- vor 14 Minuten
Auf einer privaten Farm sind alle Nerze an vergiftetem Futter zugrunde gegangen. Während der Ermittlungen werden die Genossen der Kriminalpolizei zu einer anderen Farm gerufen, der Besitzer dort wurde niedergestochen aufgefunden. Beide Nerzzüchter sind Brüder, die sich seit Jahren feindlich gesinnt sind. Ihre Zwietracht zieht viel Freunde in den Strudel krimineller Manipulationen und zerstört auch familiäre Beziehungen. (Text: SFB)
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00:11:52Konrad.
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00:18:10Ich weiß,
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00:27:07Komm, Rade.
00:27:17Verständigen Sie sofort einen Arzt und die Spurensicherung.
00:27:21Ja.
00:27:25Es war furchtbar.
00:27:29Ich gehe nicht mehr zurück.
00:27:36Können wir Sie in Nordland? Ich muss Sie unbedingt sprechen.
00:27:39Ja. Entschuldigung.
00:27:45Wir haben Konrad Winterfeld Niedergestauung gefunden.
00:27:52Ähm.
00:28:00Man hat, äh, Frau Winterfeld, Ihr Mann wurde niedergestochen.
00:28:11Ja, danke.
00:28:25Kommt er durch?
00:28:28Er hat viel Blut verloren.
00:28:30Eine Viertelstunde früher, aber jetzt.
00:28:38Ja.
00:29:00Ihre Erschütterung war nicht gespielt.
00:29:02Na ja, aber der Genosse Gollner hat mir erzählt,
00:29:04sie hatte einen heftigen Streit mit ihrem Mann.
00:29:06Ja, ja, sie wollte weg von ihm.
00:29:16Genosse Hauptmann, wir haben was gefunden.
00:29:21Das könnte Blut sein.
00:29:23Na ja, zur Untersuchung.
00:29:26Meinst du, dass die Frau Winterfeld schon ansprechbar ist?
00:29:29Ich werde es versuchen.
00:29:30Gut.
00:29:32Genosse Gollner, ich muss den Herrn Winterfeld sprechen.
00:29:34Versuchen Sie, ihn zu finden, ja?
00:29:36Ja, gut.
00:29:36Unbedingt, danke.
00:29:40Sie müssen abgepelzt werden, wenn überhaupt noch was zu retten ist.
00:29:43Nun lass doch jetzt die verdammten Nerze, Heike.
00:29:45Sag mir lieber, wo dein Vater ist.
00:29:46Es ist wichtig, sehr wichtig.
00:29:48Mir wäre auch lieber, wenn ich es wüsste.
00:29:54Da ist nichts mehr zu retten.
00:30:01Ein Brudeln.
00:30:05Vergessen.
00:30:14Witz!
00:30:15Papa!
00:30:17Komm hier, komm, fass mich da.
00:30:18Ja, komm.
00:30:19Der muss ins Bett.
00:30:21Von dem erfahren wir nichts mehr.
00:30:23Komm.
00:30:25Ich bin dann rausgerannt.
00:30:27Ja, wohin?
00:30:28Dahin.
00:30:39Hier habe ich mich noch mal umgedreht.
00:30:41Da habe ich bemerkt, dass ich das Messer noch in der Hand hatte.
00:30:44Ich habe es dann fallen lassen.
00:30:45Gut, Sie haben sich umgedreht und haben es vielleicht in diese Richtung geworfen.
00:30:48Nein, ich habe es nicht geworfen.
00:30:49Ich habe es hier fallen lassen.
00:30:51Ob es nun da hingefallen ist oder ob es hier hingefallen ist, das weiß ich nicht.
00:30:55Ich war viel zu aufgeregt.
00:30:57Frau Winterfeld, es ist alles sehr wichtig.
00:31:00War jemand hier auf dem Hof?
00:31:03Ich bin gleich zur Tür raus.
00:31:06Ich wollte nur weg.
00:31:08Ich habe niemanden gesehen.
00:31:11Aber jemand muss das Messer gefunden haben und aufgenommen.
00:31:15Weiß ich nicht.
00:31:38Ich habe niemanden gesehen.
