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SpaßTranskript
00:03Stört das meinen Lüfen?
00:05Das macht ihn eher Welt.
00:34Entschuldige, habe ich dich aufgeweckt?
00:38Es wird aber Zeit zum Schlafen gehen.
00:42Verspannt?
00:43Ja. Biancas Matratze ist steinhart.
00:47Ich verstehe gar nicht, wie sie das auf Dauer aushält.
00:49Na, wie wohl? Sie ist es doch gewohnt.
00:52Oder glaubst du, die schlafen im Knast den kuschelweichen Himmelbetten?
00:56Seinen eigenen Vater umgebracht zu haben.
01:06Auftragschel Подtrüben
01:08Ich bin wirklichkeit,ордiner
01:12Ich sehe die Ruhe
01:13von einmal, welche любовnerie kann.
01:18Ich bin wirklich Patient.
01:22Ich bin quelque pride ngert, in dich zu tun.
01:33Stell dir mal vor, das hat man hier tatsächlich vorgeworfen.
01:37Hat Bianca dir denn nicht erzählt, dass sie im Knast war?
01:41Doch, natürlich. Wir haben über alles geredet.
01:46Das hat mich jetzt auch sehr gewundert, wenn sie ausgerechnet dir das verschwiegen hätte.
01:50Ich meine, der Vater tot, sie vier Jahre im Knast, sind ja schließlich keine Lappalien.
01:56Allerdings nicht.
01:59Ich habe mich immer gefragt, wie sie mit diesem Schuldgefühl leben kann.
02:04Obwohl ich natürlich persönlich nie geglaubt habe, dass sie es war, die den Brand gelegt hat.
02:10Warum sollte Bianca auch den Brand legen?
02:12Um die Firma ihres Vaters zu retten.
02:14Der Firma ging es damals sehr schlecht und es sah so aus, als ob die Versicherungsgelder sie hätten retten können.
02:21Bianca ist zu sowas doch gar nicht fähig.
02:23Nein.
02:25Das Gericht hat sie aber trotzdem wegen Brandstiftung verurteilt.
02:31Kathi, bitte entschuldige mich. Ich habe morgen einen total anstrengenden Tag.
02:36Ich glaube, ich fahre nach Hause, damit ich wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf kriege.
02:39Wenn du willst, kannst du auch bei mir im Bett schlafen.
02:42Ich meine, mir macht es nichts aus, mal hier eine Nacht auf der Couch zu liegen.
02:48Das ist lieb von dir, danke. Aber keine Umstände. Ich ziehe mich schnell an und fahre dann.
02:53Wie du willst. Ich gehe dann jetzt auch schlafen.
02:56Kathi?
02:57Ja?
03:00Kein Wort zu Bianca über unser Gespräch, okay?
03:03Klar.
03:04Dann wünsche ich dir eine gute Nacht.
03:06Ich dir auch.
03:18K write in die Nacht.
03:19Wie kann ich das nicht?
03:48Untertitelung des ZDF, 2020
04:18Untertitelung des ZDF, 2020
04:49Untertitelung des ZDF, 2020
05:19Untertitelung des ZDF, 2020
05:27Untertitelung des ZDF, 2020
05:47Dann ist er wohl doch noch nach Hause gefahren
05:50Wieso doch noch? Hast du mit ihm gesprochen?
05:52Ja, er war heute nach noch mal im Wohnzimmer. Ich glaube, da hast du schon geschlafen
05:56Und?
05:58Na, er hat über Rückenschmerzen geklagt. Deine Matratze war ihm wohl irgendwie zu hart, aber
06:02Ich glaube nicht, dass er deswegen gegangen ist. Er hätte ja auch ganz bequem auf der Couch schlafen können. Es
06:06muss einen anderen Grund gegeben haben
06:09Hat er irgendeine Andeutung gemacht?
06:11Nein
06:13Aber er wirkte so... Wie soll ich dir das beschreiben?
06:19Enttäuscht wäre vielleicht nicht das richtige Wort. Eher gehetzt auf der Flucht
06:25Jetzt hat ihn das schlechte Gewissen eingeholt
06:28Wahrscheinlich bereut er schon alles
06:31Genau so sah das aus
06:33Tut mir leid, Bianca
06:36Nimm's nicht so schwer
06:38Oliver ist eben auch nur ein Mann
06:58Wir haben noch geschlossen
07:01Oliver, was willst du denn hier? Ist was passiert? Kommst du von zu Hause?
07:06Nein
07:09Von Bianca
07:09Von Bianca?
07:10Also wie ein glücklich Verliebter siehst du nicht gerade aus
07:16Ich bin die halbe Nacht durch die Stadt geehrt, kreuz und quer
07:19Matthias, ich dreh durch, wenn ich mit niemandem reden kann, deswegen habe ich gedacht, ich komme her
07:23Klar, aber mach's kurz. Tina ist in der Küche, wird aber bald hier auftauchen
07:26Also, ihr habt euch gestritten?
