- vor 6 Monaten
Die Rosenheim-Cops (563) Staffel 24 Folge 9 - Ein riesiges Problem
Die Rosenheim-Cops (563) Staffel 24 Folge 9 - Ein riesiges Problem
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KurzfilmeTranskript
00:00Krippe-Russenheim-Apparat-Stockl, grüß Gott.
00:13Ja?
00:15Bad Aiblinger Kurpark, ja?
00:18Bitte bleiben Sie ganz ruhig, fassen Sie nichts an, wir kommen.
00:22Michi?
00:23Ich weiß genau, was du jetzt sagen wirst.
00:25Ja, es gab eine Leiche, und zwar im Bad Aiblinger Kurpark im dortigen Buchenheim.
00:29Ich kenne es, wunderschön.
00:30Ja, dann sag doch bitte der Frau Dimas und dem Herrn Hansen Bescheid und beschreib Ihnen den Weg und ich informiere den Kilian.
00:38Bitte schön, Dresd.
00:51Guten Morgen, Miriam. Heute bist du aber früher dran.
00:54Ja, Kilian, man kann es sich nicht aussuchen.
00:56Wo muss ich denn hin?
00:57In den Kurpark von Bad Aibling zum dortigen Buchenhain.
01:01Finde ich den.
01:01Na, das lasst du am besten von der Frau Hofer beschreiben, weil ich muss jetzt ganz dringend zum Herrn Achtziger.
01:06Gut, bis später.
01:08Frau Hofer, wie finde ich denn am besten den Buchenhain im Kurpark von Bad Aibling?
01:13Ah, das ist eigentlich gar nicht so schwer.
01:15Also pass jetzt auf, wenn Sie nach Aibling reinkommen, dann gleich die erste rechts und die zweite links.
01:21Oder was andersrum.
01:24Ach, Kaffee.
01:31Herein.
01:33Ach, Frau Stonkel, ich bin so gut wie fertig.
01:36Ja, dann schaffen Sie es ja noch rechtzeitig zur Sitzung mit den Polizeiführungskräften in Neu-Ulm.
01:40Ja, und Sie denken bitte an die Dienstplanänderung im nächsten Monat.
01:44Ja, ich spring gleich in der Personalabteilung vorbei.
01:47Und dann erinnern Sie sich noch bitte den Herrn Donato an die Bilanz.
01:50Auf das.
01:52Achtziger?
01:54Ja, ja.
01:55Nein, ich habe jetzt leider überhaupt keine Zeit.
01:58Ich reiche Sie an meine Sekretärin weiter.
02:00Jo.
02:02Das war jetzt ein Herr Geisler vom Zentralen Beschaffungsamt.
02:06Es geht um irgendwelche neuen Archivschränke.
02:08Keine Ahnung.
02:09Ich muss jetzt los.
02:10Äh, ja.
02:15Ja, Herr Geisler, was kann ich für Sie tun?
02:18Ja?
02:19Ja, bleiben Sie ganz ruhig.
02:21Die Liefermodalitäten besprechen Sie am besten mit unserem Hausmeister.
02:24Dem gebe ich das jetzt gleich weiter und der meldet sich dann bei Ihnen, gell?
02:27Ja, wiederhören.
02:37Herr Achtziger, grüß Gott.
02:38Nein, hier spricht die Frau Stockel.
02:40Das ist doch ein Anschluss von meinem Achtziger.
02:42Aber ich bin gerade in seinem Büro.
02:43Was gibt es denn?
02:44Es geht um die Lieferung von Archivschränken.
02:47Dafür weiß ich ja gar nichts.
02:48Ja, das läuft wohl alles direkt über den Herrn Achtziger.
02:51Aha.
02:52Und wie kann ich helfen?
02:53Herr Winkler, Sie möchten bitte einen Herrn Geisler vom Zentralen Beschaffungsamt anrufen.
02:58Da geht es darum, dass noch was abgemessen werden muss etc.
03:01So genau weiß ich das nicht.
03:02Gut, mache ich.
03:03Haben Sie die Nummer für mich?
03:04Herr Winkler, die werden Sie doch wohl noch selber herausfinden, oder?
03:07Wo bleibt denn jetzt der Kerl?
03:10Na ja, der ist halt nicht von da.
03:12Aber er wird schon herfinden.
03:14Meinen Sie?
03:14Ja.
03:15Ja gut, dann schauen wir beiden am besten schon mal, was Elena zu berichten hat.
03:20Nein.
03:20Winkler vom Gebäudemanagement des Polizeipräsidiums Rosenheim, den Herrn Geisler hätte gern gesprochen.
03:31Dann sagen Sie ihn bitte, er soll mich zurückrufen.
03:35Die Nummer wird angezeigt?
03:37Besten Dank.
03:38Auf Wiederhören.
03:39Guten Morgen.
03:46Grüß dich.
03:47Mein Kollege auch schon da, ja?
03:49Wart ihr schon lang?
03:50Nein.
03:50Schwamm drüber.
03:52Wieso genau habe ich gerade die Elena weggefahren gesehen?
03:55Die hat dringend ins Kommissariat fahren müssen.
03:57Die kriegt nämlich heute ihre neue Isotopenzentrifuge.
04:02Aber sie hat uns alles erklärt.
04:04Gut, dann legen wir mal los.
04:05Pass auf.
04:05Wir haben gerade vorhin mit einem Herrn geredet, mit einem Manuel Klausner.
04:10Der Herr Klausner ist ein Jogger und der joggt hier jeden Tag exakt 15 Runden.
04:16Und heute, bei Runde Nummer 14, hat er auf einmal gemerkt, hoppala, mein rechtes Schuhband ist offen.
04:21Hat er sich hingekniet, hat das Schuhband wieder zugemacht und bei dem Moment hat er ihn gefunden.
04:27Und wer ist er?
04:28Gute Frage, wissen wir nicht.
04:30Er hat kein Ausweis dabei.
04:32Ja, aber ein paar Visitenkarten.
04:34Und da steht drauf, Wolfram Berterle, Weißpräsident und Seniorberater bei der Firma E-Diese-Konsult.
04:43In Bad Eibling.
04:45Aha.
04:46Jetzt sagen Sie mal her, ist auch die Telefonnummer drauf?
04:48Ja.
04:49Ja, ist auch eine Handynummer.
04:51Ja.
04:51Du hast auch, bist klein in eine Mailbox.
04:53Aha.
04:54Also, er ist also erstochen worden?
04:56Wie man sieht, ja, von hinten zwischen die Schulterblätter, wie man auch sieht, war sofort tot.
05:01Tatzeit?
05:01Laut unserer Rechtsmedizinerin irgendwann zwischen 1 und 3 Uhr in der Nacht, oder, Herr Mann?
05:07Ja, ja, ja.
05:08Was hat er denn nun in die Uhrzeit hier gemacht?
