- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Ich höre bitte auf, diese Falschhoffnung zu machen.
00:02Woher willst du wissen, dass die Hoffnungen falsch sind, wenn du nicht einmal bereit bist, das zu probieren?
00:07Das heißt, du willst das Risiko eingehen?
00:11Wenn du bereit bist, mir noch eine Chance zu geben?
00:15Ja, natürlich.
00:16Simon hat meine Hand gedrückt.
00:18Vielleicht können Sie ihn noch einmal untersuchen.
00:20Ich will Ihnen keine allzu großen Hoffnungen machen.
00:23Er wird wieder aufwachen.
00:24Ich möchte meine Fehler wieder gut machen.
00:27Egal, was das bedeutet.
00:30Das schwöre ich.
00:48Simon.
00:59Hey, what you looking for?
01:04No one has the answer.
01:07They just want more.
01:11Hey, who's gonna make it right?
01:27Oh mein Gott, Simon.
01:31Luisa.
01:32Er ist aufgewacht.
01:36Simon.
01:39Kannst du mich hören?
01:42Wie fühlst du dich?
01:45Ich...
01:45Ich habe Durst.
01:47Ich hole dir was zu trinken.
01:52Und du bist zu mir zurück.
02:17Hast du dein Pausenbrot für die Schule?
02:19Ja.
02:20Und das Geld für den Kakao?
02:21Klar, habe ich auch.
02:24Okay, schon.
02:28Hast du dein Pausenbrot für die Schule?
02:29Ich kann es nur gar nicht glauben, dass wir jetzt wirklich Eltern sind.
02:32Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass wir eben mit unserer Fürsorge nicht auf den Wecker gehen.
02:36Ein Päckchen.
02:37Ist das für mich?
02:38Oh nein.
02:39Das ist das Geschenk für Luisa und Simon zur Hochzeit.
02:42Und was ist es?
02:43Ein Himmel.
02:45Wie soll das denn gehen?
02:47Ein Himmel ist dieses Tuch, was beim Himmelbett oben drüber hängt.
02:51Und dann kriegt er noch ein Buch von Shakespeare.
02:53Shakespeare.
02:54Shakespeare.
02:55Ein englischer Dichter.
02:57Oh.
02:58Wir haben nur letzte Woche Simon und Luisa im Kornfeld getroffen.
03:02Und da stand ein Himmelbett.
03:03Und dann hat Simon uns eine Szene aus einem Theaterstück von Shakespeare vorgespielt.
03:08Das war bevor er krank wurde.
03:10Wie lange hat er denn dieses Koma noch?
03:12Das wissen Konrad und ich auch nicht so genau.
03:14Aber wir hoffen natürlich, dass er bald wieder aufwacht.
03:16Ich fahre nachher mal ins Krankenhaus und schaue nach, wie es ihm geht.
03:19Darf ich mitkommen?
03:21Ein andermal.
03:22Muss er jetzt in die Schule schon vergessen?
03:24Mhm.
03:24Mhm.
03:33Barney bekommt nichts vom Tisch.
03:38Ja, wusstest du nicht, dass alle mit der Augen im Hinterkopf haben?
03:41Wow.
03:42Aber Barney hat doch solch den Hunger.
03:44Ich glaube, jetzt erkläre ich dir mal das Geheimnis von Barney nicht.
03:48Barney ist in Wirklichkeit nämlich gar kein Hund, sondern ein Vielfraß, der sich als Hund verkleidet hat.
03:54Oh.
03:54Ja.
04:05Und, gibt's was Neues von Simon?
04:08Nee, aber Luisa ist bei ihm und sie hat gemeinsam meldet sich, sobald irgendwas passiert.
04:12Ach, apropos melden.
04:14Hast du eigentlich was von Lissi und Robert gehört?
04:16Ja, Robert hat mich nach einem romantischen Ort gefragt.
04:19Und da habe ich ihm den Schlüssel für das Hausboot von Tobias gegeben.
04:22Dass sich dieser Geheimtipp nicht schon bis nach Kalifornien rumgesprochen hat, das wundert mich wirklich.
04:27Ich glaube, es ist ein gutes Zeichen, dass wir seitdem von Lissi nichts mehr gehört haben.
04:31Ja, Robert ist wirklich ein super Typ, so wie er um Lissi kämpft.
04:34Nach allem, was Lissi in letzter Zeit passiert ist, hat sie auch ein bisschen Glück verdient.
04:37Ja, das stimmt.
04:38Ihr ging's wirklich nicht gut in letzter Zeit.
04:40Sie will ja sogar nach Kanada abhauen, weil es es hier nicht mehr aushält.
04:43Das kann ich aber verstehen.
04:45Obwohl ich sie natürlich wahnsinnig vermissen würde.
04:47Ich auch.
04:48Aber wenn sie geht, dann soll sie schon wenigstens glücklich gehen.
04:51Das würde ich ihr wünschen.
04:59Ich glaube, dein Wunsch ist gerade in Erfüllung gegangen.
05:03Glaubst du, das EEG ist in Ordnung?
05:05Bestimmt.
05:07Ich wusste, dass Simon irgendwann aufwachen würde.
05:10Auch wenn Frau Dr. Kacher zu uns gesagt hat, wir sollen uns nicht so große Hoffnungen machen.
05:15Tja, die Ärzte wissen ja doch nicht alles.
05:19Wie war das eigentlich, als Simon aufgewacht ist?
05:22Was? Wie soll das jetzt gewesen sein?
