Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:07Musik
00:32Grüß dich.
00:34Na, was taugst du denn da mit dem ganzen Werkzeug?
00:37Ist das eine neue Sportart oder du wirst Schatz suchen?
00:42Ah!
00:44Ah!
01:22Konzentration auf die drei Wies.
01:24Wer ruft an?
01:26Was ist passiert?
01:27Von wo ruft an?
01:29Alles andere ist zweitrangig.
01:30Weil er vom Lehrgang zurück ist, hat er mit seinen drei Wies.
01:34Hat, hat, hat, gute Gelegenheit.
01:39Büro Stockel, Gerd Achtziger.
01:41Grüß Gott.
01:42Wer?
01:43Gerd Achtziger.
01:44Mit wem spreche ich denn, bitte?
01:46Hermann Sauter.
01:47Ja, Herr Sauter.
01:48Was ist passiert?
01:50Also, ich habe da jetzt einen Unfall gesehen, aber wahrscheinlich, könnte auch ein Mord gewesen sein.
01:59Ja, was denn?
02:01Also, wo befinden Sie sich denn überhaupt?
02:03Also, ich bin im, äh, äh, äh, äh, fix, halleluja, das fällt mir jetzt nicht ein.
02:10Bitte?
02:11Sie werden doch wissen, wo Sie sind.
02:13Nein, das weiß ich jetzt nicht.
02:15Das könnte von dem Schlag kommen.
02:16Was, was für ein Schlag?
02:18Ich glaube, ich bin abgestürzt, oder, auf jeden Fall.
02:22Man schädelt der Brut, als ob mir ein Loster geräumt hätte.
02:26Nein, so kommen wir nicht weiter jetzt.
02:27Beschreiben Sie doch bitte erstmal den Ort, wo Sie sich befinden.
02:30Äh, das ist eine Brücke mit einem Holzkländer.
02:34Der Fluss, der, der hat so Klippen, also Stufen, da könnte man...
02:41Warten.
02:44Die Gemeininger Brücke.
02:46Sagen Sie, wir sind gleich da.
02:48Ja.
02:49Äh, Herr Salter, die Kollegen sind gleich da hin.
02:52Hallo.
02:53Hallo.
02:55Tja, aufgelegt.
02:56Na, wie Sie gesehen haben,
02:58der Stockl ist natürlich eine, äh, flexible Handhabung der 3Ws wichtig.
03:04Jetzt schauen Sie doch nicht so sieben gescheit.
03:07Wo ist denn, wo habt Sie, Herr Lindt?
03:09Äh, äh, dem Herrn Lindt, dem geht's momentan nicht so gut.
03:12Aber doch nicht wegen dieser Frau.
03:14Ja, sie hat ihm den Laufpass gegeben und jetzt ist er extrem schlecht drauf.
03:22Keinen Appetit, hm?
03:24Ne, nicht wirklich.
03:26Vielleicht ein Espresso?
03:28Danke.
03:29Du, Christian.
03:30Andere Mütter, meine schöne Töchter.
03:32Morgen, meine Damen.
03:33Servus, Marie.
03:34Hallo, Herr Lindt.
03:36Äh, Joe, ich hätte mal wieder was zum Aufhängen.
03:38Ja, fertig.
03:40Ups.
03:58Ähm, hängt schief.
04:01Das Bild oder mein Hintern?
04:03Also, der Hintern ist eigentlich ganz okay.
04:09Kann ich Ihnen helfen?
04:11Oh, das wäre aber nett.
04:16Bürgerliches Trauerspielen.
04:18Das ist wohl gerade nichts für Sie, hm?
04:21Lassen Sie uns heute mal was zusammen essen.
04:24Was meinen Sie?
04:24Heute Mittag vielleicht?
04:25Das wäre doch nett.
04:27Gegen eins?
04:28Mhm.
04:29Ah, Entschuldigung.
04:34Was gibt's?
04:35Marie, du musst das Feuer einfahren.
04:37Ich glaube, da kommt ein Gewitter.
04:38Wieso, ich?
04:40Ja, weil ich alle Hände voll zu tun habe, seit der Lindt sein Blues hat.
04:44Alles bleibt bei mir hängen, verstehst du?
04:46Und ich darf's ausbaden.
04:47Ja, bedanke ich beim Lindt.
04:49Du, der ist zufällig gerade hinter mir.
04:52Magst du nicht mit ihm reden?
04:53Nein, sag ihm, wir sind ein gemeiniger Wehr.
04:56Und wenn ihr es nicht schafft, dann treffen wir uns im Büro, gell?
04:59Gitt, die.
05:01Na, unsere schöne Pathologin kennen Sie auch mit Lebenden aus.
05:05Die wurden rührt von einem Schlag her.
05:08Retro-grade Amnesie.
05:09Er muss ins Krankenhaus.
05:10Wenn er muss.
05:12Ja, Herr Sauter.
05:14Dann bin ich wieder mal verdächtig, ne?
05:16Heute nur Zeuge, bitte, ja?
05:18Herr Sauter.
05:20Was waren denn Ihre letzten Erinnerungen?
05:23Nein, die Sitzung vom Alpenverein.
05:28Gestern Nachmittag und dann...
05:30Nein, alles weg, wie ausratiert.
05:33Kann ich mal die Uhr sehen?
05:35Aha.
05:37Da ist ein Schlag stehen geblieben um 8.35.
05:40Wahrscheinlich ist er zu dem Zeitpunkt, wo du da geschlagen waren, oder?
05:42Ja.
05:44Danke.
05:46Machen Sie jetzt nur 30. das Archiv.
05:57So, Frau Dr. Kern, jetzt haben wir die Leiche geborgen.
06:00Die können uns nicht nur zuschauen.
06:01Oh, er war aufgespießt wie so ein Schaschlick.
06:05Aufgespießt, auf was denn?
06:06Ja, da.
06:07Diese Stangen da.
06:08Ich hab's unten reingebaut unter die Brücke bei der schmalen Stelle.
06:12Da wo die Boote halt vorbeifahren müssen.
06:14Wissen Sie, wer der Tote ist?
06:15Keine Ahnung.
06:16Aber ich fahr jetzt einmal der Fluss aufwärts, gell?
06:18Vielleicht find ich ein Sau.
