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  • vor 18 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich bin gerade deinem Vater begegnet.
00:02Und?
00:04Ich hab ihm meine Meinung gesagt.
00:06Was hast du ihm gesagt?
00:07Dass er dich in Ruhe lassen soll.
00:09Ansonsten bringe ich ihn ins Gefängnis.
00:12Lena, das ist nicht der richtige Zeitpunkt, sich mit meinem Vater anzulegen.
00:14Dann hätte er nicht auf dich schießen sollen.
00:16Das Geld gehört mir.
00:18Es stammt aus einer Zeit, in der ich noch kreditwürdig war.
00:2050.000 Euro.
00:22Du bekommst die Hälfte, wenn du mir hilfst.
00:24Du brauchst mein Geld.
00:25Was weiß ich?
00:26Ja, weil du es ja rausgenommen haben musst.
00:28Toni, ich weiß, dass du Geldprobleme hast.
00:30Vanessa, spinnst du? Ich hab das Geld nicht.
00:33Geh auf damit!
00:34Zu spät, meine Liebe.
00:36Warum verurrst du dich auch im Wald?
00:40Dieser Mistkerl.
00:41Wir haben doch die Chance, miteinander glücklich zu werden.
00:44Willst du dich morgen wieder?
00:46Sehr, sehr gerne, Linda.
00:48Ich freu mich.
00:51Na ja, so geht doch.
00:53Sonne, Meer, toller Mann, neues Leben.
00:58Du meinst also, alles spricht für Mallorca?
01:01Musst du mich das wirklich fragen?
01:03Pierre, du kennst diesen Mann seit ein paar Monaten.
01:05Du bist verliebt, gut.
01:07Aber darauf willst du ein neues Leben aufbauen?
01:092000 Kilometer entfernt von den Menschen, die dir etwas bedeuten.
01:16Mit dieser Waffe wurde auf ihren Sohn geschossen.
01:19Sie wurde uns anonym zugespielt.
01:21Raphael von Ernstberg.
01:22Hiermit verhafte ich sie wegen dringenden Tatverdachts auf versuchten Mordes.
01:28Mordes.
01:37Mordes.
01:52Mordes.
02:06Sie machen einen großen Fehler.
02:10Unsere Ballistiker haben herausgefunden, dass die Kugel, die ihren Sohn getroffen hat, aus dieser Waffe stammt.
02:14Das ist doch lächerlich. Warum soll ich auf meinen eigenen Sohn schießen?
02:17Sagen Sie es mir.
02:18Los, abhören.
02:19Das wagen Sie nicht.
02:22Ich werde dafür sorgen, dass Sie den Rest Ihres Lebens Strafsäte verteilen. Das garantiere ich Ihnen.
02:26Ja, ja, ist ja gut.
02:29Bye, bye, mein Liebster.
02:37Es war wirklich lieb von dir gemeint, aber eigentlich ist das nicht deine Aufgabe.
02:41Hätte ich mir das alles in Ruhe anhören sollen?
02:43Frank ist hierher gekommen, um mit mir zu besprechen, wie wir alles regeln, wenn wir zwei nach Mallorca ziehen.
02:48Was hat dein Ex mit unserer gemeinsamen Zukunft zu tun?
02:52Das kann ich dir sagen. Wir haben zwei gemeinsame Kinder. Um die geht es. Und um die Konsequenzen für sie,
02:59wenn wir beide auswandern.
03:00Hat ihn das vielleicht interessiert, als er dich im Stich gelassen hat?
03:03Das war doch was anderes.
03:05Und warum?
03:06Weil er hier in Köln geblieben ist und sich um die Kinder gekümmert hat.
03:16Er hat dich im Stich gelassen und keine Sekunde darüber nachgedacht, wie du alleine klarkommst.
03:23Boah, ich brauch viel Luft.
03:35Was hab ich als kleiner Junge schon gemacht?
03:38Was?
03:40Wenn ich meine Gedanken sortieren wollte, dann...
03:43...hab ich entweder Klavier gespielt oder bin hier durch den Schlosspark gelaufen.
03:48Und? Kannst du deine Gedanken sortieren?
03:53Vanessa. Vanessa will hier auf dem Schloss bleiben. Und so wie ich sie kenne, wird sie einen Weg finden, um
03:59meinem Vater klarzukommen.
04:02Glaubst du das wirklich, nachdem er sie im Wald ausgesetzt hat?
04:06Er liebt sie. Und er wird ihr verzeihen.
04:09Sicher?
04:10Ja.
04:13Aber das ist so, braucht er Zeit.
04:20Oder gibt es noch einen anderen Grund, warum Vanessa hier nicht sein sollte?
04:23Nein, ich kann verstehen, dass du sie nicht einfach vor die Tür setzen kannst.
04:27Ohne Wohnung, ohne Job.
04:28Jetzt auch noch schwanger.
04:29Nein, nein, das meinte ich nicht. Ich meinte eigentlich...
04:31Ich weiß, was du meinst.
04:34Und die Antwort ist, es ist für mich in Ordnung, wenn das Kind auf dem Schloss aufwächst.
04:39Wenn es deins ist.
04:40Meinst du das ernst?
04:41Ja, es ist ein Teil von dir. Es ist doch klar, dass du es gerne in deiner Nähe haben möchtest.
04:45Ich habe mich jahrelang um Luca gekümmert, obwohl er nicht mein Sohn ist.
