehen können Sie haben.
00:27:44Der hat meine Adresse.
00:27:46Ich glaube, an ihn ist mehr dran als an dem Jammerlappen.
00:27:51Na, die hast du auch nicht auf dem Tanzstundenball kennengelernt.
00:27:54Also bitte eine Erklärung.
00:27:58Ich bin fertig.
00:27:59Geh nochmal aus Töpfchen.
00:28:00Ich muss nicht.
00:28:01Na, probier es doch mal.
00:28:02So ein Quatsch aussehen tut es ja wie ein Sauerstall, das sage ich Mutti.
00:28:07Ich weiß gar nicht, wozu du inserierst.
00:28:10Wo hast du deinen Bekanntenkreis?
00:28:12Das ist halt so furchtbar.
00:28:15Ja, ja, ist alles furchtbar.
00:28:17Ich bin mir die Decke auf den Kopf gefallen.
00:28:21In einer fremden Wohnung.
00:28:24Und wollte ich ein Bier trinken.
00:28:26Bin ich versackt.
00:28:28Das ging mir, wann will ich gelaufen.
00:28:31Und das kenne ich irgendwie von früher.
00:28:37Aber dass sie so ordinär ist, die wollte sich bloß schocken.
00:28:40Das ist mir alles wie zu blöd.
00:28:41Geben Sie mir noch eine Chance.
00:28:44Du gibst jetzt den Wohnungsschlüssel zurück und beichtest Frau May alles.
00:28:47Aber auch alles.
00:28:49Ich werde das diskret kontrollieren.
00:29:19Was willst du denn nun machen?
00:29:22Du bist gut.
00:29:24Was will ich machen, Mensch?
00:29:27Na, ich habe eine neue Freundin.
00:29:31Ein paar Nance.
00:29:32Verstehst du?
00:29:33Ist das alles?
00:29:35Ist das nichts?
00:29:37Weißt du, was das ist?
00:29:41Partnerduselei nennen wir das.
00:29:44Partnerduselei.
00:29:46Du musst dich ändern.
00:29:49Neues Leben anfangen wollen.
00:29:52Dir neue Interessen verschaffen.
00:29:54Sag mal, kannst du hier die Bücher für mich abgeben?
00:29:56Ja, bis auf das Einige.
00:29:58Neuen Bekannten kann ich es schaffen.
00:30:01Ja, das musst du.
00:30:03Weg.
00:30:04Weg.
00:30:04Mit den alten Kumpels.
00:30:07Dazu
00:30:08Kann eine neue Freundin auch nicht schaden.
00:30:11Ja, so ist es.
00:30:12Neue Freundin kann nie schaden.
00:30:14Weißt du, du musst das Steuer rigoros rumreißen.
00:30:19Sonst sehen wir dich hier bald wieder.
00:30:21Sie mich haben.
00:30:24Theoretisch
00:30:25Bearsche ich alles.
00:30:27Aber die Praxis.
00:30:35Ne, gibt's jetzt bloß keine Entlassung?
00:30:37Ja.
00:30:41Was wollen wir hin?
00:30:43Ich möchte Frau May sprechen.
00:30:46Am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr Besuchszeit.
00:31:09Die Schlüssel würde mich nicht reinlassen.
00:31:16Ich bringe die Schlüssel zurück.
00:31:28Ich war traurig.
00:31:34Ich habe mir unser erstes Treffen doch anders vorgestellt.
00:31:39Ich bin versagt.
00:31:44Ja, und
00:31:46sind wir
00:31:48dann noch in ihre Wohnung gezogen
00:31:50und
00:31:50haben da weitergefeiert.
00:31:59Waren noch Frauen dabei?
00:32:00Ja, eine.
00:32:07Und wie viele Männer waren dabei?
00:32:15Keine.
00:32:18Keine.
00:32:27Das ist schlimm.
00:32:31Deshalb bringe ich die Schlüssel ja zurück.
00:32:37Ah, dies doch.
00:32:39Aber blitzschnell.
00:32:41Hier ist kein Asyl.
00:32:43Schwester, zwei Minuten.
00:32:45Wir haben noch was zu klären.
00:32:49Na gut.
00:32:51Ich warte draußen.
00:32:54Aber da wird scharf nachgewaschen.
00:32:59So ein Schling.
00:33:07Bedeute ich Ihnen denn gar nichts?
00:33:10Doch.
00:33:13Sie und ihre Tochter.
00:33:16So habe ich es mir erträumt.
00:33:20Bist du Tim, Kindergott?
00:33:26Der Herr,
00:33:28der andere Herr hat sie hingebracht.
00:33:39Ich
00:33:41gebe Ihnen den Schlüssel wieder.
00:33:44Falls Sie ehrlich waren.
00:33:48Ich
00:34:00gebe Ihnen den Schlüssel wieder.
00:34:28Drei uns Unbekannte sind dabei.
00:34:31Der mit dem hellen Mantel.
00:34:39Und der mit dem dunklen Hut.
00:34:46Und der da.
00:34:47In der fast vorschriftsmäßigen Trauerbekleidung.
00:34:50Der etwas korpulenter.
00:34:52Ja.
00:34:55Ich tippe auf den vorschriftsmäßigen korpulenten.
00:35:08Herr Gott,
00:35:10du bist unsere Zuflucht
00:35:11für und für.
00:35:13Ehe denn die Berge wurden
00:35:15und die Erde und die Welt
00:35:17geschaffen wurden,
00:35:19bist du Gott von Ewigkeit
00:35:21zu Ewigkeit.
00:35:22Der du die Menschen lässt sterben
00:35:24und sprichst,
00:35:26kommt wieder, Menschen, Kinder.
00:35:28Denn tausend Jahre
00:35:30sind vor dir
00:35:31wie der Tag,
00:35:31der gestern vergangen ist
00:35:33und wie eine Nachtwache.
00:35:37Ich hab nicht gezählt.
00:35:39Du hast heute in sechs Stunden
00:35:41noch 14 Worte fallen lassen.
00:35:43Aber von zweimal
00:35:44schlimmer Wort mit SCH.
00:35:48Drehend ist nicht deine Stärke, wa?
00:35:54Mensch, halt mal an.
00:36:01Warte, Lange.
00:36:04Da raubt mal.
00:36:05Ach so.
00:36:07Weiter.
00:36:09Die werden Kumpel zeigen,
00:36:10dass er weiterfährt.
00:36:11Die fahr mal weiter.
00:36:13So ist weiterfahren.
00:36:31Ich wollte nur sagen,
00:36:33bei mir ist alles in Ordnung.
00:36:42Ich wollte nur sagen,
00:36:44es geht ganz gut.
00:36:47Jetzt hat's geschnappt.
00:36:50Konsul 1 an Konsul 2 bis 5.
00:36:52Festnahme,
00:36:52aber unauffällig.
00:36:53Komm.
00:36:55Dann melde ich in nächster Zeit
00:36:56aber bestimmt.
00:36:59Okay.
