- vor 9 Stunden
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Alfred Vohrer
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Alfred Vohrer
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TVTranskript
00:05Musik
00:46Ich fuhr gerade hier vorbei und sah Sie rauskommen. Wie geht's Ihnen denn?
00:49Danke, sehr gut.
00:50Und Sie arbeiten immer noch hier? Arbeiten und studiere?
00:53Ja, mit der Arbeit hier verdiene ich ja mein Studium. Zudem bin ich hier im Fach.
00:57Na, na, na, na, na. Sie studieren Biologie und putzen hier Reagenzgläser, nicht? Oder machen Sie inzwischen was anderes?
01:02Nein, nicht viel mehr, aber ich sage mir, hier lerne ich eben von Grund auf und das kann ja nicht
01:06verkehrt sein.
01:07Ja, was machen Sie denn, nachdem Sie hier weggegangen sind?
01:09Ich, äh, ich arbeite privat. Also nicht ganz privat, aber noch halb privat. Ich bin selbstständig.
01:16Sagen Sie, haben Sie ein bisschen Zeit?
01:20Ja, ich hatte nichts vor. Ich wollte nach Hause.
01:22Dann trinken wir doch einen Schluck zusammen. Gibt's noch dieses kleine Lokal unter der Isarbrücke?
01:26Ja, ja.
01:27Was gibt's noch?
01:28Na, prima. Steigen Sie an.
01:45Na, was waren wir dringend?
01:51Ein Bier. Ich muss mal telefonieren.
01:53Hatten Sie doch was vor?
01:54Nein, nein, ich sage mir jemandem Bescheid.
01:56Nichts Besonderes. Einen Moment.
01:57Na, sowas. Ist das nicht der Dr. Plunk?
02:00Natürlich ist er das. Wie geht's Ihnen?
02:02Sehr gut. Ich habe Sie ja schon lange nicht mehr gesehen.
02:03Ja.
02:04Bitteschön.
02:05Ich bin seit zwei Jahren nicht mehr in dieser Film.
02:07Und die war da rüber.
02:09Wir kriegen zwei Bier.
02:10Und?
02:11Wie geht's Ihnen?
02:12Na, danke. Ausgezeichnet.
02:14Machen Sie jetzt was anderes?
02:15Nein.
02:16Biochemiker, wenn man einer ist, dann bleibt man es immer. Davon kommt man nicht los.
02:19Wie wen arbeiten Sie denn jetzt?
02:20Ich bin als Berater tätig und als solcher. Mein eigener Herr.
02:26Gratuliere. Also, zwei Bier.
02:29Zwei Bier, ja.
02:35Maria?
02:37Ja, was gibt's denn?
02:40Wo bist du denn?
02:41Hör zu, ich habe da jemanden getroffen. Ein Doktor, der früher bei uns gearbeitet hat.
02:44Ein ehemaliger Mitarbeiter von Professor Balthaus.
02:48Ja, ich, ich trinke mit ihm noch ein Bier.
02:50Mhm.
02:52Ja, und wann kommst du?
02:54Ich kann nicht sagen, wie lange das dauert. Ich habe das Gefühl, der Mann will irgendwas von mir.
02:59Aber ich weiß nicht was.
03:01Zwei Bier?
03:01Dankeschön.
03:03Bitte.
03:07Na, da sind Sie ja. Kommen Sie, Ihr Bier.
03:08Oh, danke.
03:13Auf Ihr Wohl. Prost.
03:21Ich habe mich oft und sehr gern an Sie erinnert.
03:24Das freut mich.
03:26Na ja, vielleicht muss ich Ihnen das erklären.
03:29Wissen Sie, es gibt Leute, die Ihre Pflicht tun.
03:31Die ordentlich sind, pünktlich zuverlässig.
03:34In allen Dingen also sehr gut zu gebrauchen.
03:36Das trifft natürlich auch auf Sie zu.
03:40Aber vielleicht auch ein bisschen mehr.
03:43Sie machen mich aber neugierig.
03:45Mein Eindruck von Ihnen war immer, dass Sie nicht zu den Leuten gehören, die unten bleiben wollen.
03:52Unten?
03:52Ja, unten.
03:54Und was unten heißt, das muss ich Ihnen ja nicht erklären, nicht?
03:56Unten sein heißt nicht wichtig sein, keinen Einfluss haben, ohne Mittel sein.
04:02Mit wem haben Sie neben telefoniert? Sie sind ja ohne Familie.
04:07Ja.
04:09Freundin?
04:11Freundin?
04:12Vielleicht sogar ein bisschen mehr.
04:13Freut mich für Sie.
04:16Mit der Sie zusammenleben?
04:18Ja.
04:19Und was macht sie?
04:22Arbeitet sie?
04:22Nein, sie studiert auch.
04:25Ist sie reich?
04:26Vermögen der Eltern.
04:28Sie macht zwischendurch Schreibarbeiten.
04:31Das heißt also, dass sich Ihre ökonomische Situation nicht verbessert hat?
04:35Sie ist eher schlimmer geworden.
04:44Ich könnte Ihnen vielleicht helfen.
04:48Helfen.
04:50Sie haben noch nichts dagegen, Geld zu verdienen auf eine Weise, die nicht sehr anstrengend ist.
04:56Wer könnte dagegen etwas haben?
04:58Ich bestimmt nicht.
05:00In dieser Welt ist viel Geld unterwegs und manchmal fließt es direkt an einem vorbei,
05:06dass man nur die Hand auszustrecken braucht.
05:09Und so eine Stelle können Sie mir zeigen?
05:14Wenn Sie wollen, stehen Sie schon drauf.
05:19Dann machen Sie mir mal die Augen auf.
05:22Noch ein Schnäppchen dazu?
05:23Ja.
05:34Der ist noch nicht da.
05:36Er wird noch auf seinem Zimmer sein.
05:38Ich rufe mal rauf.
05:39Warten Sie einen Moment.
05:40Ich könnte noch mal meine Freundin anrufen, die sagen, dass es länger dauert.
