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  • vor 7 Wochen

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Transkript
00:00sind besonders schwere Verbrechen, die alle erst in den letzten Monaten verübt worden sind,
00:04eines sogar erst vor wenigen Tagen.
00:07Wie schon oft ist die Polizei bei ihren Ermittlungen auf Gegenstände gestoßen,
00:11die von den Tätern stammen und die mit ihrer Hilfe, meine Damen und Herren,
00:15vielleicht zur Klärung dieser Verbrechen führen können.
00:18Eine Wolldecke, ein Baumwollstrick und eine alte Pistole.
00:25In einem der Fälle wird es darauf ankommen, eine Spur wieder aufzunehmen,
00:30die im Jahr 1913 in Belgien begonnen hat und aber kurz darauf in Istanbul, in der Türkei abgebrochen ist.
00:37Doch bevor wir uns nun im Einzelnen mit diesen Fällen beschäftigen,
00:41wie immer ein kurzer Rückblick auf die Ergebnisse der letzten Sendung.
00:45Dieter Wanders, gesucht wegen eines großen Kaufhauseinbruchs in Köln,
00:50saß in einer Wohnung in Kettwig an der Ruhr und sah dort sein Fahndungsfoto auf dem Bildschirm.
00:55Wenige Minuten später befand er sich mit einem Auto auf der Flucht.
00:59Im zweiten Teil unserer Sendung konnten wir in letzter Minute die Nummer des Autos bekannt geben,
01:04das der Flüchtige benützte.
01:06Am nächsten Morgen erkannte ein Zuschauer in Darmstadt einen Wagen mit dieser Nummer,
01:10als er bei gelbem Licht über eine Kreuzung fuhr.
01:14Ein anderer Mann wurde von den Schweizer Behörden gesucht
01:18und der wurde auch bei Ihnen in der Schweiz festgenommen, Werner Ritterlich.
01:21Ja, das ist das Richtige. Es handelt sich dabei um Bruno Spahr,
01:24der aus der Strafanstalt Thorberg im Kanton Bern ausgebrochen war.
01:30Spahr büßte dort eine fünfjährige Zuchthausstrafe ab.
01:34Die Polizei suchte besonders intensiv nach Bruno Spahr,
01:38weil der Verdacht bestand, dass er bei einem Einbruch in einer Apotheke
01:41versehentlich mehrere Flaschen lebensgefährlicher Gifte mitgenommen hatte.
01:48Bruno Spahr konnte am 4. Juni, also 14 Tage nach der letzten XY-Sendung
01:54nach einem entsprechenden Zuschauerhinweis in Winterthur festgenommen werden.
01:59Wo das Gift allerdings bleibt, das versucht die Schweizer Polizei bis jetzt immer noch festzustellen.
02:06Auch in den anderen Fällen aus der letzten Sendung
02:08sind zum Teil recht interessante Ermittlungen noch im Gange.
02:12So hofft die Polizei insbesondere, einen der unbekannten Toten zu identifizieren,
02:17von dem in der Gegend von Wuppertal nur einzelne Leichenteile gefunden worden sind.
02:23Auch die Herkunft der Holzkiste,
02:25die vor 15 Jahren mit anderen Leichenteilen an der Nordsee angeschwemmt worden ist,
02:30wird sich möglicherweise in den nächsten Wochen klären.
02:34Sie erinnern sich vielleicht auch noch an den Überfall auf den Juwelier in Straubing,
02:39der von zwei auffällend jungen Männern verübt worden ist.
02:42Hier gibt es mittlerweile ein recht interessantes Zwischenergebnis.
02:45Im Zusammenhang mit dem in diesem Fall gesuchten Auto
02:49konnte im Ruhrgebiet ein Gebrauchtwagenhändler ermittelt werden,
02:53der in großem Stil gestohlene Kraftfahrzeuge umfrisiert und weiterverkauft hat.
02:59So viel zur letzten Sendung, meine Damen und Herren.
03:02Heute geht es nun zuerst um einen Raubüberfall,
03:05der vor zweieinhalb Monaten in Wien im zweiten Bezirk verübt worden ist.
03:10Die österreichische Polizei sucht im Zusammenhang mit diesem Verbrechen
03:14einen Mann namens Hans-Dieter Bergner.
03:17Er ist 28 Jahre alt,
03:20wirkt aber etwas älter.
03:22Bergner hat sich in den letzten Wochen unter anderem auch in Belgien und der Bundesrepublik aufgehalten.
03:28Die Wiener Polizei sucht Hans-Dieter Bergner,
03:31aber nicht nur als Anstifter des Raubüberfalls im zweiten Bezirk.
03:34Solange er nicht festgenommen ist und vernommen werden kann,
03:38lastet auch auf einem anderen Mann ein schwerer Verdacht,
03:41auf einen Mann, der vielleicht unschuldig ist.
03:48Mittwoch, 1. April 1970.
03:51Auf dem Etagenflur eines alten Wiener Mietshauses
03:53holt die 82-jährige Rändlerin Maria Karek
03:57gegen 14 Uhr einen Eimer Wasser.
03:59Die alte Frau merkt nicht,
04:01dass zwei Männer,
04:02die die Treppe heraufkommen,
04:03sich durch ihre Anwesenheit gestört fühlen.
04:18Geschickt leitet der Anführer der beiden den Rückzug ein.
04:22Sie, wo meint denn da der Schuster?
04:24Schuster?
04:25Schuster gibt's ja keinen.
04:27Na sowas.
04:28Da müssen wir uns getäuscht haben.
04:30Dankeschön, nix für ungut.
04:31Ja, bitte.
04:45Vor dem Haus hat ein dritter Mann
04:47in einem abfahrbereiten Auto
04:48auf die beiden Männer gewartet.
04:52Hat er uns zwar nicht gesehen.
04:53Ja und, hat's was gemerkt?
04:54Abo.
04:55War's nicht.
04:56Abo.
05:01Komm her,
05:02zieg dir meinen Mantel auf.
05:04Du schaust ja ganz anders aus.
05:12Maria Karek
05:13wohnt seit ihrer Kindheit
05:14in dieser Wohnung
05:15im zweiten Wiener Bezirsch.
05:17Sie ist im Alter von zwölf Jahren
05:18aus Böhmen gekommen
05:19und hat in Wien
05:20immer sehr zurückgezogen gelebt.
05:25Ihr Mann ist von Beruf Schneider
05:27und arbeitet trotz seines hohen Alters
05:29täglich noch ein paar Stunden
05:30in einer kleinen Werkstatt,
05:32die er sich in der Nachbarwohnung
05:33im selben Hause eingerichtet hat.
05:57Wie jeden Tag will Maria Karek
05:59um diese Zeit ein wenig schlafen.
06:01Aber es kommt nicht dazu.
06:04Die beiden Männer sind zurückgekehrt.
06:07Sie wissen, dass in der Wohnung
06:08des Rentner-Ehepaares
06:09beachtliche Ersparnisse
06:11aufbewahrt werden.
06:25Was ist denn da?
06:26Hilfe!
06:28Das ist ein Staat.
06:29Kriminalpolizei.
06:30Der Überfall läuft nicht so reibungslos ab,
06:33wie es sich die Männer denken.
06:34Na, was meinst du denn von mir?
06:36Maria Karek setzt sich resolut zur Wehr.
06:40Ihr Mann arbeitet währenddessen
06:41ahnungslos in seiner Werkstatt nebenan.
06:44Die Hilferufe der Frau
06:45dringen nicht durch die dicken Mauern
06:47des alten Hauses.
06:51Einer der Männer hat inzwischen schon begonnen,
06:54nach den Ersparnissen der alten Leute zu suchen.
07:00Ein Tausender habe ich schon.
07:04Sie laden mich bissen.
07:05Schau ihr, was mir die Alte gemacht hat.
07:08Mach sie hin.
07:15Oh Gott.
07:18Ich habe alles.
07:20Komm lieber her und hilf mir,
07:21ich kann die Alte nicht bändigen.
07:23Mit vereinten Kräften gelingt es den Räubern schließlich,
07:27Maria Karek zu überwältigen.
07:29Sie fesseln und knebeln die Alte Frau.
07:38Mit einer Beute von 80.000 Schillingen in Bar,
07:41einem Sparbuch mit 50.000 Schillingen
07:43und Goldmünzen im Wert von 11.000 Schillingen
07:46verlassen sie die Wohnung.
07:49Ihr Opfer lassen sie mit der lebensgefährlichen
07:52Knebelung hilflos zurück.
08:01Nur durch einen glücklichen Zufall
08:03wird Maria Karek kurze Zeit später
08:05von Nachbarn gefunden
08:06und aus ihrer verzweifelten Lage befreit.
08:12Schon am darauf folgenden Abend
08:14kann die Wiener Polizei die Spur
08:16zu den Tätern aufnehmen.
08:23Eine Frau, die von dem Überfall in der Zeitung gelesen hat,
08:26wird durch Zufall Zeugin
08:28eines bemerkenswerten Gesprächs.
08:31Das war jedenfalls verkehrt,
08:32dass wir den Heinz mitgenommen haben.
08:33Der Alkoholiker, der.
08:34Habt ihr es ja gleich gesagt?
08:36Das hab ich doch nicht wissen können,
08:37dass es schon wieder so arg ist mit seinem Saufen.
08:39Aber heute in der Früh ist er wieder
08:40beim Gsauber drin gesessen und hat g'soffen.
08:42Wenn der noch nichts in seinem Suft erzählt,
08:45dann wird die Kieber gleich am Hals.
