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  • vor 7 Stunden
Die Rosenheim-Cops (169) Staffel 9 Folge 15 - Im Fadenkreuz
Die Rosenheim-Cops (169) Staffel 9 Folge 15 - Im Fadenkreuz
Die Rosenheim-Cops (169) Staffel 9 Folge 15 - Im Fadenkreuz
Die Rosenheim-Cops (169) Staffel 9 Folge 15 - Im Fadenkreuz
Die Rosenheim-Cops (169) Staffel 9 Folge 15 - Im Fadenkreuz

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:01Ja?
00:04Morgen, Herr Mangerl.
00:05Ihre Post.
00:08Und das war auch dabei.
00:13Langsam, jetzt langweilig. Wie viel von dem Schmarr kommt noch?
00:16Ich leg's zu den anderen.
00:18Ach ja, und der Herr Künast, der wollte einen Termin bei Ihnen.
00:23Hat er gesagt, warum?
00:24Na, bloß, dass Sie wissen, um was es geht.
00:26Dann soll er nach dem Mittagessen bei mir vorbeischauen.
00:28Gut, sag ich ihm.
00:40Moin, Frau Hofer.
00:42Moin.
00:43Ah, super.
00:47Was holen Sie denn hin, das holen Sie?
00:49Ja, wenn Sie es gleich dort aufrichten würden.
00:52Aufrichten?
00:52Ja.
00:53Nein, aufrichten ist nicht im Preis.
00:55Schauen Sie mal her, da.
00:56Lieferung ebenerdig auf das Grundstück.
00:59Aha, was heißt das jetzt?
01:01Ja, wenn ich es aufrichten soll, dann kostet es extra.
01:03Und wie viel?
01:04Ja, 55 Euro in der Stunde.
01:06Was?
01:06Plus Mehrwertsteuer.
01:08Das ist ja der Wahnsinn.
01:09Das ist der ganz normale Tarif.
01:12Was tun wir jetzt, Frau Hofer?
01:16Dann kippen Sie es ab.
01:18Jawohl.
01:29Jawohl.
01:30Wenn Sie mir da noch unterschreien würden, da runter.
01:35Soll ich es Ihnen nicht doch aufrichten, he?
01:37Nein, danke.
01:38Ja, gut.
01:40Kriege ich schon.
01:46Gerti, sagen Sie mal, haben Sie den blauen Ordner wegnommen?
01:49Was denn für einen blauen Ordner?
01:50Der bei mir auf dem Schreibtisch gelegen ist.
01:52Herr Könner, Sie nehmen doch nichts weg von Ihrem Schreibtisch.
01:55Komisch.
01:56Schauen Sie mal, ob Sie ihn finden.
01:57Irgendwo muss er auch sein.
01:58Ja.
02:02Ich bin einmal kurz weg.
02:04Mhm, bitte schauen.
02:18Ja?
02:19Gerti?
02:20Ja.
02:20Und?
02:22Herr Künast, ich werde ihn gleich suchen.
02:24Und wenn ich den Ordner habe, dann bringe ich ihn.
02:25Danke.
02:26Ach, äh, haben Sie mir eigentlich einen Termin beim Boss gemacht?
02:29Ja, nach dem Mittagessen.
02:30Danke.
02:37Ja, Herr Künast.
02:38Gerti?
02:39Mhm.
02:40Komisch.
02:40Gerti, ich steh.
02:47Herr Künast.
02:50Morgen, Herr Brantl.
02:52Morgen, Frau Hofer.
02:53Wollen Sie eine Tasse Kaffee?
02:54Nein, danke.
02:56Wir pressiert's.
02:56Okay, Herr Brantl.
02:57Für eine Tasse Kaffee muss doch immer Zeit sein.
03:01Also gut.
03:02Guck mal.
03:03Wenn Sie das so nett sind.
03:20Haben Sie auch Holz gekriegt?
03:21Ja.
03:22Ohne Holz brennt er nicht.
03:24Der Kacheln öffnen.
03:25Ja.
03:26Da haben Sie natürlich recht.
03:29Ja.
03:31Ja.
03:31Einfach so da auskippt.
03:33Ja.
03:33So sind die Lieferbedingungen.
03:34Frei Hof gekippt.
03:36Aufrichten kost extra.
03:38Aha.
03:42Ist aber schon ein bisschen im Weg, der Haufen.
03:44Ach, bloß bis das Holz da auf der Wiesn aufgericht ist.
03:51Wie richtet man den, ich meine, wie werden das aufgericht?
03:56Da hab ich mir schon meine Gedanken gemacht.
04:00Kann es sein, dass ich da in Ihren Gedanken eine Rolle sprühe?
04:10Brantl?
04:11Aha.
04:13Aha.
04:14Bin schon unterwegs.
04:16Danke, Frau Stockl.
04:17Das tut mir jetzt leid, Frau Hofer.
04:20Wir haben schon wieder neue Leich.
04:22Hälfte nicht.
04:23Hälfte nicht, gell.
04:26Danke für den Kaffee.
04:29Passt schon.
04:45Moin, moin.
04:46Und, haben Sie ein schönes Wochenende gehabt?
04:49Morgen.
04:50Tja, also wenn wir Stall ausmisten, Zäune richten und Fensterläden streichen als Lieblingsbeschäftigung,
04:55hat man was ein super Wochenende.
04:57Na, hält aber auch fit, ne?
04:58Ja.
05:01Ja, da wird's ja nicht verändern.
05:03Jetzt hat sie die Frau Hofer einen Riesenberg Brennholz liefern lassen.
05:07Ja, dann ist ja unser neuer Mordfall eine willkommene Abwechslung für Sie.
05:10Mhm.
05:11D und S.
05:12Steht wahrscheinlich für Detten und Schlawiner.
05:15Sie gehören also auch zu den Leuten, die dem Berufsstand der Bankiers eher mit Skepsis gegenüberstehen?
05:20Tja, in den heutigen Zeiten.
05:23Guten Morgen, die Herren.
05:24Morgen, Herr Mohr.
05:25Hallo, Herr Mohr.
05:26Und, haben Sie sich einen Überblick verschaffen können?
05:28Das können Sie uns glauben.
05:29Unser heutiger Toter heißt Helmut Künast.
05:3248 Jahre alt ist er worden und der war etwas Höheres da bei der Bank.
05:35Etwas Höheres?
05:37Ja, so wie bei uns die Frau Ortmann ungefähr.
05:39Auch Controllerin?
05:40Ja, genau.
05:42Dann wollen wir mal...
05:43Was denn?
05:44...reingehen.
05:45Reingehen.
05:46Können Sie uns schon etwas über den Tathergang sagen?
05:49Freilich, den habe ich recherchiert, bis ins kleinste Detail.
05:52Die Sekretärin von dem Herrn Künast, eine gewisse Frau, Gerti Bäumler.
05:56Wo ist denn die?
05:56Die ist oben im Aufenthaltsraum.
05:58Die ist fertig mit der Welt.
05:59Da geht's weiter.
