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KurzfilmeTranskript
00:00Es ging dir immer nur um dich.
00:02Ich hab dich nie interessiert.
00:03Natürlich interessierst du mich.
00:05Du bist doch meine Tochter.
00:06Du wärst sogar das Risiko eingegangen, dass ich sterbe, damit du dein Ziel erreichst.
00:10Ich, ich wollte nie, ich wollte nie, dass du...
00:13Es war dir egal!
00:14Es hätte genauso gut mich treffen können statt Helena.
00:17Hauptsache, dein Plan wird durchgezogen.
00:28Hey!
00:30What you're looking for?
00:33No one has the answer.
00:36They just want more.
00:40Hey!
00:43Who's gonna make it right?
00:47This could be the first day of my life.
00:57Ich wollte dir, dass du bei Helen das Unfall verletzt wirst.
01:00Ich wusste doch nicht, dass du mit im Auto sitzen würdest.
01:05Nora, du bist meine Tochter.
01:07Ich bin bereit, die Vergangenheit ruhen zu lassen und neu anzufangen.
01:11Wenn du es auch bist.
01:12Du hast mir doch nur geholfen, Hagen ruhig zu stellen, um deinen eigenen Hals zu retten.
01:17Bisher habe immer ich dich beschützt.
01:20Willst du, dass ich damit aufhöre?
01:22Warum denn nicht?
01:23Es ist doch alles geregelt.
01:25Vor wem willst du mich denn jetzt noch beschützen?
01:27Hagen, du bist ja noch da.
01:29Richard!
01:30Hagen!
01:30Hagen?
01:32Wieso Hagen?
01:33Ist alles in Ordnung?
01:36Oh, komm bitte, du blüffst doch nur.
01:40Ich weiß deine Fürsorge wirklich zu schätzen.
01:42Aber Richard hat mir einfach ein bisschen mehr zu beten als du.
01:45Also bitte, verschwinde.
01:47Lass mich einfach nur in Frieden.
01:55Oh, ich wollte nicht stören.
01:58Und dennoch schaffst du es immer wieder.
02:01Hey Jungs, keine Brügelei.
02:03Schon gut, ich gehe.
02:04Nein, bleib nur.
02:05Dann wissen wir wenigstens, wo du bist.
02:06Wir wollten nämlich gerade gehen.
02:09Ich komme nach, ja?
02:15Und, was macht die dicke Lippe?
02:16Tut weh?
02:17Also, was gibt's? Warum bist du hier?
02:19Es geht um die Therapie.
02:21Ich finde, wir sollten sie zusammen machen.
02:23Wie zusammen?
02:25Irgendwie ist unsere Beziehung schließlich der Grund für meine Probleme.
02:28Welche Beziehung, Henning?
02:30Nenn es, wie du willst.
02:31Es betrifft uns jedenfalls beide.
02:33Du willst, dass ich mit dir verreise?
02:35Netter versucht.
02:36Ich will, dass du mit mir die Therapie machst, ja.
02:39Egal wo.
02:40Wenn du nicht weg willst, machen wir sie eben hier.
02:42Im Gutshaus.
02:44Im Gutshaus oder irgendwo, wo wir ungestört sind.
02:47Und es muss noch nicht jeder mitbekommen, dass ich einen Seelenkentner brauche.
02:52Bitte, Luisa.
02:53Ich will doch nur, dass die Therapie erfolgreich ist.
02:56Ich will ja auch, dass ihr geholfen wird.
02:59Aber...
03:00Komm, die paar Stunden wird Simon dich schon entbehren können.
03:05Also gut.
03:06Ich kümmere mich darum.
03:08Ich werde mit dem Therapeuten sprechen.
03:11Und wenn er auch der Meinung ist, dass es wichtig ist, dass ich an der Therapie teilnehme, dann...
03:15Dann mache ich das.
03:17Danke.
03:18Ich wusste, dass du mich nicht hängen lässt, Luisa.
03:34Ersten Bohrs Aktion, jetzt das?
03:36Kann es sein, dass bei Ihnen die Dummheit in der Familie liegt?
03:38Ich habe Sie nicht um eine Stellungnahme gebeten.
03:41Ersten entlaste ich Sie mühsam und was machen Sie?
03:44Sie verplappern sich.
03:46Ach, wie konnte ich denn ahnen, dass Hagen hinter der Tür lauscht?
03:49Ja, was hatten Sie da eigentlich zu suchen?
03:51Ich denke, Sie sind rausgeflogen bei Ihrem Ex.
03:53Ich hatte etwas mit Nora zu besprechen.
03:56Ja, wenn Sie Unterhaltung brauchen, dann schaffen Sie sich ein Haustier an.
04:00Wegen Ihnen haben wir Hagen Ritter schon wieder am Hals.
04:02Ach, selbst wenn er etwas gehört hat, er kann nichts beweisen.
04:05Dann steht Aussage gegen Aussage.
04:07Ja, aber er kann dafür sorgen, dass die Untersuchung neu aufgerollt wird.
04:10Und was ist denn, wenn rauskommt, dass ich den Untersuchungsbericht gefälscht habe?
04:13Da muss er eben ruhig gestellt werden.
04:15Ja, so ein Quatsch.
04:16Hagen Ritter jetzt auch noch zu ermorben.
04:18Das ist ja wohl das Blödeste, was er tun kann.
04:20Wer redet denn von Mord?
04:22Sehe ich so aus, als hätte ich den Verstand verloren?
04:25Hagen Ritter war lange genug das Opfer.
04:27Er muss jetzt eine aktivere Rolle bekommen.
04:31Sie kennen sich doch mit Bremsflüssigkeit aus.
04:35Ach komm, Bani, es reicht, wenn ich schlechte Laune habe, ja?
04:43Na, du suchst das blöde Stöckchen.