08:46Und wenn die den scharf anschauen,
08:48freut er um.
08:49Das ist kein Steher.
08:50Das glaube ich auch nicht.
08:51Das war jedenfalls ein Fehler.
08:52Wohin wie heute einer das Gesicht so zerkrautzt hat.
08:55Das ja jeder weiß,
08:56weil es in der Zeitung standen ist.
08:58Zahlen gewinnt, Spreuer.
08:59Sechs Schillen gelangen Sie bitte.
09:01Bereits wenige Stunden später
09:03erfährt die Polizei von dem Gespräch
09:05in dem Kaffeehaus.
09:06Obwohl die Zeugin nur Bruchstücke mitgehört hat,
09:09gelingt es,
09:09die beiden Täter,
09:10die die Frau überfallen haben,
09:12zu ermitteln
09:12und am nächsten Tag festzunehmen.
09:18Schon in den ersten Vernehmungen
09:20geben die Männer zu,
09:20den Raubüberfall auf Frau Karek
09:22verübt zu haben.
09:24Und es gelingt den Beamten
09:25auch relativ schnell herauszufinden,
09:27dass der eigentliche Initiator
09:29des Verbrechens
09:29der dritte Mann war,
09:30der vor dem Haus
09:31im Auto gewartet hat.
09:33Und wie heißt er denn
09:34mit Familiennamen,
09:35euer Täter aus dem Auto?
09:36Ich habe Ihnen doch schon gesagt,
09:38Herr Kommissar,
09:38ich weiß es nicht.
09:39Wir haben nur immer
09:40Dieter zu ihm gesagt.
09:42Wenn ihr nicht wissen wollt,
09:43wie dieser Dieter heißt,
09:44dann wird das an euch hängen bleiben.
09:46Und das Ganze mit der alten Frau.
09:49Zu seinem Plan gehört
09:50eine schöne Portion Gemeinheit.
09:52Aber der Plan ist doch
09:53überhaupt nicht von uns.
09:55Den Tipp hat der Dieter
09:56von einem Bekannten
09:57der Frau Karek gekriegt.
09:58Wie heißt der denn?
10:00Den kennst du wohl
10:00auch nicht mit Namen.
10:01Ich weiß nur,
10:02dass es der Neffe
10:03von einer Nachbarin
10:04der Frau Karek ist.
10:06Das wird ja immer schöner.
10:07Ja, wenn ich es Ihnen doch
10:08aber sage,
10:09der hat sogar
10:1020.000 Schilling dafür gekriegt.
10:13Was halten Sie davon?
10:15Ich glaube,
10:16wir hören uns jetzt
10:16zuerst einmal
10:17den anderen Herrn an.
10:18Mal schauen,
10:19was der zu erzählen hat.
10:20Bevor wir uns die Arbeit
10:21mit Protokoll machen.
10:23Abführen.
10:24Und bringen Sie gleich
10:25den Leitner rein.
10:29Wir fieten den Hover runter.
10:31Der Leitner soll reinkommen.
10:38Nein, Leitner?
10:39Haben Sie sich's überlegt?
10:41Ist Ihnen der Name
10:42von dem Dieter
10:42in der Zwischenzeit
10:43eingefallen?
10:44Nein.
10:45Na, aber dann wissen Sie sicher,
10:47wer dem Dieter
10:48den Tipp gegeben hat,
10:49wo das Geld gewesen ist.
10:51Ach so.
10:52Das wissen Sie also schon?
10:53Ja.
10:55Stell dir mal vor.
10:57Ja, ich weiß nur,
10:58dass es der Neffe ist
10:59von einer Nachbarin
11:00von der Frau Karek.
11:02Und er hat dann
11:03auch seinen Anteil
11:04von den 80.000 gekriegt?
11:06Ja.
11:07Wir wollten im Auto
11:07das Geld durch drei teilen
11:08und da hat der Dieter gesagt,
11:09das geht nicht,
11:10weil er muss nur
11:1120.000 dem Neffen geben
11:12für den Typ.
11:13Das heißt,
11:14dass ihr die 80.000
11:16durch vier geteilt habt,
11:18dann hat jeder
11:1820.000 gekriegt.
11:20Ja.
11:21Und auf die Idee,
11:22dass euch der Dieter
11:23was vorgemacht hat
11:24und die 20.000
11:25für sich behalten hat,
11:27auf die Idee
11:27seid Sie nicht gekommen?
11:28Nein.
11:29Woher hätten der Dieter
11:30sonst wissen sollen,
11:31dass die Alte
11:32so viel Geld
11:32ihm kosten hat?
11:34Du sagst,
11:34das ist der Neffe
11:35der Nachbarin?
11:36Ja.
11:38Das ist alles.
11:38Mehr weiß ich auch nicht.
11:46Noch am selben Nachmittag
11:47gelingt es der Wiener Polizei,
11:49den geheimnisvollen Neffen
11:50zu finden,
11:51der angeblich den Tipp
11:52für den Raubüberfall
11:53gegeben haben soll.
11:59Es ist ein Mann,
12:00der stets
12:00ein geregeltes Leben
12:02geführt hat
12:02und zum ersten Mal
12:03auf dem Vernehmungsstuhl
12:05einer Kriminalbehörde
12:05Platz nehmen muss.
12:13Sie kennen also
12:14den Mann,
12:15der uns als Dieter
12:15bekannt ist?
12:17Ja,
12:17der Dieter
12:18hat einmal
12:18bei unserer Firma
12:19als Vertreter gearbeitet.
12:21Und er heißt
12:21mit dem Familiennamen Bergner,
12:23ne?
12:23Ja,
12:24und ich bin auch öfters
12:25zusammengesessen
12:25mit dem,
12:26habe ein Glas Bier getrunken
12:27und da haben wir halt auch
12:28einmal über die Frau Kari
12:29gesprochen.
12:30Naja,
12:30wie man halt so redet
12:31über die Leut.
12:33Aha.
12:34Wie man halt so redet
12:35über die Leut.
12:36Naja,
12:37ich habe mir ja nichts
12:37weiter dabei gedacht.
12:39Ich habe ja nicht
12:39wissen können,
12:40dass der nachher hingeht
12:41und der Frau
12:41was antut,
12:42der Lump.
12:44Was haben Sie denn
12:44mit den 20.000 Schilling
12:45gemacht?
12:46Mit was für
12:4720.000 Schilling?
12:49Den Ihnen der Bergner
12:49gegeben hat,
12:50aus der Beute.
12:51Ihren Anteil.
12:53Beute?
12:54Handteil?
12:56Jetzt verstehe ich
12:57überhaupt nichts mehr.
12:58Der Bergner hat Ihnen
12:59kein Geld gegeben?
13:00Nein,
13:01warum hätten wir
13:02denn was geben sollen?
13:03Wann haben Sie denn
13:04den Bergner zum letzten
13:05Mal gesehen?
13:06Naja,
13:06das ist jetzt schon
13:07ein paar Wochen her.
13:09und Sie haben ihn
13:11wirklich nicht getroffen
13:11in den letzten Tagen?
13:12Nein,
13:13er ist ja schon
13:13lang weg aus der Firma.
13:16Der bisher
13:17unbescholtene Neffe
13:18der Nachbarin
13:18kann sich aus eigener
13:19Kraft von dem
13:20schweren Verdacht,
13:21der auf ihm lastet,
13:21nicht befreien.
13:22Er wird festgenommen.
13:25Der Untersuchungsrichter
13:26erlässt am nächsten Tag
13:27Haftbefehl.
13:33Das war wie gesagt
13:34vor zweieinhalb Monaten,
13:36meine Damen und Herren.
13:37Seitdem hat die
13:38österreichische Polizei
13:38vergeblich nach
13:40Hans-Dieter Bergner
13:41gesucht.
13:42In Wien wird die
13:43Fahndung von
13:43Polizeikommissär
13:44Felix Schödl geleitet,
13:46der heute Abend
13:47zu Teddy Podkowski
13:47in unser Wiener
13:48Studio gekommen ist.
13:50Ja, wir suchen
13:51Bergner eben auch
13:52deshalb besonders
13:53dringend, um
13:54endgültig klären zu
13:55können, ob der Neffe
13:57der Nachbarin mit der
13:58Sache etwas zu tun
13:59hat oder nicht.
14:00Ja, denn der Mann
14:02ist eigentlich
14:04unbescholten, ist noch
14:04nie in Konflikt
14:05gekommen mit der
14:06Polizei und es ist
14:07ja eigentlich auch
14:07Aufgabe der Polizei,
14:09nicht nur Schuldige
14:10zu überführen, sondern
14:11auch eventuell
14:12Unschuldige von einem
14:13falschen Verdacht
14:14zu befreien.
14:15Ja, selbstverständlich.
14:16Der Haftbefehl ist
14:17zwar schon aufgehoben,
14:18aber der schwere
14:19Verdacht lastet noch
14:20immer auf diesen
14:21Neffen.
14:21Deshalb müssen wir uns
14:22besonders schnell mit
14:24Hans-Dieter Bergner
14:25unterhalten, da ja
14:26auch Dieter Bergner
14:27die Hauptperson in dem
14:30Überfall auf die
14:30alte Frau ist.
14:32Hans-Dieter Bergner
14:34ist heute 28 Jahre alt,
14:37sieht aber älter aus.
14:39Er ist 1,71 groß,
14:41hat graue Augen und
14:42brünettes Haar.
14:44Diese Bilder sind
14:45etwa vier Jahre alt.
