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SpaßTranskript
00:14Jetzt weiß er nicht, woher kennen wir uns? Wir haben uns irgendwo schon gesehen, Brüder.
00:19Wen meint denn der?
00:22Ja, es ist... Ich... Ich hab irgendwie kein gutes Gefühl dabei.
00:26Was soll ich machen?
00:27Also, wenn es mir einfällt, rufe ich Sie an, selbst.
00:36Ich glaube, wir lassen das einfach.
00:43Überleg es dir noch mal.
00:55Servus, Michi!
00:56Servus, Michi!
00:56Mich hast du mir nicht so schlecht.
00:58Entschuldige. Du, was willst? Gehen wir mal von dir?
01:00Nein, das ist ganz schlecht. Ich hab grad überhaupt keine Zeit. Ich hab was zu tun.
01:04Geh, jetzt haben wir Feierabend.
01:05Nein, nein, nein. Es ist ja mehr was Privates, gell.
01:08Also, Servus, Caminia. Servus.
01:10Servus. Ciao.
01:11Michi!
01:11Entschuldigung.
01:11Neues.
01:26Guten calmi.
01:27Gut.
01:38Es ist gut.
02:02Ja, wen haben wir denn da ein neues Gesicht?
02:06Geh her.
02:07Da sind wir gleich mehr.
02:11Ich bin der Gesaufen.
02:12Wie heißt ich?
02:13Und wie heißt du?
02:14Ich bin nämlich der Korbinian.
02:17Der Korbinian.
02:20Und weiter?
02:22Hofer?
02:22Der Hofer Korbinian.
02:24Du möchtest also bei uns beim Schnupfen mitmachen?
02:28Geht's schnupfen?
02:29Ja, was denn sonst?
02:30Also meine Herren, jetzt sagen wir dem jungen Hirsch mal, wie das geht.
02:37Wohl, bekomm's.
02:38Wohl, bekomm's.
02:40Also, und jetzt bist du dran.
02:43Ja, ja, geh her, bleib da, bleib da, bleib da.
02:51Also, wenn ich da hätt' ein Bier trinken wollen, hätt' ich nicht bei euch vorbeigemmen sollten.
02:57und zu wohnen.
02:58Ja, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
03:04Um wächst.
03:06Puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh, puh.
03:11Du gefalst mir, hol da doch Bier.
03:14Hier!
03:15Nein!
03:16Ich bin nichtfrieden, ich bin nichtfrieden.
03:19Da haben wir vielleicht einen Vogel gefangen.
03:22Dann holt er sich.
03:42Ja, der Heinz, der hat einen Schlagbaute-Fragen, gell?
03:46Da gehen wir nicht mit.
03:47Kann der keine Freude nehmen?
03:48Ja, logisch. Aber das ist ja kein Hindernis, oder?
04:23Ja.
04:26Ja.
04:28Ja.
04:42Ja.
04:43Ja.
04:44Ja.
04:44Ja.
04:50Ja.
04:53Ja.
04:55Ja.
04:59Ja.
04:59Ja, wie kommst du denn da drauf?
05:01Jedes Mal, wenn du mir Blumen schenkst, ist irgendwas faul.
05:04Ja, Marie.
05:07Vielleicht wirst du am Samstag doch zum Fußball, hm?
05:10Fußball?
05:11Ach so, du meinst, das muss ich noch derbe, weil das habe ich ganz vergessen.
05:13Ich habe ja gar keine Zeit, ich kann ja gar nicht, weil ich habe ja einen Stallendienst.
05:19Einfach nur so?
05:20Nicht einfach nur so.
05:22Weil du die beste Schwester auf der ganzen Welt bist.
05:25Dank, der Reich, das ist echt leer.
05:28Weißt du was?
05:29Wenn?
05:30Ich bin ja auch kein anderer Bruder.
05:47Hofer?
05:50Haben Sie sich da nicht verhört, Frau Stockel?
05:54Gut, wenn Sie das sagen, wir nehmen uns der Sache an.
05:57Wir werden später wieder hören.
05:59Herr Kollege, es gibt Arbeit.
06:01Da liegt ein Toter auf dem Sofa.
06:19Der Mann lag also heute Morgen tot auf dem Sofa sein gesehen.
06:22Ja.
06:23So habe ich ihn jedenfalls gefunden.
06:29Ich stelle mir das so vor, der ist irgendwie in der Nacht vorbeigekommen und, was weiß ich,
06:34vielleicht war er müde oder was?
06:35Da sieht er das Sofa und hat sich gesagt, da hocke ich mich jetzt hier und verschnaufe ein bisschen.
