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  • vor 17 Minuten

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🎈
Spaß
Transkript
00:04Ich glaube, Sie brauchen sicher niemanden an Ihrer Seite, der Ihnen sagt, was Sie zu tun oder zu lassen haben.
00:13Tut mir leid, wenn ich zu weit gegangen bin. Das lag nicht in meiner Absicht.
00:18Sie haben mich nur ein wenig nervös gemacht.
00:24Wollen wir unsere Unterhaltung vielleicht woanders fortführen?
00:32Ich, ähm...
00:33Oder, haben wir irgendetwas vergessen zu besprechen?
00:38Ich wollte Sie schon die ganze Zeit etwas fragen.
00:41Hör zu.
00:42Ich weiß aber nicht, ob ich Sie das fragen kann.
00:44Ich bitte darum.
00:47Na gut.
00:51Ariane, darf ich Mutter zu dir sagen?
01:02Ich bin ein wahrer Believer.
01:09Und ich sehe die Macht, was mein Gott kann.
01:16Ich bin ein wahrer Believer.
01:33Ich glaube, ich habe Sie nicht richtig verstanden.
01:36Mein Name ist Pascal.
01:39Pascal Wellinghoff.
01:44Wellinghoff.
01:47Sind wir verwandt?
01:48Du bist meine Stiefmutter.
01:57Dann, dann...
01:58Dann bist du Alexanders erster Sohn.
02:00Richtig.
02:01Oh mein Gott.
02:05Ich hoffe, du hast das eben nicht falsch verstanden.
02:07Nein, ich muss mich entschuldigen.
02:09Ich...
02:10Ich habe dich schon am Messestand gesehen
02:12und mich hat beeindruckt, wie klug und engagiert
02:13und wie du deine Position vertreten hast.
02:15Da war ich hier.
02:17Ich habe mich nicht getraut, dich anzusprechen.
02:21Das ist ein unglaublicher Zufall.
02:23Was machst du hier?
02:24Ich berate Investoren bei ihren Charity-Aktivitäten.
02:30Lass uns Alexander anrufen.
02:33Du wirst mir kaum glauben,
02:34dass ich dich hier einfach so getroffen habe.
02:36Bitte nicht.
02:37Ich glaube, das würde mich im Moment noch überfordern.
02:41Aber warum?
02:43Ich habe ihn seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen.
02:46Ich glaube, ich würde kein Wort herausbringen.
02:51Aber er würde sich wahnsinnig freuen, von dir zu hören.
02:53Das weiß ich.
02:54Bitte nicht.
02:56Dann musst du uns unbedingt besuchen.
02:58Ja, das werde ich bestimmt irgendwann mal machen.
03:01Aber im Augenblick möchte ich nichts überstürzen.
03:04Bitte.
03:07Er würde es mir nie verzeihen,
03:09wenn ich dich einfach so gehen lassen würde.
03:12Ich verspreche dir, ich denke drüber nach.
03:15Aber bitte sag vorerst niemandem,
03:17dass wir uns hier getroffen haben.
03:27Ich soll dich übrigens von Helga grüßen.
03:30Sie hat sich sehr über dein Geschenk gefreut.
03:32Hat sie.
03:33Die CD war ein Volltreffer.
03:36Freut mich.
03:38Geht Helga denn gut?
03:40Ja, na ja.
03:41Sie ist ein Stehaufmännchen.
03:46Wenn ich mir überlege,
03:48vor zwei Tagen hätte ich hier noch mein Blind Date mit ihr.
03:52Was für eine Nummer.
03:53Vorsicht.
03:54Kein falsches Wort über meine Freundin Helga.
03:57Ich weiß,
03:58sie ist zwar cool und schrill,
03:59aber eigentlich verbirgt sich dahinter nur eine
04:01einsame Seele.
04:02Hör ich da etwas Spott?
04:04Nein, wirklich nicht.
04:06Durch Helga habe ich wenigstens was gelernt.
04:08Was denn?
04:09Bei einem Blind Date
04:11lernt man nicht unbedingt die Frau fürs Leben kennen.
04:14Ja.
04:16Aber man kann es ja probieren.
04:19Bei der Geschichte mit Helga,
04:21da war ich ganz schön blind, stimmt's?
04:23Warst?
04:25Vor dir könnte die einsamste Frau der Welt sitzen
04:28und du würdest es nicht einmal merken.
04:39Na,
04:41hab ich zu viel versprochen.
04:42Der Martinis große Klasse.
04:46Oh,
04:47verdammt.