04:49Wie könnte ich dazu deinem Kind Nein sagen?
04:51Ich liebe dich.
04:56Aber das ändert nichts daran, dass wir überlegen müssen, wie wir mit der Mutter umgehen.
05:00David?
05:02Es tut mir sehr leid, aber dein Vater ist zu ihm verhaftet worden.
05:24Wo ist mein Vater?
05:26Herr von Arnsberg, ich wollte Sie gerade anrufen.
05:28Also ist er tatsächlich festgenommen worden.
05:30Das stimmt.
05:31Warum?
05:31Ja, vielleicht haben Sie ja eine Idee.
05:32Nein, also, warum?
05:36Wir haben die Waffe, mit der auf Sie geschossen wurde, sagen wir, sichergestellt.
05:40Ja, und?
05:41Sie gehört Ihrem Vater.
05:43Und das allein ist Grund genug, ihn festzunehmen.
05:46Die Kugel, die wir bei Ihnen sichergestellt haben, stammt aus der Waffe Ihres Vaters.
05:50Das ist ein klares Indiz.
05:52Ich kann ja verstehen, dass Sie Ihren Vater in dieser Sache nicht belasten wollen, aber
05:56wie die Dinge so stehen, ist er im Moment der Hauptverdächtige.
05:59Mein Vater hat Ihnen doch sicherlich gesagt, dass er die Waffe schon seit geraumer Zeit vermisst.
06:04Es liegt uns eine Meldung diesbezüglich vor...
06:05Das heißt, jeder hätte mit ihr schießen können?
06:08Theoretisch, ja.
06:09Praktisch auch.
06:10Herr von Arnsberg.
06:11Herr Evers, ich habe den Mann gesehen, der auf mich geschossen hat.
06:15Und das war definitiv nicht mein Vater.
06:18Das haben Sie zu Protokoll gegeben, ja.
06:20Unser Anwalt weiß auch schon Bescheid.
06:22Und er wird inzwischen mit dem Ermittlungsrichter gesprochen haben.
06:24Moment mal, der Ermittlungsrichter wurde bereits informiert?
06:27Ja.
06:27Er wird sich noch im Laufe dieses Tages mit Ihnen in Verbindung setzen.
06:30Aber ich habe doch gerade erst das Feste an das Protokoll geschrieben.
06:34Peter?
06:35Für dich?
06:41Evers?
06:43Ja, wir haben Herrn von Arnsberg im Gewahrsam genommen.
06:46Aber...
06:48Ich verstehe, aber...
06:51Ja, natürlich.
07:11Sie sind frei.
07:13Wie war das?
07:15Sie haben mich schon ganz richtig verstanden.
07:16Sie sind ein freier Mann.
07:17Sie können gehen.
07:18Also.
07:19Ich habe Ihnen doch gleich gesagt, Sie machen diesen Film.
07:22Und?
07:23Wem habe ich es zu verdanken, dass dieser peinliche Justizentum noch rechtzeitig erkannt wurde?
07:29Dem Ermittlungsrichter.
07:30Ein fähiger Mann.
07:32Dass Sie die Waffe vor der Tat als vermisst gemeldet haben, entlastet Sie in seinen Augen.
07:36Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand.
07:40Und Ihr Sohn bleibt bei seiner Aussage, dass Sie nicht der Mann sind, der auf ihn geschossen hat.
07:45Ja.
07:46Gehen wir?
07:47Wir werden natürlich weiter gegen Sie ermitteln.
07:48Das ist unsere Aufgabe.
07:50Da will wohl jemand Karriere machen.
07:53Ich mache nur meinen Job mit Karriere.
07:54Das ist nichts zu tun.
07:55Ach, wem wollen Sie das erzählen?
07:57Sie haben sich in den Kopf gesetzt, dass ich ein Verbrecher bin.
08:00Und jetzt wollen Sie einfach hier den durchziehen.
08:02Sie können denken, was Sie wollen.
08:11Das ist nichts zu tun.
08:36David.
08:38Warum hast du das getan?
08:41Ein Wort von dir und die hat mich festgehalten und mir den Prozess gemacht.
08:48Wenn Amelie wüsste, was du getan hast, das würde sie nicht überleben.
08:55Vielleicht, vielleicht hätte ich ja wirklich früher sagen sollen, was zwischen Vanessa und mir passiert ist.
08:59Wenn das der Grund war, warum du auf mich geschossen hast, dann denke ich, sind wir jetzt quitt.
09:09Es wäre keine schlechte Idee, wenn du dir ein paar Tage Zeit nimmst, um dir zu überlegen, was du wirklich
09:13willst.
09:14Irgendwo weit weg von hier.
09:16Wo die Menschen keine Angst haben, dass du ihm was antust.
09:31Ich denke
09:49Hast du nicht schon längst Feierabend?
09:52Deine Freundin wartet bestimmt auf dich.
09:54Warum tun wir uns das eigentlich alles an?
09:56Ich meine, wir arbeiten, wir die Blöden.
09:58Wir reißen eine Überstunde nach der anderen ab.
10:00Wir bestatten, ermitteln, vernehmen, verwechtigen,
10:02sichern Spuren am Tatort und setzen das Puzzle Stück für Stück zusammen.
