- vor 5 Monaten
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Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Theodor Grädler
#kommissar #zdf
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Theodor Grädler
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TVTranskript
00:00Musik
00:30Grüß Gott, Herr Küster
00:41Grüß Gott, wieso ist denn der schon raus?
00:43Seine acht Jahre sind rum
00:44Acht? Der bekam doch zehn
00:46Acht
00:47Die restlichen zwei haben Sie ihm geschenkt
00:50Vielleicht, weil er immer gesagt hat, er war es nicht gewesen
00:53Wie wollen Sie es zu uns?
00:54Ja, ja
01:00Danke, alles geht schon, geht schon
01:15Danke, Herr
01:30Nichts hat sich in diesen acht Jahren verändert
01:36Wirklich ein selten dämliches Büro
01:40Die beiden Schreibtischlampen sind neu
01:42Ja, und ein paar schöne neue Urkunden
01:44Ich habe noch nie jemand getroffen, der so viel Fantasie hat
01:50Und so wenig Geschmack
01:52Danke, Herr
01:57Wie Sie das so schreiben
02:11Das klingt fast so, als wäre ich ein alter Mann und
02:16Und Sie hätten mir aufgeholfen
02:19Welcher Jahrgang sind Sie?
02:25Sie sind zwei Jahre älter als ich
02:28Acht Jahre jünger wäre ich, wenn Sie mich nicht um diese acht Jahre beschissen hätten
02:33Ich bin nicht das Gericht, Herr Pagen
02:35Erst kommt einer und
02:36Stiehlt mir sechs Jahre mit seinem idiotischen Krieg
02:40Und dann kommen Sie und stiehlt mir nochmal acht Jahre dazu
02:44Sind Sie jetzt fertig?
02:47Ja
02:48Wenn Sie wollen, können wir aufgrund des Vorfalls für Ihre Sicherheit irgendetwas tun
02:54Das könnte Ihnen so fassen
02:57Und dann willst du mich wieder an der Leine haben, was?
03:06Eines ist klar
03:07Die Sache ist für mich nicht erledigt
03:10Soll das eine Drohung sein?
03:12Können Sie halten wie ein Dachdecker
03:13Ich will von Ihnen meine acht Jahre wieder haben
03:17Also Köster, was ist denn nun rausgekommen?
03:23Gar nichts, Herr Müllinger
03:25Herr Pagel behauptet, Singer
03:27Einer seiner Kompagnons hätte den Anschlag verübt
03:30Oder verüben lassen
03:31Die wollten ihn los sein
03:33Aber etwas ähnliches hat er vor acht Jahren in dem Prozess auch schon behauptet
03:37Nicht er hätte Kirschmann getötet, sondern Singer und so weiter und so weiter
03:41Ja, bleiben Sie dran, Köster
03:43Fragen Sie ihn weiter
03:45Selber habe ich mir den Killer bestellt
03:51Sehen Sie, jetzt sagt er wieder, er hat den Killer selber bestellt
03:55Aber warum?
03:57Warum?
04:02Jetzt überlegt er gerade
04:03Ich halte es ja umlaufend, Herr Müllinger, ja
04:05Wiedersehen
04:06Ich habe Jochen Hirschmann nicht umgebracht
04:25Seit wann ist denn das Foto da?
04:43Es hat mir einer geschickt
04:44Was ist denn?
04:54Wiedersehen
04:54Bitte
04:55Kert, Martin
05:02Ja
05:02Kert, du musst dich gleich an Fagel hängen, der ist eben ausgegangen
05:06Und du, Martin, nimmst dir mal ja eins, noch einen Mann
05:09Und kümmerst dich um Singer
05:10Erich Singer, rund um die Uhr, ja
05:12Ach, wer ist bitte, Erich Singer?
05:19Das ist eine gute Frage, Mensch
05:20Das ist ja klar, das kannst du ja gar nicht wissen
05:22Das ist ja acht Jahre her
05:23Besorg dir die Akten Pagel
05:25Auch von der Justiz
05:27Den Prozess
05:27Beschäftige dich damit
05:29Wenn du durch bist, gibst du mir die Akte, ja
05:30Das Ganze sofort
05:31Mensch, wie die Zeit vergeht
05:35Acht Jahre
05:37Das Ganze ist ja okay, ja da ist ja auch Achtung, ja das ist ja für die Akte Jabbat
05:38Das Ganze soll ja auch mal sein können, da ist ja auch schon mal ein paar Zeitungsrate
05:40Untertitelung des ZDF, 2020
06:10Entschuldigung
06:13Ja
06:14Ich hab Hagel verloren, vor einer Stunde schon
06:19Irgendwie hat er was gemerkt
06:24Ja, es ist gut, klar
06:25In Ordnung
06:27Es tut mir leid, Herr Köster
06:30Na ja, es ist in Ordnung, gute Nacht
06:32Mir tut es auch leid
06:38Es ist ja ganz was Neues bei Ihnen
06:40Wo sind Sie? Sind Sie zu Hause?
