- vor 8 Stunden
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Wolfgang Becker
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Wolfgang Becker
Kategorie
📺
TVTranskript
00:09Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:05Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:07Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:18Ja, sieben Uhr
01:21Es hat einen Sinn
01:22Man weiß dann, dass es sieben Uhr ist
01:26Es hat seine Bedeutung, weil es eine Tatsache ist
01:33Du hast den Fernseher nicht abgestellt.
01:37Ich habe ihn ja nicht abgestellt.
01:40Höre ihn rauschen.
01:43Ich höre nichts rauschen.
01:45Dann deine Ohren nachlassen.
01:50Vielleicht lassen Sie nach,
01:53was Sie schon so viel gehört haben.
01:57Und was Sie zu hören bekommen,
01:59das interessiert Sie nicht mehr.
02:34Ich höre nichts rauschen.
03:02Warum kommst du nicht?
03:04Kommst du mal?
03:05Was ist denn?
03:06Weißt du was?
03:08Weißt du was passiert?
03:13Großer Gott.
03:18Was ist denn?
03:19Komm jetzt.
03:27Wenn der Mann tot ist, dann habe ich einen Mord gesehen, einen Mord und einen Mörder.
03:42Mord?
03:44Mord?
03:44Und Mörder?
03:48Ich kenne doch die Leute da drüben.
03:51Ich war da und habe gefragt, ob sie jemanden zum Putzen brauchen.
03:56Ein Mord.
04:00Der Mann ist tot.
04:04Der andere hat ihm die Hände um den Hals gelegt.
04:16Der Mann muss sich nicht mehr rühren.
04:21Was machen wir jetzt?
04:26Ja, ich sagte dir doch, ich habe mich da einmal vorgestellt.
04:31Ich habe sogar die Telefonnummer noch vom Büro.
04:37Ich könnte mal nachfragen, was da los ist.
04:39Dann wollen wir uns da einmischen.
04:41Das ist doch kein Einmischen.
04:43Ich möchte nur fragen, was da los ist.
04:50Nur mal probieren, wer am Apparat ist.
04:53Ich weiß nicht, ob das richtig ist.
04:56Schau mal hinaus.
05:04Es meldet sich niemand.
05:10Ja.
05:11Ja.
05:13Ist dort die Firma Holbein?
05:16Was ist denn los bei Ihnen?
05:18Ich sehe jemanden auf dem Boden liegen.
05:22Hallo?
05:24Sind Sie noch da?
05:33Da steht jemand am Fenster.
05:43Alles dunkel jetzt.
05:45War jemand am Apparat?
05:47Ein Mann.
05:48Er hat ja gesagt und aufgelegt.
05:51Was willst du jetzt machen?
05:52Die Polizei muss eben nachsehen, ob da ein Toter liegt.
06:01Nicht, dass wir da reingezogen werden, Anna.
06:03Ich werde nur sagen, dass ich einen Toten gesehen habe.
06:06Mehr nicht.
06:07Aber das muss ich doch tun.
06:21Ja.
06:22Guten Morgen, Herr Weser.
06:23Guten Morgen, Stefan.
06:24Ja.
06:25Der Tote liegt hier nebenan.
06:28Wir schauen, das Schloss wird aufgeworfen.
06:32Josef Kernbacher, Alter 54.
06:36Die Papiere des Toten.
06:38Tote, so eine Sache?
06:39Nach erster Untersuchung, Herr Wirft.
06:41Wo geht es denn da hin?
06:43Alle Räume gehören zu einer Firma.
06:45Was ist das für eine Firma?
06:48Holbein und Co. Import-Export.
06:49Was die genau importieren und exportieren, noch keine Ahnung.
06:53Wer ist der Tote?
06:55Das ist ein Angestellter der Firma.
06:57Ist irgendjemand schon benachrichtigt worden?
07:00Ja, der Inhaber der Firma, Herr Holbein.
07:01Was ist deine Reaktion?
07:04Der war ganz erschüttert.
07:05Er sagte, mit was für einer Nachricht holen Sie mich aus dem Bett?
07:08Ja.
07:09Weißt du, irgendetwas ist da merkwürdig, Harry.
07:12Wie wurde die Polizei verständigt?
07:14Ja, es hat jemand angerufen.
07:16Eine Frau hat angerufen worden.
07:17Ja, und die sagte, ich habe da einen Toten gesehen.
07:19Nannte Straße, Hausnummern, Stockwerk, aber den Namen eben nicht.
07:22Ja, aber sie sagte, ich habe einen Toten gesehen.
07:25Was hast du denn hier gesehen?
07:26Hat sie ihn entdeckt?
07:28Hat sie ihn aufgefunden?
07:29Hier aufgefunden?
07:30Keine Ahnung.
07:38Ein Hinterhaus.
07:39Ziemlich altes Gebäude.
07:47Wir schauen zu uns rauf.
07:50Lass uns weggehen.
07:53Man sieht doch, dass sich da was tut.
07:58Der Firmeninhaber.
08:10Unglaublich.
08:14Die ganze Zeit, während ich hier war, dachte ich,
08:17unmöglich, das kann einfach nicht stimmen.
08:21Wir sehen jetzt.
08:25Jetzt muss ich es glauben.
08:29Gehen wir in den Nebenraum.
08:30Kommen Sie.
08:36Ja.
08:37Du hast doch den Mörder gesehen.
08:39Ja.
08:40Aber nicht deutlich.
08:43Muss man das nicht der Polizei melden?
08:47Ich habe auch schon daran gedacht.
08:51Ja, aber was soll ich denn machen?