05:24Hast du mit ihm geredet? Hast du irgendwas gesagt oder getan?
05:27Nein.
05:29Ich bin froh, dass du dabei warst.
05:32Danke. Ich weiß nicht, wie ich das ohne dich alles geschafft hätte.
05:36Was habe ich denn schon gemacht?
05:38Du warst bei mir?
05:40Ja, aber das ist doch klar.
05:45Verstehe ich?
05:46Nein.
05:47Was ist passiert? Wo ist Simon?
05:50Er ist wieder aufgewacht.
05:51Er wird gerade untersucht.
05:53Nein, das ist großartig.
06:12Was hältst du davon, wenn wir Simon heute ein paar frische Blumen mitbringen?
06:17Das ist doch eine gute Idee.
06:19Er kann die Blumen zwar nicht sehen, aber vielleicht riechen.
06:22Ja, die Ärzte haben gesagt, alle Eindrücke können helfen, ihn zurückzuholen.
06:29Becker, hallo?
06:32Hallo, Isa?
06:33Was ist passiert?
06:37Was sagst du da?
06:39Oh mein Gott.
06:43Simon ist aus dem Koma aufgewacht.
06:54Wo sind denn Louisa und Nora?
06:57Kurz draußen telefonieren, sie wollten deiner Familie Bescheid sagen.
07:02Wie lange war ich weg?
07:05Einen Tag.
07:07Einen ganzen Tag.
07:10Du hast es geschafft.
07:14In der Nacht vor der OP
07:17habe ich mich gefragt,
07:19ob ich irgendwas in meinem Leben bereue.
07:22Und bereust du was?
07:25Ich will Louisa nie wieder enttäuschen.
07:29Du bist zu ihr zurückgekommen, das ist ja schon mal ein guter Anfang.
07:33Und das ist das Einzige, worauf ich wirklich stolz bin.
07:37Dass ich um Louisa gekämpft habe,
07:40obwohl sie mich verlassen wollte und nach Waltro gefahren ist.
07:44Und es hat sich auch gelohnt, du hast sie zurückerobert.
07:47Ja.
07:50Wenn man einen Menschen findet,
07:53dem man vollkommen vertrauen kann,
07:57bei dem man sich geborgen fühlt,
08:00der immer zu einem steht,
08:03wenn einem das passiert,
08:04dann ist es das größte Geschenk,
08:06das das Leben einmachen kann.
08:09Und dieses Geschenk,
08:11das darf man nicht aufgeben
08:14oder leichtfertig damit umgehen.
08:16Man muss gut drauf aufpassen.
08:22Dann haben sich ja unsere Bemühungen bezahlt gemacht.
08:25Ich bin so froh,
08:26dass ihr mir ins Gewissen geredet habt.
08:28Fast hätte ich ihn gehen lassen.
08:29Dafür sind Freunde doch da.
08:31So, für die Damen.
08:32Danke.
08:34Entschuldige, aber das ist Louisa.
08:37Hallo?
08:38Ja?
08:39Was?
08:41Ja, ich komme sofort rüber.
08:43Simon,
08:45er ist erst im Koma erwacht.
08:46Oh, zum Glück.
08:47Gott sei Dank.
08:49Fährst du jetzt sofort ins Krankenhaus?
08:51Soll ich mitkommen?
08:52Das ist lieber,
08:52aber vielleicht ein andermal.
08:53Der braucht bestimmt Ruhe.
08:55Aber wenn du willst,
08:55dann kann ich dich zur Manufaktur mitnehmen.
08:57Ja, da sag ich nicht nein.
08:58Also, bis später, ja?
08:59Ich grüße jemanden von mir ganz lieb, ja?
09:01Mach ich.
09:01Tschüss.
09:03Och, bin ich froh.
09:04Sebastian und seine Familie
09:05haben sich solche Sorgen gemacht.
09:07Es ist schlimm,
09:07die Angst,
09:08dass man jemanden,
09:08den man liebt,
09:09nie wieder sieht.
09:10Das glaube ich.
09:11Ich hatte auch Angst,
09:12dich nie wieder zu sehen.
09:14Das haben wir ja jetzt zum Glück geklärt.
09:17Naja,
09:18noch nicht ganz.
09:20Warum?
09:21Du willst nach Kanada
09:22und ich muss zurück nach Kalifornien.
09:24Das stimmt, ja.
09:26Komm doch einfach mit nach Kalifornien.
09:28Na toll.
09:30Dann gehst du nach Kanada
09:31und ich nach Kalifornien.
09:32Haben wir ja alles geklärt.
09:35Und ich fürchte,
09:36da müssen wir noch eine bessere Lösung finden.
09:41Das EEG ist unauffällig.
09:43Alle ihre Werte sind wieder normal.
09:45Gott sei Dank.
09:46Dann kann ich also doch 90 Jahre alt werden.
09:50Bei guter Pflege.
09:51Ich werde mir Mühe geben.
09:55Danke.
09:56Vielen Dank.
09:56Schon gut, Frau Becker.
09:58Ich sehe nachher noch mal nach Ihnen.
10:01Mein Lieb.
10:18Hallo.
10:24Frau Landmann,
10:25falls Sie gerade einen Kuchen backen wollen.
10:27Ja, allerdings das habe ich vor.
10:29Und die Cholesterinwerte,
10:31die sind mir völlig egal.
10:33Aber...
10:33Kein Aber.
10:35Simon ist aus dem Koma erwacht
10:36und das muss gefeiert werden.
