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SpaßTranskript
00:05Nicht! Wir müssen reden. Legt es weg.
00:32Frau Doktor!
00:34Ach, hallo!
00:35Oh, das Geschoss ist von vorn eingedrungen und hat wahrscheinlich den Herzbeutel durchschlagen.
00:40Und das aus einer Distanz von anderthalb Metern?
00:44Das sind ja noch mehr Blutflecken.
00:47Sieht aus, als ob er sich noch mal umgedreht hätte.
00:49Bei so einer Verletzung, da tritt der Tod innerhalb von Sekunden ein.
00:52Mhm.
00:54Oh, darf ich mal?
00:55Vermutlich eine Tatwaffe, ja?
00:59Das hieße ja, dass ihn jemand gleich nach dem Schuss bewegt haben muss.
01:03Wollen Sie, was gibt's?
01:05Vermutlich eine Tatwaffe.
01:06Ah, ja.
01:09Packt er dabei.
01:11Frau Bär, die Waffe, die Pistole, die hat der Mann gehört, ja?
01:17Ein Erbstück seines Vaters.
01:21Michael hat sich damit hier auf der Hütte sicherer gefühlt.
01:25Wann haben Sie Ihren Mann gefunden?
01:26Es war heute früh, so um sieben.
01:30Warum erst heute früh?
01:31Gestern war er wieder mit seinen Ehemaligen unterwegs.
01:34Was für Ehemalige?
01:36Schüler.
01:37Mein Mann ist Lehrer.
01:38Was?
01:39Seit der Oberstufe macht er mit Ihnen Mountainbiketouren.
01:43Wann haben Sie Ihren Mann zum letzten Mal gesprochen?
01:49Gestern Abend, so gegen halb neun, auf dem Handy.
01:57Es gab mal wieder Streit mit Daniel Gareis, auch einer von den Ex-Schülern.
02:04Und warum ist es bei dem Streit gegangen?
02:06Über das Wellness-Hotel in der Au.
02:09Der Gareis und sein Vater wollen das bauen.
02:13Mein Mann hat dagegen gekämpft.
02:15Ah, ja.
02:16Die Rätung der Frische in der Au.
02:18Und dann hat dieser arrogante Schnösel auch noch mit Michaels Waffe herumgefuchtelt.
02:23Mein Mann war am Telefon noch ganz aufgeregt.
02:26Daniel, du Arschloch!
02:28Was hast du da die Scheißnummer mit der Bistollen abziehen müssen?
02:32Benni, halt's Maul!
02:33Was denn? So ist doch gewesen!
02:35Daniel, das war Mist!
02:36Unser Friedensrichter mal wieder, hm?
02:37Jetzt hör doch auf!
02:39Johanna, wegen der Nummer sind wir jetzt ganz oben auf der Liste der Bullen.
02:43Lass mich!
02:44Das sind wir sowieso schon.
02:46Ihr seid richtige Arschlöcher, seitdem ihr studiert.
02:53Guten Tag!
02:55Mein Name ist Lind, Kripo Rosenheim.
02:56Das ist mein Kollege, der Herr Hofer.
02:58Grüß Sie gut!
02:59Sie sind Herr Gareis?
03:01Warum?
03:02Wir würden uns ganz gerne mit Ihnen unterhalten.
03:04Und wieso ausgerechnet mit mir?
03:06Eins nach dem anderen.
03:07Wenn ich bitte mitkomme.
03:11So.
03:12Und Sie drei würde ich bitten, ins Kommissariat zu kommen.
03:16So in zwei Stunden?
03:19Gut.
03:21Sie hatten Streit mit dem Herrn Dr. Berg wegen dem Hotel.
03:25Hatten Sie noch nie Streit mit jemandem?
03:27Sie sagt gar nichts.
03:28Naja, das sagt eine Menge, wenn man jemanden mit einer Waffe bedroht.
03:32Wer hat Ihnen das gesagt?
03:33Der Herr Dr. Berg hat es zu seiner Frau am Telefon erzählt.
03:37Woher wussten Sie von der Waffe?
03:39Jeder wusste, dass einer hat.
03:41Aha.
03:42Und wo haben Sie den Abend verbracht?
03:43Zu Hause.
03:45Ich bin gleich nach dem Streit heim.
03:46Das kann natürlich jemand bestätigen, ja?
03:49Nein, kann niemand.
03:50Schade.
03:52Halt.
03:53Ich habe telefoniert mit der Max Böttner.
03:56So ungefähr eine Stunde lang.
03:59Mit einem Handy kann man von überall aus telefonieren?
04:02Festnetz.
04:03Von meinem Schreibtisch aus.
04:04Ab 21 Uhr.
04:07Schön.
04:09Dann brauchen wir das ganze Schriftkrieg und die Fingerabdrücke und zwar im Kommissariat.
04:13Heute Mittag um 13 Uhr.
04:15Hier, mit sind Sie vorgeladen, ja?
04:16Wieso, warum?
04:17Ja, Sie haben die Waffe doch angefasst, oder?
04:22Mein Gott, was für ein eingebildeter Affe.
04:24Allerdings so ein Depp.
04:26Entschuldigung.
04:28Marie?
04:31Ja, da muss der Startrat heute warten.
04:34Marie, wieso bestellst du einen Tierarzt, wenn niemand zu Hause ist?
04:37Marie!
04:40Aufgelegt.
04:40Naja.
04:42Sie müssen mir im Hof rauslassen, bittchen.
04:43Ja, aber jetzt habe ich die ganze Truppe ins Büro bestellt, zur Vernehmung.
04:47Macht ja nix.
04:48Das schaffen Sie schon allein, hm?
04:55So.
04:56Und ich sag noch, der wird sich bestimmt riesig freuen, der Herr Hauptkommissar.
05:00Wo ist er denn eigentlich?
05:02Ich muss er denn los fragen.
05:03Der hat gerade diese Radlaut aufhört.
05:05Ich sag dir, da haben wir ganz schön stramme Burschen dabei.
05:09Ah.
05:18Sie retten sich bitte zu unserer Verfügung, ja?
05:24Herr Böttner!
05:33Sie haben...