06:20Irgendwann muss ich ja leiser ins Wasser.
06:21Ja, mich ich das mach.
06:30Herr Reischel!
06:32Ah, Herr Mohr!
06:34Petri Heil!
06:35Grüß Sie!
06:38Komm jetzt raus, Sie hätten ein paar Fragen.
06:40Ich kann nicht.
06:42Wieso?
06:43Ja, da ist irgendwo eine Untiefe und ich weiß es immer wo.
06:46Ja, und wollen Sie da übernachten?
06:48Nein, äh...
06:50Ein Freund, der hat mich hierher gebracht und hat zu mir gesagt, später holen wir mich auch wieder raus.
06:55Ist das ein Kajakfahrer?
06:57Ja, wieso?
06:58Der kommt nimmer.
07:01Wieso?
07:02Können wir es raus, du sagst es Ihnen.
07:04Ja, aber...
07:05Erst machen wir es ein Foto.
07:07Ein Foto?
07:09Ja, da im Rucksack ist eine Kamera.
07:10Die digitale.
07:15Ja, so eine Gelegenheit kommt nicht wieder, oder?
07:19So.
07:20Nein.
07:24Moment.
07:26Hab's gleich!
07:27Jetzt aber!
07:32Kompliment, Herr Mohr.
07:33Sie haben Talent zur Fotografie.
07:35Gelernt ist gelernt.
07:37Äh, was ist das mit dem Stefan?
07:40Ist das der Kajakfahrer?
07:41Ja, der Stefan Wachter.
07:43War das ein Freund von Ihnen?
07:44Äh, ist Ihnen irgendwas passiert?
07:46Leider ja.
07:47Der ist tot.
07:50Tot?
07:55Also.
07:57Also.
07:58Der Tote heißt Stefan Wachter.
08:01Und der Reischl war mit ihm vorher unten am Fluss.
08:04Könnte der Reischl den Stefan Wachter nähern?
08:06Na ja, die Wachters, das waren Geschäftsfreunde von ihm.
08:09Der Reischl hat Ihnen immer die Stoffe für die Innenausstattung geliefert.
08:12Weil der Vater vom Stefan, also vom Stefan Wachter, war Bootsbauer.
08:17Segelboote.
08:18Vor fünf Jahren ist er tödlich verunglückt, ein Autounfall.
08:20Und dann ist die Firma eingegangen.
08:23Apropos, wo ist denn der Land?
08:24Der ist in der Pathologie, da holen wir den jetzt ab.
08:27Wie geht's ihm denn?
08:27Ganz gut so weit.
08:28Er hält sich tapfer.
08:31Ja, ich habe ja gleich gesagt, das wird nichts mit der Rolof.
08:34So eine kalte Fuchs, die aus dem hohen Norden.
08:36Na ja, der Lind ist auch wenns rüberhäupt, der Dona.
08:38Der Lind ist ein Sonderfall.
08:40Genauso wie du.
08:47Sehr gut, du hast dich, oder?
08:49Tja, jetzt ist er tot.
08:55Helfen Sie mir bitte?
08:56Ja, ja, freilich.
09:00Grüß Gott, Herr Land.
09:01Hallo.
09:02Die Eisenstangen zersplitterten die Brustwirbel.
09:05Was wahrscheinlich das Rückenmark verletzte, was genau zum Exodus führte, das werde ich erst nach der Obduktion wissen.
09:10Ja, der Mann heißt Stefan Wachter.
09:13Seine Familie wohnt in der besten Gegend von Rosenheim.
09:16Michi ist ja dumm, jetzt sogar die Urb, die in seinem Wagen schon was gefunden haben.
09:20Michi?
09:20Hast du mich verstanden?
09:22Ja.
09:23Ja, ist gut.
09:24Ja, und wir fahren zur Familie Wachter, oder?
09:25Ja, ist recht.
09:27Herr Mohr.
09:29Ja.
09:31Schau.
09:34Trauert er immer noch seiner Kunsthändlerin nach?
09:37Das hat euch vergänglich.
09:40Das brauchen Sie einer Pathologin nicht zu sagen.
09:45So.
09:51Wollen Sie die Nachricht überbringen?
09:53Sie meinen, weil ich eh in der Stimmung bin?
09:55Ich warne so, weil es liegt bei Ihnen.
10:01Ja, bitte.
10:01Mein Name ist Lind, ich bin bei Rosenheim, das ist mein Kollege, Herr Ruffer.
10:05Sie gehören zur Familie?
10:06Nein.
10:07Ich bin der Pfleger von Frau Wachter.
10:09Armin Rosshout.
10:10Ja, mit Frau Wachter würden wir gerne sprechen.
10:12Das geht nicht.
10:13Wieso?
10:14Frau Wachter liegt seit einem Jahr im Koma.
10:15Ja, dann geht's wirklich nicht.
10:17Wir würden uns gerne im Haus umschauen.
10:19Und geht es?
10:20Von mir aus.
10:32Was ist denn passiert?
10:36Hallo?
10:38Guten Tag.
10:39Die Herren sind von der Kliegbrung.
10:42Entschuldigung.
10:43Konrad Wachter.
10:44Lind.
10:46Hallo.
10:47Grüße, Lope.
10:48Sie sind der Bruder von Stefan Wachter.
10:50Sein Stiefbruder.
10:55Ja, gehen da.
11:01Konrad.
11:02Guck mir, es sind wahnsinnig leid.
11:04Was ist denn was?
11:05Die haben es gerade von einem Reichtel erfahren.
11:07Ach, die weiß doch gar nichts.
11:08Wer sind Sie bitte?
11:10Ja, und wer sind Sie?
11:11Walter, das ist die Kripo.
11:13Kommt, Kommissar Linders, mein Kollege, der Herr Hofer.
11:16Grüß Gott.
11:16Walter Bauer.
11:17Ich bin ein Freund von der Familie.
11:19Ich, meine Tochter, Melanie.
11:22Wir wollten eigentlich nur unser Beileid ausdrücken.
11:25Beileid?
11:27Wen?
11:29Der Stefan.
11:30Entschuldigung, was ist mit Stefan?
11:33Ja, es tut uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen,
11:35dass Stefan Wachter im Ordet worden ist.
11:38Was?
11:39Ja.
11:40Aber das ist doch...
