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  • vor 17 Stunden
Die Rosenheim-Cops (601) Staffel 25 Folge 23 - Von Bienen und Blind Dates
Die Rosenheim-Cops (601) Staffel 25 Folge 23 - Von Bienen und Blind Dates
Die Rosenheim-Cops (601) Staffel 25 Folge 23 - Von Bienen und Blind Dates
Die Rosenheim-Cops (601) Staffel 25 Folge 23 - Von Bienen und Blind Dates

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Kurzfilme
Transkript
00:05Guten Morgen!
00:06Nachtmorgen!
00:07Guten Morgen, Frau Stockel.
00:08Frau Lange-Sangs, ist der dritte Umschlag schon gekommen?
00:11Nee, irgendwie nicht. Ich weiß auch nicht, was da los ist.
00:13Aber für Sie ist Post gekommen.
00:16Entschuldigung, die Damen. Gibt es bei euch schon einen Kaffee?
00:20Bei uns gibt es einen Kaffee, ja.
00:22Wo hinzuhören?
00:22Ach, das wäre lieb. Danke.
00:24Ah ja. Ja. Hier.
00:26Aber da müsste doch jetzt so langsam was eintudeln.
00:29Das Date ist ja schon heute Abend.
00:30Das habe ich auch gesagt.
00:31Wovon redet ihr da eigentlich?
00:33Also, die Frau Lange hat einen heimlichen Verehrer.
00:37Und der will Sie zu einem kleinen Date einladen.
00:40Also für mich war das ja nichts.
00:43Um Gottes willen, da weiß man ja nie, was man kriegt.
00:45Aber bei dem muss man wirklich sagen, kreativ ist er.
00:50Der hat in den letzten Tagen zwei Umschläge mit Rätseln für mich deponiert.
00:54Einer lag vor meiner Wohnungstür und einer hing an meinem Fahrrad.
00:56Und was sind das für Rätsel?
00:58Also, beim ersten Rätsel haben wir herausgefunden, dass der Termin heute ist.
01:01Und beim zweiten Rätsel ging es um die Uhrzeit.
01:0419 Uhr haben wir herausgefunden.
01:06Ja, und jetzt warten wir auf den dritten Umschlag, um herauszufinden, wo.
01:09Da legt sich jemand ganz schön ins Zeug.
01:12Wahrscheinlich ein hoffnungsloser Romantiker.
01:14Also, meine Damen, ich muss wieder.
01:16Aber wenn der dritte Umschlag kommt, Frau Lange, dann sagen Sie mir sofort Bescheid.
01:20Ich will miträtseln.
01:21Mach ich.
01:23Ich drück die Daumen.
01:31Stockel, guten Morgen.
01:32Guten Morgen, Michi.
01:33Ich dachte, du bist schon längst auf dem Weg zum Seminar für den öffentlichen Dienst.
01:38Hey, nach Salzburg-Rosenberg.
01:40Der Kollege Pfeil nimmt mir mit, denn er wollte einen geschwunden Viertel sagen.
01:42Jetzt vielleicht noch einen Kaffee.
01:44Michi, ich bin leider noch nicht dazugekommen.
01:47Ähm, du, sag, bleibt es dabei, dass die Pia für dich übernimmt?
01:51Ja, freilich, auf jeden Fall.
01:52Die Pia ist super.
01:55Was hast du denn da schönes?
01:56Ah, das ist eine Postkarte aus Rom vom Tom.
02:01Oh, Bella Italia.
02:03Du, äh.
02:04Ich bin schon weg.
02:05Für dich.
02:05Für dich.
02:07Kripo Rosenheim-Apparat-Stockl, grüß Gott.
02:09Ja?
02:10Und was hätten Sie jetzt von mir gebraucht?
02:13Ach so, ja.
02:15Wo?
02:16Ja?
02:17Bitte bleiben Sie ganz ruhig, fassen Sie nichts an.
02:20Wir kommen.
02:24Guten Morgen.
02:25Guten Morgen.
02:26Ritter, was machst du denn hier?
02:28Schau mal, was ich heute Morgen im Treppenhaus entdeckt habe.
02:31Das ist jetzt der dritte Umschlag.
02:33Krass, den habe ich gar nicht gesehen.
02:35Wo war der?
02:36Auf der Fensterbank neben dem Fahn.
02:38Und da dachte ich mir, den willst du ganz bestimmt gleich haben.
02:41Ist die Beste, danke dir.
02:42Gut, sagen Sie mal, haben Sie irgendeine Idee,
02:44wer hinter den Rätseln stecken kann?
02:46Ich glaube, ein Bekannter von uns.
02:48Der David.
02:49Und die Britta meint das auch.
02:50Wir kennen uns von der Arbeit.
02:53Und wie ist er so, dieser David?
02:55Groß, gut aussehend und offenbar romantisch veranlagt.
02:58Schaut's aus.
03:00Warten Sie mal, Frau Lange, ich rufe noch schnell die Frau Stockl an.
03:03Du, ich packe es dann wieder.
03:04Bis später.
03:05Bis später.
03:08Ach, besetzt.
03:09Wissen Sie was?
03:10Ich gehe schnell selber rauf und sage Bescheid.
03:12Ja, aber gerne schnell.
03:17Frau Hofer, einen gönnen wir uns noch, oder?
03:20Freilich.
03:21Danke, wie schaut's mit Erna aus?
03:23Vielleicht noch ein Semmerl?
03:24Geht auch noch.
03:26Oh oh.
03:28Guten Morgen, Miriam.
03:30Was gibt's?
03:30Guten Morgen, Kilian.
03:31Kilian, es gab mir der Leiche.
03:32Und zwar ein gewisser Thomas Weiß
03:34ist tot auf dem Dach von seiner Firma aufgefunden worden.
03:38Ich würde dir die Adresse aufs Handy schicken.
03:40Und denkst du bitte dran, dass die Pia heute für den Michi übernimmt?
03:43Alles klar.
03:44Danke, Miriam.
03:46Frau Hofer, ist schade, aber ich glaube, das wird nix.
03:50Fahren Sie ruhig.
03:51Dann gönne ich mir die auch noch.
03:56Servus.
03:57Servus.
03:59Okay, dann mache ich den Umschlag jetzt auf.
04:02Total spannend.
04:04Frau Lange, was glauben Sie eigentlich, wer dahinter steckt?
04:07Ah, das hat die Frau Grasieger vorhin auch gefragt.
04:08Also angeblich ein gewisser David.
04:10Das ist ein Arbeitskollege von der Britta.
04:12Wissen Sie, die Freundin von der Frau Lange.
04:14Und wie ist dieser David so?
04:16Also er schaut gut aus und ist romantisch.
04:19Quasi ein Traummann.
04:21Und diese ganze Aktion mit den Briefen und den Rätseln,
04:24das würde irgendwie voll zu ihm passen.
04:25Ja, also Frau Lange, jetzt möchte ich's wissen.
04:27Also.
04:30Das dritte Rätsel ist...
04:37Ein Zahlensalat.
04:41Und mein Kollege, ups, auch schon da.
04:44Wer sei ich?
04:45Keine Preisfrage.
04:47Was sind nach Kühen und Schweinen die drittwichtigsten Nutztiere hier in Deutschland?
04:51Kühe, Schweine, ähm, Hühner?
04:55Fast.
04:56Bienen.
04:57Wirklich wahr?
04:58Da wäre ja nie drauf gekommen.
04:59Machen Sie sich nix draus, ich hab's auch nicht gewusst.
05:01Pia natürlich schon.
05:02Klar.
05:03Ah, jetzt verstehe.
05:05Be nice.
