- vor 17 Stunden
Die Rosenheim-Cops (176) Staffel 9 Folge 22 - Keiner hat’s gesehen
Die Rosenheim-Cops (176) Staffel 9 Folge 22 - Keiner hat’s gesehen
Die Rosenheim-Cops (176) Staffel 9 Folge 22 - Keiner hat’s gesehen
Die Rosenheim-Cops (176) Staffel 9 Folge 22 - Keiner hat’s gesehen
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KurzfilmeTranskript
00:00Was ist das?
00:02Ja, ich hab eins.
00:03Du hättest mal verhungerst.
00:05Nein, nein.
00:06Wo geht's denn die zwei hin zu messen?
00:07In die blinde Kuh.
00:09Blinde Kuh?
00:10Kommen da blinde Rindviecher auf den Tisch, he?
00:12Ich hab ja eh Humor.
00:14Nein, das ist ein neuartiges Bier-Restaurant.
00:17Man isst da praktisch im Dunkeln.
00:20Was ist denn das schon wieder für ein Schmarrn?
00:22Wissen Sie, da wird sozusagen der Sehnerv außer Kraft gesetzt
00:26und die restlichen Sinne explodieren förmlich.
00:29Taschen her.
00:30Also mein Essen soll schmecken und nicht explodieren.
00:33Sie kennen doch den Spruch, das Auge ist mit.
00:35Man sieht, mein Bruder, was der Bauer nicht kennt.
00:39Also, viel Spaß jetzt.
00:40Danke sehr.
00:42Sie wieder aussehen frisch wie ein Sommerhauch.
00:46Der Schal, der steht hier wunderbar.
00:48Ich muss ja jetzt sagen, was ich hab, bevor es zappenduster wird.
00:52Nein, nein, nein.
00:55Probieren Sie es einmal, einfach nur die Augen zu machen.
00:57Jawoll.
01:01Jawoll.
01:13ich habe ihnen doch gesagt nein nein das geht jetzt wirklich nicht schmeckt sie denn ich
01:21wenn ich das essen gefunden habe ich glaube das ist schweine braten sie müssen sich nur darauf
01:31einlassen ganz schön anstrengend da weiß man nicht wo man mit der gabi land im essen oder nachbarn
01:55schau aber gar nicht gut aus hier müsste passen brauche ich das bei dem nebel oh ja jetzt aber
02:07nicht kalt das wird sich legen sobald wir im wind liegen bitte ich bin keine frostbeule hier habe
02:16ich das kommando frau ortmann das klingt ja geradezu so als ob ich sie im büro rumkommandieren würde
02:22das klingt nicht nur so kommen sie anziehen doch nicht jetzt und hier doch jetzt kühlen sie aus
02:28da muss ich sie aufwärmen das wollen sie doch nicht nein hier sie lieben es das kommando zu haben oder
02:45ihr handy haben sie ausgeschaltet wieso das jetzt böse überraschung vermeiden ich mein sie auch aus
02:51jetzt übertreiben sie aber um sie wüssten ich mag es gerade eine zeugende frage und was das ist
02:57der seppi ja da produkt der kern war da spuse wird da das ist ein lokal der essen sie im
03:04stock finstern
03:05ich weiß mich die schwester ist aber ich weiß mit reichl erzähl mir mal was neues was sie hat
03:11gar nicht gesehen also gesehen hat eigentlich keiner was das geht ja gar nicht weil da drin ist
03:14so finster ja mich über sind die zwei also sie ist die frau von unserem toten von lelia ziesler
03:25und er ist der hermann glockner den hermann glockner dem gehört dieses lokal aber dem gehört auch das
03:33ganze gut und er liefert sie mit seine bio steine also die kette also das lokal ich hatte gerade nur
03:39so zum spaß manche können sich ihm solche späße leisten höre ich da einen gewissen neid heraus nein
03:46pure misskunst weißt der hansen schon bescheid
03:54herr hansen mein gott sei dank sie sind noch da sie ja
04:03tschuldig es gab aber der laich der herr hofer hat sie leider nicht erwischt und da ich auf
04:07nachhauseweg war und zufällig in der nähe da dachte ich schaue ich doch noch mal nach ob sie noch da
04:12sind
04:12auf dem nachhauseweg und zufällig gerade in der nähe wie soll das gehen sehen sie böse überraschung
04:17hier müssen sie halt leider ihren bootausflug verschieben ewig schade verpassen sie was
04:23frau ortmann ich war nämlich schon mal mit dem herrn hansen beim siegeln gell allem anschein
04:33nach wurde er vergiftet vor allem die verfärbung der toten flecken deuten darauf hin um welches gift es
04:41sich handelt wenn es gift ist kann ich aber erst nach der obduktion sagen
04:47ich dachte sie lassen ihr handy aus damit sie nach feuerabend nicht gestört werden
04:53tja der krufer findet eben immer mittel und wege geteiltes leid sie wissen schon
04:58ja ja dann machen sie die obduktion gleich jetzt gleich bitte aber sie lassen auch nichts aus damit ihr leid
05:09geteilt wird
05:10wissenschaftler doktor tschüss
05:13kathrin ähm sei so gut doch der kate u sie sind das essen nach gift untersucht wird gemacht
05:19sie sind dann so ganz so ganz so ganz also der tote heißt edgar ziesler ist der chef einer supermarkt
05:27also bier supermarktkette namens gesund essen und der hat hier ein überraschungsessen für seine kunden
05:34veranstaltet auf jeden fall hat keiner der gäste heute hier irgendwas gesehen weil es ja nämlich
05:38stockdunkel war also dürfen wir alle auf dem präsidium verhören ja aber heute nehmen wir
05:42ich meine es ist ja doch schon ziemlich spät und es bringt ja nicht unbedingt noch was eine weise
05:46entscheidung habt ihr einen moment zeit bitte was gibt's das ist der herr tranto
05:51matthias tranto und der ist hier kellner grüß gut herr tranto gehen sie mal zum kollegen rüber
05:59der herr tranto war der letzte der den ziesler bedient hat und da hat er ein parfüm geruch und
06:06dieses parfüm hat er noch nicht geruch wie er die vorspeise serviert hat das kann doch sein dass
