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KurzfilmeTranskript
00:00Nein. Das wollen wir mal sehen.
00:01Wetten?
00:02Wetten.
00:03Okay.
00:03Oh, Entschuldigung. Kann ich Ihnen behilflich sein?
00:05Das schaffe ich schon.
00:07Eingefahren ist der Zug nach Waldruhe.
00:10Bitte einsteigen.
00:12Ich wiederhole.
00:14Fahrgäste nach Waldruhe.
00:15Bitte einsteigen.
00:42Lüise!
00:49Lüise!
00:51Du wirst siehst du?
01:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:31Gewisse
01:35Hey, warten Sie mal!
01:36Was gibt's denn?
01:37Sie ist in den Zug zufälligerweise eine Frau eingestiegen.
01:39Sie kommt kleiner als ich, dunkle Haare.
01:42Geht's ein bisschen genauer?
01:43Sie ist wunderschön, hat lange dunkle Haare, blaue Augen.
01:47Warum wollen Sie das denn wissen?
01:48Hören Sie, die Frau ist die Liebe meines Lebens und ich muss sie finden.
01:50Also denken Sie bitte nach!
01:52So eine zierliche ist hier eingestiegen, hat den großen Koffer dabei.
01:57Woher fährt denn der Zug?
01:57Wollen Sie alle Stationen wissen oder...
02:00Sehen Sie einfach alle auf, es ist egal, Hauptsache schnell.
02:02Tja, also erst nach Rodenfels, dann über Marxheide und Waldruf...
02:07Waldruf!
02:09Danke!
02:10Sie retten gerade mein Leben!
02:13Neustadt!
02:21Und nehmen Sie die Landstraße nach Süden!
02:23Da können Sie ein Stück Weg abkürzen!
02:25Danke!
02:28Viel Glück auch!
02:39Annabelle will also die Hochzeitsdokumente von Lissi und Delbrück verschwinden lassen.
02:44Davon gehe ich aus, ich weiß allerdings nicht wie.
02:47Vielleicht schickt sie Ihren Butler vor.
02:50Unser Herr Adam als Schnüffler.
02:53Wäre die Lage nicht so ernst, fände ich das fast schon komisch.
02:58Und wann wollen Delbrück und Lissi das nächste Mal zum Standesamt?
03:01Ja, das ist es ja heute noch.
03:04Delbrück will diese Las Vegas-Ehe so schnell wie möglich in Deutschland legitimieren lassen.
03:08Klar.
03:09Ohne offizielle Anerkennung in Deutschland ist diese Ehe nicht rechtskräftig.
03:13Und somit hätte mein lieber Freund Delbrück nicht den geringsten Anspruch auf nur einen Cent von Lissis Vermögen.
03:19Ja.
03:20Ich kann immer noch nicht glauben, dass meine Tochter diesem Verbrecher in irgendeiner rosa-roten Kitschkapelle in Las Vegas ihr
03:26Jahrwort gegeben hat.
03:28Und diese Farce führt jetzt auch noch rechtskräftig, wenn Annabelle nichts unternimmt.
03:31Sie wird etwas unternehmen, Richard.
03:34Sie hat selbst kein Interesse daran, dass Delbrück sich im Gutshaus festsetzt.
03:37Ja, hoffentlich erkennt sie vor lauter Glitter diesen Trauschein überhaupt.
03:41Ich kann unserem Bürgermeister nicht jeden Tag über reden, das Standesamt zu schließen.
03:45Vielleicht sollte ich die Sache doch besser selbst in die Hand nehmen.
03:48Nein, Richard.
03:49Lass Annabelle die Kohlen für dich aus dem Feuer holen.
03:53Wenn Delbrück draufkommt, dass Annabelle ihm einen Strich durch die Rechnung machen wird,
03:57dann wird er sich an ihr rechnen wollen.
03:59Und dann wird er unvorsichtig.
04:03Ich kann nur hoffen, dass die beiden sich gegenseitig ans Messer liefern.
04:06Dann kommt endlich heraus, dass Annabelle den Mord an Helena in Auftrag gegeben hat.
04:11Und Lissi wäre endlich in Sicherheit.
04:13Und Annabelle und Delbrück landen dort, wo sie hingehören.
04:16Im Gefängnis.
04:23Ich habe sie beim Schnüffeln erwischt.
04:25In Flagranti.
04:26Sie haben etwas völlig falsch verstanden.
04:28Von wegen.
04:29Also wenn ich einmal einen klitzekleinen Blick in einen ihrer Briefe werfe, ja, dann muss ich mir ganze Abhandlungen über
04:36Moral und Privatsphäre von Ihnen predigen lassen.
04:40Aber das war doch was ganz anderes.
04:42Und dann erwische ich Sie über den Sachen von Herrn Delbrück.
04:45Lassen Sie sich doch erklären, bitte.
04:47Danke, ich habe genug gesehen.
04:50Ich bitte Sie, Frau Landmann.
04:50Ich finde das empörend.
