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🎈
Spaß
Transkript
00:07So, meine hübschen Damen, was habt ihr denn da?
00:10Ein Frauenklauch und ein paar Zwiebeln.
00:13So, danke.
00:14Dann wünsche ich gutes Gelingen, die Suppe.
00:16Wiederschöne.
00:17Ja, wunderschöne.
00:22Ist gut, Herr Kaiser?
00:23Grüß dich, Margrist.
00:25Wie immer.
00:27Na, wie geht's dem Sohnemann?
00:30Geht schon?
00:32Dann geht's ja.
00:331,80.
00:36Den Rest kannst du käuten.
00:39Vergeht's gut, Herr Kaiser.
01:053,80.
01:072,80.
01:072,80.
01:233,80.
01:273,80.
01:284,80.
01:294,80.
01:45Anna?
01:49Anna?
01:50Anna?
01:56Was soll ich denn, Schmarrn?
02:27Sag mal die!
02:47Wo ist denn das?
02:48Das Protokoll von Bayerhammer.
02:52Wieso rot?
02:53Sonst sind die Protokolle doch immer im grünen Ordner.
02:56Jetzt sind sie halt im roten.
02:57Wieso rot?
02:58Weil es emotionaler ist, oder was?
03:00Wo ist denn das Bayerhammer-Protokoll?
03:02Hab ich.
03:03Bin ja nicht fertig.
03:05Warte, Frau, das Protokoll von Bayerhammer.
03:08Sag mal so warten.
03:10Haben Sie es jetzt?
03:11Nein, Erhard.
03:14Rot?
03:15Sonst sind die Protokollordner rot?
03:17Bitte brauchen Sie mich nicht, Frau.
03:20Wieso?
03:21Weil es die Schwarzen und die Gränern nicht mehr geben hat.
03:23Und der Hochwald, unser Zulieferer, hat mir die Roten zur Hälfte des Preises verkauft.
03:27Und da habe ich zugeschlagen.
03:28Ach so ist es.
03:31Kippo Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
03:35Ja.
03:36Wir kommen.
03:40Der Kaiser.
03:41Was?
03:42Ist tot.
03:43Der Beckenmacher.
03:45Der Architekt.
04:10Der Projekt.
04:12gern. Wo ist die Leiche? Da hinten. Gehen wir. Ach, Herr Hofer, vielleicht wollen Sie sich ein
04:19bisschen umhören. Vielleicht hat jemand was gesehen oder gehört. Grüß Gott. Sind Sie von der Polizei?
04:27Sieht mir mir das an. Schon? Ja, wenn das so ist. Hofer von der Kripo. Ich bin die Margret.
04:38Die Benzinger. Ja. Meine Brepurns könnte ich Ihnen empfehlen.
04:45Pfehn in Gurt. Brepurns. Äpfel. Pfehn in Gurt, sagen Sie.
04:50Sind gesund. Ich mach Ihnen einen Sonderpreis. Ich weiß aber nicht, ob das nicht unter Beamtenbestecke
04:56fällt. Ich hab nichts zu verbergen. Na, wenn das so ist. Kennen Sie den Herrn Kaiser?
05:03Der hat meine Brepurns gemacht. Und sonst? War er anderen Genüssen gegenüber nicht
05:10abgeneigt. Meinen Sie da vielleicht das weibliche Geschlecht, also Frauen?
05:13Sie könnten bei mir auch auftreten.
05:28Bleibt mir die Spurensicherung. Sind schon unterwegs. Wann das
05:32richtige Champagnergläser? Ja, schaut ganz so aus.
05:36Ja, hat der Herr Täter gekannt? Kommen Sie da drauf, Herr Mohr?
05:40Ja, wenn die schon immer Champagner miteinander trinken.
05:42Herr Mohr, Sie vergessen die Frau. Können Sie es bitte absichern hier, dass keiner reinsteckt?
05:56Na, Frau Doktor, wie schaut's aus? Er ist draußen niedergestochen worden und hat sich bis hier
06:00reingeschleppt. Tatsächlich. Schaut ganz so aus. Ist so. Die Blutspur, dann seine Lage.
06:14Sehen Sie. Ein Stück Obstschale. Apfel. Er hat bestimmt vor seinem Tod Apfel gegessen.
06:28Tatsächlich. Lass uns vorhin noch was für die Spurensicherung übrig.
06:30Ich will eben Eindruck auf Sie machen. Herr Mohr? Ja?
06:37Ich würde jetzt gern mit der Zeugin sprechen. Ja, ist recht. Ich hole es rein. Ist eh schon so unbedürdig.
06:43Was, ähm, Todeszeitpunkt?
06:4812.10, 12.15.
06:50So, das ist die Frau Lackme. Sie hat den Toten gefunden.
06:55Satori, Kriminalpolizei.
06:56Was geht's?
06:57Äh, Herr Mohr, bitte.
07:00Frau Lackme, erzählen Sie mir doch bitte, was Sie wissen.
07:04Da gibt's nicht viel zu erzählen. Auf der Treppe ist mir eine Hexe begegnet und dann bin ich hier rein.
07:10Moment. Sagten Sie eine Hexe?
07:11Ja, und wo ist die Hexe dann hingelassen?
07:15Da lang.
07:16Da lang, mhm.
07:18Hat es sonst irgendwas geben?
07:19Nein.
07:21Jetzt mal ganz langsam.
07:22Jetzt denken Sie noch mal ganz genau nach.
07:24Da gibt's nichts zum Denken.
07:26Gut.
07:26Lassen Sie auf.
07:27Jetzt schließen Sie mal die Augen.
07:29Meinen Sie mich auf den Arm nehmen?