00:31:44Ich habe niemanden gesehen.
00:31:58Ach, das ist ja mal fein, dass du schon da bist.
00:32:00Da kann man ja bald damit rechnen, dass du deine Arbeit machst.
00:32:03Wenn der Herr überhaupt noch weiß, wofür er bezahlt wird.
00:32:09Guten Morgen.
00:32:10Na?
00:32:11Nee, danke.
00:32:12Na wirklich? Nach zwei Stunden Schlaf?
00:32:14Ah, sind frische Bäckerbrötchen das Beste. Die machen munter. Erzählen Sie weiter.
00:32:19Der alte Herr Winterfeld hatte schon zu Lebzeiten die Farm an seinen Ältesten an Konrad vermacht.
00:32:24Fritz wollte selber züchten und ging deshalb nach Plau, um seinen Facharbeiter zu machen.
00:32:28Nach dem Abschluss ging er zum Studium und kam dann ins Dorf zurück.
00:32:31Also, ja, ich verstehe. Also beide an den gleichen Ort.
00:32:35Ja, zum Ausbruch der Feindseligkeiten kam es aber erst später.
00:32:38Was war denn der Anlass?
00:32:40Das Erbteil von Fritz war ein großer Rapschlag.
00:32:43Konrad hätte ihn gern gehabt, aber Fritz hat ihn der LPG überlassen.
00:32:45Und die hat ihm, als er zurückkam vom Studium, das große Brachland überlassen, da wo jetzt seine Farm ist.
00:32:51Und wo noch Platz wäre für mehr, für eine Genossenschaft. Das Ziel von Fritz.
00:32:55Na gut, aber was war der Anlass?
00:32:56Ja.
00:32:59Na, der alte hat sich umgebracht.
00:33:03Selbstmord.
00:33:04Wurde einwandfrei festgestellt.
00:33:15Tja, er war krank.
00:33:18Ebenso ein richtiger Pflegefall, wo mit Medikamenten nichts mehr zu machen war.
00:33:23Konrads Frau Sabine trifft sicher keine Schuld.
00:33:26Ich glaube, sie wäre damals fast kaputt gegangen.
00:33:29Sie war sicher schon so weit.
00:33:31Ja, wer wollte ihn eigentlich ins Heim bringen?
00:33:32Beide.
00:33:33Ach so.
00:33:34Konrad war einverstanden.
00:33:36Sicher hat Sabine ihn unter Druck gesetzt.
00:33:39Und heute macht er sie voll verantwortlich.
00:33:42Sie hätte darauf bestanden, sagt er.
00:33:44Mhm.
00:33:45Der alte Herr Winterfeld wollte nicht weg von den Kindern und von der Farm.
00:33:50Keiner dachte daran, dass er sich das Leben nimmt.
00:33:52Bitte.
00:33:53Und Fritz saß im Blau im möblierten Zimmer und denkt, der Konrad hat den Vater auf dem Gewissen.
00:33:58Ja.
00:33:59Erst die Farm nehmen und dann den Vater abschieben.
00:34:01Ja und nein.
00:34:03Auch Fritz wusste, dass er seinen Vater auch nicht so versorgen konnte, wie es nötig gewesen wäre.
00:34:08Hätte man miteinander gesprochen, hätte einiges geklärt werden können.
00:34:11Immer dasselbe.
00:34:12Tja, aber da war nichts mehr zu machen.
00:34:13Die Vorwürfe standen im Raum.
00:34:15Und stehen heute noch dazwischen beiden.
00:34:17Was glauben Sie, was ich alles versucht habe?
00:34:27Das ist ja hübsch.
00:34:31Ja, danke schön für die Information.
00:34:34Bitte schön, fühlen Sie sich ja wie zu Hause.
00:34:36Für keine?
00:34:37Ja, das ist die Nummer vom Krankenhaus.
00:34:39Gut.
00:34:39Ich werde mich erst mal um Fritz kümmern.
00:34:41Mhm.
00:34:50Guten Tag, Hauptmann Fuchs, Kriminalpolizei.
00:34:53Verbinden Sie mich bitte mit der Chirurgie.
00:35:02Sturphantin.
00:35:13Pamba.