05:45Sind Sie von ihr abhängig?
05:47Abhängig?
05:49Was verstehen Sie darunter?
05:50Müssen Sie alles sagen, was Sie tun?
05:53Nein, nein.
05:54Keine Angst, ich habe verstanden.
05:56Was haben Sie verstanden?
05:58Dass das hier zwischen uns bleibt.
06:00Haben Sie meinen Namen erwähnt?
06:03Wie nannten Sie mich?
06:05Vertrauenswürdig, zuverlässig.
06:06Ihr Name ist nicht gefallen.
06:07Sie können ohne Bedenken Nein sagen.
06:10Ich will ohne Bedenken Ja sagen können und dazu muss ich den Mann sehen und hören.
06:16Na gut.
06:36Tobler?
06:37Ja, wo bist du denn?
06:39Im Palace.
06:41Hör zu, hier ist was Interessantes im Gange.
06:44Ja, ich kann dir das jetzt nicht sagen.
06:47Es handelt sich um so etwas wie ein Angebot.
06:54Ich sage doch, ich kann nicht darüber sprechen, aber es ist eine Menge Geld drin.
06:59Du machst doch keinen Unsinn.
07:02Ja, weil du dazu neigst.
07:06Wenn du was vom Geld hörst.
07:10Nein, ich meine, sobald du etwas vom Geld hörst,
07:12verlierst du...
07:15Nein.
07:16Nein, nicht den Verstand.
07:18Was ich sagen wollte, war,
07:20sobald du etwas von Geld hörst,
07:22verlierst du den Überblick.
07:25Du kommst also nicht.
07:27Ja, weil ich gerade das Essen mache!
07:29Wann ich komme, kann ich dir nicht sagen.
07:31Aber ich ruf nochmal an.
07:34Ja, tschüss.
07:39Ich dachte, der Mann kommt runter.
07:41Wir sollen zu ihm aufs Zimmer kommen.
07:51Hör an!
08:13Ist er ja der Fachmann?
08:14Er kennt sich aus.
08:16Genauso gut wie ich.
08:17Und er weiß, worum es geht?
08:18Ich hab's ihm gesagt, ja.
08:20Hat es auch begriffen.
08:22Warum reden Sie eigentlich nicht mit mir selbst?
08:25Also frage ich Sie jetzt selbst.
08:28Sie kennen sich genau aus?
08:30Ja.
08:32Ich habe in der Abteilung gearbeitet.
08:33In keiner sehr wichtigen Funktion.
08:36Nur als Hilfskraft.
08:38Aber die Mitarbeiter haben immer unterschätzt,
08:39was es heißt, einen Studenten zu beschäftigen,
08:41den sein Studium fasziniert.
08:44Ich wusste natürlich, was der Forschungsauftrag war.
08:47Und das war für mich aufregender,
08:49als für alle anderen, die daran gearbeitet haben.
08:54Wichtig ist,
08:56dass Sie unter vielen Unterlagen die richtigen,
08:59die entscheidenden, heraushenden.
09:01Trauen Sie sich das zu?
09:02Ja.
09:03Aber sagen Sie,
09:05lassen Sie mich jetzt mal was fragen.
09:07Wie groß ist mein Risiko?
09:09Aber ich hab Ihnen noch gesagt,
09:10so gut wie kein Risiko.
09:11Außerdem sind wir nicht allein.
09:13Es ist alles gründlich vorbereitet.
09:21Ja.
09:27Danke.
09:30Ich höre gerade,
09:31dass es heute Nacht günstig wäre.
09:34Günstig?
09:35Professor Balthaus hat eine Einladung angenommen.
09:37Mit seiner Frau.
09:39Die Köchin verlässt das Haus gewöhnlich um acht.
09:42Ja.
09:44Das kommt ein bisschen plötzlich.
09:45Wenn die Gelegenheit günstig ist,
09:47erklären Sie ihm die Lage.
09:55Waren Sie schon einmal im Haus des Professors?
09:57Nein, da hat mich noch niemand eingeladen.
09:59Da haben Sie ja heute Nacht Premiere.
10:06Ich hätte gern einen Briefumschlag.
10:08Ja, gerne.
10:09Danke schön.
10:10Danke schön.
10:19Danke schön.
10:21Danke schön.
11:00Können Sie das für mich erledigen?
11:02Jawohl, bestens.
11:03Danke sehr.
11:04Danke schön.
11:07Hallo?
11:08Ach, Mensch.
11:10Ich hab längst angefangen zu essen.
11:12Wo bleibst du denn?
11:13Ich bin noch unterwegs.
11:14Ich kann jetzt nicht darüber sprechen.
11:16Ich bin hier im Hotel.
11:19Aber ich sage dir,
11:20es lohnt sich ungeheuer.
11:22Äh, Maria?
11:25Gerade fällt mir ein,
11:26dass ich dich sehr mag.
11:27Bis bald.
11:42Sie wissen, was Sie jetzt tun.
11:44Wiederholen Sie.
11:46Ich gehe links am Haus vorbei,
11:47auf die Gartenseite.
11:50Das Kellergitter ist aufgehoben,
11:51das Kellerfenster ist aufgebrochen.
11:53Ich gehe durch den Keller,
11:54die Kellertreppe nach oben.
11:56Die Tür nach oben ist ebenfalls aufgebrochen.
11:59Dann gehe ich hinauf in den Flur.
12:01Okay.
12:02Ja.
12:09Also los.
12:11Von jetzt her sind Sie völlig auf sich gestellt.
12:13Ja.
12:13Machen Sie keinen Fehler.
12:15Vergessen Sie die Handschuhe nicht.
12:17Wir treffen uns in der City-Tiefgarage.
12:20Sagen wir in zwei Stunden.
12:22Ab eins warte ich dort aus.
12:23Ja.
12:26Nerven?
12:27Kann man das ohne Nerven machen?
12:29Können Sie auch.
12:32Ja.
13:02Ja.