06:43Ich bin nicht zu Hause
06:43Ich hoffe, Sie sitzen über meinen Akten
06:49Ja, ich sitze über den Akten, damit ich besser schlafen kann
06:54Das war eine schöne Gute-Nacht-Geschichte für Sie
06:59Die will ich Ihnen mal erzählen
07:01Das Foto da an der Tür
07:08Das aus Afrika auf dem Flugplatz im Krieg
07:10Das sind Sie doch, nicht?
07:13Aha
07:14Dann passen Sie mal schön auf
07:17Es war mal ein Schütze Arsch, der war Kratmelder
07:21Das ist schon über 30 Jahre her
07:22Das war ich
07:24Der hat in dem Sommer damals, als man auf den Schutzblenden der Panzerspiegel herbraten konnte
07:29Der hat damals in der Wüste einen aufgelesen, einen anderen Kratmelder
07:33Der war drei Viertel tot
07:36Zusammengeschossen von Tiefliegern
07:39Ja, sind Sie überhaupt noch da?
07:45Ja, das war ich
07:46Guck mal, guck mal
07:50Den habe ich dann aufgeladen auf meinen Krat
07:53Später bin ich stecken geblieben
07:54Da habe ich ihn dann die restlichen vier Kilometer getragen
07:59Bis zur nächsten Einheit
08:00Ich habe versucht rauszukriegen, wer der andere war
08:03Aber das ist mir nicht gelungen
08:04Wo sind Sie?
08:07Ich würde Sie gerne sehen
08:08Nee, tut nicht nötig, Herr Köster
08:13Wirklich nicht
08:13Gute Nacht
08:14Ja, komm mal her
08:32Ja
08:32Es tut mir leid, du musst weitersuchen, Herr Pagen
08:38Ich brauche ihn sofort
08:39Was, denn ich allein?
08:41Wie soll ich das denn machen?
08:43Ist das ein Befehl oder ein Auftrag?
08:45Nein, das ist mir eine Bitte
08:46Ja, aber wie soll ich denn
08:48Na ja, das ist ein Auftrag
08:49Also eine Fahndung und zwar sofort
08:51Möglichst gestern
08:53Das Foto da an der Tür, das aus Afrika auf dem Flugplatz im Krieg
09:13Das sind Sie doch
09:15Das sind Sie doch, nicht?
09:17Aha
09:17Dann passen Sie mal schön auf
09:19Jetzt machen wir einen Schütz
09:22dem Flugzeug im Krieg
09:24K tut hier
09:25Das ist nicht nur so
09:26, sondern es geht
09:26Sie doch
09:27Sie doch
09:28Sie doch
09:29Gehe
09:31Sie doch
09:31Schütz
09:32Sie doch
09:32Sie doch
09:33Sie doch
09:33Sie doch
09:35Sie doch
09:36Sie
09:37Sie doch
09:37Sie doch
09:38Sie doch
09:39Das war's für heute.
10:09Tja, Kamerad Köster.
10:30Ah, bitte sagen Sie das Wort nicht, Herr Pagel.
10:35Ich mag das nicht.
10:37Ich wollte mich nur bei Ihnen bedanken.
10:46Ist schon zu lange her.
10:48Schwamm drüber.
10:49Ich hab mich auch nur erinnert, weil auf dem Krat der Elfriede stand.
11:04Ihr Gesicht war ja damals ganz mit Blut verschmiert.
11:13Ja, die Erinnerung geht immer mehr weg.
11:20Ist auch gut so.
11:21Ja, das ist merkwürdig.
11:23Ich hab auch nur noch so ein paar Bilder im Kopf aus der Zeit.
11:28Die Wüste.
11:30Ich hab auch versucht, sie zu finden damals, als sie mich im Lazarett abgeliefert haben.
11:34Aber die wussten ja nicht, von welcher Einheit sie sind.
11:36Na, jetzt haben Sie mich ja gefunden.
11:38Prost.
11:39Prost.
11:40Danke.
11:40Ich hab ja immer gesagt, Sie haben Fantasie.
11:53Ja, Sie haben gesagt, Sie haben noch nie jemand getroffen, der so wenig Geschmack hat, bei so viel Fantasie.
11:59Woher wissen Sie eigentlich, was ich für einen Geschmack habe?
12:02Ich hab ja die Büros nicht eingerichtet.
12:03Na ja, ist auch wieder wahr.
12:08Aber kommen Sie mir jetzt bloß nicht mit diesem dämlichen Polizeigequatsche,
12:13dass der Täter immer wieder an den Tatort zurücklatscht.
12:19Ich bin kein Mörder, Herr Köster.
12:22Ja, was machen Sie denn hier?
12:26Haben Sie keine Angst, dass Ihre Kompagnons Sie hier finden?
12:29Sie haben doch immer in dem Prozess behauptet, die hätten Ihnen hier eine Falle gestellt.
12:36Ich finde mich ja nicht.
12:39Der Besitzer der Pension ist neu.
12:43Hier kennt mich niemand.
12:44Aber warum gehen Sie nicht nach Hause?
12:46Nach Hause?
