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  • vor 1 Tag
Der Geburtstag von Oswald Baumann ist vorbei. Es herrscht Katerstimmung. So langsam begreift Alexander Wittkugel, dass er das Zeesenboot „Arkona“ gekauft hat. Ade Kubareise! Was wird Häppchen dazu sagen? Das Boot muss als große Überraschung offeriert werden – diese Überraschung gelingt. Allerdings anders, als es sich Alexander vorgestellt hat. Das „fröhliche“ Bordleben mit Oswald Baumann besitzt auch seine Schattenseiten. Das heißt, einen Lichtblick gibt es: Viola Voigt. Aber sonst … (Text: MDR)

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Transkript
00:04Hallo, Doktor. Na, wieder unter den Lebenden?
00:12Jetzt nicht tun sollen.
00:15Na, was haben Sie denn getan?
00:18Ich habe die Spiegel gesehen.
00:21Dass ich an meinem Geburtstag entsprechend älter werde, war mir klar, aber gleich so viel.
00:26Korkittieren Sie nicht mit Ihrem Alter, Doktor. Das hat damit gar nichts zu tun.
00:32Haarwurzelbeschwerden, die kommen ganz woanders her.
00:35Setzen Sie sich doch. Frühstück ist gleich soweit.
00:38Nein, nein, lassen Sie mich ruhig noch ein Weilchen stehen.
00:41Wenn ich mich nämlich bewege...
00:44Sie sehen...
00:46Sie sehen aus wie der Junge am Morgen.
00:49Dann machen Sie das.
00:51Tanzen, Doktor. Die ganze Nacht tanzen.
00:54Sie und Alexander, Sie haben hier die ganze Zeit mit Ole Peters und Herr Laban gesessen.
00:59Das wird Sie wieder auf die Beine bringen.
01:02Na?
01:03Sie haben sich ja noch ganz tapfer gehalten.
01:06Aber Alexander...
01:08Ja, aber auf eine genaue Definition des Wörtchens Tapferkeit möchte ich doch lieber verzichten.
01:14Ach ja? Wirklich?
01:16Na ja, wenn auch das halbe Dorf anrückt.
01:19Ja, das halbe Dorf.
01:23Ja, das ist bei uns so üblich.
01:37Alles eine große Familie.
01:40Frau Passler kommt nachher rüber und hilft mir.
01:43So?
01:44Ja.
01:44Das haben Sie schon organisiert?
01:47Aber nein.
01:49Das hat Sie von sich aus angeboten.
01:52Sagen Sie mal, Viktoria, wollen Sie nicht doch noch umsatteln?
01:55Von der stomatologischen Schwester zur Veterinär?
01:59Was ist denn?
02:00Ich will Sie in ganz kurzer Zeit aus.
02:06Was muss ich denn da hören, Oswald?
02:10Morgen, mein Schatz.
02:15Wieder mal ein untauglicher Abwerbungsversuch.
02:19Was soll denn das sein?
02:21Das sollen wir zu uns nehmen, sagt Viktoria.
02:24Zu uns nehmen?
02:25Du sprichst ja heute so fein, Oswald.
02:27Ach ja, richtig.
02:28Bis denn heute Nacht bist du ja ein Jahr älter geworden.
02:32Also los.
02:33Wenn ihr das geschluckt habt, dann schmeckt das Frühstück umso besser.
02:37Ja?
02:37Ich zähle bis drei.
02:38Eins, zwei, drei.
02:47Ach, Hilfe!
02:49Was ist denn da drin?
02:50Das ist so eine Art Cocktail.
02:52Mit der winzigen Prise Dynamit.
02:54Aber ist ja nicht übel.
02:56Ist ja nicht übel.
02:56Also los jetzt.
02:58Rein ins Zimmer.
03:01Oh, oh.
03:02Da, ja, naja, ist recht.
03:03Warte mal, ja.
03:05Gib mal her, danke.
03:07Nein, nein, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte ins Frühstück.
03:25Wie schlief es sich denn so, Mutterseelen-allein, Häppchen?
03:30Gut.
03:31Na ja, so allein war es ja nicht.
03:34Na ja, schön und gut.
03:36Du musst doch nicht von Frau Passlack, Häppchen aufzunehmen, nicht wahr?
03:40Ja, hier hätte sie ja auch wohl kaum Ruhe gefunden, Mutterseelen.
03:45Willst du damit etwas zart andeuten?
03:47Ich hätte geschnarcht.
03:49Geschnarcht?
03:50Erst hast du sorgsam und mit Bedacht unter den einschlägigen Holzsorten gesucht und dann hast du dich für Hartholz entschieden.
03:58So, na ja, deshalb tun mir auch heute alle Knochen, ich habe mir seitdem kein Auge mehr zugetan.
04:06Ja, also wir haben es uns noch gemütlich gemacht.
04:09Ja?
04:10Und sie haben uns mal so richtig von Frau zu Frau unterhalten.
04:13Ah, wie bei uns.
04:14Ich würde so gern so ein Brötchen.
04:16Ja, bitte.
04:17Dankeschön.
04:19Du auch?
04:20Nein.
04:22Übrigens, Oswald, auf Olli Peters und Labarn hast du ja einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen.
04:30Ja, freut mich.
04:33Na ja, sie haben ja den Buster noch erreicht.
04:35Ja, ich habe hier ja selber reingesetzt.
04:37Natürlich, wir haben sie ja zusammen reingesetzt.
04:39Nicht wir, ich habe sie reingesetzt.
04:45Ja, willst du, wieso war ich da nicht mehr dabei?
04:49Du warst schon längere Zeit nicht mehr dabei, wenn du es genau wissen wirst.
04:54Ja?
04:55Ja, da muss ja ganz schön noch was los gewesen sein.
04:58Na ja.
05:00Männer unter sich, hm?
05:16So wird er ja wohl verkauft haben.
05:20Der Ole, die Akona.
05:24Watt, Träuend, hey, du.
05:26Sie ist wohl weg, die Akona.
05:31So.
05:33Aber gut sah sie aus unter Segel.
05:37Hä?
05:38Unter die Segel.
05:44Nee, dat gif kein Nebel.
05:49Der Apfel schlohnt sich.
05:53Wir würden ja gerne behilflich sein.
05:56Na, streichen wir mal das gern.
05:58Aber das Angebot ist ernst gemeint.
06:00Wie finden Sie das?
06:01Ich würde sagen, das versuchen wir ein andermal.
06:04Wenn wir mehr Zeit dazu haben.
06:07Außerdem ist dir gar kein Platz.
06:09Na, wir können hier doch nicht einfach rumstehen und zusehen, wie Sie arbeiten.
06:14Bewegung an der frischen Luft soll sehr gesund sein.
06:17Besonders nach so einer Feier.
06:19Schon überredet.
06:20Komm, Oswald.
