- vor 5 Monaten
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Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Theodor Grädler
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Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Theodor Grädler
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00:58Wir sind fertig, Herr Kuster.
01:13Ist gut, Martin.
01:15Lebt er noch?
01:18Ja, er lebt noch.
01:25Herr Kommissar, ich möchte...
01:27Hören Sie nicht auf ihn.
01:29Er ist manchmal nicht mehr ganz da.
01:46Wo war denn Ihr Vater, als es passierte?
01:49Ich war oben, in meinem Zimmer.
01:51Ich habe einen eigenen Fernseher.
01:52Es ist nicht mein Vater.
02:01Es ist mein Großvater.
02:03Ach ja.
02:09Frau Bertram, ich muss Sie festnehmen.
02:11So, ich habe schon gepackt für Sie.
02:21Ich habe einen Namen.
02:23Ich heiße Wilhelm Kampka.
02:26Mein Kollege Heimann wird sich um Ihren Großvater kümmern.
02:29Er bringt ihn erst mal in ein Heim.
02:31Ich gehe in kein Heim.
02:32Doch, Opa.
02:36Du musst...
02:39Du kannst hier nicht ganz allein bleiben.
02:44Herr Kommissar.
03:06Herr Kommissar.
03:08Das ist sie.
03:09Sie tun ihr doch nichts, nicht?
03:18So hat sie als kleines Mädchen ausgesehen.
03:21Sie konnte keiner Fliege was zu Leide tun.
03:24Ich schenke Ihnen das Bild.
03:26Damit Sie es nicht vergessen.
03:28Ich werde es nicht vergessen, Herr Kampka.
03:34Herr Kampka, kommen Sie.
03:35Und dann sind Sie von einem Heim ins andere gekommen.
04:05Nein.
04:08Wie kommen Sie darauf?
04:10Weil mich Ihr Lebenslauf so fatal an die üblichen Täterbiografien erinnert.
04:16Die immer so hoch von der Psychologie abgestützt werden.
04:20Ich verstehe Sie nicht.
04:22Wo nie ein Täter die Verantwortung für sein Leben übernehmen muss.
04:25Sie haben ein Geständnis.
04:41Was wollen Sie von mir?
04:43Hätte ich das alles mitschreiben sollen?
04:44Nein.
04:49Darf ich Sie etwas fragen, Herr Köster?
04:51Aber bitte.
04:52Ich wollte wissen, wie es meinem Großvater geht.
04:58Ich fände es richtiger, wenn Sie fragen würden, wie es Ihrem Mann geht.
05:05Warum soll ich heucheln?
05:07Soll ich wieder mitschreiben?
05:09Ja.
05:11Es tut mir nicht leid, auch jetzt noch nicht.
05:15Ich bin...
05:17Erstaunt darüber?
05:23Ganz durcheinander.
05:26Es ist, als ob ich auf etwas warte, aber ich weiß nicht, auf was.
05:30Seit wann lebt Ihr Großvater bei Ihnen?
05:33Seit drei Jahren.
05:35Ich habe ihn damals aus dem Heim geholt, weil er sich da nicht mehr zurechtgefunden hat.
05:38Würden Sie bitte weitererzählen?
05:45Ja.
05:48Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen.
05:53Mit 20 Jahren habe ich meinen Mann kennengelernt.
05:56Wir haben dann auch gleich geheiratet und sind dann hier in die Stadt gezogen.
06:02Dann haben wir das Haus gebaut.
06:07Damals starb meine Mutter.
06:09Wann war das?
06:12Das war vor...
06:14Ja, sieben Jahren.
06:19Kinder konnte ich keine haben, weil ich keine bekam.
06:22Tja, und irgendwann hat mein Mann dann mit Trinken angefangen.
06:32Er hat mich geschlagen, immer wieder.
06:37Ich habe dann angefangen, halbtags zu arbeiten, weil ich ja Großvater aus dem Heim geholt hatte.
06:42Wem gehört die Waffe, mit der Sie geschossen haben?
06:45Die gehört meinem Mann.
06:48Haben Sie einen Freund, Frau Bertrand?
06:52Nein.
06:55Ich habe keinen Freund.
06:57Wo ist die Wunde unter Ihrem Auge, Herr?
06:59Das habe ich Ihnen doch schon gesagt.
07:01Ich möchte es noch mal hören.
07:05Nachdem ich das zweite Mal geschossen hatte, war Großvater plötzlich im Zimmer.
07:10Ich wollte ihm die Pistole nicht geben, da hat er mich geschlagen.
07:13Der alte Mann.
07:15Könnte Großvater nicht zu meiner Freundin nach Berlin?
07:17Die wird ihn nehmen.
07:18Nein, das geht jetzt nicht.
07:19Ich brauche ihn hier.
07:20Soll ich da schreiben?
07:22Nein.
07:26Oh, danke schön.
07:27Ich habe da heute selber eins.
07:29Entschuldigung.
07:31Ich habe es so nah am Wasser gebaut, aber schon als Kind.
07:33Ich will ja auch вечer mal tatsächlich sein.
07:47Wir haben, ich dann bis jetzt wieder mal spiegert.
07:53Was ist die Welt?
07:55Ist das ja eigentlich nicht.
07:57Sie waren lange nicht hier.
