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  • vor 1 Stunde
Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf ( +22.03.2025)
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Alfred Weidenmann

Kategorie

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Transkript
00:12Untertitelung. BR 2018
00:53Ich hatte doch gebeten, mich während der nächsten Stunde nicht zu stören, okay?
01:04So, Frau Jankowitsch, in der Anlage 1.
01:10Sag mal, willst du mich auf den Arm nehmen?
01:13Ja, die hört doch bloß Schreibmaschine.
01:15Von dem, was ich hier diktiere, versteht sie kein Wort.
01:40So, Frau Jankowitsch, weiter geht's mit der Anlage 1 zum Brief an Herrn Ballert.
01:47Beiliegend erhalten Sie den Bericht unseres Mitarbeiters und seinen Beobachtungen vom gestrigen Nachmittag.
02:17Rudolf, was ist denn?
02:19Was treibst du denn so lange? Fahren wir.
02:24Ich bin gleich so weit, Lisa.
02:26Ich bin gleich so weit.
02:36Musik
03:14Ja
03:15Musik
03:23Musik
03:24Musik
03:24Musik
03:25Fragen, sagen Sie mir doch erst mal was.
03:33War mein letzter Check nicht direkt, oder was?
03:38Aber?
03:45Haben Sie von mir was anderes gehört?
03:49Ja?
03:52Nein, lassen Sie mich noch mit solchen Fragen in Ruhe.
03:56Sagen Sie mir überhaupt erst mal, was Sie von mir wollen.
03:58Ich bin gerade dabei, meine Ermittlungen für Sie schriftlich zusammenzufassen.
04:01Das wollten Sie doch.
04:03Ja, war mein letzter Check nicht gedeckt, oder was?
04:06Doch, doch.
04:08Aber?
04:09Nichts aber, Herr Ballert.
04:10Ich wollte zwischendurch nur mal fragen,
04:11ob ich weitermachen soll mit meinen Ermittlungen.
04:14Haben Sie von mir was anderes gehört?
04:16Nein, nein.
04:17Ich frage ja nur, weil das langsam richtig teuer für Sie wird.
04:20Nun zerbrechen Sie sich mal nicht den Kopf über mein Geld.
04:22Wenn Sie mit den Ermittlungsergebnissen, die Sie von mir haben,
04:24zur Polizei gehen würden, hätten Sie es billiger.
04:26Ich möchte aber nicht zur Polizei gehen.
04:29Wie Sie wollen.
04:30Da wäre noch was.
04:31Herr Arnsweiler, ich habe meiner Frau einen Ausflug versprochen.
04:34Sie ist nebenan und wartet.
04:35Ich möchte jetzt mit ihr rausfahren.
04:36Erzählen Sie mir das alles morgen.
04:38Entschuldigen Sie, aber es wäre.
04:40Na gut.
04:41Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau einen schönen Ausflug.
04:44Wiedersehen, Herr Ballert.
04:49Also, ich höre.
04:52Und was die letzten beiden Tage angeht,
04:54wer lügt mir denn meine Stundenzettel zusammen für unseren Chef?
04:57Wenn du gut warst, mache ich das.
04:58Und jetzt erzähl mal, wer ist Rudolf Ballert?
05:05Na, endlich.
05:13Achso, danke.
05:29Je näher du an Rudolf Ballert ran willst,
05:31umso undurchsichtiger wird das alles.
05:33Ja, es ist wesentlich leichter, etwas über ihn von früher zu erfahren,
05:36als über ihn von jetzt.
05:37Und was heißt von früher?
05:40Schau mal, aus einem Pressearchiv.
05:47Ballert war im letzten Krieg ein hochdekorierter junger Offizier,
05:50zweimal verwundet und landete dann noch im Krieg bei Gehlen,
05:54Aufklärung Heere Ost, oder wie das damals hieß.
05:57Ich würde übrigens nicht mal behaupten,
05:59dass Ballert auf dem Foto da mit drauf ist.
06:01Jedenfalls soll diese Gruppe junger ehemaliger Offiziere
06:04mit Gehlen den BND, den Bundesnachrichtendienst, aufgebaut haben.
06:08Das war zur Adenauer Zeit.
06:10Und dann?
06:10Ja, dann hat er sich offiziell vom Bundesnachrichtendienst gelöst
06:14und seine Biografie ist von da ab ziemlich undurchsichtig.
06:18Was heißt das?
06:19Ich vermute, dass er trotzdem weiter was mit Spionageabwehr
06:22oder Spionage zu tun gehabt hat.
06:24Oder damit zu tun hat.
06:42Offiziell hat er eine kleine Import-Export-Firma gehabt
06:46mit Auslandsaufenthalten, Eintragung ins Handelsregister gibt es.
