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KurzfilmeTranskript
00:02Ich liebe dich. Und wie.
00:08Am liebsten würde ich dir jetzt schon den Ring auf den Finger stecken und mit dir einfach in den Sonnenuntergang
00:14reiten.
00:15Wie sind zehn?
00:17Abgemacht war, dass ich die Hälfte bekomme.
00:20Toni, ich warne dich.
00:22Aber ich... ich hab doch die Augen auf. Wieso ist alles schwarz?
00:25Das hat aber nichts mit dem Sturz zu tun.
00:27Nein, sein Zustand hat psychische Ursachen.
00:30Gestern ist etwas Eigenartiges passiert.
00:34Lena hat ein Armband, das genauso aussieht wie das von Julia.
00:39Ich hab's von Toni zur Verlobung bekommen. Es ist ein Familienerbstück.
00:43Toni?
00:44Glaubst du, ich kann mir sowas leisten? Ich hab mich umgehört, ob jemand sowas zu verticken hat.
00:49Heelerware.
00:50Klar.
00:51Von wem hast du das Armband gekauft?
00:53Ich weiß nicht mehr, von so einem Typen, der ist Ties.
00:57Nee, weiß ich auch nicht.
00:57Toni behauptet, dass er das Armband von dir bekommen hat.
01:01Ich muss das jetzt wissen, Papa.
01:02Habt ihr was mit dem Tod von Julia von Ahrensberg zu tun?
01:05Was ist denn los?
01:08Diese Lügen, diese Albträume.
01:12Es muss endlich Schluss damit sein.
01:21Ich bin schuld am Tod von Julia von Ahrensberg.
01:27Ich habe sie überfahren.
01:41Ich bin schuld am Tod von Julia von Ahrensberg.
01:58Ich bin schuld am Tod von Julia von Ahrensberg.
02:01Ich bin schuld am Tod von Julia von Ahrensberg.
02:03Ich bin schuld am Tod von Julia von Ahrensberg.
02:03Ich bin schuld am Tod von Julia von Ahrensberg.
02:07Aber...
02:08Ich verstehe jetzt nicht.
02:12Das...
02:13Das war ein Unfall.
02:14Ich...
02:14Ich wollte das nicht.
02:19Wie ist das passiert?
02:21Es waren unglückliche Umstände.
02:24Ich hätte das verhindern können.
02:27Ich hätte gar nicht in dieses Auto einsteigen dürfen.
02:30Aber ich wollte, ihr wart doch.
02:35Und dann stand sie plötzlich vor mir.
02:38Wer?
02:40Davids Mutter.
02:42Ich habe sie nicht kommen sehen.
02:45Plötzlich stand sie da in ihrem hellen Kleid,
02:48auf der verregneten Straße,
02:51mit ihren blonden Haaren.
02:54So wie du.
02:56Oh Gott, Papa.
02:58Und dieses der dumfe Aufprall,
03:00ich kann mich gar nicht mehr erinnern.
03:06Es war wie Zeitlupe.
03:11Wie ferngesteuert.
03:13War sie tot?
03:17Sie lag nur da und hat sich nicht bewegt.
03:23Ich wollte helfen, aber...
03:27Ich hatte nur einen Gedanken im Kopf.
03:30Weg!
03:32Du hast sie einfach liegen lassen.
03:40Verstehe ich selbst nicht.
03:58Tees, von diesem Hehler habe ich noch nie was gehört.
04:00Er hat Herrn Weiß das Armband meiner verstorbene Mutter verkauft.
04:03Und woher wissen Sie das?
04:05Von Herrn Weiß.
04:07Herr Evers, dieser Hehler ist endlich an der Spur.
04:11Meine Mutter trug dieses Armband an ihrem Todestag
04:13und danach ist es nie wieder aufgetaucht.
04:15Das heißt, die Wahrscheinlichkeit ist groß,
04:17dass derjenige, der für den Tod meiner Mutter verantwortlich ist,
04:20auch das Armband mitgenommen hat.
04:22Okay, ich schaue, was ich herausfinden kann,
04:24aber machen Sie sich nicht als große Hoffnung.
04:25Trotzdem, vielen, vielen Dank schon mal.
04:27Okay.
04:28Und wenn Sie irgendwelche Fragen haben,
04:29dann rufen Sie mich an.
04:30Bitte.
04:31Halten Sie mich auf dem Laufenden.
04:33Ja.
04:43Ich weiß,
04:44das kann ich Ihnen wieder gut machen.
04:48Aber du hast einen Menschen getötet.
04:53Wieso hast du nie was gesagt?
04:57Wie konntest du mit der Schuld leben?
05:02Wie konntest du uns in die Augen schauen?
05:07Und in den ersten Tagen wollte ich mich anzeigen.
05:12Jeden Morgen, wenn ich aufgewacht bin,
05:14habe ich mir vorgenommen, heute.
05:18Stattdessen?
05:23Wie konnte ich so naiv sein?
05:26Wir alle.
05:28Ich hatte Angst.
05:31Was sollte aus mir?
05:33Was sollte aus unserer Familie werden?
05:36Unser ganzes Leben wäre zerstört worden.
05:38Aber es war doch sowieso nicht mehr das Gleiche.
05:44Ich dachte, ich könnte vergessen.