00:35:17Pamba, habe ich gesagt.
00:35:22Herr Doktor, Telefon, Kriminalpolizei.
00:35:24Jetzt doch nicht.
00:35:26Später.
00:35:27Später.
00:35:32Fräulein Winterfeld.
00:35:33Ja?
00:35:37Ich bin Anni Hempel, eine Bekannte ihres Onkels.
00:35:43Wissen Sie, wie es ihm geht?
00:35:46Er liegt auf der Intensivstation.
00:35:49Würden Sie mir einen Gefallen tun und ihm Grüße ausrichten, wenn Sie zu ihm können?
00:35:53Natürlich.
00:35:55Kommen Sie doch ins Haus.
00:35:56Tante Sabine ist auch da.
00:36:00Tun Sie mir bitte einen Gefallen.
00:36:02Ich habe...
00:36:02Ich wollte mit Ihrer Tante...
00:36:04Ich kann Ihnen das nicht alles erklären.
00:36:07Ich...
00:36:07Es geht nur uns beide an.
00:36:09Ich habe es hier aufgeschrieben.
00:36:10Ja.
00:36:12Natürlich.
00:36:18Sie?
00:36:19Was wollen Sie?
00:36:20Reicht Ihnen das Verhältnis mit meinem Mann nicht?
00:36:23Was wollen Sie noch kaputt machen?
00:36:34Von ihr.
00:36:50Ist dein Vater schon aufnahmefähig?
00:36:51Er rührt sich noch nicht.
00:36:53Sag mal, was wollte denn Frau Hempel hier?
00:36:56Du kennst sie?
00:36:58Ja.
00:36:59Weißt du, dass Konrad ein Verhältnis mit ihr hatte?
00:37:03Was?
00:37:04Nee.
00:37:06Mensch, wenn das stimmt.
00:37:07Das wäre ja ein Ding.
00:37:09Tschüss, Heike.
00:37:27Hallo.
00:37:29Sagen Sie.
00:37:31Wo finde ich Ihren Kollegen Rüdiger Hempel?
00:37:35Weiß ich nicht.
00:37:36Vielleicht drüben im Fischladen.
00:37:41Das können Sie doch nicht machen.
00:37:42Und das mitten in der Chefszeit.
00:37:44Was ist denn los?
00:37:45Das gibt es doch gar nicht.
00:37:46Ich werde mich nicht nehmen.
00:37:48Also so etwas habe ich noch nicht erlebt.
00:38:00Kommen Sie.
00:38:07Warum schließt sie?
00:38:09Also gehen Sie zum Schaufentzler.
00:38:10Ich seh mich mal um.
00:38:10Er ist gut.
00:38:34Ach, hör doch auf.
00:38:35Ich habe keine Lust, mit dir zu reden.
00:38:37Wo warst du heute Nacht?
00:38:39Lass mich in Ruhe.
00:38:41Wo warst du?
00:38:42Lass mich in Ruhe.
00:38:43Ich will nichts mehr hören.
00:38:44Sag mir endlich, wo du warst.
00:38:46Das interessiert dich ja sonst nicht, wo ich war.
00:38:48Mich interessiert auch sehr, wo Sie waren.
00:38:51Vielen Dank, Doktor.
00:38:53Und wann rechnen Sie?
00:38:54Können wir mit ihm sprechen?
00:38:56Gut, danke.
00:39:00Unsere Ehe, die klappte schon lange nicht mehr.
00:39:05Und Konrad, wir...
00:39:08Ich habe Konrad geliebt.
00:39:10Ich habe gedacht, wir werden eines Tages heiraten.
00:39:13Aber...
00:39:17Sein Fischfutter war ihm wohl wichtiger.
00:39:22Konrads Frau passte nicht zu ihm.
00:39:24Was meinen Sie damit?
00:39:25Na, Conny wollte Kinder.
00:39:27Er hat sich immer welche gewünscht, aber...
00:39:29Es klappte nie.
00:39:31So brachte ihn wohl alles zwischen beiden auseinander.
00:39:35Also nochmal.
00:39:36Ihr Mann kam heute früh aus dem Hafen.
