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  • vor 2 Tagen
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Helmuth Ashley

Kategorie

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TV
Transkript
00:05Musik
00:33Mein Geld, mein Portemonnaie!
00:35Der da, der junge Mann da, ein Dieb!
00:36Der ist mir schon die ganze Zeit aufgefallen.
00:40Ey, Moment mal!
00:41Was soll denn das?
00:42Ich hab doch gesehen, dass Sie ein Portemonnaie in der Hand hatten.
00:44Natürlich hab ich ein Portemonnaie, ich hab's ja aufgehoben.
00:46Auf der Erde lag's runtergefallen.
00:48Ist das Ihr Portemonnaie?
00:49Ja, das ist meins.
00:50Ich will dir sagen, was du gemacht hast.
00:52Du hast die Frau angerimpelt und das Portemonnaie ist im Kopf geklaut.
00:54Stimmt's? Absicht, reine Absicht.
00:56Man soll die Polizei holen.
00:57Machen Sie sich doch nicht lächerlich, Polizei.
00:59Ich hab's gefunden.
01:00Bei Ihnen piept's wohl.
01:01Sie sehen ja, ich geb der Frau das Portemonnaie zurück.
01:03Da haben Sie's.
01:04Dann passen Sie das nächste Mal besser auf.
01:07Ich sag ja, der ist mir schon die ganze Zeit aufgefallen.
01:37Kann ich Ihnen helfen?
01:39Ich helfe Ihnen gern.
01:40Nein, nein, ich darf keine Hilfe.
01:41Lassen Sie doch meinen Koffer los.
01:43Was wollen Sie von der Frau?
01:44Was mach ich denn?
01:46Ich sehe, dass die Frau sich hier mit dem schweren Koffer abschleppt.
01:48Also frage ich Sie, ob ich ihr helfen kann.
01:50Sie sagt nein und ich lass Sie gehen.
01:51Ist dagegen was zu sagen?
01:52Also, los.
02:01Darf ich helfen?
02:03Mach, dass du wegkommst.
02:05Verschwinde.
02:06Was ist los?
02:07Ich biete meine Hilfe an.
02:07Ist das falsch?
02:08Plötzlich ist ein Koffer verschwunden.
02:10Das kennen wir.
02:11Also, ab und dann.
02:33Na?
02:36Keinen Erfolg gehabt?
02:38Was ist los?
02:39Was willst du?
02:40Ich frage nur was.
02:42Ob irgendwas gelaufen ist?
02:44Nein, nichts ist gelaufen.
02:47Soll ich dir sagen, warum bei dir nichts läuft?
02:50Okay, sag's mir.
02:52Weil du eine zu kleine Nummer bist.
02:55Gut, dann bin ich eine zu kleine Nummer.
02:57Und, bist du eine große?
02:59Nein.
03:01Aber ich war mal eine.
03:03Mit Handtaschen habe ich mich nicht abgegeben.
03:07Ja, das tut.
03:08Das sieht gleich danach aus.
03:10Das, wer dich sieht,
03:11der hält gleich sein Portemonnaie fest.
03:13Tu mir einen Gefallen, hau ab.
03:15Okay.
03:18Wenn du kein Bier mehr hast,
03:20bei mir kriegst du eins.
03:22auf.
03:23Ich habe dich nicht geschafft.
03:27Ich habe dich nicht noch.
03:35Ich habe mich nicht mehr so.
03:36Und bei mir das.
03:36Ich habe das.
03:40Und bei dir das,
03:41das ist ja nicht mehr so.
03:42Oder, ob du es nicht mehr so.
03:54warum bin ich eine zu kleine nummer ich bin genau das was mir spaß macht ich mag
04:01handtaschen ich sagte sie ziehen mich magisch an was hast du gemacht einbrüche
04:13schon mal gesehen wo du hier bist umgeben von willen eine schöner als die andere wunderschöne
04:21häuser und einige die leer sind weil ferienzeit ist noch etwas das echt spannend wie du hinein
04:32kommst das wie ein unsichtbarer gegner jeder schritt den du überlegen muss
04:40du darfst keinen fehler machen hast du nie einen gemacht habe fehler gemacht der hat mich acht
04:48jahre gekostet eingebracht hat mir das letzten endes gar nichts warum erzählst du mir das
04:55eigentlich weil du ja merkel kaum kannst jetzt ist mit mir nichts mehr los aber ich habe eine menge
05:04erfahrung und du bist genau der typ an den ich die loswerden kann du musst die straßen nur gerade
05:13ausführen immer am kanal entlang ein haus wie sagt das super reich und seit vier tag dunkel die schalusin
05:22ich habe es an der unten die leute ferreste
05:25ja
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05:57Vielen Dank.
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07:55Vielen Dank.
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09:27Vielen Dank.
09:55Vielen Dank.
10:30Vielen Dank.
10:57Vielen Dank.
11:28Ich weiß, ich weiß, aber der Mann, der mir empfohlen hat, ist zuverlässig.
11:35Er wird pünktlich sein?
11:38Ich glaube, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann.
12:00Das ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann.
12:18Also, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann.
12:36Er ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann,
12:38der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann,
12:49der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann,
12:50der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann,
12:55der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann, der ist der Mann,
12:56der ist der Mann, der ist der Mann.