05:50Dann habe ich David kennengelernt.
05:53Den Sohn der Frau.
05:56Du wurdest täglich daran erinnert.
06:03Vielleicht sollte das so sein.
06:06Sonst wäre ich nie an diesen Punkt gekommen.
06:11Was wird denn jetzt aus David und mir?
06:14Ich kann ihm nie wieder in die Augen schauen.
06:18Wenn ich könnte, würde ich es ungeschehen machen.
06:24Du musst dich stellen, Papa.
06:26Noch heute.
06:30Ja, das werde ich.
06:37Lass mich erst mit deiner Mutter reden.
07:06Tom.
07:09Es geht um meine Mutter, verstehst du?
07:11Ich will wissen, wer ihr das angetan hat.
07:14Wer sie einfach so hat sterbend auf der Straße liegen lassen.
07:17Das ist schon komisch, dass ausgerechnet dieser Toni ihr Armband bei einem Heeler gekauft hat.
07:21Darum kümmert sich jetzt die Polizei.
07:25Aber Lena hätte es mir erzählen müssen.
07:26Sie weiß doch, wie wichtig mir die Aufklärung dieses Falls ist.
07:29Wir wollen in drei Tagen heiraten.
07:32David, Moment.
07:33Also erstens weiß es Lena auch erst seit kurzem.
07:35Und zweitens hat Toni ihr gegenüber behauptet, dass das Armband von seiner Mutter ist.
07:40Und drittens kann ich Lena gut verstehen.
07:42Wieso?
07:43Na, überleg doch mal.
07:45Wenn Toni wirklich was mit dem Tod deiner Mutter zu tun hat, dann hätte ich damit aber auch ein Problem,
07:49oder?
07:49Schließlich waren die beiden sechs Jahre zusammen, miteinander verheiratet.
07:53Aber ein Problem wird doch nicht kleiner, indem man es verschweigt.
07:56Zweifelst du etwa in eurer Beziehung?
07:57Ach, Quatsch.
07:58Ja, das wäre auch das Idiotischste, was du momentan machen könntest.
08:01Ich zweifle nicht an Lena.
08:04Aber ich misstraue Toni.
08:07Es würde mich nicht wundern, wenn er viel tiefer an dieser Sache steckt, als er zugibt.
08:10Ja.
08:13Magst du noch einen?
08:14Nee, nee, danke.
08:16Komm du erst mal an.
08:18Ich habe das Gefühl, deine Festivalnacht war recht kurz, hm?
08:25David, ändert sich irgendwas zwischen Lena und dir, wenn Toni wirklich was mit dem Tod deiner Mutter zu tun hat?
08:30Natürlich nicht.
08:32Lena ist doch nicht verantwortlich für Tonis Taten.
08:34Gut.
08:36Die beiden haben überhaupt nichts mehr miteinander zu tun.
08:48Ich kann es nicht fassen, was mein Vater.
08:52Ich verstehe es nicht und es tut mir so unendlich leid.
08:57Aber ich...
08:59Ich liebe ihren Sohn mehr als mein Leben.
09:02Ich will ihn nicht verlieren.
09:05Lena!
09:06Warum wolltest du nicht los?
09:08Ja, ich habe es mir anders überlegt.
09:10Ach, bist du ganz blass.
09:12Ist alles in Ordnung?
09:16Ach, Julia.
09:18Ich mochte sie über die Maßen gerne.
09:21Sie hatte ein so herzliches und feines Temperament.
09:26Das hat Raphael sehr gut getan.
09:30Schade, dass du sie nicht kennengelernt hast.
09:33Ihr hättet euch sehr gut verstanden.
09:36Außerdem hat sie fantastisch Klavier gespielt.
09:40Das wusste ich gar nicht.
09:42Ja, sie war keine ausgebildete Pianistin, aber sehr ambitioniert.
09:47Leidenschaftlich hat sie Klavier gespielt.
09:49Und als sie entdeckt hat, wie begabt David ist, da hat sie sein Talent sehr gefördert.
09:56Ja, der Tod war tragisch für uns alle.
10:01Aber am meisten für David.
10:03Er hat seine Mutter einfach über alles gelebt.
10:08So wie dich, Lena.
10:11Weißt du, du bist ganz anders als Julia, aber ihr habt doch in vielen Dingen eine große Ähnlichkeit.
10:18Du hast auch so ein wunderbares Lächeln.
10:21Und kannst du fröhlich und unbekümmert sein.
10:24Ich freue mich so sehr, dass du bald zu unserer Familie gehörst.
10:28Es wird eine wunderbare Hochzeit.
10:39Hey!
10:41Du bist aber früh zurück.
10:43Klar.
10:45Ich habe so lange ohne dich nicht ausgehalten.
10:47Wie war es denn auf dem Festival?
10:48Gut, gut, super.
10:49Ich habe ein paar Autoren kennengelernt, die schicken mir ihre neuen Drehbücher.
10:52Klingt nach tollem Stoff für einen neuen Film.
10:55Apropos Stoff, ist das dein Kleid?
10:56Ja, hat Pia das nicht toll hingekriegt?
10:58Oh nein!
10:59Das darf ich vor der Hochzeit nicht sehen, das bringt Unglück.