10:06Und wenn wir dann den Schuldigen endlich in das Schloss und Riegel haben,
10:08kommt irgendein Entlastungszeuge hereinspaziert
10:11und macht die Arbeit von Wochen mit nur einer einzigen
10:14und noch dazu offensichtlich falschen Aussage zunichte.
10:17Du sprichst vom Fall Ahrensberg.
10:19Natürlich, ich meine, unsere Beweislage ist dünn.
10:22Aber hast du irgendeinen Zweifel daran,
10:23dass Raphael von Ahrensberg auf seinen Sohn geschossen hat?
10:26Nicht wirklich.
10:27Ich auch nicht.
10:30Aber solange sein Sohn ihn aus welchen Gründen auch immer deckt,
10:33haben wir keine Chance.
10:35Okay, gut.
10:36Wir haben die Tatwaffe, wir haben seine Fingerabdrücke,
10:39wir brauchen noch ein Motiv.
10:40Aber das werden wir auch noch finden.
10:42Ich verstehe David von Ahrensberg nicht.
10:44Warum entlastet er seinen Vater?
10:46Vielleicht ist er einfach zu nett.
10:48Das meinst du doch jetzt nicht ernst.
10:49Es gibt Leute, die glauben nur an das Gute im Menschen.
10:51Und wenn ihnen einer blöd kommt, dann sind sie ihm nicht böse,
10:53weil sie glauben, er wird schon einen guten Grund dafür haben.
10:56Sie sind einfach nicht nachtragend.
11:02Ich bin auch nicht nachtragend.
11:05Ich muss los.
11:06Sonst habe ich überhaupt nichts von Benjamin.
11:09Klar, verstehe schon.
11:11Du solltest auch nach Hause gehen.
11:13Ja.
11:14Gute Nacht.
11:14Gute Nacht.
11:27Gute Nacht.
11:31Hat er sich wenigstens bedankt?
11:35Sowas in der Art.
11:39Ich kann ja verstehen, dass du deinen Vater nicht verraten möchtest.
11:43Ich weiß.
11:45Du denkst, ich hätte ihn da einfach sitzen lassen sollen im Gefängnis.
11:48Ja, genau.
11:49Du hättest ihn nicht verraten und er hätte trotzdem seine gerechte Strafe bekommen.
11:54David.
11:56Hilf mir wenigstens, das zu verstehen.
11:59Ich weiß, dass er auf mich geschossen hat.
12:02Und ich weiß, dass er Dinge tut, die nicht mehr nachzuvollziehen sind.
12:09Aber ich kann das nicht.
12:13Ich kann nicht zur Polizei gehen und sagen, sperren Sie diesen Mann ein.
12:17Er ist mein Vater.
12:21David, es tut mir leid.
12:22Was hättest du getan?
12:23Stell dir vor, es ist dein Vater.
12:25Würdest du zur Polizei gehen und ihn anzeigen und ihn einfach sitzen lassen?
12:28Ja.
12:32Ich bin mit schuld.
12:33Das ist nicht wahr.
12:34Doch, das ist es.
12:39Er wird mir das nicht verzeihen.
12:41David?
12:45Ich kann nicht meinen eigenen Vater verraten, das geht nicht.
12:49Ich verstehe mich.
13:08Vielleicht kennen Sie sich einfach von der Wursttheke.
13:10Ich meine, sowas gibt es ja.
13:12Eine kurze Plauderei über Schinken.
13:14Ein halbes Jahr später trifft man sich völlig überraschend in einer ganz anderen Situation wieder.
13:19Conny, vielleicht geduldigst du dich noch ein bisschen.
13:21Die beiden werden uns schon sagen, woher sie sich kennen.
13:25Außerdem ist es schon spät.
13:27Lass uns schlafen, Süße.
13:29Gute Nacht.
13:30Ja, gute Nacht.
13:40Ich hab's.
13:41Die beiden sind ein paar.
13:43Vielleicht sogar schon länger als wir, Mann.
13:44Wie romantisch ist das denn?
13:46Weißt du, und als es dann mit uns rausgekommen ist,
13:48da fanden die das so strange,
13:50dass sie sich nicht getraut haben, was zu sagen
13:51und die Beziehung lieber geheim gehalten haben.
13:57Conny, du hast recht.
13:59Klingt nach einem verrückten Märchen,
14:01aber du hast recht.
14:02Das ist des Rätsels Lösung.
14:05Gute Nacht.
14:08Bist du wirklich schon so müde?
14:21Du, sag mal,
14:22wenn deine Mutter jetzt schwanger wird,
14:25wie genau sehen dann unsere Verwandtschaftsverhältnisse aus?
14:4450.000 Euro, die müssen doch hier anders sein.
14:48Hallo, mein Schatz.
14:51Ja, ich bin es wirklich.
14:55Entschuldige,
14:56ich hätte dich aus dem Gefängnis anrufen sollen.
14:59Aber es sollte eine Überraschung sein
15:01und wie ich sehe, ist sie gelungen.
15:04Tja, Pläne.
15:06Manchmal funktionieren sie,
15:08manchmal nicht.
15:12Ich frage mich,
15:14wie es mit unserer kleinen Romance weitergehen soll,
15:18was nicht zuletzt davon abhängt,
15:20ob wir beide morgen früh noch leben.
15:21Tja,
15:23du wirst es nicht glauben,
15:24aber es passiert öfter,
15:25als man denkt,
15:26dass einem der Partner
15:27nachts abhanden kommt.