07:29Nein
07:31Wir waren zusammen und es war wunderschön und
07:34Und dann habe ich per Zufall erfahren, wie
07:39Ich habe erfahren, dass Bianca vorbestraft ist
07:44Sie hat im Gefängnis gesessen und hat mir bis heute kein einziges Wort davon gesagt
07:49Mein lieber Schwan
07:51Das ist ja Nama
07:55Aber hast du ernsthaft geglaubt, ein paar Wochen Verliebtheit würden ausreichen, um einen Menschen kennenzulernen?
08:00Ich
08:03Ich hätte nie geglaubt, dass ihr mir sowas verheimlicht
08:05Vergiss Bianca, das ist ein Strohfeuer
08:08Mensch Oliver, denk an Judith
08:10Ihr kennt euch seit eurer Kindheit
08:12Ihr wart doch ein glückliches Paar und seid es immer noch
08:15Matthias, wieso sagst du mir das jetzt? Das hilft mir auch nicht weiter
08:17Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll
08:19Doch, das weißt du genau
08:21Du bist nur zu feige
08:23Was ist denn hier los? Warum sagst du mir nicht, dass Oliver da ist?
08:26Hallo Oliver
08:27Ja, hallo Tina
08:28Ich schick der Himmel, ich bin total am Ende
08:30Heute Abend kommt Bärbel zum Essen und ich weiß immer noch nicht, was ich ihr vorsetzen soll
08:33Jetzt macht ihr doch nicht so einen Stress, Bärbel ist ein Gast wie jeder andere auch
08:36Doch eben nicht, Bärbel ist eine exzellente Köchin und ich will mich nicht vor ihr blamieren
08:41Oliver, du musst doch wissen, worauf sie besonders steht
08:45Süßspeisen
08:46Das hat Eddie auch gesagt
08:48Aber Sven meint, die hängen ihr schon zum Halse raus
08:51Ja, das ist richtig
08:52Ja, was ist denn nun?
08:56Ach, wenn man von euch schon mal was wissen will
08:59Na ja, also hör endlich auf
09:01Bärbel wird à la carte essen und es wird ihr schmecken, so wie allen anderen auch
09:07So
09:09Ich rufe jetzt Eddies Vater an
09:24Beringer?
09:24Hallo, Herr Beringer, hier ist Tina Rüger aus dem Fischverfahren
09:27Äh, Gunther, Frau Rüger, was kann ich für Sie tun?
09:30Ich habe nur eine Frage, können Sie mir vielleicht sagen, was Frau Krause besonders gern isst?
09:35Ja, oder was sie zum Beispiel überhaupt nicht mag
09:39Frau Krause mag eigentlich alles
09:42Alles
09:44Danke, Herr Beringer
09:45Sie haben mir sehr geholfen
09:47Wiedersehen
10:09Ach
10:09Guten Morgen
10:11Morgen, Bianca
10:14Warum bist du einfach gegangen?
10:16Ohne ein Wort
10:18Ich konnte nicht mehr schlafen
10:21Habe ich was falsch gemacht?
10:25Du kannst dich nicht von Judith trennen
10:28Jetzt nicht, Bianca
10:29Meine Mutter kann jederzeit reinkommen
10:31Oder Sophia
10:34Ich habe verstanden, Herr Willinghoff
10:36Das ist nicht komisch
10:38Nein
10:39Bianca, ich
10:45Ich brauche einfach ein bisschen Zeit
10:52Ja, was gibt's?
10:53Ich wollte mich nur erkundigen, ob du den Termin für unsere morgendliche Beratung vergessen hast
10:58Was für eine morgendliche Beratung?
11:00Die tägliche Abstimmung zwischen uns
11:03Davon weiß ich nicht, seit wann gibt's diesen Termin denn?
11:05Seit heute
11:07Und wozu soll das gut sein?
11:08Um Irritationen und Eigenmächtigkeiten zu vermeiden
11:11Ich denke, das reicht als Begründung
11:14Falls du auf das China-Geschäft anspielst
11:16Oliver, ich spiele nicht
11:18Und du solltest es besser auch nicht tun
11:20Es geht hier immerhin um 30 Millionen
11:23Aber ich denke, wir reden darüber, wenn du in der Bank bist
11:26Ich wüsste nicht bei
11:37Hi Sven, hast du Evi gesehen?
11:39Der ist wohl mit deinem Vater zur Bank gefahren
11:41Oh Mist, das mache ich denn jetzt?
11:43Mann, ich muss zur Schule und bin eh schon spät
11:45An deiner Stelle würde ich morgens mal ein bisschen früher aufstehen
11:48Unheimlich tolle Idee, das hilft mir jetzt auch wirklich weiter
11:51Ich habe eigentlich gedacht, Eddie könnte mich rasch fahren
11:54Ich glaube nicht, dass er so bald zurückkommt
11:55Du wirst wohl mit dem Fahrrad fahren müssen
11:57Mit dem Fahrrad?
11:59Mhm
12:02Du hast wohl nicht zufälligerweise eine Minute Zeit für mich?