00:37:05Nichts, Genosse Hauptmann.
00:37:06Was?
00:37:07Nichts?
00:37:07Hat nichts bei sich.
00:37:17Aber ist doch
00:37:18eine Handtasche weggekommen.
00:37:19Ja, zwei sogar.
00:37:20Mit reitigem Inhalt.
00:37:22Aber er hat nichts bei sich.
00:37:26Den Weg,
00:37:27den er genommen hat,
00:37:27absuchen.
00:37:28Notfalls den ganzen Friedhof.
00:38:03Notfalls den ganzen Friedhof.
00:38:25Sie sind doch
00:38:26sowas wie der Vorgesetzte hier.
00:38:29Ich habe viel Verständnis.
00:38:31Sie werden Ihre Gründe haben
00:38:32und ich betrachte das alles
00:38:34als nicht gegen meine Person gerichtet.
00:38:36Aber wie lange
00:38:38soll das hier noch dauern?
00:38:39Sie haben mich durchsucht.
00:38:41Sie haben meine Personalien.
00:38:42Ich werde Ihr Verständnis
00:38:44noch mehr in Anspruch nehmen.
00:38:45Wie kamen Sie
00:38:46auf das Begräbnis?
00:38:48Wenn Sie das meinen,
00:38:49ich bin mit dem Verstorbenen
00:38:50weder verwandt
00:38:51noch mit seiner Familie
00:38:52befreundet,
00:38:53aber ich habe ihn gekannt.
00:38:56Wir waren im Kriege
00:38:57als Kinder zusammen verschickt.
00:39:00Kinderlandverschickung
00:39:00nannte man das.
00:39:02Und dann habe ich ihn
00:39:03in der Fahrschule
00:39:04wieder getroffen.
00:39:04Nach dem Krieg.
00:39:06Oder war es ein Lehrgang?
00:39:09Nein,
00:39:09in der Fahrschule.
00:39:121962.
00:39:14Und jetzt komme ich
00:39:15von der Dienstreise zurück,
00:39:16da habe ich die Annonce gelesen.
00:39:19Er hat mich tief getroffen.
00:39:21Der kleine,
00:39:22verpressene Arnold,
00:39:23den ich als Kind kannte.
00:39:25Und nun?
00:39:27Warum haben Sie das Begräbnis
00:39:29früher verlassen,
00:39:31Herr...
00:39:32Bogner.
00:39:32Bogner.
00:39:33Die Pflichten,
00:39:34ein Termin.
00:39:35Es war ein sehr
00:39:36ausgedehntes Begräbnis.
00:39:38Was machen Sie beruflich,
00:39:39Herr Bogner?
00:39:42Ich war Einkäufer,
00:39:44Textilbromber,
00:39:45und jetzt bin ich Werbeberater.
00:39:47Freiberuflich.
00:39:48Und Sie hatten einen Termin?
00:39:50Ja.
00:39:52Der Film ist fertig,
00:39:53Genosse Hoffmann.
00:39:54Ich komme.
00:39:56Und was wird aus mir?
00:39:57Kann ich gehen, oder?
00:39:58Dauert, ich habe.
00:40:20Halt mal an.
00:40:22Fahr mal ein Stück zurück.
00:40:42So eine Beleite.
00:40:43Ich finde es brillant,
00:40:44bei den Lichtverhältnissen.
00:40:46Na, wir wollten den Film
00:40:47nicht nach Cannes schicken,
00:40:48wir wollten Täter überführen.
00:40:53Friedhof durchsucht,
00:40:55Genosse Hauptmann.
00:40:56Beide Handtaschen gefunden.
00:40:57Leer in einer entfernten Ecke.
00:41:00Leer.
00:41:01In einer entfernten Ecke.
00:41:03Was machen wir jetzt
00:41:04mit diesem Bogner?
00:41:06So einen Bock zu schießen.
00:41:14Kumanus als einzelner männlicher Täter.
00:41:17Da haben wir gedacht,
00:41:18der Friedhofs-Marders auch ein Mann.
00:41:21Aber vielleicht ist es eine Täterin.
00:41:23Oder?
00:41:24Es gibt Komplizen.
00:41:27Übrigens dieser Bogner.
00:41:34Normalerweise würde ich sagen,
00:41:35Beobacht.
00:41:37Der Chef reißt mir ja den Kopf ab
00:41:38bei den Aufwand,
00:41:39den wir schon betreiben.
00:41:41Überprüfe auf alle Fälle.
00:41:44Danke, du kannst gehen, Genosse.
00:41:47Überprüfe auf alle Fälle,
00:41:48ob der Verstorbene
00:41:49zur Kinderlandverschickung war
00:41:51und wann er die Fahrerlaubnis gemacht hat.
00:41:54und stell dem Bogner
00:41:56Geschädigten gegenüber.
00:41:57Viel wird das nicht bringen.
00:41:59Aber ich muss erst mal
00:42:00Ordnung in meine Schwungmasse
00:42:02hier oben bringen.
00:42:09Wie geht's, Frau May?
00:42:11Na ja, alles gut.
00:42:12Die wird den nächsten Tag entlassen.
00:42:13Aus dem Krankenhaus, wie schön.
00:42:15Ich hab eine Bitte.
00:42:16Das ist der Vater von Katrin,
00:42:18ein netter Mann.
00:42:19Aber er kommt von einer Brigadefeier.
00:42:21Ich kann ihm seine Tochter
00:42:22nicht mitgeben.
00:42:22Das ist ein bisschen
00:42:23die kleine...
00:42:25Oh, na ja.
00:42:27Katrin!
00:42:28Katrin!
00:42:29Komm.
00:42:30Na los, Kollege.
00:42:31Abmarsch.
00:42:33Das ist durchaus nicht nötig.
00:42:36Papier.
00:42:38Regi!
00:42:45Ist Katrins Papa krank?
00:42:47Blöd, Papa ist im Sitzen.
00:42:50Ach wo, der ist ein bisschen fröhlich.
00:42:51Na los und mach doch mal.
00:42:53Anschluss halten.
00:42:54Na, es ist durchaus nicht nötig, Kollege.
00:42:56Sie paar Bierchen.
00:42:58Ja, das kann nicht zu gehen.
00:42:59Pädagoge ist ja viel.
00:43:05Was machst du denn da auf dem Strand?
00:43:07Ach, komm, komm.
00:43:09Was ist die Katze?
00:43:13Was machen wir zum Abendbrot?
00:43:14Pudding.
00:43:16Ach nee, nicht schon wieder.
00:43:19Doch, heute rutsch dir ein Wackelpudding.
00:43:22Was denn für ein Wackelpudding?
00:43:24Zitterspeise.
00:43:25Zitterspeise?
00:43:26Ach, du meinst Götterspeise?
00:43:29Hm?
00:43:30Oder was?
00:43:31Na so was Rotes, was immer so wackelt.
00:43:35Du bist selbst so'n Wackelpudding.
00:43:37Ah!