11:01Wenn der Bräutigam die Brau zieht, nicht der Trauerzeuge, die Trauerzeugin.
11:05Und die beiden müssten sich jetzt mal langsam an die Hochzeitsrede setzen.
11:08Hier, ein paar Anregungen.
11:11Äh, die brauchen wir doch nicht.
11:13Das schaffen wir so.
11:14Guck mal.
11:16Genau, leg ab.
11:17Wir stellen uns einfach vor, wir stehen vor der Hochzeitsgesellschaft.
11:21Mindestens 150 Leute.
11:23So viele?
11:23Das ist eine Adelsfamilie, kommen schon einige zusammen.
11:26Und in der Mitte der Hochzeitstafel unser Brautpaar, David und Lena.
11:31Ja.
11:32Klopfen aufs Glas.
11:36Gespräche stellen sich ein.
11:38Geräusche verklingen.
11:41Sehr totenstill im Raum.
11:43Dann halten wir unsere Rede.
11:52Na los, du fängst an.
11:53Ich?
11:54Ja.
11:55Ja, wir machen das in verteilten Rollen.
11:57Ich sag die positiven Sachen, du die negativen.
12:00Was? Aber wieso nicht umgekehrt?
12:01Na ja, die negativen sind doch lustiger.
12:04Rumschleimen kann doch jeder.
12:05Rumschleimen, negative Sachen, Tom?
12:07Wir wollen eine Hochzeitsrede für unsere besten Freunde halten.
12:10Sie soll ein Lächeln auf Davids und Lenas Gesicht zaubern.
12:13Auf die Gesichter aller Gäste.
12:14Ja, aber wenn du was Positives sagst, dann klingt das immer so rührselig.
12:17Dann muss die ganze Hochzeitsgesellschaft weinen.
12:19Was?
12:20Ja, mir schießt es auch immer die Tränen in die Augen, wenn du mir was Nettes sagst.
12:24Und das hast du jetzt sogar süß gesagt.
12:27Du bist süß.
12:36Wieso gehst du nicht ans Telefon?
12:37Hab ich's mal versucht, dich anzurufen.
12:40David war da.
12:45Willst du gar nicht wissen, was er wollte?
12:47Das kann ich mir schon denken.
12:50Was ist eigentlich los mit dir?
12:53Ich hab Lena alles gesagt.
12:58Was?
13:00Was genau? Was hast du ihr gesagt?
13:03Dass ich schuld bin.
13:04Am Tod von Jürgen von Ahrensberg.
13:06Bist du vollkommen wahnsinnig? Warum hast du das gemacht?
13:10Wie hat sie reagiert?
13:12Wie schon?
13:14Schockiert.
13:15Entsetzt.
13:18Wir müssen unbedingt mit ihr reden.
13:20Ich mein, wenn sie den Mund hält, dann haben wir noch eine Chance.
13:25Ich mein, die haben ja nichts gegen uns in der Hand.
13:27Das Armband, das beweist überhaupt nichts.
13:31Das kriegen wir schon an mir hin.
13:38Du, ich will nicht mehr.
13:40Es ist vorbei.
13:41Ich stelle mich.
13:53Wie soll ich David alles beibringen?
13:55Ich weiß gar nicht, was ich zu ihm sagen soll.
13:59Mein Vater ist schuld am Tod deiner Mutter.
14:04Das wird doch immer zwischen uns stehen.
14:09Immer wenn ich David anlächle oder ihn küsse oder...
14:13Oder wenn ich ihm in ein paar Tagen das Ja-Wort gebe, wird er daran denken, dass mein Vater...
14:21Können wir überhaupt noch heiraten?
14:37Liebe Braut, lieber Bräutigam, noch lange und hoffentlich ein ganzes Leben lang soll euch dieser Tag als etwas Besonderes in
14:44Erinnerung bleiben.
14:46Also ganz bestimmt, wenn unsere Rede nur aus Floskeln besteht.
14:49Mann, also diese Bücher hier, die sind so inspirierend wie ein Liter Haarmilch.
14:54Und jetzt?
14:56Ich glaube, wir müssen da analytischer rangehen.
14:58Analytischer? Diese Rede muss von Herzen kommen.
15:01Ja, jetzt kommt sie auch.
15:02Wenn wir nur analysiert haben, worüber wir eigentlich sprechen wollen.
15:06Über die Ehe.
15:07Ja, gut.
15:09Wovon hängt eine gute Ehe ab?
15:12Davon, dass man den richtigen Menschen findet?
15:14Ja, und dass man der richtige Mensch für den anderen ist.
15:17Aber wie weiß man, dass der andere die oder der Richtige ist?
15:20Oder dass man der oder die Richtige für den anderen ist?
15:25Ja, wie eigentlich?
15:27Ich hab's einfach gewusst, Tom.
15:29Ja? Ich nicht. Also am Anfang noch nicht.
15:35Aber dann ist mir klar geworden, dass du mich komplett machst, Conny.
15:38Und du nicht. Dabei sind wir so unterschiedlich.
15:41Trotzdem passen wir perfekt zusammen.
15:43Weil sich unsere Seelen berühren.
15:45Genauso wie bei David und Lena.
15:48Ich glaube, das ist ein toller Anfang für unsere Hochzeitsrede.