05:35Ja, bitte, nehmt doch Platz.
05:38Sie haben gestern um 21 Uhr mit Herrn Gareis telefoniert.
05:46Was soll ich denn jetzt wissen wollen?
05:52Herr Dottel, Herr Mohr.
05:53Grüß Gott, Herr Lind.
05:56Ist irgendwas?
05:57Ja, es ist was abgegeben worden für Sie von dem Lorenz Hofbauer, weil Sie dem doch so
06:03wegen dieser Anzeige geholfen haben.
06:06Es ist was Süßes.
06:08Also praktisch was ganz Süßes.
06:10Was Süßes?
06:11Ja.
06:12Was Süßes.
06:27Was ist denn das?
06:28Äh, das ist ein Hasel.
06:31Ein Stallhase.
06:32Ja, herzlichen Dank, Herr Mohr.
06:34Nein, also bitte, Frau Stockler, geben Sie den Hasel zurück mit lieben Grüßen und vielen
06:38Dank an Herrn Hofbauer, aber ich bin Beamter, ich kann keine Geschenke entgegennehmen.
06:42Ja, aber das geht nicht, das wird er bestimmt als Beleidigung auffassen, das hat er Ihnen
06:46als Geschenk vermacht.
06:48Ja, aber was soll ich denn mit einem Hasen?
06:50Das soll ein Tier sein, guter Kamerad.
06:52Das folgt Ihnen praktisch überall hin nach.
06:55An der Leine?
06:55Nicht nur.
06:56Nein, bitte suchen Sie ein gutes Zuhause für das Tier.
07:02Ist der Herr Hofer noch nicht da?
07:04Nein, der ist noch unterwegs.
07:05Der Tag, an dem ich Herrn Hofer einmal pünktlich an seinem Schreibtisch vorfinde, den zeichne
07:10ich mir rot in meinem Kalender an.
07:12Ja, was ist denn das?
07:14Ein Stallhasel.
07:15Ja, haben wir den unserem Herrn Nebenerwerbslandwirt zu verdanken, schläfft er demnächst noch
07:18eine Kuh an, also das geht nicht.
07:31Marie, was ist mit der Stadtratssitzung?
07:33Wollt ihr ausgerüben, ich habe sonst Ärger mit dem 80er oder was?
07:35Warum hast du mir nicht gesagt, dass der Dr. Berg umgebracht worden ist?
07:38Warum hätte ich das sagen sollen?
07:39Nein, der wollte doch per Eilantrag das Raumordnungsverfahren für dieses Hotel stoppen.
07:43Na, das habe ich ja nicht riechen können.
07:45Überhaupt so ein Riesentherz wie wie ein paar alten Fröschen.
07:49Gelbbauchunken, das sind keine Fröschen.
07:50Und die sterben aus.
07:51Wellnesshotels aber nicht, von denen haben wir schon viel zu viel.
07:54Und deswegen werde jetzt ich aktiv.
07:56Für die Fröschen?
07:58Die Gelbbauchunken gehören zu den Lurchen, du Ignorant.
08:01Aber für unsere Kühe interessierst du dich nicht, du Froschaldu.
08:09Ja?
08:10Ja, Herr Hofer, Stockler am Apparat.
08:12Ich wollte nur sagen, ein gewisser Daniel Gahr ist, wer jetzt da ist.
08:15Es geht um eine Vernehmung.
08:16Gut, dann schicken Sie ihn der Weiz am Erkennungsdienst.
08:20Ich habe Ihnen das tausendmal erzählt, was ich weiß.
08:24Herr Hofer, die Akte ist gerade vom Labor gekommen.
08:26Danke, Frau Stockl.
08:30Das Labor hat Ihre Finger durchgestattet ausgetrunken.
08:33Sie haben die Waffe genommen und zu Dr. Berg gesagt,
08:36so ein Ding kann ganz leicht mal losgehen.
08:39Da kann schnell was passieren.
08:40Hat das der Beni Weisbach erzählt, hä?
08:43Das war dann nur Spaß.
08:44Fragen Sie die anderen.
08:46Mhm, haben wir schon.
08:48Ihre Haushälterin hat heute Morgen als erstes ihre Radkleidung gewaschen.
08:52Ich lasse meine Sachen waschen, wenn sie durchgespitzt sind.
08:54Das Labor wird sich das alle annehmen.
08:56Ja, es ist wirklich erstaunlich, was die noch alles finden.
08:59Kleinste Partikel.
09:01Blutpulver.
09:04Warst du das dann?
09:05Im Moment schon, ja.
09:07Eins noch.
09:09Warum sind Sie überhaupt auf diese Tour gegangen,
09:11wenn Sie und Ihr Vater mit dem Herrn Dr. Berg gerade im Streit liegen?
09:14Schauen Sie im Ernst, ich erschieße den Berg wegen einem Streit und ein paar Kröten?
09:17Keine Kröten, ja gerade als Lurche.
09:20Entschuldigung.
09:22Ach, da seid ihr.
09:23Ja, folgendes.
09:24Das Labor hat uns das Handy geschickt vom Dr. Berg
09:27und die Auswertung von seinen SMS-Nachrichten.
09:30Aha.
09:30Und?
09:31Ich sage nur eines.
09:32Dieser Herr Lehrer war kein Kind von Traurigkeit.
09:35Aha.
09:35Wo wollt ihr denn hier hin?
09:36Zum Essen, wir haben Hunger.
09:37Ah ja, das ist ja typisch.
09:39Malzeit.
09:48Ach, grüß Gott.
09:52Haben Sie gewusst, dass die Frau Brenner da ist?
09:55Nein, habe ich nicht.
09:56Ciao.
09:58Ja, die Polizei.
10:00Und gleich alle zwei Kommissare auf einmal.
10:03Ja, da schau ich es eben jetzt.
10:04Sag ich mal, seit wann arbeitet die Johanna Brenner bei dir?
10:07Was hat er denn?
10:09Nichts hat er, sag es ihm halt, das ist wichtig.
10:11Ja, alles Aushilfe in den Semesterferien.
10:13Warum ist was mit dir?
10:14Nein, nein.