06:01Die brauchen wir frei noch.
06:02Ja, frei nicht.
06:03Das habe ich ja schon gesagt.
06:04Die Gerti Bäumler ist an ihrem Schreibtisch gesessen.
06:07Und da hat sich der Künast-Ugriffe über die Gegensprechanlage und hat gesagt, dass sie ganz geschwind kommen soll.
06:11Ja, und dann?
06:12Dann ist sie ganz geschwind gekommen.
06:14Sie ist aufgestanden, sie hat die Türe geöffnet.
06:16Das war wann?
06:17Um 9.30 Uhr.
06:18Und dann hat sie die Türe vom Büro von Künast aufgemacht und hat gesehen, wie er den letzten Schlauferer macht.
06:22Schlau was?
06:24Schlauferer ist gleich Atemzug.
06:25Und dann war's.
06:26Aus mit dem.
06:27Danke, Herr Mohr.
06:28Sehr gut.
06:28Und kümmern Sie sich jetzt bitte um die Sekretärin.
06:32Die Frau Bäumler?
06:33Eben diese.
06:34Und die vernehmen wir dann später, ja?
06:35Geheißrecht.
06:38Ah, guten Tag, die Herren.
06:39Hallo, Frau Doktor.
06:42Hallo.
06:43Manuel, Frau Doktor.
06:45Sie wissen doch bestimmt, wieso Herr Künast seinen letzten, ähm...
06:50Schnauferer.
06:51Ja, Schnauferer getan hat.
06:53Es scheint diesmal ein echter Klassiker zu sein. Kaliumzyanid.
06:57Zyankalium?
06:58Aber das riecht man doch.
07:01Ich gehe davon aus, dass es im Kaffee war.
07:04Das Kaffeearoma überdeckt den Bittermantelgeruch.
07:07Natürlich muss das erst im Labor analysiert werden.
07:11Mein Gott, das ist ja furchtbar.
07:12Darf ich zunächst mal fragen, wer Sie sind?
07:14Magal.
07:15Ich bin der Direktor dieser Bank.
07:16Ah, ja.
07:17Woran ist er?
07:18Ja, um das auszufinden, sind wir da.
07:21Brandl, Mordkommission.
07:23Herr Kollege Dehansen.
07:24Tag.
07:25Und wir sprechen uns später sicher auch noch.
07:29Ja, bis dann.
07:39Frau Bäumler.
07:40Mhm.
07:41Das sind unsere Hauptkommissare.
07:43Der Herr Hansen, der Herr Brandl.
07:44Das ist die Frau Bäumler.
07:45Bitte kurz, Frau Bäumler.
07:46Grüß Gott.
07:47Tag.
07:48Ja, wir müssen Ihnen da ein paar Fragen stellen.
07:50Denken Sie, das geht?
07:51Ja, danke.
07:52Das geht schon.
07:53Ich muss ja gleich wieder an die Arbeit.
07:54Schön.
07:56Bis später.
07:59Herr von Bäumler, wissen Sie irgendwas, ob der Herr Künast Streit mit jemandem gehabt
08:03hat oder hat ihn jemand bedroht?
08:05Nein, überhaupt nicht.
08:08Der Herr Künast, der war überall beliebt.
08:10Das war ganz ein Netter.
08:12Mit einem Kunden vielleicht?
08:13Nein, nein, der hat ja mit den Kunden direkt gar nichts zu tun gehabt.
08:16Der war mehr für die internen Angelegenheiten zuständig.
08:19Controlling?
08:20Ja, kann man sagen.
08:22Mhm.
08:23Und wissen Sie vielleicht, wann der Herr Künast das letzte Mal eine Tasse Kaffee
08:27getrunken hat, jetzt hier im Büro?
08:30Freitagvormittag.
08:30Er macht sie jeden Tag so gegen...
08:33Entschuldigung, er hat sie jeden Tag so gegen halb zehn seine Tasse Kaffee gemacht.
08:38Seine Tasse?
08:39Ja, ja.
08:40Mit dem Kaffee, da war er sehr eigen.
08:41Da hat er nur eine ganz besondere Mischung getrunken.
08:43Die er in seinem Büro aufgehoben hat, ja?
08:45Und auch zubereitete.
08:47Aber warum fragen Sie das?
08:49Reine Routine.
08:51Meine Sie, es war was in dem Kaffee drin.
08:53Ja, wer weiß.
08:53Könnte sein.
08:55Können Sie uns sagen, wer seit Freitag halb zehn in seinem Büro war?
08:59Termine hat er Freitagvormittag keine mehr gehabt.
09:02Aber ich bin ja schon so gegen eins, also 13 Uhr gegangen.
09:06Ähm...
09:07Na ja, ach ja, die Putzfrau natürlich.
09:09Ja, ja, die kommt immer am Samstagvormittag.
09:11Ah ja.
09:11Und wer außer Ihnen hat noch Zugang zu Künast's Büro gehabt?
09:14Ja, nur der Herr Künast und ich und die Putzfrau.
09:17Ja, und einen Generalschlüssel gibt's natürlich auch noch.
09:19Und den hat wer?
09:20Bloß der Magal und der Läubel.
09:22Läubel?
09:22Ja, das ist der Stellvertreter vom Magal.
09:26Also wenn Dr. Kern mit ihrer Vermutung Recht hat, das hat sie ja meistens, dann muss der
09:30Täter das Gift zwischen Freitag 9.30 Uhr und heute Morgen 8 Uhr in den Kaffee getan haben.
09:35Da haben wir doch schon was.
09:36Exakte Tatzeit innerhalb der letzten 60 Stunden.
09:40Herr Mohr, die Frau Bäumler kommt jetzt gleich unter.
09:45Aha.
09:46Und?
09:47Die wird Ihnen eine Adresse von der Putzfrau geben.
09:49Weiter.
09:49Und wenn Sie die Putzfrau dann gleich befragen werden.
09:52Gleich, gleich.
09:53Gleich.
09:56Ja, ein Mord in der Bank.
09:58Das ist keine gute Werbung.
10:00Ja, bitte.
10:01Ich verlasse mich auf Sie.
10:02Wiederhören.
10:03Tag.
10:04Das war gerade Ihr Chef, der Herr Achtziger.
10:06Der bittet Sie diesen Fall mit äußerster Diskretion zu behandeln.
10:09Was anderes haben wir gar nicht vorgehabt.
10:12Meinst du auch an?
10:14Und der Herr Künast, der ist wirklich ermordet worden?
10:16Sieht ganz so aus, ja.
10:18Und wie?
10:19Das wissen wir nach der Obduktion.
10:21Verstehe ich das überhaupt nicht.
10:23Der Helmut war doch überall beliebt.
10:25Haben Sie schon einen Verdacht?
10:27Haben Sie ihn?
10:29Keine Ahnung.
10:30Das heißt, in letzter Zeit kriegen wir immer öfter so Drohbriefe.
10:35Irgendwelche Leute, die nicht mit dem Geld umgehen können
10:37und uns dafür verantwortlich machen.