05:10Also der Weg hier ist eine Abkürzung zwischen der Innenstadt und dem Ortsteil Willingen.
05:14Vielleicht wollte er ja dahin.
05:15Ja, und er kam von dort und wollte in die Innenstadt.
05:17Ja, aber Spuren haben wir keine gefunden.
05:19Schade.
05:20Und gibt's was zur Tatwaffe?
05:21Tja, das stinkt nach meines Küchenmesser.
05:24Keine Fingerabdrücke.
05:25Was ich weiß, ist, er trägt einen maßgeschneiderten Anzug.
05:28Das erkennen Sie?
05:29Ich erkenne sogar, dass es sich dabei um englischen Tweet handelt, Herr Kollege.
05:33Hut ab, Herr Hansen.
05:35Könnte es ein Raubmord gewesen sein?
05:37Nein.
05:37Also, in dem Portemonnaie sind noch 100 Euro und die Uhr war auch noch dabei.
05:41Und sein Handy.
05:44Das ist allerdings kaputt.
05:45Wie ist das passiert?
05:47Vielleicht beim Sturz.
05:49Oder der Täter hat's zerstört.
05:51Aha, kommt da die Daten ran?
05:52Ich geb's gleich in die KTU. Mal sehen, was Sie machen können.
05:55Gut, danke, Jasmin.
05:56Gut, Michi, und du würd ich vorschlagen, fährst jetzt zu dieser Firma.
06:01IDC Consult.
06:02Genau, und fragst nach der Personalakte.
06:04Wir fahren hinterher und befragen die Kollegen.
06:06Gut, das ist recht.
06:07Ach, und Herr Mohr, bitten Sie unsere liebe Frau Stockl, Informationen über den Toten zusammenzutragen.
06:11Sie wissen schon.
06:13Mohr, ich war unterwegs.
06:15Für Teig.
06:15Polizei Präsidium Rosenheim, Gebäudemanagement Winkler.
06:28Herr Geisler.
06:30Ja, die Frau Stockl hat's ausgerichtet.
06:32Es geht um die Lieferung von den Archivschränken.
06:36Wie groß sind die?
06:37Oh, da muss ich erst mal nachmessen.
06:43Ich meld mich wieder.
06:47Was sind denn das für Mordsdinge?
06:49Was denn?
06:49Die neue Stränge fürs Archiv.
06:52Die überhaupt durch die Eingangstube passen?
06:55Ja, besser wär's, oder?
06:56Herr Mohr, was machen Sie denn schon wieder hier?
07:06Ich dachte, wir treffen uns in der Beraterfirma.
07:08Ja, das könnt ihr euch schenken.
07:09Wieso?
07:09Bei denen kennt niemand den Wolfram Bertille.
07:12Wie bitte?
07:12Ja.
07:13Ich hab sogar ein Foto von ihm besorgt.
07:14Haben sie noch immer nicht gekannt.
07:15Ja, wer ist dann unser Toter?
07:17Ja, pff.
07:17Hat Frau Stockl schon was rausgefunden?
07:19Hab ich nicht erreicht.
07:20Madame ist nicht am Platz.
07:22Aha.
07:23Na gut, dann rufe ich Elena an.
07:25Sobald der Tote bei ist, soll sie Fingerabdrücke nehmen
07:27und der KTU zur Analyse schicken.
07:28Vielleicht ist er bei uns im System.
07:31Hallo Elena.
07:32Folgendes.
07:33Das bremst uns jetzt schon aus, Michi.
07:35Hilft ja nicht.
07:41So, meine Damen.
07:42Das sind zwei Unterlagen aus der Personalabteilung.
07:44Die müssen ganz dringend nach München.
07:46Alles klar.
07:47Geben Sie es mir.
07:48Was wird das eigentlich?
07:49Der Herr Winkler misst die Tür aus.
07:51Das seh ich, Frau Grasecker.
07:53Aber warum?
07:54Na ja, wegen der neuen Aktenschränke fürs Archiv.
07:57Sind die so groß?
07:58Mhm, angeblich.
08:01Und Hannes, geht's sich's aus?
08:04Also knapp wird es schon.
08:07Also Entschuldigung, wenn das hier oben schon so eine knappe Geschichte ist.
08:10Wie wird denn das dann erst unten mit den Türen vom Archiv?
08:14Was?
08:15Das ist ja geschwinder gegangen, wie ich geglaubt hab.
08:17Du, schickst du es mir bitte aufs Handy?
08:20Danke, Fonse.
08:21Ende.
08:21Das war der Fonse.
08:23Aha.
08:23Stellt euch vor, die Fingerabdrücke vom Opfer sind in unserem System.
08:26Ah ja, und?
08:27Na ja, Stefan Mager, 65 Jahre alt, Tinybackenstraße 47, in Bad Eimlenk.
08:33Aber warum sind seine Fingerabdrücke bei uns im System?
08:35Warum?
08:36Ja.
08:37Ja, das hat der Fonse jetzt auch nicht gewusst.
08:40Na gut.
08:41Herr Monat, schnappen Sie sich bitte ein paar Kollegen von der Spurensicherung,
08:43fahren zur Wohnung von Herrn Mager und schauen sich da mal um.
08:45Läuse.
08:46Wir kommen auch gleich.
08:47Fein.
08:47Ich rufe jetzt die Miriam an, die wird schon herauskriegen, warum der bei uns im System ist.
08:51Falls sie wieder erreichbar ist.
08:54Hier ist sie.
08:57Grüß Sie, Miriam.
08:58Kilian, was hättest du denn gebraucht?
08:59Folgendes.
09:00Der Tote heißt Stefan Mager, ist 65 Jahre alt und wohnt in Bad Aibling.
09:05Seine Fingerabdrücke sind bei uns im System drin, aber wir wissen nicht warum.
09:09Ja, Moment, da schau ich doch gleich mal nach.
09:11So, jetzt da hier Seite.
09:14Moment gleich, gell?
09:16Stefan Mager.
09:19Ah ja, da haben wir ihn schon.
09:21Der hat vor acht Jahren 13 Monate auf Bewährung gekriegt.
09:25Wieso das?
09:26Kreditkartenbetrug.
09:28Aha.
09:29Gut, dann nur bitte das übliche Telefonverbindungen, Bankauskunft und Testament und so weiter und
09:34so fort, Miriam.
09:34Danke dir.
09:35Tut du komplett, du kriegst du, Kilian.
09:37Bis später.
09:39Ja, ich schaue da jetzt sofort nach und Sie rufen mich gleich zurück.
09:43So machen wir das.
09:44Wiederhören.
09:45Herr Donato.
09:47Herr Winkler.
09:48Heute werden doch die neuen Aktenschränke fürs Archiv geliefert.
09:51Von weiß ich gar nichts.
09:52Das läuft direkt über den Herrn Achtziger.
09:54Ach so.
