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KurzfilmeTranskript
00:00:00Mit seiner Frau Madelon kehrt Jakob zurück in sein Elternhaus.
00:00:05Darf ich dir vorstellen? Der Bodensee.
00:00:08Boah, was für einen Blick man von hier hat.
00:00:11Du hast mir nie erzählt, wie schön deine Heimat ist.
00:00:14Er begegnet seiner unnahbaren Mutter, Jona.
00:00:18Grüß Gott.
00:00:20Grüß Gott.
00:00:21Jona.
00:00:23Aber auch großen Gefühl.
00:00:26Hallo. Ich hab gesagt, deine Mutter ist eine schöne Frau.
00:00:29Als Kind hab ich immer gedacht. Die Schneekönigin.
00:00:33Sie ist bestimmt so wie meine Mutter. Wunderschön und ein Herz aus Eis.
00:00:37Ich hab euch gesehen. Auf dem Boot.
00:00:41Er ist verheiratet, Clarissa.
00:00:42Das bist du auch, Jona.
00:00:45Madelon, darf ich dir Rudolf Moosbacher vorstellen?
00:00:48Mein Mönch.
00:00:51Verwalter.
00:00:53Ja, der beste Mann, den ich habe.
00:00:56Hallo.
00:00:59Ich liebe dich, Jakob.
00:01:02Wo kommen sie so plötzlich her?
00:01:04Irgendein Wind hab ich hierher gebeten.
00:01:07Über dem See.
00:01:08Wo ist Madelon?
00:01:10Madelon war in der Waschküche.
00:01:12Zum ersten Mal betritt Jakob den Hof seiner Mutter.
00:01:16Aber er wird bitter enttäuscht.
00:01:17Du redest jetzt mit Jona und mit Madelon.
00:01:24Seid ihr verrückt geworden?
00:01:26Lasst uns doch in Ruhe über alles reden.
00:01:28Fass mich nicht an.
00:01:30Merkst du nicht, dass du an einem schuld bist?
00:01:32Wir laungeater.
00:01:33Musik für Wett Turbo.
00:01:35Wett wettbewerb.
00:01:38Wettber.
00:01:40SWISS den spine
00:01:40Schimbau.
00:01:51Wettbewerb.
00:01:52Wir laungeater.
00:01:53Wir laungeater.
00:01:53Wir laungeater.
00:01:54Wir äl chehen.
00:01:54Wir daunsg�at fantasie.
00:01:54Wir laufen통.
00:01:55Wettbewerb.
00:01:56Wir laungeater.
00:01:58estoy oddechée.
00:01:58Musik
00:02:28Jona, später Matlon, ich habe zu tun.
00:02:50Jetzt lass mich dir wenigstens erklären.
00:02:53Ich wollte dir nicht wehtun und Jakob auch nicht.
00:02:55Ich werde mit Janett heute noch den Hof verlassen.
00:03:00Was zwischen dir und Jakob ist, ist eure Sache.
00:03:04Und meinetwegen musst du nicht gehen.
00:03:05Und schon gar nicht Janett und ihr Baby gefährden.
00:03:10Ich werde Rudolf nicht mehr sehen.
00:03:12Das tut mir leid. Das tut mir unglaublich leid.
00:03:15Das musst du mir nicht sagen.
00:03:17Und was du mit deinem Leben machst, das ist deine Sache.
00:03:22Ich will Jakob nicht verlieren.
00:03:25Tut mir leid, Matlon. Ich habe jetzt wirklich keine Zeit.
00:03:34Hallo, Jona.
00:03:35Hallo, Jona.
00:03:37Da bist du ja.
00:03:39Hallo.
00:03:40Hey.
00:03:41Was ist los? Ist das passiert?
00:03:43Nein, alles in Ordnung.
00:03:44Ich bin so froh, dass wir hier sind.
00:03:46Mir geht es jetzt endlich wieder besser.
00:03:47Hallo, ihr drei.
00:03:54Olli, was machst denn du hier?
00:03:56Sag mal, wo warst du denn?
00:03:57Wir haben uns richtig Sorgen gemacht.
00:03:59Oliver hat ständig versucht, dich zu erreichen.
00:04:01Du wolltest dich doch melden.
00:04:02Ja, ich habe es einfach nicht geschafft.
00:04:04Ach komm, Emma, du hast dir doch nicht wirklich Sorgen gemacht.
00:04:06Ich habe dir doch gesagt, dass ich zu Maya nach München fahre.
00:04:08Aber da ist doch irgendwas.
00:04:12Wieso? Was soll denn sein? Ist alles in Ordnung.
00:04:15Die Nächte sind lange in der Großstadt.
00:04:17Na, dann sage ich Maria mal, dass du wieder da bist.
00:04:20Mit diesem ständigen Hin und Her kommt die vollkommen durcheinander mit ihrer Planung.
00:04:23Wieso? Was ist denn jetzt schon wieder los?
00:04:25Nichts. Überhaupt nichts.
00:04:27Nur, dass hier jeder macht, was er will.
00:04:29Madelon scheint es noch bei Mutter und Jakob ist was weiß ich wo.
00:04:33Ich werde ihn schon finden.
00:04:44Lass mich in Ruhe.
00:04:46Hallo, Jakob?
00:04:51Olli, kommst du mit?
00:04:54Er ist sicher unten am Bootshaus.
00:04:59Es tut mir leid.
00:05:15Schon gut.
00:05:19Aber wenn ich sagen würde, dass ich es nicht wollte, dann müsste ich lügen.
00:05:24Weißt du, was wirklich schlimm ist?
00:05:31Da kommt Jakob zum ersten Mal hierher, auf meinen Hof.
00:05:36Er ist über seinen Schatten gesprungen und hat den Mut gehabt, auf die andere Seite zu sehen.
00:05:41Und dann...
00:05:44Es war vermutlich das erste und das letzte Mal unsere einzige Chance.
00:05:48Und ich habe sie zerstört.
00:05:49Weißt du, es geht gar nicht so sehr um mich.
00:05:56Um Jakob wäre es gegangen.
00:06:00Juna, es...
00:06:01Es tut mir leid.
00:06:03Es tut mir leid.
00:06:29Ah!
00:06:59Jakob!
00:07:10Lass mich in Ruhe!
00:07:11Jakob, bitte!
00:07:14Was ist mit dem los?
00:07:29Jona ist an einem schuld.
00:07:56Jetzt hör aber auf.
00:07:57Was kann denn die Jona dafür, wenn du Stress mit deiner Madelon hast?
00:08:01Jonas Geliebter, weißt du das, Maria?
00:08:04Der Mann, der mit meiner Mutter schläft, hat mir meine Frau ausgespannt.
00:08:09Ja, ist ein schöner Mann, der Rudolf.
00:08:13Aber dass der der Geliebte von der Jona ist, das glaube ich nicht.
00:08:21Bei Golds?
00:08:23Ja, Moment.
00:08:25Jakob, für dich...
00:08:25Nein, ich will nicht.
00:08:26Jetzt bitte, geh ran.
00:08:27Nimm.
00:08:29Komm.
00:08:32Ich will jetzt nicht mit dir reden, Madelon.
00:08:38Liebst du sie eigentlich?
00:08:39Er will nicht mit mir reden.
00:08:51Er will nicht mit mir reden.
00:09:03Was willst du ihm sagen?
00:09:06Dass er dir verzeihen soll?
00:09:08Dass du ihn noch liebst?
00:09:11Liebst du ihn noch, Madelon?
00:09:13Hast du ihn je geliebt?
00:09:17Ich war mir sicher, dass du es liebst.
00:09:22Vielleicht habe ich es mir auch nur gewünscht.
00:09:28Das Schlimmste ist, dass ich sie unglücklich mache.
00:09:31Jakob, Jona...
00:09:34Und jetzt?
00:09:37Sobald Janett's Kind da ist, gehe ich mit ihr weg.
00:09:45Soll ich mitgehen?
00:09:46Ich würde mir nichts sinnlicher wünschen.
00:09:53Und Jona?
00:09:58Sie hat mich gerettet damals.
00:10:09Ich war völlig am Ende.
00:10:10Frau weg, Kinder weg, Job weg.
00:10:13Alles weg.
00:10:15Alkohol.
00:10:18Irgendwann bin ich hier auf dem Hof gelandet.
00:10:22Sie nahm mich auf.
00:10:24Ohne Worte.
00:10:28Und hat mich wieder...
00:10:31zu einem Menschen gemacht.
00:10:33Ich versuche, ihr nur das zurückzugeben.