14:49dieses Foto aus
14:50neuerer Zeit lässt
14:51darauf schließen,
14:52dass Bergner inzwischen
14:53im Gesicht etwas
14:54voller geworden ist.
14:55Der Gesuchte trägt
14:56ständig eine Brille,
14:58wahrscheinlich mit
14:59getönten Gläsern
15:00und in neuerer Zeit
15:01möglicherweise mit
15:02einem Metallgestell
15:03etwa in dieser Art.
15:06Wir möchten auch
15:07besonders noch
15:08darauf hinweisen,
15:09dass höchst
15:09wahrscheinlich
15:10Bergner bewaffnet
15:11sein dürfte.
15:12Ist das richtig?
15:12Ja, dies kann
15:13angenommen werden.
15:14In den letzten Wochen
15:16ist Bergner unter anderem
15:17auch in der Bundesrepublik
15:18Deutschland und in den
15:19Penelux-Staaten
15:20aufgetreten und hat
15:22falsche Dollarnoten
15:23ausgegeben.
15:23Noch ein wirklich
15:25wesentlicher und
15:26interessanter Hinweis.
15:27Bergners Anwalt hat
15:30uns Mitteilung
15:31gemacht, dass sich
15:32sein Mandant
15:33bei uns oder
15:35beim Untersuchungsrichter
15:37melden würde.
15:38Das heißt, bis Mittag.
15:41Diese Frist ist
15:42abgelaufen und bis
15:43zur Stunde hat sich
15:45Bergner noch nicht
15:46gestellt.
15:47Für Hinweise, die
15:49zur Festnahme des
15:50Gesuchten führen, ist
15:52eine Belohnung von
15:536.000 Schilling
15:54ausgesetzt.
15:56Zweckdienliche Angaben
15:58bitte an jede
15:59Polizeidienststelle oder
16:01eines unserer
16:01Aufnahmestudios in
16:03Zürich, München oder
16:04Wien.
16:05Vielen Dank, meine
16:06Herren in Wien.
16:07Ich darf vielleicht noch
16:08einmal kurz die
16:09Telefonnummern der
16:10Aufnahmestudios bekannt
16:11geben.
16:12Das ist einmal in Wien
16:13die Nummer 82
16:1436
16:1521
16:17in Zürich
16:1823
16:2056
16:2150
16:23und in München
16:24die Nummer
16:2448
16:2549
16:2741
16:29So und nun, meine
16:30Damen und Herren, geht
16:31es um meinen Mann, den
16:32vier deutsche Gerichte
16:33zum Teil seit sechs
16:35Jahren suchen.
16:36Der Mann heißt
16:37Bernhard Müller und ist
16:3941 Jahre alt.
16:41Er wird beschuldigt, serienmäßig
16:43Autos anzumieten und dann zu
16:45unterschlagen.
16:46Darüber hinaus hat er sich nach
16:48den Feststellungen der Polizei
16:49in neuerer Zeit eine
16:50zusätzliche, recht ausgefallene
16:52Arbeitsweise zugelegt.
16:54Er lässt sich, meist ausgestattet
16:57mit falschen Papieren auf den
16:58Namen Bernhard Rosendahl, als
17:00Lkw-Fahrer anstellen.
17:02Nach wenigen Tagen ist er dann
17:04verschwunden und mit ihm jeweils
17:05ein Lkw mit wertvoller Ladung.
17:07Die Polizei später findet den
17:10Wagen dann gewöhnlich wieder, aber
17:12dann ist er leer.
17:14Bernhard Müller ist wie gesagt
17:1541 Jahre alt,
17:17183 groß und schlank.
17:19Er hat dunkelblondes Haar mit
17:21ausgeprägter Stirnglatze und
17:22graublaue Augen.
17:24Für Hinweise, die zur Festnahme
17:26des Gesuchten führen, ist eine
17:27Belohnung von 1000 Mark
17:29ausgesetzt.
17:30Hinweise bitte an die Kripo
17:32Koblenz, Telefonvorwahl
17:360261, Rufnummer
17:382431, an jede andere
17:40Polizeidienststelle oder an eines
17:42unserer Aufnahmestudios.
17:45Meine Damen und Herren, vor
17:46wenigen Tagen wurden in einem
17:48Fluss in der Nähe von Wien die
17:50Leiche einer jungen Frau gefunden,
17:52die erst am vergangenen
17:53Wochenende ermordet worden ist.
17:55Die Tote ist bis heute unbekannt.
17:58Es gibt aber Anzeichen dafür,
18:00dass es sich vielleicht um eine
18:01Gastarbeiterin handelt, die vor
18:03ihrem Tod in Deutschland gewesen
18:05ist.
18:05Über die näheren Einzelheiten
18:07wird sie aber nun Teddy
18:08Podkorski informieren, deshalb
18:09schalten wir noch einmal um nach
18:11Wien.
18:11Ja, am vergangenen Sonntag, den
18:1314. Juni, wurde um 9 Uhr früh
18:17aus dem Wasser der Fischer, einem
18:20Fluss, einem kleineren Fluss in der
18:22Nähe des Ortes Fischer-Ment, etwa
18:2420 Kilometer von Wien entfernt, eine
18:27unbekannte Frauenleiche geborgen.
18:30Die Frau wurde erwürgt und dann in
18:33das Wasser geworfen.
18:35Die Gendarmerie ist allerdings jetzt an
18:38einem toten Punkt angelangt, sie kann
18:40nicht weiterarbeiten, da die Leiche bis
18:43jetzt noch nicht identifiziert werden
18:44konnte.
18:45Da die Frau allem Anschein nach aus der
18:47Deutschen Bundesrepublik nach Österreich
18:49gekommen ist, zumindest aber dort auf
18:51Besuch gewesen sein dürfte, bieten wir
18:53vor allem die Zuschauer in der Deutschen
18:55Bundesrepublik um besondere Aufmerksamkeit
18:58in diesem Fall.
19:00Wer kann Angaben über diese Frau machen?
19:04Sie war im Alter von etwa Ende 20 bis
19:07Anfang 30, hatte einen dunklen Teil, war
19:101,55 groß und 56 Kilo schwer.
19:13Ihre 20 Zentimeter langen Haare sind
19:16schwarz.
19:17Im Gesicht fällt ein breiter Nasenrücken
19:19auf.
19:21An besonderen Kennzeichen zeigt das linke
19:24Ohr eine Narbe, als ob das Ohrleibchen
19:27eingerissen worden wäre.
19:286 Zentimeter oberhalb des rechten Ohres weist
19:30die Tote eine dreieinhalb Zentimeter lange
19:33Narbe auf, die unter dem Haar deutlich sichtbar ist.
19:37Besondere Merkmale findet man am Gebiss der unbekannten Frau.
19:41Zwischen den mittleren Schneidezähnen oben und unten klafft ein Zwischenraum von 4
19:45beziehungsweise 3 Millimetern.
19:48Im Unterkiefer fehlen beiderseits die Zähne 6 und 7, ansonsten ist das Gebiss intakt,
19:54es gibt nicht einmal Spuren von zahnärztlicher Behandlung.
19:57Die wenigen Kleidungsstücke, die man vorgefunden hat, sind durchwegs deutscher Herkunft und werden
20:04auch hauptsächlich in der Deutschen Bundesrepublik verkauft.
20:07Die Unbekannte war lediglich mit einem Büstenhelter, einem Höschen und einer lichtbraunen
20:12Kräuselstrumpfhose bekleidet.
20:15Der Büstenhelter ist aus schwarzer Spitze und zeigt in der Mitte eine Perle.
20:20Die Marke ist Triumph International und außerdem weist er eine Etikett mit der Aufschrift
20:26Dermatin, Perlon, Odette, Luxe, Cap, C4 auf.
20:33Außerdem wurde unweit vom Fundort der Leiche am Ufer ein paar schwarzer fersenfreier Stöcklschuhe
20:39entdeckt, das zweifellos der Toten gehörte.
20:42Ich habe noch etwas vergessen, nämlich das Höschen hat eine gelb-grüne Farbe und das
20:48könnte unter Umständen wichtig sein.
20:50Jetzt wieder zurück zu den Schuhen.
20:52Wie bereits Interpol Wiesbaden mitgeteilt hat, stammen diese Schuhe aus dem Kaufhaus
20:57Merkur in Heilbronn.
20:59Wir bitten daher alle Zuseher aus diesem Gebiet um besondere Aufmerksamkeit und zeigen Ihnen
21:05nochmals das Foto der Toten.
21:11Die rauen Arbeitshände und die kurz geschnittenen Fingernägel deuten darauf hin, dass die Frau
21:16offenbar rein manuelle Arbeit geleistet hat.
21:19Man nimmt an, dass die Frau Ausländerin war und als Gastarbeiterin gearbeitet hat.
21:24Die Gendarmerie bietet außerdem um Hinweise auf einen blauen Volkswagen, einen sogenannten
21:29Käfer mit einem deutschen Zollkennzeichen.
21:32Dieser blaue VW wurde zur ungefähren Tatzeit am Ufer der Fischer von einigen Zeugen gesehen
21:40und dieser Hinweis erhärtet sich immer mehr.
21:44Für die Identifizierung der Leiche wurde eine Prämie von 1000 D-Mark ausgesetzt.
21:50Zweckdienliche Angaben sind erbeten an das Landes-Gendarmerie-Kommando Niederösterreich, Erhebungsabteilung.
21:57Jetzt die Telefonnummer, Vorwahl 0222, Rufnummer 733581, Klappe 290.
22:09An die nächste Sicherheitsdienststelle oder an eines unserer Aufnahmestudios.
