Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 6 Stunden
Die Rosenheim-Cops (158) Staffel 9 Folge 4 - Ein Hai weniger
Die Rosenheim-Cops (158) Staffel 9 Folge 4 - Ein Hai weniger
Die Rosenheim-Cops (158) Staffel 9 Folge 4 - Ein Hai weniger
Die Rosenheim-Cops (158) Staffel 9 Folge 4 - Ein Hai weniger

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:03Das ist ja eine schöne Suppe.
00:09Erstens Brot ist im Fach, zweitens Wurst ist aus, drittens Milch ist im Stall, viertens Bussi, Marie.
00:25Hallo! Hallo Frau Ottmann!
00:27Ist das hier richtig?
00:28Ja, ja. Schön.
00:30Gell?
00:32Also, kurzes Briefing. Der Hai ist ein Riesenangeber, aber ohnehin läuft nichts.
00:36Wenn Sie die Wohnung haben wollen, müssen Sie vor allem immer lachen, wenn er lacht.
00:40Dann ist er zufrieden. Ansonsten lassen Sie mich machen. Alles klar?
00:42Alles klar.
00:44Hai!
00:45Hai!
00:46Was macht die hier?
00:48Das war meine Idee. Die kann nämlich noch besser mit dem Hai wie ich.
00:51Sie sind zusammen in den Schuh gegangen. Wenn die Stockel mitlacht, haben Sie die Wohnung quasi schon im Sack.
00:54Herr Hofer!
00:55Hallo!
00:56Frau Ottmann, grüß Gott. Sie haben ja gar nicht gesagt, dass Sie umziehen wollen.
00:59Ja.
00:59Äh, da?
01:00Ja.
01:01Wie viel der Stock?
01:01Erster.
01:02Ski.
01:02Ja.
01:03Gehen wir.
01:04Ja.
01:07Immer schön lachen. Ja, egal was er für ein Blödsinn hat.
01:10Aber nicht übertreiben.
01:11Ja, und bloß nicht gescheiter herren. Das mag der Klausi überhaupt nicht. Am besten überlassen uns das reden. Ist er
01:16schon da?
01:16Müsst einliegen. Er wollte eine Wohnung auf uns warten.
01:19Ja, also. Wie lautet die Parole? Mund halten und lachen.
01:24Mei, ist das schön.
01:25Ja.
01:26Herr Hai?
01:27Klausi?
01:29Oh, und das schöne Bart.
01:33Mei.
01:37Hm, hören Sie das auch?
01:39Na?
01:43Na?
01:45Herr Hai?
01:51Hey!
02:02Oh Gott, der Hai.
02:05Ich ruf mir Bruder.
02:07Frau Ottmann.
02:08Komm ins.
02:14Herrschaft.
02:16Marie, was ist?
02:17Du musst sofort kennenlachen.
02:18Wieso? Wohin?
02:19Da ist ein Toter.
02:21Ein Leich.
02:21Echt? Wo?
02:22Äh.
02:23Heilige Geistreise sieben. Erster Stock.
02:25Aber dir geht's gut?
02:26Ja.
02:26Du rühr nix an, gell?
02:28Kommst du jetzt endlich, Herrschaft!
02:29Freilich, bin schon unterwegs. Bis drei.
02:32Herrschaft.
02:47Moin, moin, Herr Kollege.
02:49Es ist die grüne Taste zum Ranggehen, Herr Hansen.
02:52Sollten Sie es schaffen, dass Sie es abhören, dann passen Sie auf.
02:56Meine Schwester hat eine Leichenfunde.
02:57Das, Herr Hofer.
02:58Der will doch nur die Entschuldigung, falls er zu spät kommen, loswerden.
03:01Times Square hat noch zu gehabt. Und dann morgen ohne Kaffee.
03:05Aufstehen!
03:06Also, meine Schwester hat eine Leichenfunde in der Heilig-Geist-Straße 7 im ersten Stock.
03:11Ich war Ihnen ausnahmsweise nicht böse, wenn Sie das einmal vor mir schaffen würden.
03:14Also, bis gleich.
03:15Herr Moin, wo ist die Heilig-Geist-Straße?
03:17Die Heilig-Geist-Straße, die ist ganz in der Nähe.
03:20Das ist gut, da fahren wir nämlich hin.
03:22Gibt es eine Leiche?
03:23Ja.
03:24Also, kein Kaffee.
03:25Die holen wir uns unterwegs. Ich gebe mal Frau Stockl Bescheid.
03:28Die Frau Stockl, die kommt heute später.
03:31Das haben wir gar nicht gesagt.
03:33Sie kommt auch nicht viel später.
03:34Macht Sie jetzt einen auf Hofer?
03:36Ja.
03:38Ja.
03:41Ja.
03:50Ja.
03:52Ja.
03:53Ja.
03:54Ja.
04:00Ja.
04:01Haben Sie den Täter gesehen?
04:03Ja?
04:05Würden Sie ihn wiedererkennen?
04:11Geht das auch konkreter?
04:14Circa 35 bis 40 Jahre alt.
04:17Etwa 1,80 groß, dunkelhaarig.
04:19Aha.
04:20Hat er auch was angehabt?
04:22Ja.
04:23Was denn?
04:25Dunkle Jacke, dunkle Hose, dunkle Schuhe.
