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Kommissar Keller - Erik Ode /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Michael Verhoeven
#kommissar #zdf
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Michael Verhoeven
#kommissar #zdf
Kategorie
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TVTranskript
00:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:30Ja, wer ist da?
00:47Ja, sagen Sie mal, da bei Ihnen im Garten schläft jemand. Wissen Sie das?
00:51Schläft?
00:52Ja, da liegt einer im Schlafanzug. Liegt aber ziemlich komisch da
01:00Da!
01:21Lassen Sie mich doch mal rein!
01:23Das ist ja der Herr Doktor
01:40Mein Gott
01:41Doktor Meinhard
01:44Ja, wer ist es denn?
02:08Das ist Robert, der ist schon im Büro. Mord in Grünwald
02:12Mhm, ich komme gleich
02:15Moment, ja?
02:17Zum Frühstück ein Mord. Ausgerechnet heute
02:19Ja, hallo Robert
02:21Ja, naja, macht ja nichts
02:24Ja, erzähl schon
02:25Was, wie heißt der Mann?
02:28Doktor Meinhard
02:29Vom ersten Stock, sagst du?
02:32Ja, wieso Mord?
02:34Warten Sie
02:35Ja, da könnte ja ein Schlafwandler gewesen sein oder die Balance
02:39Ach so
02:40Ah ja, das ist natürlich was anderes
02:43Ja, gut, ich komme. Wo ist das genau?
02:47Schön, ich warte
02:48Herr!
02:51Ach, die sollten doch aber wirklich erst kommen, wenn ich weg bin
02:54Die ist schön in Rosen, ich bin ganz überrascht
02:57Ach, als ob du nicht gewusst hättest, dass du heute Rosen bekommst, wäre ja noch schöner
03:01Hättest du es ja mal vergessen können
03:02Ja, wie gefallen sie dir denn?
03:04Na, sehr
03:04Hallo Robert
03:06Ja, Nummer 7
03:08Mhm
03:09Gut, ja, das ist, äh, ah ja, ich weiß schon
03:13Schön, ich, du, ich habe nur ein halbes Ei aufzuessen, ja?
03:16Wenn du gestattest, danke
03:17Bis gleich
03:19Ach, nein
03:22Also gerade heute hätte ich mir nun keinen Mord gewünscht
03:27Meinst du, es wird länger dauern?
03:28Na, nein, nein, auf keinen Fall
03:30Du, ich lass das die Jungs machen
03:32Na, wir gehen heute Abend aus, dabei bleibt es
03:35Och, ich habe mich so drauf gefreut, aber da musste ja was dazwischen kommen
03:39Was ist es denn?
03:42Ein Mann ist aus dem Fenster gefallen
03:43Hört sich gar nicht so schlimm an
03:45Was heißt für ihn schon?
03:48Dr. Meinert wurde hier durch die Tür gestoßen, mit ziemlicher Gewalt, Vorsicht
03:51Ja, ja
03:52Glasscherben hat er noch im Rücken
03:54Er ist hier über den Balkon gestürzt
03:56Hoch des ersten Halswirbels
03:58Zeit?
03:59Ungefähr halb zwei Uhr morgens
04:00Und ich hatte so gehofft, dass es nur ein Unfall wäre
04:03Aber so, wie das aussieht?
04:06Der Mann hat Gäste gehabt, es wurde Wein und Whisky getrunken
04:09Und zum Schluss wurde der Gastgeber dann zum Fenster rausgeworfen?
04:12Das wohl nicht
04:13Er muss schon im Bett gewesen sein
04:15Habt ihr die Haushälterin schon vernommen?
04:19Die ist unten
04:20Ist kaum anzusprechen
04:21Versuch's trotzdem weiter
04:25Ja?
04:28Frau Wienert, ich verstehe, dass Sie der Tod Dr. Meinert sehr mitnimmt, aber Sie sollten mir jetzt trotzdem ein paar Fragen beantworten
04:34Haben Sie mich verstanden, Frau Wienert?
04:39Ja
04:40Bitte, wie lange sind Sie hier schon als Haushälterin?
04:52Frau Wienert, ich habe Sie gefragt, wie lange Sie hier bereits als Haushälterin sind
04:56Acht Jahre
04:58Dr. Meinert war nicht verheiratet
05:01Seine Frau ist vor acht Jahren gestorben
05:03Ja, und dann kamen Sie hierher und haben dem Witwer das Haus geführt
05:07Er lebt hier allein im Haus?
05:12Ja
05:12Und Sie natürlich?
05:16Ja, ich drüben
05:17Im Gartenhaus
05:19Also Frau Wienert, wie ist das nun passiert heute Nacht?
05:23Ich weiß nicht
05:28Wollen Sie damit sagen, dass Sie nichts gehört haben?
05:32Ja, ich
05:32Aber es hat keinen zweifellos Krach gegeben
05:34Streit
05:34Der Täter hat Dr. Meinert durch die Balkontür gestoßen
05:37Und zwar mit ziemlicher Gewalt
05:38Das muss man doch gehört haben
05:40Ja, ich war ja gar nicht da
05:41Das ist doch das
05:42Wenn ich da gewesen wäre, wäre es ja gar nicht passiert
05:45Ja, Moment, aber der Briefträger, der den Toten entdeckt hat
05:49Ich bin um halb vier nach Hause gekommen
05:50Dann habe ich mich noch ein paar Stunden hingelegt
05:54Dann war ich gerade dabei, das Frühstück zu machen
05:57Wo waren Sie denn bis um halb vier?
06:18Bei meiner Schwester
06:20Ich bin jeden Dienstag bei meiner Schwester
06:23Und schlafen auch dort?
06:26Ja, je nachdem
06:26Manchmal ja
06:28Es war gestern Abend hier eine Gesellschaft
06:33Da draußen in der Halle steht noch alles rum
06:35Die Flaschen, die Gläser
06:36Ja, ich bin ja noch gar nicht dazugekommen zum Aufräumen
06:39Ach, Sie wissen also, dass Dr. Meinert gestern Abend Gäste hatte?
06:42Ja, natürlich
06:43Der hatte ja jeden Dienstag Abend Gäste
06:48Ausgerechnet dann sind Sie nicht da?
06:50Meine Gale dienstags
06:53Werden Dr. Meinert Gäste empfängt?
06:56Tja, ja
06:57Wer legt eben Wert darauf?
07:00Die Herren wollten allein sein, das kann man ja auch verstehen
07:03Einschenken konnten sie ja wirklich selber, oder?
07:06Aber Sie wissen, wer da war
07:10Gestern Abend
07:12Es waren ja immer dieselben
07:14Wie weit bist du?
07:16Wir bringen die Leiche jetzt rein
07:17Sag dem Alten Bescheid
07:18Ja, ist gut
07:18Bitte kommen Sie, Frau Wienand
07:21Bitte, Frau Wienand, kommen Sie
07:25Wo bleiben denn die mit dem Sarg?
07:28Keine Ahnung
07:29Aber ich hab doch schon vor einer Stunde telefoniert
07:31Was für Herren waren das?
07:34Freunde
07:35Freunde von Dr. Meinert
07:37Die, die jeden Dienstag kommen?
07:40Ja
07:40Dr. Bip Weiner und Dr. Kranz
07:44Sagen Sie, was tun die Herren hier?
07:46Tun?
07:47Na ja, ich meine
07:48Trinken Sie, reden Sie
07:50Sind's Musiker, spielen Sie Schach
07:51Oder treffen Sie sich aus keinem besonderen Grunde?
07:54Ja, ich glaub nicht
07:56Also, nicht, dass ich wüsste
07:58Aus keinem besonderen Grunde also?