22:15Vielen Dank, Teddy Podkowski.
22:17Meine Damen und Herren, im nächsten Fall geht es noch einmal um Mord.
22:21Im Mittelpunkt dieses Falles steht das Schicksal einer jungen Frau, die bis vor dreieinhalb Monaten
22:26im Raum Nürnberg gelebt hat, dann aber tot in der Nähe von Ulm aufgefunden worden ist.
22:32Die Frau hat nicht gerade einen soliden Lebenswandel geführt.
22:35Wir wollen das weder vertuschen noch beschönigen.
22:38Aber wir sollten uns auch nicht verleiten lassen, über den Lebenswandel anderer Menschen zu urteilen,
22:44ohne die vielschichtigen sozialen Hintergründe eines solchen Lebens zu bedenken.
22:49Es geht darum, den Tod dieser unbekannten Frau zu klären.
22:54Ein besonders brutaler Mord, den der oder die Täter mit viel Aufwand zu vertuschen suchten.
23:0028. Februar 1970.
23:03Kurz nach Mitternacht fahren vier Bewohner aus Beimerstetten, einem Ort in der Nähe von Ulm,
23:09von einer landwirtschaftlichen Veranstaltung in einem Nachbarort nach Hause.
23:12Die Landstraße ist um diese Zeit völlig leer.
23:16Außer ihnen ist niemand mehr unterwegs.
23:20Trotzdem muss sich der Fahrer ganz auf die Straße konzentrieren.
23:23Es fegt in dieser Nacht ein heftiger Sturm über die flachen Felder.
23:28Wenige Kilometer von ihrem Heimatort entfernt,
23:30macht eine Mitfahrerin plötzlich eine Entdeckung,
23:33die später für die Polizei sehr wichtig wird.
23:49Die Frau gibt sich mit der Erklärung zufrieden.
23:52Erst später wird sie erfahren, dass sie recht hatte
23:55und der seltsame Lichtschein tatsächlich von einem Feuer herrührte.
24:13Am nächsten Tag, am Sonntag, dem 1. März,
24:17wandert gegen 10 Uhr der Bauer Kurt Köhler in derselben Gegend einen Feldweg entlang.
24:21Er geht mit seinem Hund spazieren
24:23und will dabei auch gleich nach seinen eingemieteten Rüben sehen.
24:27Hector, von hier!
24:28Kurt Köhler findet die Stelle, an der in der Nacht das Feuer gebrannt hat.
24:37Auf dem Acker liegt, halb verkohlt, eine tote Frau.
24:41Die Leiche ist in eine ebenfalls halb verbrannte Wolldecke eingewickelt.
24:45Die Frau ist mit mehreren Messerstichen und brutalen Schlägen auf den Kopf getötet,
24:50auf dem Acker mit Benzin übergossen und angezündet worden.
24:54Offenbar wollte der Mörder die Identifizierung des Opfers verhindern.
24:58Aber auf der Windseite der Fundstelle hat der Sturm die Flammen weggeblasen,
25:02sodass einige wichtige Spuren unversehrt geblieben sind.
25:06Das Ende eines Seils, das am Hals der Leiche hängt,
25:10Teile der alten Wolldecke, in die die Tote eingewickelt war,
25:13und die linke Hand der Frau.
25:15Mithilfe der Fingerabdrücke gelingt es wenig später im Bayerischen Landeskriminalamt,
25:20die Tote zu identifizieren.
25:26Sie hieß Heidi Berchner und war 29 Jahre alt.
25:30Die Ermittlungen der Polizei führen nach Nürnberg,
25:33wo Heidi Berchner die letzten zehn Jahre und auch die letzten Wochen ihres Lebens zugebracht hat.
25:40Am 11. Februar 1970, 16 Tage vor ihrem Tod,
25:45wird sie aus einem Nürnberger Krankenhaus entlassen.
25:48Eine Woche lang ist sie dort in stationärer Behandlung gewesen
25:51und hatte zumindest ein Dach über dem Kopf.
25:54Jetzt beginnt für sie wieder das alte Leben,
25:56von dem sie aus eigener Kraft nicht loskommt.
26:00Nachtlokale, Alkohol, kurze Männerbekanntschaften
26:03und keinen Tag, an dem sie weiß, wo sie ihren Koffer lassen soll
26:07und wo sie in der Nacht schlafen wird.
26:15Heidi Berchner hat ihren Vater nie gekannt.
26:18Ihre Mutter ist gestorben, als sie zwei Jahre alt war.
26:21Mit 18 Jahren ist sie aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen.
26:25Aber sie hat es, völlig auf sich allein gestellt,
26:27nicht geschafft, wieder in ein geordnetes Leben zu finden.
26:31In den zehn Jahren seit ihrer Flucht
26:33hat sie sich fast immer im Raum Nürnberg aufgehalten.
26:36Niemand hat sie je in der Gegend von Ulm gesehen,
26:39wo sie später am 1. März 1970 tot gefunden wird.
26:56Die ersten zwölf Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus
26:59kann die Kripo fast lückenlos rekonstruieren.
27:08Noch am selben Nachmittag sitzt sie mit einem Mann
27:11in der Gaststätte Tivoli in Nürnberg.
27:14Wie überall, wo man Heidi Berchner kennt,
27:16fällt auch hier ihre Schwäche für immer neue Blumen auf.
27:19Und sie findet fast immer einen Vorwand,
27:21sich welche schenken zu lassen.
27:26Du, guck mal, ich hab doch heute Geburtstag
27:28und die sind schon ganz verwelkt.
27:30Kaufst du mir neue?
27:31Ja, gut.
27:329 Mark 60.
27:33Danke, stimmt so.
27:34Dankeschön.
27:35Was denn für welche?
27:37Ist ganz egal.
27:38Hauptsache einen großen Strauß.
27:40Okay.
27:43Auch die neuen Blumen wird Heidi Berchner mit sich herumtragen,
27:46bis sie verwelkt sind.
27:48Sie besitzt keine Vase und auch keinen Platz,
27:51wohin sie die Blumen stellen könnte.
28:08In den folgenden Tagen wird Heidi Berchner immer wieder
28:11in den gleichen Lokalen in der Nürnberger Altstadt gesehen.
28:16In der Ladehütten,
28:20im Edelweiß,
28:25und im St. Pauli.
28:28Mitunter wird sie dabei von Männern begleitet.
28:39Zwischendurch nimmt sie noch einmal eine Arbeit auf.
28:41Für drei Tage als Küchenhilfe in einem Lokal in Schwabach bei Nürnberg.
29:01Am Sonntag, dem 22. Februar,
29:04also fünf Tage vor ihrem Tod,
29:06besucht Heidi Berchner ein bekanntes Ehepaar,
29:08das ihr aus Mitleid ab und zu ein Nachtquartier anbietet.
29:13In der Wohnung dieser Bekannten schreibt sie an diesem Tage eine Postkarte an eine Frau,
29:17vermutlich eine Gasthaus- oder Pensionswirtin in Ulm oder Augsburg.
29:21Sie bittet die Empfängerin um 1000 Mark.
29:25Weitere Einzelheiten über diese mysteriöse Postkarte,
29:27insbesondere der Name der Frau, von der Heidi Berchner das Geld zu bekommen hoffte,
29:32konnten bis heute nicht festgestellt werden.
29:37Am nächsten Tag, also vier Tage vor ihrem Tod,
29:40wird sie zum letzten Mal gesehen.
29:42Am Nachmittag in der Gaststätte Rote Mühle
29:45und am Abend im Oberbayern.
29:47Beide Male sind an diesem 23. Februar
29:50zwei bis heute unbekannte Männer bei ihr.
29:53Wo Heidi Berchner die nächsten vier Tage bis zu ihrem Tod verbracht hat,
29:57ist bis heute ebenfalls nicht bekannt.
30:10In der Nacht vom 27. zum 28. Februar ist sie dann bereits tot.
30:23Der Mörder bringt die Leiche in dieser Nacht
30:25an die spätere Fundstelle auf dem Feld bei Ulm.
30:33Für den Transport benutzt er,
30:35wie die Polizei später an den Reifenspuren feststellt,
30:38mit größter Wahrscheinlichkeit
30:39einen Wagen des Typs Opel Kapitän,
30:41Admiral oder Diplomat.
30:48Der Mann schleift die Leiche,
30:49die in eine Wolldecke gewickelt ist,
30:51einige Meter in den Acker
30:52und übergießt sie mit Benzin.
31:09Dann steckt er sie an.
31:26Ich sage Ihnen sicher nichts Neues, meine Damen und Herren.
31:29Frauen, die so wie Heidi Berchner
31:30ihr Leben in Kneipen
31:31und mit vielen mehr oder weniger
31:33zufälligen Männerbekanntschaften verbringen,
31:35leben gefährlich.
31:36Bei einem großen Teil der ungeklärten Mordfälle
31:39gehören die Opfer zu diesem Personenkreis.
31:42Das liegt ganz einfach daran,
31:44dass in diesen Fällen zwischen Täter und Opfer
31:46zwar sehr enge Beziehungen bestehen,
31:48dass man sich aber in der Regel
31:49noch nicht einmal beim Namen kennt
31:50und auch sonst nicht sehr viel voneinander weiß.
31:54Kriminaloberkommissar Heinz Führinger aus Ulm,
31:56der den Fall Berchner bearbeitet,
31:58glaubt aber, dass die Dinge hier ganz anders liegen.
32:01Ja, wir meinen,
32:03dass wir es hier im Gegensatz zu anderen Frauen
32:05mobben dieser Art,
32:06mit einem echten sogenannten Beziehungsdelikt zu tun haben.
