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KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah.
00:03Wenn hier irgendetwas schiefläuft, Oskar, beende ich dieses Projekt auf der Stelle.
00:08Nganga ist tot.
00:10Wie tot?
00:11Wie tot?
00:12Hast du keine Nachricht?
00:14Der Militärputsch ist gescheitert.
00:16Unser Kunde ist tot und die UNO ermittelt, wer ihm die Waffen besorgt hat.
00:20Was?
00:21Ich liebe dich.
00:23Robert, du bist der beste Schwiegersohn, der sich eine Mama nur wünschen kann.
00:29So einen wie Roberto findest du nie mehr.
00:32Bei Castellar Veroptik suchen wir immer engagierte Mitarbeiter.
00:34Würden Sie denn auch mit mir das Vorstellungsgespräch führen?
00:38Oskar, wo warst du? Ich hab dich überall gesucht.
00:41Wenn es noch nicht zu spät ist, dann fände ich es schön, wenn ich für dich da sein kann.
00:46Und du für mich.
00:51Ja, ich will.
00:53Dann erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau.
00:59To walk these streets without you.
01:01I hate being on my own.
01:04So many souls around you.
01:08But it never feels like home.
01:11Home is where there's no mistaking.
01:15And I'm a million miles from you.
01:20But if we stay strong, I know we'll make it through.
01:29I'm a million miles from you.
01:59Und was ist denn los?
02:03Ich hab Angst.
02:05Hast du immer noch Schmerzen?
02:07Nein, aber die Narben.
02:11Helen, ich bin dein Mann.
02:16Ich hab dich geheiratet, weil ich dich so liebe, wie du bist.
02:19Und du bist wunderschön.
02:22Ich hab dich vermisst.
02:42Und das war ganz bestimmt keine gute Idee, den Abend allein zu verbringen.
02:48Die Hochzeit von Christian und Ellen, das war nicht einfach für dich, stimmt's?
02:52Lass uns nicht über die beiden reden.
02:55Was zählt, sind wir?
02:57Du und ich.
02:58Und ich will dich und niemanden sonst.
03:11Ein Weißwein, bitte.
03:33Ach, vergiss den Weißwein, ein Gin Tonic.
03:37Oskar, wo warst du?
03:56Ich hab dich überall gesucht.
03:57Das sieht nicht nach Orangensaft aus.
04:08Danke, Jonas.
04:09Machst du mir bitte gleich noch einen?
04:11Frau Castell auf die Bar schließt in wenigen Minuten.
04:14Möchten Sie vielleicht noch einen Kaffee?
04:16Okay, ein Espresso, bitte.
04:22Sie sehen toll aus.
04:23Wenn man sie so sieht, dann könnte man fast denken, sie hätten heute geheiratet.
04:27Danke.
04:29Das Feuerwerk war ja über ganz schönen Roder zu sehen.
04:46War es denn kein schönes Fest?
04:48Ich meine, ich wundere mich nur, dass sie nicht mit den anderen Gästen weiterfeiern.
04:53Für mich ist die Party vorbei.
04:55Also wenn ich ihr Mann wäre, dann würde ich sie den ganzen Abend nicht aus den Augen lassen.
05:00Mein Mann hat seine Augen überall.
05:02Nur nicht bei mir.
05:04Dann ist er blind.
05:05Jemanden wie sie kann man gar nicht übersehen.
05:08Oh Gott, Entschuldigung.
05:09Das ist mir zu rausgerutscht.
05:10Nein, du brauchst dich nicht zu entschuldigen.
05:13Ich nehme das einfach als ein Kompliment.
05:15Es war eine wunderschöne Hochzeit, findest du nicht?
05:26Ja.
05:28Sie war fast so schön wie unsere damals.
05:33Ich wünsche Ellen und Christian, dass sie genauso glücklich werden wie wir beide.
05:36Auf unser zweites Eheversprechen.
05:49Ich liebe dich, Leanna.
05:50Das war eine schöne Rede vorhin.
06:02Aber warum hast du mir nicht gesagt, dass du dich entschieden hast, Christian die Firma zu übergeben?
06:09Herr Kastellow, Sie haben einen Gehirntumor.
06:12Wie lange noch?
06:13Es sind weitere Untersuchungen durch einen Facharzt davor, oder nicht?
06:18Der Kollege in Goslar nimmt an, dass...
06:20Maximal sechs Monate.
06:23Ludwig?
06:24Ludwig?
06:25Ludwig?
06:26Ludwig?
06:27Ludwig?
06:28Ludwig?
06:29Ludwig?
06:30Das war eine ganz spontane Entscheidung.
06:32Ludwig?
06:33Das sieht dir gar nicht ähnlich.
06:35Ludwig?
06:36Ludwig?
06:37Du hast so lange damit gewartet.
06:39Warum?
06:40Jetzt gerade heute?
06:42Ich...
06:46Ich möchte einfach mehr Zeit mit dir verbringen, Leanna.
06:49Ludwig?
06:50Ludwig?
06:51Ludwig?
06:52Ludwig?
06:53Ludwig?
06:54Ludwig?
06:55Ludwig?
06:56Ludwig?
06:57Ludwig?
06:58Ludwig?
06:59Ludwig?
07:00Ludwig?
07:01Ludwig?
07:02Ludwig?
07:03Oskar, wo kommst du denn her?
07:04Ich musste mal ein bisschen an die frische Luft.
07:06Ein paar Sachen heute waren etwas schärfer daulich.
07:09Ludwig?
07:10Oskar, ich kann gut verstehen, dass du verärgert bist und...
07:13So, kannst du das?