06:50Ach so, und dann ist da noch eine Sekretärin, aber die ist in Pension
06:53und lebt mehr auf Mallorca als hier.
06:55Das ist ihre Adresse in München, aber da ist sie nicht.
06:58Und dann wollte ich noch ein paar Steuererklärungen auftreiben.
07:01Das kannst du dir sparen.
07:03So was haben die perfekt gemacht.
07:05Da gehe ich jede Wette ein.
07:06Seine Frau ist schwer krank seit Jahren und...
07:09Von da ab weiß ich Bescheid.
07:10Ich danke dir, Werner.
07:11Gute Arbeit.
07:13Ach, und was machst du jetzt damit?
07:16Wir müssen übrigens noch klären,
07:17wie wir deinen Vater mit den Stundenzetteln reinlegen.
07:20Ich verteile die Zeit auf vier Klienten.
07:22Dann mag es keiner.
07:23Was soll ich sonst machen?
07:24Danke.
07:25Ich bin eben an.
07:55Ich bin eben an.
08:27Ja, wenn du sie nicht besser versteckst.
08:30Bitte, Lisa, du sollst doch nicht rauchen.
08:32Ich bitte dich, hab dich doch nicht so rudert.
08:40Du hast irgendwas?
08:43Schon seit Tagen.
08:46Sag mir, sag, wirst du es mir nicht sagen?
08:56Ist das ein Tag, von dem ich mehr wissen sollte,
09:00als nur, dass es schön ist?
09:07Sprichst du nicht mehr mit mir?
09:09Quäle mich doch nicht.
09:10Das haben wir uns versprochen.
09:34Weitere Anhaltspunkte dafür gibt es nicht.
09:46Ermittlungsbericht an Rudolf Ballert, Absatz 5.
09:48Die Mikrofone, die wir bei Ihnen im Telefon,
09:51in der Deckenbeleuchtung und hinter der Gardinenleiste gefunden haben,
09:54sind Hochleistungsmikrofone, wie sie nicht handelsüblich sind.
09:58Ich habe bis jetzt nicht in Erfahrung bringen können,
10:00wo sie hergestellt worden sind.
10:02Die Batterien waren in allen drei Fällen verbraucht.
10:04Wir bemühen uns weiterhin, ihre Herkunft herauszufinden.
10:18Ist das Liebe, oder willst du nur, dass ich nicht noch eine rauche?
10:22Mach darüber keine Witze.
10:23Bin halt so.
10:31Na nun.
10:32Ihre Frau hat eine Geste gemacht.
10:34Ich habe das so verstanden.
10:35Ja, Sie haben richtig verstanden.
10:42Glaubst du, dass wir uns...
10:45Ich hoffe, dass ich dich in meinem nächsten Leben wiedersehe.
10:48Lisa, bitte.
10:49Komm, nimm dein Glas.
10:52Nicht traurig sein.
10:54Bin ich traurig?
10:56Schon gut.
10:58Ich habe diese Krankheit, nicht du.
11:09Nach Zeugenaussagen ihrer Nachbarn des Ehepaars Brünning
11:12sind in ihrer Straße mehrmals zwei Männer gesehen worden.
11:15In wechselnden Kraftfahrzeugen, die ihr Haus beobachtet haben.
11:20Im letzten Fall, vorgestern am Freitag um 18.30 Uhr,
11:24ist uns das Kraftfahrzeugkennzeichen bekannt geworden.
11:26Und inzwischen konnten wir feststellen,
11:28dass es sich um einen Mietwagen handelt,
11:30der von einer jungen Frau unter Angabe falscher Personalien
11:33angemietet worden ist.
11:45Untertitelung im Auftrag des ZDF-Wisses
11:45...
11:48Musik
12:25Ich bin so schnell!
12:27Ich bin so schnell!
12:28Ich bin so schnell!
12:47Lisa!
13:08Ich habe Sie schon gesucht, Herr Arnsweiler.
13:10Was schreiben Sie denn da?
13:12Den Bericht von Ihrem Sohn an Herrn Baller?
13:15Den möchte ich lesen, bevor er Ihnen unterschreibt.
13:18Ja, finden Sie nicht, dass Ihr Sohn...
13:20Wer hier wann was von wem in Betrieb ließ, ist immer noch meine Entscheidung.
13:25Und dabei lassen wir es, Frau Jankowicz.
13:28Auch wenn es meinem Sohn nicht passt.
13:52Mein Vater ist da und möchte den Bericht an Ballert sehen, bevor er rausgeht, stimmt's?
13:56Ja!
13:58Können Sie mal herkommen, Frau Jankowicz?
13:59Ein bisschen mehr ans Fenster?
14:09Das Objektiv geht zurück in die Reparatur. Irgendwas stimmt da nicht.
14:14Frau Jankowicz, Sie kennen meinen Vater fast so lange wie ich.