08:53Ich kann doch jetzt da nicht hinübergehen in all dem Aufruhr.
08:58Weißt du, ich traue mich einfach nicht.
09:02Er war mein Prokurist.
09:04Ein sehr enger Mitarbeiter.
09:07Seit sieben Jahren bei mir.
09:10damit so etwas wie, ja, wie ein Freund.
09:21Entschuldigung, ich, äh, ich bin etwas durcheinander.
09:27Wie?
09:29Wie ist er denn umgekommen?
09:31Er wurde erwürgt.
09:33Die Obduktion kommt noch.
09:35Erwürgt?
09:37Herr Roland, der Mord passierte gegen halb eins.
09:41Meine Frage ist jetzt natürlich,
09:42was tat der Angestellte um diese Zeit im Büro?
09:46Der ist mir absolut rätselhaft.
09:47Ich habe dafür keine Erklärung.
09:50Ja, alles ist aufgebrochen, alles ist durchwühlt.
09:54Der Tod ist abtransportiert.
09:56Die Spuren sind gesichert.
09:57Also, wenn Sie wollen,
09:59Sie können nachsehen, ob irgendetwas fehlt.
10:07Ich weiß nicht, was fehlt.
10:10Ich kann jetzt wirklich nichts feststellen.
10:11Nur Papiere hier.
10:13Nicht mal wichtige.
10:14Irgendwelche Papiere.
10:15Was für ein Geschäft haben Sie denn?
10:19Wir importieren, exportieren.
10:21Alles, was sich importieren, exportieren lässt.
10:24Wir sind eine sehr erfahrene Firma.
10:26Mit sehr guten Auslandskontakten.
10:28Tja, also Geheimnisse, geheime Papiere,
10:30geheime Dokumente, die verwahren Sie ja nicht hier, ne?
10:33Nein.
10:34Der Mord ist gemeldet worden.
10:36Von wem?
10:37Jemand hat angerufen, hat gesagt,
10:38er sei ja einen Toten und nannte uns Straße.
10:41Hausnummer Stockwerk.
10:43Ja, wir sehen uns dann morgen früh zusammen mit Ihren Mitarbeitern, ja?
10:46Ja, in Ordnung.
10:51Ich sehe das jetzt erst.
10:52Die Tür ist ja aufgebrochen.
10:54Ja, ja.
10:54Ist nicht sehr Fachmensch.
10:56Ist das irgendwelche Schlüsse zu?
10:57Wir werden sehen.
10:59Bis morgen dann.
11:00Bis morgen.
11:05Ja, bitte.
11:07Ja.
11:07Ja.
11:07Ja, bitte.
11:08Ja, bitte.
11:08Er fragte der Mord ist gemeldet worden.
11:10Von wem?
11:10Und ich sagte, jemand hat angerufen,
11:13er sähe einen Toten.
11:16Das ergibt, das ergibt keinen Sinn.
11:18Es sei denn, die Vorhänge waren nicht zu.
11:20Hm.
11:21Na, Stefan, überleg dich mal.
11:22Wenn jemand veranstaltet hier ein solches Chaos und das bei offenem Vorhang ist, ist es also schwer vorstellbar, meine ich.
11:31Da bitte, ist ganz weich da rüber zu sehen.
11:34Ist doch gar nicht weit weg.
11:36Ja, aber trotzdem, ich meine, willst du hier mal bei offenem Vorhang umbringen?
11:39Ja, wissen wir denn, was sich hier abgespielt hat?
11:42Katrin, Moment mal.
11:44Da war doch vorhin noch das Fenster hin und zwei Personen standen dahinter.
11:48Um zwei Uhr nachts. Stehen da und schauen hier rüber.
11:50Du meinst den Mann und die Frau, ne?
11:52Ja, und deine Frau sagte, ich habe da einen Toten gesehen.
11:59So, und jetzt haben wir noch eine traurige Pflicht zu erfüllen.
12:09Was ist denn hier los?
12:11Ein Einbruch im ersten Stock. Kommen Sie zufällig hier vorbei?
12:14Nee, wir wollten die Wohnung im Kernbauer.
12:15Ja, da ist eben eingebrochen worden.
12:16Was?
12:17Ja, der Mieter ist nicht zu Hause.
12:18Der Mieter ist tot.
12:20Im ersten Stock sagen Sie...
12:21Mein Kollege ist oben.
12:25Eine Nachbarin hat den Einbruch bemerkt, die Wohnungstür stand sperangeleid auf.
12:31Ob etwas fehlt, ist nicht festzustellen.
12:43Na, wohnt der Mieter hier allein?
12:45Ja, er hat einen Sohn, wie die Nachbarin sagt, aber der wohnt nicht hier.
12:49Na nur, Derek, was machen Sie denn hier?
12:51Wir sind gerufen worden, weil es hier einen Einbruch gegeben hat.
12:54Ja, das hier ist ein Einbruch.
12:56Aber leider ist er verbunden mit einem Mord.
12:59Mord?
13:00Ja.
13:01Ja.
13:15Weißt du, was da drüben los ist?
13:17Was ist denn da los?
13:18Na, ich sag dir.
13:19Alle sind da.
13:21Nur im Mordzimmer ist keiner.
13:25Da darf wahrscheinlich keiner rein.
13:29Weißt du was?
13:31Ich möchte da mal rüber gehen.
13:36Das sind meine Angestellten, Herr Maurer, Herr Ziegler, Herr Schönwald.
13:42Frau Flohr, meine Sekretärin ist gerade der Kern unserer Firma.
13:46Dann haben wir noch Hilfskräfte, Bürobodenfahrer, die ich Ihnen auch vorstellen kann, wer Sie wert darauf legen.