32:10Das heißt,
32:12dass Heidi Berchner
32:13dem Täter
32:14nicht zufällig über den Weg lief,
32:17sondern dass er sie wirklich gekannt haben muss
32:19und dass auch andere Personen
32:22von dieser Bekanntschaft wissen.
32:25Dafür spricht auch die Tatsache,
32:27dass der Mörder mit ungewöhnlichem Aufwand
32:29versucht hat,
32:30sein Opfer unkenntlich zu machen.
32:31Wie Sie im Film gesehen haben,
32:33ist es ihm aber nicht gelungen.
32:34Und so hat die Polizei heute die Möglichkeit,
32:37mit ihrer Hilfe, meine Damen und Herren,
32:39vielleicht die entscheidende Person
32:41aus dem Bekanntenkreis des Opfers herauszufiltern.
32:44Um nun keine Missverständnisse aufkommen zu lassen,
32:48für uns sind alle Freunde und Bekannten der Toten
32:51lediglich wichtige Zeugen,
32:53bis auf einen,
32:54den Täter.
32:55Und wir haben in diesem Fall
32:57genügend sichere Anhaltspunkte,
33:00um einwandfrei zwischen Täter und Zeugen
33:03unterscheiden zu können.
33:05Schließlich versteht es sich von selbst,
33:07dass wir in diesem besonderen Fall
33:08die notwendige Diskretion zu wahren müssen.
33:12Es kommt der Polizei vor allem darauf an,
33:15die beiden Männer zu finden,
33:17die zuletzt mit Heidi Berchner gesehen worden sind.
33:19Und zwar vier Tage vor ihrem Tod,
33:21am 23. Februar,
33:24in den Nürnberger Gaststätten,
33:25Rote Mühle und Oberbayern.
33:27Der eine von ihnen war 40 bis 45 Jahre alt
33:32und etwa 1,75 groß.
33:34Er hatte volles, dunkelbraunes Haar
33:37und sprach vermutlich Nürnberger Mundart.
33:40Der zweite war ebenfalls 40 bis 45 Jahre alt
33:43und auch ungefähr 1,75 groß.
33:46Er war untersetzt, fast etwas korpulent
33:49und hatte eine Glatze mit einem recht dünnen Haarkranz.
33:53So sah Heidi Berchner zu Lebzeiten aus.
33:57Besonders auffällig war ihre Angewohnheit,
34:00an den Fingernägeln zu kauen.
34:02Für uns wäre es sehr wichtig zu wissen,
34:05wo sie sich in den letzten vier Tagen
34:07vor ihrem Tod
34:08zwischen dem 23. und 27. Februar aufgehalten hat
34:12und ob sie vielleicht lebend,
34:15dann vermutlich als Anhalterin,
34:17von Nürnberg weg in Richtung Ulm gefahren ist.
34:20Ein ungelöstes Rätsel ist für die Polizei
34:23bis heute auch die Postkarte,
34:24die Heidi Berchner kurz vor ihrem Tod geschrieben hat.
34:27Die Karte war eine Frau,
34:29vielleicht die Inhaberin einer Gaststätte
34:31oder Pension in Ulm und Augsburg adressiert.
34:35Heidi Berchner hat die Empfängerin
34:37um 1000 Mark gebeten.
34:39Sie hat ihren Bekannten in Nürnberg auch erzählt,
34:41dass sie von der Frau früher schon einmal
34:43400 Mark bekommen habe.
34:46Die Tote ist, wie Sie gesehen haben,
34:48mit einem Auto an die spätere Fundstelle
34:51in die Nähe bei Ulm gebracht worden.
34:53Dieses Auto, mit großer Wahrscheinlichkeit
34:57ein Opel Kapitän, Admiral oder Diplomat,
35:01fuhr zu diesem Zeitpunkt mit einer Bereifung,
35:04die zumindest für ein Fahrzeug dieser Klasse
35:07als ungewöhnlich gelten darf.
35:09Und zwar hinten Conti M&S Winterreifen
35:13ohne Spikes und vorne Sommerreifen
35:16derselben Marke.
35:18Der Täter hat, wie Sie im Film gesehen haben,
35:21noch zwei interessante Spuren hinterlassen.
35:24Einmal die Wolldecke und den Strick am Hals der Toten.
35:27Wir haben für diese Sendung noch einmal
35:29eine solche Decke besorgt.
35:31Sie ist aus ganz besonders billiger Reiswolle
35:35und wird normalerweise von Speditionsfirmen
35:38als Möbelpackdecke benutzt.
35:40Man kann sie praktisch nur an Gros kaufen
35:42und nicht im Einzelhandel.
35:44Das Ungewöhnliche an der Decke,
35:46die der Täter benutzt hat,
35:48ist aber nun,
35:50dass sie an einer Kante
35:54eine Reparaturstelle hatte
35:55und ausgefrenzt war
35:57und von Hand mit groben Stichen
35:59wieder umgenäht wurde.
36:01Eine solche Reparatur
36:03würde sich für eine Speditionsfirma
36:05nicht lohnen.
36:06Wir nehmen deshalb an,
36:08dass die Decke irgendwie
36:09in Privatbesitz gelangt
36:11und erst dann repariert wurde.
36:13Sie könnte beispielsweise
36:14als Autodecke benutzt worden sein.
36:17Bei dem Strick,
36:19hier ein Originalstück von der Fundstelle,
36:21handelt es sich um ein
36:228 mm starkes Baumwollenseil.
36:25Baumwolle ist als Material
36:26für solche Stricke sehr selten.
36:29Ein Ende ist verleimt,
36:31hier hat vermutlich
36:32eine Tülle gesessen,
36:33damit man diesen Strick
36:35besser durch Ösen ziehen kann.
36:37Für Hinweise,
36:39die zur Erklärung des Verbrechens führen,
36:41sind Belohnungen
36:42von insgesamt 3000 DM
36:44ausgesetzt worden.
36:46Hinweise nimmt
36:48die Kriminalpolizei Ulm,
36:50Telefon 0731,
36:53Apparat 61111,
36:56an jede andere
36:57Polizeidienststelle
36:58oder eines der
36:59Aufnahmestudios an.
37:02Vielen Dank, Herr Führinger.
37:04Im nächsten Fall,
37:06meine Damen und Herren,
37:06geht es um eine
37:08kriminelle Spezialität,
37:09die von Fachleuten
37:11Stoßbetrug genannt wird.
37:13Stoßbetrüger sind Menschen,
37:14die zuerst einmal
37:15eine Handelsfirma gründen
37:17und dann bei anderen Firmen
37:19Waren bestellen,
37:20zunächst in kleinen Posten,
37:21und sie auch prompt bezahlen.
37:24Auf diese Weise
37:25gewinnen sie das Vertrauen
37:27ihrer Lieferanten.
37:28Danach gehen sie
37:29zu größeren Bestellungen über
37:31und wenn sie die Waren
37:33dann erhalten haben,
37:34stoßen sie sie
37:35mit einem Schlag ab.
37:36Das heißt,
37:37sie verkaufen sie
37:38zu Schleuderpreisen,
37:39kassieren den Erlös
37:40und verschwinden,
37:41ohne die Rechnungen
37:42bei den Lieferfirmen
37:43bezahlt zu haben.
37:44Der Schaden,
37:45den Stoßbetrüger anrichten,
37:47geht nicht selten
37:47in die Millionen.
37:48Die Interpolbehörden
37:50in der Schweiz,
37:51in Österreich,
37:52Deutschland
37:52und Großbritannien
37:54suchen seit längerer Zeit
37:55einen Mann,
37:56dem Betrügereien
37:57dieser Art
37:58vorgeworfen werden.
37:59Er heißt
38:00Berek Litmanowitsch,
38:02stammt aus Polen,
38:04lebt aber ständig
38:04in Westeuropa.
38:07Litmanowitsch
38:07tritt als weitgereister
38:08Kaufmann auf
38:09und spricht auch
38:10mehrere Fremdsprachen.
38:12Er benutzt
38:12immer neue Falschnamen
38:14und beschafft sich
38:15zum Teil
38:15auf diese Namen
38:16auch Ausweispapiere.
38:18Der Gesuchte
38:19ist 65 Jahre alt
38:20und 1,72 groß.
38:23Er hat stark
38:24ergrautes Haar
38:25und graubraune Augen.
38:27Wahrscheinlich
38:28trägt er auch heute
38:29einen Schnurrbart,
38:29der möglicherweise,
38:30wie auf diesem Bild,
38:31dunkel gefärbt ist.
38:33Litmanowitsch
38:34hat in seinem Leben
38:35sehr viel mit Uhren,
38:36Schmuck und Brillanten
38:37zu tun gehabt
38:38und besitzt deshalb
38:39in dieser Branche
38:40gute Fachkenntnisse.
38:42Für Hinweise,
38:44die zur Festnahme
38:44des Gesuchten führen,
38:45ist eine Belohnung
38:46von 1000 Mark
38:47ausgesetzt.
38:49Hinweise bitte
38:50an die Kriminalpolizei
38:51Singen,
38:52Telefon,
38:53Vorwahl
38:5507731
38:55und dann die
38:57Rufnummer
38:5963331
39:00an jeder
39:01andere
39:01Polizeidienststelle
39:02oder an
39:03eines unserer
39:04Aufnahmestudios.