07:15Dann verrate mir doch mal, wie es kommt, dass du deinen Sohn zu deinem Nachfolger ernennst,
07:20ohne vorher auch nur ein Wort mit mir darüber zu sprechen.
07:22Oskar, bitte, ich...
07:23Christian hat sich in den letzten Monaten vor allem um seinen albernen Segel kümmert.
07:27Dagegen habe ich die großen Geschäfte an Land gezogen.
07:30T-Land Medical!
07:31Send weg Photographic!
07:32Das weiß ich, Oskar.
07:35Hör zu, bitte.
07:37Können wir diese Unterhaltung vielleicht auf morgen verschieben?
07:42Natürlich.
07:45Wirst du beliebt, Ludwig.
07:56Also, ich kann Oskar verstehen.
07:58Die Art und Weise, wie du deine Entscheidung verkündet hast, war nicht ideal.
08:03Ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß.
08:08Ich wünschte auch, es wäre anders gelaufen.
08:10Aber es ist nun einmal, wie es ist.
08:25Ist da jemand?
08:26Entschuldigung, der Wellnessbereich hat schon geschlossen.
08:32Auch für ein Mitglied der Familie Kasteloff?
08:35Ich dachte, sie sind schon nach Hause gefahren.
08:38Du hast noch ein Handtuch vergessen.
08:41Danke.
08:42Gern geschehen.
08:43Kann ich Ihnen vielleicht ein Taxi rufen?
08:45Ich weiß nicht, ob es dir schon aufgefallen ist, aber wir sind ganz allein im Club.
08:59Ich glaube.
09:04Okay.
09:05Warte, ich kann das nicht.
09:34Entschuldigung.
09:38Nein, es ist meine Schuld.
09:54Schläfst du schon?
09:59Ich dachte nur gerade, wie schön es ist, sich endlich wieder fallen zu lassen.
10:04Danke.
10:06Wofür?
10:10Ich hatte so Angst.
10:12Komm mal her.
10:13Ja.
10:14Als ich nach dem Brand im Krankenhaus aufgewacht bin, fühle ich entstellt.
10:25Da dachte ich, mein Leben ist zu Ende.
10:28Nein, das ist es nicht.
10:30Im Gegenteil, das Beste kommt erst noch.
10:32Ich bin froh, dass ihr es geschafft habt.
10:46Dann machen wir ganz schön vorne anzufangen.
10:48Ich auch.
10:49Und jetzt bist du...
10:52Frau Kostelhoff.
10:55Ja, weil du nicht Christian Burg heißen wolltest.
10:58Das stimmt auch gar nicht.
10:59Ich bin wirklich stolz auf dich.
11:05Dass dein Vater dich zu seinem Nachfolger gemacht hat.
11:09Ich bin stolz, dass meine Frau in der Firma an meiner Seite ist.
11:13Als Chefjustiziarin.
11:15Und er ist Mitglied der Geschäftsführung.
11:21Und jetzt würde ich mich gerne weiter für unsere Glitterwochen vorbereiten.
11:36Ich vermisse dich.
11:40Magst du auch ein Glas Milch?
11:42Ich mag nur dich.
11:43Komm zurück ins Bett.
11:47Fühlt sich allein so kalt an.
11:50Ich komm gleich, ja?
11:56Es ist ein gutes Gefühl, wenn einfach jemand für einen da ist.
12:00So wie Paul für mich.
12:02Er versteht mich ohne viele Worte.
12:05Alles ist ganz selbstverständlich.
12:07Und gut.
12:09Und so wird es auch bleiben.
12:10Und so wird es auch bleiben.
12:13Du musst mich für eine hysterische Kuh halten.
12:19Nein, absolut nicht.
12:21Wahrscheinlich liegt es an der Hochzeit.
12:24Ich muss ständig daran denken, wie es war, als Oskar und ich geheiratet haben.
12:28Damals dachte ich noch, dass wir alt und glücklich zusammen werden.
12:32Das Einzige, was ich gewohnt bin, ist alt.
12:35Sie sind doch nicht alt.
12:36Ich bin sogar so alt, dass man mich in der fertigen Werbekampagne gegen jüngeres Model austauscht.
12:45Mein ganzes Leben ist ein Scherbenhaufen.
12:50Meine Ehe, meine Karriere, alles ist kaputt.
12:52Aber vielleicht drängt sich das ja auch wieder ein.
12:59Meinst du?
13:04Man darf die Hoffnung nicht aufgeben.
13:06Ja, vielleicht.
13:09Weißt du, ich habe alles versucht, damit Oskar sich wieder für mich interessiert.
13:13Morgen lege ich mich sogar unter das Messer.
13:14Sie wollen sich operieren lassen?
13:17Ich habe mich mit 18 sterilisieren lassen.
13:19Ich habe meine ersten Jobs als Model bekommen und ich dachte mir,
13:21wenn du jetzt schwanger wirst, dann ist es auch gleich wieder vorbei mit der Karriere.
13:25Und das lasse ich morgen rückgängig machen.
13:28Ein Kind ist das Einzige, was Oskar davon abhalten wird, mich zu verlassen.
13:31Das Einzige, was man in ihr retten kann.
13:34Und deswegen wollen Sie ein Kind kriegen?
13:37Was soll ich denn sonst machen?
13:39Ich habe doch sonst nichts.
13:40Also, Sie haben doch sich selbst.
13:47Und wenn Sie mich fragen, dann ist das eine ganze Menge.
13:54Danke, Jonas.
13:56Das Mädchen ist, die ich mal bekomme.
13:58Das kann sie wirklich glücklich schätzen.
14:05Ich muss nach Hause.
14:07Ich bringe sie.