06:11dieses parfüm zum täter gehört und dass der täter da irgendwo sich aufgehalten hat um ihm das gift ins
06:17essen zu tun warum nicht vor seinen augen wenn die augen nicht sehen aber annaßen hat der gute der
06:23tranto matthias weil der da den ganzen tag im dunkel umeinander tappt weil michi du darfst
06:29die meiste zeit im dunkel umeinander und riechst deswegen trotzdem nicht besser wir müssen dieser
06:34spur nachgehen solange das noch auf eine von die leute drauf ist morgen ist wahrscheinlich weg
06:39ich muss da nicht zum kiegel weil sie uns mit ihrer übereifrigkeit den armen vermasseln
07:12sie können gehen und morgen um 9 uhr sind sie wieder hier
07:16das geht nicht da wie einen wichtigen termin verschirmt geht echt nicht
07:22könnt am nachmittag nummer zwei zwei ok auf wieder schon jetzt kommen sie mit geruchstest
07:33frau ziesler hat ihr mann feinde gehabt nein gab es vielleicht streit im geschäft also mit dem personal kunden oder
07:42lieferanten
07:43nein obwohl neulich da gab es ärger mit dem herrn glockner dem wird von der blinden kuh
07:51ja er hat auch eine schweine zucht und beliefert unsere leden mit seinem bio schweinefleisch da wissen sie worüber der
07:57ärger ging
07:58mein mann hat sowas gesagt wie dem glockner werde ich so die glocken leuten das ihm hören und sehen vergeht
08:04aber warum ich habe keine ahnung
08:08wie war ihre ehe gut sie haben gezögert
08:16ja wir wir hatten unsere schwierigkeiten er war beruflich oft unterwegs in letzter zeit geschäftsreisen und
08:26ja ich hätte den verdacht dass deine frau dahinter steckt und hat sich der verdacht bestätigt er hat
08:33abgestritten ich weiß nicht auf jeden fall haben wir uns ausgesprochen vor ein paar tagen und wir
08:40wollten einen neuanfang versuchen entspann dich
08:49du blockierst deinen energiefluss
08:59fritain verlass dich drauf das mache ich auch ohne dich
09:04danke bis morgen okay so ihr name bitte
09:11vera engelbrecht frau engelbrecht kommen sie bitte mit
09:22so jetzt können es wieder schnuppern
09:27ja das war der duft
09:29sicher
09:33ganz sicher
09:36sauber sagen wir
09:38halb drei
09:40wiedersehen
09:41wiedersehen
09:43bitteschön
09:47herr hansen folgendes sie kennen die frau engelbrecht unser kellner der herr
09:52tranto sagt dass das parfum von der frau engelbrecht genau dies ist was er gerufen hat beim tisch vom
09:57herrn ziesler es gibt auch einen herrn engelbrecht der wort rast verstehe bitte nehmen sie
10:04platz und sie gehen morgen bitte zum büro von ziesler und schauen sich mal in
10:08seinen geschäftsunterlagen um achten sie vor allem auf den namen glockner glockner das ist der
10:12wird gell der wird genau also wie war das noch mal sie saßen mit ihrem mann hier am tisch ja
10:21und am anderen ende des lokals saß er ziesler ja das ist ein verdammt langer weg vor allem wenn man
10:28bedenkt dass sie diese strecke ja eigentlich blind zurückgelegt haben das ist eine artistische leistung
10:34der hofer soll sich mal mit dem ehemann unterhalten dann sitzen wir noch mitternacht hier
10:38wo ist der hofer eigentlich
10:40das weiß ich doch nicht wenn sie mal nachschauen würden ja
10:47wo bleibst denn was wirst denn der hansen vernimmt gar die frau engelbrecht und du sollst ja meinen
10:51herrn engelbrecht kümmern wo ist er denn woher soll ich das wissen vielleicht ist er im klo dann
10:57zu ihn auf dem klo
11:00gibt es noch was zu tun für mich keine ahnung naja können nach hause gehen
11:04bitteschön bitteschön
11:07sie geben also zu zu jahren ziesler an den tisch gegangen zu sein ja um im gift ins essen zu
11:12streuen er wurde vergiftet
11:17wieso sind sie an seinem tisch gegangen
11:22ich wollte ihm was sagen sagen sie es mir auch ja natürlich ich habe mich mit ihm zu einem
11:30rendezvous verabredet rendezvous hatten sie was mit ihm ja hat jemand davon gewusst ja das hat er
11:40gewusst und frau ziesler nein ich denke nicht aber sie sind sich nicht sicher
11:48also herr ziesler war ein sehr umsichtiger mensch und ich denke er hätte es mir auch gesagt wenn sie
11:53dahinter gekommen wäre ihr mann hätte es ihr sagen können nein so ist friedhelm nicht gestrickt
12:01also wie darf ich mir das jetzt vorstellen
12:07während frau ziesler mit ihrem mann am tisch saß in sie quer durchs stockfinstere lokal getappt um
12:13ihm was ins ohr zu flüstern
12:14ja
12:17das ist ein bisschen umständlich finden sie nicht ein anruf mit dem handy wäre doch einfacher gewesen
12:25so der herr engelbrecht war auf der toilette ja packen miche ich bin heilpraktiker und ihre frau
12:45die ist körpertherapeutin was macht denn der so michi in welcher beziehung standen sie zu
12:52herren ziesler ich belieferte ihn mit exotischen heilmitteln und kräutertees hallo ich habe sehr
13:00gute kontakte nach asien und nach südamerika und da hatte er ziesler in seinen läden für meine
13:05natürlichen heilmittel spezielle gesundheitssäcken eingerichtet es läuft sehr gut
13:09herr hofer
13:16seine frau hat was mit hrn ziesler gehört
13:19mhm das ist ja herr danke
13:22herr engelbrecht
13:26ihre frau hatte ein verhältnis mit hrn ziesler und sie wussten davon
13:30ja
13:34wie sind sie damit klar gekommen
13:38am anfang tat es sehr weh ich bin ein äußerst sensitiver mensch aber dann habe ich gelernt