06:40Ja.
06:41Und dann ist er gestorben.
06:44Ja.
06:44Und das Loch da oben, hm?
06:47Das hat er vorher reingemacht, damit er den Sternenhimmel besser sehen kann.
06:51Ja, so im Detail weiß ich es natürlich nicht. Ich war ja nicht dabei.
06:56Wann haben Sie den Wagen hier abgestellt?
06:59Puh.
06:59Letzte Nacht so.
07:01Gegen elf.
07:01Auf der Fahrt hier her sind ja irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen.
07:05Ja, nämlich Sofa.
07:07Irgendwann hat es mal gescheppert.
07:08Hinten im Wagen.
07:09Wo war das?
07:16Na ja, gut, danke. Die Kollegen nehmen ihre Personalie noch auf. Wiederschauen.
07:22Und?
07:23Na ja, Heinz Krug, 28 Jahre alt.
07:27Seltsam sind diese Verfärbungen an den Händen, diese Bräunen.
07:31Herr Dings.
07:33Was ist mit der Tasche von seinem Janker?
07:35Ja.
07:37Abgerissen würde ich sagen.
07:39Vielleicht eine Handelmenge.
07:40Kann aber auch schon vorher gefehlt haben.
07:44Morgen, Herr Mauer.
07:45Servus.
07:46Und, was gibt's denn alles? Wer weiß warum?
07:50Bist du auch schon da, Herr Inspektor?
07:52Jetzt pass ich mal auf.
07:53Ich hab heute den ganzen Vormittag gerade auch gemacht, um unser Gehalt zu verdienen.
07:56Das red mich nicht schwach an.
07:58Entschuldigung.
08:01Was ist denn mit dir? Bist du ein bisschen bleich?
08:05Wie bitte?
08:05Bleich bist.
08:07Nein, nein. Ihr seht nur, ich hab gestern Abend irgendwie ganz was komisch gegessen.
08:12Entschuldigung.
08:17Die Todesursache war zweifellos Genickbruch.
08:21Die Hautabschürfungen bestätigen eindeutig, dass der Mann durch die Plane des LKWs gestürzt ist.
08:27Danke.
08:28Na ja, Sie sehen ja, das Ergebnis liegt vor Ihnen.
08:33Todeszeitpunkt?
08:34Zwischen 22 Uhr und Mitternacht.
08:37Was hat denn der für Zeug in den Händen?
08:40Rost. Ganz normaler Rost.
08:43Aha.
08:44Woher kann man so viel Rost an die Hände kriegen?
08:46Das müssen Sie schon selber herausfinden.
08:48Schönen Tag noch, die Herren.
08:50Wiederschauen.
09:06Das sind ja mir. Das war beim Mord am Blödscher. Schauen Sie her.
09:13Ja, der Mann war Zeitungsjournalist.
09:16Ja, ich finde, im Gegensatz zu Ihnen hab ich mich ganz gut gehalten.
09:21Na gut, vielleicht hab ich ein bisschen zugenommen.
09:23Aber dafür haben Sie viel mehr graue Haar bekommen.
09:27Ist das ein Wunder?
09:29Was, was Sie meinen?
09:31Da schau her, das ist interessant.
09:34Der Herr Krug hätte heute einen Banktermin gehabt.
09:36Mit dem Lohmeier.
09:39Erzählt Ihnen eigentlich alles, Herr Hofer?
09:41Nur, was ich aus ihm rauspresse.
09:44Dass Sie zum Beispiel seit Monaten Ihren Dispo-Kredit überziehen,
09:47würde ich mir nie erzählen.
09:49Was? Moment, Moment, woher wissen Sie denn das?
09:54Das war der Scherz.
09:55Ein Scherz.
09:57Ist da etwas dran?
09:59Herr Hofer, das verstößt gegen das Bankgeheimnis.
10:02Ich schwör's, ich hab's geraten.
10:04Ich erzähl's ja keinem weiter.
10:06Schauen Sie, das ist doch was für Sie.
10:08Herr Hofer, im Gegensatz zu Ihnen sehe ich so was öfters in Naturland.
10:12Aber Sie kriegen die genug.
10:17Das gefällt mir.
10:18Das gefällt mir auch.
10:22Freut mich, dass es Ihnen gefällt.
10:24Alles gut.
10:25Auf einigen der Fotos bin ich auch zu sehen.
10:28Aber bevor Sie sich die Hälse verrenken,
10:29verraten Sie mir doch bitte, mit wem ich die Ehre hab.
10:33Gerne.
10:34Mein Name ist Sartor, mein Kollege Hofer, Kriminalpolizei.