04:28Versuch mir, der dunkle Typ, hm?
04:30Es ging alles sehr schnell.
04:32Aber Sie hätten wahrscheinlich gleich die Fingerabdrücke genommen.
04:35Hey.
04:36Ich habe doch noch eine Frage gestellt.
04:38Zu meinem Beruf?
04:38Ja.
04:39Sicher.
04:42Und?
04:43Nehmen Sie die Wohnung trotzdem?
04:46Der Schwester hat sich mit der Altma zusammen die Wohnung da angeschaut.
04:49Wieso?
04:50Was umziehen wir?
04:51Meine Schwester?
04:52Die Altma.
04:54Achso.
04:56Können Sie die das mal ableisten?
04:57Ja.
04:58Da wird sie halt diesen neuen Wohnungszuschuss selber genehmigt haben.
05:02Na wie.
05:03Soll es nicht noch mit der Schwester jetzt?
05:04Gott sei Dank.
05:07Herr Stockl, was war Sie da?
05:09Ja, ich war auch dabei.
05:11Müssten Sie nicht im Büro sein?
05:12Ja, Hofer.
05:13Durch uns haben Sie einen neuen Fall reingekriegt, wenn wir nicht gewesen wären.
05:17Ja, danke, Frau Stockl.
05:18Wo ist denn die Leid?
05:27Ja.
05:27Den Toten kennst du auch.
05:28Das ist der Heiklaus.
05:30Stimmt.
05:31Da lachen die Immobilienfuzzi.
05:33Ja.
05:33Jetzt lacht er nimmer.
05:35Grüß Gott, Frau Dr. Kern.
05:37Hallo.
05:38Und?
05:39Woran ist er denn gestorben?
05:40Vielleicht an der Scherer?
05:43Auf jeden Fall ist er nicht länger tot als eine Stunde.
05:46Mhm.
05:46Dann muss das passiert sein, kurz bevor unsere Damen aufgerätzt sind.
05:50Genau.
05:51Der Täter war ein Mann.
05:52Er war noch in der Wohnung, als die drei hier aufgetaucht sind.
05:55Frau Ortmann hat ihn gesehen.
05:56Da ist er hier.
05:58Ja, gut.
05:59Danke, Frau Doktor.
06:00Auf Wiederschauen.
06:01Tschüss.
06:02Danke Ihnen.
06:11Zwei Stücke?
06:12Marie?
06:14Sag zu mir, ihr zwei.
06:15Habt ihr den Täter ähnlich auch gesehen?
06:18Schade.
06:19Sie kennen Toten?
06:21Ja.
06:22Der war früher arm wie Kirchenmaus.
06:24Dann ist er nach Amerika ausgewandert und hat sein Glück gemacht.
06:28Vor fünf Jahren ist er zurück.
06:29Der Klausi ist, der Klausi war der begehrteste Junggeselle von ganz Rosenheim.
06:37Tja.
06:38Ich kenn ihn vom Stadtrat.
06:40Er und der Hartinger haben sich da laufen gefetzt.
06:42Hartinger?
06:43Wer ist das jetzt wieder?
06:44Ein ortsamtsfestiger Immobilienmakler.
06:46Kennt ja eigentlich jeder.
06:47Fast jeder.
06:49Der Hai, wie er wieder aus Amerika zurück war, hat ihm in kürzester Zeit das Wasser abgekramt.
06:53Ja, ich muss los.
06:54Ich fahre ins Büro.
06:55Fertig.
06:56Servus.
06:56Tschüss.
06:56Tschüss.
06:57Tschüss.
07:03Vielen Dank.
07:42Vielen Dank.
07:58Vielen Dank.
07:59Vielen Dank.
08:00Vielen Dank.
08:00Vielen Dank.
08:00Vielen Dank.
08:00Vielen Dank.
08:01Vielen Dank.
08:14Vielen Dank.
09:06Vielen Dank.
09:08Vielen Dank.
09:09Vielen Dank.
09:39Vielen Dank.
10:15Vielen Dank.
10:54Vielen Dank.
11:57Schauen Sie mal, das hier ist Polizeiobermeisterin Randach.
12:00Also Sie weicht ab, also Sie weicht ab, also Sie weicht ab jetzt nicht mehr von Ihrer Seite.
12:03Herr 80er und ich haben beschlossen.
12:18Ich...
12:20Solange Sie mir nicht, äh, vornsegeln.
12:24Gut. Dann?
12:26Sie? Das ist aber ein schnelles Wiedersehen, hm?
12:30Ja.
12:31Brauchen Sie Hilfe?
12:33Ich, äh, suche das Büro von Herrn Hartl.
12:35Ist Ihnen was gestohlen worden?
12:37Ich wurde vorgeladen.
12:40Ich führe Sie hin. Wir reden dann später weiter, ja?
12:45Frau Randlacher?
12:46In die Pathologie wollte ich gerade.
12:48Frau Rettmann?
12:49Grüß Gott.
12:50So, Herr Hartinger, wenn Sie bitte Platz nehmen.
12:53Ja, aber ich hab' nicht viel Zeit, gell?
12:55Ja, mir schon.
12:57Auf jeden Fall haben Sie seinem Klaus Heiser Auto letzte Woche zerkratzt und am Greifen aufgestochen.