00:10:39Was sie mir gegeben hat.
00:10:41Was sie mir gegeben hat.
00:11:03ich versuche, ihr nur das zurückzugeben.
00:11:18Ohne Worte.
00:11:20Na, reden wir über München?
00:11:42Ich hab dir doch gesagt, dass ich den Job nicht will.
00:11:44Ich mein nicht den Job. Ich mein unsere Nacht.
00:11:47Wieso tust du so, als wäre das nicht passiert?
00:11:51Und wieso tust du so, als wäre es nicht schön gewesen?
00:11:53Und richtig.
00:11:55Es war schön, Jakob. Sag es. Es war schön.
00:11:57Ja, es war schön. Sehr schön.
00:12:01Viel zu schön.
00:12:09Clarissa, es geht nicht.
00:12:12Ich bin verheiratet.
00:12:13Ja, mit einer Frau, die du nicht liebst.
00:12:15Und die, wie man hört, dich auch noch betrügt.
00:12:17Das ist meine Sache.
00:12:18Hör mal zu, Jakob.
00:12:19Ich hab in München nicht nur einfach so mit dir geschlafen,
00:12:21weil du ein geiler Typ bist.
00:12:23Ich liebe dich.
00:12:25Ich will mit dir leben.
00:12:29Und du willst das im Grunde auch.
00:12:33Ich würde dich nur unglücklich machen.
00:12:35Nein, lieber ordentlich unglücklich,
00:12:36als dass das überhaupt nichts passiert.
00:12:39Mensch, Jakob, sei doch nicht so schrecklich feige.
00:12:41Ich bin nun mal kein Held.
00:12:45Was nicht ist, kann ja noch werden.
00:12:48Vielleicht gibst du dir einfach mal ein bisschen Mühe.
00:12:52Und bring vor allem dein Leben endlich auf die Reihe.
00:12:56Was weißt du schon von meinem Leben?
00:12:58Ich weiß, was ich fühle und ich weiß, was ich will.
00:13:00Und es darf dir mehr sein, als du von dir behaupten kannst.
00:13:06Na, wie geht es dir?
00:13:24Hallo.
00:13:25Jona hat mich gebeten,
00:13:27dass ich mich bei Freunden in den Staaten umhöre,
00:13:29wegen einer Uni.
00:13:30Ich wusste gar nicht, dass du das so ernst nimmst.
00:13:32Ich hab mal drüber nachgedacht.
00:13:33In Familien kann man sicher mal.
00:13:35Ich werd gleich ein paar Telefonate führen.
00:13:38Aber fehlen wirst du mir schon, wenn du aus dem Haus bist.
00:13:40Wer weiß, ob du dann zurückkommen willst.
00:13:42Ach, Karl, du bist so lieb.
00:13:45Ja, lieb sind wir alle.
00:13:47Schau, Jakob,
00:13:48wen ich dir mitbringe?
00:13:50Georg, grüß dich.
00:13:51Bitte.
00:13:52Danke, Maria.
00:13:53Danke.
00:13:56Na, Jakob?
00:13:58Du siehst ja nicht gerade frisch aus.
00:14:00Ist die schöne Madelon dafür verantwortlich?
00:14:01Du bist mal wieder reizend heute.
00:14:03Jakob, ich komme noch mal auf mein Angebot zurück.
00:14:07Ach komm, Georg, das hatten wir doch schon.
00:14:09Du, es geht hier nicht um irgendeine Stelle.
00:14:12Es geht um ein Gerücht,
00:14:15das sich, wenn es sich als wahr erweist,
00:14:17zu einem handfesten Skandal auswachsen kann.
00:14:20Es geht um Schmiergelder und Schwarzgeldkonten.
00:14:24Möglicherweise ist der halbe Stadtrat darin verwickelt.
00:14:26Und es gibt auch Hinweise, die nach Stuttgart deuten.
00:14:31Ich brauche dafür einen guten Mann.
00:14:34Sag mir jetzt bitte nicht, dass das für dich nicht spannend sei.
00:14:36Du hast recht.
00:14:41Sowas könnte mich wirklich interessieren, aber...
00:14:44Aber was?
00:14:46Ich bin schon so gut wie weg.
00:14:52Ich habe gehört, was passiert ist.
00:14:54Ich wollte dir sagen, dass ich morgen fahre.
00:14:57Ich hatte einen Auftrag in Ägypten.
00:14:58Und Madelon?
00:15:00Fährt sie mit?
00:15:02Madelon wird wohl bei Janett bleiben.
00:15:04Wie auch immer.
00:15:08Es war sehr schön, dich wiederzusehen.
00:15:11Und ich verspreche dir,
00:15:13dass ich in Zukunft öfter wahrlich sein werde.
00:15:16Gibst du immer so schnell auf?
00:15:20Oder hast du Madelon mal geheiratet,
00:15:22um dich bei der ersten Schwierigkeit von ihr zu trennen?
00:15:26Jeder von uns beiden kann jederzeit gehen.
00:15:28Das ist unsere Abmachung.
00:15:32Was ist eure Abmachung?
00:15:34Immerhin seid ihr verheiratet.
00:15:37Die Ehe ist doch nichts anderes.
00:15:39Ein Vertrag, ein Abkommen.
00:15:41Man bleibt so lange zusammen, bis es nicht mehr geht.
00:15:43Und wenn es nicht mehr geht, dann trennt man sich.
00:15:45Ohne Druck, ohne Stress.
00:15:47So einfach ist das.
00:15:50Und trotzdem bist du so wütend.
00:15:52Oder warum sonst hast du dich gestern so jämmerlich betrunken?
00:15:56Ich habe einfach kein Glück.
00:15:58Kann es sein, dass du die Richtige noch nicht gefunden hast?
00:16:02Es gibt nicht die Richtige.
00:16:05Manchmal gibt es eine, die weniger falsch ist.
00:16:07Und deshalb hast du Madelon geheiratet,
00:16:09weil sie die weniger falsch ist?
00:16:11Wir sind uns ja ähnlich.
00:16:12Wir sind Freunde.
00:16:16Haben uns zusammengetan.
00:16:17Tja.
00:16:23Jetzt hat sie sich verliebt.
00:16:30Ich bin nicht so wie du, Vater.
00:16:33Ich kann nicht einfach so bedingungslos liegen.
00:16:36Ach, was?
00:16:37Weißt du, was du bist?
00:16:39Du bist gekränkt.
00:16:40Sprech dich mit Madelon aus und lauf nicht weg.
00:16:48Vielleicht bin ich eifersüchtig.
00:16:51Und was ist,
00:16:53wenn sie das gefunden hat,
00:16:55wonach ich immer gesucht habe?
00:16:56Du bist sp Теперь.
00:16:57こと suck...
00:16:58Ich bin sehr Okey.
00:16:59Ich bin sehr��.
00:17:01Ich bin sehr besucht,
00:17:02ich bin sehr wunderbar.
00:17:04Ich bin sehr gespannt.
00:17:05Ich sila.
00:17:05Ist das der Mann, mit dem du leben willst?
00:17:35Jakob!
00:17:38Gott sei Dank bist du da.
00:17:41Und ich hatte mir eingebildet, dass du mich liebst.
00:17:45Während ich immer wusste, dass du mich nicht liebst.
00:18:00Soll ich dir was gestehen, Madlo?
00:18:04Ich war nah dran.
00:18:07Ich hätte es vielleicht lernen können.
00:18:10Mich zu lieben?
00:18:13Ich habe nie einen Menschen wie dich gekannt, der einfach kommt und etwas tut.
00:18:19Der mich an die Hand nimmt und wegführt.
00:18:25Aber jetzt ist es vorbei, ja?
00:18:31Und wie geht es weiter?
00:18:34Weißt du eigentlich, wie sehr ich mich danach gesehnt habe, dass du mich meinst?
00:18:40Dass du mich lieben könntest?
00:18:46Ja, ich will mit Rudolf leben.
00:18:49Aber ich kann es Jona nicht antun.
00:18:52Sie ist eine Freundin.
00:18:54Wenn Rudolf mit mir weggehen würde, gäbe es ein Tiefen noches in ihrer Welt.
00:18:58Jona, natürlich.
00:19:00Es ist wie immer.
00:19:02Alles dreht sich um sie.
00:19:05Es wäre doch eine gerechte Strafe, wenn meine Frau jeden Mann wegnehmen würde, wegen dem sie mich verlassen hat.
00:19:10Rudolf ist nicht ihr Mann.
