- vor 20 Stunden
Die Rosenheim-Cops (179) Staffel 9 Folge 25 - Tod im Kühlraum
Die Rosenheim-Cops (179) Staffel 9 Folge 25 - Tod im Kühlraum
Die Rosenheim-Cops (179) Staffel 9 Folge 25 - Tod im Kühlraum
Die Rosenheim-Cops (179) Staffel 9 Folge 25 - Tod im Kühlraum
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Die Rosenheim-Cops (179) Staffel 9 Folge 25 - Tod im Kühlraum
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KurzfilmeTranskript
00:11Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:45Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:04Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:29Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:55Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:03Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:25Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:27Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:27Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:28Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:31Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:40Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:04Frau Burgmüller, wann haben Sie Ihren Mann zum letzten Mal lebend gesehen?
03:09Um fünf Uhr. Da geht er immer runter und bringt die Ware in Lohn, die über Nacht im Kühl und
03:16im Gefrierraum lagert.
03:19Wohnen Sie direkt über der Metzgeräu?
03:21Ja.
03:23Und sind Sie da mit Ihrem Mann aufgestanden?
03:25Nein, ich hab mich noch einmal umgetraut.
03:31Hat der Jung was Auffälliges gehört?
03:34Um Viertel vor sechs circa, da hat's gelingelt.
03:38Ein Kunde, der Hilbinger, das ist der Koch vom Rosenbräu.
03:43Der kommt aber früh?
03:44Da ist heute Mittag irgendeine Geburtstagsfeier und da wollte er halt das Fleisch holen.
03:49Haben Sie den an der Stimme erkannt?
03:51Ja, ich hab das Reden hören, das war zuerst lauter und dann leiser und dann bin ich wieder eingeschlafen.
04:02Und danach haben Sie den Mann nicht noch mehr gesehen?
04:05Nein, ich bin erst um halbe acht wieder aufgewacht.
04:11Das Bett war leer, also die Seiten vom Sepp halt.
04:14Ich hab mir gedacht, der ist schon wieder herunten im Lahn.
04:17War er aber nicht.
04:19Er war ja...
04:21Er war ja da drin gelegen.
04:29Ja?
04:31Guten Morgen, Frau Stöcke.
04:32Guten Morgen, Frau Ortmann.
04:33Ich wollte Sie bloß noch einmal daran erinnern, dass ich die Bilanz des Morddezernats brauche für den Halbjahresbericht fürs Innenministerium.
04:39Hatte ich Ihnen ja gesagt.
04:40Frau Ortmann, was glauben Sie eigentlich, was ich da mache?
04:42Umso besser.
04:44Wie sind Sie denn zufrieden mit Ihrem neuen Monitor?
04:46Nein. Gestochen scharfes Bild. Großer Bildschirm. Endlich muss man Sie nicht so hinbuckeln, damit man was entziffern kann. Eine sehr
04:54gute Investition. 66 Zentimeter.
05:00Ich fürchte, da ist ein Fehler unterlaufen.
05:02Aha. Wie Fehler?
05:04Ja, für Sie war eigentlich ein 56er Monitor bestellt.
05:0856? Was machen wir jetzt?
05:12Ja, es könnte sein, dass Sie den hier zurückgeben müssen.
05:16Wegen 10 Zentimeter.
05:17Ja, was immerhin den doppelten Preis ausmacht.
05:20Aha. Die lieben Kosten.
05:22Wissen Sie was? Nehmen Sie das Ding doch einfach gleich mit. Müssen wir halt eine Woche ohne Computer auskommen, muss
05:28halt auch Ihre Halbjahresbilanz warten.
05:29Jetzt lassen Sie mich doch erst meine Lieferpapiere nachschauen. Vielleicht habe ich das ja falsch im Kopf.
05:34Und bis dahin wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie daran weiterarbeiten würden, ja?
05:40Hier.
05:43Oh Mann.
05:49Ja, Frau Doktor, können Sie uns denn schon etwas sagen?
05:52Also dem Verhältnis der Körpertemperatur und der Umgebungstemperatur zufolge ist er seit etwa 6 Uhr heute früh tot.
05:58Erfroren?
05:59Nein. Ich denke, er hatte einen Herzinfarkt.
06:02Einen Infarkt?
06:03Na ja, wenn man hier so eingesperrt ist, kriegt man doch einen Schock.
06:08Ein Gefrierraum. Wie kalt ist es da drin eigentlich?
06:11Um das 18 Grad.
06:13Wow.
06:15Wollen Sie mal, wozu braucht eine Metzgerei eigentlich sowas? Die verkaufen doch nur Frischware und nichts Tiefgekühltes.
06:21Das ist für die Wurstherstellung und für die Leberkäse. Das Brett muss gefroren verarbeitet werden.
06:25Aha. Und die Tür, die lässt sich von innen nicht öffnen?
06:29Nicht, wenn sie abgesperrt ist.
06:32Gibt es ja keine Notlösefunktion, eine Alarmvorrichtung, das ist doch Vorschläge.
06:35Erst ab 10 Quadratmeter. Der Raum dürfte knapp drunter liegen.
06:39Hm. Zugesperrt. Ist die Frage, ob das versehentlich geschehen ist oder mit Absicht?
06:44Hm.
06:45Ist die Tür schalldicht?
06:47Das wissen wir noch nicht. Aber wir werden es testen.
06:49Gut.
06:50Also den Bericht bekommen Sie heute Nachmittag.
06:52Danke, Frau Doktor.
07:09Ich weiß es nicht, der 80er. Je länger ich in den Büchern umeinander bleibe, desto weniger weiß ich, was ich
07:15über diesen Brahms sagen sage.
07:17Ja, ja. Und dass er aus Hamburg stammt.
07:21Und dass er einen langen, weißen Bart gehabt hat. Das wird die Leute bestimmt vom Hocker hauen.
07:27Ernsthaft, das ist doch ein Fachpublikum, das da versammelt ist.
07:31Allerdings. Ja, vielleicht sollte man das Ganze doch mehr von der musikhistorischen Seite her aufziehen.
07:38Herein.
07:39Ah, Frau Ufer.
07:41Frau Ortmann.
07:42Grüß Sie.
07:43Was macht die Kunst?
07:44Ein Haufen Arbeit.
07:46Ja, ich bin Ihnen da auch wirklich sehr dankbar, dass wir für den 80er einspringen.
07:49Ohne ihn würde ich meinen Halbjahresbericht fürs Innenministerium unmöglich fertig kriegen.
07:54Ist ja klar. Und der 80er ist wahrscheinlich selber auch ganz froh.
07:57Worüber?
07:58Dass ich mich stellvertretend für Sie blamier.