10:38Am besten mit meinem Apfelkuchen.
10:40Sie haben gerade Ihren Teig gesalzen.
10:42Also ich bitte Sie,
10:43so etwas ist mir noch nie passiert.
10:48Herr Adam,
10:49was würde ich nur ohne Sie machen?
10:51Das aus Ihrem Munde.
10:53Hallo.
10:55Ach, Konrad,
10:56das ist aber eine nette Überraschung.
10:59Ich wollte dich um was bitten.
11:01Guten Tag, Herr Adam.
11:02Ich schaue mal nach dem Fensterputzer.
11:05Möchtest du nachher ein Stück Apfelkuchen mitnehmen?
11:08Ich glaube nicht, nee.
11:09Ich mache doch in einen anderen Teig.
11:13Ist irgendwas für sich in Ordnung?
11:14Doch, doch, ist alles in Ordnung.
11:16Ich wollte dich mal...
11:18Also du hast mal gesagt,
11:20dass wenn ich irgendwann heiraten möchte,
11:22dass ich dann Uromas Verlobungsring haben könnte, oder?
11:27Du willst um Elsas Hand anhalten?
11:33Erst wollte ich einfach nur weg.
11:35Die ganzen Erinnerungen hinter mir lassen
11:36und woanders nochmal neu anfangen.
11:38Ach, das kann ich gut verstehen.
11:39Mir ging es genauso,
11:40als ich mich entschieden habe,
11:41in Kalifornien zu bleiben.
11:43Ja, aber es ist auch noch was anderes.
11:44Es fühlt sich einfach richtig an,
11:47nach Kanada zu gehen.
11:48Ich meine, Helena hat mir die Hälfte
11:49ihres Unternehmens vererbt
11:51und ich glaube,
11:52es ist langsam an der Zeit,
11:53das Erbe anzutreten.
11:54Ja, was hält dich denn dann noch zurück?
11:57Es wird mir einfach gerade bewusst,
11:58wie schwer so ein Abschied ist.
12:02Also, überlegst du doch, hier zu bleiben?
12:04Nein, das nicht.
12:07Aber jetzt, wo ich vor nichts mehr davonlaufen muss,
12:09ist es umso schwieriger,
12:10meinen Vater hier zurückzulassen.
12:12Der Tod deiner Stiefenmutter
12:14hat euch zwei ziemlich eng zusammengeschweißt, oder?
12:16Ja.
12:18Ja, dann red doch nochmal mit ihm, Lissi,
12:19und wenn es für dich wirklich zu früh ist,
12:22ihn allein zu lassen,
12:23dann bleiben wir hier.
12:25Was würdest du tun?
12:27Ich will mit dir zusammen sein, egal wo.
12:42Ich liebe dich.
12:48Sag's mir einfach, wenn du so weit bist, okay?
13:03Omas Verlobungsring.
13:06Der ist wirklich wunderschön.
13:09Und der wird noch schöner,
13:10wenn Elsa ihn trägt.
13:13Sag mal, wie kommt das denn so plötzlich?
13:16Naja, ich war vorhin bei Simon im Krankenhaus,
13:18und da ist mir irgendwie klar geworden,
13:21dass man keine Zeit verschwinden darf.
13:23Man muss das Glück erfassen und festhalten.
13:27Noch eine Hochzeit, das freut mich.
13:30Hoffentlich.
13:32Ich überlege die ganze Zeit schon,
13:33wie ich hier den Antrag machen soll.
13:35Denn sieh mal zu,
13:36dass du nicht so lange überlegst wie dein Vater.
13:38Wieso?
13:38Na, der hat mich ganz verrückt gemacht,
13:40weil er nicht in die Puschen gekommen ist.
13:42Ich dachte, der will mich schon gar nicht mehr.
13:44Aber dann habe ich mir vorgenommen,
13:46im nächsten Feuerwehrball,
13:48da tanzt du mit irgendeinem Kerl aus dem anderen Dorf.
13:51Und dann?
13:52Na ja, vor dem Feuerwehrball,
13:54da musste ich zu deinem Opa Eier einkaufen.
13:57Und dein Vater hat mir das Wechselgeld rausgegeben.
13:59Und da hat er mich so beiläufig gefragt,
14:01ob ich ihn heiraten würde.
14:04Das klingt ja eher mäßig romantisch.
14:07Mäßig ist gut.
14:09Dein Vater war eine romantische Naturkatastrophe.
14:12Da warst du bestimmt ein bisschen enttäuscht, oder?
14:15Das war der schönste Moment in meinem Leben.
14:19Wenn die Gefühle stimmen, ist das wie egal.
14:23Bei Elsa nicht.
14:24Bei Elsa muss ich mir was ganz Besonderes ausdenken.
14:28Wenn ich nur wüsste, was?
14:32Als Nora uns davon berichtet hat,
14:33dass du ins Koma gefallen bist,
14:35da war ich ganz außer mir vor Sorge.
14:38Das hat dich wahrscheinlich alles an Vater erinnert.
14:40Ja.
14:41Es ist mir sehr schwer gefallen,
14:43hierher zu kommen und dich so zu sehen.
14:47Es tut mir so leid,
14:48dass ich nicht die ganze Zeit bei dir war.
14:50Das muss dir nicht leid tun.
14:53Luisa war ja bei mir.
14:57Luisa, du hast ihm sicher sehr viel Kraft gegeben.
15:01Ich war nicht allein.