14:25Könnte er das sein?
14:27Der in der Mitte?
14:29Ja.
14:31Das könnte er sein.
14:33Können Sie mir einen Gefallen?
14:35Was für einen?
14:36Behalten Sie es für sich?
14:38Ja.
14:39Gut.
14:42Hat das Foto irgendeine Bedeutung?
14:45Das weiß ich nicht.
14:47Ich hab's ja gerade erst gefunden.
15:14Ja, bitte.
15:16Ja, bitte.
15:18Entschuldigung.
15:19Ich hab das vorhin vergessen.
15:20Sie möchten bitte die Zentralbank anrufen.
15:23Die wollen mit Ihnen und den Architekten nochmal den Sicherheitsbereich für den Neubau besprechen.
15:28Ja, danke.
16:00Das Geschoss steckt noch. Das könnte bedeuten, dass aus größerer Entfernung geschossen wurde.
16:07Na, vermutlich von da drüben irgendwo. Die Obduktion hätte ich gerne so schnell wie irgendwie möglich.
16:13Wie immer, Herr Kress.
16:15Gerd, du stimmst mit der Spurensicherung ab, wann die Leiche weggann, ja?
16:19Ja.
16:20Ich geh mal zu ihm rüber.
16:23Ach, Gerd, kannst du dir hier einen Unfall vorstellen?
16:26Einen Jagdunfall?
16:27Einen Jagdunfall?
16:29Fragst du mich das im Ernst?
16:32Ah, schon gut.
16:46Na, geht's jetzt wieder?
16:50Ja.
16:52Ja, ich glaub wir haben was. Kannst du mal kommen?
16:55Moment.
16:59Ihr müsst mir schon zeigen, wo ihr seid.
17:07Gut, ich komme.
17:09Meinen Sie, Sie schaffen es mitzukommen?
17:12Dann können wir unterwegs reden.
17:14Ja.
17:21Herr Ballert, könnten Sie sich einen Jagdunfall vorstellen?
17:25Nein.
17:27Was meinen Sie, war es ein Gewehrschuss oder ein Pistolenschuss?
17:31Ein Gewehrschuss.
17:32Mehrere Schüsse?
17:34Einen Schuss.
17:35Herr Ballert, können Sie mir nicht einen Anhaltspunkt geben?
17:38Nein.
17:41Ich muss noch mal auf diesen Schuss zurückkommen.
17:43Hören Sie doch endlich mit Ihrer Fragerei auf.
17:45Die Frau, die dort getötet worden ist, ist meine Frau.
17:51Entschuldigung.
18:04Wo bringen Sie meine Frau hin?
18:06In die Rechtsmedizin.
18:08Wir brauchen das Geschoss, um das Kaliber festzustellen.
18:10Und wir brauchen den Einschusswinkel.
18:13Haben Sie Kinder?
18:14Nein.
18:16Wer könnte einen Grund gehabt haben, auf Ihre Frau zu schießen?
18:22Herr Ballert, ich muss doch irgendwo anfangen.
18:25Niemand.
18:28Niemand.
18:29Sie war eine liebenswerte, kranke Frau, die sich in den letzten vier Jahren
18:33nur noch im Rollstuhl bewegen konnte.
18:38Hier sind wir, Leo.
18:40Sind Sie öfter hier rausgefahren?
18:42Mit Ihrer Frau?
18:44In letzter Zeit fast täglich.
18:48Ja, Entschuldigung.
18:56Da ist eine frische Autospur, die vom Weg abgeht.
19:04Und da bei dem Baum haben wir Fußspuren gefunden.
19:09Und da kannst du ein Gewehr auflegen.
19:12Und bei der Entfernung musst du auflegen.
19:15Mit Zielfernrohr sowieso.
19:25Ich glaube nicht, dass man meine Frau töten wollte.
19:29Der Schuss war ein Anschlag auf mich.
19:32Na, bist du hier richtig verstanden?
19:35Ich bin in letzter Zeit abgehört worden.
19:39Und observiert hat man mich auch.
19:41Ja, aber warum?
19:44Was sind Sie von Beruf?
19:46Kaufmann?
19:47Wie soll ich wissen, warum sich irgendwelche Leute für mich interessieren?
19:55Kann mal jemand von euch mit dem Koffer hochkommen?
19:57Wir müssen zwei Spuren sichern.
19:59Eine Autospur und eine Fußspur.
20:11Beim letzten Mal waren wir so weit, dass ich gebeten hatte,
20:14hier einen Innenhof zu schaffen,
20:15um das Be- und Entladen der Geldtransporte
20:18von der Straße wegzubekommen.
20:20Die letzte Sicherheitsschleuse wäre also hier.
