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  • vor 2 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah.
00:04Es ist doch gar nicht sicher, dass ich der Vater bin!
00:07Wenn dir was in unserer Ehe liegt, dann machst du diesen Vaterschaftstest. Und zwar morgen.
00:11Ich verlasse dich.
00:15Was hast du davon, mit meiner Frau ins Bett zu gehen?
00:20Hör sofort auf, wir meiden!
00:22Aber als ich diesen Brinkmann da mit meiner Conny gesehen hab...
00:25Da hat der Hund, aber im Moment ist es nicht mehr Ihre Conny.
00:31Spät hab ich gesagt!
00:34Die Therapie hat bereits vor einer Stunde begonnen.
00:37Was heißt das?
00:38Das heißt, dass wir leider niemandem zu ihr lassen können.
00:39In den vergangenen Tagen haben wir definitiv keine neue Patientin aufgenommen.
00:43Sie müssen sich irren, wir haben vorgestern selbst mit Dr. Schwarz über die Therapie meiner Mutter gesprochen.
00:47Dann reden Sie am besten gleich mit Frau Dr. Schwarz.
00:49Wieso Frau Dr. Schwarz?
00:50Fragen Sie sie doch.
00:54Lassen Sie mich frei.
00:55Egal was Oskar Ihnen bietet, ich bitte Ihnen das Doppelte.
00:59Ich werde es dir auch nicht verraten, ich verspreche es Ihnen.
01:01Ich habe keine Wahl.
01:03Sie fragen mich nach einem Alibi?
01:05Zeig uns einfach, wo du warst!
01:07Und ich bin ein Million Miles von dir.
01:19But it never feels like home. Home is where there's no Mistake in.
01:27And I'm a million miles from you. But if we stay strong, I know we'll make it through.
01:40Oskar, wo warst du vorgestern Vormittag, als Ilyana verschwunden ist?
01:50In diesem Büro.
01:52Was?
01:54Herr Kastellow und ich haben vorgestern zwischen 10 und 13 Uhr hier in diesem Büro das neue PR-Konzept für Kastellow Optik besprochen.
02:02Das ist richtig.
02:03Ihr wart die ganze Zeit zusammen?
02:05Ja, wir waren zusammen. Das hat der Worte doch gerade klar und deutlich gesagt.
02:07Theresa war die Letzte, die Ilyana gesehen hat. Das war nach dem Frühstück in der Küche.
02:14Und als wir um 12 Uhr nach Hause gekommen sind, war Ilyana auf dem Weg ins Sanatorium.
02:17Dachten wir jedenfalls.
02:19Denn da sind wir angekommen, da war nur ein mysteriöser Dr. Schwarz, der uns in Sicherheit wiegen sollte.
02:25Ilyana muss also zwischen 10 Uhr morgens und 12 Uhr verschwunden sein.
02:30Herr Kastellow, in diesem Zeitraum kann eine Menge passiert sein. Ich war jedenfalls in der Firma.
02:35Das glaube ich dir nicht.
02:35Und Ihnen genauso wenig.
02:39Christian, warum sind Sie heute bei dir?
02:40Ich weiß es nicht.
02:42Aber ich will jetzt raus.
02:43In meinem Leben, da läuft alles schief. Und zwar genau seit dem Morgen nach unserer Hochzeit, als du spurlos verschwunden bist.
03:12Meine Güte, jetzt mach es doch mal nicht so dramatisch. Also erstens bin ich nicht spurlos verschwunden.
03:16Ich will wenigstens Tschüss sagen können.
03:18Und zweitens sind wir nicht verheiratet.
03:20Nach Maori-Recht aber schon.
03:21Ich will die Maori-Götter ja nicht beleidigen. Aber ehrlich gesagt habe ich das Ganze nicht so ernst genommen, ja?
03:28Ja, du vielleicht nicht. Aber Rangi und Papa.
03:31Rangi und Papa. Wer sind die zwei?
03:33Rangi und Papa ist das göttliche Elternpaar. Die Maori glauben, dass alle Götter, Geister und Lebewesen von ihnen abstammen.
03:41So, und was heißt das jetzt?
03:43Ja, die beiden haben mich verflucht. Und seitdem ziehe ich das Unglück an wie die Scheiße...
03:47Ich habe bitte keine unappetitlichen Vergleiche, ja?
03:51Das ist doch lächerlich.
03:53Ja, ist es nicht.
03:54Ich, im letzten Jahr, da wurde ich dreimal überfallen, ja?
03:57Ich habe mir zweimal den Fuß gebrochen, ich musste in Not landen und ich wurde beim Tauchen von einem Delfin angegriffen.
04:04Das finde ich gleich alles nicht an.
04:05Ja, mich schon.
04:07Ja, und warum bin ich da nicht verflucht?
04:09Ja, keine Ahnung. Jedenfalls lastet der Fluch nun so lange auf mir, wie die Ehe nicht vollzogen wurde.
04:14Ach, du spinnst ja wohl.
04:16Oder wir uns scheiden lassen.
04:18Also ehrlich gesagt hört sich das ganz schön bescheuert an.
04:23Findest du.
04:39Ja, ich bin nicht verflucht.
05:09Hallo, Alisa.
05:30Hallo, Jonas.