09:57Jedenfalls hat mir der Herr Geisler vom Zentralen Beschaffungsamt die Maße durchgegeben.
10:01Und dann habe ich erst einmal nachgeschaut, ob die überhaupt durch die Eingangstür passen.
10:05Und?
10:06Passen die?
10:06Wenn man die Flügel aushängt, dann wird es gehen.
10:09Aber dazu bräuchte ich nur zwei Leute zur Unterstützung.
10:12Langsam, Herr Winkler.
10:13Passen die Schränke denn dann überhaupt durch die Tür ins Archiv?
10:15Das war's ja noch gar nicht.
10:19Ja, messen Sie ja lieber auch mal nach.
10:21Donato?
10:22Alles klar.
10:23Ich muss nachher sowieso mal in den Hunderland-Keller.
10:26Ja, hier bin ich.
10:28Ja, ich hab mir das jetzt mal angesehen.
10:33Da hat er also gewohnt.
10:35Passt ja mal irgendwie gar nicht zu seinem Maßanzug, oder?
10:38Ja, dann schauen wir uns doch mal drinnen um, Herr Kaya.
10:41Gute Idee, Herr Hansen.
10:42Ja, gell?
10:50Da hat sich aber einer die letzten 40 Jahre Kammöbel mehr gekauft, hm?
10:54Ja, das Sparen lernt man von den Reichen, Herr Kaya.
10:57Man kann's auch übertreiben, Herr Hansen.
11:00Entschuldigung, kommen Sie mal bitte.
11:01Ja.
11:05So, schaut Sie mal her.
11:07Das Schlafzimmer.
11:08Ja, genau.
11:08Was sagt sie denn hier dazu?
11:13Zeigen Sie mal.
11:14Das schaut wieder ganz edel aus.
11:16Ist es auch.
11:17Ist auch eine Maßanfertigung.
11:19Ist aber noch nicht alles.
11:20Nichts?
11:21Nein.
11:24Bitte schön.
11:28Jetzt weiß ich auch, wo er sein Geld investiert hat.
11:30Ja, diese Uhren hier, Herr Kollege, sind allerdings billige Plagiate.
11:33Echt?
11:34Nein, das ist nicht echt.
11:36Also die falschen Visitenkarten, die teuren Maßanzüge, die gefälschten Uhren.
11:40Sieht doch schwer danach aus, als hätte der Herr Mager was am Laufen gehabt.
11:43Wieder Betrug?
11:45Ich habe nur was für dich.
11:48Ja.
11:48Das ist ein Taschenkalender.
11:52Und es schaut so aus, als wäre er relativ oft im Tanzcafé am Park gewesen.
11:57Und so auch gestern Abend.
11:59Tatsächlich.
12:00Na, das ist doch was.
12:01Dann fragen wir doch mal da ganz direkt, was die über den Mann wissen.
12:04Danke, Herr Mohr.
12:05Sehr gern.
12:05Ach, ähm, ich mache die Nachbarn fertig.
12:09Entschuldigung.
12:10So.
12:15Ja?
12:17Guten Tag.
12:19Grüß Gott.
12:19Äh, wie kann ich einer helfen?
12:22Ich komme wegen dem Toten heute Morgen im Kohlpark.
12:25Moment einmal, wer sind Sie denn überhaupt?
12:28Fallhuber.
12:29Wallburger, Fallhuber.
12:31Aus Bad Eibling.
12:32Und was ist jetzt Ihr Anliegen?
12:33Ich fürchte, dass es sich um einen Bekannten von mir handelt.
12:38Wie kommen wir uns denn da drauf?
12:40Nun, wir waren zum Frühstück verabredet.
12:42Und da ist er nicht aufgetaucht.
12:44Und telefonisch erreiche ich ihn nicht.
12:46Frau Fallhuber, wie heißt denn Ihr Bekannter?
12:48Wolfram Berthele.
12:51Wolfram Berthele, da kann ich Sie beruhigen.
12:53Unser Toter ist identifiziert und der hat einen ganz anderen Namen.
12:56Sollte ich vielleicht dann eine Vermisstenanzeige aufgeben?
13:00Ich glaube, das ist nur ein bisschen früh.
13:01Sie vermissen Ihren Bekannten noch erst seit ein paar Stunden.
13:05Da haben Sie wahrscheinlich recht.
13:08Wissen Sie was?
13:09Lassen Sie mal Ihre Telefonnummer dauern.
13:11Wenn was ist, rufe ich Sie zurück.
13:12Gut.
13:140 1...
13:15Tut mir leid. Heute ist Ruhetag.
13:23Ah ja. Hauptkommissar Hansen, Krippe Rosenheim, mein Kollege Kommissar Kaya.
13:28Sarah Niedermeyer? Was macht denn die Polizei bei uns?
13:32Es geht um einen Ihrer Gäste, den Stefan Mager.
13:35Nie gehört.
13:36Aber um ehrlich zu sein, ich kenne die Gäste hier auch nicht.
13:39Mein Mann kümmert sich um das Tanzcafé.
13:41Aha. Und was machen Sie hier?
13:43Ich leite in erster Linie Niedermeyer Feinkost und Catering.
13:46Und Sie sind da die Chefin?
13:48Ja, genau. Ich müsste jetzt auch los. Ich habe einen Termin in Freising.
13:52Melden Sie sich doch einfach, wenn ich irgendwas für Sie tun kann.
13:56Das werde ich machen.
13:57Ja.
13:58Wo finden wir denn Ihren Garten?
14:00Der ist drin. Im Café.
14:01Aha. Gut. Schönen Tag noch.
14:03Gleichfalls wieder schon.
14:05Wollen wir?
14:05Ja.
14:12Entschuldigung, wir haben einen Ruhetag.
14:14Ja, wissen wir. Was machen Sie dann hier?
14:18Ich decke für morgen ein.
14:20Und warum wollen Sie das denn wissen?
14:21Kripo.
14:22Wo findet man denn den Herrn Niedermeyer?
14:25Grüß Gott. Kann ich Ihnen helfen?
14:27Herr Niedermeyer?
14:28Ja.
14:28Guten Tag. Hauptkommissar Hansen, Kripo Rosenheim, mein Kollege Kommissar Kaya.
14:32Eine Frage. Kennen Sie einen Stefan Mager?
14:36Stefan Mager? Nein, sagt mir nichts.
14:39Kennen Sie dann vielleicht einen Wolfram Berthele?
14:41Der Wolfram? Ja, klar. Der ist öfters hier.
14:45Herr Berthele? Ja, der ist Stammgast. Der kommt immer zu unseren Tanztees.
14:49Und ist er gestern Abend A-Tag gewesen?
14:51Gestern. Ähm. Na? Oder hast du den gesehen, Thomas?
14:55Nein. Wieso? Worum geht es denn überhaupt?
14:58Er ist heute in der Früh ermordet aufgefunden worden.