04:52Frau Landmann.
04:53Sie können mir gern die Leviten lesen, aber bitte in der Küche.
04:56Sonst muss ich nicht nur Ihnen erklären, was ich hier gemacht habe, sondern auch Herrn Delbrück.
05:12Schlaflose Nächte bekommen wir nicht.
05:14Du siehst schlecht aus.
05:17Man könnte fast meinen, dass sich dein Gewissen regt, aber ich weiß, was du ja kannst.
05:26Ich wollte noch mal zu Luisa und mit dir reden.
05:29Sie aber nicht mit dir, oder?
05:30Kann ich ja nicht verdenken.
05:33Ich wollte Simon einfach nicht verlieren.
05:36Du hattest ihn schon längst verloren.
05:39Simon gehört zu Luisa.
05:41Und daran kann keine Macht der Welt etwas ändern.
05:47Sie ist weg.
05:50Luisa hat Falkenthal verlassen.
05:54Was?
05:56Woher willst du das wissen?
05:58Ich war eben im Atelier.
06:00Ich wollte noch mal mit dir reden.
06:03Und da hat mir Simon ihren Abschiedsbrief gezeigt.
06:07Sie ist weg.
06:09Ich komme nie mehr zurück.
06:35Und?
06:36Bist du gerade glücklich?
06:40Weißt du, was mir mein Vater nach dem Schwimmen beigebracht hat?
06:43Ja.
06:44Gut dann.
06:45Also, Platz zu arbeiten.
06:55Luisa Maywald.
06:56Willst du mich heiraten?
07:01Ja.
07:16Es gibt noch etwas, was ich dir sagen muss.
07:20Was Nora heute Morgen behauptet hat.
07:21Eine Manufaktur.
07:22Als er gestern mit mir geschlafen hat.
07:25Als ich dachte, du hättest mich mit Henning betrunken.
07:28Bin ins Bar nichts gegangen und hab mich betrunken.
07:30Nora kam dazu.
07:30Irgendwann sind wir hier gelandet.
07:32Wir haben noch viel mehr getrunken.
07:33Und dann...
07:33Nein.
07:35Nein.
07:37Nein.
07:38Dann hab ich mit dir geschlafen.
07:39Dann hab ich mit dir geschlafen.
07:40Dann hab ich mit dir geschlafen.
07:41Dann hab ich mit dir geschlafen.
07:42Dann hab ich mit dir geschlafen.
08:13Dann lüften Sie doch endlich Ihr großes Geheimnis.
08:16Warum sind Sie in Delbrucks Zimmer eingedrungen?
08:20Ich wollte seinen Trauschein in Verwahrung nehmen,
08:23damit die Eheschließung dieses groben Kerls mit Lissi van Weiden
08:27nicht rechtskräftig wird.
08:31Sie werfen mir vor, ich hätte wegen dieses lumpigen Briefes
08:35das Gesetz gebrochen.
08:37Aber was Sie da tun, das ist Diebstahl, Herr Adam.
08:40Ich wollte lediglich Lissi vor diesem Heiratsschwindler schützen.
08:45Und außerdem war es meine Pflicht, so zu handeln als Ehrenmann.
08:50Er war doch auch sehr unhöfig zu Ihnen.
08:54Und deshalb wollten Sie seinen Trauschein verschwinden lassen?
08:57Also, Herr Adam.
08:59Na ja, das war eigentlich die Idee von Frau Grafenberg.
09:03Sie hat mich mehr oder weniger darum gebeten.
09:07Ach, daher weht der Wind.
09:10Hab ich mir doch gleich gedacht, dass das nicht auf Ihrem Mist gewachsen ist.
09:14Was haben Sie nur immer für Bedenken gegen Frau Grafenberg?
09:18Sie macht sich große Sorgen um Lissi.
09:21Aber nicht so große, dass sie sich selber die Finger schmutzig macht.
09:26Herr Adam, was wäre gewesen, wenn Herr Delbrück Sie erwischt hätte?
09:30Sie machen sich strafbar.
09:33Vielleicht wäre es hilfreich, wenn jemand dabei wäre.
09:38Natürlich nur, um zu warnen.
09:47Luisa, bist du da?
09:48Nein, warte.
09:49Oh Mann, ich habe dir doch gesagt, dass sie weg ist.
09:51Hier.
09:54Du bist selbst.
10:08Sie verlässt Falkenthal für immer.
10:11Weil sie ihr nicht glücklich geworden ist.
10:14Und das ist unsere Schuld.
10:17Ich glaube, nochmal versuch, mit ihr zu reden, aber es wird zu spät.
10:21Für dich ist es sowieso zu spät, Noah.
10:25Nach allem, was du Luisa angetan hast, solltest du sie endlich in Ruhe lassen.
10:31Warum habe ich bloß so spät begriffen, dass man sich mit dir nie einlassen darf?
10:37Ich dachte, Simon hat mit mir geschlafen, weil ich ihm was bedeute.