14:10Ich bringe sie.
14:30Hallo.
14:32Kommst du auch schon nach Hause?
14:34Ich war noch kurz an der frischen Luft.
14:37Frische Luft, ja?
14:38Ja.
14:40Susanne riecht sie nach Gin Tonic.
14:44Ja, du hast recht.
14:45Ich habe was getrunken.
14:47Aber frag dich mal, warum.
14:48Du hast ja keine Ahnung, wie ich mich fühle, wenn du...
14:50Ich bin dein Problemchen in Ruhe.
14:53Willst du wissen, was ein Problem ist?
14:54Ich habe gerade erfahren, dass mein Neffe demnächst mal ein Vorgesetzter wird.
14:57Das ist ein Problem.
15:03Oskar, wir müssen dringend reden.
15:05Über unsere Ehe!
15:05Ehe du nicht nüchtern bist!
15:07Red ich kein weiteres Wort mehr mit dir!
15:08Hier, schlaf dein Rausch auf der Couch aus.
15:19Oskar, bitte!
15:20Ich will kein weiteres Wort mehr hören!
15:22Bin müde.
15:22Danke!
15:36Danke.
15:46Tschüss.
15:49Professor Reichert ist ein angesehener Spezialist.
15:52Er kann Sie über mögliche Therapien aufklären.
15:57Das ändert aber nichts an der Diagnose, oder?
16:00Nein.
16:02Wir müssen realistisch sein.
16:03Der Tumor in Ihrem Kopf wird weiter wachsen.
16:06Wenn sich Ihre Lebenszeit durch die Chemotherapie und die Bestrahlung verlängert,
16:09ist schon sehr viel erreicht.
16:12Jeder Monat, der Ihnen bleibt, ist ein Geschenk.
16:14Einer jeder Tag.
16:18Ich bin froh, dass wir überhaupt so kurz,
16:19was ich in Termin bei Professor Reichert bekommen haben.
16:22Vielen Dank für Ihre Mühe, Paul.
16:24Paul, das ist ja eine Überraschung.
16:28Was treibt dich denn so früh hierher?
16:30Nun, er wollte uns zur Hochzeit unseres Sohnes gratulieren.
16:34Ja, herzlichen Glückwunsch, Frau Kasselhoff.
16:36Danke, Paul.
16:37Ich fand es sehr schade, dass du nicht dabei warst.
16:39Mir war immer klar, dass du Christians Trauzeuge sein wirst.
16:43Ja, das habe ich auch immer gedacht.
16:45Ich will Sie beiden nicht länger stören.
16:50Ich habe auch noch einen Termin in der Praxis.
16:53Schön, dass du vorbeigekommen bist.
16:55Mit der Miete.
16:56Vielen Dank, Paul.
16:56Ich frage mich wirklich, was zwischen den beiden vorgefallen ist.
17:03Christian und Paul waren doch seit der Grundschule die besten Freunde.
17:06Wer weiß.
17:08Vielleicht hängt es mit Alisa Lenz zusammen.
17:11Offensichtlich sind Sie und Paul ja jetzt ein Paar.
17:14Ja, aber was sollte Christian dagegen haben?
17:18Und selbst wenn Sie sich deshalb gestritten haben, das ist doch noch lange kein Grund,
17:21einem die Freundschaft zu kündigen.
17:22Und anscheinend hat einer von beiden etwas getan, was der eine dem anderen nicht verzeihen kann.
17:27Tja, es gibt Dinge, die kann man einfach nicht verzeihen.
17:31Eine Lüge, ein Vertrauensbruch.
17:34So etwas lässt sich nicht so schnell reparieren.
17:36Dein Lagen steht vor der Tür.
17:49Ich hoffe, du bist damit nicht gefahren gestern.
17:52Nein, ein Angestellter vom Country Club war so freundlich.
17:56Du findest doch immer einen dumm.
17:58Das wäre das Letzte, was ich jetzt noch gebrauchen könnte.
18:00Durch nochmal wegen Trunkenheit am Steuer raushauen zu müssen.
18:06Mir ging es heute Abend nicht so gut.
18:12Vielleicht kannst du dir denken, warum.
18:13Na und?
18:15Mir geht es auch nicht gut.
18:16Wollte ich mich deswegen vorlaufen?
18:22Ich bleibe ewig im Bett.
18:36Hi.
18:47Wollas, das habe ich nicht gesehen.
18:49Ja, ich arbeite jetzt wieder im Country Club.
18:54Oh, dumm.
18:58Robert, wegen der Nummer mit Mona damals bist du mir doch nicht mehr böse, oder?
19:04Ach, Quatsch.
19:07Wie läufst du denn so?
19:09Country Club.
19:10Gut, gut.
19:12Man lernt interessante Menschen kennen.
19:14Die schönen und reichen.
19:16Die sind alle gar nicht so, wie man denkt.
19:20Denkt der so, als denkst du an jemand bestimmten?
19:22Quatsch.
19:24Na los, komm.
19:25Erzähl schon.
19:27Ich leite dich auf den Cappuccino ein.
19:28Hm?
19:28Es gibt da wirklich jemanden.
19:34Wir haben geredet und sie hat mir ihre Probleme erzählt und ich habe einfach nur zugehört.
19:39Und dann haben wir uns geküsst.
19:41Natürlich.
19:42Die Damen der feinen Gesellschaft von Genro, da haben nichts Besseres zu tun, als sich dem
19:46erstbessen Hilfsgeld an den Hals zu werfen.
19:48Hör mal, sie hat sich mir nicht an den Hals geworfen.
19:51Sie war einsam und hat einfach jemanden gebraucht, der sie in den Arm nimmt.