04:49Das schöne Kleid.
04:52Wie ärgerlich.
04:53Ach, ist doch nur ein Kleid.
04:55Aber Sie müssen zugeben,
04:56ein verdammt schönes Wort.
04:57Ja, aber nicht so schön wie sein Inhalt.
05:00Danke für das Kompliment.
05:02Lassen Sie mich mal.
05:05So,
05:06das haben wir gleich.
05:10Es war wirklich ein bezaubernder Abend.
05:13Aber ich glaube,
05:14es wird jetzt wirklich Zeit für mich.
05:16Oh,
05:16der Abend ist doch noch jung.
05:17Ja,
05:17aber wir haben beide schon ein bisschen zu viel getrunken.
05:20Na gut.
05:22Auch wenn's schwerfällt,
05:24dann
05:25ruf ich Ihnen ein Taxi.
05:27Aber Herr Wellinghoff,
05:28das kann ich doch nicht annehmen.
05:30Dann bleiben Sie eben hier.
05:31Ich kann mein Taxi selber bezahlen.
05:34Tati,
05:35warum fällt es Ihnen nur so schwer,
05:37etwas anzunehmen?
05:40Herr Wellinghoff,
05:42Sie sind so großzügig.
05:46Das Taxi wird gleich da sein.
05:47und ich mache nicht so großzügig.
06:17Ich kann mir so großzügig.
06:20Ich wache halt morgens auf und denke mir, vielleicht triffst du heute deine Traumfrau.
06:26Also suchst du sie doch?
06:28Nein, ich hoffe halt, dass sie mir über den Weg läuft.
06:32Aber die Traumfrau läuft einem doch nicht einfach so über den Weg.
06:35Doch, ich glaube schon. Also ich will es jedenfalls hoffen.
06:40Wahrscheinlich ist das ganz unspektakulär. Ich biege um die Ecke und da steht sie.
06:48Oder wir begegnen uns beim Einkaufen im Supermarkt.
06:53Vielleicht an der Frischfleischtheke.
06:55Ja, ja. Mach dich ruhig lustig über mich.
07:02Vielleicht.
07:06Vielleicht solltest du es mal mit einer Frau für eine Nacht probieren.
07:09Ich meine, das ganze Leben fängt ja auch mit der ersten Nacht an.
07:21Ist das ein Angebot?
07:24Ich weiß nicht.
07:27Wie ist es in meinen Augen?
07:37Guten Abend, Alexander.
07:38Guten Abend.
07:40War das da draußen im Taxi nicht Frau Neubauer?
07:42Ja.
07:44Warum war sie so spät noch hier?
07:45Sie hat mich auf einen geschäftlichen Empfang begleitet.
07:48Das ist ja nett von ihr.
07:50Ariana hat sie drum gebeten.
07:52Und wie war dein Abend?
07:53Ich war mit Tina in der Oper.
07:56Der Tristan war berauschend.
07:58Ganz große Gefühle.
08:00Super dramatisch und irrsinnig gut geschrieben.
08:02Die Liebenden, die sich durch einen Zaubertrank hoffnungslos verfallen.
08:06Immer wieder ergreifend.
08:08Oper.
08:09Ich weiß nicht, ob ich Zeit dafür finde.
08:12Und ausgerechnet der Tristan?
08:14Ich glaube nicht an Zaubertränke.
08:16Willst du noch weg?
08:18Einen Moment habe ich überlegt, ob ich noch ins Büro soll.
08:21Die Wellinghoffschen Männer und ihr Arbeitswahn.
08:24Aber du weißt schon,
08:26Sophia rechnet damit, dass wir morgen alle zusammen frühstücken.
08:28Ja.
08:30Das hätte ich beinahe vergessen.
08:32Danke, Judith.
08:33Keine Ursache.
08:35Dann bis morgen früh.
08:36Gute Nacht.
08:36Gute Nacht.
08:37Gute Nacht.
08:46Gute Nacht.
09:11Willst du was trinken?
09:14Nein.
09:18Ich will was ganz anderes.
09:42Schmeckst gut.
09:57Damit machst du mich verrückt.
09:59Das will ich auch.
10:02Gute Nacht.
10:06Gute Nacht.
10:13Gute Nacht.
10:35Was ist?
10:37Kannst du mich einfach mal festhalten?
10:57Okay, jetzt können wir weitermachen.
11:03Okay.
11:04Okay.
11:06Okay.
11:07Okay.
11:11Okay.
11:18Okay.
11:26Okay.
11:32Okay.
11:40Okay.