00:19:12Jetzt mach doch mal die Augen auf, oder willst du es nicht sehen?
00:19:14Deine Mutter hat dich nicht verlassen und schon gar nicht wegen Rudolf.
00:19:18Deine Mutter liebt deinen Vater.
00:19:23Und dich auch.
00:19:28Warum willst du denn auf Rudolf verzichten?
00:19:33Vielleicht, weil er das für sie ist, was du für mich bist.
00:19:40Freund und Beschützer.
00:19:46Ich weiß, wie wichtig es ist, so einen Menschen an seiner Seite zu haben.
00:19:51Was hast du jetzt vor?
00:19:58Vielleicht kommst du ja doch mit.
00:20:02Jeannette ist bei Jona in guten Händen.
00:20:07Vielleicht brauchen wir uns mehr, als wir wissen.
00:20:12Lass uns weggehen.
00:20:16Jona?
00:20:28Jona, ich muss dir was sagen.
00:20:30Ich werde mit Jakob gehen.
00:20:34Wir werden wieder zusammen arbeiten im Nahen Osten.
00:20:44Er braucht mich.
00:20:46Das Problem ist nur Jeannette. Ich kann sie nicht mit uns nehmen, das weißt du.
00:20:50Jeannette kann hier bleiben, solange sie will.
00:20:53Ich werde mich um sie kümmern und auch um das Kind, das ist doch selbstverständlich.
00:20:57Danke.
00:20:59Dann geh ich jetzt. Wir wollen morgen ganz früh abreisen.
00:21:02Wiedersehen.
00:21:06Ich wünsche euch viel Glück.
00:21:09Wir sollten über die Wintersort reden.
00:21:11Ich habe da ein gutes Angebot.
00:21:29Hast du die Autoschlüssel dabei?
00:21:33Ja.
00:21:35Mein Puppe.
00:21:37Maria.
00:21:38Pass auf dich auf.
00:21:39Nicht, dass wieder was passiert.
00:21:41Ade, Madeleine hat mich recht gefreut.
00:21:43Alles Gute.
00:21:45Ihr reist ab?
00:21:47Auftrag in Ägypten.
00:21:49Und was ist mit Jeannette? Ich denke, du kannst sie nicht allein lassen.
00:21:51Sie ist bei Jona gut aufgehoben.
00:21:52Wenn das Baby da ist, werden wir weitersehen.
00:21:54Oh, ich habe noch was vergessen. Ich komme gleich wieder.
00:21:57Alles klar.
00:21:58Du bist ein Feigling, Jakob.
00:22:00Wenn es ernst wird, dann haust du ab.
00:22:04Schade, dass ich keine Schriftstellerin bin.
00:22:06Das wird ein verdammt spannendes Buch werden.
00:22:07Na klar. Ein Bestseller.
00:22:09Ich könnte ja ein Happy Ender finden,
00:22:11wenn ihr schon im realen Leben nicht dazu in der Lage seid.
00:22:14Okay, ich bin so weit. Wir können los.
00:22:16Wiedersehen.
00:22:17Wiedersehen.
00:22:18Wiedersehen, Clarissa.
00:22:20Und such dir ein anderes Thema.
00:22:22Nicht nur für dein Buch.
00:22:27Das ist ja.
00:22:28Bis zum nächsten Mal.
00:22:29Kas eher noch ein Gate, auch noch ein kindergoto友.
00:22:30Tschüss euchxicoятся
00:22:57Hallo, Jona.
00:23:04Karl Ludwig, ist was passiert?
00:23:07Also, dein Sohn reißt ab und du verkaufst dir Gemüse.
00:23:10So schnell wird er nicht wiederkommen.
00:23:13Hör mir zu.
00:23:15Er fährt über Ravensburg.
00:23:17Da wird er beim wilden Mann Käsespätzle essen,
00:23:19wie er es immer gemacht hat.
00:23:20Wir könnten ihn noch erwischen.
00:23:22Und was soll ich ihm sagen?
00:23:24Ja, bitte sag ihm doch endlich,
00:23:25dass du dich freust, dass er hier ist.
00:23:27Gut, wo ist dein Auto?
00:23:30Ja, da.
00:23:31Ich muss was erledigen, er kommt doch allein zurecht, ja?
00:23:34Natürlich, Jona.
00:23:35Danke.
00:23:36Bitte.
00:23:37Dann komm jetzt aber auch, beeil dich.
00:23:41Was hast du denn?
00:23:44Bist du nicht gut?
00:23:47Mein Kopf.
00:23:47Also, jetzt wird es aber auch Zeit, dass er von hier loskam.
00:23:54Ja, du hast recht.
00:23:56Die Käsespätzle waren lecker.
00:24:01Einmal die Woche Käsespätzle, das wär's doch.
00:24:03Oh Gott.
00:24:04Wo sind Sie denn? Komm ab!
00:24:05So, jetzt wird es aber auch Zeit, dass er von hier loskam.
00:24:07Ja, du hast recht.
00:24:09Die Käsespätzle waren lecker.
00:24:12Einmal die Woche Käsespätzle, das wär's doch.
00:24:15Mehr braucht der Mensch zum Leben nicht.
00:24:18Früher habe ich mich regelmäßig damit überfressen.
00:24:21Danke.
00:24:26Ja? Immer?
00:24:29Wie schlimm ist es?
00:24:34Ich bin schon unterwegs.
00:24:36Was ist los?
00:24:38Mein Vater.
00:24:39Das ist ein Krankenhaus.
00:24:49Wie geht's ihm?
00:24:51Erst ohne Bewusstsein.
00:24:53Der Notarzt meinte, es könnte ein Schlaganfall sein.
00:24:55Aber wieso? Er war doch immer gesund.
00:24:57Ich bin Professor Jesner.
00:25:00Guten Tag.
00:25:01Grüß Gott.
00:25:02Frau Golz, Ihr Mann ist jetzt stabil.
00:25:05Es war ein geplatztes Blutgefäß im Gehirn.
00:25:08Aber es ist uns gelungen, die Blutung zu stoppen.
00:25:11Danke, Frau Professor. Kann ich zu ihm?
00:25:13Ist er wach?
00:25:14Nein, er liegt noch im Koma.
00:25:16Was soll das bedeuten?
00:25:18Wie lange wird er denn ohne Bewusstsein sein?
00:25:20Das lässt sich nicht genau sagen.
00:25:22Wo ist er denn? Ich will zu ihm.
00:25:24Ja, bitte.
00:25:27Das darfst du nicht, Karl Ludwig.
00:25:32Du darfst dich nicht einfach davonstellen.
00:25:36Das darfst du nicht.
00:25:37Das darfst du nicht.
00:25:38Das darfst du nicht.
00:25:39Das darfst du nicht.
00:25:41Das darfst du nicht.
00:25:42Ich habe hier bei dir.
00:25:43Ich liebe dich.
00:26:01Du wirst.
00:26:03Das heißt es doch.
00:26:13Wie geht's Ihnen?
00:26:17Jakob.
00:26:19Papa.
00:26:24Ich bin nur froh, dass ich nicht im Flieger gesessen bin.
00:26:30Frau Pauls,
00:26:32gehen Sie uns bitte kurz allein lassen würden?
00:26:34Ja.
00:26:43Kann ich irgendwas tun?
00:26:48Das ist lieb von dir, Kind.
00:26:50Aber die Einzige, die uns jetzt wirklich helfen kann, ist Madelon.
00:26:53Madelon, ich weiß, du hattest andere Pläne,
00:26:55aber ich bitte dich, bleib.
00:26:58Bitte.
00:26:59Denn ich werde in der nächsten Zeit bei Karl Ludwig im Krankenhaus sein müssen.
00:27:03Ja, natürlich bleibe ich.
00:27:05Danke.
00:27:05Ja.
00:27:13Schau mal.
00:27:28Ist das nicht ein schöner Strauß?
00:27:30Wunderschön.
00:27:34Alles in Ordnung?
00:27:35Ja.
00:27:36Es bewegt sich.
00:27:37Schau mal.
00:27:43Ich bin so froh, dass du da bist.
00:27:46Ohne Jona fühle ich mich hier ein bisschen alleine.
00:27:51Ich habe mich richtig mit dir angefreundet.
00:27:52Sie ist echt toll.
00:27:55Nur manchmal so traurig.
00:27:57Ich bin so froh.
00:27:59Ich bin so froh.
00:28:01Musik
00:28:30Komm, Schätzli, ich bring dich ins Bett.
00:28:57Dir fernische die Augen zu.