13:50Wir sind alle ganz erschüttert.
13:54Kernbacher war ein besonders guter Kollege von besonderer Zuverlässigkeit.
13:58Ja, von Akkurates.
14:00Man konnte sich auf ihn verlassen.
14:02Welche Aufgaben hat er in der Firma?
14:04Er war Prokurist.
14:06Und als solcher ein tüchtiger Mann.
14:10Allerdings immer ein bisschen ein Eigenbrötler.
14:13Und dadurch auch etwas Kontakt haben.
14:17Sein Privatleben war uns also, uns hier in der Firma, unbekannt.
14:22Privatleben?
14:23Das wird er doch sicher gehabt haben.
14:25Ach, Sie wissen, dass er in der Wohnung von Kernbacher eingebrochen wurde?
14:28Ja, wir haben es gehört.
14:31Ich meine, das ist der Grund, weswegen ich sein Privatleben erwähne.
14:37Der Mord könnte doch ganz andere Gründe haben.
14:40Gründe, die, ich meine, auf keinen Fall mit uns, also mit der Firma, zu tun haben.
14:46Die Tatsache, dass auch bei Herrn Kernbacher selbst eingebrochen wurde,
14:50gibt uns natürlich allen zu denken.
14:52Das dürfte kein Zufall sein, nehme ich an.
14:54Das denken wir auch.
14:55Der Einbruch bei uns ist also kein gewöhnlicher Einbruch,
14:58sondern steht in direktem Zusammenhang mit unserem Kollegen Kernbacher.
15:02Einzunehmen, ja.
15:04Frage also, wer war Herr Kernbacher?
15:06Außer, dass er in dieser Firma Prokurist war.
15:09Tja, wer war Herr Kernbacher?
15:11Er blieb immer so etwas wie ein Sonderling.
15:15Ja, zugegeben, ein hervorragender Fachmann,
15:20aber menschlich in seinen Beziehungen zu anderen.
15:23Wollte doch zuweilen ein Problem fallen.
15:26Welche Beziehungen hat er denn?
15:28Da fragen Sie mich zu viel.
15:29Nach Büroschluss verschwand er und am anderen Morgen tauchte er wieder auf.
15:33Zwischenzeit unbekannt.
15:36Nein, über sein Privatleben sprach er nie.
15:39Wir wussten, dass seine Frau vor Jahren gestorben ist,
15:42dass er allein lebt,
15:43einen Sohn hat,
15:45den wir noch nie zu Gesicht bekommen haben.
15:47Also, wenn Sie mal Ihren Eindruck über Kernbacher zusammenfassen wollen.
15:52Naja,
15:54im Ganzen war er wohl etwas
15:56trocken,
15:58unlebendig,
15:59ohne besondere Vitalität.
16:01Es machte auf mich immer den Eindruck,
16:03als gehöre er einer Sekte an,
16:06in der alles, was Spaß macht,
16:07verboten ist.
16:22Ja, ich habe auch für Herrn Kernbacher gearbeitet.
16:25Ein Einbruch hier,
16:27ein Einbruch bei ihm zu Hause.
16:30Na, mehr Kernbacher Arbeit mit nach Hause.
16:34Ich weiß es nicht.
16:36Es wäre sehr ungewöhnlich.
16:38Sagen wir so,
16:40es wäre nicht seine Art.
16:41Einer der Herren sagte,
16:42Herr Kernbacher sei ihm so vorgekommen,
16:44als würde einer Sekte angehören,
16:46bei der alles, was Spaß macht, verboten ist.
16:48War das so?
16:49Er war ein sehr moralischer Mensch.
17:12Wann haben Sie es erfahren?
17:13Heute Morgen.
17:16Wir alle stehen vor einem Rätsel.
17:18Ihr Vater ermordet
17:19hier in seinem Büro.
17:23Sie finden uns alle tiefer schüttet.
17:26Danke.
17:28Der junge Herr Kernbacher ist gekommen.
17:30Danke.
17:31Herr Kernbacher,
17:32wir haben gestern Nacht noch versucht,
17:34Sie zu erreichen,
17:35aber wir konnten nicht erfahren,
17:36wo Sie wohnen.
17:39Darf ich hineingehen?
17:40Ja, bitte.
17:58Wer hat ihn umgebracht?
18:00Wir wissen es noch nicht.
18:02Herr Langsbacher?
18:03Ja, ein Einbrecher.
18:04Jemand, der hier was Bestimmtes gesucht hat,
18:06der wurde von dem Vater überrascht.
18:08Dabei kam es zum Handgemenge
18:09und dabei wurde Ihr Vater getötet.
18:12Der Täter war wahrscheinlich auch in der Wohnung,
18:13Ihres Vaters hat dort alles auf den Kopf gestellt.
18:16Die wichtigste Frage ist jetzt natürlich,
18:18was der Täter, der Mörder,
18:19ich meine, was könnte er gesucht haben?
18:24Hier in seinem Büro
18:26und bei ihm zu Hause.
18:29Es wird wohl mit seiner Arbeit zusammenhängen,
18:32mit dem, was er hier tut.
18:33Und was tut er hier?
18:36Haben die Herren Ihnen das nicht gesagt?
18:43Ihr Vater war Prokurist, nicht wahr?
18:45Ja.
18:48Aber seit einigen Monaten
18:49hat er nicht mehr so gerne hier gearbeitet.
18:51Warum nicht?
18:53Er sagte mir, das Klima hat sich verändert.
18:55Moment mal.
18:57Ganz genau jetzt.
18:58Jedes Wort ist wichtig.