13:32Untertitelung. BR 2018
14:02Untertitelung. BR 2018
14:32Untertitelung. BR 2018
15:02Untertitelung. BR 2018
15:31Untertitelung. BR 2018
16:01Untertitelung. BR 2018
16:27Ich wollte nur fragen, ob mein Mann noch da ist.
16:31Nein, nein, holen Sie ihn nicht ans Telefon.
16:34Vielleicht richten Sie ihm nur aus, dass ich schon zu Hause bin.
16:38Ja, danke.
16:43Danke.
16:55Untertitelung. BR 2018
16:55Untertitelung. BR 2018
17:25Untertitelung. BR 2018
17:42Was machen Sie denn hier?
17:44Was machen Sie denn hier?
17:59Untertitelung. BR 2018
18:00Untertitelung. BR 2018
18:00Untertitelung. BR 2018
18:11Untertitelung. BR 2018
18:16Untertitelung. BR 2018
18:17Untertitelung. BR 2018
18:21Untertitelung. BR 2018
18:22Untertitelung. BR 2018
18:25Studenten. BR 2018
18:26Student der Biologie.
18:26Name, Adresse, Anastasia.
18:28Herr Prima.
18:37Wissen Sie, wie spät es ist?
18:39Ja, das wissen wir. Es ist aber sehr dringend. Wir sind von der Kriminalpolizei.
18:43Dann muss ich erst meine Brille holen. Ist es Roland? Nein, die Kriminalpolizei. Was? So. Guten Abend. Guten Abend. Guten
19:01Abend. Was ist denn passiert? Hier wohnt doch Herr Liebuth, ja? Ja. Roland, ja, Roland Liebuth. Was ist mit ihm?
19:11Darf ich fragen, wer Sie sind?
19:12Und seine Frau? Nein, wir leben zusammen. Was ist denn mit ihm? Ja, Roland Liebuth ist tot. Er ist erschossen
19:23worden.
19:41Dann wurde ich mir sofort losgefahren. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich wollte warten, bis du kommst. Ja,
19:45sehr gut, sehr gut. Ich habe doch keinen Fehler gemacht. Nein, nein.
19:52Ich weiß nicht doppelt, was fehlt. Wie sind die hier reingekommen? Durch den Keller. Die Kellertür ist aufgebrochen.
19:59Ja, es fehlt etwas. Es fehlen gewisse Ergebnisse. Die jüngsten Forschungsergebnisse, die ich zusammengefasst hatte und die Datenanlagen. Die fehlen?
20:08Ja. Sind das wichtige Unterlagen?
20:11Wir haben ihren Wert. Durch den Keller? Moment. Moment, dass wir jetzt nichts falsch machen. Ähm, wir dürfen nichts anrühren.
20:21Die Polizei... Ja, die Polizei muss alles aufnehmen.
20:26Sag mal, wie hast du das entdeckt? Ja, ich kam nach Hause und alle Türen waren offen. Und aus diesem
20:33Zimmer kam Licht. Ich dachte erst, du seist schon zurück. Aber...
20:37Dann fand ich alles so... Durchwürdig. Es ist möglich, dass sie dich gehört haben. Meinst du... Sie waren noch im
20:48Hause? Es ist möglicherweise um Sekunden gegangen. Und du wirst mit ihnen zusammengetroffen.
20:56Oh Gott, das wäre... Du warst vielleicht... Du warst vielleicht in Lebensgefahr.
21:04Ja. Meinst du?
21:07Das könnte sein. Ich sage ja, es könnte sein. Was hat denn die Polizei für eine Nummer?
21:141-1-0.
21:181-1-0.
21:23Professor Balthaus! Professor Balthaus! Bei mir ist eingebrochen worden.
21:29Ich habe mich heute Abend dreimal angerufen.
21:34Das erste Mal hat er gesagt, dass er jemanden getroffen hat.
21:39Einen ehemaligen Mitarbeiter seines Professors.
21:44Und dass er mit ihm ein Bier trinkt.
21:46Wie ist der Name des Mannes?
21:50Ich weiß es nicht.
21:54Ich habe ihn nicht gefragt.
21:56Sie sprachen von drei Anrufen.
22:01Das zweite Mal rief er aus einem Hotel an.
22:03Aus welchem Hotel?
22:07Aus dem Palace.
22:10Und ähm...
22:11Wie viel später war das?
22:15Etwa zwei Stunden, ja.
22:19Er sagte, er habe noch zu tun.
22:21Man habe ihm ein tolles Angebot gemacht.
22:25Was für ein Angebot?
22:31Darüber wollte er nicht sprechen, nicht am Telefon.
22:35Er sagte, es ginge um viel Geld.
22:41Und das dritte Gespräch?
22:43Das war wieder eine Stunde später, auch aus dem Hotel.
22:51Er sagte, ich solle nicht auf ihn warten.
22:57Es könne spät werden.
23:04Wo hat man ihn denn gefunden?
23:08In der City-Tiefgarage.
23:14Er schossen.
23:18Bitte, meine Herren, Sie wissen ja Bescheid.
23:24Sie gehen jetzt in den Keller vielleicht,
23:25dass man Fingerabdrücke findet,
23:26was Sie selber nicht glauben.
23:28Sie meinen,
23:31das waren Profis.
23:47Gibt's dir mir auch was zu trinken?
23:52Ich bin erschüttert.
23:54Bin völlig raus an mir.
23:56Kannst du den Verlust schon übersehen?
23:59Wir haben gezielt gesucht.
24:00Die wussten, was sie suchen.
24:02Und was sie suchten,
24:03haben sie auch gefunden.
24:06Und was war es?
24:08Das wird dir nichts sagen.
24:10Oder sagt dir das Wort
24:12Molekularbiologie etwas?
24:14Nein.
24:15Entschuldige,
24:16dass ich dich danach gefragt habe.
24:18Ich könnte es dir nur erklären
24:18in einer Weise,
24:19die dir nicht geläufig ist.
24:21Ich weiß,
24:21dass ich davon nichts verstehe.