12:06Ein andermal gerne, aber ich habe gleich einen Termin in der Gärtnerei
12:08Und muss dann weiter zum Großmarkt
12:11Sorry
12:14Scheiße
12:16Du musst mir doch ein Taxi rufen
12:20Kathi, soll ich Ihnen nicht doch ein Gedeck bringen lassen?
12:22Nein, wirklich nicht, danke
12:23Ich habe schon gefrühstückt
12:24Wie Sie wollen
12:25Ich habe übrigens noch einmal über unsere Idee mit dem Buffet der Sinne nachgedacht
13:00Sie gefällt mir immer besser
13:01Achten, dass vorwiegend so etwas wie Fingerfood aufs Buffet kommt
13:05Also weniger Cremes und Dips und dergleichen
13:07Wir dürfen den Spaß mit den Augenbinden nicht zu weit treiben
13:10Jeder soll seine sinnliche Erfahrung machen, aber wenn es darum geht, die Schecks für die Spenden auszufüllen, dann sollte jeder
13:16sehen, was er tut
13:20Ich dachte, wir kassieren schon vorher
13:22Wie vorher?
13:24Na, die Einladung zu seinem extravaganten Event müsste den Leuten doch einiges wert sein
13:30So 2.000, 3.000 Euro vielleicht?
13:35Ja
13:36Warum eigentlich nicht?
13:40Das machen wir
13:422.000 Euro pro Person
13:44Ich denke, das ist angemessen
13:46Steht Frau Heilmann eigentlich auch auf unserer Einladungsliste?
13:49Frau Heilmann?
13:51Die gehört doch wohl weniger zu unseren Kreisen, die wir ansprechen wollen, oder?
13:56Schade, ich dachte nur, sie könnte unseren Spendentopf um 2.000 Euro schwerer machen
14:01Dafür ist sie viel zu geizig
14:03Ja, aber ob sie sich auch traut ist, zuzugeben
14:13Dass ich da nicht selbst draufgekommen bin
14:17Cati, Sie sind wirklich eine Naschkatze
14:20Sie ist leider zwanghaft bei mir
14:22Jetzt lasse ich Ihnen doch etwas bringen, keine Widerrede
14:25Ein herzhaftes Omelette oder lieber ein belegtes Brot?
14:29Vielleicht eine Mousse au Chocolat?
14:35Ach Denise, wo bleibst du denn?
14:37Ich brauch die Kräuter
14:38Ich kann ja nicht hexen
14:40Erst war Sven damals aufzutreiben und dann hat mich auch noch Frau Wellinghoff aufgehalten
14:44Ja, ja richtig, Sven wollte noch zum Großmarkt
14:46Was wollte sie von dir?
14:48Ich soll dir ausrichten, du sollst noch eine Mousse au Chocolat machen
14:51Nein
14:52Heute geht's zum Dessert Orangencreme, so steht's im Plan und damit basta
14:56Dabei kann es auch bleiben, die Mousse kommt zusätzlich ins Programm
15:00Eine kleine Aufmerksamkeit unserer Chefin für ihre neue Freundin
15:03Wer soll das sein?
15:05Na, Cati, die Naschkatze
15:07Hey, diese Cati, die hab ich echt gefressen
15:09Die steht mir bis Oberkante Unterlippe
15:11Immer will sie eine Extra-Wurst
15:12Du leg dich lieber nicht mit der an
15:14Tu ich gar nicht
15:16Sie soll ihre Mousse au Chocolat bekommen
15:18Sie bekommt sogar so eine Riesenportion, dass es ihr am Ende aus den Ohren herausläuft
15:24Tsk
15:24Tsk
15:24Tsk
15:25Oh, oh, oh.
15:58Er weicht mir aus.
16:01So weit ist es also schon.
16:10Entscheidend müssen manche Augenblicke des Glücks für ein ganzes Leben reichen.
16:16Konnte ich nur jemals glauben, dass er Judith meinetwegen verlassen wird.
16:32Ich habe übrigens noch einmal über Ihr Budget nachgedacht.
16:35Ja, richtig. Ich wollte schon nachfragen.
16:38Wir werden ein Konto für Sie einrichten, über das Sie frei verfügen können.
16:42Nicht für dieses spezielle Event, sondern ganz generell.
16:46Ich dachte vorerst an ein Limit von 5000 Euro. Meinen Sie, dass das reicht?
16:51Das kommt ganz drauf an, was davon bezahlt werden soll.
16:55Was so anfällt. Wofür Sie Geld ausgeben, das müssten Sie entscheiden.
17:00Hört sich gut an.
17:01Sie müssen sich allerdings zwecks Kontovollmacht heute noch einmal in der Bank blicken lassen.
17:08Ich habe soweit alles mit Frau Heilmann abgesprochen.
17:11Sie müssen nur unterschreiben und Sie sind zeichnungsberechtigt. Das ist alles.
17:16Frau Heilmann freut sich sicher schon, mich zu sehen.
17:19Sicher ist es nicht. Aber, Kathi, tun Sie mir bitte eingefallen.
17:23Zeigen Sie nicht zu offensichtlich, was Sie von ihr halten.
17:25Ich habe nichts persönlich gegen Frau Heilmann.