19:53Also, als einen großen Frauenversteher habe ich dich eigentlich nie gesehen.
19:57Blödsinn-Frauenversteher.
19:59Sie vertraut mir, das ist alles.
20:01Die müssen wir nicht übeln.
20:03Aber vielleicht suchst du dir besser eine Frau, bei der du wenigstens eine reelle Chance hast.
20:06Oh, ja.
20:07So wie du, ha?
20:08Du, dass Mona meine Gefühle nicht erwidert, das ist etwas ganz anderes.
20:13Außerdem wollte ich dir nur einen guten Rack geben.
20:17Tut mir leid.
20:19Schon gut.
20:23Was ist denn jetzt mit deinem versprochenen Cappuccino?
20:30Ja, was warten wir?
20:31Los.
20:40Morgen, Oskar.
20:41Guten Morgen, Oskar.
20:42Morgen.
20:45Ich lasse euch dann mal alleine.
20:51Kaffee?
20:53Es tut mir leid, Oskar.
21:01Ich hätte vorher mit dir reden sollen, dass ich Christian zu meinem Nachfolger nennen will.
21:05Warum hast du es dann nicht getan?
21:08Schau, Oskar, du bist zwar jünger als ich, aber im Prinzip gehören wir der gleichen Generation an.
21:12Und ich glaube einfach, dass es besser für die Firma ist, wenn ein Angehöriger der nächsten Generation die Führung übernimmt.
21:20Christian hat den Posten bekommen, weil er jünger ist als ich.
21:23Ist das das, was du mir sagen willst?
21:24Nicht nur das.
21:25Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass er Kastellow-Optik besser in die Zukunft führen kann, als du oder ich das jemals könnten, weil er der Zukunft offener gegenübersteht.
21:36Wenn du damit seinen Umwelt-Tick meinst...
21:38Lass den jungen Leuten die Zukunft, Oskar.
21:42Oh ja.
21:43Die Firma ist doch weiterhin auf deine Hilfe dringend angewiesen.
21:47Auf deine Erfahrung, deine Kompetenz, deinen Einsatz.
21:51Christian wird dich brauchen.
21:53Denk ja nicht, dass du machen kannst, was du willst, nur weil du der Ältere bist.
21:55Die Firma gehört dir nicht allein.
22:00Oskar, keine Sorge.
22:02Ich werde Kastellow-Optik nicht im Stich lassen, falls es das ist, was du von mir handeln willst.
22:07Also bedeutet mir unser Familienunternehmen viel zu viel.
22:11Darüber bin ich sehr froh.
22:13Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass du einen schweren Fehler gemacht hast.
22:17Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, ich muss ins Büro.
22:25Ja gut, ich hole dich später ab.
22:30Und vergiss die Schwimmwesten nicht.
22:33Schwimmwesten?
22:34Ja.
22:34Paul und ich wollen Kajak fahren gehen heute Mittag.
22:37Na, euch hat es ja ganz schön erwischt, was?
22:39Mhm.
22:40Ich habe zwar eine Weile gebraucht, um es zu begreifen, aber...
22:44Paul tut mir richtig gut.
22:45Er ist ja auch ein Toller.
22:47Und er meint es sicherlich ehrlich mit dir.
22:49Ich meine es auch ehrlich mit ihm.
22:51Oh, zeig mal.
22:51Da müsste heute ein Artikel drin sein über die Eröffnung von unserem Atelier.
22:54Hey, hoffentlich haben sie kein Foto abgedruckt von Ellen, als sie ihre Show abgezogen hat.
22:59Von wegen, du hättest ihr Halsduch runtergerissen, dass man ihre Narben sieht.
23:03Tja, das war ihr eleganter Versuch, sich dafür zu rechnen, dass Christian mich geküsst hat.
23:07Aber dafür konntest du doch nicht.
23:09Na, das sieht Ellen aber anders.
23:10Ich hoffe nur, dass Liliana ihre Kontakte zur Presse halt spielen lassen und sie nichts von dem Streit abdrucken.
23:17Mona, du bist schon wie meine Mutter.
23:19Ich spreche nicht gleich zusammen, bloß weil ein Artikel über Christians und Ellens Hochzeit in der Zeitung steht.
23:23Ich weiß noch, wie es mir ging, als Brad Pitt damals geheiratet hat.
23:27Ja, und ihr werdet so ein schönes Paar geworden.
23:30Und der arme Mann weiß nicht mal, was ihm entgeht.
23:33Zurück.
23:34Tja.
23:37Pronto, Mama.
23:39Ja, klar bin ich wach.
23:41Sie, bene, bene.
23:44Nein, Robert ist in seinem Laden.
23:46Ja, muss nicht gestritten.
23:48Komm schon, bitte auch.
23:49Ein Himmelreich aus Kristallen.
23:52Liliana Kastelhoff und Alisa Lenz eröffnen feierliche Schmuck-Affé.
23:56Mit Spannung erwartet wurde die feierliche Eröffnungsunternehmens, das Liliana Kastelhoff gemeinsam mit der Kristallschleiferin Alisa Lenz gegründet hat.
24:04Und das den vielversprechenden Namen Alisas Himmelreich trägt.
24:08Na toll.
24:09Ein Himmelreich aus Kristall.
24:11Zeig mal her.
24:12Das klingt doch ganz positiv.
24:18Ja, ich bin auch so erleichtert.
24:21Ich hatte schon befürchtet, dass sie über diesen Zwischenfall mit mir und Alisa schreiben würden.
24:27Liliana hat gute Kontakte zur Presse.
24:29Sie würde nie zulassen, dass ein Schatten auf die Eröffnungsfeier fällt.