15:03Das hat mir sehr geholfen.
15:07Ich habe mir gerade das aktuelle EEG angeschaut.
15:10Das ist unglaublich.
15:11Du bist wieder wie neu.
15:13Du hast viel Glück gehabt, mein Junge.
15:15Ich denke, das war kein Glück.
15:17Das war ein großes Wunder.
15:19Nora, sei es in Ordnung?
15:21Naja, mir ist nur ein bisschen schwindelig.
15:25Vielleicht sollten Sie sich lieber hinsetzen.
15:26Sie waren die ganze Zeit hier
15:27und Sie sind immerhin schwanger.
15:29Nein, danke.
15:30Ich brauche einfach ein bisschen frische Luft.
15:32Nora, soll ich mitkommen?
15:33Nein, danke.
15:44Warum bist du mit Elsa eigentlich nicht nur mich verheiratet?
15:48Das ist ein bisschen kompliziert.
15:50Was ist denn daran kompliziert?
15:53Naja, also...
15:55Ich konnte Sie noch nicht so richtig fragen.
15:57Das war aber ganz schön dumm von dir.
15:59Stehe ich vor, Sie hat einen anderen genommen.
16:03Das stelle ich mir jetzt lieber nicht vor.
16:05Aber damit diesmal nichts schief geht, brauche ich deine Hilfe.
16:08Was soll ich da machen?
16:11Also, ich will Elsa so richtig umhauen mit meinem Antrag
16:13und dafür muss alles perfekt sein.
16:16Was soll ich da machen?
16:18Pass auf.
16:23Und wann?
16:24Heute Nachmittag.
16:25Aber Elsa darf nichts davon erfahren.
16:27Du kannst ein Geheimnis für dich behalten, oder?
16:29Ich werde schweigen wie ein Grab.
16:31Okay.
16:33Ich glaube, das gefällt dir.
16:34Klar.
16:35Mädchen stehen auf sowas.
16:37Hallo, Jungs.
16:38Hallo.
16:39Elsa.
16:41Simon ist aus dem Koma aufgewacht.
16:43Ehrlich?
16:44Ja.
16:45Aber das...
16:45Das ist doch wunderbar.
16:47Ja.
16:49Sollen wir das nicht ein bisschen feiern?
16:50Vielleicht im Park grillen und Federball spielen und...
16:53Äh, also ich muss noch mal in den Wald Schüsslinge umsetzen.
16:57Na und du?
16:58Und ich habe Oma Eva versprochen, dass ich sie besuchen komme.
17:01Du auch nicht?
17:03Na danke.
17:04Und was mache ich?
17:05Ich dachte, ich habe eine Familie.
17:13Ach, gut, dass ich dich treffe.
17:16Ich wollte auch mit dir reden, Papa.
17:17Ja, besser ist das.
17:21Mein Auftritt gestern war erbärmlich.
17:23Es tut mir leid.
17:24Ich hoffe, ich habe dir dein Geschäft mit dem Scheich nicht verpatzt.
17:28Tja, was soll ich sagen?
17:30Komm.
17:32Es war nicht leicht, ihn zu diesem Termin zu überreden, nachdem Annabelle schon das erste Treffen in Dubai hat platzen
17:37lassen.
17:38Und dann kommst du noch und brüskierst den Mann.
17:42Papa, ich dachte, es ist Robert.
17:45Das ist doch kein Grund, ihm das Tuch vom Kopf zu reißen.
17:49Aber du hast Glück.
17:52Der Scheich war beeindruckt von deinem Temperament.
17:55Ich glaube, es wird dir bei ihm gefallen.
17:59Ja, und die 15 Kamele kann ich gut gebrauchen.
18:02Das sollen ja sehr nützliche Tiere sein.
18:06Also es ist das Geschäft unter Dach und Fach.
18:11Der Scheich war lammfromm, nachdem Robert mit ihm gesprochen hatte.
18:14Zum Schluss hat er mir Grüße für meinen zukünftigen Schwiegersohn ausgerichtet.
18:20Dann stimmt es, was Robert gesagt hat.
18:24Ich dachte, er nimmt mich auf den Arm.
18:27Ich muss dich wohl nicht fragen, warum du die letzte Nacht nicht zu Hause verbracht hast.
18:36Ich bin sehr froh, dass du wieder so glücklich bist.
18:42Es freut mich, dass ihr Sohn und seine Lebensgefährtin den Bund fürs Leben schließen wollen.
18:48Ja, ich bin auch ganz außer mir vor Freude.
18:51Ich hoffe nur, dass es Ihnen in Ihrem Zustand gelingt, Verschwiegenheit zu wahren.
18:57Ich bin die Verschwiegenheit in Person.
18:59Ja, verschwiegen wie eine Boulevardzeitung.
19:02Hallo.
19:03Ach, Theo, da bist du ja.
19:06Darf ich rausgehen und spielen?
19:07Ja, natürlich.
19:08Tschüss, bis heute Abend.
19:09Groß.
19:11Tschüss.
19:14Was für ein wunderschöner Tag.
19:16Möchtest du ein Stück Apfelkuchen?
19:18Der ist noch ganz warm.
19:19Ja.
19:20Na, was ist los?
19:21Du siehst ja so niedergeschlagen aus.
19:23Nein, nichts.
19:25Ach, ich weiß auch nicht.
19:27Das sieht irgendwie so aus, als ob mein Familienleben heute allein mit mir stattfindet.
19:30Wahrscheinlich auf der Couch.