19:01Er sagte,
19:03Menschenleben scheinen denen gleichgültig zu sein.
19:09Was meint er damit?
19:11Es muss mit einem Riesengeschäft zusammenhängen.
19:13Mit Provisionen in Höhe von Millionen Dollar.
19:30Da sind Sie ja, Holtz.
19:31Ich weiß noch nicht, wie lange es dauert.
19:33Moment.
19:34Darf ich fragen,
19:35wie weit wir noch gebraucht werden?
19:37Ich hätte gerne noch mit Ihnen gesprochen.
19:39Auch mit Ihren Herren.
19:40Dann mache ich einen Vorschlag.
19:42Gehen wir doch alle rüber.
19:43Hier um die Ecke ist ein kleines Restaurant.
19:44Man kann dort sehr gut essen.
19:46Einverstanden?
19:46Nichts dagegen.
19:48Sie kommen doch mit.
19:50Kommen Sie, meine Herren.
19:52Da fahren Sie nach Hause.
19:53Sagen Sie meiner Frau,
19:53ich weiß noch nicht, wann ich hier willkommen bin.
19:55Kommen Sie mit, Frau Florent.
20:13Was wollen Sie denn hier?
20:14Es ist wegen der Putzstelle.
20:17Ich hatte mich vor ein paar Tagen schon vorgestellt und wollte fragen...
20:22Wo sind heute geschlossen?
20:30Anna?
20:31Ja, ich bin's.
20:32Hast du was erfahren?
20:34Ja.
20:35Ja, Rudolf.
20:38Ich habe alle gesehen.
20:41Die ganze Firma.
20:43Die Polizei.
20:45Aufgescheucht.
20:47Alle aufgescheucht.
20:51Ich glaube,
20:54ich habe den Mörder gesehen.
21:00Die Auskünfte sind gut.
21:02Holwein hat einen einwandfreien Däumund.
21:04Bankauskünfte sehr gut.
21:06Eine potente Firma,
21:07mit der man gern zusammenarbeiten möchte.
21:08Ja, was ein Progobist sagte,
21:10Menschenleben scheinen Ihnen gleichgültig zu sein.
21:12Und es hat mit einem Geschäft zu tun,
21:14in dem Provisionen in Millionenhöhe drin sind.
21:17Dollar.
21:17Bei welchem Geschäft fragt man nicht nach Menschenleben?
21:20Sind denn gleichgültig Waffen?
21:23Waffenhandel?
21:23Gut.
21:24Dann fragen wir Roland einfach mal selbst.
21:38Ja, bitte.
21:39Mein Name ist Derek, Kriminalpolizei.
21:41Kann ich bitte an Holwein sprechen?
21:42Das tut mir leid.
21:43Mein Mann ist nicht zu Hause.
21:44Er hat eine wichtige Besprechung in der Stadt.
21:46Kann ich was ausrichten?
21:47Wird nicht nötig sein.
21:48Besten Dank.
21:49Bestellen Sie Ihren Mann,
21:50dass ich mich wieder melde, ja?
21:52Dankeschön.
21:56Anna, hörst du das Telefon?
22:01Ja, ich geh schon hin.
22:08Ja, bitte.
22:09Wer ist da?
22:12Bergmann hier.
22:13Ich gebe Ihnen einen Rat.
22:13Halten Sie sich da raus.
22:16Wie bitte?
22:17Ich sagte, halten Sie sich raus aus der Sache.
22:20Gehen Sie zu Ihrem Briefkasten.
22:22Was Sie da finden, gehört Ihnen.
22:29Wer war denn da?
22:34Wer hat denn da angerufen?
22:37Ich soll mich da raushalten aus der Sache.
22:41Und ich soll zum Briefkasten gehen.
23:01Ein Brief.
23:02Ein Brief.
23:03Ein Brief.
23:09Geld, sonst nichts.
23:12Kein Brief.
23:13Nur Geld.
23:16Aber wie viel ist denn das?
23:18Das sind ja Tausende.
23:20Tausende müssen das sein.
23:23Wer steckt uns denn so was in den Briefkasten?
23:26Halten Sie sich raus aus der Sache.
23:29Ich hätte das.
23:32Das, das ist dafür,
23:34dass wir uns heraushalten sollen.
23:37Ich hätte mich sowieso herausgehalten.
23:43Wir wollen nichts damit zu tun.
23:57Also, rauf in den vierten Stöck.
24:00Geben wir einfach alle Wohnungen auf.
24:06Bei uns?
24:08Erwarte, Rudolf.
24:11Das wird mir jetzt langsam unheimlich.
24:15Erst muss das Geld weg.
24:26Ich gehe hin.
24:29Wer ist denn da?
24:31Die Meda-Polizei.
24:32Können Sie mich bitte aufmachen?
24:37Moment, bitte.
24:40Können wir Sie mal sprechen?
24:42Ja, ja.
24:43Bitte.
24:50Vielen Dank.
24:51Sie sind noch Frau Beamer, nicht wahr?
24:53Ja.
24:54Das ist Herr Derrick.
24:55Mein Name ist Klein.
24:57Können wir reinkommen?
24:58Ja.
24:59Danke.
25:00Danke.
25:00Danke.
25:01Danke.
25:06Das ist mein Mann.
25:08Guten Tag, Herr Beermann.
25:11Worum geht es denn?
25:12Können wir mal aus diesem Fenster sehen?
25:15Ja.
25:15Danke.
25:19Das ist es nicht.
25:21Herr Beermann, gibt es noch ein Fenster,
25:24das zu dieser Seite rausgeht?
25:27Nebenan in der Küche.
25:28Danke schön.