08:01Ja
08:01Man trinkt, redet
08:03Alte Freunde eben
08:05Ja
08:05Haben Sie mir jetzt gehört, dass es Streit gegeben hat?
08:11Ich glaub nicht
08:12Also, nicht, dass ich wüsste
08:14Wie lange dauern diese
08:15Zusammenkünfte
08:18So
08:20So bis Mitternacht
08:22Niemals länger
08:23Nein, niemals, niemals länger
08:25Woher, Frau Wienern, wissen Sie das?
08:27Wenn Sie immer erst gegen halb vier nach Haus kommen?
08:31Ich bin ja nicht immer so spät nach Haus gekommen
08:34Haben Sie die Adressen, der Herr, Telefonnummern?
08:40Ja, ich
08:40Ich hab Sie schon angerufen
08:49Sie haben Sie schon angerufen?
08:53Ja, die werden gleich hier sein
08:55Ja, wenn ich vielleicht nicht telefonieren soll?
08:58Doch, doch, in Ordnung
08:59Vollkommen in Ordnung
09:00Entschuldigen Sie
09:01Keller ist mein Name
09:03Kommissar Keller
09:04Sagen Sie, Frau Wienern
09:05Sie sind doch heute Morgen gegen vier Uhr nach Hause gekommen
09:08Um, um halb vier
09:10Halb vier, na schön
09:11Da war es ja schon hell
09:13Und da haben Sie Dr. Meinert nicht gesehen?
09:15Er lag doch da
09:16Es war noch nicht hell
09:18Aha, Sie sind also ohne den Toten gesehen zu haben
09:22In das Haus gegangen und haben
09:24Ja, was haben Sie gemacht?
09:26Sie hat sich hingelegt
09:27Äh, ins Bett
09:28Ja, ins Bett
09:30Wo wollen Sie denn hin, bitte, wenn ich angerufen habe?
09:48So
09:49Was machen Sie da?
10:15Mein Name ist Dr. Bibainer
10:16Der Tote ist ein Freund von mir
10:18Ich bin Arzt
10:19Ich wollte nur die Todesursache feststellen
10:21Na, seid ihr ja endlich
10:23Wir hatten einen Unfall
10:25Zusammenstoß
10:26Ein verrückter Taxifahrer
10:28Hat uns eine Stunde aufgehalten
10:30Seid ihr fertig mit ihm?
10:33Ja
10:33Äh, Walter, ein Dr. Bibainer ist hier
10:35Sie waren doch gestern Abend hier, nicht wahr?
10:40Ja
10:40Sieht nicht aus, als ob er sich gewertet
10:47Es war auch nicht seine Art, sich zu wehren
10:51Er war nicht geschickt
10:52Nicht gewarnt
10:53Körperlich
10:55Wunderbarer Mann, Dr. Meinert
10:58Kein Realist, natürlich
11:02Das war er nicht
11:04Das war er ganz sicher nicht
11:07Tja, da habe ich gesessen
11:10Gestern Abend
11:11Auf diesem Sessen
11:11Ich nehme an, Sie werden ein paar Fragen stellen
11:15Ich war hier wie jeden Dienstag
11:20Zusammen mit Dr. Kranz
11:21Wir unterhielten uns
11:24Tranken
11:25Hörten Musik
11:27Weiter ist nichts Besonderes zu berichten
11:29Angenehme Stimmung wie immer
11:30Dr. Meinert
11:31Bester Laune
11:32Wie meistens
11:33Wir sind gegen Mitternacht gegangen
11:36Beide
11:37Wir gehen immer gemeinsam
11:41Können Sie möglichst präzise sagen, wann?
11:46Zwölf Uhr
11:48Mit einer Toleranz von zehn Minuten, wenn Sie mir die zubilligen
11:52Es kann nicht etwa ein Uhr gewesen sein oder vielleicht sogar zwei
11:57Auch kein Unfall
11:58Da ist es um eins passiert
12:00Oder um zwei
12:02Er muss auf der Stelle tot gewesen sein
12:05Halb zwei
12:07Entschuldigung, Chef
12:08Können wir die Weiche jetzt?
12:10Ja, Dr. Meinert kann jetzt fortgemacht werden
12:12Er war wohl schon schlafen gegangen, als der Mörder das Haus betrat
12:17Klopfte oder klingelte
12:19Wie?
12:21Ja, entweder hatte der Mörder den Schlüssel zum Haus
12:23Oder er hat geklingelt
12:25Dr. Meinert hat es gehört, ist aufgestanden
12:27Und hat ihn da reingelassen
12:29Seinen Mörder
12:30Naja, das ist möglich
12:33Nicht wahr?
12:35Das Ganze ist für mich völlig unverständlich
12:37Und unglaublich
12:38Dr. Kranz ist doch auch verständigt worden
12:41Wollte er nicht herkommen oder irre ich mich da?
12:44Ich glaube nicht, dass er kommt
12:45Wir haben telefoniert miteinander
12:47Wir sind der Meinung, dass einer von uns genügt Fragen zu beantworten
12:51Die mit unserem Besuch gestern Abend zusammenhängen
12:53Dr. Kranz ist auf das Äußerste betroffen
12:55Er steht Ihnen selbstverständlich zur Verfügung
12:57Wenn Sie es unbedingt wünschen
12:59Ja, vielleicht
13:01Ich danke Ihnen, Dr. Wiebeiner
13:04Frau Wiener
13:19Machen Sie doch mal auf
13:21Frau Wiener
13:24Seien Sie doch vernünftig
13:26Was haltet ihr von dem Mann?
13:32Er hat bei weitem nicht alles gesagt
13:34Na, das sagen Sie doch nie
13:35Ein normaler Mensch hat einfach eine Abneigung gegen die Polizei
13:38Und sagt erst mal die Hälfte
13:40Ja, weiß Gott
13:40Ja, aber sonst
13:41Was haltet ihr von dem Mann?
13:44Also ich möchte nicht unbedingt Streit mit ihm haben
13:46Na, ein Glück, dass wir nicht nur auf unsere Gefühle
13:49Angewiesen sind, sondern
13:51Mehr auf Quatsch sagen
13:54Wie viele Gläser sind auf diesem Tisch?
13:56Eins, zwei, ich zähle drei
13:58Tja, aber vier Untersetzer
14:00Ja, keiner zu viel
14:03Das kann natürlich ein Zufall sein, aber
14:05Es liegt doch die Vermutung nahe, dass
14:08Dass es ein viertes Glas gegeben hat
14:10Dass jemand verschwinden ließ
14:12Und zwar in aller Eile
14:13Ein bisschen kopflos
14:14Wieso kopflos?
14:15Sonst hätte er doch den Untersetzer mit verschwinden lassen
14:17Du hast heute deinen besten Tag
14:19Danke
14:20Ja, und der Aschbecher ist ausgeleert worden
14:25Ja, den kann Dr. Meinert selber ausgeleert haben
14:28Aber sonst nichts aufgeräumt
14:29Überhaupt nichts
14:30Ja, vielleicht mocht er den Gestand nicht
14:32Kalter Rauch und so
14:33Und halt besser
14:33Ja, schau, er liegt ja auch alles
14:35Ja
14:36Asche
14:36Zigarrenreste
14:38Ach nee
14:40Die haben's natürlich schon gesehen
14:43Was denn?
14:47Zigarettenstummel
14:48Mit Lippenstift
14:50Was?
14:51Ja
14:52Dann gab es also doch einen vierten Gast
14:54Und dieser Gast war eine Frau
14:55Ja
14:56Haben Sie sonst noch einen?
14:59Sieh doch mal die Platten da
15:00Soul, Underground, Pop
15:11Demnach war der vierte Gast als eine junge Frau
15:15Endlich gibt es eine vernünftige Erklärung
15:17Warum die Haushälterin weggeschickt wurde
15:19Hallo?