10:37Wer sind Sie?
10:38Marion Schmidt.
10:39Ich bin die Freundin von Herrn Krug.
10:42Suchen Sie Fotos für Ihren Polizeikalender?
10:44Ähm, nicht wirklich.
10:46Frau Schmidt, wir sind überhaupt gar nicht zum Scherzen aufgelegt.
10:49Hat er was angestellt, der Heinz?
10:51Das macht er manchmal.
10:52Ich hab einen sehr guten Anwalt, den kann ich gleich anrufen.
10:54Das ist überhaupt kein Problem.
10:58Das können Sie sich sparen, er hat nichts angestellt, Herr Krug.
11:01Es ist vielmehr so ...
11:08Wir müssen Sie leider informieren, dass der Herr Krug heute Morgen tot aufgefunden wurde.
11:19Aber ...
11:20Ich meine ...
11:22Wie ...
11:24Warum ist die Kriminalpolizei ...
11:26Wir gehen davon aus, dass der Herr Krug ermordet wurde.
11:29Haben Sie in Verdacht, wer das getan haben könnte, Frau Schmidt?
11:35Er ...
11:36Er hat mal was von einer Enthüllungsstory erzählt, an der er arbeitet.
11:41Ich hab gedacht, er war Fotograf?
11:43Ja.
11:45Er hat schon oft mit dem Schreiben versucht, ist aber nie was draus geworden.
11:48Worum ging es denn bei dieser Story?
11:51Er hat ein großes Geheimnis drum gemacht.
11:54Er hat eigentlich so gut verdient als Zeitungsjournalist.
11:57Ich meine, wenn man sich so eine Wohnung leisten kann, so wie die eingerechnet ist.
12:02Wissen Sie ...
12:04Ich bin Unternehmerin.
12:05Ich hab Heinz so einige Dinge finanziert.
12:09Aber ich nehme an, das bestätigt, was Sie ohnehin schon vermutet haben.
12:13Was meinen Sie da?
12:15Für viele war er der klassische Schigolo.
12:17Jung, charmant, gut aussehend, gut im Bett.
12:20Ich meine ...
12:22Aber er war kein Schigolo.
12:24Wie waren Ihre Beziehungen?
12:27Harmonisch.
12:28Ab und zu eine kleine Streitigkeit.
12:30Lappalien.
12:32Wer sonst ...
12:37Wir waren glücklich.
12:39Frau Schmidt, wo waren Sie gestern Abend zwischen 21 Uhr und Mitternacht?
12:43Zu Hause, in meiner Sauna.
12:45Und dann bin ich ins Bett.
12:47Allein.
13:12Warte, warte, warte mal.
13:15Hast du das so gehört?
13:17Was?
13:18Bei Heinz Krug haben sie ermordet.
13:20Was? Ehrlich?
13:22Ja, wie das?
13:23Das weiß ich auch noch nicht.
13:25Ich will ja nichts sagen.
13:26Aber so richtig geschaut ist es nicht mehr.
13:28Vater.
13:29Okay.
13:30Weil es Gott dir leid ist um ihn.
13:33Erzähl mir doch nichts.
13:34Psch.
13:51Frau Stockli, Sie sind wie immer Balsam für meine strapazierten Augen.
13:55Morgen.
13:56Das haben Sie aber jetzt lieb gesagt.
13:58Das hat erst die Buchflirten für Anfänger.
14:00Ha.
14:02Bist du denn eigentlich der Mohr?
14:03Den ist schlecht.
14:04Der hat gestern irgendwas komisches gegessen.
14:06Werde schon als Saufer aus Griesensee.
14:09Was?
14:10Und zu mir hat er gesagt, das war das beste Gulasch seit langem.
14:13Da möchten wir einmal nett sein zu einem Kollegen.
14:16Den werde ich was verzeihen.
14:17Und einladen tue ich den schon gleich dreimal nimmer.
14:18Apropos Gulasch, Frau Stockl.
14:20Sag dem der Name Heinz Krugweis.
14:22Nein.
14:24Äh, doch.
14:25Der war Mr. Rosenheim, 98.
14:27Und außerdem muss es ein sehr guter Fotograf sein.
14:31Warum?
14:31Was ist mit dem?
14:32Tot ist er.
14:38Was?
14:44Tja, so ein Stürmpfer.
14:47Das Laptop ist nicht mehr ein Passwort geschützt.
14:50Hm.
14:51Von wo ausfällt ein Mann auf eine entfahrende Lkw?
14:54Aus einem Flugzeug wohl kam, oder?
14:56Eben.
14:58Meine Theorie ist folgende.