07:30Das würde mir nicht erlauben, da wäre es so viel schwer.
07:34Schließen Sie die Augen, haben Sie Vertrauen, es tut überhaupt nicht weh.
07:37Und jetzt stellen Sie sich noch mal in aller Ruhe alles genau vor.
07:41Wie es der Reinhard abgelaufen ist.
07:43Wie ein Film im Kino.
07:44Und Film ab.
07:52Seid.
07:53Was ist?
07:54Da gehen die Ruhe hoch.
07:57Wo?
07:58Da?
07:59Ah, danke.
08:01Na, also, um uns habe ich geschockt.
08:03Heute war ab 10 Meter.
08:04Also, Servus.
08:09Und warum haben Sie sich getroffen?
08:12Geschäftlich.
08:13Worum ging es da?
08:14Um einen Bau.
08:16Ähm, was für einen Bau?
08:19Ja, um den Bau einer Garage.
08:21Er sollte für uns eine Garage bauen.
08:24Wer ist uns?
08:25Meinem Mann und mir.
08:26Kann ich jetzt gehen?
08:29Wird Ihre Personalien schauen?
08:30Das hat der Polizist da draußen schon gemacht.
08:32Wiederschauen.
08:34Ach, äh, Frau Lackmeier, eins noch.
08:36Sagen Sie, wenn Sie und der Kaiser sich getroffen haben, geschäftlich,
08:40hat er dann immer seine Lampe mit einem Tuch abgehängt?
08:43Ich weiß nicht, was ich meine.
08:47Frau Doktor.
08:50Haben Sie Ihren Lippenstift gesehen?
08:52Also, wenn ich dieses Rot tragen würde,
08:54dann wäre unsere Verabredung nicht geschäftlicher Natur.
09:01Frau Professor, bitte aufpassen.
09:03Nicht da drauf treten, geh.
09:06A Corbinian, jetzt pass' heute auf.
09:14Na?
09:15Schmeckt's?
09:16Super Apfel.
09:18Brähbörn.
09:19War das unsere Zeugin?
09:20Mhm.
09:21Frau Anna Lackmeier war angeblich mit dem Kaiser verabredet.
09:24Geschäftlich.
09:25In seinem Terminkalender steht aber nichts drin.
09:28Na ja, und Frau Kern und ich, die haben da eine ganz andere Theorie.
09:33Die beiden hatten was miteinander.
09:35Woher wissen Sie?
09:36Mhm.
09:37Die Standelfrau unten hat gesagt, dass der Herr Kaiser ziemlich oft Damenbesuch gehabt hat.
09:42Mhm.
09:43Und der Straßenklärer hat gesehen, dass eine als Hexe verkleidete Person fluchtartig das Haus verlassen hat.
09:48Und der Lackmeier ist der Hexe auf der Treppe begegnet.
09:50Aha.
09:51Ja.
09:52Außerdem hat er den Schrei gehört und gleich danach sind ihre Lust da hochgegangen.
09:56Das kann nicht nur die Lackmeier gewesen sein.
09:58Vielleicht wollte sie das Techtelmechtel verschleiern.
10:02Ist ja nicht ganz gelungen.
10:05Sie hat nämlich leider vergessen, den Schleier wegzunehmen.
10:08Ach ja, und draußen im Gang haben wir Scherben von zwei Champagnergläsern gefunden.
10:12Wahrscheinlich hat er's da draußen erwartet.
10:14Da gestand sechs kam die Hexe.
10:18Herr Mohr.
10:19Komme.
10:23Wie gesagt, jetzt ist es weg.
10:28Was ist denn?
10:30Wollte man sagen, dass wir fertig sind.
10:31Was mache ich jetzt?
10:32Auf die Spurensicherung warten.
10:34Und nicht vorm Fleck gerühren.
10:35Und den Fuß schön in der Luft halten.
10:37Und die haben morgen keine Fingerdrücke an die Wand.
10:39Ja.
10:40Sagt Ihnen die Kollegen Bescheid.
10:41Wenn wir Ihnen begegnen, gern.
10:57Ich weiß nicht, was Sie das angeht.
11:00Kriminalpolizei.
11:01Herr Hofer, mein Name.
11:02Das ist mein Kollege Satori.
11:03Wer sind Sie?
11:04Christoph Lackmeier.
11:06Mhm.
11:07Was machen Sie hier?
11:08Meine Frau abholen.
11:09Tja, aus der Garage wird das wohl leider nix, ja?
11:13Was für eine Garage?
11:15Der Kaiser wollte doch eine Garage für Sie bauen.
11:18Und jetzt, wo er tot ist.
11:20Was?
11:22Tot?
11:24Der Kaiser?
11:25Ja.
11:26Wie?
11:27Erstochen.
11:28Ja, Wahnsinn.
11:31Und meine Frau?
11:32Ihre Frau hat den Toten gefunden, aber sie ist vor einer Viertelstunde weg.
11:36Da kann ich ja wieder gehen.
11:39Und wohin, wenn ich fragen darf?
11:41Zurück zur Arbeit.
11:42Und die wäre?
11:43Im Stadtmuseum.
11:45Ich bin der Stadtarchivar.
11:47Mhm.
11:48Ja, auf geht's.
11:49Bitte schön.
11:50Bitte schön.
11:57Bitte schön.
11:59Frau Lackmeier hat mir gegenüber gar nicht erwähnt, dass sie ihren Mann abholen will.
12:03Ein bisschen aufgefallen, wie komisch der auf die Garage reagiert hat.
12:06Ja.
12:06Also, was du ihn erst mal hört.
12:07Sollen wir zurückholen?
12:08Der läuft uns nicht weg.
12:09Jetzt fahren wir erst mal zur Kaiser.