11:42Wir haben doch gerade noch...
11:45Das tut doch nicht so scheinheilig, ja?
11:47Kannst du dich eigentlich ins gemachte Nest setzen?
11:49Ich möchte, dass du auf der Stelle dieses Haus verlässt.
11:51Und Scheiß mache ich, ja?
11:52Noch gehört es dir nicht.
11:55Entschuldigung.
11:56Wenn Sie mich brauchen, ich bin auf der Terrasse.
11:59Ich brauche frische Luft.
12:06Herr Reischel, was machen Sie eigentlich hier?
12:10Kondolieren, wie es sich gehört.
12:12Ah, verstehe.
12:13Gut, ich hätte noch ein paar Fragen.
12:14Warten Sie so lange?
12:15Selbstverständlich und immer gern.
12:17Ja, Sie bitte auch.
12:19Zeigen Sie mir das Zimmer, Frau Staffan.
12:20Äh, ja, äh...
12:29Das ist Stefans Zimmer.
12:33Wohnen Sie eigentlich auch hier im Haus?
12:36Nur sporadisch.
12:38Ich habe ein Appartement in der Stadt gegenüber meiner Firma.
12:41Was denn für eine Firma?
12:42Biotech.
12:43Ah, Biotech.
12:48Ist das nicht das Mädchen von eben, die...
12:50Melanie.
12:52Ja.
12:53Die beiden waren bis vor kurzem zusammen.
12:55Ich weiß eigentlich nicht, warum Stefan das Bild noch nicht entsorgt hat.
13:00Wissen Sie, warum es mit den beiden auseinanderging?
13:03Nein, keine Ahnung.
13:06Die Karte Uhr hat noch nichts gefunden im Wagen von Stefan.
13:09Also von mehreren Worte.
13:10Gut, Hemmo, dann schauen Sie sich doch hier ein bisschen um
13:12und Sie zeigen mir inzwischen die anderen Zimmer, ja?
13:17Stefan und ich waren Freunde.
13:20Schulfreunde.
13:23Als ich mit meiner Pflegeausbildung anfing,
13:25haben wir uns ein bisschen aus den Augen verloren.
13:27Und dann wurde Frau Elli krank.
13:31Frau Elli?
13:33Frau Wachter.
13:34Ich nenne sie Frau Elli.
13:36Sie stand von Kind auf.
13:50Woher ist denn hin?
13:52Mir ist schlecht.
13:59Frau Elli hat zwei Söhne.
14:01Stefan und Konrad.
14:03Wobei Konrad bloß ihr Stiefsohn ist.
14:04Er stammt aus der ersten Ehe mit Herrn Wachter.
14:08Und Stefan hat sie mit in die Ehe gebracht.
14:10Also das Ehepaar Wachter hat keine gemeinsamen Kinder gehabt?
14:13Nein.
14:15Und zu Konrad hat sie nie einen Zugang gefunden.
14:17Aber das ist Konrads Schuld, weil er sie von Anfang an abgelehnt hat.
14:19Warum?
14:21Das müssen Sie ihn selber fragen.
14:23Stefan machte sich auch nichts aus dem ganzen Geld.
14:26Wieso auch?
14:28Frau Elli war immer sehr, sehr großzügig.
14:39Er hatte einfach immer ganz andere Sachen im Kopf.
14:42Surfen, La Reunion, Segeln in Neuseeland.
14:48Ah ja.
14:49Das war sein Leben.
14:52Ein großes Fest.
14:59Hatte der Stefan feste Zeiten fürs Kajak gefahren?
15:02Das weiß ich nicht.
15:03Ich...
15:04Wohl gestern.
15:06Wir hatten hier eine kleine Gartenparty.
15:08Also nur im engen Kreis.
15:10Ja, und da hat er gesagt, dass er heute aufs Wasser wollte.
15:12Ja.
15:13Ja.
15:24Aufmachen, bitte.
15:25Ja, Sie machen es heute auf.
15:26Was ist denn nichts?
15:27Ja, einer.
15:29Kabinian.
15:30Hey, Kabinian.
15:31Kannst du mal bitte aufmachen?
15:33Haben sie dich ausgesperrt?
15:34Ja.
15:38Du, die Frau, die dahin kommt, hat weggefahren.
15:42Ja, Kim.
15:43Na ja, gleich.
15:44Okay.
15:49Okay, weißt du schon?
15:51Ja.
15:51Okay, es ist also gut, Kospi, du schnell wo hinfallen.
15:54Was, jetzt?
15:54Ja, es ist depressierend, bittchen.
15:57Das Arbeitszimmer meiner Mutter, solange sie noch die Geschäfte führte.
16:03Wo liegt denn Ihre Mutter?
16:07Neben einem Schlafzimmer.
16:10Haben Sie dafür einen Schlüssel?
16:20Deine Kontrollanrufe kannst du versparen.
16:22Ja, ich wollte nur sicher gehen, dass du nicht wieder im Stadtrat sitzt.
16:25Ich bin auf dem Hof.
16:27Dann ist recht.
16:28Dann kannst du gleich mit der Heimarbeit anfangen.
16:31Bin schon lange dabei.
16:32Brav, Schwesterlein.
16:34Also, Pirti.
16:37Schick dir heute ein bisschen.
16:39Alles mit der Ruhe.
16:42Da.
16:43Jetzt waren die alle weg.
16:44Hauen einfach ab.
16:45So, schau her.
16:48Also, der Konrad Wachter hat keinen Schlüssel für den Tresor.
16:51Der Herr Ross haupt auch nicht.
16:52Und er weiß auch nicht, wo die Frau Wachter den aufbewahrt.
16:53Aber vielleicht hat er der Stefan einen gehabt.
16:55Mhm.
16:57Ja, gut.
16:57Dann kümmere ich mich jetzt um die Familie Bauer.
16:59Du fährst ins Präsidium und schaust bei den Sachen vom Stefan nach.
17:02Ich bin gerade fertig mit seinem Zimmer.
17:04Das kann ich doch machen.
17:05Na, bitte.
17:05Also.
17:07Ja, und nimm den Konrad Wachter mit.
17:08Ich habe noch ein paar Fragen an den.
17:10So.
17:11Und wenn du nichts findest, dann soll ich die KTU-Linzessor aufmachen.
17:14Ja.