00:43:39Aber das letzte Mal, ja?
00:43:41Das allerletzte Mal.
00:43:43Da oben wohnt er.
00:43:45Na gut.
00:43:46Geh hoch, sag ihm guten Tag.
00:43:51Ingolore, bitte beschränk dich auf Sache.
00:43:55Du bist doch mein Einzel.
00:43:57Mein Bärchen.
00:44:03Hallo?
00:44:07Verschwinde.
00:44:08Das letzte Mal hat dir reicht.
00:44:12Fettbacke will dich sprechen.
00:44:15Wer?
00:44:17Fettbacke.
00:44:20Er kann mehr Stohlen bleiben.
00:44:22Hör mal, ich bin ihm mit Absicht über den Weg gelaufen.
00:44:26Hab mich an dich rangemacht.
00:44:27Ach, das war ja kein Zufall.
00:44:30So schlimm!
00:44:31Ey ey!
00:44:32Warte, mach' das!
00:44:33Nimmst doch!
00:44:34Frau Warte!
00:44:36Du wirst da auf!
00:44:37Verstehe!
00:44:38Boi, nein, die hat alle dritte.
00:44:47Was machst du?
00:44:50Ist doch warm, wenn die Gasse sind jetzt.
00:44:54Ah.
00:44:58Heiter, das Wasser kommt!
00:45:00Das Wasser kommt sofort hin!
00:45:09Du, nicht hupen!
00:45:12Schaffst du auch 100 Sachen?
00:45:14Ja, aber nur auf der Autobahn.
00:45:15Fahren wir nach der Autobahn?
00:45:17Nein, dann machen wir gleich nach Hause.
00:45:35Ja, du kleiner Spitz. Du hast mir so gefühlt.
00:45:39Warst du auch mal artig?
00:45:40Insko, bitte. Stimmt's einer?
00:45:42Mhm. Wie Blitz und Donner, ne?
00:45:44Ja.
00:45:56Nichts.
00:46:03Derne und Diller.
00:46:13Ja, ich bin da.
00:46:13Ich bin da, ich bin da.
00:46:14Ich bin da.
00:46:15Ich bin da.
00:46:17Ich bin da.
00:46:18Ich bin da.
00:46:33Guck nicht so, das ist jetzt vorbei.
00:46:35Die Greifen haben dich auf den Krieg ab.
00:46:38Ich schau wieder an, ich gehe noch das, weil wir spazieren wollen.
00:46:40Ich habe gerne auf Friedhöfen gearbeitet.
00:46:43Das erinnert einen so an die Vergänglichkeit des Lebens.
00:46:46Momentum mori carpe diem, nutze den Tag.
00:46:50Ja, nutze den Tag.
00:46:53Du, wir müssen an Heiner ran. Wie viel Zeit haben wir denn überhaupt noch?
00:46:56Na, reichlich 14 Tage.
00:46:58Also Schluss jetzt mit dem kleinen Kahn.
00:47:00Weißt du, wenn das große Ding gelaufen ist, dann rechnen wir uns eine schicke Wohnung rein.
00:47:05Geben wir Partys.
00:47:07Da kommen wir an ganz andere Leute ran.
00:47:27Wir wollen doch auf den Krieg nicht mehr arbeiten.
00:47:29Das ist doch keine Arbeit. Das ist doch eine Fingerübung.
00:47:32Guck mal, dass die Rentner immer die ganze Rente bei sich haben müssen.
00:47:35Dann bin ich zu hauptgierig.
00:47:38Du bietest mir das Leben, das ich liebe, und ich gebe dir die Liebe, die du magst.
00:47:42Und die anderen dann noch?
00:47:43Ich komme immer wieder zu dir zurück.
00:47:53Siehste, jetzt sucht sie ihre Tasche.
00:47:55Mein Gott, sie wird schon nicht verhungern.
00:47:57Hat sowieso etwas Übergewicht.
00:48:00Das ist wohl wieder der moralische, wie?
00:48:03Wenn wir das große Ding unter Dach und Fach gebracht haben, dann machen wir richtig Spießer.
00:48:08Mit dem Grundstück und mit dem Bekanntenkreis.
00:48:12Vielleicht heiraten wir sogar.
00:48:14Stell ich dir meine ganze krumme Verwandtschaft vor.
00:48:16Meine sparsame Mutter, meinen erfolgreichen Vater, meine zwei Schwestern, die frägegen Gebärmaschinen.
00:48:23Du, und dann fahr mal mit dem Dickenschleppen vor.
00:48:25Die sollen platzen vor.
00:48:27Nein.
00:48:28Aber er ist das große Ding, ja?
00:48:31Das war überhaupt deine beste Leistung, das rauszufinden, mein Gärchen.
00:48:37Wir müssen Heiner unbedingt in die Pflicht nehmen.
00:48:40Ja.
00:48:43Mein kleines Kätzchen, mein kleines Kätzchen.
00:48:49Was ist denn hier los?
00:48:51Jetzt stehen wir aber auf, so eine Wucht hier.
00:48:56Mann, sieht das ja aus.
00:48:59Aufstehen, ich habe Hunger.
00:49:01Aufstehen.
00:49:02Ich kann nicht mehr schlafen.
00:49:04Aufstehen.
00:49:05Ihr habt ja beide bloß eine Zudecke.
00:49:07Warum hast du denn einer keine Zudecke gegeben?
00:49:11Ii, ihr habt ja beide nichts an.
00:49:15So, ab ins Bad.
00:49:17Immer waschen, Heiner.
00:49:29Du, Heiner, aufstehen, wir haben verschlafen.
00:49:31Nee, Hiccup-Spätschicht.
00:49:33Jetzt, wo du Ute in Kinderhärten bringst.
00:49:35Dann mach uns wenigstens Frühstück.
00:49:40Alle meine Ähmtchen schwimmen nach dem Weg.
00:49:45Heiner, Moment.
00:49:47Habe ich ganz vergessen.
00:49:52Weißt du, dass du im Schlaf sprichst?
00:49:54Was habe ich denn hier sagt?
00:49:56Es war etwas undeutlich.
00:49:59Na los, mach Frühstück.
00:50:23Du hast vorhin knickende Optik, was?
00:50:25Das war doch nie und nimmer ein Tor.
00:50:26Weißt du überhaupt, was die dritte Linie bedeutet?
00:50:29Torerzielung erst ab Abschluss, bitte.
00:50:31Schön ruhig bleiben, Sportfreunde.
00:50:33Als Übungsleiter haben Sie jeglicher Kritik zu enthalten.
00:50:35So.
00:50:36Hat er Sie beleidigt?
00:50:36Ach, den kann man doch gar nicht beleidigen.
00:50:37Das ist doch kein Torrichter, das ist doch eine Pätze, nicht?
00:50:39Seien Sie bitte still.
00:50:40Der soll doch bei den Rettungsschwimmern oder die Fahne heben.
00:50:41Hier, eine Kanne, war das andere.
00:50:43Wieso, meine Oma?