10:39Bis jetzt habe ich das überhaupt nicht ernst genommen.
10:42Und jetzt nehmen wir es das ernst?
10:43Ja, das muss ich auch wohl.
10:45Heute früh war wieder so ein Foto in der Post.
10:47Ah, ja.
10:48Können wir das mal sehen.
10:50Sofort sehen wir damit die Frau Baumleier.
10:51Ach, ich wird das Zeugs.
10:52Gerti?
10:53Ja, bitte?
10:54Die Herren Kommissare kommen gleich zu Ihnen raus,
10:56wenn sie so nett werden und denen die Drohbriefe geben.
10:59Haben Sie irgendeinen Verdacht, von wem die Drohbriefe stammen könnten?
11:03Keine Ahnung.
11:04Vielleicht von einem Kunden, den Sie übervorteilt haben.
11:09Bei uns wird niemand übervorteilt.
11:11Überlegs einmal.
11:12Da fällt Ihnen bestimmt jemand ein.
11:16Wie machen wir es? Sie oder ich?
11:19Ich habe mir gedacht, wir teilen uns das.
11:21Ich klingel?
11:22Ach, und ich darf.
11:24Schön.
11:32Ja, bitte?
11:34Frau Künast?
11:35Ja.
11:36Hauptkommissar Hansen Kripo-Osenheim.
11:38Das ist mein Kollege Brandl.
11:39Grüß Sie dort.
11:40Ist was passiert?
11:42Ja, wir haben leider eine traurige Nachricht zu überbringen.
11:51Vergiftet?
11:53Wir wollen dem Ergebnis der Obduktion nicht vorgreifen, aber im Moment müssen wir davon
11:58ausgehen, ja.
12:00Aber wer soll denn den Helmut vergiftet haben?
12:03Eigentlich hatten wir gehofft, dass Sie uns da vielleicht weiterhelfen könnten.
12:08Hat der Mann mit irgendjemandem Ärger gehabt?
12:10Private Schwierigkeiten?
12:13Nein.
12:14Überhaupt nicht.
12:15Der Helmut, der war überall beliebt.
12:19Das war die Seele von einem Menschen.
12:21Ja, davon haben wir schon gehört.
12:25Was haben Sie an diesem Wochenende gemacht?
12:27Sagen wir ab Freitag Mittag?
12:31Ich?
12:33Ich war übers Wochenende mit meinem Mann in Salzburg.
12:37Wann sind Sie da los?
12:40Am Freitag um vier hab ich ihn von der Bank abgeholt und dann sind wir gleich los.
12:44Und heute in der Früh sind wir wieder zurückgekommen.
12:48Ja, also sobald wir mehr wissen, sagen wir Ihnen Bescheid und nochmal herzliches Beileid.
12:55Du weißt es schon.
12:57Und Sie sind?
12:59Läubel.
13:00Robert Läubel.
13:01Ich bin ein Kollege und Freund von Herrn Künast.
13:04Ah ja, der stellvertretende Chef.
13:06Richtig.
13:07Oh, das tut mir so leid.
13:09Ich bin immer für dich da, das weißt du.
13:12Ich hatte das Büro neben ihm.
13:14Und Sie sind von der Polizei, nehme ich an.
13:16Das ist richtig.
13:17Mein Name ist Brandl, ist mein Kollege der Herr Hansen.
13:19Und mit Ihnen würden wir uns auch gerne unterhalten.
13:21Ja, natürlich.
13:22Ich würde mich nur gerne erst um Frau Künast kümmern.
13:26Selbstverständlich.
13:26Aber wenn Sie danach bitte gleich ins Präsidium kommen.
13:29Bitte.
13:30Mach ich.
13:31Danke.
13:39Schön, wenn man Freunde hat.
13:41Ja, aber die Frage ist doch, um was für eine Freundschaft handelt es sich?
13:52Ja, Frau Doktor Kern.
13:53Ja, ich leite es weiter.
13:54Gell?
13:55Wiederhören.
13:59Also, heute geht's zu.
14:01Furchtbar.
14:02Kippo-Rosenheim-Apparat-Stockl.
14:03Grüß Gott.
14:05Ah ja.
14:06Okay.
14:07Ja, ich leite es weiter.
14:09Wiederhören.
14:11Ah, die Frau Doktor Kern hat gerade angerufen.
14:14Das Zyrenkali war tatsächlich im Café.
14:17Grüß Gott, Frau Stockl.
14:18Grüß Gott, ja.
14:18Und die Spurensicherung hat sich auch gemeldet.
14:20Die haben nur Fingerabdrücke vom Künast auf der Kaffeedose gefunden.
14:24Von sonst niemandem.
14:25Sehr schön, Frau Stockl.
14:26Danke.
14:27Kannten Sie der Frau Ortner noch Bescheid sagen,
14:29dass sie sich kundig macht über die D&S-Bank?
14:32Gleich.
14:33Ja, gleich.
14:36Tag, Frau Stockl.
14:38Grüß Gott.
14:38Und bei Ihnen, Herr Mohr, haben Sie schon die Drohbriefe von Künastsekretärin bekommen?
14:42Eigentlich habe ich die bekommen.
14:44Das habt ihr mir eher vergessen.
14:46Wir sind schon bei der KTU.
14:47Fingerabdrücke sind genommen.
14:48Sie sagen Bescheid.
14:49Ja, das ist doch schön.
14:52Stopp.
14:54Nein, du.
14:58Schaut mal her.
14:59Das war heute in der Post.
15:02Das ist eigentlich nur ein Faltblatt von der D&S-Bank.
15:04Mhm.
15:05Also, eigentlich ziemlich dilettantisch gemacht.
15:07Hätte ich auch nicht unbedingt ernst genommen.
15:10Herr Mohr, haben Sie die Putzfrau schon gefragt, ob die am Wochenende in der Bank war?
15:13Freilich habe ich die befragt.
15:14Sie war aber nicht da.
15:15Sie war krank.
15:15Sie putzt heute.
15:17Mhm.
15:17In so einer Bank musstest du nur so vor Videokameras wimmeln.
15:20Ja, freilich.
15:21Das wimmelt.
15:21Dann bringen Sie uns doch die Videobänder ab Freitagmittag.
15:25Herr Brandl, Videobänder haben wir schon längst keine mehr.
15:28Das wird jetzt alles aufgezeichnet auf Festplatte.
15:30Oder DVD.
15:31Von mir aus kannst du auch eine super 8 Film sein Hauptsache.
15:34Das sind Bilder drauf.
15:35Also, wenn Sie...
15:35Herr Brandl, wenn ich die DVDs haben werde, dann sehen Sie die als Erster.
15:41Ja, und ich?
15:41Als Zweiter.
15:49Hansen und Brandl, die Herren sind da drin.
15:51Willkommen.
15:52Willkommen.
15:54Willkommen.
15:55Ja, bitte.
15:57Ist gut.
15:58Herr Magerl, das führt so zu uns.
16:00Ich hab da nochmal drüber nachgedacht, wie ihr hinter diesen Trubrücken stecken könnt.
