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SpaßTranskript
00:00Du bist so niedergeschlagen. Ich verstehe einfach nicht, warum.
00:05Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.
00:12Ist es, weil wir ein Kind bekommen?
00:16Ich weiß nicht.
00:19Ich fühle mich oft einfach so beengt.
00:32Du musst mir jetzt ganz ehrlich antworten.
00:39Möchtest du, dass ich abtreibe?
00:43Ging es dir dann besser?
01:18Wie kannst du mich sowas fragen?
01:22Ich meine es ernst.
01:25So was darfst du nicht mal denken.
01:29Ich möchte, dass du glücklich bist.
01:31Und ich kann es nicht ertragen, dich traurig zu sehen.
01:33Ich bin nicht traurig.
01:35Was ist es dann?
01:35Was weiß ich?
01:39Vielleicht war das in den letzten Tagen alles zu viel für mich.
01:41Vielleicht der Stress mit meinem Vater, die kurzen Nächte, keine Ahnung.
01:45Ich möchte nicht, dass du in zehn Jahren glaubst, du hättest dein Leben falsch geführt.
01:49Wenn du glaubst, dass es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für ein Kind ist, wenn du andere Pläne hast, dann
01:53sag es mir.
01:54Was denn für Pläne?
01:58Dann möchtest du das Kind?
02:04Was sonst?
02:15Ich bin so froh.
02:19Ich liebe dich.
02:27Du bist eine außergewöhnliche Frau.
02:31Und ich werde dir niemals wehtun.
02:36Und wir werden gute Eltern werden.
02:39Au.
02:41Was ist?
02:43Du hast meine Haare eingeklemmt.
02:53Du bist ganz allein?
02:54Ich bin's gewohnt.
02:57Aber mach dir keine Sorgen, ich beschäftige mich schon.
03:00Wie war es im Büro?
03:01Ruhe, Tine.
03:02Wollen die Kinder nicht mitessen?
03:04Die werden schon kommen, wenn sie Hunger haben.
03:07Ich hab etwas für dich.
03:09Was denn?
03:10Moment.
03:15Dein Konzept.
03:18Wie hat es dir gefallen?
03:19Respekt.
03:21Ich hab ein paar kleine Änderungen vorgenommen, aber...
03:24...insgesamt hat es mir sehr gut gefallen.
03:26Wie fandest du die Stelle, in der ich das Partnerschaftsmodell vorstelle?
03:32Weißt du was?
03:33Wir machen ein kleines Rollenspiel.
03:36Bitte?
03:37Ja, wir tun einfach so, als wäre ich ein Messeteilnehmer und du würdest mir dein Projekt vorstellen.
03:43Einen Aufzugspitch.
03:46Einen was?
03:47Das ist, wenn du zufälligerweise einen wichtigen Menschen im Aufzug triffst.
03:52Du hast dann nur so viel Zeit, mit ihm zu reden, bis der Aufzug wieder anhält.
03:55Also ein bisschen mehr Zeit kannst du dir ruhig nehmen.
03:58Sagen wir, bis zum Nachtisch.
04:01Okay.
04:02Hinten ist eine Liste mit Argumenten und Schlagworten angeheftet.
04:05Die sollten dir eine Hilfe sein.
04:11Du bist mir in den letzten Tagen so fern vorgekommen,
04:17als er ist so gar nicht richtig anwesend.
04:22Das hast du dir nur eingebildet.
04:27Du warst wie ein Schatten, der durch die Räume schleicht und hofft, nicht entdeckt zu werden.
04:30Jetzt übertreibst du aber wirklich.
04:35Ich sage nur, wie ich es empfunden habe.
04:41Ich war immer da.
04:49Und ich werde immer da sein.
04:53Das hoffe ich.
04:56Sehr.
05:06Wenn du Angst hast, dass das Kind vieles ändern wird,
05:09kann ich das verstehen.
05:12Es ist keine Angst.
05:19Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll.
05:28Unser Leben wird sich ändern.
05:32Aber wenn wir uns treu bleiben,
05:35dann kann uns nichts Schlimmes passieren.
05:42Bianca,
05:43stimmt das, was Judith gesagt hat?
05:45Du willst wegziehen?
05:46Ja.
05:47Schon bald?
05:49Ehrlich gesagt, schon heute Nacht.
05:52Was?
05:53Ich weiß, das ist alles ein bisschen plötzlich,
05:55aber eine Freundin meiner Oma,
05:57die wohnt in derselben Stadt, in der mein Professor lehrt.
05:59Und ich muss die Gelegenheit einfach wahrnehmen.
06:02Und zwar, lieber schnell, bevor ich es mir nochmal überlege.
06:06Und da wolltest du dich einfach so aus der Stadt schleichen?
06:08Ach, na ja, ich...
06:10Na, wir müssen uns unbedingt nochmal sehen.
06:13Ich würde wirklich gerne, aber ich...
06:15Das war keine Widerrede.