39:07Und jetzt,
39:08meine Damen und Herren,
39:09kommen wir
39:09zu dem Fall,
39:10der vielleicht
39:11mit Hilfe einer
39:11Beweiskette
39:12geklärt werden kann,
39:13die vor 57 Jahren,
39:15also vor dem
39:15Ersten Weltkrieg,
39:17in Istanbul
39:18abgebrochen ist.
39:19Dieses Beweisstück
39:20ist diese Pistole,
39:22die damals
39:22am 16. Mai
39:241913
39:25von Belgien
39:26in die Türkei
39:27verkauft worden ist
39:28und auch nach Istanbul
39:29ausgeliefert worden ist.
39:30Jetzt aber,
39:3157 Jahre später,
39:33wurde bei einem
39:34Überfall in Deutschland
39:35mit dieser
39:36Pistole
39:37geschossen.
39:40Freitag,
39:416. März
39:421970.
39:44Auf dem Hof
39:44des sogenannten
39:45Suti-Verbrauchermarktes
39:46in Ruisdorf
39:47bei Bonn
39:48steht gegen
39:4919.30 Uhr
39:50der Wagen
39:50der Inhaberin
39:51Elisabeth Sutorius
39:52zur Abfahrt bereit.
39:54Die Verkaufsräume
39:55sind seit einer
39:55halben Stunde
39:56geschlossen.
39:57Die Verkäuferinnen
39:58sind bereits gegangen.
40:00Lediglich
40:00Frau Sutorius,
40:01ihr Sohn Gerd
40:02und zwei leitende
40:03Angestellte
40:04befinden sich
40:05noch auf dem Gelände.
40:06Die Inhaberin
40:07lässt für sich
40:08und ihre Nachbarn
40:09zum Wochenende
40:09einige Tüten
40:10mit Lebensmitteln
40:11ins Auto stellen.
40:14Im hinteren
40:14Teil des Autos
40:15werden auch
40:15zwei Aktentaschen
40:16verstaut.
40:17Die eine gehört
40:18einem der Angestellten,
40:19in der anderen
40:20befindet sich
40:20die Tageseinnahme,
40:21die auf der Heimfahrt
40:22bei der Bank
40:23abgeliefert werden soll.
40:26Heinz Braun,
40:27einer der beiden
40:27Angestellten,
40:28geht noch einmal
40:29ins Haus zurück.
40:30Ich schalte noch
40:30alles ab.
40:31Ja, okay.
40:36Genau um diese Zeit
40:37geht Karl Jäger,
40:38ein Mann,
40:39der in unmittelbarer
40:40Nähe wohnt,
40:40mit seinem Hund
40:41spazieren.
40:42Er kommt dabei
40:43direkt am Gelände
40:43des Verbrauchermarktes
40:44vorbei.
40:46Unvermittelt
40:46wird Karl Jäger
40:47Zeuge
40:48eines Verbrechens.
40:53Im Hof des
40:54Suti-Marktes
40:54stehen zwei
40:55maskierte
40:55bewaffnete Männer.
40:56Wo habt ihr das Geld?
40:58Wir haben kein Geld.
41:01Frau Sutorius
41:02lässt sich nicht
41:03einschüchtern.
41:06Hilfe!
41:07Überfall!
41:08Sie hat auf mich
41:08getroffen!
41:09Ich bin getroffen!
41:12Willst du den
41:13auf mich schießen?
41:18Heinz Braun
41:19erfasst die
41:19Situation sofort
41:20und ruft
41:21die Polizei an.
41:26Inzwischen
41:26hat sich
41:27Karl Jäger
41:27über ein
41:28Nachbar-Grundstück
41:29dem Hof
41:29des Verbrauchermarktes
41:30genähert.
41:32Na du komm
41:33Mama,
41:33setz dich!
41:34Wir tun dir ja nichts!
41:35Ach,
41:35lass mich doch!
41:38Los,
41:39rüber da!
41:45Karl Jäger
41:46hat genug
41:46gesehen.
41:47Er eilt davon,
41:48um die Polizei
41:49zu verständigen.
41:58Obwohl die
41:59Inhaberin
41:59des Verbrauchermarktes
42:00durch den Schuss
42:01erheblich verletzt
42:02ist,
42:02gelingt es ihr,
42:03die Tasche
42:04mit dem Geld
42:04unbemerkt
42:05beiseite zu schaffen.
42:09Die Männer
42:10finden lediglich
42:10die andere
42:11Aktentasche,
42:12die kein Geld
42:12enthält.
42:13Na also,
42:14sie glauben aber,
42:15ihr Ziel erreicht
42:16zu haben
42:16und sichern sich
42:17nun den Rückzug.
42:27Inzwischen
42:28hat Heinz Braun
42:29den nächsten
42:29Polizeiposten
42:30erreicht.
42:31Kommen Sie schnell,
42:32hier ist ein Überfall.
42:33Die haben geschossen.
42:34Wo denn?
42:35Wo sind Sie denn?
42:36Hier im
42:36Suti-Markt
42:37in Reusdorf.
42:38Suti-Markt?
42:39Wir kommen sofort.
42:40Alle stehen bleiben,
42:42sonst schießen wir.
42:47Karl Jäger hat die
42:49Bewohnerin eines
42:49Nachbarhauses
42:50beauftragt,
42:51die Polizei
42:51anzurufen.
42:52Er selbst
42:53beobachtet jetzt
42:54unbemerkt
42:55den Rückzug
42:55der Täter.
43:00Ruhig Blut,
43:02Junge.
43:08Die Männer
43:09haben zwei Autos,
43:10mit denen sie
43:10gekommen sind,
43:11in einer
43:11Seitenstraße
43:12abgestellt.
43:30Erst als die beiden
43:32Wagen verschwunden
43:32sind,
43:33bemerkt
43:33Karl Jäger,
43:34dass offensichtlich
43:35noch ein drittes
43:36Auto mit dem
43:36Raubüberfall
43:37in Zusammenhang
43:38steht.
43:49Als wenige
43:50Minuten später
43:50die Polizei
43:51am Tatort
43:52eintrifft,
43:52kann Karl Jäger
43:53mit ziemlicher
43:54Sicherheit
43:54angeben,
43:55welche Autotypen
43:56die Verbrecher
43:57benutzt haben.
44:00einen dunklen
44:01Renault R16,
44:03einen hellen
44:03Ford Kombi
44:04älterer Bauart
44:05mit Schlussleuchten
44:05am Dach
44:06und einen alten
44:07VW mit
44:08kleinem Rückfenster.
44:09Die sofort
44:09eingeleitete
44:10Fahndung
44:10bleibt jedoch
44:11ohne Erfolg.
44:16Schon einen Tag
44:17später aber
44:17finden Spaziergänger
44:18in einem
44:19Waldstück
44:1915 Kilometer
44:21vom Tatort
44:21entfernt
44:22Schriftstücke
44:23aus der geraubten
44:24Aktentasche.
44:25Die Kriminalpolizei
44:26durchkämmt
44:27den Wald
44:27nach weiteren
44:28Spuren.
44:40Die werden erst
44:40hier die Tasche
44:41aufgemacht haben
44:42und dann haben sie
44:42gemerkt,
44:43dass sie die
44:43verkehrte
44:43gegriffen haben.
44:49Da,
44:49gucken mal.
44:50Ja,
44:51passt.
44:52Der war auch
44:52in der Tasche
44:53drin.
44:54Wir waren wohl
44:54ziemlich sauer
44:55und haben dann
44:55alles wild
44:55um sich
44:56geschmissen.
44:58Schaut mal Leute,
44:59was ich hier habe.
45:01Hey, wo war die denn?
45:02Unten am See
45:03auf dem Eis.
45:04Ein ganzes Stück
45:05vom Ufer weg.
45:06Die haben sie
45:06wahrscheinlich
45:06in der Dunkelheit
45:07weggeworfen
45:07und nicht daran gedacht,
45:08dass der See
45:09zugefahren ist.
45:10Naja,
45:11jetzt müssen wir
45:11vor allen Dingen
45:12erst mal feststellen
45:12lassen,
45:13ob es tatsächlich
45:13die Tatwaffe ist.
45:17Die
45:18kriminaltechnische
45:19Untersuchung,
45:20meine Damen und Herren,
45:20hat ergeben,
45:21dass die Schüsse
45:22auf die Inhaberin
45:23des Verbrauchermarktes
45:24tatsächlich aus
45:25dieser Pistole
45:26abgegeben worden sind.
45:27Hauptkommissar
45:28Helmut Dilber
45:29aus Bonn,
45:29der den Fall
45:30bearbeitet,
45:30setzt deshalb
45:31auf diese Pistole
45:32heute seine ganze Hoffnung.
45:33Ja,
45:34Herr Zimmermann,
45:34denn wir glauben,
45:35dass es möglich sein müsste,
45:37mit Hilfe unserer
45:37Fernsehzuschauer
45:38zu klären,
45:40wer der letzte
45:41Besitzer dieser
45:41Pistole gewesen ist.
45:42Das ist vielleicht
45:44ein langer Weg,
45:45meine Damen und Herren,
45:46denn die Pistole
45:46ist wie gesagt
45:47vor 57 Jahren
45:49von der belgischen
45:49Herstellerfirma
45:50in die Türkei
45:51verkauft worden,
45:52und zwar an das
45:53Waffengeschäft
45:54Gebrüder Abraham
45:55im damaligen
45:57Konstantinopel.
45:58Auf welche Weise
45:59sie dann aus der Türkei
46:01nach Deutschland
46:01gekommen ist,
46:02ist bis heute
46:02nicht geklärt.