15:29Zum Beispiel durch einen kleinen Unfall,
15:31was natürlich ein Albtraum wäre.
15:34Du weißt ja,
15:35wie abgöttisch ich dich liebe.
15:38Andererseits
15:38bin ich auch ein kleines bisschen böse auf dich,
15:42weil du mich mit der Verhaftung
15:43in eine ziemlich unangenehme Situation gebracht hast.
15:47Also,
15:48vielleicht wäre es das Beste,
15:49wenn du deine sieben Sachen packst
15:51und von hier verschwindest.
15:53Bevor mein Ärger noch größer wird
15:55und ich keine andere Möglichkeit mehr sehe,
15:58als dir,
16:00eigenhändig den Weg nach draußen zu zeigen.
16:14Raphael,
16:16mein Sohn,
16:17warum?
16:23Fritz,
16:24kannst du nicht schlafen?
16:27Doch, doch,
16:28ich wollte gerade das Licht ausmachen.
16:31Gute Nacht.
16:33Was ist los, Fritz?
16:37Ach,
16:39nichts.
16:42Ist es wieder wegen Raphael?
16:45Da ist sein Name gerufen.
16:47Davon bin ich aufgewacht.
16:52Ich bemühe mich ja auch,
16:53aber weißt du,
16:55ich glaube,
16:56wir müssen uns damit abfinden,
16:58dass er mich nicht
17:00als seinen Vater akzeptiert.
17:03Ja,
17:04aber wenn du das wie neustisch
17:05schlafen kannst,
17:09dann
17:10versuche ich es jetzt einfach nochmal.
17:13Und du auch.
17:21Gute Nacht.
17:22Gute Nacht,
17:23mein Lieber.
17:24Ja.
17:51Wie wäre es,
17:52wenn wir am Strand heiraten?
17:54Davon habe ich schon
17:54als kleines Mädchen geträumt.
18:04Und?
18:09Was hast du ganz genau geträumt?
18:12Alle Gäste tragen weiß
18:14und sind barfuß.
18:15Der Altar steht direkt am Meer
18:17und wird von den kleinen Wellen umspült.
18:20Und die Zeremonie beginnt
18:22nach Sonnenuntergang.
18:24Wenn der volle Mond
18:25sein silbernes Licht
18:27über das spiegelglatte Wasser gießt.
18:31Irgendwo.
18:32Auf einer ganz, ganz kleinen Insel.
18:34Ja, und überall sind kleine,
18:35kleine Kerzen verteilt.
18:37Laternen.
18:37Nein, nein, nein, Kerzen.
18:39Kleine.
18:39Nein, Laternen.
18:41Okay, Laternen.
18:46Sie säumen den Weg
18:47bis zum Altar?
18:49Mhm.
18:49Und sobald die Zeremonie
18:51beendet ist,
18:52trage ich dich
18:53mitten ins Meer.
18:55Auf Händen.
18:56Und dann?
19:00Dann gehen wir schwimmen.
19:02Ja, aber ich habe doch noch
19:03mein Hochzeitskleid an.
19:04Ja, das ziehe ich dir dann aus.
19:05Nein, das wollten wir
19:06für unsere Töchter aufgeben.
19:07Nein, nein, nein, nein, nein.
19:08Die kriegen ihre eigenen.
19:09Das ist unsere Traumhochzeit.
19:11Du möchtest,
19:12dass ich in der kompletten
19:13Hochzeitstracht
19:14ins Wasser springe?
19:15Ja.
19:17Und die Schleie
19:18werden hinfortgetragen
19:19von den Wellen
19:20bis zum Horizont.
19:26Was ist?
19:29Wenn wir am Strand
19:30heiraten wollen,
19:30dann muss es Sommer sein.
19:32Ja, und?
19:33Ja, das dauert noch
19:33eine Ewigkeit.
19:35Verflixt.
19:37Also, ich habe nicht vor,
19:39noch so lange zu warten.
19:42Ich auch nicht.
19:47Weißt du, was komisch ist?
19:49Ich wollte nie heiraten.
19:51Ich fand das immer
19:52total spießig.
19:54Und dann habe ich die ausgelacht,
19:55die es trotzdem getan haben.
19:58Und jetzt?
19:59Jetzt kommt mir jeder Tag,
20:01an dem ich auf unsere Hochzeit
20:03warte, vor wie
20:05wie eine Ewigkeit.
20:10Weißt du, was auch
20:11kein Zufall ist?
20:13Hätte ich meinen Job
20:14als Fensterputzerin
20:15nicht verloren,
20:16dann wäre ich Amelie
20:17nie begegnet
20:18und wir beide
20:18hätten uns nicht getroffen.
20:23das war Schicksal.
20:25Das ist Liebe.
20:29Du bist die Liebe
20:30meines Lebens.
20:34David, ich liebe dich.
20:37Ich liebe dich
20:38bis ans Ende
20:39des Universums.
20:47Ich muss dich küssen.
20:50Darf ich dich küssen?
21:04Ich habe nochmal
21:05über unser Gespräch
21:06schon gestern Abend
21:06nachgedacht.
21:08Du hast natürlich
21:09vollkommen recht,
21:09mit Kindern ist das
21:10alles viel schwieriger.
21:11Da musst du ja
21:12an tausend Dinge denken,
21:13bevor du so einen
21:14Schritt tun kannst.