24:25Du hast dich ja auch nie bemüht.
24:27Was ich ja zugebe.
24:30Aber lass mich mal fragen,
24:32wer kann sich für deine Arbeit
24:33interessiert haben?
24:34Die Konkurrenz, meine Liebe.
24:36Die Konkurrenz.
24:39Auf diesem Gebiet
24:39gibt es einen weltweiten Wettbewerb.
24:42Und da werden die Tore aufgestoßen
24:43zu einer neuen Zukunft.
24:44Und da kommt es darauf an,
24:46wer zuerst den Fuß in der Tür hat.
24:49Sagt dir das was?
24:51Überhaupt nichts.
24:53Nur, dass das,
24:54was man dir gestohlen hat,
24:55seinen Wert hat.
24:56Ja, Frau.
24:57Wie viel?
24:58Was?
24:59Wie viel?
25:00Kann man es im Geld ausdrücken?
25:04Millionen.
25:06Aber für eine Konkurrenzfirma
25:07ist es fast unbezahlbar.
25:10Das hilft einem wenigstens,
25:13etwas zu begreifen.
25:18Wenn Sie hier einen Moment warten wollen.
25:20Ja.
25:20Professor Balthaus
25:21ist in einer Vorstandssitzung.
25:23Bitte etwas Geduld.
25:24Ja, gern.
25:25Wenn Sie sich bedienen wollen,
25:26bitte sehr.
25:27Besten Dank.
25:28Besten Dank.
25:29Aha.
25:31Alles vom Feinsten hier.
25:33Ja, mir kann es gar nicht fein genug sein.
25:34Uns gewünscht.
25:35Kein Wunder,
25:36bei den Milliarden umsetzen,
25:38was setzen wir eigentlich um?
25:39Wir versuchen,
25:40das Kapital an Gerechtigkeit zu vermehren.
25:43Schön gesagt.
25:44Kann man das?
25:46Ja, man muss daran glauben,
25:47dass man es kann.
25:50Guten Tag.
25:51Guten Tag.
25:52Die Herren von der Kriminalpolizei?
25:53Ja, mein Name ist Derek,
25:55das ist der Klein.
25:56Wir hätten Ihnen gerne
25:56einige Fragen gestellt,
25:57Herr Professor.
25:58Da gibt es Ihnen schon was Neues?
26:01Neues?
26:01Wie, wie weinen Sie?
26:03Ja, Sie kommen doch
26:04wegen des Einbruchs bei mir heute Nacht.
26:07Wegen eines Einbruchs.
26:08Bei Ihnen ist heute Nacht
26:09eingebrochen worden.
26:09Ja, ich habe die Polizei
26:11noch in der Nacht verständigt.
26:12Es ist alles aufgenommen worden.
26:13Nein, nein, nein.
26:13Wir kommen nicht wegen eines Einbruchs.
26:15Wir kommen zu Ihnen
26:15in einer Mordsache.
26:18Mordsache?
26:22Bitte.
26:23Danke.
26:29Ja, gestern Nacht
26:30ist ein junger Mann ermordet worden.
26:31Ein gewisser Roland Libott.
26:34Libott, Libott.
26:36Ich glaube, wir haben eine Libott
26:37in einem unserer Labors.
26:38Einen Studenten.
26:40Ja, um den handelt es sich.
26:42Der ist ermordet worden.
26:44Ja, aber es ist heute Nacht
26:44tot aufgefunden worden.
26:46In der City-Tiefgarage
26:48mit einer Schusswunde.
26:49Ja, und in dieser Sache
26:51wollen Sie mir Fragen stellen?
26:54Mir eigentlich nach einem
26:55ehemaligen Mitarbeiter von Ihnen.
26:57Der Name ist uns nicht bekannt.
26:59Es tut mir leid.
26:59Ein Doktor, Doktor.
27:01Ja, und dann fehlt uns der Name.
27:03Ein Mitarbeiter?
27:04Ehemaliger Mitarbeiter.
27:06Ehemalig?
27:07Ich habe nur einen
27:08ehemaligen Mitarbeiter.
27:09Doktor Blunk.
27:11Warum fragen Sie nach diesem Mann?
27:13Der Student hat sich gestern Abend
27:15mit einem ehemaligen Mitarbeiter
27:16von Ihnen getroffen.
27:17Das ist das, was wir wissen, definitiv.
27:20Wissen Sie,
27:21wo wir diesen Doktor Blunk finden können?
27:24Ich habe nicht die geringste Ahnung.
27:26Der Mann ist vor zwei Jahren
27:27entlassen worden.
27:29Von Ihnen entlassen worden?
27:31Von mir, ja.
27:32Einverständnis mit der Geschäftsleitung.
27:33Dürfen wir die Gründe erfahren?
27:37Ja, die...
27:39Die Qualifikation dieses Mannes
27:42reichte nicht aus.
27:44Und der soll sich gestern Abend
27:47mit diesem...
27:48Wie heißt er?
27:49Liebott getroffen haben?
27:51Ja.
27:52Ja, da kann ich Ihnen nicht helfen.
27:54Ich habe den Mann völlig aus den Augen verloren.
27:56Aber noch einmal zu diesem Einbruch
27:59bei Ihnen heute Nacht.
28:01Wurde Ihnen da etwas gestohlen?
28:04Ja.
28:05Darf man fragen,
28:06was Ihnen gestohlen wurde?
28:09Wissenschaftliche Unterlagen.
28:11Aha.
28:12Es handelt sich also nicht
28:13um einen gewöhnlichen Einbruch.
28:14Nein.
28:16Mir sind gezielt
28:18Unterlagen gestohlen worden.
28:20Ich jedenfalls
28:22bin davon überzeugt,
28:23dass der Einbruch
28:24nur aus diesem Grund erfolgte.
28:28Ich habe gerade mit dem Vorstand
28:31die Folgen
28:32und Konsequenzen erörtert.
28:37Hat dieser...
28:38dieser Dr. Blunk
28:40in Ihrer Abteilung gearbeitet?