17:28Bis zum gewissen Grad kann ich Sie sogar verstehen.
17:31Ach ja?
17:32Es passiert doch gar nicht selten, dass eine Frau sich in ihren Chef verliebt.
17:37Ja, das soll vorkommen.
17:40Ich war selbst mal in meinen Chef verliebt.
17:43Der Mann war auch verheiratet.
17:45Und?
17:47Hatten Sie manchmal Mitleid mit der Ehefrau?
17:50Nein.
17:51Ich wusste ja gar nicht, dass es sie gab.
17:54Dieser Mann hat es geschafft, mich fast ein Jahr lang zu betrügen.
17:57Als ich dann zufällig erfahren habe, dass er verheiratet ist,
18:00habe ich natürlich gleich die Sache beendet.
18:03Alle Achtung vor Ihrer Konsequenz.
18:05Ist doch selbstverständlich.
18:07Wenn man nur einen Funken Anstand hat.
18:09Mein Mann war auch verheiratet, als wir uns kennengelernt haben.
18:12Ach was?
18:13Ja.
18:13Er hat sogar einen Sohn aus erster Ehe.
18:15Pascal.
18:16Ich war damals Alexanders Sekretärin.
18:20Wir waren wahnsinnig ineinander verliebt.
18:24Meinetwegen hat er seine erste Frau verlassen.
18:27Verstehen Sie jetzt, warum mir sein Verhältnis zu Maren Heilmann so unheimlich ist?
18:34Sie fürchten, dass die Vergangenheit sich wiederholen könnte.
18:37Das können Sie doch nicht im Ernst annehmen, Frau Wellinghoff.
18:41Hier eine große, innige Liebe und da eine lockere Gespielin, um den Stress abzubauen.
18:46Das lässt sich doch nicht vergleichen.
18:48Vergessen Sie nicht, sie ist um einige Jahre jünger.
18:51Und mit allen seinen Geschäften vertraut.
18:53Aber ich bitte Sie, Frau Wellinghoff.
18:56Sie sind doch dieser Frau haushoch überlegen.
18:58Und wenn Ihr Mann das nicht bemerkt, dann ist er blind.
19:04Womit wir wieder beim aktuellen Thema unserer Arbeit wären.
19:24Ursula Berger, por favor.
19:27Ursula Berger, si.
19:33Umi, ich bin's.
19:40Na, und ich mich erst.
19:47Nein, geht's nicht gut.
19:49Ja.
19:52Nein.
20:12Ich soll den Strauß holen.
20:14Dauert noch einen Augenblick.
20:15Ach, du hast dir ruhig Zeit.
20:18Ich weiß, du hast viel zu tun, wie immer.
20:20Aber das geht eben nicht schneller.
20:21Mann, bist du empfindlich.
20:23Ich habe doch gar kein Wort gesagt.
20:27Ich bin echt froh, mal hier in ein paar Minuten an der frischen Luft zu sein.
20:31Wirklich?
20:31Wenn ich dir das sage.
20:32Naja, meistens hast du ja keine Zeit.
20:35Aber dafür oft noch eine kleine Gemeinheit auf Lager.
20:37Ist das wirklich deine Meinung von mir?
20:40Ja.
20:41Da sieht man mal, wie schlecht du mich kennst.
20:43Du gibst mir ja keine Gelegenheit, dich besser kennenzulernen.
20:46Du hast es ja auch nie wirklich probiert.
20:50Guck doch mal.
20:52Die ist doch sehr schön.
20:54Schon viel zu weit aufgeblüht.
20:55Die verliert ihre Blütenblätter noch, eh sie in der Vase steht.
20:58Du bist der Fachmann.
21:01Hey, hör auf.
21:03Du hast zugenommen, stimmt's?
21:05Quatsch.
21:06Doch.
21:11Wenn ich dir die Rose schenke, gehst du dann mit mir aus?
21:21Danke.
21:22Und wann treffen wir uns?
21:35Morgen.
21:37Oder übermorgen.
21:40Oder überhaupt nicht.
21:43Und was ist mit dem Strauß fürs Esszimmer?
21:46Wenn du ihn fertig hast, bringst du ihn einfach in die Küche.
21:53Sie denken an die schwarzen Seidenscharts für die Augenbinden?
21:56Auf jeden Fall.
22:01Ja, bitte?
22:05Sie hatten eine Mousse au Chocolat bestellt?
22:07Ich nicht.
22:07Ihre Cousine.
22:09Oh.
22:10Ich hoffe, das reicht für Ihren Appetit.
22:12Könnte sein.
22:13Na, dann guten Appetit.
22:14Vergessen Sie die Bank nicht.
22:15Natürlich.
22:18Mh, lecker.
22:20Willst du auch?
22:21Nein.
22:22Dann leiste mir wenigstens Gesellschaft und setz dich.
22:24Das ist nicht üblich.
22:26Ich gehöre zum Personal.
22:27Ich doch auch.
22:29Jetzt stell dich nicht so an und sei nicht so verklemmt.
22:35Mh.
22:37Fantastisch.