21:15Das habe ich überhaupt
21:16nicht bedacht.
21:17Naja,
21:18in so eine Rolle
21:19wächst man mit der Zeit hinein.
21:21Ja, ich musste
21:21in den letzten Jahren
21:22nur an mich denken.
21:24Naja,
21:24jedenfalls auf dem Weg
21:25zum Bäcker
21:25habe ich eine Kollegin
21:26angerufen.
21:27Jasmin soll sich
21:28bei ihr melden.
21:28Wenn sie einen guten
21:29Eindruck macht,
21:30übernimmt sie sie vielleicht.
21:32Ach, das wäre ja
21:32großartig.
21:33Sie zerbricht sich
21:34sowieso schon die ganze
21:35Zeit den Kopf,
21:36wo sie eine neue
21:36Lehrstelle herbekommen soll.
21:38Ja, damit hätten wir
21:39schon mal ein Problem
21:40gelöst.
21:41Und die anderen,
21:42die lösen wir auch.
21:43Na klar.
21:46Allerdings sollten wir
21:47uns nicht allzu viel
21:47Zeit lassen.
21:48Du weißt,
21:48Sebastian macht ein
21:50bisschen Druck.
21:52Ja,
21:53das hast du gesagt.
21:55Das sollte kein
21:56Vorwurf sein.
21:58Matthias,
21:59du musst mich jetzt
21:59nicht mit Samthandschuhen
22:01anfassen,
22:01nur weil wir gestern
22:02nicht einer Meinung waren.
22:03Das mache ich nicht.
22:04Ich wollte dich nur
22:05vorsichtig daran erinnern,
22:07dass du
22:08eine Entscheidung
22:08treffen musst.
22:11Aber deine Entscheidung
22:12steht doch.
22:13Also,
22:14sag Sebastian zu.
22:16Und was ist mit dir?
22:17Für den Fall,
22:18dass ich nicht mitkomme,
22:19kannst du immer noch...
22:19Nein, nein, nein,
22:20das kommt überhaupt
22:20nicht in Frage.
22:21Entweder wir gehen
22:22gemeinsam oder gar nicht.
22:32Raphael, du weißt doch,
22:33dass ich um diese Zeit
22:34ins Krankenhaus muss.
22:36Tut mir leid,
22:37daran habe ich nicht gedacht,
22:38aber ich muss dir
22:38unbedingt etwas sagen.
22:40Wir haben zwar ausgemacht,
22:41dass du mich anrufen kannst,
22:42aber doch nicht Tag und Nacht.
22:44Ja,
22:45entschuldige.
22:46Ich werde versuchen,
22:47es ganz schnell zu machen.
22:49Schieß los.
22:49Wenn du von deiner Wohnung
22:50zum Krankenhaus gehst,
22:52dann kommst du doch
22:52nach der dritten Straße
22:53an einer kleinen Cocktailbar
22:54vorbei.
22:55Woher weißt du das?
22:56Wenn du mich lässt,
22:57dann könnten wir
22:58heute Abend da sitzen
22:59und zusammen
22:59einen Cocktail trinken
23:00oder zwei.
23:02Ist nur ein Vorschlag,
23:03aber du musst dich
23:03ganz schnell entscheiden,
23:05sonst bekomme ich
23:05meinen Flug nicht mehr.
23:07Du bist ja total verrückt.
23:08Wie stellst du dir das vor?
23:10Ich stelle mir das
23:11sehr, sehr schön vor.
23:13Ich muss meine Wohnung
23:14noch aufräumen,
23:15einkaufen,
23:16gehen zum Friseur.
23:17Ein bisschen arbeiten
23:18muss ich zwischendurch auch noch.
23:19Wie soll ich das denn alles schaffen?
23:21Ich kann das Ticket
23:22natürlich auch noch umbuchen.
23:23Sagen wir auf nächste Woche?
23:25Untersteh dich.
23:27Ich will dich heute sehen
23:28und keinen Tag später.
23:29War ein Scherz.
23:30Ich kann es doch auch kaum erwarten,
23:32dich endlich wiederzusehen.
23:33Ach, Raphael.
23:35Wie lange ist das her?
23:37Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.
23:39Ja, länger.
23:40Viel länger.
23:41Aber diesmal soll es für immer sein.
23:44Sag so etwas nicht, Raphaelito.
23:46Am Ende glaube ich dir noch.
23:47Das ist mein Ernst.
23:48Ich muss jetzt los
23:49sonst werde ich nicht
23:50rechtzeitig fertig.
23:51Bis heute Abend, mein Schatz.
23:53Bis heute Abend.
24:06Peter,
24:08kann ich dich in meinem Büro sprechen?
24:13Hast du irgendetwas zu sagen?
24:15Morgen.
24:18Morgen.
24:20Alles in Ordnung?
24:22Klar, warum nicht?
24:26Frank.
24:28Nein, Peter, das ist vorbei.
24:30Wirklich?
24:33Aber wenn es nichts mit ihm zu tun hat, womit dann?
24:36Peter, warum gehst du nicht einfach zu deiner Isabelle
24:38und wirst glücklich und lässt mich in Ruhe?
24:41Weil du mehr für mich bist als nur eine nette Kollegin.
24:45Du bist eine Freundin.
24:46Und es gab eine Zeit, da hätte ich nichts dagegen gehabt,
24:49wenn daraus noch viel mehr geworden wäre.