08:07Ich bin auch gar nicht wild drauf.
08:09Ich bin auch viel lieber im Leichenschauhaus.
08:13Sag mal, man merkt mir die Ideen.
08:15Da berührt sich vorläufig nichts.
08:31Meiner Meinung nach ist der Alkoholiker.
08:36Die sind oft zäh.
08:39Heißt das, der stirbt langsam oder heißt das, der stirbt gar nicht?
08:45Ich bin Ihnen damals noch zur Hand gegangen, als Sie gebaut haben.
08:56Ist hier so üblich.
08:59Wah, es ist nicht mehr so.
09:03Entschuldigen Sie.
09:15Die ist halb wild.
09:27Sie kommt zu den Bertrams.
09:29Jeden Tag ihre Milch holen.
09:32Ich würde ihr gern was geben.
09:34Aber meine Frau will nicht.
09:37Sie will mit all dem hier nichts zu tun haben.
09:40Mit der Katze nicht.
09:41Mit dem Garten auch nicht.
09:50Ich habe Frau Bertram manchmal im Garten geholfen.
10:00Haben Sie nie was gehört?
10:02Ein Krach.
10:12Oder dass er sie geschlagen hat.
10:19Oder dass Frau Bertram geschrien hat.
10:23Die haben nie was gehört.
10:26Nie.
10:27Entschuldigen Sie.
10:40So, das bringe ich hier jetzt.
10:57Das war's.
11:25Das war's.
11:26Grüß Gott.
11:56Ich habe doch nicht verlangt, dass Sie hier allein liegen sollen, Herr Kamka.
12:14Sie sind auch nicht eingesperrt, wenn Sie das meinen.
12:26Sagen Sie mir doch wenigstens, wie viele Schüsse Sie gehört haben.
12:44Ach ja, in meinem nächsten Leben möchte ich ein Kastanienbaum sein.
12:49Da brauche ich wenigstens nichts mehr zu fragen.
12:52Das ist kein Kastanienbaum, das ist ein Kirschbaum.
12:56So doof bin ich nur auch nicht, meine ich den Baum, ich meine den Baum.
13:01Das ist ein Pflaumenbaum.
13:06Ich habe viel verlernt.
13:09Ich war Lehrer.
13:14Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen.
13:18Der liest sie auf, der bringt sie heim und der kleine Wichs isst sie alle ganz allein.
13:24Nein, bei uns hat der kleine Morgs geheißen.
13:35Was wollen denn die Herren?
13:37Gucken.
13:38Wir haben von ihm in der Zeitung gelesen.
13:41Seine Nichte hat ihren Mann umgebracht.
13:44Stimmt doch.
13:44Aber...
13:45Was ist denn hier los?
13:46Oh, meine Herren, bitte gehen Sie doch auf Ihre Zimmer.
13:49Bitte.
13:52Entschuldigung.
13:56Ich bin Frau Farber.
13:58Die Heimladung hat mich für Herrn Kampka abgestellt.
14:01Sie sind abgestellt, sagen Sie.
14:03Ja, so nennt man das halt.
14:04Mein Name ist Köster.
14:05Freut mich.
14:06Bin auch abgestellt.
14:07Ich will die nicht.
14:08Ich kann Herrn Kampka ja auch zu Ihnen bringen, wenn Sie mit ihm sprechen wollen.
14:13Dann wird er mich nie sprechen.
14:16Herr Kampka.
14:18Ich glaube, wir zwei müssen mal ein ernstes Wort miteinander reden.
14:21Na, aber nur im Traum.
14:22Also, morgen komme ich wieder und da unternehmen wir was zusammen.
14:25Ja?
14:26Einverstanden?
14:26Nehmt.
14:27Gut.
14:28Wiedersehen.
14:28Wiedersehen.
14:29Dann sehen Sie, so macht man das.
14:37Es ist der gleiche Arzt, der da war, als wir in der Nacht kamen.
14:40Er weiß was.
14:41Aber er beruft sich auf seine Schweigepflicht.
14:44Wenn wir morgen mit Frau Bertram sprechen, wegen Aufhebung der Schweigepflicht.
14:48Gibt's sonst noch was?
14:50Nichts.
14:51Niemand hat was gehört oder gesehen.
14:53Oder gerochen oder geahnt oder sonst was.
14:56In der Siedlung ist das wie auf dem Dorf.
14:58Alles dicht.
15:00Also, irgendwas stimmt an der Geschichte nicht.
15:02Ich weiß aber nicht was.
15:04Weißt du es, Gerv?
15:06Na, du weißt es auch nicht.
15:08Also, dann bis morgen.
15:09Ja, bis morgen.
15:10Ja, bis morgen.
15:11Ja, bis morgen.
15:12Bis morgen.
15:12Ja, bis morgen.
15:12Bis morgen.
15:14Ja, ja, ja.
15:44Ja, ja.
16:14Ja, ja.
16:44Ja, ja.
17:14Ja, ja.
17:44Ich bin Ihr Anwalt, Frau Bertram.
18:01Mein Name ist Stefan.
18:03Guten Tag.
18:03Sie haben mich belogen, Frau Bertram.
18:08Wir haben Blut- und Hautreste unter den Fingernägeln Ihres Mannes gefunden.