20:24Herr von Wandwig, ich hatte angenommen,
20:25Sie kommen bereits mit dem geänderten Plan.
20:27Es tut mir leid, unsere Zeichner sind nicht fertig.
20:30Ist denn diese Änderung wenigstens kalkuliert worden?
20:32Nein, nicht vollständig.
20:34Ich muss Ihnen sagen...
20:35Na, ist Ihr Büro nur noch an dem Auftrag interessiert oder nicht?
20:39Wie muss ich das nun sehen?
20:40Ich habe das Gefühl, dieser heutige Termin
20:42ist eine einzige Ansammlung von Missverständnissen.
20:47Telefon für Herrn von Wandwig.
20:48Muss das jetzt sein?
20:50Ja, es ist wirklich wichtig.
20:52Und bitte.
20:59Übrigens, da wir jetzt allein sind, möchte ich auch mal Folgendes klären.
21:02Wir haben da Erkundigungen über Sie eingezogen,
21:05und dass Sie Sicherheitsexperte sind, das ist nicht ganz korrekt.
21:08Herr Ernstweiler, nicht?
21:11Wenn ich das mal freundlich ausdrücken will.
21:15Aber Herr von Wandwig hat das ja unbedingt so gewollt.
21:20Übrigens, Ihre Konkurrenz hat uns auch ein interessantes Angebot gemacht.
21:32Meine Schwester ist tot.
21:38Sie ist...
21:42Sie ist ermordet worden.
21:46Erschossen.
21:47Erschossen.
21:57Sag doch irgendwas.
21:59Was soll ich sagen?
22:11Was ist denn passiert mit Lisa?
22:15Wieso Lisa?
22:19Wer?
22:22Rudolf hat hinter unserem Rücken wieder angefangen zu arbeiten.
22:27Für oder gegen wen auch immer.
22:31Dann mach ich nicht mehr mit.
22:32Dann bist du dann ein Job als Sicherheitsexperte für den Aufbau der Banklos.
22:38Ich habe dich da reingebracht.
22:41Ich kann dich auch wieder rausbringen.
22:44Das sind die Mikrofone, die wir in seinem Haus gefunden haben.
22:47Und das sind die Aussageprotokolle von den Brünnings, den Nachbarn von Herrn Ballert.
22:52Gibt es sonst noch irgendwas, das ich wissen sollte über Herrn Ballert?
22:55Nein.
22:56Nichts, das Ihnen weiterhelfen könnte.
23:22Nein.
23:28Das ist interessant.
23:32Darüber hinaus haben Sie irgendwelche Vermutungen?
23:36Nein.
23:37Keine.
23:39Und er wollte nicht damit zur Polizei, der Herr Ballert?
23:43Ich hatte ihm von Anfang an geraten, das zu tun.
23:46Was hat er gesagt?
23:50Interessieren Sie sich nicht für Ihre Auftraggeber?
23:53Eigentlich nicht.
23:55Was heißt eigentlich?
23:57Eigentlich erst, wenn wir vermuten, dass Sie vielleicht an ein Verbrechen verwickelt sind.
24:00Und was passiert dann?
24:02Dann kommen wir zu Ihnen.
24:14Entschuldigung, es ging nicht schneller.
24:16Arnsweiler.
24:17Kress, Mordkommission.
24:19Halten Sie doch bitte Platz.
24:21Eine schreckliche Geschichte ist das.
24:24Ich habe es von Herrn von Bandwig, dem Bruder von Frau Ballert, erfahren.
24:29Bei einer Verhandlung mit der Zentralbank.
24:32Er ist dann gleich zu Herrn Ballert gefahren.
24:35Übrigens, Herr Kress, ich bin nicht sicher, ob das richtig ist, was mein Sohn hier macht.
24:41Herr Arnsweiler, ich bin absolut sicher, dass das richtig ist.
24:44Herr Ballert hat ausdrücklich sein Einverständnis gegeben, dass wir Ihre Unterlagen einsehen dürfen.
24:49Machen Sie sich bitte Kopien davon. Ich nehme die originale mit.
24:57Sie kennen den Bruder von Frau Ballert?
24:58Ja, wir sind befreundet. Und im Moment arbeiten wir für ihn.
25:04Da fehlt was.
25:08Das habe ich gestrichen.
25:16Und was war das, was Sie gestrichen haben?
25:18Holen Sie bitte, was ich diktiert habe.
25:20Ja. Herr Arnsweiler.
25:21Ich habe in meinem Bericht an Herrn Ballert vermerkt, dass wir in einem Fall das Autokennzeichen wissen.
25:26Von dem Wagen, aus dem heraus erobserviert worden ist.
25:28Und weiter?
25:29Und dass das Auto von einer jungen Frau mit falschen Personalien angemietet wurde.
25:34Steht auch in meinen Protokollen.