00:28:58Aber ich bin noch nicht müde.
00:29:00Die Maria macht dir bestimmten Kakao, dann wirst du gut schlafen.
00:29:05Jetzt geh, Süße, morgen ist Schule.
00:29:08Versprecht die mir, dass der Opa nicht stirbt?
00:29:12Wenn wir das nur versprechen könnten.
00:29:16Komm, Schatz, geh mal.
00:29:18Guten Morgen, Papa.
00:29:20Wenigstens ist Papa in guten Händen.
00:29:30Frau Professor Jessener hat einen sehr guten Ruf in Neurologenkreisen.
00:29:35Ich verstehe das nicht.
00:29:37Er war doch immer fit.
00:29:39Vor allem, seit er nicht mehr in die Kanzlei geht, sieht er doch blendend aus.
00:29:43Das hat halt mal so kommen müssen.
00:29:45Was?
00:29:46Ja, bei diesem ganzen Rumgezerre mit Jona.
00:29:51Wahrscheinlich hat ihn das alles mehr aufgeregt, als er zugegeben hat.
00:29:55Wenn man immer alles verdrängt, dann gibt's halt irgendwann einen riesen Knall.
00:29:59Nein.
00:30:00Er hat sich auch arrangiert.
00:30:04Arrangiert?
00:30:05Sie hat ihn gezwungen, sie zu arrangieren.
00:30:06Wenn's nach ihm gegangen wäre, dann würde Mutter hier leben.
00:30:08Nur hier bei ihm.
00:30:09Und nicht zur Hälfte da drüben.
00:30:10Aber sie hat ja noch nie Rücksicht genommen.
00:30:11Es war jedoch immer egal, ob's Papa gut geht.
00:30:12Das ist doch jetzt zu.
00:30:13Sie ist hart, nicht ich.
00:30:14Sie ist rücksichtslos, egoistisch, herzlos.
00:30:35Wenn Papa stirbt, dann ist sie schuld.
00:30:51Guten Morgen, Mutter.
00:30:54Wie geht's Ihnen?
00:30:56Unverändert.
00:30:57Danke.
00:30:58Komm, ich löse dich.
00:31:00Du musst ein bisschen schlafen.
00:31:02Ich werde schlafen, wenn es ihm besser geht.
00:31:04Hm.
00:31:07Es tut mir so leid.
00:31:11Ich bin sicher, dein Vater spürt, dass du da bist.
00:31:14Das wird ihm bestimmt helfen.
00:31:21Hey, da bist du ja.
00:31:22Hi.
00:31:23Du, ich müsste jetzt langsam wissen, ob du im Sommer mitkommst zum Segeltörn.
00:31:25Mist.
00:31:27Berkeley, Harvard.
00:31:29Was willst du denn damit?
00:31:31Ich hab dir doch gesagt, dass ich drüber nachdenke, ins Ausland zu gehen.
00:31:33Na ja, Zürich und Innsbruck ist auch Ausland und nicht so weit weg.
00:31:36Ich hab ihn doch erst mal nur bewahrt.
00:31:38Wenn ich mich genommen, wäre das nichts entschieden.
00:31:40Für ein Jahr USA?
00:31:41Tät mir vielleicht auch nicht schlecht.
00:31:42So kurz vor deinem Abschluss, Oli.
00:31:44Bloß nichts Unüberlegtes.
00:31:46Ja, ohne dich könnte ich nicht aushalten.
00:31:48Hallo.
00:31:49Hey, Oli.
00:31:50Alles klar?
00:31:51Also, Jakob.
00:31:52Auf unsere Zusammenarbeit.
00:31:53Prost.
00:31:54Prost.
00:31:55Ich kann dir gar nicht sagen, wie glücklich ich bin, dass du bei mir arbeiten willst.
00:31:57Ich kann hier nicht einfach rumsitzen.
00:31:58Ich muss was tun, ja.
00:31:59Also, du besorgst mir alle Informationen, die du bekommen kannst.
00:32:00Was immer du brauchst, du bekommst es.
00:32:01Und ich mach den Rest.
00:32:02Okay.
00:32:03Sag mir ...
00:32:04Prost.
00:32:10Ich kann dir gar nicht sagen, wie glücklich ich bin, dass du bei mir arbeiten willst.
00:32:16Ich kann hier nicht einfach rumsitzen. Ich muss was tun.
00:32:21Also, du besorgst mir alle Informationen, die du bekommen kannst.
00:32:25Was immer du brauchst, du bekommst es.
00:32:28Und ich mach den Rest.
00:32:29Okay. Sag mir, wie geht es deinem Vater?
00:32:37Unverändert.
00:32:40Manchmal denke ich mir, es ist schade, dass ich so lange weg war.
00:32:44Es ist nie zu spät.
00:32:59Guten Morgen.
00:33:00Guten Morgen.
00:33:01Wärst du ins Krankenhaus?
00:33:02Später. Ich hab noch zu tun, oder? Ist sie von heute?
00:33:03Maria meint, man solle Jona Suppe bringen, damit sie nicht vom Fleische fällt.
00:33:05Okay. Ich hol sie gleich.
00:33:07Mutter sitzt Tag und Nacht bei Papa.
00:33:10Finden Sie das nicht übertrieben?
00:33:12Wieso?
00:33:13Ja, es sieht doch so aus, als würde sie was gut machen wollen.
00:33:14Papa war immer einverstanden mit ihrem Leben.
00:33:15Und du bist es plötzlich auch?
00:33:16Nein.
00:33:17Wie kommst du darauf?
00:33:18Papa war erwachsen. Er konnte es sich nicht mitnehmen.
00:33:20Und du bist es plötzlich auch?
00:33:34Nein.
00:33:35Wie kommst du darauf?
00:33:39Papa war erwachsen. Er konnte selber entscheiden, was er tut.
00:33:44Ich war ein Kind. Ich hatte die Chance nicht.
00:33:46Glaubst du ich?
00:33:47Wenn sie nur einmal mit uns geredet hätte.
00:33:55Ja?
00:33:56Ist was mit Vater?
00:33:59Ah.
00:34:02Natürlich mach ich das.
00:34:05Du brauchst dich nicht bedanken. Das ist selbstverständlich.
00:34:08Ja.
00:34:12So, Jona. Ich geh da mal.
00:34:24Hierfür, Jona.
00:34:25Danke.
00:34:26Es ist komisch. Sie sind sich ganz nah.
00:34:32Zum ersten Mal spüre ich, dass Jona etwas von meinem Vater empfindet.
00:34:42Wie geht es dir?
00:34:44Mir?
00:34:47Es geht mir gut.
00:34:49Schön.
00:34:52Ich bin froh, dass ich hier bin.
00:34:56Jakob, du bist mein bester Freund.
00:35:01Ich werde nie vergessen, was du für mich getan hast.
00:35:05Ich will, dass du glücklich bist.
00:35:07Wenn er sterben würde, Franz.
00:35:19Ich glaube, ich würde verrückt.
00:35:24Jede Minute, die ich ihm abgeschlagen habe, tut mir jetzt leid.
00:35:27Ich habe ihn unglücklich gemacht.
00:35:31Und die anderen auch.
00:35:35Und weißt du was, Franz?
00:35:36Ja.
00:35:39Ich habe damit nichts verhindert.
00:35:40Ich dachte immer, wenn ich nicht anwesend bin, wenn sie nicht mit mir und mit meinem Fluch in Berührung kommen, dann geht es ihnen gut.
00:35:54Aber Karl Ludwig liegt da, krank bis auf den Tod.
00:35:57Jakob läuft vor seinem Schicksal davon.
00:36:01Und ich?
00:36:03Manchmal denke ich, ich bin ein furchtbarer Mensch, Franz.
00:36:08Dein Mann war immer glücklich an deiner Seite.
00:36:11Auch mit dem Wenigen, das du ihm geben konntest.
00:36:14Er hat es gehütet wie einen Schatz.
00:36:15Hallo, Onkel Franz.
00:36:18Grüß dich, mein Junge.
00:36:19Mutter.
00:36:21Ich hoffe, ich habe das Richtige mitgebracht.
00:36:24Da bin ich mir ganz sicher.
00:36:26Danke, Jakob.
00:36:29Ich sehe deinen Mann nach Vater.
00:36:39Eigentlich machst du das schon ganz richtig.
00:36:41Du ruhst dich aus, während um dich herum die Ärzte rotieren.
00:36:48Ruhe dich nur aus.
00:36:52Und wenn du wieder bei Kräften bist, dann stehst du auf und spazierst einfach aus diesem Krankenhaus heraus.