18:25Also hat er Sie geschlagen und nicht der Großvater.
18:27Meine Mandantin hat unter einem Schock gestanden.
18:30Ja, so weit war ich auch schon mit meinen Einsichten, Herr Dr. Stefan.
18:33Soll ich schon mitschreiben?
18:34Nein, ich sag's Ihnen schon.
18:38Ihr Mann war gestern Nacht ein paar Minuten wach.
18:42Hat er was gesagt?
18:45Nein.
18:46Aber das ist nur eine Frage der Zeit.
18:48So, jetzt sagen Sie mir die Wahrheit.
18:55Schreiben Sie mit.
18:56Die Wahrheit hab ich Ihnen gesagt.
18:58Ich hab auf meinen Mann geschossen, in der Absicht, ihn zu töten.
19:01Das hätten Sie nicht sagen dürfen.
19:03Frau Bertram wollte gestern noch nicht einmal einen Anwalt.
19:05Stimmt das?
19:08Mein Mann hat mich immer wieder geschlagen.
19:10Er hat gedroht, mich umzubringen.
19:11Seit Jahren schon.
19:12Hat er auch Ihren Großvater geschlagen?
19:14Ja.
19:15Einmal vor zwei Jahren.
19:19Können wir uns nicht endlich setzen?
19:21Bitte.
19:21Bitte.
19:33Die Wunde heilt gut.
19:35Die Wunde heilt gut.
20:05Schönen Wagen haben Sie.
20:17Ich habe meinen Führerschein schon vor zehn Jahren abgegeben.
20:22Damals hatte ich noch eine Freundin.
20:25Aber lass Sie Karin davon nichts sagen.
20:28Warum nicht?
20:30Weil ich mich dann schämen müsste.
20:36Warum man sich so nicht zu schämen, wenn man eine Freundin hat?
20:38Jetzt weiß ich, warum ich mich nicht schämen muss.
20:45Sie haben auch eine Freundin.
20:47Ja?
20:49Beleidigt?
20:50Nein.
20:54Sie sind sehr nett zu mir.
20:57Das olympische Gelände habe ich noch gar nicht gesehen.
21:00So lange war ich nicht in der Stadt.
21:04Darf ich mal mit Karin telefonieren?
21:06Nein, das geht nicht von dem Apparat.
21:13Hat Karin einen Freund?
21:15Ich will nicht wieder ins Heim.
21:24Ich habe eine Bitte, Verzeihung.
21:26Darf ich heute Nacht bei Ihnen schlafen?
21:29Ja.
21:29Auf dem Sofa oder so.
21:32Ja?
21:33Ja.
21:34Ja.
21:34Ja.
21:59Ja.
22:00Ja.
22:01Ja.
22:02Ja.
22:03Ja.
22:04Was ist das?
22:06Kannst du ihn schon mitbringen am Verbleck?
22:08Wir passen schon auf auf ihm.
22:09Danke.
22:10Hier sind wir.
22:11Ja.
22:12Ja.
22:13Ja.
22:14Ja.
22:15Ja.
22:16Ja.
22:17Ja.
22:18Ja.
22:19Ja.
22:20Ja.
22:21Ja.
22:22Ja.
22:23Ja.
22:24Ja.
22:25Ja.
22:26Ja.
22:27Ja.
22:28Ja.
22:29Ja.
22:34Ja.
22:35Ja.
22:36Ja.
22:37Ja.
22:38Ja.
22:39Ja.
22:40Ja.
22:41Ja.
22:42Ja.
22:43Ja.
22:44Ja.
22:45Ja.
22:46Ja.
22:47Ja.
22:48Ja.
22:49Ja.
22:50Ja.
22:51Ja.
22:52Ja.
22:53Ja.
22:54Ja.
22:55Ja.
22:56Ja.
22:57Ja.
22:58Das Frühstück habe ich für Karin oft gemacht.
23:28Stehen Sie immer so spät auf?
23:32Nee, das könnte ich mir nicht erlauben. Ich habe heute Vollmittag frei.
23:58Ich habe heute einen Schraub.
24:05Ich habe heute einen Schraub.
24:10Ich habe heute einen Schraub.
24:14Wo ist denn?
24:32Fernsehen aus Österreich.
24:36Was denn los geht?
24:40Was ist denn mit dir?
24:42Fangen Sie denn die Tage hinzu?
24:44Zu geschlafen?
24:46Nein, ich habe nicht geschlafen.
24:50Ich wollte es Ihnen schon gestern sagen.
24:52Der Mann von Frau Bertram ist tot.
24:56Na und?
24:58Was heißt na und?
25:00Ja, was weinen Sie soll jetzt passieren?
25:04Soll ich weinen?
25:06Er hat nichts getaugt.
25:08Er war kein Mensch.
25:12Was ist denn mit dem Haus ging?
25:24Oh.
25:25Guten Morgen.
25:26Entschuldigen Sie bitte, ich bin noch nicht ganz angezogen.
25:28Was macht das? Ich bin das gewöhnt.
25:30Ich mache mir Sorgen um einen Kampka.
25:32Er ist die ganze Nacht nicht im Heim gewesen.
25:34Das kann er auch nicht, weil er hier war. Bitte.
25:42Herr Kampka.
25:46Herr Kampka.