05:06Mit Doppel-E.
05:08Ja, ausgefuchstes Marketing.
05:10Also gut, be nice, Thomas Weiß.
05:12Was machen die genau?
05:13Die vermieten Bienenstecker in Unternehmen, die ihr Image ein bisschen aufpolieren wollen.
05:18Ah, Umweltschutz sozusagen.
05:20Klassisches Greenwashing, würde ich sagen.
05:22In dem Fall Beewashing.
05:24Was? Im Ernst?
05:25Laut Internet war's das wirklich so.
05:27Was mit dem Toten?
05:29Thomas Weiß, war hier der Chef, 53 Jahre alt, ledig.
05:33Ledig, aha. Hat er Kinder?
05:35Ja, einen unehelichen Sohn hat er, Pascal Wolfsberger, 31 Jahre alt, Grafiker, lebt in München.
05:41War wohl nicht stand.
05:42Ah, okay.
05:43Also hat mir eine Mitarbeiterin erzählt.
05:51Und was wäre denn, wenn wir die Zahlen quasi dem Alphabet rückwärts zuordnen?
05:57Also das würde heißen, Z wäre 1, Y wäre 2 und so weiter und so weiter.
06:03Ja.
06:04Ja.
06:05Nein.
06:06Da kommt irgendwie auch nichts dabei raus, was es denn da gibt.
06:11Die Zahlen sind ja aus Zeitungen ausgeschnitten.
06:14Vielleicht hat das damit was zu tun.
06:16Aber wie sollen wir dann rausbinden, aus welchen?
06:18Ich habe irgendwie das Gefühl, wir denken zu kompliziert.
06:25Grafiker, grüß Gott.
06:27Ach, Herr Achtziger, grüß Sie.
06:29Ja, die Frau Stockl hat ihr Telefon auf uns umgeleitet.
06:32Ja, Moment, der Herr Achtziger bräuchte dringend den Jahresbericht.
06:37Druck ihn gleich aus.
06:38Sie drucken Ihnen gleich aus.
06:40Ja, sehr gerne.
06:42Wiederhören, Herr Achtziger, wiederhören.
06:44Ja, dann würde ich sagen, halt mich auf dem Laufenden.
06:46Ich finde es wahnsinnig aufregend.
06:50So, Frau Lange, wir machen uns jetzt erst einmal einen Kaffee.
06:53Ja.
06:54Wie viele Leute arbeiten da eigentlich?
06:56Für Imker, eine Buchhalterin, die Assistentin vom Herrn Weiß
07:00und einer, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist.
07:02Also insgesamt sieben.
07:04Richtig.
07:05Ja, die müssen natürlich allesamt befragt werden, na, ist klar.
07:07Logisch.
07:08Sag mal, wer hat die Leiche gefunden?
07:09Einer der Imker, Robert Deindl, der hat ihn auf der Dachterrasse entdeckt.
07:13Ah ja, siehste, mit diesem Herrn Deindl würden wir sehr gerne sprechen.
07:15Das habe ich mir schon gedacht, der wartet bereits im Showroom auf euch.
07:18Perfekt.
07:19Gut, aber zuerst bitte zum Tatort.
07:25Und Pia, können wir gestochen werden?
07:27Na, die Binnstecker, die sind alle verschlossen, ihr seid's also sicher.
07:30Na, sehen Sie.
07:31Äh, gibt's bitte Frau Stockel Bescheid, dass sie unser Opfer überprüfen soll?
07:35Wird erledigt.
07:36Danke dir.
07:38So.
07:40Servus.
07:41Servus.
07:42Hallo, Elena.
07:44Gäste.
07:44Hallo zusammen.
07:46Soll ich schon mal loslegen?
07:47Ja, gerne.
07:49Also, am Hinterkopf des Opfers befindet sich eine Platzwunde mit Abschürfungen am Wundrand.
07:55Also, ein Schlag von hinten.
07:58Abwehrspuren?
07:59Keine.
08:00Der Schlag war aber auch sofort tödlich.
08:02Aha.
08:02Ging also alles sehr schnell.
08:03Was mit der Tatwaffe?
08:05Die haben wir dort drüben sichergestellt.
08:07Die Stange passt zur Runde.
08:09Na, das ist doch gut.
08:10Fingerabdrücke?
08:12Fehlanzeige.
08:12Die Tatperson hat die Stange abgewischt.
08:14Na, das ist nicht so gut.
08:15Was ist mit dem Todeszeitpunkt?
08:17Kannst du dazu schon mal sagen?
08:18Ja, der liegt zwischen 19 und 20 Uhr gestern Abend.
08:21Was hat der Herr Weiß um die Uhrzeit hier oben gemacht?
08:24Das finden wir raus.
08:25Wenn ihr keine weiteren Fragen habt, ich bin dann hier fertig, ja?
08:28Bitte.
08:29Und den Obduktionsbericht bekommt ihr im Verlauf des Tages.
08:33Und dann würde ich sagen, tschüss und bis später.
08:38Okay, danke, Elena.
08:39Bitte.
08:40Schauen.
08:41Und ihr?
08:43Showroom.
08:45Showroom.
08:55Guten Tag.
08:57Oh, Entschuldigung.
08:58Nee.
08:59Hauptkommissar Hansen, Kripo Rosenheim, mein Kollege Kommissar Kaya.
09:02Wer ist einer?
09:03Robert Deindl.
09:04Guten Tag.
09:05Sie sind einer für den Imkern, richtig?
09:07Mhm.
09:07Ich bin für die Betreuung der Völker zuständig.
09:09Und wie können wir uns das denn vorstellen?
09:14Ich füttere sie regelmäßig, schaue, dass alle gesund sind, wechsle die Wabenrähmchen,
09:20ernte den Honig, eben alles, was so ansteht.
09:23Und wie viele von diesen Völkern betreuen Sie?
09:25Jeder von uns im Imkern kümmert sich um etwa 20.
09:28Die Firmen, die bei uns Bienenstöcke mieten, waren es einfach und unkompliziert.
09:32Und wir bieten quasi den Rundum-Sorglos-Service.
09:36Bei 20 Völkern sind Sie bestimmt früh unterwegs, oder?
09:39Ja, wie gesagt, wir müssen regelmäßig nach dem Rechten sehen.
09:42Zwei Tage in der Woche bin ich dann hier, vor Ort.
09:45Dann checke ich auch unsere eigenen Bestände oben auf der Dachterrasse.
09:47Und da haben Sie ja den Herrn Weiß gefunden.
09:51Ich habe sofort bei Ihnen angerufen.
09:54Sagen Sie, wie ist das?
09:55Hat sich der Herr Weiß öfter auch mal da oben um die Bienen gekümmert?
10:00Eigentlich nicht.
10:01Der war hauptsächlich fürs Neugeschäft zuständig.
10:05Ist die Nachfrage groß?
10:07Schon.
10:08Man braucht natürlich auch die richtige Strategie.
10:10Und welche wäre das?
10:12In unserer Branche gibt es viele kleine Anbieter.
10:15Herr Weiß hat auf Wachstum gesetzt.
10:17Mit den Bienen hat er eigentlich nicht viel am Hut.
10:19Nicht.
10:20Herr Dindl, sagen Sie, wissen Sie, ob der Herr Weiß in letzter Zeit Streit mit jemandem gehabt hat?
10:25Hat es Neider geben?
10:26Oder hat es irgendjemandem nicht was, dass der Herr Weiß einen Platz hier stellen wollte?
10:32Eigentlich nicht, aber doch, da war schon was.
10:40Also, bei aller Liebe, Frau Lange, aber irgendwann müssen wir uns wieder um unsere Arbeit kümmern.