08:00Och, ich bitte Sie, Frau Hofer, glänzen werden Sie mit Ihrer Rede. Sie werden sehen.
08:05Was haben wir denn da Schönes?
08:06Die Bilanz des Betrugsdezernats.
08:08Ah ja. Ich schaue da nachher ein.
08:11Sagen Sie mal, Frau Ortmann, kennen Sie sich vielleicht mit Brahms aus?
08:17Nein, das ist so gar nicht mein Fachgebiet.
08:19Schade.
08:23Na ja, ich versuche, was wir.
08:28Das ist so gar nicht.
08:33So ein einziger Folgendes.
08:35Ein Arm, kommen Sie denn in der Früh immer in den Garten?
08:37Ja, immer so gegen acht.
08:39Immer früher, also halb acht.
08:41Halb acht, also so.
08:42So, 30 bis ab.
08:45Sie, da können Sie jetzt nicht hinein, das ist ein Tatort.
08:48Sagen wir.
08:49Entschuldigung.
08:53Was ist denn passiert?
08:56Der Vater, der hat einen Herzinfarkt gekriegt.
09:00Und warum die ganze Polizei überall?
09:03Ihr Vater hat den Infarkt vermutlich erlitten, weil ihn jemanden Gefrierraum eingesperrt hat.
09:07Was?
09:08Möglicherweise absichtlich.
09:10Was absichtlich?
09:12Für die Absicht, ihn umzubringen.
09:14Soll das ein Witz sein?
09:15Nein, das ist kein Witz.
09:18Wo kommen Sie gerade her?
09:19Von einer Feier mit ein paar Freunden da unten am Inn.
09:23Seit wann sind Sie da gewesen?
09:25Seit gestern Abend, die ganze Nacht halt.
09:28Vielleicht schreiben Sie uns mal den Namen Ihrer Freunde auf.
09:30Das können Sie im Anschluss auch noch machen.
09:32Frau Burgmüller, was ich Sie fragen wollte.
09:34Sie haben vorhin gesagt, dass der Hilfinger und ich Mann am Anfang laut mit angekriegt haben.
09:38Der Koch vom Rosenbräu.
09:40Ja, der hat heute in der Früh Fleisch gekriegt.
09:44Ein bisschen lauter heute.
09:45Gab es einen Streit?
09:47Klar, einen Streit, was sonst?
09:48Die streiten sich schon seit ein paar Wochen jeden Tag.
09:51Weswegen?
09:52Weil mein Vater dem Hilfinger angeblich schlecht das Fleisch angedreht hat.
09:56Und? Hat er?
09:57Ja, keine Ahnung.
09:58Wieso hast denn die zwei allein lassen?
10:00Du weißt doch, was das für Choleriker sind.
10:04Aber du glaubst doch nicht, dass der Hilfinger dein Vater da drinnen eingesperrt hat.
10:09Mama.
10:18Servus.
10:19Hallo, Kobinian.
10:20Grüß dich, Mitzi.
10:21Wen hast du denn heute dabei?
10:22Das ist mein Kollege Hansen.
10:25Sven, Tag.
10:26Mitzi, freut mich.
10:27Freut mich auch.
10:28Wollt ihr was trinken?
10:30Du, nein, danke, Mitzi.
10:31Wir sind dienstlich hier, das passt schon.
10:33Ja.
10:33Sag mal, der Koch ist schon da, oder?
10:35Ach, schon lang. Der werkelt in der Küche umeinand.
10:38Genauer gesagt, er tobt.
10:40Aha.
10:41Na gut, dann schauen wir ihm mal beim Toben zu.
10:43Wir finden ihn mitzi.
10:44Okay.
10:49Sollst du nicht um einen anderen schnitzen, einen Gemüse, du sollst das schneiden.
10:52So werden wir ja nie fertig.
10:54Herr Ebinger.
10:55Was ist?
10:56Wir werden gleich mit Ihnen sprechen.
10:58Ich hab keine Zeit.
10:59Die Zeit werden Sie sich nehmen müssen.
11:00Hoferkripo Rosenheim, das ist mein Kollege Hansen.
11:05Kann schon sein, dass es heute in der Früh ein bisschen laut worden ist zwischen mir und dem Burgmüller.
11:08Aha. Worum ging es da?
11:10Um eine Ware, die er mir ungelängst antritt hat.
11:13Was war denn jetzt?
11:14Ein Fleisch von einer Qualität.
11:17Das ist beim Braten förmlich ausgelaufen, anstatt dass es aufgegangen ist.
11:20So wässrig war das.
11:21So schnell kannst du gar nicht schauen und der ganze Schnitzel kann ich tun, ist im Arsch.
11:25Hat der Burgmüller Ihnen öfter solche Ware angedreht?
11:28Ein paar Mal schon.
11:30Wann haben Sie dann weiterhin bei Ihnen gekauft?
11:33Weil er eine neue Quelle hat.
11:34Ein Bauer, der selber schlachtet.
11:36Ach so.
11:37Dann hat es eigentlich gar keinen Grund gegeben, heute Morgen mit ihm zu streiten.
11:40Mit dem kannst du gar nicht anders reden.
11:43Rote Zwiebel, habe ich gesagt.
11:44Nicht weiße.
11:44Hat das auf die Augen und auf die Ohren.
11:46Wo du hinschaust, glatt der Deppen.
11:49Ungefähr.
11:50Ja, bloß werden Sie mit dem Burgmüller jetzt nicht mehr so streiten können.
11:53Der Burgmüller ist nämlich tot.
11:55Und so wie es ausschaut, hat dir jemand nachgeholfen.
11:58So.
11:59Und ihr glaubst, dass ich das war?
12:00Das fragen wir Sie, ja.
12:03Mit ein Bohrstökelfleisch bringe ich den Burgmüller um.
12:07Ey, leckt mich doch am Arsch.
12:09Na, na, na.
12:10Alles zu seiner Zeit.
12:13Ob, ob, ob, was schaut ihr aus für den Zaustell?
12:15Herr Hilbinger.
12:16Was?
12:17Wo hat der Burgmüller das schlechte Fleisch her gehabt?
12:20Schlachthof.
12:21Danke.
12:23Ja.
12:25Ich würde sagen, wir treffen uns im Kommissariat, oder?
12:27Gut.
12:30So, so.
12:33Wiedersehen, Mützi.
12:34Gehen Sie schon.
12:36Schade.
12:38Du, Mützi.
12:41Sagt dir der Name Josef Burgmüller was?
12:44Der Metzger aus der Kirchenerstraße.
12:46Genau der.
12:46Ja.
12:47Grüß dich, mein Tag ist heilig.
12:51War er in letzter Zeit da?
12:53In der letzten Zeit nicht mehr so oft.
