- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Wie sehr dich die Situation an Vater erinnert.
00:02Aber das braucht es nicht.
00:04Ich werde wieder gesund.
00:05Ja, daran zweifle ich keine Sekunde.
00:09Die OP ist deine Chance.
00:12Und die werde ich nutzen.
00:14Barney, sei einfach nett zu mir.
00:16Dann passiert dir nichts und mir auch nicht.
00:18Barney, aus jetzt!
00:19Was ist denn los mit dir?
00:22Pass mal auf, wenn du jetzt nicht brav bist,
00:24dann kommst du ins Tierheim, ja?
00:25Barney muss ins Tierheim?
00:29Du bist ganz schön für dich überzeugt.
00:31Naja, ich weiß, was ich will
00:32und ich versuche es zu bekommen.
00:34Ist doch normal, oder?
00:35Ja.
00:36Ich weiß ja auch ganz genau, was ich will.
00:39Das ist gut.
00:40Ich liebe zielstrebige Frauen.
00:43Lora, Simon braucht jetzt seine ganze Zuversicht.
00:47Verstehst du?
00:49Ich würde ihn sogar noch mal sehen vor der Operation.
00:51Ich denke, du solltest jetzt tun,
00:53was für dich am wichtigsten ist.
00:55Denk an dich und euer Kind.
00:57Das ist etwas, was nur du ihm geben kannst.
00:59Den Gedanken an seine Zukunft als Vater.
01:03Also, ich bin bereit.
01:05Bringen wir es doch einfach hinter uns.
01:07Es tut mir leid.
01:08Ich habe gerade die Nachricht erhalten,
01:10dass Professor Schmettmann zu einem Notfall gerufen wurde.
01:13Und das bedeutet was?
01:14Wir müssen die Operation verschieben.
01:25Das ist etwas, was für dich.
01:29Das ist etwas, was für dich.
01:33Das ist etwas, was für dich.
01:35Das ist etwas, was für dich.
01:37Hey, who's gonna make it right?
01:44This could be the first day of my life.
01:53Barney soll nicht ins Tierheim.
01:55Ja, aber Theo, wenn er sich nicht benehmen kann,
01:57dann bleibt uns ja gar nichts anderes übrig.
01:58Er hat nichts getan.
02:01Barney bellt dich die ganze Zeit an.
02:03Theo, das bringt doch nichts, wenn du Angst vor dem Hund hast.
02:06Ich habe keine Angst vor ihm.
02:07Sondern?
02:09Er ist sauer auf mich.
02:11Ach, Theo.
02:13Barney ist sauer auf dich.
02:19Das mit dem Rennauto und der Rennbahn.
02:22Das war nicht seine Schuld.
02:27Sondern meine Schuld.
02:28Denn ich habe das Auto kaputt gemacht.
02:33Du hast das Auto kaputt gemacht?
02:36Ja, und warum sagst du uns das nicht einfach?
02:38Ich hatte Angst, dass ihr mich ins Heim schickt.
02:46Das bedeutet, die OP wird verschoben?
02:48Tja, tut mir leid.
02:50Aber wegen des dringenden Notfalls
02:52kann Professor Schmittmann erst morgen einfliegen.
02:54Aber ich habe mich darauf vorbereitet.
02:57Das kann ich verstehen, Herr Becker.
02:59Aber mir sind die Hände gebunden.
03:01Wir müssen auf Professor Schmittmann warten.
03:03Und wann ist der nächstmögliche OP-Termin?
03:06Morgen vormittag.
03:07Die OP verschiebt sich nur um einen Tag.
03:10Sie sollten so lange hier im Krankenhaus bleiben.
03:13Das darf doch alles gar nicht wahr sein.
03:14Es tut mir leid, Herr Becker.
03:20Es ist doch nur ein Tag.
03:22Das schaffen wir.
03:23Ich weiß.
03:24Ich hätte es einfach nur schon gerne hinter mir.
03:25Das geht uns allen so.
03:28Was hast du vor?
03:29Ich will nach Hause.
03:31Du hast morgen operiert.
03:33Das dachte ich gestern auch.
03:34Jetzt lass uns nichts überstürzen.
03:36Die Operation morgen wird stattfinden.
03:39Du hast doch gehört, was die Ärztin gesagt hat.
03:42Du sollst im Krankenhaus bleiben.
03:44Ich glaube, wir sollten es besser gehen.
03:47Wir sehen uns heute Nachmittag.
04:01Wir haben noch unser ganzes Leben vor uns.
04:03Bedeutet das schon einen Tag?
04:04Ja.
04:07Womit fangen wir eigentlich an, wenn du wieder gesund bist?
04:12Am besten mit der Wunschliste.
04:16Wir wollten eine Weltreise machen.
04:18Die Sonne im Meer versinken sehen.
04:21Unsere Füße in den Sand vergraben.
04:26Und den Wellen lauschen.
04:31Am liebsten würde ich sofort mit dir los.
04:35Unsere Füße in den Meer.
04:38Die Sonne im Meer.
05:05Du willst ernsthaft, dass ich dir das peinlichste Erlebnis aus meinem Leben erzähle?
05:10Allerdings.
05:11Peinlichkeit gegen Didi Thurau.
05:12Das ist der Deal.
05:13Ich finde das ziemlich privat.
05:15Oh, du hast es schon vergessen.
05:16Wir haben eine kleine Abmachung.
05:18Ich darf dich ein bisschen kennenlernen.
05:19Abmachung?
05:20Ich würde das mal Erpressung nennen.
05:22Ach, was für ein hartes Wort.
05:24Ich brauche dieses Buch als Geschenk für einen Geschäftspartner.
05:27Und du gibst es mir nur, wenn ich hier ausgiebig mit dir frühstücke
05:29und dann auch noch dir peinliche Dinge aus meinem Leben erzähle.
05:33Ach, es fällt mir eben schwer, mich von dem Buch zu trennen.
05:36Und deshalb soll ich dir gleich mein ganzes Leben anvertrauen?
05:39Ach, komm schon.