17:15Ja, ich gehe dann.
17:16Ja.
17:19Ja.
17:47Und wenn du nichts findest, dann soll ich die KTU-Linzessor aufmachen.
17:54Wie oft wirst du jetzt noch anrufen?
17:57Ich glaube, wir haben heute noch nicht miteinander telefoniert.
18:00Oh, Herr Lind.
18:01Entschuldigens.
18:02Ich habe doch der Kopin ja nicht schon wieder.
18:06Störe ich Sie gerade?
18:07Na, na.
18:07Was gibt's denn?
18:08Es ist nur wegen unseres Mittagessens.
18:10Ich glaube, es wird bei mir ein bisschen später.
18:12Macht ihr das was aus?
18:13Ah, boh.
18:14Ich bin eh gerade nicht gesellschaftsfähig.
18:17Äh, wissen Sie was?
18:18Treffen wir uns in einer Stunde im Rosenbräu.
18:20Gerne.
18:21Gut.
18:32Du, Franzi, das geht vor allem nicht, dass du der Lisa einfach so einen Teddybär wegnimmst.
18:38Achso, das ist deiner.
18:40Ja, dann gib mir nochmal die Lisa.
18:43Ja, Lisa, du hast mir nicht gesagt, dass der Teddybär, also der Wuschel, eigentlich an Franzi gehört?
18:48Wie?
18:49Ach, deiner ist das.
18:52Ja, äh, wem gehört er denn jetzt?
18:56Ja.
18:58Um was geht's denn?
18:59Ich möchte Berichte starten.
19:00Später, ich habe gerade ein wichtiges Telefonat.
19:03Entschuldigung.
19:04Äh, wisst du was?
19:05Jetzt geht's mir mal den Wuschel und ich frage an den Wuschel selber.
19:09Ja.
19:10Hallo Wuschel.
19:16Herr Wachter.
19:19Komm her, komm mal mit.
19:22Herr Ungliedler.
19:24Kein Tresorschlüssel beim Stefan Sennisar.
19:26Hast du die KTU hingeschickt?
19:28Ja, warte gleich.
19:29Hast du die Frau Bauer angetroffen?
19:30Nein, ich habe ihr in Zettel darin geholfen, dass sie mir am früh erscheinen soll mit ihrem
19:34Vater.
19:35Du musst noch beim 80er Bericht erstatten.
19:37Hm, na, ich wollte heute mal früher heimgehen.
19:39Michi, das Leben ist kein Wunschkonzert.
19:43Herr Wachter, wenn Sie bitte kommen.
20:00Ah, Herr Reischel.
20:02Ah, Herr Lind.
20:05Gut, dass ich Sie treffe.
20:06Was gibt's denn?
20:07Sagen Sie, der Herr Bauer, wieso musste der denn so plötzlich weg?
20:12Der wollte wissen, was mit seiner Tochter ist.
20:14Was ist mit ihr?
20:15Keine Ahnung.
20:17Haben Sie ihn denn hingefahren?
20:18Ja.
20:19Zur gemeiniger Brücke.
20:19Da war dann seine Tochter.
20:21Die hat irgendwas rissen und die ist schnüpfel ins Wasser geworfen.
20:25Herr Wachter, Ihr Verhältnis zu Ihrer Stiefmutter soll nicht sonderlich gut gewesen sein.
20:30Warum?
20:32Warum?
20:34Ganz einfach, für Sie kam zuerst Stefan.
20:37Dann lange nichts.
20:40Und dann kam Stefan.
20:43Und dann Stefan.
20:46Und Sie sind in der zweiten Reihe gesessen.
20:49In der letzten.
20:51Der Herr Rossabt hat mir erzählt, dass Ihre Stiefmutter, die Frau Wachter, als sie krank geworden ist,
20:59den Stefan als ihren Betreuer eingesetzt hat.
21:02Ja, was für eine Überraschung.
21:04Sie ist seit zwei Jahren nicht mehr geschäftsfähig.
21:07Der Stefan hat alles für Sie geredet.
21:09Komm, Sie sagen Sie es doch ganz ehrlich, auf was wollen Sie hinaus?
21:12Wenn die Frau Wachter den Stefan so geliebt hat, dann wird sie ihm auch alles vermacht haben.
21:17Jetzt, nach dem Stefan tot ist, werden Sie bald Zugriff auf das Vermögen haben.
21:20Und das kann die Frau Wachter nicht mehr verhindern.
21:23Die liegt im Koma.
21:24Ist das auch eine Überraschung?
21:29Sagen Sie, könnte ich noch mal auf die Frau Bauer zurückkommen?
21:33Die wollte es partout nicht wahrhaben, dass der Stefan Wickswirk und die Herr Rui
21:38hat ihm Tag und Nacht hinterher telefoniert, mit Briefen bombardiert,
21:44ist ihm sogar bis nach Neuseeland hinterher gereist.
21:47Global Star King nennt man sowas.
21:52Ich musste früh lernen, mit mir selber auszukommen.
21:56Kann ich den Herrn vielleicht einen Kaffee bringen?
21:58Na danke, Frau Stockl, das passt schon.
22:00Ich hab's nur gut gemeint.
22:01Ich weiß.
22:06Also.
22:09Stefan hatte immer viele Freunde.
22:11Ich hab meist auf dem Dachboden gesessen, mit meinem Chemiebaukasten gespielt.
22:14Und Sie waren nicht neidisch auf ihn, dass er im Mittelpunkt gestanden ist?
22:17Natürlich war ich neidisch.
22:19Aber in dem Sinne, dass ich ihn für etwas beneidete, was ich nie erreichen konnte.
22:22Ich war nicht missgünstig.
22:23Er ist seinen Weg gegangen.
22:25Ich meine, und es gab keine Schnittstellen.
22:28Wo waren Sie heute Morgen, zwischen acht und neun?
22:30In meinem Apartment.
22:31Und Sie haben nicht zu viel in die Schnittstelle gehabt mit Stefan und meinen wir ja?
22:35Nein.
22:37Auch da nicht.
22:41So, was der für ein Eichbringer.
22:43Sie sind ja im Dienst und Sie müssen nur fahren und die Polizei hockt daneben.
22:47Ja, dann nehme ich...
22:47Wisst ihr was?