10:16Was wollt ihr jetzt haben?
10:18Was denn vorhin?
10:19Wurzeln?
10:20Geht es vielleicht ein bisschen genauer?
10:22Was gibt es denn?
10:24Schaut es halt einfach mal da rein.
10:27Hat es geschmeckt?
10:28Sehr gut, ja.
10:29Danke.
10:34Warum sprichst du nicht mit mir?
10:36Macht sie wie der Zoff sie in Großbuchstaben?
10:40Wir müssen reden.
10:41Ich will nicht länger warten.
10:42Drei Ausrufezeichen.
10:44Von wem sind die?
10:45Nicht für seine Frau.
10:47Und von wann stammt die letzte Essens?
10:50Am Dienstagvormittag, also am Mordtag.
10:52Von einer Prepaid-Karte aus.
11:01Moa!
11:01Ja, pass auf, wir brauchen die Namen von der SMS-Liste.
11:05Hast du schon mal die Provider gegründet?
11:06Na logisch.
11:07Aber wenn du bei dieser Provider anrufst,
11:09dann meldet sich nur eine freundliche Automatenstimme
11:11und sie sagt, dass eine Minute 45 Cent kostet.
11:15Aber, Michi, wenn es eine Stimme und eine Firma gibt,
11:18dann gibt es auch eine Adresse und an die wendest du dich, ja?
11:21Korinian!
11:21Also, bitte.
11:24Der ist und bleibt der Abenddacher.
11:26Ah, hier.
11:27Dr. Berg hat um 20.25 Uhr einen Anruf von seiner Frau bekommen
11:31und den nächsten Anruf, 50 Minuten später,
11:33hat er gar nicht mehr entgegengenommen.
11:34Da spannen die Mailbox an.
11:36Da sehe ich gerade im Bett des Opfers auf der Hütte
11:40so einen Sperma-Flecken gefunden worden, älteren Datums und faul von einer Frau.
11:45Wir haben eine glückliche Ehe geführt.
11:48Ja, Frau Berg, wir haben auf dem Handy Ihres Mannes einige Nachrichten vorgefunden.
11:58Was für Nachrichten?
11:59Um es kurz zu machen, wir müssen davon ausgehen,
12:02also wir haben Spuren gefunden,
12:04dass Ihr Mann kurz vor seinem Tod auf der Hütte mit einer anderen Frau...
12:09Ja, warum?
12:11Michael hat immer gemeint, ich würde nichts merken,
12:14wenn er spät nach Hause kam oder geflüstert hat an seinem Handy.
12:19Ich habe ihm gesagt, ich möchte nicht wissen, wer sie ist,
12:21aber du musst damit aufhören oder du gehst.
12:24Er hat mir geschworen, dass er sofort Schluss macht.
12:27Wann war das?
12:28Vor drei Tagen.
12:30Aber als er am Dienstag nach der Radtour wieder nicht nach Hause gekommen ist...
12:34Da sind Sie misstreicht worden.
12:37Er hat mir am Telefon geschworen, dass er mich liebt.
12:39Das mit der anderen ist aus.
12:42Was haben Sie dann gemacht?
12:44Ich hatte Migräne, ich habe eine Tablette genommen und habe mich hingelegt.
12:50Und Sie haben keine Vermutung, wer die andere Frau sein könnte?
12:56Ich wollte es nicht wissen und ich will es nicht wissen.
13:06Sagen Sie, woher stammen eigentlich die Blutspuren da am Hals?
13:11Eindeutig vom Opfer.
13:12Dann ist sie etwa selbst in den Hals gegriffen.
13:15Aber es ist geschlossen.
13:16Er war sofort tot.
13:18Außerdem ist kein Blut an den Fingern.
13:22Dann kommt ja nur der Täter in Frage.
13:25Wahrscheinlich wollte er sich vergewissern, ob sein Opfer wirklich tot ist.
13:29Oder es wollte jemand helfen.
13:31Oder so.
13:32Hilft uns der Schusskanal weiter?
13:34Nicht wirklich.
13:35Er ging schräg in die Brust rein und...
13:40Das war's dann für ihn.
13:45Herr Ralf.
13:47Hallo.
13:48Frau Hofer, das ist jetzt aber eine schöne Überraschung.
13:51Nur leider bin ich gerade auf dem Sprung.
13:53Ach, es dauert auch nicht lang.
13:54Ich hätte bloß eine Frage.
13:55Also eigentlich bräuchte ich einen Rat.
13:56Ja bitte, um was geht's?
13:58Naja, also es zieht sich um den Herrn Berghandeln.
14:01Besser gesagt um das Wellnesshotel.
14:03Ja, bitte.
14:04Begleiten Sie mich doch ein Stück.
14:06Da habe ich mir gedacht, weil Sie sich doch so gut mit den Vorgängen in einem Amt auskennen.
14:11Den Bau, den muss man doch nur irgendwie stoppen können.
14:14Aber, äh, Frau Hofer, äh, bei aller Liebe, aber Sie erwarten jetzt nicht von mir,
14:19dass ich Ihnen einen Rat gebe, wie Sie einen rechtmäßigen Beschluss unrechtmäßig umgehen können.
14:25Aber nie.
14:26Es ist doch nur so, dass wir schon so viele Wellness, Thermen, Hotels und so weiter haben.
14:31Aber die Gegend wird dadurch auch nicht schöner, Herr Achtziger.
14:33Und die einheimischen Tiere.
14:34Bitte. Ja.
14:35Ja, äh, Frau Hofer, ich, ich verstehe Sie ja voll und ganz.
14:39Äh, aber ich kann Ihnen jetzt im Augenblick nicht weiterhelfen,
14:42weil mir passiert es ganz furchtbar.
14:43Äh, vielleicht ein andermal auf den Kaffee, ja?
14:46Ja.
14:51Grüß Gott.
14:52Frau Hofer, das haben Sie jetzt nicht von mir.
14:55Die Vorgehensweise ist das Entscheidende.
14:57Wie wurde der Antrag formuliert?
14:59Wer hat ihn unterschrieben?
15:01Wer hat ihn genehmigt?
15:02Und wann?
15:03Da müssen Sie ansetzen.