12:48Nach Hause ist gut.
12:51Wo denn?
12:57Nach dem Prozess.
12:59Sie hat meine Frau scheiden lassen.
13:01Das stellen Sie mal vor, die wollte nicht mit einem Mörder verheiratet sein.
13:04Aber vorher hat sie noch Sie und die Kinder, die konnten ausgeplündert.
13:08Dann haben Sie das Haus verkloppt und weg waren Sie.
13:10Prost.
13:11Prost.
13:16Also, wie war das damals?
13:19Ja, da gibt es nicht viel zu erzählen.
13:22Als ich da im Lazarett zu mir kam...
13:24Ich rede nicht von Ihnen, Herr Köster, ich rede von mir.
13:26Von dem Toten da unten, von dem Zimmer hier.
13:29Aber nicht die Absicht, mit Ihnen über diesen Fall zu reden.
13:32Die Sache ist gelaufen.
13:33Ich will aber mit Ihnen reden.
13:36Für mich ist die Sache nicht gelaufen, Herr Köster.
13:39Sie schulden mir acht Jahre Leben, Herr Köster.
13:41Eigentlich wollen Sie doch sagen, ich schulde Ihnen mein Leben.
13:52Scheiße.
13:54Ich habe Ihnen schon gesagt, Schwamm drüber.
13:56Was das betrifft, sind wir seit heute früh quitt.
14:12Aber das?
14:14Das da.
14:16Hier.
14:17Hier.
14:18Hier.
14:18Da!
14:19Hier, hier, hier.
14:23Fingerabdrücke!
14:26War Ihnen nicht zu viel, Herr Köster?
14:28Zu dick?
14:29Zu perfekt?
14:35Singer und Jelenik.
14:37Die haben gewusst, dass ich hier öfter mit einer Frau...
14:40Na ja, dass ich hier mit einer Frau schlafe.
14:45Und auf der 08, da waren ja auch meine Fingerabdrücke auf der 08, mit der Jochen Hirschmann da unten erschossen worden ist.
14:54Das war Ihnen nicht zu dick, Herr Köster.
14:58Ich gratuliere, Ihr Meisterstück.
15:01Aber ich war es nicht.
15:13Jochen Hirschmann war mein Freund.
15:20Das ist noch nicht erledigt.
15:25Das ist noch nicht gelaufen, Herr Köster.
15:28Guten Abend.
15:38Bitte?
15:38Entschuldigen Sie.
15:39Ja, bitte?
15:40Sind Sie Frau Pagel?
15:41Können Sie nicht lesen.
15:46Ach, entschuldigen Sie.
15:47Wiedersehen.
15:49Pagel?
15:50Ja?
15:51Ja, die haben hier früher mal gewohnt.
15:54Ich glaube, der sitzt.
15:56Wegen Mord oder irgend sowas.
15:57Danke.
15:59Gute Nacht.
16:00Gute Nacht.
16:02Ja, komm.
16:03Komm.
16:10Herr Jelinek und Herr Singer haben Ihnen eben erklärt, dass Sie mit Pagel noch keinen Kontakt hatten,
16:18seit er entlassen worden ist.
16:20Entschuldigung.
16:26Wenn ich störe, dann kann ich...
16:28Bleib schon ruhig, Herr.
16:29Wie war das noch mit?
16:31Brenner.
16:32Ah, Brenner.
16:33Herr Brenner wollte sowieso gerade gehen.
16:37Ja, also dann, äh, auf Wiedersehen.
16:40Auf Wiedersehen, Herr Brenner.
16:42Auf Wiedersehen.
16:42Wiedersehen.
16:43Haben Sie Pagel gefunden?
16:53Nein, niemand hat ihn gesehen.
16:57Ein scharfer Detektiv.
16:59Ich habe Sie schon immer bewundert.
17:01Sie können sich morgen im Büro von Rechtsanwalt Rodnick Ihren Scheck abholen.
17:05Kann er doch, Erwin.
17:07Entschuldige, ich, äh, ich werde einen anderen besorgen.
17:10Danke.
17:11Danke.
17:13Na, du hast wohl alles ganz schiefgegangen.
17:20Entschuldige.
17:25Ja.
17:30Und?
17:37Pagel hat sich heute Nachmittag einen Schießprügel besorgt.
17:41Bei Opa Schultes.
17:44Opa Schultes?
17:45Wieso gibt er ihm einen?
17:47Er hat ihn bedroht.
17:49Aber, aber das darf er doch gar nicht.
17:51Dann such ihn.
17:52Sag's ihm.
17:53Vielleicht schmeißt du ihn weg.
17:54Kein Köster.
18:08Das hat er noch nie gemacht.
18:10Kein Köster.
18:22Das hat er noch nie gemacht.
18:30Wann genau hast du das letzte Mal mit ihm gesprochen?
18:32Vor zehn Stunden.
18:35Willst du eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgeben?
18:40Da reißt er uns beide Ohren ab.
18:41Wieso läuft denn deine Fahne nach Pagel?
18:46Wo ist Köster?
18:47Ich will ihn sofort sprechen.
