- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:09Geil, so ein Kappen auch mal.
00:13Da musst du aber erst die Schule fertig machen und einen Haufen Geld verdienen.
00:17Und das kommt auch an.
00:18Du bist ein echter Spielverderber, Korbinian.
00:20Ist das schon.
00:21Morgen allerseits.
00:21Moin.
00:22Was machst denn du da, Vincent?
00:23Nimmst du Fahrstunden?
00:25Ich muss das mal in meinen reinsetzen.
00:27In dein billige Blondinen-Jockel.
00:29Nein, danke.
00:30Und nochmal, trage ich dir dein Schulzeigfell nicht hinterher.
00:35Da.
00:36Schmeiß her.
00:38Ah!
00:39Was ist denn?
00:40Oh, mir hat es einen Stich gegeben.
00:42Mein Kreuz.
00:43Es ist kaum zum Aushalten.
00:45Und ich glaube, ich weiß ja, woran es liegt.
00:48Vielleicht am Leo.
00:50Wie meinst du jetzt das?
00:51Beim letzten Mal, wie der Leo bei dir übernachtet hat,
00:54da hast du am nächsten Tag auch Kreuzschmerzen gehabt.
00:57Sag ich mal, Leo,
00:58bist du vielleicht manchmal zuweilen
01:00ein bisschen grob im Umgang mit meiner Schwester.
01:02Niemals.
01:03Also du hast ja dich gehört.
01:05Lau sein.
01:06Du Birscherl, aufpassen, gell?
01:07Schmarrn, schuld ist nicht der Leo, sondern mein Bett.
01:10Warum das?
01:11Weil es völlig durchgelegen ist.
01:13Das Problem kenne ich.
01:20Bringst du bei uns?
01:22Scheiße.
01:24Herr Stocke.
01:25Herr Stocke.
01:52meine Gelassenheit verlieren.
01:54Die Sietaglänge helft von mir, mich selbst zu finden.
01:57Ich habe gar nicht gewusst, dass Sie sich suchen.
01:59Das sollten Sie auch mal machen.
02:02Ganz tief in sich gehen.
02:04Bei diesen ganzen schrecklichen Dingen,
02:07die wir Tag ein und Tag aus erleben.
02:08Schön.
02:09Und jetzt räumst du den Spahn wieder weg, gell?
02:12Übrigens,
02:13Sie werden beide auf dem Lettnerhof erwartet.
02:20Frau Stocke,
02:21bevor Sie wieder wegtauchen,
02:22würden Sie uns auch sagen,
02:23warum,
02:24oder müssen wir da jetzt auf eine göttliche Eingebung warten?
02:27Es gab es da leicht.
02:30Also,
02:31gehen wir.
02:33Können wir die überhaupt zu einer Hände los?
02:35Die erholt sich schon.
02:39Oh,
02:40oh,
02:42oh,
02:43oh,
02:43oh,
02:43oh,
02:43oh,
02:44oh,
02:46oh,
02:46oh,
02:46oh,
02:48oh,
02:49oh,
02:50oh,
02:51oh,
02:52oh,
02:55oh,
02:55oh,
02:56oh,
02:56oh,
02:58oh,
03:00oh,
03:01oh,
03:04oh,
03:09Morgen.
03:10Das wird ja immer schöner.
03:12Wieso wird die Leiche abtransportiert,
03:13bevor wir unser Einfacheldes dazu gegeben haben,
03:15hä?
03:16Wieso nicht?
03:17Das war ein Unfall,
03:18die Frau hat den gefunden,
03:19für uns ist nichts mehr zu tun,
03:20und die Tochter ist auch schon weg.
03:21Herr Moor,
03:22ob das Ganze ein Unfall war oder nicht,
03:24das entscheiden immer noch wir,
03:25Ja, also möchte ich die Leiche gern noch mal sehen. Danke.
03:28Ich auch.
03:29Gerne.
03:30Holt sie noch einen raus?
03:41Gut.
03:42Danke.
03:44Todesursache?
03:45Ja.
03:46Erstückt es in einen eigenen Silo.
03:48Wegen Sauerstoffmangel.
03:50Mich ersticken hat meistens was mit Sauerstoffmangel zu tun.
03:53Ja, genau.
03:55Ja, was ist jetzt? Können wir wieder einpacken?
03:57Ja, jetzt ja.
03:58Du schiebst halt wieder rein.
04:03Und, wo ist die Frau Lettner?
04:05Das weiß ich nicht, gerade eben war sie noch da.
04:07Und wo ist sie jetzt?
04:08Das weiß ich nicht, gerade eben war sie noch da.
04:18Ich verstehe das nicht, wie man zweimal hintereinander so blöd sein kann.
04:21Ja, sie sind ja gerade raus.
04:23Ach, weil es wahr ist.
04:25Der Conor ist ja schon noch mal fast bewusstlos geworden in den verfluchten Silos.
04:28Gar nicht lang her.
04:28Und trotzdem ist er wieder rein.
04:30Der hat sich von nichts und niemandem was sagen lassen.
04:33Von mir schon gleich auch nicht.
04:35Entschuldigung, das könnte meine Tochter so fies sein.
04:37Ich habe vorhin in der Schule angerufen.
04:39Äh, wir schauen uns schon mal in der Scheune um, gell?
04:41Ja.
04:44Ungewöhnliche Art zu sterben.
04:46Überhaupt nicht.
04:47Trotz aller Warnungen kommen jedes Jahr Bauern in den sauren, giftigen Dämpfen ihrer Silagen um.
04:51Warum tragen die dann keine Gasmasten?
04:54Weil die Kühe erschwecken und dann wird die Milch sauer.
04:57Frei nach der Devise liegt auch der Bauer tot an der Mauer.
05:00Hauptsache ist die Milch heute nicht sauer, oder?
05:02Oder trägt die Bäuerin mit der Trauer, die hört die Milch als Gries nicht sauer.