10:45Ja, ja, ja.
10:47Gussi, Frau Dr. Dimos.
10:48Guten Morgen zusammen.
10:49Ah, Frau Dimos.
10:50Ja.
10:50Sie sind doch auch so eine Rätselkönigin, oder?
10:53Ich?
10:54Wie meinen Sie?
10:55Ja, Kreuzworträtsel, Sudoku, Stadt, Land, Fluss, sowas halt.
10:58Ach, Stadt, Land, Fluss ist ein Rätsel?
11:00Was die Frau Grasiker sagen will.
11:02Sie arbeiten ja in der Rechtsmedizin und da müssen Sie doch auch so Rätsel lösen, kombinieren, sowas.
11:06Kombinieren, ja, aber das hat ja nichts mit Rätseln zu tun.
11:09Meine Arbeit ist streng wissenschaftlich.
11:11Ja, könnten Sie dann streng wissenschaftlich hier mal einen Blick drauf werfen?
11:15Das ist so ein Zahlenrätsel, aber wir kommen irgendwie nicht weiter.
11:20Also, tut mir leid, für sowas habe ich wirklich keine Zeit.
11:23Wir haben einen neuen Fall.
11:24Ja, aber das ist wirklich wichtig.
11:26Es geht um Blind Date.
11:27Datum und Uhrzeit haben wir schon.
11:29Jetzt müssen wir noch das dritte Rätsel lösen, damit wir wissen, wo die Frau Lange hin muss.
11:33Es geht wirklich nicht.
11:35Aber Ihnen noch weiterhin viel Glück beim Knobeln.
11:38Tschüss.
11:39Hm.
11:40Na, das wäre ja mal wieder hilfreich.
11:42Also, die fragen wir so schnell nichts mehr.
11:44Nee.
11:45Herr Winkler, kann man Ihnen helfen?
11:47Äh, na, ähm, ich kiesse wohl schnell die Pflanzen.
11:51So, Frau Lange, jetzt aber.
11:53Die Post wartet.
11:58Der Herr Weiß hatte also ein Verhältnis mit seiner Assistentin, der Frau Heumann.
12:02Interessant.
12:03Wie lange schon?
12:04Sechs, sieben Jahre vielleicht.
12:06Ach, doch.
12:07Aha.
12:08Und war die Beziehung der beiden ein Geheimnis, oder waren die ganz offiziell ein Paar?
12:12Das war schon klar, dass die was miteinander hatten.
12:14Sind ja auch zusammen in Urlaub gefahren und so.
12:16Und wann hat sich der Herr Weiß von der Frau Heumann trennt?
12:19Vor ein paar Wochen.
12:23War ganz schön hart für die arme Sonja.
12:25Inwiefern?
12:26Ja, sie hat seit Jahren darauf gehofft, dass der Chef sie heiratet.
12:29Dabei wusste jeder, dass das nie passieren würde.
12:32Weil?
12:33Herr Weiß war ein eingefleischter Junggeselle.
12:35Dachten wir jedenfalls immer, bis er dann Vanessa getroffen hat.
12:38Was ist das jetzt?
12:40Vanessa Oliveira.
12:42Ich habe sie nie kennengelernt.
12:43Aber Frau Gruber von der Buchhaltung hat erzählt, dass die beiden demnächst heiraten wollten.
12:48Auf Ibiza, soweit ich weiß.
12:50Und hat die Frau Heumann von diesen Plänen gewusst?
12:53Sie hat es wohl gestern zufällig erfahren.
12:56Arme Sonja.
12:57Zwischen ihr und dem Chef hat sie jedenfalls ganz schön geknallt.
12:59Und haben sie zufällig mitgekriegt, worum es da gegangen ist?
13:04Ich wollte nicht lauschen.
13:05Es geht mich auch gar nichts an.
13:08Wissen Sie zufällig, wie wir diese Frau Oliveira, wie wir die erreichen können?
13:12Fragen Sie Frau Gruber von der Buchhaltung.
13:15Vielleicht weiß die was.
13:17Wie es aussieht, hat Frau Heumann ein deftiges Motiv.
13:20Dann hat sie ihn wohl aus enttäuschter Liebe und gekränktem Stolz erschlagen.
13:23Schon möglich.
13:24Aber wieso auf der Dachterrasse?
13:26Na, vielleicht hat sie sich gedacht, dass man die Leiche da oben nicht so schnell findet.
13:28Und da hat sie ihn unter irgendeinem Vorwand hochgelockt.
13:30Hat ja schon mal gut geklappt.
13:32Na, Pia, kommst genau richtig.
13:34Wir würden uns gern mit Sonja Heumann unterhalten.
13:36Ja, die ist zu Hause.
13:38Sie sagt, sie hat Migräne.
13:40Und was ist mit den anderen Beschäftigten?
13:42Die überprüfen wir noch.
13:43Gut, gibt es sonst noch was?
13:44Ja, wollte ich gerade sagen.
13:46Diese Frau Heumann, die war scheinbar jahrelang mit dem Herrn Weiß liiert.
13:49Dann hat er sie vor kurzem abserviert und jetzt hat er schon eine neue.
13:52Vanessa Oliveira, wissen wir schon.
13:54Ach so.
13:55Ja, aber dann kannst du die Frau Heumann aufs Kommissariat einbestellen.
13:58Wenn sie ihre Gesundheit natürlich zulässt.
14:00Mach ich.
14:00Und wäre super, wenn du rausfinden würdest, wo diese Vanessa Oliveira steckt.
14:04Finde ich raus.
14:05Viel Glück.
14:06Danke.
14:16So, Frau Stockel, da sind wir.
14:17Ja, das ist nicht zu übersehen.
14:20Ich habe Infos für euch.
14:21Aha, raus damit.
14:22Zu unserem Opfer, Thomas Weiß.
14:24Also polizeilich ist er bei uns nicht aufgefallen.
14:27Ich habe im Nachlassgericht angerufen.
14:28Testament gibt es auch keins.
14:30Also wird sein Sohn wahrscheinlich, dieser Pascal Wolfsberger, alles erben.
14:35Das ist der uneheliche Sohn, der in München lebt.
14:37Ganz genau.
14:38Gibt es denn viel zu erben?
14:39Ja, die Schuss, sagen Herr Hansen.
14:41Also es gibt die Villa, dann gibt es ein mordsmäßiges Aktienpaket und schließlich noch die Firma Binais Thomas Weiß.
14:48Sagen wir mal so, es wurde schon für weniger gemordet.
14:50Ja, bestellst du uns den Wolfsberger bitte ein?
14:53Das mache ich und hält dich noch die Bankunterlagen.
14:55Ja, wohl geschehen.
14:57Gut.
14:57Stopp, Herr Hansen.
14:59Das wäre die Telefonliste.
15:01Oh, das sind mir die Liebsten.
15:02Sagen Sie sich, Frau Stockl, ist da was Interessantes dabei?
15:04Keine Gelegenheit, Herr Hansen.
15:05Keine Gelegenheit.
15:06Schade.
15:10Wolfsberger.
15:15Schauen Sie mal.
15:17Laut der Bankunterlagen hat der Herr Weiß seinem Sohn vor zwei Wochen 30.000 Euro überwiesen.
15:23Aha.
15:23Ist da ein Verwendungszweck angegeben?
15:25Ja, und zwar wie abgemacht.
15:28Ja gut, wie abgemacht bringt uns da nicht weiter, ne?
15:30Und dass der Vater dem Sohn immer eine größere Summe Geld überreist, ist ja per se nicht verdächtig.
15:34Vielleicht wollte Herr Wolfsberger sich ein neues Auto kaufen, eine Wohnung anzahlen oder sich selbstständig machen.