05:40Ich will ja nicht, dass du dich vor mir ausziehst.
05:42Das wäre auch noch schöner.
05:49Also, ich habe mal zentnerweise Göttersspeisenpulver in einen Pool geschüttet,
05:55weil ich sehen wollte, was dann passiert.
05:57Und?
05:57Was ist passiert?
05:59Das Wasser hat sich rot gefärbt und ist dickflüssig geworden.
06:03Es war eine Riesensauerei und der Pool war kaputt.
06:09Scheint dich ja ziemlich zu beeindrucken.
06:11Wo war das?
06:13Im Internat.
06:14In welchem Internat?
06:15Winchester Private School.
06:17Du warst das?
06:19Du kennst die Geschichte?
06:20Ja, ich war auch auf dem Internat.
06:24Nein.
06:25Ja.
06:25Aber dann müsste ich dich doch kennen.
06:27Ja, ich war ein paar Jahre vor dir da.
06:29Ich habe die Geschichte mit dem Pool auf einem ehemaligen Treffen gehört.
06:33Das gibt es doch gar nicht.
06:35Wo hast denn du gewohnt?
06:36In welchem Haus?
06:37Äh, Bungalow.
06:39Ja, ja.
06:45Und du dachtest wirklich, wir geben dich zurück ins Heim,
06:48nur weil du das Auto kaputt gemacht hast?
06:49Es war doch dein Lieblingsauto.
06:52Theo, ich glaube, wir müssen dir mal was erklären.
06:55Elsa und ich, wir sind total glücklich, dass du bei uns bist.
06:58Und wir haben dich lieb, egal was passiert.
07:01Wirklich?
07:03Wirklich.
07:04Daran darfst du niemals zweifeln.
07:06Und ich dachte schon, ihr wollt mich wieder ins Heim zurückgeben.
07:09Wir wollen dich niemals zurückgeben.
07:11Egal, was du machst.
07:13Du musst nur keine Angst davor haben, mit uns darüber zu sprechen.
07:16Theo, wenn du irgendwelche Sorgen hast, dann kommst du einfach zu uns.
07:19Dafür sind wir da.
07:21Wir sind jetzt viele Jahre zusammen, bis du erwachsen bist.
07:25Und natürlich kann es mal sein, dass wir schlechte Laune haben oder uns streiten.
07:28Das kann alles passieren.
07:30Das heißt aber nicht, dass wir dich nicht lieben haben.
07:33Okay.
07:34Stell dir mal vor, ich würde Elsa jedes Mal weggeben, wenn sie was angestellt hat.
07:37Ey, was soll denn das heißen?
07:39Das soll heißen, dass ich dich liebe und dich nicht mehr weggebe.
07:42Hast du ein Glück.
07:44Und dich geben wir auch nicht mehr weg.
07:46Da kannst du dich auf den Kopf stellen.
07:50Ich glaube, Barney hat dir verziehen.
07:53Das ist doch ziemlich eindeutig.
07:56Entschuldigung, Barney.
07:57Mir tut's auch leid.
07:59Ich werde nie mehr Tierheim sagen.
08:03Tierheim?
08:03Also ich würde sagen, ab jetzt ist das Wort Heim generell verboten.
08:17Er hat sich gerade dazu entschieden und jetzt das.
08:19Das kann nicht wahr sein.
08:21Aber ich finde es sehr mutig, dass er diesen Schritt überhaupt gewagt hat.
08:24Ich weiß nicht, ob ich mich dazu entschieden hätte.
08:25Das hättest du.
08:26Und ich werde deiner Seite.
08:28Aber jetzt heißt es schon wieder warten.
08:31Also man will unbedingt nach Hause.
08:32Er will die Zeit irgendwie nutzen.
08:34Mensch, vielleicht fällt uns ja irgendwas ein.
08:36Und es ist ja alles ein bisschen leichter zu machen.
08:38Du bist die Größte.
08:40Ich weiß.
08:41Aber warum jetzt genau?
08:41Ich habe eine Idee.
08:43Ich weiß, was wir machen können, damit eben das Warten nicht so lange wird.
08:45Und ich weiß auch schon, wer mir dabei hilft.
08:54Er muss noch einen Tag länger auf die OP warten?
08:56Das darf doch nicht wahr sein.
08:57Tja.
08:58Und wie hat er reagiert?
08:59Er war schockiert und wollte sofort wieder nach Hause.
09:02Meinst du nicht, wir sollten jetzt bei ihm sein?
09:04Luisa ist bei ihm und ich gehe nachher auch wieder hin.
09:06Dann komme ich mit.
09:08Ich muss nur vorher einiges erledigen.
09:10Bob arbeitet heute nicht und es hat sich eine Menge Arbeit angestaut.
09:13Ja.
09:14Äh, Sebastian, wo lieferst du heute denn zuerst aus?
09:16Warum parkst du?
09:17Ich muss unbedingt in Spanis.
09:19Vielleicht könntest du mich da absetzen.
09:20Ich soll doch Lissi befreien.
09:22Hm?
09:22Ich habe das verpasst.
09:23Ja, sie trifft sich heute mit Bob.
09:25Deswegen ist er heute auch noch nicht aufgetaucht.
09:27Warum?
09:27Ich dachte, sie kann ihn nicht leiden.
09:28Ja, damit er dieses Buch ausrückt, was sie wiederum Robert Baltinger schenken will.
09:32Ganz schön clever, dieser Bob.
09:34Eigentlich schade, dass sie kein Interesse an ihm hat.
09:36Ja, sie hat sich nun mal nach der Pleite mit Delbruck in den Kopf gesetzt,
09:40dass sie sich erst mal nicht wieder auf einen neuen Mann einlassen will.
09:42Und da lässt sie sich auch nicht reinreden.
09:44Das verstehe ich.
09:45Es ist ja noch nicht so lange her, dass sie fast diesen Verbrecher geheiratet hat.
09:48Ja, ich weiß.
09:49Aber ich finde, dass die beiden trotzdem super zusammenpassen würden.