12:54Seitdem er sich mit dem Hilbinger gestritten hat.
12:58Und was ist dabei gegangen?
13:00Ums Fleisch.
13:02Dass das eine Katastrophe wäre und dass man das den Gästen hier nicht anbieten könnte.
13:05Sagt der Hilbinger.
13:06Genau.
13:07Und der Burgmüller hat dann noch gemeint, vielleicht liegt es ja auch daran, dass der Hilbinger nicht kochen kann.
13:12Mhm.
13:13Hättest du den sehen sollen, unser Koch.
13:15Der hat sich aufgeregt.
13:17Gerade, dass er keine Herzkaschfell gekriegt hat.
13:18Mä, den hat jetzt der Burgmüller gekriegt.
13:20Echt?
13:21Hm.
13:22Wann war denn das Streit?
13:2414 Tage, drei Wochen.
13:26Dann seid ihr, war der Buben ja nicht mehr da.
13:28Ich hab ihn jedenfalls nicht mehr gesehen.
13:30Aber ich bin ja nicht die ganze Zeit da.
13:32Stimmt auch wieder.
13:33Danke mit Sie.
13:35Aber weißt du was, vielleicht schau ich heute Abend mal auf den Hafen vorbei.
13:38Mach das.
13:39Okay.
13:40Tschüssi.
13:41Tschüssi.
13:42Tschüssi.
13:43Tschüssi.
13:44Tschüssi.
13:45Tschüssi.
13:46Tschüssi.
13:47Tschüssi.
13:48Tschüssi.
13:49Tschüssi.
13:50Tschüssi.
13:55Ja.
13:56Grüß dich Stockel.
13:57Grüß dich Michi.
13:58Was liebst du denn gar so begeistert?
14:00Die Bilanzen für den Halbjahresbericht für die Ortmann.
14:03Damit sie mir dann mal den Computer wegnehmen kann.
14:05Wieso?
14:07Weil der Bildschirm zu groß ist und deswegen mehr kostet.
14:11Glaubst du das, Mama?
14:11Aber es ist echt satt.
14:13Stockel regt ja nicht auf.
14:15Jetzt machen wir erst einmal eine gescheite Brotzeit.
14:18Was hast du mitgebracht?
14:19Ja, kein Semmi.
14:26Mhm.
14:28Ja.
14:28Ganz gut.
14:29Aber die von Burgmüller sind besser.
14:31Die sind schon Burgmüller.
14:34Aber der ist doch tot.
14:35Ja, freilich.
14:36Und da bringst du Leberkass-Semmi mit.
14:38Stockel bitte.
14:39Der Kleberkass war im Ofen und der Burgmüller war im Gefrierraum.
14:42Die sind sich quasi nie begegnet.
14:44Aber der Mörder.
14:45Stockel machen wir bitte schon ein bisschen.
14:47Was bin ich?
14:48Ein bisschen kapriziös.
14:50Ja.
14:51Das bin ich.
14:56Halt!
14:57Stehen bleiben!
15:00Jetzt ist es amtlich, dass der Burgmüller umgebracht worden ist.
15:04Ach was.
15:04Weswegen?
15:05Die Türe vom Gefrierraum kann man von innen nicht aufmachen, wenn von außen zugesperrt worden
15:11ist.
15:12Richtig.
15:13Und das muss absichtlich passiert sein.
15:15Denn wenn es nicht absichtlich passiert wäre, dann hätte der Burgmüller drin im Gefrierraum
15:19mir sicher geschrien oder irgendwie auf sich Aufmerksam gemacht.
15:22Was ich weiß, was ich sage.
15:22Ja, aber sein Mörder hat ihn nicht erhört.
15:26Haben Sie die Tür auf Ihre Schalldichtheit getestet?
15:28Ja, freilich.
15:29Gemeinsam mit der Spusi.
15:30Das darf man schon hören in der Metzgerei.
15:32Gedämpft, aber man darf es hören.
15:34Und was ist, wenn der Burgmüller gar nicht gemerkt hat, dass die Tür zugesperrt worden
15:37ist?
15:37Das muss er.
15:38Wenn nämlich die Türe zugemacht wird, geht drinnen im Gefrierraum das Licht aus.
15:42Und das muss er gemerkt haben.
15:43Folglich, Mord!
15:44Und die Frau Burgmüller oben in der Wohnung hat den Mann nicht rufen hören.
15:48Sie sagt absolut nein.
15:51Haben Sie die akustischen Verhältnisse daraufhin auch überprüft?
15:54Ja, also nicht direkt, nein.
15:57Gut, Möchen, dann machst du das.
15:58Und damit dir nicht langweilig wird, kannst du gleich noch das Alibi vom Sohn überprüfen.
16:02Das ist die Liste der Namen seiner Spitzel.
16:05Das mache ich alles.
16:06Gut, Möchen, und den Rest übernehmen wir.
16:11Ja, ist recht.
16:33Grüß Gott, Ofer, Kripp Rosenheim ist mein Kollege Hansen.
16:37Wir würden gerne den Schlachtoffenmeister, den Herrn Reitenauer, sprechen.
16:39Wieso?
16:40Das würden wir uns gerne selber sagen.
16:42Also?
16:43Was also?
16:44Ja, reit den aber, Ewin.
16:47Gut.
16:54So, Toni, du gehst jetzt da rein, und wenn ich dir anrufe, dann schreist aber ganz laut.
16:59Handy hast du?
17:00Ja.
17:00Gut.
17:01Dass du mich nachher wieder rauslässt, gell?
17:03Passt.
17:03Tschüss.
17:04Mhm.
17:05So, ich mache jetzt zurück, gell?
17:07Ja.
17:07Ja?
17:10Alles klar, Toni?
17:13Wie bitte?
17:16Und wir gehen jetzt rauf in den Schlafzimmer.
17:23Dass der Burgmüller von uns eine schlechte Ware bezogen hätte.
17:27Hat uns ein Kunde von ihm gesagt, ja.
17:29Das ist ehrlich gesagt eigentlich kaum möglich, weil das Fleisch, das bei uns über die Rampe
17:33geht, das unterliegt strengsten Qualitätskontrollen.
17:35Trotzdem scheint der Herr Burgmüller mit der Qualität nicht zufrieden gewesen zu sein.
17:38Uns hätte er nicht den Lieferanten gewechselt.
17:40Das ist nicht mein Problem.
17:41Gab's da keinen Konflikt zwischen Ihnen und dem Herrn Burgmüller?
17:44Na, wieso?
17:45Ja, immerhin haben Sie mit ihm einen Großkunden verloren.
17:48Und der Herr Burgmüller hat mit seiner Unzufriedenheit nicht hinterm Berg halten.
17:51Und das ist doch schlecht für Ihren Ruf.