15:39Das fragt man ihn am besten selbst, wenn er da ist.
15:42Was sagt die Telefonliste?
15:43Ja, diese Assistentin des Opfers, Sonja Heumann.
15:46Die gleichzeitig seine Ex-Freundin ist?
15:48Ganz genau.
15:49Die hatte, man weiß, gestern Abend um kurz nach sechs auf die Mailbox gesprochen.
15:52Kurz nach sechs? Das ist doch ein bis zwei Stunden vor der Tat. Was hat's denn gesagt?
15:57Du hast mir die ganze Zeit nur was vorgemacht, so geht das nicht.
16:00Ich hab dir meine besten Jahre geschenkt.
16:03Aha.
16:03Und so dankst du es mir. Ich hasse dich, so einfach kommst du mir nicht davon.
16:07Das kann man doch durchaus als Drohung interpretieren.
16:10Aha.
16:13Die Frau Armbruck hat sich gemeldet und hat gemeldet, dass die Vanessa Oliviera seit dem Wochenende auf Ibiza fällt.
16:19Okay. Klingt nach einem entspannten Alibi.
16:22Und die Frau Grasecker hat sie auch gemeldet und hat gesagt, dass die Frau Heumann auf dem Weg nach oben
16:25ist.
16:26Dann schickst die Dame bitte direkt zu uns.
16:28Das mach ich.
16:29Danke.
16:29Dankeschön.
16:30Die Frau Heumann bin ich immer gespannt.
16:37So, der müsste bitte per Kurier nach München.
16:41Geh'm's her, ich kümmere mich drum.
16:43Danke.
16:44Gerne.
16:44Und? Ist das letzte Rätsel schon aufgetaucht?
16:47Ja, schon. Aber da beißt man sich echt die Zähne dran aus.
16:50Die Frau Lange weiß immer noch nicht, wo sie heute Abend hin soll.
16:54Herr Donato, wollen Sie nicht einmal einen Blick drauf werfen?
16:58Kannst du mal probieren. Ich liebe Rätsel.
17:03Also, wir dachten, diese Zahlen stehen für Buchstaben, aber irgendwie kommen wir da nicht so richtig weiter.
17:10Das können Koordinaten sein. Ähm, GPS-Daten.
17:14Wie kommst du darauf?
17:16Probier mal.
17:19Okay.
17:20Gebe ich das jetzt einfach rein?
17:22Hm?
17:23Hm?
17:24Einfach oben links.
17:25Okay.
17:27Okay.
17:30Nö, da komm ich irgendwo in Neuseeland raus. Das kann's ja wohl nicht sein.
17:34Sie müssen ja morgen früh wieder da sein.
17:37Ähm, witzig.
17:38Warte mal.
17:39Vielleicht müssen wir Längen und Breitengrad spiegeln.
17:47Die zwei Zahlen lassen wir weg.
17:50Ähm, die drehen wir um.
17:54Ich versuch das mal.
17:56Okay.
17:58Nichts sind heiß.
18:01Und?
18:02Ha.
18:03Jetzt zeigt sie mir einen Punkt im Talbacher Forst.
18:06Hier direkt ums Eck vom Witzhaus Eberschenke.
18:10Dann weißt du ja, wo du heute Abend hin musst.
18:13Gern geschehen.
18:15Ha.
18:16Verrückt.
18:18Respekt.
18:19Aber mein, mit Zahlen kennt er sich halt einfacher aus.
18:22Frau Heumann, danke, dass Sie gekommen sind.
18:25Trotz Ihrer Migräne.
18:26Das ist doch selbstverständlich.
18:27Ein Mensch wurde ermordet.
18:28Da muss man seine Pflicht tun.
18:29Ja, und es war ja auch nicht irgendein Mensch für Sie, ne?
18:32Äh.
18:33Hm.
18:34Ja, setzen Sie sich doch.
18:36Ähm, Frau Heumann, wir wissen, dass Sie und Herr Weiß, ähm, ja, dass Sie eine Liebesbeziehung hatten.
18:43Wie lange ging das schon zwischen Ihnen?
18:45Knapp acht Jahre.
18:46Das ist eine lange Zeit.
18:49Aber zusammen gewohnt haben Sie nicht.
18:51Wir waren ein paar Mal kurz davor, zusammenzuziehen.
18:54Aber Thomas hat großen Wert auf seine Freiheit gelegt.
18:58Das war eines seiner Prinzipien.
19:00Und hat es Sie eigentlich sehr wütend gemacht, dass Ihr Ex direkt nach der Trennung, trotz seiner Prinzipien, eine andere
19:06Frau heiraten wollt?
19:08Lustig fand ich es nicht, aber vielleicht.
19:12Vermutlich haben wir nie wirklich zusammengepasst.
19:14Mhm.
19:15Kurz vor dem Mord, da haben Sie ihm eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen.
19:20Ja, und da haben Sie ihm gesagt, ähm, ich hasse dich.
19:25So einfach kommst du mir nicht davon.
19:27Ja?
19:30Ich war halt wütend.
19:31Da legt man nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
19:35Und sagen Sie mal, wir haben es eigentlich von der bevorstehenden Hochzeit mit der Frau Oliveira erfahren.
19:41Auf seinem Schreibtisch lag ein Kostenvoranschlag von einem Hochzeitsplaner für eine White Party auf Ibiza.
19:49Ich sollte Thomas sogar den Flug dorthin buchen.
19:51Angeblich eine Geschäftsreise.
19:54Okay.
19:54Das war doch bestimmt sehr demütigend für Sie, oder?
19:58Allerdings.
19:59Aber deshalb habe ich ihn noch lange nicht umgebracht.
20:01Na gut, dann erzählen Sie uns mal, wo Sie gestern Abend waren.
20:04So zwischen, sagen wir mal, 19 und 20 Uhr.
20:06Ich bin gegen halb sechs nach Hause gefahren,
20:09habe eine Flasche Wein aufgemacht und mich dann in den Schlaf geheult.
20:13Zufrieden?
20:16Herr Donato, doch bin ich.
20:17Wo klemmt's denn?
20:18Die Schublade da vorne.
20:20Da geht gar nichts mehr.
20:22Das haben wir gleich.
20:23Dankeschön.
20:30Haben Sie das mitbekommen?
20:32Die Christine hat heute Abend ein Blind Date.
20:36Ja.
20:37Er scheint ein Bekannter ihrer Freundin Britta dahinter zu stecken.
20:41Der hat sich ganz schön was einfallen lassen.
20:43Ich glaube, der ist romantisch veranlagt.
20:45Um rauszufinden, wo die beiden sich treffen,
20:47musste Christine zuerst drei Rätsel lösen.
20:50Und hat sie es geschafft?
20:51Ja.
20:51Und um das in aller Bescheidenheit zu sagen,
20:54mit meiner tatkräftigen Hilfe.
20:56Das dritte Rätsel sind GPS-Koordinaten.
20:59Das Blind Date findet im Talbacher Forst statt.
21:01In der Nähe der Eberschenk.
21:03Mitnehmen wollt.
21:09So.
21:10Wollt mal wissen, wie schaut's aus mit dem Rätsel?
21:12Wir haben's gelöst.
21:13Der Herr Donato hat uns auf die Spur gebracht.
21:15Die Zahlen sind GPS-Koordinaten.
21:18Ja.
21:19Da hätten wir ja selber auch drauf kommen können, gell?
21:21Ja, so ganz leicht war das nicht.
21:23Und wo ist jetzt der Treffpunkt?
21:25Ach, im Talbacher Forst.