15:41Du? Was machst denn du da?
15:44Was ist denn hier passiert?
15:47Was machst du denn sowas? Ich wollte das schon mal schuldigen.
15:50Wer ist denn das?
15:51Mein Nepp, wer ist das?
15:53Pepper, Hans Pepper.
15:55Ich bin nur mal gekommen, weil, naja, es hat sich rumgesprochen wie ein Lauffeuer, dass Dr. Meinhard tot ist.
16:01Gestürzt.
16:01Ja, vom Balkon.
16:03Kommt denn sowas?
16:04Auch wenn man ein bisschen nachhilft. Sie kannten Dr. Meinhard.
16:07Natürlich, ich gehe hier aus und ein...
16:08Du weißt überhaupt nichts.
16:09Und wenn du sagst, du kennst Dr. Meinhard, dann ist das, ist das...
16:13Na, was ist das?
16:15Ein Irrtum ist das. Komm jetzt.
16:18Na, ich verstehe nicht drauf. Es ist halt ein Irrtum.
16:20Es ist ganz, wie du willst.
16:21Wieder frei.
16:32Ich gehe denn jetzt, Antje.
16:39Sie hat ihm Geld gegeben.
16:50Ja, ich sehe euch im Büro.
16:52Ja, und Sie?
16:55Ich bleibe noch hier.
16:56Aber bitte, lassen Sie sich doch nicht stören, Frau Wiener.
17:20Ja.
17:20Ja.
17:20Die Sache nimmt Sie mit, wie ich sehe.
17:26Oh ja, schon sehr.
17:30Ihr Leben wird sich natürlich sehr verändern, nehme ich an.
17:33Ich habe viel verloren.
17:37Na, Sie werden schon wieder eine Stellung bekommen.
17:40Eine solche nie.
17:41Weil es einen solchen Mann wie den Dr. Meinhard gar nicht mehr gibt.
17:48Na?
17:50So, so liebenswürdig, wissen Sie?
17:53So zuvorkommend, so verständnisvoll.
17:57Oh mein Gott.
17:57Das hört sich ja an, als wären Sie für diesen Mann durchs Feuer gegangen.
18:02Ja, das wäre ich auch.
18:05Haben Sie deswegen das vierte Glas weggenommen?
18:08Bitte?
18:09Und den Aschenbecher ausgeleert, mit den Zigarettenkippen, an denen noch Lippenstift zu sehen war?
18:14Wie bitte? Was haben Sie jetzt gesagt?
18:16Frau Wienernd, warum sollen wir denn nicht wissen, dass da gestern Abend noch eine Frau bei Dr. Meinhard war?
18:21Eine Frau? Das weiß ich ja gar nicht.
18:24Sie haben also das Glas nicht weggenommen.
18:27Was für ein Glas?
18:28Das vierte Glas vom Tisch.
18:30Ja, ich habe doch gar nichts angerührt.
18:32Wieso? Fehlt denn eins?
18:34Wo sind denn die Gläser hier im Haus?
18:36Drüben, im Glasschrank.
18:39Kann ich Sie mal sehen?
18:40Bitte.
18:47Da?
18:48Ja, dann machen Sie mal auf und zählen Sie.
18:54Nein, da fehlt nichts.
18:56Das können Sie so schnell übersehen?
18:58Nur drei Gläser fehlen doch bestimmt.
19:00Ja, die, die in der Halle stehen.
19:02Sonst keins?
19:03Nein.
19:06Haben Sie eigentlich heute Morgen im Abwasch ein Glas gefunden?
19:11Nein.
19:13Tja, da muss der Mörder das Glas weggenommen, abgewaschen und in diesen Schrank gestellt haben.
19:19Oh, Entschuldigung.
19:25Ja, bitte.
19:26Machen Sie sich Kaffee?
19:28Ja, ich bin noch gar nicht zum Frühstücken gekommen.
19:31Eine Tasse Kaffee möchte ich jetzt schon gern haben.
19:33Och, würden Sie mir auch eine machen?
19:34Ja, natürlich, gern.
19:36Danke.
19:42So.
19:44Oh, Dankeschön, das ist furchtbar nett.
19:46Bitte.
19:46Der Mörder muss also den Aschenbecher ausgeleert haben, nur damit niemand...
19:53Gebrauchen Sie eigentlich einen Lippenstift?
19:57Ja, natürlich.
19:58Sie glauben doch nicht etwa.
20:01Ich rauche ja gar nicht.
20:03Ich war ja gar nicht da.
20:05Ich habe Ihnen doch schon gesagt, ich war bei meiner Schwester.
20:07Aber es muss eine Frau da gewesen sein gestern Abend.
20:10Ich weiß nicht.
20:11Sie wissen nicht vielleicht, wer das gewesen sein könnte?
20:13Also, ich habe keine Ahnung.
20:15Wirklich nicht.
20:15Vielleicht ein junges Mädchen?
20:18Nein, nein.
20:19Dass ich hier im Hause auskennt und weiß, wo der Schrank mit den Bläsern ist?
20:23Ich weiß es nicht, Herr Kommissar.
20:25Also, ich wirklich, ich habe keine Ahnung.
20:27Tja, Frau Wienand, ich will Sie nicht quälen, aber ich sehe, ich tue es.
20:30Pfff.
20:31Na, machen Sie doch auf.
20:43Ja?
20:44Frau Wienand, Dr. Kranz.
20:46Ja?
20:47Ist die Polizei weg?
20:48Lassen Sie mich rein.
20:55Verzeihung, ich, äh, wer sind Sie?
20:59Polizei, ich denke, die Polizei ist, äh...
21:01Ja, ich hatte noch ein paar Fragen an Frau Wienand zu stellen, aber sie hat sie mir leider nicht beantworten können.
21:07Bitte schon.
21:09War Dr.
21:09Wiebeiner nicht hier.
21:10Ja, er war hier.
21:12Ja, dann hat er doch sicher gesagt, dass...
21:14Dass Sie zu erschüttert sind, um mit Dr.
21:17Wiebeiner hierher zu kommen, aber ich sehe, ja, Sie sind doch hier.
21:20Dann kann ich Ihnen ja auch ein paar Fragen stellen, die Sie mir hoffentlich beantworten werden, oder nicht?
21:25Nicht?
21:26Ja.
21:28Nein, wieso nicht?
21:29Wir, wir sind übereingekommen, dass...
21:31Das nur, Dr. Wiebeiner, Fragen beantwortet, ja.
21:34Ja.
21:35Aber, warum eigentlich?
21:38Äh, äh, es ist im Interesse der Sache sicher besser.
21:44Welcher Sache?
21:48Ich bitte Sie zu verstehen, Herr Kondissar.
21:51Ist es wirklich mit keinerlei böse Absicht verbunden?
21:56Wirklich nicht.
21:58Wer war die Frau gestern Abend?
22:00Frau?
22:02Ich sagte schon, äh, ich kann nicht gegen eine Abmachung handeln.
22:09Ich weiß von keiner Frau.
22:11Kann ich irgendwas Wasser haben?
22:13Ja.
22:14Ich bin wirklich nicht sehr in Ordnung.
22:17Ich, äh, Sie können nicht von mir verlangen, dass ich in dieser Situation...
22:21Situation?
22:21Situation?
22:22In welcher Situation sind Sie eigentlich?
22:25Wie?
22:27Ja, Sie sagen, Sie sind in einer Situation.
22:29Ich frage Sie, in welcher?
22:31Ein Freund von mir ist...
22:32...ermordet worden heute Nacht.
22:36Sehr guter Freund, auf eine schreckliche Weise.
22:39Ja, das ist meine Situation.