25:47Ja.
25:48Besuch?
25:51Herr Kampka.
25:55Ja, Fräulein?
25:59Wie soll ich das nur der Heimleitung erklären?
26:01Tut mir leid.
26:02Gar nichts tut Ihnen leid.
26:03So Leuten wie Ihnen tut mir etwas leid.
26:05Da kenne ich zu viele.
26:12Nein, es tut mir wirklich leid.
26:16Es sind keine acht Tage.
26:18Es sind keine acht Tage.
26:22Puppe, du es auch mal.
26:25Was?
26:26Du weißt nicht.
26:27Ich?
26:29Ja, ich.
26:31Und weißt du was?
26:34Ja.
26:35Du hast doch keinen.
26:37Ich mache dich.
26:38Du hast mir doch gefühl in den Schoß geschossen.
26:42Ich sag's ihm.
26:44Wer war denn da dran?
26:46Das weiß ich nicht.
26:56Wo ist der noch?
26:58Gesagt hat er, Fingerspuren sind auf der Waffe.
27:02Wie von Karin Bertram und von ihrem Mann und welche von einem Unbekannten.
27:08Von Opa sind keine drauf.
27:10Hat er gesagt.
27:33Du Martin.
27:34Der Herr Kampke hat ein Medikament aufgeschrieben für Frau Bertram.
27:38Die braucht das.
27:39Gib's dem Arzt.
27:41Du, und das nächste Mal fragst du, wer am Apparat ist.
27:43Wieso?
27:45Da war der Opa dran.
27:48Entschuldigung.
27:54Übrigens, was er Ihnen da erzählt hat, dass er mal Lehrer war.
27:57Das stimmt schon.
27:59Aber als er pensioniert wurde, war er Rektor.
28:03Und von dem Haus gehören ihm zwei Drittel.
28:07Er hat mit seiner Pension die Hypotheken abgetragen.
28:11Außerdem war ich nochmal mit einem Rechtsanwalt bei dem Hausarzt von Frau Bertram, Dr. Schneider.
28:27Sie war fast jeden Monat bei ihm.
28:30Mit Schlagverletzungen.
28:31Die hat einen Freund.
28:50Die muss einen Freund haben.
28:52Hat sie nicht.
28:56Herr Kampke, pass nicht auf!
29:01Ich war bei ihr im Betrieb.
29:11Niemand hat was von einem Freund gemerkt.
29:13Keine Anrufe, keine Blumen, kein Abholen, gar nichts.
29:17Die ganzen Jahre nicht.
29:22Ja, ich hab noch was zu tun.
29:24Ich muss die Aussagen vom Dr. Schneider zu Papier bringen.
29:31Ein paar von ihren Kolleginnen haben sich sogar gefreut.
29:35Gefreut?
29:39Worüber?
29:41Dass Ihr Mann endlich weg ist.
29:43Ah, ich hab was vergessen aufzuschreiben im letzten Bericht.
30:01Was hast du denn wieder vergessen?
30:03Als ich das erste Mal von diesem Arzt kam in der Siedlung, da bin ich am Haus vorbeigefahren, bei Bertram.
30:08Da war ein Mann mit einem Dackel.
30:13Der hat das Haus beobachtet.
30:15Dann ist er wieder weitergegangen.
30:18Und?
30:20Nichts und.
30:22Ist mir nur eingefahren.
30:38Nein.
30:50Nein.
30:52Nein.
31:08Mögen Sie Hunde?
31:18Lieber Katzen.
31:20Wie Goethe.
31:23Aber ich sag Dir doch, in diesem Abend war mein Telefon kaputt.
31:27Ich war zu Hause.
31:28Und am nächsten Morgen war es dann von alleine wieder in Ordnung, ja?
31:31Ich verstehe nichts davon.
31:33Ja, Anna, ich verstehe nicht, warum Du Dich weigerst zuzugeben, dass Du Dich mit jemand anders getroffen hast.
31:47Ich bin doch tolerant.
31:49Was bist Du?
31:50Tolerant!
31:51Dann muss ich aber erst mal sagen, an welcher Stelle ich bei den Sitz lachen soll.
31:55Bei Tolerant!
31:57Anna, ich will Dir was sagen.
31:59Dein Misstrauen geht mir auf die Nerven.
32:03Vielleicht liegt das an Deinem Beruf.
32:06Naja, ich begreife nicht, man kann sich doch darüber unterhalten, wenn da noch jemand anders ist, nicht?
32:10Da ist keiner.
32:12Weißt Du, ich glaube es ist wirklich besser, wir sehen uns mal eine Weile nicht.
32:15Ja, und meinen Geburtstag morgen?
32:18Ich gratuliere Dir ganz herzlich.
32:21Du, das klingelt, Anna, ich muss aufhören. Ich rufe Dich morgen wieder an, ja?
32:24Durch, durch. Ich rufe Dich sowieso wieder an, Anna.
32:27Ja?
32:28Wiedersehen.
32:29Wiedersehen.
32:33Herr Kamka?
32:37Na ja!
32:40Guten Abend, Herr Kamka!
32:41Ja, den suche ich auch, Herr Köster.
32:43Kommen Sie rein, da suchen wir zusammen.
32:45Wo ist er denn? Ich muss ihn ins Heim zurück.