46:04Es ist kaum
46:05anzunehmen,
46:06dass die Person,
46:07die die Pistole
46:08nach Deutschland
46:09gebracht hat,
46:10auch einer der
46:10Täter aus
46:11Reusdorf ist.
46:12Wir halten es
46:13eher für möglich,
46:14dass irgendjemand
46:15im Ersten Weltkrieg
46:17oder zu einem
46:18späteren Zeitpunkt
46:19die Pistole
46:20vielleicht als
46:20Souvenir
46:21nach Deutschland
46:21gebracht hat.
46:23Es sind mehrere
46:24Möglichkeiten
46:25denkbar.
46:26So ist damals
46:26beispielsweise
46:27längere Zeit
46:28ein deutsches
46:29Expeditionschor
46:30in der Türkei
46:31gewesen.
46:32Unter diesen
46:33Umständen
46:34könnte die Pistole
46:34dann viele Jahre
46:35vielleicht irgendwo
46:36unbenutzt
46:37in einem
46:38Nachtschrank
46:38gelegen haben.
46:39Die Waffe
46:40ist nämlich für
46:40ihr Alter
46:41relativ gut
46:42erhalten.
46:43Wahrscheinlich
46:43hat sie dann
46:44im Lauf der
46:44Jahrzehnte
46:45aber doch
46:45vielleicht sogar
46:46mehrfach
46:46den Besitzer
46:47gewechselt,
46:48bis sie schließlich
46:48in die Hände
46:49der Räuber
46:50von Reusdorf
46:50gekommen ist.
46:53Bei der Waffe
46:54handelte es sich
46:55um eine Pistole
46:56FN
46:57Modell
46:581900
46:59Kaliber
47:007,65
47:01Nummer
47:0265,
47:0465,
47:0565,
47:0551
47:08Die
47:08ursprünglich
47:09schwarzen
47:09Griffschalen
47:10aus Horn
47:10sind durch
47:11helle
47:11Holzgriffschalen
47:12ersetzt worden,
47:13die vermutlich
47:14selbstgefertigt
47:15sind.
47:16Dies
47:17muss in den
47:17letzten 20
47:18Jahren
47:18geschehen
47:19sein,
47:19denn es
47:20wurde dabei
47:20ein Klebstoff
47:21verwendet,
47:22den es erst
47:22seit dieser
47:23Zeit gibt.
47:24Die
47:24Oberflächen
47:25der Metallteile
47:26lassen den
47:27Schluss zu,
47:27dass die
47:28Waffe auch
47:28einmal
47:29nachbrüniert
47:29worden ist.
47:31Ich weiß,
47:32meine Damen und Herren,
47:32es ist für einen
47:33Laien nicht leicht,
47:34die unterschiedlichen
47:35Fabrikate bei
47:36Pistolen zu
47:37unterscheiden.
47:38Das Modell
47:391900 von
47:40FN hat aber
47:40eine Besonderheit,
47:41an der man es
47:42erkennen kann.
47:43Von vorne
47:44gesehen wirkt
47:45die Pistole
47:46beinahe so,
47:46als hätte sie
47:47zwei
47:47übereinander
47:48liegende
47:49Läufe.
47:50Und nun
47:51zu den
47:51Fahrzeugen.
47:52Gewöhnlich
47:53lassen die
47:54Täter nach
47:54Raubüberfällen
47:55die Fahrzeuge
47:56irgendwo stehen
47:57und wir
47:58stellen fest,
47:58dass die
47:59Fahrzeuge
47:59vorher gestohlen
48:00waren.
48:01In diesem
48:02Falle
48:03sind die
48:03Fahrzeuge
48:04bisher nicht
48:04aufgefunden
48:05worden,
48:06sodass wir
48:06den
48:07Schluss
48:07ziehen,
48:08dass
48:09möglicherweise
48:10die Täter
48:11mit den
48:12eigenen
48:12Fahrzeugen
48:12zum
48:13Tatort
48:13gefahren
48:13sind.
48:14Die
48:15Räuber
48:15von
48:15Reusdorf,
48:16meine Damen und
48:16Herren,
48:17die die
48:17belgische
48:18Pistole
48:18zuletzt
48:19besessen
48:19haben und
48:20die
48:20am
48:20Tatort
48:20mit
48:21herabgezogenen
48:22Skifahrermitzen
48:22und mit
48:23grauen
48:24Arbeitskitteln
48:25aufgetreten
48:25sind,
48:26benutzten
48:26wahrscheinlich
48:27die drei
48:28folgenden
48:28Autotypen.
48:29Einen
48:30dunklen
48:30Renault
48:31R16,
48:32vermutlich
48:33mit gelben
48:33Scheinwerfern,
48:34wie sie bei
48:35Autos üblich
48:35sind,
48:36die in
48:36Frankreich
48:36verkauft
48:37werden.
48:38Einen
48:38hellen
48:39Ford 17M
48:40Compi,
48:40und zwar
48:41ein älteres
48:41Modell
48:42mit
48:42Schlussleuchten
48:43oben am
48:43Dach.
48:45Und
48:46einen
48:46dunklen
48:46VW-Käfer
48:47mit
48:47kleinem
48:48Heckfenster.
48:49An
48:49diesem
48:50Fahrzeug
48:50waren
48:50vorne und
48:51hinten
48:51die
48:52rechten
48:52Kotflügel
48:53beschädigt.
48:54Die
48:55zur
48:56Klärung
48:56des
48:56Verbrechens
48:57führen,
48:57sind
48:58mehrere
48:58Belohnungen
48:58ausgesetzt.
49:00Insgesamt
49:006.000
49:01Mark.
49:03Hinweise
49:03bitte an
49:04die
49:04Kriminalpolizei
49:05Bonn,
49:05Telefon
49:06Vorwahl
49:070
49:0822
49:0921
49:11Rufnummer
49:12201
49:1431
49:15an
49:16jede
49:16andere
49:16Polizeidienststelle
49:17oder
49:18eines der
49:18Aufnahmestudios.
49:20Vielen Dank,
49:21Herr Dilber.
49:21Und nun,
49:22meine Damen und
49:22Herren,
49:23gleich hinaus
49:23zu unseren
49:24Aufnahmestudios.
49:25Der erste
49:25Fall kam
49:26heute aus
49:26Österreich,
49:27die
49:27Fahndung
49:27nach Hans-Dieter
49:28Bergner.
49:29Herr Dipotkowski,
49:30wie sieht es aus
49:31bei Ihnen?
49:31Was hat sich
49:31inzwischen
49:32getan?
49:32Ja,
49:33da haben wir
49:33sehr viele
49:34Hinweise
49:34und fast
49:35alle
49:36Anrufer
49:37glauben,
49:37Bergner
49:38vor kurzer
49:39Zeit noch
49:39in Wien
49:40gesehen zu
49:41haben.
49:41Ein
49:42Anrufer
49:42meinte,
49:42er hätte
49:43ihn sogar
49:43vor einigen
49:43Tagen
49:44in der
49:45Nähe
49:45seiner
49:45Wohnung
49:45gesehen,
49:46er sei
49:46in seine
49:46Wohnung
49:47hinaufgegangen,
49:47um neue
49:48Kleider
49:49zu holen.
49:50Außerdem
49:51sucht
49:51in diesen
49:52Minuten
49:53die
49:54Kriminalpolizei
49:55mehrere
49:55Wiener
49:56Lokale
49:56ab,
49:57die uns
49:57als
49:58Stamm
49:58Lokale
49:59Bergners
49:59genannt
50:00wurden.
50:01Aber ein
50:01Ergebnis
50:02dieser
50:03Suche
50:03steht
50:04ebenfalls
50:04noch aus.
50:05Aber man
50:05kann
50:06abschließend
50:06sagen,
50:07dass
50:07im
50:07Fall
50:08Bergner
50:08wirklich
50:09viele
50:10brauchbare
50:11Hinweise
50:11eingetroffen
50:12sind.
50:13Der zweite
50:13Fall,
50:14die
50:14Unbekannte
50:15aus der
50:15Fischer,
50:16dieser Fall
50:17ist noch
50:18immer sehr
50:18unklar.
50:21Einige
50:21Anrufer,
50:23nein,
50:23das war ein
50:24Anrufer,
50:24ein Anrufer
50:25hat uns
50:26gesagt,
50:26diese Frau
50:27zusammen mit
50:28jugoslawischen
50:28Fremdarbeitern
50:29vor einer
50:29Woche
50:30gesehen zu
50:30haben.
50:31Aber
50:31noch
50:32immer
50:32ist von
50:33einer
50:33Identifizierung
50:34nicht
50:35die
50:35Rede.
50:37Dann
50:37war
50:37noch
50:38die
50:38Rede
50:39von
50:39einem
50:39blauen
50:40VW-Käfer,
50:41der in
50:41der Nähe
50:41des
50:42Tatortes
50:42gesehen
50:43worden
50:43sein
50:43soll.
50:44Und
50:44dieser
50:45blaue
50:45VW
50:46mit dem
50:46deutschen
50:46Zoll-Kennzeichen
50:48soll
50:48in einer
50:49Wiener
50:49Straße
50:50am
50:50Stadtrand
50:51stehen.
50:52Auch
50:52hier
50:52ist
50:53die
50:53Polizei
50:53unterwegs,
50:54um
50:55diesen
50:55Fall
50:55zu
50:56überprüfen.
50:56Das
50:57wäre
50:57im
50:57Moment
50:58das
50:58Wichtigste.
50:59In diesem
51:00Fall
51:00werden wir
51:00vielleicht
51:01hier in
51:01Deutschland
51:01einiges
51:02Interessanter
51:02erfahren,
51:03denn es
51:03sah also aus,
51:04als ob die
51:04Frau aus
51:04Deutschland
51:05gekommt.