06:16Wir gehen heute Abend zusammen essen.
06:18Um acht im Fischverfahren.
06:19Da bin ich schon fast auf dem Weg zum Bahnhof.
06:22Dann von mir aus eben um sechs.
06:24Du lässt dich nicht abschütteln, oder?
06:27Niemals.
06:28So gut müsstest du mich doch eigentlich kennengelernt haben.
06:30Moment.
06:32Omi Bärbel fragt,
06:33ob sie heute Abend nochmal mit mir essen gehen kann.
06:35Sag doch zu.
06:36Ja, aber ich dachte, wenn wir nachher...
06:38Aber die Koffer sind doch eh schon gepackt.
06:41Du bist ein Schatz.
06:42Bärbel, geht in Ordnung.
06:43Okay, dann bis um sechs.
06:48Soll ich dir das Leben noch ein bisschen schwerer machen?
06:51Versuch's doch.
06:53Warum beschränken Sie sich auf Blinde?
06:56Warum kein Garten für Gehörlose?
06:58Keine Anlage für Rollstuhlfahrer?
07:02Keine Organisation.
07:04Man kann nicht den Anspruch vertreten,
07:07für alle benachteiligten Gruppen einzustehen.
07:10Wir haben es uns zum Ziel gesetzt...
07:13Also ich meine...
07:15Wir wollen den blinden Menschen,
07:18die so stark auf fremde Hilfe angewiesen sind.
07:23Guten Tag.
07:25Störe ich?
07:25Überhaupt nicht.
07:26Kommen Sie rein.
07:27Ich spiele gerade den Advocatus Diaboli.
07:30Ein ziemlich schwieriges Exemplar,
07:32wenn ich das so sagen darf.
07:33Wir machen gerade ein Planspiel.
07:36Danke.
07:37Frau Wellinghoff meets Industry.
07:41Ich bin noch harmlos.
07:43Es ist doch so,
07:43die Vertreter der Industrie,
07:45die zu dieser Messe kommen,
07:46tun das schließlich nicht aus Menschlichkeit.
07:48Sie wollen etwas für ihr Geld.
07:50Ein besseres Image, positive PR.
07:52Ein reines Gewissen.
07:53Das auch.
07:55Diese Messe ist nicht anders als jeder andere.
07:57Nur, dass keine Autos ausgestellt werden
07:59und keine Baumaschinen,
08:00sondern Projekte.
08:02Und jeder schaut,
08:04dass er ein Produkt bekommt,
08:05aus dem er den größten Nutzen ziehen kann.
08:08Und mein Mann ist der Meinung,
08:10dass ich als Vorbereitung
08:12mit den Haien schwimmen sollte.
08:14Zumindest mit einem.
08:16Und was für einem.
08:18Wo waren die stehen geblieben?
08:20Bei der Frage,
08:21warum es gerade Blinde sein müssen.
08:27Hier steht nichts drin,
08:28was mir in diesem
08:29konkreten Fall helfen könnte.
08:31Soll das ein Vorwurf sein?
08:32Nein, natürlich nicht.
08:34Ich bin dir sehr dankbar,
08:35dass du dich darum gekümmert hast.
08:36Aber ich brauche einfach mehr Argumente.
08:40Diese Zahlen und Statistiken,
08:42die helfen mir nicht wirklich.
08:43Du kannst es natürlich gerne
08:44selber noch mal überarbeiten,
08:46wenn es dir nicht gefällt.
08:47Ich jedenfalls
08:49habe mein Bestes gegeben.
08:51Lieber,
08:55ich bin mir immer bereit.
09:01Ich bin mir im
09:17wo es mir schon
09:17ist.
09:34Auch Hunger?
09:35Was?
09:37Schläfst du neuerdings im Stehen?
09:39Nein, ich...
09:40Obst für Judith.
09:43Aha.
09:45Ich brauche zumindest irgendetwas zwischen die Zähne.
09:50Beten wir, dass Bärbel es nicht merkt.
09:56Du und Judith, ihr lasst euch heute ja gar nicht blicken.
10:00Nein, Judith, geht's nicht so gut heute.
10:03Sie hat heute Morgen...
10:04Gekotzt?
10:05Ja, so kann man's auch ausdrücken.
10:09Andererseits stelle ich's mir ganz schön vor.
10:10So einen dicken Bauch haben und alle schauen sie dich an und fühlen mit dir und verwöhnen dich.
10:18Du wirst doch auch ohne Schwangerschaft verwöhnt.
10:23Man kann gar nicht genug verwöhnt werden.
10:27Ist was?
10:29Oliver!
10:30Was soll sein?
10:33Du hast grad so geguckt, als hättest du einen Gespenst gesehen.
10:36Du meinst Georg?
10:38Sehr witzig.
10:40Judith muss dich schon sehr lieben, dass sie deinen Humor erträgt.
10:45Ich hoffe, dass ich auch einmal jemanden finde, den ich so lieben kann und der mich liebt.