22:38Hast du mit Oliver gesprochen?
22:40Wir haben uns kaum gesehen.
22:42Kaum heißt aber, ihr habt euch gesehen.
22:44Er wollte nur nicht mit dir reden.
22:45Er hatte keine Zeit.
22:47Faule Ausrede.
22:49Ich wette, er verheimlicht dir wieder was.
22:51Das war doch bis jetzt jedes Mal so.
22:53Weißt du, was ich gerade gemacht habe?
22:55Nee, aber du wirst es mir sicher gleich sagen.
22:57Ich habe Omi angerufen und ihr gesagt, dass es soweit ist.
22:59Sie kann zu uns ziehen.
23:01Klar kann sie das.
23:02Jetzt ist ja noch alles provisorisch, aber so in zwei, drei Monaten haben wir eine neue Wohnung
23:07und genug Platz, sie bei uns aufzunehmen.
23:09Nicht in zwei, drei Monaten.
23:10Omi kommt morgen.
23:13Morgen.
23:15Ich dachte immer, du willst sie erst zu uns holen, wenn es dir richtig gut geht.
23:18Stimmt.
23:19Nur wenn ich die Sache so richtig sehe, geht es dir zur Zeit eher ziemlich mies.
23:24Eben.
23:25Und deshalb brauche ich sie jetzt hier.
23:27Vielen Dank für Ihre Hilfe.
23:30Mit Ihnen koche ich am liebsten.
23:32Sind Sie deshalb in meine Küche gekommen, um Süßholz zu raspeln?
23:36Nicht nur.
23:38Sondern?
23:38Sie fragen, wann wir Sie abholen können.
23:40Abholen? Wozu?
23:41Inzwischen verfallen.
23:43Wir haben Sie zum Essen eingeladen. Haben Sie das vergessen?
23:45Das ist heute?
23:46Ja.
23:49Nur sagen Sie bloß nicht, dass Sie schon was anderes vorhaben.
23:52Eddie wäre tief enttäuscht.
23:54Was soll ich denn vorhaben? Ich habe nichts anderes vor.
23:56Ich weiß nur nicht, wann ich hier heute rauskomme.
23:59Na, wenn Sie fertig sind mit Kochen, machen Sie Schluss hier.
24:01Ihn Rest können Denise und Bianca heute mal übernehmen.
24:04Vorausgesetzt, es passiert nichts Unerwartetes.
24:06Was soll denn das sein?
24:07Ach, irgendeine Extrawurst oder es kommt alle fünf Minuten jemand in meine Küche gelatscht und hält mich von der Arbeit
24:14ab.
24:14Ich habe schon verstanden.
24:17Bin schon weg.
24:33Was ist denn nun?
24:35Moment.
24:46Du weißt, warum ich mit dir reden will?
24:49Nein.
24:50Natürlich. Was soll der Zirkus?
24:52Wir wissen beide, dass es um die Anteile von Solar Trust geht.
24:55Richtig.
24:56Es geht um 30 Millionen.
24:58Und ich möchte wissen, warum du mir eine Transaktion von solchem Ausmaß verheimlichst.
25:02Ich habe dir nichts verheimlicht.
25:04Verheimlichen ist was ganz anderes.
25:06Wenn du glaubst, einen Menschen zu kennen und plötzlich erfährst du, dass sie...
25:11Ach, was soll's.
25:12Sprich nur weiter.
25:14Was ist denn, wenn du plötzlich erfährst, dass dieser Mensch hinter deinem Rücken einen Millionendeal abgeschlossen hat?
25:20Das nenne ich allerdings verheimlichen.
25:22Das ist doch Haarspalterei, Vater. Du wusstest von Anfang an Bescheid.
25:27Wie oft haben wir denn diskutiert, ob wir uns an diesem Solarprojekt beteiligen?
25:30Nicht oft genug, wie man sieht.
25:32Das sehe ich anders. Alle Argumente lagen auf dem Tisch, aber du wolltest noch eine Expertise und noch...
25:36Ja, weil ich verdammt nochmal Verantwortung für diese Bank trage, werde ich meine Entscheidung wohl gewissenhaft vorbereiten dürfen.
25:42Rede dir doch nichts schön. Du hast dich vor der Entscheidung gedrückt.
25:45Und du willst nur deinen Alleingang rechtfertigen.
25:49Ich weiß. Leuten wie dir ist es egal, ob unsere ohnehin schon spärlichen Energieressourcen sinnlos verballert werden.
25:57Aber dass der Wert dieser Solarfarmenanteile irgendwann um ein erhebliches steigen wird, das müsste dich als Banker doch heiß werden
26:03lassen.
26:04Sprüche.
26:05Es hat überhaupt keinen Sinn, dass wir weiter diskutieren. Wir leben auf zwei verschiedenen Planeten.
26:09Du sorgst dich um deinen Chefsessel und ich will in die Zukunft investieren.
26:13Ja, mit meinem Geld. Du bleibst. Wenn unser Gespräch beendet ist, entscheide immer noch ich.
26:17Deine autoritäre Nummer zieht bei mir schon lange nicht mehr.