25:44Das ist das Fenster.
25:47Da lag der Tote.
25:50Danke.
26:00Frau Beermann, haben Sie gestern Nacht die Polizei angerufen
26:04und gesagt, ich sehe einen Toten.
26:07Und haben Sie den Toten gesehen vom Küchenfenster aus?
26:11Hier im Gebäude nebenan.
26:20Frau Beermann, haben Sie die Frage verstanden?
26:25Ja, ja.
26:27Äh, äh, nein.
26:31Ich, äh, was soll ich gesehen haben?
26:34Gegenüber in diesem Gebäude ist gestern Nacht ein Mord verübt worden.
26:38Ja, das haben wir gehört.
26:40Sie standen nachts am Küchenfenster und haben herübergeschaut.
26:45Ich?
26:46Ja, Sie. Sie beide.
26:48Wir haben Sie gesehen.
26:49Es war immerhin zwei Uhr nachts.
26:51Warum standen Sie am Fenster?
26:53Wollten Sie vielleicht sehen, was aus Ihrer Anzeige geworden ist?
26:58Äh, Frau Beermann, Sie haben doch angerufen, nicht?
27:00Sie haben gesagt, Sie sehen da einen Toten liegen.
27:03Nein, nein, ich habe nicht telefoniert.
27:05Zur Polizei, wie Sie sagen.
27:08Sie irren sich.
27:10Wir sind uns übrigens heute schon begegnet.
27:13Sie waren drüben im Bürohaus.
27:15Ja, ja.
27:16Ich wollte nachfragen wegen einer Putzstelle.
27:19Aber man sagte, das Büro sei heute geschlossen.
27:24Frau Beermann.
27:28Sagen Sie auch die Wahrheit.
27:30Aber ja.
27:33Aber sicher.
27:35Gut.
27:37Dann entschuldigen Sie bitte, dass wir Sie belästigt haben.
27:40Auf Wiedersehen.
27:51Ich konnte es doch nicht sagen.
27:56Wir haben das Geld noch im Haus.
28:02Halten Sie sich raus aus der Sache.
28:07Der Mann hat doch ganz recht.
28:12Das Geld muss weg.
28:14Ja, was sollen wir denn damit machen?
28:17Hast du noch ein Bier?
28:20Das für morgen muss ich erst kaufen.
28:23Dann lass uns runtergehen.
28:25Vielen Dank.
28:35Hallo, Papa.
28:36Hallo.
28:36Schon zu Hause?
28:37Wo ist Mama?
28:39Da kommt sie gerade.
28:40Ich muss gleich wieder weg.
28:42Hat irgendjemand für mich angerufen?
28:44Ja, ein Kriminalbeamter.
28:45Was wollte er?
28:46Das hat er nicht gesagt.
28:47Er sagt, er meldet sich wieder.
28:49Was hast du mit der Kriminalpolizei zu tun?
28:52Vielleicht ist er das.
28:54Hier willst du nicht rangehen?
28:56Ja.
29:01Hallo?
29:02Herr Ruhlwein, hier ist Derek.
29:05Ich würde gerne mal bei Ihnen vorbeikommen.
29:07Jetzt?
29:08Ich habe eine wichtige Verabredung.
29:12Ist es ja dringend?
29:14Ja, dringend und wichtig.
29:17Na gut, dann warte ich auf Sie.
29:19Worum es geht, können Sie mir das nicht sagen?
29:21Nein, aber ich fahre sofort los.
29:26Ist irgendwas passiert?
29:29Ein Mitarbeiter von mir ist heute Nacht ermordet worden.
29:33Wer denn?
29:35Kernbacher.
29:37Aber frag mich jetzt nicht.
29:40Wo denn ermordet?
29:42Heute Nacht, in unserem Büro.
29:45Eine ganz rätselhafte Geschichte.
29:48Ja.
29:49Hallo, Ziegler.
29:50Da drin war es.
29:52Ja, als hätte es der Postbote reingetan.
29:54Wenn solche Briefe verteilt würden, was?
29:57Was?
29:58Kein Geld?
29:59Ja, dann geh doch einfach zum Briefkasten.
30:01Was meinst du, wie dann jeder jeden Morgen zum Briefkasten rennen würde?
30:12Du, wo hast du das Geld?
30:14In der Tasche.
30:16In der Brusttasche.
30:19Du, Anna.
30:21Anna, Anna, die gehen mit ihrem Hund spazieren und wir mit 5000 Mark.
30:29Die kriegen direkt einen anderen Gang.
30:33Habe ich nicht einen anderen Gang?
30:36So.
30:39Und jetzt will ich mein Bier haben.
30:41Für morgen, für übermorgen, für die ganze Woche.
30:46Ah, ja.
30:48Ich bin nicht.
30:52Ich trinke nicht so viel.
30:54Warum soll ich nicht?
30:55Weil du es nicht gewohnt bist.
30:58Was man nicht gewohnt ist, bringt einen durcheinander.
31:02Jetzt doch.
31:03Einen kleinen Schnäpsi.
31:04Ja, siehst du, es geht schon los.
31:05Was geht los?
31:06Dass du kein Mars kennst.
31:11Jetzt nehmen wir ein Taxi.
31:13Was für die paar Schritte nach Hause?
31:14Wir gehen auch nicht nach Hause.
31:16Komm, steig ein.
31:20Wo soll es denn hingehen?
31:22Wo man Enten füttern kann.
31:41Wir kommen, Herr Kernbacher.
31:46Bitte, meine Herren.
31:47Linda, meine Frau.
31:49Grüß Gott.