10:53So wie es bei euch beiden ist.
10:56Ja, den richtigen zu finden, das ist der erste Schritt.
10:59Und dann ist es Arbeit.
11:03An einer Beziehung muss man immer arbeiten.
11:09Dann mach ich dich zum Onkel.
11:11Ein Mädchen und ein Junge.
11:13Wie wär das?
11:14Gott, mir reicht erst mal ein Kind.
11:16Dann sehen wir weiter.
11:17Ich meine ja auch nicht sofort, erst so in 10, 20 Jahren.
11:29Oliver!
11:32Vergiss dein Obst nicht.
11:42Alles in Ordnung?
11:44Naja, ist schon ein bisschen komisch.
11:47Ich bin auch gar nicht lange hier und schon verlasse ich wieder alles.
11:50Nicht alles.
11:53Ich komm doch mit.
11:55Das hab ich nicht vergessen.
11:57Ich tu das auch für mich.
11:59Wenn wir zusammen sind, dann fühle ich mich zu Hause.
12:02Überall.
12:04Aber Kathi.
12:07Die kommt schon ohne uns, klar.
12:09Die braucht andere Menschen nicht so sehr.
12:12Und Oliver.
12:16Für ihn ist es nicht so hart, wie es sich vielleicht anhört.
12:20Er bleibt nicht allein.
12:23Bereust du es, ihm begegnet zu sein?
12:25Nein.
12:26Auch jetzt nicht?
12:29Nein.
12:30Ich bereue keine Minute, die ich mit ihm zusammen war.
12:32Auch jetzt nicht.
12:34Mit ihm war ich lebendig.
12:37Das bist du auch ohne ihn.
12:41Ich hätte nur gern mehr Zeit mit ihm gehabt.
12:44Mit ihm zusammen wäre ich glücklich geworden.
12:47Man kriegt nicht immer alles, was man will.
12:51Soll das jetzt ein Trost sein?
12:54Vielleicht.
13:02Hey.
13:04Na?
13:05Was machst du?
13:06Das siehst du doch.
13:07Ich esse Kuchen.
13:08Wie geht's deiner Freundin?
13:10Helga?
13:12Mann.
13:13Das war ja echt eine krasse Nummer.
13:15Die hat mir die Brosche von ihrem Ex-Freund geschenkt.
13:18Hallo?
13:19Und mit was für einem Scheiß, die mich vollgelabert hat?
13:21Bitte sprich nicht so abfällig über sie, ja?
13:24Ich wollte dich nicht...
13:25Also du hast ja wohl überhaupt keine Ahnung, ja?
13:28Helga ist ein sehr lieber Mensch und eine richtig tolle Frau.
13:31Du siehst nur ihr Make-up und ihr Outfit und denkst dir, oh, die ist aber schräg.
13:35Naja, sie ist schon ziemlich...
13:36Hättest du nur ein bisschen genauer hingeschaut, dann hättest du gesehen, wie sensibel sie ist.
13:40Mann.
13:41Die hat ein richtig großes Herz.
13:42Ich hab ja nie behauptet, dass sie...
13:44Ja, das kotzt mich so an.
13:47Du siehst nur die Fassade.
13:49Du siehst, sie tanzt, sie ist laut und denkst dir, die hat nichts in der Birne.
13:52Aber so ist es nicht, mein Lieber.
13:54Sie ist nämlich sehr klug und macht richtig tolle Sachen.
13:57Ich hatte einfach nicht genug Zeit für richtig...
13:59Du glaubst wohl, du bist was Besseres als sie, was?
14:01Da täuscht du dich aber gründlich, mein Lieber.
14:03Denise, jetzt komm mal wieder runter.
14:04Mann, du bist so blind.
14:06Du hättest ihr großes Herz doch nicht mal gesehen, wenn sie es mit dem Tablett reingetragen hätte.
14:11Helga schreit doch förmlich nach Liebe.
14:12Sie ist sehr sensibel.
14:13Auf sensibel wäre ich jetzt nicht gleich gekommen.
14:16Oh Mann, du machst mich so traurig, Eddie.
14:19Du bist so ein richtig armer Mensch.
14:21Weil ich sie nicht gleich heiraten wollte.
14:23Typen wie du werden niemals ihre große Liebe finden.
14:25Du wirst ewig einsam und alleine bleiben.
14:33Ich find trotzdem, dass Helga nicht zu mir passt.
14:46Bedrückt dich in letzter Zeit etwas?
14:48Wie kommst du darauf?
14:50Du rührst ewig deinen Tee um.
14:52Der Zucker durfte sich längst aufgelöst haben.
14:56Ich hab nur gerade darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird, wenn das Kind erst mal da ist.
15:01Du wirst deine Frau oft in den Arm nehmen, sehr müde sein und furchtbar stolz.
15:08Klingt einfach.
15:10Ist es auch.
15:11Ach, ich weiß nicht.