15:05Also dann, äh, auf ein andermal.
15:07Wiederschönen.
15:08Danke.
15:13So, Herr Lind, da kann man nichts machen.
15:15Der Hase kehrt erne und der bleibt ja auch bei erne.
15:20Das gibt's ja gar nicht.
15:21Der rufe ich jetzt eben nochmal an.
15:23Ja, da bin ich gespannt.
15:24Ja.
15:26Frau Hofbauer?
15:27Ja, hier ist Lind.
15:28Äh, nein, nein, nein, der ist wirklich ganz süß.
15:31Aber hören Sie, wenn ich den Hasen annehme, dann, äh, ist das ein sogenannter Geldwerter-Vorteil.
15:36Und das ist ein Dienstvergehen.
15:37Verstehen Sie?
15:38Bitte?
15:39Beim Melken.
15:40Ja, äh.
15:42Ja, ist gut.
15:43Wiederhören.
15:45Begreift's einfach nicht.
15:46Tja, Herr Lind, wie ich's gesagt hab.
15:49So, dann.
15:54So, lieb's Hassel.
15:56Wie in dem Kleinen fieh ich die ganze Aufregung.
15:58Lägerlich.
16:04Ich hab Recherchen angestellt und jetzt erscheint der Fall Dr. Berg in einem vollkommen neuen Licht.
16:10Eine Liste mit sämtlicher Telefonate von Daniel Gares in der fraglichen Nacht.
16:15Da sieht ja nichts drauf.
16:17Eben, weil er gar nicht telefoniert hat.
16:19Nicht um 21 Uhr und sonst auch nicht.
16:21Aha, das hab ich mir gedacht.
16:23Und, wo war er, wenn er nicht daheim war?
16:25Der Daniel Gares hat einen Strafzettel.
16:27Und zwar von 22 Uhr 3 vor der Diskothek drin, wegen Falschparken.
16:33Da kann aber immer noch zwischen 20.25 und 21.15 Uhr auf der Hütte gewesen sein.
16:38Das stimmt.
16:46Entschuldigung.
16:48Grüß Gott.
16:55Worum geht's denn?
16:56Herr Dr. Berg hat eine Geliebte gehabt.
16:58Hatte er auf ihren Radtouren vielleicht mal eine Frau dabei?
17:01Der Berg?
17:02Der Geliebte?
17:02Warum fragen Sie das?
17:04Weil das für unsere Ermittlungen wichtig ist.
17:06Auf Gerüchte dürfen Sie nix geben.
17:09Der Berg war immer alleine.
17:10Aha.
17:11Und das sehen Sie alle so?
17:13So gut, dass ich den Berg auch wieder nicht kenne.
17:17Beim Mountainbiken hat auf jeden Fall keine dabei gehabt.
17:20Na ja.
17:22Herr Böckner, ich hätte mal ein paar Fragen an Sie unter vier Augen.
17:24Treffen wir uns da drüben?
17:26Ja.
17:26Ich hätte auch noch ein paar Fragen an Sie beide.
17:27Gleich hier am besten.
17:39In der fraglichen Nacht haben Sie nicht mit Daniel Gareis telefoniert, Herr Böttner.
17:44Der ist nämlich auf 21.30 Uhr im Dream gewesen.
17:48Dafür gibt's Zeugen.
17:49Wen denn?
17:50Die Polizei.
17:52Warum haben Sie uns angelogen?
17:55Mein Gott, ich...
17:56Ich wollte ihm halt einen Gefallen tun.
17:58Das ist ja schön.
17:59Und wo sind Sie gewesen?
18:01Zu Hause.
18:04Ich habe mich auf mein Vorexamen vorbereitet.
18:06Wirtschaftsrecht.
18:07Gibt's da Zeugen?
18:09Ich weiß nicht, ob meine Eltern mich gesehen haben.
18:13Wiedergelogen, nicht gelernt, nicht daheim gewesen.
18:15Ihre Fingerabdrücke waren nämlich auf der Tatwaffe.
18:18Was sagen Sie jetzt?
18:19Na, ich habe die Waffe ja in der Hand gehabt.
18:22Aber am Nachmittag.
18:25Als Daniel die Scheißnummer mit Berg abgezogen hat.
18:27Da habe ich ihm die Waffe abgenommen.
18:28Das war alles.
18:30Lügen Sie jetzt wieder?
18:32Nein.
18:35So war das und nicht anders.
18:38Das müssen Sie mir glauben.
18:39Muss ich.
19:08Und dann?
19:10Das ist ja nur zu stellen.
19:11Außerdem ist der Weg über die Pulvermühle viel schöner.
19:17Und Johanna Brenninger hat den Weg über die Pulvermühle genommen.
19:20Also hier rum.
19:21Da war Max Böttner unter, Benner Weißbach, Südauer, unter den Wegen über dem Steinbruch, Richtung Südendelt.
19:30Böttner und Gareis haben kein Alibi.
19:33Zudem ist ja nur der Gareis richtig verdächtig.
19:36Ich meine, der hat den Streit mit dem Dr. Berg gehabt.
19:38Wir haben seine Fingerdrücke auf der Tatwaffe und er hat am nächsten Tag seine Klamotten noch gewaschen.
19:42Ja, aber dann wäre es schon saublöd, wenn er den Mann dann erschießt, den er zwei Stunden zuvor bedroht hat.
19:47Naja, vielleicht ist er so blöd.
19:50Lind?
19:51Ja, Lind.
19:52Stockler am Apparat.
19:53Ihr müsst jetzt langsam nach Hause und der Hase ist immer noch da.
19:56Möchtest du ihn nicht langsam einmal abholen?
19:58Nee, ich kann jetzt nicht, Frau Stockl.
19:59Können Sie ihn nicht mit nach Hause nehmen?
20:01Das geht nicht.
20:02Aha, schade.
20:03Na gut, dann muss er halt die Nacht im Büro bleiben.
20:05Also, ob das gut geht?
20:08Wird schon gut gehen.
20:09Eine Nacht wird er wohl überleben da.
20:11Gut, einen schönen haustierfreien Abend, Frau Stockl.