31:50Herr Derrick, sein Kollege, und du kennst auch den jungen Herrn Kernbacher?
31:54Nein, ich habe eben erst erfahren, was passiert ist.
31:57Es tut mir leid, dass Sie Ihren Vater verloren haben.
31:59Etwas zu trinken, bitte sorgt für alles.
32:01Bitte, meine Herren.
32:03Wollen wir gleich zur Sache kommen?
32:05Ich habe nämlich noch eine Verabredung, die ich wahrnehmen möchte.
32:16Was will denn die Polizei nochmal hier?
32:19So, du kannst es jetzt reinbringen.
32:22Herr Hohlwein, Export-Import. Handeln Sie auch mit Waffen?
32:25Aber ja, natürlich nur im Rahmen des Kriegswaffenkontrollgesetzes.
32:29Aber bitte, meine Herren, nehmen Sie doch Platz.
32:30Dankeschön.
32:31Meine Tätigkeit vollzieht sich nach der Regelung des Paragrafen 15 dieses Gesetzes.
32:35Wir handeln, ich handele nicht von deutschem Boden aus,
32:39sondern ich bin Beschäftigter einer Firma, die ihren Sitz in der Schweiz hat.
32:43Beschäftigt sind Sie also mit welchem Auftrag?
32:48Absatzchancen zu finden für das, was anzubieten ist.
32:50Nun, und was ist anzubieten?
32:51Nun, danke.
32:53Das ist ein sehr vielseitiger Markt, den wir nicht allein bedienen.
32:56Auf dem wir sowieso Neulinge sind.
32:58Die großen Brocken gehen an uns vorbei.
33:00Ja, was bezeichnen Sie als große Brocken?
33:05Kampfflugzeuge, Helikopter, die FH Hobitz-Haubitze,
33:08Tauer-Raketen, na ja, alles, was es so gibt.
33:11Darf ich fragen, wie Sie darauf kommen?
33:13Nun, ja, Ihr Prokurist, der Kernbacher, der war nicht mehr sehr gern in Ihrer Firma.
33:17Er sagte zu seinem Sohn, na, was sagte Ihr Vater?
33:22Mein Vater sagte, den Leuten in meiner Firma sind Menschenleben gleichgültig.
33:26Was?
33:28Was reden Sie da?
33:29Wenn Sie nur die Provision einstecken dürfen in Millionenhöhe.
33:32Also jetzt verstehe ich ernstlich nicht, wovon die Rede ist.
33:34Du verkaufst Waffen, Vater?
33:36Ich verkauf keine Waffen, das darf ich gar nicht.
33:39Ich beteilige mich an diesen Geschäften im Rahmen des Paragraphen 5 des Kriegswaffenkontrollgesetzes.
33:43Also, absolut legal.
33:47Kanonen, Gewehre?
33:48Im bescheidenen Rahmen.
33:50Das sind Waren wie alle anderen.
33:51Sie werden gebraucht, hergestellt, auf den Markt gebracht.
33:53Und sie werden gegen Menschen eingesetzt.
33:56Wollen wir hier philosophieren über Krieg und Frieden?
33:59Nichts dagegen, aber es ist nicht meine Sache.
34:02Nein, es geht um Mord.
34:05Sie fragen mich doch im Zusammenhang mit der Ermordung meines Prokurissen.
34:08Ja, das ist der springende Punkt.
34:10Haben Sie noch mehr Fragen?
34:11Nicht im Moment.
34:13Das war alles.
34:14Darf ich dann wiederholen, dass ich noch eine wichtige Verabredung habe?
34:18Ich halte Sie ja nicht auf.
34:36Es tut mir leid, aber mein Mann war wirklich sehr neil.
34:39Machen Sie sich keine Gedanken.
34:40Ich halte Sie nicht.
35:07Ich halte Sie, dass sie nicht
35:10Vielen Dank.
35:40This is a very brand new type of machine.
36:15This is very important, sir.
36:28Sorry, Mr. Morrison.
36:29I am late.
36:30Hello, Richard.
36:31Not to worry about those things.
36:32Let's get on all the work.
36:33They've got lots to do.
36:49Let's get on all the work.
36:51Let's get on all the work.
37:48Let's get on all the work.
37:55Let's get on all the work.
38:15Let's get on all the work.
38:43Let's get on all the work.
38:48Let's get on all the work.
38:57Let's get on all the work.
39:02Let's get on all the work.
39:07Let's get on all the work.
39:37Let's get on all the work.
39:49Let's get on all the work.
39:52Let's get on all the work.
40:01Let's get on all the work.
40:12Und auf das Wohl unseres lieben Gottes, der uns das alles beschert hat.
40:20Und in den Briefkasten gesteckt.
40:26An Mr. John F. Clark, Leigh Campini, Luxemburg.
40:30Herr Hollwein, kommen Sie mal bitte schnell.
40:44Da sind Sie wieder. Sie fahren nur noch Taxi.
40:48Wogegen wir ja nichts an.
40:56Du bist nervös?
40:58Na, wieso? Ich bin völlig okay.
41:02Die Polizei hat nicht nochmal angerufen?
41:04Nein.
41:06Hast du Angst vor der Polizei?
41:08Was hältst du denn da?
41:10Natürlich nicht.
41:12Die Leute stillen mir nur meine Zeit. Das ist alles.
41:14Sie versuchen, einen Mord aufzuklären.
41:17Von denen habe ich auch gar nichts.
41:22Es gefällt mir nicht, wie du darüber sprichst.
41:26Wie spreche ich denn darüber?
41:28Ohne Mitgefühl.
41:29Was ist denn das für ein Wort?
41:31Brauchen Sie mich noch?