15:13Wenn das Kind erst mal da ist, dann wirst du schon wissen, was zu tun ist.
15:17Wie war es denn bei dir?
15:20Als du geboren wurdest, war die Bank gerade in einer kritischen Phase und ich hatte jede Menge um die Ohren.
15:29Warst du eigentlich bei meiner Geburt dabei?
15:31Damals war es noch nicht üblich, dass die Männer mit in den Kreißsaal kamen.
15:36Ich saß in endlosen Besprechungen, ein schlechter Vorschlag jagte den anderen.
15:40Und dann kam plötzlich der Anruf, dass du gesund auf die Welt gekommen bist.
15:46Ich bin sofort ins Krankenhaus gefahren.
15:49Und als ich dann vor dir stand und dich das erste Mal im Arm hielt, da waren mir plötzlich die
15:56Bankprobleme von einer Sekunde auf die andere vollkommen egal.
16:03Na ja, ich war ja auch schon die Nummer zwei.
16:05Wie war es denn bei der Nummer eins?
16:07Bei Pascal?
16:10Das waren noch andere Zeiten.
16:12Und ich war noch ein bisschen jünger.
16:15Warum hast du deine erste Frau eigentlich verlassen?
16:21Ich habe Konstanze nicht verlassen, weil ich mich in deine Mutter verliebt habe.
16:25Vielmehr habe ich mich in deine Mutter verliebt, weil es mit Konstanze nicht mehr ging.
16:29Wie meinst du das?
16:32Konstanze und ich, wir haben uns gegenseitig nur unglücklich gemacht.
16:39Trotzdem hatte ich Angst, sie zu verlassen.
16:43Ich dachte zuerst, wenn ich mich entscheide, verliere ich alles.
16:52Erst später habe ich verstanden, dass ich alles verliere, wenn ich mich nicht entscheide.
16:58Aber wie gesagt, ich war jung und dumm.
17:04Und bei Mutter?
17:06Was meinst du?
17:08Na ja, es war doch sicher auch nicht immer leicht.
17:12Ist es immer noch nicht.
17:15Natürlich gibt es Probleme, wenn man so lange zusammen ist.
17:19Aber die Liebe zu unseren Kindern, zu dir, zu deiner Schwester,
17:24die hat uns stark gemacht.
17:29Man muss manchmal Kompromisse schließen.
17:33Und wie weit dürfen diese Kompromisse gehen?
17:36So weit wie nötig.
17:39Und wenn man nicht auf andere Frauen verzichten kann?
17:45Manche Kompromisse sind eben schmerzhaft.
17:49Übrigens, für beide Seiten.
17:53Warum hast du Konstant zu verlassen und Mutter nicht?
17:56Ich denke, weil ich weiser geworden bin.
18:08Weißt du was?
18:10Nee.
18:13Hast du mir noch nie erzählt, wie du Mutter kennengelernt hast?
18:17Du hast mich noch nie danach gefragt.
18:20Okay.
18:22Dann frage ich dich jetzt.
18:25Warum willst du das gerade jetzt wissen?
18:28Ach, es ist...
18:32Denise hat mich vorhin ziemlich fertig gemacht.
18:35Das wird sie sicher nicht aus äiterem Himmel getan haben.
18:38Hat mich nur nach ihrer Freundin Helga erkundigt.
18:42Ja, und?
18:45Irgendwie scheint Denise das in den falschen Hals gekriegt zu haben.
18:52Frau Wellinghoff.
18:54Ja?
18:54Ich muss Ihnen noch was sagen.
18:56Schießen Sie los.
18:58Eigentlich hätte ich es Ihnen schon längst sagen sollen,
18:59aber ich wollte Ihnen nicht die Laune verderben.
19:02Jetzt reden Sie nicht um den heißen Brei.
19:04Sagen Sie, was los ist.
19:05Ich kann nicht mit Ihnen zur Messe fahren.
19:08Warum nicht?
19:10Bianca hatte diese fixe Idee.
19:12Sie möchte näher an ihre Universität ziehen.
19:14Und jetzt kann sie praktisch von heute auf morgen umziehen.
19:17Das kommt aber sehr plötzlich.
19:19Ja, das finde ich auch.
19:20Aber sie hat es sich nur mal in den Kopf gesetzt.
19:22Komisch.
19:24Bei Ihrem Abschied hat sie gar nichts davon erwähnt.
19:27Bianca ist gerade in einer etwas schwierigen Phase.
19:31Ich muss mich jetzt einfach um sie kümmern.
19:33Sie braucht mich dringend.
19:35Schade.
19:43Also.
19:45Wie hast du denn mit der Mutter kennengelernt?
19:49Das ist eine lange Geschichte.
19:51Ich habe Zeit.
19:54Wo hast du sie zum ersten Mal gesehen?
20:01Auf eine Hochzeit.
20:05Und so ein alter Mann.