24:33Natürlich.
24:34Das hatte ich ganz vergessen.
24:36Ich muss mich unbedingt bei ihr bedanken.
24:39Schon mal hier.
24:40Christian Kastelhoff heiratet langjährige Verlobte.
24:46Du warst eine wunderschöne Braut.
24:49Danke.
24:53Oskar, was will der denn?
24:55Geh nicht ran, da ist heute frei.
24:58Vielleicht ist es ja wichtig.
25:01Ja, Oskar, was geht's?
25:05Wie bitte?
25:06Jetzt?
25:07Sag mal, weißt du eigentlich, was für ein Tag heute...
25:10...verstehe.
25:13Gut.
25:15Ihr habt's gleich.
25:17Geh bitte in die Firma.
25:21Oskar will unbedingt was mit mir besprechen.
25:22Irgendeine Vertragsangelegenheit.
25:25Aber wir sind doch schon so gut wie auf Hochzeitsreise.
25:27Ja, darum will ich's ja auch so schnell wie möglich klären.
25:30Wir fliegen einfach ein ganz kleines bisschen später.
25:33Das ist ja schließlich der Vorteil bei Privatmaschinen, oder?
25:38Gut, ich, ähm...
25:40Ich will mal versuchen, Herrn Peters zu erreichen.
25:42Vielleicht hat er spontan Zeit.
25:43Hey.
25:45Das trifft sich doch gut.
25:47Du wirst sehen, ich hab die Angelegenheit mit Oskar bestimmt schnell gelöst.
25:50Und dann gibt's nur noch uns und unsere Flitterwochen.
25:55Okay?
26:03Aber, Robert, warum redest du nicht nochmal mit Mona?
26:06In aller Ruhe.
26:07Ich meine, ihr seid doch erwachsene Menschen.
26:09Was gibt es da noch zu reden?
26:11Gefühle kann man nun mal nicht...
26:12Robert, gut, dass ich dich treffe.
26:15Du musst mir helfen.
26:17Helfen?
26:17Ja, klar, worum geht's denn?
26:19Mama, sie gibt einfach keine Ruhe.
26:22Sie ruft laufend an und will mit ihr reden.
26:25Könnte ich vielleicht nochmal mit ihr sprechen?
26:29Nur ein einziges Mal?
26:31Ja, ich kann schon mit ihr sprechen.
26:34Aber vielleicht solltest du ja mal sagen,
26:35dass du und ich in Wirklichkeit nie ein Paar waren.
26:38Das kann ich nicht.
26:41Mama ist felsenfest davon überzeugt,
26:42dass wir perfekt zusammen sind.
26:45Du bist der erste Mann,
26:47den sie vorbehaltlos akzeptiert.
26:52Sag ihr doch einfach,
26:53wir hätten uns getrennt.
26:55Ja, wenn dir das einfacher...
26:57Dann erklär ihr doch einfach,
26:59ich hätte dich schlecht behandelt.
27:00Ich glaubte mir sowieso nicht.
27:02Meine Mama vergöttert dich.
27:06Okay, gut.
27:08Ich rede mit ihr.
27:08Das würdest du machen?
27:09Ja, sieh.
27:10Du bist einfach dein Beste.
27:12Pronto, Bertani?
27:16Ah, guten Morgen, Francesca.
27:17Come stai?
27:18Roberto, mein Junge.
27:19Hat Mona dir schon von der Fotos,
27:21erzähl?
27:21Welche Fotos?
27:21Na, die Bilder,
27:22die ich am letzten Tag von euch gemacht habe.
27:24Robert, sind alle nichts geworden.
27:27Und jetzt hab ich nichts,
27:28was die Signora Falco sagen kann.
27:30Ich hab im Mona das auch schon erzählt.
27:32Aber auch sehr,
27:33für mich allerdings seit Tage
27:34kein vernünftiges Wort raus.
27:36Aber du,
27:37du schickst mir doch
27:38ein paar neue Fotos,
27:39und bitte mit etwas grünem
27:41im Hintergrund.
27:42Grazie, Roberto,
27:43du bist eine Chance.
27:44Und jetzt muss ich aufhören.
27:46Mach es gut, mein Junge.
27:47Ciao, ciao.
27:48Ciao, mit Francesca.
27:49Ciao.
27:50Ciao.
27:53Ich fürchte,
27:54ich hab ihr versprochen,
27:55Fotos zu schicken.
27:57Weil ihre irgendwie
27:58nichts geworden sind.
27:59Von uns beiden.
28:00Und mit etwas Grünem
28:01im Hintergrund.
28:03Ach,
28:04das kriegen wir hin.
28:04Hauptsache,
28:06sie beruhigt sich wieder.
28:07So,
28:07ich muss dann mal weitermachen.
28:10Vielen Dank.
28:20Was ist denn?
28:21Ist das super gelaufen.
28:23Na ja.
28:25Kannst du mir mal sagen,
28:26wie das funktionieren soll?
28:27Es fällt mir so schon schwer genug,
28:29im Monas Nähe zu sein.
28:30Und jetzt soll ich mich
28:31doch dabei fotografieren lassen.
28:32Und lustig sein.
28:33Und so tun,
28:33als ob alles in Ordnung wäre.
28:34damit Mama Francesca
28:36auch gar nichts merkt.
28:37Nein, nein, nein.
28:38Ich bin hier.
28:46Ich hoffe,
28:47du hast gute Gründe,
28:48mich ausgerechnet heute herzubestellen.
28:49Würde ich es wagen,
28:50das junge Glück sonst zu stören.
28:54Denn unsere Lagerarbeit
28:55hat aufgeräumt.