13:02Und an seiner Windschutzscheibe ist ein Zettel gehangen, auf dem es gestanden Eigentum verpflichtet.
13:07Und jetzt sagt man halt, dass womöglich eventuell der Fratschner das gewesen sein könnte.
13:14Der Hartinger will jetzt da.
13:16Was? Der Immobilienhartinger?
13:18Ja, der will jetzt da.
13:20Frau Stocker sind so lieb und suchen die Nummer von Martin Fratschner raus.
13:24Und dann gehen Sie gleich her.
13:25Mach' ich selbstverständlich gern, Herr Hofer.
13:27Super.
13:27Ja, was ist jetzt? Vernehmungsraum oder...
13:29Was? Wer?
13:30Ja, der Hartinger, der ist jetzt da.
13:32Ja, freilich, Vernehmungsraum, was sonst?
13:34Ja, red halt.
13:35Ich frage nicht, der Tappik.
13:37Ja, in Sachen Hartinger und Hei hab' ich für euch auch noch eine ganze Menge.
13:40Ich hab' jetzt bloß eine Vernehmung. Ich muss scheißen Dreck.
13:43Nicht so unterfällig.
13:44So, Herr Hartinger, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
13:47Das dauert, wenn ich glaube, weil wir...
13:50Ach, die Frau Grossmann, äh...
13:53Ja?
13:54Bis Gott, Hartl, wir haben einen Termin.
13:56Moment.
13:58Äh, Sie arbeiten für den Herrn Hartinger?
14:01Nicht mehr.
14:02Ja.
14:03Sind Sie gerade an Warten hier ein bisschen?
14:05Äh, Hartl, Herr Hartinger?
14:07Was ist jetzt mit mir?
14:08Du brennst den Hartinger in den Vernehmungsraum, hab ich dir doch gesagt.
14:11Gehen wir.
14:16Mitkommen.
14:19So, Herr Hartl.
14:20Was hast denn du mit der Grossmann zu tun?
14:23Das ist jetzt die andere Geschichte.
14:25Die hat aber auch mit dem Hei zu tun.
14:27Die Grossmann ist doch die Assistentin vom Hartinger.
14:30Und der, der hat sie angezeigt,
14:33weil sie firmeninterner ausgeplattet haben soll.
14:35An wen?
14:36An den Klaus Hei.
14:38Dreschehe.
14:44Ja?
14:45Haben Sie einen Moment.
14:47Ist die Dame wieder weg?
14:48Kommen Sie.
14:53Nicht, dass ich Ihre Fangquote schmälere.
14:55Jetzt kommen Sie schon.
14:57Ja.
15:08War das der Mann in Ihrer Wohnung?
15:10Ist noch nicht meine Wohnung.
15:12Nein.
15:13Sicher?
15:15Ja.
15:18Gut.
15:21Grüß Gott, Herr Hartinger.
15:23Ah.
15:28Herr Hansen.
15:34Herr Hartinger.
15:37Herr Hartinger.
16:00Das ist jetzt ein sehr spezielle Frage.
16:01Na du, sonst sind Sie doch immer froh,
16:03wenn Sie den Fall abgeben können.
16:04Aber das ist jetzt ein sehr spezieller Fall.
16:17Das ist das schönste Haus vom Kimsee.
16:24Ja.
16:25Immer das Teuerste.
16:26Ja.
16:31So schön, oder?
16:32Sehr schön.
16:33Bitte.
16:36Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder?
16:38Dann pädd ich mal nicht ums Lipps.
16:40Wie ich meinen Jungen kenne, hat er sicher bei Ihnen anschreiben lassen.
16:43Zwar 100.
16:44Reicht das überhaupt?
16:46Ja.
16:48Passt schon.
16:50Bei Sven stellen sich die Auslagen so sicher ein, wie in Hamburg der Regen.
16:56Einen Champagner.
17:01Dann sehr, Herr Hansen.
17:03Danke für alles.
17:05Bis Tag, ja.
17:06Alles gut.
17:07Schönen Tag noch.
17:08Danke.
17:13Wie lange sind Sie jetzt schon in Ihrem Gewerbe tätig?
17:1737 Jahre.
17:1937, ja.
17:20Ein Rosenheimer Urgestein sozusagen.
17:23Ja.
17:24Ihr Wohnungen an Heiser verkauft und vermietet, da sind Sie noch in der kurzen Hosenraum gerannt.
17:30Und man hat nie was Schlechtes über Sie gehört.
17:33Nein.
17:34Ich war immer fair zu den Leuten.
17:37Und plötzlich, vor fünf Jahren, springt ein Glas Heu in Ihr Becken und schlagt Ihnen die dicksten Fische weg.
17:47Und jetzt ist er tot.
17:51Was?
17:52Der Glas Heu?
17:54Der Glas Heu?
17:56Was glauben Sie jetzt?
17:57Was ich da jetzt denke?
18:01Entschuldigung.
18:03Ein Glück, bitte schön.
18:05Marie, was willst du schon wieder?
18:06Die brennt, weil der Hut, kann bloß, wenn der Hof brennt.
18:11Ich habe Sie hier bestellt, also kriege ich es auch.
18:13Das ist doch kein Kriterium.
18:14Wer zuerst kommt, malt zuerst.
18:15Das sagt bei euch doch auch so, oder?