13:02Ich habe ein Zimmer reserviert in einem Hotel
13:06Das Beste wäre es, wenn es im Hotel geschehe
13:09Kurz vor drei Uhr
13:11Um drei Uhr bin ich mit ihm verabredet
13:15Was halten Sie davon?
13:18Hotel ist nicht sehr gut
13:22Aber ich habe auch nichts dagegen
13:24Worauf kommt es an?
13:25Er hat eine Mörbe bei sich mit Papieren
13:27Auf die kommt es an
13:28Und nur auf die
13:31Es ist nicht nötig, Ihnen genau zu erklären
13:33Worum es sich da behandelt
13:35Begriffen?
13:36Völlig
13:38Und der Mann muss tot sein
13:41Er darf keine Gelegenheit haben
13:42Nachher noch irgendjemandem irgendetwas zu sagen
13:44Das ist ein ganz wichtiger Punkt
13:49Jetzt sind Sie dran
14:02Wie groß ist dieser Mann?
14:03Wie groß und welches Gewicht?
14:05Ungefähr
14:05Eins, siebzig, siebzig Kilo
14:07Sein Name?
14:09Professor Dr. Siebach
14:10Und wie alt?
14:13Wie alt?
14:14Ungefähr
14:17Mitte sechzig
14:23Der Name des Hotels und die Zimmernummer
14:26Kriegen Sie alles
14:27Wie alt?
14:29Okay.
14:59Was für einen Eindruck hast du?
15:01Ich weiß nicht.
15:02Mich hat's gefroren.
15:04Und? Spricht das nicht für ihn?
15:06Er tut, was wir von ihm verlangen.
15:08Wir bekommen eine Sache für 50.000 statt für 2 Millionen,
15:12die wir außerdem gar nicht haben.
15:14Ich weiß nicht, was ein besseres Geschäft ist.
15:28Dann zurück.
15:31Na?
15:32Hübsche Häuser da?
15:34Soll ich dir mal was sagen?
15:35Du kannst mich mal mit deinen hübschen Häusern.
15:38Warum bist du denn so aufgeregt?
15:39Wieso bin ich aufgeregt?
15:41Weil ich es sehe.
15:42Na gut, dann bin ich ihm aufgeregt, weil es mir Spaß macht.
15:46Nun zufrieden?
15:47So und jetzt hau ab, ich leg mich hin.
16:32Wir haben ja alles besprochen.
16:34Es ist wichtig, dass man uns nicht zusammen sieht.
16:36Ich hab ja gesagt, ich hab es verstanden.
16:38Ich meine, wir gehen nicht zusammen hinaus.
16:39Ja, Vater.
16:41Es geht darum, dass niemand behaupten kann,
16:43du hättest doch nur das Geringste damit zu tun.
16:45Ich weiß es ja.
16:46Ich nehme jetzt ein Taxi, fahre dann mit in mein Hotel
16:48und später treffen wir uns dann in deinem Hotel, okay?
16:51Ich nehme jetzt ein Taxi, fahre dann mit in deinem Hotel und in deinem Hotel und in deinem Hotel.
17:18Ich nehme jetzt ein Taxi, fahre dann mit in deinem Hotel und in deinem Hotel und in deinem Hotel.
18:15Ich nehme jetzt ein Taxi, fahre dann mit in deinem Hotel und in deinem Hotel und in deinem Hotel.
18:18Ja, ich weiß, bitte entschuldige, aber ich hatte plötzlich Angst bekommen.
18:23Ist alles in Ordnung?
18:25Ja.
18:26Hast du den Mann getroffen?
18:29Ja, alles in Ordnung.
18:30Es sieht gut aus.
18:31Es sind seriöse Leute.
18:34Dann bleibt es also bei drei Uhr.
18:36Ja.
18:37Ist sonst noch was?
18:39Also dann, bis später in deinem Hotel.
18:41Ja.
18:42Ja.
18:55Ja.
19:11Was machen Sie da?
19:15Wie, was ich mache?
19:16Ja, was stehen Sie da?
19:18Ich stehe da, weil ich da stehe.
19:20Wissen Sie immer, warum Sie da stehen, wo Sie stehen?
19:27Würden Sie mir vielleicht sagen, was Sie da wollen?
19:32Ich möchte Professor Siebach sprechen.
19:34Professor Siebach?
19:36Sie haben mich gefragt, was ich will, und ich sage Sie.
19:39Wohnt er hier im Hotel?
19:41Angekommen aus Frankfurt um 31.
19:45Und was wollen Sie von Herrn Professor Siebach?
19:49Was ich will, was ich will.
19:53Wollen Sie Herrn Professor Siebach belästigen?
19:56Belästigen?
19:57Ich weiß nicht, ob man das Belästigen nennen kann.
20:10Sie können da hinten hochrufen, Nummer 3025.
20:36Ja, bitte.
20:46Ich habe Sie nicht gerufen.
20:56Vielen Dank.
20:56Oh!
21:29So,
22:03Was ist? Aussteigen oder drinnenbleiben?
22:07Aussteigen.
22:21Bitte entschuldigen Sie, aber ich kann da drin nicht sprechen.
22:25Und Harry, vielleicht kann man uns ein anderes Zimmer aufschenzen.
22:28Ja.
22:54Ist da was passiert?
22:55Keine Ahnung. Polizei ist da.
23:00Ein Mord?
23:01Wie kommt es denn auf Mord?
23:03Wieso? Irgendwie gehört das doch zusammen.