25:37Warum streichen Sie sowas?
25:41Weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen waren.
25:46Und wir, im Gegensatz zu Ihnen, nehmen von unseren Auftraggebern reichlich viel Geld für unsere Recherchen.
25:53Wann hätten Sie denn, Herr Ballert, diese Informationen zukommen lassen?
25:57Wann?
25:58Wenn wir mehr über die Frau, die den Wagen angemietet hat, gewusst hätten.
26:02Das Original, wie sie sich diktiert haben.
26:06Hier steht auch die Adresse der Autovermietung.
26:08Eine kleine Tankstelle, die macht das nebenbei. Autos vermieten.
26:12Kennen Sie eigentlich Herrn Ballert?
26:14Mein Sohn hat die Sache betreut.
26:17Ich habe Herrn Ballert kennengelernt, als Herr von Bandwig mit ihm zu uns kam, wegen der Ermittlungen.
26:30Guten Tag.
26:32Ist der Ballert zu Hause?
26:34Ja.
26:34Kann ich Ihnen helfen?
26:35Das ist sehr freundlich von Ihnen.
26:38Ist unser Chef auch schon da?
26:39Nein.
26:40Wer ist denn Ihr Chef?
26:41Wir sind von der Polizei.
26:44Der Schwager von Herrn Ballert ist noch da, Herr von Bandwig.
26:47Ist das nicht furchtbar alles?
26:50Wenn Sie mir Ihre Tasche noch geben würden, dann...
26:52Das muss in die Wäscherei. Ich putze bei Ballerts.
26:55Ja, so eine liebe, vornehme Frau und so ein Schicksal.
27:01Nie hat sie geklagt. Sie war immer freundlich, trotz der schrecklichen Schmerzen.
27:07Was hat sie denn gehabt?
27:09Eine schwere Arthrose.
27:11Vielleicht hätte ihr eine Operation geholfen, aber sie wollte sich nicht operieren lassen.
27:16Wie konnte sie leben mit solchen Schmerzen?
27:19Ich glaube, sie hat Morphium genommen.
27:21Ja.
27:21Das hätte ich jetzt nicht sagen dürfen, was?
27:24Doch, doch, das hätten Sie.
27:25Sie war süchtig, schon lange.
27:28Ist das ein Wunder?
27:31Ich weiß gar nicht, wie Herr Ballert das überhaupt geschafft hat.
27:37Sie war seine große Liebe.
27:42Ja, sowas gibt es.
27:45Wenn Sie das da reinpacken, das ist mein Auto.
27:48Na ja, Auto ist vielleicht ein bisschen viel gesagt.
27:51Es ist auf, das Schloss ist kaputt.
28:10In 30 Sekunden werden Sie klingeln.
28:15Hast du mir irgendwas zu sagen?
28:17Es gibt nichts zu sagen.
28:19Doch.
28:21Warum hast du die Tatsache, dass du observiert wirst
28:24und die gefundenen Mikrofone nicht der Polizei gemeldet?
28:29Oder den Bundesnachrichtendienst?
28:33Was willst du von mir?
28:37Wissen wäre es wahr.
28:42Es ist meine Schwester, die erschossen worden ist.
28:44Was?
28:55Was?
29:05Was?
29:07Was?
29:18Das ist ja ein Ding.
29:21Wieso sind Sie denn so schnell da?
29:22Weil Sie mich angerufen haben.
29:24Mit der Nummer können wir beide auftreten.
29:32An dem Tag, wo die junge Frau hier war.
29:35Also die, die den Wagen gemietet hat, ja?
29:38Ja.
29:39An dem Tag hat ein Kfz-Sachverständiger hier draußen
29:42einen Schaden an einem Wagen von uns fotografiert.
29:45Und?
29:47Dann raten Sie mal,
29:49die auf dem letzten Foto, das er gemacht hat, mit drauf ist.
29:52Diese Frau?
30:02Da sind Sie platt, was?
30:06Ein gutes Foto, oder?
30:09Wo kann ich hier telefonieren?
30:11Na, hier?
30:11Ich meine allein.
30:13Auf der anderen Straßenseite.
30:15Es ist gelb und viereckig.
30:18Kostet 20, denke ich.
30:41Hallo?
30:43Hallo?
30:48Hallo, wer ist da?
30:51Melden Sie sich doch.
31:03Hallo?
31:05Wer war denn da am Telefon?
31:07Niemand.
31:07Er hat wieder aufgelegt.
31:09Du willst schon wieder gehen, Vater?
31:11Etwas mit Peter?
31:13Du wirst mit deinem Sohn leben müssen, so wie er ist.
31:17Übrigens, äh,
31:19gib mir doch bitte die falschen Papiere zurück.
31:22Vorsichtsalber.