11:43Okay.
11:45Okay.
11:46Okay.
11:47Okay.
11:48Okay.
11:49Okay.
11:51Hallo, Schatz.
11:52Oh, hallo auch, Schatz.
12:00Na, wie war's?
12:01Ich bin vollkommen erledigt.
12:05Es waren unendliche Stunden im Folterkeller der Liebe.
12:08Wer konnte dir so etwas auch antun?
12:11Mach dich ja nicht über mich lustig.
12:15Mal ehrlich.
12:18War's nicht gut?
12:20Doch.
12:21Es hat mich nur so mitgenommen.
12:24Da lieben sich zwei, die das nicht dürfen.
12:27Und müssen sterben.
12:30Heute Nacht habe ich Albträume.
12:31Dann halte ich dich im Schlaf ganz fest.
12:33Oh ja, bitte.
12:35Ich rechne fest damit.
12:38Warum bist du nur so süß?
12:44Und, seid ihr danach noch irgendwo hingegangen?
12:46Ja.
12:46Ja, zuerst habe ich befürchtet, die Stunde im Restaurant wird länger als die vier Stunden in der Oper.
12:51Aber dann war es total entspannt.
12:54Wie kommt's?
12:55Ich habe mich an deinen Ratschlag gehalten und mich nicht schuldig gefühlt.
12:58Tja, männlicher Pragmatismus hat manchmal eben doch was für sich.
13:01Du hast recht, ja.
13:02Es war eine völlig neue Erfahrung.
13:04Ich bin fast neidisch geworden auf eure Fähigkeit, euch nicht schuldig zu fühlen.
13:08Ich liebe dich.
13:17Komm, lass uns einen Liebestrunk nehmen.
13:21Und dann schlafen gehen.
13:41Und wie läuft's in der Schule?
13:43Ganz gut.
13:45Wir haben einen neuen Französischlehrer.
13:48Herr Bonnet.
13:50Bonnet?
13:51Heißt das nicht Mütze?
13:53Schlaffarbe?
13:54Schlafmütze?
13:55Ich glaube schon.
13:56Und?
13:57Ist er so verschlafen, wie er klingt?
13:59Nö.
14:01Eigentlich hat er einen ganz guten Humor.
14:03Und er sieht verdammt gut aus.
14:05Und ist so richtig französisch.
14:09Stehst du auf ihn?
14:10Ach, du spinnst.
14:11Der ist doch viel zu alt für mich.
14:12Wie alt ist er denn?
14:1435 oder so.
14:15Das ist natürlich schon richtig alt.
14:18Weißt du, wo Papa bleibt?
14:20Keine Ahnung.
14:22Nein, ich bin seinetwegen extra früh aufgestanden.
14:25Ich finde das voll blöd, wenn er jetzt nicht kommt.
14:31Wo gehst du jetzt hin?
14:32Noch einen Mann, der dich sitzen lässt.
14:34Ich muss in die Bank.
14:37Guten Morgen, ihr beiden.
14:38Guten Morgen.
14:39Na, endlich.
14:40Verzeih mir, Kleines.
14:42Aber ich bin heute nicht so richtig aus dem Bett gekommen.
14:45Na?
14:46Erst ein paar Drinks zu viel gehabt?
14:48Naja, dieser Empfang ist meist nur mit ein paar Drinks zu ertragen.
14:52Gott sei Dank gehört sowas nicht zu meinem neuen Verantwortungsbereich.
14:55Oliver, auch dieser Kelch wird nicht an dir vorüber gehen.
14:58Du meinst dieser Martini.
15:00Ich muss los.
15:01Ich frühstücke noch eine Kleinigkeit und komme dann nach.
15:04Vielleicht solltest du dir gegen deinen Kater was von Werbe kommen lassen.
15:07Du meinst rohes Ei mit Hering und Tomatensaft und püriert.
15:11So schlimm ist es auch wieder nicht.
15:15Schön, dass du an unsere Verabredung gedacht hast.
15:18Und ich dachte schon, du hättest sie vergessen.
15:28Guten Morgen.
15:30Guten Morgen.
15:33Holla.
15:34Boah, das muss sie ein Vermögen gekostet haben.
15:38Du kennst doch, Kathi.
15:39Das Beste ist gerade gut genug.
15:41Schläft sie noch?
15:42Ich glaube schon.
15:43Brauchst du was?
15:44Ich wollte sie eigentlich fragen, was aus meinem Sparbuch geworden ist.