22:48Ich bringe euch einfach was ohne.
22:50Na gut, dann halt ohne.
22:54Dieses ganze Theater mit der Melanie war eigentlich der Grund, warum der Stefan zurückgekommen ist.
22:59Er wollte, dass der Vater von der Melanie mit ihr spricht.
23:02Oder dass sie sich in Behandlung begibt.
23:04Trauen Sie der Melanie so eine Tat zu?
23:08Ich meine, die Melanie war ein stilles Wasser, aber wenn das einmal zum Brateln anfängt...
23:15Entschuldigen Sie mich kurz, ja?
23:16Ja.
23:33Tippe, Russenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
23:35Ja, Frau Stockel, geben Sie mir doch bitte mal Herrn Hofer.
23:37Herr Lindt, das ist gerade ungünstig, der verhört nämlich gerade Herrn Wachter.
23:40Ich will ihm doch nur kurz sagen, was der Herr Reischel mir eben erzählt hat.
23:44Ui, was der Herr Reischel mir erzählt hat, das können Sie mir ja auch sagen.
23:47Und ich gebe das dann wortwörtlich weiter.
23:48Frau Stockel, Sie wissen doch, bei Ihnen kommt immer gleich was dazu.
23:51Also bitte, ich dich doch nichts dazu.
23:53Ich kann auch sehr objektiv sein, also, wenn ich will.
23:56Aha.
23:58Na gut, also, dann sagen Sie ihm bitte, die Melanie hätte eine unwahrscheinliche Energie entwickelt.
24:03Die ist dem Stefan Wachter um die halbe Welt nachgereist, nachdem er sie verlassen hat.
24:07Haben Sie das?
24:08Ja, habe ich.
24:09Gut, dann geben Sie das bitte weiter, und zwar wortwörtlich, ja? Und gleich.
24:12Ja, das mache ich.
24:14Danke, tschüss.
24:14Bitte, gerne.
24:19Sind Sie auch mit jemandem verabredet?
24:22Ich?
24:22Ja, mit niemandem und jedem.
24:26Also, ich verstehe.
24:27Herr Lind, die Marie hat versucht, Sie zu erreichen. Sie lässt ihn ausrichten. Sie schafft es jetzt nicht. Sie kommt
24:32nicht weg.
24:34Aha.
24:36Tja, gut, dann fahre ich am besten gleich mal raus.
24:39Lass es stecken. Ich übernehme das.
24:42Wirklich?
24:42Ja.
24:43Das ist aber nett. Danke.
24:45Herr Reischel hat mich gefreut, ja?
24:46Ja, tschüss.
24:46Nichts zu danken. Für Gott.
24:50Tja.
24:51Äh, wie ist denn sonst noch alles da?
24:53Was sind ich, wenn Sie kennen?
24:56Ja, gut, dann zeige ich Ihnen halt meine Anglerfotos.
24:59Ja, freilich, so weit kommt es noch. Ich habe einen Haufen Arbeiter zum Tor. Aber da hinten ist der Doni,
25:03der hat Zeit.
25:05Genau, der Doni. Dem Zeug ist Anglerfotos vom San Bisi River.
25:11Herr Wachter, wenn wir noch weitere Fragen haben, dann melden wir uns bei Ihnen.
25:13Ja.
25:14Sie sind bitte so gut und halten sich zu unserer Verfügung, ja?
25:18Wiederschauen.
25:20Herr Hofer?
25:21Ja?
25:22Jetzt passen Sie mal auf.
25:23Also, die Melanie ist doch ein stilles Wasser.
25:26Und stille Wasser sind ja bekanntlich tief.
25:27Und wenn es so eine bereit ist, Ihrem Gespusi bis ans Ende der Welt zu folgen und nicht einmal merkt,
25:32dass Ihr Typ nichts mehr von ihr will, dann sagt sich die doch, wenn ich den nicht kriege, dann soll
25:36ich den überhaupt keine kriegen. Das ist doch plausibel, oder?
25:38Hat der Lind angerufen, ne?
25:41Ja, der Herr Sauter.
25:43Sind Sie schon wieder entlassen worden?
25:45Nein, gar nicht, Ben. Ich habe es nicht mehr ausgehalten.
25:48Was wollen Sie bei uns?
25:51Ich kann mich wieder erinnern.
26:00Ja, Herr Lind, mit Ihnen habe ich gar nicht gerechnet.
26:04Tja, lassen Sie sich nicht stören.
26:07Gott, wenn Sie stören, doch nicht.
26:10Okay?
26:15Jeder hat da sein Muster.
26:17Ich meine, es ist ganz einfach.
26:19Alles, bloß kein Bauer.
26:21Na ja, meine letzte Niete kennen Sie ja.
26:24Den Geiger von dem Quartett.
26:26Und wie ist es ausgegangen?
26:28Nichts, du jetzt.
26:29Aber ich habe doch kein Muster.
26:31Zumindest fällt mir keins ein, wenn ich so zurückdenke.
26:34Sonst nicht beleidigt, aber ein Muster hat ja jeder.
26:36Ach, Quatsch.
26:37Doch!
26:39Gut, meinetwegen, dann habe ich halt ein Muster.
26:43Was nützt mir das?
26:45Gar nichts.
26:46Irgendwie hat es halt nicht sein sollen.
26:50Also, wenn ich Ihnen noch was sagen darf.
26:53Sie greifen halt irgendwie in die feuste Schublade.
26:57Sie müssen sich ja mal nach was Bodenständigerem umschauen.
27:00Aber ich weiß schon, so einfach ist das alles nicht.
27:04Ja, da haben Sie recht.
27:08Achtung!
27:11Wir haben übrigens was mitgebracht aus dem Rosenbräu.
27:14Eine kleine Stärkung.
27:16Ach, das ist aber nett.
27:21Haben Sie den Taucher erkannt?
27:23Ja, wie denn?
27:24Mit seiner Brille und einer Hauben auf?
27:28So, Bericht ist erstattet.
27:30Eine halbe Stunde hat er mich warten lassen.
27:31Jetzt habt ihr mich gern.
27:32Fällt gut.
27:33Du bleibst da.
27:34Komm rein, stelle ich hin und sei schön.
27:37Das Auto, was war das für ein Marke?
27:38Ja, also, das war ein, ein, ein, ein, auf jeden Fall ein deutsches Auto.