17:53Na, Ruf, wissen Sie, wir haben noch genug andere Metzgereien, die von uns beliefert
17:56werden und die zufrieden sind mit unserer Ware.
17:58Aber auf was wollen Sie eigentlich raus?
18:00Ich habe ja nicht ewig Zeit.
18:01Der Herr Burgmüller ist heute Morgen ermordet worden.
18:04Was?
18:06Der Burgmüller?
18:07Ja.
18:08Mhm.
18:09Ach so, und jetzt wollen Sie wissen, ob die zwei Sachen irgendwie zusammenhängen?
18:12Genau.
18:13Also, ich habe mit dem Burgmüller seit damals nichts mehr zu tun gehabt.
18:16Überhaupt nichts.
18:17Und dass der eine negative Publicity über uns gemacht hat, das habe ich ehrlich gesagt
18:20überhaupt nicht mitgekriegt.
18:21Aha.
18:22Also nur Routine halber.
18:24Heute Morgen gegen 6 Uhr.
18:25Wo waren Sie da?
18:26Ja, in der Frühschicht.
18:27Da war ich da.
18:28Das können meine Kollegen bezeugen.
18:30Na gut, danke, Herr Reitenauer.
18:31Das war's dann erstmal.
18:32Wiederschauen.
18:33Wiedersehen.
18:34Wiederschauen.
18:38Na, der tut ja extra harmlos.
18:40Also die reine Harmonie zwischen ihm und Burgmüller geherrscht.
18:43Ja, das kann ich mir kaum vorstellen.
18:49Schauen Sie da.
18:50Ah ja.
18:52Ja, dann rufen wir nicht mal an.
18:56Toni, lebst du noch?
18:58Ja, kannst gleich loslegen.
19:00Schrei so laut, wie du kannst.
19:02Gut?
19:03Ja.
19:03Bis gleich.
19:05Die müssen wir zusammen machen.
19:29Wie lange war uns denn verheiratet?
19:32Über 30 Jahre.
19:34Nein, ist gut.
19:46Toni.
19:47Ja, nein, da oben hört man gar nichts.
19:50Ich bin gleich unten.
19:51Gell?
19:51Gut.
19:52Ende.
19:54Wollen Sie in Urlaub fahren?
19:56Nein, nein.
19:58Das ist mir Interesse, Holfer.
20:01Nein, Gran Canaria.
20:03Da wollte ich auch mal hin.
20:06Habe ich noch nicht geschafft.
20:08Ja, das ist mir so eine Träumerei.
20:10Und jetzt hat sie sich sowieso ihr übrigt.
20:16Ist es da drin?
20:19Danke, Frau Bergwörter.
20:33Ha.
20:34Der muss ja ganz schön rabiak gewesen sein, der Brahms.
20:37Ah ja?
20:38Da steht, dass er mal auf ein Bankett eingeladen war und alle Leute rundherum beschimpft hat.
20:43Und dann ist er aufgesprungen, hat seine Serviette auf den Tisch pfeffert und gesagt,
20:46und falls ich irgendjemanden zu beleidigen vergessen habe, bitte ich vielmals um Entschuldigung.
20:51Ja, natürlich.
20:53Ja, das ist es.
20:54Hm?
20:55Anekdoten.
20:56Wir schauen, dass wir noch mehr solche Geschichten finden und dann ziehen wir die Rede von der Seite her auf.
21:00Brahms als Mensch?
21:01Genau.
21:02Das ist unterhaltsam und wir kommen um das Musikhistorische herum.
21:08Dann haben wir ja die Lösung.
21:09Prima.
21:10So ist es.
21:11Dann hätten wir uns doch jetzt eigentlich einen Happen verdient, oder?
21:14Das machen wir.
21:15Das machen wir.
21:19Für zwei.
21:21Super.
21:22Also dann, bis gleich, Joe.
21:24Bis gut, die Herren.
21:26Bis heute 80 Uhr.
21:27Tag.
21:28Herr Hofer, Sie kommen aber nicht gerade jetzt erst von dem Lernhof.
21:31Aber freilich, ich habe mir gedacht, solange meine Schwester ihre Arbeit macht, bin ich auf heutig.
21:35Na, Schmarrn.
21:36Wir sind schon lange unterwegs.
21:37Jetzt auch ein neuer Fall.
21:38Naja, der tote Metzger, ich weiß.
21:41Frau Stockerl hat uns bereits informiert.
21:42Na, Wahnsinn.
21:43Gestern habe ich nur beim Bockmülleri gekauft.
21:45Wisst ihr schon was?
21:46Das wäre jetzt eigentlich meine Frage gewesen.
21:49Wäre möglich, dass es was mit dieser Lieferung von minderer Fleischqualität zu tun hat.
21:52Aber es ist noch zu früh, um...
21:54Naja, Sie halten mich ja auf dem Laufenden.
21:56Machen wir.
21:57Und?
21:57Seid schon fertig mit der Rede?
21:58Nein, noch nicht, aber wir sind auf einem guten Weg, gell?
22:01Ins Times Square, ja, ich weiß.
22:03Von dem kannst du ja wirklich gar nichts verheimlichen.
22:06Daher rennt du aus dem Vorteil.
22:10Sagen wir mal, Frau Stockerl.
22:11Grüß Gott.
22:12Ja, grüß Gott, Frau Stockerl.
22:14In den Geschäftsunterlagen von der Metzgerin Burkmüller hat da die Spuren sich irgendwas vorbeibracht.
22:18Ja, steht bei Ihnen auf dem Schreibtisch.
22:20Super, danke sehr.
22:21Bitte.
22:22Moin, moin erst mal.
22:24Hat sich die Frau Dr. Kern schon gemeldet?
22:25Ja, die hat angerufen, ihr solltet bei ihr vorbeischauen.
22:28Ja, dann mache ich das.
22:29Okay, ist recht.
22:31Sagen Sie, schöne Grüße.
22:32Mache ich.
22:39Ach, Herr Hansen.
22:40Frau Doktor, was haben Sie denn für mich?
22:42Na, die Bestätigung der Erstdiagnose.
22:45Das heißt, der Mann ist einem Herzinfarkt erlegen.
22:47Genau.
22:48War er denn herzkrank?
22:49Na ja, er hatte die Disposition dafür.
22:52Übergewicht, Verengung der Corona-Gefäße.
22:55Der Zustand der Wehen, na ja, der lässt auch auf Bluthochdruck schließen.
22:58Alles in allem sind das Faktoren, die einen Infarkt natürlich begünstigen.
23:01Und ausgelöst wurde er durch die Aufregung?
23:03Schauen Sie mal.
23:08Der Hematome hier.
23:09Ja?