09:53Dann rettest du sie eben nicht aus ihrer Frühstücksverabredung.
09:55Versprochen ist versprochen.
09:57Sie erwartet mich.
09:58Na dann, gehen wir.
10:00Danke.
10:02Dann bist du gerade vom Internat abgegangen, als ich die Sache mit dem Pool abgezogen habe.
10:05Ja.
10:06In so einem Gegensatz zu dir habe ich mein Abi geschafft.
10:08Das hätte ich auch geschafft, wenn die Leute da nicht so intolerant gewesen wären.
10:12Ach, du hast ja auch nur den Pool zerstört.
10:15Und die ein oder andere Party gefeiert.
10:19Aber jetzt sag mal, wie konnte so jemand wie du auf so einem teuren Internat sein?
10:23Äh, ja, ich hatte ein Stipendium.
10:27Das haben die für ein paar Ausnahmefälle vergeben.
10:30Ah, ein kleiner Streber.
10:32Hey, das heißt nicht, dass ich nichts angestellt hätte.
10:36Na, da bin ich mal gespannt.
10:38Ja, zum Beispiel haben wir das Cabrio von Mr. Braun mit Blechdosen bestückt.
10:42Das hat total geklappert.
10:45Er hat das halbe Auto auseinandergenommen, bis er herausgefunden hat, woran es lag.
10:49Deshalb hat er auch immer in der Garage geparkt.
10:51Ja.
10:52Und?
10:53Ich habe mich ein paar Mal in verschiedene Computer eingehackt und ein paar notwendige Korrekturen vorgenommen.
11:00Korrekturen?
11:02Du hast dir den Noten gefilmt?
11:03Ja.
11:05Aber für dich stand doch total viel auf dem Spiel.
11:07Du hättest dein Stipendium verlieren können.
11:09Ja, ich habe einfach gehofft, dass das nie rauskommt und meine Spuren gut verwischt.
11:15Na, dann muss ich den Streber wohl zurücknehmen, was?
11:22Schade, dass wir uns nicht schon auf dem Internat begegnet sind.
11:26Wir hätten bestimmt eine Menge Spaß zusammen gehabt.
11:29Wir haben uns ganz knapp verpasst.
11:32Vielleicht, wenn ich zu eurer Abi-Party gegangen wäre.
11:35Und ich nicht kurz vorher rausgeflogen wäre.
11:44Mein Vater.
11:46Hallo Papa, was gibt's?
11:48Hallo mein Schatz, störe ich dich?
11:49Ich muss dich nur kurz was fragen.
11:51Nein, nein, frag ruhig.
11:53Ähm, wie sieht's denn jetzt aus mit dem Geschenk für Robert Beltinger?
11:56Hast du da was Passendes gefunden?
11:58Das Geschenk?
11:59Ja?
12:00Ja, das klappt.
12:02Gut, fein.
12:03Ähm, und sag mal, was hältst du von einem typisch deutschen Essen für unser Meeting nachher?
12:08Äh, Papa, du, damit kann ich mich jetzt gerade überhaupt nicht beschäftigen.
12:11Das schaffst du schon allein.
12:14Äh, wie?
12:22Ich möchte gerne...
12:22Ein Cappuccino bitte noch.
12:24Ja, ich auch.
12:25Okay, kommt.
12:28So ein paar Korrekturen für meine Noten hätte ich auch gebrauchen können.
12:32Hast du es alleine gemacht?
12:33Nein, zusammen mit einem Freund, Malik.
12:37Ein Sultansohn.
12:39Sein Vater hätte ihn enterbt, wenn er sein Abi nicht geschafft hätte.
12:43Ja, also, ich, äh, ich, ich weiß es nicht.
12:47Also, meine Rouladen haben bisher jeden begeistert.
12:51Ja, ja, schon, aber wissen Sie, Beltinger ist ein sehr spezieller Mensch.
12:55Ich meine, er ist immerhin Chef eines eigenen Softwareunternehmens mit Milliardenumsatz.
12:59Und das mit Mitte 20.
13:01Ja, und warum soll er da nicht meine Rouladen mögen?
13:04Also, so ein junger Mann muss doch auch was Richtiges essen.
13:07Ja, ja, ja, schon, nur er lebt in Kalifornien und da ist er möglicherweise etwas, etwas anderes gewohnt.
13:12Ja, aber gerade wenn er in Amerika lebt, da wird er Sehnsucht nach der guten deutschen Küche haben.
13:17Ich werde Rotkohl und Kartoffeln dazu servieren.
13:21So.
13:23Ja, ja, gut, Frau Landmann, ich verlasse mich dann voll auf Ihren Instinkt.
13:31Nun sagen Sie schon, was Ihnen nicht passt.
13:33Also, Frau Landmann, es liegt mehr fern, Sie zu kritisieren.
13:36Ja, dann lassen Sie es doch einfach.
13:38Das würde ich auch tun, es geht aber nicht um mich, sondern um ein wichtiges Arbeitsessen von Herrn und Fräulein
13:42van Weyden.
13:43Ja, und?
13:44Nichts gegen Ihre Rouladen. Vergessen Sie bitte nicht Gewürzgurken und Schrauben.
13:48Herr Adam, worauf wollen Sie hinaus?
13:51Na ja, glauben Sie, dass das für diesen Anlass die richtige Wahl ist?
13:54Warum muss denn jeder, der einmal in Amerika gelebt hat, nur T-Bornsteak und Hamburger essen wollen?
14:03Vielen Dank.
14:06Ist das wirklich schon der vierte?
14:09Oh Gott, ich glaube, ich habe noch nie so viel Kaffee getrunken.
14:12Frag mich mal.
14:14Das muss dann der angenehmen Gesellschaft liegen.
14:19Lissi, gut, dass ich dich finde. Du musst sofort mitkommen.
14:22Entschuldige bitte, es ist wahnsinnig wichtig.
14:24Das ist kein Problem, Meike.
14:25Aber es ist ein Notfall.
14:26Ich habe jetzt gerade gar keine Zeit.