28:56Mit dem Gabelstapler.
28:58Dabei ist eine Kiste runtergefallen
28:59und kaputt gegangen.
29:00Oh.
29:02Das ist natürlich wirklich ein Grund,
29:03nicht auf diese Schellen zu fliegen.
29:05Herrgott,
29:05es war eine der Kisten,
29:06die für Norte Wambu bestimmt waren.
29:07Nein.
29:08Ja.
29:09Hat er die Linsen
29:10für die Zielfernrohre entdeckt?
29:11Oskar,
29:13dein Rumgerinne
29:13macht mich wahnsinnig.
29:14Nein,
29:15er hat nicht genau hingeschaut.
29:17Aber die Kisten sind
29:17eine tickende Zeitbombe.
29:19Und irgendwie man sieht,
29:20dass die Linsen
29:20für Norte Wambu bestimmt waren.
29:22Da haben wir riesen Ärger am Hals.
29:23Ja,
29:23Waffengeschäft ist kein
29:24Kavaliersdelikt.
29:25Wo sind die Kisten jetzt?
29:26Not durch dich verschlossen
29:27wieder im Lager.
29:29Oskar,
29:29bitte!
29:30Ellen,
29:30wir müssen das Zeug
29:31aus der Firma schaffen.
29:33Was meinst du,
29:33was passiert,
29:34wenn Ludwig oder Christian
29:35auf die Ladung aufmerksam werden?
29:37Dein Mann ist ja jetzt
29:37Firmenchef.
29:39Ja,
29:40wir müssen mit Thielen sprechen.
29:41So schnell wie möglich.
29:43Er hat das Geschäft vermittelt.
29:44Der Militärputsch
29:45und Norte Wambu
29:45ist gescheitert,
29:46also muss er
29:46neue Abnehmer finden.
29:47Deshalb hab ich die auch hergerufen.
29:49Und du hast einen besseren Draht
29:50zu Thielen,
29:51der Mann frisst du aus der Hand.
29:52Außerdem kannst du dann auch
29:53gleich die neuen Transportpapiere
29:54fertig machen.
29:55Ach so!
29:57Entschuldige bitte,
29:58wie stellst du dir das vor?
29:58Ich bin so gut wie in den Flitterwochen.
30:00Flitterwochen?
30:01Wenn wir hier aufliegen,
30:02gibt's lebenslänglich.
30:08Wo bekomm ich jetzt
30:09diese Fotos her?
30:10Noch dazu mit was Grünem
30:11im Hintergrund.
30:12Fragt doch Jonas,
30:13der ist ein guter Fotograf.
30:14Auf gar keinen Fall.
30:16Die Situation ist schon
30:17kompliziert genug.
30:18Jonas bringt es fertig
30:19und macht daraus
30:19eine Katastrophe.
30:21Das stimmt auch wieder.
30:21Ach,
30:22sie sind sie ja.
30:24Sag mal,
30:24ich kann doch Fotos
30:25von euch machen.
30:26Paul und ich
30:27wollten doch
30:27jetzt sowieso zum See.
30:28Da kommt ihr einfach mit
30:29und ich mach ein paar Fotos.
30:30Sogar mit was Grünem
30:31im Hintergrund.
30:32Aber ihr wolltet doch
30:33Kajak fahren.
30:34Das ist überhaupt die Idee?
30:36Ich frag Paul einfach,
30:37ob man zweites Kajak
30:38auftreiben kann
30:38und wir machen
30:38einen harmonischen
30:39einen Ausflug zu viert.
30:41Ich weiß nicht.
30:42Ach komm,
30:42Paul würde sich freuen
30:43und Robert wäre bestimmt
30:44auch viel entspannter,
30:45wenn wir dabei sind.
30:47War beine.
30:48Ich kann ja mal fragen.
30:49Okay,
30:49ich muss los.
30:50Bis später.
30:51Bis später.
30:51Und danke.
30:55Und wenn Mona runterkommt,
30:56dann werde ich ihr sagen,
30:57tu mir leid,
30:58ich mache keine Fotos mit dir.
30:59Nein.
31:00Da ist sie.
31:02Mona,
31:03ich muss ihr etwas sagen.
31:04Ich dir auch.
31:06Bist du schon mal Kajak gefahren?
31:07Kajak?
31:08Nein.
31:09Was hältst du davon,
31:10wenn wir einen Kajak-Ausflug machen?
31:12Mit Alisa und Paul.
31:13Und im Anschluss
31:13kann Alisa ein paar Fotos
31:14von uns machen.
31:15Ein Ausflug zu viert?
31:16Ja,
31:17das war Alisas Idee.
31:19Ja,
31:19und wir hätten auch
31:19was Grünes im Hintergrund.
31:22Der See ist ein schönes Motiv,
31:23aber...
31:24Bist du dabei?
31:25Molto bene.
31:26Dann sage ich Alisa gleich Bescheid.
31:28Ciao.
31:32So viel zu meinem Schluss.
31:34mit Mona Klartext zu reden.
31:36Hey,
31:36jetzt komm schon.
31:37Kajakfahren ist wirklich cool.
31:38Das wird dir Spaß machen.
31:40Wahrscheinlich genauso viel Spaß
31:42wie ein Besuch beim Zahnarzt.
31:50Immer noch die Mailbox.
31:52Richtig mal,
31:52wie es im Hotel entsteckt.
31:55Warum ordnen wir die Linsen
31:56nicht einfach erstmal
31:57nur dem normalen
31:58Warenbestand zu?
32:00Und wie erklärst du dann
32:01den plötzlichen Mehrbestand
32:02von ein paar tausend Stück?