10:41Ich dachte, er wollte mich zurückhaben.
10:45Aber er liebt dich nicht.
10:50Er dachte, Luisa betrügt ihn.
10:52Und nur darum hat er mit dir geschlafen.
10:54Weil du es so eingefädelt hast.
10:57Ich wollte ihn nicht verlieren.
10:58Das war meine letzte Chance.
11:00Noah.
11:02Man kann niemanden durch Betrug an sich bringen.
11:04Begreif das endlich.
11:06Das hast du doch auch versucht.
11:07Sieh dir an, was dabei herausgekommen ist.
11:11Ich habe den Menschen verletzt, der mir von allen am wichtigsten ist.
11:16Ich habe alles falsch gemacht.
11:19Ich habe Luisas Beziehung mit Simon zerstört.
11:23Sie aus Faltenthal verzieben.
11:27Und sie für immer verloren.
11:47Ja, geht's wieder?
11:50Ja, vielen Dank.
11:52Ich hatte kein Taschentuch eingesteckt.
11:55Das passiert mir normalerweise nicht.
11:57Ich habe immer ein Taschentuch dabei.
11:59Der Abschied ist Ihnen wohl sehr schwer gefallen.
12:05Wie kommen Sie darauf?
12:07Wenn man so alt ist wie ich, dann weiß man bestimmte Dinge einfach.
12:10Komm.
12:12Nehmen Sie hier einfach mal ein saures Tropen.
12:15Dann sieht die Welt schon ganz anders aus.
12:17Kommen Sie.
12:18Echte Englische.
12:21Vielen Dank.
12:26Ich bin sicher, er vermisst sie auch.
12:28Er hat mich betrogen.
12:35Na ja.
12:37Dann erzählen Sie mal die Geschichte von Anfang an.
12:39Wie heißt er denn?
12:44Simon.
12:46Er heißt Simon.
13:01Und dann lag da mein Glücksbringer.
13:03Ich habe ihn nur durch Zufälle gesehen.
13:06Dann bin ich einfach in sein Atelier hineingegangen.
13:10Na, da hat Ihnen aber Ihr Glücksbringer gute Dienste erwiesen.
13:14Das klingt ein bisschen wie eine Fügung des Schicksals,
13:17das Simon und Sie sich gefunden haben.
13:21Wir hätten uns eigentlich gar nicht richtig gesehen.
13:24Ich habe mich versteckt.
13:26In deinem Regal.
13:29Und dann haben wir uns in die Augen gesehen.
13:33Indem ist eine Skulptur auf den Kopf gefahren.
13:35Mein Gott, ist ihm was passiert?
13:37Wurde ohnmächtig.
13:39Und als er wieder aufgewacht ist,
13:42war meine Schwester schon da.
13:44Ich musste er weg, den Verbandskasten holen.
13:46Wegen der Wunde an seinem Kopf.
13:48Aber eigentlich war er da schon in Sie verliebt.
13:55Meine Schwester hat mir das nie verziehen,
13:56dass sich Simon für mich entschieden hat.
13:58Aber das ist doch keine Entscheidung.
13:59Er hat sich in Sie verliebt und nicht in Ihre Schwester.
14:01So einfach ist das.
14:05Ich habe mich immer gefragt,
14:07ob es das gibt, die ganz große Liebe.
14:11Zwei Menschen sehen sich an
14:13und vergessen die Welt um sich herum,
14:15weil alles andere so unwichtig ist,
14:16solange der andere einfach nur da ist.
14:20Ich habe den Eindruck,
14:22dass Sie die Antwort auf diese Frage schon gefunden haben.
14:43Früher habe ich geglaubt,
14:46wenn man sich liebt,
14:47findet man eine Lösung.
14:49Ja, das glaube ich aber heute auch noch.
14:53Manchmal ist Liebe nicht genug.
15:05Eva, bekomme ich noch einen Schluck Wasser, bitte?
15:08Champagner, Honey.
15:09Bestell Champagner.
15:10Und dann noch in Flitterwochen.
15:11Wenn alles geklappt hat,
15:13dann köpfen wir eine Flasche.
15:14Bitte.
15:17Also kochen können Sie ja, Frau Dantmann.
15:19Das muss man Ihnen lassen.
15:21Wie schön, dass es Ihnen bei uns schmeckt.
15:24Wahrscheinlich eine willkommene Abwechslung
15:25zur Polizeikantine.
15:27Ich esse im Lanzino.
15:29Das können Sie sich jetzt ja auch leisten.
15:32Henning, feierst du nachher mit uns?
15:34Was?
15:35Nachher.
15:37Nein, ich habe leider keine Zeit.
15:39Schade.
15:41Kommt Nora nicht zum Essen?
15:43Keine Ahnung.
15:45Entschuldige mich,
15:46ich muss in die Manifaktur.
15:53Wann wollt ihr denn los?
15:55Gleich.
15:55Ach ja.
15:56Wieso nicht gleich?
15:58Ich will mir noch ein Kleid kaufen.