04:46Was ist denn mit dir los?
04:48Seit gestern Friste nix, nix mit dir anzufangen.
04:52Könnt ihr fast meinen, du hast Liebeskummer.
04:55Mir fehlt Elsa auch.
04:58Aber sie hat sich halt noch nicht gemeldet.
05:01Wahrscheinlich hat sie eingesehen, dass ich recht habe.
05:06Sie wünscht sich Kinder.
05:07Ich kann ihr diesen Wunsch nicht erfüllen.
05:09Das würde immer zwischen uns stehen.
05:11Also es ist Quatsch, die Zeit mit mir zu verschwenden.
05:17Na komm, dann suchen wir wenigstens dir eine nette Hunde-Dame.
05:20Dann kommst du auf andere Gedanken.
05:41Wenn war denn in letzter Zeit eigentlich je so...
05:43Glücklich?
05:44Mhm.
05:46Das muss in einem anderen Leben gewesen sein.
05:49Jetzt beginnt ein neues Leben.
05:54Es gibt da allerdings eine Sache, die du noch aushalten musst.
05:59Nicht schon wieder.
06:04Henning hat mich gebeten, die Therapie mit ihm zusammenzumachen.
06:07Ja, natürlich.
06:08Am besten nur ihr beide auf einer Yacht im Mittelmeer.
06:10Nein.
06:11Hier.
06:12In Falkenthal mit einem Therapeuten.
06:15Hast du ihm schon zugesagt?
06:18Henning leidet wirklich sehr darunter, dass er so ist, wie er ist.
06:20Ja, das glaube ich, wäre schon gerne ein Dummkopf.
06:22Ich meine, immerhin hat er unser Hotel verzockt.
06:24Das hat er doch nicht absichtlich gemacht.
06:26Er hat völlig den Halt verloren.
06:28Er will einfach die Gelegenheit nutzen, um mit dir Zeit zu verbringen.
06:30Natürlich.
06:31Aber so macht er wenigstens die Therapie.
06:33Oder ist dir lieber, wenn er nicht hingeht?
06:35Oh, wenn ich ihn weiter dafür verprügeln darf?
06:37Ganz bestimmt nicht.
06:40Wovor hast du eigentlich Angst?
06:43Dass ich nicht jede kostbare Sekunde meines Lebens mit dir verbringen kann.
06:48Ich heb die schönsten Sekunden für dich auf, versprochen.
06:52Also gut.
06:53Wenn es Henning hilft, uns endlich in Frieden zu lassen, meinetwegen.
06:56Ich hab dich nicht um Erlaubnis gefragt.
06:58Musst du eigentlich immer das letzte Wort haben?
07:00Gewöhn dich mal dran.
07:21So ganz allein hier draußen?
07:25Luisa ist wohl gerade anderweitig beschäftigt.
07:28Und wenn schon, ich kann warten.
07:33Und? Hast du dir schon einen neuen Plan ausgedacht?
07:37Ich werde mit Luisa zusammen zur Therapie gehen.
07:41Zwei Irren beim Seelenstrip.
07:44Der Therapeut tut mir jetzt schon leid.
07:46Im Gegensatz zu dir habe ich meine fünf Sinne schön beieinander.
07:49Was sagt denn Simon dazu, dass du so viel Zeit mit Luisa verbringen willst?
07:53Er wird es nicht verhindern können.
07:56Na dann wird die nächste dicke Lippe folgen.
07:58Hoffentlich.
08:01Einmal hat Luisa ihm das verziehen.
08:04Aber wenn er sich weiter so benimmt?
08:09Du lässt dich von Simon verprügeln, damit Luisa sauer auf ihn ist.
08:14Aha.
08:16Nur so geht's auch.
08:17Aber zweitens ist das Teure, das weißt du.
08:21Ich pass schon auf mich auf.
08:28Sie ist dir viel wert.
08:35Weißt du, Simon ist seit Holger der einzige Mann, bei dem ich nicht immer sofort anfange, an mich selbst zu
08:45denken.
08:48Das muss so Liebe sein.
08:50Du machst dir was vor.
08:53Simon war nie wirklich in dich verliebt.
08:57Du müsstest uns auch nicht alles hier veranstalten, wenn Luisa dich noch lieben würde.
09:01Aber sie hat mich einmal geliebt.
09:03Und so eine Therapie ist ideal, um sie an ihre Gefühle von damals zu erinnern.
09:09Ich habe es ganz genau gehört.
09:11Ich stand ja quasi daneben.
09:12Annabelle ist verantwortlich für Helenas Unfall.
09:14Und das bedeutet, dass Nora die Wahrheit gesagt hat.
09:17Aber wir haben dieses Überwachungsband.
09:18Da hat Annabelle das genaue Gegenteil gesagt.
09:22Und mit wem hat Annabelle da gesprochen?
09:25Mit Nora.
09:25Die von Annabelle unter Druck gesetzt wird.
09:28Annabelle muss gewusst haben, dass man sie abhört.
09:29Wahrscheinlich hat ihr Kontaktmann bei der Polizei von Delbrucks verdeckten Ermittlungen Wind bekommen und sie gewarnt.
09:35Du glaubst also, das Gespräch war fingiert, um Delbruck zu täuschen?
09:38Ja, genau das glaube ich.
09:39Und wenn ich nicht zufällig im Gutshaus gewesen wäre.
09:41Hätte Richard die Wahrheit niemals erfahren.
09:46Weißt Richard schon, dass sie...
09:47Nachdem ich mich gerade bei ihm entschuldigt habe, hätte mir doch kein Wort geglaubt.
09:51Aber er hat ein Recht darauf zu erfahren, wie seine Frau ums Leben gekommen ist.
09:55Sophie.
09:58Ich würde es ihm auch lieber heute als morgen sagen.