31:27Du bist also doch nicht bloß wegen der Blumen vorbeigekommen.
31:34Na?
31:37Alles unter Kontrolle, Minister?
31:42Die Polizei wird herkommen, und zwar ziemlich bald.
31:45Polizei? Wieso denn Polizei? Wieso?
31:48Die Polizei wird kommen, und die werden dich dieselben Sachen fragen wie ich.
31:52Wegen dem Wagen, wegen der Frau.
31:55Was wird's kosten, wenn du ihnen nichts von dem Foto erzählst?
32:01Hunderttausend?
32:03Hunderttausend.
32:05Zweihundertfünfzigtausend Mark.
32:08Zweihundertfünfzigtausend Mark?
32:10Ne Viertelmillion.
32:11Also, unter dem läuft nichts.
32:15Was haben Sie denn gedacht, wo Sie hier sind?
32:18Pass auf, Partner.
32:19Tausend und keine Mark mehr.
32:24Es geht auch anders.
32:26Jedenfalls, von dir lass ich mich nicht kaputt machen.
32:29Was für eine Meise.
32:31Mach keinen Blödsinn.
32:33Ich komm wieder.
32:50Lisa ist nicht der richtige Vorname Ihrer Frau.
32:56Nein, sie heißt Lisaveta.
32:58Bei uns sind russische Vornamen für die weibliche Mitglieder unserer Familie Tradition.
33:03Wir sind alle aufs gleiche Gymnasium gegangen.
33:07In Königsberg.
33:08Lisaveta.
33:09Ein schöner Name.
33:11Herr Ballert, es lässt sich nicht vermeiden, dass ich ein paar ganz klare Fragen stelle.
33:16Fragen Sie.
33:17Wer hat einen Vorteil vom Tod Ihrer Frau? Ich weiß, es ist eine schlimme Frage.
33:24Gibt's eine Lebensversicherung?
33:28Haben Sie mich nicht verstanden?
33:30Doch.
33:32Ich habe nie darüber nachgedacht.
33:35Natürlich hat meine Frau eine Lebensversicherung.
33:38Und wie hoch ist die?
33:42Wann habe ich die abgeschlossen?
33:45Das ist mindestens 30 Jahre her.
33:48Wir haben Sie gefragt, wie hoch die Summe ist, Herr Ballert.
33:52Ich glaube 200.000, weil ich mich richtig erinnere.
33:56Sind Sie noch der Auffassung, dass der Schuss von heute Vormittag Ihnen gegolten hat, Herr Ballert?
34:01Ja, davon bin ich überzeugt.
34:03Da der Schuss aber nicht Sie, sondern Ihre Frau getroffen hat, könnte sich der Anschlag auf Sie doch wiederholen.
34:08Haben Sie keine Angst?
34:10Angst?
34:11Nein, nicht sonderlich.
34:13Na schön, dann müssen Sie mir nur noch erklären, warum Sie mit der Erkenntnis, dass Sie observiert und abgehört werden,
34:19nicht zur Polizei gegangen sind.
34:32Ich hatte es mir vorgenommen.
34:33Das genügt mir nicht, Herr Ballert.
34:35Herr Kress, können wir uns auf einen anderen Umgangston einigen?
34:40Wenn Ihre Frau zu Tode gekommen ist durch einen Schuss, der Ihnen gegolten hat, will ich natürlich wissen, wer auf
34:45Sie geschossen haben könnte.
34:46Es muss doch einen Zusammenhang geben zwischen dem Schuss und den Leuten, die Sie observiert haben.
34:51Wir wären sowieso nicht zur Polizei gegangen, sondern zum Bundesnachrichtendienst.
34:56Und wieso zum BND?
34:58Ich werde Ihnen nicht antworten. Sie können mich festnehmen, wenn Ihnen danach ist.
35:05Wollen Sie von uns Polizeischutz haben?
35:06Ich habe Ihnen ja gesagt, dass ich nicht ängstlich bin.
35:09Haben Sie eine Waffe?
35:10Ja.
35:15Henry, würdest du bitte für mich zum Verhangen gehen?
35:22Möchtest du, dass ich heute hier bleibe?
35:25Nein, danke. Das ist nicht nötig.
35:28Ich werde es ihm sagen. Danke. Ende.
35:34Na, was war? Irgendwas Neues?
35:36Es gibt keinerlei polizeiliche Erkenntnisse.
35:39Weder über ihn, Ballert, noch über seine ermordete Frau.
35:42Aber?
35:44Die Kollegen, die Sie für uns umgehorcht haben, die können uns helfen.
35:49Und?
35:51Dann lässt er doch nicht alles aus der Nase ziehen.
35:54Sie haben ermittelt, dass dieser von Bandwig, der Bruder der Toten, ein Zocke ist. Vollkommen verschuldet.