16:08Mann, Schwesterchen, jetzt guck nicht so. Du gehst ins Krankenhaus und nicht zu deiner Hinrichtung.
16:11Ich will nicht zu diesem Mann. Ich hasse Raphael.
16:14Du musst jetzt gute Miene zu bösem Spiel machen.
16:17Noch bist du verlobt, noch denken Amelie und ihr Göttergatte, du bekommst ein Kind von ihm.
16:21Ja, und noch hält Raphael den Mund.
16:23Warum? Ist mir zwar nicht wirklich klar.
16:25Mir schon.
16:26Er will Amelie schonen.
16:28Ich mein, stell dir mal bitte vor, Amelie erfährt,
16:30dass ihr geliebter Enkel die Verlobte seines Vaters geschwängert hat.
16:35Spätestens seit Amelie ihren Gärtner geheiratet hat, ist Raphael seine Mutter herzlich egal.
16:39Nein, ich, weil ich fürchte, er plant irgendwas.
16:42Er ist blind, Schwesterchen.
16:44Trotzdem, ich kenne ihn.
16:46Wenn du solche Angst vor ihm hast, warum ziehst du da nicht aus?
16:49Wo soll ich denn hin? Schwanger ohne Geld, ohne Job.
16:52Solange David denkt, das Kind ist von ihm, wird er dich schon unterstützen.
16:54Vielleicht nicht so, wie du dir das wünschst, aber...
16:57Irgendwann wird er schon noch merken, dass ich die Richtige für ihn bin.
16:59Wer weiß.
17:01Naja, immerhin hat Lena vorhin in seinem Zimmer geweint.
17:04Was?
17:06Vielleicht gibt's ja doch endlich Regen im Paradies.
17:09Und du denkst, es ist deine Chance.
17:11Man begreift's endlich, er will dich nicht.
17:14Wenn die Traumhochzeit erstmal geplatzt ist, dann wird er Trost suchen.
17:18Hoffentlich bleibt Raphael noch lange im Krankenhaus.
17:20Für immer, Glenn.
17:31Hör damit auf, Toni.
17:34Mit dem Albtraum muss endlich Schluss sein.
17:36Dann sind wir geliefert, Frank.
17:39Das kannst du doch nicht machen.
17:41Doch.
17:42Doch.
17:44Ich hab mich entschieden.
17:45Und weißt du was?
17:48Es fühlt sich gut an.
17:49Es fühlt sich richtig an.
17:54Wenn du dich stellst, dann wandern wir beide in den Knast.
17:57Und dann wirst du schon noch sehen, wie schnell es vorbei ist mit deinen guten Gefühlen.
18:00Ich drohe nicht, verstehe doch.
18:02Wenigstens das bin ich meiner Familie und Lena schuldig, nachdem ich sie all die Jahre angelogen habe.
18:06Ich halte das nicht mehr aus.
18:08Jeden Tag denke ich an diesen Unfall.
18:11Ich kann nicht mal mehr in den Spiegel sehen.
18:12Ich weiß nicht, wie du das machst, aber ich kann so nicht weiterleben.
18:18Das kann ich ja verstehen.
18:22Das kann ich nur zu gut verstehen.
18:24Ich weiß.
18:25Es macht die Sache nicht ungeschehen, aber...
18:27Ich will mich nicht mehr verstecken.
18:31Ich muss zu dieser Schuld stehen.
18:38Wenn du zur Polizei gehst, dann verliere ich meinen Sohn.
18:48Luca wird mich nie wiedersehen wollen.
18:51Ich meine...
18:53Wer will schon einen Verbrecher als Vater haben?
18:57Ich habe so viel falsch gemacht.
19:00Dabei wollte ich ein Vorbild für Luca sein.
19:01Ich wollte mich wirklich um ihn kümmern.
19:03Das hast du.
19:04Du bist ein guter Vater, Toni.
19:08Deshalb habe ich auch nicht vor, dich da mit reinzuziehen.
19:15Wie?
19:19Ich werde aussagen, dass ich alleine im Wagen saß.
19:23Die werden dich wegen Fahrerflucht und fahrlässiger Tötung verurteilen.
19:26Warum willst du das machen, Frank?
19:30Ich saß am Steuer.
19:31Ich habe Julia von Ahrensberg angefahren und liegen gelassen.
19:34Du, du warst sowieso neben der Kaffee.
19:35Ich, ich hatte die Verantwortung.
19:39Aber deine Familie?
19:43Ja, ich weiß.
19:48Lena und Micha sind erwachsen.
19:50Vielleicht verzeihen sie mir irgendwann,
19:52weil ich den Mut hatte, mich zu stellen.
19:56Und Benjamin...
19:58Benjamin ist klein und hat sich noch nicht so an mich gewöhnt.
20:04Er wird mich nicht so vermissen wie Luca dich.
20:08Und...
20:10Und wir?
20:14Ich hoffe, sie versteht das.
20:25Danke, Frank.
20:33Das werde ich dir nie vergessen.
20:59Musst du nicht arbeiten?
21:01Ich werde gleich auf die Wache hin.
21:03Du, was ist eigentlich mit dem Hochzeitsgeschenk?
21:06Sollen wir uns nicht zusammentun?
21:07Ich habe da auch schon eine ganz tolle Idee.