15:00Was? Das gibt es ja nicht.
15:03Was ist denn passiert?
15:05Ja, das ermitteln wir gerade.
15:07Hat er sich denn hier regelmäßig mit jemandem getroffen?
15:10Naja, der kam eigentlich immer mit der Veronika Xölpointner.
15:14Die zwei haben sich hier kennengelernt.
15:17Die Frau Xölpointner? Kimmt ja aus Bad Aibling.
15:19Ja, sicher.
15:21Aha. Na gut, da haben Sie uns schon sehr weitergeholfen.
15:24Falls Ihnen noch was einfallen sollte, melden Sie sich bitte, ja?
15:27Ja, natürlich. Gut, danke. Schönen Ruhetag noch.
15:31Ja, danke. Das ist ja schrecklich.
15:40Wie wäre es, wenn Frau Stockl uns diese Veronika Xölpointner gleich mal einbestellt?
15:44Gute Idee, Herr Hansen.
15:46Ja, ne? Könnte doch glatt von Ihnen sein.
15:49Ja, Herr Hansen?
15:50Liebe Frau Stockl.
15:51Was hätten Sie denn braucht?
15:52Folgendes. In Bad Aibling gibt es eine gewisse Veronika Xölpointner.
15:56War wohl eine Bekannte des Toten?
15:58Schon wieder Bekannte.
15:59Pardon? Gibt es da noch jemanden?
16:01Ja, also vorher war eine Frau da.
16:03Aber ich glaube, die hat nichts mit dem Fall zu tun.
16:05Ach so. Okay, gut. Dann bestellen Sie uns Frau Xölpointner bitte ein.
16:08Und ja, wir sind auch auf dem Weg ins Kommissariat.
16:11Ist recht. Bis später.
16:13Veronika Xölpointner, das sagt mal was.
16:15Moment.
16:16Ja, stimmt. Das ist ja die von der Brauerei.
16:25Richtig.
16:31Herr Hansen, da können Sie jetzt nicht parken.
16:34Tag, Herr Winkler.
16:35Hallo.
16:35Dann sagen Sie mal, warum soll ich hier nicht parken dürfen?
16:37Der LKW mit dem neuen Archivschränkern kommt gleich und er braucht dort Platz zum Ausladen.
16:41Ah, verstehe. Das hat natürlich Priorität.
16:44Wie haben Sie sich das vorgestellt? Wo sollen wir jetzt hin?
16:46Da müsstest du derweil mal in die Seitenstraßen schauen.
16:48Indem.
16:49Herr Winkler, ich habe hier schon einen Job zu erledigen.
16:51Ich auch, Herr Hansen. Ich auch.
16:56Ja, was ist denn da los?
16:58Herr Kaya, Sie können ja nicht einfach parken. Herr Winkler erwartet die Lieferung. Wir müssen woanders hin.
17:02Dann in den Seitenstraßen oder was?
17:04Schauen Sie. Der kommt gleich drauf.
17:06In Hamburg hatten wir auch einen Hausmeister mit sehr witzigen Ideen.
17:09Die erste Miriam.
17:13Kilian.
17:13Sag mal, was ist denn da draußen los? Der Herr Winkler sperrt die ganzen Parkplätze.
17:17Ja, ja, ich weiß. Die neuen Archivschränke kommen heute.
17:21Und deswegen macht er so einen Aufstand?
17:22Tja.
17:24Hallo, Frau Stockl.
17:25Ah, Herr Hansen. Haben Sie jetzt endlich auch einen Parkplatz gefunden?
17:28Ja, nachdem der Kollege erstmal einen weggeschnappt hat, gell?
17:30Ja, ja, ist klar.
17:33Frau Stockl, was hat Ihre Recherche ergeben?
17:35Also, der Herr Mager hat kein Testament und stellt sich vor, der hat nicht einmal Verwandtschaft.
17:39Seine Finanzen?
17:41Kilian, es geht nicht immer alles zack, zack. Bankauskunft und Telefonverbindung dauern halt noch.
17:46Ja, aber so ein bisschen Druck können Sie schon noch machen, ne?
17:48Ja. Immer zack, zack und Druck, Druck.
17:51Ja?
17:53Xalpointner, grüß Gott. Ich soll mich da melden?
17:56Frau Xalpointner, Sie können ja gleich nicht kommen.
17:58Ja.
18:01Bitte.
18:03Husch, husch.
18:05Ja, ja.
18:09Darf ich vorstellen, das ist mein Kollege Hauptkommissar Sven Hansen. Ich bin der Kommissar Kilian Kaya.
18:14Angenehm.
18:15Ganz meinerseits. Setzen Sie sich doch.
18:20Frau Xalpointner, es geht um Ihren Bekannten, den Wolfram Berthele.
18:26Ja? Was hieß mit dem Wolfram?
18:27Ja. Der ist heute in der Früh im Kurpark von Bad Aibling gefunden worden.
18:32Er mordet.
18:35Das ist ja furchtbar.
18:38Haben Sie ihn öfter im Tanzcafé am Park getroffen?
18:40Ja. Wir haben uns da vor einem halben Jahr kennengelernt und rasch angefreundet.
18:46Ja? Was war er denn für ein Mensch?
18:48Der Wolfram, der wusste, was er wollte. War zielstrebig und erfolgreich. Das muss er ja auch sein als Unternehmensberater.
18:59Haben Sie ihn ja außerhalb vom Tanzcafé truffe?
19:04Hin und wieder, ja.
19:05Und auch bei ihm zu Hause?
19:08Der Wolfram lebte ja in einem luxuriösen Apartmentkomplex. Leider mit sehr neugierigen Nachbarn.
19:15Deswegen haben wir uns bei mir in der Vila getroffen.
19:20Frau Sölpointner, er ist kein Unternehmensberater gewesen und hat auch nicht in einem luxuriösen Apartment gewohnt.
19:25Nicht?
19:26Nein.
19:27Und er hieß auch nicht Wolfram Berthele, sondern Stefan Mager.
19:31Aber das, na das haut mich jetzt um.
19:46Können Sie mir mal verraten, wie ich die Schränke in ein Haus bringen soll?
19:50Das weiß ich nicht.
19:51Ja, aber die können doch nicht einfach so stehen bleiben.
19:54Da steht Lieferung bis Bordsteinkante. Und der Rest ist dein Problem. Bitte.
20:01Ist Ihnen in letzter Zeit irgendwas komisches aufgefallen?
20:10Nein. War alles wie immer.
20:13Wie immer. Warum waren Sie gestern nicht beim Tanzthil?
20:16Der Wolfram hatte keine Zeit. Er war wahrscheinlich zum Schafkopf verabredet.
20:21Mit wem hat er gespielt?
20:23Ich kenne die Herren nicht. Aber Sie haben sich immer im Goldenen Löwen getroffen.