36:02Ach, der spielt also.
36:04In manchen Casinos ist er bekannt wie ein bunter Hund?
36:09Ihr organisiert hier mal ein paar Leute von uns.
36:12Rund um die Uhr, ja?
36:14Ist das dann Polizeischutz oder was?
36:16Und nicht nur zwei oder drei Mann.
36:18Also doch Polizeischutz.
36:20Oder willst du, dass Ballert observiert wird?
36:23Jetzt stellt euch mal vor, ich hatte euch diese Frage gestellt.
36:28Wo willst du eigentlich hin?
36:31Wir sehen uns in einer Stunde im Büro.
36:34Und wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann überredet ihr inzwischen den Bundesnachrichtendienst,
36:38den guten alten Leo Kress in seinem Büro zu besuchen.
37:24Bei rideem
37:34Musik
38:06Musik
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38:07Musik
38:07Musik
38:13Musik
38:29Also, wie war das?
38:32Bis jetzt habe ich nur gesagt, dass Sie ein unheimliches Tempo drauf haben.
38:36So kenne ich die Bullen gar nicht.
38:38Moment mal.
38:40Ich glaube, ich muss noch mal von vorne anfangen.
38:47Ich komme wieder. Bin gleich wieder da.
38:51Sagen Sie heute alle zu mir.
38:55Sagen Sie bitte mal fünf Minuten in Ruhe lassen, ja?
39:16Was? Ja, wieso denn?
39:20Ja, ich bin in ungefähr einer halben Stunde im Büro.
39:30Nein, geht jetzt nicht. Das dauert eben. Sagt Ihnen das. Danke. Ende.
39:43Herr Arnsweiler, kann das sein, dass Sie mir doch noch nicht alles erzählt haben?
39:57Diese drei Männer auf dem Foto kennen Sie.
40:01Rudolf Ballert, mein Vater Hermann Arnsweiler und rechts wahrscheinlich Hugo von Bandweg.
40:111945, drei arbeitslose Offiziere.
40:15Aber dann hatten sie etwas gefunden, womit sie weitermachen konnten.
40:19Die Spionage.
40:22Und das hier?
40:23Diese Frau hat hier das Auto gemietet.
40:27Das Auto, das vor dem Haus von Rudolf von Ballert gesehen worden ist und von dem, was man ihn observiert
40:32hat.
40:33Wer ist diese Frau?
40:37Meine Schwester.
40:43Irgendwie hängt mein Vater in der ganzen Sache mit drin.
40:47Ich weiß nur noch nicht wie.
40:50Na ja, gut. In Ordnung. Danke.
40:53Also, alles zusammengenommen ergibt das immer noch keinen Sinn.
40:58Jedenfalls keinen richtigen.
40:59Ich weiß nicht, was ich glauben soll.
41:01Leo, die warten da.
41:03Es war gar nicht einfach, die hierher zu bekommen.
41:05Wie viele Kollegen habt ihr bei Ballert postiert?
41:07Sechs.
41:10Willst du wissen, wie und wo?
41:12Nee.
41:13Aber ihr könnt mir inzwischen die Schwester von Peter Arnsweiler holen.
41:17Eine Frau, äh, Galling.
41:19Und auch ihren Vater, Hermann Arnsweiler.
41:22Und wenn keine von denen da ist?
41:23Du kannst die Leute vom BND nicht so lange warten lassen.
41:26Dann fahrt ihr zum Haus Ballert.
41:28Die Adresse von Frau Galling.
41:30Na ja.
41:32Steht alles drauf.
41:35Also, bis später.
41:40Ja, meine Herren, es tut mir leid, es ginge schneller.
41:48Kommen Sie rein, suchen Sie einfach einen Platz.
41:52Ich darf mich zuerst mal bei Ihnen bedanken, dass Sie hierher gekommen sind.
42:00Was können wir für Sie tun?
42:06Muss Rudolf Ballert Sie, also ein Bundesnachrichtendienst, fragen, wenn er bei uns über den Mord an seiner Frau aussagen soll?
42:16Wo haben Sie denn das her?
42:18Von ihm, von Ballert.
42:19Hat er gesagt.
42:20Das ist doch völliger Unsinn.
42:22Da kann mit Ihnen reden, so viel er will.
42:24Wir haben seit mehr als 30 Jahren keine Verbindung mehr mit ihm.
42:28Und jetzt bin ich vor, wer they're...
42:40Dass Sie hier noch die Höhepische Glocke machen.
42:42Dann haben wir noch ein paar Minuten.
42:44Das ist doch Dear, Frau Gallen.
42:50Ich bin bitte schön für Sie, die Höhepische Glocke machen.
42:55Ich bin bitte schön für Sie.
43:25Untertitelung. BR 2018
43:32Ja, Henry, was ist?