10:01Aber ohne Beweise wird Annabelle alles abstreiten.
10:05Dann müssen wir eben nochmal ganz von vorne anfangen.
10:08Womit denn?
10:11Wir haben weder den Unfallwagen noch sonst irgendwas.
10:13Wir wissen lediglich, dass in der Einfahrt Bremsflüssigkeit ausgelaufen ist.
10:16Und das können wir nicht mal beweisen.
10:18Wir werden jeden Stein dreimal umdrehen.
10:19Irgendwo muss eine Spur sein.
10:22Und ich sage dir, wir werden nichts finden.
10:27Wie soll ich denn Richard jemals wieder in die Augen schauen, wenn ich ihm nicht mal sagen kann, was ich
10:31weiß?
10:32Wir werden etwas finden.
10:34Annabelle ist durchtrieben, aber sie ist nicht unfehlbar.
10:39Hallo Katharina.
10:40Hallo.
10:41Wir bringen nur die Blumen für morgen.
10:43Die sehen aber schön aus.
10:44Stellen Sie die Gestecke bitte auf den Tisch und die Blumen in die Vasen.
10:48Danke.
10:49Das ist ja wunderschön.
10:50Sieh dir das an, Tobias.
10:52Soweit ich weiß, kommen morgen der Bürgermeister, der Pfarrer und andere Stadtvertreter zu Besuch.
10:56Was wollen die denn hier?
10:57Ja, es geht um die Gelder, die Helena Bernstein für die Sanierung der Falkenthaler Kirche zugesichert hat.
11:02Davon wusste ich ja gar nichts.
11:04Ja, in der Kirche muss dringend was gemacht werden, sonst fallen die Engel noch von den Giebeln.
11:08Richard von Weyden verwaltet den Etat.
11:10Wenn man das hier so sieht, dann hätte man große Lust dabei zu sein, oder?
11:14Ja, aber ich wusste gar nicht, dass du so ein Fäbel für feine Tischgesellschaften hast.
11:18Das erinnert mich an einen Urlaub von vor vielen Jahren.
11:21Harald und ich, wir sind einfach losgefahren, ohne eine Unterkunft zu buchen.
11:26Und das zur Hauptsaison, das einzige freie Zimmer, was wir noch kriegen konnten, das gab es in einem Luxushotel.
11:32Das hat doch sicher eure Reisekasse gesprengt.
11:34Ja, allerdings.
11:36Aber für eine Nacht haben wir gelebt wie die Könige.
11:40Davon hat Harald nie was erzählt.
11:42Es war uns ja auch peinlich, irgendjemandem davon zu erzählen,
11:45dass wir uns für den Rest des Urlaubs nur noch Chili-Bohnen vom Campingkocher leisten konnten.
11:51Wir wollten irgendwann nochmal dahin zurückfahren, wenn wir es uns leisten können,
11:55aber dazu ist es ja leider nicht gekommen.
11:59Wenn es dir so viel bedeutet, Kaviar vom Silberlöffel zu essen.
12:03Wer braucht das schon?
12:04Und außerdem isst man Kaviar nicht von einem Silberlöffel,
12:07sondern von Perlmuttlöffeln oder einem Löffel aus Horn.
12:10Tja, da siehst du mal, wie viel Ahnung ich von sowas habe.
12:13Komm, komm.
12:14...
12:18...
12:45Bani, was machst du denn hier?
12:53Bani, Alba, ist er dir wieder weggelaufen?
12:58Ja, wahrscheinlich hat er dich gewittert.
13:02Wollst du zu mir?
13:05Ich bin spazieren.
13:10Hast du nochmal über alles nachgedacht?
13:12Darüber, worüber wir geredet haben.
13:14Ja und um ehrlich zu sein, weiß ich immer noch nicht, wo das Problem ist.
13:19Naja, wahrscheinlich musst du noch ein bisschen drüber nachdenken.
13:22Mensch, Bani, was machst du denn da die ganze Zeit hier einfach weglaufen?
13:26Du verstehst es gar nicht, die ganzen letzten Tage war er total apathisch.
13:29Und jetzt, wahrscheinlich hat er dich vermisst.
13:33Ich vermisse ihn auch.
13:37Dann nimm ihn doch ein paar Tage zu dir.
13:41Ich soll jetzt Bani nehmen?
13:42Ja, ein paar Tage.
13:47Ja.
13:54Ich muss nochmal.
13:59Tschüss Bani.
14:01Mach's gut.
14:19Angenommen, es war kein Unfall.
14:21Wie hat Annabelle es gemacht?
14:24Wir wissen, dass Annabelle einen Helfer bei der Polizei haben muss, oder?
14:28Ja.
14:29Danke.
14:30Okay.
14:32Wenn aber dieser Helfer dabei war, als Helenas Wagen aus dem Verkehr gezogen wurde,
14:37wer bitte hat sich dann Annabelles Wagen zu schaffen gemacht, hm?
14:40Vielleicht wurde der Wagen schon vorher manipuliert.
14:43Tja, dazu müssten wir aber wissen, wann der Wagen zuletzt benutzt wurde.
14:47Bias Becker hat ausgesagt, dass der Wagen noch in der Einfahrt stand, als er zurückgekommen ist.
14:51Und Annabelle hat behauptet, dass sie an diesem Tag zur Kur fahren wollte.
14:56Hm.
14:57Und wer hat ihn dann in der Einfahrt abgestellt?
14:59Ich mein, da müssen doch die Bremsen noch in Ordnung gewesen sein.
15:01Vermute ich der Butler.
15:05Von dem liegt aber keine Aussage vor.
15:08Stimmt.
15:10Jemand sollte sich ganz dringend mit diesem Butler unterhalten.
15:18Barney, was ist denn los mit dir?