22:41Ah, und da fühlen Sie sich außerstande, Fragen zu beantworten und überlassen das lieber, Dr. Wiebeiner.
22:47Ah.
22:47Danke, Dr. Karls.
22:54Bitte.
22:54Ruf mal zum Büro durch.
23:21Ja, bitte.
23:24Ah ja.
23:24Ja, ja, ist hier.
23:26Robert, der Chef.
23:27Ja?
23:27Ja, stell dir.
23:29Der Chef?
23:31Ja, das habe ich.
23:33Ja, das ist alles da.
23:34Einen Moment.
23:34Dr. Wiebeiner?
23:37Dr. Wiebeiner ist Arzneimittelvertreter.
23:40Sein Bombengeschäft.
23:41Der Mann versteuert im Jahr eine halbe Million.
23:44Dr. Kranz, ja, habe ich auch.
23:45Kleinen Moment.
23:47Kranz?
23:47Äh, Kranz, Dr. Kranz Maschinenbau.
23:51Na, der Mann muss ein Gehirn haben wie ein Computer.
23:53Er ist ein, äh, na, ich sag's mal wörtlich, was einer geschrieben hat.
23:56Er ist ein technisches Genie.
23:58Dr. Meinhard selbst machte Seeversicherungen.
24:02See, ja, Wasserschiff, Seeversicherungen, ja.
24:04Hat sich aber vom Geschäft zurückgezogen und lebt von, lebte von seinem Vermögen.
24:09Äh, das heißt also von den Zinsen seines Vermögens.
24:11Walter?
24:13Ja, der ist hinter dem jungen Mann her.
24:23Vater, Herr Moor.
24:25Da ist er noch was.
24:26Sie fahren jetzt schon eine Stunde hinter mir her.
24:42Was wollen Sie eigentlich von mir?
24:43Wenn Sie was von mir wollen, können Sie mich doch fragen.
24:45Da brauchen Sie doch nicht hinter mir herzufahren.
24:47Es tut mir leid, wenn ich Sie nervös gemacht habe.
24:50Wieso? Sie haben mich doch nicht nervös gemacht.
24:52Ich habe lediglich eine Frage an Sie.
24:54Sprechen Sie dienstlich mit mir oder was?
24:56Ja, dienstlich.
25:00Wenn Sie mir die Frage nicht beantworten, muss ich Sie leider festnehmen.
25:04Festnehmen?
25:05Ja, und zur Kriminalpolizei mitnehmen.
25:07Die Anweisung kam eben über Funk.
25:09Wieso, was ist denn?
25:11Wer war die Frau gestern Abend bei Dr. Meinhard?
25:15Frau bei Dr. Meinhard?
25:17Also los, steigen Sie ein.
25:18Moment mal, Moment mal.
25:19Sie können mich doch nicht festnehmen, weil ich Ihnen eine Frage nicht beantworten kann.
25:22Kann ich nicht?
25:23Nein.
25:23Sie haben doch gesagt, Sie gehen bei Dr. Meinhard ein und aus.
25:29Haben Sie eigentlich einen Schlüssel zu dem Haus?
25:31Wieso Schlüssel?
25:33Na ja, es könnte doch sein, dass Ihre Tante Ihnen einen Schlüssel gegeben hat.
25:37Der Mörder ist nämlich durch die Tür gekommen.
25:40Ganz normal.
25:40Ich habe doch keinen Schlüssel.
25:43Wirklich nicht.
25:44Aber hören Sie mal, da fällt mir eben was ein.
25:47Es ist aber gut, dass Ihnen das gerade jetzt einfällt.
25:49Ähm, Sie sagten, es ist eine Frau bei Dr. Meinhard gewesen.
25:52Ja.
25:52Und, ähm, wenn überhaupt jemand da war, dann kann es sich eigentlich höchstens um Kathi Vogt handeln.
26:04Aha.
26:05Die ist öfter da.
26:06Ich weiß, wo sie wohnt.
26:07Die Adresse kann ich Ihnen auch geben.
26:09Aber einen Schlüssel zu dem Haus habe ich wirklich nicht.
26:11Guten Tag.
26:33Guten Tag.
26:34Guten Tag.
26:35Können wir bitte Frau und Vogel sprechen?
26:37Kriminalpolizei.
26:38Kathi, kommst du mal bitte?
26:40Hier sind zwei Herren, die dich sprechen möchten.
26:43Entschuldigen Sie bitte die Störung, aber könnten wir Sie in Haarminuten sprechen?
26:47Wozu denn? Was ist denn los?
26:48Ein paar Fragen.
26:49Ein paar Fragen, die einen gewissen Dr. Meinhard betreffen.
26:52Dr. Meinhard?
26:54Könnten wir irgendwo hingehen?
26:56Ich kann nicht weg jetzt.
26:58Wenn es nur ein paar Minuten sind, machst du eben früher Mittag.
27:02Oh, sehr liebeswürdig. Dankeschön.
27:03Dankeschön.
27:04Wir können ja, ich wohne gleich hier vorne.
27:07Das trifft sich ja sehr gut.
27:08Vielleicht gehen Sie am besten vor.
27:10Das trifft sich ja sehr gut.
27:11Danke.
27:12Ach, Sie wohnen gar nicht alleine hier?
27:28Nein, mein Bruder wohnt noch hier in dem Zimmer.
27:30Ich wohne hier.
27:32Kommen Sie bitte.
27:33Ja.
27:34Was ist denn? Sie kommen doch wegen was.
27:40Waren Sie gestern Abend bei Dr. Meinhard?
27:42Ja.
27:44Eingeladen?
27:45Ja, warum?
27:48Sind Sie öfter bei Dr. Meinhard eingeladen?
27:51Ja.
27:52Immer dienstags, nicht wahr?
27:55Dienstags?
27:56Das stimmt doch, oder?
27:57Dienstags kommen die anderen immer.
27:58Ich gehe hin, wann ich will.
28:00Kann ich auch einen haben?
28:02Ja.
28:03Kann ich.
28:04Bitte.
28:05Was ist denn los?
28:08Dr. Meinhard ist tot.
28:11Er wurde heute Nacht ermordet.
28:13Er ist über den Balkon hinunter in den Garten gestürzt.
28:16Sie sagen nichts dazu?
28:25Was soll ich dazu sagen?
28:28Na, ich meine, irgendwas müssten Sie schon dazu sagen.
28:31Über den Balkon?
28:33Das ist ja komisch.
28:36Komisch?
28:39Also mal der Reihe nach.
28:41Sie waren also gestern Abend da.
28:42Hat man Sie geholt oder gebracht?
28:47Wieso?
28:47Ich bin hingefahren.
28:48Ich weiß doch, wo Dr. Meinhard wohnt.
28:51Sie sind hingefahren.
28:52Heißt das, Sie am Auto?
28:53Ja, er hat mir doch eins gekauft.
28:57Was hat er?
28:59Er hat Ihnen ein Auto gekauft, Dr. Meinhard?
29:02Ja.
29:03Geschenkt?
29:03Ja.
29:06Schenkt Ihnen ein Auto?
29:09Das muss doch einen Grund haben.
29:10Ich meine, wofür?
29:11Was war Ihre Gegenleistung?
29:12Dann hatten Sie ein Verhältnis mit ihm.
29:13Quatsch, Verhältnis.
29:14Was denn das für ein komisches Wort?
29:16Er hat es mir eben geschenkt.
29:18Ich habe es ja auch nicht verstanden.
29:19Ich habe ihn ja gefragt, warum tust du das denn?
29:21Und er sagte, ich will dir eine Freude machen.
29:23Und das hat er ja.
29:24Wow.
29:25Muss er Sie ja ganz gern gehabt haben.