20:13Tschüss.
20:16Ich habe hier einen Dreck im Schachtel.
20:18Aber du kommst zum Lind.
20:23Hey, Hassi.
20:24Schön beim Lind schlafen hat Nacht.
20:28Bitteschön, dein Platz.
20:30Schlaf gut.
20:51Maschine, Espresso.
20:54So geht das nicht.
20:58Geht auch nicht.
21:06Na.
21:12Um Gottes Willen.
21:16Wo ist denn der Haus?
21:20Hassi.
21:22Wo bist denn du?
21:24Komm doch raus aus deinem Versteck, ha?
21:26Schäfst dich.
21:27Weißt du, was angestellt hast.
21:29Hallo.
21:31Oh.
21:32Du bist dich putzen, gell?
21:34Du.
21:35Du Lümmel, du.
21:37Du hast mir mein ganzes Büro verwüstet.
21:40Kabel durchgebissen.
21:42Schäfst dich, ha?
21:44Schäfst dich noch mal.
21:47Ja.
21:48Auch tot.
21:50Morgen, Frau Stockl.
21:52Morgen, Hase.
21:54Guten Morgen, Herr Lind.
21:58Gibt's gar keinen Kaffee heute?
21:59Na, kein Kaffee, kein Computer, kein Telefon.
22:03Stromausfall.
22:04Nein, Hase.
22:20Lass dich von den Bullen nicht verunsichern.
22:22Die haben sogar meine Eltern ausgefragt.
22:25Die waren bei uns in der Schreinerei.
22:26Das ist völlig normal für so einen Fall.
22:31Daniel.
22:36In der Nacht.
22:40Ich mein, das stimmt doch alles so, wie du mir das gesagt hast, oder?
22:44Kannst du auch mal aufhören damit?
22:46Halt einmal deine Klappe, dann halte ich auch meine, okay?
22:57Ich war nicht noch einmal auf der Hütte.
22:59Was haben Sie eigentlich mit unseren Bikes vor?
23:01Kriegen wir die auch mal wieder?
23:03Freilich kriegen Sie die wieder.
23:05Sobald es in der Burs eine Untersuchung abgeschlossen hat.
23:08Die sollen bloß vorsichtig sein.
23:10Die sind sau teuer.
23:11Ja, ja.
23:12Das kennen wir schon.
23:13Wenn der kleinste Kratzer drin ist, dann verklagen Sie gleich die ganze Polizei in der Losenheim.
23:18Jetzt haben wir zu diesem Abend.
23:20Sie waren in Dreams.
23:22Und?
23:23Ist das verboten?
23:25Der Max war auch mit.
23:26Der muss betrunken.
23:28So, so.
23:29Betrunken.
23:29Und warum haben Sie sich betrunken müssen?
23:33Keine Ahnung.
23:34Ich erinnere mich nicht mehr.
23:36Wahrscheinlich wegen dem Streit mit Dr. Berg.
23:39Jetzt passen Sie mir ab.
23:41Da wird ein Mann geschossen.
23:43Und anderthalb Stunden später,
23:44trennten sich zwei von denen, die als Letzte mit ihm zusammen waren,
23:47betrunken sich und lügen uns dann beide an.
23:49Wirklich unschuldig.
23:50Schade ist näher für mich.
23:51Und einer von diesen beiden von jetzt der Hotelbahn, mit dem es kommitiv ist?
23:57Sie bekommen Ihr Fahrrad schon wieder, wenn wir damit fertig sind.
24:02Ja?
24:08Herr Büttner.
24:10Unsere Leute haben sich Ihr Fahrrad angesehen und am Lenker Blutspuren entdeckt.
24:15Ich habe...
24:16Ja, ja, ich weiß, Sie haben Ihr Fahrrad gereinigt,
24:17aber da schätzen Sie leider die Möglichkeiten der Spurensicherung.
24:20Ich wollte sagen, ich hatte mich verletzt, das kommt vor.
24:23Verletzt.
24:25Gut, morgen früh bekommen wir die genetische Analyse
24:28und dann wissen wir ganz genau, von wem das Blut stammt.
24:31Ja?
24:36Ich war noch mal oben.
24:37Auf der Hütte in dieser Nacht.
24:39Ja, ich hatte meinen Rucksack mit einem Zeugs drin liegen lassen.
24:42Das habe ich zu spät gemerkt, da bin ich noch mal rauf.
24:44Die ganze Strecke?
24:47Ja.
24:48Logisch.
24:52Es ist schon dunkel geworden,
24:54aber in der Hütte, da war noch Licht.
24:58Ich wollte noch klopfen,
25:00aber die Tür war offen, da bin ich rein und...
25:05da ist er vor mir gelegen.
25:06Hat er da noch gelebt, oder war er schon tot?
25:08Ich wollte ihm helfen, deswegen habe ich ihn auf die Seite gedreht.
25:12Da habe ich erst das ganze Blut gesehen.
25:17Ich habe ihm die Finger auf den Hals gelegt.
25:21Aber da war nichts mehr.
25:23Wie spät warst du?
25:25Halb zehn müsste es gewesen sein.
25:31Was haben Sie dann getan?
25:33Ich wollte nur noch weg.
25:36Deswegen habe ich mich mit dem Dani im Dream betroffen.
25:39Ich musste doch mit jemandem reden.
25:41Da hat Dani Ihnen gestanden, dass er Dr. Berg erschossen hat.
25:43Nein.
25:49Warum haben Sie denn Herrn Gahreis und Herrn Böttner nicht darteilt?
25:53Ja, weil wir dafür einfach nicht genügend Belastungsmaterial haben.
25:56Die hat doch jeder Provinzanwalt innerhalb von einem Tag mit heraus.
25:59Ja, und jetzt stehen wir mit leeren Händen da.
26:00Ja, aber in der U-Haft nutzen Sie uns auch nichts.
26:02Ergebnisse.
26:03Herr Rufart, ich will Ergebnisse sehen.
26:05Ja, das will ich auch.
26:07Ich bemühe mich.
26:14Oh Gott, wo steckst denn schon wieder?
26:18Ja, das ist aber Zeit, jetzt fahren wir mal.