15:20Du hast ja schon seit Tagen nichts.
15:23Ach so.
15:25Ich weiß, was du willst.
15:31Na gut.
15:33Dann eben Steak.
15:37Was macht Barney denn hier?
15:40Konrad hat ihn hier gelassen, weil wir dachten, dass er vielleicht Heimweh hat.
15:44Und?
15:44Ich glaube, es ist was Ernstes. Sonst hat er immer Steak gegessen.
15:48Vielleicht leidet euer Scheidungskind ja an eurer Kleinauszeit.
15:53Barney ist ein Hund.
15:55Na ja, wäre ja nicht das erste Mal, dass er sich in eure Beziehung einmischt.
15:58Ja, vielleicht hat er einfach nur was Falsches gegessen.
16:00Sag mal, Maike, hättest du vielleicht Zeit, ihn zum Tierarzt zu bringen?
16:03Weil ich muss jetzt runter ans Barneys.
16:05Ne, tut mir leid. Ich muss jetzt echt zur Arbeit.
16:10Aber hier, ruf doch Konrad an. Vielleicht hat der ja Zeit.
16:16Also, ich muss los, ja? Bis dann.
16:21Ach Barney, was mach ich denn jetzt mit dir?
16:35Hallo Konrad, ich bin's. Ähm, also ich wollte nur sagen, dass es Barney immer noch nicht besser geht.
16:40Und könntest du ihn vielleicht zum Tierarzt bringen? Weil ich muss jetzt arbeiten.
16:45In halben Stunde? Ja, dann warte ich so lange.
16:49Okay. Ja, okay. Okay.
16:58Wozu brauchen Sie denn einen halben Tag Urlaub?
17:00Ich habe noch meine letzten Sachen aus dem Gutshaus zu holen.
17:04Na, meinetwegen. Sobald Sie mich in die Manufaktur gebracht haben, brauche ich sie dann für heute nicht mehr.
17:08Vielen Dank.
17:09Herr Adam, die Stühle.
17:12Soll ich denn da vorbeikommen?
17:18Oh, guten Morgen.
17:20Würden Sie bitte aus dem Weg gehen?
17:22Gestatten Sie mir nur kurz eine Frage.
17:24Hatten Sie an dem Tag, an dem Helena Bernstein verunglückt ist, nicht eigentlich vor, zu Chur zu fahren?
17:30Ja, das ist richtig.
17:32Und warum haben Sie dann Ihren Wagen verliehen?
17:34Was soll das hier werden? Ein Verhör?
17:37Ich wollte Frau Bernstein einen Gefallen tun.
17:40Deshalb habe ich meine Abreise um ein paar Stunden verschoben.
17:43Ist das etwa ein Verbrechen?
17:44Nein, natürlich nicht.
17:46Hätte Ihr Mandant, Herr Becker, nicht die Kontrolle über den Wagen verloren, dann wäre das alles nicht passiert.
17:51Das muss das Gericht entscheiden. Das und die Frage, ob Ihr Wagen überhaupt fahrtüchtig war.
17:56Natürlich war das, wenn Sie uns jetzt bitte entschuldigen würden. Guten Tag noch.
18:01Auf Wiedersehen.
18:05Entschuldigen Sie, war Kommissar Dellbrück heute hier?
18:07Leider nein.
18:20Hallo, ist jemand da?
18:27Da?
18:52Da ist jemand da?
18:53Dann apologise nach De
18:53Dann Cuid froh, wir haben die vaporz being
18:53gegen Cuidotung und bei Freude.
18:53Tanke.
19:07Ich bin der Bedeut.
19:25Genau das, was ich brauche.
20:07Danke, dass Sie gekommen sind, Dr. Franz.
20:10Gerne.
20:12Wir haben diesen Ort gewählt,
20:13da wir hier in einer gewohnten Umgebung sind,
20:15aber trotzdem ungestört.
20:17Tja, was tut man nicht alles, um eine Ehe zu retten?
20:22Also, darum geht es gar nicht.
20:26Unsere Ehe war von Anfang an eine Scheinehe.
20:28Wir wollten damit einen Freund schützen.
20:31Das hatte mit Liebe gar nichts zu tun.
20:34Erzähl bitte die ganze Wahrheit, Luisa.
20:36Ich liebe dich und du hast mich auch einmal geliebt.
20:41Ja, das stimmt. Ich hab dich einmal geliebt.
20:44Ich wollte sogar damals mein Leben mit dir verbringen.
20:49Aber du warst nicht bereit dazu.
20:51Ich bin es heute.
20:55Die Beziehung ist auseinandergegangen,
20:58weil Henning mich zwar mal betrogen hat,
20:59aber das ist jetzt drei Jahre her.
21:01Das waren beides nur kurze Abenteuer.
21:04Vollkommen bedeutungslos.
21:06Würde ich vielleicht für mich nicht.
21:09Welche Erwartungen haben Sie an Ihrer Beziehung?
21:12Ich dachte, unsere Liebe ist stark genug, dass sie das aushält.
21:16Das dachte ich damals auch.
21:19Aber irgendwann konnte ich dir nicht mehr vertrauen.
21:24Heute wäre alles anders.
21:26Ich bin anders, Luisa.
21:29Henning, wir sind nicht hier, um über eine neue Beziehung zu sprechen.
21:34Du musst einsehen, dass wir nie wieder zusammen sein werden.
21:37Ist dir das klar?
21:45Entschuldigung, Verspätung, aber mein Chef hat mich zum Protokolltippen verdonnert.
21:49Das hast du doch früher schon gehasst.
21:51Deshalb musste auch immer mein Bruderherz ran.
21:53Er konnte es ja auch mit vier Fingern.
21:54Mit zehn, mein Lieber.
21:55Okay.
21:56Du hast angerufen.