16:04Bitte.
16:06Und hat das nachgedient zu einem Ergebnis geführt?
16:08Vor ungefähr vier Wochen haben wir einen riesen Ärger mit einem Kunden gehabt.
16:11Aha.
16:12Er hat im Schalterraum aufgetaucht und hat randaliert und rumgeschrien, er wird es uns allen noch zeigen
16:16und so weiter.
16:17Und wieso nicht, Zirkus?
16:20Das sind hochkomplexe finanzielle Transaktionen.
16:23Ich glaub nicht, dass Ihnen das was sagt.
16:25Probieren Sie es doch einfach mal.
16:28Wir haben so ein Hypothekendarlehen an eine Anlagefirma verkauft.
16:32Und die hat das umgehend fällig gestellt.
16:34Komplex.
16:36Wo ist das Problem?
16:37Na, dass er das Talien nicht zurückzahlen hat können.
16:40Jetzt wird sein Haus zwangsversteigert.
16:42Na, der Paar ist ja doch nicht wundert, dass der sauer ist.
16:44Ja, mei, so ist es halt an meinem Geschäftsleben.
16:46Fressen oder gefressen werden?
16:47Ja, aber da sind meistens die Falschen gefressen werden.
16:50Und wie heißt der Gefressener?
16:52Kirchlechner.
16:53Ich hab Ihnen da Adresse und Telefonnummer notieren lassen.
16:58Was wir jetzt noch gerne wissen wollen würden, waren Sie am Wochenende in Ihrer Bank.
17:03Warum?
17:03Weil wir das immer wissen wollen.
17:05Nein, ich war nicht in der Bank.
17:06Wieso auch?
17:07Da hätte er ja sein können.
17:09Vielbeschäftigter Banker, 80-Stunden-Woche.
17:1280-Stunden-Woche, ja das stimmt.
17:14Und trotzdem hab ich dieses Wochenende endlich mal frei gehabt.
17:17Gut, wenn sonst nichts mehr ist, Sie wissen, wo Sie mich erreichen.
17:21Natürlich.
17:23Danke.
17:25Wiedersehen.
17:26Ja.
17:28Fressen oder gefressen werden, so einfach ist es.
17:36Bleib da.
17:38Bitte.
17:39Ich brauch dich.
17:40Ich kann nicht noch länger bleiben.
17:43Wenn rauskommt, dass wir zwei was miteinander haben, was glaubst du, was dann los ist?
17:46Aber ich kann jetzt nicht allein sein.
17:48Sehr vernünftig, bitte.
17:50Ja?
17:51Wir müssen warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist.
17:55Es war eh blöd, dass die mich haben herkommen sehen.
17:59Ich ruf dich auf Nacht nochmal an.
18:01Ja?
18:02Versprochen.
18:17Danke.
18:19Das war die KTU.
18:21Außer den Fingerabdrücken vom Margerl, dem Läubel und der Sekretärin befanden sich keine auf den Drohbriefen.
18:29War auch nicht anders zu erwarten, hm?
18:31Tja.
18:33Entschuldigt bitte, eigentlich Herr Läubel möchte Sie sprechen.
18:35Ah, der Herr Läubel.
18:37Da bin ich.
18:38Hallo.
18:42Nehmen Sie doch bitte Platz.
18:44Danke.
18:46Sie haben sich doch bestimmt Gedanken darüber gemacht, wer Ihren Kollegen vergiftet haben könnte.
18:51Ja, natürlich habe ich das, aber...
18:56Kennen Sie sowas?
18:58Ja, sowas kenne ich.
19:00Das bekommen wir öfter.
19:02Der Herr Margerl hat in dem Zusammenhang den Namen Kirchlechner ins Gespräch gebracht.
19:06Ja.
19:08Ja, der hat sich vor einiger Zeit ziemlich aufgeführt, das habe ich mitbekommen.
19:11Aber der deswegen gleich Ihren Mord begeht.
19:14Wie ist eigentlich Ihr Verhältnis zu Frau Künast?
19:16Wir sind befreundet.
19:19Wie befreundet sind Sie denn?
19:21Wir haben nichts miteinander, wenn Sie das meinen.
19:24Genau das wird man wissen.
19:27Können Sie sich vorstellen, wer Herrn Künast ermordet haben könnte?
19:29Hat der Feinde gehabt?
19:32Nein.
19:33Also nicht, dass ich wüsste, keine Ahnung.
19:36Ja, wenn Sie uns jetzt noch sagen, ob Sie am Wochenende in der Bank waren,
19:39dann sind wir eigentlich schon fertig.
19:40Nein, ich war nicht in der Bank.
19:43Was soll denn das jetzt?
19:44Glauben Sie, ich hätte etwas mit dem Mord zu tun?
19:46Wir müssen das fragen, der Vollständigkeit halber.
19:49Das war's schon, Herr Läubel.
19:51Danke.
19:54Wiederschauen.
19:55Wiederschauen.
19:57Wiedersehen.
20:01Was meinen Sie?
20:02Also, dass er mit der Künast nichts hat, das haben wir eine Spur zu schnell.
20:06Aber ob er...
20:08Schuldig?
20:09Oder nicht schuldig?
20:16Schauen wir mal.
20:22Hallo, Herr Brandl.
20:23Kommen Sie mal schnell her.
20:30Schön, dass Sie schon da sind.
20:31Schauen Sie, was ich für Sie hab.
20:34Italienische Vorspeisen und eine Ciabatta.
20:36Das mögen Sie doch so gern.
20:38Ja, ich muss eigentlich, aber gut, ja.
20:41Langen Sie gescheit zu, nur keine Hemmungen.
20:45Was ich Sie fragen wollte, ich hab gehört, dass der Künast von der D- und S-Bank vergiftet worden
20:52ist.
20:53Ja, da sind wir dran.
20:55Weiß man schon wer?
20:57Bis jetzt noch nicht.
20:57Mhm.
20:58Aber weil Sie es gerade ansprechen, Frau Hofer, Sie kennen sich doch in der Rosenheimer Hot Volet aus.
21:03Was wollen Sie denn wissen?
21:05Kennen Sie diesen Magerl?
21:06Ach, gehen Sie mal bloß mit dem.
21:08Mit dem war ich in der 10. Klasse im Tanzkurs.
21:10Keine guten Erfahrungen.
21:11Keine guten Erfahrungen.
21:13Ich sag's Ihnen, der hat mich derart angemacht, da läuft's mir heute noch ganz kalt den Buckel runter.
21:18Was sagt man denn, ein Heizöl wäre?
21:20So ein richtiger Reißer.
21:22Wo ich bin, ist vorn, wenn Sie verstehen, was ich meine.
21:24Schon klar.
21:26Ach, ich wollte ja eigentlich...
21:28Frau Hofer, wenn's wegen dem Haufen ist...
21:31Um den kümmere ich mich, Herr Brandl, das habe ich Ihnen doch gesagt.
21:33Sie sind mein Gast, da kann ich Sie doch nicht permanent einspannen.
