- vor 2 Tagen
Die Rosenheim-Cops (581) Staffel 25 Folge 3 - Was nicht passt, wird passend gemacht
Die Rosenheim-Cops (581) Staffel 25 Folge 3 - Was nicht passt, wird passend gemacht
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Kategorie
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KurzfilmeTranskript
00:01Guten Morgen, Michi.
00:03Ah, Michi.
00:04Für dich ist ein Paket gekommen.
00:07Aha, was ist denn drin?
00:09Das weiß ich nicht, ich hab's nicht aufgemacht.
00:11Dann schauen wir gleich mal rein.
00:13Ah, das ist wahrscheinlich meine neue Dienstuniform.
00:17Wie? Ihr kriegt so eine neue Uniform?
00:19Also nicht die Polizei, sondern die Freiwillige Feuerwehr.
00:22Stell dir mal vor.
00:23Wir haben seit die 60er Jahre dieselben Uniformen.
00:26Das wird langsam ein bisschen grenzwertig.
00:28Also das heißt, dann werdet ihr sozusagen zur Spendengala neu eingekleidet.
00:32Das ist der Plan.
00:33Kommst du ab?
00:35Selbstverständlich.
00:36Erstens ist der erste Preis bei der Tombola eine Reise nach Hawaii.
00:39Und zweitens hält ein gewisser Kollege eine Rede.
00:43Und das lass ich mir natürlich nicht entgehen.
00:45Boah, jetzt hab ich nichts von dieser Rede.
00:47Ich hab noch kein Wort geschrieben.
00:49Michi, da wirst du schon Zeit für uns da finden.
00:51Aber du, jetzt probierst du das einmal an.
00:53Jetzt?
00:54Ja, jetzt.
00:55Da?
00:55Na, nicht da.
00:57Pfff.
00:59Pfff.
01:00Pfff.
01:00Pfff.
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03:59Ja, wir haben ja schließlich Besucherverkehr. Und wie schaut das aus, wenn hier jemand in der Feuerwehruniform rumlauft?
04:05Vor allem in einer, die viel zu groß ist.
04:08Danke, Herr Acht.
04:10Frau Stockl, die Programmhälfte sind da. Wunderbar.
04:14Bitteschön.
04:15Danke.
04:16Gerne.
04:26Morgen, Herr Hansen.
04:27Ja, meiner Stadler.
04:29Ist es der Herr Mohr?
04:30Der Herr Mohr? Warten Sie mal.
04:31Nee, haben wir bis jetzt noch nicht gesehen.
04:34Und wer ist das?
04:35Das dürfte die Haushälterin sein, die bei der Frau Stockl angerufen hat.
04:39Tadler, das ist das Arbeitszimmer.
04:41Keine Ahnung.
04:42Das hat mir auch die Frau Stockl gesagt.
04:43Ach so.
04:45Ja, Herr Mohr, da sind Sie ja.
04:47Ja, entschuldige, ich fühle mich die Verspätung, aber die Uniform hat nicht gepasst.
04:50Die passt doch tadellos.
04:52Ach so, ja, die schon, aber die andere nicht.
04:54Die von der Freiwilligen Feuerwehr.
04:55Ja, es ist, es ist eigentlich alles nur wegen dieser Gala-Morgen.
04:59Ich muss die Eröffnungsrede halten und jetzt passt mir die Uniform nicht.
05:02Die fühlt sich groß, die schaut aus wie aus, wie, es schaut nicht schön aus.
05:06Ja, ich hab mal Gala hin oder her, schön langsam.
05:08Da hat mich interessiert, wo der Tatort ist.
05:11Der Tatort?
05:11Das Arbeitszimmer.
05:14Das Arbeitszimmer?
05:14Ja.
05:15Guten Morgen, die Herren.
05:16Ach, moin, Pia.
05:17Morgen.
05:18Du, Pia, wo warst du mit der Tatort?
05:20Einfach Treppe runterkreiseln, dann links.
05:22Treppe runterkreiseln, dann links.
05:23Frau Dimos ist schon da.
05:25Und die Frau Dimos ist schon da.
05:26Ist schon da.
05:26Gut.
05:28Danke.
05:29Danke.
05:36So.
05:41Schönen guten Morgen, Elena.
05:43Morgen, Frau Dimos.
05:44Guten Morgen.
05:47Tja, moin, was haben wir?
05:50Also, wir haben einen Morgen.
05:53Frau Dimos, möchten Sie vielleicht zuerst?
05:55Ja, natürlich.
05:56Also, das Opfer wurde erstochen.
05:58Dabei wurde die Aorta abdominalis verletzt.
06:01Sie ist innerhalb von Sekunden verblutet.
06:03Genau.
06:04Gut.
06:04Haben wir schon eine Tatwaffe?
06:05Oh, ja.
06:07Jasmin?
06:10Ich bin jetzt.
06:12Das ist ungewöhnlich.
06:16Ja, nicht bei diesem Opfer hier.
06:17Sie hat japanische Antiquitäten gesammelt und verkauft.
06:20Und dieses wundervolle Katana hier ist ein Original aus dem 17. Jahrhundert aus der Mino-Provinz,
06:27geschmiedet von Schwertmeister Tetsu Fujiwara.
06:30Ah ja, Donnerwetter.
06:32Da kennt sich ja jemand aus mit Schwert.
06:34Ja, ich weiß.
06:35Jasmin?
06:37Es gibt hier so Karten und fast alles, was ihr hier seht, kann man kaufen.
06:42Und auf diesen Karten stehen die Preise und Beschreibungen der Dinge.
06:47Ist das das Schwert?
06:48Ja.
06:49Demnach kostet die Tatwaffe 17.000 Euro.
06:52Ja, vierte Gott.
06:54Hoffentlich haben wir wenigstens Fingerabdrücke auf dem Daentrum vom Schwertmeister Ketsu.
06:58Tetsu.
06:59Tetsu.
07:00Tetsu Fujiwara.
07:01Aha.
07:01Also wir haben keine gefunden, aber vielleicht hat die KTU ja mehr Glück.
07:05Gut, danke.
07:06Todeszeitpunkt?
07:07Gestern Abend gegen 18 Uhr.
07:1018 Uhr.
07:11Gut.
07:12Könnte es sich um einen Raupenmord handeln?
07:14Naja, also wir haben keine Eindruckspuren an Fenstern und Türen festgestellt, aber die Schubladen wurden durchwühlt.
07:21Aha.
07:22Dann müssen wir natürlich feststellen, was denn fehlt und dann bitte alles gründlich.