32:47Ich weiß nicht, eben war er noch da ab.
32:51Herr Kamka!
32:52Herr Kamka!
32:53Wir haben uns Sorgen um Sie gemacht.
32:54Sie brauchen sich um mich keine Sorgen zu machen.
32:55Herr Köster ist sehr nett zu mir.
32:56Herr Kamka!
32:57Herr Kamka!
32:58Herr Kamka!
32:59Herr Kamka!
33:00Herr Kamka!
33:01Herr Kamka!
33:02Wir haben uns Sorgen um Sie gemacht.
33:04Na, Sie brauchen sich um mich keine Sorgen zu machen. Herr Köster ist sehr nett zu mir.
33:05Herr Kampka, wir haben uns Sorgen um Sie gemacht.
33:20Sie brauchen sich um mich keine Sorgen zu machen.
33:23Herr Köster ist sehr nett zu mir.
33:25Ist das nicht Ihr Bademantel?
33:27Ja, das ist mein Bademantel.
33:29Entschuldigen Sie.
33:30Kommen Sie, Herr Kampka.
33:31Wir ziehen uns jetzt schön an und Sie kommen mit ins Heim.
33:33Das probieren Sie mal.
33:35Gute Nacht.
33:40Gute Nacht, Fräulein.
33:46Verstehen Sie denn nicht, dass ich mich für ihn verantwortlich fühle?
33:49Ich verstehe Sie vollkommen, aber was soll ich machen?
33:51Hat er noch Ihren Bademantel an?
33:53Na ja, da hat er halt mein Bademantel an.
33:55Na denn, gute Nacht.
33:57Gute Nacht.
33:57Die ist sauer.
34:09Was lesen Sie denn da?
34:12Kafka, das Schloss.
34:14Ach du lieber Gott.
34:15Wollten Sie noch was fragen?
34:24Nein, das hat Zeit bis morgen.
34:27Gute Nacht.
34:27Gute Nacht, Herr Köster.
34:39So.
34:40Jetzt rechts weg.
34:42Die Fahrze sind doch nie im Kreiseraum.
34:44Bist du noch da, Martin?
34:45Ja, ich habe die Fingerabdrücke des Unbekannten auf der Tatwaffe checken lassen.
34:50Bei uns.
34:52Ich bin nicht allein, Martin.
34:53Negativ.
34:55Ist sowieso nichts mehr rausgekommen.
34:57Unbekannt.
34:58Ja, da wirst du keinen Bekannten auch finden, Martin.
35:01Die Mühe hätte es ersparen können.
35:03Ich rufe dich in zwei Stunden wieder an, ja?
35:04Ende.
35:06Sie sollen sich anschnallen.
35:08Ich schnall mich nicht an.
35:13Ja, und wenn es brennt, was machen wir dann?
35:17Sie haben keinen guten Tag heute.
35:19Ich habe einen guten Tag heute.
35:21Dann setzen Sie sich bitte nach hinten.
35:24Da sage ich kein Wort mehr.
35:28Ich bin in Wien in Elfen.
35:33Nein, danke schön.
35:34Ich mach's schon.
35:37Vielleicht hat Karin doch einen Freund.
35:40Wie bitte?
35:42Ich weiß es nicht genau.
35:44Einmal hat sie mich mitgenommen.
35:46Ich habe im Café gewartet und sie ist in ein Haus gegangen.
35:50Wann war denn das?
35:52Noch gar nicht so lange her.
35:53Vielleicht war es auch zweimal.
35:56Dreimal.
35:57Finden Sie da wieder hin?
35:58Finde ich.
36:05So, und jetzt rechts weg.
36:12Und jetzt immer geradeaus.
36:14Bis ich sage.
36:15So, es ist alles vorgerechnet.
36:25Nein.
36:28Herzlichen Glückwunsch, Herr Kahn.
36:29Nein, es ist für den da.
36:31Gratuliere.
36:33Danke.
36:33Ich auch.
36:35Danke.
36:35Sie haben mir beim Telefonieren zugehört.
36:39Sie haben so laut gesprochen.
36:43Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
36:48Das habe ich für Karin auch immer gemacht.
36:50Und wo ist das Haus?
36:58Da.
36:58Ich bin öfter hier gewesen.
37:12Heute früh habe ich hier angerufen.
37:14Heute früh habe ich hier angerufen.
37:15Da haben sie noch geschlafen.
37:18Karin ist dann immer in das Haustal gegangen.
37:21Und nach einer Weile ist sie zurückgekommen.
37:22Ich habe hier gewartet.
37:26Ich habe sie nie gefragt, was sie da macht.
37:30Einmal kam sie mit dem Herrn da raus.
37:33Der mit dem Dackel.
37:37Mit dem Polizisten, der da eben in den Wagen einsteigt?
37:39Ja, damals hat er keine Uniform angehabt.
37:43Ich erkenne ihn nur an dem Dackel.
37:49Warten Sie mal bitte hier.
38:09Der muss eben seinen Dienst angetreten haben.
38:23Der heißt Peter Pavlak.
38:25Pavlak mit W.
38:27Ja, der hat einen kleinen Dackel.
38:29Wo sind Sie denn jetzt?