19:32Vielleicht kommt alles ganz anders.
19:34Der Tag ist ja noch jung.
19:37Ich habe mich im Griff, Herr Adam.
19:39Ich wurde nur zur Vorsicht, Mann.
19:41Nicht nötig.
19:42Ich kann ein Geheimnis für mich behalten.
19:44Ich befürchte nur, dass es Ihnen im Überschwang der Gefühle raushutscht.
19:47Soll ich vielleicht gehen, also falls ihr allein sein wollt?
19:50Still schweigen, still schweigen, Frau Landmann.
19:52Herr Adam, wenn mir mein Sohn ein Geheimnis anvertraut, dann werde ich den Teufel tun, Elsa davon zu erzählen.
19:57Mein Gott, Eva, was denn für ein Geheimnis?
19:59Sie tut ja geradezu so, als wenn Konrad um meine Hand anhalten möchte.
20:05Konrad will um meine Hand anhalten?
20:08Sehen Sie, da haben wir den Salat.
20:10Bloß, weil Sie den Mund nicht halten können.
20:12Ich bin schuld, weil Sie sich verplappert haben.
20:14Natürlich sind Sie das.
20:15Konrad will mich heiraten?
20:18Elsa, kannst du nachher bitte so tun, als wärst du total überrascht?
20:22Ja, klar.
20:25Ich freue mich wirklich sehr für euch.
20:28Wer hätte gedacht, dass aus einem reinen Geschäftsessen so etwas Schönes entsteht?
20:33Vor allem, nachdem wir ihn fast hätten rauswerfen lassen, als er zu unserem Treffen in Stanzino gekommen ist.
20:37Ja, wie ein erfolgreicher Unternehmer sah nun wirklich nicht aus.
20:39Nein.
20:43Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell wieder verlieben kann.
20:46Vor allem in jemanden, der mich erst mal wieder belügt.
20:50Dass er sich als Fahrradkurier ausgegeben hat, um dich kennenzulernen, also ich finde das durchaus romantisch.
20:54Ist es auch.
20:57Vor allem ist es eine ganz andere Geschichte, als mit Jan, der mich angelogen hat, um an mein Geld ranzukommen.
21:04Hinschweiz, diesmal hast du meinen Segen.
21:07Du magst ihn?
21:09Er imponiert mir.
21:11Vor allen Dingen seine Vehemenz, mit der er versucht hat, dein Herz zu erobern.
21:15Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das diesmal der Richtige ist.
21:19Ja, es fühlt sich so an.
21:22Dann hör auf dein Herz und folge diesen Gefühlen.
21:28Ist es denn wirklich in Ordnung, wenn ich mit Robert weggehe und dich hier allein lasse?
21:34Alle Kinder verlassen irgendwann ihre Eltern, um ihre eigenen Wege zu gehen.
21:39Und ich weiß, dass du es nicht leichten Herzens tust.
21:43Und das ist Trost genug für deinen alten Vater.
21:46Sicher?
21:47Ganz sicher.
21:52Es wird wehtun.
21:54Und ich werde dich schrecklich vermissen.
21:57Aber du wirst mich besuchen und du wirst mich anrufen, dreimal täglich.
22:05Danke, Papa.
22:06Danke.
22:10Ich hab dich lieb.
22:12Ich dich auch.
22:16Egal, wie weit weg du sein wirst, hast du ja mein Zuhause, okay?
22:38Wirklich beeindruckend.
22:39Es waren kaum zwei Minuten vergangen, da hatten Sie Frau Ritter schon ihr Geheimnis verraten.
22:44Das ist alles Ihre Schuld, weil Sie mich provoziert haben.
22:47Ich habe Sie nicht provoziert. Sie können kein Geheimnis für sich behalten.
22:51Ich habe kein Wort gesagt. Elsa ist von ganz allein darauf gekommen.
22:54Ja, von ganz allein.
22:55Ja, weil Sie mich dazu getrieben haben. Ich glaube, das haben Sie mit Absicht gemacht.
22:59Ich? Oh, gut. Das ist doch...
23:00Ja, also gut, ich rede nochmal mit Elsa. So schlimm wird das schon nicht sein.
23:03Nur, dass Frau Ritter nicht besonders überrascht sein wird von der Überraschung ihres Sohnes.
23:08Papa la Papp. Das ändert doch gar nichts.
23:11Bloß, weil Elsa weiß, was sie erwartet.
23:14Sie wird sich nichts anmerken lassen.
23:21Ja, das ist doch gar nichts.
24:01Konrad, du willst mich wirklich heiraten?
24:04Das glaube ich jetzt nicht.
24:07Nee, irgendwie gefühlvoller.
24:14Mein Schatz.
24:16Nichts wünsche ich mir sehnlicher.
24:19Als glaubt er, Sie haben mir eine Gehirnwäsche verpasst.
24:26Du willst mich heiraten?
24:28Natürlich will ich dich heiraten, Konrad.
24:30Natürlich will ich dich heiraten.
24:32Als glaubt er, er heiratet eine Irre.
25:02Bitte, lieber Gott.
25:04Mach, dass Simon wieder aufwacht.
25:07Ich will auch nichts geschenkt.
25:09Alles, was ich will, ist, dass Simon wieder aufwacht.
25:14Wenn du mir jetzt hilfst,
25:17verspreche ich dir, dass ich versuche, ein guter Mensch zu werden.
25:41Oh mein Gott!
25:42Oh mein Gott!