26:20Ob das hält.
26:22Das muss ja passen.
26:24Jetzt machst du kein drittes Mal mehr.
26:28Telefon?
26:28Ja, das geht auch wieder.
26:29Hast du für ein saures Glück gehabt.
26:31Jetzt geh mal her, du kleiner Scheißer.
26:36Klauen Sie schon jemanden für den Hasen?
26:38Das ist kein Hase, das ist ein Untier.
26:41Der hat mir nämlich jetzt schon zum zweiten Mal das Telefonkabel durchbissen.
26:44Warum tun Sie ihn nicht in die Kiste?
26:46Nein, einen Hasen den ganzen Tag in der Kiste.
26:48Also wirklich nicht.
26:50Frau Stockl, haben Sie jetzt beschlossen, nicht mehr ans Telefon zu gehen?
26:53Also, dafür kann ich nichts.
26:55Das Kabel ist durchbissen worden.
26:57Aber doch nicht von diesem Tierchen.
26:59Doch, genau von dem Tierchen.
27:00So, nein.
27:02Frau Stockl, diesen Stapel Abrechnung,
27:04dann müsst ihr es nochmal durchsehen.
27:05So geht der nie doch.
27:07So geht doch.
27:10Kripo Rosner im Apparat Stockl, grüß Gott.
27:12Ja, haben Sie Glück gehabt, der ist noch da.
27:13Herr 80er!
27:16Das ist wichtig.
27:20Ach, ich weiß, deine Doppelbelastung.
27:30Ja, ich mach's.
27:32Ja, ich kann hier nicht lauter reden.
27:35Ja, ich lass doch meine Enkel nicht warten.
27:37Ja, also, für dich.
27:41Frau,
27:43nein, hier ist der Lern.
27:45Aber er muss weg.
27:47Hilft nix.
27:54Frau Breininger!
27:57Wir müssten mal mit Ihnen reden.
28:00Aber bitte nicht zu langweißen,
28:01sonst wird das nie was mit dem Ohrlern her.
28:02Es dauert, so lange, wie es dauert,
28:03muss ich selber mal was arbeiten.
28:05Frau Breininger,
28:05wenn wir uns vielleicht da drüben hinsetzen.
28:13Breininger?
28:15Hallo?
28:17Hallo?
28:22Überrascht?
28:23Ich hab nur die Nummer angerufen,
28:25von der aus gewisse SMS-Texte
28:27an Dr. Berg verschickt wurden.
28:29Das mit Michael und mir.
28:31Also mit Herrn Berg.
28:33Das war so gut wie aus.
28:35Ich hab Schluss gemacht.
28:38Die SMS klangen aber ganz anders.
28:40Ich weiß.
28:42Ich wollte noch mal mit ihm reden,
28:43aber hat er nix gebracht.
28:46Sie?
28:47Und dann war das?
28:49Am Dienstag.
28:51Und wo?
28:52Auf der Hütte.
28:53Nachdem die Armel wegwann.
28:56Michael hat mir so oft geschworen,
28:58dass er sie verlassen würde.
29:01Er wollte sich gar nicht trennen.
29:03Na ja, seine Frau ist super reich.
29:06Und dann sind Sie mit dem Rat
29:07wieder ins Tal gefahren, ja?
29:09So gegen halb neun.
29:12Und Ihre Trennung von Dr. Berg
29:13hat nicht zufällig was zu tun
29:15mit Ihrem Freund Max?
29:16Max und ich.
29:17Wir sind gute Freunde,
29:19schon seit dem Kindergarten.
29:20Sie haben eine gemeinsame Wohnung
29:21in München.
29:22Ja.
29:23Wir leben zusammen
29:24in einer WG.
29:25Manchmal wird das
29:26Alter guter Freundschaft mehr.
29:28Das funktioniert bei uns nicht.
29:30Vielleicht kennen wir uns
29:31ja schon so lange.
29:33Und Max sieht das genauso.
29:35Oder war er vielleicht
29:36noch eifersüchtig
29:37auf dem Herrn Berg?
29:38Das wusste niemand.
29:43Also.
29:44Entweder ihr sperrt es jetzt ein
29:46oder ihr bestellt es was.
29:48Ich zahl es ja schließlich
29:49nicht fürs Umsetzen.
29:50Ich hab dir schon mal gesagt,
29:51die Vernehmung dauert,
29:52solange es dauert, ja.
29:53Aber das Glück,
29:54wir sind gerade zufällig fertig.
29:56Kannst du es mitnehmen,
29:57der bitte noch.
29:58Ja, natürlich kann man die auch essen.
30:00Aber nicht den.
30:02Was?
30:03Warum?
30:04Weil es ein Polizeihase ist.
30:06Gell?
30:06Wiederhören.
30:08Was ist das?
30:10Frau Stocklweger dem Hasen.
30:13Wo ist er denn?
30:15Der Hasen ist weg.
30:16Weg?
30:17Ja, das wollten sie doch so.
30:19Ja, das ist jetzt aber blöd.
30:21Der kommt schon wieder.
30:22Der ist mit dem Moor unterwegs.
30:24Ah.
30:24Warum?
30:26Ja, mei, ich hab ja gedacht,
30:28dass...
30:29Wegen die Kinder, gell?
30:31Hätten sie gerne ein Haustier?
30:32Ja, mei, Kinder halt.
30:35Ja, Kinder halt.
30:43Die Bullen haben eine Schaltung verstellt.
30:45Was wollt ihr eigentlich von der Johanna?
30:47Ich war noch nicht dabei.
30:48Fahr mal jetzt, oder was?
30:50Scheiße, die wissen was.
30:54Was meinst du jetzt da damit?
30:58Entschuldigung, ich mal.
30:59Herr Böck, da mach uns keinen Blödsinn.
31:01Wir wollen nur mit Ihnen reden.
31:02Ich hab alles gesagt, was ich weiß.
31:04Das klären wir in aller Ruhe auf dem Kommissarjahr.
31:07Los geht's.
31:09Nüßchen.
31:18Schau, Johannes, du bist kein einfacher Hase.
31:20Du bist ein Zerstörer von Staatseigentum.