26:22Und deine Argumente sind irgendwann aus dem letzten Jahrhundert.
26:26Du bist hoffnungslos altmodisch.
26:41Fleißig, fleißig.
26:44Ich mach nur gerade meine Pause.
26:46Ich hab schon mehr gelernt, als ich eigentlich müsste.
26:50Was lernst du denn da?
26:52Chemie.
26:53Chemie?
26:54Ich schreib morgen eine Klausur.
26:55Also Chemie und Physik fand ich immer stinklangweilig.
26:59Hier, deine Cola.
27:03Was willst du eigentlich mit der Rose?
27:07Dir schenken?
27:09Danke.
27:15Das Periodensystem der Elemente.
27:18Wusstest du gar nicht, dass Elemente ihre Tage haben?
27:21Bist du so blöd oder tust du nur so?
27:24Ich bin so, wie ich bin.
27:27Beim Periodensystem der Elemente geht es um die Anordnung der chemischen Elemente nach ihrem Atombau und nach ihren verschiedenen Eigenschaften.
27:36Sehr schön auswendig gelernt.
27:38Von wegen.
27:39Ich bin Spezialistin, was Chemie angeht.
27:42Was ist zum Beispiel die Verbindung von Lithium und Beryllium?
27:48Weiß ich jetzt nicht.
27:50Ach, Denise.
27:52Lithium und Beryllium.
27:55Ne.
27:56L-E plus B-E ergibt Liebe.
28:02Ach, das ist mir zu theoretisch.
28:04Was Liebe angeht, bin ich ja eher praktischer Natur.
28:11Warum hast du mir überhaupt die Rose geschenkt?
28:13Als Belohnung fürs fleißige Lernen.
28:16Außerdem hat sie eh nicht mehr in die Vase gepasst.
28:23So, Frau Neumann, jetzt brauchen Sie hier nur noch zu unterschreiben.
28:27Neubauer, Frau Heilmann.
28:29Nicht Neumann, Kathi Neubauer.
28:31Stimmt.
28:32Hier steht es ja auch richtig.
28:34Sorry.
28:35Kein Problem.
28:36So was kann vorkommen.
28:37Wo soll ich jetzt unterschreiben?
28:39Hier und da auch nochmal.
28:43Ach, hätten Sie vielleicht...
28:47Danke.
28:49Ist ja auch Dokumenten echt.
28:50Frau Neubauer, ich arbeite hier in einer Bank.
28:53Richtig.
28:54Hätte ich mir auch denken können.
29:01So.
29:02Jetzt können Sie über Ihr Budgetkonto verfügen.
29:05Checks ausschreiben, Überweisungen tätigen.
29:08Alles, was Sie wollen.
29:09Ich weiß.
29:11Ich arbeite zwar nicht in der Bank,
29:13aber für die Frau des Bankdirektors...
29:20Sie kommen genau aufs Stichwort, Herr Wellinghoff.
29:23Frau Neubauer, ich bitte um Entschuldigung.
29:25Es ist nicht mein Tag heute.
29:27So was kann nochmal passieren.
29:28Nein, nein, nein.
29:29Seine guten Manieren darf man nicht vergessen.
29:31Ich bin untröstlich.
29:32Sie sind eben ein Kavalier der alten Schule.
29:34So.
29:35Sie halten mich auch für altmodisch?
29:37Nein.
29:37Sie sind charismatisch, charmant, haben esprit.
29:40Was hattest du denn für Ärger?
29:42Ach, Oliver, reden wir nicht davon.
29:45Wenn ich nur wüsste, wie,
29:47ich würde diesen ganzen Solarquatsch auf der Stelle verkaufen.
29:49Aber nenn mir einen, der so einfach 30 Millionen auf den Tisch legen kann.
29:53Lassen wir das.
29:54Ja, das ist auch besser.
29:57Der Ärger tut dir gar nicht gut.
30:00Ich muss mich jetzt leider verabschieden.
30:02Ich habe alles erledigt.
30:04Wiedersehen.
30:04Auf bald.
30:05Frau Neubauer?
30:07Ja?
30:08Mein Kugelschreiber?
30:10Macht der Gewohnheit.
30:15Mit Dank zurück.
30:18Tschüss.
30:35Wo ist denn Eddie abgeblieben?
30:37Ja, wo?
30:38Eben war er noch hier.
30:39Er wird uns doch hier nicht alleine sitzen lassen.
30:43Wäre das so schlimm?
30:46Es ging Sie, Georg.
30:47Aber sich erst Gäste einladen und die dann alleine sitzen lassen,
30:50das gehört sich einfach nicht.
30:52Vielleicht ist er kurz mal in die Küche, um Frau Rüger Hallo zu sagen.
30:54Na, wohl eher, um in die Töpfe zu gucken.
30:56Ich kenne doch Eddie, den alten Feinschmecker.
30:59Wollen Sie schon mal einen Blick in die Karte werfen?
31:02Wenn es sein muss.
31:05Ja, so kenne ich Sie ja gar nicht.