23:11Er muss wie wild gegen die Tür geschlagen haben.
23:14Totale Panik, ne?
23:16Oh je, wann ist er denn gestorben?
23:18Ziemlich genau gegen sechs Uhr früh.
23:20Das heißt, der Infarkt kaum prumpt?
23:22Ja.
23:24Danke, Frau Doktor.
23:25Gerne.
23:45Herr Mohr!
23:46Herr Hans!
23:47Gibt's Neuigkeiten?
23:48Ja, geben wir's mit.
23:53Zwei Dinge.
23:55Erstens, Akustikprüfung im Haus Burgmüller, negativ.
23:58Wenn da unter dem Gefrierraum einer schreit, heißt oben im Schlafzimmer gar nichts mehr.
24:01Das passt ja zu den Aussagen von Frau Burgmüller, ne?
24:04Ja, genau.
24:05Und dann habe ich noch das Alibi vom jungen Burgmüller überprüft.
24:09Ja? Und?
24:11Nicht negativ.
24:12Ich habe zwar erst zwei von seinen Spätzlern gefragt, aber die haben beide übereinstimmend erklärt,
24:16dass der Ludwig, das ist der junge Burgmüller,
24:19und wenn man da halb sechs für eine ganze Stunde von der Feier unten am Inn weg ist.
24:24Da schafft er's leicht in die Metzgerei und zurück auch wieder.
24:26Aha.
24:27Naja, allerdings fehlt uns bei ihm das Motiv.
24:30Das würde ich so nicht sagen.
24:32Nicht.
24:33Sondern?
24:35Wissen Sie, was der junge Burgmüller gefeiert hat?
24:37Herr Mohr, ich weiß es nicht.
24:39Seine Immatrikulation.
24:41Ja und?
24:42Der hat sich gegen den Willen von seinem Papa bei der Uni eingeschrieben.
24:47Aha.
24:49Gut.
24:50Gut.
25:04Herr Hofer.
25:05Herr Hansen, was gibt's?
25:07Wir müssten nochmal los.
25:08Echt? Wohin?
25:09Erklär ich Ihnen unterwegs.
25:10Ja, wenn Sie das sagen.
25:12Schaut jetzt mal Platz zu drinnen in der Arbeit.
25:15Und?
25:15Haben Sie da Frau Dr. Kerner einen schönen Gruß ausgerichtet?
25:18Natürlich.
25:18Schönen Gruß zurück.
25:19Danke.
25:20Danke für...
25:22Also, wo geht jetzt die?
25:24Ich bin halt nicht zum Schlachten geboren.
25:26Das habe ich meinem Vater immer wieder gesagt.
25:28Aber er hat das einfach nicht begreifen wollen.
25:31Sie haben sich also öfter gefetzt.
25:33Liegt dir nahe.
25:34Er hat sich auf den Traditionsstandpunkt gestellt.
25:36Die Metzgerei ist schon seit fünf Generationen,
25:38also jetzt ohne mich, in Familienbesitz.
25:41Und er hat ganz klar erwartet, dass ich den Laden übernehme.
25:44Aber ich habe einen ganz anderen Lebensentwurf.
25:46Und da haben Sie mit Ihrer Immatrikulation für Klade verhebten Sie gesagt?
25:50Kann man so sagen.
25:51Hat Ihr Vater darüber Bescheid gewusst?
25:53Nein.
25:54Oder vielleicht doch.
25:56Das Ganze umstreitend ist Ergebnis schlimmer.
25:58Nein, wirklich nicht.
26:00Wo sind Sie denn hin heute Morgen um halb sechs, nachdem Sie von der Feier weg sind?
26:03Zur Kiesbank vor.
26:04Gleich in der Nähe.
26:06Was haben Sie dort gemacht?
26:07Ich wollte allein sein.
26:09Nachdenken.
26:10Den Sonnenaufgang anschauen.
26:12Und?
26:12Waren Sie alleine?
26:13Sag ich doch.
26:15Wie lange waren Sie auf der Kiesbank?
26:17Eine Stunde vielleicht.
26:19Dann bin ich wieder zurück zu meinen Freunden.
26:21Hat das jemand gesehen, dass Sie dort waren?
26:23Gibt es da Zeugen?
26:24Keine Ahnung.
26:25Schlechter Bumler.
26:27Ja, schlecht oder nicht.
26:28Das war so, wie ich es Ihnen gesagt habe.
26:31Was wollen Sie eigentlich studieren?
26:33Soziologie.
26:34Und wie steht Ihre Mutter dazu?
26:37Positiv.
26:38Das ist also ein eigenes Leben.
26:40Da können wir als Eltern doch nicht einfach darüber bestimmen.
26:43Ja, da haben Sie recht.
26:45Mein Vater gehört leider auch zur bestimmenden Sorte.
26:48Außerdem habe ich da großes Verständnis dafür,
26:51dass der Ludwig seine Zukunft nicht da herinnen in der Metzgerei verbringen will.
26:55Gab es da einen Überstreit mit Ihrem Mann?
26:57Ja, das ist doch ganz logisch.
27:03Und was denken Sie?
27:04Wäre durchaus möglich, dass die Frau Burgmüller
27:07Ihren Mann in den Gefrierraum eingesperrt hat,
27:09um ihrem Sohn zu helfen.
27:10Das glaube ich auch.
27:11Auf der anderen Seite könnte es auch was mit dem Fleisch zu tun haben.
27:14Kleiner Skandal.
27:15Wäre doch möglich.
27:16Das wäre doch möglich.
27:23Frau Stockel?
27:24Frau Ortmann?
27:26Der Herr Achtziger?
27:27Was ist mit dem?
27:28Er ist nicht in seinem Büro.
27:30Ach, sind die immer noch im... was? Wo?
27:33Äh, der Herr Achtziger ist im Stress mit der Frau Hofer.
27:37Äh, wegen der Rede in Hamburg-Brams.
27:40Sie wissen schon, was hätten Sie ihn gebraucht?
27:42Die Bilanz vom Betrugsdezernat,
27:43die ich ihm heute Morgen gebracht habe,
27:45ist hinfällig.
27:46Es gibt neue Zahlen.
27:47Nicht, dass er sich die Mühe macht
27:48und sie extra durcharbeitet.
27:49Wenn ich ihn sehe,
27:50ich sie ihm aus,
27:50dann würde er sich freuen,
27:51wenn er nicht so viel Arbeit hat.
27:52Klar, wo er ja so im Stress ist.
27:56Frau Ortmann?
27:58Haben Sie eigentlich schon nachgeschaut,
28:00ob Sie sich geirrt haben,
28:01wegen meinem Monitor?
28:02Ach so, ja.
28:03Das war leider kein Irrtum.