24:50Peter, das ist vorbei.
24:53Ein für allemal.
24:54Die Zeiten sind vorbei.
24:55Ich wünsche mir von Herzen,
24:57dass du glücklich wirst.
24:58Und du hast es auch verdient.
25:03außerdem...
25:11Entschuldigung.
25:18One, two, three, four.
25:21Hin und her.
25:22Oh yeah.
25:23Ist so schwer.
25:25Ist nicht schwer.
25:25Hab heute nicht geschlafen.
25:27Und nur an dich gedacht.
25:30An mich.
25:31Hin und her.
25:32Mhm.
25:33Immer mehr.
25:35Du bist in meinem Herzen.
25:38Bei Tage und bei Nacht.
25:42Einmal mit dir.
25:44Jetzt oder hier.
25:48Ähm.
25:50Ist doch nicht...
25:50Drei Felder sind noch frei.
25:52Drei Felder sind noch frei.
25:54Nee, nee, nee, nee.
25:54Stopp.
25:55Das ist nicht der Originaltext, Lena.
25:57Ja, aber mit den drei Feldern
25:58finde ich ziemlich anspruchsvoll.
26:00Darauf bestehe ich.
26:01Ja, stimmt.
26:01Drei Felder sind wirklich
26:02höchst anspruchsvoll.
26:03Deswegen wird es auch hier
26:04im Text übertragen.
26:05Und da kommen wir auch schon
26:06zur zweiten Strophe.
26:10Zweimal mit dir.
26:12Eins, zwei, drei, vier.
26:14Will mich verlieben.
26:17Ist doch nicht dabei.
26:21Bravo, bravo, bravo.
26:23Ihr seid begnadelte Dichter.
26:26Sehr begnadelt.
26:28Ach, es ist schön, euch zu sehen.
26:30Ihr seid einfach ein schönes Paar.
26:32Du hast deinem Enkel gute Gene mitgegeben.
26:34Ja, nicht nur meinem Enkel.
26:36Dir auch, Lena.
26:38Wenn ich in deinem Alter so jung
26:39und strahlend aussehe,
26:40dann wäre ich überglücklich.
26:41Ja, ja, Schluss jetzt.
26:42Sonst bilde ich mir noch was ein.
26:43Wo hast du eigentlich Fritz gelassen?
26:46Ihn bedrückt irgendetwas,
26:48aber er will mir partout nicht sagen,
26:49was es ist.
26:52Ja, dann rede ich mal mit ihm.
26:54Ach, danke.
26:57Dreimal mit dir.
26:59Jetzt oder hier.
27:01Jetzt oder hier?
27:02Drei Felder sind noch frei.
27:03Jetzt oder hier?
27:04Jetzt oder hier.
27:05Jetzt und hier.
27:13Rechnung.
27:14Weg.
27:15Auch Rechnung.
27:17Weg.
27:18Sollen sie es mir mit Mahnung schicken?
27:21Oh, jetzt muss ich bezahlen.
27:26Hallo, Toni.
27:28Da bist du hier.
27:30Hast du das Geld gefunden?
27:32Es gibt schlechte Nachrichten.
27:34Sag mir was Neues.
27:37Raphael ist wieder frei.
27:38Was?
27:39Ja, er stand plötzlich im Zimmer.
27:41Ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen.
27:43Bist du trotzdem an das Geld gekommen?
27:44Wie denn?
27:46Toni, ich bin froh,
27:46dass ich überhaupt bläden
27:47von dem Schloss gekommen bin.
27:48Vanessa, die Hälfte gehört mir.
27:50Ich brauche das Geld.
27:50Ich bin sonst erledigt.
27:53Wem sagst du das?
27:55Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben,
27:57bis wir da drankommen.
27:58Irgendwas müssen wir doch machen können.
28:00Das Problem ist,
28:01dass ich mich im Schloss
28:01erstmal nicht mehr blicken lassen kann.
28:03Wenn Raphael mich entdeckt,
28:04dann bin ich erledigt.
28:09Ich bin Lukas' Vater.
28:11Ich kann mich da ohne Probleme blicken lassen.
28:14Du musst mir nur sagen,
28:15wo ich suchen muss.
28:17Ist das dein Ernst?
28:18Ja, klar.
28:19Das habe ich doch schon mal gemacht.
28:21Wir müssen nur herausfinden,
28:22wann Raphael nicht im Schloss
28:23ist.
28:25Oder glaubst du, das Geld ist nicht mehr da?
28:27Keine Ahnung.
28:29Aber der Weg zum Geld,
28:30der führt über Raphael.
28:32Gib mir mal dein Handy.
28:39Hallo, Isabel.
28:40Ich bin's.
28:42Du, pass auf.
28:42Ich würde gerne noch
28:43ein paar Sachen aus dem Schloss holen.
28:45Ja, natürlich will ich Raphael
28:46nicht über den Weg laufen.
28:47Was?
28:50Wann war das?
28:52Und du bist dir sicher,
28:53dass du das richtig verstanden hast?
28:57Du bist dein Schatz.
28:58Dank dir.
28:59Ciao.
29:00Was ist denn passiert?
29:01Sag doch.
29:03Raphael fliegt zu seiner kleinen Freundin
29:05nach Rio.
29:06Heute noch.
29:07Da fliegt der bestimmt
29:08mit leeren Händen hin.
29:10Wir müssen uns beeilen.