18:16Wir malen hier aber nicht, wir lösen hier Fälle.
18:18Ja, Frau Betrugsfälle.
18:20Die geht es aber um Mord.
18:21Das sagen Sie vielleicht.
18:22Ja, das sage ich.
18:24Na, geht es darum, wer den Fisch an Land ziehen darf?
18:30Wie war es, wenn wir es zu dritt?
18:32Ich habe nämlich da was sehr Interessantes drin.
18:34Fotos.
18:35Eindeutige Fotos.
18:37Frau Grossmann, der Herr Heu ist einem Chef immer einen Schritt voraus gewesen.
18:45Wie kommt denn das, Frau Grossmann?
18:47Woher hat er denn so gut über die Projekte von Herrn Hartinger Bescheid gewusst?
18:53Das weiß ich nicht.
18:58Haben Sie den Herrn Heu eigentlich gekannt?
19:01Wir sind uns ab und zu über den Weg gelaufen.
19:05So.
19:06Mehr nicht.
19:07Nein.
19:08Wie hat Herr Hartinger...
19:10Moment.
19:10Also Sie haben den Herrn Heu nie direkt getroffen?
19:15Nein.
19:16Oder mal andersrum.
19:17Und Sie haben keine Unterlagen von der Firma übergeben?
19:22Nein.
19:24Wie haben Sie eigentlich den Tod von Herrn Heu...
19:27Moment bitte.
19:29Frau Grossmann, sind Sie sich da ganz sicher?
19:33Ja.
19:34Schön.
19:35Herr Hartl, kommen Sie bitte mal mehr.
19:36Ja.
19:40Gleich.
19:43Herr Hartl, so geht das nicht.
19:44Sie brauchen eine Stunde, bis Sie endlich zum Punkt kommen.
19:46Jetzt passen Sie mal auf.
19:48Ich habe meinen Stil und Sie haben den Ihren.
19:50Jetzt rücken Sie endlich mit den Fotos raus und sind morgen noch hier.
19:52Das muss alles aufgebaut werden.
19:54Wir schreiben hier kein Theaterstück.
19:56Das ist eine Vernehmung.
19:57Der einzige, der Theater macht, das sind Sie.
19:59Da finde ich eine Frau Stockl.
20:00Da.
20:01Und ich verstehe nicht, warum.
20:03Ja.
20:32Ja.
20:33Herr Fratschner. Geh mal bitte.
20:44Entschuldigung, ich wär soweit.
20:46Gut, für was? Später.
20:48Charlie, komm mal her bitte.
20:49Pass auf der Grafe auf, dann weißt du, wo es ist.
20:52Passt ja kurz auf. Herr Fratschner, Sie bleiben beim Kolleg.
20:55Alles weitere erfahren Sie vom Herrn Hauptkommissar Hofer.
20:57Kabine, warte mal!
20:58Herrschaft Marie, so empfiehlt Sie mich.
21:01Das kannst du mir mal stehen, ne?
21:03Ich würde nur gerne vorher noch mal kurz zu mir nach Hause.
21:06Ah ja, geht nicht.
21:08Ich brauche aber meine Sachen.
21:10Ihre Sachen wird eine Beamtin holen. Machen Sie eine Liste.
21:12Liste, seien Sie gewohnt, als Controllerin, gell?
21:16In meinen Sachen kramt niemand herum.
21:18Sie fahren mich zu mir, da packe ich meine Sachen.
21:20Und dann fahren wir in Ihr Bootshaus. So.
21:23So.
21:25Also überall ist meine Strategie.
21:27Wir gerne nicht enter. Ich würde sagen, Sie machen das.
21:31Weil...
21:31Wo ist er?
21:32Wer?
21:33Der Fratschner!
21:35Erzähl fix noch einmal!
21:38Ja, der Hai hat mir ein paar Geschäfte vermasselt.
21:42Und meine persönliche Assistentin hat er zur Spionin umgewandelt.
21:46Ja, es steht nicht gut um meine Firma.
21:49Aber deswegen bringe ich doch keinen um.
21:52Ja.
21:53Wo waren Sie heute Morgen zwischen meiner und zehn?
21:55Ja, unterwegs. Termine.
21:59Der Herr Mohr hat mir erzählt, dass Ihre Kollegin den Täter gesehen hat.
22:03Ja, dann machen wir halt eine Gegenüberstellung.
22:05Und dann kann ich wieder gehen.
22:06Schon passiert?
22:10Ja.
22:12Herr Kossmann, schauen Sie mal.
22:13Diese Fotografien hier hat ein Privatdetektiv geschossen.
22:19Und jetzt sagen Sie bitte nicht, dass das der Speisplan von Ihrer Kantine ist, den es da dem Herrn Hai
22:25übergeben.
22:26Einem Chef sind ein Haufen Geschäfte durch die Loppenkarte.
22:30Die Firma steht jetzt vor der Insolvenz.
22:32Was haben Sie von Herrn Hai dafür bekommen?
22:34Geld?
22:38Ja? Sonst nichts?
22:40Nein.
22:41Wirklich nicht?
22:43Was denn noch?
22:47Hat Herr Hartinger Herrn Hai vielleicht gedroht?
22:51Ja.
22:53Auf das.
22:55Wenn er mit ihm telefoniert hat.
22:57Was hat er denn da genau gesagt?