21:36Ja.
21:56Verstock, ich bin gleich im Büro.
21:58Ja.
21:59Aha.
22:00Ja, dann komm ich gleich in die Bank.
22:01Kein Problem.
22:16Ja, der kann doch eh nix dafür.
22:19Ja.
22:20Ja.
22:22Guten Morgen.
22:23Guten Morgen.
22:23Guten Morgen, Michi.
22:24Sag' einmal, wie kommst denn du her?
22:25Ich komm von der Bank, ich hab diese DVDs von der Überwachungskamera geholt.
22:29Und dann war ich noch beim Metzger.
22:30Ui, hast du mir auch was mitgebracht?
22:31Julius, Leorkas, Butterbritzen.
22:33Sag' einmal, Michi spinnst du, das konntest du nicht auf die wichtigen Unterlagen legen.
22:37Du hast mir erst letzte Woche einen Fettfleck gemacht.
22:39Ich hab's so gut einpacken lassen.
22:41Moin, Moin.
22:42Morgen.
22:43Moin, Herr Hansen.
22:43Die DVDs waren da.
22:45Alles doch gut.
22:46Ja.
22:47Wieso hat das so lang gedauert?
22:48Ja, es ist ja so.
22:49Es war alles auf einer Festplatte gespeichert und wir haben aber keinen DVD-Brenner bei der Bank.
22:53Jetzt hab ich auf eigenen Kosten einen DVD-Brenner organisiert und da war's mit der Software.
22:57Ja, dann können Sie ja eigentlich gleich wieder los.
22:59Ja, geht schon.
23:00Jetzt bin ich gerade erst gekommen.
23:01Ja, tut mir leid, Sie müssen diesen Herrn herholen.
23:03Matthias Kirchlechner, Adresse steht da drauf.
23:06Aha.
23:06Ja.
23:07Wo sind denn die DVDs?
23:08Ja, die schauen Sie sich anschließend an.
23:10Warum ich schon wieder hier?
23:11Wenn ich Sie drum bitte.
23:12Ja.
23:13Guten Appetit.
23:14Pfüate Michi.
23:16Ach, Herr Hansen, bevor ich's vergesse, Sie sollen in die Bank fahren zum Herrn Margerl.
23:20Aha.
23:21Wieso kommt er nicht zu uns, wenn er was von uns will?
23:23Da fragen Sie am besten den Herrn Achtziger, der hat nämlich.
23:25Wenn der Achtziger das so wünscht.
23:27Und der Prantl?
23:28Den hab ich gerade angerufen, der ist unterwegs.
23:31Ja, das ist doch mal eine freudige Mitteilung.
23:34Morgen, Herr Hansen.
23:35Schön, dass Sascha da sein.
23:36Jetzt werden Sie nur nicht übermütig, nur weil Sie einmal vor mir da sind.
23:40Ein bisschen Stolz wird ja wohl erlaubt sein.
23:43Wissen Sie, warum wir hier antanzen müssen?
23:45Extra Wunsch von Herrn Achtziger.
23:46Na dann.
23:50Ja?
23:51Herr Margerl?
23:52Ja?
23:53Die Herren von der Polizei waren jetzt da.
23:55Sollen reinkommen?
23:56Mhm.
24:00Bitte, meine Herren.
24:01Ja, da war Zeit.
24:02Fliegen lernen wir erst nächste Woche.
24:04Da schauen Sie her.
24:05Das war halb früh in meiner Post.
24:07Ich hab Ihnen eingepackt wegen der Fingerabdrücke.
24:09Was halten Sie denn da davor?
24:12Ja, das sollten Sie jetzt schon ernst nehmen.
24:15Sie bekommen natürlich Personenschutz von uns.
24:17Unmöglich.
24:17Wie schaut denn das aus?
24:19Auf jeden Fall besser wie eine Beerdigung.
24:21Das kommt ja gar nicht in Frage.
24:23Ja, dann sollten Sie es wenigstens vermeiden sich in der Öffentlichkeit zu zeigen.
24:26Bitte.
24:27Wie stellen Sie Ihnen das vor?
24:28Ihr habt gesellschaftliche Verpflichtungen.
24:30Tja, das müssen Sie wissen.
24:32Wir haben Ihnen unsere Hilfe angeboten.
24:34Ja, angeboten.
24:35Das wäre gescheiter, wenn Sie den Kerl endlich schnappen würden.
24:37Sie, wir arbeiten dran.
24:38Dann?
24:39Will ich Sie nicht länger von Ihrer Arbeit abhalten?
24:44Ja, aber Herr Läubel, ich...
24:45Herrti, das haben Sie mich doch schon zweimal gefragt.
24:48Entschuldigung, ich wollte mich nur dran erinnern.
24:49Gerti, kommen Sie bitte mal.
24:51Äh, dran erinnern?
24:52Gleich!
24:52Äh, ja.
24:55Wiederschauen.
24:56Wiedersehen.
25:00Grüß Gott, Frau Künast.
25:01Grüß Gott.
25:03Ich, ähm...
25:04Ja, Sie haben bestimmt einiges zu regeln, hm?
25:06Ja.
25:07Ja, da wollen wir Sie nicht länger aufhalten.
25:09Ja, wiedersehen.
25:10Wiedersehen.
25:16Du musst aber jetzt Meister sein.
25:19Traur, du, was machst du hier?
25:21Ich höre jetzt nicht mehr aus.
25:22Ich muss mit dir reden.
25:25Ich hab dir doch gesagt, dass man uns nicht zusammen sehen darf.
25:27Ihr werdet doch wahnsinnig.
25:29Bitte lass uns zur Polizei gehen.
25:31Nein!
25:31Was glaubst du, was dann los ist?
25:34Bitte, wir müssen Klang aufbewahren.
25:35Wir dürfen jetzt keinem finden.
25:37Ich denke mal, Sie haben uns einiges zu erklären.
25:42Die Traudl, also...
25:45Frau Künast und ich, wir haben ein Verhältnis.
25:48Und wieso wollten Sie es verschweigen?
25:50Weil Sie dann weiß Gott was gedacht hätten.
25:52Ja, und was glauben Sie, denken wir jetzt?
25:56Hat denn Ihr Mann von dem Verhältnis gewusst?
26:00Nein.
26:01Wir wollten es ihm schon lange sagen, aber...
26:04Es hat sich nie die richtige Gelegenheit ergeben.
26:07Es könnte aber auch sein, dass Sie unter allen Umständen verhindern wollten,
26:10dass Ihr Mann von dem Verhältnis erfährt.
26:13Ihr habt den Helmut nicht umgebracht.
26:15Ihr Mann hat doch eine schöne Lebensversicherung.
26:17Zu Ihren Gunsten.
26:19Das waren schon zwei Motive.
26:21Sie haben das Ziel und Karli in den Kaffee gemischt,
26:24als Sie Ihren Mann am Freitag abgeholt haben.
26:26Nein, das hab ich nicht.