25:45Simon!
25:51Bist du mich jetzt auf den Arm?
25:57Es gibt keine Wunder.
26:03Da bete ich einmal.
26:05Andere Leute beten ständig und es passiert gar nichts.
26:11Aber ist Simon ausgerechnet in dem Moment erwacht?
26:15Ach, das kann nur Zufall sein.
26:23Oder nicht?
26:30Sag mal, du wolltest dir doch nichts anmerken lassen.
26:33Das Kleid?
26:34Ach, das habe ich zufällig im Schrank gefunden.
26:36Ja, und das Make-up?
26:39Zu viel?
26:41Ach, das ist wunderhübsch.
26:43Es ist doch nur, wenn Konrad erfährt, dass ich mich verraten habe.
26:48Eva, keine Sorge.
26:49Ich werde total überrascht sein, wenn er mir den Heiratsantrag macht.
26:52Danke, Elsa.
26:54Konrad gibt sich solche Mühe.
26:56Oh, oh, du überlässt aber auch nichts, dem Zufall.
26:59Na, entschuldige, möchte ich an so einem Tag aussehen wie Strubbel?
27:02Ich meine total unangemessen.
27:05Dann sagst du also ja.
27:09Ich bin selbst überrascht, aber ich will.
27:12Es fühlt sich richtig an.
27:15Denkst du, dass er mir Blumen mitbringt und dann so auf die Knie geht?
27:18Naja, egal. Hauptsache, er lässt sich nicht so viel Zeit.
27:21Naja, so lange wie ich musst du ganz bestimmt nicht warten.
27:24Konrads Vater hatte solche Angst, dass ich Nein sagen könnte.
27:28Dass ich schon fast aufgegeben hatte.
27:31Denkst du, dass es Konrad genauso geht?
27:33Naja, er weiß doch nicht so genau, ob du noch einmal heiraten willst.
27:37Stimmt.
27:38Ich habe es ja auch oft genug laut betont.
27:41Aber da kann man ja Abhilfe schaffen.
27:45Elsa, was hast du vor?
27:47Na, Konrad, ein bisschen auf die Sprünge helfen.
27:53Danke nochmal fürs Helfen.
27:55Ohne dich hätte ich nicht so viele schöne Sachen gefunden.
28:00Komm, wir stellen uns erstmal hier ab.
28:03Anni, mach mal Sitz.
28:04Sitz.
28:06So, passt auf.
28:08Moment, Entschuldigung.
28:11Landmann?
28:12Konrad, hier bin ich.
28:13Elsa ist auf dem Weg zu dir in den Wallen.
28:15Was?
28:17So ein Mist.
28:17Ja, hör zu.
28:18Ja, kein Problem, danke fürs Bescheid sagen.
28:20Ich muss Schluss machen.
28:22Konrad.
28:23Ich melde mich wieder, okay?
28:24Tschüss.
28:25Wir haben ein Problem.
28:27Elsa ist auf dem Weg hierher.
28:29Ja, und was machen wir jetzt?
28:30Ich gehe ihr entgegen und fange sie ab.
28:33Pass mal auf.
28:34Kannst du dir vorstellen, hier alleine zu bleiben und den Jungs zu erklären, wie wir uns das vorgestellt haben?
28:39Klar.
28:40Glaub schon.
28:41Ja?
28:42Mhm.
28:43Super.
28:43Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann.
28:45Ähm, pass auf, ich muss los.
28:48Damit Elsa das hier nicht sieht.
28:49Ähm, mein Sohn weiß, wie wir uns das vorgestellt haben.
28:52Der erklärt es euch, okay?
28:53Okay.
28:53Vielen Dank.
28:54Tschüss.
28:54Tschüss.
28:56Also, irgendein Mann.
28:57Womit fangen wir an?
28:59Äh, Bani, was meinst du?
29:01Sollen wir erst die Sachen nach oben bringen?
29:04Okay, also erst die Sachen nach oben bringen.
29:15Katrin, da bist du ja.
29:18Elsa, keine Überraschung.
29:20Hey, sag mal, hast du noch was vor?
29:23Ach, der alte Fetzen.
29:25Du sag mal, wollen wir vielleicht auf deinen Hochsitz gehen?
29:28Da ist es immer so...
29:29Äh, nein.
29:31Nein?
29:33Nein, ähm, ich hab...
29:36Äh, Hunger.
29:37Genau.
29:37Du auch?
29:40Ich weiß nicht.
29:41Also, eigentlich hab ich gedacht, dass wir es uns vielleicht gemütlich machen und mal in Ruhe so über dies und
29:46das reden.
29:47Ich hab aber wirklich richtig Hunger.
29:49Also, und du bist so schön angezogen.
29:52Den Anblick können wir doch nicht an die Eichhörnchen verschwenden, oder?
29:55Weißt du was?
29:56Ich lade dich ins Lanzino ein.
29:59Ins Lanzino?
30:00Ja.
30:01Gerne.
30:02Umso besser.
30:25Und Sie haben Ihrem Sohn nicht gesagt, dass Sie alles ausgeplaudert haben.
30:28Ich habe nichts ausgeplaudert.
30:29Na ja, Frau Ritter weiß jedenfalls Bescheid.
30:32Also, ich habe versucht, Conrad es beizubringen, aber er hört einfach nicht zu.
30:41Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal zu Ihnen sage.
30:44Aber ich hätte mir in dem Fall etwas weniger Verschwiegenheit von Ihnen gewünscht.