20:07Ich glaube, der Großonkel der Braut hat
20:10eine furchtbar lange Rede gehalten.
20:12Und dann?
20:15Ich denke, du hast Zeit.
20:18Ich bin ja schon ruhig.
20:21Deine Mutter hat zu mir rüber geschaut
20:23und die Augen verdreht.
20:27Und dann haben wir uns die ganze Zeit mit unseren Blicken unterhalten.
20:32Wie romantisch.
20:36Was hat dir spontan am besten an ihr gefallen?
20:40Am ersten Abend?
20:41Mhm.
20:42Alles.
20:43Wir haben zusammen getanzt.
20:46Ich habe sie an den Hüften festgehalten
20:47und durch den Saal geschwungen,
20:49bis mir fast das Herz stehen geblieben ist.
20:51Du hast getanzt.
20:52Ja, ziemlich gut sogar.
20:54Ich war ein begehrter Tänzer.
20:56Das gibt's ja nicht.
20:59Das wird dich sicherlich überraschen,
21:01aber ich war auch mal jung.
21:03Ach nee, das hätte ich jetzt nicht gedacht.
21:06Sie war schon eine tolle Frau.
21:12Ich muss dir sehr wehgetan haben, als sie gegangen ist.
21:17Ich bereue es trotzdem nicht,
21:19sie geheiratet zu haben.
21:20Vielleicht wärst du mit einer anderen Frau
21:25glücklicher geworden?
21:26Ich war glücklich.
21:28Bis kurz vor dem Ende war ich jeden Morgen froh,
21:31aufzuwachen und sie neben mir liegen zu sehen.
21:35Und ohne sie
21:37hat es dich nicht gegeben.
21:41Das ist ein Argument.
21:43Ein gewichtiges.
21:45Was ich bereue, ist,
21:47dass ich ihre Liebe irgendwann
21:48für selbstverständlich genommen habe.
21:52Ich habe versäumt, ihr zu zeigen,
21:54wie sehr ich sie brauche.
21:57Ich habe gedacht, es reicht,
22:00wenn ich sie gut behandle.
22:02Aber es hat nicht gereicht.
22:06Ich fürchte,
22:09sie ist an meiner Seite
22:10vollkommen vereinsamt.
22:13Und ich habe sie nicht mal gemerkt.
22:18Eines Tages kam ich dann nach Hause
22:19und sie war fort.
22:21Anfangs habe ich mir mal vorgestellt,
22:23dass sie verreist ist.
22:27Bis mir dann klar wurde,
22:28dass sie nicht mehr wiederkommt.
22:32Ich hätte dir das gerne erspart.
22:34Sie sicherlich auch.
22:37Aber sie muss sehr verzweifelt gewesen sein.
22:41Es hat lange gedauert,
22:43bis ich das verstanden habe.
22:46Irgendwann habe ich mich daran gewöhnt,
22:48uns sie nur am Wochenende zu sehen.
22:51Bis sie dann mit ihrem neuen Mann
22:52nach Australien gegangen ist.
23:02Wenn sie morgen vor der Tür stehen würde,
23:05würdest du sie wieder zurücknehmen?
23:10Das wird nicht passieren.
23:13Deshalb gibt es auch keinen Grund,
23:15darüber nachzudenken.
23:23Schon ganz schön traurig.
23:26Ja, das ist es.
23:27Ja, das ist es.
24:01Hallo, mein Schatz.
24:03Hallo.
24:04Was machst du?
24:07Ach, ich denke nach.
24:11Und worüber?
24:13Nichts Spezielles.
24:16Habe ich dich beunruhigt
24:18mit meiner Frage vorhin?
24:21Nein.
24:24Mach dir keine Sorgen,
24:26es war richtig.
24:28Ich musste einfach wissen,
24:29wie du wirklich zu unserem Kind stehst.
24:32Mhm.
24:34Jetzt weißt du es.
24:56Hey.
24:59Hey.
25:01Machst du gerade Pause?
25:02Sieht so aus.
25:04Ich wollte eine Runde schwimmen.
25:06Ist das Wasser nicht zu kalt?
25:08Hey, das härtet mich nur ab.
25:09Wenn man nur schnell genug schwimmt,
25:11dann wird einem auch warm.
25:13Na dann,
25:14runter mit den Klamotten.
25:24was ist denn los?
25:27Schiss vom Wasser gekriegt?
25:29Nee, nee, das Wasser ist nicht das Problem.
25:32Keine Panik,
25:33ich schau dir schon nichts ab.
25:36Ich dachte,
25:37ich wäre allein hier draußen.
25:39Na und?
25:41Ich habe keine Badehose an.
25:45Ach so.
25:51Zieh dich bloß wieder an.
26:13Machst du noch lange?
26:14Noch eine Weile.
26:17Dann lasse ich dich mal allein.
26:19Ich komme,
26:20sobald die Transaktion durch ist.
26:22Viel Erfolg.
26:24Was ist das denn?
26:25Was?