26:28Ja, und Sie hätten auch jederzeit in sein Büro gehen können,
26:30ihm das Gift in den Kaffee schütten.
26:32Das hab ich aber nicht getan.
26:34Okay.
26:35Es war ein Fehler, dass wir unser Verhältnis nicht gleich zugegeben haben.
26:37Aber ich...
26:39Ich hab den Helmut nicht umgebracht. Das müssen Sie mir glauben.
26:42Geglaubt wird in der Kirche. Ja?
26:44Uns sind Tatsachen lieber. Und Tatsache ist, Sie haben ein Motiv.
26:47Genau genommen sogar zwei.
26:48Und Sie haben die Möglichkeit gehabt, Ihren Kollegen zu vergiften.
26:50Wie oft soll ich das denn noch sagen? Ich war es nicht!
26:55So.
26:56Jetzt sag ich kein Wort mehr, bevor ich mit meinem Anwalt gesprochen hab.
26:59Mehr waren's wirklich nicht.
27:02Frau Stockel, haben Sie schon was über die Bank rausgefunden?
27:04Nein.
27:06Wieso nicht?
27:07Weil ich mich kundig gemacht habe.
27:09Ah, Frau Ortmann.
27:11Frau Stockel hatte mich gebeten, die Geschichte zu recherchieren, weil Geld und Banken ja eher in mein Fachgebiet fallen.
27:16Dann schießen Sie mal los.
27:18Die D&S Bank hat jede Menge Klagen am Hals wegen Falschberatung.
27:22Falschberatung?
27:23Ja. Die haben ihren Kunden alle möglichen Papiere, Aktien und Zertifikate als sichere Anlagen verkauft.
27:29Waren aber nicht sicher.
27:30Ganz und gar nicht. Totalschaden auf der ganzen Linie. Und da hat die Bank ein Problem.
27:35Da könnte es natürlich sein, dass ein Kunde nicht nur einfach klagt.
27:38Verständlich wär's.
27:39Und wie ich Sie kenne, haben Sie bestimmt schon eine Liste mit den Namen parat.
27:43Hab ich.
27:45Werde ich Ihnen zukommen lassen.
27:46Danke, Frau Ortmann.
27:47Gerne. Wiederschauen.
27:49Wiederschauen.
27:49Wiedersehen.
27:52Hat der Moor den Kirchlechner schon gefunden?
27:54Eigentlich hat der Moor den Kirchlechner gefunden.
27:56Sitzt aus dem Gang und wartet.
27:58Sehr gut, Herr Moor.
28:00Ja, da könnten Sie ja die Videos gleich anschauen.
28:03DVDs.
28:04Es sind DVDs.
28:06Tja, dann halt die DVDs.
28:16Und Sie, Herr Kirchlechner?
28:20Ja.
28:20Tag, Hansen.
28:22Mein Kollege Brandl.
28:23Grüß Gott.
28:24Grüß Gott.
28:25Ja.
28:26Kommen Sie bitte mit uns mit.
28:28Bitte nehmen Sie Platz.
28:35Sie wissen, warum wir Sie hergebeten haben.
28:38Wegen dem Kühnerssatz?
28:39Ja, das schätze ich mal.
28:40Sehr richtig.
28:41Und weil Sie ein Motiv für den Mord hätten.
28:43Da kann ich Ihnen noch ein paar Dutzend andere nennen,
28:45die von diesen Gangstern von der D&S ruiniert worden sind.
28:47Tja, die waren aber nicht alle in der Bank,
28:49wo Thomas Handel hier noch vorhanden.
28:51Ich bin einfach ausgerastet.
28:53Wissen Sie, ich habe die Raten für mein Darlehen immer pünktlich gezahlt.
28:56Und auf einmal verkaufen die meine Schulden an so eine halbscharige Firma.
28:58Und die versteigern mir mein Haus, bloß weil sie den Hals nicht voll kriegen können.
29:02Da kann man schon eine richtige Wut kriegen.
29:04Ja, aber doch nicht so, dass mal jemand umbringt, wenn Sie das meinen.
29:08Und denn, dann hätte ich mir den Magal vorgenommen.
29:10Der war ja die treibende Kraft.
29:13Gefressen oder gefressen werden?
29:15Ja, genau. Das hat er auch gesagt.
29:17Sie sind warm. Ziehen Sie doch die Jacke aus.
29:20Ja, nö, ist okay.
29:22Vielleicht haben Sie ja mit dem Kühnast angefangen,
29:24um sich das Beste für den Schluss aufzuheben.
29:26Den versorge ich mir mein Leben ganz bestimmt nicht.
29:29Das langt schon, was die mir angetan haben.
29:31Wann waren Sie denn das letzte Mal in der Bank?
29:34Nur 14 Tagen, wie ich so ausgerastet bin.
29:37Nicht zu für den letzten Freitag?
29:39Ja, ganz bestimmt nicht.
29:42Ja gut, das war's dann für's Erste.
29:44Sie können gehen.
29:46Wiedersehen.
29:47Wiedersehen.
29:49Danke Ihnen.
29:50Wiedersehen.
29:56Zutrauen würde ich Sie, was meinen Sie?
29:59Ja.
30:00Genug geschwitzt hätte er ja.
30:03Aber jetzt schauen wir uns erstmal die Videos von diesen Überwachungskameras an.
30:06Die Fotos, das sind die Fotos.
30:10Der Moor.
30:13Wie schaut's aus mit der Wappen?
30:15Times Square.
30:17Neue Schorle?
30:19Schorle kann ich mir aber, ein Espresso bringt's mir noch.
30:22Cappuccino?
30:22Heißt du doch.
30:24Ich geh dir einmal.
30:27Wie schaut's denn aus mit deinem Rundum-Sorglos-Paket bei der Hofermari?
30:31Rundum-Sorglos-Paket.
30:33Das wär gut.
30:35Halt's dich gescheit auf Trab?
30:36Lieben nicht.
30:38Genau andersrum.
30:39Vom Haus ein riesen Stapel Holz.
30:42Und der muss aufgerichtet werden.
30:44Sagt's aber jeden Tag zu mir, ich soll mich auf keinen Fall darum kümmern.
30:48Sagt's?
30:49Sagt's.
30:51Und umsorgt mich wie ein Dalai Lama.
30:53Mängst du noch ein Glas Wein?
30:54Schauen Sie den Zwetschgen dazu.
30:55Die haben wir extra für Sie gemacht.
30:57Das hört sich nicht gut an.
30:58Das hört sich nicht gut an.
30:59Sagt mir auch noch jeden Tag, ich soll mich wohlfühlen bei ihr.
31:03Sagt's?
31:03Sagt's.
31:04Schaut's aus, als wenn's da ein schlechtes Gewissen haben will.
31:07Dass du da ein Freiwill...
31:09Genau!
31:09Genau so schaut's aus!
31:12Du musst jetzt hart bleiben.
31:14Wenn's dich jetzt schwach lässt, dann hat's dich ein für alle Mal hart bleiben.
31:18Hart bleiben.
31:19Irgendwann müssen Sie das Problem dann lösen.