29:27Dafür kann ich doch nichts.
29:30Nein, wahrscheinlich nicht.
29:32Das ist doch seine Sache, wenn er will, dass ich zu ihm komme.
29:35Er sagt, du kannst kommen, wann du willst.
29:36Fühl dich zu Hause.
29:39Hat er Ihnen auch Geld gegeben?
29:40Wenn er mir ein Auto gibt.
29:41Kann er Ihnen auch Geld geben, haben Sie recht.
29:44Bekamen Sie regelmäßige Zahlungen von Dr. Meinert?
29:46Regelmäßig?
29:47Wie viel?
29:49Manchmal.
29:50200, 300, 100.
29:53So immer.
29:55Und das darf er doch, oder darf er das nicht?
29:57Ich habe ihm doch nichts genommen, weggenommen.
29:58Was war gestern Abend?
30:02Nichts.
30:03Nichts Besonderes.
30:05Geredet haben Sie getrunken und ich habe Platten gespielt.
30:09Und das Ganze dauerte?
30:10Bis 12, es dauert nie länger.
30:12Er wird ja müde, Dr. Meinhardt, und das sagt er dann auch.
30:15Wer hat es denn bloß getan?
30:18Kathi?
30:20Hier steht spergelweit die Tür offen.
30:22Wieso bist denn du überhaupt da?
30:23Dr. Meinhardt ist tot, Harro.
30:32Na nun?
30:33Jemand soll ihn über den Balkon runtergestoßen haben.
30:36Über welchen Balkon?
30:37Über den bei ihm zu Hause.
30:39Polizei?
30:40Ja.
30:40Weswegen kommen Sie denn?
30:41Wollen Sie uns das nur mitteilen, oder?
30:44Warst du da jetzt am Abend?
30:45War doch Dienstag.
30:46Da will er doch immer, dass ich komme.
30:48Was war denn?
30:48War da was?
30:50Nichts.
30:50Nichts.
30:53Ich habe gesagt nichts.
30:59Vielleicht war das ein Unfall.
31:01Der Mann hat auf dem Balkon gestanden nachts.
31:03Ach, Sie meinen, er könnte sich den Sternenhimmel angesehen haben?
31:06Ja.
31:08War ja eine klare Nacht, Fettmann.
31:10Boah, wissen Sie denn das?
31:12Haben Sie vielleicht auch zufällig auf dem Balkon gestanden?
31:15Nein.
31:16Aber ich kann ja mal fragen, wo waren Sie denn heute Nacht um zwei?
31:19In meinem Zimmer.
31:20Sagen Sie mal, was soll denn das?
31:23Sie fragen mich, wo ich heute Nacht war?
31:25Was heißt denn das?
31:27Wollen Sie damit sagen?
31:29Sie kennen Dr. Meiner als jedenfalls auch?
31:30Ja, sicher kenne ich den Mann.
31:33Haben Sie auch ein Auto geschenkt bekommen?
31:35Nein, ich nicht.
31:37Aber Geld haben Sie bekommen?
31:38Was sind das für komische Fragen?
31:40Katja hat ein Auto geschenkt.
31:41Na und?
31:41Sie gefiel ihm.
31:42Andauernd hat er sie gefragt, was er für sie tun kann.
31:45Vogel hatte der mit der Kathi, aber nicht mit mir und nicht mit Dani.
31:49Sie kennen das Haus?
31:50Kathi hat mich mal mitgenommen.
31:52Waren Sie auch mal im Schlafzimmer?
31:53Ich glaube, ich war mal drin.
31:54Kennen Sie Frau Wiener?
31:55Die auch, warum?
31:56Auch in der Küche waren Sie schon mal?
31:58Ich kenne das ganze Haus, aber das heißt doch nichts!
32:01Kennen Sie das Haus auch?
32:03Warum fragen Sie denn jetzt Dani?
32:04Lassen Sie das Mädchen antworten.
32:07Ja, ich war auch mal da.
32:09Dienstags?
32:10Ja, auch mal dienstags.
32:12Aber nicht so oft, weil es war so langweilig.
32:15Kann ich mal Ihr Zimmer sehen?
32:16Meins, bitte.
32:18Sehen Sie sich.
32:19Auch nach Ihnen.
32:19Haben Sie hier einen Beruf?
32:39Ich bin Fotograf.
32:41Wann schön teure Kameras haben Sie hier?
32:43Auch von Dr. Meinert?
32:45Warum nicht zum Beispiel?
32:47Der Mann hat zu mir gesagt,
32:48Harro, du musst einen Beruf haben.
32:50Ich sag ja, ich möchte gern Fotograf werden.
32:52Und da hat er mir das gekauft.
32:54Ich dachte, Sie hätten keine Geschenke bekommen.
32:56Das?
32:57Kathi zuliebe.
32:58Fällt doch nicht mir.
33:02Und Sie?
33:04Sie wohnen auch hier?
33:05Mhm, da drin.
33:08Hat Dr. Meinert sich auch um Ihren Beruf Sorgen gemacht?
33:17Lassen Sie mich los!
33:18Was haben Sie denn getan?
33:20Dr. Bibeiner, was machen Sie denn hier?
33:22Das ist eine rein private Sache.
33:23Ganz unerheblich für Sie.
33:26Wir sprechen uns noch.
33:27Was wollen Sie denn von mir?
33:29Glauben Sie, ich habe Dr. Meinert umgebracht?
33:32Was will denn der Wort?
33:35Ich war heute Nacht im Bett.
33:36Danni, wo war ich heute Nacht um halb zwei?
33:40Das weiß ich doch nicht.
33:41Weißt du nicht?
33:41Wieso weißt du nicht?
33:42Weil ich es nicht weiß.
33:44Aber du bist doch nach Hause gekommen, da lag ich im Bett.
33:46Wie spät war es denn da?
33:48Du musst doch wissen, wie spät es war.
33:50Halb drei.
33:52Halb drei?
33:52Lass uns so blöd.
33:57Sie kamen also erst um halb drei nach Hause.
34:00Darf ich fragen, wo Sie waren?
34:01Ich war aus.
34:02Ich war in der Nachtäule.
34:03In der Nachtäule?
34:04Ja, was ist das?
34:05Das ist ein Lokal in Schwabing.
34:06Gepflegter Beachhub.
34:07Aber es war doch noch nicht halb drei.
34:09Hast du auf die Uhr gesehen?
34:11Auf die Uhr hast du nicht gesehen.
34:12Aber danni, es muss zwei gewesen sein.
34:14Halb zwei.
34:15Ja, ich schlage vor, die Herrschaften einigen sich nur über diesen Punkt.
34:18Bis dahin, auf Wiedersehen.
34:19Wiedersehen.
34:20Auf Wiedersehen.
34:25Auf Wiedersehen, Freundin Kathi.
34:27Wiederschauen.
34:28Ebenfalls war der Junge um halb zwei noch nicht zu Hause.
34:32Ach, weißt du, halb zwei oder halb drei, das ist unwichtig.
34:35Wenn die sich einen Verteidiger nehmen, dann wird der ihn schon sagen, welche Zeit im Westen ist.
34:40Hattest du mir eben den Hut gegeben?
34:42Ich dachte, Sie brauchen ihn noch.
34:43Ja, dann schau.
34:45Ach nee, was machen Sie hier?
34:48Ich wieso?
34:49Ich wohne hier.
34:52Was, Sie wohnen hier?
34:54Ja.
34:54Auch in der Wohnung von Kathi Vogt?
34:56Ja.
34:57Hatte ich vergessen zu fragen.
34:58Sagen Sie mal, wem gehört denn die Wohnung eigentlich?
35:00Die Miete bezahlt Dr. Meinhardt.