26:28Oliver,
26:28du sollst mich doch nicht dauernd so verwöhnen.
26:31Die sind wunderschön.
26:33Du bist ein Schatz.
26:36Die sind für eine wunderschöne Frau.
26:38Jetzt reicht es aber mit den Komplimenten.
26:41Ich dachte,
26:41man kann nie genug davon kriegen.
26:43Von Schmuck auch nicht.
26:47Du bist ganz schön gierig.
26:49Ich hatte nicht mal Zeit,
26:51sie einzupacken.
26:52Na?
26:53Wie sehen sie aus?
26:56Die sind toll.
26:59Weißt du was?
27:01Wieso?
27:03Du bist so
27:04reserviert.
27:07Bist du mir böse?
27:09Warum sollte ich?
27:12Weil ich dir deine Überraschung
27:13vermasselt habe?
27:15So schnell werde ich nicht böse.
27:25Hey.
27:27Hey.
27:34Danke für die Ohrringe,
27:36mein Geliebter.
27:40Mein Oliver.
27:41Papa.
27:45Küsch mich.
28:06Na, Sie haben wohl noch nie eine Frau beim Schminken gesehen, was?
28:12Wo soll es denn hingehen?
28:13Ich bin verabredet im Fischwaffern.
28:17Sie haben doch nicht etwa einen heimlichen Verehrer?
28:20Würde Sie das stören?
28:22Sie sind erwachsen. Sie können tun, was Sie für richtig halten.
28:26Oh, wie großzügig verdienen.
28:28So bin ich eben.
28:31Und? Wie sehe ich aus?
28:34Großartig wie immer.
28:38Dankeschön.
28:40Um Sie zu beruhigen, ich treffe mich mit Bianca. Ein Abschiedsessen.
28:45Ich war nicht beunruhigt.
28:47Wünschen Sie mir trotzdem einen schönen Abend?
28:49Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Grüßen Sie Bianca.
28:52Und lassen Sie sie nicht weg, ohne Ihre neue Adresse zu haben.
28:55Mach ich.
28:57Am liebsten würde ich Sie gar nicht gehen lassen.
29:00Man muss im Leben lernen, loszulassen.
29:02Sie sind ja ein richtiger Philosoph.
29:05Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich das kapiert habe.
29:08Ja, das kann ich mir vorstellen.
29:11Tschüss.
29:12Tschüss.
29:15Ach ja.
29:17Über 20 Jahre.
29:20Was meinst du?
29:22Ich habe gerade daran gedacht, dass ich die schon seit 20 Jahren kenne.
29:26Stell dir das mal vor.
29:2820 Jahre, das ist...
29:30Ein Fünfteljahrhundert.
29:31Eine Ewigkeit.
29:35Weißt du noch?
29:36Wie wir uns als Kinder immer in St. Moritz getroffen haben?
29:40In Grands.
29:41Gott.
29:42Vater hat das immer unser Hütchen genannt.
29:47Weißt du noch?
29:48Uns haben Sie immer für Bruder und Schwester gehalten.
29:49Stimmt.
29:51Der alte Concierge.
29:54Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass wir ein Paar werden,
29:56ich hätte ihn ausgelacht.
29:58Was?
29:59Fandst du mich nicht schon immer toll?
30:02Geht so?
30:06Tja.
30:08Und dann kam ich nach Jahren aus Brasilien zurück
30:10und habe dich mit ganz anderen Augen gesehen.
30:18Mit wunderschönen Augen.
30:30Am liebsten würde ich so den ganzen Tag mit dir verbringen.
30:34Leider muss ich noch was tun.
30:38Aber du musst doch nicht sofort damit anfangen.
30:42Ein paar Minuten habe ich noch.
30:45Dann sollten wir die nutzen.
30:51Warum bist du eigentlich Gärtner geworden?
30:54Wo kommst du jetzt darauf?
30:57Einfach so?
30:59Naja, mein Vater war ja eine ganze Weile bei euch Gärtner.
31:03Das ist doch kein Grund.
31:05Papa ist Banker.
31:06Das werde ich garantiert nicht.
31:08Und?
31:09Was willst du machen?
31:12Ich weiß nicht.
31:16Abi, dann studieren.
31:20Mal sehen.
31:22Aber dein Bruder ist Banker geworden.
31:25Stimmt allerdings.
31:29Mein Vater hat mich oft hierher mitgenommen.
31:31Ich habe dann immer zwischen den Kirschbäumen gespielt.
31:34Das hat mir mal gut gefallen.
31:36Mit Pflanzen fühle ich mich wohl.
31:39Die Schule hat mich weniger interessiert.
31:44Wie geht es deinem Vater eigentlich?
31:46Nach seinem Schlaganfall hat er immer noch Probleme mit der rechten Seite.
31:49Alles geht jetzt sehr langsam.
31:51Aber das hält ihn nicht auf, hinterm Haus Blumen zu züchten.