00:50:44Bitte.
00:50:46Gut.
00:50:48Hast du das gesehen?
00:50:49Das war doch niemals ein Tor.
00:50:51Bei der dritten Linie.
00:50:52Nein, wir warten auf der Augen.
00:50:55Da spielen wir den Kopf.
00:50:58Mann, mach dich warm.
00:51:00Ja, du spielst für Frank im Spiel und deck mir den lang.
00:51:02Aber haut eng, sage ich dir.
00:51:04Tritt ihm dauernd auf die Senkel.
00:51:06Soll sie von Kerstin zum Kaffer entladen?
00:51:10Dörst alles gut?
00:51:11Hast du dir alles erzählt?
00:51:14Ja.
00:51:18Junge, mach keine Sachen.
00:51:21Du musst nicht jedem auf die Nase binden.
00:51:23Aber Kerstin gegenüber musst du ehrlich sein.
00:51:26Ja, jetzt einfach, alleine.
00:51:27Ja, vor uns an der Außenliege.
00:51:32Ja, gut.
00:51:33Jetzt muss der Doppelfast kommen.
00:51:35Schießt doch.
00:51:36Ja.
00:51:38Friedhoff.
00:51:41Also Jungs, ich muss weg.
00:51:42Achtet mir auf die Deckungsarbeit.
00:51:44Es ist sowieso nicht mehr viel zu retten.
00:51:46Friedhoff.
00:51:47Wir können uns sowieso bald gekraben lassen.
00:51:49Was ist denn nun?
00:51:51Einladung angenommen.
00:51:52Tschüss.
00:51:57Lässt du dich mal Erd- oder Feuer bestatten?
00:52:01Warum jetzt schon dran denken?
00:52:04Na, ich lass mich mal ins Meer streuen.
00:52:07Ich kann Friedhoff auf dem Tod nicht ausstehen.
00:52:10Zeit, geraumer Zeit.
00:52:15Wie weit bist du mit der Fahrschule?
00:52:17Mit der Kinderlandverschickung?
00:52:19Der Verstorbener hat aus seiner Jugendzeit nicht viel erzählt.
00:52:23Ich war vielleicht zehn Minuten einfach mehr geschult.
00:52:26Und dann nahm ich an, der Mann hat mir gesagt,
00:52:29wir kommen jetzt da, muss ich hier die Bescherung sagen.
00:52:33Ja.
00:52:34Ja.
00:52:40Ja, was fehlt?
00:52:41Etwas Bargeld und meine Kassette, die war abgeschlossen.
00:52:44Aber den Schlüssel hat er liegen lassen.
00:52:46Der lag daneben.
00:52:48Ja, leichtsinnigerweise.
00:52:49Frau Linde hat jemanden beobachtet.
00:52:51Ich bin vom Einkaufen gekommen,
00:52:53da kam ein Mann vom Grundstück.
00:52:54Das war kein Kunde.
00:52:56Trug ein Paket.
00:52:57Wie groß war ihr?
00:53:00So.
00:53:01Ja.
00:53:02Und wie sah er aus?
00:53:05Er zog ein Bein nach.
00:53:07Er hinkte.
00:53:08Links oder rechts?
00:53:12Links hat er gehinkt.
00:53:14Und einen Schnurrbart hatte er.
00:53:16Prima.
00:53:17Komm.
00:53:18Na, vielleicht schaffe ich noch die zweite Halbzeit.
00:53:41Kommt doch noch Sachbeschäde mit zu, Herr Willard.
00:53:48Ich höre so gerne Märchen.
00:53:51Wo haben Sie die Kassette her?
00:53:56Also eigentlich müsste ich sie wie in Befangenheit ablehnen.
00:54:00Ja, aus der Auto.
00:54:06Ich bin heute ein bisschen eher von Arbeit gekommen.
00:54:09Ja, kümmere nicht so.
00:54:12Auf einmal da quietscht, nehme ich ein Auto.
00:54:14War schrocken.
00:54:15Und da schmeißt einer eine Kassette auf die Straße.
00:54:18Die Kuh hat bloß so.
00:54:20Welcher Autotyp?
00:54:23Wartburg.
00:54:25Blaubauer.
00:54:27Nils Kohler.
00:54:29Naja, jedenfalls Warten.
00:54:30Pkw.
00:54:32Und die Kassette.
00:54:34Die hat doch nur aufgemacht, um zu sehen, wer der Besitzer ist.
00:54:37Herr Willard.
00:54:38Der Schlüssel lag daneben.
00:54:42Wie eine Kassette?
00:54:46Egochse.
00:54:51Also gut, hier, nehmen Sie mich mit.
00:54:52Jawohl, ich habe den Bruch gemacht.
00:54:53Sie werden es mir ja doch nachweisen.
00:54:55Das halte ich ja nervlich ja nicht durch.
00:54:57Und wieso am Friedhof?
00:54:59Kommt er gerade vorbei.
00:55:03Operativ.
00:55:04Ja, Herr Willard zieht sich was Ordentliches an
00:55:07und wird uns dann begleiten.
00:55:10Mit der Friedhofs Geschichte hat er nichts zu tun.
00:55:13Reizend wohnen Sie hier.
00:55:15Ganz reizend.
00:55:18Machst du noch was, Onkel?
00:55:21Oh, mein Junge.
00:55:25So.
00:55:26Ich bin ein träges Krokodil, ein faules.
00:55:30Ich bin so satt.
00:55:32Ich habe Kuchen gegessen und viele Bonbons.
00:55:34Aber wenn ich so ein süßes, kleines Mädchen sehe,
00:55:38dann schleiche ich und dann schwänzle ich und dann...
00:55:44So, und jetzt doch mal zaubern.
00:55:46Ja, da gibt man das Näschen her, du.
00:55:50Simmsanabim, boing, boing, boing, boing.
00:55:53Na, steckst du in der Sparsch.
00:55:55Sie verwöhnen mir die Kleine zu sehr.
00:55:56Komm.
00:55:57Das ist Heiner.
00:55:59Besuch.
00:56:01Verwandtschaft.
00:56:03Das staunst da, Heiner.
00:56:04Was?
00:56:10So, mal, seit wann sind wir denn verwandt?
00:56:12Na, sehr entfernt.
00:56:16Ich rechne, du verschwindest.
00:56:18Heiner.
00:56:20Lassen Sie mal, Frau Kerstin.
00:56:22So ist es in unserer Freundschaft.
00:56:23Rau, aber herzlich.
00:56:26Es gab da mal eine Geschichte.
00:56:28Eine dumme Geschichte.
00:56:30Missverständlich.
00:56:31Und da Heiner so lange
00:56:34auf Auslandsmontage war,
00:56:35wie Sie mir erzählten,
00:56:36konnten wir sie nicht bereinigen.
00:56:39Vielleicht wäre jetzt
00:56:40der richtige Zeitpunkt.
00:56:43Nee, jetzt ist nicht der Zeitpunkt.