00:36:57Es wäre nichts geschehen.
00:37:00Lass dir aber nicht so viel Zeit.
00:37:03Du wirst doch bestimmt deine Enkelkinder aufwachsen sehen.
00:37:07Das wünscht dich deine Mutter sicher auch.
00:37:11Ja.
00:37:29Na, interessante Sache?
00:37:31Mhm.
00:37:33Politische Marschaleien im Stadtrat.
00:37:36Ich habe das Gefühl, da steckt was Größeres dahinter.
00:37:39Mhm.
00:37:43Jakob?
00:37:44Ja?
00:37:45Jetzt lass uns mal Klartext reden.
00:37:49Ich habe keine Ahnung, wovon du redest.
00:37:51Ich rede von dir und mir.
00:37:53Davon, dass du nicht hier wärst, wenn dein Vater nicht so krank wäre.
00:37:56Davon, dass du aber doch hier bist.
00:37:58Und davon, dass du so tust, als wäre nichts geschehen zwischen uns.
00:38:01Ich wünschte, es wäre so.
00:38:06Oh.
00:38:08Vielen Dank.
00:38:10Aber bei mir ist es genau andersrum.
00:38:13Ich wünschte mir, es wäre weitergegangen...
00:38:14Warum suchst du dir nicht jemanden in deinem Alter?
00:38:17Einen, der weniger Probleme hat.
00:38:19Das wäre bestimmt lustiger.
00:38:22Oh, Mann.
00:38:24Meinst du wirklich, du bist der einzige, der Probleme hat?
00:38:26Meine Eltern sind beide gestorben, als ich klein war.
00:38:30Du hast deine wenigstens noch alle beide.
00:38:32Und bloß, weil du dir einbildest, deine Mutter liebt dich nicht genug,
00:38:34musst du doch nicht so blöd sein und dich auch nicht verlieben.
00:38:36Ich habe keine Lust auf deine psychologischen Ratschläge.
00:38:41Gute Nacht.
00:38:54Ich hätte gern so viel Mut wie du.
00:38:56Ich habe genug davon, ich gebe dir was ab.
00:39:02Ich habe genug davon, ich gebe dir was ab.
00:39:26Ich habe genug davon, ich bin für unsere Recherchen.
00:39:29Okay.
00:39:32Ich würde mich auf jeden Fall freuen und sehr gerne bei dir.
00:39:35Masch!
00:39:36Ich denke!
00:39:38Ich habe nicht mehr davon, ich würde mal wissen.
00:39:41Wer ist schon?
00:39:43Ich muss mich lernen in Ruhe.
00:39:44Ich würde mich erzählen.
00:39:46Ich würde mich dich einmal essen.
00:39:49Ich würde mich machen.
00:39:51Ich werde mich nicht mehr mehr verliachten.
00:39:52Ich würde mich machen für die Reihe.
00:39:54Baby, surrender to me now
00:39:58I will
00:39:59Don't you be scared to see me as
00:40:05I can't lose you
00:40:07I wanna give you all I've got
00:40:09Lose yourself, just let it go
00:40:13I don't know if it's right or not
00:40:16We're just prisoners of our love
00:40:20Always find a way
00:40:23We cannot find love
00:40:27Right now is here to stay
00:40:31And just let no one stop the world
00:40:35Turn around
00:40:37Cause love is what we found
00:40:43Love is what we found
00:40:46Oh, what we find is yours
00:40:53Love is what we found
00:41:03What we found is yours
00:41:05Love is what we found
00:41:07Es ist doch kold, nicht wahr?
00:41:37Ich liebe diesen Duft Weißt du noch, es war in Meersburg Ich bin die krumme Gasse runtergelaufen, weil ich Geld bekommen hatte, um mir ein neues Kleid zu kaufen Und da bin ich direkt in dich reingestolpert Und du hast mich aufgefangen und nie wieder losgelassen Du hast so wunderbar geruch
00:42:07Ja, ne?
00:42:24Nicht erkennen, bitte
00:42:26Oh mein Gott
00:42:28Karl Ludwig, erkennst du mich?
00:42:33Danke, lieber Gott
00:42:50Danke, dass du ihn hast aufwachen lassen
00:42:53Danke
00:43:03Danke
00:43:17Auf ein wundervolles Leben
00:43:24Auf uns
00:43:25Hey, so geht das nicht, du musst auch irgendwas sagen
00:43:33Sag auf uns
00:43:35Auf dich
00:43:38Okay, lassen wir das
00:43:43Klarisse
00:43:44Ich hab keine Ahnung, wie du dir das denkst
00:43:49Aber ich weiß, es würde nicht funktionieren
00:43:52Hör zu
00:43:56Ich kenne mich
00:43:58Ich krieg Panik
00:44:00Laufe weg
00:44:01Mach alles kaputt, wenn ich das Gefühl habe, dass es ernst ist
00:44:05Ich kann das nicht, Klarisse
00:44:08Ich kann das nicht
00:44:10Ich würde weglaufen
00:44:14Du würdest todunglücklich werden
00:44:16Und das will ich nicht
00:44:17Ich hab's begriffen
00:44:20Du willst das nicht und deshalb machst du alles kaputt
00:44:23Du bist so ein Idiot, Jakob
00:44:25Klarisse, du musst es doch verstehen
00:44:27Ich muss gar nichts
00:44:28Ich muss nur weg von dir
00:44:30Ich weiß nicht, warum ich das jetzt erst kapiere
00:44:32Klarisse
00:44:33Hör auf
00:44:34Ich hab's begriffen
00:44:35Es ist nichts zwischen uns, war nichts und wird nichts sein
00:44:37Wie heimlicherweise ein Engelein leise mit rosigen Füßen die Erde betritt, so nahte der Morgen
00:44:59Jauchzt ihm, ihr Frommen, ein heilig Willkommen
00:45:03Ein heilig Willkommen Herz
00:45:05Jauchze du mit
00:45:06In ihm sei's begonnen
00:45:08Der Monde und Sonnen aus blauen Gezelten des Himmels bewegt
00:45:14Du Vater, du Rate
00:45:16Lenke du und wende
00:45:18Herr dir in die Hände
00:45:19Sei Anfang und Ende
00:45:21Sei alles gelegt
00:45:22Nimm es jetzt einfach an
00:45:27Das Leben reicht dir die Hand
00:45:29Das Leben reicht dir die Hand
00:45:29Hi
00:45:35Hi
00:45:39Hi
00:45:40Hi
00:45:40Wie ist denn da weiter?
00:45:41Ciao
00:45:42Ciao
00:45:42Ciao
00:45:42Und?
00:45:44Good news from USA?
00:45:45Ja, sie nehmen mich in Boston
00:45:46Wow
00:45:48Und du wirst es machen, ne?
00:45:49Klar, wäre ja blöd, wenn ich es nicht hätte
00:45:51Und, ähm, du wirst hier nichts vermissen?
00:45:56Ich weiß nicht, vielleicht bleibe ich ja für immer drüben
00:45:58So, jetzt muss ich los
00:46:00Okay, Karl kommt dort aus dem Krankenhaus
00:46:01Ciao
00:46:02Ciao
00:46:03Ciao
00:46:04Ciao
00:46:08Ciao
00:46:18Ciao
00:46:20Maria, gehen Sie schon mal vor
00:46:23Ich möchte meinen Mann in der Bibliothek runterbringen
00:46:24Dort hat er den schönsten Blick in den Garten
00:46:26Und all seine Bücher sind in der Nähe
00:46:28Herr Goldz
00:46:29Gut, dass Sie wieder da sind
00:46:31Hey, ja, ich werde Sie schon wieder aufpäppeln
00:46:33So, jetzt bereite ich mal alles vor in der Bibliothek
00:46:36Wunderbar, dass Sie dich schon entlassen haben, Papa
00:46:38Von wegen entlassen?
00:46:40Ihre Mutter hat in quasi gekippnet
00:46:41Naja, machen Sie mich ruhig zur Verbrecherin
00:46:43Ich weiß am besten, was für meinen Mann gut ist
00:46:45Und ein Krankenhauszimmer ist es sicher nicht
00:46:48Hoffentlich ist es wirklich gut für Papa
00:46:50Und du machst das nicht nur, weil du ein schlechtes Gewissen hast
00:46:52Ach, eben
00:46:52Schön, dass es dir wieder besser geht
00:46:59Auf Papa
00:47:00Auf dich, Papa
00:47:02Karl Ludwig
00:47:04Dass du uns ja nicht nochmal so einen Schrecken antagst
00:47:06Das verspreche ich euch
00:47:09Nicht wahr, Jona?