05:08Herr Satori?
05:13Herr Satori?
05:15Hallo?
05:22Herr Satori?
05:24Ja, hier.
05:25Was machen Sie da drin?
05:26Wollen Sie ein paar Giftgeuse atmen?
05:28Wieso ist doch total ungefährlich die Tür so offen.
05:30Ja, ganz im Gegenteil.
05:32Das hat eine Langzeitwirkung.
05:33Das ist erst nach zehn Minuten tödlich.
05:35Was?
05:36Ja, dann käme ich raus.
05:41Ein Scherz.
05:43Sehr witzig.
05:44Gell?
05:45Haben Sie es rausgefunden?
05:46Der Lettner lag genau hier vor dem Ausstieg.
05:49Das heißt, selbst wenn ihm schwindelig geworden wäre oder irgendwelche Erstickungsanfälle bekommen hat,
05:53der hätte einfach nur rausklettern müssen.
05:55Es sei denn, die Tür war verriegelt.
05:57Aber die Lettner hat noch gesagt, dass die Tür offen als ihr Mann gefunden hat.
06:01Aha.
06:02Moment.
06:03Es ist mir angenommen, jemand hat die Tür von außen verschlossen und erst wieder aufgemacht,
06:07nachdem der Lettner tot war.
06:08So geht's.
06:11Schauen Sie mal, was ich gefunden habe.
06:13Ein abgebrochenes Mess.
06:15Vielleicht hat er damit versucht, irgendwie rauszukommen.
06:17Ja, aber mit dem Zahnstocher kriegt man die schwere Tür, trug niemals auf.
06:21In Todesangst versucht man so einiges hier aufhören.
06:23Da haben Sie wieder recht.
06:26Ist da noch was passiert?
06:32Was gefällt mir?
06:34Das Zigarettenpapier.
06:35Das ist bloß die Frage, wem das gehört.
06:37Sagen Sie mal, haben Sie beim EKA eine Ausbildung über Spürung gelassen, oder wie?
06:42Wow, wow.
06:50Frau Lettner, es gibt Hinweise, die für den Mord sprechen.
06:54Mord?
06:55Ja, es sieht ganz so nach Haus.
06:58War heute Morgen noch jemand auf dem Hof, ich meine, außer Ihnen.
07:01Nein, niemand.
07:03Sie und der Mann bewirtschaften den Hof ganz allein?
07:05Ja, zurzeit ja.
07:07Mein Mann macht die Landwirtschaft und ich kümmere mich hauptsächlich um die Buchhaltung.
07:10Nur zur Erntezeit haben wir Saisonkräfte.
07:12Haben Sie irgendwas Ungewöhnliches gehört?
07:14Also zum Beispiel Stimmen oder Motorbereich von dem Auto oder Motorrad oder so?
07:18Nein, nix.
07:20Was haben wir heute Morgen hier in der Nähe gefunden?
07:23Ja, das Messer gehört meinem Mann.
07:25Und das da ist Zigarettenpapier, oder?
07:28Das gehört uns nicht, wir rauchen alle nicht.
07:31Höchstens der Herr Föst, unser Nachbar, aber das ist unwahrscheinlich.
07:34Der war schon seit Monaten nicht mehr hier.
07:36Unwahrscheinlich?
07:38Ja, unwahrscheinlich.
07:39Mein Mann und der Herr Föst, die haben Sie nicht besonders gut verstanden.
07:42Gibt es da noch jemand anderes, mit dem sich Ihr Mann nicht so besonders gut verstanden hat?
07:47Naja, besonders beliebt war er nicht.
07:50Er hat immer noch seinen eigenen Vorteil gesucht.
07:52Das kann man jetzt clever oder auch hinterfotzig nennen.
07:54Ihrem Nachbarn gegenüber war er wohl eher hinterfotzig.
07:59Mei, es ging um ein Stück Land.
08:01Mein Mann hat es verkaufen wollen.
08:02Mehr weiß ich auch nicht.
08:03Wo waren Sie, erstes passiert ist?
08:07Im Haus?
08:09Verdächtigen Sie jetzt mich?
08:10Äh, nicht direkt.
08:12Meine Frau, das sind reine Routinefragen, die müssen wir stellen, tut mir leid.
08:15Aber ich glaube, wir haben Sie für den Augenblick, oder?
08:17Vielen Dank, eins, zwei, einen Wiedersehen.
08:19Bitteschön.
08:26Mama.
08:42So, haben wir Sie jetzt.
08:46Fürst, was ist es mit dem Zigarettenpapier?
08:49Alles kann schon die Meinigen sein.
08:51Das haben wir drüben auf dem Leppnerhof gefunden.
08:53Dann sind Sie sich garantiert nicht, weil ich bin schon seit Monaten immer drüben gewesen beim Hausabschneider.
08:57Das wäre aber schon ein großer Zufall, wenn ihr noch jemand das gleiche Papier benutzt, finden Sie nicht?
09:01Ich beweise nicht nur das Gegenteil, Sheriff, oder sonst bloß ein Depp.
09:04Ihr Tee.
09:06Was sagen Sie, Herr Fürst?
09:07Ja, Gabe.
09:09Ist Ihnen heute Morgen beim Nachbarn drüben irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen?
09:12Ich habe doch keine Zeit nachzuschauen, ob beim Leppner drüben gerade jemand rumbracht wird.
09:15Der Tod vom Leppner ist Ihnen völlig wurscht.
09:17Unser Verhältnis ist nicht gerade das Beste gewesen.
09:19Aber das werde Ihnen die Therese, also die Frau Leppner, sicher schon verzeiht haben.
09:23Kennen Sie sich näher?
09:25Wir verstehen uns gut.
09:26Wie gut?
09:27Rein nachbarschaftlich.
09:28Wohlgemerkt.
09:30Sie hat mir ab und zu ihr Herz ausgeschüttet, wenn sie mal wieder Streit gegeben hat mit ihrem Mann.