00:56:47Warum denn nicht?
00:56:49Vertragt euch.
00:56:52Vielleicht ist wirklich
00:56:54nicht der richtige Zeitpunkt.
00:56:56Heiner, trink mit uns Kaffee,
00:56:58den Frau Kerstin
00:56:58so vorzüglich zubereitet hat.
00:57:01Ich halte mich nicht lange auf.
00:57:03Ich wollte dich nur wiedersehen.
00:57:08mir hat der Onkel mitgebracht.
00:57:17Rektil.
00:57:20Na bitte, es geht doch.
00:57:22Falls jetzt du wieder
00:57:23selber auf dem Bock.
00:57:26Schon ein Gefühl
00:57:27mit so einem Ding
00:57:27unterm Hintern.
00:57:49Mach's gut.
00:57:50Bis morgen.
00:57:50Oh, Heiner.
00:57:53Wie geht's mit der Spritztour?
00:57:57Wenn du mir nochmal
00:57:58über den Weg wirst,
00:57:58mach ich dich.
00:57:59Halt doch!
00:58:07Guck, der Vater von Ute ist da.
00:58:10Wer ist da?
00:58:11Der Vater von Ute.
00:58:12Mit dem ich vor einiger Zeit
00:58:14gelebt habe.
00:58:14Na komm.
00:58:18Heiner, guck mal
00:58:19mein Faschenkostüm.
00:58:22Schön.
00:58:24Das ist Heiner Bauer
00:58:25und das ist Dr. Kno.
00:58:27Mhm.
00:58:28Sehr angenehm,
00:58:29junger Freund.
00:58:31Tag.
00:58:31Das ist sympathische Erscheinung
00:58:32bei Bekannter.
00:58:34Was machen Sie beruflich?
00:58:36Setz dich doch, Heiner.
00:58:37Dr. Kno ist Zahnarzt,
00:58:39Akademiker.
00:58:40Bei ihm fangen die Menschen
00:58:41zur Fachschulabsolvent an.
00:58:42Außer sie sind weiblich
00:58:43und der 30
00:58:45blond und hochbeinig.
00:58:47Komm, trink jetzt.
00:58:49Vollbusig,
00:58:49kann auch nicht schaden.
00:58:52Kerstin, sei nicht so bitter,
00:58:53sonst denkt Herr Bauer noch,
00:58:54du bist an mir
00:58:55weiterhin interessiert.
00:58:57Ich will nicht mehr.
00:58:59Heiner weiß,
00:59:00dass ich an ihm interessiert bin.
00:59:02Das habe ich ihm bewiesen.
00:59:06Beneidenswert, beneidenswert.
00:59:07Aber betrachten Sie mich
00:59:08durchaus noch als Konkurrenten.
00:59:10Ich finde Kerstin
00:59:11begehrenswert
00:59:12wie eh und je.
00:59:14Sie sollten sich
00:59:15nicht so sicher fühlen.
00:59:16Ich habe das Rennen
00:59:17noch nicht aufgegeben.
00:59:19Dr. Kno hat sich
00:59:19appetit bei seinen Patienten,
00:59:21landet aber immer
00:59:22bei seiner strengen Frau.
00:59:23Charmant nach außen
00:59:24und folgsam nach innen.
00:59:27Selbst du hast mich
00:59:28noch nicht durchschaut.
00:59:30Ich hole dir jetzt
00:59:31was zu essen.
00:59:33Variatio delektat.
00:59:36Nicht wahr,
00:59:36mein junger Freund?
00:59:41hast du schon mal
00:59:42voll eins in die Fresse
00:59:42gekriegt?
00:59:47Aber so,
00:59:48dass die Beißerchen fliegen.
00:59:49Da kannst du in Heimarbeit
00:59:50eine Prothese basteln.
00:59:53Heiner, bleib doch!
00:59:57Ein ungeschliffener Diamant.
00:59:59Hast du mal voll eins in die Fresse
01:00:00gekriegt?
01:00:01Das sagt man nicht.
01:00:04Ja, hammer Junge.
01:00:06Du mit deinem Party,
01:00:07ihr Quassel, du.
01:00:08Quassel sagt man nicht.
01:00:11Scheint sowieso
01:00:12so eine Art
01:00:12Rotwäsch vorzuherschen.
01:00:14Die Klappe.
01:00:15Sag ich's doch.
01:00:19Klappe sagt man nicht.
01:00:28Ja, komm rein.
01:00:37Ich muss mich hier
01:00:38ein bisschen kümmern.
01:00:39Mein Vater schafft das.
01:00:41Gesundheitlich nicht mehr.
01:00:42Ich hab Ihnen
01:00:43eine Multimax mitgebracht.
01:00:46Fabrik neu.
01:00:48Ist nicht wahr.
01:00:55Wo hast du denn die her?
01:00:58Dreck gekurvt.
01:00:59Ganz legaler Wurm.
01:01:00Was denn sonst?
01:01:01Wo soll ich denn her haben?
01:01:03Hier.
01:01:04Ist die Rechnung?
01:01:08Ja, die auch noch.
01:01:11Kommt doch rum
01:01:11als Beifahrer, oder nicht?
01:01:14Ist ja doll.
01:01:15Wollen wir schon immer
01:01:16eine zulegen.
01:01:17So, hier.
01:01:18die ganzen Lade
01:01:19ein bisschen in Ordnung bringen.
01:01:23Hast du neuerdings Launen?
01:01:25Na.
01:01:27Vorhin hätte ich mal
01:01:27weiter eine tägliche
01:01:28Beleidigung geleistet.
01:01:30Hätte doch
01:01:30Körperverletzung werden können.
01:01:32Na, du?
01:01:33Warum denn?
01:01:36Nimmst du einen Scheck?
01:01:38Hab den Vater von Ute
01:01:39kennengelernt.
01:01:42Sicher wusste ich,
01:01:43dass Ute nicht
01:01:43der Klapperstorch gebracht hat,
01:01:45aber
01:01:46wenn man denn
01:01:47so'n Kerl sieht, ja?
01:01:50So'n
01:01:52Zahnkleppner,
01:01:53so'n Doktor,
01:01:53so'n Fatzke.
01:01:56Ich bin durchaus
01:01:57noch interessiert
01:01:58an Kerstin.
01:01:59Na ja,
01:02:00ist mir die Sicherung
01:02:00durchgebrannt.
01:02:02An Kerstin?
01:02:04Und die hat gesagt,
01:02:05sie ist an mir interessiert.
01:02:06Na, bitte.
01:02:08Hat's ja Blöse gesagt,
01:02:08um den zu erhören.
01:02:09Ach,
01:02:10siehste weiße Mäuse.
01:02:16Kerstin lebt mit dir zusammen,
01:02:18um den Verflossenen
01:02:19zu ärgern.
01:02:20Schreibt auf Inserate,
01:02:21um den Doktor zu necken.
01:02:24Ich glaub's doch selber.