22:59Einmal.
23:00Da hat er ihm gesagt, dass er ihn abstechen würde, wie eine Sau auf der Schlachtbank.
23:07Wann hat er ihm das gesagt?
23:09Vor drei Wochen etwa.
23:11Da hat ihm Herr Hai gerade wieder ein Projekt weggeschnappt, das eigentlich schon in trockenen Tüchern war.
23:16Dank Ihrer Mithilfe.
23:20Haben Sie noch was, Kollege?
23:22Nein.
23:23Nein.
23:23Na, das ist doch gut.
23:26Ja, wir können gehen.
23:36Bitte.
23:40Entschuldigung.
23:41Und die Kollegen sollten warten wegen der Gegenüberstellung.
23:43Sie werden sehen.
23:44Ja.
23:46Was ist das?
23:46Soll ich lüften?
23:47Nein, nein, aber der Fratschner ist weg.
23:50Wie war es weg?
23:52Nicht mehr da.
23:52Weg.
23:53Abgesagt.
23:53War das der Mann vorhin auf dem Gang?
23:55Ja.
23:56Vielleicht hat er die Ortmann ja wiedererkannt und hat sich verdrückt.
23:58Das war aber Saut und Klaffer.
24:02Wir machen aber keine Weltreise, ne?
24:06Ich dachte, als Controller wäre man vertraut mit Ökonomisierung.
24:10Ha-ha.
24:13Hoffentlich geht mein Boot nicht unter.
24:19Hey!
24:20Was denn?
24:20Da sind zerbrechliche Kleider drin?
24:23Kriege ich bei dem Gewicht wenigstens eine Zulage für den erhöhten Spritverbrauch?
24:48Ich mach's schon.
24:50Okay.
24:58Du?
24:59Ja, ich wollte dich überraschen.
25:02Wohl nicht der richtige Zeitpunkt.
25:03Ihr verreist.
25:05Das sind Ihre Sachen.
25:06Frau Ortmann.
25:08Eine Kollegin.
25:09Guten Tag, Frau Ortmann.
25:10Olaf Hansen.
25:12Mein Vater.
25:13Auch guten Tag, Herr Hansen.
25:14Sind Sie auch Polizistin?
25:16Ich mach das Controlling.
25:17Ah, und jetzt machen Sie mit meinem Sohn ein Segeltörn.
25:22Nein.
25:23Ich übernachte hier.
25:24Dienstlich.
25:25Sie übernachten?
25:28Dienstlich?
25:29Ja, Papa.
25:29Dienstlich.
25:31Ja, sei's drum.
25:33Im Kühlschrank liegt eine Flasche Champagner für dienstliche Anlässe.
25:39Ich will nicht weiter stören.
25:40Nur ein paar Takte mit meinem Sohn reden.
25:44Ja, komm, lass mal.
25:45Ich mach das schon.
25:46Jetzt gib schon her.
25:48Bitte.
25:49Danke.
26:09Nein.
26:10Nein, nein, nein, nein.
26:11Den Rest macht mein Sohn.
26:20Es hat mich gefreut, Sie kennenzulernen.
26:22Ja, mich auch.
26:24Wie heißen Sie mit Vornamen?
26:26Patricia.
26:28Der passt zu Ihnen.
26:35Sie können an Bord kommen.
27:00Sie?
27:02Frau Hofer.
27:04Sie haben halt Schlimmes erlebt, aber die haben mal schauen, wie es ihnen so geht.
27:07Mei, das ist aber nett.
27:10Schauen Sie.
27:13Da sind sonst die Berge.
27:15Aha.
27:17Schön.
27:20Wollen Sie auch einen Kaffee?
27:21Ja, gern.
27:22Super.
27:22Wenn es geht, vielleicht mit ein bisschen Mut.
27:24Ja, freilich.
27:25Also, dass Sie hier mal auftauchen.
27:27Ich pack's nicht.
27:28Er macht ja jetzt so seine Gedanken.
27:29Mei.
27:33Achtziger.
27:34Ah, Frau Grandauer.
27:36Ja, ja.
27:37Ich weiß, dass heute Deadline ist.
27:40Ja.
27:41Sagen Sie den anderen, Sie kriegen auf jeden Fall heute noch Bescheid, ob Sie Frau Hofer
27:45für den Verwaltungsposten aufstellen lässt.
27:48Gut.
27:48Ach, äh, Frau Grandauer.
27:51Sagen Sie doch bitte schön so gut und rufen Sie mir in einer halben Stunde noch mal an.
27:55Ja.
27:56Wo ist es bloß ein paar Sneak-Songs?
27:59Sie können jetzt reingehen.
28:07Schönes Auto.
28:09Ist ja auch meins.
28:11Wo bist du abgestiegen?
28:14Hotel Rosenheim.
28:17Ich hab erst morgen um 15 Uhr Termine.
28:21Essen wir um 12 bei deinem Seglerfreund?
28:24Kann ich nicht versprechen.
28:26Wie lange bleibst du?
28:28Eine Woche.
28:29Eine Woche.
28:30Was machst du hier eigentlich?
28:34Interessiert dich doch nicht.
28:36Ist es diesmal ernster?
28:38Das ist völlig unernst.
28:41Schade.
28:42Die erste Frau an deiner Seite, die mir gefällt.