21:57Es gibt Neuigkeiten.
21:58Schieß los.
22:01Wir haben uns geirrt.
22:03Annabelle Grafenberg hat Helena Bernstein umgebracht.
22:08Hast du das Abhöheband vergessen?
22:10Wir haben gestern das Gegenteil herausgefunden.
22:11Das Band ist eine Fälschung.
22:13Annabelle muss gewusst haben, dass sie abgehört wird.
22:17Was macht dich da so sicher?
22:18Hagen war dabei.
22:20Er hat es selbst gehört, wie sie ihrer Tochter gegenüber den Mord zugegeben hat.
22:24Hat er Zeugen?
22:26Nein.
22:27Also, außer Nora van Weiden natürlich.
22:31Nora van Weiden, ja, die hat schon eine Menge behauptet.
22:34Sag mal, warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du mir nicht glaubst?
22:39Sophie, das sind alles nur Behauptungen, Behauptungen, Behauptungen.
22:42Aber wir brauchen Beweise und die haben wir nicht.
22:45Annabelle hat Geld und Einfluss.
22:47Sie hat alle Beweise entweder gefälscht oder verschwinden lassen.
22:50Was ist das?
22:51Was?
22:52Also, irgendwie ist das komisch gerade.
22:56Na ja, kaum haben wir Annabelles Unschuld quasi bewiesen,
23:00da kommt dein Freund mit irgendeinem imaginären Schuldeingeständnis.
23:03Sag mal, was willst du jetzt damit sagen?
23:08Du selbst hast mir doch erzählt, dass Hagen Annabelle ewige Rache geschworen hat.
23:12Jan, das ist längst vorbei.
23:14Was ist los mit dir?
23:16Du warst doch selbst davon überzeugt, dass Annabelle mit der Sache zu tun hat.
23:21Ja.
23:22Aber seitdem gibt's ein Band, was ihre Unschuld beweist.
23:26Es gibt immer noch Zeugen, die zu diesem Fall nicht befragt wurden.
23:30Ist das auch ein Zufall oder soll hier irgendetwas vertuscht werden?
23:37So, die Pasteten sind vorgebacken und die Hummersuppe darf auf keinen Fall noch einmal aufkochen,
23:43sonst gerät sie.
23:43Ich weiß Bescheid, Eva.
23:45Danke.
23:48Ich weiß nicht.
23:49Ich sollte vielleicht lieber hierbleiben, wenn der Bürgermeister kommt, hm?
23:53Ach was, Katharina, mach das schon.
23:55Sag mal lieber, was du an deinem freien Nachmittag vorhast.
23:57Ach, weißt du, eigentlich hatte ich vor, bei meinem Sohn und Elsa vorbeizuschauen,
24:03aber ich denke, die beiden brauchen jetzt ein bisschen Zeit für sich.
24:10Und, ähm, was ist eigentlich mit dir und Marianne?
24:14Ach, alles soweit okay.
24:16Ach so, hm.
24:19Es ist halt schwer, ganz von vorne anzufangen, wenn die Erinnerung an Harald überall so präsent ist.
24:25Na, dann gönnt euch doch eine kleine Pause und fahrt weg.
24:28Daran hab ich auch schon gedacht. Marianne hat da gestern sowas erwähnt.
24:31Sie würde gerne ein paar Tage in einem Luxushotel verbringen.
24:34Oh, das finde ich eine hübsche Idee.
24:37Hm?
24:38Na ja, schon, aber kennst du mich doch.
24:41Gib mir eine Angeln und einen Campingkocher und ich bin in meinem Element.
24:45Ach ja.
24:46Und so, im Smoking, in den Austauschen essen, das ist nicht so deine Sache, ne?
24:52Ja, was machen wir denn da?
24:55Also.
24:58Reicht's auf.
25:00Gestatten Sie, dass ich eintrete?
25:02Herr Adam, was machen Sie denn hier?
25:05Ich, äh, ich komme um meine restlichen Sachen zu holen.
25:11Mhm. Sie wissen ja, äh, Sie wissen ja Bescheid.
25:14Ja, vielen Dank und entschuldigen Sie bitte die Störung.
25:20Warum bist du denn so reserviert? Ich dachte, ihr hättet euch in letzter Zeit besser verstanden.
25:25Ach.
25:27Der ist wohl beleidigt, weil ich mich nicht entschuldigt habe.
25:30Hm?
25:31Na ja, er hat behauptet, ich wäre froh, wenn ich die Küche wieder für mich allein habe.
25:39Warum? Bist du froh?
25:40Wieso?
25:42Ich, ich hab ihn doch nicht weggeschickt.
25:52Ja, Bami, ist für dich.
25:57Ja, hi.
26:01Hallo.
26:01Hey.
26:02Und du, wie geht's dir?
26:05Hm?
26:06Ja, also, grad ging's ihm schlecht, aber jetzt sieht er schon wieder ein bisschen besser aus.
26:10Wo du da bist.
26:12Was hat er denn?
26:13Das Gleiche wie bei dir. Er hat wenig gegessen und er jammert.
26:18Na ja, dann geh ich mal zum Tierarzt mit dir, hm? Du?
26:25Bani, was ist denn? Ich dachte, du willst zu Konrad.
26:29Was soll denn das jetzt, hm?
26:32Ich weiß es auch nicht.
26:36Also, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Bani uns irgendwas sagen will.
26:41Ja, ich werd das Gefühl nicht los, dass wir miteinander reden sollten.
26:52Ja?
26:55Hallo.
26:56Hallo, Simon.
26:58Na?
27:02Oh, Stellenanzeigen?
27:03Na ja, viele freie Stellen als Bildhauer und Designer gibt's zwar nicht, aber ein paar sind zum Glück dabei.
27:10Könntest du mir das erklären?