29:12Mir schweben da gerade
29:13ein paar ganz andere Gedanken vor.
29:16Aber dann musst du mitmachen.
29:17Du, ich bin dabei.
29:20Ich bin dabei.
29:22Ich bin dabei.
29:28Ich bin dabei.
29:28Ich bin dabei.
29:34Ich bin dabei.
29:40Ich bin dabei.
29:59Ich bin dabei.
30:26Ich bin dabei.
30:33Gaby, warum hast du mich geküsst?
30:37Die Hormone.
30:38Tut mir leid, hat nichts zu bedeuten.
30:40Das Gefühl hatte ich allerdings schon.
30:42Ich weiß, du bist mit Isabel zusammen
30:43und das respektiere ich auch.
30:45Aber warum hast du mich...
30:46Ich habe einfach die Kontrolle verloren, okay?
30:48Es tut mir leid, es kommt nicht wieder vor.
30:50Aber vielleicht sollten wir darüber reden,
30:52warum man die Kontrolle verliert, oder?
30:54Peter, wir sollten es, glaube ich, wir sollten es, glaube ich,
30:56wir sollten es, glaube ich, einfach dabei belassen, weil es ist...
31:00Hallo?
31:02Darf ich?
31:05Was ist das?
31:05Was ist denn hier?
31:07Was ist denn hier?
31:07Was ist denn hier?
31:07Ich war in der Gegend und da dachte ich, gucke ich doch mal kurz vorbei.
31:10Nein.
31:11Und keine Angst, ich habe nichts Intimes vor.
31:19Ist sie noch sauer wegen der Knutscherei in der Zelle?
31:23Ach, nein.
31:31Dankeschön.
31:31Bitte sehr.
31:35Hallo?
31:36Kommt rein.
31:40Okay.
31:41Mama.
31:42Hey, Tine.
31:43Richard.
31:44Hey, Paps.
31:45Mama, leg ab.
31:47Kaffee oder Tee?
31:50Nein, danke.
31:52Setzt euch doch.
31:54Ich fang du an.
31:57Besser, wenn du es sagst.
32:00Also gut.
32:02Also die Sache ist die, Christine und ich,
32:06nee, fang lieber anders an.
32:11Also ich habe irgendwann festgestellt,
32:14dass ich mit meinem Leben nicht mehr so zufrieden bin wie früher.
32:17Früher war ich einfach robuster, stabiler.
32:20Ich glaube, das ist das richtige Wort.
32:24Paps?
32:27Ja.
32:28Jedenfalls, ich mache eine Therapie
32:29und Christine ist meine Therapeutin.
32:32Jeden Dienstag von vier bis fünf.
32:35Aber wieso?
32:36Ich meine, hast du eine Midlife-Prisis, oder?
32:38Habe ich.
32:40Stimmungsschwankungen mit depressiven Anzeigen.
32:42Ja, ja.
32:44Ich wusste einfach nicht, wie ich darüber reden soll.
32:46Ich wollte unbedingt mit jemand Fremden darüber sprechen.
32:49Aber ihr duzt euch doch.
32:52Das hat sich so ergeben.
32:54Dann seid ihr ja sogar kein Liebespaar.
32:58Habe ich mir doch gleich gedacht.
33:21Und was haben Sie hier zu suchen?
33:23Du hast doch auf David geschossen.
33:26Und was geht Sie das an?
33:28Was bist du nur für ein Mensch?
33:31Was auch immer er dir getan hat.
33:34David ist dein Sohn.
33:37Ja.
33:38Ich bin sehr betroffen.
33:40Aber jetzt muss ich meinen Flieger kriegen.
33:42Das könnte dir so passen.
33:44Wir beide gehen jetzt zur Polizei
33:46und du legst ein Geständnis ab.
33:48Das bist du deinem Sohn schuldig.
33:50Fassen Sie mich nicht an.
33:52Ich bin dein Vater.
33:54Sie sind nicht mein Vater.
33:57Mein Vater war Clemens von Ahrensberg.
34:02Gott sei Dank muss er nicht mehr miterleben,
34:04was aus dir geworden ist.
34:06Er würde sich deiner genauso schämen
34:10wie ich.
34:22Ah, nein.
34:23Raphael! Raphael!
34:27Raphael!
34:29Ich habe keine Luft!
34:41Zum Flughafen.
34:44Gerne.
35:07Ich bin so großartig.
35:10Spassel!
35:16Du hast dich in die Tür.
35:16Ich bin so großartig.
35:16Get stЯt!
35:17Du hast dich in die Tür."
35:22Hör dir.
35:22Ich bin wirklich�.
35:23Ich bin wirklich aus dem Kasten.
35:23Ich bin mit einer Elemente!
35:23Ich bin wirklich von der Tür.
35:23Ich bin wirklich von der Tür Lockung.
35:28Fritz, wo steckst du?
35:32Ich kann nicht mehr los.
35:37Fritz, was ist? Brauchst du Hilfe?
35:40Ich kann nicht mehr.
35:47Oh Gott, deswegen sag doch was, Fritz.
35:50Fritz, Isabel, Janka, Fritz, hörst du mich?
35:55Fritz, sag doch irgendetwas, bitte.
35:58Fritz.
35:59Was ist denn passiert?
36:00Ich weiß es nicht. Er ist am Telefon, Fritz, und er kann nicht richtig sprechen.