38:31Ich bin in der Wohnung vom Hausmeister in dem Haus, wo er wohnt.
38:34Wer den Hab bringt, ihn in mein Büro.
38:35Ja, ich bin in zwei Stunden da.
38:37Na, Gerz, was sagst du jetzt?
38:42Die hat einen Freund.
38:45Wo finde ich Sie?
38:47Ich muss noch mal an den Rummelplatz.
38:49Was? Wohin?
38:51Auf den Rummelplatz.
38:53Ich habe es dem Opa versprochen.
38:55Ende.
38:58Fahren wir jetzt zum Rummelplatz?
39:00Ja, jetzt fahren wir auf den Rummelplatz.
39:01Ja.
39:04Oh, die Narbe.
39:06Sind Sie gefallen?
39:07Nein.
39:08Du bist von Karins Mann.
39:11Im Krankenhaus, habe ich gesagt.
39:13Ich bin gefallen.
39:20Alt.
39:21Was ist denn?
39:23Rot.
39:27Jetzt sind Sie nicht angeschnallt.
39:29Sie scheinen heute doch einen guten Tag zu haben.
39:39So, geht es gut.
39:40Ich habe den Verdammten Platz gefunden.
39:58Pavlak, der Polizist, der sitzt seit einer Stunde in Ihrem Büro.
40:04Ja, mehr hat es mir nicht zu sagen.
40:06Doch, die Fingerspuren von dem Unbekannten auf der Tatwaffe, sind die von Pavlak.
40:11Ach, da sind Sie platt.
40:12Ach, da sind Sie platt, was?
40:13Ja, da bin ich platt.
40:14Ja, was habe ich dir gesagt?
40:15Sie hatten einen Freund.
40:16Was sagst du jetzt?
40:18Haben Sie mich vorhin schon gefragt, was soll ich jetzt sagen?
40:20Na, sag doch mal was.
40:23Herr Köster, Sie sind der Größte.
40:25Ach komm, wir sind doch kein Quatsch.
40:27Brenner kümmert sich inzwischen um das Alibi von Pavlak.
40:30Herr Köster, das mit dem Größten habe ich eigentlich nur gesagt, weil Sie doch heute Geburtstag haben.
40:34Ich habe Sie doch gebeten, das zu ignorieren.
40:36Ja, ja.
40:36Man ist ein Jahr älter wieder.
40:38Wo ist denn jetzt unser Opa?
40:40Na, da.
40:44Der ist ja weg.
40:53Ja!
40:56Ja!
40:57Ja!
40:58Ja!
40:58Ja!
40:59Ja!
41:00Ja!
41:01Ich bin echt.
41:03Ja!
41:03Ja!
41:04Ja!
41:05Ja!
41:06Ja!
41:07Das ist ein bisschen.
41:08Danke.
41:09Ja!
41:10Ist das aber bei euch?
41:11Nein, nein, nein, danke.
41:12Ich will euch nicht arm schießen.
41:13Ja!
41:14Ja!
41:15Ja!
41:16Ja!
41:17Ja!
41:18Ja!
41:19Ja!
41:20Ja!
41:21Ja!
41:22Hallo, Herr Kampker, wo haben Sie denn den her?
41:29Den haben Sie geschossen.
41:30Geschossen?
41:31Glauben Sie mir, Sie haben alles abgeräumt.
41:33Woher können Sie denn so gut schießen?
41:35Ja, ich bin früh auf die Jagd gegangen.
41:38Sie, wir haben den Freund von Frau Wertham gefunden.
41:44Vielleicht wird jetzt alles wieder gut.
41:46Dann kommt Karin.
41:49Karin, bald frei.
41:53Ja, vielleicht bald.
41:59Hat die Karin geschossen?
42:04Wer hat denn nun geschossen?
42:08Er.
42:12Sie hatten sich gestritten.
42:14Er wollte sie mitnehmen.
42:16Wer er?
42:18Er.
42:20Der Mann mit dem Dackel.
42:22Ich glaube, Sie sind noch eher in der Erdstraße als ich.
42:25Dann erzähl mal.
42:27Also, ich war eben bei Pavlaks Mutter.
42:30Kannst du dir nicht mal abgewöhnen, den man mit allen so hat zu füllen?
42:33Ich werde es versuchen.
42:36Pavlak hat erklärt, er wäre am Tattag, also am Sonntagabend.
42:42Ich wiederhole.
42:44Er wäre am Sonntagabend bei seiner Mutter gewesen, den Hund abzuliefern.
42:48Moment, ich bin noch nicht fertig.
42:51Seine Mutter aber sagt, das wäre am Montag gewesen.
42:55Und die Nachbarin würde das auch bestätigen, dass es am Montag war.
43:00Sehr gut, Martin, sehr gut.
43:02Wie bitte?
43:03Ich habe dich gelobt, Martin.
43:06Gefällt dir das nicht, oder wie, oder was?
43:08Wo ist gar nicht Ihr Opa?
43:10Der bringt seiner Fürsorge ein gutes Beneben bei.
43:13Heute Abend gehe ich mit ihm ins Kino.
43:15Ist sonst noch was?
43:17Ende.
43:17Jetzt sind sie dran.
43:26Und ziehe ich eben für sie.
43:27Ja?
43:37Hm.