28:05Die größeren Monitore sind tatsächlich
28:06für die Damen und Herren
28:07in der Führungsetage bestimmt.
28:08Das ist wieder typisch.
28:10Die da oben im Büro
28:11schauen sich ihren Schmarrn an
28:12und wir armen Würstchen,
28:13die Tag und Nacht
28:14mit diesem Ding zu tun haben,
28:15müssen uns mit einem
28:15kleinen, mickrigen Kasterl abfinden.
28:18Also erstens,
28:19so mickrig sind diese Kasterl
28:20ja wohl auch nicht.
28:21Und zweitens,
28:22dürfen Sie Ihren Bildschirm behalten.
28:24Was?
28:25Äh, wird's dies?
28:27Ich habe mit den Damen und Herren
28:28dort oben verhandelt
28:28und das haben sich gleich mehrere
28:30bereit erklärt,
28:30mit Ihnen zu tauschen.
28:31Das hätte ich mir nicht gedacht.
28:33Das ist aber nett.
28:34Tja, das hätte ich mir auch nicht gedacht,
28:35aber Sie scheinen sehr beliebt zu sein
28:37hier im Haus.
28:39Frau Stöckel,
28:42haben Sie die Bilanz fertig?
28:43Frau Ortmann,
28:44ich habe sie Ihnen
28:45sogar schon gemailt.
28:47Gut.
28:50Frau Ortmann!
28:54Vielen herzlichen Dank.
29:06Das ist interessant.
29:08Was denn?
29:10Na ja, bei den Lieferpapieren,
29:11die der Burgmüller
29:13vom Schlachthof erhalten hat,
29:14da sind Zertifikate
29:15zum Herkunftsnachweis dabei.
29:17Demnach stammen die Tiere
29:18aus regionaler Zucht.
29:20Bloß sind da ein Haufen Markierungen
29:22und Fragezeichen drauf.
29:23J.B.?
29:24Das sind wahrscheinlich
29:25die Kürzel von Josef Bobmüller.
29:27Schaut's aus.
29:27Er hat erscheinbar angezweifelt,
29:28dass die Schlachttiere
29:29aus der Region stammen.
29:30Wer hat denn die Zertifikate unterschrieben?
29:32Der Erwin Reitenauer,
29:34der Schlachthofmeister.
29:35Also doch keine Harmonie
29:36zwischen den beiden.
29:37Da müssen wir mit dem Reitenauer
29:38noch mal drüber reden.
29:39Allerdings.
29:41Bloß hat der heute Frühschicht gehabt.
29:43Da ist der um die Zeit,
29:44im Gegensatz zu uns,
29:45längst gemütlich zu Hause.
29:47Stimmt.
29:48Frau Stockel?
29:49Ja?
29:52Erwin Reitenauer,
29:52könnten Sie rausfinden,
29:53ob der zu Hause anzutreffen ist?
29:55Was will ich ihm sagen?
29:56Fragen Sie ihn,
29:57ob wir kurz mal vorbeikommen können.
29:59Mach ich.
29:59Danke.
30:01Leute, ich hab was für euch.
30:03Schön, Michi.
30:04Zuerst hab ich mir gedacht,
30:05ich find gar nichts.
30:06Und dann hab ich mir gesagt,
30:07gehst du mal zum Franzi Neimuser
30:09von der Spusi.
30:10Und der Franzi Neimuser...
30:11Michi, komm mal auf den Punkt.
30:12Ja,
30:13die Spusi hat sämtliche Fingerabdrücke
30:15auf der Tür vom Gefrierraum
30:17von Burgmüller gesichert.
30:18Und darunter sind auch die vom Hilbinger.
30:21Der Rosenbräu-Koch?
30:22Genau der.
30:23Na, da schau her.
30:24Ja, da fahren wir doch zum Rosenbräu
30:25und fragen,
30:26wie die Fingerabdrücke
30:27da rausgekommen sind.
30:29Da schreit er sich,
30:31wenn er Rosenbräu hält.
30:32Entschuldigung,
30:33da geht keiner hin.
30:34Ach so,
30:34danke,
30:35das machen wir morgen früh.
30:37Also.
30:38Weißt du,
30:39wie es ist?
30:40Ja, genau.
30:42Herr Schäfer,
30:44ihr könnt sagen,
30:44ich kann jetzt erst
30:45vom Times Square zurück.
30:47Doch,
30:47wieso?
30:48Ach,
30:49seh ich schon.
30:50Wir haben die Zeit
30:50aber auch wirklich gut genutzt,
30:52Frau Hofer.
30:52Logisch.
30:53Und Sie,
30:53meine Herren.
30:54Und Sie ebenfalls.
30:55Wir sind gerade auf dem Weg
30:55zu einem potenziellen Tatverdächtigen.
30:57Wunderbar.
30:58Und Marie,
30:59Hofarbeit,
30:59Abendessen?
31:01Du,
31:01wir werden schon noch
31:02zwei, drei Stunden
31:03an der Rede weiterbasteln müssen,
31:04sonst schaffen wir es nie.
31:05Na prima.
31:07Na,
31:07dann is ich gleich im Rosenbräu.
31:08Das machst du,
31:08Bruderherz.
31:09Stellst dir was Kräftiges,
31:11gell,
31:11dann bist du fit
31:11für die Hofarbeit.
31:12Ja, ja,
31:13ich schüttel.
31:13Ja.
31:17Meine Fingerabdrücke
31:18auf der Tür
31:19zum Burgmüller
31:19ist ein Gefrierraum.
31:20Wieso sollen die
31:21nicht da drauf sein?
31:22Wissen wir nicht.
31:23Sagen Sie es uns.
31:24Na,
31:24weil ich Sie angefasst habe,
31:25die Tür.
31:25Ist doch logisch.
31:27Bei welcher Gelegenheit?
31:28Wie ich dem Burgmüller
31:29die Tür aufgehalten habe,
31:30wie er seinen Fleischwagen
31:31rausgeschoben hat.
31:32Ja,
31:32ist nur die Frage,
31:33ob Sie sich später
31:34auch wieder zugedrückt haben.
31:37Ihr wollt's mir
31:38ums Verrecken
31:38zum Schuldigen machen.
31:40Nicht,
31:40wenn Sie es nicht sind.
31:41Aber wir werden Sie
31:42weiter in dem Auge behalten.
31:44Jetzt haben wir
31:44ganz was anderes.
31:45Was können Sie denn
31:46heute empfehlen?
31:48Schauen Sie
31:48in die Speiskarten.
31:51Okay,
31:52dann machen wir das.
31:53Und,
31:53sind Sie dabei?
31:54Ne,
31:55danke,
31:55ich esse lieber
31:55ein Sandwich bei der Tür.