05:31Kannst du bitte so schnell wie möglich zu den Kasteloffs kommen?
05:34Wieso? Was ist denn passiert?
05:36Liliana ist verschwunden und die Polizei wird gleich kommen und Fragen stellen.
05:39Und ich will, dass alle Familienmitglieder dabei sind.
05:41Ja, ich bin sofort da.
06:05Hier ist die Meerloch.
06:06Dana.
06:08Dana.
06:10Probleme?
06:11Das geht Sie nichts an.
06:14Also dafür, dass ich Ihnen gerade einen Alibi verschafft habe, sind Sie ganz schön unhöflich, finden Sie nicht?
06:23Warum haben Sie das eigentlich getan?
06:24Ist das nicht offensichtlich?
06:27Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
06:29So bekämpfen wir doch beide denselben Gegner.
06:31Christens Rückkehr scheint Ihnen mächtig gegen den Strich zu gehen.
06:36Ich gebe zu, er wird mir langsam ein wenig lästig.
06:38Ah.
06:39Das scheint es zwischen Ihnen und Frau Lenz ja wieder richtig zu funken.
06:42Alles zu seiner Zeit, Herr Kasteloff.
06:46Herr Beuter.
06:49Werden Sie vor der Polizei bei Ihrer Aussage bleiben?
06:55Soll ich jetzt mal lügen?
06:58Soll ich jetzt mal lügen?
07:10Morgen.
07:11Wie bist du ja endlich?
07:12Soll ich die Arbeit hier ganz alleine machen?
07:14Hallo.
07:14Hallo.
07:15So, einmal dir.
07:16Bitte.
07:18Ja, sollst du.
07:20Daran wirst du dich nämlich gewöhnen müssen.
07:21Ja.
07:21Als persönliche Mitarbeiterin unseres neuen Firmeninhabers, Oskar Kasteloff, hast du da einen eigenen Verantwortungsbereich.
07:29Wir sind kein Team mehr.
07:30Frau Assistentin.
07:32Sag mal, hast du schlecht geschlafen oder was?
07:34Nein.
07:35Nur zu wenig.
07:39Ich habe die halbe Nacht auf der Polizeiwache verbracht.
07:42Was? Wieso das denn?
07:44War dein Ver...
07:45Also ich meine, weil Bernhard auf Robert losgegangen ist.
07:49Wie bitte?
07:50Da hat er sich aber den Falschen ausgesucht.
07:53Robert hat sich natürlich nichts gefallen lassen.
07:55Naja, und dann musste die Polizei anschreiten.
07:58Sag mal, wie peinlich ist das denn?
07:59Könnt ihr das nicht anders klären?
08:01Muss ganz schön Roda mitbekommen, dass du mal einen Typen hast oder was?
08:03Was könnte ich denn dafür, wenn Bernhard wie ein eifersüchtiger Bulle auf Robert losgeht?
08:07Tja.
08:20Wo kommst du denn her?
08:36Wo ist der Firma?
08:38Darf ich?
08:40Ja.
08:40Du hast das also auch schon gehört.
08:48Was gehört?
08:49Dass Liliana verschwunden ist.
08:51Wie verschwunden?
08:52Ich dachte, sie ist im Sanatorium.
08:54Das dachten wir auch alle, aber sie ist nie in Lunau angekommen.
08:57Glaubst du, sie hat sich was angetan?
09:01Nein.
09:02Nein.
09:02Aber was ist dann passiert?
09:03Ich weiß es nicht.
09:04Ich weiß nur, Liliana ist vor zwei Tagen verschwunden.
09:07Und es gibt einen Mann, der vortäuscht, ihr Arzt zu sein, es aber gar nicht ist.
09:10Oh mein Gott.
09:12Vielleicht hat man sie entführt.
09:13Ich fahre dich nach Hause.
09:18Nein.
09:19Nein, ich kann auch nicht nach Hause.
09:23Halt mit Oskar.
09:27Christian, ich weiß nicht, was ich tun soll.
09:32Ich habe Oskar verlassen.
09:43So, gegen Taubendreck hilft nur Zitronensaft.
09:47Alte Schweizer Hausrezept.
09:49Danke.
09:50Bitte.
09:52Was ist denn jetzt mit eurer Scheidung?
09:54Ja, also ich bin dabei.
09:56Das ist aber gar nicht so einfach.
09:59Zunächst mal müssen wir uns im Diesseits scheiden lassen.
10:02Was heißt das?
10:04Wir brauchen zwei Zeugen.
10:06Ja, sind schon da.
10:08Bin ich denn da der Geeignete für?
10:10Also ich meine, ich bin ja irgendwie voreingenommen.
10:12Unsinn.
10:13Mitgefangen, mitgehangen.
10:15Was müssen die Zeugen tun?
10:16Sie müssen bei dem Paar eine rituelle Waschung vornehmen.
10:19Mit Hühnerfedern.
10:20Was?
10:21Wieso mit Hühnerfären?
10:22Ja, weil Hühner bei der Maori hochverärte Tiere sind.
10:25Ihre Federn, heißt es, tragen den Ballast der glücklosen Beziehung davon.
10:29Erst danach sind der Mann und die Frau bereit, sich neuen Partnern zuzuwenden.