18:51Wir sagen's ihm, wenn wir ihn finden.
18:53Also irgendwas war da.
19:07Mit ihm und Pagel.
19:09Ich weiß nicht.
19:10Mit ihm und Pagel.
19:29Morgen.
19:31Morgen.
19:33Guten Morgen.
19:34Guten Morgen.
19:37Morgen.
19:38Morgen.
19:38Morgen.
19:39Morgen.
19:40Ist was?
19:44Sagen Sie mal, wo waren Sie denn?
19:46Ich habe in einer Pension geschlafen.
19:51Und was ist mit der Fahndung?
19:53Was für eine Fahndung?
19:54Herr Köster, ich war noch nicht im Bett.
19:56Warum?
19:59Wegen dieser Fahndung nach Pagel.
20:02Ach ja, ich habe ihn gefunden.
20:04Dürfen wir auch noch erfahren, wo Sie ihn gefunden haben?
20:12In einer Pension.
20:14Aha.
20:18Gerd, es tut mir leid, ich habe es vergessen.
20:20In Ordnung.
20:24Ach, noch was, Gerd.
20:26Du kannst nur noch drei Stunden schlafen.
20:29Um zwölf geht Pagel zu seinen Kompanions.
20:32Beschatten.
20:32Würden Sie mich bitte wecken?
20:35Ja, gern.
20:41Martin, bei dir muss ich mich extra entschuldigen, was?
20:43Ah.
20:44Aber ich habe noch was.
20:46Ich sollte mich doch um Singer kümmern.
20:48Als Pagel im Gefängnis war,
20:50haben sich Singer und sein Kompanion Jellinick
20:52ganz schön entwickelt.
20:54Sie besitzen jetzt fünf Kneipen,
20:55drei Bars und ein Pelzgeschäft.
20:58Und Dreckabstecken haben Sie auch.
21:00Genug.
21:00Illegale Autohandel und Waffenschiebereien.
21:06Das sind Ihre Haupteinnahmequellen.
21:08Und immer, wenn jemand verhaftet werden sollte,
21:10dann wurde einer Ihrer Geschäftsführer verknackt.
21:12Aber vor Pagel haben beide Angst.
21:16Wer weiß zu viel?
21:18Das ist sehr gut, Martin.
21:20Das ist sehr gut.
21:21Jetzt schläge ich mal ein paar Stunden schlafen.
21:24Ach, das lohnt sich doch nicht.
21:26Ich gehe nach nebenan und schreibe erst mal alles auf.
21:28Auch was der Singer so alles den ganzen Tag über gemacht hat.
21:31Ach, äh, Herr Köster?
21:33Ja?
21:34Kann ich Sie etwas fragen?
21:36Na klar.
21:36War irgendetwas zwischen Pagel und Ihnen?
21:42Wir kennen uns aus dem Krieg.
21:44Aus welchem Krieg?
21:47Na, 1870 wird es nicht gewesen sein.
21:49Im Ersten Weltkrieg bin ich geboren,
21:51du wirst wohl der Zweite, ne?
21:53Ja, der Zweite.
21:54Ich bin immer an, wenn noch was ist.
22:24Ich bin immer an, wenn noch was ist.
22:54Ich bin immer an, wenn noch was ist.
23:24Ich bin immer an, wenn noch was ist.
23:54Ich würde euch nicht raten, was gegen mich zu machen.
24:20Draußen ist das halbe Präsidium versammelt.
24:26Du hast ja einer Walter besorgt.
24:32Bei solchen Freunden?
24:33Seit gestern früh weiß ich ja, was los ist.
24:39Was soll denn das?
24:40Was ist denn los?
24:41Immer noch eure Waffengeschäfte?
24:49Ich wollte das damals nicht.
24:52Jochen auch nicht.
24:53Und ich werde nicht so sterben wie Jochen Hirschmann.
24:58Ich möchte Sie bitten, solche Bemerkungen zu unterlassen.
25:00Halt doch die schlauze Erwinchen!
25:02Du weißt doch genau, was hier gespielt wird!
25:08So.
25:10Und jetzt wollen wir über meine Anteile reden.
25:12Er wird dir das erklären.
25:20Es ist seinerzeit bei den ersten Gesellschafterverträgen versäumt worden,
25:25diese, diese Gesellschaften in das Handelsregister einzutragen.
25:29Ich selbst, der war damals noch nicht dafür verantwortlich.
25:34Ein Wunder, so zu sagen, dass das nie aufgekommen ist.
25:38Während ihrer Abwesenheit haben die Herren Jelinek und Singer
25:40wegen der Rechtsungültigkeit dieser ersten Verträge
25:44neue Verträge gemacht.
25:46Was soll das heißen?
26:13Sie...
26:14Sie sind raus.
26:16Jetzt habt ihr überzogen.
26:38Einer von euch dreien
26:40hat Jochen umgebracht.
26:46Ich habe acht Jahre gesessen.
26:55Aber ihr werdet mir das alles büßen.
27:02Alles, ich schwör's euch.