06:21Die Damen wollen unter sich sein.
06:27Na, Steffi?
06:29Haben Sie sich nur durchgerungen, einfach Tage Urlaub zu machen?
06:35Ich weiß noch nichts.
06:38Es ist die dümmste Zeit für eine LPG-Vorsitzende, jetzt Urlaub zu machen.
07:04Wenn ich nur wäre, da würde mir Frau Paslack schon gefallen.
07:10Mir gefällt sie.
07:13Und was willst du jetzt von mir hören?
07:15Na, was denn wohl?
07:17Ob du es ernst meinst, natürlich.
07:20Du, Alter, ich wünsche dir von Herzen, dass du spät, aber doch nicht zu spät, unter die Haube kommst.
07:33Was nützt es mir, ob ich es ernst meine oder nicht?
07:38Na, siehst du.
07:39Du kannst von mir noch was lernen.
07:42Da musst du spontan handeln.
07:44Na, weißt du, das ist ein bisschen kitzelig.
07:46Bei deinen spontanen Aktionen, da kommt meist was Seltsames raus.
07:50Ja.
07:58Meinst du das so allgemein oder was bestimmt ist?
08:01Oh, nun stell dich doch nicht so unwissend, Alex.
08:04Wir können das schriftlich machen, wenn du es verlangst, aber ich sage dir nochmal, es ist nicht nötig.
08:08Was ist denn das für ein dummes Gerede?
08:10Schriftlich machen, nicht nötig.
08:11Nur weil du gestern Nacht so halsstarrig warst.
08:13Ich höre dich noch.
08:15Ausweit, morgen machen wir das schriftlich.
08:17Ganz exakt.
08:18Mit Zins und Zinseszins.
08:20Was ist denn das für ein dummes Gerede?
08:23Ja, sag mal, erinnerst du dich wirklich nicht mehr daran, dass du dir heute Nacht von mir Geld geliehen hast?
08:29Eine gehörige Summe übrigens.
08:30Warum soll ich mir von dir Geld borgen? Ich habe ja selber welches.
08:33Nicht mehr.
08:35Und warum habe ich keines mehr?
08:38Du hast sie heute Nacht gekauft.
08:40Die Arkona.
08:52Auf den Abend nehmen kann ich mich alleine.
08:55Freilich die Arkona gekauft.
08:58Sag mir, ist das dein Ernst?
09:00Ja.
09:03Was, weil ich muss dir was gestehen.
09:05Hm?
09:08Vom gestrigen Abend fehlt mir eine ganze Rolle Film.
09:10Also nicht nur unterbelichtet, sondern schlicht abhanden gekommen.
09:13Völlig.
09:14Völlig.
09:16Ja, was bedeutet denn das für mich?
09:18Oh, du bist über Nacht Kapitän geworden.
09:21Na, das geht.
09:22Vor zwei Jahren habe ich mir ja eine Kapitänsmütze gekauft.
09:25Aye, aye, Sir.
09:29Was hat dein Häppchen dazu gesagt?
09:32Nichts, wenn du ihr nichts gesagt hast.
09:35Ja, wann denn?
09:36Na, dann überleg mal, was du ihr sagst.
09:38Na, nichts logischerweise.
09:39Das wird auf die Dauer nicht gehen.
09:42Oswald, ich kann dir doch nicht sagen, dass aus der Kuba-Reise fürs nächste nichts wird.
09:46Tja.
09:47Häppchen muss man überraschen.
09:49Na, die Arkona, das Schiff wird sie überzeugen.
09:53Ja, sie wird meine, meine Yacht bewundern und dann wird sie mir Verdankbarkeit um den Hals fallen.
09:58Ja.
10:01Glaubst du?
10:01Ja, du übrigens auch.
10:05Ich warum?
10:07Na, weil du mit uns einen fabelhaften Kurzurlaub auf der Arkona machen wirst.
10:11Dein Plan mit Häppchen wird nicht gelingen.
10:14Dann musst du erst recht mitkommen, Oswald.
10:17Womit hab ich das verdient.
10:19Du bist eben mein bester Freund?
10:21Ich meine doch, dass das Schicksal so grausam zuschlägt.
10:29Schicksal, ja.
10:30Aber nicht grausam, sondern glücklich.
10:32Ich werde dich zu einem glücklichen Menschen machen.
10:34Du, du bist mir nicht schön gerungen.
10:36Ach, jetzt merke doch nicht an mir herum.
10:38Dabei solltest du mit mir den Gott Amor sehen.
10:39Ach ja, wo hast du einen Fein und Bogen?
10:41Na, dafür musst du schon selber sorgen, nicht wahr?
10:43Ich meine, zugegeben, meine Idee mit der Kutschfahrt ins Theater, das war nicht gerade von Erfolg gekrönt.
10:49Aha.
10:49Aber jetzt, in romantischer Umgebung, ohne jede Möglichkeit ein Taxi zu bekommen und dich stehen zu lassen.
10:55Alex.
10:56Ja.
10:57Sie kommt mit uns mit auf die Arkona.
10:59Ja, Alex, das hört sich doch an wie eine Schüler- oder Studentenidee.
11:03Aus dem Alter sind wir doch voll raus.
11:04Quatsch.
11:06Frauen wollen, dass Männer Initiative zeigen.
11:08Hast du da nicht bemerkt, wie sie dich manchmal ansieht?
11:10Ja.
11:11Natürlich, bei so einer Frau kann man das nicht einfach so plump geradeaus angehen.
11:15Alex, ich bin für sowas ungeeignet.
11:18Na eben.
11:19Hat sie nicht gestern Abend noch gesagt, dass ihr Arzt ihr einen dringenden Urlaub empfohlen hat?
11:24Und Ole muss ja bei dem Geschäft für ein paar Tage ein Hotelzimmer ganz in der Nähe besorgen.
11:29Der kennt ja da Hinz und Kunz.
11:32Und um das Maß meiner Güte voll zu machen, rufe ich deine Angebetete an und sage ihr, dass ich durch
11:38Zufall ein frei gewordenes Zimmer in Bereitschaft habe.
11:42Ja.
11:42Na, dann brauchst du sie ja bloß noch mit deinem Wagen mitzunehmen und hast ja Stunden Zeit, den Rest mit
11:47ihr klarzumachen.
11:48Alex.
11:49Ja, es ist, so machen wir das.
11:55Witt Kugel, guten Tag, Frau Passlack.
11:59Neulich auf der Geburtstagsfeier bei Dr. Baumann, da haben sie mir erzählt, dass ihr Arzt ihnen dringend einen Urlaub empfohlen
12:05hat.
12:06Jetzt habe ich von einem Freund eben mein Einzelzimmer in einem Hotel in Warnemünde angeboten bekommen.
12:12Das geht ja für mich nicht. Ich meine, was soll ich in deinem Einzelzimmer? Und wir haben auch schon etwas
12:17anderes vor.