28:41Ja, aber nicht sehr lange.
28:43Könnte er etwas mit der Entwendung
28:45Ihrer Unterlagen zu tun haben?
28:47Das kann ich mir nicht vorstellen.
28:50Der Mann war ein Dunkkopf.
28:52Wie gesagt,
28:52seine wissenschaftliche Qualifikation
28:54reichte nicht aus.
28:56Aber lassen Sie mich
28:58jetzt mal was fragen.
29:01Vermuten Sie einen Zusammenhang
29:03zwischen dem Tod
29:05dieses Studenten
29:06und dem Einbruch bei mir?
29:09Wäre das auszuschließen?
29:11Nein.
29:15Es wäre natürlich nicht
29:16auszuschließen.
29:44Tja, was sehe ich denn da?
29:45Ja, so viel Geld?
29:49Ein Brief von Roland.
29:52Mit 5000 Mark.
29:54Dein Toter schickt einen Brief?
30:00Kriminalpolizei.
30:02Und Sie wollen zu mir?
30:04Ja.
30:05Bitte, kommen Sie rein.
30:07Danke.
30:10Entschuldigen Sie bitte,
30:11wie es bei mir aussieht,
30:13aber meine Zungehefrau ist gekommen.
30:16Ich kann mir gar nicht denken,
30:17was die Kriminalkolizei von mir will.
30:19Sie leben allein hier?
30:21Ja, allein.
30:22Oder wollen Sie wissen,
30:23ob ich verheiratet bin?
30:25Nein, nein, bin ich nicht.
30:26Ich weiß mal.
30:28Warum fragen Sie?
30:30Was machen Sie beruflich?
30:32Ich bin im Moment...
30:35Im Moment bin ich selbstständig.
30:37Ich arbeite privat zu Hause.
30:39Sie sehen,
30:39ich habe nicht mal Zeit gehabt,
30:40aufzuräumen.
30:41Bitte nehmen Sie doch Platz.
30:42Danke.
30:43Oh, entschuldigen Sie bitte.
30:44Das macht doch gar nichts.
30:48Sie sind Biochemiker.
30:50Ja, bin ich.
30:53Wollen Sie mir nicht sagen,
30:54worum es geht?
30:55Wollen Sie was trinken?
30:56Darf ich Ihnen irgendwas anbieten?
30:58Nein, nein, danke.
31:00Sie haben sich gestern Abend
31:02mit Roland Liebhardt getroffen.
31:03Ja, ja, ich...
31:05Ich traf ihn zufälligerweise.
31:08Und woher wissen Sie,
31:09dass ich Liebhardt getroffen habe?
31:10Sie haben zusammen mit ihm
31:11ein Bier getrunken
31:12und sind dann hinterher
31:13in ein Hotel gegangen.
31:14Ja, ja.
31:17Ja, richtig.
31:18Ja, wir waren ja zusammen
31:20im Palast.
31:21Er hat mich da...
31:24Er hat mich da eingeladen zum Essen.
31:25Hat er mich eingeladen.
31:27Ich fragte, geht es Ihnen so gut,
31:28dass Sie mich einladen können?
31:31Daraufhin zeigte er mir
31:33einen Haufen tausend Markscheine,
31:35die er Lose ganz so
31:37einfach in der Tasche hatte.
31:41Warum fragen Sie das alles?
31:43Sie haben also im Hotel
31:44mit Liebhardt gegessen?
31:45Ja.
31:47Sie beide allein?
31:48Ja.
31:50Worüber wurde gesprochen?
31:52Worüber?
31:53Worüber?
31:55Wir haben ganz allgemein gesprochen.
31:57Über die Leute, die wir kennen,
31:59die wir gemeinsam kennen,
32:02über das Institut,
32:03über alles, was interessant ist,
32:04wenn man sich so lange
32:05nicht gesehen hat, nicht?
32:06Und wie lange waren Sie
32:07mit ihm im Hotel zusammen?
32:11Bis neun, halb zehn.
32:15Und dann sagt er plötzlich,
32:16dass er weg muss.
32:19Liegt etwas gegen ihn vor?
32:23Wollen Sie nicht
32:23Ihren Schnaps trinken?
32:26Entschuldigung.
32:27Dankeschön, ja.
32:32Sind Sie Alkoholiker?
32:36Es steht Ihnen nicht zu,
32:37mich das zu fragen.
32:39Oder ist das für Sie so wichtig?
32:41Ob ich trinke,
32:42warum ich trinke,
32:42wie viel ich trinke?
32:46Man trinkt, wenn man Sorgen hat,
32:47nicht?
32:49Oder wenn es einem Spaß macht.
32:52Und warum trinken Sie?
32:53Das geht Sie nichts an.
33:06Ist was mit Liebhard?
33:08Er ist tot.
33:12Das haben Sie schon verstanden,
33:14nicht?
33:16Ja, ja, ich hab...
33:18Ich hab gehört, ja.
33:22Wieso ist er tot?
33:24Weil er ermordet wurde.
33:25Ich hab gehört,
33:54Guten Tag.
33:55Kriminalpolizei. Dürfen wir mal reinkommen?
33:57Ja, bitte.
33:57Danke sehr.
34:02Entschuldigen Sie, Sie sind...
34:03Frau Barthaus, mein Mann ist...
34:06Naja, wir haben ihn schon gesprochen.
34:08Bitte, kommen Sie herein.
34:10Danke.
34:11Wollen Sie sich noch einmal alles ansehen?
34:13Oh nein, die Kollegen haben ja schon alles aufgenommen und dann...
34:17Wir sind nicht vom Einbruchsdezernat, wir sind von der Mordkommission.
34:22Mordkommission?
34:22Ja, wir haben Grund zu der Annahme, dass im Zusammenhang mit dem Einbruch hier ein Mord verübt wurde.
34:28Ein Mord?
34:31Wer ist denn ermordet worden?
34:34Ein junger Mann, ein Student, der einmal in einem Labor ihres Mannes gearbeitet hat, ein gewisser Roland Liebuth.