00:39:39Ja, ich habe das angenommen, aber genau weiß ich das nicht.
00:39:42Seit wann weiß er von Ihrem Verhältnis zu Konrad?
00:39:46Na, seit gestern.
00:39:47Und wo war er gestern Abend?
00:39:50Ist nach der Arbeit nicht nach Hause gekommen.
00:39:55Kommt es öfter vor, dass er über Nacht im Hafen oder im Geschäft bleibt?
00:39:59Mhm.
00:40:00Wenn er zu viel getrunken hat, dann...
00:40:02...igelt er sich irgendwo ein, bis er wieder halbwegs nüchtern ist.
00:40:09Aber...
00:40:10...heute Morgen, da...
00:40:11...da schien er mir nüchtern.
00:40:15...würden Sie es ihm zutrauen.
00:40:22Ich weiß das nicht.
00:40:29Es wird mir alles zu viel.
00:40:32Ich werde es wahrscheinlich aufgeben.
00:40:35Und wer soll das übernehmen?
00:40:37Die Genossenschaft.
00:40:38Wenn es überhaupt noch dazu kommt.
00:40:44Frau Winterfeld.
00:40:46Ja?
00:40:52Ihr Mann kommt zurück.
00:40:57Mein Mann?
00:41:00Ist noch was?
00:41:03Ich habe Ihnen noch alles gesagt.
00:41:09Das sind meine gesamten Vorräte.
00:41:12Aber die habe ich auch nur, weil im Geflügelkombinat die Gefrieranlage kaputt ist.
00:41:18Aber haben Sie mal bei Konrad nachgesehen?
00:41:21Er war ja noch stolz drauf, dass er sie alle in der Hand hatte.
00:41:25Die Geflügelzüchter brauchten Bunkerlos am See, die Fischer neue Motoren, Ersatzteile...
00:41:31...und Quartieren, Erzgebirge.
00:41:32Konrad vermittelte alles.
00:41:34Na ja, von mir aus, bitte.
00:41:36Machen Sie mal zu mir.
00:41:37Der Mensch sei edel, hilfreich und gut.
00:41:40Nur zu mir war es nicht.
00:41:42Er saß sich schon weg vom Fenster wegen der Genossenschaft.
00:41:45Aber mitmachen, das wollte er auch nicht.
00:41:47Na ja, vorbeivergessen.
00:41:50Kann das nicht.
00:41:53Kann das nicht vergessen.
00:41:55Und wenn er es nicht getan hat?
00:41:59Dann kommen wir noch mal zur letzten Nachtzeug.
00:42:01Sie sind also zum ABV gegangen, um Anzeige zu erstatten.
00:42:04Und dann wollten Sie nach Hause, um das Eintreffen der Polizei zu erwarten.
00:42:08Darf ich?
00:42:09Nein, Moment, Moment.
00:42:10Wollen Sie, ich trinke selten Schnaps, aber...
00:42:14...dieser Nacht fiel mir ein, dass ich im Schuppen noch eine Flasche hatte.
00:42:18Und als die Flasche leer war, hätten Sie ja noch einen Umweg zu Ihrem Bruder machen können.
00:42:21Wie können Sie denn meinen Vater verdächtigen?
00:42:23Er war bereit, sich auszudünnen und angekommen...
00:42:25Aber zu spät.
00:42:28Viel zu spät.
00:42:30Ihr Bruder lebt.
00:42:38Gott sei Dank.
00:42:47Herr Winterfeld, Sie brauchen doch bloß den Namen zu sagen.
00:42:59Sie ersparen uns eine Menge Arbeit, Herr Winterfeld.
00:43:09Sie müssen den Täter gesehen haben.
00:43:11Er hat direkt vor Ihnen gestanden.
00:43:16Warum sagen Sie uns nicht, wer es war?
00:43:23Tja.
00:43:39Sagen Sie, Doktor.
00:43:41Könnte er noch unter Schockwirkung stehen?
00:43:42Nein, absolut ausgeschlossen.
00:43:45Tut mir leid.
00:43:46Ich muss zu meinen Patienten.
00:43:47Sie kennen ja den Weg.
00:43:48Wiedersehen.
00:43:49Wiedersehen.