15:00Der Krug ist bei einem Kampf an einer Brücke gestoßen worden.
15:04Daher auch die abgerissene Jackentasche.
15:06Und der Rost an den Händen kommt davon,
15:08dass er sich in einem rostigen Brückengeläder festgehalten hat.
15:12Hm.
15:13Wirklich.
15:14Nach der Wegbeschreibung...
15:16Na, genau.
15:17Nach der Wegbeschreibung ist der Lastwagen,
15:19der ist die Nacht durch vier Brücken durchgefahren.
15:22Seid uns anschauen.
15:23Herr Hofer,
15:24ihr Brückengeländer müssen schon selber suchen.
15:26Ich hab da nämlich grad was gefunden.
15:28Hier ist ledernde Mafia, verbotene Geschäfte.
15:30Und, da steht drin?
15:31Ja, Moment.
15:34Katze fix.
15:35Die ist passwortgeschützt.
15:37Ach so.
15:38Ich hab gedacht...
15:39Herr Hofer, denken Sie nicht so viel.
15:41Suchen Sie Ihre Brücke.
15:45Ah!
15:54Grüß die Milch-Eseln!
15:56Zeiss!
15:56Du, Karwinia.
15:58Ich muss dir noch was sagen wegen dem Toten.
16:00Hast du dich wieder ermittelt, oder?
16:01Nein.
16:02Ich hab etwas nicht gesagt, was ich weiß.
16:05Raust du mit?
16:06Du.
16:07Ich könnte mir das vielleicht so machen,
16:08dass ich davon nix erfad.
16:09Sieh es jetzt nicht da, sprich es aus oder rausbleiben.
16:11Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.
16:14Ja, Spezi, auf dich habe ich gewartet.
16:17Wieso denn?
16:19Mein Gulasch ist ein Saufraß. Habe ich das richtig verstanden?
16:22Wie kämpft du denn auf sowas? Du hast was falsch verstanden.
16:25Was ich verstanden habe, das musst du mir schon selber belassen.
16:28Ich muss das wirklich losgressen.
16:34Ein Gummiburg, den nimmst du nächstes Mal mit in Urlaub.
16:38Mein Fondue-Topf, den möchte ich auf der Stelle zurückhaben.
16:40Den Kaffee kannst du in Zukunft in der Kantine saufen.
16:43Friesen immer meine Kekse!
16:44Das war ich nicht.
16:46Raus!
16:49Aber...
16:54Den kannst du über Schule.
16:57Nein, Frauen nicht.
16:59Was ist doch, was war denn hier los?
17:01Nichts.
17:02Was ist doch, was ist doch...
17:31Untertitelung des ZDF, 2020
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24:25Sie sehen doch, dass er gerade arbeitet, oder?
24:29So, so arbeiten zu dir.
24:31Dann führen Sie die Herren, Frau Stottl.
24:34Was? Ihr aber ...
24:35Kein aber, bitte Frau Stottl, danke.
24:38Bitte schön.
24:54Michi, was war dir das für ein Auftritt?
24:56Du, es war jetzt wirklich nur, weil ...
24:58Es schaut ganz so aus, als würdest du nicht wollen,
25:00dass die Leute dich sehen.
25:02Ich glaub, da steht er, unser Herr Hofer.
25:05Kann ich nicht. Entschuldige bitte.
25:08Ich kann euch das alles erklären.
25:10Nur vielleicht, wenn wir rausgehen wegen ihr ...
25:13Wenn er das lieber ist.
25:18Hey, wir haben halt Sorgen gemacht.
25:21Und die Stottl.
25:22Na, logisch.
25:23Was hat denn unsere Stottl mit so einem stadtbekannten Herr Lodribe im Krug zu tun?
25:27Na, Weiberhähne und Bati ... Dings ... Löwen.
25:32Ich hab mir gedacht, passt auf Sie auf,
25:33dass sie nicht in die falschen Kreise kommt.
25:35Und, hat es was gebracht?
25:38Eigentlich nicht.
25:39Eigentlich schade.
25:41Aber mein Verdacht war berechtigt.
25:43Der Krug, das ist ganz ein umtriebiger Bursche gewesen.
25:45Der hat fein nichts anbrennen lassen.
25:47Ich dachte, der hat eine feste Freundin, diese Marion Schmidt.
25:49Eine, dass ich nicht lache, der war noch schlimmer als Sie.
25:52Der hat's mindestens noch eine Blondine gegeben aus dem Rathaus,
25:55wenn man dem jungen Meier glauben darf.
25:57Sonst hab ich ja nichts erzählt.