27:47Schauen Sie, daraus habe ich es noch gewusst vorher.
27:50Auf jeden Fall blau.
27:53Grün.
27:54Grün.
27:55Ich glaube, Grün.
27:58Das ist ja wirklich zum Aus-der-Haut-Fahren.
28:00Da erinnert man sich und gleichzeitig traut man aber seine Erinnerung nicht,
28:03weil man sich nicht ganz sicher ist, ob das, an das man sich erinnert,
28:06auch wirklich die Erinnerung ist.
28:09Verstehen Sie?
28:10Nein, das macht aber gar nichts.
28:12Wir machen morgen eine Gegenüberstellung mit allen Verdächtigen.
28:15Vielleicht erinnern Sie sich dann.
28:16Und jetzt gehen Sie zurück ins Krankenhaus.
28:19Was ist ins Krankenhaus?
28:20Nein, nein, nein, da bringen mir keine zehn Pferde mehr hin.
28:22Ein Polizei-Warm ist völlig ausreichend.
28:25Michi?
28:36Marie?
28:38Hörst du das?
28:39Da ist ein sauberes Unwett im Anmarsch.
28:41Sag einmal, was ist mit dem Heil?
28:43Das Allgemeine Graus habe ich geschafft, aber den Rest nimmer.
28:46Ich habe mich schließlich um den Lind kümmern müssen,
28:48wenn das sonst schon nimmer zu machen.
28:49Freilich.
28:50Jetzt wäre ich schuld, wenn das Heilnis wird.
28:52Ach, das Gütter zieht sich ja vorbei.
28:54Ja, dein Worte und Gottes Ohr.
28:56Gibt es wenigstens was gescheites zu essen?
28:58Du musst in der Küche schauen,
28:59mit der Lind was vom Rosenbräu mitgebracht.
29:01Also man rieche langsam jetzt blöd.
29:03So eine Rabenschwester.
29:05Das habe ich gehört.
29:10Das stimmt, ja.
29:12Der Stefan hat mit mir geredet,
29:13ich habe mit der Melanie gesprochen,
29:15und damit war die Sache aus der Welt.
29:16War das also?
29:18Das heißt,
29:21Sie laufen dem Stefan Wachter derart hinterher,
29:24beträngeln ihn so,
29:26dass er extra nach Rosenheim kommt,
29:28um Ihren Vater Hilfe zu bitten.
29:29Der redet ein paar Takte mit Ihnen,
29:31und alles ist Paletti.
29:32Das glaube ich nicht.
29:33Na ja,
29:35ich wollte eine Therapie machen.
29:37die er jetzt nicht mehr nötig ist,
29:39so hart das auch klingen mag.
29:41Was haben Sie gestern
29:42als Stefan Schrank genommen?
29:43Briefe,
29:44die ich Stefan geschrieben habe.
29:46Ich wollte halt nicht,
29:47dass jemand anders Sie liest.
29:48Sie waren früher Buchhalter
29:50bei der Firma Wachter?
29:51Ja.
29:52Und dem Stefan,
29:53seinem Vater,
29:53der beste Freund.
29:54Wo arbeiten Sie jetzt?
29:56Am Konrad in seiner Firma.
29:58Der Konrad Wachter
29:59ist ja Arbeitgeber.
30:00Mhm.
30:01Wo waren Sie gestern
30:02zwischen acht und neun?
30:04Das ist doch Unsinn!
30:07Also?
30:08Wir haben zusammen geflüchtigt,
30:10das kann ich beschwören.
30:11Aber was soll denn das?
30:13Das bringt doch nichts.
30:16Ich war bei mir daheim.
30:20Allein.
30:21Pass es auf, Herr Bauer,
30:22so ein Meinheitkonferenz teuer werden.
30:25Meine Tochter,
30:26die Stefan aufgespießt,
30:27das ist doch absurd!
30:29So.
30:30Können wir jetzt gehen?
30:32Ja, Sie können gehen.
30:33Und Sie warten draußen,
30:34bis zur Gegenüberstellung.
30:45So.
30:46Respekt, Kollege.
30:55Kappen Sie doch mal Duschampoen.
30:57Dank Mord.
30:58Danke.
31:02Kappen Sie doch mal Duschampoen.
31:08Was?
31:10Herr Rosshaupt,
31:11wissen Sie,
31:12was ich glaube?
31:14Ich glaube,
31:14Sie kommen jetzt einmal mit.
31:18Und gleich.
31:19Wisch?
31:21Wenn Sie es bitte sichern.
31:23Selbstverständlich.
31:25Morgen.
31:29Ja?
31:31Morgen, Frau Stockel.
31:33Guten Morgen, Herr Lind.
31:34Sie haben heute mit dem richtigen Fusse aufgestanden.
31:36Ha, mit beiden sogar.
31:38Oh.
31:39Guten Morgen.
31:40Hatte die Marie also wieder geerdet?
31:43Ja, gewissermaßen.
31:46Hören Sie mal,
31:46was ich gefunden habe
31:47in Stephans Zimmer, hier.
31:48Laute, leere Blätter
31:49mit seiner Blanko-Unterschrift.
31:50Na, das ist ja.
31:51Und was mich auch stutzig macht,
31:53wie kann jemand,
31:54der permanent in der Weltgeschichte
31:55umherreist,
31:56eigentlich seiner Betreuerfunktion
31:57nachgehen?
31:58Vielleicht,
31:59indem er andere
31:59für sich arbeiten lässt.
32:01Ja, schon.
32:01Aber wen?
32:03Armin Rosshaupt.
32:04Der pflegt die Mutter.
32:06Ja?
32:08Komm.
32:10Schaut sie mal her.
32:12Das war im Tresor
32:13von der alten Dame.
32:14Ach, nee.
32:15Tja.
32:16So wie das ausschaut,
32:17haben die nicht nur
32:18die Schulbank miteinander geteilt.
32:19Und ich dachte immer,
32:20die Melanie wäre sein Sonnenschein.
32:22Na ja,
32:23die hört sich halt wahrscheinlich
32:23von beiden Seiten.
32:25Also die Sonne
32:26auf Bauchscheine.
32:32Den einen, den Rosshaupt,
32:34den habe ich gleich mitgebracht.