12:18Und deshalb möchte ich diese Chance für einen Kurzurlaub an Sie weiterreichen.
12:22Das ist ja sehr freundlich von Ihnen, Dr. Witt Kugel. Ich danke Ihnen sehr. Doch ich glaube, ich kann jetzt
12:29nicht weg.
12:31Wann wäre denn das?
12:33Das wäre am kommenden Wochenende. Leider nur drei Tage. Aber nur ein Arbeitstag. Das können Sie doch sicherlich einrichten, wenn
12:39Sie wollen.
12:41Stellen Sie sich doch einfach die Ostsee vor. Wind und Wellen und Ruhe.
12:47Na ja, reizen würde mich das schon.
12:50Also gut, ich werde mir das überlegen. Vorerst herzlichen Dank. Ich melde mich noch. Ja, und grüßen Sie Viktoria von
12:57mir. Wiedersehen, Dr. Witt Kugel.
13:01Ja, auf Wiedersehen, Frau Passler.
13:07Na also.
13:11War der Martin Opitz nicht herrlich mit seinem Kuchen?
13:14Ja, sicher. Läppchen, komm, setz dich mal. Na nun, setz dich schon.
13:17Ja?
13:19Wir fahren an die Ostsee.
13:21Ach, wann?
13:23Am nächsten Wochenende bis Montagabend.
13:26Aber wir haben doch Sprechstunde.
13:28Das regle ich mit dem Oberarzt. Aber alles andere bleibt vorläufig mein Geheimnis.
13:32Nur eins sollst du wissen, dass an der Ostsee eine große, wunderbare Überraschung auf dich wartet.
13:38Oh, Alexander.
13:40Nein, nein, nein, nein, nein. Mehr wird nicht verraten.
13:54Oh, Alexander.
13:55Ja, was ist denn, Jens?
13:57War'n schönen Abend bei dem Viehdoctor, ne?
14:00Ja, und für uns hat Alex hätt sich das schon auch gelohnt.
14:04War nicht bloß für Alex.
14:06Für die hätt sich das ja auch ganz schön lohnt, ne?
14:10Jens.
14:11Über Geschäfte redet man nicht.
14:15Der Ole schrubbt seinen Kahn, als wollte er den Fischgeruch von all seinen Fängen aus dem Holz kriegen.
14:24What had he say?
14:25Der Kahn stinkt.
14:28Der Kahn stinkt.
14:28Nee. Den hat Wilhelm Porgels doch noch gebaut. Der sinkt nicht.
14:36Von Freitag bis Montag.
14:38Ja.
14:41Ich glaube, das kann ich genehmigen.
14:43Ich habe Sie noch nie mit so spontanen Urlaubswünschen überfallen.
14:48Und das hat sich so über Nacht ergeben?
14:50Ja, ja. Also im Wahnsinn des Wortes.
14:53Ich meine, wenn es nicht geht, dann geht die Arbeit natürlich vor.
14:57Berechtigte Wünsche haben bei mir immer ein offenes Ohr gefunden. Das wissen Sie ganz genau.
15:01Zumal ja der junge Doktor Frankfurter dadurch auch Gelegenheit bekommt, mal Ihren Arbeitsplatz kennenzulernen.
15:10Wie Sie meinen, dass... Sie meinen, dass dieser junge Mensch...
15:14Moment, Moment, Moment.
15:14Es war doch Ihr eigener Vorschlag, dass Ihnen, Zitat, mal einer vielleicht sogar im Spätdienst hilft. Zitat Ende.
15:22Ja, ja.
15:23Genau.
15:23Genau. Würden Sie ihn denn in eine zweite Schicht nehmen?
15:27Ich meine, wenn er Sie von seiner Qualität überzeugt.
15:31Also was diese zweite Schicht angeht?
15:33Da begrüße ich Ihren Vorschlag sehr. Das ist eine... Das ist eine Blende.
15:40Mein Vorschlag?
15:41Ja, sicher.
15:44So.
15:47Nun stehe ich zu Ihrer Verfügung.
15:49Alles erledigt.
15:50Alles.
15:51Jetzt muss die LPG mal ohne mich auskommen.
15:54Und?
15:55Freuen Sie sich auf Ihren Roller?
15:56Ja, immer.
15:58Mir fällt es nicht ganz leicht.
16:00Wir glauben doch, alles bricht zusammen, wenn wir mal den Rücken drehen.
16:02Ja, tja, so ist es.
16:09Sie haben doch noch etwas auf der Seele.
16:12Ich?
16:13Ja.
16:16Ja.
16:16Ja, können Sie mit dem Computer, in dem Sie unter anderem alle Rinder der Genossenschaft
16:20mit Ihren Einstellungen haben, noch eine Maul und Klauen solche Situation simulieren?
16:25Dr. Baumann, jagen Sie mir keinen Schreck ein.
16:28Ich rühre keinen Fuß aus diesem Ort. Sie fragen doch nicht ohne Grund.
16:32Nein, keine unnötige Aufregung. Es gibt keinen Fall.
16:36Aber man sollte mal überprüfen, ob unsere Maßnahmepläne noch stimmen.
16:40Ich sehe, Sie werden sich mit dem Computer doch noch anfreunden.
16:45Sie machen mir Mut zu einer zweiten Frage.
16:48Oh, seien Sie doch nicht so fraumlich.
16:52Es gibt doch zwei Möglichkeiten, um an Ihren Urlaubsort zu gelangen.
16:56Nicht wahr?
16:57Ich meine, mit der Eisenbahn oder mit dem Auto.
17:02Ja.
17:03Und?
17:05Ja, ich meine, mit meinem Auto.
17:08Und die Frage?
17:11Ich mache zufällig auch ein paar Tage Urlaub.
17:14Ganz zufällig ganz in der Nähe.
17:17Tja, und ich finde, es wäre ganz schön, wenn wir die Frage der Maßnahmepläne während der Fahrt in meinem Lada...
17:23Wenn Sie mich damit einladen wollen, bei Ihnen mitzufahren, nehme ich gerne an.
17:28Ja?
17:29Es ist mir sehr angenehm.
17:31Oh, da bin ich aber froh.
17:36Ja, guten Tag.
17:37Ja, guten Tag.
18:17Na, war sie hier in Ordnung?
18:19Ja, ich weiß auch nicht.
18:21Er zieht nicht so richtig.
18:23Ja, vielleicht könntest du mal nachsehen, Oswald.
18:25Ich meine, du verstehst ja mehr von der Sache.
18:27Hast du einen Kerzenschlüssel?
18:28Und natürlich habe ich einen Kerb.
18:30Aber die Damen könnten doch vielleicht ein Café dritten gehen.
18:33Hier ist ein nettes, reizendes Restaurant in der Nähe.
18:36Fühlt ja nicht lange dauern.