31:24Sag mal, Michi, was hast du?
31:26Ich?
31:26Der da?
31:27Das Funkhabel vom Einsatzwagen hat er durchgebissen.
31:30Nein, Michi, was du weißt.
31:31Jetzt gib mir einfach den Hasen,
31:33weil du kannst eh nicht damit umgehen.
31:34Und dann schleif dich.
31:35Hoppel, hoppel, hast nichts zu tun.
31:36Nein, das ist ja das Problem.
31:38Weißt du was?
31:39Reparierst du ja den Funkwagen.
31:43Stockel,
31:44manchmal bist du mir so fremd.
31:52Ja, bitte.
32:03Sie waren eifersüchtig auf Dr. Berg.
32:06Wer hat's Ihnen erzählt?
32:08Daniel Gares?
32:10Nein.
32:14Ich hab selber gemerkt,
32:15wie Anna sich verändert hat in der letzten Zeit.
32:17Sie hat sich von mir zurückgezogen.
32:21Und an den Wochenenden, da...
32:23da wollte sie plötzlich ihre Eltern in Rosenheim besuchen.
32:28Immer alleine.
32:30Da bin ich halt mal hergefahren.
32:32Meine Eltern mut schießt sich auch in Rosenheim.
32:35Und da haben Sie die beiden gesehen.
32:38Ja.
32:41Der Berg hat sie abgeholt.
32:43In Prien.
32:44In seinem Café.
32:45Mit seinem Angeber-Jeep.
32:48Sie hat ihn geküsst.
32:51Und dann ist die Stunde eigentlich ans Handy.
32:55Da war alles klar.
32:59Haben Sie Johanna zur Rede gestellt.
33:01Was hätte ich denn sagen sollen?
33:03Aber es hat Ihnen keine Ruhe gelassen.
33:05Und dann sehen Sie an dem Abend noch mal zur Hütte rauf.
33:09Ich wollte endlich mit dem Berg Klartext reden.
33:13Was es für eine miese Schuhe ist, die er da abzieht.
33:16Das ist ein freundliches Getue.
33:18Die Radtouren.
33:20Und hintenrum, da macht er sich an meine Freundin ran.
33:24Und?
33:25Haben Sie es getan?
33:27Klartext geredet.
33:29Was hat er denn zu Ihnen gesagt?
33:32Ich meine, Sie waren wütend.
33:34Sie wussten, wo die Waffe liegt, Herr Böttner.
33:36Nein, ich...
33:39Ich schwör's.
33:42Es war genauso, wie ich gesagt hab.
33:44Es war kein Mensch da.
33:45Kein Johanna, niemand.
33:48Ich hab ihn am Boden gefunden.
33:51Erschossen.
33:52Naja, das sieht jetzt leider gar nicht gut aus für Sie, Herr Böttner.
33:55Sie haben für nichts keine Zeugen nicht.
34:01Ah!
34:15Johanna!
34:16Hier warten Sie gefälligst!
34:24Eino, Moment!
34:28Stell Sie, wo was passiert ist?
34:29Die Zeugin, die Johanna Preininger, wisst du, die Kleine, die ist zusammengefahren worden.
34:33Ja, und wisst du von wem? Von der Frau Dr. Berg. Das ist doch kein Zufall.
34:38Ah, ist ja was passiert.
34:40Nein, nein, nichts Schlimmes.
34:41Gott sei Dank, Michi, sei so gut und hol die Frau Berg.
34:44Ja, die ist doch schon da, die hab ich doch schon gebracht.
34:45Super.
34:46Vorragend, bitten Sie raus, wie's Johanna Preininger geht.
34:48Ja, ist halt.
34:51Ja.
34:52Stocke, da ist jetzt vielleicht was passiert. Fahrt die eine.
34:56Michi, ich weiß, die ist bei mir die ganze Zeit gesessen.
34:59Ich weiß alles.
35:00Ja, schau, aber die andere mit dem Mann.
35:02Das ist doch ein alter Hut.
35:03Herr Gutzat, ich mutier nur zur alten Oma, wenn ich da jetzt sofort aus dieser Warteschleife von dieser Klinik komme.
35:09Ja, Stocklaumapparat von der Kripo Rosenheim.
35:12Ich wollte mich nach dem Befinden von der Frau, nach dem Befinden von der Frau Preininger erkundigen.
35:16Entschuldigung, aber es ist gerade ein bisschen stressig bei uns, ja.
35:19Ich wollte das nicht. Ich wollte nur mit der Johanna reden.
35:23Das steht mir doch zu. Das ist doch mein Recht, oder?
35:25Ja, ja. Was wollten Sie denn so dringendes mit der Johanna Preininger besprechen?
35:31Ich weiß, dass Sie und mein Mann, da gibt es doch genug zu besprechen, oder?
35:36Ich wollte einfach wissen, was sie sich dabei gedacht hat, ob sie mich für vollkommen...
35:40Es verbietet Ihnen ja niemand, mit irgendjemandem zu reden, aber Sie haben die Frau Preininger ja mit ihrem Wagen umgefahren.
35:44Das war keine Absicht. Das war ein Unfall. Wie geht's ihr denn?
35:49Moment.
35:52Wissen Sie schon was?
35:53Ja. Ich habe gerade mit der Klinik telefoniert. Es ist nichts Schlimmes. Schürf und nur blaue Flecken. Aber wie läuft
35:59es bei Ihnen?
35:59Gut, gut. Danke.
36:02Also, es ist ja noch mal Glück gehabt. Frau Preininger hat wirklich nur Leichte verletzungen.
36:08Wann haben Sie für ein Verhältnis zwischen Ihrem Mann und der Frau Preininger erfahren?
36:13Heute Morgen. Von einer Bekannten.
36:16Von einer Bekannten. Können Sie uns die Telefonnummer geben, dass wir dieser Spur nachgehen können?
36:21Spur. Alle haben es gewusst, nur ich nicht. Und dann sagt er noch am Telefon auf der Hütte, dass er
36:26mich liebt. So was!
36:28Jetzt berühren Sie sich erst mal, Papier. Gehen Sie heim, ruhen Sie sich aus. Wenn wir noch Fragen haben, dann
36:32mögen wir uns wieder.