10:33Ah.
10:34Also ich hätte oben noch ein altes Federkissen von Tanta Marta.
10:37Aber es sind da unendlich.
10:39Ich glaube, das geht auch.
10:40Also du hast gerade gesagt, dass ihr euch erst mal im Diesseits scheiden lassen müsst.
10:47Heißt das?
10:48Genau.
10:50Danach müssen wir uns noch im Jenseits trennen.
10:52Wieso das denn?
10:53Es heißt doch immer, bis dass der Tod euch scheidet.
10:55Ja, nicht bei den Maori.
10:57Sie glauben, dass die über den Tod hinaus Bestand hat und in der Geisterwelt fortgeführt wird.
11:02Und wie lässt man sich in der Geisterwelt zu scheiden?
11:06Man muss eine spirituelle Reise antreten.
11:10Ja, soll ich jetzt mit dir zurück nach Neuseeland oder was?
11:13Du nicht.
11:14Aber ein Teil deiner Seele.
11:18Tana, Oskar kann dir nicht vorschreiben, einen Vaterschaftstest zu machen.
11:21In all den Jahren, in denen wir zusammen sind, habe ich immer getan, was er wollte.
11:26Aber dieses Mal ist er zu weit gegangen.
11:29Ich werde nicht zulassen, dass irgendjemand meinem Baby Schaden zufügt.
11:34Egal, wer der Vater ist.
11:36Was hast du jetzt vor?
11:38Ich weiß es nicht.
11:39Ich brauche erst mal Abstand.
11:41Von allem.
11:42Dana, verstehe mich jetzt bitte nicht falsch, aber weißt du irgendetwas über Lilianas Verschwinden?
11:51Ich?
11:52Wie kommst du darauf?
11:55Du denkst, Oskar könnte was damit zu tun haben.
11:59Glaubst du wirklich, er würde so weit gehen?
12:08Kannst du mir seinen Wagen leiten?
12:10Ja, natürlich.
12:11Wozu?
12:12Ich muss Liliana finden und vielleicht kann mir sein Navi verraten, wo sie ist.
12:16Ich gehe zu Fuß.
12:17Die frische Luft wird mir gut tun.
12:23Tana.
12:26Du darfst Oskar auf keinen Fall verraten, das ist ein Wagen benutzer.
12:30Keine Sorge.
12:33Oskar und ich haben uns sowieso nichts mehr zu sagen.
12:34Moment, bitte.
12:57Moment, bitte.
12:57Ach, du bist es.
12:58Hallo, Conny.
12:59Hier.
13:00Ach, Bernd, du bist es.
13:03Hallo, Conny.
13:07Hier.
13:07Die sind für dich.
13:08Es tut mir leid.
13:17Ich wollte Herrn Brinkmann nicht schlagen.
13:19Dann solltest du dich auch bei ihm entschuldigen.
13:23Ja, du hast recht.
13:25Aber ich wollte erst mal mit dir reden.
13:28Ich wollte dir erklären, wie es überhaupt so weit kommen konnte.
13:33Conny, ich habe das doch alles nur gemacht, weil ich dich immer noch so sehr liebe.
13:36Und weil ich es nicht ertragen kann, dass dich dieser miese, gebrauchtwaren Händler mit seinen Fingern betatscht.
13:42Werner, du hast wirklich nichts begriffen.
13:45Du kannst es doch einfach nur nicht ertragen, dass ich mit einem anderen Mann glücklich bin.
13:49Aber das ist keine Liebe.
13:52Entschuldige, bitte.
13:55Kassel auf Optik, mein Name ist Hund, guten Tag.
14:00Ja, das richte ich ihm gerne aus.
14:02Mach ich wieder.
14:06Sie waren also die Letzte, die Frau Castello vor ihrem Verschwinden gesehen hat.
14:24Ist das richtig?
14:25Ja, ich glaube schon.
14:27Wann war das ungefähr?
14:28Nach dem Frühstück.
14:30Ich war gerade auf dem Weg in die Reinigung.
14:32Es muss so gegen zehn gewesen sein.
14:36Hallo.
14:38Entschuldigen Sie bitte, dass ich zu spät bin.
14:40Wer sind Sie jetzt bitte?
14:41Jonas Lenz.
14:42Der Sohn von Leliana Castellow.
14:45Aus seiner früheren Ehe.
14:46Verstehe.
14:47Sie wussten aber auch, dass Frau Castellow an diesem Tag nach Lohenau ins Sanatorium wollte?
14:52Ja.
14:53Herr Castellow, Frau Lenz behauptet, Sie hätten Ihre Mutter unter Drogen gesetzt.
14:58Natürlich eine vollkommen aus der Luft gegriffene Unterstellung.
15:00Wo waren Sie denn, als Ihre Schwägerin verschwand?
15:04Im Büro.
15:07Irgendwelche Zeugen?
15:09Ja.
15:10Herr Castellow und ich waren zwischen 10 und 13 Uhr in seinem Büro und haben gearbeitet.
15:15Das beweist lediglich, dass Oskar Castellow in diesem Zeitraum in Gesellschaft war.
15:19Könnte ein Handlanger beauftragt haben?
15:21Frau Lenz.
15:23Lachen Sie stellen.