31:21Ihre Abwesenheiten nehmen ja schon hofersche Dimensionen an.
31:25Ich versteh sowieso nicht, warum Sie sich nicht nach einer neuen Bleibe umsöhnen.
31:27Tja.
31:28Ach so!
31:32Was auch so!
31:34Ach so halt!
31:36Ha!
31:37Nix auch so!
31:38Schmarrn!
31:39Einen Espresso bitte!
31:47Michi weißt was, ich bring dir jetzt erst einmal einen Kaffee.
31:50Stockler, super, danke!
31:53Ach, Herr Mohr!
31:54Gut, dass Sie hier sind!
31:55Äh, könnten Sie bitte...
31:56Nein!
31:57Der Herr Mohr könnte nicht!
31:59Weil der Herr Mohr schaut sich jetzt das Video...
32:00die DVD an!
32:02Und wenn der Herr Mohr die DVD angeschaut haben wird, dann könnte der Herr Mohr!
32:05Vielleicht!
32:05Sie haben recht!
32:05Ja, sehr gut, Sie haben recht!
32:07Äh, tut mir leid!
32:08Sehen Sie sich die Videos, DVDs in aller Ruhe an!
32:11Wenn Sie fertig sind, kommen Sie zu mir!
32:16Frau Stockl?
32:17Ja?
32:19Haben Sie irgendwo schon der Frau Ortmann Ihre Liste von den geprellten Anlegern?
32:23Ja, die liegt auf dem Schreibtisch!
32:25Ich will's!
32:25Danke!
32:28Schaut mal her!
32:29Ich glaube, ich hab was gefunden!
32:32Was haben Sie denn gefunden auf Ihren DVDs?
32:35Dann kommen Sie jetzt her!
32:36So!
32:38Der Kirchlechner am Freitag um 9!
32:40Ach, das gibt's ja nicht!
32:42Der Kirchlechner!
32:43Die haben uns eiskalt belogen!
32:45Ja!
32:48So!
32:49Und jetzt wird der Herr Mohr losmarschieren und den Kirchlechner herholen!
32:51Weil jetzt hat der Herr Mohr die DVD angeschaut und hat Zeit, dass er den Kirchlechner herholt!
32:56Wenn wir den Herr Mohr nicht hätten!
32:58Dann!
32:59Dann wird sie ganz schön abgeschmissen!
33:01Aber wirklich!
33:03So!
33:03Luisa!
33:04Hi!
33:05Kollege, danke!
33:08Hallo, Herr Kirchlechner!
33:10Tag!
33:10Sie haben uns angelogen!
33:12Wieso habe ich Sie angelogen?
33:13Weil Sie nicht vor zwei Wochen das letzte Mal in der Bank waren, sondern jetzt am Freitag!
33:18Wir können Ihnen gerne die DVD-Aufnahme von der Überwachungskamera zeigen!
33:25Okay!
33:27Ja, ich war in der Bank!
33:28Sie waren aber nicht mehr im Schalterraum, Sie waren auch oben im ersten Stock!
33:30Ich war völlig verzweifelt!
33:33Sie haben keine Ahnung, wie das ist, wenn man aus seinem Haus raus muss!
33:35Ja, und dann sind Sie zum Künast und haben sich an ihm gerecht!
33:38Nein, ich bin zum Künast, weil er auch der Vernünftigste war von denen!
33:41Ich wollte mal mit ihm reden, dass er das Ganze rückgängig macht!
33:43Und als er das abgelehnt hat, haben Sie das Gift in seinen Kaffee gerührt!
33:46Nein, habe ich nicht!
33:47Das sagen Sie jetzt!
33:48Das müssen Sie mir glauben! Ich habe mit dem Künast nur geredet!
33:51Der hat mich sogar voll verstanden!
33:52Warum hätte ich ausgerechnet den umbringen sollen?
33:54Weil Sie Gelegenheit dazu hatten!
33:56Und weil Sie einen nach dem anderen umbringen wollten!
33:59So war es nicht!
34:00Erst den Künast, dann den Gläubi und erst Krönung den Merkern!
34:03Der Künast, der wollte mir noch einen Kontakt machen zu einer anderen Bank, weil ich die Raten ja auch immer
34:06pünktlich gezahlt habe!
34:08Ich war das nicht!
34:10Ich bin doch kein Mörder!
34:15Herr Mohr, legen Sie einen Kirchlechner bitte zum Ausgang, ja?
34:18Zum Ausgang?
34:22Herr Kirchlechner, käme uns mit!
34:31Ja, und wir?
34:33Wir machen Feierabend!
34:45Ja, Herr Brandl, wo bleiben Sie denn so lang? Ich habe extra Böffler Mott für Sie gemacht!
34:50Ermittlungen, Frau Hofer! Schwierige Ermittlungen!
34:53Ja, ja, jetzt kommen Sie und ein Glas Wein kriegen Sie auch! Ich habe ein ganz feines Trüpfel für Sie!
34:57Ja, das ist ja nett, Frau Hofer, aber ich muss mir ganz früh raus!
35:00Nein, nein, Herr Brandl, so kommen Sie mir nicht aus! Wir zwei, wir setzen uns jetzt ganz gepflegt hierher!
35:04Sie sollen sich doch wohlfühlen bei mir! Hm?
35:08Guter Wein, Kerzen und nicht so ist Essen, gell?
35:24Ja!
35:25Ja!
35:26Ja!
35:27Ja!
35:28Ja!
35:29Ja!
35:30Ja!
35:32Ja!
35:32Gehen wir später an!
35:50Aushal!
35:50Guten Morgen Frau Stockel!
35:51Brantl hier!
35:52Gute Morgen, Herr Brantl!
35:53Ichwill bloß sagen, dass ich heut etwas später komme.-
35:56Wie später?
35:57Ja, später halt. Danke.
36:03Na ja, wenigstens hat er angerufen.
36:06Ist der noch nicht da?
36:07Wer?
36:08Gibt es außer Brandl noch jemanden, der ständig zu spät kommt?
36:11Ja, und der ist momentan auf Kur.
36:15Sind fünf Wochen noch, ne?
36:17Ja, er hat angerufen.
36:19Berde Hofer?
36:21Nein, Herr Hansen, der Brandl.
36:23Ach so.
36:23Kaffee.
36:24Gerne.
36:29Ähm, Gerti, sagen Sie mal, der Künast, der hat so einen blauen Ordner gehabt.
36:33Haben Sie eine Ahnung, wo der ist?
36:34Keine Ahnung.
36:35Da hat er mich letztes Mal auch schon danach gefragt.
36:38Er?
36:39Mhm.
36:40Das ist komisch.
36:43Na ja, ähm, vielen Dank.
36:45Gerne.
37:04Ja, Herr Brandl, was haben Sie denn da gemacht?
37:07Ich hab mir gedacht, ich unterstütze Sie ein bisschen, weil Sie doch immer so nett zu mir sind.
37:11Mei, aber das hättest du jetzt wirklich nicht gebraucht.