14:29Aber es geht um Barney. Barney ist einfach abgehauen.
14:31Das ist ganz wichtig.
14:32Barney läuft doch ständig weg, Meike.
14:34Barney ist ein Hund, nachdem es auch die Bar hier benannt.
14:36Aber es ist wichtig. Barney hört nur auf dich.
14:39Gut, Meike, dann erkläre ich dir jetzt mal ganz schnell, wie du ihn wiederfinden kannst.
14:42Ja, ich bin gleich wieder da.
14:44Kein Problem.
14:44Was ist denn? Du wolltest doch mitkommen.
14:46Ich erzähle es dir jetzt.
15:01So schnell wie heute waren die belegten Brote noch nie alle.
15:04Ausgerechnet heute.
15:05Danke, Tobias.
15:07Das ist doch das Mindeste, was ich für dich tun kann.
15:09Ich weiß gar nicht, wie ich das ohne dich alles schaffen würde.
15:12Darüber musst du auch gar nicht nachdenken, weil ich immer für dich war.
15:16Warum mussten Sie denn die Operation auch noch mal verschieben?
15:19Ich kenne meinen Sohn. Es ist schrecklich für ihn.
15:22Ich auch, ich weiß.
15:24Wenn ich nur irgendetwas für ihn tun könnte.
15:32Becker?
15:33Hallo, ich bin's, Luisa.
15:34Luisa, gibt es was Neues aus dem Krankenhaus?
15:37Nein, nichts Neues.
15:39Aber ich möchte eine kleine Überraschung für Simon vorbereiten.
15:41Eine Überraschung? Das ist eine schöne Idee. Und was können wir da tun?
15:45Ich brauche was zum Dekorieren.
15:48Galanten, Papierschlangen, Lampions, Sandblumen, am besten Palmen, künstliche.
15:52Und ein größeres Gefäß, eine kleine Wanne oder so.
15:54Ich habe noch die alte Babybadewanne von Lilly.
15:57Gut. Könntest du vielleicht auch einen Beamer besorgen?
16:00Du weißt schon, womit man ein Video auf eine Leinwand projizieren kann.
16:02Na klar kann ich den ausleihen.
16:04Sehr gut.
16:07Wozu braucht ihr denn das alles?
16:09Ich möchte Simon einen Wunsch erfüllen.
16:12Wenn man soll es losgehen?
16:13Heute Nachmittag, sobald wir alles zusammen haben.
16:16Es wäre schön, wenn ihr auch kommen könntet.
16:18Ja, natürlich. Bis später.
16:20Tschüss.
16:24Eine Party. Das ist eine schöne Idee. Das wird Simon freuen.
16:27Pass auf. Ich besorge alles und dann hole ich dich hier ab.
16:29Aber die Stunde musst du alleine sperren, ne?
16:31Das werde ich ausnahmsweise sicher schaffen.
16:38Du hast mir doch gesagt, ich soll dich hier rausholen.
16:41Das war heute Morgen. Ich habe es mir anders überlegt.
16:44Einfach so.
16:46Was?
16:47Ja, ich lasse nicht meine Arbeit liegen, Rasse hierher,
16:49damit du mir sagst, dass ich umsonst gekommen bin.
16:51Ohne Erklärung.
16:53Ja, kommt.
16:53Danke, Maike, dass du extra umsonst hierher gekommen bist.
16:56Reicht dir das?
16:56Ich schätze mal, es liegt nicht daran,
16:58weil der Cappuccino hier so gut schmeckt, oder?
17:01Es ist nicht so schlimm mit Bob, wie ich gedacht habe.
17:04Nicht so schlimm. Aha.
17:06Nichts, aha. Es ist einfach ganz nett.
17:10Wir haben gerade herausgefunden, dass wir auf demselben Internat waren.
17:13Was, ihr kennt euch schon?
17:15Nein, wir haben uns noch nie gesehen,
17:16aber es ist einfach schön, mit ihm darüber zu reden.
17:19Bitte?
17:19Aber es ist nicht so, wie du denkst.
17:21Wie denke ich denn?
17:22Dass ich mehr von ihm will, als nur das Buch.
17:25Ach, Quatsch.
17:26Wie kommst du denn darauf, dass ich so was denken könnte?
17:29Dann hör doch endlich auf zu grinsen, bitte.
17:31Geht nicht.
17:33Und pass auf, dass du kein Herzklopfen kriegst.
17:36Vom Kaffee natürlich.
17:38Tschüss.
17:50Ja?
17:54Ja, ich bin's nur.
17:56Darf ich trotzdem reinkommen?
17:58Na klar.
18:00Luisa musste nochmal in die Manufaktur.
18:02Wegen der Stiftung, da hat man...
18:05Also ist ja egal, jedenfalls musst du jetzt mit mir Vorlieb nehmen.
18:08Sehr gern.
18:09Und deshalb dachte ich, dass wir jetzt vielleicht einen kleinen Spaziergang machen?
18:12Also, falls Frau Dr. Kacher nichts dagegen hat.
18:14Ja, warum nicht?
18:17Ein Spaziergang kann bestimmt nicht schaden.
18:20Aber falls du vorhast, wieder in ein Taxi zu springen, vergiss es.
18:22Diesmal werde ich dich aufhalten.
18:25Keine Sorge, es war einfach nur eine Panikreaktion.
18:29Ich hab mir die Sache mit der OP gut überlegt.
18:32Dann ist ja gut.
18:34Nora.
18:37Ich wollte mich bei dir bedanken.
18:40Dafür, dass du Luisa unterstützt hast.
18:44Ohne euch wüsste ich wahrscheinlich immer noch nicht, was ich tun sollte.
18:46Das ist doch...
18:47Nein, das ist nicht selbstverständlich.
18:49Und schon gar nicht nach allem, was passiert ist.
18:53Hauptsache, du wirst wieder gesund.
18:55Ich will, dass dein Kind dich kennenlernt, hörst du?
18:58Das will ich auch.
19:00Ja.
19:01Na los.