12:15Sollen wir-
12:29
12:52Das ist schon mal was von Pietät gehört, Herr Hofer.
12:55Ja, wieso?
13:00Währenddessen ich der Frau Kaiser mit gemessener Stimme die Nachricht vom Tod Ihres Mannes überbringe,
13:04dann machen Sie das Ganze mit einem krachenden Apfel.
13:06Ach so, ja. Entschuldigung.
13:10Guten Tag.
13:11Grüß Gott.
13:13Kriminalpolizei, mein Name ist Herr Thoris, mein Kollege Hofer.
13:16Frau Kaiser?
13:17Ja?
13:18Es geht um Ihren Mann.
13:19Ich weiß, Ihre Kollegen haben mich unterrichtet. Kommen Sie doch rein.
13:38Meine Tochter müsste gleich kommen. Ich weiß nicht, ob sie es schon weiß, aber lassen Sie mich es ihr sagen,
13:42bitte.
13:47Ihr Apfel.
13:48So, ja. Danke.
13:50Sie können ihn nachher wieder mitnehmen.
13:53Wie ist das passiert?
13:54Tja, Ihr Mann ist erstochen worden. Tja, der Täter war als Hexe verkleidet.
14:00So wie bei der Walpurgisnacht?
14:01Schon möglich. Die Kollegen lassen gerade eine Phantomzeichnung anfertigen. Wieso, fragen Sie?
14:06Bitte.
14:07Danke.
14:08Weil mein Mann sich in letzter Zeit mit diesem Thema befasst hat.
14:11Inwiefern?
14:12Er wollte die traditionellen Walpurgisnachtfeiern wieder aufleben lassen und vermarkten.
14:17Als Fremdenverkehrsattraktion.
14:18Er war auch gerade dabei, ein Museum fertigzustellen. Das Hexenhaus. So sollte es heißen.
14:25Dachte, Ihr Mann war Architekt?
14:27Mein Mann hieß Ludwig, wie der Sonnenkönig. Er war alles.
14:32Diese Kostüme kann man sich die anschauen in diesem Hexenhaus.
14:36Nein, noch befinden Sie sich im Gemeindehaus.
14:37Im Gemeindehaus arbeitete auch der Herr Lackmeier, gell?
14:40Herr Lackmeier war gar nicht glücklich, dass die Hexen bei ihm einquartiert wurden.
14:44Und sonst? Wie war das Verhältnis zwischen dem Herrn Lackmeier und Ihrem Herrn Gemahl?
14:48Sie waren mal Freunde. Sie kannten sich vom Studium.
14:50Und später?
14:51Waren Sie wie Feuer und Wasser.
14:54Seit mein Mann als Stadtratsmitglied wesentlichen Einfluss auf das historische Städtebild nahm.
14:59Herr Lackmeier hatte da völlig andere Vorstellungen.
15:02Er fühlte sich übergangen.
15:04Dazu kam noch sein hitziges Temperament.
15:07Die beiden rauschten ständig zusammen.
15:09Und der Lackmeier zog regelmäßig den Kürzeren.
15:12Wenn es darum ging, seine Visionen wahr werden zu lassen,
15:15entwickelte mein Mann die Zielstrebigkeit einer Cruise Missile.
15:19Ihre Ehe?
15:22War ein schöner Schein.
15:24Gab es manchmal Streit zwischen Ihnen?
15:26Streit nie.
15:28Wir lebten den ewigen Frieden und die vollkommene Harmonie der absoluten Tyrannei.
15:33Also Sie haben nichts im Saum gehabt.
15:53Und?
15:54Was meinst du?
15:56Ist das nicht ein scharfer Wagen?
16:00Also, wenn hier irgendwas scharf ist, dann ganz sicher nicht das Auto.
16:03Und auch nicht das Haus, auch nicht der Garten.
16:07Soll ich das sagen, was scharf ist?
16:10Du weißt genau, wie ich das gemeint habe.
16:11Ja, ja.
16:16Frau Kaiser, eine Frage habe ich noch.
16:18Sagen Sie, Ihr Mann hatte der...
16:20Affären mit anderen Frauen? Zuhause.
16:22Waren Sie da nicht eifersüchtig?
16:23Nein, ich genoss meine Ruhe.
16:25Kann es sein, dass die Frau Lackmeier eine dieser Affären war?
16:29Über den aktuellen Stand bin ich leider nicht mehr informiert.
16:32Und Ihre Ehe war eine Zugebindgemeinschaft?
16:34Nein, wir hatten einen Ehevertrag geschlossen.
16:36Das hätte dann im Falle einer Scheidung schlechter als gescheit für Sie.
16:40Sie besitzen dieselbe taktlose und direkte Art wie mein Mann.
16:47Tja, ich hoffe bloß, ich liebe Ihnen.
16:50Sehr schön.
16:53Grüß Gott.
16:54Jelena.
16:55Du, wo ist denn der Papa? Der Wagen, der ist so fair.
16:58Komm bitte mal rein.
16:59Ja, aber wir wollen gleich weiter.
17:00Ich wollte nur schnell Papa sagen, dass...
17:02Sag mal, ist was?
17:03Lass uns reingehen.
17:04Ich bin gleich wieder da.
17:09Servus.
17:10Grüß Gott.
17:11Sind Sie der Freund von der jungen Dame?
17:13Ja.
17:14Wieso?
17:14Sag es bitte mal aus.
17:16Warum?
17:18Kriminalpolizei. Mein Name ist Sartor, ist mein Kollege Hofer.
17:21Der Herr Kaiser, er ist...
17:22Nein!
17:25Der Herr Kaiser ist ermordet aufgefunden worden.
17:28Na.