20:28Und noch eine Frage. Wo waren Sie gestern Nacht zwischen 1 und 3 Uhr?
20:33Bei mir zu Hause im Bett natürlich. Allein.
20:36Stuckling, Mahlzeit.
20:39Michi?
20:40Ah, Herr Mohr, Sie suchen wir.
20:41Und ich suche euch.
20:42Na dann, Sie zuerst.
20:44Folgendes.
20:45Ich habe die Nachbarn von Herrn Mager geredet.
20:47Und die haben erzählt, der Herr Mager hat ein sehr bescheidenes, zurückgezogenes Dasein gefristet.
20:52Außer, wenn er mal fortgegangen ist.
20:54Da war er nämlich immer Pick und Bello benannt.
20:56Ah ja.
20:57Gut, Herr Mohr, nächste Aufgabe.
20:59Fahren Sie bitte zur Gaststätte Goldener Löwe.
21:01Frau Gesöllpointner meinte nämlich, dass er da öfter mal Schafkopf gespielt hat.
21:05Bleiben Goldener Löwe.
21:06Ja, ist auch mal.
21:07Und Michi, frag auch nach einem Wolfram Bertele.
21:10Vielleicht kennt er es ihn ja unter dem Namen.
21:12Logisch.
21:12Entschuldigung.
21:14Hast du gerade Wolfram Bertele gesagt?
21:16Ja, weil der Stefan Mager ist auch unter dem Namen Wolfram Bertele bekannt.
21:20Das ist ja lustig.
21:21Bei mir war eine Frau Fallhuber, die hat behauptet, dass der Tote im Park eventuell ihr Bekannter Wolfram Bertele sein könnte.
21:29Und der hast du wieder fortschlossen.
21:31Mit mir spricht der Korner.
21:33Also es ist furchtbar, aber die hast du wieder fortschlossen.
21:35Dann bestell die Frau Fallhuber doch einfach wieder ein.
21:38Ja gut, dass ich die Telefonnummer aufgeschrieben habe.
21:40Gott sei Dank.
21:41Ich freue mich sehr gut an den Löwen.
21:43Viel Glück.
21:43Danke.
21:46Also in der Verpackung passen die Schränke mit Sicherheit nicht durch die Tür.
21:51Dann pack ich sie halt aus.
21:53Herr Winkler, sind Sie wahnsinnig.
21:54Wie wollen Sie denn die da rauf und anschließend wieder runter ins Archiv bringen?
22:00Allmächtig.
22:01Jetzt habe ich ganz vergessen, die Archivtüren auszumessen.
22:06Die braucht ihr nicht ausmessen.
22:07Kann ich ja mal so sagen, dass ihr die Dinger garantiert nicht da unten durchbringt.
22:12Nee, garantiert nicht.
22:13So, jetzt hat die Bankauskunft vom Herrn Mager es gekommen.
22:18Gut, dann legen Sie mal los.
22:20Herr Hansen, Nomen ist Omen.
22:22Er hat kein geregeltes Einkommen gehabt.
22:24Das Haus hat er von den Eltern gehabt und da liegt noch eine Grundschule drauf.
22:27Das würde auch erklären, warum seine Uhren fälschungen sind.
22:30Ja, aber wie hat er dann seine ganzen maßgeschneiderten Anzüge finanziert?
22:34Das herauszufinden, liegt an Ihnen, meine Herren.
22:38Wie wahr, wie wahr. Danke.
22:39Bitte.
22:40Ich dachte, die Schränke passen durch die Tür.
22:43Durch den Eingang schon, wenn man sie auspackt.
22:45Aber ins Archiv passen so nicht.
22:49Na gut, dann müssen wir die Anlieferung stoppen, bis wir eine Lösung gefunden haben.
22:53Herr Donato, ich glaube, da gibt es jetzt ein Problem.
22:57Ach, du liebe Zeit.
23:07Kommt denn auf die Idee, diese Riesenteile fürs Archiv zu bestellen?
23:11Das war sie auch nicht.
23:13Und jetzt?
23:15Ich könnte die Schränke auseinanderbauen und im Archiv wieder zusammenschrauben.
23:20Wenn Sie das tun, geht im besten Fall nur unsere Garantie verloren.
23:24Und im schlimmsten?
23:25Im schlimmsten Fall haben wir zwei kaputte Schränke.
23:31Ich könnte es ja mal auspacken.
23:35Herr Winkler, nein, wir machen jetzt gar nichts, bevor wir uns nicht beim zentralen Beschaffungsamt rückversichert haben.
23:40Geht keiner ran.
23:49Bei denen brauchen wir uns auch ein bisschen Geduld, Herr Donato.
23:52Donato hier, Herr Polizeipräsidium Rosenheim.
23:54Es geht um die Aktenschränke, die wir heute geliefert bekommen haben.
23:57Das weiß ich jetzt auch nicht. Moment. Wie heißt der Mann, mit dem Sie Kontakt hatten?
24:03Geisler.
24:05Ein Herr Geisler ist dafür zuständig.
24:06Verstehe.
24:09Nein, richten Sie ihm doch bitte aus, dass er mich dringend zurückrufen soll.
24:14Danke, wiederhören.
24:17Herr Geisler ist im Moment nicht an seinem Platz.
24:19Das war heute früh schon nicht, wie ich ihn angerufen habe.
24:21Also, im goldenen Lügen kennt keiner einen Stefan Mager und keiner einen Wolfram Bertili.
24:30Ah ja, also hat er seine Schafkopfabende nur als Ausrede gegenüber Veronika Xölpointner benutzt. Aha.
24:36Was Herr Wohl stattdessen gemacht hat?
24:38Sich vielleicht mit einer anderen Frau getroffen?
24:41Apropos andere Frau, draußen war die Frau Fallhuber.
24:44Dann, Herr Mo, bitten Sie die Dame doch bitte herein.
24:46Sehr gerne.
24:49Frau Fallhuber, bitte!
24:51Guten Tag.
24:54Guten Tag.
24:55Frau Fallhuber, bitte, bitte.
24:59Wie kann ich Ihnen behilflich sein?
25:03Wie kann es eigentlich sein, dass wir neue Archivschränke bekommen und weder Sie noch ich wissen was davon?
25:08Wie gesagt, lauter Frau Stockel ging das direkt über den Herrn Achtziger.
25:12Moment.
25:13Polizeipräsidium Rosenheim, Controlling, Donator am Apparat.
25:17Herr Geisler.
25:18Ja, genau.
25:21Die passen bei uns nicht mal durch die Tür.
25:24Nein, bei uns hat niemand ausgemessen.
25:27Ein Jürgen Sonntag.
25:29Also ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand bei uns in Rosenheim diesen Namen hat.
25:32Sie kümmern sich drum.
25:36Danke.
25:37Wiederhören.
25:40Ich fürchte, es ist gewaltig was schief gelaufen.