19:03Und wenn du nicht willst, dass ich ihm erzähle, dass du ein Stubenrocker bist,
19:05dann raus hier, aber pronto.
19:08Ja, ja, ich komm ja schon.
19:15Ja, natürlich.
19:16Ich bin mehr als zuvor interessiert an dem Team mit der von beiden Gruppen.
19:19Also lassen Sie die Verträge so, wie sie sind.
19:21Ich meld mich später, ja?
19:24Na?
19:26Wird deine Freundin schon ungeduldig?
19:30Du willst wissen, ob ich eine Freundin habe?
19:34Warum sollte ich das wissen wollen?
19:36Weil du gefragt hast.
19:38Das war so eine Vermutung von mir.
19:41Ich sag's dir trotzdem.
19:43Nein, ich habe keine Freundin.
19:46Hätte ja sein können.
19:47Stimmt.
19:48Nimmst du noch einen?
19:49Oh Gott, nee.
19:50Ich glaub, dann krieg ich Herzklopfen.
19:53Du hast dir das Buch auf jeden Fall mehr als verdient.
19:56Vielen Dank für das wunderschöne Frühstück.
19:58Ich fand's auch sehr nett.
20:03Also dann...
20:04Ja.
20:04Dann...
20:05Wir können auch noch ein bisschen spazieren gehen.
20:08Natürlich nur, wenn du Lust hast und Zeit.
20:11Klar, eine Stunde habe ich mit Sicherheit noch Zeit.
20:19So, ich glaube, der fährt wieder.
20:21Du, ich muss jetzt ins Krankenhaus wegen Simons Überraschungsparty.
20:25Meinst du, Theo will mitkommen?
20:27Hab ihn doch nicht gefragt.
20:28Im Moment trainiert er noch fürs Rennen.
20:31Naja, dann scheint's ihm ja wieder gut zu gehen, oder?
20:34Ich glaube nicht, dass er noch Angst hat, uns irgendwas zu sagen.
20:37Das ist gut.
20:37Dann kann er nämlich seine restliche Ferienzeit genießen.
20:40Er freut sich schon richtig auf seine Klassenfahrt, wenn er seine neuen Mitschüler kennenlernt.
20:45Wir müssen erst mal schaffen, dass er sich hier richtig zu Hause fühlt.
20:49Meinst du, ich sollte ihm was zu trinken machen?
21:02Was ist?
21:05Nix, nix.
21:06Alles klar an der Rennbahn?
21:07Klar.
21:08Kannst du heute wieder mitspielen?
21:10Wie neun.
21:11Ein paar Schramm, aber das gehört ja dazu.
21:14Theo, wir fahren jetzt gleich zu Simon und Luise ins Krankenhaus wegen der Überraschungsparty für Simon Willstumitkommen.
21:20Muss ich?
21:21Ne, musst du natürlich nicht, aber wir dachten, du kennst die beiden ja auch.
21:25Schon, aber ich würde gerne noch mit der Rennbahn spielen.
21:28Okay, dann bleib ich hier.
21:31Ne, ich kann auch hierbleiben.
21:34Wieso? Ihr müsst doch wegen mir nicht hierbleiben.
21:36Ich komm schon alleine klar.
21:38Sicher?
21:39Logo, schließlich bin ich zehn.
21:41Und außerdem ist Barney noch bei mir.
21:43Okay, dann müssen wir aber vorher noch ein Rennen fahren mit meinem neu reparierten Rennwagen.
21:47Und ich habe trainiert.
21:49Oh la la, dann wird das aber ein heißes Rennen.
21:52Dann nehmen wir lieber die Kamera für den Ziel einlaufen.
22:13Ich kann das aber nicht. Ich habe noch nie auf solchen Dingern gestanden.
22:16Irgendwann ist immer das erste Mal.
22:19Komm, ich halte dich.
22:21So, haben die dir eigentlich nichts Vernünftiges beigebracht auf dem Internat?
22:24Irgendwie lesen, schreiben, rechnen oder Physik?
22:27Tja, bis zum kleinen Einmaleins bin ich gerade so gekommen.
22:34Na bitte, geht doch. Ich habe es doch gewusst. Du bist ein Naturtalent.
22:39Oh, oh, was?
22:41Oh, oh.
22:58Das schaffe ich nie.
23:00Ich glaube schon.
23:02Ich helfe dir auch dabei.
23:15Und das soll Spaß machen?
23:16Ja klar, vertrau mir.
23:30Ich helfe dir auch, wie du dich versiehst, dass du ein Smoking angest, stehst vor dem Altar.
23:33Ich werde Luisa sagen, dass sie den Brautstrauß in deine Richtung werfen soll.
23:36Nein, das brauchst du gar nicht. Ich habe alles schon mit Luisa geklärt.
23:38Ich habe das exklusiv Recht auf den Brautstrauß.
23:40Und außerdem, oh Gott, wenn ich heirate, da steckt ihr schon mitten in der ersten Ehekrise.
23:44Der Brautstrauß fliegt doch nicht in deine Richtung.
23:46Nein!
23:47Das war übrigens eine tolle Idee, den Spaziergang zu machen.
23:50Simon?
23:51Ja?
23:52Lass uns doch noch was Schönes machen. Oder bist du schon müde?
23:55Nein.
23:56Hier wird nämlich gerade eine Bestellung aufgegeben.
23:57Tatsächlich?
23:58Was denn für eine?
24:00Blaubellkuchen. Mit ganz viel Schlafsache.
24:01Natürlich. Rein zufällig habe ich gerade einen in der Krankenhauskantine gesehen.
24:05Nein, das gibt es ja gar nicht. Was für ein Zufall? Hast du das gehört?
24:08Na dann, worauf warten wir. Ich fürchte, ich kann meinem Kind jetzt schon nichts mehr abschlagen.
24:28Was für ein Zufall? Hast du auch mit das?
24:41Ja.
25:07Herr von Weiden,
25:10hätten Sie einen Augenblick für mich?
25:12Was gibt's denn, Herr Orden?
25:13Es geht um die Rouladen.
25:16Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht.