21:27Hier, ums Eck vom Wirtshaus Eberschenkel.
21:31Picknick im Wald.
21:33Womöglich noch mit Lichterketten in den Bäumen.
21:35Ach, an sowas hab ich auch schon gedacht.
21:37Sie haben ja gesagt, ihr Verehrer ist romantisch veranlagt.
21:40Eben.
21:40Und morgen erzählen Sie uns dann in aller Ausführlichkeit, wie's war.
21:44Das mach ich.
21:45Ach, Frau Lange.
21:48Das wird magic.
21:54Ja, Frau Heumann, hat der Herr Weiß Feinde gehabt?
21:57Oder Streit mit irgendjemandem?
21:59In der Firma, mit Kunden, Geschäftspartnern?
22:02Nein, das bewegte sich alles im normalen Rahmen.
22:05Aber, was ich schon komisch fand,
22:07Thomas wollte den Robert Deindl rauswerfen,
22:10und zwar so schnell wie möglich.
22:12Den Herrn Deindl?
22:13Also der, den Leiche auch gefunden hat?
22:16Aha.
22:16Hat der Weiß auch gesagt,
22:17warum er Herrn Deindl nicht mehr in der Firma haben wollte?
22:19Er wollte nicht darüber sprechen.
22:21Ja.
22:22Gut.
22:23Was anderes, der Weiß hat seinen Sohn vor einiger Zeit
22:26eine größere Geldsumme zukommen lassen.
22:28Haben Sie eine Idee, warum?
22:30Thomas hat mal erwähnt,
22:31dass sein Sohn ihn aus heuterem Himmel angerufen
22:33und um Geld angepumpt hat.
22:35Wozu hat er das Geld braucht?
22:37Das weiß ich leider nicht.
22:38Und auch nicht, warum Thomas ihm das Geld gegeben hat.
22:40Thomas hatte praktisch keinen Kontakt zu ihm.
22:44Herr Hansen,
22:45nochmal wegen den 30.000 Euro,
22:47die der Herr Weiß seinem Sohn geben wollte.
22:49Was ist damit?
22:49Ich weiß, Sie fanden das nicht so ungewöhnlich,
22:52aber wenn die beiden doch keinen Kontakt gehabt haben,
22:54ist das doch schon auffällig.
22:55Ja, ja, nee, nee, da gebe ich Ihnen recht.
22:56Stimmt, vielleicht hat der Wolfsberger
22:58seinen Vater unter Druck gesetzt.
23:00Möglich, aber womit?
23:02Frau Stockel?
23:03Ja?
23:04Wären Sie bitte so nett,
23:05dann würden die Finanzen von Herrn Wolfsberger checken.
23:07Wäre interessant zu wissen,
23:08ob der Geldprobleme hatte.
23:10Das mache ich, Herr Hansen.
23:11Wann kommt denn der?
23:12Der hat heute noch Termine,
23:13aber morgen ist er da.
23:14Gut, dann sollten wir gerne nochmal
23:16mit dem Robert Deindl reden.
23:18Ach, das ist der Imker,
23:19der unser Opfer gefunden hat, gell?
23:20Ja, ganz genau.
23:21Der Herr Weiß hat ja nämlich kündigen wollen
23:23und wir dachten gern wissen, wieso.
23:25Ja?
23:27Frau Stockel, Frau Armbrück.
23:29Ja?
23:30Ich habe für euch Sachen aus dem Haus des Opfers.
23:32Wer mag?
23:33Herr Hansen.
23:35Gib her.
23:36Danke.
23:44Das ist ja komisch, Herr Kollege.
23:46Offenbar hat der Herr Weiß
23:47sich für eine Firma in China interessiert.
23:50Und was ist das für eine Firma?
23:52Wann Sun Lin International.
23:55Mit Sitz in Shanghai.
23:58Aha, die stellen Batterien her.
24:01Hauptsächlich für E-Autos.
24:03Aber der Herr Weiß wird doch nach China
24:05keine Bienen vermietet haben.
24:07Oder hat er da etwa investiert?
24:09Das ist schon möglich, ne?
24:10Okay, was haben wir sonst noch?
24:12Noch mehr Firmen.
24:13Die sind ja alle aus der Region.
24:15und einige haben anscheinend
24:16was mit Technologie zu tun.
24:19Einen hat er häufiger unterstrichen.
24:21Täubner und Bohnhoff KG.
24:23Sagt Ihnen das was?
24:24Nein, nicht wirklich.
24:25Was sagt denn das Internet?
24:27Gute Idee.
24:29Das sagt, dass die hier in Rosenheim sitzen
24:32und die machen auch Batterien.
24:36Weltweit führende Spitzentechnologie.
24:38Hidden Champion.
24:40Also quasi...
24:41Ich weiß, was das ist.
24:42Kaum bekannt, aber Weltmarktführer.
24:44Gut.
24:45Du ruf ich doch gleich mal an, ne?
24:47Vielleicht hat ja jemand von denen eine Idee,
24:48warum er die markiert hat.
24:49Vielleicht.
24:54Firma Täubner und Bohnhoff.
24:55Was kann ich für Sie tun?
24:56Ja, guten Tag.
24:57Hauptkommissar Hansen von der Kriminalpolizei Rosenheim.
24:59Es geht um Folgendes.
25:03Ah, Frau Grasegger.
25:04Brüta.
25:06Jetzt haben Sie leider Pech.
25:07Die Frau Lange ist im Lager und holt ein Druckerpapier.
25:10Ach, perfekt.
25:10Ich wollte sowieso zu Ihnen.
25:12Zu mir?
25:13Mhm.
25:14Ich bin gerade nach Hause gekommen
25:15und da habe ich gesehen,
25:17dass ich vergessen habe,
25:18die Dekodierscheibe in den Umschlag zu legen.
25:20Äh, Moment einmal.
25:22Dann stecken Sie hinter den Rätsel.
25:24Erwischt.
25:25Ich gebe eine Überraschungsparty für die Christine.
25:28Im Talbacher Forst.
25:30Äh, nein.
25:31Wie kommen Sie denn jetzt darauf?
25:33Naja, also mir haben gemeint,
25:34die Zahlen, das sind so GPS-Koordinaten.
25:37Ah.
25:37Ich habe mich eh schon gewundert,
25:39welcher Mann sich so viel Mühe macht.
25:41Aha, und dann ist dieser David
25:43also einfach nur eine falsche Fährte gewesen.
25:45Mhm.
25:46Ich hoffe jetzt nur,
25:47die Christine ist nicht allzu enttäuscht,
25:49wenn sie erfährt,
25:50naja, dass ich ihr heimlicher Verehrer bin.
25:52Das stimmt nicht.
25:53Eine Überraschungsparty ist doch was Tolles
25:55und genau das Richtige für die Frau Lange.
25:59Aber sagens,
25:59was ist bitte eine Dekodierscheibe?
26:02Ja, damit kann man Botschaften verschlüsseln
26:04und auch wieder entschlüsseln.
26:05Hier sehen Sie,
26:07jede Zahl ist einem Buchstaben zugeordnet.
26:09Ah, aha.
26:10Naja, und ohne die hätte sie das letzte Rätsel
26:12unmöglich lösen können.
26:13Und wir haben uns so bemüht.
26:15Es tut mir jetzt leid.
26:17Aber würden Sie die ihr trotzdem irgendwie unterschieben?
26:21Sie können sich auf mich verlassen.
26:23Danke, Frau Grasegger.
26:24Gerne.
26:25Ich muss dann wieder.
26:26Wieder schauen, Brüter.
26:27Tschüss.
26:30Was es nicht alles gibt.
26:32Ja, gut.