09:35Glaubst du ein Problem in der Ehe der Lettners?
09:37Ja, wo gibt es sie nicht? Ich selbst bin geschieden.
09:39Schauen Sie, die Therese ist die einzige gewesen, die ihr Mann einmal richtig rausgegeben hat.
09:43Vollgenutzt hat sie allerdings nicht.
09:45Sie haben ja so oft gestritten.
09:48Ist ja der Mann ja auch gewalttätig geworden, der Lettner.
09:50Also das hätte sie bei der Therese nicht getraut.
09:53Bei seiner Tochter allerdings schon eher.
09:55Der Sophie?
09:56Ja, es ist die Freundin von meinem Sohn, Max.
09:59Das war schon her. Gratuliere.
10:01Die Frau Lettner hat uns von einem Streit erzählt, wegen einem Stück Land.
10:04Warum ging es da?
10:05Das ist ja noch ein Penetrant.
10:06Er willst du Streit zu mir dann, ja?
10:07Ja.
10:09Ich wollte zwei Häcke Land kaufen von ihrem Kleid ist da drüben, was er mir in Rentsch angrenzt.
10:14Wir haben das Geschäft mit dem Handschlag besiegelt, wir sind in Bayern gezogen gewesen.
10:19Was war denn das Problem?
10:21Dass er es mir nicht mehr verkaufen wollte.
10:23Er hat damit spekuliert, Bauland rauszumachen.
10:25Eine Matz-Wut habe ich auf ihm gehabt.
10:28Wenn der Max und die Sophie nicht waren.
10:31Ja, was dann?
10:32Der hat schon längst einen Anwalt eingeschaltet.
10:34Aber die zwei haben es eh schon schwer gemacht.
10:36Also, ich muss weiter, der muss dann gerufen.
10:38Hadi!
10:39Ja, ja.
10:40Hadi selber.
10:41Tja.
10:43Ganz schön viel Stahl für so wenig Kuh, gell?
10:47Mei, vielleicht hat er ja ursprünglich mit mehr Kühen gerechnet.
10:50Dazu fehlt ihm das Land.
10:51Woran der Leppner schuld ist.
10:53Was wiederum ein mögliches Motiv wäre für unseren alten Cowboy.
11:06Da ist die Polizei.
11:10Max, ich muss es wissen.
11:12Was ist zwischen dir und meinem Vater vorgefallen?
11:14Es war nichts, glaub mir doch.
11:17Ich habe ihn neulich nur gesagt, dass wenn er es nochmal wagt, dich anzufassen, dann...
11:22Hey.
11:24Mach dir keine Sorgen, okay?
11:25So, alles gut.
11:28Ich hab dich ganz da lieb.
11:33Herr Fröst!
11:36Einen Moment, bitte.
11:38Was ist denn?
11:39Was wollen Sie von mir?
11:43Kriminalpolizei, mein Name ist Sartorius, mein Kollege Rufer.
11:45Es geht um den Fall Lettner.
11:48Sophie hat mir schon alles erzählt.
11:50Schreckliche Geschichte, aber...
11:52Ich glaube nicht, dass ich Ihnen weiterhelfen kann.
11:55Ist Ihnen heute Morgen irgendwas Ungewöhnliches aufgefallen, bei Ihrem Nachbarn drüben?
11:58Nee.
11:59Ich war nicht da.
12:00Ich habe Sophie in der Schule besucht, sie hatte eine Freistunde.
12:03Wie haben Sie sich mit dem Herrn Lettner verstanden?
12:06Das hat Ihnen mein Vater bestimmt schon erzählt.
12:08Das macht gar nichts, das wird mir erklärt von Ihnen.
12:10Der Lettner war gegen uns.
12:12Gegen ihn und gegen mich.
12:13Der hat uns geschadet, wo er nur konnte.
12:15Die Geschichte mit dem Land, gell?
12:17Ja.
12:18Mein Vater hat gehofft, es uns leichter zu machen, wenn er mit ihm ins Geschäft kommt.
12:23Der Träumer.
12:25Es hat ihm also nicht gepasst, dass Sie mit seiner Tochter zusammen sind.
12:28Allerdings.
12:29Der hatte eine ganz andere Vorstellung von einer guten Partie.
12:33Fast hätte er es geschafft, zwischen uns alles kaputt zu machen, aber...
12:38Hat er die Sophie auch geschlagen?
12:41Ja.
12:42Sie hat oft alles abbekommen.
12:44Manchmal hätte ich mir am liebsten...
12:46Ja, Herr Föst.
12:48Nichts.
12:51Und Vater wartet.
12:52Ciao.
12:53Wiederschauen.
12:56Ja, Herr Föst, jetzt nochmal Sartori.
12:59Kommen Sie doch morgen nochmal zu uns aufs Kommissariat, da sind noch ein paar Fragen offen.
13:02Danke.
13:04Und, was meint er?
13:06Nix.
13:10Wie nix.
13:11Der Anrufbeantworter.
13:19Da seid's ja...
13:20Servus.
13:21Servus.
13:21Ja, servus, ich hab euch heute im Rosenbräu schon vermisst.
13:24Das ist ja rührend.
13:25Wir sind beim Föst aufgehalten worden.
13:26Sartori?
13:27Beim Föst seid's gewesen.
13:28Dolores.
13:29Ein verrückter Hund ist das, der Sepp.
13:31Ja, klar komme ich.
13:31Allerdings.
13:32Schönen Abend noch.
13:33Servus.
13:34Kennst du den näher?
13:36Wie man's nimmt?
13:37Der schaut halt öfters in meinem Salon vorbei, wie er immer sagt.
13:40Auf ein Glaserl.
13:41In letzter Zeit auch einmal auf zwei oder drei Glaserl.
13:45Wieso?
13:45Hat er Probleme?
13:46Der hat sich wohl mit seiner neuen Melkanlage finanziell völlig übernommen.