25:19Ich schätze Frau Landmann sehr.
25:21Was denn für Rouladen?
25:22Die Rouladen, die Frau Landmann vorbereitet
25:24für das Treffen mit dem jungen Mann
25:26von der Internetfirma.
25:29Ach so, die...
25:29Ich habe recherchiert.
25:32Dieser junge Mann heißt Mr. Robert Batinger
25:35und kommt ja aus Amerika, nicht wahr?
25:38Nein, nein, er ist in Deutschland geboren
25:39und ist aufgewachsen.
25:40Er wohnt jetzt nur in Kalifornien.
25:41Warum?
25:43Also, ich habe mich gefragt,
25:44ob es nicht besser wäre,
25:46diesem jungen Mann etwas Leichteres zu servieren.
25:50In Kalifornien spricht man heutzutage
25:52nur noch von low fat.
25:55Wissen Sie, ob Lissi schon nach Hause gekommen ist?
25:57Ich bedauere, sie ist noch nicht da,
25:59soviel ich weiß.
26:00Ich wollte Sie fragen,
26:02was halten Sie von Sushi?
26:05Mit?
26:06Sushi?
26:07Ja, ja, natürlich.
26:08Reden Sie doch am besten mit Frau Landmann darüber, okay?
26:10Ich fürchte, sie wird nicht auf mich hören.
26:13Ach, Sie wollen, dass ich mit ihr rede?
26:14Ja, wenn ich es Frau Landmann vorschlage,
26:16denkt sie,
26:17ich würde nichts von ihrer Kochkunst halten.
26:20Ja, das wollen wir natürlich nicht riskieren.
26:25Äh, danke, Herr Adam,
26:27und dass Sie sich so viele Gedanken machen.
26:42Und?
26:43Habe ich dir zu viel versprochen?
26:46Ich kann mich langsam dran gewöhnen.
26:49Du bist natürlich auch ein guter Lehrer.
26:51Tja,
26:51das Internat war anscheinend
26:53doch nicht ganz umsonst.
26:55Oh Gott, schon so spät.
26:57Ich muss gleich los.
26:58Mein Vater trifft sich heute mit dem Internettypen.
27:00Ich weiß.
27:01Was?
27:03Wahrscheinlich meinst du den
27:04mit den schlecht sitzenden Jeans
27:05und dem karierten Hemd.
27:07Ja, und den Pickeln und Brillengläsern
27:08so dick wie Aschenbecher.
27:10Und was will dein Vater von dem?
27:12Ach, es geht um ein Computerprogramm,
27:13was den Informationsaustauschen
27:15innerhalb der Van Weiden Group
27:15neu organisieren und absichern soll.
27:18Und da will dein Vater sich
27:19nur auf so einen pubertären Freak verlassen?
27:22Und der darf vor allem nicht wissen,
27:23dass wir im Moment keine akzeptable Alternative
27:25zu ihm haben.
27:26Na ja,
27:27ihr werdet ihn wahrscheinlich
27:28auch kaum direkt auf die Nase binden.
27:33Wieso erzähle ich dir eigentlich
27:34diese ganzen geheimen Firmen intern,
27:36was darfst du gar nicht wissen?
27:39Vielleicht,
27:39weil du mir vertraust?
27:45Sag mal,
27:45meine Schuhe,
27:46sind die in deinem Rucksack?
28:01Tja, du musst den Kurierdienst
28:02heute wohl alleine schmeißen.
28:04Aha.
28:04Heißt das,
28:05dein Rettungsversuch ist uns glückt?
28:06Ja.
28:07Lissi war aus dem Bahn,
28:08es nicht rauszukriegen.
28:09Warum das denn?
28:10Sie hat sich hundertprozentig verknallt.
28:13Ach komm.
28:14Wenn die beiden miteinander gefrühstückt haben,
28:16dann heißt es doch nicht,
28:16Ich bin doch nicht blind.
28:17Sie wollte es natürlich nicht zugeben,
28:19aber du hättest sie mal sehen sollen.
28:21Ich habe immer schon gesagt,
28:22dass Bob in Ordnung ist.
28:23Ja,
28:24ich finde auch,
28:24dass er der Richtige für sie ist.
28:28Und was machst du heute noch so?
28:30Ich gehe ins Krankenhaus.
28:32Luisa hat für Simon
28:32eine Überraschungsparty organisiert.
28:34Ach schön,
28:35da freut er sich bestimmt.
28:36Ja, willst du mitkommen?
28:38Später vielleicht,
28:39aber jetzt habe ich wahnsinnig viel zu tun.
28:41Kein Problem.
28:43Sebastian?
28:44Ja?
28:45Dein Bruder wird wieder gesund.
29:00Wie, was, was, was heißt Sushi?
29:03Und was ist mit meinen Rouladen?
29:06Die sind bestimmt köstlich, Frau Landmann.
29:08Ja, aber nicht köstlich genug
29:10für ihren Gast aus Amerika.
29:12Hören Sie, Frau Landmann,
29:13in Kalifornien dreht sich jetzt alles um Low Fat.
29:15Was soll das denn heißen?
29:17Das heißt wenig Fett, Frau Landmann.
29:20Meine Rouladen sind ganz mager.
29:21Frau Landmann, bitte.
29:24Wir müssen mit der Zeit gehen.
29:26Beltinger ist sehr wichtig
29:27für die von beiden Gruppen, verstehen Sie?
29:30Also schön.
29:32Sushi statt Rouladen.
29:33Aber nicht,
29:34dass sich der junge Mann hinterher beschwert,
29:36weil das Essen ihm nicht geschmeckt hat.
29:39Okay.
29:40Sie sind dein Schatz, Frau Landmann.
29:45Wenn Sie wollen, helfe ich Ihnen gern.
29:46So weit kommt's noch.
29:48Als wenn ich nicht wüsste,
29:49wie man Sushi kocht.
29:53Sie kommen.
29:56Was ist denn hier los?
29:57Geh doch mal rein.
30:01Überraschung!
30:10Ich hab doch gesagt,
30:11dass wir uns alle Wünsche erfüllen.