27:12Ich dachte, du und Luisa, ihr wollt in dieses Hotel fahren.
27:15Na ja, das dachte ich auch mal. Möchtest du einen Kaffee?
27:19Was ist denn passiert? Ja, danke.
27:22Henning hat beim Pokern alles verspielt. Das Geld, das Hotel, einfach alles.
27:30Wie bitte? Das hat er doch mit Absicht getan, oder?
27:34Ist das so wichtig? Es ist erst mal weg. Luisa und ich bleiben hier und ich brauche jetzt erst mal
27:38einen neuen Job. Also, ich hoffe, wenn ich einen finde.
27:45Kannst du dich erinnern, als du damals nach Falkenthal gekommen bist?
27:47Mhm.
27:48Da wollte dein Vater gerade diesen Knebelvertrag mit Annabelle Grafenberg unterschreiben. Und du hast ihn davon abgehalten, weil du nicht
27:56wolltest, dass er seinen Lebenstraum aufgibt.
27:58Am Ende hat Annabelle doch das bekommen, was sie wollte.
28:01Ja, aber darum geht es doch gar nicht. Du hattest auch mal einen Lebenstraum. Also bitte kämpf für den.
28:06Das tue ich auch. Luisa und ich werden schon irgendwann unser gemeinsames Hotel leiten. Bloß bis dahin müssen wir von
28:11irgendwas leben.
28:13Ja, das verstehe ich. Ich werde mich mal umhören. Es muss doch vor allem so bekappten Künstler und Designer wie
28:18dich was zu tun geben.
28:19Sag mal, wo ist Luisa eigentlich?
28:21Sie ist mit Henning unterwegs.
28:24Ah ja? Hast du gar keine Angst, dass er wieder versuchen wird, sie für sich zu gewinnen?
28:32Natürlich wird er das versuchen. Aber nein, ich habe keine Angst. Denn was immer er versuchen wird, er wird damit
28:37bei Luisa kein Erfolg haben.
28:41Du hast recht, ich habe Frauen nur benutzt. Ich habe mich über alle lustig gemacht, die an Liebe glaubten. Ich
28:47dachte, das ist alles Quatsch.
28:49Ein paar Hormone in unserem Körper, die uns Glück vorgaukeln. Ein Trick der Evolution, damit wir vor lauter Neid und
28:55Krieg nicht vergessen, uns vorzupflanzen.
28:59Henning.
29:00Doch dann habe ich dich getroffen und alles war anders. Auf einmal konnte ich begreifen, was Liebe wirklich ist. Liebe
29:08ist eine Gabe.
29:12Du bist Liebe. Reine, personifizierte Liebe.
29:17Übertreiben Sie denn nicht ein wenig, Herr Reichenbach?
29:20Übertreiben?
29:21Alle Worte der Welt reichen nicht aus, um zu sagen, was mit mir passiert ist.
29:25Du hast meinem Leben einen neuen Sinn gegeben. Jeden Tag habe ich für dich gelebt.
29:32Aber warum hast du mir das nicht gesagt?
29:35Fremdgegangen bin ich doch nur, weil ich dir so wenig zurückgeben konnte.
29:39Seit du mich verlassen hast, fühle ich mich, als hätte das Leben mich verlassen.
29:44Du hast einen besseren Menschen aus mir gemacht.
29:47Nur wenn ich mit dir zusammen bin, bin ich ganz ich selbst.
29:53Ist es falsch, dass ich das sein möchte?
30:06Die Suppe darf nicht mehr kochen, weil...
30:08Sie sich sonst trennt, danke.
30:11Entschuldigen Sie.
30:12Schon gut. Ich weiß ja, dass Sie es nicht gemeint haben.
30:16Ja.
30:18Also ich...
30:19Gehe jetzt, Frau Landmann.
30:22Herr Adam...
30:24Ähm...
30:25Ich...
30:27Ich möchte Ihnen noch etwas sagen.
30:30Ja, gern.
30:33Ich, äh...
30:35Also Sie haben...
30:37Keineswegs gestört.
30:38In der Küche.
30:40Ich habe auch immer gern mit Ihnen zusammen gearbeitet.
30:42Ja, äh...
30:43Die Küche ist ja auch groß genug.
30:46Vielleicht ergibt es sich, dass wir uns wieder mal treffen.
30:50Oh, Entschuldigung, störe ich.
30:52Was gibt's denn?
30:53Herr Adam, ich müsste kurz mit Ihnen sprechen unter vier Augen, wenn möglich.
31:01Selbstverständlich.
31:02Tja.
31:03Dann werde ich Sie jetzt mal allein lassen.
31:05Auf Wiedersehen, Herr Adam.
31:06Äh...
31:07Herr Adam, es geht noch mal um den Tag, an dem Helena Bernstein verunglückte.
31:17Da sollten Sie Annabelle Grafenberg zur Kur fahren.
31:19Das ist korrekt. Ich hatte den Wagen schon im Hof geparkt.
31:23Ist Ihnen an dem Wagen irgendwas aufgefallen? Zum Beispiel an den Bremsen?
31:26Die Bremsen waren völlig intakt.
31:28Das haben Sie so der Polizei gesagt?
31:30Ich bin niemals dazu befragt worden.
31:34Also, Sie haben den Wagen abgestellt.
31:37Dann kamen Frau Bernstein und Herr Becker und haben auf Annabelle Grafenbergs Angebote in den Wagen genommen und sind weggefahren,
31:43richtig?
31:43Nicht ganz. Überraschenderweise kam Nora von Weiden dazu.
31:47Es war nicht geplant, dass sie im Wagen der Braut mitfährt.
31:50Nora ist kurzfristig zugestiegen.
31:52Ja, Frau Grafenberg ging es dabei gar nicht gut. Sie hoffte wahrscheinlich immer noch, dass die Hochzeit nicht stattfindet.