00:47:11Jona wird nämlich auf mich aufpassen
00:47:13Hier in diesem Haus
00:47:15Bei Tag und Nacht
00:47:16Dass ihr für mich da wart, als es mir schlecht ging
00:47:21Dafür danke ich euch
00:47:22Ohne dich, Jona, hätte ich es nicht geschafft
00:47:26Du hast mir Kraft gegeben
00:47:28Und Jakob
00:47:30Vielleicht war es wirklich ein Versuch, dich in Konstanz zu halten
00:47:34Es freut mich jedenfalls, dass es gelungen ist
00:47:37Ach, Papa
00:47:39Darauf trinken wir
00:47:40Du wirkst so nachdenklich
00:47:51Es ist plötzlich alles so anders
00:47:54Man hat das Gefühl, durch Karl Ludwigs Krankheit hat aber sich jeder verändert
00:47:58Ja, manches verliert an Bedeutung
00:48:01Angesichts der Angst
00:48:03Manches ja, aber nicht wirklich alles
00:48:05Wie meinst du das?
00:48:07Mach mal so
00:48:08Jakob, er ist jetzt wieder hier
00:48:11Aber trotzdem, er ist so zu
00:48:14Er wird wohl nie richtig zur Familie gehören
00:48:17Das wäre schlimm
00:48:19Ich
00:48:21Ich möchte so gerne, dass er bleibt
00:48:24Vielleicht solltest du ihm das mal sagen
00:48:37Ich bin so froh
00:48:46Was ist los?
00:48:50Ich weiß es plötzlich
00:48:52Alles wird gut
00:48:54Ich bin mir so sicher
00:49:04Du siehst gut aus
00:49:18Ich fühle mich auch gut
00:49:24Du bist wunderschön
00:49:37Karl Ludwig
00:49:40Ich werde mein Leben ändern
00:49:42Ich möchte eine Reise mit dir machen
00:49:44Hast du Lust?
00:49:47Ja
00:49:47Einfach ja
00:49:50Keine Terminprobleme wegen der Ernte
00:49:53Oder ein Kalb, das geboren wird
00:49:57Es ist alles in guten Händen
00:50:02Buche die Reise
00:50:03Ich freue mich drauf
00:50:04So, jetzt komm
00:50:19Tschüss bis heute Abend
00:50:20Ganz viel Spaß, Schwester
00:50:22Macht euch keine Sorgen
00:50:23Und bringt mir was Schönes mit
00:50:23Ja
00:50:24Und Hanna soll die die Suppe zum Mittag warm machen
00:50:26Ja
00:50:26Jetzt macht, dass ihr loskommt
00:50:27Und haben die zu, bevor ihr angekommen seid
00:50:29Guten Morgen, Frau Goldz
00:50:43Haben Sie schon gefrüscht?
00:50:44Ich kann Ihnen gerne einen Kaffee rausbringen
00:50:46Später, Maria
00:50:47Wenn ich vom Hof zurück bin
00:50:48Mein Mann schläft noch
00:50:49Ich fahre nur kurz rüber
00:50:50Und spätestens zum Mittagessen
00:50:51Bin ich wieder zurück
00:50:52Sie bleiben wirklich nicht mehr dort?
00:50:55Nein, Maria
00:50:55Ich überlege zu verkaufen
00:50:56Oder zu verpachten
00:50:58Und vielleicht an Rudolf
00:50:59Das ist gut, Frau Goldz
00:51:01Und richtig
00:51:02Guten Morgen
00:51:04Guten Morgen
00:51:05Wie geht das Vater?
00:51:07Er schläft noch
00:51:08Es geht ihm gut
00:51:09Also, ich bin dann weg
00:51:11Und heute Mittag, Maria
00:51:14Gibt es einen schönen Rehbraten
00:51:15Und Spätzle und Rotkraut
00:51:16Bist du zum Essen da?
00:51:18Ich glaube, wir haben was zu feiern
00:51:19Natürlich bin ich da
00:51:21Fein, das freut mich
00:51:22Bis später
00:51:23Du weißt, was du tust?
00:51:24Nicht, dass du alle wieder vor dem Kopf stehst
00:51:27Nein
00:51:28Sie hat es endlich überwunden, Jakob
00:51:31Nach all den vielen Jahren
00:51:33Hat sie es überwunden
00:51:34Stell dir vor
00:51:35Sie ist wieder da
00:51:36Bei deinem Vater
00:51:37Bei dir
00:51:38Bei uns
00:51:39Hallo, Juna
00:52:04Hallo, Liebes
00:52:05Wie geht es dir und dem Baby?
00:52:06Uns geht es prima
00:52:08Ich habe mir überlegt, dass du Patin werden sollst
00:52:11Das freut mich aber
00:52:12Sag mal, wo sind Madelon, Rudolf?
00:52:15Ich muss mit ihnen reden
00:52:16Die sind in Ravensburg auf der Bauernmesse
00:52:18Die kommen erst heute Abend wieder
00:52:19In Ravensburg?
00:52:21Wie schade
00:52:21Die wehen
00:52:22Wann hat es angefangen?
00:52:25Halb zehn
00:52:26Sie kommen alle 15 Minuten
00:52:29Ich glaube, jetzt öfter
00:52:31Ganz ruhig
00:52:33Heute ist ein wunderbarer Tag, um auf die Weg zu kommen
00:52:35Dein Kopf ist gepackt im Flur
00:52:37Ich hole ihn
00:52:38Ich hole ihn
00:52:38Ich hole ihn
00:52:42Juna
00:52:59Es tut weh
00:53:04Ich muss versuchen, ganz ruhig zu atmen
00:53:06Ja, bär dich nicht dagegen
00:53:14Lass den Schmerz zu
00:53:16Ja, du machst das ganz prima, meine Kleine
00:53:23Und in fünf Minuten sind wir schon im Krankenhaus
00:53:27Ich hole ihn
00:53:41Aus
00:53:42UNTERTITELUNG
00:54:12Janette?
00:54:18Entschuldige Sie, Schwester. Ich suche Janette Bouvet. Sie hatte einen Unfall.
00:54:24Sind Sie mit Frau Bouvet verwandt?
00:54:26Ja, natürlich. Was ist denn los mit dir?
00:54:37Franz, hallo.
00:54:38Du musst jetzt sehr stark sein, Matlan.
00:54:43Was? Was ist passiert?
00:54:46Deine Schwester, Janette. Sie hat eine Sturzgeburt.
00:54:49Nein.
00:54:51Sie hat es nicht geschafft.
00:54:53Was?
00:54:54Sie hat zu viel Blut verloren.
00:54:56Nein, das kann nicht wahr sein.
00:55:00Bitte sagen Sie es nicht.
00:55:04Nein!
00:55:04Nein!
00:55:08Nein!
00:55:23Nein!
00:55:26Nein!
00:55:29Nein!
00:55:29Nein!
00:55:29Schönen Sieg.
00:55:59Untertitelung des ZDF, 2020
00:56:29Das Kind
00:56:59Komm
00:57:01Vater unser, wer du bist im Himmel,
00:57:18Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme,
00:57:22Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden.
00:57:26Unser täglich Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld,
00:57:32wie wir vergeben unseren Schuldigern.
00:57:34Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.
00:57:40Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
00:57:46Amen.
00:57:51Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
00:57:56Im Namen des Vaters, des Heiligen Geistes.
00:58:25Ich weiß nicht, wieso Gott so etwas sagt.
00:58:55Aber ich weiß, dass du nicht schuld bist, Johan.
00:59:02Wenn ich sie nicht zu mir genommen hätte, dann würden sie noch leben.
00:59:07Ich wollte Janett und ihrem Kind ein Heim geben.
00:59:10Und bekommen haben sie ein Grab.
00:59:11Jetzt komm, Fritzin, wir müssen nach Hause.
00:59:28Fritzin, pass auf.
00:59:44Nachbar.
00:59:45Ich wollte seit mir sehen.
00:59:46In der nächsten Zeit.
00:59:47Wir müssen euch meine Autosentiment.
00:59:49Ich muss eine Träte rauskommen.
00:59:49Ich muss sie nicht mehr hören.
00:59:51Ich muss sie nicht verhalten.
00:59:52Ich muss sie nicht mehr sehen.
00:59:54Nein, ich muss sie nicht mehr sehen.
00:59:55Ich muss sie nicht mehr sehen.