07:27Und ich betone gründlichst auf Fingerabdrücke absuchen.
07:30Eins nach dem anderen.
07:32Ja, gut.
07:33Danke, Elina.
07:34Bitte.
07:36Frau Zapfenspecker, erzählen Sie doch mal, was heute früh passiert ist.
07:41Ich bin wie jeden Morgen um sieben Uhr zur Arbeit gekommen und habe Kaffee aufgesetzt und die Katzen gefüttert.
07:49Leonore steht normalerweise um acht Uhr auf, aber als ich um neun Uhr noch immer nichts gehört habe, bin ich
07:56nachschauen gegangen.
07:59Und dann habe ich sie da liegen sehen.
08:02Am Boden.
08:06Sie waren mit Ihrer Chefin, also mit der Frau Rinaldi, waren Sie per Du?
08:11Ich arbeite schon seit 15 Jahren für Sie.
08:14Wir haben uns gut verstanden.
08:16Dann wissen Sie ja vermutlich bestens über Ihre familiären Verhältnisse Bescheid.
08:20Gibt es zum Beispiel einen Herrn Rinaldi?
08:21Sie ist verwitwet.
08:24Aber es gibt zwei Kinder.
08:25Elisa wohnt in der Nähe und schaut manchmal vorbei.
08:29Theodor ist eigentlich nie da.
08:31Ich glaube, er wohnt in Weimar.
08:33Weimar.
08:34Gut.
08:35Haben Sie vielleicht mitbekommen, dass Frau Rinaldi Ärger mit jemandem hatte?
08:39Gab es Streit oder sowas?
08:41Von Ihrer Arbeit habe ich nicht viel mitbekommen.
08:43Aber mit Ihrer Tochter Elisa ist sie häufiger aneinandergeraten.
08:47Ah ja.
08:48Wissen Sie warum?
08:49Irgendwas Finanzielles, aber ich weiß es nicht genau.
08:52Kann ich jetzt gehen?
08:53Äh, wieso?
08:54Haben Sie es eilig?
08:55Nun ja, die Katzen sind allein zu Hause.
08:58Die Katzen?
08:58Die Katzen von Frau Rinaldi.
09:01Ich habe sie zu mir gebracht, nachdem ich Leonore gefunden habe.
09:05Wenn hier die Polizei ein- und ausgeht, wären die sonst ausgebüxt.
09:09Aber mit der fremden Umgebung und allem, ich wäre gern dort, um auf sie aufzupassen.
09:15Wissen Sie?
09:15Naja, verstehe. Wir müssten nur noch wissen, wo Sie gestern Abend waren gegen 6 Uhr.
09:20Sprich, 18 Uhr.
09:23Zu Hause.
09:24Aha. Kann das jemand bezeugen?
09:26Ich war allein.
09:32Du, wie war's denn mit einer Hibiskus-Hecke? Zu den Schneidersen rüber. Die wird blickdicht und außerdem blüht sie wunderschön,
09:40schau.
09:40Ja. Bienenfreundlich.
09:42Mhm.
09:44Aber ganz schön teuer.
09:45Findest du? Also das ist der Preis für 10 Pflanzen.
09:49Da steht, man braucht zwei bis drei Pflanzen pro Laufmeter. Also wenn ich die Hecke jetzt bis nach ganz vorn
09:55ziehe, dann komme ich auf 120 Euro.
09:59Ja, meh.
10:00Frau Nierlinger.
10:01Ich grüße Sie.
10:02Hallo, Frau Stockler.
10:03Äh, Frau Kassecker, das ist ein Einschreiben, das müsste bis heute noch raus.
10:06Wird erledigen. Frau Lange?
10:08Hm?
10:08Äh, ja.
10:09Sie, wie läuft's mit der Spendengala? Ich hab gehört, der Herr Mohr hält die Eröffnungsrede.
10:14Ja, aber es gibt Schwierigkeiten. Die haben dem Michi die Feuerwehruniform zu groß geliefert.
10:19Und wenn er die bis morgen nicht umgetauscht bekommt, ja, dann wird's schwierig mit dem Umnennen, also von der Zeit
10:24her.
10:24Ja, also bei einer Änderungsschneiderei bestimmt nicht. Die brauchen wir sowas mindestens eine Woche.
10:30Annegret, du nähst doch. Magst das nicht du machen?
10:34Ja, schon, aber ich hab ja keine Zeit.
10:37Also ich glaube nicht, dass der Herr Mohr erwartet, dass du das umsonst machst.
10:41Und mit einem kleinen Trinkgeld rückt der Traum von der Hibiskushecke schon ein Stückchen näher.
10:47Wissen Sie was? Das geb ich dem Herr Mohr jetzt gleich weiter. Sie sind ja noch ein bisschen da, gell?
10:51Ja.
10:51Ja, die sind erst bei den Stauden.
10:53Ach so, ja. Wiederschauen, die Stauden, äh, die Damen.
10:56Servus, Frau Stockl.
10:58Wirst du sagen, der Herr Mohr ist bestimmt nicht geizig.
11:01Meinst du? Das lohnt sich. Wirst du schon sagen.
11:05Schauen wir mal.
11:06Dürfte eine interessante Klientel sein, die 17.000 Euro von unserem Reichschwert ausgibt.
11:11Also ich persönlich brauch sowas nicht, selbst wenn es günstiger wäre.
11:15Oh, Herr Mohr. Und? Haben Sie was rausgefunden?
11:17Bitte?
11:19Ob Sie was rausgefunden haben?
11:20Ach so, wegen den Nachbarn. Ja, ja, freilich.
11:22Also einer war nicht daheim, da haben wir aber die Telefonnummer.
11:24Und von der anderen, also keiner was gesehen, gehört auch nicht.
11:28Das ist schade. Dafür haben wir was.
11:29Hä?
11:29Ja.
11:30Anscheinend hatte die Tote Streit mit ihrer Tochter Elisa Rinaldi, heißt sie.
11:35Wenn Sie die bitte ausfindig machen und das Kommissariat bringen würden, wäre das.
11:40Kommissariat?
11:40Ja.
11:41Ja.
11:41Ja.
11:42Dann mache ich ja.
11:42Servus.
11:43Gut.
11:43Dann sehen wir uns gleich.
11:44Ja.
11:55Was ist denn jetzt?
11:57Ah.
12:00Stuttgart-Problem.
12:01Sag mal, Michi, wo steckst du denn? Die Kommissare sind schon längst da. Und was denn für ein Problem?