31:59In letzter Sekunde forderte sie mich auf, den Wagen zu stoppen. Es war wirklich herzzerreißend.
32:06Annabelle Grafenberg hat versucht, den Wagen zu stoppen, nachdem Nora unerwartet zugestiegen war.
32:10Ja, richtig. Danke.
32:16Weißt du, Konrad, ich renne hier seit Tagen mit dem Kopf gegen die Wand und ich verstehe es einfach nicht.
32:20Wo ist das Problem?
32:22Ich bin das Problem.
32:23Kannst du bitte einmal den Mund halten und mir zuhören? Du hast recht gehabt mit dem Kaninchen. Als ich das
32:28Kaninchen gesehen habe, da ist bei mir irgendwie so ein Knoten geplatzt und ich musste eben heulen.
32:32Ja, weil du dir Kinder wünschst.
32:33Ja, weil ich mir Kinder wünsche. Aber ich bin nicht mit dir zusammen, weil ich mir Kinder wünsche, sondern ich
32:37bin mit dir zusammen, weil ich mit dir zusammen sein will.
32:40Und wenn wir keine Kinder bekommen, dann will ich trotzdem mit dir zusammen sein.
32:43Elsa, nichts lieber als das. Aber ich habe ein Problem.
32:47Deine Zeugungsfähigkeit, Konrad, hat doch überhaupt nichts damit zu tun, ob wir uns lieben.
32:51Ja, aber damit, ob ich mich morgens im Spiegel ansehen kann. Und damit, dass ich mich schlecht fühle, weil ich
32:56dich nicht so glücklich machen kann, wie ich das gerne möchte.
33:00Du willst mich glücklich machen?
33:02Ja.
33:03Du gibst mich frei, weil du mich glücklich machen willst?
33:06Ja.
33:09Ja, damit du glücklich wirst. Mit jemandem, der dir geben kann, was du verdienst. Eine Familie. Ein glückliches Leben.
33:16Aber siehst du denn nicht, dass ich das alles mit dir habe?
33:20Und, und, dass ich verdammt unglücklich bin, wenn du nicht da bist? Also hör einfach mit diesem ganzen Quatsch auf
33:25und nimm mich in den Arm und sag mir, dass wir zusammengehören.
33:27Hör doch!
33:53Hör doch!
34:09Herr Adam!
34:10Ich wollte mich auch bei Ihnen verabschieden, Herr Becker. Ach, kommen Sie doch rein. Bitte.
34:15Danke.
34:20Wir überdauen es alle sehr, dass Sie wegen von der Welt Gravenberg das Gutshaus verlassen müssen.
34:25Ich wäre ein schlechter Butler, wenn ich ihr nicht weiter zur Seite stehen würde.
34:30Manchmal bewundere ich Sie sehr für Ihre Integrität um jeden Preis.
34:36Gutes Benehmen für jedermann?
34:38Ja.
34:39Ähm, wir planen, also ich wollte mit Marianne ein paar Tage in ein sehr außergewöhnliches Hotel fahren.
34:46Und Sie wollten sicher gehen, dass Sie die Etikette einhalten?
34:50So ist es.
34:50Wissen Sie, mit diesem Buch lernen Sie allenfalls ein steifer Vogel zu werden, wie ich anscheinend bin.
34:56Ach, ich weiß, was im Gutshaus gesprochen wird, aber vergessen Sie dieses Buch.
35:02Ich war mein Leben lang Butler, habe viel gesehen, viel gehört und viel gelernt.
35:07Es wäre mir eine Freude, davon etwas weiterzugeben.
35:10Nein, Herr Arnold, das kann ich wirklich nicht annehmen.
35:11Ich bestehe sogar darauf. Überlassen Sie alles mir. Ich habe heute einen freien Abend.
35:16Es ist mir eine Freude, mich nützlich zu machen.
35:19Ich müsste allerdings einiges vorbereiten. Ich sage Ihnen Bescheid, wenn es soweit ist.
35:33Wenn Barney nicht so einen Aufstand gemacht hätte, dann würden wir uns jetzt immer noch aus dem Weg gehen.
35:37Hm. Sie sind ziemlich auf den Magen geschlagen. Und mir auch.
35:42Du hast auch nichts gegessen?
35:44Ich habe keinen Bissen runtergekriegt.
35:47Ach, und jetzt willst du, dass ich dich aufpäppel?
35:50Kommt doch wann wo mit.
35:52Bei mir kriegst du nur noch Currywurst.
35:56Ich habe auch noch was anderes.
35:59Nämlich?
36:00Schokosahne mit Nüssen und Buttercreme.
36:03Wow.
36:04Was würde ich dafür kriegen?
36:08Eine Woche lang eine Rückenmassage jeden Tag.
36:10Und du gießt Gassi mit Barney.
36:14Okay.
36:16Wo ist denn der überhaupt?
36:17Keine Ahnung.
36:20Barney?
36:27Barney.
36:28Jetzt sag nicht, dass das Schokocreme ist.
36:30Mit Nüssen und Buttercreme.
36:31Ich bring ihn um.
36:32Vorher kriege ich noch meine Rückenmassage.
36:35Das hast du versprochen.
36:48Hier.
36:50Lies die Akten.
36:52Ludwig Adam wurde zu dem Fall niemals befragt.
36:54Ja.
36:55Vielleicht hielt man das nicht für nötig.
36:59Annabelle hat dafür gesorgt, weil der Mann etwas weiß.
37:01Ich kläre es okay.
37:03Aber sei vorsichtig.
37:04Dieser Mann ist sowas ähnliches wie Annabelles Leibeigener.
37:09Einen Moment bitte.
37:15Hagen, hallo. Was gibt's?