51:05Vielen
51:05Dank,
51:05Herr
51:05Diputkowski.
51:06Und bei Ihnen
51:06in Zürich,
51:07Werner Vetterli,
51:07wie sieht es da aus?
51:08Ja,
51:09nicht sehr
51:09viel bei uns.
51:11Wir haben
51:11Telefone
51:11bekommen,
51:12die sich
51:18Autos
51:18zu vermieten
51:19und sie
51:19dann so
51:20rasch
51:20wie
51:20möglich
51:20zu
51:20verkaufen,
51:21der ja
51:22auch unter
51:22dem
51:22Falschnamen
51:23Bernhard
51:24Rosendahl
51:24auftrat.
51:26Diese
51:26Hinweise,
51:27die wir aus dem
51:27Publikum
51:28bekommen haben,
51:28müssen aber
51:29morgen noch
51:29genauestens
51:30überprüft
51:31werden.
51:32Einen
51:32Hinweis,
51:33von dem wir
51:34uns aber nicht
51:34sehr viel
51:35versprechen,
51:36haben wir
51:36auch bekommen
51:37im Fall
51:37Dieter
51:38Bergner,
51:39so viel
51:39aus der
51:39Schweiz.
51:40Vielen
51:41Dank,
51:41Werner Vetterli.
51:42Und bei uns
51:42hier in
51:43unserem
51:43Aufnahmesstudio,
51:44wie sieht es
51:44aus?
51:44Ja,
51:48Augenblick
51:48der
51:49unbekannten
51:49Frau,
51:50die in
51:50Österreich
51:50gefunden
51:51wurde.
51:51Es sind
51:52mehrere
51:52Hinweise
51:53da,
51:53sie sind
51:53naturgemäß
51:54im
51:54Augenblick
51:54noch
51:54nicht
51:54überprüft.
51:55Es
51:55sind
51:56aber
51:56einige
51:56da,
51:56die
51:56durchaus
51:57zutreffen
51:57könnte.
51:58In
51:58diesen
51:59Fällen
51:59handelt es
51:59sich
51:59jeweils
52:00um
52:00jugoslawische
52:01Gastarbeiterinnen,
52:02auf die
52:02Beschreibung
52:03zutrifft,
52:04die bis
52:04vor
52:04gewisser
52:05Zeit
52:05noch
52:05bei
52:06einer
52:06Firma
52:06beschäftigt
52:07waren.
52:07In
52:08einem
52:08Fall
52:08hat
52:08diese
52:09Frau,
52:09als sie
52:09wegging
52:10bei der
52:10Firma
52:10sogar
52:10geäußert,
52:11sie
52:11wollte
52:11nach
52:12Österreich.
52:13Das
52:13klingt
52:14also so,
52:14als könnte
52:15durchaus
52:15etwas
52:15dran
52:16sein,
52:16aber
52:17wie
52:17gesagt,
52:17diese
52:17Dinge
52:17müssen
52:18natürlich
52:18relativ
52:19langsam
52:19überprüft
52:20werden,
52:20und
52:21das
52:22sind
52:22zum
52:22Teil
52:22sehr
52:22zeitraubende
52:23Überprüfungen.
52:24Eine
52:24interessante
52:25Sache
52:26ist auch
52:26bei uns
52:27zu
52:27Bernhard
52:27Müller
52:28eingegangen,
52:29dem
52:29Mann
52:30also,
52:30der sich
52:31als
52:31Kraftfahrer
52:32beworben
52:33hat und
52:33dem
52:34vorgeworfen
52:34wird,
52:34dann
52:35zusammen
52:35mit der
52:35Ladung
52:36weggegangen
52:36zu sein.
52:37Wir
52:37haben
52:37hier
52:38einen
52:38Hinweis,
52:38zu dem
52:39ich
52:39im
52:39Augenblick
52:40aus
52:40bestimmten
52:40Gründen
52:41noch
52:41nichts
52:41sagen
52:41möchte,
52:42spielt
52:42in
52:42Süddeutschland
52:43und er
52:44passt
52:44sehr
52:44genau
52:45auf
52:45diese
52:45Arbeitsweise.
52:46Auch
52:46er
52:47wird
52:47im
52:47Augenblick
52:47überprüft
52:48und
52:48ich
52:49könnte
52:49mir
52:49vorstellen,
52:49dass
52:49wir
52:50vielleicht
52:50in
52:50einer
52:50Stunde
52:51schon
52:51etwas
52:51mehr
52:51wissen.
52:52Nun,
52:52vielen
52:52Dank,
52:53warten
52:53wir es
52:53ab.
52:53Vielleicht
52:54wissen
52:54wir
52:54im
52:54zweiten
52:54Teil
52:55unserer
52:55Sendung
52:55tatsächlich
52:56etwas
52:56mehr,
52:57warten
52:57wir
52:57ab,
52:58wie
52:58sich
52:58die
52:58Dinge
52:58bis
52:59in
52:59anderthalb
52:59Stunden
52:59entwickeln.
53:00Jetzt
53:01möchten
53:01wir
53:01Sie
53:01noch
53:02für
53:02eine
53:02wichtige
53:03Personenverhandlung
53:04um
53:04Ihre
53:04Aufmerksamkeit
53:05bitten,
53:05meine
53:05Damen
53:05und
53:06Herren.
53:06Vor
53:07zehn
53:07Monaten
53:09ist
53:09aus
53:09einem
53:10deutschen
53:10Gefängnis
53:10ein
53:11Mann
53:11ausgebrochen,
53:12der
53:12vor
53:13seiner
53:13Festnahme
53:13als
53:14Chef
53:14einer
53:15Tressorknacker
53:15Bande
53:16von
53:16sich
53:17reden
53:17gemacht
53:17hat.
53:18Seit
53:18seiner
53:18Flucht
53:19werden
53:19ihm
53:19nun
53:19wieder
53:20zahlreiche
53:20neue
53:21Tressoreinbrüche
53:22zur Last
53:22gelegt.
53:23Und
53:23in den
53:24letzten
53:24Wochen
53:24hat
53:25das
53:25Hessische
53:25Landeskriminalamt
53:27in Wiesbaden
53:27Hinweise
53:28erhalten,
53:29wonach
53:29der Mann,
53:30der in
53:30Begleitung
53:31seiner Frau
53:31ist,
53:32sich
53:32nach
53:32Österreich
53:33abgesetzt
53:33haben
53:34soll.
53:34Der
53:35Mann
53:35heißt
53:35Hans
53:36Wolf.
53:36Er
53:37reist
53:37wie
53:37gesagt
53:38in
53:38Begleitung
53:38seiner
53:38Ehefrau
53:39Heidemarie
53:40Wolf,
53:40gegen die
53:40ebenfalls
53:41Haftbefehl
53:41besteht.
53:43Hans
53:43Wolf
53:44ist
53:4431
53:44Jahre
53:45alt,
53:45schlank
53:46und
53:46179
53:47groß,
53:4720
53:48Zentimeter
53:48größer
53:49als
53:49seine
53:49Frau.
53:51Er
53:51hat
53:51braune
53:52Augen
53:52und
53:52dunkelblonde
53:53Haare,
53:54die
53:54jedoch
53:54immer
53:55wieder
53:55anders
53:55färbt.
53:56Der
53:57Gesuchte
53:57spricht
53:58Frankfurter
53:58Mundart,
53:59er
54:00ist
54:00mehrfach
54:00auch
54:00mit
54:00falschen
54:01Namen
54:01aufgetreten.
54:03Hans
54:03Wolf
54:03und
54:04auch
54:04seine
54:04Frau
54:04sind
54:04im
54:05großstädtischen
54:05Gaststätten
54:06Gewerbe
54:07zu Hause.
54:08Für
54:08Hinweise,
54:09die
54:09zur
54:09Festnahme
54:10des
54:10Gesuchten
54:10führen,
54:11sind
54:11wegen
54:11der
54:11Gefährlichkeit
54:12des
54:12Mannes
54:13besonders
54:13hohe
54:14Belohnungen
54:14ausgesetzt,
54:15insgesamt
54:156.000
54:16Mark.
54:17Hinweise
54:18bitte an
54:18das
54:19Landeskriminalamt
54:19Wiesbaden,
54:20Telefonvorwahl
54:2206121,
54:24Rufnummer
54:253531,
54:26an jede
54:27andere
54:27Polizeidienststelle
54:28oder an
54:29eines unserer
54:30Aufnahmestudios.
54:32Das war
54:33der erste
54:33Teil unserer
54:34heutigen
54:34Sendung,
54:35meine Damen
54:35und Herren.
54:36Weitere
54:37Ergebnisse
54:37aus den
54:38Aufnahmestudios
54:39zu den
54:39heute
54:39behandelten
54:40Fällen
54:40bringen
54:41wir Ihnen
54:41im zweiten
54:42Teil unserer
54:43Sendung.
54:43Sie können
54:44dann auch
54:44noch einmal
54:45alle einzelnen
54:45Fahndungsfotos
54:46sehen.
54:47Die
54:47Anfangszeiten,
54:48die in den
54:49einzelnen Ländern
54:49des Sendegebichts
54:50unterschiedlich sind,
54:51werden wir Ihnen
54:51deshalb jetzt auch
54:52noch einmal
54:53zeigen.
54:53Und bis dahin,
54:54bis zum zweiten
54:55Teil unserer
54:55Sendung,
54:56auf Wiedersehen.

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