31:57Dann einen guten Appetit.
31:59Ja,
31:59Ihnen auch.
32:00Servus,
32:00bis morgen.
32:01Bis morgen.
32:02Und,
32:03wie schaut's aus?
32:04Magst du jetzt
32:04einen Haferl?
32:05Ja,
32:06jetzt mag ich
32:06einen großen Haferl
32:07voll mit Weißbier.
32:08Und einen Hunger
32:09hab ich auch.
32:10Was willst du denn essen?
32:12Hauptsache,
32:12was Gutes.
32:13Kriegst du.
32:19So,
32:20Augen zu.
32:21So peinlich.
32:22Augen zu.
32:28Voila.
32:29Einmal
32:30Lapskaos,
32:30der Herr.
32:31Ich glaub es nicht.
32:33Das ist ja tatsächlich
32:34Lapskaos.
32:35Den hast du extra
32:35für mich gemacht?
32:36Tja.
32:42Da krieg ich
32:42echte Heimatgefühle.
32:44Wo ist das Rezept her?
32:45Von deiner Mutter.
32:46Na,
32:47jetzt schwindelt's doch.
32:48Na,
32:48hab ich heute am Markt gekauft.
32:50Da hat neuerdings
32:51ein Hamburger
32:51sein Stand.
32:53Wirklich?
32:53Jeden Dienstag.
32:55Und da hab ich mir gedacht,
32:56bring ich dir mal
32:56ein bisschen was mit.
32:58Schmeckt's dir?
32:59Und ob?
33:00Hast du schon probiert?
33:00Willst du was?
33:02Ja.
33:02Ist nicht jedermanns Sache.
33:04Ich weiß.
33:05Lass das trotzdem schmecken.
33:08Du,
33:08Joe,
33:09sag mal,
33:10woher beziehst du
33:11eigentlich dein Fleisch?
33:13Also vom Burgmüller
33:13jedenfalls nicht.
33:15Hat sich's schon rumgesprochen,
33:16dass der tot ist?
33:17Der Mann hat mir's erzählt.
33:18Das ist mein Metzger.
33:19Der Wimmer.
33:21Und mit dem Schlachthof selbst?
33:22Hast du mit dem was zu schaffen?
33:23Geh.
33:24Ich als Kleinstabnehmer.
33:26Da läuft alles über die Witzgerei.
33:30Ich hab für ihn noch eine Portion für dich.
33:33Danke, Mutter.
33:39Rund in der Gänau.
33:44Wer schafft?
33:49Marie, was ist?
33:51Das hab ich schon gemerkt.
33:53Sag mal,
33:54wie lang schreibt die eigentlich noch
33:55in dieser Rede?
33:57Ja,
33:57ich komm schon zurecht.
33:58Ja,
33:59danke.
33:59Servus.
34:00Soll ich mal,
34:01was soll denn das?
34:04Ja, süßen.
34:06Ja, Herrschaft,
34:07was ist denn jetzt los?
34:12Ja.
34:13Haben Sie schlecht geschlafen?
34:14Nein, wieso?
34:15Ach, nur so.
34:16Wir wollten doch heute
34:17Reitenauer bei so einer Frühschicht besuchen.
34:18Na,
34:19ich hab hier Frühschicht genug.
34:20Wann ist denn Ihre zu Ende?
34:21Ja,
34:22so in der Stunde,
34:23schätze ich.
34:24Die von Reitenauer in zwei.
34:25Ja,
34:26dann sagen wir mal,
34:29in einer Stunde
34:29am Schlachthof,
34:30okay?
34:31Da bin ich mal gespannt.
34:32Frohes Schaffen noch.
34:33Ja,
34:33danke.
34:35Frohes Schaffen.
34:39Du,
34:40reist die Zamsens landest du
34:41heute Abend
34:41in Bratruhe,
34:42gell?
34:42Schaff.
34:48Nein, nein, nein.
34:50Das ist jetzt nichts.
34:51Wie viele Anekdoten
34:52haben wir denn jetzt?
34:53Ähm,
34:54so,
34:54sind wir
34:55achte
34:56umeinand.
34:57Mit ein bisschen drumherum
34:58schätze ich,
34:58dass wir auf eine gute Viertelstunde kommen.
35:00Klangt das schon für die Ansprache?
35:02Leicht, Frau Hofer.
35:03Leicht.
35:03Sie müssen ja noch
35:04die Künstler vorstellen.
35:05Klar.
35:06Ausbildung,
35:06Werdegang,
35:07Auszeichnungen,
35:08dazu noch ein paar Bemerkungen
35:09zu den Instrumenten,
35:10die Sie spielen.
35:11Was haben wir denn alles dabei?
35:14Ähm,
35:14Klarinette,
35:15Bratsche und
35:15die gute alte Tuba.
35:17Sauber.
35:18Aber selber spielen
35:19muss ja die Instrumente nicht,
35:20oder?
35:22Frau Hofer.
35:36Schönen guten Morgen,
35:37Herr Reitenauer.
36:07Ach, Sie.
36:08haben da bestimmt ein paar Worte
36:09mit Ihnen gewechselt
36:09und bestimmt keine freundlichen.
36:11Wir können aber auch gerne
36:12ein paar Proben von dem Fleisch
36:13mitnehmen lassen
36:14und uns auf die Herkunft
36:15überprüfen.
36:16Das geht ruckzuck.
36:17Ja, jetzt hören Sie auf.
36:19Das ist jetzt wahrscheinlich
36:21gar nicht nötig.
36:21Ich meine,
36:22was ist,
36:24wenn ich mit Ihnen kooperieren würde?
36:25Das wäre auch ein Vorteil für Sie.
36:27Ja.
36:27Ja, aber da ist es jetzt
36:29nicht so günstig.
36:30Dann gehen wir halt woanders hin.
36:36Was sagen Sie dazu?
36:41Ja, bei den Lieferpapieren,
36:44da hat es einmal
36:44das eine oder andere
36:45versehen gegeben,
36:45also in puncto Herkunft.
36:48Ein versehen?
36:49Und das nennen Sie kooperieren?
36:51Ja, es war aber so.
36:53Hier und da mal
36:53eine kleine Unaufmerksamkeit.
36:55Und der Burgmüller,
36:56der hat dahinter
36:57immer gleich
36:57eine ganze Mafia vermutet.
36:59Mit Ihnen als Party,
37:00nehme ich an.
37:02Genau.
37:03Nein, das ist ja
37:04total abwegig, oder?
37:05Das habe ich Herrn Burgmüller
37:06schließlich aber auch
37:06klar machen können.
37:08Also, Sie wollen uns sagen,
37:09dass Sie seine Zweifel
37:10ausgeräumt haben.