32:03Ja,
32:04dann komm du doch mal
32:04mit einer Idee.
32:06Wir müssen irgendwie loswerden.
32:08Die Linsen sind der direkte Beweis
32:09für unser Waffengeschäft
32:10mit Norto Wambo.
32:11Mein Limpfersager
32:12von Rebellenführern.
32:15Hast du die Nachrichten gehört?
32:17Der internationale Gerichtshof
32:18ermittelt,
32:18man vermute,
32:19dass die Rebellen
32:19beliefert wurden
32:20von einer Waffenschieberbande.
32:24Waffenschieberbande.
32:26Wie vulgär.
32:26Das müssen wir jetzt
32:28jetzt mal nachweisen.
32:32Wir sollten die Kisten
32:33einfach vernichten.
32:35Bist du verrückt?
32:36Die Linsen sind
32:37ein Vermögen wert.
32:38Ja,
32:38dann soll Thieland
32:39uns neue Käufer vermitteln.
32:41Er hat doch schließlich
32:42Kontakt in die ganze Welt.
32:43Die lässt er sich
32:44teuer bezahlen.
32:45Seinen Job möchte ich haben.
32:46Fungiert nur als Vermittler
32:47und kassiert jedes Mal
32:48eine satte Provision.
32:49Oskar,
32:49die Hauptsache ist ja wohl,
32:50dass er überhaupt
32:51jemanden auftreibt.
32:53Und wenn er sich weigert,
32:54weil ihm die Sache
32:55zu heiß geworden ist?
32:59Ich hätte von Anfang an
33:00was gegen diesen
33:00Möchtegern galogen.
33:01In dummer Weise
33:02ist er der Einzige,
33:03der uns jetzt helfen kann.
33:08Ich weiß nicht,
33:10das hat doch nicht gefallen.
33:12Ich dachte...
33:13Ich dachte...
33:14Ich dachte...
33:15Ich dachte...
33:16Ich dachte...
33:17Herr Peltas,
33:23vielen Dank,
33:24dass Sie so kurzfristig
33:25die Zeit haben,
33:25sich mit mir zu treffen.
33:26Das ist doch selbstverständlich.
33:32Ich wollte mit Ihnen
33:33nochmal über unseren Plan sprechen,
33:34den See hier
33:35zum Naturschutzprojekt zu machen.
33:36Ein Vorhaben,
33:37das ich nach wie vor
33:38sehr begrüße.
33:40Allerdings war ja auch klar,
33:41dass wir in dieser Angelegenheit
33:42Diskretion bewahren müssen.
33:44Nicht, dass der Eindruck
33:45entsteht,
33:45Castell auf Optikwürdiger
33:46Buße für vermeintliche
33:47Umweltsünden tun.
33:49Wissen Sie,
33:50es scheint da ein Leck
33:51innerhalb meiner Verwaltung
33:52gegeben zu haben,
33:54was ich sehr bedauere.
33:55Sie entschuldigen.
33:59Mein Handy.
34:00Ja, ich lasse Sie kurz allein.
34:05Und Robert,
34:06Sie krank?
34:07Alles in Ordnung,
34:08mir geht's bestens.
34:09Hat's euch denn gefallen?
34:16Ja.
34:16Ich verstehe gar nicht,
34:17warum ich sowas
34:17nicht schon viel öfter gemacht habe.
34:19Hallo.
34:21Ihr habt einen Boerzerflug gemacht?
34:22Nee, einen Ruhrenflug.
34:26Oh, das Boot.
34:27Warte, ich rief euch.
34:30Ach, es geht schon, danke.
34:32So, dann wollen wir
34:33der guten Francesca
34:34mal ein paar schöne Motive liefern.
34:35Und, lächeln?
34:41Geht mal ein bisschen
34:41näher zusammen als Paar.
34:52Guten Tag, Frau Kastellow.
34:54Wie geht es Ihnen?
34:56Danke fürs
34:57Nachhausebringen gestern.
34:59Kein Problem.
35:00Das hab ich gern gemacht.
35:02Was der letzte Nacht
35:03vorgefallen ist.
35:05Ich hoffe, ich kann mich
35:06auf deine Diskretion verlassen.
35:08Ja, natürlich.
35:08Machen Sie sich keine Sorgen deswegen.
35:11Ich hab da Dinge gesagt,
35:12die niemandem was angehen.
35:13Und von mir wird keiner
35:14ein Sterbenswort erfahren.
35:22Hier, bitte ein Schweigen.
35:23Francesca wollte ausdrücklich Bilder mit etwas Grünem
35:53im Hintergrund haben.
35:54Dann lass uns doch noch ein paar Fotos
35:55neben der Hütte machen.
35:57Was meinst du, Alisa?
35:58Warum nicht?
35:58So, dann stell dich mal nebeneinander
36:07und lächelt.
36:12Super.
36:13Jetzt die Arme umeinander.
36:16Eins, zwei, drei.
36:17Und
36:17super, Mona.
36:20Deine Mutter hat Augen machen.
36:22Und Signora Falco erst.
36:23Nachdem sie meiner Mutter seit Jahren erzählt,
36:25dass ich keinen mehr abkriege.
36:27Dann zeigen wir es.
36:28Komm, noch eins.
36:34Es tut mir leid.
36:36Ich muss ihn laden.
36:38Ich hab den Termin vergessen.
36:39Ciao.
36:40Aber Robert.
36:43Das wollte ich nicht.
36:45Hast du da nichts dafür?
36:47Ich werde ihn nicht küssen sollen.
36:48Was hab ich mir nur dabei gedacht?
36:49Soll ich ihm hinterher und schauen,
36:50wie es ihm geht?