25:58Mein Name oder so.
26:00Also, ein bisschen was könnt ihr schon selber rausfinden, gell?
26:02Stimmt.
26:03Hast recht, Michi.
26:03Also, Backbus.
26:10Das ist ja interessant.
26:13Gut, danke.
26:14Ciao.
26:14Guten Tag.
26:19Guten Tag.
26:43Das hat er gar nichts gemeint.
26:44Verfügung kriegen wir doch morgen eh.
26:46Eben.
26:48Er hat nur gesagt, dass der Krug mal eine Kreditlaufung gehabt hat.
26:51Aber der wäre fast gezielt gewesen.
26:52Das war alles.
26:53Und dafür hätte ich ihm auch noch die Füße küssten sollen.
26:55So viel ist das nicht.
26:56Aber die Füße hätte ich an ihrer Stelle schon geküsst.
27:00Was?
27:00Ja, Sie.
27:03Ja, meine Güte.
27:04Gell?
27:06Badetag in Entenhausen.
27:07Ist das gut, he?
27:09So heiß, wie's heut ist.
27:11Gell?
27:12Das tut gut, ja.
27:14Schönes, frisches Wasser ist das.
27:16Herr Pignan?
27:17Ja?
27:18Herr Pignan?
27:19Herr Pignan, bitte.
27:19Was immer du willst, Marie.
27:22Der Vincent hat am Freitag ein Konzert mit der Musikschule.
27:25Da würde ich gerne hingehen.
27:26Das heißt aber, ich müsste Stalldienst haben.
27:28Am Freitag?
27:30Ja.
27:31Das ist schlecht.
27:32Da habe ich ja immer Schafkopf.
27:35Na gut, kein Problem.
27:37Verzichte ich halt.
27:39Welchen Tag machst du dafür?
27:41Du wolltest doch am Samstag eh zum Derby.
27:44Samstag?
27:45Das ist ja praktisch.
27:48Passt doch mal wieder Glück gehabt, Bursche, gell?
27:51Ja, ja, ja, ja.
27:52Tut's schon baden, gell?
27:54Ja.
28:08Servus, Vater.
28:09Ich muss mit dir reden.
28:10Ah, nicht jetzt.
28:11Jetzt hör mir zu, Zeffix.
28:14Ich weiß, dass er dich erpresst hat.
28:16Was?
28:17Was weißt du auch?
28:19Keine Angst.
28:20Von mir.
28:21Er fahrt kein Mensch was.
28:23Und dann?
28:24Was willst du denn von mir?
28:26Dass du wieder ein ordentlicher Mensch bist?
28:29Am besten tut er jetzt gar nichts mehr, Vater.
28:32Haben wir uns verstanden?
28:35Mach bloß keinen Fehler.
28:46Morgen, ihr zwei.
28:49Guten Morgen, Ulrich.
28:50Na, hast du gut geschlafen?
28:52Bisschen unruhig.
28:53Warum?
28:55Die ganze Nacht von dir geträumt, Marie.
29:01Und er hat ja wieder schlecht geträumt, oder?
29:04Ganz im Gegenteil.
29:06Ich habe hervorragend geträumt.
29:08Ach so?
29:08Von was denn?
29:09Von ihrer Versetzung nach Flensburg.
29:13Aber vorher fahr ich noch bei der Zeitung vorbei.
29:15Mal schauen, ob an der Enthüllungsdauer vom Kug was dran ist.
29:18Ciao.
29:20Ah, jetzt warte mal.
29:21Magst du ihm nicht die Sache von der Marion Schmidt erzählen?
29:23Nein, mach ich nicht.
29:24Mach du nicht.
29:28Also.
29:29Was denn für eine Sache?
29:30Die Schmidt.
29:31Die Schmidt war für den Kug schon längst Vergangenheit.
29:34Da hat sich eine von unseren Auszubildenden im Rathaus gegangen.
29:36So ein total junges Ding.
29:38Die Leute haben sich schon das Maul zerrissen.
29:41Da schau her.
29:42Ja, da schauen sie.
29:43Und das wollten sie mir vorhin halten.
29:44Nein.
29:44Der eine schaut, der andere tratscht.
29:47Und ich denke nach.
29:49Er ist und bleibt für uns allein Vorbild.
29:52Emily.
29:53Ciao.
29:54Ciao.
29:56Warum schauen da nicht alles aus?
29:59Schatzl, dazu ist die Welt nicht groß genug.
30:12Frau Schmidt, der Herr von der Kripo.
30:14Danke.
30:16Kommen Sie ruhig.
30:17Was kann ich für Sie tun?