37:10Genau.
37:11Dann haben Sie unsere Zweifel
37:13leider nicht ausgeräumt,
37:14Herr Reitenauer.
37:15Wir glauben nämlich,
37:16dass Sie die Papiere
37:17gefälscht haben
37:17und dass Herr Burgmüller
37:19Sie mit dieser Wahrheit
37:20konfrontiert hat
37:20und Sie ihn deswegen
37:21ermordet haben.
37:22Das ist ja absurd,
37:24das geht ja gar nicht.
37:24Ich war ja zu der Zeit
37:25im Schlachthof.
37:26Das haben Sie in der
37:26Zwischenzeit überprüfen lassen.
37:28Herr Reitenauer,
37:29im Schlachthof waren Sie
37:30erst um zehn nach sechs.
37:32Aber für die Zeit davor,
37:33also für die Tatzeit,
37:34haben Sie kein Alibi.
37:35Doch, da war ich auf dem Weg
37:36von meiner Wohnung
37:36zum Schlachthof.
37:37Und dieser Weg führt genau
37:38der Metzgerin Burgmüller vorbei.
37:40Ja, freilich.
37:41Das ist ja mal ein tolles Alibi.
37:42Sie waren zur Tatzeit
37:43am Tatort.
37:44Ja, ich wäre aber
37:45natürlich nicht direkt.
37:46Ich bin draußen
37:47an dem Geschäft vorbei,
37:48auf der anderen Straßenseite.
37:49Durch Schaufenster habe ich gesehen,
37:50wie der Burgmüller
37:51und der Hilbinger
37:51gerade das Fleisch
37:52aus dem Gefrierraum
37:52geschafft haben.
37:54Wenn ich da rein wäre,
37:56dann hätte ich mit der Hilbinger
37:56ja gesehen.
37:58Hat er aber nicht,
37:59oder?
38:00Vielleicht haben Sie gewartet,
38:01bis der Hilbinger weg war
38:01und sind dann in den Laden rein.
38:03Na, wenn ich es Ihnen sage,
38:04ich bin gleich weiter
38:04zum Schlachthof.
38:05Ich war ja eh schon spät dran.
38:07Sie drehen sehr,
38:08wie Sie es brauchen.
38:09Na, bestimmt nicht.
38:12Da fragst du halt
38:13die Frau Burgmüller.
38:16Wieso?
38:16Was ist mit der?
38:17Ja, die müsste es eigentlich
38:18bestätigen können.
38:19Die ist nämlich
38:20oben am Fenster gestanden.
38:22Die muss man ja gesehen haben.
38:25Herr Reitener,
38:26Sie sind so gut
38:26und warten Sie mal
38:27drüben bei der Frau Stuttl.
38:34Die Frau Burgmüller
38:35ist also gar nicht
38:36gleich wieder eingeschlafen.
38:38Sondern hat oben
38:38am Fenster gestanden.
38:39Um zu warten,
38:40bis der Hilbinger weg ist.
38:44Da oben am Fenster
38:45haben Sie darauf gewartet,
38:45dass der Hilbinger wegfährt.
38:48Ich habe auf meinen Sohn gewartet.
38:52Er war ja die ganze Nacht
38:53unterwegs,
38:55seine Einschreibung
38:56an der Universität feiern.
38:58Und ich habe ja gewusst,
38:59dass er das
39:00meinem Mann beichten wollte
39:01an dem Morgen.
39:02Und Sie haben geahnt,
39:03dass er sich einen Mann
39:04aufregen würde?
39:05Ich wollte ein bisschen
39:06vorbauen.
39:08Als der Hilbinger
39:09weggefahren ist,
39:12da bin ich nun
39:12da in den Lohn,
39:13damit ich den Sepp
39:14behutsam auf den Schock
39:16vorbereite.
39:16Wie haben Sie das gemacht?
39:20Ich habe ihm gesagt,
39:21dass der Ludwig
39:22den Lohn
39:23nicht übernehmen wird.
39:25Und dass das
39:26auch in meinem Sinne ist.
39:27Ich will nämlich schon lang,
39:28dass der Lohn verkauft wird
39:30und mir mit dem Geld
39:31noch ein bisschen...
39:32Wegfahren wollten Sie.
39:34Verreisen.
39:38Ich stehe jetzt
39:39über 30 Jahre
39:40in dem Lohn drin.
39:42Tag ein, Tag aus.
39:44Ich wollte halt noch ein bisschen
39:46was haben von meinem Leben.
39:48Und was hat der Mann dazu gesagt?
39:51Nix.
39:52Da hat er noch nie was dazu gesagt.
39:55Das hat ihn überhaupt
39:56nicht interessiert.
39:58Er ist nur immer zwischen dem
40:00Kühl- und dem Gefrierer
40:01hin und her geredet.
40:04Und dann habe ich die Katze
40:06aus dem Sack gelassen.
40:08Und ihm gesagt,
40:10dass das alles sowieso
40:11schon beschlossene Sache ist.
40:14Und dass sich der Ludwig
40:15an der Universität
40:16geschrieben hat.
40:17Und das hat Ihren Mann
40:18verärgert?
40:19Der hat gekocht vor Ort.
40:21Und gesagt,
40:22dass er das dem Ludwig
40:23schon noch austreiben wird.
40:25Stocknärisch war er.
40:28Und
40:29als er dann wieder
40:30im Gefrieraum
40:31verschwunden ist,
40:33dann habe ich
40:34die Tür zudrückt
40:37und mit dem Hebe
40:38zugemacht,
40:40damit er sich abkühlt
40:41habe,
40:41wie er ihm gesagt hat.
40:44Ich wollte ihn doch
40:45nicht umbringen.
40:47Ich wollte er nur,
40:49dass er wieder
40:50zur Vernunft kommt.
40:51Und
40:52werde ich dann
40:53zehn Minuten später
40:54wieder aufgemacht
40:55und damit er ihn rauslassen.
40:58Da habe ich dann gesehen,
40:59dass er tot war.
41:04Ich habe die Tür
41:05einfach wieder zugemacht
41:08und gehofft,
41:09dass es wieder
41:09ein unglücksfall ausschaut.
41:25Frau Burgmüller,
41:26wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:38Tja,
41:39das ist dann wohl das
41:40definitive Ende der
41:41Metzgerei Burgmüller.
41:42Ja,
41:43schaut.
41:44Jetzt werden wir uns
41:45in die andere
41:45Metzgerei suchen müssen.
41:47Oder Sie werden
41:47Vegetarier.
41:49Er geht in Kamil
41:50durch die Nordlöhe.
41:51Ich weiß.
41:52Ich weiß.
41:52Ich weiß.
41:53Ich weiß.
41:53Ich weiß.
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