13:53Der war richtig verzweifelt, der Sepp.
13:55Aber so wie ich den kenne, fängt sich der schon wieder.
13:58Der ist ein Stehaufmanderl.
13:59So, so ein Stehaufmanderl.
14:00So, können wir los?
14:01Ja.
14:03Was ist derzeit noch für Reisen?
14:05Schmarrn.
14:06Ich schlafe heute Nacht beim Leo.
14:07Noch mal eine Nacht auf meiner Matratze ist das Ende von meinem Kreuz.
14:10Was ist mit Essen?
14:12Das ist eine Stadt im Ruhrgebiet.
14:13Depp.
14:14Das ist wieder mal typisch.
14:15Ich verbringe den halben Tag beim Orthopäden und du, du denkst nur ans Essen.
14:19Mach dein selber was.
14:20Servus.
14:21Komm, Schatz.
14:22Ich kann das nicht so gut.
14:24Ich kann das nicht so gut.
14:24Ich hab Hunger.
14:30Ich kann das nicht so gut.
14:33Ich kann das nicht so gut.
14:35Ja.
14:36Ich kann das nicht so gut sein.
14:55Das ist eine gute Idee.
15:00Theresia?
15:13Ach, schau an, Herr Föst.
15:15Servus, Theresia.
15:18Ich hätte was zu reden mit dir.
15:20Das kann ich mir schon denken.
15:23Ich brauch das Land. Unbedingt.
15:27Und du hast doch immer gesagt, wenn der Konrad nicht war,
15:31du würdest mir das für einen anständigen Preis verkaufen.
15:35Ja, mal schauen.
15:38Ich werde sowieso alles verkaufen und weggehen von da.
15:42Mit einer rheinischen Frohnatur.
15:48Was willst du denn damit sagen?
15:52Du hast nichts mit dem Laufen mit dem.
15:55Das geht dich gar nichts an, mein Lieber.
16:01Manchmal hat so ein Unglück doch was Gutes.
16:04Gell, Theresia?
16:19Was ist denn das Meditativ?
16:21Ich könnte mich ja nicht gewöhnen.
16:22Ich kann den mal in mein Meditationskissen rein.
16:24Das ist XXL.
16:25Ja.
16:29Ja.
16:31Ob die nachher mal wiederkommt?
16:33Ja, rufen Sie mal.
16:37Frau Stockel.
16:40Ja.
16:45Ja.
16:47Ja.
16:47Wir sind das.
16:49Wir wollten Sie nicht stören, Frau Stockel.
16:50Aber schön, dass Ihr Astralkörper wieder zu uns zurückgekehrt ist.
16:54Haben Sie den Fürst schon angerufen?
16:55Der ist unterwegs.
16:56Gut.
16:58Äh.
16:58Was riecht denn eigentlich so lecker?
16:59Ja.
17:03Morgensonne, Herr Saturi.
17:05Ein Anti-Stress-Öl.
17:07Zur Unterstützung der inneren Harmonie am Morgen.
17:10Und wie geht's im Selbstfindungsprozess?
17:14Sie brauchen gar nicht so scheinhellig fragen.
17:16Sie haben nämlich Angst vor Ihrem Ich.
17:18Ja.
17:19Das hätte ich an seiner Stelle aber auch.
17:24Ich glaube, das ist heute schlecht für Sir Kamer, okay?
17:42Wahnsinn.
17:44Über den Termin?
17:48Ja.
17:53Howdy.
18:02Wieso haben Sie mich da aufs Revier bestellt? Wie ein Verbrecher?
18:04Weil Sie uns nicht alles erzählt haben, Herr Fürst.
18:06Und das nächste Mal klopfen Sie an, ja?
18:08Und putzen Sie sich die Schuhe ab.
18:09Ich habe auf alle Ihre Fragen geantwortet.
18:12Depp, Ihr Tee.
18:12Sheriff, Herr Fürst.
18:14Wir sind Sheriff, ja?
18:15Und ich bin obendrein auch noch Bauer.
18:18Farmer.
18:18Farmer.
18:19So wie Sie.
18:20Da frage ich mich doch, wieso Sie sich in so eine Wahnsinnsinvestition
18:25wie in überdimensionierten Kuhstall stürzen.
18:28Der rendiert sich doch gar nicht für Ihre Bakü.
18:29Das ist meine Sache.
18:30Ja, und putz?
18:31Dann wirst wir uns erkundigt.
18:34Es heißt, Sie stehen kurz vor dem finanziellen Ruin.
18:39Wollen Sie sich vielleicht setzen?
18:46Moment.
18:49Mit der Hose.
18:51Bitte.
18:56Also.
18:59Das Land wollte ich haben.
19:02Als Weidegrund.
19:04150 Milchküh.
19:05Davon habe ich geträumt.
19:07Wie hoch haben Sie sich denn verschuldet?
19:09Ja.
19:10Herr Fürst.
19:11Tatsache ist doch, wenn Ihnen die Frau Lettner das Land jetzt verkauft, dann profitieren
19:17Sie nur vom Tod vom Herrn Lettner.
19:19Ja, wenn.
19:20Aber wer weiß, was die Theresa jetzt vorhat.
19:23Was wollen Sie denn damit sagen?
19:24Ja.
19:25Also es täte mich nicht wundern, wenn die Theresa auch, wie soll ich sagen, sich nach außerehelichen
19:30Optionen umgeschaut hätte.
19:31Jetzt, wenn Sie nicht so geschuldet, Herr.
19:33Hat Sie einen Freund, ja oder nein?
19:35Ja, wenn Sie mich so direkt fragen, ich glaube schon, ja.
19:39Und wen?
19:40Weiß ich nicht.
19:41Können Sie mich schreiben?
19:42Nein, kann ich nicht.
19:43Und am Fenster von Ihnen beiden bin ich nicht gestanden.
19:45Herr Fürst, nicht in dem Ton, ja.