18:38Und dann kommen wir nach.
18:39Ja, das sei eine gute Idee.
18:42Na, hoffentlich ist es nicht schlimm.
18:44Das kann natürlich auch am Vergaser liegen.
18:48Verschmutzung oder Nebenluft oder...
18:50Oswald.
18:51Ja?
18:52Ist alles in Ordnung.
18:53Der Wagen läuft prima.
18:55Ich wollte muss mit dir mal reden.
18:57Wie läuft die ganze Sache denn so?
18:58Hast du mit dir schon verabredet?
19:00Vielleicht braucht sie gar nicht ins Hotel und wir können sie gleich auf uns Schiff nehmen.
19:03Wir haben uns ganz nett unterhalten.
19:05Ich glaube, wir sind uns auch schon ein bisschen näher gekommen.
19:07Aber verabredet haben wir uns nicht.
19:10Und sie über Nacht aufs Schiff zu bitten, kommt überhaupt nicht in Frage.
19:14Oswald.
19:14Nein.
19:15Lass mich nur machen.
19:20Hier?
19:21Ja.
19:30Sagen Sie mal.
19:33Halten Sie das eigentlich für einen Zufall?
19:36Was meinen Sie?
19:38Na ja, als Ihr Mann mich anrief und mir diesen Hotelplatz anbot, da war ich zwar überrascht,
19:43aber völlig arglos.
19:45Aber als mir der Dr. Baumann erklärte, dass er demselben Tag zu Ostseegow fährt und mich mitnimmt,
19:51wurde ich dann doch ein bisschen misstraut.
19:54Und jetzt kommt noch so eine Überraschung ins Spiel.
19:57Also ich weiß nichts.
19:59Ich habe nicht die blasseste Ahnung, was diese Überraschung sein könnte.
20:03Aber ein bisschen viele Zufälle sind das schon.
20:09Was ist denn denn so unangenehm, dieser Zufall, dass die Urlaubsplätze so dicht beieinander liegen?
20:15Das weiß ich noch nicht.
20:17Da muss ich erst mal abwarten, wie sich dieser Zufall entwickelt.
20:22Aber auf die Überraschung, da bin ich ungeheuer gespannt.
20:25Ja, ja.
20:27Guten Tag.
20:28Was darfst du sagen?
20:28Guten Tag.
20:29Was möchten Sie, Frau Fassler?
20:30Kaffee.
20:31Kaffee.
20:32Vier Kaffee bitte.
20:33Aber Tassen, ja?
20:34Ja, gerne.
20:49Vielen Dank.
21:04Das ist aber schön.
21:06Und die Luft, meine Absätze. Ich habe nicht die richtigen Schuhe hierfür an.
21:12Alexander, du hast eine Überraschung versprochen. Also, wann kommt sie?
21:16Ja, sie ist schon da.
21:19Ja?
21:19Ja.
21:21Was, das ist die Arkona?
21:23Na, muss ja wohl. Steht ja dran.
21:25Wo?
21:25Na, da auf dem Reifen.
21:27Also, ich verstehe es nicht.
21:29Das ist die Überraschung.
21:31Hier, die Arkona.
21:33Das ist mein Schiffchen.
21:35Kommt, wir helfen euch mal an Bord.
22:00Kommt, kommt, kommt an Bord.
22:02Kommt, Häppchen, kommt.
22:04So, aber die Schuhe musst du ausziehen.
22:07Ja, damit darfst du ja nicht an Bord.
22:10Nein, nein.
22:11Liebe Zeit, na, hier ist ja was los.
22:15Das ist so auf einer Jagd?
22:16Ja.
22:18Ja.
22:20So, und jetzt die Frau Passlack so.
22:24Vorsichtig so, ja.
22:25Die Schuhe darf ich bitten.
22:26Ja, ausziehen.
22:30Danke sehr.
22:32Und jetzt.
22:33Na, wunderbar.
22:37Alexander, das ist aber auch eine Überraschung.
22:39Ja, das ist mir gelungen.
22:40Ja, ja, ja.
22:41Oswald natürlich auch.
22:42Na ja, eigentlich ist es doch wohl mehr deine Überraschung.
22:44Na ja, also gut Ehre, wenn Ehre gebührt.
22:47Na ja, also dann, eh, seh dich doch mal um.
22:51Nicht wahr.
22:54Ach, hier ist ja auf.
22:57Ja, hier ist ein Eingang.
22:59Ja.
23:02Da guckt euch doch mal um.
23:03Oswald und ich hol die Sachen aus dem Auto.
23:05Ja, hier.
23:05Na, was soll ich denn da mit?
23:15Ich geh mal rein, ja.
23:26Aua, aua.
23:43Na, wie ist es denn da unten?
23:45Es ist eng.
23:45Es ist sehr eng.
23:47Und es stinkt nach Fisch.
23:56Victorias Begeisterung über dein Boot hätte größer sein können und müssen.
24:00Über unser Bootauswald, über unser Boot.
24:02Dein Boot, Alex.
24:04Ich bin nur stiller Teiler.
24:05Nur stillhören.
24:06Du bleibst hoffentlich auch still.
24:08Ein Häppchen erfährt, was der Kahn gekostet hat, ne?
24:11Ha, ha, ha.
24:13Ach so.
24:15Na ja, wie immer.
24:16Für mich das Schwerste.
24:17Ja, natürlich.
24:32Na, Häppchen?
24:33Schon Besitzergriff man unserem neuen Ferien-Domizil für die nächsten Jahre.
24:39Wie meinst du das, Alexander?
24:41Ach, du hast wohl gedacht, ich hab das Bus für ein paar Tage gemietet.
24:46Sondern?
24:46Na, es gehört ja mir.
24:48Und natürlich auch dir.
24:49Und ein bisschen auch Oswald, weil du mir finanziell ein wenig unter die Arme gegangen bist.
24:52Ein wenig, sagst du?
24:53Na ja.
24:54Aber es ist doch was ganz anderes als so eine einmalige Kuba-Reise, hä?
24:59Na ja, die fällt natürlich ins Wasser.
25:01Das ist ja eine Geschichte ganz im Sinne Büchers.
25:04Und ich war die Gefahr erkennen, kleinlich bedenken beiseite und dann ran mit allem, was man zur Verfügung hat.
25:09Eben nicht kleckern, sondern kloksen.
25:11Bist du Militärtheoretiker geworden?
25:13Jetzt lass das doch, ja?
25:16Na, Häppchen.
25:17Was sagst du denn dazu?
25:21Alexander, worüber hättest du vorher mit mir?
25:29Das sind mir ein paar Überraschungen zu viel.
25:33Ich glaub, ich reise ab.
25:36Tja, für mich kommt das ja sowieso nicht in Betracht.
25:40Ich wohne ja im Hotel.
25:42Am besten, Sie kommen erst mal mit mir, Viktoria.