13:42damit umzugehen umzugehen wie geht man mit sowas um indem man den schmerz zulässt und ihn dann
13:50kanalisiert heraus lässt ich war in einer schreitherapie die ich dann mit einer beruhigenden lichttherapie
13:56abgeschlossen habe und dann sind sie damit fragen kommen auch ihr körper trägt eine menge
14:03schmerz in sich den sie mit falscher ernährung betreiben diesen schmerz müssen sie raus lassen
14:09ich kann ihnen helfen wenn sie möchten
14:12danke
14:17das ist interessant
14:19okay danke für dokter ja auf wiederhören servus
14:27das ist doch gar nichts
14:28mir liegt der gestrige abend noch im magen vergiftet im dunkeln
14:32im hellen war das resultat des wehwesen was anders damit kennst du diesen heilpraktiker diesen engelbrecht
14:40ja beim letzten stadtfest hat er einen stand gehabt mit seinen kräuter und tees und sonstigen exotischen greife
14:46ein seltsamer fuhrer
14:49der kommt aus der esoterik ecken er hat es mit dem schmerz rauslassen
14:53wieso hat er dir unter seine fettiche genommen
14:56ja ich darf mich schlecht ernähren und sollte auch mit meinen schmerz rauslassen
15:00mein bruder herz du musst aber voll rauslassen
15:05außerdem habe ich dich gestern vermisst
15:06dich und den reichel
15:09jetzt auf dem kommissariat sein sollen wie die anderen auch
15:11der reichel hat mich heimgebracht weil ich so müde war
15:14müde war ja
15:15bloß weil du meine schwester bist hast du keine sonderrechte
15:18spinnst du jetzt
15:19glaubst du im ernst wir hätten was mit dem mord zu tun oder was
15:22nein aber das muss alles seine ordnung haben
15:24du unterreichel ich muss heute noch aufs kommissariat kommen und eure aussage machen
15:28glaubst du das haben wir doch gestern schon alles gemacht
15:30aber nicht auf dem revier das muss alles protokolliert werden
15:32was soll denn diese geschäftlhuberei
15:34Marie ich habe die vorschriften nicht gemacht
15:36ja das muss passieren und damit passt da
15:38gut dann komm ich aber nicht zum einkaufen
15:40mir da wurscht außerdem ist es eine faule ausrede
15:43okay
15:43gibt es heute abend überhaupt gar nichts zum essen
15:46ich soll sowieso meinen schmerz nicht mit schlechter ernährung betäuben
15:49ach schmarrer
15:51apropos ernährung was hat denn die dr kern zu dem gift gesagt
15:54ja der schweizbrauen war sauber aber sie hat einen kleinen einstieg im nackenbereich vom ziesel gefunden
16:00der täter muss ihm ein schnell wirkendes gift mit einer nadel verabreicht haben
16:03aha und was für ein gift ein ganz ein exotisches
16:07ach deswegen interessiert dich der heilpraktiker so
16:10das ist das gift von einem frosch
16:13ein frosch
16:15ja klein aber auch hoch
16:17der ist bloß 5 cm groß
16:19heißt goldener giftfrosch lateinisch philobatis terribles
16:22das hast du da gemerkt
16:24ja weil ich den Namen so schön finde
16:26dieser frosch die lebt in kolumbien
16:28und die indianer
16:29die nehmen die pfeile streue da über den rücken
16:31und schon haben sie die perfekte tödliche waffe
16:34wahnsinn
16:35und du meinst dass der engelbrecht sein schmerz nicht bloß raus geschrien hat
16:40könnte sein
16:42mhm
16:43mhm
16:49mhm
16:50mhm
16:51mhm
16:51mhm
16:52mhm
16:54mhm
16:55mhm
16:55mhm
16:55mhm
16:55mhm
16:55mhm
16:56mhm
16:57mhm
16:57mhm
17:02mhm
17:03so
17:04eine kleine abwechslung gefällig
17:08mhm
17:09ein engel geht durch den raum
17:11guten morgen zusammen
17:12morgen
17:12guten morgen
17:13mit bestem dank zurück, ob man ja nicht seinem eigentlichen zweck gedient hat
17:16behalten sie ihn doch
17:18aufgeschoben ist nicht aufgehoben
17:19ja aber wer weiß wann wir wieder dazu kommen
17:21vielleicht heute, abend
17:24gut
17:24aber dann bring ich meinen eigenen mit
17:26ok
17:27tschüss
17:29guten morgen
17:33Guten Morgen, meine Damen und Herren.
17:35Noch ein Engel.
17:36Apropos, der Engelbrecht ist jetzt da.
17:38Ach, dann nehme ich mir den mal vor.
17:40Nein, den kümmere ich mich. Machen Sie ruhig da weiter.
17:42Sind das die Akten vom Glocknerwirt?
17:44Jawohl.
17:45Das hier ist der Obduktionsbericht?
17:47Ja, dann viel Spaß noch, mein Herr.
17:49Hat da schon Herr Butterbrezen?
17:50Nein, Butterbrezen sind nur für die Sklaufen.
17:53Ist schon recht, Sparta Plus.
17:55Na, dann werde ich jetzt mal den Herrn Engelbrecht homöopathisch behandeln.
17:59Machen Sie das.
18:02Herr Engelbrecht, Sie sind doch ein in exotischen Dingen bewandterer Mensch.
18:08Ja, ich habe das bestreben, alles Fremdartige in mich aufzunehmen.
18:11Dann sagt Ihnen doch sicher Philopathes Terribles etwas.
18:14Danke.
18:15Ja, ein Frosch.
18:16Ein sehr giftiger Frosch.
18:18Hatten Sie schon mal Kontakt mit ihm?
18:19Ja, physisch nicht, sonst würde ich ja nicht hier sitzen.
18:22Korrigieren Sie mich, wenn ich etwas Falsches sage.
18:24Aber Gifte sind doch in grünen Dosen oft ein Heilmittel.
18:27Ja, in geringen Dosen, da...
18:29Und da Sie Heilpraktiker sind und mit exotischen Mitteln hantieren, könnte sich so ein Gift auch in Ihrer Sammlung befinden.
18:35Ja, ich bin im Besitz von diesem Gift, ja.
18:37Das Gift mit dem Eckart Ziesel ermordet worden ist.
18:40Bitte.
18:42Ach, Sie verdächtigen mich.
18:44Richtig.
18:46Aber das haben Sie doch nicht wirklich.
18:48Sehen Sie mal eins und eins zusammen.
18:51Sie verlassen sich zu sehr auf Ihren Kopf.
18:53Was sagt denn Ihr Bauch dazu?