17:29Echt, oder?
17:30Wie heißen Sie?
17:32Markus Benzinger.
17:33Wo kommen Sie gerade her?
17:35Wir haben gerade das Spritz-Zug gemacht.
17:37Der Kaiser hat der Jelena gerade erst den Wagen geschenkt.
17:47Wie heißt der Name für den Freund von der Wirhast?
17:50Jelena.
17:51Genau.
17:52Markus.
17:53Benzinger.
17:55Benzinger.
17:56Der Name kommt mir irgendwie doch gekannt vor.
17:59So langsam habe ich Hunger, Herr Hofer.
18:01Gehen wir nachher was essen?
18:02Mir und mir nicht.
18:03Was ist denn los mit Ihnen?
18:05Erst noch zwei Äpfel, jetzt gar nichts mehr.
18:07Ganz auf Diät.
18:08Ben, ich spare mich auf.
18:10Für heute Abend, da kocht die Marie.
18:12Bin noch eingeladen, oder?
18:13Aber selbstverständlich.
18:15Herr Leitmeier?
18:17Ja?
18:18Ach, Sie schon wieder.
18:20Gut.
18:22Wir würden uns gerne die Hexen anschauen.
18:26Ein Stock höher.
18:30Wer hat die noch?
18:32Jeder im Haus.
18:33Herr Leitmeier, vorhin, als wir Sie getroffen haben,
18:36wollten Sie da Ihre Frau abholen,
18:37oder wollten Sie sich mit ihr beim Kaiser wegen dieser Garage treffen?
18:41Abholen?
18:42Warum?
18:43Ach, dann wussten Sie gar nicht, dass Sie wegen der Garage dort war.
18:46Natürlich habe ich das gewusst.
18:47Was soll die blöde Fragerei?
18:49Sie und der Herr Kaiser waren doch mal befreundet.
18:52Lang ist es her.
18:54Wie ist die Freundschaft in die Brüche gegangen?
18:55Nein.
18:56Das lag an seinem Zuckerbäcker-Geschmack.
18:59Zuckerbäcker-Geschmack.
19:00Da schauen nämlich die Sachen nicht so aus, wie es ausschauen sollten.
19:03Da schauen sie nämlich auch so aus.
19:09Da.
19:10So.
19:12Und so.
19:15Da schauen Sie den Schmarrn nur an.
19:17Putzig, nicht?
19:18Süß, gell?
19:19Wie in Disney World.
19:20Geschlecht, verstehen Sie?
19:21Verstehen Sie uns?
19:24Ja.
19:26Schaut Sie den grauslichen Lüftenschmarrn nur an.
19:30Klick, verstehen Sie uns?
19:32Ihrer Meinung nach hat der Kaiser alles verkitscht?
19:35Was heißt hier meiner Meinung nach?
19:38Hier gibt es nur eine Meinung.
19:40Das sind die historischen Fakten.
19:42Der Ludwig hat sich einen Scheißdreck um die Fakten gekümmert.
19:47Das war alles.
19:48Ja, das war alles.
19:50Dafür kann man einen Menschen schon hassen.
19:53Glauben Sie mir das?
19:54Mit seinem Tierritari hat er alle in der Hand gehabt.
19:57Und wenn er dann im Stadtrat war, haben sie alle brav aus derer gefressen.
20:02Da.
20:04Ja, wie, Herr Skaut.
20:06Das war der Kaiser.
20:07Ja.
20:09Zwei Magengeschwüre hat er mich gekostet.
20:12Und was ist rausgekommen?
20:13Zwei Drittel von meinem Magen.
20:15Ja, dann war also quasi noch eine Rechnung offen.
20:18Was soll jetzt der Schmarrn?
20:20Herr Lackmeier, wir gehen davon aus, dass Ihre Frau ein Verhältnis mit dem Herrn Kaiser gehabt hat.
20:25Noch einen Grund, ihn umzubringen.
20:26Ich glaube, bei Ihnen läuft Ihre Fantasie über.
20:29Meine Frau und der Ludwig, so ein Schmarrn.
20:32Herr Lackmeier, wir sprechen uns noch.
20:35Wir sprechen uns noch.
20:46Heierwald, Burgesnacht.
20:49Ich hoffe, Sie sollten mal im Kasperltheater auftreten.
20:52Mir reicht schon das Kasperltheater im Kommissariat.
20:54Da ist eben noch die Schneiderpuppe.
20:57Da könnte höchst ein Kostüm fehlen.
20:59Und da ist ein Katalog mit Fotos von den Kostümen.
21:02Da muss man eigentlich die fehlende finden.
21:05Also an keiner der Türen ist Gewaltanwendung festzustellen.
21:07Der Täter oder die Täterin muss einen Schlüssel gehabt haben.
21:11Sie glauben, dass es die Kaiser war, gell?
21:13Ja, das wäre doch möglich, dass es die Kaiserin war.
21:16Ihr Mann liebt Sie nicht mehr.
21:18Sie muss befürchten, dass er sich scheiden lässt.
21:21Der Ehevertrag schaut mager aus.
21:23Und über Ihren Mann kommt es wunderbar hier in alle Schlüssel.
21:25Na ja.
21:29Aber sich so eine Maske aufsetzen an jemand kaltblütiger Stechenhofer,
21:33das passt nicht zu so einer feinen Dame.
21:35Die macht das anders.
21:39So eine wie die nimmt Gift.
21:40Wenn Sie das sagen, als Chefprofiler vom LKA.
21:45Ich tippe ja eher auf den Lackmeier.
21:47Der hatte wegen dem Kaiser ein Magengeschwür nach dem anderen.
21:50Die Frau hat ihm auch ausgespannt.