37:14Lass es uns gut sein.
37:16Ich bin froh, dass es vorbei ist.
37:19Und erst, weil wir jetzt wieder einen Platz haben für die nächste Lieferung.
37:29Das war bloß ein Scherz.
37:39Herein.
37:41Ach, Herr Hansen.
37:43Nimm uns doch bitte den Platz.
37:45Danke.
37:46Ja, ich hoffe, wir sind weiter, dem Fall Künast.
37:50Der Herr Margerl wird mir langsam lästig mit seinem Permanenten anrufen.
37:53Ja, wir haben da mehrere Verdächtige.
37:55Äh, wir?
37:56Wo ist denn eigentlich der Herr Brandl?
37:58Äh, ja, der ist beim Arzt.
38:00Beim Arzt?
38:01Ja, beim Zahnarzt.
38:03Oh.
38:03Hat Schmerzen gehabt.
38:05Äh, ja, also wie gesagt, wir haben mehrere Verdächtigen.
38:08Die da wären?
38:08Die Ehefrau des Ermordeten hat ein Verhältnis mit einem Kollegen ihres Mannes.
38:12Und beide hätten sie die Möglichkeit gehabt, das Gift in den Kaffee zu mischen.
38:15Ah, ja.
38:16Ja.
38:17Außerdem gibt es da noch einige geprellte Anleger, die alle ein Motiv hätten.
38:21Und einer dieser Anleger, ein gewisser Herr Kirchlechner, der war am Freitag auch im Büro von Herrn Künast.
38:26Aber konkrete Hinweise oder gar Beweise?
38:29Fehlanzeige.
38:30Kann man so sagen.
38:32Na ja, Herr Hansen, jubeln lässt mich das jetzt alles nicht gerade.
38:36Und nicht erst.
38:38Achtziger.
38:39Ja, der ist bei mir.
38:41Werde ich ihm ausrichten.
38:43Ja, Herr Hansen.
38:45Frau Stockel wünscht, Sie zu sprechen.
38:49Dringend.
38:50Dringend.
38:52Ja, dann.
38:53Gutes Gelegen.
38:54Danke.
38:57Moin, moin.
38:58Wie war es beim Zahnarzt?
38:59Das war meine Ausrede beim 80er auf die Frage, wo Sie denn stecken.
39:03Ach so, ja.
39:04Danke.
39:05Da nicht für.
39:06Und Aktion Holzstapel endlich beendet, ja?
39:08Ja.
39:09Dann kann man also wieder mit Ihnen rechnen.
39:12Wieso gibt es was Neues?
39:13Keine Ahnung, aber die Stockl hat mich eben aus der Besprechung beim 80er geholt oder so.
39:16Ja, dann schauen wir mal.
39:17Ja?
39:18Ja?
39:18Was gibt es denn so Wichtiges, Frau Stockl?
39:20Ihr habt Besuch.
39:22Na mal, Frau Stockl.
39:23Guten Morgen.
39:25Der Herr Läubel, der hat gesagt, er muss euch ganz dringend sprechen.
39:28Der will sicher ein Geständnis ablegen.
39:30Bestimmt.
39:36Grüß Gott, Herr Läubel.
39:39Grüß Gott.
39:40Tag.
39:41Was können wir Schönes für Sie tun?
39:43Ich bin da auf etwas gestoßen, das für Sie interessant sein könnte.
39:47Ich habe dem Künast seinen Aufgabenbereich kommissarisch übernommen und deswegen habe ich mir seine Unterlagen angeschaut.
39:52Und dabei haben Sie eine Entdeckung gemacht?
39:54Ja.
39:55Ich habe festgestellt, dass mindestens eine Million, wenn nicht sogar mehr, fehlt.
40:01Was verstehen Sie in dem Zusammenhang unter fehlt?
40:03Dass das Geld weg ist.
40:05Wie weg? Unterschlagen?
40:07Ja, davon gehe ich aus.
40:09Und Sie glauben, dass Künast sich das Geld unter den Nagel gerissen hat?
40:12Nein, der hat es ganz offensichtlich entdeckt.
40:16Wer glauben Sie hat es unterschlagen?
40:20Na ja, ich konnte nur einige der Unterlagen einsehen, aber so wie das ausschaut, muss das oben passiert sein.
40:30Oben?
40:32Ganz oben.
40:34Jetzt nicht!
40:36Was ist denn?
40:37Ich muss dringend mit dir reden.
40:39Ich habe dem Künast seine Unterlagen durchgeschaut.
40:42Ich habe ja seinen Aufgabenbereich kommissarisch übernommen und...
40:45Ja und?
40:46So wie es ausschaut, ist eine Unterschlagung auf der Spur.
40:50Eine Unterschlagung?
40:51Bei uns?
40:52Ja.
40:53Das glaubst du selber nicht.
40:55Mindestens eine Million, ich bin mir ganz sicher.
40:57Setz dich.
41:00Und weißt du auch wer?
41:02Keine Ahnung.
41:03So weit bin ich noch nicht, aber wir müssen unbedingt die Polizei einschalten.
41:07Ja, logisch.
41:09Jetzt müssen wir erst einmal den Ball flachhalten.
41:12Ein Skandal reicht fürs Erste.
41:15Auf den Schreck trinkt man einen Schluck.
41:18Habe ich aus dem letzten Italienurlaub mitgebracht.
41:22Ein Amaretto vom Feinsten.
41:24Den musst du probieren.
41:26Das glaube ich nicht.
41:26Dass der Herr Läubel den Amaretto probiert.
41:29Was machen Sie denn da?
41:31Können Sie sich das nicht denken?
41:33Na.
41:34So, was haben wir da für Mischung?
41:35Sie haben keinen Mann die Kör.
41:37Also Herr Marker, aus der Nummer kommen wir so oder so nicht raus.
41:41Als Künast die Unterschlagung entdeckt hat, haben Sie beschlossen, ihn zu töten.
41:44Und damit der Verdacht nicht gleich auf Sie fällt,
41:47haben Sie sich selber das Foto geschickt mit den Fadenkreuzen.
41:49Ja.
41:50Und den Drohbrief gleich hinterher.
41:51Alles schön von langer Hand geplant.
41:53Ich habe da gar keine andere Wahl gehabt.
41:54Der Künast hätte wieder angezeigt.
41:57Ich habe dem Geld angeboten.
41:59Das wollte er nicht annehmen.
42:00Tja, und dann sind Sie auf die Idee mit dem Gift gekommen.
42:04Fressen oder gefressen werden?
42:06Ja, das war es dann wohl.
42:07Herr Mohr?
42:08Herr Magr, wir wissen Sie was?
42:10Dann gehen wir Sie mit.
42:12Wir haben Ihnen doch gesagt, dass wir den Kerl finden.
42:15Bannchen kann man seit nie recht machen.
42:16Wir haben, dass wir es nicht mehr machen muss.
42:16Ich habe das nicht mehr machen können,
42:17was wir der Okay.
42:17wir haben uns das nicht mehr machen.
42:17Vielen Dank.
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