25:42Wann haben Sie denn den Stefan Mager, also den Wolfram Bärtele, kennengelernt?
25:49Das war so vor circa zwei Monaten.
25:52Und wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?
25:54Gestern Morgen.
25:56Wir haben gemeinsam gebranscht.
25:57Gebranscht.
25:59Erzählen Sie mal, wie war Ihr Verhältnis zu ihm?
26:01Wir waren gute Bekannte.
26:04Wer nicht?
26:04Wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre da bestimmt mehr draus geworden.
26:10Aber Sie wollten das nicht, höre ich, Herr Ross?
26:12Ich habe die Aufmerksamkeit und die gemeinsame Zeit durchaus genossen.
26:16Aber Wolfram war mir etwas zu unstet.
26:19Können Sie das näher beschreiben?
26:24Er laufen kamen ihm irgendwelche Termine dazwischen.
26:27Er meinte, dass er beruflich sehr eingespannt ist.
26:30Was war nochmals im Beruf?
26:33Unternehmensberater.
26:34Bei der IDESA Consult.
26:35Also Frau Fallhuber, nach unseren Erkenntnissen ist er gar keiner regulären Arbeit nachgegangen.
26:41Also das ist das, was ich weiß.
26:43Frau Fallhuber, kennest du auch Veronika Xellpointner?
26:47Wer soll das sein?
26:48Das ist eine weitere Bekannte von Herrn Mager, alias Berthele.
26:52Tut mir leid, die Frau kenne ich nicht.
26:55Gut, dann sagen Sie mal, wo waren Sie vergangene Nacht zwischen ein und drei Uhr?
27:00Ist es die Tatzeit?
27:03Wo soll ich mitten in der Nacht gewesen sein?
27:06Im Bett natürlich.
27:07Kann es jemand bestätigen?
27:09Nein.
27:11Schade.
27:12Gut, dann können Sie jetzt gehen.
27:13Falls noch etwas sein sollte, wissen wir, wo wir Sie finden.
27:18Wiedersehen.
27:20Der Herr Geisler vom Beschaffungsamt hat sich gemeldet.
27:23Die Schränke sollten eigentlich nach Nürnberg.
27:25Und wie sind Sie denn dann bei uns gelandet?
27:27Ja, deren Archiv hat die Kostenstelle 155 137.
27:32Und wir haben 173.
27:34Also nur ein Zahndreher.
27:36Dieser ist wahrscheinlich Herr Geisler persönlich unterlaufen, weshalb er die Sache möglichst geräuschlos regeln möchte.
27:44Und wie?
27:46Er hat eine Spedition organisiert, die die Schränke hier holt und nach Nürnberg bringt.
27:50Aha.
27:50Also in den nächsten vier Tagen.
27:52Da haben Sie sowieso eine Fahrt von Rosenheim nach Nürnberg.
27:54Und dann nehmen Sie die Schränke einfach mit.
27:56Und so lange sollen die hier vor der Tür stehen bleiben?
27:59Sind doch gut verpackt.
28:00Außerdem, wer klaut schon direkt vor der Polizei?
28:04So, also der Stefan Mager hat ein zweites Konto gehabt.
28:08Und das habe ich deswegen nicht gleich gefunden, weil es bei einer anderen Bank ist.
28:11Ah, zeigen Sie mal her.
28:14Gut, auf dem Konto sieht es ja deutlich besser für ihn aus.
28:16Ja.
28:17Ja?
28:18Ja.
28:19Also vor vier Monaten sind da 50.000 Euro eingegangen.
28:23Und vor, ja, drei Tagen nochmal 10.000.
28:27Wissen wir, woher das Geld kommt?
28:29Ja, also die 50.000 Euro, Frau Stockel, stammt von einer Holding in Österreich?
28:33Ganz genau.
28:34Aber wer hinter dieser Holding steckt, das habe ich bis jetzt noch nicht rausfinden können.
28:38Na gut.
28:38Und die 10.000 waren eine Bareinzahlung.
28:41Also wenn ihr mich fragt...
28:43Wie fragen Sie?
28:43Vor einem halben Jahr beginnt die Bekanntschaft mit der Frau Xöhl-Pointner.
28:47Zwei Monate später kommt das erste Mal Geld auf sein Konto.
28:49Und dann, zwei Monate nachdem er die Frau Fallhuber kennengelernt hat, kommt schon wieder ein Geld auf sein Konto.
28:54Ja, also Sie meinen, das Geld stammt von den Frauen.
28:56Na ja, dann falschen Namen und spielt den erfolgreichen Unternehmensberater.
29:00Heiratsschwindler, ganz klar.
29:02Das ist da die Aussage.
29:03Ja, dann, Frau Stockel, bestellen Sie uns die Damen doch bitte mal ein.
29:06Aber das machen wir morgen, ne?
29:08Für heute würde ich sagen, ist Feierabend.
29:09Gut, machen wir es morgen.
29:10Schönen Feierabend.
29:11Bis morgen.
29:12Ja?
29:13Guten Abend, Frau Stockel.
29:17Herr Achtziger, wie war es im Schwäbischen?
29:20Informativ.
29:21Aber sagen Sie mal, was sind das für riesige Kisten, die da drunten auf dem Parkplatz stehen?
29:26Ach so, das sind die neuen Schränke fürs Archiv.
29:29Und warum stehen die im Freien?
29:31Weil es nicht durch die Tür passen?
29:34Wurde denn das vorher nicht überprüft?
29:35Ich gehe nicht davon aus.
29:36Dann sei es doch so gut und rufen Sie im Beschaffungsamt an und fragen, was da los ist.
29:42Na ja, probieren Sie es einfach.
29:46Ja, probieren Sie es einfach, Frau Stockel.
29:54Herr Reinhardt?
29:56Herr Achtziger.
29:57Im Beschaffungsamt war wirklich niemand mehr da.
30:01Na, dann rufe ich jetzt den Heiner Eschke an.
30:04Den Behördenleiter.
30:10Du, Heiner, Servus, Gerd hier.
30:11Okay, folgendes.
30:13Uns wurden heute neue Archivschränke geliefert, aber die passen nicht.
30:18Keine Ahnung.
30:19Ein Herr...
30:20Geißler heißt der Mann.
30:22Ein Herr Geißler hat sich bei uns gemeldet.
30:26Ja, die stehen noch draußen auf dem Parkplatz.
30:29Du kümmerst dich drum.
30:30Wunderbar.
30:31Dann bedanke ich mich.
30:32Servus, Heiner.
30:34Ja, die Archivschränke sind gar nicht für uns.
30:38Die sollen nach Nürnberg.
30:39Haha, da ist aber gehörig was schiefgelaufen.
30:42Das können wir es laut sagen.
30:45Joe, sag mal, hast du schon mal drüber nachgedacht, hier so Tanzabende zu veranstalten?