32:35Sehr gut.
32:36Dann kann er sich
32:37bei der Gegenüberstellung
32:38gleich dazustellen.
32:39Der Saut hat sein Gedächtnis
32:40wieder.
32:40Ah.
32:41Also jedenfalls,
32:42was davon übrig ist.
32:43Schauen wir mal.
32:44Gut, und ich werde mich
32:45mal darum kümmern hier.
32:46Und wie?
32:47Ich nehme mich erst mal
32:48alle Leute abklappern,
32:49die Stefans Unterschrift brauchen,
32:51wenn es um Verfügung
32:51im Namen seiner Mutter geht.
32:53Also sprich,
32:53Rechtsanwälte, Ärzte,
32:56Vermögensberater, Banker
32:56und, und, und.
32:57Viel Spaß beim Klappern.
33:00Möchtest du mit dem Rosshaupt
33:01vor oder nach der Gegenüberstellung?
33:03Erste Gegenüberstellung.
33:05Hau ich nicht.
33:06Das sei nicht so neig.
33:08Jetzt.
33:11Stellen Sie sich bitte auf.
33:38Herr Sauter.
33:39Entschuldigung.
33:40Lassen Sie einen Rückszeit.
33:42Ja.
33:43Und, wie geht's,
33:44Herrn Lind?
33:44Natürlich, zu der Bisse.
33:46Na, Gott sei Dank.
33:47Wird auch langsam Zeit.
33:50Und?
33:56Ich bin mir nicht ganz sicher,
33:58aber, ich meine,
33:59es ist ja alles so schnell gegangen
34:00und Taucher und Sog
34:01und Kopf und so.
34:02Aber am ehesten der Herr
34:04mit der Nummer 5
34:05von der Gestalt
34:06und der Größe her.
34:07Leider einer von uns.
34:10Meine Damen und Herren,
34:11das wäre es jetzt gewesen.
34:12Der Herr Rosshaupt,
34:13kommt bitte zu mir ins Büro.
34:14wo die anderen Worten der Welt angeht.
34:17Hey.
34:18Geh mal.
34:23Stefan und ich hatten was miteinander.
34:26Ja.
34:28Aber für ihn war das bloß
34:30eine spannende Phase.
34:33War was Neues,
34:34was er ausprobieren konnte.
34:36Hat seine Mutter davon gewusst?
34:39Nachdem er die Fotos geschickt wurden.
34:41Von wem?
34:43Keine Ahnung.
34:44Aber ist doch offensichtlich, oder?
34:46Konrad Wachter.
34:50Frau Ellie hat ihn darauf angesprochen.
34:52Sie hat natürlich gleich geahnt,
34:53dass Konrad einen Keil
34:54zwischen Stefan und Sie treiben wollte.
34:56Er hat alles abgestritten.
34:59Sie hat ihm nicht geglaubt.
35:00Das war auch der Grund,
35:01warum Frau Ellie später
35:02alle Versöhnungsversuche
35:03von Konrad in den Wind schlug.
35:05Diese Aktion hat sie nie verziehen.
35:07Haben Sie dem Stefan
35:08in seiner Funktion
35:08als Betreuer irgendwie geholfen?
35:10Er hat es mir sogar angeboten.
35:12Gegen Bezahlung.
35:15Weil der ganze Papierkram
35:16und die Formulare,
35:17das ist nichts für mich.
35:20Kann ich jetzt gehen?
35:21Nein, das kriegen Sie nicht.
35:23Sie verdächtigen mich.
35:25Verschmählte Liebe
35:26ein häufiges Motiv.
35:28Und so wie Sie sich anhören,
35:29haben Sie die Trennung
35:30noch längst nicht überwunden.
35:49Ich möchte jetzt meine Tochter.
35:53Bitte schön, Herr Trümm.
36:01Herr Wachter,
36:02wie lange haben Sie Ihre Firma?
36:04Seit drei Monaten.
36:05Wir haben gerade erst angefangen.
36:07Dann arbeitet der Herr Bauer
36:09erst seit drei Monaten bei Ihnen.
36:10Ja.
36:11Wissen Sie,
36:12weil er vorher gearbeitet hat?
36:13Er war arbeitslos,
36:14seit der Zeit,
36:15als mein Vater ums Leben kam.
36:16Danke.
36:21Michi.
36:23Michi.
36:25Sie bleiben bitte alle da.
36:36Bitte schön,
36:36nehmen Sie Platz.
36:38Also,
36:39von den vier da draußen
36:40hat jeder
36:41ein sauberes Motiv.
36:42Jeder von denen
36:43könnte es bösen sein.
36:44Also,
36:44wir haben Motive ohne Ende,
36:45aber keine richtige Spur.
36:47Ja,
36:47aber was ist mit den
36:48Blanko-Unterschriften?
36:49Deswegen bin ich hier.
36:50Ich bräuchte Ihre Hilfe.
36:52Sie müssten mal wieder
36:53Ihre Beziehungen
36:53zum hiesigen Richter
36:54spielen lassen.
36:55Inwiefern?
36:56Ich hätte gerne,
36:58dass der Herr Mohr
36:58die Wohnung
36:59von Walter Bauer durchsucht.
37:00Insbesondere sein Computer
37:01und sein Drucker
37:02würden mich interessieren.
37:04Auf welcher Grundlage?
37:06Für mich.
37:07Ah,
37:07verstehe.
37:08Sie folgen wieder mal
37:09einem Ihrer berühmten
37:10Bauchgefühle.
37:11Ja,
37:11wenn Sie es so nennen wollen.
37:13Entschuldigung.
37:15Herr Lind?
37:16Herr Hofer?
37:18Ich wollte Ihnen
37:18nur einen kurzen
37:19Zwischenbericht geben.
37:20Das ist schön.
37:21Wo sind Sie?
37:22Ich bin am Times Square,
37:23Mittagessen.
37:23Also,
37:24passen Sie auf,
37:24der Stefan Wachter
37:25hat sich nie persönlich
37:27bei Banken
37:27oder bei Behörden
37:28blicken lassen.
37:30Jemand anders vielleicht?
37:32Nicht ganz so schnell.
37:33Also,
37:33eigentlich sind alle Geschäfte
37:34brieflich abgewickelt worden,
37:36bis auf ein einziges Mal.