27:03Ich habe nicht vergessen, was Jochen für uns getan hat.
27:15Auch wenn's 30 Jahre her ist.
27:25Würden Sie jetzt bitte gehen?
27:26Ich bin rum.
27:38Ich bin討断.
27:48Na los, sag schon.
28:02Jetzt steht er mit dem Rücken zur Wand.
28:05Ich weiß nicht, ob das gut war.
28:08Das wirst du bald sehen.
28:12Dir taugt nichts.
28:15Ich will doch nie, wenn ich nur lacht.
28:18Meine Freunde haben schon wen geschickt.
28:24Entschuldige, Sie haben gesagt,
28:25können Sie uns vielleicht sagen, wie spät es ist?
28:28So was fragt man in einem Urladen.
28:32Und dann, dann haben Sie mich auf den Kopf geschlagen.
28:37Ich will trotzdem nie 08.
28:41Wenn was passiert, zahle ich dir so, ob er schuld ist.
28:45Na los, mach schon.
28:48Ja.
28:49Vielen Dank.
29:19Ich kann nichts dafür.
29:48Der Alte reißt dir den Kopf ab.
29:49Da kannst du dich auch verlassen.
29:51Ich habe einen Unfall gehabt.
29:53Und da war er weg.
29:55Der wievielte Unfall war das jetzt eigentlich?
29:57Mensch, lass mich in Ruhe.
29:58Das ist ein großes Kaliber, aber nur ein Schuss, der durchgegangen ist.
30:09Ja, der kann doch genauer bald kommen.
30:12Und der wird schon kommen.
30:14Wer hat einen Versuch gerade rauszufinden, wo er steckt?
30:15Wissen Sie, was mich wundert?
30:29Dass Sie nach den vielen Toten im Krieg ausgerechnet zur Mordkommission gegangen sind, habe ich mir eben überlegt.
30:38Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht.
30:43Vielleicht wollte ich was gegen das ewige Totschlagen unternehmen.
30:46Wollen Sie die Herren speisen?
30:51Vielleicht später.
30:53Bringen Sie mir ein Bier und ein Wodka.
30:54Wie war denn, dass du bei dem Treffen mit Ihren Kompagnons...
31:08Nichts war.
31:09Gar nichts.
31:12Ich weiß gar nicht, was Sie das angeht.
31:13Aber warum sitzen Sie denn überhaupt hier mit mir?
31:23Weil Sie noch leben?
31:27Hat sich schön sentimental, was?
31:29Das muss am Jahrgang liegen.
31:32Sie nicht?
31:35Nein.
31:38Ein Wodka.
31:41Ein Bier.
31:43Nach der Wüste haben Sie mich in den russischen Winter geschickt.
31:51Auf den Rückzug.
31:53Von daher mag ich Wodka.
31:57Wo haben Sie denn den Singer und den Jelinek kennengelernt?
32:01Später.
32:02In der Gefangenschaft.
32:05Danach habe ich über die Tour nachgemacht.
32:08Studiert.
32:10Wollte Lehrer werden.
32:13Sagen Sie, warum erzähle ich Ihnen das überhaupt alles?
32:16Das wissen Sie doch ganz genau.
32:18Ich wollte Ihnen mal eine Falle stellen.
32:21Sie sind nicht sentimental, nicht?
32:23Ich wollte Lehrer werden.
32:25Aber nach dem Krieg ging nichts in meinen Kopf rein.
32:28Und dann habe ich die alten Kumpels wieder getroffen.
32:31Und dann ging es nur noch ums Geld.
32:32Bis diese Freundschaft auch zu Ende war.
32:36Aber Sie haben ja die Kurve toll gekriegt nach dem Krieg, was?
32:40Mordkommission.
32:40Na ja, was soll man machen?
32:46Na, nun weinen Sie mal nicht gleich.
32:50Was wissen Sie über die Waffengeschäfte von Jelinek?
32:58Sie wissen doch was.
33:01Oder hängen Sie selbst mit drin?
33:03Nichts wissen Sie von mir, gar nichts.
33:10Ja, sicher am Anfang.
33:13Da war ich schon in so ein paar Geschäften mit drin.
33:17Aber dann vor acht Jahren sollte das losgehen im großen Stil.
33:22Hirschmann und ich waren dagegen.
33:23Anscheinend hatten wir doch was aus dem Krieg gelernt.
33:32Es ging auf Biegen und Brechen.
33:39Und dann war Hirschmann tot und ich acht Jahre aus dem Verkehr gezogen.
33:44So einfach ist das.
33:48Ja, warum haben Sie in dem Prozess nie was darüber gesagt?
33:53Aber tun Sie so naiv oder sind Sie so naiv?
33:58Was hätte ich denn beweisen können?
34:02Aber Hirschmann hat sie doch um 500.000 Mark betrogen.
34:08Ja.
34:12Das habe ich vergessen.
34:14Daran denke ich nicht mehr und darüber will ich auch nicht mehr reden.
34:19Mein Geld tötet man nicht.
34:21Aber wegen was anderem schon, oder?
34:28Ja.