00:43:50Warum sagt er nichts?
00:43:52Vielleicht will er jemanden decken.
00:43:57Danke.
00:44:00Tja, Empel, also...
00:44:02Sie waren in der Kneipe, das haben wir festgestellt.
00:44:05Aber ob Sie gleich nach Hause sind...
00:44:10Ich wollte nicht zum Gespött der Leute werden.
00:44:14Ich wollte meinen Kummer ersäufen.
00:44:16Allein.
00:44:18Ihre Frau sagt, dass Sie keineswegs einen betrunkenen Eindruck machten.
00:44:22Oh, nee.
00:44:24Was weiß die schon von mir?
00:44:26Sie verheimlichen mir doch irgendetwas.
00:44:29Wovor fürchten Sie sich?
00:44:31Na gut, wie Sie wollen.
00:44:33Dann will ich Ihnen sagen, wie es war.
00:44:36Sie konnten die Erniedrigung von Herrn Winterfeld nicht mehr ertragen.
00:44:39Sie suchen ihn aufgehend zu ihm.
00:44:41Drohen ihm, wenn du meine Frau nicht mehr zufrieden lässt.
00:44:44Weiter kommen Sie nicht.
00:44:45Er geht auf Sie zu.
00:44:46Er ist größer und stärker als Sie.
00:44:48Sie wissen, dass Sie der Verlierer sein werden.
00:44:50Sie wissen, sich nicht mehr zu helfen.
00:44:52Und da entdecken Sie das Messer.
00:44:54Greifen danach und stecken zu.
00:44:59Das ist doch gar nicht das Messer.
00:45:03Woher wissen Sie das?
00:45:09Wollen Sie nicht ein Geständnis ablegen, Herr Empel?
00:45:13Was, Sie wollen mich reinlegen?
00:45:15Jetzt sage ich gar nichts mehr.
00:45:16Von mir erfahren Sie nichts.
00:45:21Das ist doch sinnlos.
00:45:27Führen Sie Herrn Empel ab.
00:45:29Er bleibt bei uns.
00:45:41Dunkelblaue Wollfasern, festes Gewebe, fast filzartig.
00:45:46Aus solchem Material werden Wetterschutzpullover dieser Art hergestellt.
00:45:50Ah, vielleicht hilft uns das weiter.
00:45:52Die sind an der Küste sehr häufig.
00:45:55Das Messer wurde so oder so abgewischt.
00:45:59Wie kommen Sie darauf?
00:46:00Es ist unwahrscheinlich, dass man ein Stück Stoff dieser Art in der Hosentasche mit sich herumträgt.
00:46:04Haben Sie recht.
00:46:05Ja, danke.
00:46:06Ich komme gleich.
00:46:07Tja, also wie gesagt, Privat in der Züchter kommt man das Gift nicht ran, das da verwendet wurde.
00:46:15Und wer kommt dann ran?
00:46:16Tja, Spezialisten.
00:46:18Es wird hauptsächlich zur Desinfektion im Schlachtbetrieb verwendet.
00:46:23Ach ja, da wäre noch etwas, was vielleicht für Sie von Bedeutung sein durfte.
00:46:27Das Entwesungsgift verliert bei entsprechender Durchlüftung.
00:46:30Nach 24 Stunden seine Wirkung.
00:46:33Nach 24 Stunden ist das Rest weg.
00:46:35Naja, eine Stunde kann ich mich da nicht festlegen.
00:46:38Und die Geflügel in der Rhein, die da verfüttert wurden, die waren vergiftet?
00:46:41Eindeutig.
00:46:42Wir waren zwar eher da als Ihre Leute, aber der Befund kann nicht anders ausfallen.
00:47:04Ihre Mitteilungen werden vertraulich behandelt.
00:47:07Kommen Sie doch her, wir unterhalten uns.
00:47:09Nein, der Direktor vom Geflügelschlachtkombinat, der wurde von Konrad Winterfeld erpresst.
00:47:21Ja, Herr Hauptmann, der Direktor des Geflügelschlachtkombinat ist, möchte Sie sprechen.
00:47:26Das ist ja eine Überraschung, ich wollte gerade zu Ihnen kommen.