30:19Ach, Sie können mir noch über Fragen beantworten, Frau Schmidt.
30:22Die erste wäre, warum, Frau Schmidt, haben Sie uns angelogen?
30:30Wie kommen Sie denn darauf?
30:33Ach, mei.
30:35Nur so, Frau Schmidt.
30:37Sagen Sie mal ehrlich, Sie waren doch schon lange nicht mehr mit dem Herrn Krug beieinander.
30:42Der hat doch schon längst der andere gehabt.
30:44Unsinn.
30:45Unsinn, sagen Sie.
30:47Also ich muss sagen, ich finde das schon seltsam, dass Sie so überhaupt kein Foto von Ihrem Liebsten da rumstehen
30:52haben.
30:52Heinz, er hat es nicht so mit Fotos gehabt.
30:55Er als Fotograf.
30:56Das ist aber schon äußerst komisch.
30:59Sagen Sie, was machen Sie da eigentlich?
31:01Das war schlimm für Sie, dass er Sie verlassen hat, gell?
31:04So schlimm, dass Sie alle seine Fotos zerrissen haben, Frau Schmidt.
31:08Dieser kleine, diese Schigolo, jahrelang lässt er sich von mir aushalten und dann...
31:11Er sagt aber erst, es geht plötzlich nicht mehr. Setzen Sie sich.
31:16Danke.
31:16Was glaubt er eigentlich, wer ich bin?
31:18Irgendwer glaubt ein Schlitzchen, was man einfach so abservieren kann.
31:21Ich bin nicht traurig, dass er tot ist, aber ich habe ihn auch nicht umgebracht.
31:25Hm, da ist mir jemand zuvor gekommen.
31:26Warum wollte der Herr Krug so plötzlich diese ach so harmonische Beziehung beenden?
31:33Was weiß ich, irgendwie ist er wohl selber zu Geld gekommen
31:36und da hat er mich nicht mehr gebraucht.
31:38Und woher hat er das gehabt zu Anfang mal?
31:40Ich glaube, das Geld hat er, seitdem er in diesen Schnupftabaksverein eingetreten ist.
31:47Könnte es zumindest damit zu tun haben.
31:59Das ist schon tragisch mit dem Krug.
32:02Ja, jeder Mord ist tragisch.
32:04Na schon, aber besonders, wenn man den Toten gut gekannt hat.
32:12Du hast ihn ja nicht so gut gekannt, oder?
32:20Servus.
32:24Wird das noch was? Ich meine, störe ich, soll ich wieder rausgehen?
32:27Sie sind doch sonst nicht so sensibel, Herr Hofer.
32:29Ich bin nicht sensibel.
32:31Das ist gemein.
32:39So.
32:40Der Krug hat die Schmidt einfach sitzen lassen.
32:43Der hat ihr Geld wohl plötzlich nicht mehr nötig gehabt.
32:46Dann werden dann gesponsert?
32:47Die Frau Schmidt meint, das hat irgendwie mit diesen Schnupfnasen zu tun.
32:50Was sagt denn die Chefredakteur?
32:52Der Krug wollte groß ins Zeitungsgeschäft einsteigen.
32:55Vor ein paar Wochen war er angeblich einer ziemlich heißen Story auf der Spur.
32:59Und?
32:59Dann hat er plötzlich behauptet, dass in der ganzen Sache gar nichts dran ist.
33:07Du, so eine Bemerkung, das brauchst du gleich gar nicht mehr machen.
33:11Mir ist noch was eingefallen.
33:13Und zwar, wie ich in das Vereinshaus reingekommen bin,
33:17da habe ich gesehen, wie sich der Krug mit dem Meier unterhalten hat.
33:20Mit welchem Meier?
33:21Mit dem jungen Meier, mit dem Dings, mit dem Zacharias Meier.
33:24Und das war schon sehr konspirativ, wie die miteinander geredet haben.
33:29Ja, vielleicht sollten wir ihn nur einmal vernehmen. Ohne den Vater.
33:31Ja, schaffe ich ihn her?
33:33Alles mache ich.
33:39Der Staatsanwalt hat gerade angerufen, die Unterlagen von dem Krug werden da.
33:42Ah, die Kontoauszüge.
33:44Na, also, es geht auch ohne den Lohmeier.
33:47Ach, wenn Sie wollen, Herr Hofer, ich bringe Ihnen die gerne.
33:50Das ist nett, Frau Stockl.
33:52Aber ausnahmsweise nicht nötig, weil ich muss da sowieso hin.
33:55Ja, aber das ist überhaupt kein Problem für mich, wirklich.