30:48Das führt ja alles zum Fiasko.
30:50Ach so, hören Sie schon auf, Sie alter miese Peter.
30:54Conrad will Elsa einen Antrag machen und Elsa will ihn annehmen.
30:58Na, was soll denn da schief gehen?
31:00Wahrscheinlich kniet er gerade vor ihr nieder.
31:11Der geht ständig auf.
31:21Wissen Sie schon, was Sie trinken möchten?
31:23Was magst du trinken?
31:25Champagner.
31:26Um die Uhrzeit.
31:28Na, wenn wir doch schon mal hier sind.
31:31Okay, dann zweimal Champagner, bitte.
31:33Gerne.
31:36Sehr geschickt, Herr Landmann.
31:40Hast du was gesagt?
31:41Nein.
31:42Bestimmt versteckt Conrad den Verlobungsring im Säckglas.
31:47Das ist so romantisch.
31:49Und Elsa trinkt und entdeckt ihn.
31:54Bezieher?
31:56Bezieher, Champagner, wie bestellt?
32:01Stimmt was nicht?
32:03Doch, ich hab nur gedacht, das Glas ist dreckig.
32:05Prost.
32:07Auf uns.
32:10Ihr Sohn schien gar nicht so sicher zu sein, dass seine Partnerin den Antrag annimmt.
32:15Warum sollte Elsa meinen Conrad nicht heiraten wollen?
32:19Zumindest hat er das Überraschungsmoment nicht mehr auf seiner Seite.
32:22Glauben Sie mir.
32:23Alles, was es braucht, sind zwei Menschen, die sich lieben, einen Ring und Blumen.
32:36Danke, nein.
32:42Conrad.
32:44Wenn du mich was fragen willst, also egal was, dann weißt du doch, dass du das jederzeit tun könntest, oder?
32:51Ich wette, Conrad stellt ihr gerade die Frage aller Fragen.
32:57Es sei denn, Frau Ritter ist nebenzu vorgekommen, weil sie es nicht mehr aushalten konnte zu warten.
33:05Ähm, es gibt da tatsächlich eine Sache, die ich dich gerne fragen würde.
33:09Ja?
33:10Elsa, willst du...
33:14Natürlich will ich.
33:17Okay.
33:19Dann teilen wir uns also die vegetarische Platte.
33:29Noch vor ein paar Wochen war ich bereit, Simon gehen zu lassen.
33:33Weil ich geglaubt habe, dass wir es nicht schaffen können.
33:36Dass unsere Liebe nicht stark genug ist.
33:40Doch dann haben wir uns versöhnt.
33:42Und beim Versuch, unsere Verlobungsringe wiederzufinden, wäre ich beinahe ertrunken.
33:48Jetzt ist es Simon, der fast gestorben wäre.
33:51Es ist, als wolle das Schicksal uns etwas zeigen.
33:55Wie kostbar das Leben ist.
33:57Und wie stark unsere Liebe, dass sie all das überstanden hat.
34:04Wir haben Kaffee und Kuchen.
34:06Wir haben Kaffee und Kuchen.
34:17Ausgegangen, hat sich hingelegt.
34:20Das war sicher alles viel zu viel für Sie.
34:23Ich glaube ja.
34:25Simon, kannst du dich eigentlich an irgendwas erinnern, als du aufgewacht bist?
34:29Nein, an gar nichts.
34:33Und eine medizinische Erklärung gibt es auch nicht.
34:37Manchmal gibt es eben keine Erklärung.
34:40Ich wollte einfach nur zurück zu dir.
34:47Oh, Frau Dr. Kacher.
34:49Gut, dass ich Sie treffe.
34:50Frau von Weiden.
34:51Was kann ich für Sie tun?
34:52Können Sie...
34:53Oh, erst mal vielen Dank, dass Sie Herrn Becker so geholfen haben.
34:56Ich bin froh, dass es Ihnen wieder besser geht.
34:58Sagen Sie, dass ein Patient sich so schnell erholt und aus dem Koma erwacht.
35:02Passiert doch häufiger, als man denkt, oder?
35:04Manchmal.
35:06Aber er hat doch auch Medikamente bekommen.
35:08Antibiotika und Schmerzmittel wegen der OP.
35:11Aha.
35:12Das EEG von Herrn Becker sah gar nicht gut aus.
35:15Aus ärztlicher Sicht gibt es keine Erklärung dafür,
35:17warum er gerade zu diesem Zeitpunkt aus dem Koma erwacht ist.
35:21Vermutlich hatte er einen Schutzengel.
35:23Dann war es ein Wunder.
35:25So könnte man es auch nennen.
35:40Jetzt kommt der krönende Abschluss unseres Essens.
35:43Ja?
35:43Bitte sehr.
35:46Bitte sehr.
35:47Danke.
35:47Hab ich's doch gewusst.
35:50Entschuldigung, was hast du gesagt?
35:52Gar nichts.
36:02Ich dachte, du magst die Ramesu.
36:04Mag ich ja auch.
36:06Ich seh's.
36:08Entschuldige, ich hab keinen Hunger mehr.
36:11Auch wenn das so ist.
36:19Bitte sehr.
36:20Danke.
36:22Oh je.
36:24Kannst du bezahlen?
36:26Du hast heute nicht mal Geld mit?
36:28Nicht genügend.
36:29Ich war vorhin nur was einkaufen.
36:33Klar, gibt die Rechnung.
36:35Super.
36:36Danke.
36:44Ähm, Landmann?