19:47Also, können Sie mich schreiben, ja oder nein?
19:49Nein, kann ich nicht.
19:50Ist schon über ein Jahr her.
19:53Aber an sein Auto kann ich mich erinnern.
19:55So ein Wohnmobil mit Kölner Nummer.
19:57Hm.
19:58Waren Sie gestern Morgen zwischen 8 und 10?
20:00Unterwegs auf meinem Bulldog.
20:02Zum Rosenheimer Agarhof.
20:04Kunstdinger holen.
20:06Ja, das war's dann jetzt, oder?
20:07Nein.
20:09Wir bräuchten doch Ihre Fingerabdrücke.
20:11Was, wieso?
20:12Nein, das sind Sheriffs, wir sammeln sowas.
20:14Okay.
20:15Mhm.
20:25Ja, Michi, gut, dass du da bist.
20:27Muss ich nicht zuhören.
20:28Na, hast du wieder einen Spezialauftrag für mich?
20:30Weißwürst kochen vielleicht oder eine Leberkässe-Simmel?
20:33Eine Leberkässe-Simmel wäre jetzt nicht schlecht.
20:35Nein, Schwan, ich habe eine wirkliche Aufgabe für dich.
20:38Du musst für uns zum Rosenheimer Agrarhof.
20:41Der Föst behauptet nämlich, er sei dort gewesen, in der Zeit, in der der ...
20:45Hoppala, Herr Staatsanwalt, Vorsicht.
20:47Er wäre dort gewesen, in der Zeit, in der der alte Läden in seinem Silo umgekommen ist.
20:51Ja, schon, aber könnten wir es nicht telefonisch erledigen?
20:53Das ist doch eine ziemliche Strecke.
20:55Du musst uns ja nicht zu Fuß gehen.
20:56Ist ja auch wieder wahr.
20:57Also Michi, Wachs, richtige Dienstfahrt.
20:59Ja.
21:01Wachst halt Spesen.
21:02Spesen?
21:03Na, bin ich gleich dabei.
21:06Spiese.
21:15Das ist absolut lächerlich, was Sie da behaupten.
21:17Das können Sie nie beweisen.
21:19Es gibt aber einen Zeugen, Frau Lettner.
21:24Ach, sind Sie jetzt bei Ihrer Ermittlungen schon auf das Geschwätz meiner Nachbarn gewesen?
21:27Frau Lettner, haben Sie jetzt einen geliebt, oder nicht?
21:31Nein!
21:32Herrgott noch einmal.
21:34Es gab da mal eine kleine Geschichte vor dem Jahr.
21:37Mein Mann war zur Kur, der Mann war auf der Durchreise.
21:39Wir haben die Nacht zusammen verbracht und am nächsten Morgen noch gemeinsam gefrühstückt.
21:43Das war alles.
21:43Ich bin nicht stolz drauf.
21:45Name, Adresse?
21:47Ich kann mich nur noch an den Vornamen erinnern.
21:49Frank.
21:50Mehr hat mich eh nicht interessiert.
21:52Daher ist nicht so wirklich ein Wohnmobil gefahren mit Kölner Kennzeichen?
21:57Ich versichere Ihnen, Herr Kommissar, nicht jeder wilde Camper ist ein Lebhaber von mir.
22:01Echt?
22:08Du redest niemals los, ehrlich jetzt nicht noch einmal in den Hand ab.
22:11Turut, Frau Lettner.
22:14Grüß Gott.
22:15Kriminálpolizei.
22:15Mein Name ist Sattori.
22:16Uhver, grüß Gott.
22:18Herzliches Beileid.
22:19Danke.
22:20Wir haben gerade mit Ihrer Mutter gesprochen,
22:22sie hat uns von Ihrem Vater erzählt.
22:24Sie haben es ja beide nicht gleich gehabt mit ihm, gell?
22:27Ja, das kann man so sagen.
22:29Die Ehre Eltern war so nicht so besonders.
22:32Ja, Mai.
22:33Ich wünsch mir so eine Beziehung nicht.
22:35Ich glaube, meine Mutter, die hat nur gewartet,
22:38bis ich mit der Schule fertig war.
22:40Und dann hätte sie sich scheiden lassen.
22:44Frau Netner, hat die Mutter einen Freund?
22:47Das weiß ich nicht.
22:48Ich tät sie jedenfalls nicht verdenken.
22:50Sie sind doch mit dem Max Föst zusammen, oder?
22:52Ja, seit zwei Jahren. Wir sind sehr glücklich.
22:55Nur meinem Vater hat das nicht gepasst.
22:57Der Maxer behauptet, er wäre gestern früh bei Ihnen in der Schule gewesen.
23:01Ja, das stimmt.
23:03Ich habe eine Freistunde gehabt und...
23:07Und die verbringen wir immer gemeinsam.
23:10Gut, danke. Das war's dann erstmal.
23:12Wiederschauen.
23:13Wiederschauen.
23:15Äh, Wiederschauen.
23:20Warum haben Sie jetzt abgebrochen?
23:21Glauben Sie dir auch nur ein Wort?
23:23Also, ich hätte schon noch was rausgerückt bei dir.
23:25Ihre Mutter lügt doch genauso.
23:27Das stimmt allerdings.
23:29Weil wenn das wirklich kein Warn-Aztin war,
23:32wo ist Ihr Freund dann?
23:33Vielleicht in Köln.
23:34Da braucht man eine Telefonüberwachung.
23:36Da rufe ich mal die Stockl an.
23:39Meiner ist die schon wieder ansprechbar.
23:41Hallo, Frau Stockl.
23:43Wenn ich Sie einmal kurz aus Ihrem meditativen Versenkung holen darf,
23:46bin ich eine Aufgabe für Sie.
24:00Da, schau her.
24:02Der junge Föss ist wegen Körperverletzung vorbestraft.
24:05Haben Sie recht gehabt mit Ihrer Ahnung?