35:03Ah, Kathi zuliebe?
35:04Ja.
35:05Ach, dann haben Sie wahrscheinlich die Vogts mit Dr. Meinhardt bekannt gemacht.
35:09Naja, ich hab Kathi mal mitgenommen zu meiner Tante und da hat er sie gesehen und hat gesagt,
35:14er hat ja doch öfter mal kommen und ihr Bruder auch und Danni.
35:18Ah.
35:18Haben Sie eigentlich auch Geld von Dr. Meinhardt bekommen?
35:20Nein.
35:21Aber wenigstens ein Auto oder ein paar Fotoapparate.
35:24Nein, ich hab nie was von ihm bekommen.
35:26Oh, dann gehen Sie mal herauf.
35:34Jetzt brauche ich Dr. Kranz.
35:37Ach, Sie, Herr Kommissar.
35:40Danke, Elisabeth, danke.
35:42Ja.
35:44Ja, was ist denn?
35:46Gibt's etwas?
35:47Ich sagte danke, gehen Sie.
35:48Ja, es ist ein sehr ungünstiger Moment.
35:51Ich habe gerade keine Zeit.
35:52Vielleicht gehen wir besser in mein Büro.
35:54Guten Tag.
35:55Ah ja, Gertrud, da bist du.
35:57Ich sagte schon, ich sagte den Herrn Weiß, es wäre besser, wenn wir ins Büro gehen.
36:01Die Herren sind von der Polizei.
36:02In der Mordsache, Dr. Meinhardt.
36:04Kehler ist mein Name.
36:06Freut mich.
36:06Mein Mitarbeiter.
36:07Grabert, guten Tag.
36:08Guten Tag.
36:08Ja, ich habe schon gehört.
36:10Möchten Sie einen Kaffee?
36:12Dankeschön.
36:12Nein.
36:13Nein.
36:13Nein.
36:13Nein.
36:13Nein.
36:13Nein.
36:18Ja, es sind da, es sind noch einige Fragen anscheinend.
36:22Fragen Sie nur, meine Mutter.
36:23Willst du nicht lieber? Es ist doch unangenehm für dich.
36:27Bitte, Herr Kommissar.
36:28Wir werden versuchen, Ihre Fragen so gut wie möglich zu beantworten.
36:31Hast du schon etwas gesagt?
36:33Nein, nein.
36:34Sie werden nach Kati Vogt fragen, nehme ich an.
36:37Und der merkwürdigen Beziehung, die zwischen Dr. Meinhardt und diesem jungen Mädchen bestand.
36:42Ja, ganz recht.
36:44Eine Alterstorheit, Herr Kommissar.
36:46Erfolgreiche Leute wie Dr. Meinhardt, die sich zurückziehen und plötzlich nicht mehr im
36:51gewohnten Rhythmus sind, die wollen dann ihre Jugend zurückholen, hängen sich an junge
36:57Mädchen, die natürlich genau wissen, was für eine materielle Chance sich ihnen bietet,
37:03die sie natürlich ausnutzen, gegenüber Leuten, die merkwürdigerweise so stolz sind
37:08auf ihre realistischen Ansichten, nicht wahr?
37:12Ja, und?
37:13Ob der Mord an Dr. Meinhardt im Zusammenhang steht mit diesen jungen Leuten, das können
37:20wir nicht beurteilen.
37:22Wir können Ihnen da keinen Hinweis geben.
37:25Ja, Sie haben mir natürlich keine Fragen beantwortet.
37:27Nein, es war mir eine Art Erklärung.
37:29Ganz recht.
37:30Aber es genügt mir schon.
37:32Schönen Dank.
37:34Zeigen Sie die Störung.
37:36Können Sie uns herausbringen, Doktor?
37:38Bitte schau.
37:49Sagen Sie, Doktor, wann kann ich Sie denn mal allein sprechen?
37:52Mich?
37:53Ohne Ihre Frau.
37:54Ja, wieso denn?
37:55Ich denke...
37:56Ja, bisher haben immer andere für Sie geantwortet und ich möchte Sie gern selbst einmal hören.
38:01Und das möglichst bald.
38:02Ja, ja, ich verstehe.
38:04Kennen Sie das lokal Nachtdeule?
38:07Ja, Sie müssen mir nicht viel erzählen, nur eins.
38:10Wer war eigentlich Dr. Meinhardt?
38:12Ich meine, was war das für ein Mann?
38:14Dr. Meinhardt, der Kommissar, er war 60, 62, aber er war nicht ein Mann, der am Ende
38:19seines Lebens stand.
38:21Ganz im Gegenteil, er war auf der Höhe seines Lebens.
38:23Ich weiß, man sagt immer, wenn ein Mann die 50 überschaltet, dass es mit ihm zu Ende
38:27geht.
38:27Wieso eigentlich?
38:28Das stimmt doch gar nicht.
38:30Dr. Meinhardt sagte, ich erinnere mich noch ganz genau, wir müssen uns mit der Jugend
38:35irgendwie auseinandersetzen.
38:37Wir dürfen uns nicht abschließen.
38:38Wir müssen Kontakt suchen.
38:40Und auf diese Weise bleiben auch wir selbst bis zum letzten Augenblick auf eine höhere Weise
38:45lebendig.
38:46Und das war eben der Anlass für Meinhardt und auch für uns, aus unserem Kreis heraus
38:53zu gehen.
38:53Und naja, es bot sich von selbst an.
38:56Frau Wienandt hatte einen Neffen, der wieder mit jungen Leuten zusammen wohnt, mit dem Vogts.
38:59Und so lernten wir Kathi Vogt kennen und ihren Bruder und dessen Freundin, Dani.
39:07Tja, so kam das alles.
39:09Was?
39:10Was kam so?
39:10Bitte.
39:11Das Ganze war doch eine Pleite.
39:14Ja, wieso denn?
39:14Ja, weil man sich letzten Endes nichts zu sagen hat, da kamen sie an ohne Manieren.
39:20Ich sagte zu Meinhardt, Sie haben doch keine Manieren.
39:22Er sagte, es sind nicht unsere Manieren.
39:26Er war überhaupt ständig auf Ihrer Seite.
39:28Diese jungen Leute ließen den geringsten Respekt vermissen.
39:32Meinhardt sagte, ich brauche Ihren Respekt nicht.
39:34Aber sicher brauchen Sie meinen, bis Sie eines Tages ebenso wenig darauf angewiesen
39:39sind, wie ich auf Ihren.
39:40Ja, aber das ist doch großartig.
39:42Ja, aber Sie machten sich lustig über ihn.
39:43Die Meinhardt sagte, komm zu dir, Meinhardt, Sie machen sich lustig überlegt.
39:47Du bist für die jungen Leute eine komische Figur.
39:49Ja, war das denn?
39:51Ja, Sie machten ihn dazu.
39:53Und er selbst entfand das nicht.
39:55Dr. Meinhardt?
39:56Dr. Meinhardt?
39:57Ja, Dr. Meinhardt.
39:58Nein, er selbst nicht.
40:00Es war demütigend.
40:02Wirklich, es war ja auch für uns in gewissem Sinne erniedrigen zu sehen, wie er behandelt
40:06wurde.
40:06Können Sie mal irgendein Beispiel sagen?
40:08Gott.
40:09Beispiel, Beispiel.
40:10Beispiel.
40:11Kati zwang ihn zu tanzen.
40:12Der Mann konnte nicht tanzen.
40:13Er konnte es nicht.
40:14Es lag ihm nicht.
40:15Er hat ihn nie getanzt.
40:16Er ließ sich zur Musik vorführen wie ein dressierter Hund.
40:19Herr Kranz, das sehen Sie doch aus Ihrer Sicht.