12:06Pass auf. Ich war jetzt gerade bei der Firma Zwirn und Zähne. Und die haben mir gesagt, diese Uniformen sind
12:11alles Sonderanfertigungen. Die gibt es nicht in allen Größen. Jetzt haben Sie gerade noch ein Exemplar und das ist nur
12:17eine Nummer größer als die, die wir schon haben.
12:19Michi, nicht verzagen, Stockel fragen. Das wollte ich dir gerade verzeihen. Ich habe zufällig die Frau Nährlinger getroffen.
12:24Das ist jetzt wundervoll. Aber was mache ich jetzt mit der Frau Nährlinger?
12:27Die Frau Nährlinger ist Hobbyschneiderin. Die konnte die Uniform umnähen.
12:31Echt jetzt?
12:31Ja, du musst dir halt irgendwie einen kleinen Obolus geben. Also Trinkgeld für eine Hibiskus-Ecke.
12:37Oh, Hibiskus, das ist nicht gar so teuer. Ich fahre jetzt gleich zu Ihrem Schrebergarten. Servus.
12:41Nein, Moment. Wo bist du denn gerade?
12:43Ich bin vom Kommissariat.
12:44Ja, wenn du Glück hast, ist die Frau Nährlinger noch bei der Frau Grasek.
12:49Sozusagen perfekt eingefädelt.
12:50Ja. Wie das Garn durchs Nadelöhr, gell?
12:56Grüß Gott, die Dame. Servus, Hannes.
12:57Hallo, Herr Mohr.
12:58Liebe Frau Nährlinger, folgendes. Ich habe ein Problem mit deiner Uniform.
13:02Und zwar, die müssen jetzt ja ein bisschen umgeschneidert werden und so.
13:05Und jetzt habe ich gehört, Sie könnten mir vielleicht dabei helfen.
13:07Äh, ja. Ja, aber dafür müssen wir die Uniform allerdings erst mal abstecken.
13:12Ja, so Stecknadel, das gehört jetzt nicht zu meiner Grundausstattung.
13:16Einen Moment.
13:25Bitteschön.
13:26Oh, nee.
13:28Und wofür haben Sie das denn?
13:30Für Situationen wie diese, Frau Lange.
13:45Ach du meine Güte.
13:47Ist so schlimm.
13:49Das kriegen wir schon hin, Herr Mohr.
13:51Kommen Sie.
13:55Kann ich irgendwie helfen?
13:59Grüßen Sie, Frau Rinaldi, Stocklaumapparat von der Kripo Rosenheim.
14:02Mein Kollege Herr Mohr wird Sie sicherlich schon kontaktiert haben, gell?
14:07Nicht?
14:08Ah ja.
14:10Ähm, ja.
14:10Dann würde ich Sie bitten, zu uns aufs Kommissariat zu kommen.
14:13Die beiden Kommissare möchten gerne mit Ihnen sprechen.
14:16Ja, gehen Sie einfach zur Information und die schicken Sie zu mir ins Büro Stockl und alles andere gibt sich
14:21dann.
14:22Ja.
14:23Gut, ich bedanke mich.
14:24Bis gleich.
14:25Ja, wiederhören.
14:27Und?
14:27Ja, Sie haben es ja gerade gehört.
14:29Bitte auch Zeit.
14:31Danke, Frau Stockl.
14:32Bitte.
14:36Und?
14:38Fragen Sie nicht.
14:39Was?
14:40Wieso?
14:41Herr schon auf Zeiten, Frau Stockl.
14:43Was ist jetzt mit der Frau Rinaldi?
14:44Wir sitzen da auf Köln.
14:46Mein Bericht kann ich auch schon fast auswendig.
14:48Ja, ich habe die doch gerade erst angerufen.
14:50Was, Sie?
14:50Ja, die kann nicht fliegen.
14:52Ich habe aber noch was anderes.
14:53So, das wäre die Telefonliste von unserem Opfer.
14:57Das wäre die E-Mail-Korrespondenz.
15:00Das wäre der Auszug aus dem Handelsregister.
15:03Und für Sie, Herr Stadler, habe ich hier die Bankauskunft.
15:06Ich habe aber festgestellt, dass die woanders auch noch ein Sparkonto hat und da bin ich dran.
15:10Und was ist mit dem Testament?
15:12Da bin ich auch dran.
15:14Danke.
15:15Gerne.
15:16Du, schauen wir noch die Spätblühe durch.
15:18Du, mach du ruhig, deine Liste fertig.
15:19Ich muss jetzt heim und mich schicken, wenn ich das mit der Uniform vor unserer Einkaufstour noch schaffen will.
15:24Mei, wenn ich das gewusst hätte, worauf ich mich da einlasse.
15:27Aber super, dass du das machst.
15:29Toll, toll, toll.
15:30Dann bis später.
15:32Was tut man nicht alles für einen Schrebergartenhecke?
15:34Ja.
15:37Das habe ich mir gedacht.
15:39Leer.
15:43Ich kann gar nicht glauben, was Sie da sagen.
15:48Das ist ein Schock.
15:51Wir verstehen natürlich, dass das jetzt sehr schwierig für Sie ist, Frau Rinaldi.
15:55Aber könnten Sie uns vielleicht trotzdem jetzt schon ein paar Fragen beantworten?
15:59Ja.
16:01Frau Rinaldi, die Haushälterin von Ihrer Mutter, die Frau Zapfenspieker, hat uns gegenüber ausgesagt,
16:06dass es einen Streit gab zwischen Ihnen und Ihrer Mutter.
16:09Worum ging es denn da?
16:09Es ging um die Rückzahlung eines Privattalents.
16:23Ach, äh, Herr Mohr?
16:24Ja, Herr Achtziger.
16:25Sagen Sie, Sie haben das Problem mit Ihrer Uniform lösen können.
16:28Jawohl, Herr Achtziger ist bereits in Arbeit.
16:30Sehr gut.
16:34Herr Unterhofbrunner, grüß Gott.
16:36Moin, mein Name.
16:37Ja, danke vielmals für den Rückruf.
16:39Es geht um Ihre Nachbarin, um die Frau Rinaldi.
16:42Also, habe ich das richtig verstanden?
16:44Ihre Mutter hat Ihnen ein Darlehen zum Aufbau Ihres Schmucklabels gegeben?
16:48Und Sie beide haben vertraglich festgehalten, dass das Geld innerhalb von zehn Jahren zurückgezahlt werden muss?
16:53Genau.
16:55Mit meinem Bruder hat sie ja ähnliche Vereinbarungen gehabt.