01:02:28Kerstin mag ihre Fehler haben,
01:02:30wie wir alle.
01:02:39Aber leichtfertig ist sie gewiss nicht.
01:02:40Der als Akademiker
01:02:42eck als Vorbestraft da, wa?
01:02:45Mach dich doch nicht so klein.
01:02:47Du wirst doch ein anständiger Kerl,
01:02:48wenn du sein willst.
01:02:49Und du bist tüchtig,
01:02:50wenn du dir Mühe gibst.
01:02:54Weiß, Kerstin,
01:02:55endlich von deiner Vorstrafe.
01:03:04Wann ist das verworren?
01:03:06Du machst Kerstin Vorwürfe
01:03:08und bist selbst nicht ehrlich.
01:03:10Ich glaub,
01:03:11jetzt müssen wir die Sache
01:03:12mal gemeinsam angehen.
01:03:14Du kannst doch nicht
01:03:14ein neues Leben anfangen
01:03:15als Mann ohne Gedächtnis.
01:03:17Das neue Leben besteht darin,
01:03:19dass du alles vermeidest,
01:03:20was du im Alten
01:03:20falsch gemacht hast.
01:03:22Und dabei kann dir Kerstin helfen.
01:03:26So,
01:03:27nun geh heim zur Kerstin.
01:03:36Da kommt er.
01:03:38Geh hart zur Sache, gell?
01:03:49Steig mal in meinen Wagen.
01:03:51Steig ein,
01:03:51sonst wirst du es bereuen.
01:04:06Ich hatte mit Ingelohr
01:04:07eine hübsche Anschaffe,
01:04:08aber die läuft nicht mehr.
01:04:09Ich muss hier in unserer Zeit
01:04:10etwas kurz treten,
01:04:12aus bestimmten Gründen.
01:04:13Das schmälert meine Einkünfte.
01:04:15Aber das Leben kostet.
01:04:17Neun Wagen könnte ich auch gebrauchen.
01:04:20Die Unternehmung muss sein.
01:04:22Kommt für mich nicht in Fragen.
01:04:24Wusste ich doch,
01:04:25dass du dich zierst.
01:04:28Ich hab hier was.
01:04:31Das gehört in die Wohnung
01:04:33der lieben Kerstin.
01:04:37Ich werde auf meinen Eid nehmen.
01:04:39Du hast es mir verkloppt.
01:04:41Natürlich wusste ich nicht,
01:04:42wo es herstammt.
01:04:43Du blöffst doch.
01:04:46Ingelohr war in der Wohnung.
01:04:47Ich war in der Wohnung.
01:04:48Wir sind doch keine Anfänger.
01:04:50Was ist es denn?
01:04:52Nach der Geschichte
01:04:52kriegst du es zurück.
01:04:55Spinner.
01:04:56Ich könnte zur Polizei...
01:04:57Ja, dann geh doch.
01:04:59Ich riskiere nichts.
01:05:00Ich bin ein unbescholtener Bürger.
01:05:03Ich mache mich verdient.
01:05:05Ich tue dem Recht genüge.
01:05:08Mies von mir, eh?
01:05:09Ziemlich mies, eh?
01:05:10Heute hätte schon mal jemand,
01:05:12was in die Fresse gekriegt.
01:05:13Da hatte ich vergessen zu sagen,
01:05:15Ingelohr steht in der Nähe.
01:05:17Na?
01:05:18Wenn du zuschlägst,
01:05:20Rückfall von dir.
01:05:21Rückfall.
01:05:24Wenn Frau Kerstin erführe,
01:05:26wen sind da unterm Dach beharbe?
01:05:27Das ist tragisch.
01:05:29Eine Tragödie.
01:05:30Also lassen wir die Kinderei.
01:05:33Du weißt,
01:05:34als Werberfrau,
01:05:34man komme viel rum.
01:05:35Es eilt.
01:05:37In 14 Tagen
01:05:37wollen die eine neue Alarmanlage einbauen.
01:05:39Bis dahin muss es passiert sein.
01:05:41Das ist eine Kleinigkeit
01:05:43für einen Einstiegsspezialisten wie dich.
01:05:45Also schau dir die Sache mal an.
01:05:52Na, mach das.
01:05:54Er ziert sich noch.
01:05:58Weißt du,
01:05:59dass Heiner ein hervorragender Liebhaber ist?
01:06:01Ingelohr, bitte.
01:06:03Ja, siehste.
01:06:04Er leidet darunter.
01:06:05Ja.
01:06:06Dieser tolle,
01:06:07ausgehungerte Sträfling
01:06:08bricht mir das Herz
01:06:09und Fettbacke leidet darunter.
01:06:11Na, dieses Drama.
01:06:12Fettbacke ist Kummer
01:06:13und mein gebrochenes Herz.
01:06:16Stell dir mal vor,
01:06:17wenn ich mit dieser Tragödie
01:06:18zu deiner Kerstin ziehe,
01:06:19na, die wird sich freuen.
01:06:20Wenn ich mich mal so ausspreche,
01:06:22so von...
01:06:23Mensch, halt doch mal!
01:06:24Sie klappeln, alte Zicke!
01:06:26Halt doch mal!
01:06:26Was wollt ihr denn von mir?
01:06:28Verdammt doch mal!
01:06:29Ruhe!
01:06:34Heiner,
01:06:35wer will dir denn was?
01:06:36Du hilfst uns
01:06:37und dann kannst du mit deiner Kerstin
01:06:39den Biss ansenden.
01:06:40Überhaupt kein Risiko.
01:06:42Wir verschaffen dir ein prima Alibi.
01:06:48Tja, ich bearbeite Fälle,
01:06:50wo Bonds verschwunden sind.
01:06:53Ich hab hier
01:06:55Beschreibungen von
01:06:56Ledersachen und Felzwerk,
01:06:58die nicht ausgeliefert werden können,
01:07:00da der Bon abhandengekommen ist.
01:07:02Tja,
01:07:03könnte ich mich in Ihrem Lager mal umsehen,
01:07:06besonders unter den
01:07:07nicht abgeholten Sachen.
01:07:09Meine Versicherung
01:07:10möchte sich gütlich einigen.
01:07:13Na ja.
01:07:18Guten Tag, ja.
01:07:19Ich habe hier einen Wolfspelzen,
01:07:21den möchte ich gerne
01:07:21bei Ihnen reinigen lassen.
01:07:23Ja, das ist ja sehr schön,
01:07:25das ist ein sehr teures Stück.
01:07:26Das ist mir in Ihrem Korn,
01:07:27wissen Sie,
01:07:27und ich möchte da sehr gerne,
01:07:30dass es gütlich behandelt wird.
01:07:32Ja, selbstverständlich.
01:07:33Ja.
01:07:34Na ja,
01:07:35sagen Sie,
01:07:36jetzt ist das Geritten,
01:07:37das Putter.
01:07:39Müsste ich das vorher
01:07:40zum Thema bringen,
01:07:41oder wie geht es auch?