41:32Ja, ja. Warten Sie noch. Ich habe noch mit Ihnen zu sprechen.
41:37Ich muss vielleicht nochmal weg.
41:39Ich bin mitten in Verhandlungen und brauche meine Nerven.
41:42Wo ist Hertha?
41:43Auf Ihrem Zimmer.
41:45Sie hat Besuch.
41:47Besuch?
41:48Der junge Kernbacher ist bei ihr.
41:57Was machen Sie denn hier?
41:59Was geht Ihnen vor?
42:00Warum besucht dieser Mann dich?
42:02Worüber habt ihr geredet?
42:03Aber Vater...
42:05Worüber? Ich will es wissen!
42:06Wir haben uns ganz allgemein unterhalten.
42:08Das glaube ich Ihnen nicht.
42:09Mit welcher Absicht sind Sie hier?
42:12Ich habe ihn gebeten, mich aufzusuchen, weil...
42:15er hat seinen Vater verloren.
42:18Jetzt hör mal zu!
42:19Sein Vater war ein guter Mann.
42:20Ein sehr guter Mann sogar.
42:21Aber er hat die Interessen der Firma nicht wahrgenommen.
42:25Es tut mir leid, das sagen zu müssen,
42:26aber ich hätte ihn wahrscheinlich entlassen.
42:28Du sprichst von einem Menschen, den man ermordet hat.
42:32Ist dir ein Leben wirklich so gleichgültig?
42:35Macht mich nicht wahnsinnig!
42:56Das Wetter hält sich.
43:03Nehmen wir ein Taxi?
43:08Was machen wir mit den alten Leuten?
43:11Das schaffen wir.
43:12Die haben noch keinen Grund, ihr Verhalten zu ändern.
43:15Stopfen wir ihn halt im Briefkasten noch mal voll.
43:18Die Herren von der Polizei.
43:24Guten Tag.
43:25Wir sind gerade in einer Sitzung.
43:27Wen wollen Sie sprechen?
43:29Ihre Sekretärin, Frau Flohr.
43:31Meine Sekretärin.
43:32Bitte.
43:35Schuhe kann ich brauchen.
43:38Fangen wir doch heute in die Stadt.
43:40Was hältst du davon?
43:41Das neue Schuhe.
43:42Brauche dringend einen neuen Hut.
43:45Frau Flohr, kennen Sie den Paragrafen 5 des Kriegswaffenkontrollgesetzes?
43:50Ja, ja, ich, äh, ja, den kenne ich.
43:54Tja, also dass Verkäufe von Waffen, von Kriegsgeräten nicht von deutschem Boden ausgeführt werden dürfen.
44:02Überhaupt nicht von deutschen Staatsangehörigen.
44:06Wenigstens nicht im eigenen Namen.
44:07Sehr gut.
44:08Sehr gut.
44:09Und?
44:09Wurde in dieser Firma gegen das Gesetz verstoßen?
44:12Ich weiß doch über nichts.
44:15Ich bin Sekretärin, weiter nichts.
44:17Man diktiert mir und ich schreibe.
44:19Ich, ich kenne keine Gesamtzusammenhänge.
44:28Sie weiß, dass sie gefeuert wird, wenn Sie auch nur das Geringste sagen.
44:33Wie war nun die Meinung Ihres Prokuristen zu diesen Geschäften?
44:36Billig der Sio oder war er dagegen?
44:38Und wenn er dagegen war, wie äußerte sich seine Kritik?
44:42Ich weiß nichts, wie er dachte, was er dazu sagte.
44:47Ich weiß es nicht.
44:49Er war dagegen, nicht wahr?
44:50Er wusste, dass in dieser Firma gegen das Gesetz verstoßen wurde.
44:55Hat er, hat er mit einer Anzeige gedroht?
45:00Ich weiß das nicht.
45:03Ich kann dazu nichts sagen.
45:07Frau Flur, bedroht Sie jemand?
45:10Hat Ihnen jemand verboten, auszusagen?
45:16Antworten Sie bitte.
45:22Stefan, kommst du mal?
45:26Ja.
45:32Ich schalte mal die Beermanns an.
45:39Sie fahren mit dem Taxi.
45:41Die fahren seit drei Tagen nur mit dem Taxi.
45:50Steht dir gut?
45:53Ich finde das komisch.
45:55Was? Was ist komisch?
45:57Ich überlege gerade, was komisch ist.
45:59Neuer Hut zu alten Kleidern.
46:03Er sagt doch was.
46:06Siehst gut aus.
46:10Aber etwas stört mich.
46:12Ja, was, was stört dich?
46:16Ich, ich passe doch nicht mehr zu dir.
46:19Jetzt gehen wir in die Herrenabteilung.
46:34Nein, das nicht.
46:35Nein, das nicht, das nicht.
46:36Wir müssen das nicht.
46:39So.
46:40So, die schmeckt.
46:42Schau dir.
46:43Gut.
46:45Mach.
46:46Mach.
46:46Mach.
46:47Mach.
46:48Mach.
47:05Was ist denn?
47:21Na, frag jetzt, wer da ist.
47:30Guten Tag, Frau Beermann.
47:32Dann dürfen wir noch mal stehen.
47:36Guten Tag, Herr Beermann.
47:38Guten Tag.
47:40Sie können sich sicher denken, weswegen wir hier sind.
47:45Nein.
47:46Wer möchte ein Bier?
47:48Nein, vielen Dank.
47:50Wir müssen Ihnen noch mal ein paar Fragen stellen.
47:56Ja, Frau Beermann.