31:09Sie wissen doch, dass Frau Rüger eine ausgezeichnete Köchin ist.
31:13Danke, Herr Beringer.
31:15Ich hoffe, Sie bleiben auch nach dem Essen noch bei Ihrem Urteil.
31:18Da bin ich mir sicher.
31:19Frau Krause scheint davon ja nicht überzeugt zu sein.
31:22Ach, was heißt überzeugt?
31:26Mal unter uns Köchin gefragt.
31:28Machen Sie die Seezunge auf südfranzösische oder eher auf die italienische Art?
31:32Ich mache sie mit Rosmarin.
31:39Und das Thunfisch Carpaccio?
31:41Griechisch-Orthodox mit viel Knoblauch.
31:44Examen bestanden?
31:45Vergessen Sie die Karte, Frau Krause.
31:47Sie sind ein ganz besonderer Gast.
31:49Und ich habe für Sie eine besondere Überraschung vorbereitet.
31:52Ich habe eigentlich gar keinen Appetit.
31:55Der kommt bekanntlich beim Essen.
31:58Darf ich Ihnen schon etwas zu trinken anbieten?
32:00Ich könnte Ihnen einen trockenen Riesling empfehlen.
32:02Oder einen Chardonnay.
32:05Einen grünen Valkina zum Beispiel.
32:07Also, trockener Riesling hört sich gut an.
32:10Ja, sehr gern.
32:10Für Sie auch?
32:11Für mich ein Kamenti.
32:12Ich habe es am Magen.
32:27Du musst nicht von mir davonlaufen.
32:32Mach ich doch nicht.
32:36Bitte sag mir die Wahrheit.
32:37Warum bist du gestern Nacht weggelaufen?
32:40Das weißt du doch.
32:41Weil mir dein Bett so unbequem ist.
32:44Die Wahrheit.
32:46Die Wahrheit.
32:51Ausgerechnet du willst von mir die Wahrheit.
32:53Wer denn sonst?
33:00Ich denke schon den ganzen Tag darüber nach,
33:02ob wir gestern einen riesengroßen Fehler gemacht haben.
33:05Du wirst dich wundern.
33:08Ich denke auch darüber nach.
33:25Oliver.
33:28Alles in Ordnung?
33:29Ja, ja.
33:32Nein.
33:33Ach, das Übliche.
33:35Ärger in der Bank.
33:37Zoff mit Vater.
33:38Nimm dir das bloß nicht zu Herzen.
33:40Es lohnt sich wirklich nicht.
33:44Zeit, dass Judith wiederkommt.
33:45Stimmt's?
33:47Mhm.
33:53Hier.
33:54Schenk ich dir.
33:56Damit du wieder besser drauf bist.
33:58Ja.
34:11Ach, Denise.
34:12Ja, Mr. Wenninghoff?
34:13Könnten Sie mir einen Gefallen tun?
34:14Aber natürlich.
34:17Stellen Sie die Rose bitte ins Wasser.
34:19Gern.
34:28Wird's wieder?
34:30Nicht wirklich.
34:31Vielleicht der Blinddarm.
34:32Ach, der ist schon lange raus.
34:35Oder eine Virusinfektion.
34:38Ich weiß es nicht.
34:39Das Einzige, was ich weiß, ist, dass mir Spei übel ist.
34:42Georg,
34:43Seien Sie mir nicht böse, aber ich würde lieber nach Hause gehen.
34:46Nicht besser zum Arzt?
34:47Nach Hause.
34:49Dann warten Sie noch den Moment, bis Eddie kommt.
34:52Der fährt sie.
35:02Du, Sven, was isst denn du da?
35:04Pizza.
35:05Was?
35:07Pizza.
35:08Aus der Tiefkühltruhe.
35:10Ist noch eine im Ofen.
35:11Wenn du willst, kannst du die haben.
35:12Tiefkühlpizza?
35:13Mhm.
35:13Ich fass es ja nicht.
35:15Bärbel sitzt im Fischfraffam
35:17und lässt sich mit irgendwelchen Köstlichkeiten verwöhnen.
35:19Und wir müssen Tiefkühlpizza futtern.
35:21Könnt ihr da auch mal was?
35:22Ich gönne es ihr ja.
35:24Aber gemein ist es trotzdem.
35:29Rührend.
35:30Was?
35:32Ich, ähm...
35:34Es gefällt mir, wie du dich um meine Rose kümmerst.
35:36Deine?
35:38Ich dachte, du hast sie mir geschenkt.
35:42So, jetzt kommt das Essen.
35:44Ich hoffe, Sie haben nicht zu lange warten müssen.
35:46Gerade so.
35:47Wenn wir jetzt ein Orchester hier hätten,
35:49würde es einen Tusch spielen.
35:51Ta-ta-ta-ta.
35:57Norwegischer Wildlachs.
35:58An Chikorin.
36:00Ich wette, so was bekommen Sie auch nicht alle Tage vorgesetzt.
36:04Das sieht aber gut aus.
36:06Na, Bärbel?
36:07Was sagst du jetzt?
36:09Bitte fahr mich nach Hause, Eddie, ja?