23:07Was gehört zusammen?
23:09Polizei und Mord. Das ist doch ganz natürlich. Jedenfalls sehe ich das so.
23:15Verschwinde.
23:18Ja.
23:19Danke.
23:19Danke.
23:31Ja, aber eines ist mir nicht klar. Sie sind zusammen mit Ihrem Vater aus Frankfurt gekommen und dann sind Sie
23:38in verschiedenen Hotels abgestiegen.
23:40Ich sagte doch schon, mein Vater hatte eine geschäftliche Besprechung, die vertraulich war. Aus diesem Grund sagte ich zu ihm,
23:49mach du deine Geschäfte, ich will dich dabei nicht stören.
23:52Ja gut, aber ich meine, wie so ein anderes Hotel?
23:54Tja.
23:55Ich finde, die Frage sollten Sie schon beantworten.
23:58Bitte muss ich das jetzt wiederholen. Es war alles sehr vertraulich, eine schwierige Verhandlung. Mein Vater sollte sich völlig frei
24:09fühlen, so als sei ich überhaupt nicht da. Mein Gott, ist denn das so schwer zu verstehen.
24:16Mit wem hat sich Ihr Vater getroffen?
24:19Das weiß ich nicht. Über seine Geschäfte haben wir nie gesprochen.
24:24Was macht Ihr Vater beruflich?
24:27Er war Physiker. Er leitete eine Forschungsabteilung in Frankfurt. Mit wem er sich getroffen hat, das weiß ich nicht wirklich.
24:38Glauben Sie mir, ich habe keine Ahnung.
24:41Kann ich mal stören? Dieser Mann vom Empfang kann eine wichtige Aussage machen.
25:06Haben Sie mal Feuer?
25:07Haben Sie selber keins?
25:09War doch nur eine Frage!
25:16Also, er wollte unbedingt Professor Siebach sprechen.
25:19Ja, ich wollte wissen warum, aber das sagte er nicht. Ich gab ihm die Zimmernummer.
25:26Können Sie den jungen Mann beschreiben?
25:27Ja, wie die halt aussehen. Jeans, Turnschuhe. Ja, so eine grau-grüne Jacke hat er angehabt, ja.
25:37Ach ja, und besonders kurze Haare.
25:39Noch etwas.
25:41Er sagte, Professor Siebach ist mit dem Zug aus Frankfurt gekommen. Um 1.30 Uhr.
25:47Sind Sie mit dem Zug gekommen? 13.30 Uhr?
25:51Ja.
25:52Und dieser junge Mann, von dem hier die Rede ist, das sagt Ihnen gar nichts?
25:56Nein.
26:13Ich sehe mich heute gar nichts.
26:16Was hast du gesagt?
26:18Ich habe gesagt, man sieht dich ja heute gar nichts.
26:22Na und?
26:24Ich war ihm unterwegs. Ist das was Besonderes? Bin ich doch immer.
26:29Weißt du doch, dass ich nicht zu den Leuten gehöre, die auf dem Hintern sitzen bleiben.
26:33Ich schwöre rum.
26:35Weißt du, wie du ausschaust?
26:37Als ob sie dich heute erwischt hätten.
26:44Warum haben Sie mich so spät noch hierher gebeten?
26:48Eigentlich aus zwei Gründen. Einmal wollte ich nicht, dass wir heute Abend allein sind.
26:53Und der zweite?
26:55Ja, ich...
26:58Ich hoffe, dass Sie mir vielleicht jetzt das sagen, was Sie mir bisher verschwiegen haben.
27:04Verschwiegen?
27:06Ja, da bin ich ganz sicher.
27:09Ich hoffe, vielleicht haben Sie darüber nachgedacht.
27:12Worüber?
27:14Na, vielleicht darüber, ob das richtig ist.
27:19Schauen Sie, Sie verschweigen mir etwas.
27:22Wem nützen Sie damit?
27:24Dem Mörder.
27:26Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das Ihre Absicht ist.
27:29Sie haben recht.
27:32Ich denke ununterbrochen darüber nach.
27:36Ich will nicht den Mörder schützen, sondern meinen Vater.
27:43Mein Vater wollte Forschungsergebnisse verkaufen.
27:47Seine eigenen, verstehen Sie?
27:50Die das Ergebnis seiner ganz persönlichen Arbeit waren.
27:53Ja.
27:56Er...
27:57Er wollte verkaufen.
27:59Ja.
28:01Privat verkaufen.
28:02Was er natürlich nach seinem Vertrag gar nicht durfte.
28:07Er war Angestellter einer Firma mit einem Gehalt, das seiner Begabung überhaupt nicht entsprach.
28:13Aber das war nicht der eigentliche Grund.
28:17Er wollte sich selbstständig machen, eigene Forschung finanzieren, Forschung auf einem Gebiet.
28:23Für ihn wichtig, für niemanden sonst, weil kein Nutzen ersichtlich war.
28:30Sie wissen ja selber, wo kein Nutzen ersichtlich ist, da gibt es auch keine Finanzierung.
28:37An wen wollte er seine Forschungsergebnisse verkaufen?
28:41Ja, das weiß ich ihm nicht.
28:43Er hat es mir nie gesagt.
28:46Er sagte, halt du dich da raus, das ist meine Sache.
28:52Und wenn von Schuld die Rede sein sollte, dann ist es meine.
28:58Meine ganz allein.