28:44Sie ist aber gar nicht an meiner Seite.
28:46Ja, du hast schon immer für alles länger gebraucht.
28:47Ach, Papa.
28:50Hotel Rosenheim, bitte.
28:52Deine Wohnung möchte ich auch sehen.
28:57Für einen kurzen Moment habe ich ja gedacht, dass Sie hier sind, um wieder die alte Geschichte aufzuwärmen.
29:02Was für alte Geschichte?
29:03Ja, dass ich Verwaltungsdirektorin von der Musikakademie werden soll.
29:08Frau Hofer, ich weiß, wann ich aufhören muss.
29:11Wer wird's denn jetzt?
29:14Tja, wie es so ausschaut, Frau Nüsslin Werner.
29:18Was?
29:20Die dürrere Allschullehrerin, die immer diese greisligen Dichterlesungen organisiert?
29:25Sie, ich war da mal auf so einer Veranstaltung, da hat der Dichter den Text erst stundenlang mit einer Rasierklinge
29:31aus seinem Buch geschnitten
29:32und dann die Fetzen durcheinander gemischt vorgelesen.
29:35Die Nüsslin Werner war total begeistert.
29:37Unfassbar.
29:37Absoluter Schwachsinn.
29:38Und so ein Schmarrn wird auch noch von unserem Kulturausschuss finanziert.
29:41Na, und die soll Verwaltungsdirektorin werden?
29:44Ja, mei.
29:45Ja, kann die das überhaupts?
29:47Ja, mal sonst niemand.
29:49Frau Hofer, Sie wären natürlich zehnmal besser geeignet, aber...
29:52Ja, wie die Nüsslin Werner auf alle Fälle.
29:55Und außerdem, ich sag gerne was...
29:56Entschuldigung.
29:59Achtiger.
30:01Ach, Frau Nüsslin Werner.
30:04Ja.
30:05Aha.
30:07Ja, wenn Sie meinen.
30:10Ja, dann werde ich Ihre Bitte dem Verwaltungsrat vorlegen.
30:14Gut.
30:15Wiederhören, Frau Nüsslin Werner.
30:18Schönen Abend noch.
30:18Was ist?
30:20Ja, sie nimmt nur an, wenn wir unsere Räumlichkeiten auch für andere künstlerische Veranstaltungen
30:25öffnen.
30:26Für Ihre saubläden Dichterlesungen vielleicht?
30:29Ach.
30:45Wow.
30:46Sie haben sich ja ins Zeug gelegt.
30:48Ich muss mich doch gut mit Ihnen stellen.
30:50Müssen.
30:51Habe ich müssen gesagt?
30:53Ich meinte natürlich wollen.
30:55Trotzdem kriegen Sie keine Sonderkonditionen für Ihre Spesenabrechnung.
30:58Ich weiß, Sie sind unbestechlich.
31:01Aber das hier ist ja auch nicht für die Controllerin, sondern für die Frau in Ihnen.
31:06Schön, haben Sie das gesagt.
31:08Kommen Sie mit dieser Tour immer durch?
31:10Meistens.
31:12Sagen Sie mal, was hat mein Vater vorhin eigentlich noch gesagt?
31:15Er hat mich nach meinem Vornamen gefragt.
31:18Und?
31:19Er hat gesagt, er passt zu mir.
31:22Mein Vater hat schon immer ein Faible für alles Hörgestellte gehabt.
31:25Hörgestellte?
31:27Patrizia, das bedeutet doch so viel wie dem römischen Adel angehörig.
31:30Sowas gefällt meinem Vater.
31:32Höre ich da einen leisen Unterton von Missfallen?
31:36Mein Vater und ich, das ist eine lange Geschichte.
31:40Naja, wir haben den ganzen Abend Zeit.
31:43Eben.
31:44Und den will ich nicht mit dem leidigen Thema Vater verplempern.
31:48Da gibt es viel schönere Themen.
31:49Zum Beispiel, dass Sie, dass Sie noch hübscher gekleidet sind als im Büro.
31:53Danke.
31:54Dank Ihnen konnte ich ja auch meine ganze Kollektion mitnehmen.
31:57Für den Anblick bin ich jederzeit wieder bereit, einen erhöhten Spritverbrauch zu riskieren.
32:02Prost.
32:03Prost.
32:13Prost.
32:15Prost.
32:16Prost.
32:27Prost.
32:28Prost.
32:31Prost.
32:32Prost.
32:34Prost.
32:37Morgen.
32:38Moin, moin.
32:40Und, wie schläft sie es in deinem Bootshaus?
32:43Sie meinen, nach unserem Abend zu dritt?
32:46Das war ein Notfall.
32:47Musste Lara doch meine Hilfe anbieten?
32:48Und sie anschließend auch nach Hause fahren.
32:51Sie hat einen Platten, glaube ich, das hat sie doch gesagt.
32:53Welch ein Glück, dass Sie zur Stelle waren.
33:00Sie müssen doch alles missverstehen, hm?
33:03Es ist die Nummer zwei.
33:05Bitte?
33:05Ach so.
33:07Ganz sicher.
33:09Hundertprozentig.
33:14Herr Mohr, nicht wieder laufen lassen.
33:22Wie macht er sich so?
33:24Gut.
33:24Sehr gut.
33:25Alle mögen ihn.