36:17Victor, ich...
36:20Victor?
36:21Ich...
36:28Victor?
36:43Oh, ich denke, du schläfst.
36:46Ich schlafe nie so fest, dass ich nicht höre, wenn man mehr ans Eingemachte will.
36:50Deshalb schließe ich auch die Tür nicht ab.
36:52Was ist los?
36:54Ich habe nur einen Korkenzieher gesucht.
36:55Du lügst.
36:57Du wolltest klauen.
36:58Du hast gedacht, ich habe mein Geld da drin.
37:01Mann, bist du blöd.
37:02Ich habe dir doch das Geld gegeben.
37:05Warum sollte ich dir was geben, um es dann wieder zu klauen?
37:07Du hast das Geld ja schließlich nicht ganz freiwillig gegeben.
37:10Krieg dich wieder ein.
37:11Wir sind doch Partner.
37:13Eine Hand wäscht die andere, weißt du nicht mehr?
37:15Sind wir?
37:17Was meinst du, wieso ich heute hierher gekommen bin?
37:20Nur um dir zu sagen, dass wir auf direktem Weg zum großen Geld sind.
37:24Yes!
37:27Du hast den jungen Wellinghoff in die Zange genommen.
37:29Wie viel wird er denn ausspucken?
37:31Oliver?
37:32Nee, da läuft nichts.
37:35Du stellst dir das immer so einfach vor, Viktor.
37:38So eine kleine Erpressung braucht eben Zeit.
37:40Ach, habe ich das nicht schon mal irgendwo gehört?
37:43Aber stell dir vor, die alte Wellinghoff hat mir heute ein eigenes Konto bei ihrer Bank einrichten lassen.
37:49Na super!
37:55Du räumst ab und wir verschwinden sofort.
37:57Quatsch!
37:58Wie weit willst du denn kommen mit 5000 Euro?
38:01Nein, wir brauchen mehr Zeit.
38:03Die Wellinghoffs müssen mir erst richtig vertrauen.
38:05Wozu hast du eigentlich ein Korkenzier gesucht?
38:09Ich habe dir ein bisschen Unterhaltung mitgebracht.
38:13Manchmal hast du wirklich gute Ideen.
38:15Die habe ich doch immer.
38:19Kornjag.
38:20Wodka wäre mir lieber gewesen.
38:22Du bist aber auch ewig unzufrieden.
38:24Gib mir die Flasche, ich nehme sie wieder mit.
38:25Finger weg.
38:26Besser Kornjag als gar keinen Schnapp.
38:32Du miesekleine Schlange.
38:35Wieso hast du ein Korkenzier gesucht, wenn du genau weißt, dass die Flaschen Schraubverschluss haben?
38:40Woher sollte ich das wissen?
38:42Was meinst du, wie oft ich solche Flaschen aufmache?
38:46Und noch was Wichtiges, Victor.
38:48Die alte Berger zieht ab morgen bei uns ein.
38:51Die kennt dich genauso gut wie Bianca.
38:53Also du darfst dich auf keinen Fall bei uns blicken lassen.
38:55Hast du verstanden?
38:56Ich bin ja nicht zahub.
39:04Lass mal, Tina.
39:06Ich esse es noch.
39:08Wie du meinst.
39:11Köstlich.
39:12Schmeckt wirklich lecker.
39:16Mein Vater und Bärbel ahnen ja nicht, was sie verpassen.
39:20Bärbel schien mir ganz froh zu sein, dass sie nichts essen musste.
39:25Tina.
39:28Bärbel ging es wirklich schlecht.
39:29Sie hatte solche Magenbeschwerden.
39:32Ja, und wenn sie nicht gestorben ist, dann steht sie jetzt in der Wellinghof-Küche.
39:36Und brät für sich und Georg ein Rührei.
39:52Vielleicht fehlt etwas Safran.
39:56Ich bin ja ganz froh, dass die beiden weg sind.
39:58Bleibt mehr für mich.
40:18Ja?
40:23Bianca.
40:24Immer die schmutzige Wäsche.
40:27Schmutzige Wäsche, das trifft es ziemlich genau.
40:44Können wir reden?
40:46Bitte?
40:49Was wirfst du mir vor?
40:52Keine Antwort ist auch eine Antwort.
40:55Du wolltest reden.
40:57Gut.
40:59Ist es aus zwischen uns?
41:04Du weißt nicht, was dir hingeht.
41:08Ich war schon in Venedig.
41:10Aber nicht mit einer Knastbraut.
41:15Warum hast du Oliver gesagt, dass ich im Gefängnis gesessen habe?
41:18Der wusste doch davon.
41:19Manchmal weiß man eben nicht sofort, wie Menschen funktionieren.
41:24Und was soll man dann machen?
41:26Ich finde, du solltest es mir überlassen, wie viel es mir wert ist.
41:2912.000 Euro.
41:32Du wirst nie die allerletzte Gewissheit bekommen, ob ich unschuldig bin oder schuldig bin.
41:36Das Einzige, was du dir überlegen musst, ist, ob du mir glauben kannst.