26:33Ja, danke erst mal.
26:35Wiederhören.
26:38Sympathisch.
26:38Und?
26:39Hat der Hidden Champion was mit China zu tun?
26:41Eigentlich nicht,
26:42aber die mieten seit knapp drei Jahren
26:44Bienenstöcke von Be Nice, Thomas Weiß.
26:46Ob das von Bedeutung ist?
26:48Ja, wer weiß.
26:49Jedenfalls habe ich für morgen
26:50einen Telefontermin mit der Geschäftsführerin vereinbart,
26:52einer Frau Dr. Brandt.
26:53Vielleicht kann die uns weiterhelfen.
26:56Ja.
26:57Entschuldigt's, bitte.
26:59Der Herr Deindl war jetzt da
27:01und ich habe ihn in Vernehmungsraum gesetzt.
27:03Gut.
27:10Herr Deindl, wir haben gehört,
27:11dass Sie der Herr Weiß fristlos kündigen wollten.
27:14Wieso eigentlich?
27:16Keine Ahnung.
27:17Höre ich jetzt zum ersten Mal von.
27:19Ja.
27:20Sie haben mir also keinen Grund gegeben,
27:22sich loszuwerden?
27:23Kein Streit, keine Drohungen, sowas?
27:25Nichts, überhaupt nichts.
27:27Ich arbeite immer ordentlich.
27:30Sind Sie sicher, dass er mich loswerden wollte?
27:32Ja.
27:34Das haben Sie von der Heumann.
27:36Wie kümmern Sie es auf die Frau Heumann?
27:37Die will doch nur von sich selbst ablenken.
27:41Wenn jemand einen Grund gehabt hätte,
27:42Herrn Weiß umzubringen, dann Sie.
27:44So, so.
27:45Aber zwischen Ihnen, Herr Weiß,
27:46war alles in allerbester Ordnung, ja?
27:49Absolut.
27:50Ich pflege Bienen.
27:51Das ist alles.
27:53Und deswegen müsste ich jetzt wirklich los.
27:55Ich habe noch ein bisschen was zu tun.
27:57Wenn Sie keine Fragen mehr haben.
27:58Ja, das können wir gut verstehen,
27:59aber eine Frage hätte ich schon noch.
28:01Wo waren Sie gestern Abend zwischen,
28:02sagen wir mal, sieben und acht Uhr?
28:04Gestern Abend zwischen sieben und acht.
28:07Da war ich mit dem Mountainbike unterwegs.
28:09War ja ein schöner Abend.
28:10Ja, kann den schönen Abend jemand bezeugen?
28:14Da waren ein paar Radfahrer
28:16und ein, zwei Spaziergänger.
28:19Also eigentlich niemand.
28:20Gut.
28:21Jetzt dürfen Sie gehen, Herr Deindl.
28:22Aber bleiben Sie uns erreichbar, ja?
28:23Mhm.
28:25Wiedersehen.
28:26Wiedersehen.
28:30Hey, Christine.
28:32Du hast doch heute Abend ein Blind Date.
28:34Ja, warum?
28:35Ähm, ich wollte dir vorschlagen,
28:39ich kann gern mitkommen.
28:40Äh, mitkommen?
28:42Zu meinem Date?
28:44Ja, natürlich ganz unauffällig.
28:47Mir ist nicht ganz wohl bei dem Gedanken,
28:50du, Alans, mitten im Wald,
28:53mit einem fremden Typen.
28:55Okay, Hannes, das ist voll lieb,
28:56aber in dem Fall echt nicht nötig.
28:59Bist du sicher?
29:02Da ist ja weit und breit keiner.
29:04Ja, aber, also, der Treffpunkt,
29:06der ist ja hinterm Wirtshaus Eberschenke,
29:08da bei dieser Lichtung mit der kleinen Kapelle.
29:11Und ich weiß ja, wen ich treffe.
29:14Das ist der David,
29:14das ist ein Arbeitskollege von der Britta
29:16und der ist ganz harmlos, ja?
29:18Aber, danke.
29:24So, das sollte jetzt mal wieder eine Weile reichen.
29:28Sie, Frau Lange, schauen Sie,
29:30das habe ich vorher auf dem Boden gefunden,
29:31das gehört wahrscheinlich Ihnen.
29:33Was ist das?
29:34Ja, das ist so eine Dekodierscheibe.
29:37Eine bitte was?
29:38Ja, damit kann man Botschaften entschlüsseln.
29:41Also, mein Franz und ich,
29:42wir waren bei Freunden
29:43einmal zu einem Spieleabend eingeladen
29:44und da haben die sowas gehabt.
29:46Wo kommt die jetzt her?
29:47Ja, die wird innerhalb frühe wahrscheinlich
29:49aus dem dritten Umschlag
29:51mit den Rätsel da rausgerutscht sein.
29:53Ah, dann sind das vielleicht
29:56gar keine GPS-Koordinaten.
29:57Da fragen Sie mich was,
29:58aber wir können ja mal probieren,
30:00was rauskommt mit dieser Dekodierscheibe.
30:02Okay, also die erste Zahl ist eine 8.
30:07Das ist ein...
30:11Also doch, Buchstaben.
30:12Ah, oh Gott,
30:13ich meine Buchstaben so viel lieber als Zahlen.
30:15Soll ich mitschreiben?
30:16Ja, bitte.
30:17Also, die nächste Zahl ist eine 23
30:22und das ist ein W.
30:31Miriam, hast du schon was
30:32über die Finanzen
30:33vom Herrn Wolfsberger herausgekriegt?
30:34Die Bankunterlagen dauern leider noch.
30:37Ach, machen wir doch Schluss für heute.
30:39Feierabend?
30:40Feierabend.
30:41Gut, dann packe ich auch zusammen
30:42und wenn's warz,
30:43können wir dann zusammengehen.
30:45Gerne.
30:50Also, dann gehst du jetzt einkaufen.
30:52Das wird eine Überraschung.
30:54Gut, das gelingt.
30:55Also, meine Herren,
30:56schönen Abend.
30:57Bis morgen, Frau Schocker.
30:58Für die Damen,
31:00schönen Abend.
31:01Ebenso.
31:02Frau Lange,
31:03und Ihnen wünsche ich viel Spaß
31:04beim kleinen Date.
31:05Dankeschön.
31:06Wobei, das Date wäre ja fast geplatzt.
31:08Es findet nämlich gar nicht
31:08im Talbacher Forst statt.
31:10Die Frau Lange
31:11hat die Dekodierscheibe übersen.
31:13Ohne die
31:14kann man das Rätsel
31:15überhaupt nicht lösen.
31:16Nee, aber was der Daniel gesagt hat,
31:17war auch Quatsch.
31:18Diese Zahlen sind nämlich
31:19gar keine GPS-Daten,
31:21sondern
31:21jede Ziffer
31:23steht für einen Buchstaben.
31:25Gäh,
31:25da hätten wir uns ja
31:26dumm und dämlich rätseln können.
31:28Ja.
31:28Allerdings.
31:29Schönen Feierabend.
31:30Tschüss.
31:31Bitteschauen.
31:34Bis morgen.
31:35Bis morgen.
31:37Und die eigentliche Lösung
31:38ist schwarzer Pelikan.
31:39Das ist eine Stammkneipe
31:41von der Frau Lange.
31:42So romantisch,
31:43der David.
31:44Also da kann jetzt
31:44wirklich nichts mehr schief gehen.
31:52Guten Abend,
31:53Frau Hofer.
31:54Ja,
31:54Herr Kaya,
31:55wollen Sie auf Shopping-Tour?
31:57Ich hab mir gedacht,
31:58wir grillen heute.