15:59Habe ich gestern nicht geschafft.
16:00Aber du gefällst mir doch auch so, Honey.
16:03Ja, ich finde das eine wunderbare Idee.
16:05Es ist ja auch ein besonderer Tag für euch.
16:07Das ist eine Formsache.
16:08Wir sind schon verheiratet.
16:10Also entschuldige mal.
16:12Es geht hier um unsere gemeinsame Zukunft.
16:14Da ist ja wohl ein neues Kleid angebracht.
16:17Also auf die paar Stunden kommt es doch auch nicht mehr an.
16:19Schließlich wollen Sie doch Ihr ganzes Leben gemeinsam verbringen.
16:22Ist irgendjemand nach Ihrer Meinung gefordert?
16:25Eva hat vollkommen recht.
16:26Und du solltest ja auch mal einen neuen Anzug gönnen.
16:29Ganz ehrlich.
16:30Honey, ich kann dir einfach keinen Wunsch abschlagen.
16:43Frau Landmann, geht das nicht etwas leiser?
16:45Jetzt sagen Sie mir nicht auch noch, was ich zu tun habe.
16:48Sie sind ja ganz außer sich.
16:49Was ist denn passiert?
16:50Nur das Übliche.
16:52Herr Delbrück sitzt im Wohnzimmer und tut so, als gehörte ihm bereits das Gutshaus.
16:57Hat er es wieder an Respekt fehlen lassen?
17:00Das Wort kann der doch noch nicht mal buchstabieren.
17:03Dieser Mensch breitet sich hier aus wie ein Grippevirus.
17:07Mit dieser Meinung kann ich mich nur anschließen.
17:10Er kann unsere Lissi gar nicht schnell genug zum Standesamt schleppen.
17:13Das arme Mädchen darf sich nicht einmal ein neues Kleid vorher kaufen.
17:17Mir steht ja keine Meinung zu, aber ich wundere mich sehr, dass Herr van Weiden noch nicht eingegriffen hat.
17:23Naja, soll er Sie ganz aus dem Haus treiben?
17:25Lissi liebt nun mal diesen Delbrück und hat ihn heimlich in Las Vegas geheiratet.
17:30Also er kann von Glück reden, dass sie ins Gutshaus zurückgekommen ist.
17:34Wahrscheinlich hat Herr Delbrück es auch auf das Haus abgesehen.
17:38Sobald die Ehe heute Nachmittag anerkannt ist, hat er seinen Finger auf ihrem gesamten Vermögen.
17:44Wenn er sich als Heiratsschwindler erweist, muss gehandelt werden.
17:49Ja, wenn Annabelle in Delbrücks Zimmer einbrechen will, dann soll sie es tun.
17:54Meinen Segen hat sie.
17:55Aber sie ist doch körperlich dazu gar nicht in der Lage. Wir müssen helfen.
17:59Herr Adam, Annabelle hat noch nie mit offenen Karten gespielt.
18:03Wer weiß, was die im Schilde führt.
18:05Sie will ein junges, naives Mädchen vor einer Torheit bewahren.
18:08Und ich, ich kann nicht zusehen, wie dieser Unholz Elisabeth van Weyden um ihr gesamtes Vermögen bringt.
18:18Frau Landmann, helfen Sie mir.
18:20Es geht nicht um Frau Grafenberg.
18:22Wir müssen Lissi helfen.
18:31Als Henning mich damals betrogen hat, ist er eine Welt für mich zusammengebrochen.
18:35Mir war klar, sowas will ich nicht nochmal erleben.
18:38Und jetzt hat Simon sie auch betrogen. Und zwar mit ihrer Schwester.
18:43Simon hat mir misstraut.
18:45Er hat mit meiner Schwester geschlafen.
18:47Und dann hat er mich auch noch belogen.
18:50Das ist eigentlich das Schlimmste an der Sache.
18:53Meinen Sie die Lüge?
18:55Er hatte so oft die Gelegenheit, mir die Wahrheit zu sagen.
19:00Stattdessen versichert er mir die ganze Zeit, dass alles in Ordnung sei.
19:03Und der Betrug wäre weniger schlimm, wenn er ihn von Anfang an gebeichtet hätte?
19:08Ach, machen Sie sich doch nichts vor, Kindchen.
19:11Sie wurden angelogen. Das ist schlimm genug.
19:15Aber was am meisten schmerzt, ist der Betrug.
19:20Es dauert lange, bis man ihn verzeihen kann.
19:24Ich weiß nicht, ob ich das verzeihen kann.
19:27Wenn er mir vertraut hätte, dann wäre das doch alles gar nicht passiert.
19:33Simon ist ein Mensch, er hat einen Fehler gemacht.
19:36Und nach allem, was Sie mir über Ihre Liebe erzählt haben,
19:39stellt das seine Gefühle für Sie nicht in Frage.
19:44Weil seine Gefühle waren nicht stark genug, mir zu vertrauen.