29:12Darf ich die mal haben?
29:14Natürlich darfst du sie haben.
29:1570 Fälle.
29:17Mal reingucken eine Minute.
29:19Ich lebe davon, dass ich Zeit nur nicht verkaufe, nicht verleihe.
29:23Mensch, ich klaue dir doch nicht die Buchstaben. Die bleiben alle da, wo sie sind, okay?
29:30Was stehst du da drin?
29:31Was du da redest?
29:33Da ist er noch umgebracht worden in seinem Hotelzimmer.
29:35Da bringe ich Leute um.
29:38Ein Professor Siebach aus Frankfurt.
29:40Mit seiner Tochter.
29:42Wieso mit seiner Tochter?
29:44Wolltest du mich das?
29:46Wieso frage ich dich das? Ich sage ja nur, was da drin steht.
29:49Professor Siebach, angekommen aus Frankfurt mit seiner Tochter.
29:52Das ist ganz komisch.
29:54Komisch? Gar nichts ist komisch.
29:56Sie war nicht im selben Hotel, in einem anderen.
29:59Sie war mit ihm verabredet und fand ihn. Abgemurkst.
30:06Danke. Und, ist jetzt weniger wert?
30:29Ich bin hier in der Halle und habe einen jungen Mann beobachtet.
30:37Ich bin hier in der Halle und habe einen jungen Mann beobachtet.
30:38Jeans, Turnschuhe.
30:40Hier ist Derek. Wo ist der junge Mann? In der Halle?
30:43Nein, er ist draußen. Er hat ein Fahrrad bei sich, aber er fährt nicht weg.
30:48Ich kann ihn von hier aus genau sehen.
30:50Wir kommen sofort.
31:04Da ist er.
31:16Kriminalpolizei, kann ich mir Ihre Papiere sehen, bitte?
31:19Wieso das denn?
31:20Wir wollen nur wissen, wer Sie sind.
31:21Ich habe doch keine Papiere dabei.
31:23Brauche ich Papiere, um Fahrrad zu fahren?
31:25Stellen Sie sich an die Wand, Arme hoch, Beine auseinander.
31:27Wieso das denn?
31:31So, drehen Sie sich um.
31:33Zeigen Sie den Inhalt Ihrer Taschen.
31:35Können Sie mir sagen, wonach Sie suchen?
31:39Oben.
31:51Kommen Sie mit ins Hotel.
31:53Wieso das denn?
31:55Können Sie mir sagen, was ich verbrochen habe?
31:57Sagen Sie mir das gefälligst.
31:58Habe ich was verbrochen?
32:04Kommen Sie.
32:06Ist das der Mann, den wir suchen?
32:10Wieso, wen suchen Sie denn?
32:12Wir suchen den Mann, der gestern in einem Hotel hier in der Stadt
32:15nach Professor Siebach gefragt hat.
32:19Hat es Ihnen die Sprache verstanden?
32:22Ja, hat es.
32:24Wer ist denn Professor Siebach?
32:29Mann, oh Mann.
32:30Sie sagen mir da einen Namen, mit dem ich nichts anfangen kann.
32:34Absolut nichts.
32:35Tut mir echt leid.
32:45Ja.
32:47Ja.
32:47Ja, das ist der Mann, der gestern kurz vor drei Uhr nach Professor Siebach fragte,
32:52der um ein Uhr dreißig mit dem Zug aus Frankfurt angekommen ist.
32:55Ich frage ihn noch, was er von Professor Siebach will, aber das wollte er nicht sagen.
32:59Dann habe ich ihm die Zimmernummer gegeben, um hinauf zu telefonieren.
33:04Und?
33:06Haben Sie mit Professor Siebach telefoniert?
33:11Mann, Mann, was Sie da erzählen.
33:14Telefoniert.
33:16Wieso denn telefoniert?
33:22Wissen Sie was? Ich sage jetzt überhaupt nichts mehr.
33:26Und dass ich überhaupt nichts mehr sage, hat überhaupt keine Bedeutung.
33:30Und schon gar nicht die, die Sie sich denken.
33:34Also, also bei mir ist jetzt Funkstille.
33:40Dann kommen Sie mal.
33:45Bitte.
33:52Setzen Sie sich.
33:53Kommen Sie bitte.
33:56Haben Sie eine Zigarette für mich?
33:58Ja.
34:01Bitte schön.
34:02Danke.
34:03Und Feuer?
34:04Ist das der Mörder meines Vaters?
34:07Das glaube ich nicht.
34:09Ja, aber woher weiß er, dass mein Vater um 1.30 Uhr mit dem Zug aus Frankfurt angekommen ist?
34:15In welchem Hotel er absteigt und er hat nach seiner Zimmernummer gefragt. Wozu?
34:21Was?
34:22Schon gegessen heute?
34:23Ich bin schon gegessen.
34:25Wollen Sie mir was zu essen geben?
34:27Okay, okay.
34:28Geben Sie mir was zu essen.
34:29Ich habe seit Tagen nichts Anständiges im Magen bekommen.
34:32Aber wenn Sie glauben, ich könnte Ihnen was sagen.
34:34Das ist ein Irrtum.
34:35Und es wäre gut, wenn Sie mir das glauben würden.
34:37Linseneintopf mit Wiener.
34:38Lust auf Linseneintopf mit Wiener?
34:40Okay.
34:41Linseneintopf mit Wiener.