30:50Wie kommst du jetzt da drauf?
30:52Nein, wir waren heute im Tanzcafé am Park in Bad Aibling und es scheint es ganz gut zu laufen.
30:57Beim Niedermeyer, Thomas.
30:58Das war ja klar, dass du den kennst.
31:00Logisch.
31:01Und eins kann ich dir gleich sagen, das Café, das finanziert ihm seine Frau.
31:06So als kleines Hobby, damit er weg ist von der Straße.
31:09Das Geld, das verdient nämlich sie.
31:13Mit ihrem Feinkostladen?
31:14Laden?
31:16Das ist eine ganze Kette.
31:18Die machen Eventcatering in ganz Deutschland.
31:22Lass sie mal eine an.
31:23Ich wusste ja gar nicht, dass die so groß sind.
31:25Sagst du das?
31:25Dass du mich nicht hättest.
31:27Dann müsste ich mir eine Rotwander selbst noch schenken.
31:29Mh.
31:47Guten Morgen, Daniel.
31:48Äh, Christine?
31:50Hm?
31:51Ja?
31:52Alles gut bei dir?
31:54Eigentlich müssten ja doch die zwei Schränke stehen.
31:55Ha, stimmt.
31:57Die sind weg.
32:05Morgen.
32:06Morgen, Frau Lange.
32:07Morgen, Frau Grasecker.
32:08Morgen.
32:09Ähm, ist Herr Winkler schon im Haus?
32:11Ich hab mir halt noch nichts gesehen.
32:13Was hätten Sie denn braucht von ihm?
32:14Die Schränke, die da draußen waren, die sind weg.
32:18Hm?
32:19Jetzt, wo sie es saugen.
32:20Mir ist das vorher gar nicht aufgefallen.
32:22Sie wissen auch nicht, was mit denen passiert ist.
32:24Keine Ahnung.
32:25Wahrscheinlich hat der Hannes sie irgendwo anders hingebracht.
32:27Wie soll er es denn gemacht haben?
32:28Naja, vielleicht hat er sich was einfallen lassen.
32:31Sobald er kommt, schick ihn bitte zu mir, ja?
32:32Hm, mach ich.
32:34Moin, die Damen.
32:34Morgen.
32:35Guten Morgen, Herr Hansen.
32:37Schönen guten Morgen, Frau Stockel.
32:39Guten Morgen, Herr Hansen.
32:40Ah, Herr Kollege, auch schon da.
32:41Herr Hansen, steht das Dasein, dann können wir mal gleich loslegen.
32:45Mit was?
32:46Die Frau Fallhuber wartet auf euch.
32:48Ah, gut, dann kommt der Kaffee danach, als Belohnung.
32:58Kippo Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
33:01Herr Reschke, ja?
33:03Ah, der Herr Achtziger ist noch aushäusig, ja.
33:05Soll ich ihm was ausrichten?
33:06Frau Fallhuber, auf das Konto von Ihrem Bekannten, dem Stefan Mager.
33:10Ja, beziehungsweise Wolfram Bertille.
33:12Richtig.
33:13Auf sein Konto ist er in den letzten vier Monaten zweimal höhere Beträge einzuhalten worden.
33:17Was hat das mit mir zu tun?
33:19Naja, er hat einen falschen Namen benutzt.
33:20Er hat sich als erfolgreicher Unternehmensberater präsentiert.
33:24Und er hatte enge Kontakte zu verschiedenen Frauen.
33:28Und?
33:28Naja, wir vermuten, dass er ein Heiratsschwindler gewesen ist.
33:31Und sich von Frauen hier und da mal höhere Beträge hat geben lassen.
33:34Also von mir nicht.
33:36Im Gegenteil.
33:37Er hat mich immer eingeladen.
33:39Er hat mir sogar Geschenke gemacht.
33:42Was für Geschenke?
33:43Mal einen schönen Strauß oder einen Seidenschal.
33:47Einmal hat er mir sogar eine Kette von Galmisch geschenkt.
33:50Galmisch?
33:51Aha, der Juwelier in der Maximilianstraße in München?
33:54Genau der.
33:55Und er hat sie nie nach Geld gefragt.
33:58Der Wolfram wusste doch, dass es bei mir nichts zu holen gibt.
34:02Der war ehrlich verschlossen in mich.
34:04Und Sie in ihm auch?
34:07Wie gesagt, er war mehr zu unstet.
34:10Aber ich habe seine Aufmerksamkeiten genossen.
34:13Gut, Frau Fallhuber, wir werden Ihre Angaben überprüfen.
34:16Dann können Sie jetzt gehen.
34:20Der?
34:21Die Dame, wiedersehen.
34:25Also, wenn das Geld nicht von der Frau Fallhuber ist...
34:28Dann bleibt eigentlich nur eine übrig, ne?
34:31So.
34:37Miriam, du, wann kommt denn eigentlich die Frau Xölpointner?
34:41Die Frau Xölpointner hat heute in der Fülle noch einen Termin gehabt
34:44und wird danach gleich kommen.
34:46Aha.
34:47Frau Stockel?
34:48Ja.
34:49Sie kennen doch bestimmt den Juwelier Galmisch in München?
34:52Ja.
34:53Ja?
34:53Checken Sie doch bitte mal, ob der Herr Mager dort vor kurzem eine Kette erworben hat.
34:58Eine Kette?
34:59Ja, genau.
34:59Weil er die angebliche Frau Fallhuber geschenkt hat.
35:01Und wenn das stimmt, dann müsste dort eine Kartei sein.
35:04Gut, dann frage ich da mal nach.
35:06Sehr gut, danke.
35:07So, jetzt.
35:09Moin.
35:09Moin.
35:10Moin.
35:14Wo sind jetzt die Schränke?
35:16Wo sind die Schränke?
35:23Servus.
35:24Ah, servus, Hannes.
35:25Du, Kristin, sag mal, was ist mit der Schränke passiert?
35:28Haben die Füße gekriegt?
35:30Das hat uns der Herr Donato heute auch schon gefragt.
35:32Hast du die nicht weggebracht?
35:34Aber ich war doch heute gar nicht im Haus.
35:36Ja, also, gestohlen wird man sie doch nicht haben.
35:39Ich muss mit dem Herrn Donato sprechen.
35:47Wer klaut denn Archivschränke?
35:49Und noch dazu so große?
35:51Heizer doch, wird auch alles geklaut.
35:53Aber auch nicht direkt vor der Polizei.
35:57Und was machen wir jetzt?
35:59Wir informieren jetzt erstmal Herrn Achtziger.
36:07Guten Morgen, die Damen.
36:08Ah, guten Morgen, Herr Achtziger.
36:10Herr Achtziger, zu Ihnen wollten wir gerade.
36:12Guten Morgen erstmal.
36:13Guten Morgen.
36:14Um was geht's denn?