16:58Dem hat sie sein Medizinstudium finanziert.
17:01Ja, aber im Gegensatz zu Ihrem Bruder haben Sie es ja nicht geschafft, das Geld nach Ablauf der Frist zurückzuzahlen.
17:07Mein Label läuft ja jetzt gerade erst richtig an.
17:10Ich habe neue Maschinen für die Werkstatt anschaffen müssen und so weiter.
17:15Ich habe meine Mutter lediglich um einen Aufschub gebeten.
17:19Und sie hat mir direkt einen Anwalt auf den Hals geketzt.
17:21Das hat sich natürlich zusätzlich unter Druck gesetzt.
17:24Und ein Rechtsstreit kostet Geld.
17:27Vielleicht hätte er sich wirtschaftlich ruiniert.
17:31Ich habe Sie deswegen aber nicht umgebracht, falls Sie darauf jetzt anspielen.
17:37Wir haben uns auf eine Ratenzahlung geeinigt und damit war es auch gut.
17:41Und die neuen Verträge, die müssten Sie auch in den Unterlagen haben.
17:44Das werden wir genauestens überprüfen.
17:47Vorher, wenn Sie uns da bitten, wo Sie gestern gegen 18 Uhr waren, also sprich um 6 Uhr.
17:51Auf der Schmuckmesse in Bad Aibling.
17:54Dort habe ich seit vorgestern einen Stand gemietet.
17:57Und tatsächlich muss ich da trotz allem auch gleich wieder hin.
18:01Das ist ein wichtiges Event für mich.
18:04Ich betraue aber den Tod Ihrer Mutter, scheint sich ja gelinde gesagt in Grenzen zu halten.
18:08Allerdings.
18:09Schauen Sie mal, wer da ist.
18:10Ui, der Herr Moor.
18:12Ja, Entschuldigung, es war noch immer wegen dieser Uniform.
18:15Ich bin nämlich zu einem Uniformgeschäft gefahren, zu Zwirn und Söhne.
18:18Herr Moor, jetzt rein Interesse, aber sind Sie jetzt wieder für uns da?
18:21Ja, ja, freue ich mich. Ich habe sogar was rausgefunden.
18:24Ja, was denn? Erzählen Sie mal.
18:25Pass auf. Ich habe geredet mit dem Herrn Unterhofbrunner.
18:28Der Herr Unterhofbrunner, das ist der Nachbar von der Frau Rinaldi.
18:31Und der hat mir gesagt, dass er am Vormittag nicht daheim war und zur Tatzeit auch nicht.
18:35Aber am Nachmittag, da hat er mitgekriegt, dass die Frau Rinaldi mit jemandem gestritten hat.
18:39Direkt vorm Haus.
18:40Aha. Und hat der Herr Unterhofbrunner auch diese Person beschreiben können?
18:44Der hat sogar gewusst, wer das ist.
18:46Wer?
18:47Der Oliver Jelsch.
18:48Was? Jelsch? Jelsch, Jelsch, Jelsch. Wie dieser Antiquitätenhof Jelsch.
18:55Herr Hansen, da wissen wir ja, wo unser nächster Termin ist, oder? Jelsch.
18:59Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp.
19:01Die KTU hat gerade die Unterlagen aus dem Arbeitszimmer vorbeigebracht.
19:04Da sind aber nur die Fingerabdrücke von unserem Opfer drauf.
19:08Das wäre doch was für unseren Herrn Moor.
19:10So, ja.
19:11Herr Moor, wir suchen ein Testament, einen Ratenvertrag zwischen der Frau Rinaldi und ihrer Tochter.
19:17und was jetzt sonst noch so auffälligst dabei ist.
19:20Und das mache jetzt ich.
19:22Super.
19:23Jelsch.
19:24Jelsch.
19:24Jelsch.
19:25Bis später.
19:30Ja, gut, danke, Herr Rinaldi.
19:33Nein, ist nicht nötig. Wir kommen auf Sie zu, wenn wir was brauchen, ne?
19:36Wiederhören.
19:38Boah, anhänglicher Typ.
19:39Und?
19:40Ja, es ist so, wie Elisa Rinaldi gesagt hat.
19:43Theodor Rinaldi hatte auch ein Darlehen von seiner Mutter, auf dessen Rückzahlung sie bestanden hat.
19:47Er sagt, dass er diese Schulden schon vor Jahren beglichen hat und seitdem hat er keinen Kontakt mehr zur Mutter.
19:52Ja, irgendwie verständlich. Also diese Mutter scheint mir nicht sehr warmherzig gewesen zu sein.
19:58Der Vollständigkeitshörer hat auch ein Alibi.
20:00Ja, naja, Medizinerkongress in Düsseldorf.
20:06Oh, so, da ist zu.
20:08Aha.
20:11Ah.
20:13Hallo.
20:15Äh, Grippo Rosenheim. Können Sie bitte aufmachen?
20:27Guten Tag.
20:28Tag.
20:28Können Sie mich sehen? Ich mache nur Termine auf Anfrage.
20:30Aha. Sind Sie Herr Jelsch?
20:32Ja, der bin ich.
20:33Na, das trifft sich doch gut. Dann sehen Sie das einfach als Anfrage.
20:35Hauptkommissar Hansen, Grippo Rosenheim, mein Kollege Herr Stadler.
20:38Grüß Gott.
20:39Wir dürfen reinkommen?
20:41Ja, wenn's so ist.
20:43Es ist so.
20:53Ermaulet.
20:56Das erklärt natürlich, warum ich Sie nicht erreichen konnte.
20:59Herr Jelsch, man sieht Informationen vor, dass es gestern Nachmittag zwischen Frau Rinaldi und Ihnen zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen
21:07sein soll.
21:07Was sagen Sie denn dazu?
21:08Ja, allerdings.
21:11Leonore hat mich abgezogen.
21:13Aha.
21:14Leonore.
21:15Ich glaube, das klingt jetzt erst mal, als wären Sie vertraut miteinander gewesen.
21:17Na ja, man kennt sich halt in der Antiquitäten-Szene nicht.
21:21Außerdem habe ich jahrelang bei ihr eingekauft.
21:24Ähm, ja, bis vor kurzem eben.
21:27Bis vor kurzem? Was ist denn da passiert vor kurzem?
21:29Eine langjährige Kundin hat sich für Jorui interessiert. Das sind antike japanische Rüstungen.
21:35Ich habe dann zwei Exemplare bei Leonore bestellt.
21:38Angeblich aus der Muromachi-Zeit.