19:49Ich werde Ihnen mal ein Geheimnis verraten.
19:52Die rosa-rote Liebe, bei der alles nach Plan läuft, gibt es nicht.
19:57Eine Beziehung zeichnet sich nicht dadurch aus, dass es keine Krisen gibt.
20:01Sondern, ob die Liebe stark genug ist, die Krisen zu überdauern.
20:07Unsere Liebe hat es nicht geschafft.
20:09Ja, kann sie ja auch nicht.
20:11Wenn Sie einfach aufgeben und weglaufen.
20:16Dass Sie das Kapitel Falkenthal abschließen wollen, das verstehe ich.
20:21Aber vielleicht geben Sie Ihre Liebe noch eine Chance.
20:45Wenn kein Vertrauen mehr da ist, dann hat die Liebe keine Chance.
20:49Vertrauen kann man zurückgewinnen.
20:51Aber das ist harte Arbeit.
20:54Niemand hat gesagt, dass einem bei der Liebe alles zufällt.
20:58Was man geschenkt bekommt, ist der erste Augenblick,
21:01wo man erkennt, dass man füreinander bestimmt ist.
21:05Alles andere ist harte Arbeit und man ist schwer dafür kämpfen.
21:10Das habe ich lange genug getan.
21:12Und es hat nichts gebracht.
21:18Der Zug nach Neustadt hat zwei Minuten aufgetreift.
21:48Ich fürchte, für uns ist es einfach zu spät.
22:03Manchmal nimmt das Schicksal im letzten Moment doch eine entscheidende Wende.
22:08Warten Sie es ab.
22:29Lissi glaubt ernsthaft, das wird der schönste Tag in Ihrem Leben.
22:32Sie will sich sogar extra ein neues Kleid dafür kaufen.
22:36Diesem Polizisten haftet seine primitive Herkunft an wie ein übler Geruch.
22:40Daran wird auch ein Maßanzug nichts ändern.
22:42Er benimmt sich so, als hätte er Lissis Vermögen bereits in der Tasche.
22:46Ja, und wenn wir nicht bald etwas unternehmen, dann trifft das auch zu.
22:49Die beiden wollen heute Nachmittag schon zum Standesamt, wenn ich dich daran erinnern darf.
22:53Gerade sind sie beim Einkaufen.
22:54Das verschafft uns Zeit.
22:55Ach komm, bitte die paar Stunden.
22:57Wir müssen endlich etwas unternehmen.
22:59Es geht hier um Lissis Zukunft.
23:00Ich habe alles in die Wege geleitet.
23:02Diese Ehe wird in Deutschland nicht anerkannt.
23:05Verlass dich drauf.
23:06Hast du die Unterlagen verschwinden lassen?
23:08Ich arbeite daran.
23:10Je weniger du darüber weißt, desto besser.
23:13Da musst du Lissi nicht unnötig anlügen.
23:17Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen, Annabelle.
23:20Hoffentlich funktioniert dein Plan auch.
23:22Das wird er, vertrau mir.
23:24Wenigstens wird dieser Emporkömmling bei seiner Niederlage anständig angezogen sein.
23:49Sofie, ich bin's, Richard.
23:52Lissi und Delbrück wollen heute Nachmittag schon zum Standesamt.
23:57Annabelle?
23:58Annabelle ist ganz zuversichtlich.
24:00Aber ich habe kein gutes Gefühl, mich in dieser Sache voll und ganz auf sie zu verlassen.
24:05Ich wünschte, ich hätte selbst etwas gegen Delbrück unternommen.
24:09Wenn die Sache schief geht, das könnte ich mir nie verzeihen.
24:21Die Luft ist rein.
24:23Warum flüstern Sie dann so? Sie machen mich ganz nervös.
24:26Weil ich unauffällig sein will. Wir wollen uns doch nicht erwischen lassen.
24:29Na, dann legen Sie mal einen Zahn zu.
24:31Sie haben doch gesagt, die jungen Leute haben das Haus verlassen zum Einkaufen.
24:33Aber Herr Delbrück machte nicht den Eindruck, als wäre ihm nach einem Ausgieb mit Stadtbummel zumute.
24:40Der hat es viel zu eilig, seine Ehe unter Dach und Fach zu bringen.
24:43Wir waren uns einig. Ab hier übernehme ich.
24:47Herr Adam, nun seien Sie doch nicht albern. Zu zweit geht's doch viel schneller.
24:51Ich will nicht, dass Sie unnötig in die Sache hineingezogen werden.
24:55Es reicht, wenn ich wegen illegaler Handlungen belangt werden kann.
24:59Sie sind ja noch bei einem Einbruch, ein Kavalier, Herr Adam.
25:01Ich lasse nicht mit mir handeln. Ich übernehme den Diebstahl.
25:06Sie achten darauf, dass ich nicht erwischt werde. Sowas vereinbaren.
25:10Aber...
25:10Keine Diskussion. Bitte gehen Sie hinaus.