15:48Ich glaube, sie hat es immer noch nicht geschafft,
15:50den Wechsel zum Bankhaus Wellinghoff unter Dach und Fach zu bringen.
15:54Wenn du willst, kann ich mich darum kümmern.
15:56Kennst du dich denn damit aus?
15:57Ich denke schon.
15:59Zu Not frage ich Oliver.
16:01Oh, das wäre lieb von dir.
16:02Meinst du, Kathi hätte was dagegen?
16:05Ach, die arbeitet im Moment so viel.
16:07Die ist bestimmt froh, wenn wir ihr ein bisschen was abnehmen.
16:09Na, also gut.
16:11Ich hole es mal schnell.
16:17Man weiß selten, was Glück ist.
16:20Aber man weiß meistens, was Glück war.
16:29Das ist ein stattliches Sümmchen.
16:32Bei dir ist es in guten Händen.
16:34Bei dir und bei Oliver.
16:37Bei Oliver bestimmt.
16:38Bei mir wäre ich mir da nicht so sicher.
16:41Vielleicht brenne ich ja damit durch
16:42und bin morgen über alle Berge.
16:45Vor der Liebe kann man nicht weglaufen.
17:03Schade.
17:08Du bist noch da.
17:09Dir auch einen wunderschönen guten Morgen.
17:12Ja, ich bin noch da.
17:13Und wo sind deine Kaffeetassen?
17:14Direkt hinter dir.
17:16Ach, hier.
17:24Du bereust hoffentlich nicht, was...
17:27Nein.
17:29Überhaupt nicht.
17:33Wie kommst du denn da auf?
17:43Ich fand's sehr schön mit dir.
17:45Ich auch.
17:48Aber zugegeben, ich wundere mich selbst ein bisschen, dass ich noch hier bin.
17:51War ich so gut?
17:54Und da war ich so unglaublich bescheiden.
17:59Was soll das jetzt werden?
18:02Ich weiß nicht.
18:04Aber zum Aufstehen ist es eigentlich noch zu früh.
18:34Was ist denn das?
18:36Fachliteratur über Soft- und Hardware.
18:38Und wozu brauchen Sie das?
18:40Wozu brauchen Sie Kochbücher?
18:42Na, die inspirieren mich und ich kann mir nicht vorstellen,
18:45wie einen Computerfachbücher beflügeln sollen.
18:48Die sollen auch nicht beflügeln,
18:50sie dienen ausschließlich meiner Weiterbildung.
18:52Haha.
18:54Was gibt's denn da zu lachen?
18:55Och, Sven hat mir da nur sowas erzählt.
18:59Was denn?
19:00Ich sage nur...
19:02Einschaltknopf.
19:04Ach, das.
19:06Warum hier im Haus bloß immer so viel getratscht werden muss.
19:08Jetzt mal Butter bei die Fische.
19:10Sie können es nicht ertragen,
19:11dass Ihnen eine Frau den Einschaltknopf zeigen musste.
19:14Das ist doch Blödsinn.
19:15Wenn Sie meinen.
19:18Jetzt mal ganz im Ernst.
19:19Das mit den Computern,
19:20das kann auch kein allzu großes Hexenwerk sein.
19:23Ein Hexenwerk nicht, nein.
19:25Aber?
19:25Nichts aber.
19:27Na dann.
19:32Damit kann man ja direkt ins Schlafzimmer gegenüber schauen.
19:35Sieht sie denn wenigstens gut aus?
19:38Sie ist ein eher ein Übergewichtiger in Feinripp und langen Unterhosen.
19:42Also genau mein Typ.
19:45Und wo ist Alpha Centauri?
19:48Den kann man nur nachts sehen, tagsüber gar nicht.
19:51Achte Milchstraße von links.
19:55Was heißt das?
19:57Ich muss noch einmal nachts bei dir vorbeischauen.
20:01Sieht ganz so aus.
20:06So bis gestern,
20:08da hätte ich niemals gedacht,
20:10dass wir uns mal so nahe kommen.
20:13Ja.
20:15Ich glaube es ja immer noch kaum.
20:16Aber wie heißt es doch so schön?
20:20Unverhofft kommt oft.
20:26Ach, Eddie.
20:28Du bist ein toller Mann.
20:30Man tut, was man kann.
20:33Du.
20:35Ja?
20:37Was da gestern Nacht hier und heute Morgen,
20:42was da zwischen uns war.
20:46Ich meine...
20:47Ach, komm, Eddie.
20:49Mach dich locker, hm?
20:51Ich fand's toll, aber
20:53jetzt kannst du dich wieder aufmachen
20:54und die Frau fürs Leben finden.