21:09Eigentlich wollte ich...
21:10Oder hast du schon was Eigenes für die beiden?
21:12Nein, noch nicht.
21:13Du, wie wäre es mit einer romantischen Ballonfahrt?
21:17Überlegst du dir, wir haben nämlich nicht mehr viel Zeit.
21:19Ach, weißt du noch unsere eigene Hochzeit?
21:22Wie Linda mir in all dem Überschwangen ihr ganzes Säckglas über das Hochzeitskleid gegossen hat.
21:27Ach, das war so ein schönes Fest und ich...
21:31Ich war so stolz, einen Polizisten zu heiraten.
21:38Alles in Ordnung?
21:41Pia, ich war dir nicht immer ein guter Ehemann.
21:44Das tut mir leid.
21:47Das haben wir doch längst geklärt.
21:49Auch wenn ich es nicht einmal zeigen konnte.
21:52Ich war viele Jahre mit dir sehr glücklich.
21:56Schön, dass du das sagst.
21:58Wenn auch etwas spät.
22:00Wir haben zwei wunderbare Kinder.
22:02Das ist im Wesentlichen dein Verdienst.
22:05Oh, komm.
22:06Daran bist du ja wohl nicht ganz unbeteiligt.
22:09Ich hätte mich öfter um euch kümmern müssen.
22:11Vor allem als die Kinder klein waren.
22:13Wir beide hätten öfter was unternehmen sollen.
22:18Sag mal, Frank.
22:21Was willst du mir eigentlich sagen?
22:24Ich hab dir zu wenig vertraut, Pia.
22:27Ich war mir nicht sicher, ob unsere Ehe das verkraftet.
22:32Was verkraftet?
22:35Pia, bitte verzeih mir.
22:37Frank, also wirklich, es tut mir leid.
22:40Ich meine, wir sind geschieden.
22:42Wir leben jetzt beide unser eigenes Leben.
22:44Das meinte ich nicht, Pia.
22:47Ich versuchte die ganze Zeit zu erzählen das.
22:52Aber ich schaffe es nicht.
22:54Entschuldige, dass ich hergekommen bin.
22:56Entschuldige, Pia.
23:04Frank, ich...
23:16Jasmin, Sie habe ich jetzt am allerwenigsten erwartet.
23:18Tag, Frau Flammen.
23:19Hätten Sie ein Augenblick Zeit für mich?
23:21Bitte?
23:22Ich habe nachgedacht, wie Sie mir empfohlen haben.
23:24Und was ist dabei herausgekommen?
23:25Ich habe einen Fehler gemacht, den ich aufrichtig bedauere
23:28und selbstverständlich übernehme ich die Kosten für den neuen Schaden.
23:31Das nenne ich Anstand.
23:33Ich wollte Ihnen das gern persönlich sagen und auch...
23:35Ja, dann los, an die Arbeit.
23:38Und ich finde es gut, dass Sie zurückgekommen sind.
23:51Ich weiß, dass du das Ding wieder angestellt hast.
23:54Ich habe dich im Auge.
23:58Ronja, du bist doch schon im zweiten Layer.
24:01Putzen, Kaffee kochen und Haare aufhegen mache ich.
24:07Was hältst du da von?
24:09Barbarie Entenbrustfilets am Blattsalat,
24:11Himbeer-Vinaigrette mit Charlottenapfelrelisch, hm?
24:14Ja, das klingt gut, aber das war doch eigentlich als Hauptgericht geplant.
24:18Ja, aber als kleine Portion wäre es ein wunderbares Entree.
24:21Gut.
24:22Ich sehe, du hast die Sache im Griff
24:24und du gibst dann auch die Karten in Auftrag.
24:26Na klar, du, das mache ich sehr gerne.
24:28Gut.
24:31Stell dir gerade das Hochzeitsmenü zusammen.
24:33Ja, und wir sind gerade damit fertig geworden.
24:36So, und jetzt zum Wein und zu den Getränken.
24:39Ich glaube, ich lasse einen Fommelier kommen.
24:41Der macht uns dann ein paar Vorschläge.
24:43Moment, ich muss deine Nummer herausfinden.
24:46Ich bin gleich wieder da.
24:54Hochzeit, Hochzeit, Hochzeit.
24:56Aber wie es mir geht, interessiert hier niemanden.
25:00Wie geht's dir?
25:01Ich erwarte ein Kind und der Vater plant seine Hochzeit mit einer anderen.
25:04Wie soll's mir denn da gehen?
25:08David, könntest du ja ein bisschen Anteil nehmen.
25:11Vanessa.
25:12Mir geht es nicht gut.
25:14Ich weiß nicht, was passiert, wenn Raphael zurückkommt.
25:17Was ist, wenn er mich aus dem Schloss wirft?
25:18Wie soll ich denn da hin?
25:20Das hättest du dir mal früh überlegen sollen.
25:22Du hast dich auf meinen Vater eingelassen.
25:23Dass eure Beziehung jetzt kaputt ist,
25:25dafür kannst du mich nicht verantwortlich machen.
25:27David, ich kann nicht schlafen.
25:29Ich habe Albträume.
25:30Das ist nicht gut für das Kind.
25:31Vanessa, ich...