34:42Das war mal Linseneintopf mit Wiener.
34:45Danke.
35:01Nur dieses Bier?
35:02Okay, ein Bier.
35:04Aber ich sage es Ihnen gleich.
35:05Lassen Sie sich da vorstellen, das funktioniert nicht.
35:08Zwei Bier, ne?
35:10Ich gehe jetzt hin.
35:23So.
35:27So.
35:27Und jetzt hören Sie mir einmal genau zu.
35:30Ich weiß inzwischen, wer Sie sind.
35:33Alfred Koch.
35:35Sie nennen sich Ali, nicht wahr?
35:38Zweimal bestraft wegen Handtaschendiebstahls.
35:41Also, Sie sind ein ganz kleiner Gauner.
35:45So, bin ich das. Und das wissen Sie.
35:49Ja, das weiß ich.
35:51Und der Mord an Professor Siebach, der hat ganz andere Gründe.
35:55Da passen Sie nicht rein. Da passen Sie aber wirklich überhaupt nicht rein.
36:00Da geht's um Millionen.
36:02Wie verstehe ich das denn? Ist doch dann gut, oder?
36:07Ist es nicht gut?
36:09Nee.
36:10Das ist für Sie nur gut, wenn Sie uns erklären, woher Sie Professor Siebach kennen.
36:16Und woher Sie so genau wussten, mit welchem Zug er ankommt und in welchem Hotel er am Start.
36:23Ich hab's, ich hab's irgendwo gehört. Irgendwo. Ganz zufällig.
36:29Wo gehört?
36:31Wo gehört, wo gehört. Ich sag's doch, irgendwo.
36:36Gut dann.
36:38Was gehört?
36:41Ich komm da nicht raus, oder?
36:43Nee, da kommen Sie nicht raus.
36:49Die Sache ist so.
36:51Ich hab das ganz zufällig gehört.
36:53Ein paar Leute haben darüber geredet.
36:55Die hatten keine Ahnung, dass ich zuhörte.
36:58Und da hab ich das alles gehört.
37:00Den...
37:01Den Namen Professor Siebach,
37:03dass er mit dem Zug kommt um 1.30 Uhr und...
37:05in welchem Hotel er absteigt.
37:08Und dass man ihm was wegnehmen will.
37:09Papiere.
37:12Und das...
37:14mit Gewalt.
37:18Sodass...
37:18Sodass er nichts mehr sagen kann.
37:22Und dass das Ganze 2 Millionen wert ist.
37:26Gut.
37:28Was gut?
37:30Sie können mir glauben,
37:31das ist wirklich so gewesen.
37:34Kann ich jetzt essen?
37:36Ich hab doch ne Frage.
37:38Was wollten Sie in seinem Hotel?
37:40Was ich da wollte?
37:43Ich hab doch gesagt,
37:44dass ich da was gehört hab.
37:46Und dass die's tun wollten.
37:49Um 3 Uhr.
37:52Ich hab mir gesagt,
37:53damit hast du nichts zu tun,
37:54das ist nicht deine Sache.
37:56Also bin ich rumgefahren,
37:57wie immer vormittags.
37:58Ich hab's in meine Tour.
38:01Aber ich hab's nicht aus dem Schädel gekriegt.
38:03Um 3 Uhr.
38:04Und...
38:05Und dass da was passiert mit dem Mann.
38:07Also bin ich hin.
38:10Und hab gefragt nach dem Typen.
38:12Professor Siebach.
38:15Und dann hab ich rauf telefoniert.
38:18Aber er meldete sich nicht mehr.
38:21So, mein Junge.
38:22Jetzt kannst du essen und trinken.
38:28Und du glaubst ihm?
38:30Ja.
38:31Ja, ich glaub ihm.
38:32Ja, aber warum war er vor meinem Hotel?
38:35Was wollte er da?
38:36Hat er das erklärt?
38:39Nicht genau.
38:40Aber genau kann dieser Junge gar nichts erklären.
38:43Warum denn nicht?
38:44Weil es ihm einfach nicht gegeben ist.
38:46Er ist sich gar nicht klar darüber,
38:47was er tut.
38:48Nicht über das, was er falsch macht.
38:50Nicht über das, was er richtig macht.
38:54Er wollte Ihren Vater warnen.
38:56Das steht fest.
38:58Und danach wahrscheinlich auch sie,
39:00weil er...
39:03weil er irgendwie mit dieser Sache zu tun hat.
39:07Auch mit ihm.
39:09Ja, aber das hilft uns doch alles nichts.
39:10Wenn er nicht sagt, wo
39:11und von wem er das gehört hat.
39:13Na, kriegen wir schon noch raus.
39:21Ich kann doch jetzt gehen, oder?
39:22Ich bringe Sie.
39:47Ich werde mich dann auf die Socken machen.
39:50Kann ich nicht?
39:56Sie wollen doch noch was von mir, oder?
39:57Ja, und du weißt doch was.
40:01Es ist doch so.
40:03Wenn ich was sage, dann...
40:05dann bin ich in irgendwas drin,
40:06wo ich nicht mehr rauskomme.
40:07Das ist doch Unsinn.
40:08Du hast dein Menschenleben retten wollen,
40:10ohne dass es dich was angeht.
40:12Wieso?
40:12Jeder Richter,
40:14jeder Staatsanwalt,
40:15der wird dir das zugutehalten.
40:16Davon bin ich felsenfest überzeugt.