00:59:57Schade, das ist sie nicht mehr sehen.
00:59:58Ich muss sie nicht mehr sehen.
00:59:59Blitz!
01:00:29Blitz!
01:00:36Blitz!
01:00:42Blitz!
01:00:48Blitz!
01:00:54Blitz!
01:00:56Blitz!
01:00:58Blitz!
01:01:01Blitz!
01:01:03Blitz!
01:01:05Blitz!
01:01:07Blitz!
01:01:10Blitz!
01:01:14Blitz!
01:01:16Blitz!
01:01:18Blitz!
01:01:19Blitz!
01:01:20Blitz!
01:01:21Blitz!
01:01:22Blitz!
01:01:23Blitz!
01:01:24Blitz!
01:01:25Blitz!
01:01:26Blitz!
01:01:27Blitz!
01:01:28Blitz!
01:01:29Blitz!
01:01:31Du hättest nicht kommen dürfen.
01:01:33Das ist zu anstrengend für dich.
01:01:37Für dich ist mir nichts zu anstrengend.
01:01:40Danke.
01:01:44Komm.
01:01:46Komm zu mir nach Hause.
01:01:50Oh mein Gott, Karl Ludwig, ich hätte es wissen müssen.
01:01:54Es war ein Unfall, Jona.
01:01:57Das ist kein Trost.
01:02:00Ich brauche dich.
01:02:04Ich liebe dich.
01:02:09Du, ich habe sie lieb gehabt und sie ist tot.
01:02:13So ist das bei mir eben.
01:02:20Weißt du, lieber,
01:02:23sie sind mir zu nah beieinander,
01:02:25die Liebe und der Tod.
01:02:30Und was meinst du, wie es jetzt weitergeht?
01:02:37Wie gehabt vermutlich.
01:02:39Du hast ja Mutter gesehen.
01:02:41Sie wird drüben bleiben.
01:02:42Armer Papa.
01:02:43Oh Mensch, sie tut mir so leid.
01:02:46Irgendwie zieht sie das Unglück richtig an.
01:02:48Ach komm, Emma, das meinst du doch nicht im Ernst.
01:02:53Doch.
01:02:53Was ist los, Kind?
01:02:55Geht's doch nicht gut?
01:03:10Doch, doch, doch, alles in Ordnung.
01:03:26Wo ist mein Magen?
01:03:26Wiedersehen, Nettin.
01:03:47Geh nicht.
01:03:59Ich kann hier nicht bleiben.
01:04:04Wo willst du hin?
01:04:05Einfach nur weg.
01:04:07Hier.
01:04:11Ja.
01:04:13Jetzt weht der Wind dich wieder weg.
01:04:15Über den See.
01:04:19Adlo.
01:04:20Bitte nicht.
01:04:29Ich würde gerne sagen,
01:04:31komm mit mir und lass uns irgendwo neu anfangen.
01:04:34Aber ich kenne mich.
01:04:42Ich weiß im Moment überhaupt nichts mehr.
01:04:45weglaufen ist keine Lösung.
01:05:04Weglaufen ist keine Lösung.
01:05:09Nimm mich mit zur Ferie, Jan.
01:05:12Ich würde mein Leben geben, um es zu umgehen.
01:05:14Auf Wiedersehen, Jona.
01:05:15Es war ein Unfall, Mutter.
01:05:27Es war ein Unfall, Mutter.
01:05:39Du solltest mit ihr gehen.
01:05:41Und du.
01:05:42Ich bleibe hier.
01:05:46Ich habe es dir damals versprochen.
01:05:50Es hat sich nichts geändert.
01:05:51Ich will nicht, dass du unglücklich bist.
01:06:12Geh nicht.
01:06:17Bitte.
01:06:18Ich muss da allein durchjagern.
01:06:20Bleib bei uns.
01:06:23Die Villa ist groß genug.
01:06:26Da könnte ich es nicht aushalten.
01:06:32Ich brauche Abstand.
01:06:33Und ich will nachdenken.
01:06:37Und ich will nachdenken.
01:06:58Musik
01:07:00Musik
01:07:02Musik
01:07:04Musik
01:07:06Musik
01:07:08Musik
01:07:10Wie geht es dir, Papa?
01:07:28Das Schlimme ist, dass man Jona nicht helfen kann.
01:07:38Die Schneekönigin.
01:07:40Die Schuldgefühle haben Sie wieder eingeholt.
01:07:47Und ich habe schon gedacht, es wäre vorbei.
01:07:54Kann ich etwas für dich tun?
01:08:00Es ist schön, dass du da bist.
01:08:06Sie können jetzt aufstehen.
01:08:07Ja, Sie haben recht gehabt, Frau Warnemann.
01:08:12Sie sind schwanger.
01:08:14Ich gratuliere Ihnen.
01:08:16Ist das wahr?
01:08:17Sind Sie sicher?
01:08:19Ganz sicher.
01:08:19Das ist ja Wahnsinn.
01:08:25Damit habe ich nicht gerechnet.
01:08:29Aber irgendwie ist es auch wunderschön.
01:08:32Für Ultraschallbilder ist es jetzt noch zu früh.
01:08:34Aber ich denke, in sechs bis acht Wochen kann man was sehen.
01:08:37Ja, klar will ich ein Foto.
01:08:40Also dann.
01:08:44Danke, Herr Doktor.
01:08:45Wiederschauen.
01:08:46Tschüss.
01:08:48Dann bis in vier Wochen.
01:08:49Das ist ja Wahnsinn.
01:09:05Musik
01:09:35Geht es dir gut?
01:09:44Ja.
01:09:48Wann fährst du wieder?
01:09:50In ein paar Tagen.
01:09:54Aber
01:09:54bevor ich gehe, wollte ich ganz gerne mit dir.
01:09:59Du solltest dich um deine Familie kümmern.
01:10:01Lass nicht zu, dass wieder alles auseinanderbricht.
01:10:04Was soll ich denn tun?
01:10:05Das muss ich dir nicht sagen, das weißt du ganz genau.
01:10:09Mann, seid ihr denn alle verrückt geworden?
01:10:10In so einer Zeit, da hält man zusammen.
01:10:12Da tut man alles, damit man nicht voneinander wegdriftet.
01:10:15In normalen Familien mag das so sein.
01:10:18Bitte, hör doch endlich auf.
01:10:25Ist wirklich alles in Ordnung?
01:10:28Hm.
01:10:29Carissa, ich wünschte, ich könnte mir tummeln.
01:10:40Lass mich in Ruhe, okay?
01:10:41Okay.
01:10:41Danke.
01:10:55Stimmt so.
01:10:55Oh, eigentlich wollten Sie doch zum Bahnhof.
01:10:57Ich hab's mir anders überlegt.
01:10:59Okay, danke.
01:11:00Tschüss.
01:11:00Tschüss.
01:11:00Tschüss.
01:11:19Tschüss.
01:11:27Spür, was er?
01:11:38Nein, nein.
01:11:57Anna, wo ist Frau Gold?
01:12:13Frau Gold ist unten am See.
01:12:27Anna, mir wird immer alles für mich da.
01:12:31Man braucht Menschen, wenn man trauert.
01:12:34Wieso lässt du nicht zu, dass man dich tröstet?
01:12:38Ja, ich weiß, mich geht das alles wahrscheinlich am allerwenigsten an, aber...
01:12:41ich kann einfach nicht mehr mit ansehen, wie unglücklich ihr hier alle seid.
01:12:46Du sitzt da in deinem Schmerz vergraben und um dich rum geht alles in die Brüche.
01:12:50Wieso bist du so... so egoistisch, Jona?
01:12:56Ich kann nichts tun.
01:12:57Nein, das glaubst doch nur du. Alle brauchen dich doch.
01:13:02Wieso zeigst du ihnen nicht, dass du sie liebst?
01:13:04Herr Gott, du siehst doch, dass ich nichts als Unglück bringe.
01:13:09Es ist besser für alle, wenn sie mir fernbleiben.
01:13:11Das ist doch nicht wahr. Es war ein Unfall, für den du nichts kannst.
01:13:15Aber für deine Familie, für die kannst du was tun.
01:13:22Entschuldige bitte, dass ich so offen bin, aber...
01:13:24das musste ich irgendwie noch loswerden, bevor ich weggehe.
01:13:26Also dann, auf Wiedersehen, Jona.
01:13:36Auf Wiedersehen.
01:13:39Ich dachte, ich könnte ohne dich leben.
01:13:42Ja, das hast du dir so gedacht.
01:13:44Ich werde es endlich schaffen.