20:56Ja.
20:57Und du den Mann, hm?
20:59Ja.
21:00Ja, wer sagt dir, dass ich einen suche, hm?
21:02Na ja, vielleicht wartet er ja schon
21:03hinter der nächsten Straßenecke, ne?
21:05Ja, oder an der Frischfleischtheke.
21:06Ja.
21:09Oh, oh, wir müssen los.
21:11Ja.
21:11Sind schon spät dran.
21:13Immerhin ist am schönsten,
21:14es soll man gehen.
21:15Dann los.
21:16Ja, dann los.
21:44Warten Sie einen Augenblick.
21:50Guten Tag, kann ich Ihnen helfen?
21:53Äh, ich suche Herrn Wellinghoff.
21:55Senior oder Junior?
21:57Alexander Wellinghoff.
21:58Herr Wellinghoff ist in der Bank.
22:00Kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen?
22:02Es ist persönlich.
22:07Ist der aber riesig geworden?
22:11Der Baum.
22:16Waren Sie schon mal hier?
22:18In einem frühen Leben?
22:19Ja.
22:22Soll ich Herrn Wellinghoff etwas von Ihnen ausrichten?
22:24Danke.
22:25Ich werde selber mit ihm sprechen.
22:30Ach so.
22:32War nett, Sie kennengelernt zu haben.
22:34Fand ich auch.
22:41War nett, Sie kennengelernt zu haben.
23:04Ja, bitte?
23:08Guten Morgen.
23:10Guten Morgen.
23:13Der Tag fängt gut an.
23:15Ich bin geschäftlich hier.
23:18Geschäftlich?
23:18Es geht um das Sparbuch meiner Großmutter.
23:20Eigentlich wollte sich Kathi darum kümmern,
23:22aber die hat zu viel um die Ohren.
23:24So viel ich weiß,
23:26hat Kathi deswegen schon was mit Frau Heilmann angeleiert.
23:29Davon weiß ich nichts.
23:31Ich gehe mal kurz rüber und frage sie.
23:33Mach es dir so lange bequem.
23:37Möchtest du einen Kaffee?
23:38Hm.
23:39Irgendwas anderes?
23:41Nein, danke.
23:42Wenn du was brauchst, dann sag einfach Bescheid.
23:44Ich gehe mal kurz rüber und frage sie.
24:15Schöpfel.
24:18Ich bin ein Kaffee.
24:20Und ich bin ein Kaffee.
24:21Und ich sehe die power,
24:22was Midlough kann.
24:27Ich bin ein Kaffee.
24:33Ich bin ein Kaffee.
24:52Warum hältst du an?
24:54Weil ich dich noch mal küssen muss.
24:56Du bist ja romantisch.
25:27Kati wollte das Geld als Festgeld anlegen.
25:30Als Festgeld? Und was ist, wenn mein Bruder plötzlich auftaucht?
25:35Hast du Nachricht von ihm?
25:36Na ja, Heiko schreit nicht gern, aber wir haben eine Postkarte von ihm aus Marokko bekommen.
25:41Kann schon sein, dass er demnächst vor der Tür steht.
25:43Keine Sorge, das Geld ist nach 60 Tagen wieder frei verfügbar.
25:47Und selbst wenn er früher kommen sollte, dann gibt es Mittel und Wege, das Geld verfügbar zu machen.
25:51Das ist gut.
25:52Die Zinsen sind zwar nicht besonders hoch, aber immer noch besser als das, was du sonst so kriegst.
25:57Das ist nicht mein Geld. Das ist Heikos Geld.
25:59Frau Heilmann hat schon alles vorbereitet. Deine Großmutter muss nur noch unterschreiben.
26:04Kann ich das auch für sie machen?
26:06Leider nein. Es sei denn, du hast eine Vollmacht.
26:10Dann muss ich wohl noch mal mit dir wiederkommen.
26:12Oder du lässt ihr eine Vollmacht geben.
26:15Oder so. Ich geh dann.
26:19Bianca, ist zwischen uns alles okay?
26:26Warum hast du Judith die Ohrringe geschenkt?
26:30Ah, darum geht's.
26:32Das ist keine Antwort.
26:34Glaubst du wirklich, dass ich ihr die Ohrringe geschenkt habe?
26:39Nein.
26:40Aber mir ist keine bessere Erklärung eingefallen.
26:43Sie hat sie in meiner Jacketttasche gefunden und geglaubt, sie wären für sie.
26:49Was hätte ich da sagen sollen?