21:52Wenn das keine Motive sind.
21:55Jetzt habe ich es.
22:00Das Kostüm fehlt.
22:02Da bleibt nur noch die Frage, wer da drin gesteckt ist.
22:05Der Lackmeier.
22:06Oder die Kaiser.
22:12Also, dass mir nicht einfällt, woher ich den Namen Benzin erkenne, das ist schon erstaunlich.
22:17Probieren Sie es doch mal mit Ginkgo-Pilmen.
22:19Das sind gut gegen Gedächtnisschwäche.
22:21Okay.
22:21Also mir haben die gut geholfen.
22:23Aber jetzt machen wir erstmal Feierabend.
22:25Ja.
22:25Danke, Herr Hofer.
22:28Danke.
22:30Was gibt es noch zum Essen?
22:32Schweinsbrauen mit Knödel und Kraut.
22:34Dann haben Sie sich auch redlich verdient nach zwei Pfund Äpfeln.
22:36Ich meine jetzt wirklich, Herr Saturi.
22:38Gewiss, Herr Hofer.
22:39Danke.
22:39Ich komme dann gleich rüber.
22:41Ach, Herr Hofer.
22:43Ja.
22:43Ich kriege die Äpfel.
22:46Marie?
22:49Marie?
22:53Marie, wo bist du?
22:55Bist du da?
22:57Marie?
22:59Was schafft sie?
23:01Marie!
23:03Ich habe Hunger!
23:04Ich habe Hunger!
23:15Ja, Michi!
23:16Du bist ja endlich!
23:18Was war denn so dringend?
23:20Stell dir vor.
23:21Jetzt waren gerade zwei Leute da.
23:22Die haben eine Anzeige erstattet,
23:24weil sie beim Spazierengehen von einer Hexe belästigt worden sind.
23:27Von einer Hexe?
23:28Wo denn?
23:29Im Stadtpark.
23:30Nein, wo genau?
23:31Ja, das weiß ich auch nicht.
23:31Ihr habt jetzt nach oben zu den Kollegen geschickt,
23:33weil hier war keiner.
23:35Aber schaust du dir dem Protokoll nach.
23:37Warum magst du das so genau wissen?
23:38Nein, weil da werde ich gleich morgen in aller Hergertsfrüh
23:41mich an dieser Stelle hin begeben.
23:43Wieso?
23:44Als Lockvogel.
23:46Servus.
23:48Schau, es ist ja eine bekannte Tatsache,
23:50dass der Täter sehr, sehr oft an den Ort des Verbrechens zurückgeht.
23:57Bitte.
23:58Bitte.
24:22Ich habe gedacht, du kochst heute.
24:25Habe ich auch gedacht, tut mir leid.
24:27Wie lange seid ihr schon da?
24:29Seit einer Stunde.
24:32Ich zauber schnell was.
24:34So.
24:37Meine Kabine, das tut mir vielleicht echt leid,
24:39aber der Tod vom Kaiser hat alles durcheinander gebracht.
24:42Ja, ja.
24:42Ich bin nicht einmal zum Einkaufen gekommen.
24:45Du bist mir recht zusammen.
24:46Geht so.
24:47Morgen kriegst du deinen Schweinsbraten plus Knödel plus Sauergrat.
24:50Das volle Programm.
24:51Ich versprich's.
24:52Du, Marie, sag mal,
24:54diesen Kaiser, kanntest du den näher?
24:56Wie jeden hat er im Stadtrat.
24:58Obwohl, der Kaiser war schon ein Extrakaliber.
25:01Wie meinst du denn das?
25:02Der hat jeden runterbügelt, der im Quer gekommen ist.
25:04Hat er denn was mit dieser Lackmeier?
25:05Ja.
25:07Kennt ihr die Geschichte nicht?
25:08Was für eine Geschichte?
25:11Also, ihr Mann ist doch der Stadtreiche wahr.
25:15Das Gemeindehaus, in dem er arbeitet, soll renoviert werden.
25:18Der Kaiser wollte den Auftrag.
25:20Er wollte das Haus mit dieser Lüftlmalerei verziehen.
25:22Der Lackmeier war strikt dagegen.
25:25Da der Kaiser das beste Angebot gemacht hat,
25:27tendierten wir im Stadtrat zu ihm.
25:28Logisch.
25:29So.
25:29Und jetzt kommt's.
25:32Um das Desaster zu verhindern,
25:34hat der Lackmeier seine schöne Frau auf den Kaiser angesetzt.
25:39Sie sollte ihn umstimmen.
25:43Tja, der Schuss ging leider nach hinten los.
25:45Und wie?
25:46Jetzt musst du gehört,
25:47die Stadtreiche war jeden Morgen
25:48in das Fahrrad-Gemeindehaus zum Arbeiten gehen.
25:50Deshalb heißt der Lackmeier bei uns im Stadtrat
25:52auch nur noch der Gelackmeierte.
26:19Nach, Michi?
26:21Mei, hast du mich erschreckt.
26:24Weißt es nicht an, ha?
26:25Ich dachte, du bist ein Lockvogel.
26:27Setz dich da her und verhalte dich vollkommen normal.
26:31Da fliegt noch meine Darnung auf.
26:33Du, mit deinen amerikanischen Ermittlungsmethoden.
26:35Du spinnst voll schon ganz schön.
26:37Ich darf mich lieber einschmieren,
26:39weil sonst schaust du bald alles wie ein Brathähnler,
26:41nicht wie ein Lockvogel.
26:42Sag mal, machst du jetzt lustig,
26:43weil ich ein Vertreter der progressiven Kriminalistik bin?
26:46Nein, niemals.
26:55Du, sag mal, Michi.
26:58Die Hexe.