15:24Ich lasse mir von Ihnen nicht den Mund verbiegen.
15:25Könnt ihr bitte aufhören?
15:27Das Ganze ist schlimm genug, auch ohne, dass ihr euch streitet.
15:29Tut mir leid, da machen.
15:32Lassen Sie mich ganz ehrlich sein, Frau Lenz.
15:35Im Moment gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass Frau Castellow Opfer eines Verbrechens wurde.
15:40Aber ich...
15:41Es gibt viele Erklärungen für ihr Verschwinden.
15:44Soweit ich informiert bin, hatte sie auch psychische Probleme.
15:49Für wie wahrscheinlich halten Sie denn einen weiteren Selbstmordversuch?
15:54Soweit ich?
16:10Hi.
16:12Hallo.
16:19Es tut mir leid.
16:22Das mit gestern Abend, meine ich.
16:25Dann hättest du deiner Mutter also erzählt, ne?
16:27Hm.
16:30Was will sie nun mit diesem Milchgesicht? Ich verstehe das nicht.
16:35Ein Fall ist er auch nicht.
16:37Aber sie findet ihn höflich, charmant, witzig.
16:42Ja, schon gut.
16:43Gebildet, einfühlsam, rücksichtsvoll, zärtlich.
16:49Alles das, was du eben nicht bist.
16:51Okay, ich hab's verstanden, Caro.
16:53Und dann essen sie und reden den ganzen Abend.
16:57Essen? Und reden?
17:01Ja, hast du schon mal was von Liebe geht durch den Magen gehört?
17:05Ja, ja.
17:08Oh.
17:11Hm.
17:13Das ist völlig absurd, Liliana war voller Lebensmut.
17:16Sie hat überhaupt keinen Grund, sich was anzutun.
17:18Ich verstehe Sie ja, Frau Lenz, aber...
17:19Sie lebt, das weiß ich.
17:23Herr Kommissar Brehm, Sie müssen entschuldigen, Frau Lenz und Ihr berühmter sechster Sinn haben in diesem Haus schon für einige Verwirrungen gesorgt.
17:50Also Sie haben in diesem Haus ja wohl für die meiste Verwirrung gesorgt.
17:54Halten Sie sich bitte etwas zurück, ja?
17:56Entschuldigung, es geht hier um meine Mutter.
17:57Das ist mir völlig klar, aber irgendwelche Behauptungen helfen uns hier überhaupt nicht weiter.
18:00Sehr richtig.
18:02Nur wegen der Vermutung und Ahnung der Familie Lenz müssen Sie nicht gleich eine Großverhandlung einleiten.
18:06Aber was ist mit diesem merkwürdigen Dr. Schwarz?
18:09Dr. Schwarz?
18:11Bitte, Frau Kastelhoff.
18:14Sie müssen trinken.
18:17Nein.
18:18Ja, ich habe Ihnen doch von Dr. Schwarz erzählt, dieser Betrüger, der sich als Arzt ausgegeben hat.
18:22Er hat uns vor der Privatklinik abgefangen und gesagt, dass wir Mama zwei Wochen lang nicht sehen dürfen.
18:26Das kann doch schon nicht sein.
18:28Dafür gibt es bestimmt eine ganz plausible Erklärung.
18:30Ach ja? Und welche?
18:31Warum machen Sie es mir dann so schwer?
18:36Wenn Sie nicht trinken, dann...
18:37Wann war es?
18:39Dann muss ich Herrn Kastelhoff informieren.
18:42Bitte.
18:44Tun Sie sich keinen Zwang an.
18:48So mal.
18:54Einer der Insassen soll sich als Arzt verkleidet haben? Das ist doch lächerlich.
18:59Wäre zumindest eine mögliche Erklärung.
19:02Entschuldigung.
19:09Hat er sie weggedrückt?
19:12Das ist die Boucher-Skamm.
19:13Erst spannt er die Menschen für sich ein und dann lässt er sie fallen.
19:20Sie sitzen genauso in der Falle wie ich.
19:24Kommissar Berim.
19:24Suchen Sie diesen Dr. Schwarz.
19:28Finden Sie heraus, was er weiß. Alles andere gefährdet das Leben von Leliana.
19:32Frau Lenz, es ist nicht nötig, dass Sie mir meinen Job erklären.
19:35Ich weiß sehr genau, was ich tue. Wir ermitteln bereits in alle Richtungen.
19:38Also schön.
19:42Brauchen Sie mich einen Moment noch?
19:45Dann beschreiben Sie mir doch mal diesen Dr. Schwarz.
19:47Bitte lassen Sie mich gehen.
19:52Ich werde Sie nicht anzeigen. Ich werde nichts tun, was Ihnen schaden könnte.
19:56Bitte. Sie müssen mich herauslassen.
19:59Ich fliehe Sie an.
20:02Ich kann nicht.
20:05Damit kommen Sie nicht durch.
20:07Meine Kinder, Sie werden mich suchen.
20:10Sie werden keine Ruhe geben, bis Sie mich gefunden haben. Hören Sie?
20:13Sie werden mich bitten.
20:15Hören Sie?
20:16Sie bitten mich.
20:17Okay, Oskar.
20:26Wo bist du in den letzten Tagen gewesen?