26:51Nichts. Es war einfach ein ganz schöner Schlag.
26:53Das tut mir leid.
26:57Wie kann ich das wiedergutmachen?
27:01Du musst nichts wiedergutmachen.
27:02Es hat wehgetan. Ich war wütend.
27:05Das ist alles.
27:10Dann können wir uns wieder in die Augen sehen?
27:13Ja.
27:16Ich hab's vermisst.
27:20Warum lachst du?
27:22Ach, ich lache über mich selbst, weil ich so kindisch war.
27:26Besser kindisch, als verstockt.
27:34Tschüss.
27:35Danke.
27:44Es tut mir leid, aber das gehört sich sogar einer Dame.
27:46Danke.
27:50Danke.
28:04Danke.
28:07Danke.
28:18Ich dachte, du bist in der Schule.
28:21Ich hab was vergessen.
28:24Sag mal, ist irgendwas?
28:27Nö, was soll sein?
28:29Keine Ahnung.
28:31Ich habe nur das Gefühl, dass du mir irgendetwas sagen willst.
28:34Ich wüsste nicht was.
28:36Hast du mir nichts zu sagen?
28:39Nein.
28:42Wonach suchst du überhaupt?
28:47Schon gefunden.
28:48Du kommst zu spät zur Schule.
28:50Und du zur Arbeit.
28:52Also dann.
29:15Für jeden, der ein Geheimnis hat, gibt es jemanden, der wissen möchte, was dieses Geheimnis ist.
29:22Geheimnisse halten einen manchmal davon ab, sich so zu fühlen, als ob man dazugehört.
29:29Aber ist dein Geheimnis dasselbe wie eine Lüge?
29:32Aber ist dein Geheimnis dasselbe wie eine Lüge?
29:57Ich bin im Auftrag mehrerer Firmen hier und möchte mich gern nach den Konditionen für Geschäftskredit erkundigen.
30:02Da müssen Sie mit einem unserer Filialeiter reden.
30:04Es geht aber um Summen zwischen 1 und 4 Millionen Euro und ich dachte, dass Sie vielleicht dafür...
30:08Was sind das für Firmen?
30:09Mittelstand.
30:10Mittelstand.
30:11Mittelstand ist vieles.
30:12Welche Branche?
30:13Verschiedene Sparten.
30:17Brauchen Sie ein Taschentuch?
30:18Es tut mir leid.
30:20Was ist los mit Ihnen?
30:28Ich muss dir etwas gestehen.
30:29Kennen wir uns?
30:31Ja.
30:33Walter?
30:35Pascal?
30:38Mein Gott.
30:41Ich habe deine Frau auf der Messe kennengelernt.
30:44Ich habe da gearbeitet.
30:45Entschuldige bitte, dass ich mich als Kreditkunde ausgegeben habe, aber ich...
30:49Ich wusste einfach nicht, ob ich hier willkommen bin.
30:50Machst du Witz?
30:52Wir haben uns 30 Jahre lang nicht gesehen.
30:55Wie oft habe ich versucht, mit dir Kontakt aufzunehmen, aber deine Mutter war dagegen?
30:59Ich weiß.
31:01Mein Gott.
31:02Junge.
31:04Bist du groß geworden?
31:06Hast du zu gut, dich wiederzusehen, Vater?
31:08Ich bin gleich wieder zurück.
31:14Du musst unbedingt Oliver kennenlernen.
31:26Ich gebe es auf.
31:29Was machen Sie da?
31:32Ich will diesen verdammten Computer verstehen, aber aus diesen Büchern, da wird man nicht schlau.
31:37Darf ich?
31:38Ja, bitte.
31:42Die sind ja total veraltet. Wo haben Sie die her?
31:45Aus der Bücherei. Das ist billiger als kaufen das.
31:47Wann heute einen Computer kauft, ist er morgen schon veraltet. Das gleiche gilt für Computerbücher.
31:53Vielleicht kann ich Ihnen ja helfen.
31:55Ich will die Software installieren.
31:57Wo haben Sie denn die CD-ROM?
31:59Die was?
32:01Sieht aus wie eine Musik-CD.
32:04Ach, hier.
32:15Das war's.
32:17Ach, das ist alles.
32:18Der Rest der Installation läuft automatisch.
32:20Mike, wozu habe ich mir dann die ganzen Bücher geholfen?
32:24Wenn Sie möchten, können wir uns gerne mal eine Stunde zusammensetzen und ich zeige Ihnen alles, was Sie über den
32:27Computer wissen müssen.