47:58Waren Sie es, die in der Mordnacht die Polizei angerufen hat
48:02und gesagt hat, ich sehe da einen Toten?
48:07Und haben Sie ihn von hier aus gesehen?
48:10Ich meine, von dem Fenster in der Küche dort?
48:19Bitte.
48:21Sagen Sie mir die Wahrheit.
48:34Bekommen Sie Geld dafür, dass Sie mir das verschweigen?
48:38Frau Beermann, von wem bekommen Sie Geld?
48:43Das Geld liegt immer im Briefkasten.
48:46Der Mörder schickt Ihnen Geld?
48:49Der Mörder, der Mörder.
48:52Weiß ich, wer der Mörder ist?
48:56Ja, ich habe es gesehen.
48:59Ich habe den Mord gesehen.
49:02Vom Fenster.
49:10Ich habe gesehen, wie jemand umgebracht wird.
49:15Aber ich kenne den Mörder nicht.
49:17Ich weiß nicht, wer er ist. Ich kann es nicht sagen.
49:21Glauben Sie, meine Augen sind noch so gut, dass ich den Mann wiedererkennen würde?
49:25Der Mörder?
49:27Wer immer es war, schickt Ihnen Geld.
49:29Er glaubt also, erkannt worden zu sein.
49:33Herr Beermann, kann ich jetzt bitte doch ein Bier bekommen?
49:37Ja, Anna.
49:41Ja, ich komme schon.
49:44Harry.
49:48Der Mörder glaubt, erkannt worden zu sein.
49:52Wir gehen jetzt folgendermaßen vor.
49:55Wir sind alle gebeten worden, uns hier zu versammeln.
49:58Ich weiß nicht, warum.
50:03Ich habe keine Ahnung.
50:09Sie auch?
50:14Ist das hier eine Großveranstaltung? Wer hat Sie hergebeten?
50:17Die Polizei bat mich, bei der Aufklärung des Falls dabei zu sein.
50:21Bei der Aufklärung?
50:27Was wollen Sie denn hier? Warten Sie draußen.
50:30Die von der Kriminalpolizei haben mir gesagt, dass ich ins Haus gehen soll.
50:33Ja gut, dann warten Sie in der Küche.
50:34Man hat mir ausdrücklich gesagt, ich soll zu Ihnen oder zu den anderen gehen.
50:38Was nehmen sich diese Leute eigentlich heraus?
50:40Wo sind die übrigens?
50:41Sind gerade angekommen.
51:08Machen Sie sich keine Sorgen.
51:10Tun Sie ganz einfach, was ich Ihnen mache.
51:13Ja? Ja, ja.
51:19Ich habe Sie alle hier bestellt,
51:21weil Sie alle in irgendeiner Weise mit diesem Fall zu tun haben.
51:26Der Mord hat Zeugen gehabt.
51:29Zwei Leute, die im Nebenhaus wohnen,
51:31haben von ihrem Fenster aus den Mord beobachtet
51:33und haben die Polizei verständigt.
51:36Nun ja, es sind alte Leute, es sind ängstliche Leute.
51:39Und nach einem Drohanruf, da haben Sie natürlich nicht mehr den Mut gehabt,
51:43offen zu sagen, dass Sie den Mörder erkannt haben.
51:50Er hat übrigens versucht, Sie zu bestechen.
51:53Er hat Ihnen Geld in den Briefkasten gesteckt.
51:55So.
51:57Und jetzt werden uns die Beermanns den Mörder zeigen.
52:02Harry.
52:05So, kommen Sie bitte.
52:20Ja.
52:20So, Frau Beermann.
52:21Jetzt schauen Sie sich in aller Ruhe um
52:23und dann zeigen Sie uns den Mann,
52:25den Sie von Ihrem Fenster aus gesehen haben, ja?
52:28Ja.
52:28Kommen Sie.
52:50Das war's.
52:53Das war's.
53:08Sind Sie wahnsinnig geworden?
53:12Mich haben Sie gesehen?
53:14Mich?
53:16Wollen Sie damit sagen, dass ich Kernbacher umgebracht habe?
53:18Ich?
53:20Die Frau, die ist ja verrückt!
53:21Aber wieso denn?
53:23Sie sind doch gar nicht zu verwechseln mit Ihrer Uniform.
53:31Aber jetzt...
53:34Sie auch?
53:37Nein, nein, nein.
53:39Ich denke ja gar nicht daran, für andere die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
53:43Was da passiert ist, damit habe ich nichts zu tun.
53:45Ich nicht!
53:48Sie habe ich doch nachts noch ins Büro gefahren.
53:51Sie sagten, ich muss da jemanden zurückhalten, eine Dummheit zu begehen.
53:55Und derjenige, den Sie zurückhalten wollten, das war unser Prokurist.
54:00Ich habe seinen Wagen gesehen.
54:01Vor dem Büro.
54:02Nachts halb eins.
54:04Und dann kamen Sie aus dem Haus und haben am ganzen Körper gezittert.
54:07Sie konnten ja gar nicht sprechen.
54:09Und Sie haben gesagt, kein Wort darüber, wo ich heute Nacht war.
54:22Na also...
54:47So, bitte.
54:48Danke.
54:50Danke.
54:51So.
54:52Wir bringen Sie noch ins Haus.
54:54Ach, das ist wirklich nicht nötig.
54:57Vielen Dank fürs Herbringen.
55:00Herzlich.
55:01Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.
55:30Wir hatten eine Reihe von schönen Tagen.
56:04Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
56:07Ich danke Ihnen für eine Reihe von beiden Tablichen.
56:11Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
56:37Musik
57:08Musik
57:39Musik
58:07Musik
Kommentare