24:09Hör zu.
24:16Mei, die spinnt schon sauber.
24:20Folgendes.
24:21Diese Ermittlung war ausgesprochen kompliziert,
24:24weil der Angestellte vom Rosenheimer Agrarhof
24:26am Anfang nicht kooperativ war.
24:28Aber schließlich und schlussendlich doch
24:30ist es mir gelungen.
24:33Ja, was, Michi?
24:33Hat er jetzt Alibi oder keinen?
24:35Jawohl.
24:35Er hat.
24:36Dem seien Alibi ist sogar zementiert.
24:39Hier schaut's her.
24:40Da sind drauf der Name,
24:42der Zeitpunkt der Abholung
24:44und der besagte Angestellte hat ihn ja auch gesehen.
24:47Gute Arbeit, Herr Mann.
24:49Danke.
24:52Ist noch was, Michi?
24:54Das ist schon meine Spesenabrechnung.
24:57Was ist damit?
24:58Du hast doch gesagt, ich darf Spesen machen.
25:00Gegen Michi.
25:01Das war doch ein Scherz.
25:03Ein Scherz?
25:04Ich hab den Zipfel zum Mittagessen eingeladen.
25:0737,90 Euro.
25:08Wovon?
25:09Das ist wahrscheinlich von deinem Geld, oder?
25:10Nein.
25:21Tür zu, da dampfst du rüber.
25:23Ich wollte Ihnen nur ein paar Papa-Dampfladen vorbeibringen.
25:25Mit Schwarzkümmel aus Chaipur.
25:28Aber das ist ja bei Ihnen wie Perlen vor dir.
25:30Ich sag's jetzt lieber nicht.
25:31Wollen Sie eins?
25:32Das ist ja besser so.
25:35Danke.
25:36Danke.
25:39Schmeckt's?
25:41Ein bisschen dünn vielleicht.
25:42Und irgendwie seifig.
25:43Also ich find die lecker.
25:45Er ist halt in seinen Essgewohnheiten ein bisschen festgefahren.
25:48Hat er das Backen überhaupt noch Zeit gelassen für die Telefonnummern?
25:51Freilich.
25:51Halten Sie mal.
25:55Schwebt ja förmlich.
25:58Tür zu.
26:04Also, alle Nummern sind aus dem Landkreis.
26:07Auffällig ist nur die eine aus Köln.
26:08Und von der ist nur mit dem Handy aus telefoniert worden.
26:11Köln?
26:11Wissen wir schon, wer das ist?
26:13Ja, Hexen kann ich noch nicht, Herr Hofer.
26:15Frau Stockel, ich hab gedacht, Sie schaffen das rein transzendental.
26:21Doppelbett Pascha.
26:23Ganz schön teuer.
26:25Ja, was nix kostet, ist nix.
26:27Aber die Matratze ist einteilig.
26:29Ohne Ritze, das gefällt mir.
26:32Ja, schauen wir mal.
26:34Aber ich schlafe immer rechts, gell?
26:35Ja, ich weiß.
26:39Oh, total hart.
26:41Ich würd grad sagen, ich find das total weich.
26:46Und dann können wir den Fürst, das Verdächtigen, definitiv ausschließen.
26:50Den alten Fürst.
26:51Den alten Fürst.
26:55Ich find's eigentlich super.
26:57Grad für mein Kreuz richtig.
27:02Modell Pascha.
27:04Zweimal zwei Meter.
27:05Was machen Sie denn da?
27:06Du hast schon Wahnsinnsgeld.
27:07Naja, also ich würd sagen, das schaut aus wie Probe liegen.
27:11Wieso jetzt eigentlich Pascha?
27:14Naja, vielleicht, weil es keine Besucherritze hat.
27:18Versteh ich nicht.
27:20Ja, schau.
27:22Wenn so ein Pascha hinüberschmurgelt zu seiner Angebeteten,
27:28dann bleibt er gern einmal in der Besucherritze hängen.
27:32Mit seinem großen...
27:47Gott, die Herrschaft.
27:49Romy und Juli auf dem Lande, ein hübsches Bild.
27:52Was wollen Sie denn schon wieder?
27:54Max, da sind noch ein paar Fragen offen.
27:57Sie haben behauptet, Sie waren zur Tatzeit mit Ihrer Freundin zusammen.
28:00Ja, das haben wir Ihnen doch schon bestätigt.
28:02Aha.
28:03Dann müsste das also quasi die gesamte Schule bezeugen können.
28:07Ja, was ist, hat Sie denn plötzlich die Sprache verschlagen?
28:10Wir wollten allein sein.
28:12Sie verstehen schon, hä?
28:15Herr Föst.
28:18Laut Vorstrafenregister sind Sie vorbestraft wegen Körperverletzung.
28:24Die Sache mit dem Volksfest.
28:25Genau.
28:26Sollen Sie mir deswegen jetzt einen Mord anhängen?
28:28In der Wahl Ihrer Mittel sind Sie nicht gerade zünferlich.
28:31Was der alte Lettner ja auch nicht gerade war.
28:33Vielleicht hat es Ihnen ja jetzt gereicht, wie Ihren Vater die Sophie und Sie überhandelt hat.
28:37Und dann muss er weg.
28:38Max, jetzt sag den beiden doch endlich die Wahrheit.
28:41Na, wenn Sie es hier fühlen, sind Sie einfach frei von der Liebe weg.
28:46Ja, stimmt.
28:47Ich hatte mit dem alten Lettner auf Streitner und
28:50ich war gestern nicht mehr in der Nähe des Lettnerhofs und das kann ich beweisen.
28:53Da bin ich ja gespannt.
28:55Nicht mein Vater war auf dem Agrarhof, sondern ich.
28:59Ja, dann schauen wir mal.
29:26Ich habe schon auf Sie gewartet.
29:29Dann hat Ihnen Ihr Sohn also mitgeteilt, dass Ihr Alibi geplatzt ist.