40:19Zugutehalten?
40:20Wenn ich dazu mal was sagen darf,
40:22zugute gehalten wird einem gar nichts.
40:24Ich will nicht mehr in den Knast.
40:29Sag, was los ist.
40:31Hier bin ich raufgekommen
40:32und dann...
40:36dann...
40:37dann bin ich da hinten um die Ecke
40:38und durch ein offenes Kellerfenster rein.
40:46Dann bin ich rauf über eine Treppe,
40:47die hatte so ein durchsichtiges Geländer.
40:51Und dann bin ich ins Wohnzimmer.
40:52Da war...
40:52da war...
40:53da war so eine Art Galerie.
40:55Nur damit Sie wissen,
40:56dass ich nicht lüge.
41:08Ja, bitte, wer ist da?
41:11Kriminalpolizei.
41:13Kriminalpolizei?
41:13Ist etwas passiert?
41:15Bitte, würden Sie mal öffnen?
41:17Ja, ja, natürlich.
41:24Grüß Gott, erlauben Sie,
41:26dass wir hereinkommen.
41:27Bitte.
41:28Danke.
41:29Es geht um Ermittlungen
41:31im Zusammenhang mit einer Straftat.
41:33Einer Straftat?
41:34Einen Mordfall.
41:36Mordfall?
41:36Wie bitte?
41:38Wenn Sie bitte weiterkommen wollen.
41:40Danke.
41:46Ich hole meinen Mann.
41:50Ist das das richtige Haus?
41:52Ja.
41:54Da oben war ich.
41:55Und habe Blut und Wasser geschwitzt.
41:59Fries ist mein Name.
42:01Derrick.
42:03Was höre ich?
42:04Kriminalpolizei?
42:05Ermittlungen in einem Mordfall?
42:07Ja.
42:08Ja, wie kann ich Ihnen helfen?
42:12Wollen wir uns nicht setzen?
42:13Ach, das wird nicht nötig sein.
42:15So lange dauert es nicht.
42:17Sie sind der Besitzer des Hauses?
42:20Ja.
42:21Seit wann?
42:22Seit zwölf Jahren.
42:24Bewohnen Sie das Haus allein?
42:26Mit meiner Frau.
42:29Ach, äh, es gibt da gar keine anderen Bewohner.
42:32Ich meine, jemand, der das Recht hätte, hier ein- und auszugehen.
42:35Nein.
42:37Darf ich die Frage auch an Sie stellen?
42:40Aus- und einzugehen?
42:41Ja, mit einem Schlüssel für das Haus.
42:44Jetzt sollten Sie uns erklären, was diese Fragen bedeuten.
42:48Wo waren Sie vor drei Tagen?
42:50Nachts.
42:51So war es aber gegen elf Uhr.
42:54Ist das ein Feier?
42:56Ja.
42:57Und ich stelle die Fragen an Sie, ich stelle sie an Ihre Gattin.
43:01Wir sind das gestern von einer Reise zurückgekehrt.
43:04Wir waren in Brüssel.
43:06Ich habe zuweilen in Brüssel zu tun und habe dieses Mal meine Frau mitgenommen.
43:10Wieso ist das wichtig für Sie?
43:14Vor drei Tagen haben drei Männer hier in diesem Raum einen Mord verabredet,
43:18der dann vorgestern begangen wurde.
43:21Und zwar an Professor Dr. Siebach.
43:24Kennen Sie den Namen?
43:25Ist er Ihnen bekannt?
43:27Absolut nicht.
43:29Darf ich mal wiederholen?
43:32Hier in diesem Haus, in diesem Raum, sollen sich drei Männer getroffen haben, um einen Mord zu besprechen?
43:39Ja.
43:40Ja.
43:41Zwei Männer, die sich offenbar hier sehr gut auskannten,
43:44sie taten, als ob sie hier zu Hause wären, warteten auf einen Dritten.
43:47Darf ich fragen, woher Sie wissen, dass sich hier drei Männer getroffen haben?
43:57Wer ist dieser Mann?
44:00Okay, okay, sagen Sie es ihm.
44:03Ich habe das Ganze gesehen.
44:05Gesehen und gehört.
44:06Ich war da oben.
44:08Und wenn Sie wissen wollen, wie ich reingekommen bin,
44:10durch ein offenes Kellerfenster.
44:12Ja, ein Einbrecher, der Ihnen eine so wilde Geschichte erzählt.
44:17Ja, ein Einbrecher, der uns die Geschichte erzählt hat.
44:20Und die Sie glauben.
44:23Nein, Mord, die ich überprüfe.
44:27Ich darf Ihnen Folgendes sagen.
44:29Wir waren vor drei Tagen in Brüssel.
44:31Niemand hat einen Schlüssel zu diesem Haus.
44:34Absolut niemand.
44:35Und niemand kann hier aus- und eingehen.
44:37Der Mann erzählt Märchen, wenn er überhaupt in diesem Hause war.
44:42Glauben Sie das?
44:44Ja, das glaube ich.
44:45Er hat mir dieses Haus, speziell diesen Raum, ganz genau vorher beschrieben, so wie er ist.
44:51Dann erstatte ich Anzeige gegen diesen Mann wegen Einbruchs.
44:55Nehmen Sie diese Anzeige entgegen.
44:59Dazu bin ich verpflichtet, aber vielleicht überlegen Sie sich das noch.