25:45Zur Not lassen wir eben aufbetten.
25:48Also bitte, bitte, ganz wie du willst.
25:53Nicht wahr?
25:54Schlüssel stecken ja noch, Papiere sind im Handschuhfach und, na ja, fahren kannst du ja auch alleine.
26:00Viktoria, Frau Passlack, ich kann Sie selbstverständlich fahren, wenn Sie gestatten.
26:03Nein, danke.
26:05Lass doch, Oswald, lass doch.
26:07Damen möchten unter sich sein, da stören wir Männer ja nur.
26:11Tja, dann kommen Sie mal, Viktoria.
26:25Da fährt sie hin, die bessere Hälfte.
26:30Na, lass fahren dahin, Oswald.
26:34Wo sei gegrüßt, goldene Männerfreiheit.
26:46Ja, und nun?
26:48Na ja.
26:50Und so vorwärts Oswald jetzt, jetzt nehmen wir den Kahn erst mal in Besitz.
26:55In Besitz.
27:00Das hätt die Arcona nicht verdient.
27:04Die beiden haben im ganzen Leben noch keine Planken unter den Füßen gehabt.
27:10Das sind nicht mal Süßwassermatrosen.
27:14Wat zegt Hey?
27:16Sind Landratten, kannst vergessen.
27:21Ja, hast recht.
27:23Meter wartet mit dem Essen.
27:59Frau Passlack, das hätte aber ins Auge gehen können, was?
28:04Sie haben den Wagen doch großartig abgefangen.
28:06Mir zittern ja jetzt noch die Knie.
28:08Es ist doch gut gegangen.
28:09Und ein Reserverad werden wir schon haben.
28:15Viktoria!
28:16Ach, Rind!
28:16Also das gibt's doch nicht.
28:18Erst sehen wir uns jahrzehntelang nicht und jetzt gleich zweimal hintereinander.
28:22Ja, sag mal.
28:23Ich grüße dich.
28:24Tut der Zufall, hat was vor mit uns?
28:26Frau Passlack, das ist der Pool.
28:28Das ist Frau Passlack.
28:29Schönen guten Tag.
28:29Freut mich.
28:30Tag.
28:30Sag mal, was machst denn du hier oben in unserer Gegend?
28:32Ach, ich will ein paar Tage Urlaub machen übers Wochenende in Warnemünde, wenn's klappt, heißt das.
28:35Guck mal da.
28:37Ach Gott, das ist ja Panne.
28:37Da komm ich ja gerade richtig, was?
28:39Ach, es wär schön, wenn du uns helfen würdest.
28:40Na, dafür bin ich ja da.
28:41Also los.
28:42Ja.
28:45Na, hoffentlich hat der wenigstens Luft jetzt.
28:47Sag mal.
28:48Ja?
28:49Besucht hättest du mich wohl nicht, was?
28:51Ach, Achim.
28:53Ich glaub nicht.
28:55Schade.
28:55Ja.
29:05Hier, das muss auch noch mit rein.
29:07Ach, ich weiß bloß nicht, wohin damit.
29:12Vielleicht nimmst du doch meinen Wagen und fährst hier nach.
29:16Fahr hier nach.
29:18Sprich mit dir.
29:22Tolles Boot, was?
29:25Ja, alles Eiche, oder?
29:30Ich werde mich doch nicht bei ihr entschuldigen, bloß weil ich dieses Boot gekauft habe.
29:33Vielleicht hat sie gar nichts gegen das Boot.
29:37Vielleicht will sie nur, dass du mit ihr darüber redest.
29:40Na, da hat sie was von.
29:42Und was soll sie von mir halten, wenn ich ihr hinterher laufe?
29:45Ich komme hier auch ganz gut ohne sie aus.
29:48Ja, und sie ohne dich.
29:49Mensch, denk doch mal an die Kuba-Reise, die du ihr versprochen hast.
29:52Ja, zum Teufel.
29:54Dafür haben wir jetzt das Boot.
29:56Haha.
29:59Du erregst dich.
30:00Also tut Viktoria dir doch leid.
30:02Mensch, die sitzt jetzt vielleicht mutterseelen allein in diesem Hotel
30:06und wartet auf ein Wort von dir.
30:08Alex.
30:11Na ja, also gut.
30:14Überredet.
30:15Überzeugen.
30:15Nein, überredet.
30:17Ach, so eine Luftveränderung tut gut.
30:20Wie die beiden versucht haben, uns auf das Schiff zu lotsen.
30:23Männer bleiben doch ewig große Jungs, wie alt sie auch werden.
30:26So was hätte ich dem Dr. Baumann gar nicht zugetraut.
30:29Ach, na, das war doch bestimmt nicht seine Idee.
30:31Dr. Baumann ist viel zu seriös für solche unüberlegten Handlungen.
30:35Na ja, aber irgendwie ist es doch wieder liebenswert,
30:37wenn man in unserem doch immerhin Erwachsenenalter zu sowas imstande ist.
30:42Wenn Sie ehrlich sind, geben Sie zu, dass Ihnen das an Alexander auch gefällt.
30:53Ja, das stimmt.
30:56Aber diesmal ist er entschieden zu weit gegangen.
30:59Also, wenn er heute nicht kommt oder, oder wenigstens morgen...
31:04Nun fassen Sie auch keine übereilten Entschlüsse.
31:07Überschlafen Sie das erst mal.
31:09Aber vorher machen wir uns einen schönen ersten Urlaubsabend und gehen tanzen.
31:12Ich war schon ewig in keiner Bar.
31:15Oh nein, also, dazu bin ich gar nicht in der Stimmung.
31:18Nun lassen Sie sich doch nicht die Laune verderben.
31:21Oder meinen Sie beiden sitzen rum und blasen Trübsal?
31:25Ich weiß nicht, aber...
31:27Und außerdem, ich habe ja überhaupt gar nichts anzuziehen.
31:29Da finden wir schon was.
31:31Oder wollen Sie mich allein in die Bar schicken?
31:34Ach, was?
31:48Das sieht nicht nur exotisch aus.
31:50Das schmeckt auch ganz gut, was?
31:52Ja.
31:54Sagen Sie mal.
31:56Kann Dr. Wittkugel eigentlich sehen?
31:59Nein.
32:01Und Dr. Baumann?
32:03Nein, ich glaube nicht.
32:04Er hat jedenfalls nie darüber gesprochen.
32:07Na, das wird ja ein feiner Urlaub für die beiden.
32:09Immer in dem kleinen Hafen.
32:11Ich glaube, für so ein Boot braucht man doch auch einen Segenschein oder sowas.
32:15Naja, sicher.
32:19Naja, so ein Kauf, der hat schon seine Folge.
32:23Also nicht nur, dass unsere abgesprochene Kuba-Reise nur nichts wird.