27:01Die hat doch eigentlich nur junge Mädchen angegriffen.
27:04Und keine Männer.
27:10Ja, aber es ist ja eigentlich super.
27:12Moment, Stockl, was täte ich ohne dich?
27:14Jetzt pass mal auf.
27:15Du hockst dich da ans Eck
27:16und tust so, als würden wir uns nicht kennen.
27:19Was?
27:20Raub nicht und tust einfach.
27:33Morgen.
27:37Morgen, Herr Balthasar.
27:45Morgen.
27:47Morgen.
27:47Ich habe ein großer Mann,
27:49der die Stadtentwicklung maßgeblich beeinflusst.
27:52Unsere Stadt hat einen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt.
27:57Mit seinen Renovierungen
27:58ist Rosenheim nicht mehr das, was es einmal war.
28:03Entschuldigen Sie, dass ich so schwattroniere.
28:05Ich übe gerade.
28:07Ich werde nämlich die Totenrede halten.
28:10Ach so.
28:11Na ja, und da wollten Sie Sie noch ein bisschen Inspiration holen.
28:13Ach Quatsch, ein Befund wollte ich mir holen.
28:15Wo sind die Kern?
28:17Die Kern ist hier.
28:19Morgen.
28:19Morgen.
28:20Wir wollten Sie nach dem Befund fragen.
28:26Stich in die rechte Herzkammer.
28:28Ja, aber was viel interessanter ist,
28:34das habe ich in der Runde gefunden.
28:39Und?
28:48Ah, eine gelblich-längliche Faser.
28:53Was ist denn das?
28:55Ananas.
28:57Ananas?
28:58Ananas.
29:06Miss Hoas.
29:08Mir auch.
29:09Halt durch.
29:13Ich habe Durst.
29:15Gibt es noch was zum Trinken?
29:17Nein.
29:18Die Flasche ist leer.
29:23Bleib, wo du bist.
29:28Ich wollte nur ein wenig Sonnenmilch,
29:31weil ich verbrutzle gleich.
29:33Das geht nicht.
29:36Wenn das jemand sieht,
29:37fliegt unsere Tarnung auf.
29:40Und jetzt reicht es mir.
29:41Ich setze mich jetzt da hinten
29:43unter den Baum in den Schatten.
29:44Und wenn du in fünf Minuten
29:45nicht bei mir bist,
29:46dann, dann, dann...
29:47dann kunst du mich mal.
29:50Michi?
29:51Hörst du mir überhaupt zu?
29:53Nein.
29:57Nein.
29:58Nein.
29:59Nein.
30:00Nein.
30:01Nein.
30:03Nein.
30:03Nein.
30:15Blocke.
30:16Blocke!
30:17Micky!
30:18Alter, stehbleiben!
30:26Alter, stehbleiben!
30:28Polizei!
30:28Nein!
30:34Kommen Sie sofort hier raus. Hier ist Bahn verboten.
30:38Gehen wir!
30:43Herr King!
30:45So, jetzt haben wir die Verkleidung.
30:48Woher?
30:49Irgend so ein junger Typ hat es gefunden und hat den Park damit die Leute erschreckt.
30:52Aber dank progressiver Polizeiweite ist es uns gelungen, ihn zur Strecke zu bringen.
30:56Gut gemacht, Herr Mohr. Ab ins Labor.
30:59Sind das alle Zeugenprotokolle?
31:01Das weiß ich nicht.
31:02Kann das sein, dass der Baltas auch noch welche hat?
31:04Woher soll ich das wissen?
31:07Sagt euch der Name Benzinger irgendwas?
31:11Wieso?
31:14Benzinger, Benzinger, Benzinger.
31:18Also, dann geh mal, gell?
31:21Na klar, Benzinger, bin ja blöd.
31:26Die Standelfrau.
31:29Was?
31:30Die Standelfrau.
31:35Kennst du dich?
31:44Opa!
31:45Ja?
31:46Ich hab die Lackmann herbestellt.
31:48Sehr gut.
31:48Was sagt Herr Dr. Kern?
31:50Der hat in der Wunde des toten Spuren von Ananas festgestellt.
31:53Ananas?
31:54Wo wollen Sie hin?
31:56Folge der Spur des Apfels.
31:58Mahlzeit?
31:58Mahlzeit.
32:01Was ist jetzt mit dem los?
32:02Seit gestern ist der Grünzeug.
32:04Tut ihm irgendwie nicht gut.
32:05Aha.
32:07Ah, der Kommissar.
32:09Grüß Gott.
32:10Und?
32:10Wollen Sie noch ein paar Präpern?
32:12Im Augenblick nicht, Frau Benzinger.
32:14Danke.
32:14Sagen Sie Markus zu mir.
32:16Alle sagen das.
32:17Gerne, Frau Benzinger.
32:18Sagen Sie mir, wo ist denn Ihr Sohn?
32:19Was wollen Sie von Markus?
32:21Wo ist er denn?
32:23So?
32:24Danke.
32:25Für gute Reif.
32:29Servus, Herr Kommissar.
32:30Grüß Gott, Herr Benzinger.
32:32Sagen Sie jetzt für die Mutter?
32:33Nein, nein, ich ruf ihn aus.
32:35Ah, so.
32:38Bitte sagen Sie meinem Mann nichts davon.
32:41Ich denke, der weiß es schon.
32:46Ludwig, also Herr Kaiser und ich, wir haben uns immer gut verstanden, als Christoph und
32:51er noch Freunde waren.
32:52Und auch nach dem Bruch kam er weiterhin in meine Praxis.
32:56Praxis?
32:56Ja, ich bin HNO-Ärztin.
33:03Mein Mann wusste, dass Ludwig auf mich hört.