18:54Mein Bauch liegt nur dem Augenblick, nur weil es sich nach schlechter Ernährung verlangt.
19:00Was machen ja die da?
19:02Ja, arbeiten.
19:03Die haben es nicht so grübig wie du.
19:04Ja, das meinen Sie doch bloß du.
19:07Du Hartl, die Ortmann und der Hansen, die wollten gestern zusammen segeln gehen.
19:11Was?
19:11Die sind doch sonst wie Hund und Katz.
19:13Hab ich da was versäumt?
19:14Die zuckern sich momentan auch so an.
19:17Ja.
19:18Morgen, Frau Stockel, Herr Hartl.
19:20Morgen, Morgen.
19:20Pünktlich wie die Maurer.
19:22Zu jeder Aussage bereit.
19:24Aber ich meine, was könnte ich Ihnen schon verheimlichen, oder Frau Stockel?
19:28Wollt Sie einen Kaffee?
19:29Ja, gern.
19:30Ja, gern.
19:32Und, Herr Hartl, wie schaut es so aus?
19:34Ich meine, einbruchsmäßig?
19:35Ja, ich kann nicht klagen.
19:37Die Fälle stapeln sich in schwindelregende Höhen.
19:40Ja, ja.
19:40Unser Hochstapler, der Herr Hartl.
19:44Danke.
19:45Die Frau Ortmann wollte gestern segeln gehen.
19:47Na, doch nicht mit dem Hansen.
19:51Ist das was Besonderes?
19:53Ja.
19:53Ja, die beiden sind nämlich eigentlich sonst wie Feuer und Wasser.
19:58Hund und Katz.
19:59Kalter Krieg, sozusagen.
20:01Okay.
20:01Aber jetzt scheint es, ist Glasnost ausbrauchen.
20:04Guten Morgen zusammen.
20:05Morgen.
20:06Guten Morgen.
20:07Geht's um große Politik?
20:09Nein, Sport.
20:11Segeln.
20:13Ja, wir haben uns einfach überlegt, wie das ist, wenn keine steife Brise mehr
20:17wird.
20:18Flaute.
20:23Herr Hansen.
20:25Ich weiß.
20:27Na, herkomme.
20:35Ui.
20:38Geh mal.
20:40Was kriegen die denn so?
20:42Von Futter?
20:42Ja, ganz normales Maßfutter.
20:44Also gut.
20:45Na gut.
20:46Sacki, Mati, so war auch ich hier.
20:48So, richtig.
20:49Guten Tag.
20:51Ihr wollt doch heute Nachmittag zu einer kommen.
20:53Ja, und jetzt sind wir bei Ihnen.
20:54Ist doch auch schön.
20:55Sagen Sie mal.
20:56Sagen Sie mal.
20:58Ist das Polnisch, was die da sprechen?
21:00Warten, ihr begonnen.
21:00Schwingi.
21:01Ah ja.
21:03Großgeschäftspartner.
21:03Die sich ihre Schweine anschauen wollen.
21:06Ja, genau.
21:07Nein, ich meine nicht ihre Schweine, sondern ihre Schweine.
21:11Die Nachfrage nach ihrem Bio-Schwein, die war so groß, dass sie den Bedarf nicht mehr
21:14decken konnten.
21:16Und deswegen haben Sie ein paar polnische Schweine importiert und unter ihre biologisch-dynamischen
21:20Glücksschweine gemischt.
21:22Ja.
21:23Herr Ziesler ist in Betrug auf die Schliche gekommen und wollte sie auffliegen lassen.
21:26Und dann wären sie ruiniert gewesen, wenn das ins Licht gekommen wäre.
21:30Keine Sau, die haben mir irgendein Schwein abgekauft.
21:33Kommen Sie mit.
21:35Geh mal.
21:38So, bitte schön.
21:39Danke.
21:40Sollst du noch?
21:41Ja, Herr.
21:41Ja, dann haben wir's.
21:42Setzen wir euch schon mal ein Frühstück, Frau Engelner.
21:44Muss alles so weit noch haben.
21:47Wir wollen ja nicht, dass dem Herrn Bruder die Arbeit ausgeht.
21:49Weil er ja so gern arbeiten tut.
21:52Der 80er hätte gern den Tisch am Fenster.
21:54Ja, der kommt zum Mittagessen.
21:56Ja, danke dir auch.
21:57Einen schönen Tag.
21:57Servus.
21:59Ich bin der Schwede mit der Krömer zum Essen.
22:00Also, ich freue mich für ihn.
22:02Gibt's irgendwas Neues?
22:04Naja, der Herr 80er geht in letzter Zeit verdächtig häufig Mittagessen.
22:08Naja, andere gehen segeln.
22:11Äh, die Kollegen sind die bald schon vom Glockenerweb.
22:13Die haben angerufen, die sind gleich da.
22:16Sehr gut.
22:16Können wir mir gehen?
22:17Servus.
22:18Wiederschau, Frau Stoffel.
22:19Wiederschau.
22:20Und, Herr Hofer, wen haben Sie im Verdacht?
22:22Den Herrn Engelbrecht.
22:24Der ist Heilpraktiker und hat das Gift in seinen Warzneischrank.
22:27Der Mohr fällt gerade mit ihm zu seiner Praxis, um es sicherzustellen.
22:30Motiv?
22:31Einversucht.
22:32Seine Frau hat ein Verhältnis mit dem Herrn Ziesler.
22:35Was sagt Engelbrecht dazu?
22:37Der meint, ich soll auf mein Bauchgefühl hören.
22:40Das würde mir dann sagen, dass er es nicht gewesen ist.
22:43Redet der so?
22:44Terminant.
22:45Und?
22:47Was?
22:48Was sagt ihr?
22:49Bauchgefühl?
22:50Das sagt mir im Augenblick nur, dass es Zeit fürs Mittagessen ist.
22:54Aber nach den neuesten Erkenntnissen von Herrn Hansen,
22:56lässt mich mein Verstand wiederum an der Schuld von Herrn Engelbrecht zweifeln.
23:00Ja, das mit den geschmuggelten Schweinen ist natürlich auch ein Motiv.
23:04Wir haben mit seinen polnischen Geschäftspartnern gesprochen.
23:06Die haben alles bestätigt.
23:07Also Glockner könnte es durchaus gewesen sein.
23:10Und wie wäre er an das Gift gekommen?