21:40Aber es hat sich herausgestellt, dass es Fäldschirme sind.
21:44Die Kundin habe ich verloren.
21:46Und soweit ich weiß, hat sie Anzeige erstattet.
21:49Nicht anfassen.
21:50Bitte.
21:53Jetzt war eine blöde Frage.
21:55Warum haben Sie denn die Rüstungen nicht einfach selber besagt?
21:58Na ja, Leonore hat die Kontakte nach Japan.
22:00Wenn man was in die Richtung braucht, na ja, dann bestellt man eben bei ihr.
22:04Aber Entschuldigung, Sie sind doch vom Fach.
22:06Warum ist Ihnen an diesen Stücken nichts aufgefallen?
22:10Es war ein extrem guter Fälscher.
22:12Das ist ja auch erst durch einen Sachverständigen herausgekommen.
22:15Sie hat natürlich behauptet, sie wüsste von nichts.
22:17Und das haben Sie hier eins zu eins einfach so abgekauft?
22:19Ich wollte es hier glauben.
22:21Aber ich habe dann alle Waren, die ich im Laufe der Zeit bei ihr gekauft habe,
22:24habe ich checken lassen.
22:25Und es hat sich herausgestellt, dass, ja, immer wieder Fälschirme darunter waren.
22:30Hat Ihnen Frau Rinaldi das Geld für die gefälschten Waren zurückgestattet?
22:35In welcher Welt leben Sie denn?
22:36Natürlich nicht.
22:38Ja, das hat sich natürlich sauer gemacht.
22:40Vielleicht so sauer, dass Sie danach gleich noch mehr hingefahren sind zu ihr.
22:43Und dann?
22:46Wollen Sie implizieren, dass ich Sie ermordet habe?
22:49Meine Leonore war eine Halsabschneiderin.
22:52Davon gibt es aber eine Menge in unserem Metier.
22:54Wenn ich die alle umbringen müsste, dann hätte ich bald keine Geschäftspartner mehr.
22:58Wo waren Sie denn gestern abends um 18 Uhr?
23:00Frage ich.
23:01Ja, hier, im Laden.
23:02Ich habe Inventur gemacht.
23:04Inventur haben wir gemacht.
23:05Kann uns jemand bestätigen?
23:07Leider nein.
23:08Wie ich bereits sagte, ich mache nur...
23:10Termine auf Anfrage.
23:11Ja, so schaut es aus.
23:20Herr Hansen, was hätten Sie denn braucht?
23:22Hallo, liebe Frau Stockel.
23:23Folgendes, ich hätte einen ganz interessanten Auftrag für Sie.
23:26Bin ganz hohr.
23:27Beim Betrug, da müsste eine Anzeige gegen Frau Rinaldi eingegangen sein, wegen gefälschter Waren.
23:33Wenn Sie da bei den Kollegen mal nachhaken könnten.
23:36Wird erledigt.
23:37Gut.
23:38Wissen wir schon was wegen dem Testament?
23:40Na, Herr Hansen, da wissen wir noch nichts, weil der Notar ist bis morgen im Urlaub.
23:44Ah, verstehe.
23:45Gut, und was ist mit den Verträgen mit der Tochter, Herr Rinaldi?
23:48Ah, da schau jetzt gleich mal nach, wie weit der Herr Mohr ist, gell?
23:52Ach, machen Sie das doch bitte für uns, Frau Stockel, ja?
23:53Wir sind dann auch gleich im Kommissariat.
23:55Ist recht, bis gleich.
23:58Michi!
24:00Stockel, pass einmal auf.
24:04Die FF, die Freiwillige Feuerwehr, hat für mich persönlich ja noch ein drittes F.
24:10Und das steht für Freundschaft.
24:12Und immer wenn wir uns sehen, da bin ich so heiß wie Feuer und Flamme.
24:18Michi, sowas kannst du doch nicht sagen.
24:21Die Feuerwehr ist doch nicht deine Geliebte.
24:24Ja, also, ich find's schon schön.
24:26Aber, wenn du meinst, ich kann ja noch einmal nachdenken.
24:29Denk noch einmal nach.
24:30Äh, was ist mit den Unterlagen?
24:32Die Kommissare kommen jetzt gleich.
24:33Ach, die Unterlagen.
24:35Hast du noch gar nicht angefangen?
24:37Das mach ich gleich.
24:38Ja, das würd ich meinen.
24:40Weil sonst heulen die Sirenen.
24:54Ach, die Herren.
24:55Frau Stockel, haben Sie schon was erreicht?
24:58Ja, Herr Hansen, hab ich.
24:59Und zwar erstens schöne Grüße vom Betrug.
25:01Sie lassen uns alles zeitnah zukommen, wenn's freigegeben wird.
25:05Und hier hab ich die Bankauskunft vom Sparkonto.
25:08Und da ist noch ein Aktiendepot drauf.
25:10Ah, ja, danke.
25:12Ola, das ist ja ein kleines Vermögen, ist das.
25:14Ja, ja, das wär interessant zu wissen, wer das erbt.
25:17Ja.
25:18Herr Mohr.
25:19Hallo.
25:19Sie kommen genau richtig.
25:21Mit den Unterlagen des Opfers sind Sie wahrscheinlich fertig?
25:23Ja, ja, freilich, ich bin schon ganz weit.
25:25Gut, gut.
25:26Haben wir da schon das Testament?
25:28Oder die Ratenvereinbarung mit der Tochter?
25:30Oder beides?
25:31Was denn für eine Ratenvereinbarung?
25:33Herr Mohr, die Ratenvereinbarung.
25:35Mit der Tochter.
25:36Ach so, die Ratenvereinbarung.
25:38Ja, nein, weil ich bin ja schon quasi auf der Ziel geraten.
25:40Das ist ja schon...
25:41Ja?
25:43Hallo.
25:44Ah, Frau Nerlinger, grüß Sie.
25:46Frau Nerlinger, sind Sie schon fertig?
25:48Ja, Sie brauchen die Uniform ja morgen.
25:50Da hab ich mich beeilt.
25:51Möchtest du es nicht?
25:52Am besten, Sie probieren es gleich an, falls wir noch was ändern müssen.
25:54Ja, ist es nicht.
25:56Ist nur geschwind.
25:58Herr Mohr, gehen Sie zu, damit der End hergeht.
26:00Ja, danke.
26:02Ja, danke.
26:03Hey, mein Freund.
26:08Aha, das sieht mir ja mehr nach Startschuss als nach Ziel geraten aus.