36:45Sperber 1, Anfalke 2.
36:47Der Wald ist gefegt.
36:49Guten Tag, Herr Sperber.
36:52Ähm, ja, prima.
36:54Ich hab's auch schon gesucht.
36:55Hä?
36:57Vielen Dank fürs Fegen.
36:59Ah, alles klar.
37:00Bis gleich.
37:01Ja, bis gleich.
37:04Ähm, Elsa.
37:05Das war einer meiner Waldarbeiter.
37:07Ich hab vorhin mein Jagdmesser verloren
37:08und er hat's wiedergefunden.
37:10Kommst du noch schnell mit in den Wald zu abholen?
37:13Sag mal, Konrad.
37:15Ist das jetzt wirklich alles,
37:16was du mich heute fragen möchtest?
37:18Ja, zum Donnerwetter nochmal.
37:20Was ist denn heute los?
37:21Willst du mich irgendwas fragen oder was?
37:23Nein.
37:26Entschuldige, das war ja nur so ein Gedanke.
37:29Na klar komm ich mit.
37:30Gut, dann lassen wir's los.
37:39Soviel zum Thema Heiratsantrag.
37:54Du bist erst vor ein paar Stunden aus dem Koma aufgewacht.
37:56Willst du wirklich schon aufstehen?
37:57Frau Dr. Kacher meinte, es sei kein Problem
37:59und ich möchte so schnell wie möglich auf dem Damm sein,
38:01damit ich hier wieder rauskomme.
38:04Mach trotzdem langsam.
38:05Du musst ja nicht gleich den nächsten Marathon gewinnen.
38:07Mir reicht's schon, wenn ich's bis ins Bad schaffe.
38:10Komm.
38:11Danke, Tobias.
38:13Und, wie fühlst du dich?
38:14Ja, ein bisschen wackelig, aber ansonsten genial geboren.
38:17Na, dann werden wir mal sehen, wie weit wir kommen.
38:19Ja.
38:19Also, bis gleich.
38:23Simon ist gar nicht mehr zu bremsen.
38:28Letzte Nacht sah es so aus, als würde er nie wieder wach werden.
38:34Du warst letzte Nacht hier?
38:36Ja, ich hab es zu Hause nicht mehr ausgehalten.
38:39Du und Nora, ihr habt gerade geschlafen, als ich kam.
38:43Nora war wach, als er wieder zu sich kam.
38:45Sie hat mich dann gleich geweckt.
38:47Ich vergesse da nicht ganz fair zu Nora.
38:49Als sie kam und uns erzählt hat, dass es Simon so schlecht geht,
38:53da hab ich an Harald gedacht.
38:54Und für einen kurzen Moment hab ich ihr für alles die Schuld gegeben.
38:58Daran, dass Simon vielleicht nie wieder wach wird.
39:00So wie Harald damals.
39:02Ich glaub, das war sehr ungerecht.
39:04Du standest unter Schock?
39:08Naja, ich...
39:09Das ist schon richtig, aber...
39:11Sie muss gemerkt haben, was in mir vorgeht.
39:14Ich wollte sie nicht verletzen.
39:18Sie hat sich so viel Mühe gegeben und ist auf mich zugegangen.
39:22Es tut mir sehr leid, dass ich sie gekränkt habe.
39:25Ich sag ihr das, wenn ich sie sehe.
39:29Danke, Luisa.
39:32Und dieses Schwanenpärchen lebt schon seit 30 Jahren hier am Waldsee zusammen.
39:37Was du nicht sagst.
39:38Schwäne bleiben ein ganzes Leben lang zusammen.
39:41Au!
39:43Mach mal die Augen zu.
39:46Mach mal zu.
39:49Zulassen.
39:58Augen zulassen.
40:02Konrad, hörst du das auch?
40:04Ja, Augen zulassen.
40:11Zulassen die Augen.
40:21Okay, Augen auf.
40:27Elsa.
40:31Ich liebe dich.
40:35Und die letzten Monate mit dir waren die schönsten meines ganzen Lebens.
40:42Und ich weiß, dass man auch ohne Trauschein glücklich sein kann.
40:46Ich weiß auch, dass du eigentlich nicht mehr heiraten wolltest.
40:50Willst.
40:53Aber mir ist heute eines klar geworden.
40:56Wenn zwei Menschen zusammengehören.
40:58Und das tun wir.
41:01Dann ist es das größte Glück, was es auf Erden gibt.
41:03Und dieses Glück muss man festhalten.
41:07Und deswegen will ich nie mehr ohne dich sein.
41:09Ich will dich immer um mich haben.
41:11Ich will, dass du das Erste bist, was ich morgens sehe, wenn ich aufwache.
41:14Und das Letzte, bevor ich einschlafe.
41:31Elsa?
41:46Willst du mich heiraten?
41:53Muss man nicht irgendwann für alles bezahlen, was man getan hat?
41:56Natürlich wäre es mir am liebsten, wenn Annabelle ins Gefängnis käme.
41:59Auf der anderen Seite glaube ich auch an eine höhere Art der Gerechtigkeit.
42:04Sie kann dich nicht mehr unter Druck setzen.
42:06Du bekommst bald ein Baby.
42:08Bessere Gründe nach vorne zu sehen, gibt es nicht.
42:10Es geht um das Geständnis, das ich Ihnen gegenüber abgelegt habe.
42:14Was wollen Sie damit?
42:16Ich will es unterschreiben und mich der Polizei stellen.