00:47:29Ja?
00:47:31Bitte, wieso?
00:47:34Setz Sie sich doch.
00:47:35Ja, danke.
00:47:44Als ich heute vom Tod der Nerze hörte, ich glaube, ich bin nicht ganz unschuldig an Ihrem Tod.
00:47:53Sehen Sie, ich hatte gewisse Überplanbestände an Geflügeln in der Rhein.
00:47:59Die musste ich oben lagern lassen, weil unser Kühlaggregat defekt war.
00:48:03Ja, das sollte aber alles nur sehr kurzfristig sein.
00:48:07Zu spät habe ich davon erfahren, dass der Raum entwest wurde.
00:48:10Außerdem dachte ich, nach 24 Stunden wäre doch nichts mehr zu befürchten.
00:48:14Der Schuppen hat aber eine unzulängliche Entlüftung.
00:48:19Bitte glauben Sie mir, ich vergifte keine Tiere.
00:48:22Sie müssen sich dafür verantworten, das wissen Sie.
00:48:24Ja, ja, ja.
00:48:25Ja.
00:48:26Ist das alles?
00:48:28Wieso?
00:48:30Wie meinen Sie das?
00:48:31Konrad Winterfeld hat Sie erpresst.
00:48:33Es gab Streit, einen heftigen Streit, eine harte Auseinandersetzung.
00:48:36Nein, das ist ja völlig absurd.
00:48:37Und wir waren gut befreundet.
00:48:39Warum wurden Sie erpresst?
00:48:45Ich Idiot, ich wusste es.
00:48:48Ich wusste, dass das nicht gut gehen kann.
00:48:50Jetzt soll ich meinen Rücken hinhalten.
00:48:53Dabei war es, dabei war es Konrads Idee.
00:48:56Er hat mir dauernd in den Ohren gelegen, wenn du die Überplanbestände nicht meldest,
00:49:00dann kannst du sie unter der Hand verkaufen.
00:49:02Du wirst sie reißend los.
00:49:05Konrad hat dann auch die Organisation übernommen.
00:49:08Er ist an solchen Sachen unschlagbar.
00:49:11Überall hat er seine Finger drin.
00:49:20Aber erpresst worden bin ich nicht.
00:49:22Zwei, vier, zwei, komm.
00:49:24Lass mal, Alter.
00:49:26Sing, mein Sachse, sing.
00:49:28Da kommst du doch wieder raus.
00:49:29Das Leben geht weiter.
00:49:31Übrigens, meine zweite Hälfte hat mich so lange tyrannisiert.
00:49:35Also, kurz und gut, ich mach mit in der Genossenschaft.
00:49:39Hat doch was für sich.
00:49:41Und darauf trinken wir jetzt ein.
00:49:44Alles gut, Zerba.
00:49:46Der Zug ist weg.
00:49:49Jedenfalls, wenn nicht.
00:49:53Ihr müsst euch einen anderen Vorsitzenden suchen.
00:49:58Fritz Winterfeld ist tot.
00:50:11Der Direktor stellt sich selbst.
00:50:13Gibt die Überplanbestände zu.
00:50:16Die versehentliche Vergiftung.
00:50:17Entschuldige, ich muss hier tanken.
00:50:18Ja, aber die Erpressung,
00:50:20die gibt der Direktor erst beim Nachstoßen zu.
00:50:22Mehr auch nicht.
00:50:23Ja, das kann eine Flucht nach vorne sein.
00:50:25Oh, hier ist aber schön leer.
00:50:26Oh ja.
00:50:39Du meinst also,
00:50:40dass es durchaus noch
00:50:41zu einer Auseinandersetzung
00:50:43mit Konrad gekommen sein kann?
00:50:45Zumindest ist eine Erpressung
00:50:47ein genauso wahrscheinliches Motiv
00:50:48wie das von Rüdiger Hempel.
00:50:51Fritz Winterfeld hat keine Zeugen
00:50:52für sein Alibi.
00:50:54Und vom ABV bis nach Hause,
00:50:56das ist so eine Stunde einweg.
00:50:58Also bleiben wir an allen dran.