32:28Heißt das doch, dass man für jeden Urlaub an dieses Boot gebunden ist.
32:32Ja, das stimmt.
32:35Ja, aber das ist so ein Kauf, denke ich.
32:40Naja, also darüber muss man reden.
32:42Mhm.
32:43Doch.
32:53Einen wunderschönen guten Abend, danke.
32:56Ach, ey.
33:06Du gibst wohl nie auf.
33:10Guten Abend, Frau Passwack.
33:11Ganz frohe.
33:12Guten Abend, danke.
33:13Tja, also da bin ich wieder.
33:15Also ich finde, dieser wunderschöne Zufall heute Nachmittag muss mindestens mit einem Gläschen Sekt gewürbigt werden.
33:21Darf ich die Damen an die Bar einladen?
33:23Oder erwarten Sie Besuch?
33:24Nö.
33:26Danke.
33:27Gern.
33:39Tja, wenn Sie Hotelgast wären, dann vielleicht.
33:43Na ja, man sagte mir, die Damen hätten zwei Plätze in der Bar bestellt.
33:47Wenn Sie zu zweit waren, haben Sie sie sicher genommen.
33:51Ich muss ja damit was ganz Wichtiges sagen.
33:54Das sagen ja alle.
33:56Wissen Sie, es ist so eine zierliche, blonde und ganz traurig.
34:05Also meine Damen, ich freue mich über diesen Zufall.
34:09Viktoria?
34:11Frau Passwack?
34:13Bitte verzeihen Sie meine Neugierden.
34:16Welcher Zufall hat Sie eigentlich beide zusammengeführt?
34:18Ach, fahren Sie extra nach Berlin zum Zauberst?
34:20Nein, nein, da gehe ich in unser Ambulatorium.
34:23Nein, uns haben ganz andere Umstände zusammengeführt.
34:27Eher eine Männerfreundschaft, nicht wahr, Viktoria?
34:31Wow, eine Freundschaft.
34:33Sie gestanden, bitte.
34:35Darf ich bitte?
34:37Ja, gerne.
34:42Also Frau Passwack ist sehr sympathisch.
34:45Ja, das finde ich auch.
34:46Und du bist äußerst sympathisch.
34:48Du, ich habe eine Idee.
34:50Ich habe hier ganz in der Nähe ein Segelboot liegen.
34:52Und für morgen habe ich 1a Segelwetter bestellt.
34:54Einverstanden?
34:55Nein, das geht nicht.
34:56Wirklich nicht.
34:57Bitte, bitte.
34:58Nein, ich möchte wirklich nicht auf ein Segelboot.
35:03Du möchtest wirklich nicht auf ein Segelboot?
35:07Wirklich, nicht?
35:10Kannst du mit?
35:11Darf ich bitten?
35:13Komm.
35:19Ich will Ihnen doch nur sagen, dass ich mich nicht scheiden lasse.
35:23Verstehen Sie?
35:24Das hat doch Bedeutung.
35:25Also gut.
35:27Aber Sie versprechen mir, sich nur umzuschauen.
35:31Versprochen.
35:32Ich habe ja nicht mal eine Krawatte.
36:00Ich habe ja nicht mal eine Krawatte.
36:06Ich habe ja nicht mal eine Krawatte.
36:0820 Mal.
36:13Zu spät.
36:44Na, wie findest du mich als Bootsmann oder Steuermann?
36:49Beeilt hast du mich ja.
36:50Wagen scheint auch in Ordnung zu sein.
36:52Schön, dass du wieder da bist.
36:53Prost.
36:53Und zwar, das ist das Einzige, was du dir wünschst.
36:58Sehr schön, jetzt was zu essen.
37:01Bleibt bloß dein Sinn für Romantik.
37:03Der Wagen ist wieder da.
37:05Die nächste Gaststätte ist bestimmt auch nicht mehr.
37:06Halt, Stopp.
37:08Das kommt überhaupt nicht in Frage.
37:10So, und warum nicht?
37:12Also erstens, weil ich hier der Kapitän bin.
37:15Und zweitens, weil wir alles an Bord haben.
37:18Vor allem die Getränke.
37:19Also erstens, ist völlig unerheblich.
37:23Und zweitens, überredet.
37:29Wir trinken noch eine Flasche Sett.
37:30Nein, bitte für mich nicht mehr.
37:32Nein.
37:33Nein, Achim.
37:34Eine halbe.
37:35Ich danke dir für den Abend.
37:36Das war sehr schön.
37:37Nein, kannst du.
37:38Nein, Achim.
37:40Ich glaube, ich muss jetzt gehen.
37:44Danke.
37:48Schade.
37:49Frau Passwack, ganz unverdrossen.
37:51Wir trinken die Flasche Sett.
37:52Ja, wenn Sie malen.
37:58Ja, ich bitte darum.
37:59Ich bitte darum.
38:02Du sag mal, bist du mit der Frage überfordert, was du vom Schlafen gehen willst?
38:07Auf dem Wasser geht man nicht schlafen, sondern in die Koje.
38:11Und man schläft nicht, sondern man ruht ab.
38:14So viel.
38:15Jawas.
38:16Also, einverstanden, brich dich schon mal alles her.
38:19Ja.
38:20Ich werde inzwischen achtern und am Bug das Boot festen.
38:25Also zu Deutsch.
38:26Ich verteuere es.
38:28Aber es ist doch festgebunden.
38:33Dieses Genuddel um den Feuer, das geht natürlich gar nichts.
38:37Genuddel.
38:38Ja.
38:39Äh, weh, weh.
38:41Hehehe.
38:42Hey.
38:43Ich habe nämlich ein Fachbuch gekauft.
38:48Ah.
38:49Hehehe.
38:50Hehehe.
38:52Hehehe.
38:53Hehehe.
38:54Hehehe.
38:55Hehehe.
38:58Hehehe.
38:58So, dann muss man gleich mal.
39:01Guck mal nach.
39:10Hehehe.
39:14Oh, das ist aber ziemlich kompliziert.
39:19Oh ja.
39:22Wahrscheinlich müssen wir das Boden durch die Schlaufe ziehen.
39:26Dann lass es lieber.
39:29Ich werde doch wohl noch einen doppelten Palzseg machen können.
39:33Noch dazu mit Anleitung.
39:36Aber fall nicht ins Wasser.
39:49Dann kann man einen kleinen Gitarre denken.
39:50Dann mach ich ihn jetzt nach.
39:50Dann licz euch das eine Ereignisse.
39:56Dann mache ich jetzt die Schlage.
40:05Dann machen wir das mit der Natur.
40:06Dann mach ich das mit.
40:07Dann bekle ich die Schlage.
40:08Ich weiß es mir nicht das.
40:09Ich kann meine Schlage halten.
40:10Ich kann mich nicht sagen.
40:23Das war's für heute.
40:59Das war's für heute.