40:21Nein, nein, wirklich, glauben Sie mir.
40:22Es war wirklich unmöglich, unglaublich, wie die jungen Leute sich im Hause Meinhardt
40:26aufhörten.
40:27Gab es denn darüber jemals Streit?
40:30Streit?
40:30Nein.
40:31Streit.
40:32Also, Dr. Meinhardt war mit seinen Gästen absolut einverstanden, nicht einverstanden
40:35waren Sie.
40:36Und Dr.
40:37Bibeiner.
40:39Ja, ja.
40:40Er gab sich selbst auf.
40:42Das war unsere Meinung, die von Bibeiner und mir.
40:45Sagen Sie, was ist das eigentlich hier für ein Lokal?
40:47Ich habe es vorgeschlagen, weil um diese Zeit ist hier noch nichts los, deswegen, ne?
40:51Ah, die Vogt kommt hierher, ne?
40:53Ja.
40:54Ja, Sie kommen alle hierher.
40:57Sie bevorzugen das.
40:59Wissen Sie eigentlich, dass Dr.
41:02Bibeiner heute Harro Vogt aufgesucht hat?
41:04Nein, nein, hat er?
41:07Ja.
41:08Und es sah so aus, als wolle er Ihnen den Hals umbringen.
41:12Ach, und, äh, und hat er, wieso, hat er irgendeine Erklärung abgegeben?
41:19Wollen Sie eine geben?
41:20Nein, das, äh, das kann ich nicht.
41:24Harro Vogt, ich meine, Sie haben ihn doch vernommen.
41:28Konnte er sagen, wo er heute Nacht gewesen ist, zwischen eins und zwei?
41:33Er hatte keinen Zeugen.
41:35Ach, und seine, äh, seine Freundin?
41:38Die ist erst um halb drei nach Hause gekommen, sagt sie.
41:43Ja.
41:44So, so.
41:45Naja, wenn sie, wenn sie sagt, sie hat ja schließlich keinen Grund zu lügen, nicht wahr?
41:50Wir kriegen Ärger loszusehen.
41:51Meinst du?
41:52Meinst du?
41:53Meinst du, meinst du, dann entweder kriege ich Ärger, das bestimmt.
41:58Aber ich bin erst um halb drei nach Hause gekommen und du hast nicht geschlagen.
42:02Musst du das Andauern spielen?
42:04Harro.
42:05Ja?
42:06Sag nochmal, was du gesagt hast.
42:07Wieso, was ist denn?
42:08Was hast du denen gesagt hast?
42:09Harro!
42:10Das ist nicht unwichtig, oder?
42:11Sei doch nicht so jähzornig.
42:12Ich habe überhaupt nichts gesagt, nichts.
42:13Die wissen gar nichts von mir.
42:14Wenn's wie meiner ist, bin ich nicht da.
42:16Die soll die Musik abstellen.
42:17Guten Tag.
42:18Guck mal, was du gesagt hast.
42:19Ja.
42:20Ja?
42:21Na, na, na, na, na, na, na, na, na, ja.
42:22Ja.
42:23Sag nochmal, was du gesagt hast.
42:24Wieso, was ist denn?
42:25Was hast du denen gesagt hast?
42:26Das ist nicht unwichtig, oder?
42:27Sei doch nicht so jähzornig.
42:28Ich habe überhaupt nichts gesagt.
42:29Nichts.
42:30Die wissen gar nichts von mir.
42:33Wenn's wie meiner ist, bin ich nicht da.
42:37Die soll die Musik abstellen.
42:38Die soll die Musik abstellen.
42:43guten tag entschuldigen sie wenn wir noch einmal erscheinen wollen sie jetzt
42:49jemanden verhaften nein nein noch nicht die herren sind sich noch nicht klar
42:52siehst du doch kann ich ihnen was zu trinken anbieten
42:55los kate ja ich habe nichts wir haben wir doch auf von ihr haben wir schließlich
43:03alle gelebt und von dr meinhard natürlich und den mann soll ich umbringen
43:06zwar doch verrückt oder mal rein sachlich gesehen ja mal rein sachlich gesehen
43:11na los was ist nur es handelt sich ja nicht um einen kaltblütigen mord ich
43:16stelle mir da eine szene vor zwischen dr meinhard und dem gast die vielleicht
43:20ganz ruhig begonnen hat dann plötzlich muss der gast den kopf verloren haben
43:25völlig ohne übergang ergab sich alles der täter war eben nicht bei verstand in
43:31dem augenblick wenn sie das mal so sehen wollen guter kommissar gut aber nun
43:36erklären sie mir mal um himmels willen wen soll denn dieser mann so aufregend dass
43:39er den kopf verliert der doch nicht keiner von denen das sind doch leute die
43:44sie sind doch von gestern was glauben sie was da los war sicher wir sind da mal
43:48hingegangen aber wir mussten richtig auslosen wer geht heute gehst du einer
43:51muss ja sich den mist anhören der da verzapft wird
43:54ne herr kommissar kopf verlieren bei den leuten
43:58frau keller ihr mann ist bereits unterwegs wird jeden moment hier sein ja wollen sie noch
44:09einen kaffee nein wirklich nicht ganz unsicher ich habe mich schon mal angezogen obwohl er hat doch
44:17sicher zeit doch doch doch doch völlig vergessen hatten tisch zu bestehen natürlich auch nicht von der
44:24arbeit ab wir machen das schon ich mag frauen nicht ihre männer bedrängen
44:29hochzeitstag ist hochzeitstag also konnte er einfach keinen natürlichen weh ich habe das
44:38gefühl ich weiß schon alles aber ich mache einfach den falschen gebrauch von dem was ich weiß
44:42guten tag chef franziska was machst du denn hier ist was los und wieso siehst du so selbst ja natürlich
44:54ich habe ihn auf alle fälle mal mitgebracht dankeschön zu spät ist es denn eigentlich naja es ist ja auch
45:04viel zu spät ich habe ja ganz vergessen einen tisch zu bestellen wir kriegen ja gar keinen platz
45:08machen sich da mal gar keine sorgen ich habe angerufen sie haben einen sehr schönen tisch aber wenn du
45:14natürlich nicht weg kannst dann ja franziska du musst das verstehen komm pack das wieder ein ich kann ja
45:19nicht mitten in einem mordfall eine private was meint ihr denn dazu er kann doch weiter oder wir geben
45:29ihn urlaubschef
45:32großartig du das ist die beste lady cursen seitdem sag mal auch vor elf jahren hat eine lady curses ja und dann
45:41kann der lachs da kommt er gerade du da haben wir dasselbe bestellt wie damals und ich habe das gar nicht
45:46gemerkt macht doch nichts ich freue mich so dass du überhaupt zeit hast naja natürlich habe ich
45:51zeit hatten wir denselben wein auch damals ja natürlich nicht denselben jahre naja ich finde es
45:58ja überhaupt unsinnig dass die menschen sich immer für unentbehrlich halten und einfach sich keine zeit
46:04nehmen zu dingen die das leben doch überhaupt erst richtig schön machen also gut essen gut trinken ein
46:11gutes gespräch mit menschen mit denen man ja ich suche das telefon das war doch immer da früher
46:18haben die umgebaut warum bauen die menschen immer um herr ober wo ist das telefon jetzt das ist ja da hinten
46:27ja dankeschön wie ist der lachs
46:30robert und walter sind jetzt unterwegs ich bin richtig froh dass die beiden habe die machen das schon
46:37ist der lachs
46:39ich sagte schon
46:41ja zart richtig ja
46:43du das ist
46:46eigentlich ein sehr interessanter fall und ich frage mich ja es handelt sich da um sehr nette ältere herren und um sehr nette jüngere leute
46:53auf franziska auf dein wohl auf die nächsten wie lange haben wir noch wie viele jahre doppelt so viel
47:03und du bist reichlich optimistisch immer
47:06prust mein herz
47:08großartig
47:12der mann war wirklich großartig
47:16wer
47:18wer
47:19doch der meiner
47:20ist das der tote
47:21ja
47:22ist doch herbert
47:25hm
47:26ja
47:27ich muss mir einfach vorstellen wie das an den abenden war wenn die jungen leute da waren
47:36Kathi Vogt beispielsweise und die anderen die ja alle nicht aus ihrer haut heraus konnten
47:41und was für eindrücke müssen da entstanden sein
47:44weil ein doktor wie beiner bei kranz
47:46wenn ein mann den mann so verehrt
47:48so sehr gedemütigt worden ist
47:51andererseits
47:53doch der meiner war ja selbst
47:55ja
47:57herbert
47:59franziska
48:01ja
48:02ich glaube ich weiß wer der mörder ist
48:05ich weiß wer der mörder ist
48:35ich weiß
48:36aber
48:53hier
48:55hier
48:57hier
49:01Hallo, hallo, hallo, auch nur meldet sich denn da niemand,
49:28ich habe das doch zum Verzweifeln, hallo, hallo, Franziska, bitte, bring mir ein Bier,
49:36ja, ich, mein Hals ist schon ganz, das ist eine Sau mal hier, hallo, ja, Walter, auch nur
49:42Gott sei Dank, hör zu, das ist jetzt ganz wichtig, lass alle jetzt in die Villa von Doktor
49:48Meinhardt kommen, ja, so Bibainer und Kranz und vor allen Dingen den Pepper.