20:33Also wenn es einen Ort gibt, an dem Oskar nichts verloren hat,
20:37dann ist es dieser.
20:47Und?
20:57Ich bin aufgehalten worden.
20:59Ja, ich bin gleich wieder im Büro.
21:02Dana.
21:04Ich wusste doch, dass du zu mir zurückkommst.
21:06Aber so schnell, du enttäuschst mich.
21:08Wo sind übrigens meine Autoschlüssel?
21:11Im Auto.
21:12Und das befindet sich irgendwo auf der B6 Richtung Goslar im Graben.
21:15Das stimmt fast nicht mit deiner Lenkung.
21:17Wie bitte?
21:18Das ist ein brandneuer Wagen.
21:19Was zum Teufel Rekla?
21:20Das hat doch sowieso die Versicherung.
21:23Übrigens, ich komme nicht zu dir zurück.
21:25Ich bin nur hier, um meine Sachen zu packen.
21:28Herr Schöner, verschwinde doch.
21:29Aber komm, was nicht angekommen, wenn ein Bastard da ist?
21:31Du hörst von meinem Anwalt.
21:32Das ist mir so egal.
21:34Von mir kriegst du keinen Cent.
21:47Und du bist dir sicher, dass das funktioniert?
21:52Nee, sicher bin ich nicht.
21:56Ich dachte, Bikini wäre Vorschrift.
21:58Ja, Strandbekleidung muss reichen.
22:00Ey, also wenn du hast in einem Bikini geheiratet, dann musst du jetzt...
22:04Und jetzt lasse ich mich in einem Strandkleid scheiden, Jasper.
22:07Ich glaube nicht, dass Rangi und Papa Ahnung von Bademoden haben.
22:10Sonst noch was?
22:11Ich finde, das Kleid steht dir großartig.
22:13So, können wir jetzt bitte endlich anfangen?
22:17Also, das hier ist die Scheidungsformel.
22:20Also während wir sie sprechen, schüttet ihr dann die Federn über uns aus.
22:25Bist du soweit?
22:25Ja.
22:27Los geht's.
22:28Rangi, Rangi, Nui, Manga, Manga, Haka, Haka, Ahi, Ahi, Haka, Haka.
22:33Rangi, Rangi, Nui, Manga, Manga, Haka, Haka, Ahi, Ahi, Haka, Haka.
22:38Rangi, Rangi, Nui, Manga, Manga, Haka, Haka, Ahi, Ahi, Ahi, Haka, Haka.
22:43Rangi, Rangi, Nui, Manga, Manga, Haka, Haka, Ahi, Ahi, Ahi, Haka, Haka.
22:48Ist dir kalt?
22:50Nee, ich bin allergisch gegen Federn.
22:53Oh.
22:53Rangi, Rangi, Nui, Manga, Manga, Haka, Haka, Ahi, Ahi, Ahi, Haka, Haka.
22:58Rangi, Rangi, Nui, Manga, Manga, Haka, Ahi, Ahi, Ahi, Haka, Haka.
23:02Oh!
23:05So, war's das?
23:07Noch nicht ganz.
23:08Jetzt müssen wir die spirituelle Reise antreten.
23:15Setzt euch.
23:17Ich hab euch ja vorher schon erklärt, dass jeder, der bei der Scheidungszeremonie anwesend ist,
23:22Rangi und Papa etwas sehr Wertvolles opfern muss.
23:25Also diese Sachen kommen dann in den heiligen Beutel und werden beim nächsten Vollmond verbrannt.
23:31Ich mach den Anfang.
23:32Äh, das soll wertvoll sein?
23:35Das sind meine heiligen Prüfungsunterlagen zum Facharzt.
23:39Manche Menschen lieben sowas ihr ganzes Leben lang auf.
23:42Danke.
23:44Das ist so lieb von dir.
23:48So, ich opfere mein absolutes Lieblingst-T-Shirt.
23:53Stimmt nicht.
23:54Dein Lieblingst-T-Shirt ist das rote mit den silbernen Pailletten.
23:57Petze, was opferst du denn?
23:58Wie bitte?
24:01Mit dem alten Stummel wirst du die Götter milde stimmen?
24:03Das ist ja wohl ein Witz.
24:05Diesen Stummel habe ich seit meinem ersten Schultag.
24:08Und warum soll ich eigentlich etwas opfern?
24:11Ist doch deine Scheidung.
24:12Ach, du bist mir ein toller Freund.
24:14Und wer hat letzte Woche deinen Putzdienst übernommen?
24:16Wer wohl?
24:16Ha?
24:17Ich.
24:17Ach, und wer ist zum Großmarkt gefahren?
24:19Außerdem schuldest du mir eine Spätsche.
24:21Ich glaube ja nicht, dass ich das vergessen habe, ja?
24:23Vielleicht solltet ihr besser euch beide scheiden lassen.
24:28Also nehmen Sie es mir nicht übel, aber diese Beschreibung trifft auf ungefähr ein Viertel aller Männer zwischen 30 und 50 zu.
24:42Ist Ihnen denn nicht irgendwas Besonderes aufgefallen an diesem Doktor Schwarz?
24:45Er hat einen weißen Kittel an.
24:49Er hat uns einen Zettel mitgegeben mit seiner Handynummer.