34:42Wieso hängt das mit dem Einbruch zusammen?
34:46Tja, das ist eine Vermutung, die wir haben.
34:50Herr Liebuth war gestern mit einem ehemaligen Mitarbeiter Ihres Mannes verabredet, Dr. Blunk.
34:55Vielleicht kennen Sie den Namen?
34:57Kann sein, dass ich ihn mal gehört habe.
35:00Ich erinnere mich nicht.
35:02Na jedenfalls, ich meine, Dr. Blunk und Liebuth haben gestern zusammen zu Abend gegessen und dabei sind einige Telefongespräche interessant,
35:10die er mit seiner Freundin geführt hat.
35:11Seine Freundin?
35:13Ja, lebt mit ihr zusammen.
35:14Er sagte, er hatte ein tolles Angebot und sie bräuchte nicht mit dem Essen zu warten.
35:18Er würde dann irgendwann nachts nach Hause kommen.
35:22Und?
35:22Er kam nicht.
35:24Man fand ihn in der City-Tiefgarage.
35:26Man hat ihn dort erschossen.
35:31Großer Gott.
35:35Und der Täter?
35:37Der Mörder?
35:40Unbekannt.
35:42Heute Morgen kam das?
35:44Mit der Post.
35:46Gestern Abend aufgegeben.
35:48War denn kein Schreiben dabei?
35:49Nein.
35:50Moment mal, hier steht doch was.
35:52Ich liebe dich, Engelchen.
35:55Ist das seine Handschrift?
36:00Ja.
36:03Na gut.
36:05Dann behalten Sie das Geld.
36:07Es gehört Ihnen.
36:12Ja.
36:14Ich möchte natürlich wissen, was das für Geld ist.
36:17von wem stammt, wofür er es bekommen hat.
36:21Behalten Sie es so lange, bis wir es wissen.
36:23Ich danke Ihnen jedenfalls, dass Sie uns informiert haben.
36:29Wiedersehen.
36:325.000 Mark.
36:34Woher hat er die?
36:35Von Blunk?
36:37Vielleicht, vielleicht auch nicht.
36:39Das ist sehr unwahrscheinlich.
36:42Dennoch, äh, warte mal.
36:43Berger, kommst du mal?
36:45Eine Überwachung rund um die Uhr.
36:47Es handelt sich da um einen Dr. Blunk.
36:49Harry, gib ihm die Adresse und sag ihm, was er wissen muss.
36:51Ich spreche nochmal mit Professor Walthaus.
36:58Wollen Sie was mitessen, Maria?
37:00Nein, danke.
37:01Ich habe ihn noch mal.
37:02Sie haben Besuch im Zimmer.
37:14Guten Tag.
37:16Guten Tag.
37:20Sind Sie Maria Tobel?
37:22Ja.
37:24Und wer sind Sie?
37:26Ich bin Frau Walthaus.
37:29Entschuldigen Sie, wenn ich Sie so überfalle.
37:32Aber
37:34ich habe gestern Nacht mit Roland Liebut gesprochen.
37:39Als er bei uns im Hause war, um meinen Mann zu bestehlen.
37:44Darf ich mich setzen?
37:49Ich hätte Ihnen gerne noch einige Fragen gestellt, Herr Professor.
37:51Ja, bitte.
37:52Ich komme Sie rein.
37:53Ich bin auch allein.
37:54Eine Frau ist nach der Stadt.
37:57Haben Sie Dr. Blunk ausfindig gemacht?
37:59Ja, wir haben ihn gefunden.
38:03Das ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
38:06Ihre Vermutung, dass Blunk mit dem Einbruch hier zu tun hatten könnte.
38:09Wissen Sie, so ein Mann trotz seiner wirklich mäßigen Qualifikation.
38:14Er hatte natürlich gewisse Kenntnisse.
38:16Und da er bei mir gearbeitet hat, könnte er durchaus interessant sein für die Konkurrenz.
38:22Er könnte sich an diesen Studenten herangemacht haben.
38:27Bitte.
38:27Danke.
38:29Was halten Sie davon?
38:31Ja, darum komme ich hier, um mich mit Ihnen über Liebut zu unterhalten.
38:37Wie war er?
38:39Rein fachlich.
38:40Ein junger Mann, noch ohne große Erfahrung, aber hoch begabt.
38:43Er hat bei uns praktiziert, um sein Studium zu finanzieren.
38:47Das stand kurz vor dem Abschluss.
38:49Hätte er sich in Ihren Unterlagen zurechtgefunden?
38:53Ja, ich denke schon.
38:55Aber dieser Mann als Einbrecher für irgendeine Konkurrenz?
39:02Er hat seiner Freundin gestern Abend 5000 Mark in einen Briefumschlag gesteckt.
39:065000 Mal?
39:10Das ist ja ein Trinkgeld.
39:16Wer da bist du ja?
39:18Wo warst du denn?
39:19Ich habe vom Institut das angerufen.
39:21Du warst ja Stunden unterwegs.
39:22Und das in dieser Situation.
39:24In was für einer Situation?
39:26Guten Tag.
39:27Guten Tag.
39:28Da fragst du?
39:30Nach diesem Einbruch?
39:32Der eine Katastrophe ist?
39:34Für mich?
39:35Für die Firma?
39:36Bitte um Entschuldigung.
39:39Ignoranz erschüttert mich immer wieder.
39:40Das ist etwas, was ich nicht begreife, was ich nie begreifen werde.
39:44Die Unfähigkeit, etwas im Zusammenhang zu sehen.
39:47Sag ich was Falsches?
39:48Ich sehe durchaus etwas in größeren Zusammenhängen.
39:53Was ist da eigentlich passiert?
39:55Da werden ein paar Forschungsgeheimnisse vor anderen verborgen,
39:59die dieselben Dinge etwas später ebenfalls herausbekommen werden.
40:03Es geht um Geld, um mehr doch nicht.