25:13Wenn jemand kommt, wird gehustet.
25:44Du hast es geschafft.
25:45Simon, um mich zu trennen, aber du hast heute genauso viel verloren.
25:51Eine Liebe und eine Schwester.
26:31Was haben Sie denn jetzt vor?
26:34Ich will neu anfangen.
26:36Weit weg von Falkenthal.
26:38Und welchen Ort haben Sie da genau im Sinn?
26:41Waldruh.
26:42Dort habe ich gearbeitet, bevor ich nach Falkenthal gekommen bin.
26:45Und was haben Sie da gemacht, wenn ich fragen darf?
26:48Ich war in einem Hotel angestellt.
26:50Dort werde ich auch jetzt wieder anfangen.
26:52Ach, Sie wollen die Zeit zurückdrehen.
26:55Ich will einfach nur zur Ruhe kommen.
26:58Und klar werden, was ich mit meinem Leben eigentlich will.
27:01Hm, da wartet sicher schon eine Überraschung auf Sie.
27:04Also davon habe ich erstmal die Nase voll.
27:06Ja, manchmal haben wir auf diese Dinge keinen Einfluss.
27:12Luisa.
27:15Ich dachte schon, ich finde dich nicht mehr.
27:17Ich habe deinen Abschiedsbrief gefunden.
27:19Und dann bin ich zum Bahnhof gefahren.
27:20Aber der Zug war schon weg.
27:21Also bin ich mit dem Auto hinterher.
27:23Ich dachte schon, ich schaffe es nie.
27:24Dann war noch der Tank leer.
27:26Ich hatte kein Geld dabei.
27:27Und habe dem Tankwart einfach meine Armbanduhr geschenkt.
27:30Und ich habe wirklich alles versucht.
27:31Und dann...
27:32Jetzt holen Sie mal Luft, junger Mann.
27:36Ich weiß, dass ich jetzt wahrscheinlich der letzte Mensch bin,
27:38den du sehen willst.
27:39Aber...
27:40Warum bist du dann hier?
27:41Weil ich uns nicht aufgeben kann.
27:43Luisa, bitte, hör mir einen Moment zu.
28:11Ich frage mich, wie er diese Unterlagen überhaupt finden will.
28:15Der Mann...
28:16Der Mann, der sieht doch...
28:18Nicht einmal eine Schmorvarte in meiner aufgeräumten Küche.
28:21Selbst wenn sie ihm vor der Nase steht.
28:23Ist er schon zurück vom Einkaufen?
28:25Ach, Jan ist so ungeduldig.
28:26Er kann es gar nicht aufwarten, endlich zum Standesamt zu kommen.
28:29Wenn wir rechtmäßig verhaltet sind,
28:30dann kannst du von mir aus shoppen, bis die Kreditkarte raucht.
28:33Aber jetzt habe ich es eilig.
28:34Darf ich an die Einkäufe atmen?
28:36Bitte, Jan.
28:37Nein, dann geht sie nicht gleich um.
28:38Vergiss dich mal zwischendurch zu atmen,
28:40sonst riechst du noch zusammen.
28:42Keine Sorge, Hanny.
29:00Ah, Frau Landmann.
29:02Ach.
29:02Wollen Sie zu mir?
29:03Ja.
29:05Ich hatte ganz vergessen, Sie, Sie waren ja mit Lissi einkaufen.
29:09Das habe ich total vergessen.
29:10Ja.
29:11Das kann schon mal vorkommen in Ihrem Alter.
29:14Was wollen Sie?
29:19Darf ich jetzt bitte?
29:24Das geht um Ihre Ernährung.
29:26Sie wissen schon.
29:28Nein.
29:30Na ja, Sie könnten mir doch sagen, was Sie gern essen.
29:35Dann könnte ich das vorbereiten und dann brauchten Sie nicht lange warten beim Frühstück.
29:41Liebe Frau Landmann, ich entscheide mich immer gern spontan.
29:46Kann es sein, dass Sie damit ein bisschen überfordert sind?
29:48Ja?
29:48Dann sollten wir hier nicht über meine Ernährung reden, sondern darüber, ob Sie Ihrer Aufgabe als Köchin überhaupt gewachsen sind.
30:09Ja, was wollen Sie denn noch?
30:12Das Abendessen mit Ihnen besprechen.
30:14Äh, was halten Sie denn von einem Braten?
30:16Wissen Sie, was von mir ist, machen Sie Bratwurst und jetzt raus.
30:19Zum Fest?
30:20Ja.
30:56Wo ist er denn, dieser verdammte Taubeschein?
31:06Ich habe einen Riesenfehler gemacht und es gibt keine Entschuldigung dafür.
31:10Aber lass mich bitte erklären, wie es dazu gekommen ist.
31:14Das weiß ich schon.
31:16Du dachtest, ich hätte mit Henning geschlafen.
31:19Ich, ich habe einfach alles falsch gemacht.
31:21Ich war in den letzten Wochen nicht mehr ich selbst.