24:52Mhm.
24:53Wo ist dieser Zettel?
24:55Den hat Christian.
24:57Christian.
24:58Christian Kastelow.
24:59Mein Bruder.
25:00Und wo finde ich den?
25:01Ich habe ihn zuletzt heute Vormittag gesehen in meinem Atelier.
25:05Wir haben uns gestritten.
25:09Also wissen Sie, Sie kommen mir hier mit ein paar vagen Vermutungen und Verdächtigungen,
25:14die nicht mal von allen Mitgliedern Ihrer Familie wirklich ernst genommen werden.
25:17Aber warum Oskar Kastelow so reagiert, ist ja wohl klar.
25:19Den meine ich nicht.
25:21Moment mal.
25:22Soll das etwa heißen, nur weil Christian Kastelow gerade nicht da ist,
25:25dass Sie deshalb die Sorge um Frau Kastelow nicht ernst nehmen?
25:28Ich halte mich an die Fakten.
25:29Es gibt tausend mögliche Gründe, warum Frau Kastelow momentan nicht erreichbar ist.
25:34Vielleicht wollte sie auch einfach nur mal alleine sein.
25:36Aber das ist doch Unsinn.
25:40Solange keine konkreten Hinweise auf eine Straftat vorliegen, kann und werde ich nichts tun.
25:45Liliana muss also erst zu Schaden kommen, bevor sie anfangen zu ermitteln.
25:50Tja.
25:52So ist das.
25:55Wenn Ihnen noch irgendetwas einfällt, rufen Sie mich an.
25:59Wollen Sie nicht doch etwas essen, Herr Hohn?
26:17Bin ich wirklich so ein Widerling?
26:21Unsinn.
26:22Dann hat Caro also recht mit dem, was sie gesagt hat.
26:29Vielleicht ein unausstehlicher Kotzbrocken.
26:32Naja, früher da waren Sie schon ein bisschen schwierig.
26:38Aber ich finde, Sie sind auf einem richtig guten Weg.
26:40Und woran merkt man das?
26:47Naja, jetzt machen Sie hin und wieder auch mal einen Spruch und...
26:54Und Sie können auch über sich selbst lachen.
26:56Ja, und Sie sollen ein prima Fußballtrainer sein.
27:00Also, zumindest behauptet das Lars.
27:02Oh!
27:04Herrje, jetzt habe ich die ganze Zeit vergessen.
27:05Ich will ihn doch besuchen in Hamburg.
27:08Wie läuft es denn, Sonnareha?
27:10Och, ganz gut, glaube ich.
27:13Die Sache mit Tamara hat er, glaube ich, noch nicht überwunden.
27:16Kann ich verstehen.
27:17Grüßen Sie ihn schön von mir, ja?
27:19Ja, das mache ich, Herr Hohn. Danke.
27:22Dann...
27:22Tschüss, ihr beiden.
27:23Ja, pass gut auf dich auf.
27:26Ja, und du, du...
27:28Du treibst nicht zu wild, als Strohwirt war, ja?
27:31Bis morgen.
27:32Bis morgen.
27:38Wollen Sie nicht wirklich was essen?
27:41Sagen Sie mal, Herr Lenz, habe ich das richtig verstanden?
27:43Ihre Frau ist heute Nacht nicht da?
27:46Nein, wieso?
27:48Ich habe da so eine Idee.
27:53Dieser Idiot!
27:56Warum glaubt er mir nicht?
27:58Langsam, wer jetzt?
27:59Der Kommissar oder Oskar Kasteloff?
28:00Kommissar Brehm.
28:01Oskar weiß ganz genau, was mit Liliana ist.
28:04Ich bin mir sicher, dass Oskar dahinter steckt.
28:06Ich spüre das einfach, ich kann es nur nicht beweisen.
28:08Alisa, deine Intuition in allen Ehren,
28:10aber es ist nun mal Fakt,
28:12dass Oskar Kasteloff den Vormittag mit mir verbracht hat.
28:14Das heißt gar nichts.
28:16Oskar lässt die Drecksarbeit immer von anderen erledigen.
28:19Er könnte jemanden bezahlt haben, der Liliana entführt.
28:21Ja, möglich.
28:25Oliver, ich weiß, du hast mit all dem nichts zu tun.
28:29Aber ich muss dich trotzdem um was bitten.
28:32Gerne, um was?
28:34Ich brauche Oskars Mobiltelefon.
28:36Du willst, dass ich Oskars Handy stehle?
28:42Es ist nur ganz kurz.
28:43Ich muss deine Anrufe kontrollieren.
28:45Vielleicht kann ich so herausfinden, ob er einen Komplizen hat.
28:48Ich würde dich das eigentlich nicht fragen,
28:50aber wenn ich zu Oskar gehe,
28:51dann ist er doch sofort alarmiert.
28:54Du bist meine einzige Chance.
28:59Okay, ich mach's.
29:00Danke, Oliver.
29:03Du bist ein echter Freund.
29:04Danke.
29:28Danke, Oliver.
29:30Jonas?
29:43Das ist mein Name, ja.
29:46Was willst du hier?
29:48Dich mitnehmen.
29:53Bist du es?
29:54Du willst doch nicht etwa hierbleiben, oder?