00:51:12Vera,
00:51:13du beantragst eine Tiefenprüfung
00:51:15im Geflügelschlachtkombinat
00:51:16und im Fischereihafen.
00:51:17Hm?
00:51:24Komm, wir gehen ins Haus.
00:51:29Freust du dich,
00:51:31dass Konrad wieder gesund wird?
00:51:33Aber natürlich, Heike.
00:51:36Konrad war nicht immer so.
00:51:38Erst nach Opas Tod.
00:51:39Es war wie so eine fixe Idee.
00:51:41Er hat kaum noch mit mir geredet.
00:51:44Ich ach, es war alles so.
00:51:47Außerdem bekomme ich keine Kinder.
00:51:51Und lässt du dich jetzt scheiden von ihm?
00:51:56Ich weiß nicht.
00:51:57Ich muss erst mit Konrad reden.
00:51:59In dem Brief,
00:52:00den du mir von Frau Hempel gegeben hast,
00:52:01schreibt sie,
00:52:01dass sie sich von Konrad trennen will.
00:52:04Ich hätte mit dir reden sollen.
00:52:06Vielleicht wird alles wieder gut.
00:52:08Tja.
00:52:09Vielleicht.
00:52:10Wie geht es deinem Vater?
00:52:12Wie soll es ihm schon gehen
00:52:13mit den leeren Käfigen?
00:52:15Er ist so merkwürdig.
00:52:16Den ganzen Tag irgendwie abwesend.
00:52:19Und dann hat er das Gewehr genommen
00:52:20und ist gegangen.
00:52:21Ohne ein Wort zu sagen.
00:52:28Fräulein Winterfeld.
00:52:29Wir waren mit Ihrem Vater verabredet.
00:52:31Wo ist er denn?
00:52:46Hier beginnt sein Revier.
00:52:49Es geht hinten bis zum Graben.
00:52:51Ich würde sagen,
00:52:52laufen Sie durch den Wald.
00:52:53Wir treffen uns hinten an der Lichtung.
00:52:54Ist gut.
00:52:55Und du bleibst hier am Bahn.
00:52:56Es geht gut.
00:52:57Es geht gut.
00:53:26Musik
00:53:37Musik
00:54:21Menschenskind Fritz
00:54:23Wir dachten schon, du drehst durch
00:54:25Wieso?
00:54:27Weil mir mein Bruder Gift ins Futter gemischt hat
00:54:32Er hat es nicht getan
00:54:34Sie haben ihn zu Unrecht verdächtigt
00:54:36Sie müssen endlich mal Ihre Haltung überdenken, Herr Winterfeld
00:54:43Wir haben den Untersuchungsbefund
00:54:44Sie haben Ihren Bruder...
00:54:46Das sagten Sie soeben
00:54:48Ich war so sicher, dass der auspackt
00:54:53Sag mal, Vera, verrennen wir uns?
00:54:56Ich weiß nicht
00:54:57Genauso gut hätte es Konrads Frau sein können
00:55:00Ach, weil er hat in der Kleidung kein Blut
00:55:02Nicht mal unter den Fingernägeln
00:55:03Dann werden Sie waschen
00:55:05Wann? Wo? Wie?
00:55:07Und die Fischverkäuferin?
00:55:08Macht doch kein Hehl daraus, das ein Verhältnis mit Konrad hatte
00:55:11Ja, und wie reagiert ihr, Mann?
00:55:13Für die Tatzeit hat er kein Alibi
00:55:15Er kennt das Tatmesser, woher?
00:55:18Meiner Ansicht nach müssen wir in einer rein privaten Sphäre suchen
00:55:21Vergiss nicht die Geschäfte, Macher
00:55:22Was meinst du, zu was die alles fähig sind?
00:55:25Wenn Konrad einen von Ihnen droht
00:55:27Ich lass dich auffliegen
00:55:29Da liegt ein Messer rum, zufällig
00:55:32Ach, naja
00:55:32Lassen wir das
00:55:33Halten wir uns an das, was wir haben
00:55:35Was ist mit den Wolfsfasern, mit den Pulloren?