33:07Ich sollte ihn wegen dem Gemeindehaus umstimmen.
33:10Tasche? Ja.
33:12Da...
33:14Herr Lackmeier, hier wird angeklopft.
33:16Was machst denn du da, Herr Rind?
33:17Ich hab Sie herbestellt.
33:19Frau Lackmeier, würden Sie bitte kurz draußen warten?
33:26Du sagst kein Wort.
33:28Setzen Sie sich.
33:33Na, bitte.
33:35Ich steh lieber.
33:37Hinsetzen!
33:44Herr Lackmeier, Sie haben von dem Verhältnis Ihrer Frau gewusst?
33:46Das hab ich nicht gewusst.
33:48Die ganze Stadt hat davon gewusst.
33:51Haben Sie's gewusst?
33:54Ich sing's.
33:56Ihre Frau hat mir grad alles erzählt. Sie selber haben sie zum Kaiser geschickt.
34:00Ach, was soll's.
34:02Sie haben ja recht.
34:04Ich hab's getan, als ob ich's nicht wüsste.
34:06Warum?
34:08Weil's wehtan hat und ich's meiner Frau nicht zeigen wollt, weil...
34:12Weil nix haben immer nur besser ist, wie gar nix haben.
34:16Verstehen wir uns?
34:17Ja, versteh ich.
34:19Herr Lackmeier, schauen Sie.
34:21Der Kaiser hat Sie beruflich gedemütigt.
34:24Er hat Ihnen Ihre Frau ausgespannt.
34:25Sie zum Gespött der ganzen Stadt gemacht.
34:27Gründe genug, ihn umzubringen, finden Sie nicht?
34:30Mag ja sein.
34:31Aber ich war's nicht.
34:33Warum auch?
34:35Schließlich, ich hab den Orchelober gehabt.
34:38Was?
34:39Den Eichelober.
34:41Den höchsten Trumpf im Schafkopf.
34:43Der, der euch sticht.
34:44Die höchste Trumpfkarte.
34:45Ja, ich weiß.
34:47Wie meinst du mit diesem Trumpf, Eichelober?
34:49Die Jelena, sei Tochter, wirklich Pfundigsmadel, ist öfter zu mir aufs Amt gekommen, um zu vermitteln in unserem Streit.
34:57Naja, und da hat's meinen Kollegen kennengelernt.
35:00Zwei Jahre sind wir jetzt beieinander.
35:02Und zwei Jahre lang hat der Kaiser tobt.
35:06Meinen Sie diesen Markus Benzinger?
35:07Ah, Sie kennen ja ihn.
35:09Was meinen Sie, wie der Kaiser sich geärgert hat?
35:12Dass der Buhr von einem Marktweib die Äpfel seiner Tochter anlangen darf.
35:19Seine Mutter hat diesen Obstand gegenüber von Kaisers Büro.
35:22Das nenne ich ausgleichende Gerechtigkeit.
35:25So wie ich jeden Tag in mein verschandeltes Gemeindehaus gemusst hab,
35:30so ist der Kaiser jeden Tag daran erinnert worden, dass der Sohn eines Marktweibs seine Tochter schnachselte.
35:41Der hat mich gehasst.
35:43Weil Sie nicht gut genug waren für seine Jelena, oder?
35:49Der hat gedacht, dass ich nur Laune bin für Sie.
35:51Und da hat er sich getäuscht.
35:53Da hat er sich getäuscht.
35:54Die Jelena liebt mich. Und ich lieb sie auch.
36:02Lackmeier sagt, dass es ihr Mann gar nicht recht war, dass die Jelena was mit dem Sohn einer Obstverkäuferin hat.
36:08Und der Markus Benzinger behauptet sogar, ihr Gatter hätte ihn gehasst. Stimmt das so?
36:15Als mein Mann klar wurde, dass er die beiden nicht so leicht auseinanderbringt, wollte er seinen letzten Trumpf ausspielen.
36:20Eichel Ober.
36:21Wie bitte?
36:23New York.
36:24Was?
36:26Ludwigs Trumpf.
36:27Ludwigs Trumpf.
36:28Jelena hatte schon immer von einem Volontariat bei Niklas Hedden geträumt.
36:32Wer?
36:32Niklas Hedden ist Stararchitekt in New York.
36:35Er arbeitet dort.
36:37Ein Volontariat bei ihm ist für jemand, der Architektur studiert, sowas wie ein...
36:41wie ein Sechser im Lotto.
36:43Ach, und so wollte er die beiden auseinanderbringen.
36:45Das hätte er aber nicht geschafft.
36:47Da wäre ich mir nicht so sicher.
36:48Wahre Liebe kennt keine räumliche Entfernung.
36:51Sie wären also nach New York gegangen?
36:53Ja, natürlich.
36:54Und jetzt gehen Sie jetzt oder bleiben Sie hier?
36:56Es geht nicht.
36:58Es geht nicht mehr.
37:00Papa hatte noch nichts unternommen.
37:03Und nur er hatte die Kontakte, die zu Hedden führen.
37:06Dann wird's also nix mit New York.
37:26Sollte Hex ein zweites Mal zuschlagen?
37:28Das wird ja Ben Singer.
37:31Da haben Sie mich zerschreckt.
37:32Grüß Gott.
37:34Was machen Sie da?
37:37Die Kostüme einmodden.
37:39Jetzt, wo der Kaiser weg ist, da gibt's ja kein Walpurgisnacht Event mehr.
37:43Und auch kein New York.
37:45Bitte?
37:45Die Jelena bleibt jetzt hier, oder?
37:48Ach so, ja.
37:51Glück für Sie, ne?
37:53Äh, worauf fahren Sie jetzt hinaus?