34:36Haben Sie eigentlich eine Waffe?
34:41Bitte bedienen Sie sich.
34:43Hört's drauf mit dem Quatsch.
34:45Das habe ich heute schon mal gehabt.
34:46Da habe ich noch Übung drin.
34:47Was wollen Sie damit sagen?
34:50Nichts.
34:54Sagen Sie,
34:57wenn einer wegen einem Mord acht Jahre gesessen hat,
35:02macht dazu einen, den er nicht mal begangen hat,
35:06hat er doch noch einen frei.
35:08Das akzeptiere ich nicht mal als Witz.
35:10Nein, Herr Küster hier.
35:12Ja?
35:12Telefon bitte.
35:13Ja.
35:13Wollen Sie jetzt was zu essen sein?
35:22Ja.
35:25Und bringen Sie mir noch einen Wodka.
35:28Und was sagt der Arzt?
35:30Gegen 18 Uhr.
35:32Glatter Herzdurchschuss.
35:33Entfernung kann er nicht genau sagen.
35:35Bitte lasst die Leiche noch liegen.
35:40Ich komme sofort vorbei.
35:41Ich komme sofort vorbei.
35:41Ich komme sofort vorbei.
36:05Georg Singer ist erschossen worden.
36:18Wann?
36:20Gegen 18 Uhr.
36:21Na, dann bedienen Sie sich, Herr Küster.
36:36Unterschreibt Ihnen unter diesen Umständen jeder Haftrichter.
36:40Na los.
36:42Ist alles wieder genauso wie gehabt.
36:45Ich habe wieder kein Alibi.
36:51Und habe wieder ein Motiv.
36:56Jelinek und Singer haben mich heute Mittag aus allen Verträgen rausgesetzt.
37:03Ich muss weg.
37:04Bitte zahlen Sie mal für mich.
37:10Bitte sehr.
37:10Ich möchte zahlen.
37:19Wieso?
37:20Der Herr ist eben gegangen.
37:22Da müssen Sie alles zahlen.
37:25Ich zahle ja auch für alles.
37:28Herr Jelinek meint...
37:30Moment.
37:32Ist das nicht ein bisschen viel?
37:35Herr Jelinek.
37:37Erst Jochen Hirschmann.
37:38Und jetzt Georg Singer.
37:40Ach, wissen Sie, lesen Sie mal Zeitungen, was da so täglich alles passiert.
37:46Ja, da haben Sie natürlich recht.
37:49Ich lese auch bald keine Zeitung mehr.
37:53Also, wie war das?
37:55Sie, ich?
37:57Besser gesagt, wir.
37:59Wir waren vor 12 Uhr hier im Büro verabredet.
38:02Um 12.30 Uhr ist Herr Pergel gegangen.
38:05Gegen 15 Uhr hat Herr Singer das Büro verlassen.
38:09Herr Jelinek und ich sind dann weiterhin bis 20 Uhr hier im Büro gewesen.
38:14Wir haben gearbeitet.
38:16Sagen Sie mal, ich kenne Sie doch irgendwo her.
38:18Ich bin seinerzeit als Nebenkläger des Herrn Jelinek in den Prozess gegen Pagel aufgetreten.
38:25Gegen Herrn Pagel?
38:28Herrn Pagel aufgetreten.
38:30Der Tod von Herrn Hirschmann war seinerzeit ein großer Verlust für Herrn Jelinek.
38:35Geschäftlich, meine ich.
38:39Ich verstehe.
38:43Sagen Sie, Herr Jelinek, würden Sie mir bitte Ihre Termine für morgen und übermorgen nennen?
38:49Ich weiß zwar nicht, was Sie das angeht.
38:51Um 10 Uhr habe ich Konditionstraining im Sportcenter Allach.
39:02Um 11 Uhr bin ich mit dem Generalvertreter meiner Bierfirma verabredet.
39:06Dann ist Mittag, ich esse hier.
39:09Und am Nachmittag um 14 Uhr bin ich in der Pension Paradies.
39:16Bitte, was machen Sie da?
39:18Alle drei Monate suche ich mir da Künstler.
39:23Artisten.
39:26Für meine Unternehmung.
39:37Wo willst du hin?
39:38Mann, ich muss doch da rein.
39:39Der Alte will nicht gestört werden, hat er gesagt.
39:48Herr Köster.
39:51Herr Köster, ich hatte zwar keinen Auftrag, aber ich muss Ihnen sagen, dass Pagel aus der Pension verschwunden ist.
39:56Mit Koffer.
39:57Bezahlt hat er auch.
39:58Ich habe noch was für Sie.
39:59Was denn?
40:00Ich habe da einen Opa getroffen im Krankenhaus.
40:02Von dem hat Pagel eine Waffe, eine 08.
40:05Sollten wir hören, was der Opa so alles erzählt.
40:07Ich meine, Sie selber.
40:09Ja?
40:20Köster?
40:22Pagel?
40:23Wo stecken Sie denn?
40:28Ja, das könnte Ihnen so passen.