41:11Wenn ich es dir sage, sie sind ausgelaufen.
41:16Ja, wie denn?
41:18Alex kann doch nicht segeln.
41:20Und die Einspritzpumpe für den Diesel liegt bei uns im Shop.
41:23Da, siehst du nun?
41:30Wie kommt denn die da hin?
41:32Vielleicht war es ein Fehler, sie an den Doktor zu verkaufen.
41:36Ich mein, ein Landei ist er.
41:38Ja, das ist er.
41:40Aber verkauft es verkauft.
41:43Du willst dich doch nicht da draußen lassen.
41:48Und du sagst, der Doktor ist mit an Bord?
41:51Ja.
42:03Sehen Sie, Sie haben den Abenddorf noch genossen.
42:06Sogar Beifall haben Sie beide bekommen.
42:09Tja, es war ein schöner Abend.
42:11Ich geb's zu.
42:12Und es hat Spaß gemacht, wieder mal zu tanzen.
42:14Und Sie wollten nicht mitkommen.
42:16Ach.
42:17So.
42:17Tja.
42:18Ich geh mal gar nicht.
42:35Aber, ich musste immer an Alexander denken.
42:39Den lassen Sie mal ruhig auf seiner Überraschung.
42:42Wenn er nicht mal auf die Idee kommt, herzukommen.
42:44Machen wir uns eben alleine ein paar schöne Tage.
42:47Sieht doch ganz gut an.
42:50Und heute geht's an die Sonne und ins Wasser.
42:57Ach, Frau Passlack.
42:59Es tut mir leid, wenn ich Sie allein lassen muss, aber ich muss mit Alexander sprechen.
43:07Wissen Sie, ich hab nochmal über alles nachgedacht.
43:11Er hat doch die ganzen Jahre alle wichtigen Entscheidungen für sich und für seine Tochter allein getroffen.
43:18Aber jetzt, wenn er mit mir zusammenleben will, dann, also dann finde ich dann, er muss mich als gleichberechtigten Partner
43:28akzeptieren.
43:31Und das möchte ich ihm sagen.
43:34Ja, natürlich.
43:35Machen Sie sich um mich keine Gedanken.
43:38Aber machen Sie sich auch keine zu großen Hoffnungen, dass das mit dem Verstehen bei Dr. Wittkugel schnell gehen wird.
43:45So was dauert.
43:46Und kann manchmal noch wehtun.
43:51Ja.
43:52Ja, ja, ja, ja, ich weiß.
43:55Aber da müssen wir durch.
43:57Und grüßen Sie Dr. Baumann bitte nicht von mir.
44:00Aber lassen Sie ihn wissen, dass ich noch hier bin.
44:05Ach, Frau Passlack, das mach ich gern.
44:09Ja.
44:14Ja.
44:16Ja.
44:20Ja.
44:23Ja.
44:25Ja.
44:27Ja.
44:29Ja.
44:30Ja.
44:30Ja.
44:44Die, die, die, die.
44:46Da, da, die, die, die.
44:49Was ist denn los?
44:51Safe our souls.
44:54SOS, wenn ihr das was sagt.
44:55Komm mal her.
45:00Was ist denn?
45:01Hä?
45:04Ach, du grüne Leute.
45:08Im Lehrbuch steht aber, dass ich einen Seemannsknoten nicht von alleine lösen kann.
45:13Das kannst du mal der Redaktion schreiben. Die könntest du in der nächsten Ausgabe dann mit berücksichtigen.
45:18Er tut es nämlich doch.
45:21Ja, kannst du segeln?
45:24Ich weiß nicht.
45:26Ich hab's doch nie probiert.
45:28Ich kann's nicht.
45:30Wo ist denn hier der Motor?
45:32Motor? Das ist doch ein Segelboot.
45:36Na ja, da hast du recht.
45:53Ja.
45:57Hallo?
46:00Hallo?
46:02Alex?
46:04Gibt's hier nix?
46:07Nein.
46:09Dann bekommen wir Besuch.
46:10Eben wird nämlich jemand Hallo berufen.
46:13Ahoi heißt das.
46:16Aha.
46:16Ahoi.
46:19Ahoi, die Dame.
46:21Ahoi.
46:23Das gibt's ja tatsächlich nix.
46:25Ahoi.
46:26Hier haben Sie, Franz.
46:27Laufhut.
46:31Können Sie mir helfen?
46:33Ich hab ein Paddel verloren.
46:35Natürlich werden wir Ihnen helfen.
46:37Selbstverständlich.
46:40Nehmen Sie bitte mal das Paddel.
46:43Danke.
46:46Oh, ja.
46:47Hier nehmen wir die Leine.
46:48Gleich.
46:49Oh, gut.
46:54Oh, vielen Dank.
46:55Oh, mein Glück, dass Sie hier waren.
46:58Ja, ja.
47:00Äh, Viola Vogt.
47:02Oh, ist ja sehr angenehm, ja.
47:04Ich bin Wittkugel Alexander.
47:06Ja, ja.
47:07Das war nicht mit.
47:07Das war nicht mit.
47:08Aber ich bin aus Frau Baumann.
47:09Können wir Ihnen was anbieten?
47:12Ja, wenn Sie eine Brause hätten.
47:14Haben wir nicht.
47:14Nein, wir können Ihnen höchstens einen anständigen Korn kredenzen.
47:18Nein, nein, nein, nein.
47:20Richtig.
47:22Warum ankern Sie eigentlich hier?
47:25Ich meine, so weit draußen.
47:29Ja, wir ankern, wir.
47:33Tun wir ja auch nicht.
47:36Wir messen hier die Strömung.
47:38Ja.
47:39Na bitte, nehmen Sie doch Platz.
47:42Ja, danke.
47:52Es ist aber schön, dass man mal erfährt, was wir hier machen.
47:56Ich dachte nämlich, du hättest die Übersicht ein bisschen verloren.
48:00Nein, nein, nein, nein, nein.
48:02Willst du nicht endlich das Schlauchboot festmachen?
48:05Ja, natürlich.
48:06Ich bin hier nämlich der Kampfer.
48:10Bootsmann, Schlauchboot, achtern festmachen.
48:12Nein, nein, nein, nein, nein.
48:15Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
48:22nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
48:22nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
48:26nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
48:34nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
48:38nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
49:00Guten Tag, können Sie mir sagen, ob das da draußen die Arkona ist?
49:06Ja, das können wir.
49:10Ja, und die zwei Männer, die gestern da an Bord gegangen sind.
49:14Tja, an Bord ist jemand.
49:19Auch so ein großer Stadtlicher?
49:23Was sagt die Leute denn?
49:25Wo die Grise Berlin ist?
49:29Die Pörret doch da an Bord.
49:33Danke.
49:36Hörst du ihn auch schon?
49:38Ja, ich auch.
49:40Ein Pagels kommt gleich und nimmt ihn auf den Haken.