29:32Ja, hat er.
29:33Trotzdem bin ich es nicht gewesen.
29:34So.
29:35Ich bin an dem Morgen beim Lettner drüben auf seinem Hof gewesen.
29:38Wir haben gestritten.
29:40Aber Umbacht habe ich nicht.
29:41So.
29:42Jetzt werde ich mich nehmen und einsperren, dass meine Unschuld zutage kommt.
29:46Gehen wir.
30:00Wo ist denn die Stockel schon wieder?
30:02Vielleicht ist es schon ein Nirwander.
30:03Herrschaft, Frau Stockel!
30:07Ist das der Ton, in dem hier miteinander gesprochen wird?
30:11Na, ist kein Wunder, dass Ihre Kollegin magenkrank ist, gell?
30:14So, die Frau Stockel hat seinen Magen.
30:16Das liegt dann doch wohl eher an ihrer durchgeknallten Ernährungsreise, als wir meinen Ton.
30:20Die ist nämlich gar nicht so schlimm, oder?
30:21Was macht denn der Fall?
30:23Wir haben den Bauern festfest genommen, aber er leugnet natürlich alles.
30:26Okay.
30:27Das tun es doch alle.
30:29Hier vom Erkennungsdienst.
30:30Die Fingerabdrücke auf dem Zigarettenpapierl-Briefel sind eindeutig von Sepp Föst.
30:36Also.
30:37Und noch, was diese ominöse Telefonnummer aus Köln ist, von einem Rudi Meinert.
30:41Soll ich Ihnen ausrichten.
30:43Wann kommt denn die Frau Stockel wieder?
30:45Wird sich zeigen.
30:46Ohne, sie ist nämlich so ruhig hier.
30:53Und?
30:54Anders Beantworte.
31:02Bei Meinerts geht immer nur der Anrufbeantwort darin.
31:12Herr Hofer?
31:20Servus, Leo!
31:28Servus.
31:29Müd gewesen.
31:30Leo, was machst du da?
31:31Wo ist die Marie?
31:32Die Marie?
31:33Wo wird die sein?
31:34Beim Massieren?
31:35Achso.
31:37A du, wie ist denn euer Probeliegen ausgegangen?
31:39Sehr gut.
31:40Morgen steht das Prachtstück im Schlafzimmer von der Marie.
31:45Woher weißt du das eigentlich?
31:46Auch du, man hat also so seine Verbindungen bei der Kripo.
31:50Spionierst du uns hinterher?
31:51Nein.
31:52Ich würde mich nicht trauen.
31:53Zeit mir.
31:54Und das steht zu euch.
31:57Ja, dann werde ich die Marie jetzt einmal abholen.
32:01Die ist durchgewalkt.
32:02Gut, dass wir die gerecht haben, gell?
32:04Mhm.
32:08Ein Rotwein, gell, für Sie?
32:12Salute.
32:13Grüßt.
32:19Was ist los, schmeckt sie nicht.
32:21Nicht so recht.
32:23Ich muss immer an die Sache mit dem Fest denken.
32:26Sind Sie mit der Verhaftung zufrieden?
32:27Ja, nicht wirklich.
32:30Vielleicht sollten wir uns die Lettner noch mal vornehmen.
32:32Morgen.
32:33Genau.
32:39Immer noch nur der andere Spielantworter.
32:41Vielleicht ist er im Urlaub.
32:43Oder bei seinen Geliebten.
32:45Vielleicht sollten wir doch halten auf jeden Fall.
32:50Aber wenn, dann gleich, dann haben wir es hinter uns.
32:52Und los.
32:58Und los.
33:01Das nächste Mal, nimm mir einen Traktor.
33:03Wie das?
33:23Ich hätte mir was zum Essen mitnehmen sollen.
33:30Und wenn der Meinhardt gar nicht kommt?
33:32Und dann haben wir ein kalorienfreies Picknick im Grünen gemacht.
33:36Bissl Diät schadet Ihnen sowieso nicht.
33:42Wer ist denn das?
33:45Wie schaut das?
34:01Wollt ihr uns mitfahren?
34:05Aufflug.
34:19Ja, schaffst du es?
34:20Ja, halt zu!
34:21Der wird nicht wahr sein, oder?
34:24Oh Mann, oh Mann, oh Mann.
34:26Weil Sie so langsam sahen sind.
34:29Langsam fahren.
34:29Ja, freu mich.
34:30Glaubst du, dass der wird nicht wahr sein?
34:31Wird es da links abgebogen oder es ist?
34:33Oder rechts.
34:34Ja, es biegt eigentlich ab.
34:37Zeit wird es.
34:39Wird jetzt.
34:48Moment mal, das ist er doch.
34:52Das ist der Wagen von der Lettner.
34:54Kann schon sein.
35:27Ich habe dich vermisst.
35:29Ich konnte nicht mehr warten.
35:32Wann bist du denn schon da?
35:33Ich bin vor einer Stunde gekommen.
35:35Dann sollte ich besser nichts sehen jetzt.
35:37Das ist jetzt egal.
35:43Gehen wir.
35:47Jetzt hätte ich was da prima überraschen können.
35:49Die haben da nichts in der Hand.
35:52Was ist, wenn die zwei abhauen?
35:54Lassen Sie sich doch das Erbe nicht hingehen.
35:57Soll ich jedenfalls mal mit dem Moor beschatten.
35:59So, die Idee.
36:07Michi, was machst du heute Abend?
36:09Hast du dir was vor?
36:10Das trifft sich gut.
36:12Ich habe eine ganz wichtige Aufgabe für dich.
36:17Was ist denn?
36:22Wrechen Sie das auch?
36:24Keine Aromaland bei mir.
36:25Keine Räucherstäbchen.
36:27Musik läuft auch keiner mehr.
36:29Vielleicht wird die Stocke immer noch krank.
36:36Ja, Frau Stocke, guten Morgen.