31:24Meine Eifersucht auf Henning hat mich fast umgebracht.
31:28Aber die war unbegründet.
31:30Das habe ich dir gesagt.
31:32Du hast mir nicht vertraut.
31:37Luisa, ich habe unentschuldbare Dinge gemacht.
31:40Und dir damit sehr weh getan.
31:44Und es gibt leider nichts, was ich tun könnte, um es wieder rückgängig zu machen.
31:48Aber ich weiß, dass du alles für mich bist.
31:52Viele Menschen erleben so eine Liebe vielleicht nie.
31:56Wir hatten das Glück.
31:57Wir haben uns gefunden.
31:59Und das dürfen wir nicht so einfach aufgeben.
32:05Du hast mich betrogen.
32:08Ich wünschte, es wäre niemals passiert.
32:12Es tut mir unendlich leid, als ich dich mit Henning zusammen in dem Hotelzimmer gesehen habe.
32:18Da ist für mich eine Welt zusammengebrochen.
32:20Aber warum hast du mich nicht gefragt, was eigentlich passiert ist?
32:23Stattdessen schläfst du mit meiner Schwester?
32:26Ich weiß, dass es dafür keine Entschuldigung gibt.
32:30Aber du bist das Wichtigste in meinem Leben und darum darf ich dich nicht aufgeben.
32:35Und wenn auch nur ein winziges Quäntchen Hoffnung besteht, dass du mir irgendwann verzeihst,
32:40dann werde ich weiterkämpfen.
32:41Luisa, bitte.
32:43Gib mir noch eine Chance, meinen Fehler wieder gut zu machen.
32:45Geh nicht.
32:49Ich geh nicht zurück nach Falkenthal.
32:52Es hat mir kein Glück gebraucht.
32:54Dann gehen wir halt woanders hin.
32:56Mir ist es egal, wo ich lebe, solange du bei mir bist.
33:08Ja, was wollen Sie denn noch?
33:09Machen Sie einfach Ihre blöde Bratwurst und lassen mich in Ruhe.
33:12Ich soll Ihnen ausrichten, dass Sie unten erwartet werden, Herr Delbrück.
33:15Ja, ich komme gleich.
33:17Was ist denn mit Ihrem Anzug?
33:19Standesamt fällt aus heute.
33:21Kann trauscheinig finden.
33:28Herr Adam?
33:30Herr Adam, stecken Sie hier irgendwo?
33:32So, wir haben ein Problem.
33:33Ach, ist der Anzug doch zu klein, habe ich doch gesagt.
33:36Nein, ich kann die Heiratsurkunde nicht finden.
33:38Was?
33:39Wie?
33:40Warst du an meinen Unterlagen?
33:42Warst du an meiner Mappe mit den Dokumenten?
33:43Nein, Jan, warum sollte ich an deine Unterlagen gehen?
33:45Spinnst du jetzt?
33:47Ich bin so enttäuscht, Lissi.
33:50Ich kann den Trauschein nicht mehr finden.
33:53Ach, nee.
33:55Dann können wir ja wieder nicht zum Standesamt.
33:57Hane, ich weiß doch, dass du dich drauf gefreut hast.
34:00Aber ohne diesen Trauschein können wir unsere Ehe nicht anerkennen lassen.
34:04Es ist wirklich ein großes Pech.
34:14Herr Adam, die Luft ist rein.
34:18Hier bin ich.
34:19Also, Herr Adam, haben Sie mich erschreckt?
34:22Kommen Sie schon, kommen Sie schon raus.
34:24Herr Delbrück kann doch jeden Moment zurückseiten.
34:26Ich habe mir was geklemmt.
34:27Ja, ja, das Alter.
34:38Simon, bist du da?
34:49Nora?
34:51Was machen Sie denn hier?
34:56Ist irgendwas passiert?
35:02Luisa ist weg.
35:05Ich habe alles kaputt gemacht.
35:07Wie weg?
35:08Wo wollte sie denn hin?
35:10Und wo ist Simon?
35:13Er will sie aufhalten.
35:15Weil er sie geliebt.
35:18Er hat immer nur sie geliebt.
35:23Nora, jetzt erzählen Sie mir doch, was Sie wissen.
35:25Wo sind Luisa und Simon hin?
35:28Ich weiß es nicht.
35:34Luisa hat Falkentafel immer verlassen.
35:38Das war schon meine Schuld.
35:40Aber warum?
35:41Was haben Sie getan?
35:47Ich glaube, sie wird mir nie verzeihen.
35:52Es ist nur meine Schwester.
35:55Aber Nora, das wird sie doch auch bleiben.
36:11Herr Reichenbach, haben Sie einen Moment?
36:13Ich habe doch gesagt, dass ich nicht gestört werden will.
36:15Es ist leider sehr eilig.
36:16Es geht um die morgige Präsentation und wir haben noch nicht über das Muster gesprochen.
36:21Darf ich?
36:25Wie Sie sehen, handelt es sich hier um eine abstrakte Variante des klassischen floralen Musters.