00:55:39Fritz Winterfeld und der Direktor
00:55:41Wir haben laut Zeugenaussagen keinen Pulloren dieser Art
00:55:45Damit bin ich wieder bei Hempel, dem Fischverteiler
00:55:50Ihr müsst den Fischladen nochmal durchsuchen
00:55:52Ich kümmere mich um die Genehmigung beim Staatsanwalt
00:56:06Ich weiß wirklich nicht, was Sie hier noch finden wollen
00:56:08Sie besitzen einen solchen Pulloren, das steht fest
00:56:12Wollen Sie das Verfahren nicht abkürzen?
00:56:14Nichts gefunden
00:56:15Draußen weitersuchen
00:56:42Ja, und wo war's nun?
00:56:43Na ja, hier war's gewesen
00:56:45Ist aber zwei Tage her
00:56:46Ach, äh, das
00:56:48Na, dann wollen wir mal
00:56:53Das ausgerechnet
00:56:59Herr Minister Wachtmeister, melde mich zur Stelle
00:57:08Darüber?
00:57:09Sollen wir ihn noch im Labor untersuchen lassen?
00:57:21Nun befreien Sie sich von Ihrer Angst
00:57:27Ich ging zu Konrad
00:57:30Was ich eigentlich genau wollte, wusste ich nicht
00:57:35Weiß ich nicht
00:57:38Ihn verprügeln oder
00:57:41Ich weiß nicht
00:57:43Aber dass du meinen Vater ins Pflegeheim bringen wolltest
00:57:46Das geht ja auch nicht
00:57:47Wer hat ihn denn gepflegt?
00:57:49Jeden Tag vier, fünfmal sauber gemacht
00:57:51Du oder ich
00:57:52Ich konnte nicht mehr
00:57:54Und jetzt, jetzt hängst du mir das an
00:57:57So kannst du das gemein sein
00:57:59Geh doch zu deinem Arnie
00:58:15Sabine, Sabine, was soll denn
00:58:17Sabine
00:58:18Was?
00:58:20Du Schweine
00:58:21Du hast meine Nase vergiftet
00:58:31Du hast meine Nase
00:58:41Du hast confirm Prosik
00:58:43W бесп apoyo
00:58:45Kasir
00:58:52Künstler
00:58:53Künstler
00:59:18Ich wollte ihn zur Rede stellen, vielleicht auch zusammenschlagen.
00:59:22So genau wusste ich das nicht.
00:59:26Jedenfalls war ich da und war überzeugt, dass er meine Nerze vergiftet hat.
00:59:32Ich habe ihm gesagt, dass er, was ich von ihm halte, ist er auf mich los?
00:59:41Nein, nicht auf ihn.
00:59:44Und da lag das Messer.
00:59:46Er ist ihn ins Messe gerannt.
00:59:52Nein, ich habe zugestochen.
01:00:05So kann ich nicht leben.
01:00:11Darf ich vorher noch zu meinem Bruder ins Krankenhaus?
01:00:15Danke.
01:00:18Dass Annis Mann das Messer abgewischt hat?
01:00:23Um mich zu decken?
01:00:24Nein.
01:00:26Er nahm an, dass Konrad tot war.
01:00:28Und er wollte nicht, dass nur andere mit Leidenschaft gezogen werden.
01:00:32Durch sein Schweigen wäre ihr Bruder beinahe verblutet.
01:00:36Und dafür muss er sich verantworten.
01:00:42Das war's.
01:00:44Das war's.
01:00:48Das war's.
01:00:51Das war's.
01:00:52Gut.
01:01:10Ja, kommen Sie.
01:01:24Wir haben das nicht verhindert.
01:01:26Warum?
01:01:28Wir haben alle gelacht.
01:01:29Alle.
01:01:31Ja, ich auch.
01:01:33Hast mein Haut zugekoppelt.
01:01:48Kümmert ihr euch um Heike?
01:01:56Bitte, Herr Winterwirt.
01:01:59Danke.
01:02:08Sie wissen, wir müssen noch über Ihre Geschäfte sprechen.
01:02:12Sind Sie jetzt zu einem Gespräch bereit?
01:02:15Ja.
01:02:22Ja.
01:02:23Ja.
01:02:23Ja.
01:02:23Ja.