26:13Hm, was haben wir denn da?
26:18Oh, hören Sie mal.
26:21Rede.
26:22Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Rosenheim, FFF,
26:30das dritte F steht für Freundschaft.
26:34An dieser Rede werde ich noch F wie feilen müssen, weil sonst sieg ich dafür S wie schwarz.
26:39Naja.
26:42Ich hab immer noch die Nähmaschine von meiner Mutter.
26:45Zuverlässig wie am ersten Tag.
26:47Das gute alte Handwerk.
26:48Ja.
26:55Michi, fesch.
26:56Danke, Stucke.
26:58Und Frau Nerlinger, Ihnen auch ganz herzlichen Dank.
27:01Das hat sagen, passt, oder?
27:02Das freut mich, Herr Mohr.
27:04Frau Nerlinger, darf ich Sie kurz hinaus begleiten?
27:06Sehr gerne, Herr.
27:08Wiederschauen.
27:08Und danke für den Kaffee.
27:10Sehr gerne, Wiederschauen.
27:18Weih, Frau Nerlinger, vielen herzlichen Dank.
27:21Also ohne Sie werden, das ist ja wohl eine Katastrophe geworden.
27:23Keine Ursache.
27:25Bitte, schauen Sie mich her.
27:29Das ist viel zu viel.
27:30Das war ja viel zu viel Arbeit.
27:32Ja, schon, aber das kann ich trotzdem nicht wahrnehmen.
27:35So passt das.
27:36Danke, Herr Mohr.
27:37Danke Ihnen.
27:38Dann, Wiederschauen.
27:39Auf Wiederschauen, Herr Nerlinger.
27:43Herr Achtziger.
27:45Herr Mohr.
27:47Ich habe Ihnen doch heute Morgen schon gesagt, dass das die falsche Uniform ist, Herr Mohr.
27:51Ja, aber jetzt passt es.
27:52Das ist ja großartig.
27:54Umziehen, bitte.
27:59Oh nein.
28:03Ritja, was ist denn?
28:05Zu klein.
28:07Viel zu klein.
28:10Wiggy.
28:14Hast du einen Geist gesehen?
28:17Stell dir vor.
28:19Es war wirklich eine Verwechslung.
28:22Bitte?
28:23Pass auf.
28:24Du kannst dich erinnern, wie ich unseren Kommandanten angerufen habe.
28:27Und er hat gesagt, dass jeder von uns seine richtige Uniform gekriegt hat.
28:31Ja?
28:32Ja.
28:32Und jetzt hat mich der Ritschi Kugler angerufen.
28:34Was ist die?
28:35Der Ritschi vom Kegelferein.
28:36Der Ritschi?
28:37Der Ritschi.
28:39Er hat irrtümlicherweise meine Uniform gekriegt.
28:42Und das ist auf dem Weg da her und mich hätte gern tauschen können.
28:44Ja, aber das ist doch super.
28:46Nein, das ist überhaupt nicht super.
28:48Stimmt, die passt ja mir gar nicht mehr.
28:50Oh, naja.
28:57Kaffee.
28:58Ich sage ihm, ich habe Kaffee über die Uniform drüben geschickt und jetzt ist gerade in der Reinigung.
29:03Ja, das ist ja schon mal ein Anfang.
29:05Genau.
29:06Und ich habe ein bisschen mehr Zeit.
29:11Das Problem bleibt natürlich.
29:13Weißt du was, mich?
29:14Jetzt beruhig es dir erst einmal und ich lasse mir was sein wollen.
29:21Servus.
29:22Bitte.
29:28Ja, hallo, Ritschi.
29:29Grüß dich.
29:30Ritschi.
29:31Bitteschön, deine Uniform.
29:33Danke vielmals.
29:35Das sah bestimmt urkomisch aus.
29:37Du in meiner Uniform.
29:38Ja, das kannst du laut sagen.
29:41Also.
29:42Ritschi, ich muss da was beichten.
29:44Komm, Ritschi.
29:46Pass auf.
29:47Ich war gut vorhin oben bei der Stucke und haben einen Kaffee gemacht.
29:50Das ist ja mit Mäu.
29:52Ich habe ganz viel Zucker und so.
29:54Später war was mir passiert.
29:55Dann schütte ich den Kaffee über die Uniform drüber.
29:59Und jetzt ist er in der Reinigung.
30:02Michi.
30:03Du und deine zwei linken Hemden.
30:05Du kennst mich aber.
30:06Aber weißt du was, ich bring dir die Mäu zur Gala mit.
30:10Ja, was soll ich mich mal rumziehen?
30:12Du, ich hole es morgen früh einfach im Kommissariat ab.
30:16Ich fahre den Weg zur Arbeit sowieso da vorbei.
30:18Ja, das ist natürlich.
30:20Das ist ja voll praktischer.
30:22Ja.
30:23Schönen Feierabend dann.
30:24Die auch so früh.
30:26Michi.
30:27Fäzzi.
30:30Komm, jetzt weiß ich.
30:35Fertö.
30:38Herzliche Grüße.
30:42Michi.
30:43Jetzt hast du zwei Uniformen.
30:45Kannst du dir überlegen, welche du anziehst.
30:48Ist dir sonst noch was eingefallen?
30:51Ja, ist mir.
30:52Du hast doch gesagt, dass du bei Zwirn und Söhne noch eine andere Uniform gesehen hast.
30:57Ja.
30:57Die ist genau eine Nummer größer, als die, die der Ritschi braucht.
31:00Aber dafür haben wir doch die Frau Nährlinger.
31:02Schnipp, schnapp, Stoff ab.
31:04Ach, das ist ein Schiff.
31:06Das ist kein G.
31:07Das Problem ist nur, dass die jetzt gleich zumachen und du müsstest vor Ladenschluss da noch hin.
31:16Hallo.
31:17Ah, Herr Mohr.
31:18Ich hoffe, Sie haben da ein System, weil...
31:21Freilich habe ich ein System.
31:22Weil, schauen Sie sich das mal an.
31:23Ja, ich würde auch sofort weitermachen, aber ich möchte gerne heute etwas früher gehen.
31:29Aber, wieso das denn?
31:30Ich muss noch einmal zur Firma Zwirn und Söhne, weil ich eine Uniform abholen möchte.
31:35Was?
31:36Eine Uniform?
31:37Sie haben da schon eine Uniform.
31:38Schaut übrigens sehr gut aus, habe ich vorhin das Fenster gesehen.
31:41Also, danke schön.
31:42Also, genau genommen habe ich ja zwei.