31:59Es gibt
31:59Köftespieße,
32:00Grillgemüse
32:01und einen guten Salat.
32:02Ach,
32:03ich hab zwar
32:04ein paar Rindsrouladen
32:04aufgetaut,
32:05aber mei,
32:05dann gibt's die halt morgen.
32:06Was soll ich machen?
32:07Sie bleiben sitzen,
32:09genießen die Aussicht
32:09und ich übernehme.
32:11Das sage ich nicht nein.
32:13Gut.
32:24Lecker.
32:25Joe,
32:26guter Tipp.
32:28Es ist eine junge Winzerin,
32:29die das Weingut
32:30von ihren Eltern übernommen hat
32:32und hat frischen Wind reingebracht
32:34und vernünftige Preise
32:35hat's auch noch.
32:36Perfekt.
32:37Servus.
32:39Servus, Hannes.
32:40Herr Winkler,
32:41wo kommen Sie denn noch her?
32:42Ich war zufällig in der Nähe
32:43und wollte nur
32:44einen Absager trinken.
32:46Du,
32:46ich hätte einen schönen
32:47Marillenbrand aus Sittirol.
32:49War das was für dich?
32:50Den können ich's gut brauen.
32:53Herr Winkler,
32:54Sie,
32:55Sie haben da,
32:56darf ich?
32:59Was ist denn das?
33:01Ich war im Wald.
33:03Genauer gesagt,
33:04im Talbacher Forst.
33:06Ah,
33:06wie die Christine.
33:08Ja,
33:09mir war nicht ganz so wohl dabei,
33:10dass ich ein Blind Date
33:11mitten im Wald hat.
33:12Ich wollte nachschauen,
33:13ob alles okay ist,
33:14aber
33:15sie war gar nicht da.
33:19Dankeschön.
33:20Und Ihr Verehrer?
33:22Auch nicht.
33:23Da war gar keiner.
33:24Und auf dem Rückweg
33:25bin ich dann auch
33:26in dem Unterholz hängen geblieben.
33:27Auch.
33:31Herr Donato,
33:32ich hätte bitte...
33:33Keine Sorge,
33:34von Ihrem nächtlichen
33:35Waldspaziergang
33:36wird niemand erfahren.
33:38Jedenfalls nicht von mir.
33:40Aber von mir.
33:42Es ist morgen.
34:03Donato,
34:03ich hab's gleich, gell?
34:04Hm.
34:07Moin.
34:08Guten Morgen,
34:09Herr Winkler.
34:09Morgen.
34:10Die Frau Lange
34:11ist noch gar nicht da.
34:12Ist da?
34:13Ich glaub,
34:14bei der ist gestern
34:15ein bisschen später geworden.
34:18Warten Sie mal,
34:19ich hab für Sie auch noch was.
34:22So.
34:24Schauen Sie,
34:24Herr Donato,
34:25das ist für Sie.
34:26Danke.
34:28Und Ihre Idee
34:29mit den Koordinaten
34:31war leider nicht richtig.
34:33Ach ja,
34:35ich war mir ganz sicher.
34:36Ich weiß,
34:37Sie haben Sie auch richtig gut gemeint.
34:38Und für Sie,
34:39als Zahlenmensch,
34:41war das natürlich naheliegend.
34:42Allerdings.
34:44Schauen Sie,
34:44das ist für Sie,
34:45Herr Winkler.
34:45Danke.
34:48Ich verstehe jetzt gar nichts mehr.
34:49Hatte die Christine
34:50ein Date gestern oder nicht?
34:52Also wenn,
34:53dann nicht im Talbacher Forst.
34:59Ja,
35:00vielen Dank,
35:00Frau Dr. Brandt,
35:01dass Sie sich für uns Zeit genommen haben.
35:02Es hilft uns wirklich ein Stück weiter.
35:04Ja,
35:05wiederhören.
35:07Interessant.
35:08Neue Erkenntnisse?
35:09Ja,
35:10Teugner und Bonhoff
35:11haben ein neues Verfahren entwickelt,
35:13um hocheffiziente Batterien herzustellen.
35:15Damit sind sie technologisch weltspitze.
35:17Also quasi
35:18Hidden Champions halt.
35:20Aber was hat das mit unserem Fall zu tun?
35:22Na ja,
35:22vor einer Woche kam raus,
35:24dass die Pläne für dieses Verfahren
35:25gestibitzt wurden.
35:26Vermutlich wurden sie nach China verkauft.
35:29Klingt nach Industrie-Spionage.
35:32Unser Opfer hat sich doch
35:33für diese Firma in Shanghai interessiert.
35:35Wang Lundsin International, genau.
35:38Könnte es sein,
35:39dass der Herr Weiß dahinter gesteckt hat?
35:40Das klingt für mich schon schwer danach.
35:42Aber
35:43dann hätte er wiederum einen Helfer gebraucht.
35:45Stimmt.
35:48Frau Stockel.
35:49Herr Hansen.
35:49Überprüfen Sie doch bitte mal
35:50die Dienstpläne von Be Nice.
35:52Und zwar müssten wir da wissen,
35:53wer in den letzten Monaten
35:54die Bienen bei Teugner und Bonhoff betreut hat.
35:57Herr Hansen,
35:58das organisiere ich.
35:59Davon bin ich überzeugt.
36:00Und hast du schon was
36:01beim Finanzcheck
36:02vom Wolfsberger rausgekriegt?
36:03Kilian,
36:04da bin ich gerade dabei.
36:05Also das Konto
36:05schaut nicht
36:06sonderlich üppig aus.
36:08Und
36:08er baut gerade ein Haus.
36:09Aber
36:09er bedient den Kredit
36:11regelmäßig.
36:12Sein Vater hat ihm nämlich
36:1330.000 Euro überwiesen.
36:14Und
36:15er ist auf dem Weg hierher.
36:17Sehr gut.
36:27Ja, bitte.
36:29Guten Tag.
36:30Tag.
36:31Pascal Wolfsberger
36:32mein Name.
36:33Die Kommissare Kaya und Hansen
36:35wollten wir sprechen.
36:36Bin ich hier richtig?
36:37Genau richtig.
36:38Herr Wolfsberger,
36:39setzen Sie sich doch.
36:40Danke.
36:41Hansen,
36:41mein Kollege Kaya,
36:43unser herzliches Beileid.
36:45Danke, ja.
36:46Also,
36:46ist nicht schön,
36:47aber
36:48ich meine,
36:49ich hatte kaum Kontakt
36:50zu meinem Vater.
36:51Wenn dem so ist,
36:53warum haben Sie sich
36:54dann wieder bei ihm gemeldet?
36:55Ich
36:57brauchte dringend Geld.
36:58Also,
36:58meine Frau und ich,
36:59wir bauen gerade ein Haus.
37:00Das haben wir schon gehört.
37:02Dann haben Sie aber
37:03bestimmt auch gehört,
37:03dass die Baukosten in letzter Zeit
37:05ziemlich explodiert sind.
37:06Das hat uns die Finanzierung
37:07komplett zerhauen.
37:08Herr Wolfsberger,
37:09Ihr Vater hat Ihnen
37:1030.000 Euro überwiesen.
37:12Schon ungewöhnlich,
37:13finden Sie es nicht?
37:13Wo Sie doch eigentlich
37:14gar keine echte Beziehung
37:16zueinander gehabt haben.
37:18Vermutlich war das für ihn
37:19eine Art Ablasshandel.
37:20Er hat ihn schließlich
37:21jahrelang links liegen lassen.
37:23Aber das Warum war mir
37:25eigentlich wurscht.
37:27Hauptsache,
37:27wir konnten die Fenster bezahlen.