32:28Das würden Sie machen?
32:29Ja, klar.
32:31Also, Sie sollen das nicht unentgeltlich tun.
32:33Das mache ich doch gerne.
32:34Ich kann Ihnen auch eigentlich gleich das Programm installieren.
32:37Das wird eigentlich immer mitgeliefert.
32:38Ach, das Programm, das heißt Sie...
32:41Prima, da überlasse ich Ihnen für einen Moment, weil das reicht.
33:08Vielleicht sollte ich nicht immer so ängstlich sein und einfach daran glauben, dass alles seinen Sinn hat.
33:13Besonders meine Liebe zu Oliver.
33:21Bianca, in einem der Bücher habe ich gelesen, dass man das Ding noch mit einem Drucker verbinden muss.
33:26Kennen Sie sich da aus?
33:27Ja, der Ordner dafür ist schon angelegt.
33:29Ach, das heißt Sie können das gleich verbinden? Ich meine, installieren?
33:34Könnte ich schon. Dafür müssten Sie allerdings erst mal einen anschaffen.
33:40Das habe ich mir fast gedacht.
33:45Du bist ja so aufgeregt. Was ist denn los?
33:50Das ist Pascal.
33:52Pascal wer?
33:56Mein Bruder?
33:58Dein Bruder. Ich weiß, das kommt überraschend.
34:01Schon.
34:04Es ist schön, Sie...
34:06Es ist schön, dich kennenzulernen.
34:09Ich habe mich oft gefragt, wie du wohl bist.
34:12Wie oft?
34:14Oft.
34:14Ich auch.
34:17Wann bist du angekommen?
34:19Gerade eben.
34:19Ja, mich hat es auch überrascht.
34:23Meine Jungs.
34:42Ja, bitte.
34:43Bärbel, hier Wellinghoff.
34:44Herr Wellinghoff.
34:45Was kann ich für Sie tun?
34:47Ich möchte, dass Sie heute Abend etwas ganz Besonderes kochen.
34:50An was haben Sie denn da gedacht?
34:52Das ist mir egal.
34:53Hauptsache, Sie übertreffen sich selbst.
34:56Gibt es was zu feiern?
34:57Ja.
34:57Eine sehr, sehr große Überraschung.
35:02Geht es vielleicht ein bisschen genauer?
35:04Da müssen Sie sich schon bis heute Abend gedulden.
35:06Wir sind eine Person mehr.
35:09Hm.
35:10Wie wäre es mit einer französischen Zwiebelsuppe, danach Lachs auf...
35:16Das ist mir egal.
35:17Ich bitte Sie nur, übertreffen Sie sich selbst.
35:22Das tue ich immer.
35:26Das klingt ja fast so, als ob Judith Zwillinge bekommt.
35:47Hey, du.
35:48Hey, du.
35:48No.
35:51Coole Musik.
35:53Du machst Jazz?
35:55Hm?
35:56Manchmal.
36:10Ich geh dann mal lieber.
36:14Bis später.
36:17Bis später.
36:17Bis später.
36:20Is was.
36:35Die Sessel sind neu.
36:37Neu?
36:38Hm.
36:39Ist ein wenig übertrieben.
36:41Aber da standen mal andere.
36:42Wohl.
36:43Daran kannst du dich erinnern?
36:45Oh, ich erinnere mich an vieles.
36:47Manchmal denke ich an zu viel.
36:49Ach, du warst noch...
36:51...so klein?
36:52Ich habe mich so oft hier hin zurück gesehnt.
36:54Ich wollte dich in den Ferien immer zu uns holen.
36:57Aber Constanze meinte, das würde dich nur durcheinander bringen.
37:02Ich habe als Kind so oft davon geträumt, wieder hier zu sein.
37:04Ich habe mir vorgestellt, wie wir durchs Haus rennen und Verstecken spielen.
37:07Davon wäre ich am liebsten nie wieder aufgewacht.
37:09Das hast du nicht geträumt?
37:11Nein.
37:12Nein.
37:12Als du klein warst, haben wir das oft stundenlang gespielt.
37:15Am liebsten hast du dich hinter dieser Säule versteckt und ich musste dann so tun, als ob ich dich nicht
37:20sehe.
37:21Und? Habe ich dir geglaubt?
37:22Ja.
37:24Ich war ein guter Schwindler.
37:27Vater, hast du was dagegen, wenn ich dir Pascal kurz entführe?
37:29Ich würde ihm gern Judith vorstellen.
37:31Ich warte so lange im Wohnzimmer auf euch.