25:32Wenn unser Kind erst mal auf der Welt ist,
25:34machst du es hoffentlich nicht dafür verantwortlich,
25:36dass du seine Mutter nicht liebst.
25:37Natürlich nicht.
25:38Das soll hier auf dem Schloss aufwachsen.
25:40Wer und ich?
25:41Mit beiden Elternteilen.
25:45Geh ruhig ran.
25:45Ich wollte sowieso ins Krankenhaus.
25:49Harnsberg.
25:49Ebers hier.
25:50Wir haben diesen Thies gefunden.
25:52Ja, der Heeler.
25:54Von dem Ton, den das Armand meine Mutter hat.
25:55Und ist er derjenige, der meine Mutter...
25:57Nein, er sitzt bereits seit vier Jahren im Gefängnis.
26:00Also er hat ein bombensicheres Alibi für die Tatzeit.
26:09Hallo.
26:10Hallo.
26:13So.
26:15Machst du ein Mittagsschläfchen?
26:16Dann kann sich deine Mama etwas ausruhen.
26:22Danke, dass du ihn von der Kita abgeholt hast.
26:24Ja, mach ich doch gerne.
26:26Sieht nicht gut aus.
26:27Soll ich dir was aus der Apotheke holen?
26:29Nein, nein, das geht schon besser.
26:30Ich würde mich gerne nur kurz hinlegen.
26:33Kannst du ihn ins Bett bringen und das Baby vorhin anmachen?
26:35Ja, mach ich gern.
26:37Danke.
26:58Vielleicht verzeihst du mir ja auch irgendwann.
27:11Dieser Heeler Thies, wo hast du den noch mal genau getroffen?
27:15Kupinski, das habt ihr doch schon mal gesagt.
27:16Der Mann wurde vor drei Monaten auf Bewährung entlassen.
27:19Und davor saß er vier Jahre lang.
27:22Ja, dann hat wahrscheinlich der Typ, bei dem ich das Armband gekauft habe, seinen Namen benutzt oder so.
27:25Oder ich hab was heute gesagt.
27:26Schwachsinn!
27:27Das Armband meiner Mutter war nie bei irgendeinem Heeler.
27:29Und du sagst mir jetzt ganz genau, woher du ist Haft.
27:31Herr von Ahrensberg, wir kümmern uns darum.
27:33Der Typ lügt, wenn er den Mund aufmacht.
27:34Ich werde alles dafür tun, um den Sachverhalt zu klären.
27:36Sie kommen bitte mit auf die Wache, ja?
27:37Ich komme mit.
27:38Nein, Sie bleiben hier. Das ist Sache der Polizei.
27:41Ich ruf Sie an. Aber bitte keine Alleingänge mehr.
27:58Papa, wenn du das hörst, dann ruf mich an. Es ist dringend. Bitte. Tschüss.
28:04Oh, ich hab dich gar nicht reingekommen hören.
28:09Ich wollte dich nicht stören.
28:12War Papa hier?
28:13Ja. Warum?
28:17Hat er was gesagt?
28:21So einiges.
28:23Was für ein schlechter Ehemann er gewesen sei.
28:25Wie glücklich er mit mir war.
28:28Was für wundervolle Kinder wir haben.
28:32Mehr nicht?
28:34Also du, ich finde, das reicht.
28:37Weißt du, eigentlich hatte ich den Eindruck, er wollte mir was ganz anderes sagen.
28:39Aber dann ist er plötzlich gegangen. Ich glaube, es ging ihm nicht gut.
28:46Du siehst aber auch nicht gerade sehr glücklich aus.
28:50Was ist denn mein Herz?
28:54Es geht schon wieder.
28:55Das glaube ich dir jetzt aber nicht.
29:00Mama, ich hab Angst wegen David.
29:02Aber warum denn?
29:04Wegen der Hochzeit?
29:06Bitte, ich kann dir das jetzt nicht sagen.
29:08Oh, Lena, bitte. Mach dir doch nicht so wahnsinnig viele Sorgen.
29:11David und du, ihr seid wie füreinander geschaffen.
29:14Dass du ein wenig Angst vor der Hochzeit hast, ist völlig normal.
29:17Was glaubst du, was ich für Panikattacken hatte, kurz bevor ich deinen Vater geheiratet habe.
29:21Also je näher der Termin rückte, desto schlimmer wurde es.
29:24Ich hab immer gedacht, mein Gott, ein ganzes Leben und das, obwohl ich ihn doch so sehr geliebt habe.
29:32Nein, das ist es nicht.
29:36Du, ich muss mit Papa sprechen.
29:50Hallo?
29:55Raffa?
29:57Raffa?
29:59Raffa?
30:02Raffa?
30:08Raffa?
30:09Raffa?
30:10Na, ist der Mörder schon gefasst?
30:13Vanessa.
30:16Ich habe dir Blumen mitgebracht.
30:18Oh, ich sehe, sie sind wirklich wunderschön.
30:22Mutig von dir herzukommen.
30:25Was willst du mir schon tun, während wie du bist?
30:28Ich werde bald entlassen.
30:30Ja, aber leider nicht nach Hause, sondern in eine Spezialklinik für psychosomatische Erkrankungen.
30:35Das entscheidest nicht du.
30:37Was macht eigentlich das Baby?