45:03Es fehlt hier nichts.
45:11Sie können mich jetzt nicht einfach wegschicken.
45:13Sie müssen mir jetzt sagen, glauben Sie mir oder glauben Sie mir nicht?
45:17Dann meinen Sie auch, dass ich spinne.
45:19Ich spinne doch nicht.
45:21Gut, ich erzähle manchmal Geschichten.
45:23Ich habe schon vielen Leuten Geschichten erzählt, aber doch nicht solche.
45:26Keine Sorge, ich glaube dir jedes Wort.
45:29Sie wollen mich nicht reinlegen?
45:31Nee.
45:32Wissen Sie, irgendwie bin ich es gewöhnt, dass ich Leute reinlege, dass Leute mich reinlegen.
45:39Jedes Wort glauben Sie mir, haben Sie gesagt?
45:40Ja.
45:42Weil du eine solche Geschichte gar nicht erfinden kannst.
45:45Nicht wahr?
45:46Kann man gar nicht.
45:47Ich kann das nicht.
45:49So viel habe ich doch gar nicht in meinem Schädel drin.
45:53Und?
45:53Wie geht es jetzt weiter?
45:55Ja, wir werden die Leute, die wir jetzt kennengelernt haben, überprüfen.
46:00Gut.
46:01Jetzt sind auch mal andere dran.
46:10Halli, ich habe dich gesehen.
46:12Mit wem hast du denn da gesprochen?
46:15Jetzt muss ich aber lachen.
46:16Ich denke, du hast einen Blick dafür.
46:19Dämmerts?
46:20Das war ein Kriminalbeamter.
46:24Bist deppert?
46:25Nee.
46:27Und jetzt verzieh dich.
46:30Nein, es hat sich nichts ergeben.
46:33Es lebt ein Ehepaar im Haus, das gerade aus Brüssel zurückgekommen ist, mit dem Namen Fries.
46:37Denen gehört das Haus.
46:39Sagt Ihnen der Name etwas?
46:41Nein, überhaupt nichts.
46:43Ja, der Mann ist Akronom oder so etwas.
46:45Und das Ehepaar sagt, dass keiner außer Ihnen einen Schlüssel zum Haus hat.
46:49Ja, und dieser junge Mann, dieser Taschendieb, soll der das alles erfunden haben?
46:55Wir sind sicher, dass er die Wahrheit gesagt hat.
46:57Gut.
46:58Wir halten Sie auf dem Laufenden.
47:00Wiederhören.
47:01Hier ist die Nachricht aus Brüssel.
47:03Das Hotel und die Fluggesellschaft bestätigen die Aussagen von Fries und seiner Frau.
47:09Büro Derrick?
47:10Frau Fries hier.
47:12Hören Sie, mein Mann und ich haben hin und her überlegt, aber wir können die Sache nicht einfach übergehen.
47:17Wie meinen Sie übergehen?
47:19Na, den Einbruch bei uns.
47:20Wir erstatten Anzeige.
47:22Wir benötigen den Namen des jungen Mannes, den Sie uns da vorgestellt haben.
47:27Der Name, der junge Mann heißt Alfred Kochhem.
47:30Aber es ist Ihnen doch gar nichts gestohlen worden.
47:33Das spielt doch überhaupt keine Rolle.
47:35Frage, ist der junge Mann nicht gleich verhaftet worden?
47:39Nein, dazu bestand kein Anlass.
47:41Ja, hat der denn einen festen Wohnsitz?
47:43Wo wohnt der denn?
47:45Ja, festen Wohnsitz?
47:46Er hat ein Zelt auf dem Campingplatz in Tal Kirchen.
47:48Und Sie haben keine Angst, dass er Ihnen davonläuft?
47:52Gar keine.
47:53Besten Dank.
48:00Hast du dich telefoniert?
48:02Nein, nein, nein.
48:05Ich überlege gerade, ob wir nicht einen Fehler gemacht haben.
48:09Einen Fehler?
48:09Wieso?
48:11Der Polizei gegenüber.
48:13Wir haben uns doch gefragt, ob noch jemand einen Schlüssel zu diesem Haus hat.
48:17Jetzt hat noch jemand einen Schlüssel zu diesem Haus.
48:20Dein Bruder.
48:21Der kann doch hier jederzeit aus und eingehen.
48:23Ach, sei nicht albern.
48:25Willst du etwa meinen Bruder mit dieser Sache in Verbindung bringen?
48:27Nein, nein, natürlich nicht.
48:29Entschuldigung.
48:32Stefan, gut, dass du kommst.
48:33Wir haben die ersten Informationen über das Ehepaar Fries.
48:36Der Mann ist Genetiker, Experte für Landwirtschaftsfragen,
48:40polizeilich völlig sauber.
48:41Das Ehepaar ist gestern aus Brüssel zurückgekommen
48:43und der Mann hatte einen ausgezeichneten Ruf.
48:58Guten Abend.
48:59Guten Abend.
49:00Man hat mir da vorne gesagt, wo ich Sie finden kann.
49:03Ich habe inzwischen erfahren, welche Rolle Sie bei der ganzen Sache gespielt haben
49:08und dass Sie meinem Vater helfen wollten.
49:11Hat man Ihnen das gesagt?
49:14Ich möchte mich dafür bedanken.
49:16Wieso denn?
49:18Kann ich Sie zu einem Schoppen Wein einladen?
49:21Mich einladen?