36:31Ja, sehr schön, so macht wie es.
36:33Sind Sie also mit allem einverstanden?
36:35Sie sind die Chefdesignerin.
36:38Da muss ich doch wohl nicht jeden einzelnen Teller abnicken.
36:40Nein, natürlich nicht.
36:42Aber Sie wollten, dass ich Ihnen den Teller nochmal zeige.
36:44Ich gehe Ihnen meinetwegen hier.
36:46Und jetzt stören Sie mich nicht weiter.
36:48Ja, natürlich.
37:17Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich es bereue.
37:21Luisa, komm zurück.
37:23Gib unserer Liebe noch eine Chance.
37:29Ich weiß nicht, ob ich das kann.
37:37Die Fahrkarten, bitte.
37:39Heinrich, die Fahrkarten.
37:41Nein.
37:42Ich habe doch kein Geld dabei.
37:45Dann hast du jetzt noch ein Problem.
37:47Die Fahrkarten.
37:49Wenn Sie, das hier ist ein Notfall.
37:51Die Ausrede kenne ich.
37:53Für diesen jungen Mann übernehme ich die Fahrkarte.
37:56Was denn?
37:57Er ist ihm die ganze Zeit hinterher gefahren und jetzt hat er auch dem Tankwart noch seine Uhr gegeben?
38:02Na, nun sei mal nicht so geizig, Heinrich.
38:11Vielen Dank, das werde ich Ihnen nie vergessen.
38:25Herr Adam, das war wirklich großartige Arbeit.
38:35Sie haben auch mitgeholfen, Frau Landmann.
38:38Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal Seite an Seite stehen würden.
38:42Ich muss mich auch bei Ihnen bedanken.
38:44Ich habe es nur für Lissi getan.
38:46Sie wird es Ihnen eines Tages danken, da bin ich mir sicher.
38:59Sie hat doch wohl, ich bin nicht allen Ernstes geglaubt, dass ich ihr einen Gefallen tue, diese Person.
39:05Sie irren sich in Frau Grafenberg.
39:07Sie hat nur Lissis Wohl im Auge.
39:08Nie im Leben.
39:10Diese Frau rührt keinen Finger, wenn nicht etwas für sie selbst dabei herausspringt.
39:14Aber da kann ich ja mit Ihnen reden wie mit einem lahmen Gaule.
39:16Also, kommen Sie jetzt her.
39:18Ausziehen.
39:18Komm, nicht in Frage.
39:19Ich werde mich nicht ausziehen.
39:21Sie müssen.
39:22Wir wollen doch etwas...
39:23Sehen Sie doch.
39:24Also, das ist jetzt nicht so, wie du denkst.
39:28Ähm, ja, also, Luisa hat Falkenthal verlassen.
39:32Ich bin für immer.
39:40Nächster Halt, Waltru.
39:44Luisa, lass uns einfach nochmal von vorne anfangen.
39:47Ich verspreche dir, ich werde alles tun, um dich glücklich zu machen.
39:50Simon.
39:52Wir haben doch noch alles vor uns.
39:54Unser gemeinsames Leben kann jetzt beginnen.
39:57Es gibt keine Intrigen mehr.
39:58Wir haben unser Hotel.
40:00Und wir haben uns.
40:03Luisa, wir gehören zusammen.
40:06Gib uns nicht auf.
40:09Du hast uns aufgegeben, Simon.
40:11Und zwar in dem Moment, als du geglaubt hast, ich hätte mit Henning geschlafen.
40:16Das war ein riesengroßer Fehler.
40:19Wenn unsere Liebe so groß und vorherbestimmt ist, wie du sagst,
40:23warum hast du mir nicht vertraut?
40:27Ich weiß, dass ich diesen Fehler kein zweites Mal in meinem Leben machen werde.
40:30Gib mir die Chance, es zu beweisen.
40:33Geh nicht.
40:45Es tut mir leid, Simon.
40:49Es ist zu spät.
41:14Der Zug nach Neustadt hat zwei Minuten aufgeteilt.
41:40Ja, was denn?
41:42Sie haben Luisa die ganze Zeit angefleht, für ihre Liebe zu kämpfen.
41:45Sie haben es doch gehört.
41:47Luisa will mich nicht mehr.
41:48Und jetzt wollen Sie einfach aufgeben?
41:56Was ich Luisa angetan habe, ist unverzeihlich.
41:59Ich wollte Luisa nie unglücklich machen.
42:01Sie sollte sich für mich entscheiden und mich lieben.
42:04Dabei hätte ich die ganze Zeit wissen müssen, dass es für sie immer nur Simon gegeben hat.
42:08Ich weiß nicht, wie ich mit dem, was passiert ist, umgehen soll.
42:11Und darum tun Sie gar nichts und laufen einfach weg.
42:15Was würden Sie tun?
42:16Wenn er Augen für mich hätte, meinen Sie?
42:19Ich werde nicht lange zögern.
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