30:39Ach, übrigens, ich habe mit meinem Anwalt gesprochen.
30:42Ich werde Toni Weiß und dich anzeigen.
30:45Auf Freiheitsberaubung und unterlassene Hilfeleistung stehen mindestens zehn Jahre.
30:50Ich glaube, deine Mutter wäre untröstlich, wenn sie erfährt, dass du David töten wolltest.
30:54Wer soll dir diese absurde Geschichte glauben?
30:56Außerdem, mit David habe ich mich längst ausgesöhnt.
30:59Er würde mir nicht in den Rücken fallen.
31:01Du hast nichts gegen mich in der Hand. Gar nichts.
31:05Und wenn auch noch rauskommt, dass das Kind nicht von mir ist,
31:08dann wird sich auch Mutter gegen dich wenden.
31:10Ganz im Gegenteil.
31:12Denn erst dadurch wird dein Schuss auf David glaubwürdig.
31:15Du hast ein erstklassiges Motiv.
31:17Das wird selbst Amelie nicht entgehen.
31:19Schade nur, dass du da nichts mehr erbst.
31:22Mag es nicht, Vanessa.
31:24Früher oder später kommt doch alles heraus.
31:27Vielleicht bleibst du ja auch für immer blind
31:29und bist für den Rest deines Lebens auf die Zuwendung deiner Familie angewiesen.
31:33Und auf meine.
31:35Ja gut, deine fürsorgliche Verlobte geht jetzt mal.
31:39Mach's gut, Liebster.
31:49Herr Weiß, Sie waren im Besitz eines Armbandes, das Julia von Ahrensberg gehört hat.
31:55Wie sind Sie zu diesem Armband gekommen?
31:57Das habe ich jetzt schon hundertmal gesagt.
31:59Ich war in einer Kneipe und da hat es mir jemand zu Verkauf angeboten.
32:02Und da habe ich gleich zugegriffen.
32:03Ich wollte es meiner Freundin zur Verlobung schicken.
32:07Wir beide wissen, dass das nicht wahr ist.
32:09Den Hehler, den Sie uns genannt haben, der war zu besagten Zeit im Gefängnis.
32:12Also handelt es sich hier eindeutig um eine Falschaussage.
32:15Woher haben Sie das Armband der toten Gräfin?
32:19Dann war es halt ein anderer Hehler, der sich dieses Namen ausgeliehen hat.
32:22Woher soll ich denn das wissen? Ich habe keine Ahnung.
32:24Also gut.
32:26Fangen wir nochmal von vorne an.
32:29In der Nacht, als Julia von Ahrensberg starb, wurde nicht nur das Armband zum letzten Mal gesehen,
32:34es wurde auch noch ihr Auto gestohlen.
32:36Und?
32:41Ist es nicht ein merkwürdiger Zufall, dass Sie immer wieder mit Autoschiebereien in Verbindung gebracht werden?
32:47Ausgerechnet bei Ihnen findet man das Armband?
32:50Sie sind Polizist.
32:52Sie sollten vorsichtig mit Anschuldigungen sein, für die Sie keine Beweise haben.
32:56Glauben Sie mir, Herr Weiß.
32:58Wenn ich keine Beweise hätte, würde ich Sie nicht der Autoschieberei verdächtigen.
33:06Ich will mit meinem Anwalt sprechen.
33:09Ansonsten sage ich hier keinen Ton mehr.
33:11Okay.
33:11Wie kriegen wir hier einen Anwalt?
33:22Warum hast du nicht mit Mama geredet?
33:29Ich habe es...
33:30Ich konnte es einfach nicht.
33:31Weißt du, wie ich mich gefühlt habe, als sie mir da gegenüber gestanden hat?
33:39Ich habe es versucht, aber ich habe es einfach nicht geschafft.
33:41Weil du feige bist.
33:45Ja.
33:48Vielleicht bin ich das wirklich.
33:51Aber der Frau, mit der man 30 Jahre zusammengelebt hat, so etwas zu gestehen...
33:58Wie soll ich ihr danach jemals wieder in die Augen sehen?
34:02Das wirst du erst rausfinden, wenn du ihr das gesagt hast.
34:06Ich bin nicht so stark, wie du denkst.
34:09Ja.
34:11Aber ich werde sie nicht weiter anlügen, wenn sie mich fragt, was mit dir ist.
34:16Tut mir leid, Papa.
34:18Das musst du auch nicht.
34:20Ich werde mich stellen.
34:24Du gehst zu deinen Kollegen und zeigst dich an?
34:31Das ist das Einzige, was ich noch tun kann.
34:36Das ist noch ein Grund mehr, Mama, die Wahrheit zu sagen.
34:38Erfahren wird sich so oder so.
34:40Und tu ihr das bitte nicht an, dass sie das von deinen Kollegen erfährt.
34:47Es Pia zu sagen, ist das Schwerste von allen.
34:51Wenn sie dir was bedeutet, dann hast du keine andere Wahl.
34:54Oder ich tue es, Papa.
34:56Nein, nein, nein.
34:58Ich schaffe das schon.
35:14Wie Ronja geguckt hat, ihr hättet ihr Gesicht sehen müssen, als ich einen Besen aus der Hand genommen habe.