37:55Können Sie sich das nicht denden?
37:57Ja.
37:58Herr Ben Singer, Sie arbeiten hier im Haus.
38:01Sie haben einen Schlüssel für den Raum.
38:02Für Sie wäre es kein Problem gewesen, sich so ein Kostüm auszuleihen.
38:06Ach, Sie meine ich?
38:07Ja, ich meine Sie.
38:08Na.
38:08Das liegt doch nahe.
38:10Der Kaiser wollte Sie und die Jelena auseinanderbringen.
38:12Vielleicht hätte er es ja bald geschafft.
38:13Aber Sie mussten also handeln.
38:15Und das bevor der Kaiser handelt.
38:19Meine Herren, so ein Blödsinn höre ich mir nicht länger an.
38:23Das können wir Ihnen nicht ersparen. Fortsetzung auf dem Kommissariat.
38:27Jetzt sind Sie raus mit der Sprache.
38:28Wo waren Sie gestern zwischen 12.10 Uhr und 12.15 Uhr?
38:31Da habe ich Mittagspause gemacht.
38:33Allein?
38:35Gott sei Dank!
38:37Der arme Dürer!
38:38Da waren Sie allein!
38:39Ja!
38:40Mit der Jelena.
38:42Die Jelena sagt, dass Sie sich erst um 12.35 Uhr getroffen haben.
38:46Für Ihre Spritztour.
38:48Ihr habt ja nicht auf die Uhr geschaut.
38:5012.35 Uhr!
38:51Das ist genug Zeit, um den Mord zu begeben und sich des Kostüms zu entledigen.
38:55Herr Benzinger, so langsam wird es eng.
38:57Ganz eng!
39:01Jetzt nicht!
39:05Sie bleiben da sitzen.
39:07Und rühren nichts an!
39:14Und?
39:17Im Innern des Kostüms, etwa auf Bauchhöhe, habe ich eine rote Schmierspur entdeckt.
39:22Blut?
39:24Habe ich auch erst gedacht.
39:27Tomaten.
39:29Tomaten?
39:30Tomaten!
39:32Tomaten!
39:34Tomaten!
39:35Also, er ist Analyst und Tomaten.
39:37Jetzt haben wir bald ein Obststanzl bei Nacht.
39:40Ich sag, da spuren sichern gescheit.
39:44Udi!
39:49Bitte sehr!
39:51Dankeschön!
39:52Danke!
39:54Tja, das schaut ganz so aus.
39:57Ja.
39:59Gehen wir.
40:00Bis dann!
40:01Wiedersehen!
40:01Wir kommen wieder!
40:03Wiederschauen!
40:05Frau Kaiser?
40:07Hallo, Margret.
40:09Mein Beileid.
40:11Nicht nötig.
40:12Ich glaube, ich nehme von den Pfirsichen.
40:16Ein Pfund, bitte.
40:18Ein Pfund Pfirsiche.
40:20Was kriegen Sie?
40:23Geht aufs Haus.
40:24Das kann ich nicht annehmen.
40:26Doch.
40:28Jetzt ist eh schon wasch.
40:31Ich danke Ihnen.
40:34Und Margret.
40:35Eins sollen Sie noch wissen.
40:37Ich werde mich nie zwischen Jelena und Ihren Sohn stellen.
40:41Egal was kommt.
40:43Danke.
40:48Grüß Gott, Frau Kaiser.
40:49Grüß Gott, Frau Kaiser.
40:51Grüß Gott, Frau Kaiser.
40:51Herr Kommissar.
40:54So, Frau Benzinger.
40:57Frau Benzinger, jetzt sagen Sie mal, wie lange machen Sie das schon?
41:01Bisher?
41:02Schon immer.
41:03Dann haben Sie es auch nicht immer einfach gehabt, hm?
41:05Ich beklag mich nicht.
41:07Ja, aber dann hat sich der Kaiser eingemischt.
41:09Dem war die Beziehung seiner Tochter zu Markus und Dorn im Auge.
41:11Also hat er versucht, die beiden auseinanderzubringen.
41:14Na, das darf nicht sein, haben Sie sich gedacht.
41:16Dann sind Sie ins Gemeindehaus und haben sich dort das Hexenkostüm gestohlen.
41:20Wie soll ich denn da reinkommend sein?
41:21Na, Ihr Sohn arbeitet da.
41:23Entweder haben Sie seinen Schlüssel benutzt oder sich seinen nachmachen lassen.
41:25Genau.
41:26Und Sie haben sich dort den Hausflor umgezogen und haben dann den Herrn Kaiser mit Ihrem Obstmesser erstrochen.
41:31Mit dem hatten Sie vorher eine Ananas geschnitten.
41:34Sie wissen es aber ganz genau.
41:35Allerdings.
41:36Dann sind Sie zum Lieferwagen gerannt und haben dort das Kostüm wieder ausgezogen.
41:40Und im Lieferwagen haben wir gerade das hier gefunden.
41:44Stofffetzen.
41:44Vom Hexenkostüm.
41:46Und im Kostüm haben wir Tomatenspuren gefunden.
41:48Die stammen wahrscheinlich von der Schürze.
41:51Ja, Frau Benzinger.
41:52Ihre Tarnung war gleichzeitig Ihr Verhängnis.
41:56Ja, Sie haben recht.
41:57Ich wollte hier weg.
41:59Mein ganzes Leben wollte ich hier weg.
42:01Und jetzt komme ich weg.
42:03Wenn ich ganz so gedacht habe, aber...
42:06Gehen wir?
42:09Gehen wir.
42:09Gehen wir.
42:10Gehen wir.
42:18Untertitelung des ZDF, 2020
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