33:59Das lief, Frau Stockl, danke. Ein andermal.
34:07Da möchten wir einmal nett sein zu dem.
34:09Nein.
34:11Übrigens, Herr Satori, die Frau Doktor Kern hat angerufen.
34:13Der Obduktionsbericht wäre jetzt fertig.
34:15Sie können ihn jederzeit abholen.
34:17Super.
34:18Lacht da was?
34:20Frau Stockl.
34:23Herr, Frau Doktor, das verstehe ich nicht.
34:26Ja?
34:27Hat der Tote wirklich keine Drogen im Blut?
34:30Schauen Sie mal.
34:31Ja.
34:35Also, wenn eine Leiche ein Candlelight-Dinner mit einer Dame gehabt hat und anschließend ein nettes Stell-Dich-Ein,
34:48dann kann ich Ihnen sagen, was Sie zuvor für ein Menü hatten.
34:52Ob Sie Champagner oder Rotwein getrunken haben.
34:55Und gegebenenfalls die Blutgruppe der charmanten Begleitung.
35:06Auf diese Weise lerne ich die Menschen kennen.
35:09Und wie ist das bei Ihnen?
35:12Anders.
35:14Fertig.
35:15Also, keine Droge.
35:18So ist es.
35:20Schicken Sie uns doch bitte den Bericht mit der Hauspost.
35:22Danke.
35:23Ähm.
35:25Ich habe hier eine Kopie. Die können Sie doch mitnehmen.
35:28Ich stehe wie immer an Ihrer Schuld.
35:45Ich bin wieder hinter einem Flugtourist.
35:47Ich bin hier noch in meinen Ablänger, der da.
35:48Ich bin hier noch in meinen Anlegern.
35:49Ja, wo ist denn?
35:49Ich komme ich nicht.
35:51Ich komme nicht.
35:55Ich komme nicht.
35:56Ich komme nicht mehr an sie.
35:56Ich komme immer wieder in die Flugtourist.
36:00Ich bin wieder in den Flugtourist.
36:01Ich bin hier im Applicant.
36:02Ich bin hier im Apparat Stockel.
36:02Grüß Gott.
36:03Stockel?
36:04Ja.
36:05Ja.
36:05Ja, ich bin's, der Michi.
36:06Geh mir am Geschwinde meinen an.
36:08Servus Michi, der Hofer ist gerade nicht da.
36:11Was heißt nicht da? Dann gib mir den dünnen.
36:12Den dünnen? Äh, den Satori.
36:15Ja, sicher den dünnen.
36:18Ich glaub, da strahlen Sie auch gerade im Haus hier rum.
36:20Einmal, wenn man braucht.
36:22Sag Ihnen, Sie sollen herkommen.
36:25Aber schneller wie sonst.
36:26Ja, mach ich Michi. Bis später.
36:30Danke, Ende.
36:33Servus Michi.
36:36Das sind Sie.
36:37Sieht, der Meier hat den Krug fast einen ganzen Kredit geteilt.
36:41Und zwar auf einen Schlag.
36:42Vielleicht hat das ja was mit dem Koks zu tun.
36:44Man hat nämlich nur in der Kleidung vom Krug was gefunden,
36:47aber nicht in seinem Blut.
36:48Vielleicht hat er nur geteilt.
36:49Aber ich hab noch was für Sie.
36:51Steht auch da drin.
36:52Und zwar gibt's da jemand,
36:54der hat ein Bargeld auf das Konto vom Krug eingezahlt.
36:57Und dieser oder diese jemand kennen Sie.
36:59Aber Sie kommen nie darauf, wer das war.
37:01Komm ich schon.
37:01Kommen Sie nicht?
37:02Komme ich schon.
37:03Kommen Sie nicht?
37:03Komme ich schon.
37:04Gut, komme ich nicht.
37:06Also.
37:18Sagen Sie mal, Frau Stockl.
37:19Warum haben Sie 350 Euro auf das Konto von Herrn Krug eingezahlt?
37:23Jetzt raus mit der Sprache.
37:24Sonst müssten wir Sie in Beugehaft nehmen.
37:27Okay.
37:31Also, der Herr Krug, das ...
37:34Ja?
37:36Der sollte einen Fotokalender machen.
37:40Von Ihnen?
37:41Ja.
37:42Und die 350 Euro, das war eine Anzahlung.
37:45Frau Stockl, der Herr Krug, der ist doch auf erotische Fotos spezialisiert.
37:50Ja, aber das habe ich vorher nicht gewusst.
37:52Also, meine Freundin, die hat mir den empfohlen.
37:54Und ich habe gedacht, der macht so Porträtfotos.