40:32Wie ich Sie kenne, haben Sie doch inzwischen mit einer Fahndung gegen mich laufen.
40:35Ja.
40:37Sie haben eine Waffe.
40:38Sie haben eine 08.
40:41Und der Opa liegt im Krankenhaus.
40:44Die Ellenix-Leute haben den zusammengeschlagen, sagt er.
40:48Pagel.
40:51Pagel!
40:52Sind Sie noch dran?
40:55Mensch.
40:56Pagel, kommen Sie doch her.
40:58Bring die Waffe mit.
41:00Mach doch keinen Mist.
41:01Ja, Moment, Moment, Moment.
41:04Hä?
41:04Wer hat denn einen Singer umgebracht?
41:06Ja, möglicherweise Jelinek.
41:11Aber ich kann es nicht beweisen.
41:14Ich kann es noch nicht beweisen.
41:16Ah, schon viel besser.
41:20Besser.
41:21Und Jochen Hirschmann?
41:24Sie.
41:26Oder Singer.
41:28Oder Jelinek.
41:29Herr Köster lernt.
41:32Herr Köster lernt.
41:34Kommt der Sache langsam näher.
41:36Und wer ist denn der Nächste, der umgebracht wird?
41:41Ich?
41:42Ich sicher nicht.
41:44Ich nicht.
41:44Das schwöre ich Ihnen.
41:46Pagel.
41:47Pagel, hören Sie zu.
41:49Ich höre, ich höre.
41:54Nicht Singer.
41:55Jelinek hat damals Hirschmann umgebracht.
41:59Wen hat er denn diesmal als Zeugen für sein Alibi?
42:02Sein Rechtsanwalt.
42:03Oh Gottchen.
42:07Herr Wendchen.
42:12Mich jedenfalls kriegt er nicht.
42:14Jelinek, das Schwein.
42:17Jetzt ist er selber dran, schon wegen Jochen.
42:20Was Jochen Hirschmann in Russland für mich getan hat, in der Gefangenschaft,
42:24da ist das Leben.
42:26Hier ein bisschen Leben, was ich damals geschleppt habe, in den Scheißdreck ging.
42:31Pagel, Sie kommen jetzt her, verdammt nochmal.
42:35Sagen Sie mal, wie reden Sie denn mit mir?
42:37Ich brauche Sie nicht.
42:38Ich habe die acht Jahre für den Mord schon im Voraus abgesessen.
42:41Pagel, kommen Sie her.
42:44Ich glaube, ich...
42:46Wissen Sie, ich kann...
42:48Ich mag Sie leiden.
42:49Wirklich.
42:50Mann, ist das mies.
42:55Hat der Jelinek eigentlich Telefon im Auto?
42:58Nein, hat er nicht.
43:00Also dann ist alles klar.
43:01Dann wird er gegen 13.30 sein Büro verlassen,
43:03beziehungsweise die Bar.
43:05Und im selben Moment, wo er ins Auto steigt,
43:07beginnt die Hausdurchsuchung.
43:08Klar?
43:09Auf den Schlag!
43:10Die Villa von Jelinek, die Chauffeurswohnung dort
43:12und wie heißt der zweite Mann von seiner Bodyguard?
43:16Meinhardt.
43:17Richtig, die Wohnung von Meinhardt.
43:19Und ich selbst bin in der Pension Paradies
43:21und möchte ständig auf dem Laufenden gehalten werden.
43:23Klar?
43:24Was sollen wir denn nun eigentlich finden?
43:25Nur Beweismittel.
43:26Ich brauche Beweismittel.
43:28Am liebsten wäre mir eine Waffe.
43:30Also los geht's, Männer.
43:31Die Durchsuchungsbefehle habe ich.
43:33Herr Köster!
43:34Ja?
43:35Herr Köster!
43:35Die haben die Kugel gefunden.
43:36Ist schon im Labor.
43:37Die meinen, stammt vielleicht aus einer 08
43:39auch Zimmerflag genannt.
43:41Ja, ich kenne den Ausdruck.
43:43Zimmerflag.
43:43Also los, Männer.
43:47Und was ist jetzt mit Pagel?
43:49Der Pagel kommt um 14 Uhr in die Pension.
43:52Woher wissen Sie das?
43:53Na, ich weiß es, Gerd.
43:55Deswegen kann die Aktion ja auch nicht vorher anlaufen.
43:57Ich brauche den Jelinek vor der Pension.
44:00Der Pagel will ihn erschießen.
44:02Und zwar genau an der Stelle,
44:03wo Hirschmann erschossen worden ist.
44:04Ja, aber der könnte ihn doch genauso gut
44:06schon vorher erleben, oder?
44:06Nein, das will er aber nicht.
44:09Er kommt in die Pension.
44:11Ja, aber warum?
44:13Ja, warum denn Pagel?
44:15Das ist ein sentimentaler Mensch.
44:19Aber das verstehst du nicht.
44:20Das verstehe ich wirklich nicht.
44:22Es geht los.
44:49Es ist jetzt 13.31 Uhr.
44:53Aktion Mercator läuft an.
44:56Ende.