29:56Nein, natürlich nicht.
29:58Worauf waren wir dann noch?
30:00Das ist nicht so einfach.
30:02Doch, Dana, das ist es.
30:04Wir fangen neu an.
30:06Du, ich.
30:08Unsere kleine Gemeinschaftsproduktion.
30:12Ach, Jonas.
30:15Du kannst dich nicht von all dem hier trennen, oder?
30:19Was mir wichtig ist, habe ich eingepackt.
30:21Na, was ist dann? Warum zögerst du?
30:24Das tue ich nicht.
30:27Ich kann nicht mit dir weggehen.
30:31Aber, Dana, erklär mir bitte, warum.
30:33Uns steht doch nichts mehr im Weg.
30:37Hast du Angst vor Oskar?
30:39Nein, das hat nichts mit Oskar zu tun, sondern eher mit mir.
30:42Vielleicht auch mit mir.
30:46Jonas, ich habe Oskar nicht verlassen, um mit dir zusammen zu sein.
30:51Was?
30:52Ich habe ihn verlassen, weil er ein mieser Schweinehund ist.
30:57Und jetzt muss ich, jetzt muss ich herausfinden, wer ich eigentlich bin.
31:01Aber Dana, dabei kann es dich auch.
31:01Das kann ich nur allein.
31:03Meine Frau ist leider etwas dazwischen gekommen.
31:25Wir holen den Vaterschaftstest in der nächsten, spätestens übernächsten Woche nach.
31:31Ja, wir melden uns.
31:32Wieso rufen Sie mich einfach an?
31:46Ich hatte Ihnen gesagt, die Nummer ist nur für den äussersten Notfall.
31:50Sie weigert sich zu trinken.
31:51Mein Gott, wofür bezahle ich Sie eigentlich?
31:53Dann wirken Sie das Zeug irgendwie rein, verdammt nochmal.
31:55Können Sie nicht einklopfen?
32:02Was wollen Sie?
32:03Ihr Handy.
32:05Was?
32:06Alisa ist mittlerweile der Meinung, dass Sie für das Verschwinden von Liliana Kasteloff verantwortlich sind.
32:14Mein Ali, wie scheint Sie nicht besonders überzeugt zu haben?
32:17Nein, sie ist jetzt der Meinung, dass Sie einen Kompliz nahmen.
32:20Ist ja reizend.
32:21Die kleine Schleiferin entwickelt sich langsam zu einer richtigen Detektive.
32:26Allerdings.
32:28Bitte schön.
32:33Gut, dann werden wir etwas zum Rätselraten geben.
32:44Nicht alle, nicht alle Nummern löschen.
32:46Das fällt auf.
32:49Sie kennen sich aus.
32:51Und Sie wissen, wie man sich Freunde macht.
32:54Solange Sie wissen, wie Sie sich Freunde erhalten.
33:02Also, du meinst, wir haben alles richtig gemacht, ja?
33:04Ja, also, das werden wir dann sehen, ne?
33:07Gut.
33:09Ja, dann.
33:10Ja.
33:10Man sieht sich.
33:12Danke, muss nicht sein.
33:13Tschüsschen.
33:14Tschüss.
33:14Ja.
33:15Tschüss.
33:16Ist in Ordnung.
33:17Hi.
33:18Hallo.
33:18Hallo.
33:18Ich glaube, es wirkt schon.
33:34Die Taube ist weg.
33:37Wissen Sie was?
33:37Ich glaube, es wirkt tatsächlich.
33:39Wer war das denn?
33:52Das war mein Ex-Mann.
33:54Wir haben uns gerade scheiden lassen.
33:56Dein Ex-Mann?
33:58Wette, ich wusste gar nicht, dass du verheiratet warst.
34:01Ja, das hatte ich auch schon fast vergessen.
34:03Kommt, das muss gefeiert werden.
34:09Es muss ja eine schreckliche Ehe gewesen sein, wenn man sich so über eine Scheidung freut.
34:13Es war keine glückliche Verbindung, ja.
34:16Ja, sowas kommt vor.
34:19Weißt du, wenn man weiß, dass etwas für immer vorbei ist, dann hat so eine Scheidung durchaus etwas Befreiendes.
34:29Ja.
34:29Sehr gutes Essen.
34:40Freut mich, dass es Ihnen schmeckt.
34:42Sagen Sie, von was für einer Idee haben Sie vorhin eigentlich gesprochen?
34:46Ich muss diesen Brinkmann mit seinen eigenen Waffen schlagen.
34:49Gutes Essen, eine teure Flasche Wein, geflächte Konversation, das ganze Programm.
34:52Na ja, ist im Grunde immer eine gute Idee.
34:58Aber glauben Sie wirklich, dass Ihre Frau nach allem, was passiert ist, sich darauf noch einlässt?
35:04Na, ich muss es wenigstens versuchen.
35:07Ja.
35:09Sehen Sie mal, haben wir doch noch eine gute Eigenschaft von Ihnen.
35:11Kampfgeist.
35:13Am besten, Conny und ich treffen uns auf neutralem Boden.
35:16Aha.
35:19Und wo wäre der Ihrer Meinung nach?
35:24Na ja, also, Ihr Haus wäre für ein zwangloses Treffen wirklich sehr gut geeignet.