37:37Und zwar ist da ein Grundstück
37:38von Frau Wachter
37:39verkauft worden
37:41und da war jemand anwesend.
37:42So,
37:43jetzt dürfen Sie mal raten,
37:44wer.
37:45Walter Bauer.
37:47Ja,
37:48das ist richtig.
37:49Keine Chance.
37:50Also,
37:51bis später.
37:51Danke.
37:53Ja,
37:53auf dem Weg spür es
37:54im Verlass.
37:55Zeig aus.
37:57Oh,
37:59Dann esse ich noch.
38:01Genau.
38:04Oh, ja.
38:13Es schmeckt also wieder.
38:22Herr Bauer,
38:24das hier haben wir
38:25in Stefans Zimmer gefunden.
38:28Und das hier
38:30sind Briefe,
38:31die an Vermögensberater,
38:33Rechtsanwälte
38:34und Banken
38:35gegangen sind.
38:39Ja.
38:41Ja, und?
38:43Ja,
38:43vergleichen Sie mal
38:44das Schriftbild des Schreibens
38:45mit dem unter der Unterschrift.
38:49Nein?
38:51Das hier
38:52ist Ariel 11
38:53und der Inhalt
38:54des Schreibens
38:55ist in Times New Roman
38:5613 verfasst.
38:57Wir haben die Schreiben
38:58und Briefe
38:59von Stefan Wachtel
38:59überprüft.
39:00Er schreibt immer
39:02alles im Schriftbild
39:03Ariel 11.
39:04Warum also
39:05diese Geschäftsbriefe
39:06in Times New Roman?
39:08Ja.
39:10Ich sag's Ihnen.
39:11Weil jemand anders
39:12diese Blankobriefe
39:13benutzt hat
39:14und seine eigenen
39:14Inhalte eingefügt hat.
39:16Jemand,
39:16der eine andere
39:17Schriftart benutzt,
39:17in dem der Unterschied
39:18aber nicht aufgefallen ist.
39:19Wir haben einmal
39:20Ihren Computer
39:21überprüft.
39:23Sie waren in meiner Wohnung?
39:25Ja.
39:25Und alle Ihre
39:26Geschäftsbriefe
39:27sind in
39:27Times New Roman
39:2813 geschrieben.
39:29Ja.
39:30Und?
39:32Wir haben auch
39:32die Texte
39:33und Inhalte
39:34für diese Briefe
39:34in Ihrem Computer
39:35gefunden.
39:36Das kann gar nicht sein.
39:38Sie meinen,
39:39weil Sie alles
39:39gelöscht haben?
39:40Herr Bauer,
39:42gelöschte Dateien
39:43kann man wieder herstellen.
39:44Das ist für unsere
39:45Spezialisten von der
39:46KTU gar kein Problem.
39:48Was wir auch
39:48gefunden haben,
39:51sind diese
39:51Schreiben,
39:52die entstanden sind,
39:54als Sie ein
39:54Grundstück von der
39:55Frau Wachter verkauft
39:56haben.
39:56Das Geld floss
39:57auf Ihr Konto.
39:58Und Sie haben
39:58Ihre Schulden
39:59damit bezahlt.
40:01Stefan ist Ihnen
40:02nach der Rückkehr
40:03auf die Schliche
40:03gekommen.
40:04Was für eine Schande.
40:05Der beste
40:06Freund der Familie.
40:07Der allseits
40:08bekannte,
40:09ehrenwerte
40:09Buchhalterbauer.
40:10Ein Betrüger.
40:12Und dann
40:13die Angst
40:13vor dem Gefängnis
40:15und vom
40:15Gesichtsverlust
40:16gegenüber der
40:17Tochter.
40:17Also musste
40:18Stefan schnell weg.
40:20Sie waren am
40:21Vorabend auf dem
40:21Gartenfest
40:22und haben dort
40:22erfahren, dass
40:23Stefan für den
40:23nächsten Tag
40:24seine Kajaktour
40:24plante,
40:25nicht wahr?
40:25Die Beweise
40:26sind eindeutig,
40:27Herr Bauer.
40:28Da kommen Sie
40:28mal raus.
40:29Seien Sie
40:30gescheit
40:30in unser
40:30Geständnis
40:30ab.
40:38Ich hätte
40:39diese Schande
40:39nicht
40:39überlebt.
40:41Der Konrad
40:42hat mir gesagt,
40:43dass der Stefan
40:43mich anzeigen
40:44will.
40:45Sie haben das
40:45von seinem
40:45Bruder Konrad
40:46erfahren?
40:47Das habe ich
40:47einfach
40:47durchgetreten.
40:49Das war ein
40:50absoluter
40:50Blick.
40:51Herr Bauer,
40:52Sie sind
40:52vorläufig
40:53festgenommen.
40:54Ich habe
40:54jetzt also
40:54gut
40:55abgehört.
41:06der Walter.
41:09Wie hat er
41:10das gedacht?
41:19Was ist?
41:19Sie haben es
41:20die ganze Zeit
41:20gewusst,
41:21nicht wahr?
41:21Nicht einmal
41:22angestiftet haben
41:23Sie den Herrn
41:23Bauer.
41:24Haben ihm nur
41:25erzählt,
41:25was der Stefan
41:26vorhat.
41:27Sie hätten
41:27die Tragödie
41:28verhindern können.
41:29Aber Sie
41:30wollten ja
41:30genau das
41:31Gegenteil.
41:32Haben gehofft,
41:33dass Herr
41:33Bauer in seiner
41:34Not so
41:34handelt,
41:35wie er
41:35gehandelt
41:35hat.
41:37Tja,
41:38tun können
41:39wir nichts
41:39gegen Sie.
41:40Obwohl
41:40Sie den
41:41Mord
41:41auf dem
41:41Gewissen
41:42haben.
41:43Wenn Sie
41:43überhaupt
41:44ein
41:44Gewissen
41:44haben.
41:46Noch
41:46viel
41:46Freude
41:48in dem
41:48schönen
41:49Haus,
41:49das Sie
41:49jetzt
41:49bei
41:50der
41:50haben.
41:51Schlafen
41:52Sie
41:52dort gut.
41:53Und
41:53jetzt
41:53raus.
41:58D
42:03Vielen Dank.
Kommentare

Empfohlen