37:18Hast du erst mit Ludwig Adam gesprochen?
37:22Ja, warte einen Moment bitte.
37:24Delbrück ist gerade hier.
37:25Ich stell dich auf laut, okay?
37:29Annabelle muss gewusst haben, dass der Wagen manipuliert war.
37:32Herr Adam sagt, Nora ist in letzter Sekunde mitgefahren
37:34und Annabelle hat daraufhin Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt,
37:37um den Wagen noch zu stoppen.
37:40Das hat Ludwig Adam gesagt?
37:42Ja.
37:43Allerdings glaubt er, sie wollte nur die Hochzeit verhindern.
37:46Herr Ritter, das war nicht sehr geschickt von Ihnen,
37:48Herrn Adam im Alleingang zu befragen.
37:50Das wissen Sie ja.
37:51Ich hoffe mal, Sie haben ihm nicht Ihre Sicht der Dinge aufgedrängt.
37:54Herr Adam weiß nicht, dass wir Annabelle verdächtigen.
37:57Das soll ja auch so bleiben.
37:58Also halten Sie sich doch bitte raus in Zukunft, ja?
38:05Ich versteh Hagen nicht.
38:07Ich hab ihm gesagt, dass er die Ermittlungen dir überlassen soll.
38:09So, ich muss jetzt dringend die Aussage von Herrn Adam aufnehmen,
38:12bevor er mit Annabelle Grafenberg spricht.
38:14Aber Jan, vielleicht ist das wirklich eine Spur, die uns weiterhilft.
38:18Du Sophie,
38:21Bevor ich gehe, hast du noch einen Kaffee für mich?
38:24Klar.
38:25Klein, schwarz und extrem stark.
38:28Ja, genau.
38:29Du weißt es.
38:35Es tut mir leid, aber ich fürchte, aus deinem Espresso wird nichts.
38:40Unsere Kaffeemaschine ist kaputt.
38:49Ja.
38:50Auf Wiedersehen, Frau Maywald.
38:52Auf Wiedersehen.
38:53Und Sie sollten Ihre überzogenen Erwartungshaltung nochmal überdenken.
38:56Ja.
38:56Trotzdem, schönen Tag.
38:57Schönen Tag.
38:58Vielen Dank, Dr. Franz.
39:01Schöner Therapeut, das hätten wir uns sparen können.
39:05Wieso bist du so sauer?
39:07Ich breite hier meine Gefühle aus und er faselt etwas von überzogenen Erwartungshaltungen und Obsession.
39:12Er hat doch nur versucht, das einzuordnen, was du ihm gesagt hast.
39:15Ich wette, er hat mir nicht mal richtig zugehört.
39:17Reine Zeitverschwendung.
39:19Ich hab dir zugehört.
39:21Und ich fand es keine Zeitverschwendung.
39:23Nicht?
39:25Mir ist endlich etwas klar geworden.
39:29Na ja, ich habe auch noch nie so offen darüber geredet, was ich für dich empfinde.
39:33Genau darum geht es, Henning.
39:35Du hast es nicht für mich empfunden.
39:38Wie?
39:41Diese perfekte Frau, diese reine Liebe, das bin nicht ich.
39:45Doch, das bist du.
39:46Nein, das ist das, was du in mir sehen wolltest.
39:49Hat Simon dir je so etwas erzählt? Ich denke nicht.
39:52Es geht hier nicht um Simon.
39:53Auch wenn ich sie nicht gebe, könnte ich dir nicht helfen.
39:55Was redest du da?
39:57Ich bin Luisa.
39:58Mit all meinen Fehlern und Schwächen.
40:01Und nicht die Göttin, die du angebetet hast.
40:04Was du liebst, das gibt es nicht und es hat es nie gegeben.
40:09Und ich bin froh, dass ich das endlich begriffen habe.
40:22Luisa!
40:25Das ist bestimmt irgendein Kurzschluss oder so.
40:28Ich rufe einfach gleich den Kundendienst an.
40:30Nee, nee, warte mal, lass mal. Hast du, hast du nicht ein Schraubenzieher oder sowas?
40:33Wozu?
40:34Ja, vielleicht muss man jetzt nur irgendein paar Kontakte auseinanderbiegen oder so.
40:39Entschuldige, Jan, aber seit wann kannst du Kaffeemaschinen reparieren?
40:43Ich sag nur Strafversetzungen Innendienst.
40:53Na, da bin ich jetzt mal gespannt.
40:57Tragens-Werkzeug-Kiste. Voila!
41:02Ih!
41:05Was denn?
41:07Keine Ahnung, hier muss was ausgelaufen sein.
41:09Diese Zange ist total verklebt.
41:11Das ist keine Zange, das ist ein Seitenschneider, damit schneidet man ein Kabel durch.
41:14Moment mal.
41:17Diese Flüssigkeit.
41:19Was ist das?
41:21Ich weiß nicht, sieht ölig aus.
41:24Bremsflüssigkeit?
41:25Wenn das so ist, dann müsste es ein bisschen an den Fingern brennen.
41:29Sophie...
41:33Das ist Bremsflüssigkeit.
41:36Ich bin mir ganz sicher, das ist genau dasselbe Zeug, das wir vor dem Gutshaus gefunden haben.
41:41Ist dir klar, was das bedeutet?
41:45Das würde bedeuten, dass mit Hagens Werkzeug Annabels Bremsschläuche durchgeschnitten wurden.
41:55Und achten Sie darauf, der Kuss sei geräuscharm, am besten geräuschlos.
42:06Manchmal glaube ich, du bist genauso fanatisch wie Henning.
42:12Vielleicht solltest du auch mal überlegen, dich therapieren zu lassen.
42:15Dieser Doktor Franz soll wirklich sehr gut sein.
42:20Von der Kolumm
42:22Und der Kolm
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