01:13:48Was?
01:13:49Das Glück festhalten.
01:13:51Du musst es ihr sagen.
01:13:59Das werde ich.
01:14:02Wir können hier aber nicht bleiben.
01:14:03Ich weiß.
01:14:10Weißt du, Jakob und ich, wir waren immer so viel unterwegs.
01:14:13Ich habe mich nie bei ihm wirklich zu Hause gefühlt.
01:14:17Aber bei dir...
01:14:18Fühlst du dich zu Hause?
01:14:21Ja.
01:14:22Hast du dir das gut überlegt?
01:14:24Ja.
01:14:25Ja.
01:14:25Ja.
01:14:27Ja.
01:14:57Untertitelung des ZDF, 2020
01:15:27Ich glaube, es ist an der Zeit, Jakob.
01:15:33Die Wahrheit, ich würde sie dir gerne erzählen.
01:15:37Die Wahrheit?
01:15:38Ja.
01:15:40Die Wahrheit über mich.
01:15:44Gehen wir bitte?
01:15:46Ja.
01:15:52Ich war zehn Jahre alt.
01:15:54Meine Mutter war tot.
01:15:55Mein Vater, den ich über alles liebte, hatte wieder geheiratet und nochmals einen kleinen Sohn bekommen.
01:16:03Fritz.
01:16:06Und plötzlich war ich nicht mehr Vaters Augenstern, sondern der kleine Fritz.
01:16:12Alles drehte sich nur noch um ihn.
01:16:18Und ich fühlte mich ungeliebt.
01:16:22Ausgeschlossen.
01:16:26Ich hasste diesen kleinen Eindringling, der mir ja die Liebe meines Vaters genommen hatte.
01:16:32Ja, ich habe ihn ertrinken lassen.
01:16:39Du hast was?
01:16:41Ich habe ihn nicht gerettet.
01:16:42Ich bin schuld, dank Tod meines Bruders.
01:16:47Und von dem Tag an hatte ich Angst.
01:16:52Ich war überzeugt davon, dass mir alles, was ich jemals lieben würde, wieder weggenommen würde.
01:16:57Und ich erwarte meine gerechte Strafe jeden Tag in meinem Leben.
01:17:03Soll das heißen?
01:17:07Dass du mich nicht geliebt hast, mich nicht zu verlieren, weil du Angst hattest, ich könnte sterben?
01:17:14Jeden Tag, seit wir uns kennen, hatte ich Angst um ihn.
01:17:25Und als er seinen Schlaganfall überlebte, da war das für mich wie eine Wende.
01:17:32Wie ein Zeichen, dass jetzt alles anders wird.
01:17:40Dann ist Janett gestorben.
01:17:43Und alles war wie immer.
01:17:44Wieso hast du mir das nie erzählt?
01:17:54Das war so schwer.
01:17:58Aber jetzt musst du es wissen.
01:18:01Es hat nichts mit dir zu tun, dass ich dich allein gelassen habe.
01:18:06Jakob, du warst das wunderbare Kind, das man sich nur wünschen kann.
01:18:11Aber ich wollte, dass du lebst.
01:18:16Und dass ich dich nicht mit meiner Angst und Liebe umbringe.
01:18:19Ich war überzeugt davon, dass du nur leben würdest, wenn ich mich aus deinem Leben zurückziehe.
01:18:26Ich dachte immer, vielleicht nützt es ja etwas, wenn ich mich selbst bestrafe.
01:18:32Wenn ich mich fernhalte von dem, was mir das liebste auf der Welt.
01:18:37Mach nicht den gleichen Fehler wie ich.
01:18:46Lauf nicht vor der Liebe davon.
01:18:48Sie ist eine wunderbare junge Frau.
01:18:57Und sie liebt dich.
01:19:01Und sie fliegt heute in die Städte.
01:19:02Aber ihr Herz bleibt hier.
01:19:12Du entschuldigst mich, ja?
01:19:25Danke, Mutter.
01:19:26Wollen Sie im Gange dann filmen?
01:19:56Keine Fenster sitzen.
01:19:57Keine Fenster.
01:20:05Tschüss.
01:20:09Clarissa!
01:20:13Clarissa, warte.
01:20:19Clarissa, ich kann dir nicht sagen, dass du nicht fliegen sollst.
01:20:23Das könnte ich nie von ihr erwarten.
01:20:24Ich bitte dich, komm wieder zurück.
01:20:34Zu mir.
01:20:36Ja.
01:20:37Und ich dachte schon, ich müsste unser Kind allein aufziehen.
01:20:45Und so was?
01:20:46Unser Kind.
01:20:47Ich bin schwanger von dir.
01:20:50Du meinst ich.
01:20:52Du meinst ich werde Vater.
01:20:57Ich werde Vater.
01:20:58Ja.
01:20:58Oh Gott, ich liebe dich.
01:21:10Herr Mosbacher.
01:21:36Grüß Sie.
01:21:38Hallo.
01:21:43Es ist gut, dass du mit ihm gesprochen hast.
01:21:45Karl Ludwig, ich möchte dir den Hof verkaufen.
01:21:54Ja.
01:21:54Hilfst du mir?
01:21:56Ich denke nicht daran.
01:21:59Es ist dein Hof.
01:22:00Besuch für Sie.
01:22:06Hallo.
01:22:07Du bist sicher überrascht.
01:22:12Nein.
01:22:14Ich bin nicht überrascht.
01:22:16Jona.
01:22:17Maglor und ich, wir werden von ihr fortgehen.
01:22:21Wir wollen anderswo neu anfangen.
01:22:25Ich freue mich für euch.
01:22:28Aber ihr müsst nicht fortgehen.
01:22:29Ich habe gerade mit Karl Ludwig darüber gesprochen.
01:22:33Ich wollte euch, ich wollte euch den Hof übergeben.
01:22:36Es ist dein Hof.
01:22:38Er gehört zu deinem Leben.
01:22:39Aber du hast ihn zu dem gemacht, was er ist.
01:22:41Für dich.
01:22:43Ich habe es immer noch für dich getan.
01:22:46Und jetzt?
01:22:47Jetzt musst du endlich was für dich tun.
01:22:50Das verstehe ich.
01:22:55Ich freue mich so für dich.
01:22:58Und ich wünsche dir und Madeleine
01:22:59alles Glück dieser Erde.
01:23:02Ich danke dir für alles.
01:23:15Lebe wohl.
01:23:21Ich danke dir.
01:23:32Ich danke dir.
01:24:02Ich danke dir.
01:24:32Sag mal, die Tortenheber, die habt ihr aber gut versteckt.
01:24:39Ich habe es ja gesagt.
01:24:40Überlass das lieber Hanna.
01:24:42Mir macht das aber Spaß.
01:24:46Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so schön ist.
01:24:49Ja.
01:24:51Und danke immer, dass du alles so schön arrangiert hast.
01:24:54Du hast doch immer gewusst, dass du dich auf mich verlassen kannst.
01:25:00Ja, das wusste ich.
01:25:01Und ich war immer schon stolz auf dich.
01:25:04Komisch.
01:25:05Ich war mir immer sicher, dass du es schaffen würdest.
01:25:09Bei Jakob weiß ich es erst heute.
01:25:10Ich war mir immer noch, dass du vielleicht so schön warst.
01:25:12Friedrich Karl Jakob
01:25:42Ich taufe Dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
01:25:52Friedrich Karl Jakob
01:25:54Ich wollte noch etwas sagen.
01:26:12Heute ist ein ganz wunderbarer Tag für uns alle, ganz besonders aber für mich, weil ihr hier seid. Hier auf dem Hof meiner Eltern. Ihr, meine Familie. Das Wichtigste, das es für einen Menschen geben kann.
01:26:33Jakob und Clarissa. Ihr könnt gar nicht ahnen, was ihr mir für eine Freude gemacht habt mit eurem Glück. Und darum habe ich mich entschlossen, meinem Enkel Friedrich zur heutigen Taufe den Meinhardhof zu schenken.
01:26:51Danke.
01:26:53Danke.
01:26:54Danke.
01:27:20Ein Verständnis.
01:27:23Danke.
01:27:24Danke.
01:27:25Danke.
01:27:26Danke.
01:27:27Danke.
01:27:28Danke.
01:27:29Danke.
01:27:30Danke.
01:27:31Danke.
01:27:32Danke.
01:27:35Ich funktion.
01:27:40Danke.
01:27:43Danke.
01:27:52Danke.
01:27:58Danke.
01:28:00Untertitelung des ZDF, 2020
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