23:11Er kennt Engelbrecht gut, lässt sich von ihm behandeln.
23:15Da schau her.
23:15Und was sagt Engelbrecht dazu?
23:18Dass er dem Glockner das Gift nie gegeben hat.
23:22Na ja, was nicht viel sagt, er hätte es auch gestohlen haben können.
23:24Richtig.
23:26Ja, gut, ähm, noch weitere Verdächtige?
23:29Im Augenblick nicht.
23:30Meine Herren, das wär's dann.
23:33Guten Appetit, der 80er.
23:35Ja, Mahlzeit.
23:39Und?
23:40Was und?
23:42Haben Sie sich überlegt, ob Sie gestehen oder nicht?
23:46Ihr war's nicht.
23:47Das sagen alle.
23:49Sie konnten den Hals nicht vollkriegen.
23:51Ja, so haben Sie sich mit polnischen Schweinen eingedeckt.
23:54Sie wären doch für immer ruiniert gewesen, hätte Ziesler Ihren Betrug öffentlich gemacht.
23:58Ja, ich bin verzweifelt gewesen.
24:00Und der Ziesler wollte auch nicht mit Sie reden lassen.
24:03Ja, ich habe eine Wut auf ihn gehabt.
24:05Aber ich habe immer noch gehofft, dass er mich vom Haken lasst.
24:08Das meinte, er hat gestern zur Feier finanziert.
24:10Ih!
24:14Und er war ja alle am Morgen gestern.
24:16Ich habe echt gedacht, ich komme davon.
24:20Da bringe ich ihn doch nicht an.
24:22Entschuldigung, kannst du einmal kommen, bitte?
24:23Ja, Augenblick, bitte.
24:31Also, wir waren bei ihm.
24:33Das Froschgift, das bewahrt er in einem Arzneimittelschrank auf.
24:36Der ist aber immer zugesperrt, sagt er.
24:38Und nur er hat den Schlüssel dazu, sagt er.
24:40Und, hast du das Gift?
24:41Nein, es ist weg, er weiß auch nicht wo.
24:43Sagt er.
24:44Herr Renner?
24:45Herr Engelbrecht?
24:47Ja.
24:48Sagen Sie, haben Sie eine Ahnung, wer Ihnen das Gift gestohlen haben könnte?
24:52Nein, kein Schimmer.
24:53Nicht einmal ein kleines Bauchgefühl?
24:56Nein.
24:56Sagen Sie, wann war der Herr Glockner zum letzten Mal bei Ihnen in der Praxis?
25:00Vor drei Tagen.
25:00War er krank?
25:01Ja, nicht im physischen Sinn.
25:03Wie dann?
25:04Es ging ihm nicht gut, er wirkte irgendwie aus der Mitte gefallen.
25:08Und da kommt er zu Ihnen?
25:10Ja, man muss die Menschen da abholen, wo er steht.
25:13Haben Sie bei dieser Gelegenheit den Schrank abgeschlossen?
25:16Ich habe ihm Mittel gegeben, dass die Ingredienzien im Schrank waren, ja.
25:20Und dann bin ich zum Mischen in den Nebenraum gegangen.
25:23Und der Schrank war die ganze Zeit offen?
25:25Ja.
25:27Danke, Herr Engelbrecht.
25:28Geh mal.
25:30Was ist jetzt mit mir?
25:31Also, Sie schauen weiter die Akten vom Glockner durch, ne?
25:34Ah, nein.
25:34Muss das wirklich sein?
25:36Solange wir den Täter nicht haben, ist alles nötig.
25:38Ist ja depp.
25:39Socken.
25:40An unangenehmen Dingen wächst der Mensch.
25:45Ich bin groß genug.
25:46Ohne.
25:48Der Herr Engelbrecht hat ausgesagt, dass Sie vor drei Tagen bei ihm in der Praxis gewesen sind.
25:53Er hat Sie kurz mit dem Giftschrank alleine lassen müssen.
25:56Und der Schrank war offen.
25:57Sie hatten also schon die Möglichkeit, das Fläschchen an sich zu nehmen.
26:00Das habe ich aber nicht.
26:02Verdammt noch mal.
26:04Und wenn Sie sich auf den Kopf stellen, ich weiß nicht.
26:10Ja.
26:14Ich wollte nur sagen, ich wäre jetzt da.
26:16Schön.
26:17Nehmen Sie bitte draußen Platz.
26:24War das die Frau Ziesler?
26:26Ja.
26:26Ja.
26:27Die muss ich doch bei mir anmelden.
26:29Sonst verliert man doch den Überblick, wer da ist, wer kommt, wer geht und wer nicht
26:32da ist.
26:32So einfach, wenn es kompliziert geht.
26:35Hast du schlechte Laune?
26:37Weißt du was?
26:38Ich glaube, jetzt kann ich bald alle Bioprodukte rückwärts aufsagen.
26:42Das ist wunderbar, Michi.
26:44Da kann man dich ja zum Einkaufen schicken.
26:58Ich habe bisher noch nie einen wichtigen Menschen auf diese Art und Weise verloren.
27:01Aber seien Sie sicher, dass ich Ihren Verlustschmerzen ein Stück weit nachvollziehen kann.
27:05Ich habe es gewusst.
27:06Was?
27:07Das mit meinem Mann und Ihrer Frau.
27:12Frau Ziesler, kommen Sie bitte einmal.
27:20Frau Ziesler, eine Frage.
27:22Der Tranto Matthias, der Kellner, hat der mal für Ihren Mann gearbeitet?
27:27Ja.
27:28Bis vor einem Jahr hat er bei ihm gearbeitet, im Lager.
27:31Ah ja.
27:32Und warum hat er gekündigt?
27:34Das war eine unschöne Geschichte.
27:36Frau Ziesler, mit unschönen Geschichten sind Sie bei uns goldrichtig.
27:40Leute, ich sage jetzt gar nichts mehr.
27:42Sperrt es mich ein, klappt es mich an.
27:44Es ist mir jetzt alles wurscht.
27:45Ich war es nicht und so war es.
27:46Aus, Äpfel, Arme.
27:51Gehen Sie schon ran?
27:56Komm, komm einmal.
27:57Ja.
27:57Klockner.
28:00Was?
28:02Wie viele?
28:04Von mir?
28:06Wie war der dir jetzt schon da?