49:54Guten Abend, Frau Wiener, guten Abend, das ist alles in Ordnung, alle drin, Chef, ganz
50:18guten Abend, das ist meine Frau, können wir schon hineinbringen, bitte, bitte, ja, weiter,
50:23kümmert sich bitte um meinen Pfarr, ja, geht schon, bitte, na, was lustern Sie denn, Herr Pepper?
50:40Ach, wieso, was ist denn? Ach, Sie verlieren jetzt langsam Ihre gute Laune, was?
50:45Bitte.
50:46Danke.
50:49Darf ich Sie bitten, hier hineinzukommen?
51:10Zeigen Sie mir mal Ihren Hals. Diesen jungen Mann wollten Sie doch umbringen, Herr Doktor
51:27Wiebeiner. Ja, sagen Sie jetzt nicht, das ist reine Privatsache. Sie halten ihn doch für den
51:31Mörder von Doktor Meinhardt, nicht wahr? Ja. Aber was sollte er für einen Grund haben? Er wollte
51:48seine Schwester Cati teurer verkaufen. Völliger Blödsinn. Doktor Meinhardt hat gesagt, Harro Voigt ist zu
51:56mir gekommen. Er will 10.000 Mark. Haben Sie die verlangt oder nicht? Der Mann hatte ja
52:01genug Geld. Das war eine ganz faire geschäftliche Besprechung. Wir wollten was aufmachen, Pepper
52:05und ich. Ein Geschäft, ein Unternehmen. Doktor Meinhardt lehnt ab. Ja, wir wollten eine Chance
52:10haben. Der Mann hat uns die Miete bezahlt, das wollten wir gar nicht, wie so ein Almosen.
52:13Die Miete hätten wir gern selber bezahlt. Doktor Meinhardt hat abgelehnt und Harro Voigt war außer sich.
52:18Waren Sie doch, oder? Ja, außer sich. Das ist ja kein Grund, jemanden umzubringen.
52:23Kathi hat einen Schlüssel zu diesem Haus. Was kommen Sie denn jetzt damit?
52:28Als wir gestern Abend Doktor Meinhardt verließen, Doktor Kranz, Kathi Voigt und ich, da sagte
52:33ich zu Dr. Kranz, ich glaube, es ist höchste Zeit, dass wir die Schlüssel abnehmen.
52:38Der wird von Geld geredet. Die Bande bricht nur ein. Geben Sie uns die Schlüssel zurück,
52:44sagte ich zu Kathi Voigt und sie sagte, ich hab sie nicht. Harro hat sie. Und er hat sie benutzt,
52:51letzte Nacht. Stimmt ja gar nicht, so ein Quatsch. Haben Sie den Schlüssel?
52:57Ja, natürlich hab ich ihn hier. Aber ich war doch nicht in dem Haus hier heute Nacht.
53:01Das waren Sie allerdings nicht. Ich möchte dem Mörder eine Chance geben. Er kann sich jetzt noch melden.
53:10Kennen Sie denn den Mörder? Wo waren eigentlich Sie gestern Abend, Herr Pepper?
53:22Ich war in der Nachtwelle. Mit Dani. Stimmt das?
53:26Nein. Warum sagst du denn nein? Weil es nicht stimmt. Ich war mit Dr. Kranz aus.
53:31Ich hatte doch so gebeten. Na und, soll ich denn jetzt nicht die Wahrheit sagen?
53:35Tja, Herr Pepper, wenn Sie nicht in der Nachtwelle waren, wo waren Sie dann gestern Abend?
53:43Ich war... Aber meine Schwester war er, Herr Kommissar. Ja.
53:47Wir waren gemeinsam bei meiner Schwester.
53:51Sagen Sie, Frau Wienhans, wie stand eigentlich Dr. Meinharz zu Ihrem Neffen?
53:57Nicht besonders. Und Sie auch nicht?
54:00Nein, weil... Ja, ja, das verstehe ich.
54:03Es war Ihnen einfach nicht recht, dass diese jungen Leute hier so quasi eindrangen in dieses Haus.
54:08Dass Sie kommen konnten, wann Sie wollten und alles auf den Kopf stellten.
54:11Und dass Dr. Meinharz eben doch nicht mit dem Respekt behandelt wurde, der Ihnen zustand, ne?
54:17Ja, ja, ja, das ist richtig.
54:19Und Dr. Meinharz hat eben einfach nicht begriffen, was Sie sagten. Sie immer wieder sagten.
54:24Ach, der Mann war ja plötzlich ganz verändert. Der war ja wie ausgewechselt.
54:29Es war ja direkt lächerlich. Ein Mann wie Dr. Meinharz.
54:34Und Sie hassen Kathi Vogt?
54:36Er wusste ja gar nicht, was er tat.
54:38Da hängt sie dran, so ein junges Mädchen.
54:40Die konnte ja mit ihm machen, was sie wollte.
54:42Und alles andere teilt plötzlich nichts mehr.
54:45Und er hat aber überhaupt nichts mehr wert.
54:47Nichts!
54:48Bloß wegen so einem jungen Ding da...
54:51Frau Wienhans, wie lange waren Sie gestern Abend bei Ihrer Schwester?
54:59Ich hab's Ihnen doch schon gesagt.
55:02Wie lange war Sie da?
55:12Hier hast du's zurück.
55:18Bei 3 Uhr.
55:20Wir haben darüber gesprochen, über Dr. Meinharz. Meine Tante war sehr aufgeregt.
55:24Hat sie was getrunken?
55:25Das auch.
55:26Sie sagte, ich wecke ihn, wenn er schon schläft.
55:28Frau Wienhans.
55:29Rausgeschmissen hat er mich.
55:43Gekündigt hat er mir.
55:47Irgend so einer.
55:50Ich hab diesen Mann gelebt.
55:53Wissen Sie?
55:56Tja, dann...
55:58Dann können wir ja wohl jetzt gehen.
56:01Ja.
56:03Sie können gehen.
56:06Komm.
56:14Ihr König aufbelangt.
56:16So, Frau Wienhans.
56:21Bitte.
56:22Ja.
56:52Musik
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