36:33Komm, wir sind es bitte schön.
36:36So.
36:37Tschüss.
36:43Wiederschauen.
36:45Und, was denken Sie?
36:47Na ja, ein bisschen Schatten hat die schon. Ich weiß nicht, ob ich dir glauben kann.
36:53Jetzt halten Sie von der Johanna. Die Letzte, die den Bergleben gesehen hat.
36:56Kleinen Schatten hat die auch.
37:01Äh, Frau Stockel, wir nehmen uns mal, äh, sagen Sie mal, was sind meine Hase?
37:05Herr Lind, ich habe jemanden gefunden für einen Hasen.
37:08Wie, was? Das haben Sie mir gar nicht erzählt.
37:10Es ist doch froh, dass die Frau Stockel jemand gefunden hat.
37:12Ja, es ist eine sehr nette Familie mit zwei kleinen Kindern.
37:16Sind die zuverlässig?
37:17Also, Herr Lind, der Opa ist gekommen und hat den Hasen für die zwei Enkel abgeholt.
37:21Moin, du, mein süßes Kerlchen.
37:24Moin, du, das darf ich aber noch schön brav zu Lisa und zum Franzen bist.
37:29Oh, mein, ein strammes Bürschchen ist das aber.
37:34Bitte?
37:34Hm?
37:35Äh, der Hase, der Hase. Ich meine den Hasen.
37:38Das Gott.
37:39Das Gott.
37:40Mein Süß.
37:41Ja, ich habe mich nur bei Ihnen bedanken wollen, wegen dem Ratschlag.
37:45Das ist doch nicht der Regel.
37:46Doch, doch, doch. Jetzt stellen Sie es Ihnen vor.
37:48Da waren tatsächlich die falschen Unterschriften drauf.
37:50Ach.
37:51Ja, jetzt müssen die noch einmal neu beantragen.
37:53Das ist ja wunderbar.
37:54Jetzt haben die Gelbbauch unten wieder eine Chance.
37:57Moin, du.
37:58Moin, du, Süß.
37:59Ja.
37:59Jetzt stellt er auch die Ohren auf, dann fühlt er sich wohl.
38:02Ja.
38:02Ja.
38:03Frau Stockel, haben Sie nämlich die Johanna Breininger schon erreicht?
38:06Nein, aber die Mutter hat gesagt, dass sie von Max abgeholt worden ist.
38:11Haben Sie es bei Max probiert?
38:12Ja, und dessen Mutter hat gesagt, dass sie zusammen auf die Hütte von dem Toten gefahren sind.
38:18Ja, auf geht's.
38:19Der Werger ruft?
38:42Danke, dass du mitgekommen bist.
38:44Das ist eine bescheuerte Idee.
38:45Ja, ich muss aber wissen, was passiert ist.
38:49Und ich glaube, die war's.
38:51Wie kommst du nur so drauf?
38:52Überleg doch mal.
38:54Aber hier oben.
38:56Hier ist es passiert.
38:57Und hier ist niemand.
38:58Und hier ist jemand.
39:00Johanna, Mensch, jetzt warte doch.
39:03Du bleibst im Hintergrund.
39:05Und hör zu, vielleicht gesteht sie was.
39:14Frau Berg?
39:16Frau Berg?
39:42Was wollen Sie von mir?
39:46Ich weiß, was wollen Sie von mir?
39:47Ich will wissen, was wirklich passiert ist.
39:49Ich will wissen, was wirklich passiert ist.
40:06Sie haben Michael ins Unglück gestürzt.
40:09Frau Berg, was soll das?
40:12Wie sollte das denn weitergehen?
40:15Sie wollten weg mit ihm aus Rosenheim.
40:18So war's doch.
40:19Nein.
40:20Nein, wir wollten nirgendwo hin.
40:22Es war aus.
40:25Lügnerin.
40:27Verdammte Lügnerin.
40:29Frau Berg, lassen Sie sofort Johanna los.
40:32Das Mädchen holen.
40:33Sofort.
40:35Alles in Ordnung?
40:38Ich wollte nur mit ihr reden.
40:39Ja, das haben wir schon kennengelernt, wie Sie mit ihr zu reden pflegen.
40:42Ich wollte, dass sie die Wahrheit sagt.
40:43Aber was ist, wenn die Verbreiniger die Wahrheit gesagt hat?
40:46Wenn sie ihr Mann von ihr endgültig zu Ende hat wollen?
40:48Er hat gesagt, er könnte sie nie verlassen.
40:51Und dann bin ich gefahren.
40:53Tut mir leid.
40:54Nein.
40:55Sie hat ihn umarmt.
40:58Umschlungen haben Sie ihn.
41:00Genau hier vor der Hütte.
41:02Glauben Sie, ich bin blind?
41:04Nein.
41:05Blind sind Sie nicht.
41:05Sie haben ja alles genau beobachtet.
41:07Sie haben gleich gewusst, dass Ihr Mann nicht allein war, nachdem Sie mit ihm telefoniert haben.
41:11Sie haben sich Ihren Wagen geschnappt und sind hergefahren.
41:13Stimmt's?
41:15Ich wollte nur mit ihm reden.
41:17Nein, Sie wollten ihn belauschen.
41:19Sie wollten wissen, wer die Frau ist, mit der er sich die ganze Zeit getroffen hat.
41:23Und Sie waren wütend.
41:25Sie haben gewartet, bis Johanna weg war.
41:27Und dann sind Sie zu Ihrem Mann in die Hütte.
41:30Ich wollte nur mit ihm reden.
41:32Sie wollten ihn bestrafen für die Demütigung.
41:35Weil Sie geglaubt haben, dass er Sie verlassen wird.
41:38Sie haben sofort geschossen.
41:40Dabei hat er sich Gott für Sie entschieden gehabt.
41:42Wollte bei Ihnen bleiben.
41:43Das ist nicht wahr.
41:46Ich hab's doch selbst gesehen.
41:48Frau Berg, Sie sind vorläufig festgenommen wegen dringendem Mordverdachts.
41:51Komm jetzt bitte mit.
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