31:44Und jetzt brauchen Sie eine dritte, oder was?
31:46Hm, nein, es ist ein wenig mein Spätzer, ein wenig ein Ritschi Kugler.
31:49Herr Mohr, Herr Mohr, Herr Mohr, können wir davon ausgehen, dass diese ganze Uniformsache,
31:53dass die bis, sagen wir mal, spätestens morgen geklärt ist?
31:56Ich würde mich im Namen aller Beteiligten sehr freuen.
31:58Na, das klingt doch gut für uns, oder?
32:01Dann, ähm, schönen Feierabend.
32:04Danke.
32:05Seus.
32:13Ja.
32:15So.
32:16Prost, Anton.
32:17Prost, heiße Mucki.
32:25Und?
32:27War jetzt dein Tag so stressig, wie du gedacht hast?
32:29Ja, schlimmer.
32:30Mei, der Herr Mohr war heute irgendwie überhaupt nicht zum Braucher.
32:33Seine neue Feuerwehruniform hat ihm nicht gepasst.
32:36Und da war ein Hin und Her, ein Zirkus, ich sag's dir.
32:39Na wei, aber der Arme, der muss ja morgen die Eröffnungsrede halten.
32:42Und da mag er doch besonders gut ausschauen.
32:44Ja, besonders gut ausschauen tut er jetzt schon.
32:46Aber diese Rede, Entschuldigung, also, ich habe einen Entwurf gelesen.
32:51Dann werde ich heute Nacht noch ein bisschen hinsetzen dürfen, weil sonst wäre das nix.
32:53Wo muss man stippeln?
32:56Beim Bier.
32:57Ja.
32:59Prost.
32:59Prost.
32:59Prost.
33:00Prost.
33:01Prost.
33:02Prost.
33:11Prost.
33:17Prost.
33:17Prost.
33:18Prost.
33:18Prost.
33:19Prost.
33:20Prost.
33:21Prost.
33:21Prost.
33:23Prost.
33:23Prost.
33:25Prost.
33:26Prost.
33:28Und hier die Uniform für Ihren Kollegen.
33:31Was ist denn da los? Da geht es jetzt so wie auf den Marktplatz.
33:35Keine Ahnung, aber Kleiderbügel hätte ich Ihnen auch von zu Hause mitbringen können.
33:38Da habe ich jede Menge.
33:38Ja, da sagen Sie was, Frau Lange, ich auch.
33:40Ja, aber solche habt ihr nicht.
33:42Und jetzt das Wichtigste, das Plastik.
33:45Deswegen war ich nämlich heute in einer Reinigung und habe gesagt, ich hätte kein so etwas.
33:48Haben gesagt, das kriege ich nicht, da muss ich zuerst etwas reinigen lassen.
33:52Und da zahle ich für 5 Euro, habe ich zwei schwindige Kleiderbügel und ein bisschen Plastik.
33:57Dankeschön.
33:59Und da geht's rein.
34:04Jawoll.
34:05Und für was brauchen Sie jetzt das?
34:07Für die perfekte Illusion von Kassecker.
34:14Aber die Hibiskushecke ist wenigstens zahlt, gell, Annegret?
34:18Mhm.
34:24Morgen.
34:25Guten Morgen.
34:25Guten Morgen, Retze.
34:26Michi.
34:28Da warst du heute früh bestimmt der Erste bei der Reinigung.
34:31Was heißt der Erste?
34:32Ob du von der Reinigung übernachtet?
34:34Ich bin so gespannt.
34:36Meinst du, ich habe jetzt eine Kammer, wo ich das schnell anprobieren kann?
34:40So, jetzt war der Kaffee fertig.
34:42Kommen.
34:44Guten Morgen, Herr Stadler.
34:46Morgen, Frau Stocke.
34:47Ja, Sie haben ja schon Kaffee gemacht.
34:48Ja, Sie waren nicht da.
34:50Ich war im Haus unterwegs.
34:51Dann habe ich mir gedacht, machst du nicht so.
34:53Selbstverständlich.
34:55Schönen guten Morgen, Frau Stocke.
34:56Guten Morgen, Herr Hansen.
34:57Sagen Sie, haben Sie Herrn Mohr schon irgendwo gesehen?
34:59Ja, der ist in Sachen Uniform noch unterwegs.
35:01Immer noch?
35:02Aha.
35:03Gut.
35:03Also, falls Sie ihm über den Weg laufen, geben Sie ihm bitte Bescheid, dass er vielleicht
35:06noch ganz nebenbei das Alibi von der Lisa Rinaldi überprüfen sollte.
35:10Also, Herr Hansen, ich habe mir gedacht, dass er vielleicht dafür keine Zeit hat.
35:13Dann habe ich das übernommen und habe bei dieser Eventfirma angerufen, die die Schmuckmesse
35:17organisiert.
35:18Sehr gut. Und?
35:19Ja, also die Frau Rinaldi ist jeden Tag von 11 bis 20 Uhr am Stand gewesen.
35:2520 Uhr?
35:27Na gut, dann steht ihr Alibi.
35:28Dann können wir es jetzt definitiv als Tatverdächtige streichern.
35:31Ja, ich bin aber noch nicht fertig.
35:32Ich habe noch was für euch.
35:34Wir sind ganz froh.
35:35Ich habe nämlich noch mit dem Notar von unserem Opfer telefoniert.
35:39Gut.
35:40Und welches der Kinder erbt?
35:41Keins.
35:42Was?
35:42Wer dann?
35:43Die Haushälterin.
35:44Was?
35:45Die Frau Zapfenspiegel?
35:46Erbt alles?
35:46Haus, Katzen, Geld.
35:48Die wird sich freuen.
35:49Ja, ja.
35:50Und dann hat mir der Notar noch gesteckt, dass die Frau Rinaldi das Testament ändern wollte
35:55und dafür auch schon einen Termin gehabt hätte.
35:57Nur, den hat sie ja nicht mehr wahrnehmen können.
36:00Aha.
36:00Dann würde ich sagen, Herr Kollege, starten wir der Frau Zapfenspiegel noch mal einen Besuch
36:04ab.
36:04Unbedingt.
36:06Servus.
36:25Servus.
36:28Michi.
36:29Die passt perfekt.
36:31Ja, superfesch.
36:33Ah.
36:36Ein Nadel.
36:38Wo kommt denn der her?
36:44Schon wieder einer in der Feuerwehruniform.
36:47Ja, aber diesmal bin es nicht ich.
36:58Und?
36:59Hat alles klappt mit dem Ritschi?