36:15Die Schränke sind weg.
36:16Ja, ist mir aufgefallen?
36:18Wahrscheinlich gestohlen.
36:20Gestohlen?
36:20Ja, also, es war eine Fehllieferung und die sollten in vier Tagen abgeholt werden.
36:24Wir müssen eine Anzeige machen.
36:26Na gut, dann kommen Sie erstmal mit.
36:31Ja?
36:33Frau Stockl.
36:34Herr Achtziger.
36:35Seien Sie das so gut und rufen Sie den Herrn Reschke vom Zentrum.
36:38Zentralen Beschaffungsamt an.
36:40Äh, was wollen Sie denn jetzt von dem schon wieder?
36:42Die Archivschränke sind gestohlen worden.
36:44Die Schränke, die draußen gestanden sind?
36:46Genau die.
36:47Die sind nicht gestohlen worden.
36:48Nicht?
36:49Nein.
36:50Nachdem der Herr Achtziger gestern den Herrn Reschke angerufen hat, hat er sich persönlich
36:53um die Sache gekümmert und die sind gleich heute in der Verabkürt worden.
36:56Tja, meine Herren, damit hat sich diese Angelegenheit ja in Wohlgefallen aufgelöst.
37:03Bitte, nach Ihnen.
37:11Miriam, was...
37:11Was Sie von mir wollten?
37:13Das ist eine lange Geschichte.
37:14Aber ich habe was für dich.
37:15Die Angaben von der Frau Fallhuber haben sich bestätigt.
37:19Der Herr Mager hat ihr tatsächlich eine Kette bei Galmisch gekauft.
37:22Gut.
37:24Ja?
37:26Grüß Gott.
37:27Ich sollte mich hier noch einmal melden.
37:29Frau Gsappalnta.
37:30Bitte.
37:30Einer von Wolframs Kunden stand angeblich kurz vor der Markteinführung eines neuen Produkts.
37:42Er selbst durfte nicht investieren wegen Insidergeschäften.
37:46Also haben Sie investiert?
37:48Ja.
37:49Ich verfüge über einiges Vermögen.
37:51Daher stammt das Geld.
37:52Aha.
37:53Dann haben Sie mal nachgefragt, was mit Ihrer Investition passiert.
37:56Nein, das habe ich nicht.
37:58Ich habe ihm ja vertraut.
37:59Und dann haben Sie noch einmal 10.000 Euro nachgeschossen.
38:03Diesmal im Bar.
38:04Nein, wieso?
38:06Ich habe ihm einmalig 50.000 gegeben.
38:09Na, vor ein paar Tagen hat Herr Mager 10.000 Euro auf sein Konto eingezahlt.
38:13Von mir stammt dieses Geld nicht.
38:16Wolfram und ich, wir haben auch gar keinen Kontakt mehr gehabt.
38:19Seit wann?
38:21Nach unserem letzten Tanztee sind wir zum Taxi gegangen.
38:26Wolfram hat dann behauptet, er hat sein Portemonnaie im Café vergessen.
38:29Er ist zurückgegangen und wie er wiedergekommen ist, war er plötzlich sehr kurz angepunden.
38:37Und hat er noch was gesagt?
38:39Nein.
38:41Er hat mich ins Taxi gesetzt und nach Hause geschickt.
38:43Aha.
38:44Wann genau war das?
38:45Vor einer Woche.
38:48Und seither haben wir auch nicht mehr miteinander gesprochen.
38:50Du Miriam, sag einmal, gibt es irgendwo irgendeinen Hinweis drauf, ob es neben der Frau Xellpoint und
38:57der Fall, ob er noch eine dritte Frau gegeben hat?
39:00Nein.
39:00Nix.
39:01Sie hat doch gerade erzählt, er ist in dieses Café gegangen.
39:04Und als er zurückkam, hat er sie ins Taxi gesetzt.
39:06Sie ist weg und danach kein Kontakt mehr.
39:09Dann ist vielleicht irgendwas im Café passiert.
39:11Stuttel, grüß dich.
39:14Mie.
39:14Herr Mohr.
39:16Der Fonsi ist schon ein Hund.
39:17Stellt sich einmal vor, der hat das Handy vom Mager auslesen können, obwohl das total
39:22der Haut war.
39:23Tja, und was hat er gefunden?
39:24Na, so Jets und Fotos und so.
39:27Und das ist das letzte Foto, was er selber gemacht hat.
39:31Schaut sie mich an.
39:31Das ist doch der Niedermeyer.
39:35Ja, aber das ist nicht seine Ehefrau.
39:42Herr Niedermeyer, Sie haben eine Affäre mit Ihrer Angestellten, Frau Schuster.
39:50Hast du das wirklich nötig, Thomas?
39:54Thomas und ich, wir lieben uns.
39:59Ach so, ja.
40:01Ich werde mich scheiden lassen.
40:08Dann kannst du sehen, wo du bleibst.
40:12Es ist so ein schöner Ort hier.
40:15Sehr, sehr schade, dass du das alles kaputt machst.
40:19Herr Niedermeyer, Stefan Mager hat bei seinem letzten Besuch hier so ein Portemonnaie liegen
40:35lassen, kam überraschend zurück und da hat er sie gesehen.
40:39Er hat das Foto von ihm gemacht und Ihnen damit gedroht, es Ihrer Frau zu verraten, wenn
40:43Sie nicht zahlen.
40:44Stimmt es, Thomas?
40:49Ja, ich habe ihm Geld gegeben.
40:53Zehntausend Euro.
40:56Aber damit war die Sache erledigt.
40:58Ja, nicht ganz, oder?
41:00Wissen Sie, was eine Funkzelle ist?
41:03Sagen Sie es mir?
41:03Ja, gerne.
41:05Jedes Mobiltelefon verbindet sich ganz automatisch mit dem nächstgelegenen Sendemast.
41:09Diesen Bereich nennt man Funkzelle.
41:11So lässt sich nämlich ziemlich einfach feststellen, welches Handy sich zu welcher Zeit an welchem
41:16Ort befunden hat.
41:17Und Iris war zum Zeitpunkt der Tat im Kurpark von Bad Aibling eingeloggt.
41:21Du hast ihn ermordet.
41:28Er kam zu mir und wollte noch mehr Geld.
41:33Das wäre doch ewig so weitergegangen.
41:35Noch mehr Geld und noch mehr Geld.
41:38Ich musste die Sache ein für alle Mal beenden.
41:41Gut.
41:42Herr Niedermeyer, Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts Stefan,
41:46Marga, alias Wolfram, Berthele ermordet zu haben.
41:49Oh, Herr Mohr, ja, bitte.
41:52Ja, Herr Berthele, Herr Ma-, Herr Niedermeyer, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
42:15Und, Herr Hansen, tanzt ihr?
42:19Ich habe zwei linke Füße.
42:21Ich habe zwei linke Füße.
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