44:56Herr Meinhardt?
45:08Ja.
45:08Haus zu suchen.
45:09Haus zu suchen.
45:09Musik
45:39Sie sind doch Herr Köster
45:43Ja
45:43Den Brief habe ich noch gefunden
45:45Eben, den hat Herr Pagel
45:47In der Rezeption liegen gelassen
45:48Der ist doch für Sie
45:50Ja, danke, danke, ja
45:50Musik
45:51Wir zwei, wir kommen irgendwie nicht zusammen
46:08Damals nicht und heute auch nicht
46:10Schade
46:12Ich habe so lachen müssen
46:13Wegen dem Zeugen von Jelinek
46:15Dem Dr. Rottnick
46:17Der war auch mit uns in Gefangenschaft
46:19Er hat immer die Frauenpartien
46:21In unseren bunten Abenden gesucht
46:24Herr Köster
46:29Ja
46:30Sie haben was gefunden
46:32In der Wohnung vom Chauffeur
46:33Eine 08
46:35Also die Frau von dem Chauffeur
46:36Sagt, sie gehört Jelinek
46:37Dem war alles so ein Ding, oder?
46:42Ja, da verstehe ich schon wieder was nicht
46:4415 Minuten
46:49Was ist denn jetzt mit Ihrem Pagel?
46:52Er muss hier sein
46:53Aber Herr Köster, wir haben doch hier mit
46:55Mit vier Mann alles durchsucht
46:57Wenn Jelinek unten in die Einfahrt kommt
47:00Dann nimmt er fest, klar?
47:02Er darf nicht in den Hof
47:03Klar
47:04Gert, hör zu
47:06Wenn wir hier durch sind
47:08Dann setzen wir uns mal auf ein Bier zusammen
47:10Dann werde ich dir mal alles erklären, ja?
47:12Ist gut
47:12Ja, nein, nein, ja
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54:39Die haben im Präsidium einen Schussvergleich gemacht.
55:00Die Kugel, die Singer getroffen hat, stammt aus Jelenigs Waffe.
55:05Mit ziemlicher Sicherheit.
55:09Ich hab Ihnen ja gesagt, Jelinek war's.
55:14Ja, was soll ich damit anfangen?
55:16Ich brauch doch den Beweis, dass Jelinek mit der Waffe auch geschossen hat.
55:20Beweise.
55:25Ihre Scheißbeweise.
55:27Hatten wir schon mal. Was?
55:33Na, wie geht's jetzt weiter?
55:35Wie geht's für mich weiter?
55:37Unbefugter Waffenbesitz reicht nicht.
55:42Versuchter Mord wär's erst gewesen, wenn Sie auf Jelinek gezielt hätten.
55:45Und das hab ich ja verhindert.
55:50Na ja, kann ich ja jetzt gehen.
55:51Vielen Dank für den Brief, den Sie mir geschrieben haben.
55:55Sie haben schon recht.
55:56Irgendwie sind wir nicht zusammengekommen.
56:01Na ja.
56:02Jetzt sind wir wenigstens quitt.
56:06Ganz quitt.
56:08Und der Prozess, der Sie rehabilitiert?
56:11Den schenke ich Ihnen.
56:13Ich fang nochmal von vorne an.
56:14Neuseeland, Australien.
56:16Ich will von Ihnen nichts geschenkt, Herr Pagen.
56:18Ich will nicht mehr, Herr Köster.
56:21Ich hab die Schnauze voll.
56:24Bin bald 60.
56:25Ich will weg.
56:25Bleiben Sie doch hier.
56:26Ich brauch Sie doch für den Prozess.
56:30Können mich ja verhaften lassen.
56:31Durch Ihre Spezialität, Herr Köster.
56:33Wiedersehen.
56:35Können ja nach mir fahnden lassen.
56:37Ja, Köster.
57:00Gratuliere, Köster.
57:02Alles vergeben und vergessen.
57:04Da gibt's gar nichts zu gratulieren, Herr Millinger.
57:06Der ganze Prozess muss neu gemacht werden.
57:09Sind Sie verrückt geworden?
57:11Nein, ich bin nicht verrückt geworden.
57:14Der Herr Pagel war wirklich unschuldig.
57:16Aber Köster, der Prozess war eine Glanzleistung von Ihnen damals.
57:21Ein Beweis besser als der andere.
57:23Kein Loch dazwischen.
57:24Ich kann...
57:26Ich kann doch nicht aus meiner Haut raus.
57:32Oh, meine Scheiße.
57:33Also, bis morgen.
57:37Bis morgen.
57:39In meinem dämlichen Büro.
57:45Sagen Sie mal, Köster, mit wem sprechen Sie da eigentlich?
57:50Hä?
57:52Mit mir.
57:53Das ist das Dramatische Daumenik.
57:58Ja, das ist immer wieder.
58:00Bordet.
58:00Ein Halatius.
58:00Und jetzt is es immer wieder.
58:02Bis dann.
58:02Untertitelung. BR 2018
58:32Untertitelung. BR 2018
59:02Untertitelung. BR 2018
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