31:55Meine Mutter kriegt jeden zweiten Tag einen frischen Strauß.
31:58Romantisch.
32:02Und du?
32:03Was willst du machen?
32:06Na ja, eine Weile lang bleibe ich sicher noch hier.
32:08Aber irgendwann will ich schon mal was eigenes machen.
32:11Vielleicht mache ich eine Gärtnerei auf.
32:16Was ist denn?
32:19Irgendwie fände ich es schade, wenn du nicht mehr hier arbeitest.
32:23Ich irgendwie auch.
32:26Es tut mir schrecklich leid, aber ich werde es heute Abend einfach nicht schaffen.
32:29Wir haben uns doch aber noch gar nicht richtig verabschiedet.
32:32Ich weiß.
32:33Und ich hätte euch so gerne zum Bahnhof gebracht, aber meine Chefin lässt mich heute einfach nicht früher gehen.
32:38Sie fährt auf eine Messe und da gibt es noch so schrecklich viel vorzubereiten.
32:42Es ist aber schade.
32:44Ich habe alles versucht.
32:46Aber ich komme euch so schnell wie möglich besuchen, ja?
32:48Da bin ich sicher.
32:51Spätestens zur Einweihungsparty.
32:53Ich wünsche euch eine gute Reise und einen ganz tollen Start.
32:56Und grüß Bianca ganz lieb von mir.
32:58Das mache ich.
33:08Ich verstehe immer noch nicht, warum du so Hals über Kopf die Stadt verlässt.
33:11Man könnte glauben, du bist da verflucht.
33:13Vielleicht ist da auch was dran.
33:14Wenn ich gewusst hätte, dass ihr kommt, hätte ich mich richtig ins Zeug gelegt.
33:17Aber so gibt es nur unsere reguläre Tageskarte.
33:20Bitte sehr.
33:21Ich mache gar nichts.
33:21Ich habe eh nicht viel gemacht.
33:23Jetzt machen wir keine Staatsaffäre draus.
33:25Bring uns was Leckeres und unterhalte dich mit uns.
33:27Wusstest du, dass Bianca wegzieht?
33:31Matthias hat es mir erzählt, ja.
33:34Es ist einfach viel besser, wenn ich in die Nähe von meinem Professor ziehe.
33:38Allein die Infrastruktur und die Bibliothek zum Beispiel.
33:41Na ja, und dann hoffe ich natürlich, dass ich eine Arbeitsgruppe finde,
33:43die sich mit derselben Materie beschäftigt.
33:45Na ja, trotzdem.
33:48Oh Mann, ihr zieht nicht solche Gesichter.
33:50Ich bin ja nicht aus der Welt.
33:52Wo wirst du denn wohnen?
33:54Ähm, die ersten paar Tage können wir bei einer Freundin von meiner Oma wohnen
33:57und dann müssen wir mal gucken.
33:58Du musst mir unbedingt die Adresse aufschreiben.
34:00Ich habe es Georg versprochen.
34:01Ich habe sie jetzt nicht dabei.
34:02Sobald ich da bin, rufe ich an.
34:04Ich werde euch vermissen.
34:06Wenn du dich alleine fühlst, greif einfach zum Telefon und ruf an.
34:09Mich auch.
34:10Bei uns ist immer ein Platz für dich.
34:12Und dein Bett ist auch immer frei.
34:13Soll ich gleich heulen?
34:15Wozu hat man denn Freundinnen?
34:19Warst du schon mal verliebt?
34:21Ich meine vor Denise.
34:23Ich war gar nicht richtig verliebt in Denise.
34:26Sondern?
34:27Ich mag sie einfach.
34:29Ach so nennt man das heute.
34:31In der Schule war ich mal richtig verknallt.
34:34In Svenja.
34:37Und was war so toll an deiner Svenja?
34:40Sie hatte blonde, lange Haare und einen wunderschönen Mund.
34:48Wie lange wart ihr zusammen?
34:50Nicht lang.
34:53Warum ist es auseinandergegangen?
34:55Sie ist mit ihren Eltern nach Hamburg gezogen.
34:58Und da habt ihr euch nicht mehr gesehen?
35:00Ja, noch ein, zwei Mal.
35:01Aber sie hatte dann neue Freunde und irgendwann hatten wir uns dann einfach nichts mehr zu sagen.
35:07Hat das sehr weh?
35:09Schon.
35:10Aber wir waren auch echt zu jung.
35:12Sechzehn.
35:14Das ist nicht jünger als ich.
35:16Das sag ich ja.
35:17Sehr jung.
35:19Oha.
35:19Blöd.
35:26Du Sven.
35:27Hm?
35:28Was ist?
35:30Mir ist kalt.
35:33Warte.
35:43Danke.
35:45Und du?
35:46Ach, mir ist eigentlich immer warm.
35:50Jetzt fehlt nur noch ein romantischer Sonnenuntergang.
35:54Und dann?
35:58Dann müsstest du mich küssen.