35:29Verstehe.
35:30Zu mir in die Hausmeisterwohnung kommt Conny sowieso nicht.
35:33Und bei uns zu Hause gibt es einfach zu viele Erinnerungen.
35:36Da kommen Sie, Herr Letz, es wäre ja nur für einen Abend.
35:38Ich raum auch alles wieder auf.
35:43Meinetwegen.
35:45Ich glaube, ich war schon lange nicht mehr im Kino.
35:48Ach, und Herr Letz, da wäre noch was.
35:53Wir beide, wir kennen uns ja schon eine ganze Weile jetzt und ich hab...
36:01Bernhard.
36:08Kalt.
36:08Kalt.
36:08Dr. Schwarz.
36:38Sie hier?
36:41Was gibt es denn so Dringendes?
36:44Komm da erst mal rein.
36:45Bernhard, ich habe wirklich nicht viel Zeit.
36:49Hat denn jemand Geburtstag?
36:51Nein.
36:53Den habe ich für dich gedeckt.
36:55Die Lenzens sind heute nicht da.
36:58Conny, ich wollte mich noch mal bei dir entschuldigen.
37:01Und natürlich auch bei Herrn Brinkmann.
37:03Ich habe mich aufgeführt wie eine Andertaler.
37:06Es tut mir leid.
37:07Und du glaubst, mit deinem Essen ist es getan?
37:10Nee, nee, warte. Ich habe da noch was.
37:25Darf ich bitten?
37:28Ich will jetzt nicht tanzen.
37:29Na komm, entspann dich.
37:33Ich habe mich geändert.
37:36Ich kann essen, tanzen und reden.
37:44Bernhard, ich will das nicht.
37:45Aber ich kann so sein wie er.
37:48Das willst du doch.
37:49Nein.
37:50Du bleibst Bernhard.
37:52Und das ist auch gut so.
37:54Wir haben uns getrennt.
37:56Und mir geht es viel besser.
37:59Und der wohl auch, oder?
38:02Was willst du dann?
38:07Die Scheidung.
38:08Wir müssen dich finden.
38:12Wir müssen dich finden.
38:13Liliana, wo bist du nur?
38:28Ich mache mir solche Sorgen.
38:36Wir müssen dich finden.
38:38Und zwar so schnell wie möglich.
38:39Du bist noch da?
38:44Ja.
38:45Ich dachte, du kannst vielleicht ein bisschen Gesellschaft gebrauchen.
38:49Eigentlich müsste ich Trigonometrie pauken, aber...
38:52Das ist wohl kein so guter Zeitpunkt für Mathe.
38:54Nee, nicht wirklich.
38:57Glaubst du, dieser Kommissar Bremer hat recht?
39:00Glaubst du, Mama hat nochmal versucht?
39:02Du meinst, dich was anzutun?
39:04Nein.
39:05Ich bin mir sicher, dass Liliana lebt.
39:09Wenn ich sie jetzt auch noch verliere, Alisa...
39:25Ja, ich komme her.
39:27Hat sich Christian denn schon gemeldet?
39:30Du weißt nicht, wo er ist.
39:30Wir haben uns wegen Oliver gestritten.
39:59Christian ist einfach vollkommen fixiert auf die Idee, dass er irgendwas Böses im Schilde führt.
40:05Trotzdem, wir hätten uns nicht streiten dürfen.
40:07Wir machen uns beide Riesensorgen um Liliana.
40:09Er sollte jetzt hier sein.
40:10Nein.
40:33Nein.
40:35Nein.
40:35Was, wenn die Polizei Mama nicht findet oder wenn sie sich doch was angetan hat?
40:53Du hast recht. Wir brauchen Christian.
40:56Wir rufen ihn gemeinsam an, dann musst du einfach kommen, ja?
41:04Lassen Sie mich in Ruhe.
41:05Ljana, bist du da? Ich bin's, Christian.
41:12Christian.
41:13Ljana, lass ganz ruhig.
41:17Warte, da kommt jemand.
41:19Christian.
41:21Bitte, bitte hol mich hier raus.
41:34Christian.
41:34Christian.
41:36Was ist los da draußen?
41:46Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen, Frau Castellof.
41:49Sie kommen hier nicht raus.
41:52Es gibt keine Basis für eine Neuungfang.
41:54Wie machst du lieber mit diesem Brinkmann?
41:56Als Geschäftsführer und Eigner teile ich Ihnen mit, dass Castellof Optik von nun an keinen Cent mehr in die Kristallglasproduktion investieren wird.
42:01Weil Sie das Geld in Ihre Rüstungsgeschäfte stecken wollen.
42:05Ich war schon lange nicht mehr glücklich in unserer Ehe.
42:07Das habe ich mir jetzt endlich eingestanden und deswegen ist es aus zwischen uns, Oscar.
42:11Ohne mich wärst du nichts, verstehst du?
42:12Christian ist jetzt auch noch verschwunden.
42:15Er geht nicht an sein Handy, keiner hat ihn gesehen.
42:16Er ist wie vom Erdboot verschluckt.
42:17Ok?
42:18Hey.
42:19Amen.
42:20...
42:20...
42:21...
42:21...
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42:21...
42:22Untertitelung des ZDF, 2020
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