30:14Und wenn du nicht zum Meer kommst,
30:16dann kommt das Meer eben zu dir.
30:24Habe ich irgendwas verpasst?
30:27Na, offensichtlich nicht.
30:32Und das ist erst der Anfang.
30:49Ich muss jetzt los.
30:51Das Geschäftsessen.
30:52Ich weiß.
30:56Ich hab eigentlich gar keine Lust,
30:58da jetzt hinzugehen.
30:59Ich auch nicht.
31:00Du auch nicht?
31:02Ich meine, ich natürlich nicht.
31:04Nein, ich habe auch keine Lust,
31:06dass du jetzt gehst.
31:21Es tut mir leid,
31:22es geht mir zu schnell.
31:24Lissi!
31:33Ja, ich bin's.
31:34Rufen Sie bitte sofort
31:35bei den Van Bidens an
31:35und sagen Sie,
31:36dass wir den Termin
31:36noch einmal verschieben müssen.
31:38Ja, mir ist etwas Dringendes
31:39dazwischen gekommen.
31:40Danke.
31:46Willkommen in Falkenthal Beach.
31:49Das habt ihr zwei ganz toll gemacht.
31:51Och, ich musste Simon
31:52eigentlich nur mit Blaubeerkuchen ablenken.
31:54Ja, da hättet ihr mich auch mitnehmen können.
31:55Für sowas bin ich immer zu hören.
31:58Ich kann euch gar nicht sagen,
31:59wie sehr ich mich freue.
32:01Darüber, dass ihr da seid
32:02und das alles für mich gemacht habt.
32:05Wir sind zwar im Krankenhaus
32:06und ich werde morgen operiert,
32:08aber ich fühle mich dennoch sehr wohl.
32:13Ich möchte euch allen danken.
32:15Dafür, dass ihr mich nicht alleine lasst
32:18und mir die Kraft für die Operation morgen gebt.
32:24So, und jetzt hoffe ich,
32:25dass wir uns alle wie im Urlaub fühlen.
32:27Ja, danke.
32:43Mit den Füßen in den Sand.
32:46Das Meer sehen und den Wellen lauschen.
32:51Das wir auf unserer Wunschliste.
32:55Du bist unglaublich.
32:57Die Überraschung ist dir wirklich gelungen.
33:01Wenn du die Augen zumachst,
33:03dann ist es wirklich wie am Meer.
33:05Ich würde die Augen lieber auflassen
33:07und dich sehen.
33:10Dann ist es das Paradies.
33:21Und ich würde mich nicht mehr aufpassen,
33:23dass ihr euch nicht mehr übernehmen kann.
33:41Das..........
33:48Ich habe mich tatsächlich auf diesen Kuss eingelassen.
33:51Obwohl ich es gar nicht wollte.
33:53Vielleicht wolltest du es ja doch.
33:57Vielleicht, ja. Ich weiß es nicht.
34:01Lissi, dein Kopf sagt dir, dass du dich nicht auf diesen Typen einlassen sollst.
34:04Und dein Herz sagt dir was ganz anderes.
34:07Ich finde, du solltest auf dein Herz hören.
34:09Das sagt sich so leicht.
34:12Bob ist ein armer Student.
34:14Er ist Kurierdienstfahrer.
34:16Und er weiß ganz genau, dass ich nicht gerade arm bin.
34:20Aber du kannst nicht jedem Typen unterstellen, dass er es nur auf dein Geld abgesehen hat.
34:24Aber sicher sein kann ich mir auch nicht.
34:25Es gibt bestimmt Männer, die nicht gleich Dollarzeichen im Auge haben bei deinem Anblick.
34:30Sondern rosa-rote Herzchen.
34:34Und woher soll ich wissen, zu welcher Art Mann er gehört?
34:37Probier es aus. Gib ihm eine Chance.
34:39Ihr müsst ja nicht gleich nach Las Vegas fliegen und heiraten.
34:41Ach, danke, dass du mich daran erinnerst.
34:44Lissi, was ich damit sagen will, ist, vertrau ihm.
34:47Gib ihm eine Chance.
34:51Vielleicht sollte ich wirklich nochmal mit ihm reden.
34:54Weiß er eigentlich, dass du schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hast?
34:58Dann ruf ihn an.
35:00Ich habe bei ihm ein wirklich sehr gutes Gefühl.
35:16Bob, hier ist Lissi.
35:19Können wir uns nochmal sehen?
35:21In einer Stunde sieht ja alles wieder so aus wie vor.
35:24Ich würde nicht in einer Stunde gehen.
35:27Das hatte ich neuernd noch besser helfen.
35:29Also, wenn es einer schafft, dann sie.
35:42Ja, ich habe ihr erklärt, dass du eine Krankenhausphobie hast.
35:46Die nur durch Meeresrauschen, um Seesand zu hellen ist.
35:49Allerdings musste ich hier auch versprechen,
35:50dass das Zimmer in einer Stunde wieder so aussieht wie vorher.
35:52Also, nutz die Zeit.
35:55Okay.
35:58Ich fühle mich gerade so wunderbar.
35:59Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, warum ich hier bin.
36:02Wenn das alles vorbei ist, hören wir uns mehr, ja?
36:05Dann erfüllen wir uns unsere Wünsche.
36:08Dazu sind Wünsche ja da.
36:09Und deshalb wird die Operation auch gut verlaufen
36:11und ich werde wieder gesund.
36:13Mein größter Wunsch ist eine Zukunft mit dir.
36:24Den Reis jeweils ein Zentimeter vom Rand entfernt auftragen,
36:28nicht zu dick, gleichmäßig das Blatt bedecken,
36:30ein wenig Wasabi.
36:31Das war jetzt nochmal Wasabi.
36:33Wasabi, Wasabi, Wasabi, Wasabi.
36:36Meere dich.
36:37Ja, warum schreiben die denn nicht gleich Meere dich?
36:39Ich, äh, das Nori bleibt mit dem Reis zusammenrollen
36:42und pressen, damit eine Rolle schön fest und rund wird.