01:07:45Toll war es hier,
01:07:46300, 400 Männchen,
01:07:48schau ab!
01:07:49Also es heißt nicht,
01:07:50die Beziehung,
01:07:51nein,
01:07:53jetzt sind Sie wirklich
01:07:54schon ein bisschen vorsichtig,
01:07:56nochmal darauf zurückzukommen.
01:07:57Ich würde sehr, sehr gerne
01:07:58mit Ihnen versichern lassen.
01:08:04Was sind wir?
01:08:05750,
01:08:06ich mag sein,
01:08:07aber es spricht überhaupt nicht
01:08:08mit Ihnen,
01:08:08wie es hält ist,
01:08:10wenn es wirklich was passiert ist.
01:08:23Ja, ja, da ist es noch eine Frage.
01:08:27Ich hätte gerne noch eine,
01:08:38was machen Sie denn da oben?
01:08:38das ist doch nicht
01:08:42bereit.
01:08:44Na,
01:08:47haben Sie was gefunden?
01:08:48Ja,
01:08:49was machen Sie denn da oben?
01:08:50Ihre Alarmanlage
01:08:51ist ja kaputt.
01:08:56Also, ich bin Versicherungsfachmann. Wie lange ist denn das schon?
01:09:00Na, das wird in 14 Tagen repariert.
01:09:04Na ja, haben Sie denn nur was gefunden?
01:09:06Na ja, sieht nicht schlecht aus.
01:09:08Sagen Sie mal, wie lange behalten Sie denn diese Sachen hier?
01:09:12Ja, das ist verschieden. Manche Sachen sind ja nur zur Reinigung hier
01:09:15und andere bleiben zur Konservierung während der warmen Jahreszeit.
01:09:20Mach ich mal weiter, was?
01:09:21Oh, Mama.
01:09:43Ich komme zuerst in den Fängnis.
01:09:52So eine Plante.
01:09:56Ich habe aber auch ein Pech mit den Männern.
01:10:00Erst ist mir weggestorben, kurz vor der Hochzeit.
01:10:04Dann gab es eine Geschichte mit dem Zahnarzt.
01:10:06Große Liebe.
01:10:08Aber auch große Feigheit von ihm.
01:10:11Schmuckstück und ein paar Schlappen.
01:10:17Ich wollte mein, verständlich.
01:10:20Flüchtige Bekanntschaften sind kein Problem.
01:10:22Die Männer flinzen mir zu, wenn ich im Schaufenster dekorieren muss.
01:10:29Mein, verständlich.
01:10:31Und was mache ich?
01:10:32Ich gebe eine Annonce auf.
01:10:35Sorgfältige Auswahl, dein Briefwechsel.
01:10:38Und dann das große Los.
01:10:41Vorbestraften.
01:10:45Weshalb hat er denn gesessen?
01:10:47Wegen Heiratsschwindel, wa?
01:10:49Nein, nein.
01:10:51Wegen Einbruchs und schwerem Diebstahl.
01:10:53Er war ein Spezialist.
01:10:57Ein Einstiegsspezialist.
01:10:59Prima.
01:11:02Fein Schlafburschen.
01:11:03Hab ich da.
01:11:05Was hätten Sie gemacht, wenn er Ihnen die Wahrheit gesagt hätte?
01:11:08Ketten rausgeschmissen.
01:11:10Was hätten Sie?
01:11:12Wenn Sie ihn kettzahlen müssen.
01:11:14Der redet nämlich im Schlaf.
01:11:17Zelle 24 und ich hab's für einen Konstruktionsteil gehalten.
01:11:21Auslandsmoniteur.
01:11:23Ich glaube, Heiner meint es ernst.
01:11:26Wenn er in seine Kreise zurückgekehrt wäre, hätte es zunächst für ihn leichter ausgesehen.
01:11:30Er wäre akzeptiert.
01:11:32Seine Vorstrafe ist eine Empfehlung.
01:11:34Aber die nächste Straftat wäre programmiert.
01:11:41Er nimmt den schweren Weg zu Ihnen.
01:11:44Ja.
01:11:46Also ich bin keine Bahnhofsmission.
01:11:48Den schmeiß ich raus.
01:11:53Ach, Gott, ich fliege da.
01:11:55Wie nur Rauchspalbe fliegt da.
01:12:00Den schmeiß ich raus.
01:12:03Bad Menzin.
01:12:11Da ist Mutti.
01:12:12Wo ist Mutti?
01:12:13Hier, die Füße sind von Mutti.
01:12:14Pass auf.
01:12:18Ist doch nicht Mutti, Mensch.
01:12:21Die Mutter.
01:12:24Die Mutter.
01:12:41Dann gehen wir doch Eis essen.
01:12:44Ja, Eis essen bei der Jahreszeit.
01:12:46Kakao Christi.
01:12:48Kakao Christi.
01:13:10Bitte, aufstehen, aufstehen, komm, waschen, was, komm, ups,
01:13:22komm, whisper.
01:13:23Bist du doch direkt rum, hast du schon getrüft you gott.
01:13:26Kommen Sie ins Alors durch mal hin.
01:13:28Ich lege der Tee, ich stehe bei dir.
01:13:33Ja und ich liebe den Programm.
01:13:46Man early hearing youración report later.
01:13:50Variation Delectant.
01:13:54Theoretisch beherrsch ich alles, verstehst du?
01:13:58Aber die Praxis.
01:14:14Männer, du musst multi-welten, du musst multi-welten!
01:14:28Ich...
01:14:30Ich hab doch immer erzählt, dass ich im Ausland war.
01:14:35Ja, was hast du?
01:14:37Ja, das ist nicht wahr.
01:14:39Ich weiß.
01:14:42Woher?
01:14:43Schafft er so meine Quelle?
01:14:46Ach.
01:14:48Hat also gepetzt, der Herr Hauptmann?
01:14:51Gepetzt würde ich das nicht nennen. Er hat mir deine Situation erklärt.
01:14:55Er hat sich richtig ins Zeug gelegt, wie schwer die Sache ist für dich.
01:15:02Na und?
01:15:04Was sagst du?
01:15:07Erst war ich sehr enttäuscht.
01:15:11Sehr.
01:15:18Aber dann hab ich mir gedacht...
01:15:23Vielleicht liegt es an mir, dass er kein Vertrauen hatte.
01:15:29Vielleicht wirklich so, dass Papiere und Stempel mehr ziehen als der Mensch.
01:15:33Nee, nee...
01:15:35Komm, lass mal, unterbrich mich nicht.
01:15:37Es fällt mir sowieso schwer genug, das zu erklären.
01:15:42Auf jeden Fall müssen wir da durch.
01:15:46Ich...
01:15:47Spricht dich leicht.
01:15:48Schluss machen.
01:15:53Ich hab zu viel nicht reingesteckt.
01:15:58Gefühl.
01:15:59Hoffnung.
01:16:02Du steckst mich im Blut.
01:16:22Manni, als was los hat Mutti heute Geburtstag?