37:59Also, am Anfang, da war auch noch alles in Ordnung.
38:01Aber, wie ich zum zweiten Mal dahin bin, dann hat er dann gesagt, dass ich so erotische
38:08Schultern hätte und ich sollte mir meine Bluse auföpfen.
38:13Äpfel und ... Aber da habe ich genau gewusst, wo der Haas entlangläuft.
38:17Und dann wollte ich sofort meine 350 Euro zurückhaben.
38:20Frau Stockl, warum haben Sie uns davon nichts erzählt?
38:23Das wollte ich ja.
38:24Aber es hat sich irgendwie keine Gelegenheit ergeben.
38:26Und außerdem wollte ich nicht in diesen Fall hineingezogen werden.
38:30Dieser Kalender, das sollte doch ein Geburtstagsgeschenk für meine Oma werden.
38:34Die wird 80.
38:36Aber wenn ich das vorher alles gewusst hätte ...
38:38Vor allem, wenn der Michi das alles gewusst hätte.
38:41Der Michi.
38:42Der Michi, der hat gerade angerufen.
38:44Der soll jetzt ganz dringend zu diesem Vereinsheim kommen.
38:47Es ist wirklich wichtig.
38:48Warum haben Sie das nicht gleich gesagt, Frau Stockl?
38:50Ich will meinen Handeln.
38:51Das wollte ich ja.
38:52Aber ... ich musste mich ja erklären.
38:57Herr Stockl, was ist denn los?
38:58Kommen die heute noch?
38:59Michi, beide sind gerade unterwegs.
39:02Sie sind raus aus meinem Büro, ins Auto gestiegen und sind jetzt losgefahren.
39:05Ja, wie, die sind schon unterwegs?
39:06Doch, du, ich muss mich noch nicht.
39:09Gehen, du.
39:10Bitte, servus.
39:14Du bist lieber mein Vater!
39:16Was musst du mich?
39:16Ein Schamke?
39:18Wir haben uns alle!
39:19Geht mich, du!
39:20Ah!
39:23Was passiert?
39:25Nö.
39:25Das ist mir nicht gestanden.
39:27Gib's her.
39:29Geht schon wieder.
39:37Wo ist denn der Bub?
39:38Vielleicht ist er durch die Hintertür nass.
39:46Hauen Sie doch mal.
39:48Was ist los?
39:50Was ist heuer?
39:51Nix.
39:52Alles in Ordnung.
40:00Taisha!
40:21Was ist das?
40:29Na, wie lange gehen wir ihm?
40:30Ich werde so sagen, so wie das Rad quietscht.
40:34Wo ist mein Sohn?
40:36Da.
40:38Er war's nicht.
40:39Sie müssen mir glauben, mein Sohn ist unschuldig.
40:42Was mit dem Kokain in der Reisetasche?
40:43War das für seinen Eigenbedarf, oder was?
40:45Nein.
40:46Also, dann sehen Sie mir nichts von unschuld.
40:48Wie kann man bloß auf diesen absurden Gedanken kommen?
40:51Kokain im Schnupftabak.
40:53Ich bitte dem Krug nach.
40:55Mein Fahrrad.
40:56Ich wollte ihn zur Rede stellen, damit er aufhört.
40:58Aber der Krug, der war so unverschämt.
41:01So rotzfrech.
41:03Ich habe ihm einen Stösser gegeben.
41:05Es war ein Unfall.
41:07Und?
41:08Pack das nicht, du musst mit ihm hinterher fahren.
41:10Nein, im Moment noch.
41:12Vielleicht passiert dir noch ein Wunder.
41:13Na, mein Scheißer, dass du mir da auf der Ocker bleibst.
41:16Ja, so ist es brav.
41:20Ja, Wunzvieh, Dreckers, bist du narrisch geworden.
41:33So, Biers.
41:35Jetzt hauen wir dich.
41:37Sterf!
41:38Es tut dir so, wenn du schlafst.
41:40Sterf!
41:41Simulant!
41:42Was waren wir mit dem Kokain?
41:43Hm.
41:44Ich glaube, der gute Mann weiß gar nicht, was er auf seiner Ladefläche spazieren fährt.
41:47Ich ruf einmal die Kollegen an.
41:49Kommen Sie morgen mit zum Derby.
41:52Warum nicht?
41:53Auf der Action Satisfaction.
41:55Das ist so wie er immer.
41:56Ja, ich ruf einmal mit dem Graf ist.
41:56Ja, ich ruf einmal mit dem Graf.
41:57Ich ruf einmal mit dem Graf.
41:59Glockenläuten.
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