36:45Nori Blatt.
36:48Also, das wird doch nie was.
36:51Ich kann ja nicht plötzlich Japanisch kochen.
36:54Nein.
36:57Äh, ich warte nur auf Herrn Adam,
37:00bis der mit seinen Einkäufen zurück ist
37:02und dann fange ich gleich an, äh, Sushi fertig zu machen.
37:05Ja, lassen Sie mal gut sein, Frau Landmann.
37:08Das Essen fällt aus, der Herr hat abgesagt.
37:10Ach, der Herr aus Amerika weiß wohl nicht, was er will?
37:13Ja, ganz offensichtlich.
37:15Aber er stiehlt uns wertvolle Zeit mit seiner Unentschlossenheit.
37:18Ja, aber vielleicht ist ihm ja was dazwischen gekommen.
37:21Ja, na gut, wie auch immer.
37:23Es tut mir jedenfalls leid,
37:24dass das Ganze hin und her jetzt völlig umsonst war.
37:27Ja.
37:31Hm, Sushi.
37:47Lissi.
37:48Ich hab nicht viel Zeit.
37:49Gleich ist das Treffen mit meinem Vater und diesem Amerikaner.
37:52Lissi.
37:52Ich wollte dir nur kurz erklären,
37:53warum ich vorhin so schnell weggelaufen bin.
37:55Du hast mir nichts erklärt.
37:56Bitte, bitte hör mir nur kurz zu.
37:57Es ist wichtig.
38:02Ich hab bis vor kurzem einen Mann sehr geliebt.
38:07Ich dachte, er wäre die Liebe meines Lebens.
38:09Ich hab ihm absolut vertraut.
38:12Bis ich ihm das Ja-Wort geben wollte
38:14und in letzter Sekunde erfahren hab,
38:15dass er ein Betrüger ist.
38:19Verstehst du?
38:21Ich hab ihn für jemand anderen gehalten.
38:23Jemanden, dem ich vertrauen kann
38:25und der mich liebt.
38:28Dabei hat er mich die ganze Zeit angelogen.
38:33Deshalb fällt es mir sehr schwer,
38:36wieder Vertrauen aufzubauen.
38:39Ich wollte nur, dass du das weißt.
38:54Und, hat dir meine Überraschung gefallen?
38:57Einen Tag am Strand mit dir und meinen Freunden?
39:00Was Schöneres kann ich mir nicht vorstellen.
39:05Es war nicht zu viel für dich,
39:07so kurz vor der Operation.
39:08Im Gegenteil.
39:10Früchte, Cocktails und Meeresrauschen
39:12sind eine tolle Therapie.
39:14Da siehst du mal,
39:15Luisa ist immer noch der beste Arzt.
39:18Und Liebe ist die beste Medizin.
39:21Willst du mich nicht operieren?
39:25Ich glaube, das überlasse ich mal lieber den Chirurgen.
39:28Simon, wir könnten dir ja die Anlage hier lassen.
39:30Dann könntest du zur Entspannung ein bisschen Musik hören.
39:32Genau. Und ich bring dir ein paar CDs.
39:34Oder wenn dir das Krankenhausessen über ist,
39:36dann schicke ich dir gern was aus dem Barmings vorbei.
39:39Also, so langsam fange ich an,
39:40mich im Krankenhaus wohlzufühlen.
39:45Guten Tag.
39:47Herr Becker,
39:49ich hätte hier noch die Ausfertigung
39:50einer Patientenverfügung für Sie.
39:53Wen wollen Sie denn als Bevollmächtigten einsetzen?
39:59Simon,
40:01du kannst gerne mich einsetzen,
40:03wenn du möchtest.
40:08Aber wenn die Operation nicht gut verläuft
40:11und ich nicht entscheiden kann,
40:12was mit mir passiert,
40:14dann...
40:15dann müsstest du das tun.
40:17Willst du das wirklich?
40:19Ich bin doch deine Mutter.
40:23Du musst dich trotzdem nicht sofort entscheiden.
40:26Bis morgen zur OP
40:27hast du noch Zeit zum Nachdenken.
40:31Ich habe mich schon entschieden.
40:33Ich werde unterschreiben.
40:39Ich hätte nicht gedacht,
40:40dass ich wieder einem Mann vertrauen könnte.
40:42Aber bei dir habe ich das Gefühl,
40:44dass...
40:44Lissi, bitte, bevor du das sagst.
40:45Warte, lass es mich doch kurz sagen.
40:46Ich habe das Gefühl,
40:46dass es wieder möglich ist,
40:47jemandem zu vertrauen.
40:48Und es fühlt sich gut an.
40:49Aber ich möchte dir was erklären.
40:51Tut mir leid.
40:54Mein Vater, warte kurz.
40:56Papa, ich bin gleich zu Hause.
41:00Was?
41:01Schon wieder?
41:02Das gibt es ja wohl nicht.
41:04Gut, wir sehen uns gleich zu Hause.
41:07Der Termin wurde abgesagt.
41:08Ja, genau darüber wollte ich ja gerade mit dir...
41:10Ist das normal in Amerika?
41:11Also ich glaube,
41:12ich muss da wirklich mal was klarstellen.
41:13Lissi, hör doch mal.
41:13Eine Minute mal eben.
41:14Was hast du vor?
41:15Diesem Robert Beltinger endlich mal die Meinung sagen.
41:17Was?
41:24Wie?
41:25Ich wollte das dir ja gerade erklären.
41:32Das glaube ich jetzt nicht.
41:33Lissi, bitte.
41:35Du bist Robert Beltinger?
41:41Ich habe auch Angst.
41:47Aber eines weiß ich ganz genau.
41:50Ich will mein Kind kennenlernen.
41:55Was soll das denn?
41:57Wieso sitzt du in unserem Wohnzimmer?
41:59Ich meine, die würden dich ja nicht operieren,
42:01wenn du nicht eine ernste Chance hättest.
42:03Die Chance nicht aufzuwachen,
42:04ist genauso groß.
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