28:09Der Tranto Matthias, das ist der Kellner von der blinden Kuh.
28:13Der war gestern bei uns zum Schnüffeln.
28:14Ich weiß, wer der Tranto ist, also.
28:16Er war beim Ziesler angestellt.
28:18Bis vor einem Jahr, der hat bei ihm ein Lager gehabt.
28:20Nein, ich kann nicht sagen, wenn ich komme.
28:22Es kann länger dauern.
28:24Vielleicht auch sehr lang.
28:26Ja, servus.
28:30Was denn?
28:33Ich treffe meine Ferkel so verreckt.
28:35Einfach so?
28:37Einfach so.
28:39Kommt sowas öfter mal vor?
28:41Nein.
28:43Nie.
28:44Tut mir leid, dass wir die Zeichenachronäne wissen.
28:49Hier war es ja mit dem Augenblick.
28:50Viel um die Ohren.
28:51Die ganzen Beerdigungsvorbereitungen und das alles.
28:53Wann können Sie meinen Mann denn freigeben?
28:55Bald.
28:56Für einen Augenblick würde ich gerne wissen von Ihnen,
28:58was Sie mir zur Kündigung von Herrn Tranto sagen können.
29:02Ja.
29:03Der Herr Tranto, der musste seine Mutter pflegen.
29:06Die war dement.
29:07Und die Pflege und die Arbeit bei meinem Mann, das war zu viel für ihn.
29:11Der Herr Tranto hat bei Ihnen im Lager gearbeitet.
29:13Ja.
29:14Aber manchmal, da musste er plötzlich alles stehen und liegen lassen,
29:16weil seine Mutter ihn gebraucht hat.
29:18Und mein Mann, der hat es nicht gerne gesehen.
29:20Da gab es immer wieder Konflikte.
29:22Und einmal, da kam eine Lieferung von sehr leicht verderblicher Ware.
29:27Und der Herr Tranto musste wieder mal zu seiner Mutter?
29:29Ja.
29:30Mein Mann hat ihn verboten zu gehen.
29:31Erst musste die Ware in den Kühlraum.
29:34Und die Mutter, die war völlig verwirrt, weil ihr Sohn nicht kam
29:37und ist allein auf die Straße gelaufen.
29:39Und da wurde sie von einem Auto erfasst.
29:42Tja.
29:44Und der Herr Tranto hat Ihrem Mann die Schuld am Tod seiner Mutter gegeben?
29:49Ja.
29:50Und da musste es einen sehr hässlichen Streit gegeben haben.
29:53Und der Herr Tranto hat gekündigt und hat meinen Mann verklagt.
29:57Aber das Gericht hat ihn von jeder Schuld freigesprochen.
30:00Glauben Sie, dass sich der Herr Tranto auf eigene Faust gerecht hat?
30:03Ich weiß es nicht.
30:05Aber danach kam es zu einer Serie von Anschlägen.
30:09Die Scheiben von unseren Läden wurden eingeschlagen.
30:12Das Lager wurde verbüstet.
30:13Und Sie meinen, das war der Herr Tranto?
30:15Mein Mann hat es geglaubt.
30:17Aber die Polizei konnte ihm nichts nachweisen.
30:21Schweineokduzieren.
30:23Ist doch nicht Ihr Ernst.
30:25Doch, leider.
30:26Ich muss wissen, woran Sie gestorben sind.
30:29Haben Sie wenigstens eine Vermutung?
30:31Eine Vermutung? Naja, eher ein Bauchgefühl.
30:35Ein Bauchgefühl?
30:36Ja.
30:37Vielleicht wurden Sie vergiftet.
30:39Also, Sie sollen die Obduktion auch nicht vornehmen.
30:41Ich möchte Sie nur darum bitten, bei der KTU diesbezüglich ein bisschen vorzufühlen.
30:44Und warum ich?
30:47Naja, ich habe in letzter Zeit die Kollegen stark strapaziert.
30:50Die Kräfte müssten jetzt Schikane auslegen.
30:52Wenn das von Ihnen kommt, wirkt es einfach professioneller.
30:55Und wenn sich Ihre Vermutung als haltlos erweist, dann stehe ich blöd da.
30:59Also, dafür würde ich Sie dann auf einen Segeltörn um den Chiemsee einladen.
31:04Das ist mir grad mal ein Schwein wert. Sie sprachen von dreien.
31:07Dann lege ich noch einen Abendessen drauf.
31:10Und Sie tanzen doch gern.
31:11Abgemacht.
31:12Und was bekomme ich, wenn sich meine Vermutung bestätigt?
31:18Erstmal meinen Bericht.
31:23Und was ist der Traktor für einer?
31:25Ich meine, was das vorne ist.
31:26Auf den ersten Blick wirkt er recht sanftmütig.
31:29Aber, weißt du eh, kann man sich schwer täuschen.
31:33Den Einbruch in der Zeit der Seine Lager haben wir ihm auf jeden Fall nicht nachweisen können.
31:39Und, raucht Sie noch was?
31:40Wenn du vorbeikommst, fällt mir doch immer was ein.
31:43Da fällt dir aber wenig ein.
31:45Warte, bis du wiederkommst.
31:46Da bin ich mal gespannt.
31:47Lass dich überraschen.
31:52War das jetzt ein Flirt?
31:53Das war bloß ein Weißweilbestellung.
31:55Hast du jetzt wieder Augen für mich?
31:57Für dich doch immer.
31:59Und sag mal, hat der Traktor den Caesar bedroht?
32:04Untergründig schon, ja.
32:05Was soll das wieder heißen?
32:07Er versteckt halt, aber seinen Zorn hast du ihm schon angemerkt.
32:10Du würdest also dem Traktor einen Mord zutrauen?
32:13Ich traue an jedem einen Mord zu.
32:17Herr Hartl, also wegen so geschlagen Sprüche habe ich dich nicht zum Essen eingeladen.
32:20Kollegen?
32:21Servus.
32:22Mahlzeit.
32:23Herr Ma hat mich über die neue Spur informiert.
32:26Also zu Hause war der Traktor jetzt nicht, aber um 15 Uhr fängt er zum Arbeiten an.
32:30Fangen wir zum Lokal?
32:31Machen wir.
32:32Der Tranto war übrigens auch Patient bei Engelbrecht.