40:06Mein Mann hat Ihnen nichts angeboten.
40:08Besser gar nicht, er ist gekommen.
40:10Na, ich möchte nichts, danke.
40:11Es gibt eine Vermutung jetzt,
40:13dass der Tod dieses Studenten mit dem Einbruch hier im Zusammenhang steht.
40:17So?
40:18Was ich für möglich halte.
40:20Nach allem für möglich halten muss.
40:22Wie soll denn der hier reingekommen sein?
40:25Das Kellergitter ist aufgeschweißt worden.
40:27Die Kellertür in einer Weise geöffnet,
40:30die man fachmännisch nennen muss.
40:32Soll das dieser Student fertiggebracht haben?
40:35Wie kommen Sie denn darauf?
40:38Ihre Kollegen gestern Nacht äußerten die Vermutung,
40:41dass es sich bei dem Einbruch um Profis gehandelt hat.
40:44Der Student war im Besitz von 5000 Mark.
40:465000 Mark?
40:48Ihr Mann an dessen Trinkgeld.
40:51Ist es das nicht auch?
40:53Bei einer Sache, die Millionen wert ist?
40:56Entschuldigen Sie.
40:57Geh nach oben.
41:00Tut mir leid.
41:02Mit unserer Ehe steht es nicht zum Besten.
41:06Meine Frau und ich leben ganz offenbar in verschiedenen Welten.
41:11Aber das ist ja nicht unbedingt was Seltenes.
41:13Und in was für einer Welt lebt Ihre Frau?
41:17Meister Teufel.
41:19In der Welt meiner Frau kenne ich mich nicht aus.
41:34Das ist er.
41:35Das ist Dr. Blunk.
41:37Also vertreib dir irgendwie die Zeit.
41:39Falls er im Haus bleibt, wirst du gegen Mitternacht abgelöst.
41:41Servus.
41:52Das ist ja interessant.
41:54Was will die denn hier?
41:56Wer ist denn das?
41:57Maria Tobler.
41:58Ach, die Freundin des toten Studenten.
42:00Ja.
42:02Sieht so aus, als wäre sie das erste Mal hier.
42:04Die kann doch nur zu plunk wollen, aber was will die von dem?
42:11Okay, ich warte mit dir.
42:14Das will ich jetzt wissen.
42:20Warum machst du nicht runter?
42:22Ich komme gleich.
42:24Was machst du denn hier oben?
42:26Was ich mache?
42:28Ich denke nach.
42:31Warum rüber?
42:32Ich bitte dich, lass mich in Ruhe.
42:36Geh hinunter.
42:38Ich komme gleich.
42:41Oder auch nicht.
42:44Darf man fragen, was mit dir los ist?
42:49Nein.
43:18Also häng dich an.
43:44Ja, ja, natürlich.
43:46Augenblick bitte.
43:51Telefon für dich.
43:57Ja?
43:59Ja, hier ist Ruth Baldhaus.
44:03Ja, ja.
44:07Ja, ist gut.
44:10Nein, nein.
44:14Danke.
44:19Was sind denn das für merkwürdige Telefongespräche?
44:21Eine Freundin hat mich angerufen.
44:25Dazu gilt der eine Lüdenrat.
44:28Lüge nicht, wenn du es mit intelligenten Menschen zu tun hast.
44:31Das war nicht das Gespräch mit deiner Freundin.
44:34Freundin ist auch sicher das falsche Wort.
44:36Dann sag das Richtige.
44:38Ich muss heute Abend wahrscheinlich noch einmal aus dem Haus.
44:43Ich warte auf einen Anruf.
44:45Damit du Bescheid weißt.
44:48Willst du mir nicht sagen, was hier eigentlich vorgeht?
44:51Nein.
44:53Nein.
45:21Ich warte auf einen Anruf.
45:23Ich warte auf einen Anruf.
45:38Sieht aus, als seien unsere Beziehung auf den Nullpunkt.
45:42Nullpunkt? Sie sind am Ende.
45:50Trennung.
45:51Ja, ich werde dich verlassen.
46:03Hoffentlich hast du dir das gut überlegt.
46:08Wo ist Dr. Blunk? Im Palace. Ja? Ja. Mit wem?
46:18Wer wohnt? Wer wohnt in diesem Hotelzimmer?
46:23Ein gewisser Bowls. Moment mal.
46:27Na, endlich kommt was in Bewegung.
46:29Berger, wir kommen sofort ins Hotel.
46:41Blunk ist in der Bar, allein. Bowls ist abgereist.
46:44Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
46:45Abgereist?
46:46Ja. Er hat seine Rechnung bezahlt und die Koffer zum Wagen bringen lassen.
46:48Mit dem Taxi?
46:49Nein. Ein weißer Mercedes mit Züricher Kennzeichen.
46:52Hast du die Nummer?
46:52Natürlich.
46:53Also dann gibt's die Weite. Der Wagen soll angehalten werden.
46:55Keine Begründung. Verkehrskontrolle.
46:56Harry, lass dir was einfallen.
46:58Willkommen.
47:04Guten Abend, Dr. Blunk.
47:09Wer ist der Bowls?
47:11Was haben Sie mit ihm besprochen?
47:14Da kommen Sie, kommen Sie raus mit der Sprache.
47:16Was sagten Sie Bowls?
47:18Ja, Bowls. B-O-O-L-S.
47:22Der Mann, der bis vor wenigen Minuten noch das Zimmer 1103 bewohnt hat.
47:27Tut mir leid, aber dabei kann ich Ihnen nicht helfen.
47:31Sie sind festgenommen. Kommen Sie.
47:36Entschuldigen Sie bitte.
47:37Ab nach 50.
47:40Dankeschön.
47:50Telefon!
47:51Ja, ich komme schon.
48:00Ja, ist gut.
48:05In einer Stunde bin ich da.
48:10Ja.
48:11Ich habe verstanden.
48:20Was heißt das, in einer Stunde bist du da?
48:22Wohin fährst du?
48:24Begreif doch endlich.