36:03Kriegst mich aber nicht.
36:05Das werden wir ja sehen.
36:07Du hast keine Chance.
36:09Was wird sich ja zeigen?
36:13Und was machen wir jetzt?
36:16Ein Milchshank trinken.
36:19Ein Milchshank trinken.
36:29Geht es weiter mit eurem Messekonzept?
36:31Mittlerweile bin ich ziemlich zufrieden.
36:33Das wurde aber auch Zeit.
36:35Morgen beginnt ja schon die Messe.
36:37Das gibt's doch nicht.
36:39Dann bist du ja gar nicht für den Empfang des Bankenverbands da.
36:42Ach, da war ich doch schon hundertmal.
36:44Eben.
36:44Deswegen hab ich auch längst für uns beide zugesagt.
36:47Wann denn?
36:48Schon vor ein paar Wochen.
36:49Dann hättest du mir früher Bescheid sagen können.
36:51Aber es war doch klar, dass wir da gemeinsam hinfahren.
36:53Für dich war das klar.
36:54Nicht aber für mich.
36:56Es tut mir leid.
36:57Diesmal wirst du alleine hingehen müssen.
36:59Ich kann auf die Messe nicht verzichten.
37:01So viele potenzielle Sponsoren krieg ich nie wieder vor die Flinte.
37:04Ich kann doch nicht ohne Begleitung hingehen.
37:06Es tut mir leid, Alexander.
37:07Kannst du deine Reise nicht um ein paar Tage verschieben?
37:10Ich kann doch die Messe nicht verschieben.
37:12Das darf doch nicht wahr sein.
37:14Da bittet man dich ein einziges Mal um etwas.
37:15Dann sagst du mir das nächste Mal eben eher Bescheid.
37:18Und dann begleite ich dich sehr gerne.
37:20Das hilft mir im Moment leider überhaupt nicht.
38:04Willst du dich nicht setzen?
38:07Du bist so unruhig.
38:10Ich komme gleich.
38:11Setz dich zu mir.
38:25Geht's dir gut?
38:28Ja.
38:30Und dir?
38:34Schöne Musik.
38:37Ein toller Mann an meiner Seite.
38:40Abende wie dieser dürften niemals enden.
38:44Wir haben noch so viele solche Abende vor uns.
38:50Leider muss ich noch mal ins Büro.
38:52Jetzt noch?
38:54Bei dem Regen?
38:55Ja, ich habe ein paar wichtige Unterlagen vergessen, auf die ich unbedingt noch einen Blick werfen muss.
39:01Werd mir aber nicht zum Urkoholik.
39:04Keine Angst.
39:07Ich lese noch ein bisschen.
39:09Du brauchst aber nicht auf mich zu warten.
39:12Mach ich doch gern.
39:16Fahr vorsichtig.
39:17Ich war immer vorsichtig.
39:20Ich liebe sie.
39:30Bis später, mein Schatz.
39:42Weißt du, was ich früher mal bei Regen gedacht habe?
39:44Was denn?
39:44Dass die Regentropfen Abschiedstränen sind.
39:47Oder Freudentränen, weil etwas Neues beginnt.
39:51Wir müssen noch auf Mallorca anrufen, damit Heiko unsere neue Adresse bekommt.
39:54Das machen wir, wenn wir bei meiner Freundin Elli sind.
39:56Hast du alles?
39:58Meine Tasche habe ich und die Koffer, die uns Kathi hinterher schicken soll, habe ich in deinem Zimmer deponiert.
40:02Und du?
40:03Ich bin stark klar.
40:06Na dann.
40:10Tschüss, Küche.
40:12Tschüss, Wohnzimmer.
40:15Na, wenn Kathi schon nicht da ist, um uns zu verabschieden, dann muss ich doch wenigstens der Wohnung auf Wiedersehen
40:19sagen.
40:22Tschüss.
40:31Jetzt habe ich schon wieder ein Kapitel in meinem Leben abgeschlossen.
40:35Und wieder war es eine schmerzhafte Erfahrung.
40:38Vielleicht musste es so kommen.
40:41Vielleicht taug ich nicht zum Glücklichsein.
40:44Vielleicht nur zum Abschied nehmen.
40:48Tschüss.
40:51Tschüss.
40:55Tschüss.
41:05Ja, komm!
41:21Bitte fahren nicht.
41:38Ich kann ohne dich nicht leben.
41:46Willst du wirklich, dass wir uns nie wieder anlachen?
41:50Nein.
41:51Heute Abend gibt es Tristan und Isolde in der Oper.
41:53Ich habe zwei Karten.
41:54Oh Gott.
41:55Vier Stunden zusehen, wie zwei Hysteriker nicht voneinander lassen können.
41:59Ich habe es nicht geschafft, Bianca gehen zu lassen.
42:02Nur ansehen.
42:04Niemals berühren.
42:15Untertitelung des ZDF für funk, 2017
42:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017