33:27Damit hat er noch nie Probleme gehabt.
33:30Ja.
33:33Frau Stockel, das ist der Vater von unserem Herrn Hansen.
33:36Frau Stockel ist unsere Sekretäre.
33:38Guten Tag.
33:40Grüß Gott.
33:41Grüß Gott.
33:42Sie schauen sicher, wie sich Ihr Sohn so macht, gell?
33:48Frau Stockel, die Mappe können Sie ruhig hier lassen.
33:50Ich bringe Sie ihn dann rüber.
33:54Ja, schön, dass wir uns kennengelernt haben.
33:56Ja, das freut mich auch.
33:59Wiederschauen.
34:00Leben Sie wohl?
34:02Verdammt, ja, ich war in der Wohnung.
34:04Aber ich hab ihn nicht umgebracht.
34:06Ja, ja.
34:07Was wollten Sie in der Wohnung?
34:08Mit dem Hai reden.
34:10Persönlich.
34:11Sonst verkehrt er ja nur über seine Rechtsanwälte mit uns.
34:14Also.
34:15Sie sind in die Wohnung gegangen und dann?
34:16Ist er da gelegen.
34:17Mit der Schee im Rücken.
34:20Herr Hansen, komm, du stopp, bitte.
34:24Weiter.
34:26Ja, ich wollte abhauen.
34:27Doch dann kamen die Frauen die Treppe hoch, also bin ich wieder zurück und hab mich im Schlafzimmer versteckt.
34:31Warum haben Sie sich versteckt, wenn Sie es nicht waren?
34:33Das liegt doch auf der Hand, oder?
34:35Ich wollte vermeiden, dass Sie mich für einen Täter halten.
34:38Herr Schaft.
34:39Herr Hansen, bitte.
34:48Herr Hansen, Sie können sich ruhig heute den Nachmittag freinehmen.
34:51Wir sind mitten im Fall.
34:52Das schafft Herr Hofer schon allein.
34:54Arbeit geht vor.
34:56Müsstest du doch am besten wissen.
34:58Frau Ortmann.
35:00Ich möchte Sie heute gern zum Mittagessen einladen.
35:04Mich?
35:04Ja, um 12.00 Uhr ins Times Square.
35:07Äh, ja, gut.
35:09Vielleicht kommt er ja dann.
35:13Also, ich verstehe Sie nicht.
35:15Jetzt ist Ihr Vater schon mal da.
35:16Ja, und schon müssen alle nach seiner Pfeife tanzen.
35:20Der Herr Heil wollte Sie und Ihre Mitstreiter aus Ihren Wohnungen vertreiben.
35:24Sie haben sich mit ihm angelegt.
35:25Die anderen auch.
35:26Ja, aber Sie sind der Redensführer.
35:28Haben wir es oder kommt er nochmal?
35:29Ja, ja.
35:31Also, Sie haben ihn in der Wohnung aufgesucht, um ihn umzustimmen.
35:35Er wollte Sie aber nicht umstimmen lassen.
35:37Da haben Sie ihm die Schieren in den Rücken gerannt.
35:39Das ist einfach nicht wahr.
35:40Wieso sind Sie denn gestern abgehauen?
35:42Das war eine blöde Kurzschlusshandlung.
35:44Ja, genauso wie der Markt.
35:48Ich habe von Herrn Hansen seinen Papa kennengelernt.
35:51Na, wo denn?
35:52Beim 80er ist er gesessen.
35:54Aha.
35:55Und?
35:55Wie ist er so?
35:57Ein Herr.
35:58Ganz anders als der Junge.
36:01Jetzt reicht's.
36:04War der Hartl da?
36:05Ja.
36:06Ja.
36:06Hast du was gegen den Hartl?
36:07Nein, ich habe gar nichts gegen den Hartl.
36:09Aber der Hartl ist immer bei dir herin und frisst meine Keks.
36:12Mein Michi.
36:14Servus.
36:15Servus.
36:16Und?
36:17Hat die Spusi was gefunden?
36:19Nein, aber Frauenklamotten haben sie gefunden in heißer einer Wohnung.
36:21Und das könnte wichtig sein, weil der Hai war nämlich Single.
36:24Apropos Spuren.
36:25Wie gestern in der Wohnung war, habe ich ein Parfüm gerochen, das ich kenne.
36:29Das heißt Armageddon und das ist ein schweineteurer Duft.
36:32Und?
36:33Ja, und den habe ich dann da drüben im Büro wieder gerochen.
36:35Bei uns?
36:35Ja.
36:36Als der Hansen mich gefragt hat, ob er das Finster aufmachen soll.
36:39Das war doch nachdem wir die Grossmann verhört haben.
36:41Allerdings.
36:43Die Kleider in heißer einer Wohnung, die haben wir auch so eigenartig kochen.
36:46So Maiglöckchen oder Muschels oder sowas.
36:50Vielleicht sind die ja von der Grossmann.
36:52Der Schlüssel liegt nahe.
36:53Mir ist also gut, bis heute die Kleider und die Frau Grossmann.
36:56Ja, ist recht.
36:58Von wegen, sie hat sich mit dem Heino zur Übergabe der Unterlagen getroffen.
37:01Die hatten doch was miteinander.
37:02Schaut ganz aus.
37:03Ach, Herr Ufer, hätten Sie einen Augenblick Zeit?