36:38Kann es sein, dass Sie wieder in den profanen Alltag von Rosenheim zurückgekehrt haben?
36:42Das müssten Sie bitte noch unterschreiben.
36:45Frau Stocke, geht es Ihnen inzwischen besser?
36:46Drei Stunden war ich gestern im Krankenhaus.
36:49Haben Sie was Falsches gegessen?
36:50Es lag nicht an dem basischen Saugenteig, sondern an der Masala-Mischung.
36:54Aber dabei habe ich es gemacht, wie es im Rezept gestanden ist.
36:56Chili, Ingwer, Teufelskrall und Kumin.
36:58Nein, vielleicht sind wir als Mitteleuropäer doch nicht so geeignet für dieses losgelöste Leben.
37:03Genau.
37:04Unsere Mägen sind eher geeicht auf Schweinsbran, gefüllte Kolbsbrust oder ein fettes Wammerl auf Kraut mit Leber- und Blutwurst.
37:18Also vorbestraft ist dieser Meinert ja nicht, aber laut Bankauskunft ziemlich pleite.
37:32Das ist interessant.
37:34Schauen Sie sich das hier mal an.
37:40Die Zielkartenabrechnung von Meinert.
37:42Schauen Sie mal, wann die in Rosenheim getankt sind.
37:46Das war vor drei Tagen.
37:49Moment mal.
37:51Der Therese hat erzählt, wer ist gestern angekommen.
37:53Kaufen wir uns.
38:13Das darf doch nicht wahr sein.
38:15Das ist aber wahr.
38:17Na ja, der Michi ist und bleibt.
38:19Ein Haubendauker.
38:20Ich gebe eine Fahndung raus.
38:21Ja.
38:25Guten Morgen, Michael.
38:27Aufstehen, die Sonne scheint mich hin.
38:30Der Kaffee ist fertig.
38:32Klänkte ist nicht unheimlich zärtlich.
38:34Das ist doch hier, Sartori.
38:35Das ist so schön.
38:36Das ist eine Fahndungsmeldung.
38:38Ja, jetzt.
38:39Ja, wir haben uns liegen.
38:41Jetzt auch ein bisschen leiser.
38:42Jetzt hat das Pflichterfüllung, he?
38:44Brauner.
38:46Da.
38:47Da.
38:48Du musst doch nicht gleich stottern.
38:49Was ist denn?
38:50Da, da vorne sind Wichs.
38:52Auf geht's.
38:53Stimmt.
38:54Nein.
39:13Bin ich zu schnell gefahren?
39:17Ich glaube, das sind die zwei Kommissare.
39:31So, Herr Maynard.
39:32Urlaub ist zu Ende.
39:33Aussteigen.
39:34Auf geht's.
39:35Würden Sie bitte auch aussteigen?
39:38Vor geht's am Motorhaube.
39:39Ich kenne es doch auf dem Fernsehen.
39:40Hände drauf.
39:41Bein auseinander.
39:44Was wollen Sie von uns?
39:45Wir möchten nur Ihren Liebhaber festnehmen.
39:49Wegen Verdacht auf den Mord an Ihrem Mann.
39:50Ach, bitte?
39:52Ja.
39:52Aber er kann's doch gar nicht gewesen sein.
39:54Er war gar nicht hier zur Tatzeit.
39:55Tja, da hat er Sie wohl angelogen.
39:57Wir können beweisen, dass er in Rosenheim war.
40:00Ja, Herr Maynard.
40:02Ja, Rudi, sag doch was.
40:05Hör nicht hin, Theresia.
40:06Sie wollen uns doch verunsichern.
40:07Die Abrechnung Ihrer EC-Karte, Herr Maynard,
40:10ist sich wie ein Reisetagebuch durch Rosenheim.
40:20Rudi, seit wann bist du hier?
40:22Was stellst du mir für Fragen?
40:24Hörst du zu denen?
40:26Na, ich möchte einfach nur wissen,
40:28wer mir da gegenübersteht.
40:29Aber Theresia, ich liebe dich doch.
40:35Soll das heißen, dass du hier warst?
40:41Hör da.
40:43Das soll ich auch sagen, also gehen wir.
40:55Hallo, wie lange dauert es denn noch?
40:59Marie, die Matratze wie Tonnen.
41:03Ja, Naturlatex, mehrschichtig,
41:06mit Rosshaarummantelung und Schuhholwinterseite.
41:08Und eben ohne Besucherritze.
41:10Das ist aber schade, weil sonst hätte ich mal vorbeigeschaut.
41:13Davon haben Sie das Ding nicht liefern lassen.
41:15Selbstabholung war billiger.
41:16Außerdem sind hier ja wohl genug starke Mannsbilder, oder?
41:19Stimmt.
41:19Logisch.
41:23So, Schluss jetzt mit dem Kasperltheater.
41:25Weiter geht's.
41:36Starke Mannsbilder hast du gesagt, Marie.
41:38Da brauchst du keine Mannsbilder,
41:39da brauchst du Architekten-Sank-Abrissbirne.
41:41Das krieg ich mir nie die Treppe hoch.
41:44So ein Mist.
41:45Mensch, daran habe ich gar nicht getan.
41:47Wenn Sie mal langsam das Gefühl haben,
41:48kann man doch mit Sicherheit zerlegen, oder?
41:49Nein, eben nicht.
41:50Das ist ein Ausstellungsstück.
41:51Fest verleimt.
41:52Das ist ja schön blöd.
41:54Ich glaube, den Einer Hirn war ja fest verleimt.
41:56Vielleicht geht's über den Balkon.
41:57Nein, das glaub ich nicht.
42:03Da brauchst du ja nicht mehr weiter.
42:08So was.
42:09Mein Gott!
42:11So, Bunkerkabine an.
42:12Jetzt kriegen wir bestimmt Treppen auf.
42:14Ich sag doch immer,
42:15in der Ruhe liegt die Kraft.
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