32:35So, sehr.
32:37So, Alkoholfreies.
32:39Bitte schön.
32:39Hallo, Mitzi.
32:40Herr Hansen, wollen Sie auch was trinken?
32:43Ich nehme Wasser, bitte.
32:44Schon wieder.
32:45Trinken Sie einmal was Gescheites?
32:47Dann nehme ich doch einen Apfelschorle.
32:49Dass Sie bei solchen Getränken so gut im Saft stehen, das verstehe ich nicht.
32:54Danke.
32:55Bitte.
32:57Sehen Sie?
32:58Jetzt hat er da aber sauber die Schau gestohlen.
33:01Nur ein Pritz flüssig.
33:04Schmeckt das?
33:09Die Ehefrau, ne? Die Ziesler.
33:11Was ist mit dir?
33:12Wer sagt uns eigentlich, dass er nicht doch von dem Verhältnis ihres Mannes gewusst hat?
33:15Sie hat's gesagt.
33:17Was nicht viel sagt.
33:18Kann man so sagen.
33:19Sie hat auch gesagt, dass er sich mit ihrem Mann ausgesprochen hat.
33:22Wer sagt eigentlich, dass das stimmt?
33:24Niemand.
33:25Was, wenn ihr Mann sie verlassen wollte?
33:26Und ihn deswegen umbringen wollte?
33:28Oder wie ist sie an das Gift gekommen?
33:31Keine Ahnung, aber wir sollten sie auf die Verdächtigenliste setzen.
33:34Bis jetzt haben wir sie nur wie eine Zeugin behandelt.
33:36Engelbrecht, Klopter, Trant und jetzt die Ziesler. Die Liste wäre ganz schön lang.
33:39Lieber lang als leer.
33:48Ja, stimmt. Ich hab den Ziesler-Kast.
33:52Er ist schuld, dass er ein Leben lang mit einem schlechten Gewissen rumlaufen muss.
33:55Erst haben sie ihm die Scheiben eingeworfen.
33:57Und dann den Frosch in den Hals gesteckt.
34:00Was für ein Frosch?
34:01Der Herr Ziesler wurde mit dem Gift eines südamerikanischen Frosches ermordet.
34:06Ah, gell?
34:07Ah, ja.
34:07Doch, doch. Der Herr Engelbrecht besitzt so ein Gift.
34:12Und Sie sind sein Patient.
34:14Und was, Herr, wollen Sie mich gleich verhaften oder darf ich erst nur das Besteck auflegen?
34:18Uns wird es schon genügen, wenn Sie uns Ihren Wohnungsschlüssel geben.
34:21Sie wollen meine Wohnung durchsuchen?
34:23Allerdings.
34:26Den Schlüssel kriegen Sie erst, wenn Sie meinen Durchsuchungsbeschluss unter die Nase halten.
34:29Und keine Sekunde früher.
34:31Das können Sie haben.
34:32Wir kommen wieder.
34:34Aber nicht, dass das Lokal aufgemacht ist, weil im Dunkeln lesen kann ich noch nicht.
34:38Wir bringen eine Taschenlampe mit.
34:40Wiedersehen.
34:48Hansen?
34:49Hallo, Frau Doktor. Und?
34:53Aha.
34:54Wirklich?
34:56Frau Doktor, ich bin Ihnen was schuldig.
34:59Doch, bin ich. Egal, ob ich recht gehabt habe.
35:01Vielen Dank erstmal.
35:04Die drei Schweine sind tatsächlich an dem Froschgift gestorben.
35:07Na, da schau her.
35:08Ja.
35:09Also, dass der Täter das Gift an die Schweine verfüttert hat, das können wir glaube ich ausschließen.
35:13Also, das macht keinen Sinn.
35:14Ja.
35:15Der Herr Engelbrecht hat doch gesagt, dass das Gift in einer Fiole war, also in einem kleinen Glasfläschchen.
35:20Vielleicht wollte der Täter ja das Fläschchen nach der Tat entsorgen und hat es da ins Gatter reingeworfen.
35:25Und drei Schweine haben kein Schwein gehabt, weil sie sich an den giftigen Glasscherben verletzt und so das tödliche Gift
35:31abbekommen haben.
35:32Ja, das könnte sein.
35:34Ich ruf mir die Spurensicherung an, die sollen sich den Schwein nicht schon anschauen.
35:36Machen Sie das.
35:37Oder Sie machen das besser.
35:38Wieso soll ich das machen?
35:39Sie haben die Idee gehabt, also haben Sie da auch nicht vortritt.
35:41Mann, sind Sie großzügig.
35:43So bitte halt.
35:47Ah, jetzt verstehe ich.
35:49Sie wollen sich bei den Kollegen nicht unbeliebt machen.
35:51Wer steht schon gern bis zu den Knien im Schweinedreck?
35:53Riecht nicht?
35:54Ja, Brandmeier.
35:55Der Kollege Brandmeier ruft Sie.
35:57Hallo?
35:58Herr Brandmeier, Hansen hier.
36:01Sie müssten herkommen wegen einer Sache, die hat sich im Schweinestall abgespielt.
36:07Und ja.
36:26Hallo.
36:27Hallo.
36:35Entschuldigung.
36:36Sind Sie auch mit Herrn Hansen?
36:37Sie sind verabredet?
36:38Sie auch?
36:39Ja.
36:41Zum Segeln?
36:42Nein, ich habe mein eigenes Boot.
36:44Ich war Zeuge in einem Mordfall und er hat noch ein paar Fragen.
36:47Und als ich sagte, ich bin hier am Chiemsee, da meinte er, das passt ja gut.
36:52Ja, sowas macht er gern.
36:54Was?
36:55Mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.
36:57Ach.
37:00Hui.
37:02Ist ja ein richtiges Männerauto.
37:04Ja, das kann man wohl sagen.
37:07Hallo, Frau Ortmann.
37:09Hallo.
37:10Kleine Überraschung für uns.
37:11Vielleicht halten Sie es mal eben.
37:13Soll ich auf dem Bootsteg warten?
37:15Ist nicht nötig.
37:15Wir gehen gleich zusammen rüber.
37:17Herr Engelbrecht.
37:19Ja?
37:19Sagen Sie, wie lange haben Sie schon von dem Verhältnis Ihrer Frau zu Herrn Ziesler gewusst?