37:05Jetzt ist es gerade schlecht.
37:06Dauert nicht laut.
37:07Kommen Sie.
37:08Ja.
37:12Zum Wohle.
37:14Ah, Herr Hansen.
37:16Haben Sie einen Sohn getroffen?
37:20Haben Sie Fisch?
37:21Freilich.
37:22Frisch aus dem Kimsee.
37:24Gibt es da eine Spezialität?
37:25Gebratene Ränke.
37:27Für drei, bitte.
37:29Ach so.
37:31Bitte, Herr Ufer.
37:32Ja, folgendes.
37:34Ihre Schwester hat sich jetzt bereit erklärt.
37:37Bereit erklärt?
37:38Zu was?
37:39Ja, für den Posten der Verwaltungsdirektorin zu kandidieren.
37:43Na ja, ich weiß, dass Ihnen das jetzt nicht im Kram passt.
37:46Sie befürchten, dass dann noch mehr Hofarbeit an Ihnen hängen bleibt.
37:49Was hast du denn da befürchten?
37:51Ich versichere Ihnen.
37:53Das wird nicht geschehen.
37:54Das hat meine Schwester damals auch gesagt, wie sie für den Stadtrat kandidiert hat.
37:57Das hört sich jetzt alles recht schön an.
37:59Und ich kriege dann wieder Probleme im Kommissariat.
38:01Danke.
38:02Nein, nein, nein.
38:02Wir werden da eine einvernehmliche Lösung finden.
38:05Sie legen sich mit der Ortmann an?
38:06Ja.
38:08Kann ich das schriftlich haben?
38:09Herr Ufer, Sie haben mein Wort.
38:40Fangen wir an.
38:41Sie böser Kopf, ich guter Kopf?
38:43Oder andersrum.
38:46Was gibt es denn, als Sie grinsen?
38:47Also wirklich.
38:49Sven schlägt nach seiner Mutter.
38:53Sie war wunderschön.
38:55Heiter.
38:57Leichtblütig.
38:58Und immer ein wenig unkonditionell.
39:01Der schiere Gegensatz zu mir.
39:05Bis heute führen mein Sohn und ich diesen Gegensatz fort.
39:09Mit dem Unterschied, dass er nicht so schön ist.
39:13Und wo ist der Gegensatz?
39:14Ich bin ein disziplinierter, ordnungssüchtiger Pfeffersack.
39:18Ähnlich wie Sie.
39:19Ja, da war jetzt die Ränke.
39:23Einen guten Appetit.
39:27Sie halten mich für einen Pfeffersack.
39:31Mit dem Unterschied, dass Sie um einiges schöner sind.
39:37Frau Grossmann, Sie haben gestern ausgesagt,
39:41dass Sie am Morgen zwischen neun und zehn Uhr zu Hause waren.
39:45Bleiben Sie dabei?
39:47Ja.
39:49Welches Parfum benutzen Sie?
39:56Armageddon?
39:57Mhm.
39:58Ein sehr teurer und sehr seltener Duft.
40:01Den man auch am Talbott riechen konnte.
40:03Was sagen Sie dazu?
40:05Gar nichts.
40:06Also, ich würde sagen, Sie haben sich mit Herrn Hai in der Wohnung getroffen.
40:11Nein, das habe ich nicht.
40:15Warum haben Sie uns verschwiegen, dass Sie was mit ihm gehabt haben, hm?
40:18Das stimmt nicht.
40:19Schauen Sie mal.
40:21Diese Kleider haben wir in Hais Wohnung gefunden.
40:25Amor Kado.
40:26Schon wieder Ihre Marke.
40:29Kann das Zufall sein?
40:31Und wir haben noch was gefunden, Frau Grossmann.
40:36Das ist Ihre Schere aus Ihrem Schreibtisch von Ihrem Büro.
40:40Mit dem Blut von Herrn Hai dran.
40:44Jetzt kommt der Weichspüler.
40:55Sie haben ihn geliebt.
40:57Und er hat Ihnen übel mitgespielt.
41:00Er hat Ihnen versprochen, dass er Sie heiratet und seine Firma aufnimmt.
41:06Ihnen ging es doch nur um Geld und Karriere.
41:09Und als Sie dann aufgeflogen sind und er Sie nicht mehr gebraucht hat,
41:13da hat er Sie fallen lassen.
41:15Ja.
41:17Im Regen hat er mich stehen lassen.
41:20Eiskalt.
41:22Ohne mit der Wimper zu zucken.
41:26Dafür musste er büßen.
41:30Und das war dann vorsätzlicher Mord.
41:45Und? Habt ihr es mitgekriegt?
41:47Ja.
41:48So eine schöne Frau.
41:50So etwas Feines hat der Hai gar nicht verdient.
41:54Mei.
41:54Ein dicker Geldbeutl schlagt eben alles.
41:57Hartl.
41:57Da können wir mich nicht mithalten.
41:59Ihr seid halt keine Haie.
42:02Nein.
42:03Wir sind wohl eher Thunfisch.
42:05Aber dann tun wir jetzt, was wir tun müssen.
42:08Auf geht's.
42:10Das war's.
42:10Dann ist es.
42:11Wir sind wohl auch.
42:12Wir sind wohl auch.
Kommentare

Empfohlen