43:38Jetzt komme ich aber ganz schön in die Zwickmühle.
43:45Sehr schön.
43:47Möchten Sie eine rauchen?
44:02Danke, na.
44:03Ich rauche nicht.
44:17Ich bin der Mann.
44:30Wollen Sie mir bitte Ihre Waffe geben?
44:36Danke.
44:39Bitte.
44:39Sieht nicht gut für Sie aus.
44:49Was haben Sie denn am vergangenen Montag an dem Haus von Bertrams gemacht?
44:52Das ist doch gar nicht Ihre Gegend.
44:55Soll ich schon mitschreiben?
44:58Nein, ich sag's Ihnen doch.
45:01Ich wollte nach der Katze gucken.
45:03Was für eine Katze.
45:10Ich glaube, ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig.
45:13Das haben Sie sehr vornehme ausgedrückt.
45:16Es handelt sich um Totschlag oder Mord.
45:19Beides ist, wie Sie wissen, ein strafrechtlicher Tatbestand.
45:22Ja, wohl, ich weiß.
45:30Die Katze.
45:33Habe ich vor drei Jahren Frau Bertram geschenkt.
45:36Dann haben wir uns kennengelernt.
45:38Jetzt kommen wir der Sache schon näher.
45:41Schreiben Sie mal mit.
45:43Die Personalien machen wir später.
45:44Wie kommen Ihre Fingerabdrücke auf die Mordwaffe?
45:50Ich nehme an, Sie wissen, was das bedeutet.
46:03Ich habe vor...
46:06zwei Monaten...
46:09Frau Bertram die Wache weggenommen.
46:11Weil ich nicht wollte, dass was passiert.
46:17Sie hat es ihrem Mann weggenommen.
46:20Und...
46:22vor zehn Tagen...
46:25als sie das letzte Mal bei mir war...
46:29hat sie mir wieder heimlich entwendet.
46:34Das haben Sie sehr schön erklärt.
46:38Ja...
46:38Sie sind jünger als Frau Bertram.
46:41Nein, kaum. Wieso?
46:46Hatten Sie intime Beziehung zu ihr?
46:52Na, nur was denn? Ja oder nein?
46:56Ja.
46:59Sie müssen sagen, wenn Sie irgendwas wollen.
47:01Tee oder Kaffee oder Zigaretten.
47:03Ja.
47:04Was möchten Sie denn?
47:07Nein, Entschuldigung, ich wollte nichts.
47:08Sie meine Ja, danke.
47:11Wann haben Sie Frau Bertram kennengelernt?
47:18Ich habe damals Streife gefahren in der Siedlung.
47:23Und...
47:23Frau Bertram kam gerade vom Einkaufen.
47:27...und...
47:30...eine Kätzchen gefunden.
47:37Ich habe sie gefragt, ob sie das Kätzchen will.
47:39Was schreiben Sie denn da?
47:54Ich habe Herrn Köster ein Poesiealbum gekauft, weil er heute Geburtstag hat.
47:59Ein Poesiealbum?
48:00Na, früher hatten wir alle eins.
48:03Haben Sie keins?
48:04Nein.
48:05Aber Sie brauchen noch keins.
48:09Was schreiben Sie denn da rein?
48:13Der Mensch ist geboren zum Glück.
48:16Und er stirbt an der Traurigkeit.
48:22Ist der Satz von Ihnen?
48:23Ja.
48:26Der ist von mir.
48:28Wo waren Sie denn am Sonntagabend?
48:53Bei meiner Mutter.
48:55Sie sind so mühsam mit dem Hund.
48:56Das ist doch nicht wahr, Herr Pawlak.
48:59Sie waren am Montag bei Ihrer Mutter.
49:01Ihre Mutter sagt das.
49:02Und eine Nachbarin will das bezeugen.
49:13Frau Bertram soll bitte kommen.
49:26Bitte nehmen Sie Platz, Frau Bertram.
49:43Ich habe nicht gewollt, dass Herr Pawlak da reingezogen wird, weil er sonst Schwierigkeiten bekommt.
50:00Wer will das schon?
50:01Ich glaube, Sie verstehen mich nicht.
50:02Frau Bertram, ich habe mir im Laufe der Jahre angewöhnt, zu den Menschen, die auf diesen Stühlen sitzen, so ehrlich zu sein wie zu meinen Freunden.
50:13Ich bin auch ehrlich.
50:15Sie haben mich die ganze Zeit nur belogen.
50:19Jetzt will ich die Wahrheit hören.
50:22Ich kriege sie ja doch raus.
50:23Also erzählen Sie die Geschichte mit der Waffe.
50:28Ich hatte sie ihm heimlich weggenommen.
50:31Warum?
50:34Habe ich Ihnen doch schon erzählt.
50:36Warum haben Sie Ihrem Mann die Waffe weggenommen?
50:39Weil er mich damit bedroht hat.
50:42Gut.
50:42Und dann, und jetzt, die Wahrheit.
50:49Dann, dann hat Peter, dann hat Herr Pawlak gesagt, ich soll die Waffe doch mal mitbringen.
50:58Ja, sehr gut.
51:00Dann hat er sie mir weggenommen.
51:05Vor, vor.
51:07Erinnert euch an den Tag.
51:08Sie halten den Mund, bitte.