49:23Es gibt nichts, was ich dagegen hätte.
49:25Wohin denn?
49:26Ich habe ein Taxi da stehen.
49:28Okay.
49:29Ich habe einen Freund, dem möchte ich nur schnell Bescheid sagen.
49:33Ich gehe noch aus.
49:35Lass den Tisch hier wieder.
49:36Mach den nicht ins Hemd.
49:37Ich bin gerade eingeladen worden.
49:41Spinner.
49:53Wer da?
49:54Der gerade ins Taxi eingestiegen ist.
50:11Ich meine, wir wollen es nichts vormachen.
50:17Ich habe das nicht verdient.
50:21Und Sie wissen warum.
50:24Nein, ich weiß nicht warum.
50:26Das möchte ich ja gerade von Ihnen wissen.
50:30Ich habe doch zu spät reagiert.
50:35Der Zug lief um 31 ein.
50:39Ich war doch nur da, weil ich wissen wollte, ob da wirklich was passiert.
50:42Bis dahin habe ich gedacht, du hast ja was gehört.
50:45Das muss ja nicht stimmen.
50:51Einer der Typen, die ich nachts gesehen hatte, der war da.
50:54Da dachte ich, Mann, das läuft tatsächlich.
50:591.30 Uhr.
51:02Um 15 Uhr hatten sie gesagt.
51:05Das waren anderthalb Stunden.
51:07Ich bin dann herumgefahren.
51:11Hier hin, da hin.
51:15Und dann stand ich wieder da und habe überlegt.
51:20Aber es war doch zu spät.
51:23Es ging ja keiner mehr ans Telefon.
51:27Ich habe doch einen Fehler gemacht.
51:49Ich habe gesagt, er läuft uns doch nicht weg.
51:57Ich fürchte, unser Tag ist noch nicht zu Ende.
52:01Wie ist der Name?
52:05Ja, ja, ich habe verstanden.
52:07Tja, ich kann eine Durchsage machen.
52:09Über Lautsprecher.
52:11Aber wir tun das sehr ungern um diese Zeit.
52:14Es ist absolut wichtig.
52:17Okay.
52:18Ich mache eine Durchsage.
52:20Mensch, ich hätte daran denken müssen.
52:21Ja, ich auch.
52:25Herr Alfred Kochem wird drängend ans Telefon gerufen.
52:30Ich wiederhole.
52:31Herr Alfred Kochem, bitte drängend ans Telefon.
52:45Hallo?
52:46Ja?
52:47Tut mir leid, es meldet sich niemand.
52:49Das machen wir.
52:50Wir laufen hin.
52:51Danke.
52:52Danke.
53:10Also, es war echt ein schöner Abend.
53:13Ehrlich.
53:14Und ich sage, wie ich es meine.
53:16Okay?
53:17Okay.
53:18Kommen Sie gut nach Hause.
53:19Gute Nacht.
53:20Gute Nacht.
53:46Gute Nacht.
53:53Ah, du bist noch wach.
53:55Sag einmal, wo kommst denn du her?
53:58Komm raus und trink noch was mit mir.
54:00Nach dir ist gerufen worden.
54:03Lautsprecher-Durchsage.
54:04Na, du solltest ans Telefon kommen.
54:06Ich ans Telefon?
54:08Wieso denn ans Telefon?
54:09Wieso habe ich eine Ahnung?
54:11Na, geh hin und frag, was das jemand wollen hat von dir.
54:15Ich bin doch kein Typ, den man ans Telefon ruft.
54:18Gute Nacht.
54:19Schlaf gut.
54:20Ja.
54:20Das war's.
55:01Was ist das?
55:02Eine Frage. Mein Name ist Kochem. Nach mir soll gefragt worden sein.
55:04Eine Durchsage wegen Telefon oder so.
55:06Ja, Sie haben sich nicht gemeldet.
55:09Okay, Entschuldigung.
55:22Wir haben versucht, dich zu erreichen. Wo bist du gewesen?
55:24Ich habe schon gehört, dass irgendwas los ist.
55:27Ich war aus mit der Tochter von...
55:28Von Professor Sieber, ne?
55:29War ein irrer Abend. Was ist denn eigentlich los?
55:33Wir halten es für besser, wenn du nicht mehr hier schläfst.
55:35Also hol deine Zahnbürste, ein paar Sachen, die du brauchst.
55:38Wir bringen dich mal anders unter.
55:40Wieso denn? Was liegt denn an?
55:43Tu, was ich dir sage. Wir nehmen dich gleich mit.
55:47Ich tue ungern etwas, was ich nicht verstehe.
55:49Es sieht so aus, als wärst du in Lebensgefahr. Verstehst du?
55:52Wie sich das anhört.
55:54Okay, Zahnbürste und was dazugehört, mache ich in zwei Minuten.
56:02Aber eben noch.
56:17Weg, weg.
56:19Weg, weg, weg, weg.
56:20Weg, weg, weg, weg.
56:22Weg, weg, weg, weg, weg, weg.
56:30Weg, weg, weg, weg, weg, weg, weg.
56:36Los, aufstehen.
56:38Aufstehen, aufstehen.
56:39Aufstehen.
56:43Mann, ich habe schon die Engel singen gehört.
56:47Das ist der Mann. Der Mörder.
57:44Untertitelung des ZDF, 2020
57:56Der Mörder.
58:21Der Mörder.
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