43:35Ach, naja, dann müsst ihr es morgen früh nochmal versuchen.
43:41Ihr fahrt jetzt zum Haus Ballard, wie vereinbart. Ich komme später nach. Also bis dann.
43:49Schade. Ich hatte gehofft, ich könnte Ihnen Hermann Arnsweiler persönlich vorführen.
43:55Wir haben uns nach den Stichworten Ihres Mitarbeiters ein bisschen vorbereiten können.
44:01Also, Rudolf Ballard, Hugo von Bandwig und Hermann Arnsweiler haben nach dem Krieg bei uns gearbeitet.
44:11Sozusagen als Gründungsmitglieder. Sie waren während des Krieges gemeinsam in einem Regiment. Alle drei hochdekoriert.
44:19Das Handwerk für unser Metier haben Sie in den letzten beiden Kriegsjahren bei Gehlen gelernt.
44:24Und warum war das dann zu Ende nach ein paar Jahren?
44:28Um es lapidar auszudrücken, die Zeit ist über die Dreier hinweggegangen. Sie wollten weiter Einzelkämpfer bleiben.
44:35Wir haben aus unseren Unterlagen entnommen, dass man sich Ende 50 von Arnsweiler, Ballard und Bandwig in gegenseitigem Einvernehmen getrennt
44:42hat.
45:10Untertitelung des ZDF für funk, 2017
45:29Untertitelung des ZDF für funk, 2017
45:46Untertitelung des ZDF für funk, 2017
45:46Untertitelung des ZDF für funk, 2018
45:47Untertitelung des ZDF für funk, 2017
45:49Betterاءć Work !
45:58In incr Independent
45:59Just for feel.
45:59Und hier hat noch Bundes variet
46:11DezF für funk
46:40Untertitelung. BR 2018
47:10Untertitelung. BR 2018
47:26Jedenfalls haben wir Rudolf Ballert, auch wenn er es nicht wollte, unter so eine Art Polizeischutz gestellt.
47:33Am liebsten wäre es mir, wir würden zusammen rausfahren zu ihm.
47:39Warum sehen Sie mich so an?
47:42Wollen Sie unsere Meinung hören?
47:43Ich bitte darum.
47:45Sie könnten uns diese Dinger da für unser Museum überlassen.
47:49Das ist in etwa die älteste Generation vom Mikrofon.
47:53Und was bedeutet das Ihrer Meinung nach?
47:56Dass man Ihnen eine falsche Spur unterjubeln wollte.
48:00Irgendjemand hatte einen Türken gebaut.
48:02Und zwar einen ganz schlechten.
48:04So eine richtig billige Nummer mit uralten Mikrofonen und miserablen Observationsmethoden.
48:10Wissen Sie, was das heißt, was Sie da sagen?
48:13Ich glaube, ja.
48:16Dann war das an dieser Frau nichts anderes als ein ganz gewöhnlicher Mord.
48:28Ja, bitte?
48:30Entschuldigung, Herr Gress.
48:31Die Herren Answeiler wollen Sie sprechen.
48:34Ja, ist in Ordnung.
48:35Danke.
48:39Wir haben Sie schon gesucht.
48:41Guten Abend.
48:42Guten Abend.
48:45Entschuldigen Sie.
48:46Die beiden Herren sind vom Bundesnachrichtendienst.
48:53Mein Vater wollte eigentlich eine Erklärung abgeben.
48:58Die Herren sind informiert.
49:01Sie können alles hören.
49:18Ich habe die Mikrofone bei Ballard eingebaut.
49:23Ich habe mich dazu von Hugo von Bandwig überreden lassen.
49:29Die Observation habe ich mit Bandwig zusammen gemacht.
49:34Zum Teil mit Wagen, die meine Tochter unter falschem Namen angemietet hatte.
49:42Herr Answeiler, was sollte denn das alles?
49:49Bandwig hat mir eingeredet, dass Rudolf Ballard für die Gegenseite spioniert.
49:57Nach 30 Jahren.
50:00Und dafür wollte er Beweise.
50:04Vielleicht sollte ich...
50:06Nein, nein.
50:06Ich möchte das von Ihrem Herrn Vater persönlich hören.
50:11Und dann, nach Lisas Tod.
50:19Jetzt habe ich Zweifel an der Spionagegeschichte, die mir Hugo von Bandwig aufgetischt hatte.
50:29Ich glaube sie ihm nicht mehr.
50:31Ich denke, das ist ähnlich.
50:36Und da.
50:36Das war's.
51:10Das war's.
51:36Das war's.
52:06Das war's.
52:36Das war's.
52:37Das war's.
52:37Das war's.
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52:39Das war's.
52:40Das war's.
52:40Das war's.
52:40Das war's.
52:41Das war's.
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53:19Das war's.
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