36:52Ich bringe das schon in Ordnung.
36:54Macht euch einen schönen Tag, ja?
36:58Tja.
36:59Soviel zu unserem harmonischen Ausflug zu viert.
37:02Dann machen wir uns jetzt halt einfach
37:03einen harmonischen Ausflug zu zweit.
37:09Komm.
37:10Ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr hier.
37:12Müssen wir denn da einfach so rein?
37:14Ja, klar.
37:14Und es ist ziemlich romantisch hier.
37:33Dann sind wir uns also einig.
37:34Hab jetzt kein Wort mehr darüber an die Öffentlichkeit.
37:38Mein Vater bedeutet das wirklich sehr viel
37:39und ohne ihn kann ich mir die 1,2 Millionen nicht verfügen.
37:42Das verstehe ich.
37:44Ohne Ihren Vater und Ihren Onkel
37:45können Sie sowas nicht entscheiden.
37:48Ich weiß nicht, ob es sich schon rumgesprochen hat,
37:49aber mein Vater hat sich entschlossen,
37:51mir die Leitung des Unternehmens zu übertragen.
37:53Das heißt, Ihr Onkel wird die Firma nicht übernehmen?
37:57Ja, das heißt es.
37:59Deshalb würde ich mir sehr wünschen,
38:00wenn Sie und ich in Zukunft gut miteinander auskommen.
38:03Wissen Sie,
38:04ich bewundere es ja,
38:06wie Sie sich für die Landschaft hier einsetzen.
38:08und der See scheint eine ganz besondere Bedeutung für Sie zu haben.
38:20Ja, Sie haben recht,
38:33der See hat eine besondere Bedeutung für mich.
38:36Also dann auf gute Zusammenarbeit.
38:47Bitte, Robert, so kann das nicht weitergehen.
38:48Wir müssen reden.
38:50Mona, was gibt es da noch zu reden?
38:52Eine ganze Menge.
38:54Wir hätten das schon viel früher tun sollen.
38:55Es tut mir leid.
39:00Wenn ich gewusst hätte,
39:01dass du in mir mehr siehst als nur eine Freundin,
39:04dann hätte ich dich doch nie gebeten,
39:05vor meiner Mutter meinen Freund zu spielen.
39:08Ich hätte sie auch ablehnen können.
39:09Ach, wohl, komm.
39:11Erstens habe ich dir keine Wahl gelassen
39:12und zweitens bist du viel zu hilfsbereit dafür.
39:14So selbstlos bin ich gar nicht.
39:20Um ehrlich zu sein,
39:21habe ich es sehr genossen,
39:22einen Freund zu spielen.
39:22ist deine Rolle auch sehr gut gespielt.
39:29So gut, dass meine Mutter
39:31wahrscheinlich niemals mehr
39:32einen anderen Mann an meiner Seite akzeptieren wird.
39:34Ich vermisse unsere Freundschaft.
39:47Ich weiß, dass das für dich nicht einfach ist,
39:49aber ich hoffe,
39:51dass wir irgendwann wieder Freunde sein können.
40:00Und was, wenn er untergetaucht ist?
40:02Vielleicht sind wir schon längst aufgeflogen.
40:04Wir müssen alles vernichten.
40:08Alle ausstehenden Lieferungen,
40:09alle Unterlagen, alles.
40:11Du drückst ja völlig durch.
40:14Herr Kastellow, Mr. Thieland,
40:17möchte Sie sprechen?
40:18Sehr gut, stellen Sie das Gespräch durch.
40:19Aber er ist...
40:23Hallo, Oscar.
40:26Ellen.
40:29Montgomery.
40:30Überraschung gelungen, was?
40:31Am besten Glückwünsche zur Hochzeit.
40:35Ihr Mann ist ein echter Glückspilz.
40:38Danke.
40:42Korrigieren Sie mich,
40:43aber Sie sind doch nicht gekommen,
40:44um persönlich Ihre Glückwünsche zu überbringen.
40:47Da haben Sie recht, Oscar.
40:48Ich bin gekommen,
40:50um meine Provision zu kassieren.
40:54Eine Provision für ein geplatztes Geschäft?
40:58Ob Charles und Gange
40:59über seine eigenen Füße fällt oder nicht,
41:02das ist nicht mein Problem.
41:04Ich habe den Handel vermittelt,
41:07nur vermittelt.
41:09Abgeschlossen haben Sie es.
41:10Eben nicht.
41:13Die Linsen sind nach wie vor
41:14in unserem Lager.
41:15Ob Sie Ihre Ware ausliefern oder nicht,
41:18das ist nicht mein Problem.
41:20Ich habe das Geschäft vermittelt
41:22und dafür will ich meine Provision.
41:24500.000 Euro.
41:27Und wenn wir das Geld nicht haben?
41:30Dann lasse ich Sie beide hochgehen.
41:31Entweder bekomme ich
42:01mein Geld
42:01oder Sie gehen ins Gefängnis.
42:04Kannst du verhindern,
42:05dass Oscar mich verlässt?
42:07Und ich kann wirklich wieder schwanger werden,
42:08wenn Sie die Sterilisation rückgängig machen?
42:10Als Mutter sollte ich mich eigentlich freuen,
42:12dass unser Sohn endlich eine Freundin hat,
42:13aber muss es ausgerechnet Tamara sein?
42:15Hast du Angst,
42:15dass die beiden nicht ihre Nachforschung
42:17über Frau Castellows Vergangenheit
42:18wieder aufnehmen könnten?
42:19Du wirst was ganz Besonderes, Alisa.
42:21Ich habe noch nie jemanden
42:22wie dich kennengelernt.
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