37:43Komm ruhig rein.
37:48Wir kommen später nochmal wieder.
37:53Ich bin jetzt angezogen.
37:56Entschuldige.
37:58Ich habe nichts gesehen.
38:00Darf ich dir Pascal vorstellen, meinen Halbbruder?
38:05Ich habe es vorhin versäumt, mich vorzustellen.
38:08Ich bin Judith.
38:10Ihr kennt euch bereits?
38:11Bevor ich zur Bank ging, war ich kurz hier und habe deine reizende Frau kennengelernt.
38:16Ihr seid doch verheiratet.
38:17Erst verlobt.
38:18Aber bald verheiratet.
38:19Wann denn?
38:20Das haben wir noch nicht festgelegt.
38:23Ich schlage vor, dass wir uns duzen.
38:25Wie gesagt, ich bin Judith.
38:26Herzlich willkommen in der Familie.
38:28Danke.
38:29Aber wenn ihr nichts dagegen habt, ich würde gerne wieder zurück zu Vater.
38:32Macht das. Ihr habt sicher viel zu bereden.
38:37War das blöd eben?
38:39Was?
38:41Dass ich von unserer Hochzeit gesprochen habe?
38:43Hm.
39:03Du fährst doch nachher sicher noch in die Stadt.
39:05Ja.
39:06Wieso?
39:07Ich brauche Mülltücken fürs Laub.
39:08Ist mit Georg besprochen.
39:10Okay.
39:12Bring ich dir mit.
39:17Hast du noch was aus dem Herzen?
39:19Was wollte denn Denise von dir?
39:24Wieso?
39:26Ist da noch was zwischen euch?
39:27Nicht direkt. Ist gerade ein bisschen schwierig.
39:31Diebeskummer.
39:31Sehe ich etwa so aus.
39:34Na dann ist ja alles in bester Ordnung.
39:36Ich habe auch nie was anderes gesagt.
39:40Und?
39:41Was wollte Denise jetzt von dir?
39:44Musik hören.
39:49Jetzt kennst du fast die ganze Familie.
39:51Fehlen nur noch deine Schwester Sophia und die Hausangestellten.
39:54Wo ist Sophia?
39:58Auf dem Rückweg von der Schule.
39:59Sie muss gleich hier sein.
40:01Ich habe ihr Bescheid gesagt.
40:03Sie kann es vor Neugier kaum noch aushalten.
40:06Judith und Oliver sind wirklich ein hübsches Paar.
40:09Das finde ich auch.
40:12Wie sieht es mit dir aus?
40:14Ich habe nur nicht die richtige gefunden.
40:16Außerdem arbeite ich verdammt viel.
40:17Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
40:19Das beziehe ich jetzt nur auf die Arbeit.
40:21Schon gut.
40:21Du musst dich nicht erklären.
40:24Oh, Entschuldigung.
40:25Sie haben Besuch.
40:25Ich möchte nicht stören.
40:26Ich habe nur eine Kleinigkeit vergessen
40:28und wollte noch mal kurz an Ariane Schreibtisch.
40:30Aber das kann ich auch morgen nachholen.
40:31Sie stören nicht, Kathi.
40:32Kommen Sie nur.
40:33Darf ich vorstellen?
40:34Kathi Neubauer, Arianes Assistentin.
40:38Pascal Wellinghoff, mein Sohn aus erster Ehe.
40:41Frau Wellinghoff hat schon sehr von Ihnen geschwärmt.
40:43Sie hat sich ja maßlos übertrieben.
40:45Das glaube ich nicht.
40:45Ein Aperitif?
40:47Gerne.
40:51Und jetzt entschuldigt mich für einen Moment.
40:53Ich will mich nur kurz um den Wein fürs Abendessen kümmern.
40:57Das kann ich auch gerne übernehmen.
40:58Guter Wein ist Chefsache.
41:00Ich bin gleich wieder da.
41:08Du Drecksau.
41:20Oliver, wir dürfen nicht alleine sein.
41:22Pascal ist mein Sohn aus erster Ehe.
41:24Er ist zu Besuch gekommen.
41:25Vielleicht hast du mich ja neugierig gemacht.
41:27Mit deinen ganzen Hasstiraden und Rache schwirren auf deinen Vater und die Wellinghoffs.
41:32Ich esse niemals zweimal das gleiche hintereinander.
41:36Oliver.
41:37Okay, sonst war ich über dich her.
41:40Okay.
41:40Yeah.
41:46Untertitelung des ZDF, 2020