01:16:25Nein.
01:16:26Einer hat versprochen.
01:16:27Er macht drei Wochen lang Frühstück.
01:16:29Was mach ich?
01:16:30Er hat drei Wochen lang Frühstück.
01:16:31Er hat geschwindelt.
01:16:32Ja, weil schwindeln darf man nicht.
01:16:34Ja, schwindeln darf man nicht.
01:16:35Ja, schwindeln darf man nicht.
01:16:35Für den Rest meines Lebens mach ich Frühstück.
01:16:39Das ist unser.
01:16:41Lass doch mal du hier.
01:16:44Du, dieser Dicke.
01:16:46Dieser entfernte Verwandte.
01:16:47Kennst du den auch aus dem Ausland?
01:16:49Boah.
01:16:50Einfach ein lässiger Mensch.
01:16:59Menschen leer hier.
01:17:00Hast du nicht Angst vor mir?
01:17:03Ist doch nicht vor dir, Heiner.
01:17:04Dass ich dir was antue?
01:17:07Gib schon den Plan.
01:17:09Na, gib schon rüber.
01:17:26Gute Arbeit.
01:17:29Die Dachklappe.
01:17:31Und die Luke also.
01:17:34Und nur hör mal zu.
01:17:36Und wenn du noch so viel erzählst von mir.
01:17:39Ja.
01:17:40Ich mach's nicht.
01:17:42Wie bitte?
01:17:44Ja.
01:17:45Ich hab jetzt Familie.
01:17:46Ich mach's nicht.
01:17:50Ja, ich mach's nicht.
01:17:52Basta.
01:17:56Ist gut.
01:17:59Watt ist gut.
01:18:02Ich bin doch ein Mensch, Heiner.
01:18:05Du hast jetzt Familie.
01:18:06Mach's jetzt nicht.
01:18:08In Ordnung.
01:18:11Wiedersehen, Heiner.
01:18:27Was hast du vor?
01:18:28Wir haben uns doch geeinigt.
01:18:29Wie lange sollen die Quälerei noch sehen, du?
01:18:31So.
01:18:34Kein Mensch will dich quälen.
01:18:36Überlegst du dir's anders, dann ruf mich an.
01:18:39Hier ist meine Karte.
01:18:42Und jetzt fang das Kerstins Wohnung.
01:18:45Schick ich dir per Post.
01:19:22Ich muss noch mal weg.
01:19:27Einen dritten Abend schon.
01:19:31Hast du ne neue Freundin?
01:19:35Dauert nicht lang.
01:19:37Tschüss.
01:19:40Das ist vielleicht noch einmal zu erläutern.
01:19:42Wo die Schwierigkeiten dieser Schleife liegen.
01:20:15Wenne Videos drinnen.
01:20:20put%.
01:20:21Sie kommt von einembreng herzen und beim seinen sangre газ.
01:20:33Ach tracy.
01:20:34Nö.
01:20:34Es kommt 두ế�.
01:20:40Vielen Dank.
01:21:18Die Luft ist rein.
01:21:40Das ist keine Imitation. Die Echten hängen hinter dir.
01:21:49Jetzt rechts.
01:21:58Also doch.
01:22:04Hatte ich doch die richtige Ahnung. Die Sache machen wir rückgängig, wa?
01:22:32Du hast doch nichts an mir zu tun. Wärst du bei deiner Holden geblieben, hättest du jetzt ein prima Alibi.
01:22:37Das hängen mit drin, das wirst du genau. Das findet nicht statt hier.
01:22:50Wahnsinnig.
01:23:08Halt!
01:23:09Halt für die Zeit!
01:23:31Schlimm.
01:23:32Schlimm?
01:23:33Geht schon.
01:23:39Ach!
01:23:41Ach, der Herr Bogner.
01:23:43Na dann findet ja die Friedhofsgeschichte auch ihre Erklärung.
01:23:46Fahrerlaubnis und Kinderlandverschickung waren unüberlegte Auskünfte.
01:23:52Was gibt's denn?
01:23:54Was ist los?
01:23:55Fällig.
01:23:56Na nochmal einen ganzen Satz.
01:24:02Der hat mich unsinnlich berührt, der Wicht.
01:24:05Und ich bin unangenehm berührt, Frau Ingeborg.
01:24:08Inge Lore.
01:24:09Na meinetwegen.
01:24:10Abführen.
01:24:21Abführen.
01:24:22Handschellen.
01:24:25Die Pelze auf die Dienststelle.
01:24:30Sag mal, ich bin wohl der einzige Polizist, den du kennst.
01:24:35Ich bin müde wie ein Hund nach Hause gekommen.
01:24:38Wenn ich nur den Anrufbeantworter nicht abgehört hätte.
01:24:41Ich hab eben Vertrauen zu Ihnen.
01:24:44Außerdem wusste ich nicht, ob es heute stattfindet.
01:24:49Hab mich natürlich gefreut, dass du uns informiert hast.
01:24:53War kein leichter Entschluss für dich, was?
01:24:58Na ja, ich muss noch was erklären.
01:25:07Ja, Informationen über Informationen.
01:25:10Das wünschte ich mir für jeden Fall.
01:25:12Du hast uns informiert.
01:25:14Wir waren auch schon an der Sache dran.
01:25:17Und dann hat uns noch jemand Bescheid gesagt.
01:25:32Okay, ich bin hier.
01:25:53Und dann weiß ich dir nun alles oder tritt noch eine ganze Räuberbahn auf?
01:25:58Oder vielleicht ein Schwung unählicher Kinder?
01:26:05Wann haben die mich auf den Kopf gehauen?
01:26:07Da haben sie mir Arbeit abgenommen.
01:26:12Na, Zeit.
01:26:16Na, es gibt mir Beuten.
01:26:20Ute!
01:26:21Der Dickhardt hat das seiner Wohnung geklaut.
01:26:24Nee.
01:26:25Damit hat er mich erpresst.
01:26:27Ich weiß, es hat mir die Oberleutnant wiedergegeben.
01:26:30Ich will nach Hause.
01:26:31Du wirst immer schon alt.
01:26:32Was war's denn?
01:26:34Äh, das sag ich dir zu Hause.
01:26:36Ich will nach Hause.
01:26:38Werden sie dich dann drankriegen wegen einer Pelzgeschichte?
01:26:40Garantiert.
01:26:42Aber den Kopf werden sie aber nicht abreißen.
01:26:45Und was hat er denn mit dir in Leisen?
01:26:47Einen feinsilbernen Halsschwock.
01:26:48Erbstock von der Oma.
01:26:50Eine Nummer mit mir ausgegangen.
01:26:51Mir ist das nett.
01:26:51Ist du's gemerkt?
01:26:52Was?
01:26:53Will ich haukeln?
01:26:54Will ich haukeln?
01:26:55Können wir nachholen.
01:26:56Na?
01:26:56Will ich haukeln?
01:26:57Na los.
01:26:59Hupssah!
01:27:01Ja!

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