48:27Es ist aus zwischen uns.
48:28attracts noch mit.
48:40Hallo?
48:44Pau!
48:46Tau!
48:47Tau!
48:50Tau!
48:52Tau!
48:54Tau!
48:57Tau!
48:58Tau!
49:14Was machen Sie denn hier?
49:17Ich weiß gar nicht, was ich hier soll. Ich habe keine Ahnung.
49:21Ich habe Dr. Bluck festgenommen, weil er im begründeten Verdacht steht
49:24an der Mordung Roland Liebutz, wenn nicht schuldig.
49:28So doch mitschuldig zu sein.
49:36Sie haben heute, heute Nachmittag, haben Sie Dr. Blunk aufgesucht.
49:44Was haben Sie mit ihm gesprochen?
50:00Also gut, Frau Balthaus hat mich aufgesucht.
50:14Sie hat mir gesagt, was nachts in Ihrem Haus passiert ist.
50:21Was machen Sie denn hier?
50:23Ich, ja, ähm, ich suche hier etwas.
50:30Darf man wissen, was Sie hier suchen?
50:34Ganz bestimmte Unterlagen.
50:36Sie sind hier angebrochen?
50:40Nein, nein, nein, bitte, äh, haben Sie keine Angst.
50:45Ich werde, ich werde sofort verschwinden.
50:50Frau Balthaus?
50:52Ja.
50:53Man hat mir versichert, dass ich hier niemanden antreffen würde.
50:58Bitte, ich, äh, werde sofort verschwinden.
51:01Bleiben Sie stehen!
51:15Geben Sie mir eine Erklärung.
51:18Ergab sie dann.
51:20Eine Konkurrenzfirma war interessiert an den Forschungsergebnissen von Professor Balthaus.
51:25Sie zeigte dieses Interesse ziemlich deutlich, um es so auszudrücken.
51:29Leuten, die keine Skrupel hatten, sich diese Unterlagen zu beschaffen.
51:33Egal wie.
51:34Diese Leute wandten sich an Dr. Blunk.
51:37Wenn ich etwas Falsches sage, dann berichtigen Sie mich, ja?
51:43Sagt sie was Falsches?
51:50Man wusste, dass Dr. Blunk in der Abteilung von Professor Balthaus gearbeitet hatte.
51:56Aber Sie, Sie hatten Angst.
51:59Und machten Roland, den Sie sehr gut kannten, das Angebot.
52:02Das er annahm.
52:04Gegen 5.000 Mark!
52:14Und dann, dann sagte sie zu mir...
52:17Ich fragte Liebhut, was ist denn das wert?
52:21Er sagte, für die Konkurrenz Millionen.
52:28Und was die an eigenen Entwicklungskosten sparen, das ist überhaupt nicht zu beziffern.
52:34Und?
52:35Weiter?
52:37Ich machte Ihnen den Vorschlag, dieses Geschäft gemeinsam zu machen.
52:44Und ich erklärte ihm auch, warum.
52:47Zählte ihm die Gründe auf.
52:49Meine Gründe.
52:52Geld ist Freiheit.
52:54Und ich wollte meine Freiheit, so wie er die seine wollte.
53:00Es war einfach.
53:01In meiner Situation und in seiner Situation.
53:07Ein zu verlockender Gedanke.
53:15Was haben Sie gemacht?
53:17Er hatte sich in der City-Diff-Garage verabredet, die Unterlagen zu übergeben.
53:24Er sollte hingehen und sagen, Sie bekommen die Unterlagen.
53:31Aber erst sprechen wir über den Preis.
53:36Und der muss ein ganz anderer sein.
53:40Den diktieren wir.
53:45Aber jetzt ist er tot!
53:53Und warum kamen Sie nun zu Ihnen?
53:57Warum?
53:59Sie muss doch einen Grund gehabt haben, Ihnen ein solches Geständnis zu machen.
54:05Sie hatte ja die Unterlagen.
54:11Sie wollte das Geschäft noch machen.
54:14Nun eben zusammen mit mir.
54:17Ah.
54:18Sind Sie darauf eingegangen?
54:19Sie meinte, ich habe ein Recht darauf.
54:24Sie bat mich, Dr. Plunk aufzusuchen und seinem Mann, seinem Auftraggeber dieses Angebot zu machen.
54:33Ach, deswegen sind Sie ins Pallas gefahren.
54:37Doktor, ich habe Sie was gefragt.
54:40Ja.
54:42Sie hat mich vom Hotel aus angerufen, einen Treffpunkt durchgesagt und habe ich dann weitergegeben an Frau Walthaus.
54:48Die, die jetzt unterwegs ist?
54:50Ich nehme an.
54:52Was für ein Treffpunkt?
54:54Sie werden zu spät kommen.
54:58Was für ein Treffpunkt ist das?
55:02Raus mit der Sprache.
55:07Eingang, Olympiastadion.
55:21Eingang, Olympiastadion.
55:26Eingang, Olympiastadion.
55:57Musik
56:16Darf ich um Ihren Namen bitten?
56:19Machen Sie keine Umstände. Ich bin der Mann, mit dem Sie sich verabredet haben.
56:23Der, mit dem sich auch Roland Liebhardt verabredet hatte. In der Zitativgarage.
56:29Ja, der. Haben Sie die Sachen bei Sie?
56:34Es geht nur noch um den Preis.
56:38Darf ich mal sehen, was Sie da an dem Koffer haben?
56:55Bleiben Sie stehen!
56:57Hohen Sie es nicht!
57:05Hohen Sie es nicht!
57:29Ich bin schuld.
57:32Ich habe ihn dazu gebracht, mehr Geld zu verlangen.
57:36Warum haben Sie ihn umgebracht?
57:41Ich wollte seinen Mörder erschießen.
57:53Musik
58:01Musik
58:01Musik
58:01Musik
58:01Musik
58:01Musik
58:08Musik
58:08Bis zum nächsten Mal.
58:40Bis zum nächsten Mal.
59:09Bis zum nächsten Mal.
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