49:48Na, gefällt es Ihnen?
49:50Ja.
49:51Ist sehr gemütlich.
49:53Ja.
49:56Ja, was ist denn?
49:59Mein Fuß.
50:01Kommen Sie vorsichtig raus.
50:03Wir helfen Ihnen.
50:05Seid doch vorsichtig auswahlen.
50:06Ja, vorsichtig aus.
50:08So, geht es?
50:09Geht es so?
50:11Welcher ist es denn?
50:12Ja.
50:13Aha, der rechte?
50:14Ach.
50:14Gott.
50:16Ne, ne, also gebrochen ist nichts.
50:18Das kann man so nicht sagen.
50:19Natürlich, es ist ja nicht mal angeschwollen.
50:23Klassischer Betriebsunfall.
50:24Gott, wieso denn das?
50:25Sie gehört doch gar nicht zur Besatzung.
50:27Umso schlimmer, dann ist sie Passagier.
50:29Da bist du voll verantwortlich.
50:30Es ist ganz rührend, wie sie sich um mich bemühen.
50:33Ähm.
50:34Ja.
50:35Ihre Frau ist zu beneiden.
50:36Ähm.
50:37Naja, ich, ich bin ja nicht verheiratet.
50:42Ja, das stimmt.
50:44Verheiratet ist er nicht.
50:50Entschuldigen Sie, Viola.
50:51Aber ich werde meiner Pflicht genügen.
50:54Ich werde sie auf Händen tragen, bis sie keine Schmerzen mehr haben.
50:58Oh, Vorsicht.
51:00Ich könnte mich daran gewöhnen.
51:06Herr Kota, Ahoi!
51:08Guck mal, da.
51:11Fangen Sie die Leine auf und ziehen Sie den Festmacher rüber.
51:13Belegen Sie ihn am Bug.
51:14Ja, ja.
51:25Sie kennen sich aber gut aus.
51:27Tja, und nicht nur hier.
51:28Wir sind ja wohl ein paar Mal um die Welt gekommen.
51:31Hier sind Betehus zu Hause.
51:33Ah ja.
51:35Sie sind wohl oft hier.
51:37Naja, ist ja auch schön hier am Wasser.
51:39Ja, wegen dem Wasser ist es auf.
51:41Und wegen Meter.
51:42Was unserem Arne sie froh ist.
51:45Wir sind immer zusammen.
51:46Und zur See gefahren.
51:48Immer zusammen.
51:50Und dann starb meine Frau.
51:52Oh.
51:55Vor Labrador.
51:58Äh, da lagen wir gerade, Frau Labrador.
52:02Ach so.
52:04Und weil wir immer zusammen gefahren sind.
52:07Und weil wir uns um Arne kümmern.
52:10Er hört ein bisschen schwer.
52:13Da bekocht und bewäscht uns nun die Meter.
52:16Was den Arne sind froh ist.
52:18Ja, ja, sie hat uns.
52:21Nun kann Meter uns nicht immer zu alle drei zu Hause haben, meint sie.
52:26Ja.
52:28Und damit es keinen Streit gibt.
52:30Wegen Meter.
52:32Und weil Meter es nicht leiden kann, dass wir am Tag in der Kneipe sind.
52:36Außer bei Regen.
52:37Da sind wir hier.
52:39Sind wir.
52:40Und warten auf Regen.
52:44Ach, sagen Sie bitte.
52:46Wird die Arkona jetzt hierher zurückgeschleppt?
52:48Nein, junge Frau.
52:50Der Hein Pagels mag es lieber etwas tiefer.
52:53Er schleppt die Arkona jetzt nach Bad in den Hafen.
52:57Aha.
52:58Also.
52:59Dann danke ich Ihnen schön.
53:01Und auf Wiedersehen.
53:03Wiedersehen.
53:04Auf Wiedersehen.
53:04Wiedersehen.
53:05Auf Wiedersehen.
53:06Und sagen Sie Ihrer Meter, ich kann Sie gut leiden.
53:15Das ist doch eine Verdammtseite Dieren.
53:18Was brabbelt Herr Doe?
53:20Eine nette Person.
53:22Was brüllst du denn so?
53:24Ich kann euch schon verstehen.
54:06Das ist ja wohl ein bisschen wenig, um so ein Wasserfahrzeug zu führen.
54:10Das Führen eines solchen ohne Berechtigungsschein oder Patent.
54:14Das unbefugte Übernachten auf dem Bodden.
54:18Wenigstens einen Ankerball hätten Sie setzen können.
54:21Ankerball?
54:23Hatten wir denn sowas an Bord?
54:24Wir haben ja keine Ahnung.
54:25Wir gehören nicht zur Mannschaft.
54:27Wir beide.
54:28Du Passagier.
54:29Dann müssen wir uns also allein an Sie halten.
54:32Ja.
54:32Ja.
54:33Ole.
54:34Ole.
54:35Hier kann ja nur noch Ole Peters helfen.
54:37Ja.
54:40Das hast du aber schön gesagt.
54:44Ole.
54:47Tja.
54:48Dann muss ich das wohl tun.
54:50Dir helfen.
54:52Sag mal Ole, warst du die ganze Zeit da drin?
54:54Ja.
54:56Konnte ich doch nicht so rumtreiben lassen.
54:59Hat sich erledigt.
55:00Heine, ich mochte raus.
55:01Ja, hat sich erledigt.
55:04Ole, du altes Schlitzohr.
55:06Ich glaube, Fraß, du hast uns losgemacht, was?
55:09Nicht doch, Alex.
55:11Ich doch nicht.
55:18Du gestattest, dass ich mich um meinen Passagier kümmere?
55:22Ich habe Ihnen doch etwas versprochen.
55:23Hm.
55:27Verseig.
55:29Sei dich.
55:31Nein, nein, nein, nein.
56:10Ich wünsche einen guten Appetit.
56:11Danke, schmeckt gut.
56:13Ja, sagen Sie, speisen Sie ja rein, ne?
56:16Wie Sie sehen, Herr Dr. Ritzvogel, Frau Hartmeier hat es sich anders überlegt und ist heute frühmittag nach Hause gefahren.
56:24Nach Hause, sagen Sie?
56:25Ja, und hier, hier sind die Autoschlüssel und die Wagenpapiere.
56:33Ja, na, hat es denn gar nichts gesagt?
56:38Nein.
56:41Ja, na, dann wünsche ich noch einen guten Tag.
56:48Danke.
57:08Guten Abend.
57:11Das ging aber schnell.
57:13Na, wenn du ohne ein Wort zu sagen einfach zurückfährst.
57:23Vielleicht war es mir eine Überraschung zu viel.
57:33Ich werde Medizinalrat.
57:37Herzlichen Glückwunsch.
57:40Ja, wohin willst du denn?
57:44Nach Hause.

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