37:29Die 30.000 Euro
37:30sind also
37:31ein privates Darlehen gewesen?
37:33Nein, nein,
37:33er hat mir das Geld geschenkt.
37:35Großzügig?
37:36Herr Wolfsberger,
37:37Sie sind Grafiker.
37:38Seien Sie festangestellt?
37:40Ich arbeite freiberuflich.
37:42Freiberuflich?
37:43Und wie läuft
37:44das Geschäft so?
37:46Mal rennen einem
37:47die Kunden die Bude ein
37:47und dann ist wieder Flaute.
37:49Man gewöhnt sich dran.
37:51Aber jetzt nach dem
37:52Tod Ihres Vaters
37:53sind Sie auf einen Schlag
37:54alle finanziellen Sorgen los.
37:56Vermutlich werden Sie
37:56alles erben.
38:00Darüber habe ich
38:00noch gar nicht nachgedacht.
38:02Herr Wolfsberger,
38:03wo waren Sie denn gestern Abend
38:04zwischen 19 und 20 Uhr?
38:06Ich war zu Hause
38:08Abendessen mit meiner Frau.
38:10Das wird Sie
38:10Ihnen sicher bestätigen.
38:15Oh, Frau Lange.
38:16Wie schön,
38:16dass Sie da sind.
38:18Ich weiß,
38:18ich bin zu spät.
38:19Aber als ich ins Bett
38:20gegangen bin,
38:21war es ehrlich gesagt
38:21schon wieder hell.
38:22Dann haben Sie
38:23anscheinend richtig
38:24viel Spaß gehabt
38:25bei Ihrer Überraschungsparty.
38:27Frau Grassecker,
38:27es war der Hammer.
38:28Aber Sie haben mich
38:29auch ganz schön veräppelt.
38:31Das müssen Sie bitte
38:31mit der nächsten Post raus.
38:33Sie meinen das
38:34mit der Dekodierscheibe.
38:35Also, ob es nur das war.
38:37Die Frau Grassecker
38:37hat mir nämlich heimlich
38:38eine Dekodierscheibe
38:39untergeschoben.
38:40Ja, da können Sie froh sein,
38:41weil ohne D hätten wir
38:42das Rätsel niemals lösen können.
38:44Was ist denn
38:45bei der Dekodierscheibe?
38:46Ach, das ist so ein rundes Ding
38:47mit Ziffern
38:48und Buchstaben.
38:49Damit kann man
38:51Geheimcodes entschlüsseln.
38:52Und bevor wir
38:53diese Scheibe hatten,
38:53dachten wir,
38:54die Zahlen werden
38:55GPS-Koordinaten.
38:56Das war aber falsch.
38:57Die Lösung war
38:58schwarzer Pelikan.
38:59Meine Lieblingsbar.
39:00Richtig.
39:01Da hat die Britta
39:02für die Frau Lange
39:03eine Überraschungsparty organisiert.
39:05Während die Frau Grassecker
39:06von all dem wusste
39:07und lustig mit mir
39:08Rätsel gelöst hat.
39:09Ja, mei, sonst
39:10war es ja keine Überraschung
39:11mehr gewesen.
39:13Die Britta hat nämlich
39:14alle unsere Freunde
39:15aus den letzten zehn Jahren
39:16zusammengetrommelt,
39:17weil Britta und ich
39:18uns genau gestern
39:19vor zehn Jahren
39:19kennengelernt haben.
39:20Süß, oder?
39:21Also,
39:22kein Blind Date.
39:23Doch, schon irgendwie.
39:24Nur eben mit
39:24meiner besten Freundin.
39:26Sagen Sie,
39:26was ist mit diesem David,
39:28was Sie gemeint haben,
39:29der steckt dahinter?
39:30Der David
39:31war gestern Abend
39:32auch da.
39:33Na eben
39:33mit seiner neuen Freundin.
39:36Ja,
39:36ich bin dann
39:37unterwegs.
39:46So,
39:47meine Herren,
39:48ich habe jetzt gerade
39:49die Dienstpläne
39:49von B'Nice
39:50gecheckt
39:51und festgestellt,
39:51dass für die Bienen
39:52bei Täubner
39:53und Bonhoff
39:54der Herr Deindl
39:55zuständig war.
39:57Aha.
39:58Vielleicht hat er ja
39:58mit dem Thomas Weiß
39:59unter einer Decke
40:00gesteckt.
40:01Der Herr Weiß
40:01könnte natürlich
40:02absichtlich
40:02dort eingeschleust haben.
40:04Deindl ist ja
40:04bei denen ein- und ausgegangen.
40:06Er kommt vorbei,
40:07um die Bienen zu füttern.
40:08Euis Routine,
40:09Euis ganz harmlos,
40:10aber in Wahrheit
40:11verschafft er sich
40:11zu dritt zu den Unterlagen.
40:13Frau Stockl,
40:14Spezialauftrag?
40:16Spezialauftrag?
40:16Durchleuchten Sie bitte
40:17noch mal die Finanzen
40:18von Herrn Weiß
40:19und von Herrn Deindl.
40:20Wir suchen ganz gezielt
40:21nach Zahlungen aus China.
40:22Eventuell von der Firma
40:23Wang Sun Lin International.
40:25Das mache ich.
40:26Mandarin ist meine Stärke.
40:29Dann ist ja gut.
40:31Na, wir sehen,
40:31was dabei rauskommt.
40:44Herr Deindl!
40:46Ja?
40:47Wir wissen,
40:48dass Sie Ihren Zugang
40:48zu verschiedenen Firmen
40:49in der Region
40:50dazu genutzt haben,
40:51um Industrie-Spionage
40:52zu betreiben.
40:53Zum Beispiel bei
40:53Teubner & Bonhoff.
40:55Da haben Sie diese Daten
40:56zur Herstellung
40:56von Batterien geklaut
40:57und nach China verkauft.
40:59Was erzählen Sie denn da?
41:00Das stimmt doch gar nicht.
41:01Wir haben Ihre Kontodaten
41:02überprüft.
41:03Da ist ganz schön
41:03was zusammengekommen.
41:04Mehr als 62.000 Euro
41:06Allor von
41:06Wang Sun Lin International.
41:08Und Herr Weiß,
41:09Sie sind auf die Schliche gekommen,
41:10als Teubner & Bonhoff
41:11Sie darüber informiert haben,
41:12dass die Ihre Sicherheitsvorkehrungen
41:13drastisch verschärfen.
41:15Deswegen wollte er Sie entlassen.
41:16Und als er Sie anzeigen wollte,
41:17haben Sie ihn erschlagen?
41:20Der Weiß,
41:21der wollte mich nicht anzeigen,
41:22der wollte mitverdienen.
41:24Er hat mich erpresst.
41:25Das konnte ich nicht zulassen.
41:27So haben Sie Ihren Chef
41:28dann aufgelockt
41:28und ihn erschlagen.
41:29Das war ganz einfach.
41:30Einmal zacken müssen wir es.
41:35Gut.
41:36Herr Deinl,
41:36dann sind Sie jetzt
41:37vorläufig festgenommen,
41:38wegen des dringenden Tatverdachts
41:39Thomas Weiß ermordet zu haben.
41:42Pia, Franz, bitte.
41:43Herr Deinl,
41:44dann kommen Sie.
41:50Und, was sagen Sie?
41:51Ein paar Bienen bei uns
41:53auf dem Dach
41:53waren noch Aschi.
41:54Die brauchen wir doch gar nicht.
41:56Unser Image ist auch so super.
41:57Er ist auch so super.
41:58Ja.
41:58Richtig.
41:58Vielen Dank.
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