36:04Ich glaube, er braucht einen Arzt, aber ich weiß nicht, wo er steckt.
36:07Wir müssen ihn finden, Fritz.
36:09Fritz!
36:28Hey.
36:35Aha.
36:37Familienversammlung.
36:38Jetzt setz dich erst mal.
36:41Ist doch nichts passiert, oder?
36:42Nein.
36:45Es geht um Mallorca.
36:47Du wirst mit Matthias dort hingehen.
36:48Und deshalb haben wir versucht, ein paar Dinge vorher zu regeln.
36:51Ja, bis Emma in den Kindergarten kommt, werde ich mich ab und zu um sie kümmern.
36:54Ich bin ja schließlich ihre Tante.
36:56Ich kann sie auch mit aufs Schloss nehmen.
36:58Janka mag sie ja auch total gerne.
37:00Ich muss meine Ausbildung also nicht abbrechen.
37:02Und wenn ich mittags von der Schule komme, übernehme ich die Kleine.
37:05Ja, und wann machst du deine Hausaufgaben?
37:08Sobald ich abends zur Arbeit komme.
37:09Außerdem zieht Papa vielleicht wieder hier ein, wenn du mit Matthias auf Mallorca bist.
37:14Und jetzt wollt ihr wissen, was ich dazu beitrage?
37:17Nein.
37:18Wir wollten dir nur noch mal sagen, dass das für uns total in Ordnung ist.
37:22Wir haben hier alles voll im Griff.
37:24Du kannst also beruhigt in ein neues Leben starten.
37:26Ohne dir Sorgen um uns zu tun.
37:29Oh Gott.
37:32Ihr seid ja so süß.
37:33Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
37:35Ihr seid ja völlig verrückt.
37:37Mama, du hast so viel für uns getan.
37:38Wir wollen jetzt einfach mal was zurückgeben.
37:40Hör auf, gleich finden Sie wieder an zu heulen.
37:42Das ist so ein Quatsch.
37:43Ich höre ja gar nicht.
37:46Wir wollen, dass es dir gut geht und dass du mit deinem neuen Leben glücklich wirst.
37:52Ich liebe euch.
37:57Danke.
38:00Also, ich verstehe das nicht.
38:01Er kann sich nicht in Luft aufgelöst haben.
38:04Soll ich denn mal die Krankenhäuser durchrufen?
38:06Die Krankenhäuser?
38:08Ja, nicht, dass was Flimmes passiert ist, aber sicher ist sicher.
38:12Großmama, was macht ihr denn hier draußen?
38:15Bin die wieder abgehauen?
38:16Fritz ist verschwunden.
38:17Wie verschwunden?
38:18Was soll das heißen?
38:19Er hat mich eben angerufen, aber seine Stimme, die klang so komisch.
38:23Ich konnte ihn kaum verstehen.
38:24Und dann war die Leitung plötzlich tot.
38:27Hat er denn gesagt, von wo er angerufen hat?
38:29Eben nicht, das ist es ja.
38:30Janka hat schon den ganzen Park abgesucht.
38:32Okay, jetzt mal ganz in Ruhe.
38:34Wann hast du ihn zum letzten Mal gesehen?
38:36Beim Frühstück.
38:38Na ja, dann wird er einen kleinen Spaziergang machen.
38:39Eben nicht.
38:40Er sagt mir doch immer Bescheid, wenn er weggeht.
38:43Und was ist, wenn er doch noch im Schloss ist?
38:46Aber dann hätte er mich doch nicht angerufen.
38:48Dann hätte er gestürzt.
38:49Er kann sich selbst nicht helfen.
38:52Oh Gott, ja, Fritz.
38:54Fritz!
39:05Hey.
39:05Hey, Pia.
39:07Hey.
39:10Na, wie sieht's aus?
39:16Das heißt, du hast eine Entscheidung getroffen?
39:20Natürlich ist Mallorca wunderschön.
39:23Aber offensichtlich nicht schön genug.
39:30Micha, Jasmin und Emma.
39:33Ja.
39:36Aber auch David und Lena und meine neue Arbeit.
39:42Na ja, gegen so ein volles Leben kommt eine sonnige Insel einfach nicht an.
39:48Es tut mir leid.
39:51Ich hab dir doch gesagt, dass ich jede Entscheidung akzeptiere, die du triffst.
39:55Ich muss nur ganz schnell Sebastian anrufen, damit er sich eine neue Geschäftsführer sucht.
40:03Ein eigener Laden auf Mallorca, das war doch immer dein Traum.
40:08Und was wird dann aus uns?
40:10Wir telefonieren, wir mailen.
40:14Ich werde dich natürlich besuchen.
40:18Eine Fernbeziehung?
40:22Ja, so nennt man das wohl.
40:25Weißt du, was ich denke?
40:28Der wahre Grund, warum du nicht mitkommen willst, ist nicht Köln, ist nicht deine Familie, ist nicht deine neue Arbeit.
40:33Der wahre Grund ist, dass du mich nicht liebst.
40:36Jedenfalls nicht so, wie man einen Menschen lieben sollte, mit dem man ein neues Leben beginnen will.
40:52Fritz, um Gottes Willen, Fritz, hörst du mich?
40:59Fritz, sag was.
41:01Oh mein Gott, tu mir das nicht an.
41:04Bitte, lass mich nicht allein.
41:10Bitte, lass mich nicht allein.
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