37:01Ja, der Frau Nerlinger sei Dank.
37:03Aber dir auch.
37:04Was ist mit der Rede?
37:06Die ganze Nacht bin ich gesessen.
37:08Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde von der Freiwilligen Feuerwehr.
37:12Immer wenn es bei mir wo brennt…
37:15Michi, ich glaube, ich würde mich gern überraschen lassen heute Abend und außerdem hast du
37:19jede Menge Arbeit nachzuholen.
37:21Je, das ist die zwei Kisten und Werner.
37:25Frau Zapfenspiegel, wussten Sie von Frau Rinaldis das Testament?
37:30Ja, ich wusste Bescheid.
37:32Leonore hat vergangenes Jahr das Testament geändert und mich als Alleinerbin eingesetzt.
37:38Wussten Sie auch, dass sie es noch einmal ändern lassen wollte?
37:41Nur kam sie nicht mehr dazu?
37:44Wollte sie sie vielleicht wieder empfinden?
37:46Ich kann mir vorstellen, wie das für sie aussieht.
37:48Ja, dann erklären Sie uns das Ganze doch mal.
37:52Ich habe Leonore vor zwei Wochen gesagt, dass ich kündigen möchte.
37:59Ich habe jemanden kennengelernt und wollte zu ihm nach Teneriffa ziehen.
38:04Na gut, ein geerbtes Vermögen ist beim Auswandern nicht gerade hinderlich.
38:08Das Erbe war immer an die Auflage geknüpft, dass ich mich bestmöglich um die Katzen kümmere.
38:14Leonore hätte dann verständlicherweise jemanden anderen eingesetzt.
38:18Sie wollte, dass die beiden es wirklich gut haben, wenn sie nicht mehr da ist.
38:24Aha.
38:24Und sagen Sie mal, Frau Rinaldi ist Kinder. Wussten die von diesem Deal?
38:30Keine Ahnung.
38:32Leonore hat immer davon gesprochen, wie undankbar ihre Kinder mit ihrem Geld umgegangen wären.
38:38Und dass es im Leben nichts geschenkt gibt.
38:41Ich wusste nicht, wen sie statt mir ins Testament nehmen wollte.
38:46Frau Zapfenspieker. Und das war jetzt wirklich die ganze Wahrheit.
38:50Das ist wirklich alles.
38:52Das wäre gut, weil falls wir was anderes rausfinden, kommen wir natürlich wieder.
38:56Also, wiedersehen vielleicht.
38:58Bitteschön, Frau Zapfenspieker.
39:00Wiedersehen.
39:17Herr Mohr.
39:18Herr Hans.
39:18Sind Sie das jetzt alles nochmal durchgegangen?
39:20Herr Freilich?
39:22Hat denn die Frau Stockel nicht erzählt, dass Sie die Ratenvereinbarung schon gefunden haben?
39:25Ja, ja.
39:25Sie hat es mir schon gesagt.
39:26Aber mit Flaupe, ich glaube, ich habe es da was übersehen.
39:28Ach.
39:29Das ist eine Liste von den Bestellungen und Wiederverkäufen in den letzten Jahren.
39:33Und mir kommt vor, da passt das nicht an.
39:36Jetzt passt sie mal auf.
39:37Entschuldigung, Michi.
39:38Sind das die Unterlagen vom Betrug?
39:40Ja, zumindest ein Teil davon.
39:42Und ich glaube, das könnte euch interessieren.
39:43Gleich einmal, oder?
39:44Folgendes.
39:45Die Kollegen haben jetzt die Belege von den Einkäufen in Asien von der Frau Rinaldi ausgewertet.
39:50Die gefälschte Ware ist aus Taiwan gekommen, ist in Japan umdeklariert worden und dann weiter verschifft worden nach Deutschland.
39:57Ganz schön aufwand, ja?
39:58Mhm.
39:59Aber jetzt schaut sie mal, wer die Frachtpapiere unterschrieben hat.
40:12Herr Jeltsch, Sie haben ja zusammen mit der Frau Rinaldi betrogen. Den Gewinn haben Sie sie dann teilt. Das ist
40:19absurd.
40:19Nein, Ihre Unterschrift befindet sich auf den Frachtpapieren. Und wir konnten Ihnen ein Konto zuweisen, auf das Frau Rinaldi regelmäßig
40:26Provisionen für Verkäufe überwiesen hat, die offensichtlich nichts mit Ihnen zu tun haben.
40:31Mein Gott, Unterschriften kann man fälschen. Genauso gut wie Antiquitäten, zum Beispiel japanische. Damit kennen Sie sich ja bestens aus.
40:37Aber das im Bankkonto haben, das kann man nicht fälschen. Kommen Sie raus mit der Wahrheit.
40:43Mein Gott, jahrelang ist alles gut gegangen. Wir haben perfekt zusammengearbeitet.
40:48Nein, Sie sind gierig geworden. Sie wollten auch billiger einkaufen, um die Gewinnspanne zu erhöhen. Darunter hat natürlich die Qualität
40:53gelitten.
40:54Ja, deswegen hat der Sachverständige die Fälschungen auch erkannt.
40:57Ja. Bis dahin ist alles immer ohne Probleme durch jede Auktion gegangen.
41:02Durch Ihre Gier wäre beinahe alles aufgeflogen.
41:04Und Sie waren mit aufgeflogen. Und deswegen haben Sie es umgebracht. Und damit konnten Sie die Frau Rinaldi als Einzeltäterin
41:10hinstellen.
41:12Sie wollte mir doch alles in die Schuhe schieben.
41:14Ich habe am Ende erst begriffen, warum ich immer die Fraktpapiere unterschreiben sollte.
41:19Sie wollte nämlich, dass es so aussieht, als wäre ich der Kopf der ganzen Unternehmung.
41:21Und Sie nur die arme ältere Sammlerin, die sich auf den falschen Geschäftspartner eingelassen hat.
41:25Ja genau. Und dann sind Sie zu Ihrer hingefahren und...
41:28Wissen Sie was, Herr Yeltsch, oder?
41:31Sie sind hiermit vorläufig festgenommen, weil Sie im dringenden Tatverdacht stehen, Leonore Rinaldi ermordet zu haben.
41:37Herr Mauer, bitte abführen.
41:38Herr Yeltsch, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:50So, jetzt kommt der Dollar, wo der nimmer rauskommt.
41:52Ja, die Besuche kriegt er jetzt wirklich nur noch auf Anfrage.
41:55Oh!
41:56Hahaha!
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