35:19Hey, dir hast du es aber gezeigt.
35:25Pia, alles in Ordnung?
35:28Und so souverän.
35:30Oh, Schatz, ich bin richtig stolz auf dich.
35:33Ronja kann mir nichts mehr.
35:35Ich habe ihr klar gemacht, dass ich sie durchschaut habe.
35:37Ich glaube, die lassen mich in Zukunft in Ruhe.
35:40Wenn ich dich so ansehe, du bist richtig ein Stückchen gewachsen.
35:43Mindestens einen Zentimeter.
35:58Papa, wie konntest du so etwas tun?
36:02Du stürzt uns alle ins Unglück.
36:06Wie wird Mama reagieren, wenn sie davon erfährt?
36:08Und Micha, für ihn wird auch eine Welt zusammenbrechen.
36:15Und David erst.
36:18Ich muss es ihm sagen.
36:21Ob David und ich jemals wieder glücklich werden können?
36:25Ist unsere Liebe stark genug, um diese Prüfung, die uns das Schicksal auferlegt hat, zu bestehen?
36:33Ich muss es ihm sagen.
37:13Ich glaube, der letzte Satz geht nicht so.
37:16Werdet glücklich zusammen.
37:18Klingt doch ein bisschen banal, oder?
37:21Stimmt.
37:22Also wir brauchen irgendwas Persönliches.
37:24Irgendwas, was die beiden verbindet.
37:26Was ihre Liebe ausmacht.
37:29Was war's?
37:30No.
37:31No.
37:32Every time I feel you're looking at me
37:35I can hardly breathe
37:41Every time you're near, I'd like you to be
37:45The one and only king of my heart
37:51You're the kind I've been looking to find
37:55In my heart and my mind
38:02Die Musik, das ist gut.
38:07Dadurch, dass eure gemeinsame Vorliebe die Musik ist, müsst ihr aber auch wissen, lieber David, liebe Lena, dass die Liebe
38:15kein Solo ist.
38:16Sondern ein Duett.
38:18Wir wünschen euch, dass eure Lieder nie verstummen, sondern, dass ihr immer neue Strophen entdeckt.
38:26Conny, das ist großartig.
38:28Und wenn die beiden dann noch Love of my life zusammen singen, wird der Abend rund.
38:36Tom, glaubst du, die beiden werden glücklich zusammen?
38:39Ich meine, können sie das? Jetzt, wo dieses Armband aufgetaucht ist?
38:42Ich hoffe es.
38:44Ich bin mir ganz sicher, ja.
38:46Schau, David liebt Lena und sie liebt ihn.
38:48Und die beiden haben gelernt, sich zu vertrauen.
38:50Ja, und Lena ist nicht dafür verantwortlich, was andere getan haben.
39:14Hey.
39:19Na?
39:22Was ist los?
39:25David.
39:30Ich weiß, wer deine Mutter überfahren hat.
39:35Lena, ich bin froh, dass du mir das sagen willst, aber er wurde ja schon festgenommen.
39:41Wer?
39:41Toni.
39:44Ich war dabei, als die Polizei ihn mitgenommen hat.
39:50Eine Frau anzufahren, sie auszurauben.
39:54Und dann einfach sterbend auf der Straße liegen zu lassen.
39:58Ich verspür so einen Hass gegen ihn.
40:01Aber David, ich...
40:04Lena, du kannst da nichts dafür.
40:06Auch wenn du sechs Jahre mit ihm zusammen warst, das ist...
40:10Das kann nicht sein.
40:12Wieso haben sie denn jetzt Toni verhaftet?
40:14Weil er verdächtigt wird, für den Tod meiner Mutter verantwortlich zu sein, Lena.
40:18Nein, das stimmt doch hinten und vorne nicht.
40:20Die haben den falschen Mann verhaftet.
40:22Das war nicht Toni.
40:25Lena, ich kann verstehen, dass du ihn beschützen willst.
40:27Ich meine, ihr wart lang zusammen und du liebst Luca.
40:30Nein, so ist das nicht.
40:33Und wer war es dann?
40:47Frank?
40:59Lena, es gibt nichts, was du mir nicht sagen kannst, okay?
41:05Oder weißt du es schon länger?
41:09Hey, bitte sprich mit mir.
41:15Was machst du denn?
41:20Tust du mir einen Gefallen?
41:22Ja.
41:25Unsere Chefin im Ministerium ist das lesen und zwar sofort.
41:28Du kündigst?
41:32Peter, du musst mich jetzt festnehmen.
41:45Der Mann, der vor zweieinhalb Jahren den Wagen gefahren hat, das war nicht Toni.
41:55Mein Vater hat deine Mutter überfahren.
42:05Was hast du vor?
42:08Darf ich dich mal verreisen, oder was?
42:11Immer wenn du verreist, hat es irgendwas mit krummen Geschäften zu tun.
42:14Wir drehen ein Hochzeitsvideo für die beiden.
42:16Ja klar, mit den besten Wünschen von Freunden und der Familie.
42:19Du bist der Beste, Tom.
42:21Mein Vater ist Polizist.
42:22Er stiehlt kein Auto, um damit in der Gegend rumzufahren.
42:25Ich auch nicht.
42:26Eure Geschichte stimmt doch hinten und vorne nicht.
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