37:25Von Anfang an.
37:27Sie hat immer mit offenen Karten gespielt.
37:30Wie lange ist von Anfang an?
37:32Zwei Jahre.
37:33Zwei Jahre.
37:34So lang ging das schon.
37:36Ja.
37:37Und haben Sie in dieser Zeit jemals mit Frau Ziesler drüber gesprochen?
37:42Nein.
37:44Nicht.
37:45Also von Ihnen hat sie nie etwas drüber erfahren.
37:48Richtig.
37:49Aber sie hat's gewusst.
37:51Ah ja.
37:52Woher wissen Sie das?
37:53Haben Sie jetzt mir gesagt?
37:55Wann?
37:56Heute.
37:57Heute?
37:57Ja.
37:58Ja gut, danke.
37:59Das war's schon.
38:00Ach so?
38:01Ja.
38:02Gut.
38:02Ja, dann wünsche ich Ihnen Massen und Schotbruch.
38:05Und vielleicht sehen wir uns ja auf dem See.
38:06Ja, wünsche ich Ihnen auch.
38:07Bestimmt.
38:07Ja, und weiterhin gute Fahrt mit Ihrem.
38:10Ja.
38:11Ja, Ihnen auch mit Ihrem.
38:13Wiedersehen.
38:15So, dann wollen wir mal.
38:16Tschüss.
38:17Tschüss.
38:17Viel Spaß.
38:18Danke.
38:19Bitte.
38:21Ähm, einen Moment noch.
38:24Herr Hofer?
38:25Hallo.
38:25Ich habe eben Herrn Engelbrecht befragt.
38:28Ja.
38:28Vorsicht.
38:29Ja.
38:30Gut.
38:30Herr Hofer, dann wünsche ich Ihnen auch einen schönen Abend.
38:33Wiederhören.
38:36Im Büro redet man schon über uns.
38:38Was für Segeln?
38:39Frau Stockel bleibt garantiert nicht beim Segeln.
38:41Dann sollten wir Sie nicht enttäuschen.
38:43Träumen Sie weiter.
38:44Warum haben Sie die Fingernägel lackiert?
38:47Damit Sie meine Krallen besser sehen können.
38:50Der Friseur waren Sie auch.
38:51Ich muss halt im Gegenwind trotzen.
38:58Sie verlassen jetzt festen Boden, Frau Rottmann.
39:01Da sollten Sie sich auf einiges gefasst machen.
39:04Herr Hansen, zu Not finde ich immer einen sicheren Hafen.
39:07Ja, dann.
39:11Ups.
39:15Jetzt ist die Ziesler auch nicht im Club.
39:17Da haben wir vier Tatverdächtige.
39:19Alle waren zur Tatzeit und Tatort.
39:20Alle haben ein sauberes Motiv.
39:21Und wir haben keine Spur.
39:22Wir tappen dermaßen im Dunkeln.
39:24Hm.
39:25Und Sie schlägt da morgen, ha?
39:26Hm.
39:27Du, da reicht halt mal Zeit,
39:29dass in dem Dunkelrestaurant in München
39:30einige mit Nachtsichtbrennen zum Essen kämen.
39:33Ist doch total bescheuert, oder?
39:37Nachtsichtbrennen?
39:37Mann, entweder ist sie im Dunkeln oder im Hellen,
39:40aber doch nicht im Dunkeln mit Nachtsichtbrillen.
39:42Das ist Schwachsinn.
39:43Schwachsinn, ich bin eh.
39:51Herr Ingobrecht.
39:52Ich werde mich jetzt für den Polizeidienst einschreiben lassen,
39:54so oft wie ich hier bin.
39:55Ja, bei der Frau Storgel gibt es Formulare.
39:57Eber wichtige Frage.
39:59Haben wir Sie den Schlüssel zu Ihrem Giftschrank?
40:01Ja.
40:03Hat Ihre Frau Zugang zu dem Schlüssel?
40:04Nein, nie.
40:05War die jemals an dem Schrank?
40:06Nein.
40:07Sicher?
40:07Ja.
40:08Danke.
40:17So, Frau Ingobrecht.
40:19Ihr Mann hat mir eben bestätigt,
40:22dass nur er den Zugang zum Giftschrank hatte
40:25und Ihnen den Schlüssel nie gegeben hat.
40:28Das heißt, Sie haben den Schlüssel gestohlen
40:30und das Gift heimlich entwendet.
40:34Das ist doch Blödsinn.
40:36Was meinen Sie, warum wir Ihre Fingerabdrücke genommen haben?
40:40Auf der Fiole befinden sich außer dem Fingerabdrücken Ihres Mannes
40:44nur noch die von Ihnen.
40:45Wie sonst sollen die da hingekommen sein?
40:48Frau Ingobrecht, Sie sind überführt.
40:53Stellt sich vor, was wir im Wagen von der Frau Ingobrecht gefunden haben.
40:55Ein fein Nachtsichtgerät.
40:58Jetzt wissen wir auch, wie Sie den langen Weg zu Cislers Tisch durchs dunkle Lokal geschafft haben.
41:02Um ihm das Gift zu verabreichen.
41:05Sie haben den Mord eiskalt bis ins Detail geplant.
41:11Nein.
41:13Nein.
41:16Eckert hat mir versprochen, dass er sich von seiner Frau trennen will.
41:22Er wollte sein Geschäft aufgeben und mit mir nach Kanada gehen.
41:28Wir wussten sogar schon, welches Haus wir kaufen wollten.
41:32Und dann ganz plötzlich, aus heiterem Himmel, hat er Schluss gemacht.
41:37Einfach so.
41:41Als ob die zwei Jahre nie gewesen wären.
41:44Ihre Liebe ist in Hass umgeschlagen.
41:47Ja.
41:51Frau Ingobrecht, Sie sind völlig festgenommen wegen des Dringenden
41:53Tatverdachts-Eckards-Siesel ermordet zu haben.
41:56Michi.
41:58Frau Ingobrecht, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
42:00Also mit der Kollegin mitgehen möchten.
42:09Tja, Kollegen, was machen wir uns mit dem angebrochenen Tag?
42:11Weiter über die Schlechtigkeit der Welt trauen.
42:13Und uns dabei sinnvoll trösten.
42:15Klingt gut.
42:16Wie?
42:17Mittagessen.
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