51:12Wollen Sie einen Rechtsanwalt?
51:15Nein.
51:18Vor etwa zehn Tagen
51:19habe ich Herrn Pawlak die Waffe wieder heimlich weggenommen.
51:24Ach.
51:26Du liebe Waffe.
51:30Ich kenne eigentlich nur Menschen, die lügen.
51:32Ich lüge nicht.
51:34Diesmal nicht.
51:36Mein Großvater hat an dem Tag im Café gegenüber gesessen und auf mich gewartet.
51:40Sie können ihn fragen.
51:40Das weiß ich, das hat er mir erzählt.
51:51Ihr Großvater ist früher viel auf die Jagd gegangen.
51:54Mein Großvater?
51:56Ja, Ihr Großvater auf die Jagd.
51:59Mein Großvater ist nie im Leben zur Jagd gegangen.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:01Nein.
52:02Nein.
52:03Nein.
52:03Nein.
52:04Nein.
52:05Nein.
52:06Nein.
52:07Nein.
52:08Nein.
52:09Nein.
52:10Nein.
52:10Nein.
52:10Nein.
52:10Nein.
52:11Herr Paulack, wissen Sie, was ich glaube?
52:13Ich glaube, dass Sie Heiner Bertram getötet haben.
52:17Nein.
52:18Ich kann das durchaus verstehen.
52:19Er hat nicht auf ihn geschossen.
52:20Sie sind ein freundlicher, hilfsbereiter Mensch.
52:22Sie können niemanden leiden sehen.
52:24Ein Menschen nicht und auch ein Tier nicht.
52:27Ich habe Karins Mann nicht getötet.
52:30Na gut, wo waren Sie denn dann am Sonntagabend?
52:32Ihr Alibi stimmt doch nichts.
52:33Das habe ich Ihnen doch gesagt.
52:34Ich will nicht gestört werden.
52:35Nein.
52:36Ich will nicht gestört werden.
52:37Das hat doch Zeit.
52:38Nein.
52:39Das hat doch Zeit.
52:41Nein.
52:42Das hat keine Zeit.
52:43Nein.
52:44Das hat keine Zeit.
52:45Die Mutter von...
52:47Ich dachte, du hast was gelernt.
52:52Hab ich...
52:52Ja, warum unterbrichst du dann ein Verhör?
52:54Die Mutter...
52:55Ich hatte den Pavlak eben auf dem Punkt.
52:56Die Mutter von dem Pavlak hat angerufen.
52:59Ja und?
52:59Sie hat noch mal in der Fernsehzeitschrift nachgeschaut.
53:01Ihr Sohn ist also doch am Sonntag da gewesen.
53:04Sie haben sich die Peter-Alexander-Show angeschaut.
53:06Also, Herr Pavlak, Sie haben wenigstens die Wahrheit gesagt.
53:30Sie waren am Sonntag bei Ihrer Mutter.
53:33Sie hat gerade angerufen.
53:36Wer hat denn nun geschossen?
53:43Opa.
54:06Herr Köster.
54:07Es war aus Liebe zu mir.
54:13Ich sag das, auch wenn Sie den Satz vielleicht schon lange nicht mehr gehört haben.
54:19Er würde die Strafe nicht überleben.
54:23Er war der einzige Mensch in meinem Leben, der gut zu mir war.
54:30Ich wollte nicht...
54:31Ja, ja.
54:33Niemand will...
54:34Niemand was tun.
54:38Herr Köster.
54:39Ich hab's nochmal überprüfen lassen.
54:45Also, vor dem Opa sind wirklich keine Fingerabdrücke an der Waffe.
55:00Na, ich dachte mir, zu Ihrem Geburtstag macht Ihnen das eine kleine Freude.
55:07Sie fahren jetzt ins Gefängnis, ja?
55:08Sie fahren jetzt ins Gefängnis, ja?
55:14Da sehen wir uns ja jeden Tag, nicht?
55:29Ich hab Sie was gefragt.
55:30Warum haben Sie mich belogen?
55:31Ich hab Sie auch was gefragt.
55:32Warum haben Sie mich belogen?
55:39Ich hab Sie auch was gefragt.
55:45Weil Sie wünschten, dass ich lüge.
55:51Sie haben vergessen, Ihre Freundin anzurufen.
55:57Das wollten Sie tun heute.
55:59Ach ja, das hab ich vergessen.
56:01Das muss ich nachher machen.
56:02Das darf man nicht vergessen.
56:05Als Karin noch klein war, hat sie zu mir gesagt,
56:09wenn ich mal groß bin, Opa, heirate ich dich.
56:14Und dann fahren wir weit, weit weg.
56:21Wie haben Sie geschossen?
56:24Ich hab mir Handschuhe angezogen.
56:27Irgendeine Spuren.
56:29Hab ich mal den Film gesehen.
56:36Sie mögen mich nicht mehr leiden.
56:39Geben Sie das Bild her.
56:42Welches Bild?
56:44Das Bild, das ich Ihnen gegeben habe.
56:46Das Bild von Karin.
56:48BenTarine.
56:49Aurein.
56:50das Bild von Karin.
56:52Untertitelung des ZDF für funk, 2017
57:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
57:52Untertitelung des ZDF für funk, 2017
58:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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